DIE STARKE ANTWORT. 2. erweiterte Auflage

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1 "ms-diagnose.ch" DIE STARKE ANTWORT. 2. erweiterte Auflage

2 Vorwort Seit ich mich vor fast 30 Jahren in der Berner Klinik Montana erstmals intensiver mit der Krankheit Multiple Sklerose zu befassen begann, sind zu verschiedenen Aspekten grosse Veränderungen eingetreten: Die Diagnostik ist zuverlässiger geworden, seit 16 Jahren gibt es Medikamente, die den Verlauf der schubförmigen Multiplen Sklerose deutlich beeinflussen. Bei umfassender Behandlung der Patienten wurden bei der symptomatischen Therapie und der Rehabilitation grosse Fortschritte erzielt. Was sich seit jener Zeit besonders wohltuend verbessert hat, ist der Informationsstand der Betroffenen, sodass das Arzt-Patienten-Verhältnis sich in den letzten Jahren notwendigerweise verändert und, wie ich meine, deutlich verbessert hat: Die Betroffenen sind besser informiert, aufgeschlossener für Erläuterungen. Dies ist sicher auf Bemühungen der Multiple-Sklerose-Gesellschaften zurückzuführen, die in den letzten Jahren ein sehr breites Aus- und Fortbildungsangebot realisiert haben, weiter auf die Möglichkeit, Informationen aus dem Internet abzurufen (die allerdings immer mit Fachpersonen besprochen werden sollten!), und auch auf Publikationen wie die hier vorliegende, in denen die Grundlagen der Krankheit, die Diagnostik und die Therapiesysteme in einer für Nichtfachleute verständlichen Sprache richtig dargestellt werden. Es ist deshalb sehr zu begrüssen, dass solche Publikationen zur Verfügung stehen. Prof. Dr. med. Jürg Kesselring Chefarzt Neurologie, Rehabilitationszentrum Klinik Valens 1

3 MS eine Krankheit mit vielen Gesichtern Viele Menschen glauben noch immer, dass MS-Patienten ein Leben als Schwerbehinderte im Rollstuhl führen müssen, und erleiden deshalb einen regelrechten Schock, wenn der Arzt bei ihnen oder einem nahen Angehörigen diese Diagnose stellt. Dass nur 20 Prozent der MS-Kranken jemals auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist noch weitgehend unbekannt. Sicher, die MS ist eine chronische Krankheit. Das bedeutet, dass sie die Betroffenen ein Leben lang begleiten wird. Es ist eine lebensbegleitende aber keine lebensbegrenzende Erkrankung. Die MS kann sich aber auch bei günstigem Verlauf auf viele Bereiche des täglichen Lebens auswirken. Deshalb ist es wichtig, dass Betroffene und Angehörige lernen, die Krankheit in ihr Leben zu integrieren und für eine gute Lebensqualität zu sorgen. Erster und wichtigster Schritt dabei ist die möglichst frühzeitige Erkennung und Therapie der MS. Dieses Buch soll Ihnen dabei helfen, Ihr Wissen rund um die MS zu vertiefen: Je mehr Sie wissen, desto eher können Sie als Partner zusammen mit Ihrem Arzt die für Sie richtigen Entscheidungen bezüglich der MS treffen. 2 3

4 Multiple Sklerose eine unbekannte Krankheit 7 Die Diagnose Multiple Sklerose macht vielen Menschen Angst. Was aber steckt hinter dieser Krankheit? Und bedeutet ein Leben mit MS wirklich ein Leben im Rollstuhl, wie das viele Menschen glauben? Diagnose schon beim ersten Schub 27 Je früher die MS diagnostiziert wird, desto früher kann die Behandlung einsetzen. Dank der Fortschritte der Medizin ist es heute möglich, die Krankheit schon nach dem ersten Schub zu diagnostizieren. Moderne MS-Therapien 57 Die modernen MS-Therapien können die Anzahl Schübe reduzieren und den Krankheitsverlauf verzögern. Ihr Potenzial ist umso grösser, je früher und je hochdosierter sie verabreicht werden. Leben mit MS 71 Wohlbefinden drückt persönliches Empfinden aus. Dieses Gefühl kann man selber positiv beeinflussen. Und mit einem gesunden Mix an Wohlfühlmassnahmen erhalten Körper und Seele das, was sie brauchen. Lebensqualität trotz MS 87 MS-Betroffene müssen ihr Leben mit der Krankheit neu einrichten, um trotz Krankheitsbeschwerden ihren Alltag und ihr Berufsleben zu meistern. Mit gezielten Massnahmen kann die Lebensqualität erhalten bleiben. Anhang 150 Bildtafeln 4 5

