Im australischen Staat Victoria wurde

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1 SEKTEN Teure Freiheit Die aus den USA stammende Scientology-Sekte hat in München eine Filiale gegründet. Die.Schulmedizin wirft den Sektierern vor, sich durch Kurpfuscherei zu bereichern. Im australischen Staat Victoria wurde die Sekte verboten, aus einigen nordamerikanischen Staaten wurde sie verbannt. England erteilte ausländischen Mitgliedern Einreiseverbot. Begründungen: Üble Praktiken" und soziale Schädlichkeit". Jetzt haben die Sektierer''..in.München ihren neunten.bruckenkopf besetzt. Ein Schild "vor ihrem 200-Qüadratmeter- Büro in der Lindwurmstraße weist aus: Scientology Kirche Deutschland" und,.hubbard Scientology ~ Organisation München". Scientology ist eine Wortschöpfung des US-Bürgers Lafayette Ronald Hubbärd, 61. So taufte er eine von ihm voi gut 20 Jahren zusammengestoppelte' Lehre vom Wissen", für die mittlerweile rund sechs Millionen Scientologen in elf Nationen zahlen und zeugen. Von der wegen Mißheltigkeiten mit amerikanischen Behörden nach England verlegten Zentrale wird,die Sekte die größte Organisation der Welt für seelische "Gründung" genannt- Ihr Jahresgewinn wurde zuletzt vor zwei Jahren mit 15 Millionen Pfund (damals 132 Millionen Mark) angegeben. In" München wie in allen anderen Scientology-Sektionen wird mit dem Hubbard-Slogan Scientology., is^.the road to total freedom" geworben. Die drei Dutzend Hubbard-Funktionäre ködern Kunden (bisläng über 5000 Bundesbürger) aber auchmit anderen Sprüchen des Ober-Lehrers wie: Mit Scientology können die Kranken gesund, die Verrückten geistig normal und die Fähigen fähiger gemacht werden." Gesund gemacht hat sich jedenfalls) Hubbard. In einem Buch mit Versprechungen für Erfolg im Leben sowie abstrusen Gedankengängen legte er die Grundzüge.seiner Lehre dar. Er faßte sie in 58 Axiome zusammen, deren Nr. 1 besagt: ;"Leben ist im Grunde ein Statik.'' Was ein Statik" ist, erläutert Hubbard zunächst. mit einer Aufzählung dessen, was es nicht besitze: keine Masse, keine Bewegung, keine Wellenlänge, keine Position im Raum oder in der Zeit". Dagegen sei das Statik zu Betrachtungen, Postulaten und Meinungen fähig". Weitere Axiome: Das höchste Ziel in diesem Universum ist das Schaffen einer Wirkung" (10); Dummheit ist Unkenntnis über Betrachtungen" (38); Zeit ist die primäre Ursache von Unwahrheit" (43). Publik machte Hubbard auch Erleuchtungen wie die, er habe am 9. Mai 1963 abends um zehn Uhr und eine halbe Minute für

2 AUSLAND Uhr und 1/2 Minuten für Jahre, 344 Tage, 10 Stunden, 20 Minuten und 40 Sekunden den Himmel besucht". Jetzt dümpelt der Sektenvater im Mittelmeer: Auf seiner 3300-Tonnen- Jacht Royal Scotsman" schlürft er in Tunesiens Hafen Biserta Coca-Cola und ärgert sich über England. Denn England hat ihm Ende vorletzter Woche die Einreise verboten ebenso wie einigen hundert seiner ständig wachsenden Anhängerschar Vor allem aus "den USA'strebten sie zum Weltkongreß ins Welthauptquartier der Scientologen, nach Saint.Hill Manor in East Grinstead, Süssex, üngfend. Obwohl sich die Sektierer selbst loben: Scientologen unterhalten gute Beziehungen zu jedermann, und die Leute freuen sich, sie zu sehen", kam Englands GesundheitsministeE. Kennetth Robinsoq. zu der Erkenntnis: Die, Scientologie ist übel, ihre Praktiker» sind ein schwerer Schlag gegen die.gemeinschaft medizinisch und moralisch." Das Recht. die Lehre des Wissens in Saint Hill Manor zu predigen, wurde den Scientisten entzogen. Dort, im ehemaligen Schlößcher eines Maharadschas von Jaipur, in einem Park mit See und Swimming' pool, erklettern zur Zeit 234 Jungscientologen Kürskosten: 1000 Mark und mehr die ersten Sprossen zum ersehnten Stand, des Klaren". Die Scientologie, definierte Hubbard, ist eine praktische Religionsphilosophie, die an" Fähigkeit interessiert ist und diese erhöht".'und. Scientologie ist der Weg zur totalen Freiheit. Doch um total frei zu werden, müssen sich die Kult-Rekruten erst einmal von ihren Sünden befreien. Zwar glaudendie Scientologen, der Mensch ist grundsätzlich gut", aber im Laufe seines Lebens als NichtScientologe belade er sich mit Sünden. Mittels eines Hubbard-Elektrometers" eines simplifizierten Lügen- SPIEGEL detektors, bitten die Hubbard-Heiligen zur Beichte. Lauf einer amtlichen Untersuchung fragten die sogenannten Auditoren" ihre Beichtkinder beispielsweise. Haben Sie jemals jemanden vergewaltigt? Sind Sie vergewaltigt worden? Haben Sie sich der Homosexualität ergeben? Haben Sie Geschlechtsverkehr mit einem Mitglied Ihrer Familie oder mit Tieren unterhalten? Haben Sie mit dem Mitglied einer andersfarbigen Rasse geschlafen, Totschlag verübt oder etwas zum Schaden der Scientologie unternommen?" Die Geständnisse sollten helfen, ver steckte böse Geister im Hirn. zu.ver j treiben"als ich 17 jährig zur Scientologie kam", schrieb Len Spyker aus Australien, war ich Treibholz. Nun habe ich viel Geld und Autos, viele Freunde, und vor mir liegt das ganze Leben wie eine gutbeleuchtete Autobahn und all das im Alter von 22 Jähren." Spykers Landesbehörden im Staate Victoria und Englands Labourregierung sahen es anders. Sie warfen den Scientologen vor, daß sie >ihre Kritiker rabiat verfolgen, > ihre Anhänger gegen die eigenen Familienmitglieder aufhetzen, soweit- sich diese nicht bekehren lassen, > Psychopathen in ihre Sekte aufnehmen und > Geständnisse unter hypnose-ähnlichen Zuständen erpressen,, was die geistige Gesundheit des,prä- Klaren' schädigen kann". Wir sind der größten Hexenjagd seit der Regierung Jacobs II. ( ) ausgesetzt", empörte sich Englands Scientologenführer David Gaiman. Scotland Yard habe sogar monatelang sein Telephon angezapft. Gelassen zeigte sich Oberheiliger Hubbard. Er urteilte: Wir finden keinen Kritiker der Scientologie ohne kriminelle Vergangenheit." BNGLAND Stand des Klaren Anfangs erfand der amerikanische Science-Fiction-Autor Lafaxette RonaldHubbard, 57, Zukunftsgeschichten, dann erfand er die seligmachende Lehre vom Wissen die Scientologie. Als Oberscientologe machte Heilbringer Hubbard Entdeckungsreisen in die Vergangenheit und erklärte: er habe am 9. Mär 1963 abends um 10 * Bei der Verkündung des finnischen Verzichts auf den Bau eines Atomkraftwerks. Sektengründer Hubbard, Hauptquartier Saint Hill Manor: Geister im Hirn DER SPIEGEL, Nr. 33/1M«! I'X Lytf*n * ll fif ^J.4Ue^ 77

3 SEKTEN Teure Freiheit Die aus den USA stammende Scientology-Sekte hat in München eine Filiale gegründet. Die Schulmedizin wirft den Sektierern vor, sich durch Kurpfuscherei zu bereichem. Im australischen Staat Victoria wurde die Sekte verboten, aus einigen nordamerikanischen Staaten wurde sie verbannt. England erteilte ausländischen Mitgliedern Einreiseverbot. Begründungen: Üble Praktiken" und soziale Schädlichkeit". Jetzt haben die Sektierer in München ihren neuesten Brückenkopf besetzt. Ein Schild vor ihrem 200-Qüädratmeter- Büro in der Lindwurmstraße weist aus: Scientology Kirche Deutschland" und Hubbard Scientology Organisation München". Scientology ist eine Wortschöpfung des US-Bürgers Lafayette Ronald Hubbard, 61. So taufte er eine von ihm vor gut 20 Jahren zusammengestoppelte Lehre vom Wissen", für die mittlerweile rund sechs Millionen Scientologen in elf Nationen zahlen und zeugen. Von der wegen Mißhelligkeiten mit amerikanischen Behörden nach England verlegten Zentrale wird die Sekte die größte Ofganisatjion der.welt für seelische Gesundung" genannt- Ihr Jahresgewinn wurde zuletzt vor zwei Jahren mit 15 Millionen Pfund "(damals 132 Millionen Mark) angegeben. In München wie in allen anderen Scientology-Sektionen wird mit dem Hubbard-Slogan Scientology is the road to total freedom" geworben. Die drei Dutzend Hubbard-Funktionäre ködern Kunden (bislang über 5000 Bundesbürger) aber auch mit anderen Sprüchen des Ober-Lehrers wie: Mit Scientology können die Kranken gesund, die Verrückten geistig normal und die Fähigen fähiger gemacht werden." Gesund gemacht hat sich jedenfalls Hubbard. In einem Buch mit Versprechungen für Erfolg im Leben sowie abstrusen Gedankengängen legte er die Grundzüge seiner Lehre dar. Er faßte sie in 58 Axiome zusammen, deren Nr. 1 besagt: Leben ist im Grunde ein Statik." Was ein Statik" ist, erläutert Hubbard zunächst mit einer Aufzählung dessen, was es nicht besitze: keine Masse, keine Bewegung, keine Wellenlänge, keine Position im Raum oder in der Zeit". Dagegen sei das Statik zu Betrachtungen, Postulaten und Meinungen fähig". Weitere Axiome: Das höchste Ziel in diesem Universum ist das Schaffen einer Wirkung" (10); Dummheit ist Unkenntnis über Betrachtungen" (38); Zeit ist die primäre Ursache von Unwahrheit" (43). Publik machte Hubbard auch Erleuchtungen wie die, er habe am 9. Mai 1963 abends um sehn Uhr und eine halbe Minute für 60

