Pubertät. Elternrat Sekundarschule Nägelimoos Markus Zimmermann

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1 Pubertät Markus Zimmermann Elternrat Sekundarschule Nägelimoos

2 Was ist schon schlimm??

3 Erinnerungen aus meiner Pubertätszeit Erzählt einander persönliche Erinnerungen aus eurer Pubertät. Notiert dabei «Merkmale der Pubertät»

4 12 Thesen zur Pubertät Siehe auch: 1. Die Pubertät ist eine unvermeidbare Entwicklungsnotwendigkeit und verläuft in drei Phasen. 2. Das Zugehörigkeitsbedürfnis verlagert sich von der Familie zur Peergroup. 3. Pubertät ist Abschied von der Kindheit. 4. Pubertät hat mit viel mehr als nur mit Hormonen zu tun. 5. Jugendliche fühlen sich oft nackt. 6. Hauptaufgabe der Jugendlichen in der Pubertät ist es, sich frei zu strampeln und einen Weg zu finden, mit dem sie sich identifizieren können.

5 12 Thesen zur Pubertät Siehe auch: 7. Jugendliche während der Pubertät brauchen ein starkes Gegenüber. 8. In ihrem Kampf um innere Unabhängigkeit gehen Jugendliche weit. 9. Mit ihrem Aufstand fordern die Jugendlichen die Akzeptanz ihrer Autonomie, nicht die Aufkündigung der emotionalen Beziehung. 10. Jugendliche haben ein Recht auf Rücksichtslosigkeit. 11. Die Ablösung fällt uns (und den Jugendlichen, mit denen wir es zu tun haben) leichter, wenn wir unser eigenes Leben leben. 12. Jugendliche brauchen Verantwortung.

6 3 Phasen der Pubertät 1. Vorpubertät 2. Pubertät 3. Adoleszenz

7 3 Phasen der Pubertät 1. Vorpubertät 2. Pubertät 3. Adoleszenz Gedanken-Pubertät Mädchen: 10 12j. Knaben: 11 13j. Vorstellungen, Fantasien Hirnwachstum zunehmend

8 3 Phasen der Pubertät 1. Vorpubertät 2. Pubertät 3. Adoleszenz Gefühls-Pubertät Mädchen: 12 15j. Knaben: 13 16j. Gefühle sind die Realität Hirnwachstum zunehmend

9 3 Phasen der Pubertät 1. Vorpubertät 2. Pubertät 3. Adoleszenz Willens-Pubertät Mädchen: 15 20j. Knaben: 16 21j. Geistig-seelischer Prozess Hirnwachstum erreicht Maximum

10 Bindungsverhalten in der frühen Kindheit Eltern Bezugspersonen Kind Peers

11 Bindungsverhalten in der späten Kindheit Eltern Bezugspersonen Kind Peers

12 Bindungsverhalten in der Pubertät Eltern Bezugspersonen Jugendliche Peers

13 Abschied von der Kindheit

14 Entwicklungs-Lebens-Phasen Kind Abschied von der Kindheit Geburt Trotzphase Schulzeit Pubertät Eltern Abschied vom «Jung-Sein» ca j. ca j.

15 Wenn die Kindheit schrumpft

16 Medienerziehung Papi, wie kamen die Leute in s Internet, als es noch keine Computer gab?

17 Medienerziehung Verhaltenstipps für Eltern Vertrauenskultur Vorbild sein Hilf mir, es selbst zu tun! Über Gefahren informieren Gemeinsam surfen Surfzeiten verabreden Identität im Netz Regeln absprechen Freiheiten zulassen Techn. Schutzmassnahmen

18 Abhängigkeits-Kreislauf Netzkonsum Fantasie, Ideale Beziehung /Kontakt (Projektion) Erfahrung von: Zugehörigkeit, Entspannung, Ablenkung Virtuelles Erleben : Ideale Identität, Kontakt / Beziehung und Selbstwert Besseres Gefühl online als Sehnsucht nach: Zuwendung, Anerkennung Stress Keine echte / reale, sinnliche Beziehungserfahrung Innere Einsamkeit

19 Immanuel Kant ( ) Leicht kommt die Taube in ihrem Fluge auf den Gedanken: Ohne Luftwiderstand flöge es sich noch leichter!...

20 Freiräume und Grenzen Richtlinien Sackgeld 5./6. Klasse Fr bis 25. /Mt. 7./8. Klasse Fr bis /Mt. 9./10. Klasse Fr bis /Mt. Zeitempfehlung Medienkonsum Jahre 1.5 Stunden Jahre 2 Stunden

21 Ausgangszeiten Alter 12 J. 13/14 J. 15 J. 16 J. Woche 20h 20h 21h 22h WE 21h 22h 23h * *Ausgang besprechen und Regeln aushandeln Wichtige Fragen zum Ausgang: - Wohin geht ihr Kind? - Wie lange? - Mit wem trifft es sich? - Wer organisiert den Anlass? - Wo findet der Anlass statt? - Wer trägt die Verantwortung? - Für wen ist der Anlass vorgesehen?

22 Die Ermutigungsraupe "Hab Geduld mit mir, denn meine Entwicklung ist noch nicht fertig.»

23 Literatur ISBN ISBN ISBN ISBN DANKE FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT! Markus Zimmermann;

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