5 Multiple Sklerose eine unbekannte Krankheit Was ist MS? 8 Wenn das Immunsystem verrückt spielt 12 Die Krankheitsformen der MS 21 7

6 Was ist MS? Der Verlauf der MS Multiple Sklerose (MS) ist eine entzündliche, chro- Vorgang nennt man Remission. Das symptomfreie kann von Patient zu nische Erkrankung, welche viele (multiple) Stellen Intervall zwischen zwei Schüben (Remissionsphase) Patient sehr unter- im Zentralnervensystem befällt und zu Läsionen variiert von Patient zu Patient zwischen einigen schiedlich sein. Deshalb und Narben (Sklerosen) in Gehirn und Rückenmark Wochen und mehreren Jahren. Trotz fehlender Symp- ist es nicht möglich, führt. tome kann aber die Krankheit weiter aktiv sein. eine allgemein gültige Voraussage über die Es ist wichtig, zu wissen, dass eine MS zwar schwer Das Nervensystem zu erwartenden verlaufen kann, aber nicht zwangsläufig muss; die Unser Nervensystem dient der bewussten Wahrneh- Krankheitsmerkmale anfänglich auftretenden Krankheitszeichen bilden mung, der willkürlichen Bewegung und der Nach- zu treffen. sich in der Regel wieder zurück es kommt zu einer richtenverarbeitung. Es wird eingeteilt in das zentrale weitgehenden Abheilung der entzündlichen Herde. und das periphere Nervensystem. Das Zentralnerven- Aber auch bei unvollständiger Rückbildung bleiben system (ZNS), das sich aus Hirn und Rückenmark zu- die Störungen oft relativ gering ausgeprägt und be- sammensetzt, ist die Kommandozentrale des Körpers. einträchtigen wenig. Es kontrolliert die Muskelbewegungen und interpre- Je nach Krankheitsverlauf können zunehmende Be- tiert sensorische Informationen, welche das periphere einträchtigungen auftreten, die dann bestehen blei- Nervensystem (PNS: Nerven von Kopf, Rumpf und ben. Aber nur in einzelnen Fällen (unter fünf Prozent) Extremitäten) an das Gehirn weiterleitet. 8 führt die Krankheit innerhalb weniger Jahre zu schwerer Behinderung. Die meisten MS-Betroffenen können ein normales Leben führen. Die MS ist charakterisiert durch das Auftreten von Symptomen in vorübergehenden Episoden, die man als Schübe bezeichnet. Diese Symptome nehmen häufig innerhalb von Tagen oder Wochen ab und können ganz oder teilweise wieder verschwinden. Diesen Beispiel für eine Information und deren Verarbeitung: Wenn man eine zu heisse Tasse hochhebt, empfindet das PNS Hitze und meldet das ans Gehirn. Das Gehirn entscheidet, dass die Tasse zum Abkühlen hingestellt werden soll. Das PNS meldet den Muskeln, den Arm zu senken und die Tasse wieder hinzustellen. 9

7 Menschliches Nervensystem Gehirn Rückenmark Hirn und Rückenmark = Zentralnervensystem (ZNS) Das ZNS ist eine Art Kommandozentrale. Nerven im restlichen Körper = peripheres Nervensystem (PNS) Das PNS übermittelt Aufträge an die Peripherie, z.b. an Muskeln oder die Haut. Gehirn und Rückenmark bilden das Zentrale Nervensystem (ZNS) Periphere Nerven Das Gehirn sendet seine Informationen mittels elektrischer Impulse entlang der Nerven zu den verschiedenen Muskeln des Körpers. Die korrekte Funktion des Nervensystems kann anhand verschiedener automatischer Reflexe getestet werden. Fehlende oder übermässige Reflexe weisen auf eine neurologische Störung. Die Rolle der Myelinschicht Die Nerven (Axone) im ZNS sind von einer schützenden, aus Fetten und Eiweissen bestehenden Isolationsschicht umhüllt, dem Myelin. Das Myelin weist in regelmässigen Abständen Unterbrüche (so genannte Knoten) auf, welche eine rasche Impulsübertragung ermöglichen: Die Impulse springen von einem Knoten zum nächsten, sodass die Informationen mit Hochgeschwindigkeit übertragen werden. Nerven übermitteln Nachrichten zwischen den verschiedenen Körperregionen. Nervenfaser (Axon) isolierende Markscheide (Myelinschicht) 10 11