4 Jahre, 344 Tage, zehn Stunden, 20 Minuten und 40 Sekunden den Himmel besucht". Fünf Jahre später verbot der englische Innenminister dem Himmels-Besucher, Großbritannien und somit auch das scientologische Welthauptquartier im Schlößchen Saint Hill Manor, Susser, zu betreten, weil der Gesundheitsminister eine Regierungs-Untersuchung des von ihm als sozial schädlich" angesehenen Scientologen-Kults durchgesetzt hatte. Wie zuvor Behörden in den USA und Australiea.warfen nun die Briten den Scientologen vor, daß sie O ihre Kritiker rabiat verfolgen, > ihre Anhänger gegen sektenkritische Familienangehörige aufhetzen und > Geständnisse unter Hypnose-ähnlichen Zuständen erpressen. Doch auch nachdem das Verfahren Ende 1971 wegen mangelnder Beweise eingestellt wurde, blieb Hubbard an Bord seiner 3300-Tonnen-Jacht Royal Scotsman". Seither schippert der Sektenvater über die, Meere, Das Geschäft an Land gedeiht derweilen glänzend. " Die wenigsten Scientologen wissen, daß unser Ron" bereits 1966 als Direktor" zurücktrat. Seitdem wird die Sekte von einem mehrköpfigen Direktorium geleitet. Hubbard feilt weiter an seiner Lehre, die nicht nur Manager und Monteure fesselt, sondern auch. den.. Münchner Psychotherapeuten,Dr. Joachim (als "Autor:.Achim")., Seidl 46, fachlich interessiert". Er war trotz aller gebotenen Kritik davon irgendwie angesprochen". In einem Buch, das er dieser Tage auf den Markt bringt**, definiert Seidl das Hubbardsche Heilsverfahren so: Eine topgemanagte Seelenheilslehre, die itn globalen System erstmals,elektro-psyeho-meter' plus Psychoanalyse plus pragmatische Lebensphilosophie plus östliche Religion verendet" Diese Mixtur wird vielfältig und gewinnbringend verhökert, in Büchern wie in Kursen, deren Zahl niemand kennt. Allein die Münchner Anfänger bieten bereits ein halbes Hunaert verschiedener Fitmachen-Kurse zu Preisen zwischen 180_und 5700 Mark mit teils zugkräftigen teils mysteriösen.?piteln. an, darunter: Life Repair", Stabilisierungs- Rundown", ARS-Straightwire". Um ihre Lehre für Titelanfällige attraktiver zu machen, haben die Scientologen eine eigene Hierarchie geschaffen. Sie gliedert sich zur Zeit in rund 30 Stufen. Für jedes Aufrücken werden Zertifikate ausgegeben und Grade verliehen. Fünf Haupteinschnitte. markieren die Kurs-Kraxeler zum Stadium völliger geistiger Freiheit" (Hubbard-Text). Stufe 0 befreie von Hemmungen in der Kommunikation", Stufe I von Problemen", Stufe II von den Feind-» Beim Auditing" mit dem» Hubbard-E-Meter«) «* Achim Seidl:»Im seelischen Underground" Im Eigenverlag. München: 168 Seiten. 12,80 Mark Scientologen-Chef'Hubbard Verrückte werden normal" Seligkeiten und Leiden des Lebens", Stufe III von den Einflüssen vergangenen Ärgers", und Stufe IV hilft ihm, aus «einer fixierten Verfassung heraus zukommen, und gibt ihm die Fähigkeit, neu sehen und handeln zu können". Lange Jahre galt der. Gipfel scientologischen Mühens als erklommen, wenn der Jünger zum. Clear" ernannt worden war, zu einem Klaren. Doch* da sich dann weitere Kurse für ihn erübrigten, wurde die profitbrmgende Hierarchie aufgestockt: für Kläre, die noch klarer werden.wollen. Das scientologische«fußvolk rekrutiert sich aus,"preclears'., die zunächst gehalten sind, sich für 717 Mark einen,.hubbard-e- Meter" zu.kaufen, einen Münchner Scientologen* Verschwörung gegen uns" Kasten von Telephonbuch-Volumen mit viel Draht drinnen sowie einer Meßskala draußen, dessen Herstellungskosten bei etwa 150 Mark liegen. Das Gerät ist eine Abwandlung der schon vor über hundert Jahren konstruierten Wheatstoneschen Meßbrücke zur Bestimmung von elektrischen Widerständen. Den Scientologen, dient der E-Meter. als Hubbards Stellvertreter, der. die ganze Richtung, kontrolliert. Denn seiner Gefolgschaft hat Hubbard permanentes^beichtin mildem E-Meter verschrieben, das sogenannte Auditing. Bei diesem Geschäft "hat der Preclear zwei Konservendosen in den Händen, die aus der E-Meter-Batterie mit einem halben Volt gespeist werden. Ihm gegenüber sitzt der Auditor mit langen Fragelisten. Bei jeder Antwort registriert er, wie sich die Nadel auf der Skala des E-Meters verhält. Jede Unwahrheit, so hat Hubbard die Seinen gelehrt, läßt die Nadel schwänzeln. Doch obgleich die Nadel die imposantesten Ausschläge zeigt, wenn der Preclear die Dosen fester anfaßt oder schwitzt,- glauben, die. Scientologen blind an ihren Lügendetektor. Der Psychotherapeut (und E-Meter-Besitzer) Seidl versichert, daß der Apparat nicht nur Mißemotionen, vielmehr auch alle Harmonie-Empfindungen subjektiver Herkunft mit gewissen Fehlerquellen objektiv registriert". Die. vorgeschriebene Benutzung des. Wahrheitsdetektors" nennt Seidl die lukrativste Idee" des Religipnsstifters. Die schriftlichen Protokolle jedes Auditings werden aufgehoben und bieten, wie Scientologie- Gegner öffentlich behaupten, ein stetes Druckmittel gegen das Beichtkind. Da in diesen Sitzungen die intimsten Fragen gestellt werden; wissen sich die Auditierten in. der Gewalt der Sekter Viele schreckt die Furcht vor Erpressung vom Austritt ab. Es gelang jedoch nie, den Scientologen derartige Erpressung vor Gericht nachzuweisen. Des Sekten-Vaters Hubbard listig ster Clou: Nach ein paar Wochen kann jeder Schuler selber ehrenamtlicher (und unbezahlter:) Auditor eines(zahlenden) Preclear sein. Und da fast alle der zum Teil seelisch Labilen die Chance wahrnehmen, so etwas wie, Macht-über einen anderen ausüben zu: dürfen, kontrolliert nahezu jeder jeden, und alle bezahlen dafür. "Bei Neu-Eröffnungen wie jetzt in München wenden die Scientologen auch handelsläufige Verfahren an. An der Isar verteilten sie auf Flugblättern einen. ARC Persönlichkeit.- Test mit 200 Fragen wie Lächeln Sie off?" oder Sind Sie freundlich in Stimme. Ausdruck und Benehmen?'" Den Ausfüllern wurde versprochen, sie würden nach fachmännischer und kostenloser" Auswertung des Bogens durch die Scientologen ' entscheidende Punkte über sich selbst erfahren". Drei junge. Münchner die ihrerseits die Tester testen wollten, sprachen, die OER SPftTGEL. Nr 36/

5 Antworten unter sich ab. Einer antwortete korrekt, einer immer das Gegenteil des Zutreffenden und der dritte, was ihm gerade einfiel. Nach der Auswertung wurde allen eröffnet, sie seieri verkappte Mörder!'. Die Bluttat lasse sich nur ausschließen, wenn der potentielle Meuchler einen Kommunikationskurs" für 180 Mark buche. Der Münchner evangelische Pfarrer und Sekten-Fachmann FriedricheWilhelm Haack, dem bereits etliche Scientoldgie-verstörte Münchner ihr Leid klagten, hält die Tätigkeit der Sekte für Scharlatanerie unter dem Deckmäntelchen der religiösen Freiheit". Daß die Glaubensfanatiker ihre Kunden nicht nur schröpfen, sondern ihnen auch. gesundheitich, schaden, können schließt Therapeut Seidl nicht aus: Es besteht beispielsweise die Gefahr, daß dabei eine von Laien unerkennbare Schizophrenie hochgeht, die sonst nicht ausgebrochen wäre." Hubbards Sekte sei zweifellos auch autoritär, reaktionär, irrational und bar jeder Sozialkritik", doch als bloße Beutelschneiderei kann man Scientology nicht einfach abtun. Dazu ist die Sache zu gefährlich". Die Schulmedizin tut das unisono, und auch der Diplom-Psycholöge und Autor des Buches Familie und Aggres-. sion", David Mantell, 30, warf den Sektierern in der Münchner Abendzeitung" vor, daß sie ohne psychologische und psychotherapeutische Ausbildung herumquacksalbern. Mantell ist derzeit an der Forschungsstelle für Psychopathologie und Psychotherapie der Max-Planck- Gesellschaft in München beschäftigt. Aber auf Vorwürfe von Mantell-Kaliber waren die Münchnef Scientologen bereits präpariert. Seit Jahren streitet sich die Sekte mit Psychiatern in aller Welt herum. Den Nachschub von Gegenargumenten besorgt allemal Hubbards Hauptquartier in England. Die Münchner Scientologen Versorgt aus unbegrenzten finanziellen Quellen unserer Kirche" verlegten stracks eine Zeitung namens Freiheit", die ab sofort monatlich in München erscheinen soll. Die August- Freiheit" behauptete sogleich, die blutigen Verbrechen der Psychiatrie" hätten mit dem Dritten Reich keineswegs aufgehört. Der vor einem Vierteljahr zum Geistlichen" der Münchner Sektion ordinierte Hermann" Brendel, 22, schwadroniert gar, den Nachfolgern der NS- Irrenärzte tue es nur leid, daß sie heute frische und blutige Kindergehirne nicht mehr so einfach wie bei den Nazis bestellen können". Münchens Oberscientologe mutmaßt in Kritik an der Sekte ein abgekartetes Spiel: Das ist eine Verschwörung der Psychiater gegen uns. Kaum hatten wir hier eine.kommission für Verstöße der Psychiatrie gegen Menschenrechte' gegründet, da legten diese wahnsinnigen Anstaltspsychiater schon los." 64

6 München Durch Telephon-Terror, Spitzel und Prozeß-Androhungen versucht in München die aus den USA stammende Scientology-Sekte ihre Kritiker einzuschüchtern. V ier Wochen lang recherchierte die Münchner Funk-Journalistin Constanze Eisner, 23. Sie wollte wissen, was die Scientology-Sekte in München treibt. Die gegen Kritik allergischen Scientology-Gründer Hubbard Infamste Lügen über unsere Kirche'' Sektierer argwöhnten bald, das Manuskript könne unliebsame Details enthalten. Zunächst versuchten sie, die Eisner- Sendung im Bayerischen Rundfunk durch Androhung gerichtlicher Schritte"' zu verhindern. Als die Funk-Redakteure nicht-reagierten, war es um die Nachtruhe der Journalistin Eisner geschehen. Nach Mitternacht klingelte immer häufiger ihr Telephon. Unbekannte Männerstimmen versicherten der Teilnehmerin, sie werde morgen umgebracht". Die Bedrohte ließ ihr Telephon von der Post überwachen und auf Fangeinrichtung schalten. Über den Erfolg berichtete die Westfälische Rundschau" im vergangenen November, und sie nannte auch den vermeintlichen Münchner Mord-Droher:, Hermann Brendel, 22, Pressesprecher der,scientology Kirche' und Chefredakteur des Sektenorgans.Freiheit"'. Da Brendel längst in England weilte, glaubten die Scientologen offenbar an einen Journalisten-Bluff. Brendel- Nachfolger Martin Ostertag, 23, verfaßte ein Dementi für alle Zeitungen Deutschlands und alle Pressedienststellen". Inhalt: Weil Brendel nachweislich in England sei, handele es sich bei den angeblichen Mordanrufen" um eine der infamsten Lügen über unsere Kirche", für die sich Constanze Eisner zwangsläufig verantworten" müsse. Brendel hatte tatsächlich nicht angerufen, denn den Zeitungsleuten war ein Schnitzer unterlaufen. Das Fernmeldeamt 4 München hatte nicht den Anrufer, sondern den Anschluß registriert und diesen zusammen mit der Fangschalt-Rechnung (52 Mark) der Journalistin Eisner schriftlich unter dem Zeichen UFe zugestellt:... wurde auf Ihre Veranlassung hin folgender Anruf festgestellt: Rufnummer , Inhaber Hermann Brendel, München 2, Lindwurmstraße 29". Und da Ostertag nichts von dieser Post-Mitteilung wußte, gab er arglos für weitere Information" die gleiche Adresse und die gleiche Telephonnummer an: Lindwurmstraße 29, Telephon Dort meldet sich nach wie vor das Presseinformationsbüro"" der Scientology Kirche Deutschland".'" Und dort hat sich in einer geräumigen Büro-Etage auch die Zentrale der deutschen Scientologen-Sektion etabliert. Derzeit ist sie von einer rund 60köpfigen Stamm-Mannschaft besetzt. Vor efnem halben Jahr waren es kaum drei Dutzend Staff-Members". in München existiert die Sekte, die außerhalb der Isarstadt kaum bekannt ist, knapp drei Jahre und zählt bereits über 5000 Mitglieder: die Hälfte der in der Bundesrepublik wohnenden Scientologen. Alle sind verpflichtet, neue Anhänger anzuwerben. Und Geworbe- 46