8 Wenn das Immunsystem verrückt spielt Schädigung der Myelinschicht durch körpereigene Abwehrzellen Normalerweise schützt uns das körpereigene Abwehrsystem (Immunsystem) vor Eindringlingen wie Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilzen. Die Verteidigung wird durch spezialisierte Immunzellen, die so genannten T-Zellen, koordiniert. Entdecken die T-Zellen fremde Keime, schicken sie ihren Sturmtrupp los: weisse Blutkörperchen und Makrophagen (Fresszellen), welche die Schädlinge bekämpfen sollen. Es entsteht eine örtliche Entzündung an der Stelle des Abwehrkampfes. Normalerweise wird die Durchblutung gesteigert und es befinden sich sehr viele Immunzellen am Entzündungsort. 12 Bei MS «erkennt» der Körper aus einem noch unbekannten Grund das Myelin rund um die Nerven als «fremd», was zu einer Entzündung entlang der betroffenen Nerven führt. Fehlgeleitete Abwehr Bei Autoimmunkrankheiten (auto = selbst) sind die T- Zellen fehlgeleitet. Sie erkennen körpereigene Zellen als «fremd» und hetzen die Abwehrzellen auf die eigenen Zellen. Das geschieht vermutlich auch bei der MS, weshalb man sie zu den Autoimmunkrankheiten zählt. Bei MS greifen die Immunzellen die Myelinschichten an. Diese entzündliche Reaktion schädigt nicht nur das Myelin, sondern auch die Oligodendrozyten (Zellen, welche die Myelinschicht der Axone im ZNS produzieren). Diese für MS typischen entzündlichen 13

9 Normale und gestörte Signalübertragung 14 Normales Nervensignal Nerv mit gestörter Signalübertragung Die Informationen werden rasch weitergeleitet (~400 km/h). Beschädigte Markscheide Unterbrochene Nervenfaser Der Informationsfluss ist verlangsamt (4km/h) oder vollständig unterbrochen. Stellen können mittels MRI-(Magnetresonanz-)Bildern im Gehirn sichtbar gemacht werden. Wenn das Myelin durch Makrophagen gefressen wird, bleiben die Nervenaxone nackt zurück. Nackte, also demyelinisierte Axone können die elektrischen Impulse nicht mehr wirksam weiterleiten. Die Impulsübertragung verlangsamt sich oder fällt sogar ganz aus, weil die Impulse nicht mehr von Knoten zu Knoten springen können. Reparatur möglich Wenn die Entzündung nachlässt, treten Reparaturmechanismen in Aktion, die manchmal sogar eine Remyelinisierung (Wiederherstellung des zuvor zerstörten Myelins) zustande bringen. Die Impulsübertragung läuft wieder weitgehend korrekt ab und Remyelinisierung, z.b. Wiederherstellung von beschädigtem Myelin; die reparierte Myelinschicht ist dünner und von mehr Knoten unterbrochen als urpsrünglich vorhandennismen Die Informationen werden wieder rascher weitergeleitet. Es können aber Schäden zurückbleiben. die vorübergehend ausgefallene Funktion wird zum grössten Teil wiederhergestellt. Dieser Zyklus von Zerstörung (Demyelinisierung) und Wiederherstellung (Remyelinisierung) in der weissen Substanz des ZNS wiederholt sich ständig. Schliesst die Entzündung ein grösseres Gebiet ein, bleiben Narben (Plaques) zurück. Tritt eine Entzündung immer wieder am gleichen Ort auf, kommen die Reparaturmecha- nicht mehr nach mit ihrer Aufbauarbeit, der 15

10 Typische MS-Anfangs- betreffende Nerv wird dauerhaft geschädigt. Welche Die Verbreitung von MS symptome: Störungen auftreten, hängt davon ab, welche Gehirn- Etwa Europäer und mehr als Nord- R Sehstörungen (Doppel- oder Rückenmarksareale von Läsionen betroffen sind. amerikaner sind von MS betroffen, weltweit sind es bilder, verschwom- etwa 2,5 Millionen Menschen. Die Häufigkeit ist je menes Sehen usw.) Mehr Frauen betroffen nach Region unterschiedlich und tendenziell höher in R Sensibilitätsstörungen MS ist weder ansteckend noch tödlich. Der Grad der den wirtschaftlich entwickelten Ländern. (Gefühl wie Watte in Behinderung kann mit der Zeit zunehmen, aber es Wenn man angibt, wie viele Menschen an einer be- den Beinen; Schwierig- bestehen grosse Unterschiede von Patient zu Patient, stimmten Krankheit leiden, gibt es dafür zwei Mög- keiten, kleine Gegen- sowohl was den Krankheitsverlauf anbelangt, als lichkeiten: Man spricht von der Anzahl Neuerkran- stände zu greifen) auch die Art der Symptome. Deshalb ist es wichtig, die kungen in einem bestimmten Zeitraum (z.b. innerhalb R Muskelkraftminde- Krankheit so früh als möglich zu erkennen. eines Jahres) oder man betrachtet die Anzahl insge- rung (müde Beine oder In der Regel treten die ersten MS-Symptome zwischen samt Betroffener. Die Zahl der Neuerkrankungen Arme) dem 20. und dem 40. Lebensjahr auf. Das Durch- innerhalb eines Jahres (häufigster gemessener Zeit- R Koordinations- schnittsalter bei der Diagnose liegt bei 30 Jahren. Es raum) nennt man in der Fachsprache Inzidenz. Als störungen (Zittern, gibt aber auch Kinder, ja sogar Säuglinge mit MS. Die Inzidenzrate bezeichnet man die neu Erkrankten, unsicherer Gang) Krankheit kann auch erst im Alter erstmals in Er- bezogen auf einen bestimmten Anteil der Bevölke- (Ausführlicher scheinung treten. rung (meist Menschen). Man schätzt, dass Beschrieb der Sympto- Frauen sind doppelt so häufig von MS betroffen wie die Inzidenzrate der MS im deutschsprachigen Raum me ab Seite 28.) Männer. Warum das so ist, lässt sich heute noch nicht fünf bis sechs Neuerkrankungen pro Ein- beantworten. Wie bei fast allen Krankheiten kennt wohner ausmacht. Das entspräche etwa 350 bis 400 Nach 25 Krankheits- man die genaue Zahl der Betroffenen nicht. Das hat neu an MS Erkrankten pro Jahr in der Schweiz. jahren kommen die auch damit zu tun, dass die Symptome so vielfältig Will man wissen, wie viele Menschen insgesamt zu meisten MS-Betroffenen sind und bei manchen Menschen sehr lange nicht in einem bestimmten Zeitpunkt von einer Krankheit be- 16 noch immer ohne Rollstuhl aus. Erscheinung treten, obwohl die MS in ihrem Körper schon lange aktiv ist. troffen sind, redet man von Prävalenz. Je mehr Menschen jährlich neu erkranken und/oder je länger eine 17

11 Geografische Verteilung der MS Krankheit in der Regel beim Einzelnen andauert, desto höher wird diese Zahl. Dank heutiger Therapiemöglichkeiten ist die durchschnittliche Lebenserwartung von MS-Patienten nicht verkürzt; die meisten Menschen leben viele Jahrzehnte mit ihrer Krankheit und sorgen so für stabile Prävalenzzahlen. Die MS-Prävalenz wird im deutschsprachigen Raum auf etwa 150 Betroffene pro Einwohner geschätzt. Das entspricht etwa MS-kranken Schweizern. 18 Geografische Unterschiede Es gibt deutliche Hinweise auf geografische Unterschiede der Anfälligkeit. Das Erkrankungsrisiko kann je nach Land und sogar Region sehr unterschiedlich sein. Allgemein scheinen Zonen mit gemässigtem Klima stärker betroffen, während Menschen, die nahe am Äquator leben, eher seltener erkranken. Das gilt für die nördliche und die südliche Hemisphäre in gleichem Masse. Auch die Lebensumstände scheinen eine Rolle zu spielen: In den Industrieländern finden sich deutlich mehr MS-Kranke als in armen Regionen der Welt. Es lässt sich also nicht von einem bestimmten, begrenzten Areal mit bekannten Patientenzahlen auf den Rest eines Landes oder gar eines Kontinentes schliessen. 19

12 Die Krankheitsformen der MS Die Multiple Sklerose kann je nach Individuum sehr unterschiedlich sein, da sie bei jedem Menschen das Nervensystem an anderen Stellen angreift. In den meisten Fällen treten die ersten MS-Symptome abrupt, ohne erkennbare Ursache und in vorübergehenden Episoden (Schüben) auf. Die Symptome klingen nach ein paar Tagen oder Wochen ab (Remission). Mit der Zeit kann es zu einer teilweisen oder vollständigen Erholung kommen. Manchmal können die Symptome oder ein Funktionsverlust dauerhaft bleiben, sogar während einer Remissionsphase. Man unterscheidet drei verschiedene MS-Formen: R Schubförmige = rezidivierend-remittierende MS (RRMS) R Sekundärprogrediente MS (SPMS) R Primärprogrediente MS (PPMS). Schubförmige (rezidivierend-remittierende) MS Die häufigste MS-Form betrifft mehr als 80 Prozent der Patienten. In der Frühphase der Krankheit können Symptome vollständig fehlen, manchmal sogar während vieler Jahre. Leider kann man nie voraussagen, wann es zu einem Schub kommt, und Symptome können jederzeit auftreten. Neue oder bereits bekannte Symptome können plötzlich erscheinen, während weniger Tage oder Wochen andauern und dann wieder verschwinden. Zwischen den Schüben scheint die Krankheit nicht voranzuschreiten