7 ne werden so rabiat am Abspringen gehindert, daß sich bereits Staatsanwaltschaft und Vernehmungsrichter mit der Münchner Sektion befassen. Ostertag verkündet derweilen stolz: Scientology ist heute die am schnellsten wachsende Kirche der Weit." Aber wenn Scientologen erklären, was Scientology eigentlich ist, dann vernebeln sie stets die Tätsache, daß ihr Institut durch" pseüdo-religiöse und vulgär-psychologische Tricks ungezählte Leichtgläubige" und Labile um beträchtliche Summen erleichtert. Nach Ansicht von Psychologen. Psychiatern und Pastoren ist die sogenannte Scientology Kirche" ein straff gemanagter Verein von gefährlichen Scharlatanen. Der amerikanische Sekten-Gründer Lafayette Ronald Hubbard, 62, ist ein verkrachter Science-Fiction-Autor, dem erst mit seiner aus östlichen Religionen und Allerwelts-Philosophien zusammengestöppelten Heilslehre der Durchbruch zum großen Geld gelang. Er hat mittlerweile als Boß abgemustert und schippert auf einer Luxus-Jacht umher. Doch müßig ist er nicht. Der von seiner Gemeinde (sechs Millionen in aller Welt) als unser Ron" Verehrte ersinnt fortwährend neue Kurse. Die von ihm erfundene Scientology nennt er eine angewandte religiöse Philosophie, die sich mit dem praktischen Studium des Wissens befaßt. Durch die Anwendung ihrer Technologie können erstrebenswerte Veränderungen in den Lebensbedingungen herbeigeführt werden". Verglichen mit dem vielfachen Millionär, sind selbst die Top-Manager der Sekte arme Schlucker. Und obgleich die unteren Chargen gar mit Hungerlöhnen abgefunden werden, sind sie derart von unserem Ron" fasziniert, daß sie Glück und Erfolg im Beruf wie im Privatleben bedenkenlos einem jeden versprechen, den sie trainieren. Sie bieten eine Unzahl von Kursen an, deren Bezeichnungen zwar höchst verschieden sind, deren Drill sich aber ziemlich gleicht. Die Preise reichen von 160 Mark bis zu Mark und mehr. Jeder Kursant muß sich für 717 Mark zunächst einen sogenannten Hubbard-E-Meter kaufen," ein Gerät zum Messen von elektrischen Widerständen. Angeschlossen an diesen primitiven Lügendetektor muß sich jeder auditieren" lassen so nennen die Scientologen die Beichte, die sie für alle Mitglieder verbindlich eingeführt haben. Stramme Scientologen hängen fast täglich an diesem Gerät, auf jeden Fall aber dann, wenn sie den obligaten Fragebogen beantworten müssen. Er enthält Fragen, die von professionellen Erpressern ersonnen sein könnten. Beispiele: Sind Sie vorbestraft?", Oder haben Sie eine Tat begangen, für die Sie belangt werden könnten?", Haben Sie Schulden?", Nehmen Sie Drogen?" Scientologen-Gegnerin Constanze Eisner..Morgen werden Sie umgebracht" Nur wenigen gelingt es, sich aus der Abhängigkeit von den Scientologen zu befreien, wie der Münchner evangelische Pfarrer Friedrich-Wilhelm Haack feststellte. Im Auftrag seiner Landeskirche befaßt er sich außer mit Weltanschauungsfragen vor allem mit den Sekten. Die Scientologen kosten ihn die meiste Arbeitszeit. Den Pfarrer Haack stört, daß die Scientologen ihren Verein Kirche" nennen und sich untereinander zu Geistlichen" ordinieren. Haack: Kirchen haben Sozial-Programme. Wenn Hubbard mir morgen seine Altersheime Ein rundes Dutzend" ehemaliger Scientologen oder deren Angehörige haben bereits Rat bei Pfarrer Haack gesucht. Sie wollten wissen,'wie sie wenigstens - einen Teil ihres für nichtbesuchte oder erfolglose Kurse vorausbezahlten Geldes zurückerhalten könnten. Sie fragten aber auch, wie sie sich vor den Nachstellungen der oft fanatischen Sektierer schützen könnten. Mit seinen Ratschlägen für Abtrünnige erzürnte der geistliche Herr die Scientologen so. daß sie ihn stracks bezichtigten, er habe in einem Fall mit einem Taschenspielertrick" versucht, eine Beitragsrückerstattung für sich selber zu kassieren. Der Münchner Schreibdame Hildegard Schefting, 2f, empfahl der Pfarrer einen Anwalt. Sie hatte während ihres Urlaubs im September eigentlich nur aus Neugier" einen Grundkurs der Scientologen besucht (160 Mark). Danach ließ sie sich für 1500 Mark einen weiteren Kurs aufschwatzen und von der Org" (Scientologen-Jargon) sogar vertraglich anheuern. Die Vertragsdauer (eine Milliarde Jahre) machte sie freilich stutzig. Aber sie hielt das für Spaß" und arbeitete auf der Straße als Body-Router". Sie hatte die Aufgabe, Kundschaft zu einem kostenlosen Test" in die Zentrale zu lotsen. An guten Tagen keilte sie über 20 Passanten. Der Wochenlohn schwankte zwischen 100 und 150 Mark. Dafür war sie an sieben Wochentagen jeweils rund dreizehn Stunden für die Org" auf den Scientologen-Schiff Athena" in Kopenhagen: Psychischer Terror" zeigt, mache ich das Maul nicht mehr auf." Pressesprecher Ostertag kontert derlei Vorwürfe mit dem Hinweis, jede Scientology-Kirche sei gemeinnützig". Beweis: Unsere Kirchen nehmen deshalb gern Spenden und Beiträge zur Förderung unserer wohltätigen Sozialprogramme entgegen." Doch die Scientologen legten bislang weder Rechnung über die Höhe der Spenden noch über deren Verwendung. Beinen. Nach vier Wochen stellte sie Vergleiche mit dem aufgegebenen Schreibjob an. Das dämpfte den Anfangs-Elan. Der fünf Jahre ältere Harald Schmoll, den sie in der Org" kennengelernt hatte, bestärkte sie in ihrem Freiheitsdrang. Er war ohnehin nur aus Quatsch" eingetreten und wurde häufig wegen unethischen Verhaltens" (wie Biertrinken im Dienst) zu unbezahlter Strafarbeit eingeteilt. Ihm ge- OER SPIEGEL, Nr. 1/