13 Verlaufsformen der MS Sekundärprogrediente MS Hoch viel Beeinträchtigung / Störung Schubförmiger Verlauf klingt nur unvollständig ab Diese Version der MS wird als zweites Krankheitsstadium betrachtet. Nach 10 Jahren geht bei etwa 40 Prozent der Patienten die schubförmige in eine sekundärprogrediente MS über. Es treten einzelne Niedrig wenig Schubförmige (rezidivierendremittierende) MS Zeit Schübe auf wie bei RRMS, aber die Rückbildung ist unvollständig und zwischen den Schüben schreitet die Behinderung fort. Mit der Zeit nimmt die Anzahl der Schübe ab, während die Behinderung mehr und mehr zunimmt. Hoch viel Beeinträchtigung / Störung Sekundär progredienter Verlauf Beeinträchtigung nimmt zwischen den Schüben zu Primärprogrediente MS Diese MS-Form ist selten und betrifft nur etwa 10 Prozent aller MS-Patienten. Die Symptome verschlechtern sich von Beginn an fortlaufend und die Behinderung Niedrig wenig Sekundärprogrediente MS Zeit nimmt kontinuierlich zu. Schubartige Episoden fehlen ebenso wie Remissionen. Es kommt nur gelegentlich zu vorübergehenden kleineren Verbesserungen. Ursachen der MS Trotz grosser Forschungsbemühungen weiss man noch immer nicht genau, wie es zur MS kommt. Die Hoch viel Beeinträchtigung / Störung Primär progredienter Verlauf Primärprogrediente MS Ursachen sind schwer fassbar. Die Hypothese, dass 22 MS durch einen Virus ausgelöst werden könnte, wurde bis heute noch nicht wissenschaftlich erhärtet. Die Niedrig wenig Zeit 23

14 Auslöser und Verteilung der MS Forscher gehen davon aus, dass eine Kombination verschiedener Faktoren am Krankheitsausbruch beteiligt sein könnte. Manche Menschen scheinen aufgrund ihrer Erbanlagen anfälliger für MS zu sein als andere. Es ist aber höchst wahrscheinlich, dass die Krankheit selber nicht vererbt wird, sondern nur eine Veranlagung dazu. Treffen Personen mit einer solchen Veranlagung auf Mögliche Auslöser für MS R Rasse R Alter R Breitengrad RKlima R Ernährung RGrad der Industrialisierung R Sozioökonomischer Status R Genetische Anfälligkeit R Verstädterung RHygiene R Virus Damit es zum Krankheitsausbruch kommt, braucht es eine Kombination von Faktoren, wobei nicht alle gleichzeitig vorhanden sein müssen. einen unbekannten Umweltfaktor, könnte das eine MS aktivieren. An Zwillingspaaren durchgeführte Studien deuten ebenfalls darauf hin, dass Umweltfaktoren für die Entstehung der MS mitverantwortlich sein könnten. Die einzelnen Rassen sind unterschiedlich anfällig. Nordeuropäer beispielsweise sind öfter betroffen als Schwarzafrikaner. Afroamerikanische Männer in den USA sind häufiger betroffen als die Schwarzen in Afrika, aber weniger häufig als die männlichen Weissen in den Vereinigten Staaten. Unterschiedliche Anfälligkeit je nach Ethnie 24 25

15 Diagnose schon beim ersten Schub Die Symptome 28 Diagnoseverfahren im Detail 38 Management häufiger MS-Beschwerden 49 27