8 lang es schließlich, die Freundin..zum Abhauen" zu bewegen. Aber die Scientologen ließen nicht locker. Zwei Funktionäre klingelten stundenlang an der Wohnung, bis Hildegard Schelling endlich öffnete. Sie wurde zum Sekten-Sitz geschafft und dort vom Ethics-Officer" und vom Executive-Director" vier Stunden lang verhört. Hildegard Schelling:. Ich, sollte.- auf das Schiff,Athena' gebrachte werden, das der Sekte gehört und in Kopenhagen liegt. Dort haben bie^ schon manchen hingebracht^ der Kritik geübt hat." Durch psychischen Terror" sei sie beinahe so weit gewesen', aus dem Fenster zu springen. Nur mit List und mit Hilfe ihres Freundes sei sie davongekommen. Anschließend erstatteten beide Anzeige> Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft sind noch-im Gange. Daß Scientologen abtrünnige Mitglieder drangsalieren, halt Pfarrer Haack für durchaus glaubhaft". Erst vor wenigen Wochen erhielt er Einblick in ein geheimes Rundschreiben, das die Münchner Scientologen auf die Gültigkeit des sekteneigenecu. Strafkatalogs hinweisen sollte. Die Tatbestande, im Katalog strafwürdige Zustande" genannt, sind durch scheinbar sinnlose Vokabeln eher getarnt als umrissen. Strafwürdig sind beispielsweise Notstand", Gefahr" Nicht-Existenz" und Verpflichtung". Die Straf-Beschreibungen dagegen sind Klartext: Wer etwa einen Notstand" verursacht hat, muß zweieinhalb Stunden Wiedergutmachungsarbeit" in der Zentrale oder im Außendienst leisten; Gefahr"-Sünder müssen fünf Stunden strafarbeiten. Vergehen wider Nicht-Existenz" lösen drakonische Sanktionen aus: siebeneinhalb Stunden Strafarbeit, ferner, so die Vorschrift, minimale Essenspausen, keine Unterhaltungen, keine Partys und Gruppenveranstaltungen". Der Delinquent darf in der Zentrale nur einfache Arbeitskleidung mit schwarzem Strafstreifen" tragen, er bekommt weder Urlaub noch freie Tage. Als Pfarrer Haack dieses Stück Mittelalter in München entdeckte and darüber auch noch berichtete gerieten die Scientologen vollends in Harnisch. Haack: Sie ließen einen Privatdetektiv in meiner- Nachbarschaft herümforschen. Ein angeblicher Psychologie- Student, der sich Jacobi nannte,.brachte mir Spielmaterial über die Sekte. Er gab sich als Scientälogenf Gegnen aus und wollte mich ausholen. Besonders helle war er nicht." Scientologen-Sprecher Ostertag ließ den Geistlichen durch einen. Anwalt darauf hinweisen, er möge bei seinen Amtspflichten bleiben und nicht planmäßig" Scientologen ermuntern, ihre Beiträge zurückzufordern. Selber 48 schrieb Ostertag dem Pfarrer -. Ich würde lieber eine Giftschlange um Rat fragen als Sie!" Auch sei Haack nicht der Typ Mann, den er seine Tochter heiraten ließe (Ostertag, ist seit,.zwei Jähren volljährig], und schließlich beschuldigte er den Pfarrer noch, einen schwunghaften Handel mit Doktortiteln zu betreiben, _ Folge: Haack verklagte Ostertag wegen übler Nachrede. Maßloser noch als gegen vereinzelte Geistliche geraten die Ausfallender. Scientologen gegen Mediziner, vor allem Psychiater. In München hatten sie kaum ihr Büro bezogen (die Maler waren noch nicht fertig), da fielen sie auch schon über die ortsansässigen Psychiater her. Den Wissenschaftlern, am Max- Pianck-Institut für Psychiatrie warfen sie in ihrem Sektenblatt Freiheit" vor, Scientologen-Funktionär Brendel Rem zufällig außer Landes" die blutigen Verbrechen der Psychiatrie" hätten mit dem Dritten Reich keineswegs aufgehört. So würden in diesem Institut heute noch Menschenleben durch Experimente verkürzt oder riskiert. Als schließlich noch Gehirnabstriche frischer Kinderleichen" den Vorgangern der Max-Planck-Psychiater angelastet wurden, hielt es die Max- Planck-Gesellschaft (52 Institute) denn doch für unvermeidlich, auf diese niedrige Diskussionsebene" (Justitiar Stetan Füss) herabzusteigen. Gegen das Scientologen-Blatt,, erging eine einstweilige, Verfügung; wegen übler Nachrede und Beleidigung stellte die Max-Planck-Gesellschaft überdies Strafantrag. Daß der damals verantwortliche" "Chef redakteur Brendel jetzt außer Landes ist, erklärt sein Nachfolger Ostertag für rein zufällig, mit dem Verfahren hatte das nichts zu tun". Die nächste Klage steht den Scientologen bereits ins Haus. Der Ärztliche Kreis- und Bezirksverstand München will die Sekte wegen fortgesetzten Verstoßes gegen das Heilkundegesetz (das allein approbierten Medizinern die Heilbehandlung erlaubt) belangt sehen. Ärzte-Vorsitzender Dr. Jürgen Bausch, Kinderarzt am Krankenhaus Schwabing, hat, wie er sagt, Beweise dafür, daß von den Scientologen hier in München versucht wurde, zu therapieren". Die Sektierer verwickeln sich in Widersprüche. Zwar behaupten sie permanent, sie überließen Heilung den Ärzten und befaßten sich nur mit seelsorgenscher Beratung". Andererseits künden sie gern und oft gesundmachende Exerzitien an wie etwa den HQS-Kurs". Was HQS" bedeutet, bleibf unklar, die HQS"-Wirkung aber wird wortreich erläutert: Dieser Kurs, so die Veranstalter, könne merklich helfen" gegen ganze 70 Prozent menschlicher Krankheiten". Genannt werden unter anderem Allergien, Herzbeschwerden, schwaches Augenlicht und Arthritis". Ärzte-Funktionär Bausch erlebte Merkwürdiges, als er sich wie Pfarrer Haack näher mit den Machenschaften der Sektenbrüder befaßte: Ich wurde sogleich beschattet. Auf mich hatten sie einen jungen Mann angesetzt, der sich als Psychologie-Student ausgab und der herausbekommen wollte, was ich über den Verein wußte." Wie von dem Theologen Haack war Scientologen-Späher Jacobi auch von den Medizinern enttarnt worden. Angesichts so. vieler Pannen und Prozesse sieht Scientologen-Sprecher Ostertag sich und die Seinen. als^opfer einer weltweiten..verschwörung von Presse, Psychiatern und anderen Gegnern. Neuerdings muß er auch das Frankfurter Oberland richt dazu zählen. Es lehnte jung einen Antrag der Münchner Scientology Kirche" ab, wonach.dem Frankfurter Verlag Oiympia Press verboten werden; sollte, ein Buch"( Übermenschen unter uns') des amerikanischen Ex- und Anti- Scientologen Robert Kaufman in Deutschfand zu verbreiten. Wer eine neue Religion stiftet", so belehrte der 16. Zivilsenat die Münchner Sektierer, muß damit rechnen, von abgefallenen Glaubensanhängern angegriffen zu werden. Er muß dies hinnehmen, weil er sich mit der Propagierung seiner Ideen auf ein Gebiet begeben hat r auf dem auch harte Auseinandersetzungen und Glaubenskämpfe üblich sind." Glaubenskämpfer Ostertag wappnete sich mit harten Bandagen: Was auch immer gegen Scientology vorgebracht oder unternommen wurde Ostertag nennt es infame Lügen" oder faschistische Praktiken"

9 Scientology Kirche (Nr. 35/1972,1/1973, Kirchen) Stellungnahme: Im Sommer 1972 und Anfang 1973 veröffentlichte DER SPIEGEL zwei Artikel über die Scientology Kirche, die Behauptungen enthielten, die wir nicht unwidersprochen lassen können. Scientology ist die größte der neuen Religionen in der westlichen Welt. Das Jahrbuch 1972 der Encyclopedia Britannica: Wachstum und Auswirkungen einer neuen philosophischen Gruppe rufen fast immer Kontroversen hervor." Scientologen sind nicht weltfremd, sondern arbeiten in Schulen, in Gefängnissen und auf der Straße. Sie helfen Drogensüchtigen, sich selbst zu helfen, bilden Jugendgruppenleiter aus und gehen für die Menschenrechte auf die Straße. Weil die Scientologen effektiv, geschäftig, vorwitzig und manchmal auch jung sind, ist es für sie unverständlich, daß man durch Ehrlichkeit und dadurch, daß man sein Bestes tut, weder vor seinen eigenen Fehlern noch vor der Bösartigkeit derer geschützt ist, die glauben, eine Art Monopol über das Leben ihrer Mitmenschen zu haben. Von einem historischen Standpunkt aus gesehen, ist es interessant, daß alle Beschimpfungen gegen neue Minderheiten eine Gemeinsamkeit aufweisen. So wurde zum Beispiel der Christ im vorchristlichen Rom wegen Staatsverrats hingerichtet die Wahrheit war, daß er sich weigerte, Cäsars Statue anzubeten. Die Hexe im Mittelalter war für gewöhnlich eine unglückliche Hebamme oder ein Kräuterweib, das zu ihrem Mißgeschick jemanden in einer hohen Stellung verärgert hatte und mit ihrem Leben dafür bezahlte. Der Jude in jüngerer Vergangenheit wurde durch wilde Geschichten und durch Beschuldigungen für nicht näher bezeichnete Straftaten vor der Gesellschaft abgesondert. Entgegen der Darstellung im SPIEGEL müssen wir festhalten.

10 daß die Ausübung von Scientology nirgendwo verboten ist; Scientology in Amerika und Australien ist eine ordnungsgemäß, anerkannte Religion; die Scientology Kirchen nicht dazu ausgelegt sind, finanzielle Gewinne zu erzielen; sie unterstützen und fördern sehr viel gemeinnützige und soziale Arbeit; kein Scientologe weder in Deutschland noch in einem anderen Land der Erpressung schuldig befunden wurde oder deswegen vor Gericht stand. Scientologen glauben nicht, daß ihr Weg der einzige ist weder zu Gott noch zum Verständnis. Sie glauben, daß der Mensch im Grunde gut ist und daß die Erlösung in der Tat liegt und nicht so sehr im Klagen. Deshalb gehen sie auch für Minderheiten auf die Straße, wie zum Beispiel für den Patienten in der Nervenheilanstalt, der nur allzuoft das Opfer der Gesellschaft ist. Ist Scientology erwünscht? Die Antwort einer Mehrheit scheint ja zu sein. Hat sie Feinde? Ja, ein paar, aber wie schon vorher gesagt, sind Haß und Vorurteile so alt wie der Mensch; der weitaus größte Teil der Menschheit versucht aber, zu überleben und die Welt in Ordnung zu bringen. SCIENTOLOGY KIRCHE DEUTSCHLAND Mit vielen Weibern (Nr. 12/1974, SPIEGEL-Titel Ekel Alfred - Der häßliche Deutsche"; Nr. 14/1974, Briefe) Orje hieß eine Figur, mit der Goebbels in Berlin in seiner Zeitung Der Angriff" die Weimarer Republik durch den Kakao zog. Alles schien aufrecht, kl^r, sauber, mannhaft zu sein, was sich gegen die krummbeinige, kurzbeinige, verbogene und verlogene Republik erhoben hatte. Weimar wurde zum haftenden Schimpfwort. Schleimig und hoffnungsvoll kriecht auch heute die Reaktion unter ihren Steinen hervor. Hamburg ERICH KROHN Die Arbeitnehmer könnten den Verantwortlichen des Fernsehens eine Fülle von Themen nennen, die es wert wären, Die Redaktion des SPIEGEL behält sich vor, Leserbriefe gekürzt zu veröffentlichen

11 SEKTEN Ziemlich wisctwaschl Ob katholischer Priester, evangelischer Pastor oder Prediger bei einer Sekte - für ein hessisches Gericht macht das keinen Untersehled. 1» befreite einen Anhanger der Scientology-Kirche" Vom Wehrdienst Für den Münchner Diplomtheologen Hans Löffelmann, Sektenbeobachter der katholische» Kirche, sinn* die Richter auf einen Bluff hereingefallen' 4, haben ein koraisebei Urteil* gefällt, das thot wie ein schlechter Witz vorkommt". Für seinen evangelischen Kollegen, den Pfarrer Friednch-Wahelm Haack, steht nach der richteriiehea Entscheides fest, daß da einige ziemlich gesamapt? und nicht gespurt" haben. Künftig könne jedes Kursverkaufsunternehmen", fürchtet der Lutheraner Haack,»ah Kirche tesehifcrt«* weiden, bis hin zu einem Fußballklub, wenn er nur vorher erklärt, er kicke für eine Religion als Lebensziel". Den ZoTn der Theologen haben sich Darmstädter Verwaltungsrichter zugezogen, die einen Sektenjünger der Scientology Kirche Deutichland" als hauptamtlich tätigen Geistlichen." anerkannt haben. Der angehende Prediger, der gegen seine Einberufung zur Bundeswehr geklagt hotte, ist nun vom Wehrdienst befreit und damit rechtlich evangelischen und katholischen Pfarrern gleichgestellt Die richterliche Weihe zum Seelsorger erhielt der Abiturient Franz Walter Scientologe Fiedler Geisteswesen vom Wehrdienst befreit Deutsch«.Scientology-Kircha'* (In Mönchen)*: Vom Gericht ein grofier Gewinn Fiedler, 24, der seit vier Jahren am Frankfurter Coli«* fü* angewandte Philosophie e, V." seine Studien treibt. Das College ist eine Missionsaußenstelle der Scientology Church", deren Fahrer Lafayette Ronald Hnbbard nach den Urteil Löffelmanns unter dem Deckmantel von Religion seelische Not und mangelndes Seibstbewußtsein junger Menschen ausnutzt, um damit Geschäfte zu machen". Der Antrag des Scientologen, Vom Waffendienst bei der Bundeswehr befreit zu werden, wurde letzten September von der WehrbereichsverwaltiJng IV in Wiesbaden verworfen, sein Etnwand» er befinde sich in Ausbildung»]s Geistlicher", nicht akzeptiert Die Militärverwalter weigerten sich, die Sekte als Religionsgemeinschaft" einzustufen. Fiedlers Anwälfe waren besser präpariert Sie legten dem Gericht zwei Gutachten der renommierten Kirchenrechtler Klaus Obermayer (Erlangen} und Axel Freiherr von Campenhausen (Hannover) vor, die schon vor mehr ala drei Jahren für die Scientology-Kirche verfaßt worden waren. Darin, beschei-. nigen die Wissenschaftler ihrem Auftraggebern übereinstimmend, den Charakter einer Religionsgemeraschaft"- (Obermayer), deren pastoral«beratung, da* sogenannte Auditing, für Sektenmitglieder eine ähnliche Bede»» tung" habe, wie sie den christlichen Sakramenten oder der Meditation im Leben des Buddhisten zukommt" (Campenhausen). Scientology-Novize Fiedler zahlt zu den Anfängern ( Predear"), die erst durch Auditing, eine Mischung aus Beichte und Befragung, selbst zum Lehrer ( Auditor") ausgebildet werden und. nach vielen teuren Seminaren in Frankfurt, München oder Kopenhagen stufenweise das Stadium des Clear", eines ^klaren, strahlenden* Qeisteewesens*, errelehen. töffelmann: «Da» kann Mark urtd mehr kosten, und die Leute sind kaputter als vorher." Bei weltweit 5,5 Millionen Glaubensbrüdern (in der Bundesrepublik: 12 Q00) gehört die Church of Scientology mit Organisationen wie NercOnon" oder Kommission für VerstöBe der Psychiatrie gegen Menschenrechte" zu den Multinational»" (Haack) der kommerziellen Religionsunternehmen. Die mit östlichen Reügjonselementen vermengte Lebenspbilosophie der geistigen Gesundheit" die SektenfÜhrer Hübbard, ein ehemaliger Scitnc^-ßctidn-Autor, in seinem Buch Dianetics" entworfen hat wird den Sektenmitgljedem in ^Integrity-Kursen" (wm 4160 Mark), in Seminaren für Dianetics Berater" (für 8179 Mirk) vermftteit oder mit Hilfe eines Elektrometers (Preist 700 Mark) eingegeben, einer Art Lügendetektor. Mit den einträglichen reügiösen Ideen, bizarre Mixtur Ans Allerwdtsphüosophie, Pseudowissenschaft und Religion, beschäftigten sich die Darmstädter Richter allerdings ebensowenig wie mit den durch früheren Gerichtsbeschlufl erlaubten Vorwürfen, die Scientology Obtfceh sei der- Welt gröflte Qrganisation aus unqualifizierten Leuten", deren Praxis Medizinisch, moralisch und sozial" eine ernste Bedrohung der Gesellschaft 0 darstelle, deren Anhänger bedauernswerte Verführte" und»vielfach seelisch krank" seien; Windbfkl: Seien«oto«y"-Gründer Hut*»rd. 102,

12 Richter Axel Schulz: Es war nicht untere Aufgabe nachzuprüfen, ob die lu Methoden greifen, die. unter ordinäre Kriminalität fallen." Bislang gelang es weder den Sektenexperten der Kirchen noch den Eltern angeworbener Kinder, bundesdeutsche Richter vom destruktiven Charakter mancher Sskteiüeckoikea zu üiwrze«- fen. Ein Strafrechtstatbestand wie Betrug, Nötigung oder Erpressung", vermutet inzwischen Jurist Obermayer, und die Sache kippt um." Die Verwaltungsrichter vermieden es tunlichst, den Glaubensinhalt des Scientology-Bekenntnisses zu bewerten, und gingen so jeder Kollision mit dem im Grundgesetz verankerten Prinzip ^der Religionsfreiheit aus dem Wege. Auf den Nachweis eines Hochschulstudiums oder die Kenntnis alter Spra-,chea wie Lateinisch, Criechisdi und [Hebräisch brauchten die Richter bei ih- ;rer Einschätzung nicht zu achten. Oetm das- Berufsbild" eines Geistlichen der beiden großen christlichen Bekenntnisse, so hatte das Bundesverwaltungsgericht vor Jahren in einem Verfahren zugunsten eines Zeugen Jehovas ent- :schieden, dürfe nicht für Geistliche anderer Bekenntnisse als Maßstab" angelegt werden. Richter Schulz: Die dürfen machen, was sie wollen." In den von der Sekte vorgelegten Literaturauszügen entdeckten die Juristen, auch ohne den Beistand eines Religionswissenschartlers, Belege f(jr einen klassischen Gottglauben", attestierten den Scientologen eine organisierte religiöse Gemeinschaft" und bewerteten Fiedlers Amt als das eines Geistlichen" ein weitreichender Vergleich, der es Wehrpflichtigen erlaubt, sich vor dem Soldatsein, zu drücken, wenn sie rechtzeitig bei einer Sekte atiheuern. Der Köder dient Fiedlers Glaubensgenossen, wie Löffelmarui beobachtete, schon beim Mitgliederfang auf der Straße. Zweifellos stärkt der RichoKspruch von Darmstadt die Position all jener obskuren Vereinigungen, denen in. dt-n letzten Jahren verstärkt jugendliche Schwärmer und psychisch Labile zugelaufen sind. Schon feiern Scientologen das Urteil als den für sie bedeutendsten Gewinn in. deutsche«gerichten". Doch der Bund. ging, beim, Bundesverwaltungsgericht in. die Revision. - Die Gutachter Obermayer (Löffelmannr ziemlich. Wischiwaschi"), und Campenhausen (Haack: Uralt-Schinken") sind unterdessen um Distanz bemüht. So mochte Obermayer nicht in Verdacht kommen, ein Sympathisant der Sekte zu sein**, hält er doch die Anwerbung von Passanten zu Auditing- Seminaren für sehr, sehr umstritten" und die Texte des Retigionsstifters Hubbard für unverdaulich". Auch Campenhausen, inzwischen staatlicher Klosterpfründenverwalter der niedersächsischen Regierung Albrecht, möchte seine kirchenpolitische Stellungnahme" keineswegs so gedeutet wissen, dab unseriöse Leute, die Hokuspokus machen; vom Kriegsdienst freigestellt werden sollen" zumal auch er den Verdacht" hat, daß der Hubbard mit seinen Psychokursen Kacke macht".

13 SEKTEN Beträchtliche Spanne Ein Düsseldorfer Gericht verwehrte der aus den USA stammenden Scientology Kirche die Eintragung ins Vereinsregister. Die Rechtspflegerin Christa Schröers hatte sich umgehört. Wenn der Antrag kommt", so riet ein städtischer Jugendschützer der Justizangestellten am Düsseldorfer Amtegericht, gibt's nur eins: ablehnen." Als der Notar Joseph Cüppers dann mit Schreiben vom 14. Januar 1981 die Neueintragung in das Vereinsregister" für das Scientology Center Düsseldorf, Mission der Scientology Kirche" forderte, verweigerte Christa Schröers die Registrierung. Mit ihrer Entscheidung setzte die Justizangestellte einen Prozeß in Gang, der jüngst mit einem richtungsweisenden, noch nicht rechtskräftigen Beschluss des Düsseldorfer Landgerichts sein vorläufiges Ende fand. Die Scientology Kirche, so die Richter der 25. Zivilkammer, sei kein eintragungsberechtigter Idealverein", sondern ein Wirtschaftsverein, dem es letztendlich um die Erzielung von Gewinnen geht". Die Entscheidung verwehrt den finanzstarken Gläubigen auch die Anerkennung der Gemeinnützigkeit und die damit verbundene Steuerfreiheit - ein seltener Rückschlag für die Jünger des US-Bürgers Lafayette Ronald Hubbard. Der zeitweilige Science-fiction-Autor hatte vor 30 Jahren unter dem Namen Scientology eine Lehre vom Wissen" zusammengetragen, der sich mittlerweile sechs Millionen zahlende Anhänger in 30 Nationen verpflichtet fühlen. In den Hubbard-Missionen, die seit zehn Jahren auch in Deutschland gegründet werden, lassen sich die Anhänger in die Gedankengänge des Meisters und in die Geheimnisse eines erfolgreichen Lebens einweihen: Zerreißen Sie die Ketten, welche Sie daran hindern, Ihre vollen Fähigkeiten zu erlangen!" Zu den Hubbard-Weisheiten, zusammengefaßt in 58 Axiomen, gehört die Erkenntnis, daß Zeit die primäre Ursache von Unwahrheit^' sei. Publiziert hat Hubbard aber auch Erleuchtungen wie die, er habe am 9. Mai 1963, abends um zehn Uhr und eine halbe Minute für Jahre, 344 Tage, 10 Stunden, 20 Minuten und 40 Sekunden den Himmel besucht". ' Kasse macht die topgemanagte Seelenheilslehre", so der Münchner Scientology-Kenner und Psychotherapeut Joachim Seidl, vor allem mit Seminaren. Rund 300 verschiedene Kurse offerieren die Scientologen ihren deutschen Anhängern in 20 Missionen und zwei Kirchen". Das Angebot reicht vom 101

14 Kommunikationstraining" (200 Mark) für Anfänger bis hin zur geistlichen Beratung" im zwölfstündigen beichtähnlichen Auditing" (2500 Mark). Wer sich ranhält, so hat der Sektenexperte Pfarrer Friedrich-Wilhelm Haack ermittelt, kann in vier Jahren leicht 50 Seminare belegen". Dann hat der Scientologe die höchsten Weihen, ist im Sektenjargon clear" und um gut Mark ärmer", wie Haack wissen will. Der Jahresumsatz der Sekte ist entsprechend. Auf weltweit rund eine Milliarde Mark, in Deutschland auf 50 Millionen, rechneten ihn die Verbraücherschützer der Stuttgarter Aktion Bildungsinformarion" (ABI) hoch - fast alles steuerfrei", wie ABI-Vorstand Eberhard Kleinmann klagt, weil Hubbard & Co.", bisher, noch als gemeinnützig anerkannt werden". In Düsseldorf freilich, wo die Scientologen seit Dezember 1980 missionieren, nahmen die Richter den Hubbard-Jüngern nicht ab, daß ihr Hauptziel" die Verbreitung des religiösen Glaubens" sei und die Kurse ausschließlich der Vermittlung des Gedankenguts der Scientology Kirche" gewidmet werden. Das Gericht kam zu der Auffassung, der Kolleg-Betrieb diene eher dazu, wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen". Die Kursangebote seien planmäßig und auf Dauer angelegt", die Umsatzzahlen erheblich" und die Gewinnspannen" zudem beträchtlich". Immerhin hatte die neugegründete Mission schon in den ersten Monaten ,25 Mark umgesetzt -zum größten Teil Erlöse aus Kursen und Seminaren, für die das Gericht einen Stundenpreis von 192 Mark errechnete. Genauen Aufschluß konnten die Richter nicht gewinnen. Trotz zweimaliger Auflage der Kammer" hatten die Scientologen keine nachvollziehbaren Angaben" gemacht, Sondern waren nur zu pauschalen, teil- weise lückenhaften und teilweise widersprüchlichen Angaben" bereit. Den Einwand der Missionare, bei den Einnahmen handele es sich um Spenden", ließen die Richter nicht gelten, weil die Leistungen nur gegen Zahlung bestimmter Beträge" erhältlich seien. Zudem werbe die Sekte zunächst außenstehende Interessenten" an und suche diese sodann zum Besuch immer weiterer von Stufe zu Stufe teurer werdender Kurse zu bewegen". Als zusätzliches charakteristisches Mittel der Absatzförderung" werteten die Richter das von den Scientologen praktizierte Rabattsystem": Wer mehrere Kurse kauft, bekommt sie billiger. Zudem werden die Preise, so ergab die Untersuchung des Gerichts, monatlich in einer Weise angehoben", die in der allgemeinen Wirtschaftslage keine Rechtfertigung findet": allein in einem halben Jahr um bis zu 40 Prozent". Bei solchen Praktiken ähnelt" für die rheinischen Richter die entfaltete tigkeit" der Scientologen denn auch eher < der eines Unternehmers" als einem Idealverein" - eine Einschätzung, die Hubbards Jünger mitnichten teilen. Sie haben gegen den Gerichtsbeschluß Beschwerde eingelegt. Sekten-Gründer Hubbard Den Himmel besucht" Sclentologen beim Konzentrations-Training: Stundenpreis 192 Mark