16 Die Symptome Viele Patienten berichten beim ersten Arztbesuch von letzten Region und der Wahrscheinlichkeit, dass Ameisenlaufen oder davon, dass sie plötzlich wie auf Symptome auftreten. Die meisten Patienten werden Watte gehen. Etwa ein Drittel aller MS-Betroffenen deshalb nur ein paar der typischen MS-Symptome hat solche Kribbel- oder Taubheitsgefühle in Armen jemals durchmachen. oder Beinen. Auch Sehstörungen gehören zu den Symptomen, über Typische MS-Symptome die Betroffene häufig in der Anfangsphase der MS Fatigue oder Müdigkeit ist eines der häufigsten und Die Fatigue kann klagen. gleichzeitig eines der lästigsten Symptome der MS. mehrere Monate Fast jeder fünfte Patient leidet bei Ausbruch der Etwa zwei Drittel der MS-Patienten sind davon betrof- andauern. Krankheit unter Gang- und Gleichgewichtsstörungen. fen. Mindestens zwei Typen Fatigue sind bekannt: Zehn Prozent von ihnen berichten von Kraftlosigkeit, eine dauerhafte Müdigkeit, welche es den Patienten häufiger in den Beinen, manchmal auch in den Armen. fast unmöglich macht, auch nur die einfachsten Auf- Damit die medikamentöse Therapie den Krankheits- gaben zu erfüllen. Ein anderer Typus tritt spontan verlauf günstig beeinflussen kann, ist es wichtig, die nach wenigen Minuten körperlicher Aktivität auf. Krankheit möglichst schon bei den ersten Symptomen Letzteres betrifft vor allem die Beine und verschwin- zu erkennen. Je früher die Behandlung einsetzt, des- det spontan nach einer kurzen Ruhepause, es kann Die MS-Symptome sind to eher kann der Verlauf verzögert werden. aber auch zu Sehstörungen beim Lesen kommen, die abhängig von den sich nach kurzer Zeit wieder bessern. betroffenen Hirn- oder Symptome abhängig vom verletzten Hirnareal Die Müdigkeit wird typischerweise verschlimmert Rückenmarksarealen. Manche MS-Patienten haben über lange Perioden kei- bei warmem Wetter oder nach einem warmen Bad. Sie unterscheiden sich nerlei Symptome, obwohl vielleicht gewisse Nerven- Fieber oder andere Ursachen für eine Erhöhung der von einem Menschen leitungen gestört sind, weil das Hirn den Ausfall Köpertemperatur können die Müdigkeit ebenfalls ver- zum nächsten sehr dadurch kompensieren kann, dass es alternative stärken. MS-Betroffene, die unter Fatigue leiden, 28 stark und sind sehr schwer vorherzusagen. Leitungswege nutzt. Es besteht auch eine Verbindung zwischen der ver- erfahren einen massiven Einbruch in ihrer Lebensqualität. 29

17 Obwohl die Müdigkeit in den meisten Fällen direkt auf die MS zurückgeführt werden kann, gibt es möglicherweise auch andere Gründe für ihr Auftreten, z.b. Inaktivität. Nachlassende Kraft, Depressionen oder Schlafstörungen können ebenfalls hinter Fatigue- Anfällen stehen. Sehstörungen. Auffällige Augenbewegungen (Nystagmus) und Doppelbilder (Diplopie) können durch MS- Aktivität im Gehirn hervorgerufen werden. Die Entzündung des Sehnervs (Optikusneuritis) ist eines der typischsten Symptome und häufig ein erstes Anzeichen für eine MS. Sie führt zu verschwommenem Sehen (Nebelschleier vor dem Auge), Verlust des Farbensehens und/oder Schmerzen hinter dem Augapfel und wird durch Augenbewegungen verstärkt. Es kann sogar eine vorübergehende Blindheit auftreten. Die Symptome dauern in der Regel ein paar Tage und bilden sich dann (nicht immer vollständig) wieder zurück. Muskelkraftminderung. Es kommen alle Stufen vor, von der leichten Ungeschicklichkeit bis zu Lähmungserscheinungen. Den Lähmungen liegt meistens eine Verkrampfung (Spasmus) der Muskulatur zugrunde. 30 Als Spastizität bezeichnet man eine erhöhte Muskel- 31