15 SEKTEN Zerstörter GlauPe Die Münchner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen eine" der aggressivsten Psyche-Kulte, die Scientology Kirche". Es hat zwar weder Tote noch Verletzte gegeben, auch wurde keinem Jünger das kurze Haar gekrürnmt; dennoch fand in München ein Akt von Völkermord" statt. Vorletzte Woche nämlich strömten an die hundert Polizisten " die Scientology Kirche Deutschland", ein ehemaliges Hotel in der Schwabinger Beichstraße. Sie durchsuchten die Sekten-Zentrale und beschlagnahmten Berge von Akten. Scientology" betreibt, straff geführt von der US-Zentrale, in Deutschland (eigene Angaben) fünf Kirchen" und 20 Missionen" - unter verschiedenen Firmenschildern: Institut für angewandte Philosophie", College für angewandte Philosophie", Dianetics-College". in Hamburg wirkt zudem, für Künstlerpefsöolkfefesiten, ein...celebritv. Center". Scientology"-Heil ist aber auch über Vereine wie Narconon" (Drogen-Entziehung) "nd ZIEL" (Pädagogik) zu beziehen; in Aktionen" und Kommissionen" fechten Scientologen für Polizeirefonfl". fiir religiöse Toleranz" und Schutz des Bürgers gegen Datenmißbrauch". Mittlerweile agieren sie auch in Wirtschaft und Wissenschaft. Die fromme Fassade der Kirche" bröckelt seit geraumer Zeit. Es stapeln sich Dokumente, Bücher, eidesstattliche Sclentology B -Grünt»«r Hubbard, Polizei-Aktion in München: Akt von Völkermord" Eine Hucke von Verdachten hatte zur Aktion geführt: Verstoß gegen das Heilmittel- und Heilpraktiker-Gesetz, unlauterer Wettbewerb, Betrüg, Wucher, Nötigung sowie Steuerhinterziehung; das brachte die Kirche auf den Turm: Aus Los Angites, einem Hauotsitz des Sekten-Multis, flog der Reverend" Heber Jentzsch herbei, Präsident" der weltweiten (35 Länder) - Vereinigung. Am vergangenen Montag erklärte er der Öffentlichkeit: Die Durchsuchungsaktion unserer Kirche ist ein Akt von Völkermord"; folgte Wink mit dem Holocaust". Starke Sprüche gehören zur Litanei der Scientology Kirch*". Sie ist eine der aggressivsten Gruppen im wuchernden Knieholz der Psycho-Sekten und (neue Kennzeichnung) destruktiven Kulte", die in der Bundesrepublik auf Seelenfang gehen; Geld nehmen sie auch. 92 Erklärungen und Untersuchungen, denen zufolge»die Autoritätsstruktur, die totale Reglementierung und die ideologische Spfachgebung" eine harte IndoktrinatioiJ" bewirken und Mitglieder nach außen hin hermetisch abriegeln" können; pathologische Auswirkungen" seien, bei entsprednenäer ina'mauetiet Disposition, nicht auszuschließen" ( Jugeridreligionen"-Sachstandsbericht der Landesregierung Nordrhein-Westfalen über Scientology"). Zweifellos übt die Scientology"- Technik _ eine Art Kommunikationsdnll mit anschließendem Psycho-Okkülfismus - auf labile, frustrierte, sinnsuchende Menschen einen tiefgreifenden Sog; andernfalls würden sie nicht Summen für Scienttrfogy"-Training ausgeben, die w& < ctots ^ß QG& Maat ät-gw«känasfr- Die Kirchen"-Freude am Gelde hat dazu geführt, daß das Oberlandesgericht Düsseldorf im vergangenen Jahr der lokalen Scientology"-Mission das begehrte, weil steuersparende Etikett e. V" (eingetragener Verein) verweigerte: Die Mission" führe einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb", angelegt auf Verschaffung wirtschaftlicher Vorteile". Mit schwankendem e. V." -das Entzugsverfahren ist in der zweiten Instanz Münchner Kirche" da; einen letzten Kirchen-Glauben zerstörte, vorletzte Woche, das Bundesverwaltungsgericht in-berlin: Scientology"-Kaplane werden nicht, wie katholische oder evangelische Gottesmänner, vom Wehrdienst befreit. Im Kampf um den Erhalt des steuerfreien Kirchen-Status in den USA war die amerikanische Scientology", Ende der 70er Jahre, in eine tiefe, kriminelle Praktiken enthüllende Krise gestutzt:elf Scientologen, darunter allerhöchste Führungsspitzen, wurden wegen Verschwörung, Einbruchs, Diebstahls von staatlichem Eigentum, Abhörens von mündlicher Kommunikation verurteilt. Um die Absichten von Regierung, Justiz und Finanzbehörden auszuspionieren, hatte das Guardian's Office" (Wächteramt) der Kirche'', geführt von der Gattin des Sekten-Gründers, mit einem minutiösen Plan Agenten in die jeweiligen Dienststelle eingeschleust, ließ sie spitzeln, Dokumente photokopieren und Abhöranlagen installieren; ein Kommissar Zufall stieß auf den Coup, eine massive Polizei-Razzia förderte Tausende von Dokumenten über das kirschlichch-kriminelle Innenleben zutage. Der zum Multimillionär gewordene Gründer" der Scientology", der ehemalige Science-fiction-Schreiber L. Ron Hubbard, war damals schon offiziell" von der Geschäftsleitung zurückgetreten. Er führte eine mysteriöse Howard- Hughes-Existenz, abgeschüttet von der Welt; heute ist er 73 oder tot. Die schwer durchschaubaren Machtkämpfe, die seit geraumer Zeit im Kardinals-Kollegium der Kirche" toben, greifen nun auch auf die Bundesrepublik über. Exkommunizierte und Abspringer haben sich zu einer Freien Zone" zusammengetan, um Scientology" zu revitalisieren" und Praktiken der gegenwärtigen Machthaber auszuforschen. Es kracht im Gebälk der Kirche", doch Präsident" Heber Jentzsch hielt sich bei seinem Münchner Völkermord"-Geschrei an alte Scientology"- Taktik. In einem geheimen Operationsplan aus dem Jahre 1973, Snow White" (Schneewittchen) genannt, wird die Strategie festgelegt, wie den Attacken" verschiedener Lander durch Abschrekkung" begegnet werden kann. Für Deutschland: Die Bundesrepublik sei besonders sensibe? gegenüber einer Völkermord-Anklage"; das Land gehe in die Knie, um seinen kriminellen Ruf zu reparieren".

16 PSYCHO-SEKTEN Benutze Ihr Blut Die Münchener Scicientology Kirche" setzte einen Detektiv auf die Privatsphäre ihrer Feinde" an - darunter Kreisverwaltungsreferent Gauweiler und ein Staatsanwatt. Der Detektiv wurde enttarnt. Auto fahrt er, mit seinem moosgrünen BMW 525i (Kennzeichen: M-DN 5461), wie ein Weltmeister. An Bord hat er CB-Funk, ein Nachtglas, eine Thermosflasche mit Tee und eine Photo- Bewaffuung, die auch in Düsternis noch scharfe Bilder schießt. Die braucht er, wenn er etwa Hotelbalkone erklimmt und Pikantes durch die Scheiben knipst. Denn Karl Wunderer, 27, ist Detektiv - spezialisiert auf Beweisführung in Zivil-, Ehe- und Strafprozessen" (Visitenkarte) und ganz offenbar ein scharfer Hund. An die 60 lizenzierte Privat-Detektive schnüffeln in München umher; seit einer guten Woche ist Karl Wunderer ihr bekanntester Vertreter. Freilich, nicht ein brillanter Sherlock-Holmes-Coup hat ihn ins Rampenlicht gehoben, vielmehr wurde er, in sehr dubioser Mission, enttarnt. Peinlich war das nicht für ihn allein. Im Hemd sowie im Regen standen zuvörderst sein Auftraggeber und dessen Rechtsanwälte: die Scientology Kirche" München und die renommierte Anwaitskanzlei Wunderlich und Partner. Scientology, vom Richter Sir John Latey am High Court London kürzlich als korrupt, sinister und gefährlich" eingestuft, gilt als einer der aggressivsten, geldfreudigsten und mächtigsten Multis unter den weltweit operierenden Psycho- Sekten; in München steht der US- Ableger seit Mai dieses Jahres mit dem Rücken zur Wand: Wegen einer Hucke von Verdachten - darunter Betrug, Wucher, Steuerhinterziehung - hatte die Staatsanwaltschaft die Münchener Sekten-Zentrale durchsuchen und Berge von Akten konfiszieren lassen (SPIEGEL 23/1984); vergangenen Monat wurde die Scientology Kirche München e. V." im Vereinsregister" gelöscht und verlor damit das begehrte, weil steuersparende e. V.". Den Kampf, die Kirche" als eingetragenen Verein" abzuservieren und zum schlichten Gewerbebetrieb" zu ducken, hatte das zuständige Kreisverwaltungsreferat geführt; dessen Chef, Peter Gauweiler (CSU), ficht auch eisern wider verlotterte Bierburgen, Laster-Etablissements und für volle Maßkrüge. Leute, die der Kirche" Schwierigkeiten machen, geraten aber leicht in die Bredouüle. In den Augen von Scientologen gelten sie als Feinde" und unterdrückerische Personen"; L. Ron Hubbard, der nach Unbekannt (Jenseits?) verzogene Gründergreis der Sekte, ordnete für derlei Kreaturen eine Sonderbehandlung an: Wir fanden niemals Kritiker der Scientology", dekretierte er, die keine kriminelle Vergangenheit hatten." Also: Beginne sofort, die Angreifer auf Verbrechen oder Schlimmeres zu untersuchen." Und: Benutze ihr Blut, ihren Sex und ihre Verbrechen, um Schlagzeilen zu machen." Marschrichtung: "Der Punkt, an dem sie verletzlich sind, ist der Verlust ihres Arbeitsplatzes oder ihrer Stellung." Die Spitzel-Strategie, in den USA schon massiv angewandt, kam nun, mit der Enttarnung des Scientology-Detektivs Wunderer, erstmals auch in Deutschland voll ans Licht. Denn Wunderer wurde just auf die Schmuddelspuren gesetzt, die Hubbard vorgab. Auswahl aus dem Ausforschungs-Katalog der Kirche", den Erzfeind Gauweiler betreffend: Unterhält et Querverbindungen zu Zuhälterkreisen? Immobilienbesitz? Was wissen Gegner über ihn? Verbindungen, Verstrickungen mit Homo- und Rauschgift-Lokalen? Falk er eine bekannte Strip-Bar besucht: mit. wem? Alles rausfinden, das irgendwie gegen ihn verwendbar wäre." Ein anderer Gottseibeiuns für die Scientology ist der Münchner Sektenbeauftragte der evangelischen Kirche, Pfarrer Friedrich-Wilhelm Haack. Direktive für Wunderer: Warum hat Haack keinen Führerschein? (hat er). Warum hat er Kanzelverbot? (hat er nicht). Verbindungen, Pläne, Vergehen? Feinde von Haack und seine Meinungsführer? Kinder kontaktieren, Frau, Schwiegermutter und Daten bekommen!" Wunderer sollte auch Rechtsanwälte und Staatsbeauftragte beschatten, die sich mit der Sekten-Landplage herumschlagen: Zusätzliche Daten aus Akten - vergl. mit denen, die wir bereits haben." Auf der Schnüffel-Liste zudem: der zuständige Münchner Staatsanwalt und der zuständige SPIEGEL-Joumaiist (,,Wen kontaktiert er? Was gibt es sonst über ihn?"). So instruiert, brauste Wunderer mit seinem moosgrünen Renner an die 2500 Kilometer (Kilometer-Honorar: eine Mark) hinter Gaüweüet her, observierte dessen Lebensgefährtin, forschte seine Mutter aus, postierte sich im Fußballstadion neben ihm (Stundenlohn: 40 Mark) und erschnüffelte Gauweilers wirtschaftliche Verhältnisse ( Luxusvilla"). Pfarrer Haack, in Thüringen aufgewachsen, sollte auf die Ostagenten- Schiene geschoben werden. Wunderer betrieb Forschungen beim Stuttgarter Lastenausgleichsamt, im Münchner Norden, wo Haack als Religionslehrer wirkte, und photographierte einen Auto-Unfall, in den Haack als Beifahrer geraten war. Spitzel-Kosten: rund Mark. Die Gauweiler-Ausforschung summierte sich, innerhalb von vier Monaten,