18 32 steifigkeit. Sie kann mit Schmerzen verbunden sein, wenn die Muskeln sich verkrampfen. Eine leichte Spastizität wird als Steifigkeit und Spannungsgefühl in den Beinen wahrgenommen. Der Gang kann hölzern und ungelenk werden. Bei manchen MS-Betroffenen beginnen die Beine nach Anstrengung zu zittern. Im Verlauf der MS kann die Muskelkraft in Armen und Beinen abnehmen. Diese Symptome können sich nach und nach verschlechtern und dazu führen, dass man eine Gehhilfe benötigt. laufen), schmerzhafte Empfindungen (Dysästhesien) entlang der Wirbelsäule, Taubheitsgefühl, Schmerz und Juckreiz. Parästhesien und Dysästhesien können zu unangenehmen Empfindungen an verschiedenen Stellen des Körpers führen. Man kann auch ein eingeengtes Gefühl verspüren, als ob man einen zu engen Gürtel tragen würde. Und es kann zu Brennen, Juckreiz, Schwellungen und feuchten Hautstellen (z.b. an den Handinnenflächen) kommen. Es kann auch ein Taubheitsgefühl auftreten: Man Koordinationsstörungen. Ist das Kleinhirn das Bewegungszentrum im Gehirn betroffen, kommt es zu Koordinationsstörungen der Muskelbewegungen. spürt leichte Berührungen oder Nadelstiche nicht mehr und kann warme und kalte Temperaturen (z.b. im Wasser) nicht mehr unterscheiden. Das kann zu taumelnden, unsicheren Gang führen. Man benötigt unter Umständen eine Gehhilfe. Sind die Arme betroffen, kann es zu Zittern (Tremor) kommen, wenn man versucht, kleine Gegenstände mit den Händen zu greifen. Paroxysmale Symptome. Der Begriff paroxysmal bezieht sich auf das plötzliche Auftreten eines Symptoms. Paroxysmale Symptome kommen häufig vor und können ebenso plötzlich und komplett wieder verschwinden. Bewegungsstörungen, Gefühls- und Sensibilitätsstörungen. Sensible Störungen werden verursacht durch verletzte sensible Nervenleitungen im Rückenmark. Sie kommen typischerweise in einer oder mehreren Extremitäten vor und treten häufig zu Beginn der Krankheit auf: Parästhesien (Ameisen- Sehstörungen können paroxysmal auftreten. In der Regel läuft immer das gleiche Symptomschema ab, das wenige Minuten oder sogar nur Sekunden andauert. Paroxysmale Symptome werden häufig ausgelöst durch Bewegungen oder sensorische Stimuli 33

19 (z.b. Wärme). Manche paroxysmalen Symptome sind sehr charakteristisch für MS, beispielsweise anfallsweises Stottern (Dysarthrie). Es handelt sich dabei meistens um Frühzeichen der Erkrankung, die in diesem Stadium in der Regel gut therapierbar sind. Blasen- und Darmprobleme. Die Blasenfunktion ist häufig betroffen. Eine typische Störung ist der ungewollte Urinabgang (Inkontinenz). Das führt dazu, dass man ständig auf der Suche nach der nächsten Toilette ist, weil die Schliessmuskeln, welche die Blase kontrollieren, nicht mehr richtig funktionieren. Manche MS-Patienten haben auch Probleme damit, ihre Blase komplett zu entleeren. Darmstörungen äussern sich meistens in Form von Verstopfung aufgrund von Bewegungsmangel in Spätstadien der Krankheit. 34 Störungen der Sexualfunktion. Störungen wie Impotenz, herabgesetztes Verlangen und Schmerzen während des Geschlechtsaktes können durch MS ausgelöst werden. Ein Verlust des Lustgefühls bei Frauen oder ein Erektionsverlust (erektile Dysfunktion) kann durch die MS bedingt sein. Auch psychologische Probleme können zu Sexualstörungen führen. Bei Auf- 35

20 36 treten solcher Störungen sollten Sie unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen. Es gibt heute wirkungsvolle Behandlungsmethoden. (Mehr dazu erfahren Sie ab Seite 137.) Depression. Depressionen bei MS können unterschiedliche Ursachen haben. Manchmal entstehen Depressionen als Reaktion auf die Krankheit selbst, in anderen Fällen sind sie direkte Folge der Entzündungsherde im ZNS. Ihr Arzt sollte über dieses Problem Bescheid wissen, denn eine Depression kann mit einer Anzahl therapeutischer Massnahmen angegangen werden. Schmerzen. Während vieler Jahre galt MS als eine schmerzlose Krankheit. Heute weiss man, dass das nicht für alle Betroffenen zutrifft. Schmerzen können als direkte Folge der MS-Aktivität im Gehirn auftreten oder aufgrund eines anderen MS-Symptoms. Die Schmerzen können von mild bis stark alle Stufen durchlaufen. Schmerzen können auch durch verkrampfte Muskulatur und Haltungsfehler auftreten. Zusätzlich zu Schmerzen an Muskeln, Gelenken, Bändern und Sehnen nen) oder stichartige, unregelmässig auftretende Schmerzen bekannt. Auch eine Trigeminusneuralgie (Gesichtsschmerz) kann durch MS ausgelöst werden. Krämpfe in Armen und Beinen können ebenfalls schmerzhaft sein, v.a. nach längerer Immobilität. Diese Aufzählung umfasst die MS-typischen Symptome. Prinzipiell können sämtliche Funktionsausfälle des Körpers durch MS bedingt sein. Auch Konzentrationsstörungen und Sprechschwierigkeiten können ihren Ursprung in der MS haben. Es kommt immer darauf an, welches Hirnareal gerade von der Krankheit betroffen ist. Manche der genannten Symptome trifft man sehr häufig an, andere eher selten. Auch wenn über längere Zeit keine Symptome auftreten, kann die Krankheit trotzdem aktiv sein. Tritt bei MS ein Schmerz neu auf, sollte auf alle Fälle eine ärztliche Abklärung erfolgen. Es kann sich dabei um einen MS-Schmerz handeln. Er kann aber auch andere Ursachen haben. sind auch starke Missempfindungen (z.b. Brennen) 37