17 zu einem Betrag von rund Mark. Die Rapporte, insgesamt ein Konvolut von sieben Zentimeter Dicke, sowie die anfallenden Rechnungen adressierte der Detektiv an die Scientology-Anwälte Wunderlich und Pärtner, lieferte aber beides, sagt er, direkt bei der Sekten- Zentrale ab. Mit deren Order holte er sich dann von der Buchhaltung der Anwaltskanzlei die Schecks. Die Zwischenhändler-Rolle brachte die Kanzlei natürlich in den Ruch, Mitwisser der dubiosen Schnüffel-Aktion zu sein; Ausforschungen, die nicht Entlastungsmaterial liefern, sondern im Scientology"-Detektiv Wunderer Daten von der Schwiegermutter" Privatleben des Kontrahenten wühlen, geraten ins Minenfeld der Nötigung. Anwaltskämmer wie Staatsanwaltschaft faßten Argwohn. Wunderlich und sein Partner Deinlein bangten also ums Renommee der Kanzlei. Letzte Woche ließen sie sich von den Scientology-Managern, zur Vorlage bei Gericht, eidesstattlich versichern, daß sämtliche Aufträge" von der Kirche" erteilt worden seien, und wir vom Gegenstand und Inhalt der Observationen nicht informiert waren". Knalleffekt: Zugleich legten sie, wegen schwerwiegenden Vertrauensbruchs und Mißbrauchs des Kanzlei-Namens, das Mandat der Scientology Kirche" nieder: Wir mißbilligen derartige Praktiken auf das äußerste." Gleichwohl hätten sie, nach interner Absicht der Kirche, von den Rapporten profitieren sollen. Auftrag im Observations-Katalog: Andere wichtige Daten, die uns helfen könnten, die Situation mit PR oder mit Hilfe von Hr. Deinlein zu bereinigen?" Deinlein habe aber von derlei Absichten nichts geahnt. Die PR läuft bereits. In ihrem Sprachrohr, Der Freiheitsspiegel" benannt Scientology"-Gründer Hubbard: Wir benützen herkömmliche Spionagetechniken" (Auflage mittlerweile: ), verschießt die Münchner Kirche" zielstrebig Schrapnells aus dem Schnüffel- Arsenal - Beispiel: Ist Gauweilers Milhonenvilla eine wirtschaftliche Zwangsjacke oder nicht?" Und: Peter Gauweiler Der Schutzheilige, der Schnüffler und Pornologen". Als Gratis-Stück im Hausbriefkasten gelangt Der Freiheitsspiegel" in Tau-. sende von Händen, auch in solche, die was gegen Gauweiler haben. Resultat: eine Schwemme von finsteren Materialien. Die will Scientology in einem Schwarzbuch zusammenfassen". Ziel: Herr Gauweiler, nehmen Sie endlich Ihren Hut!" Just in Gauweilers Privatsphäre zu stochern, hatte für Detektiv Wunderer einen Anfing von Kamikaze: Das Kröisverwaltiingsreferat ist auch Aufsichtsbehörde für das Detektiv-Gewerbe. So schien die Enttarnung vorgezeichnet - ein Kollege verpfiff ihn., Und zum Sündenfall der Kirche" kam es, weil sie sich nicht an die sorgenden Befehle ihres Cornmodore" (Eigentitel) L. Ron Hubbard hielt. Schon im Jahre 1966 ( Wir benützen die herkömmlichen Spionägetechniken'') dekretierte er: Agenturen dürfen (zum Ausspähen) nicht in Anspruch genommen werden." Im Prinzip soll Scientology selbstgezogene Agenten ansetzen. Seit Anfang des Jahres kursiert in der Münchner Zentrale ein hausgemachtes, hausinternes Operationspapier", das Adepten in die Kunst des Schnüffeins einweist - eine Schule fürs Leben: Es unterscheidet zwischen offener" Und verdeckter Datensammlung", empfiehlt Telephon-Kampagnen, Telephon-Interviews unter falschem Namen; Unterwandern von Anti-Sektenkonferenzen, Einschleusen von Scientologen in einschlägige Dienststeilen, Einwirken auf Feinde", wie Pfarrer Haack, durch Berufskollegen. Alkoholiker sind von derlei Tätigkeiten ausgeschlossen, Tarnung als Penner gehört jedoch zum Geschäft - zur Aktion Dustbin Collection": Mülltonnen von Auszuspähenden sollen nächtens, unterm Anschein der Futtersuche, durchstöbert werden. Diese Art Datensammlung läuft unter sehr vertraulich". Zur professionellen Aufrüstung empfiehlt das Operationspapier" Fachliteratur, etwa The Spy and His Master" ( Methodik des Geheimdienstes") eines Christopher Felix, darin besonders die Kapitel Die Kunst der Tarnung". Auch zwei Sefton-Delrner-Bücher über Desinformation ( Black Boomerang" und Trail Sinister") stehen auf dem Lehrplan, sowie Dienstkataloge" (innerdienstliche Richtlinien - eine Fundgrube") und das SPIEGEL-Register. Über zwei Dutzend Kirchen" und Missionen" betreibt Scientology in Deutschland (600 in 35 Ländern) - ein Imperium, das seinen Gründer L. Ron Hubbard zum Multimillionär gemacht hat. Scientology-Anhänger arbeiten (oder arbeiteten) in sensiblen Bereichen - Staatsanwaltschaft (Köln), Landeskriminalamt (Stuttgart), Polizei (Hamburg), Kultusministerium (München), Wissenschaft (Berlin) und ganz massiv in der Wirtschaft, speziell in der Untemehmensberatung. Lehrer, Ärzte, Rechtsanwälte zahlen zur Scientology-Klientel, und vor allem Künstler. Sie dankten - wie der Horror- Maler Gottfried Heinwein, der Circus Rohcalli"-Direktor Bernhard Paul, die Sängerin Julia Migenes - ihrem Guru Hubbard auch gern öffentlich. Arm dran ist der Detektiv. Ihm droht Lizenz-Entzug und ein Verfahren wegen Beihilfe zur versuchten Nötigung. Wunderer will sich verändern und einen Schnauzbart wachsen lassen. DER SPIEGEL. Nr. «TI

18 Scientology"-Gründer Hubbard: Dr. Mabuse? Dr. Kimble? Howard Hughes? SEKTEN Der Psycho-Pate Der Amerikaner L Ron Hubbard, Gründer der umstrittenen Scientology Kirche", ist gestorben. Wird er wiederkommen? Für die einen schien er der liebe Gott, für andere eine Art Gottseibeiuns. Er hinterläßt ein millionenschweres Imperium mit einem Heer fanatischer, höriger Anhänger - und einen Katalog voll Fragen. Wer war L. Ron Hubbard? In den Augen des amerikanischen Richters Paul G. Breckenridge war er ein pathologischer Lügner, wenn es um seine Vergangenheit, seinen Hintergrund und seine Leistungen ging". Dokumente spiegelten seinen Egoismus, seine Habgier, seinen Geiz und seine Giec nach Macht, seine Rachsucht und Aggressivität gegen Menschen, die er für ünloyal oder feindlich hält". Millionen Gläubige hingegen betrauern in ihm ihren Religionsstifter" und Kirchengründer": Voller Abenteuer" und unvorstellbar reich an Errungenschaften" sei sein Leben gewesen, dröhnt es aus dem Trauerhause, seine großartigen Leistungen" suchten in der heutigen Welt ihresgleichen". L. Ron Hubbard, Gründer und Pate des weltweiten und weltweit umstrittenen Psycho-Konzerns Scientology Kirche", ist tot. Am vorletzten Freitag, in seinem 74. Lebensjahre, habe er seinen Körper verlassen", heißt es im Kirchen"-Bulletin; seine Asche sei ins Meer gestreut worden, eine Autopsie habe sich der Verblichene testamentarisch verbeten. Für die Welt war Hubbard schon geraume Zeit nur noch ein Phantom. Seit sechs Jahren galt er als nach unbekannt verzogen, amerikanische Richter gewöhnten sich daran, daß Hubbard, wenn geladen, nicht vor die Schranken trat; und in den letzten Jahren wurde dringlich nach ihm verlangt. Im Reich der Sekten schien Hubbard die schillerndste Gestalt; neben anderen Seelenfängern, von Bhagwan bis Mun, wirkte er wie der Mystifax maximus. Welche tragende oder trügende Rolle spielte er? Dr. Mabuse - Mastermind im Hintergrund? Dr. Kimble: - auf der Flucht? Howard Hughes - todkranker Multimillionär? * Auf Photos, in Filmen, auf unzähligen Tonband-Cassetten präsentierte er sich als bulliger Dröhnbaß, mit dickem Schädel und im Kinn die Kerbe des Machtraenscheti; auf späten Privatphotos sah er eher derangiert aus. War er für die eigene Gemeinde nicht mehr vorzeigbar? Vor rund 30 Jahren hatte Hubbard den Grundstein für seine Scientology" gelegt - Filialen wirken mittlerweile in rund 40 Landern, straff dirigiert und kontrolliert vom Scientology"-Verwaltungssitz in Los Angeles; in den 60er Jahren navigierte er, selbsternannter Commodore", von einem Schiff her seine Getreuen. Geld flöß mächtig in die Kirchen"- Kassen. Make money, make more money", hieß eine Hubbard-Devise; aggressive Anwerber, gesalzene Preise (bis zu DER SPIEGEL. Nr. 6/