21 Diagnoseverfahren im Detail 38 Weil die MS eine sehr komplexe neurologische Erkrankung ist, sollte die Diagnosestellung vorzugsweise durch einen Neurologen erfolgen, am besten durch einen Neurologen mit Spezialisierung auf MS. Bis heute gibt es kein eindeutiges Diagnoseverfahren, mit dem sich eine MS sicher feststellen oder ausschliessen lässt. Keine der verschiedenen Untersuchungen, welche dem Arzt bei der Diagnosestellung helfen können, ist für sich alleine 100-prozentig eindeutig. Besteht der Verdacht auf eine MS, wird der Arzt Blut und Liquor untersuchen, elektrische Tests der Nervenbahnen (evozierte Potenziale) durchführen, mittels MRI (Magnetresonanz-Imaging, auch Kernspintomografie genannt) Bilder von Gehirn und Rückenmark anfertigen sowie körperliche Untersuchungen und neurologische Tests durchführen. Anhand der verschiedenen Untersuchungsresultate kann der Arzt die Diagnose MS stellen, nachdem er andere mögliche Krankheiten dank seiner Erfahrung und klinischer Befunde ausgeschlossen hat. Neurologische Untersuchung Als Erstes sucht der Arzt mit einfachsten Mitteln nach möglichen Zeichen für eine MS oder Hinweisen auf andere Nervenstörungen: Er misst die Reflexe an Ellenbogen, Handgelenken, Knien, Fussgelenken und Fusssohlen mit dem Reflexhammer. Durch die Beobachtung von Haltung und Gang (z.b. Beinbewegungen, Körperhaltung, Armschwingen während des Gehens oder Stehens, Schwäche und Spastizität) kann er eine Gangstörung (Ataxie) oder sensible Ausfälle feststellen, die auf eine Nervenverletzung im Rückenmark oder im Gehirn hinweisen. Zusätzlich wird der Arzt auf Veränderungen des Gehörs, des Gesichts (sensible Ausfälle), des Halses (Heiserkeit) und der Sprache achten. Augenbewegungen und Sehvermögen Der Sehnerv, welcher vom Gehirn zum Auge führt, wird häufig durch MS betroffen. Der Arzt prüft die Sehkraft mit Hilfe von Augentafeln und beurteilt die Eintrittsstelle des Sehnervs am Auge mit dem Augenspiegel (Ophthalmoskop). Auch motorische Augennerven können betroffen sein. Mit einer speziellen Brille kann der Arzt nach auffälligen Augenbewegungen suchen. Der Patient setzt Alle hier genannten Untersuchungen können zwar eine vermutete Diagnose unterstützen oder verwerfen, aber nicht eindeutig stellen. 39

22 MS im MRI-Bild sich die Brille auf und muss dann beispielsweise, während er auf seiner rechten Seite liegt, aufsitzen und sich auf die linke Seite niederlegen. Während dieser Bewegungsabfolge beobachtet der Arzt die Augenbewegungen. Die Brille vergrössert die Augen optisch so, dass er deren Bewegungen ganz präzise verfolgen kann. Auffällige Augenbewegungen (Nystagmus) können auf eine MS-Aktivität hinweisen; sie können aber auch eine andere Ursache haben. bei einem gesunden Menschen MRI-Bild des Gehirns einer gesunden Person 40 Magnetresonanz (MRI) Neben den neurologischen Untersuchungen werden routinemässig MRI-Bilder gemacht. Obwohl das die einzige Untersuchung ist, bei welcher MS-Läsionen bildlich dargestellt werden, kann man auch das MRI nicht als eindeutig beweisend einstufen. Der Scan zeigt unter Umständen nicht alle Läsionen, v.a. im Frühstadium der Krankheit. Schliesslich können auch andere Krankheitsbilder ähnliche Läsionen am Nervensystem verursachen. Das Magnetresonanzbild zeigt aber bei den aufgefundenen Läsionen eindeutig deren Grösse, Menge und Verteilung in Gehirn und Rückenmark. Das MRI ist auch ein sehr wertvolles Instrument, um die durch MS mit Entzündungsherden, z.b. bei MS MRI-Bild des Gehirns eines MS-Patienten Die eingekreisten Areale zeigen typische MS- Läsionen. 41

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