19 300 Dollar pro Seelsorge-Stunde), enormer Leistungsdruck und bombastische Heils- und Heilungsversprechen machten das Unternehmen - als Kirche" steuerprivilegiert - zu" einem Marktführer der Branche. Psycho-Sekten sind die Spitze eines Magnetberges, der Irrationalismus heißt, und der zieht in dieser Zeit gewaltig Jünger an. Hubbards Lehrgebäude, ein bizarres Welterklärungsmodell mit Reinkarnation und okkultem Überbau, appellierte auch an Leute, die über Däniken kichern würden: Science-fiction plus Psycho-Exerzitien plus Magie ist eine Mausefalle. In allen drei Sparten hatte Hubbard volontiert - als wieselflinker Sciencefiction-Schreiber; als Do-it-yourself- Im Kriege focht er dann heldenhaft und hochdekoriert als Korvettenkapitän zur See, kehrte gelähmt und erblindet" von der Walstatt wieder und heilte sich - "erstes Scientölogy"-Wunder? - selbst; ein Klacks angesichts der Behauptung, daß er auch zweimal offiziell tot" gewesen sei. Mittlerweile vorliegende Berichte und Dokumente, die auch in Prozessen zitiert werden, machen den Supermann wesentlich mickriger. Der Asien-Trip war eine Visite bei seinem in Guam stationierten Vater; Uni- und Kriegszeugnisse deuten ihn eher als Versager; das Weiße im Auge des Feindes hat er nie gesehen, seine Kugeln nie gespürt. Münchhausen war lustiger. Den Commodore"-Tick, freilich, die militärische Allüre, die Scientology 14 -Verwaltungssitz in Los Angeles: Asche ins Meer Freudianer; und als Magie-Adept im Dunstkreis des Neo-Satanikers Aleister Crowley. Der nannte den Zauberlehrling allerdings, in einem bösen Brief, einen Tölpel". Des Okkultisten Hubbard wird in Kirchen"-offiziellen Biographien freilich nicht gedacht. Ein Heldenleben, eine Heiligenlegende wird darin gesponnen, ein Übermensch tritt hervor: Urheber von Ideologien und Kulten müssen, alter Trick, Geistesgiganten, Propheten, blinde Seher sein, um potentiellen Kunden zu imponieren. Also: Bereits mit dreieinhalb Jahren lernte Hubbard lesen und schreiben, mit 12 hatte er schon eine Vielzahl der großen Klassiker der Welt" verschlungen. Zwei Jahre später bereiste er ganz Asien", vier Jahre lang, und studierte bei heiligen Männern". Folgte ein Uni-Studium in Mathematik und Kernphysik., Obsession für Geheimdienste und Spionage muß er sich auf hoher See geholt haben: Scientology" entwickelte geradezu professionelle Strategien und Kader, um vermeintliche Feinde auszuspähen, zu unterwandern und unter Druck zu setzen - Typ: der verfolgte Verfolger. Hausgemachte Gesetze gaben den kirchlichen" 007-Bonds vermeintliche Legitimität etwa Hubbards Fair game"-order vom 18. Oktober Sie besagte: Ein Feind" dürfe seines Eigentums beraubt, verletzt... betrogen, verklagt oder belogen oder zerstört werden" (wegen schlechter PR" später aufgehoben). Weitere Hubbard-Doktrin: Wir fanden niemals Kritiker der Scientology, die keine kriminelle Vergangenheit hatten." Geheimdienst-Tuerei gehörte zum Geschäft, so Kommunikation per Code. Ein solcher Schlüssel, Isis" genannt, codierte auch Deutsches - wie Bundesverfassungsschutz ( Die Meistersinger"), BND ( Walküre") und Max- Planck-Institut ( Congress Centrum Hamburg"). Hubbards Abschreckungs- und Vergeltungs-Strategien haben Scientology" berüchtigt gemacht. Hemmungslos überzog die Kirche" kritische Medien, Organisationen, Regierungsstellen mit Batterien von Prozessen, nach der Formel: Der Zweck liegt viel mehr darin, zu belästigen und zu entmutigen als zu gewinnen." Ende der 70er Jahre, Anfang der 80er Jahre kam die Kirche" allerdings schwer in die Bredouille. Elf Spitzenleute, darunter die Hubbard-Gattin Mary Sue, wurden zu Gefängnis verurteilt. Grund: Die Truppe hatte US-Regierungsstellen unterwandert, Tausende von Dokumenten kopiert eine Wanze in der Finanzbehörde gepflanzt. Denn von der Finanzbehörde ging Gefahr aus, und im Herbst 1984, nach langem Rechtsstreit, trat der United States Tax Court der Kirche" besonders schmerzhaft auf die Soutane: Er entzog der Church of Scientology of California" für die Jahre 1970 bis 1972 den (kirchlichen) Status der Steuerfreiheit; Nachzahlung: rund 1,5 Millionen Dollar. Gründe: Sie habe im wesentlichen in kommerzieller Absi?? operiert, sie würde zum privaten Nutzen von L. Ron Hubbard und seiner Familie" betrieben, sie unterhalte große Geldreserven in einer Scheinfirma und einem Schwindeltrust, die von Schlüsselfiguren der Kirche, darunter dem Gründer, kontrolliert wurden". Unmoralisch und gesellschaftsschädlich" hieß im selben Jahr ein britischer Kollege des US-Richters Breckenridge die Kirche", dazu korrupt, sinister und gefährlich". Richter John Latey am Londoner High Court: Scientology" basiere auf Lug und Trug", ergehe sich in niederträchtigen Praktiken" gegen Anhänger wie Kritiker und mache Gefolgsleute durch Gehirnwäsche" zu blinden Opfern und Werkzeugen". Hat Hubbard, wie einst der Führer, von allem nichts gewußt? Nach Scientology"-Glauben wird sich der Verblichene alsbald reinkarnieren, und dann kann man ihn ja mal fragen

20 Lieber tot als unfähig" SPIEGEL-Report über die Geschäfte der Scientology-Sekte Über Tarnorganisationen versucht die finanzstarke Scientology-Kirche in der deutschen Wirtschaft Fuß zu fassen. Firmen, die auf Sekten-Linie eingeschwenkt sind, traktieren ihre Mitarbeiter mit verquerer Ideologie. 30 DER SPIEGEL 14/1991 Müßten Sie sich eindeutig anstrengen, um über Selbstmord nachzudenken?" lautet Frage 102 auf dem Testbogen, den die Bewerberin ausfüllen soll. Neigen Sie dazu, eifersüchtig zu sein?" heißt es an anderer Stelle. Blättern Sie einfach aus Vergnügen in Fahrplänen, Telefon- oder Wörterbüchern?" Die junge Frau, die sich bei einer Berliner Elektronikfirma als Sekretärin beworben hat, wundert sich über die Einstellungskriterien. Warum, so fragt sie sich, will das Unternehmen wissen, ob sie an ihren Fingernägeln oder Gegenständen" herumkaue, langsam esse, spät zu Bett gehe und manchmal ein unwillkürliches Zucken in den Muskeln" verspüre? Und was, bitte schön, hat ihre Einstellung zu Ratenkäufen, Rassentrennung und Strafvollzug auf Bewährung mit einer Arbeit als Bürokraft zu tun? Aber die Arbeitslose steht unter Druck, seit Wochen schon sucht sie einen neuen Job. Deshalb setzt sie sich über ihre Bedenken hinweg und gibt gewissenhaft Auskunft. Außerdem macht der mehrseitige Fragebogen einen wissenschaftlichen Eindruck: Oxford Capacity Analysis Test" steht auf dem Front-Blatt. Mit den ersten drei Buchstaben des Copyright-Kürzels L.R.H. allerdings kann die Frau nichts anfangen. Hinter den Initialen verbirgt sich Lafayette Ronald Hubbard (1911 bis 1986), Gründer der umstrittenen und wohl einflußreichsten Sekte weltweit - der Scientology Church. Bezogen wird der Oxford-Test" von der Personalberatungsfirma U-Man International, Generalvertretung Berlin. Deren Inhaber, der Berliner Zahnarzt Farhad Raschidi, gilt als hochgestellter Scientologe, Ehefrau Heidi ist Leiterin der Berliner Sekten-Filiale. Über Tarnorganisationen mit unverfänglichen Namen versucht der in über 30 Ländern vertretene Psycho-Multi (Hauptverwaltung: Los Angeles/USA) neuerdings gezielt, in der deutschen Wirtschaft Fuß zu fassen. Bei der Bonner Beratungsstelle Aktion für geistige und psychische Freiheit (AGPF) häufen sich die Anfragen von Unternehmen, die nach eigenen Angaben mit Scientology in Berührung gekommen sind - zu den Ratsuchenden gehören Banken, Versicherungen und Kreditkartenunternehmen, berichtet der AGPF-Geschäftsführer Ingo Heinemann. Der Trend geht eindeutig dahin, ganze Betriebe heimlich zu unterwandern, um sie langfristig auf Scientology- Linie zu bringen", sagt Hartmut Hauser, Weltanschauungsbeauftragter im baden-württembergischen Kultusministerium. Entscheidend zugenommen" habe in den letzten Monaten die Zahl der Anrufe beunruhigter Arbeitnehmer, die in ihrem Betrieb auf Aktivitäten des Hubbard-Clans stießen. Türöffner ist in vielen Fällen der Unternehmensberater. Immer häufiger betätigen Scientologen sich als Consulting- Experten und bieten vor allem mittelständischen Betrieben ihre Dienstleistungen an. Auf diese Weise gelangt die Religionsgemeinschaft, die bei der AGPF unter der Bezeichnung destruktiver Kult" geführt wird, an geschützte Personaldaten, kann ihr Gedankengut verbreiten und erhält Einfluß auf Unternehmensentscheidungen. Nur in den wenigsten Fällen kennen die Firmenchefs den ideologischen Hintergrund ihrer Berater. Wenn es ums Geschäft geht, kann den Scientologen kein Konkurrent das Was- Scientology-Gründer Hubbard Benutze ihr Blut, ihren Sex' Scientology-Verwaltungshauptsitz ser reichen - kein Anhänger des Kort ners Mun und auch kein Bhagwan-Sci ler. Aggressive Anwerber, gesalzt; Preise für bombastische Heilsversp? chen und enormer Leistungsdruck? ben das Unternehmen - als eingetra? ner Verein steuerprivilegiert - zu? nem Marktführer der Kult-Bran? gemacht. Allein in der Bundesrepublik um hält der Konzern derzeit zehn? chen" und 30 Missionen"; die Zahl deutschen Anhänger wird von Exper auf über geschätzt, der Jahr Umsatz auf 150 Millionen Mark. Das Kunstwort Scientology he Wissenschaft vom Wissen"; die W? senschaft" ist eine Mischung aus ' ence-fiction und Psycho-Exerzitien, gereichert mit Okkultismus und? heimbund-krämerei. Bibel ist das H? bard-werk Dianetik". Leseprobe aus Schulungsmater Vor 35 Billionen Jahren löste ein bo? Fürst namens Xenn das Problem? Überbevölkerung auf einem ande: Planeten, indem er zwei Billionen? tanen zur Erde brachte, die zu je? Zeit als Teegeeack bekannt war -

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