N E W S L E T T E R R E C H T 4/2015

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "N E W S L E T T E R R E C H T 4/2015"

Transkript

1 Inhaltsverzeichnis: 1. Arbeitsrecht Bewerber muss Schwerbehinderung mitteilen Überwachung kranker Mitarbeiter 2. Firmen-, Handels- und Gesellschaftsrecht Amtsniederlegung des Geschäftsführers: So vermeiden Sie Fehler Auskunftspflicht des Geschäftsführers im Insolvenzverfahren 3. Wettbewerbsrecht Irreführung Transparenzgebot Rabatteinschränkung muss durch Blickfang erfolgen Personenbeförderung / Konzession Uber in Deutschland unzulässig Warnung vor irreführenden Angeboten auf kostenpflichtige Registrierungen von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern 4. Internetrecht Fernabsatz; Anbieterkennzeichnung Angabe der Telefonnummer an falscher Stelle stellt keine Nichtangabe dar Händler kann Waren nach Widerruf abholen lassen 5. Zivilrecht, Gewerberecht, Gewerbliche Schutzrechte etc. Energieauditpflicht für Großunternehmen Frist: ! 6. Veranstaltungen, Ansprechpartnerin EU-Förderung für marktnahe Innovationsprojekte das KMU-Instrument und Fast Track to Innovation IHK Wiesbaden Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten IHK Wiesbaden Newsletter - Ansprechpartnerin 1. Arbeitsrecht Bewerber muss Schwerbehinderung mitteilen Wenn ein Bewerber seine Schwerbehinderteneigenschaft bei der Bearbeitung seiner Bewerbung berücksichtigt haben möchte, muss er diese in seinem Bewerbungsschreiben oder unter deutlicher Hervorhebung im Lebenslauf erwähnen. So entschied das Bundesarbeitsgericht. Im vorliegenden Fall hat sich der schwerbehinderte Kläger (Grad der Behinderung 50) zwei Mal bei der Beklagten, die im öffentlichen Dienst tätig ist, beworben. Zum ersten Bewerbungsverfahren zog er die Schwerbehindertenvertretung hinzu, dennoch blieb er erfolglos. Wenig später bewarb er sich erneut und fügte der Bewerbung eine Anlage hinzu. Diese enthielt erst relativ am Ende eine Kopie des Behindertenausweises. Seite 1 / 7

2 Weder im Bewerbungsschreiben noch im Lebenslauf machte der Kläger auf seine Behinderung aufmerksam. Der Kläger wurde nicht zum Vorstellungsgespräch eingeladen und auch diese Bewerbung blieb erfolglos. Der Kläger verlangte eine Entschädigung, weil er sich wegen seiner Schwerbehinderung benachteiligt sah. Allerdings entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG), dass unauffällige Informationen oder eine in den weiteren Bewerbungsunterlagen befindliche Kopie des Schwerbehindertenausweises nicht ausreichend sind. Auf die Schwerbehinderteneigenschaft ist in jeder einzelnen Bewerbung hinzuweisen. Im Sinne des SGB IX ist nicht die frühere Schwerbehinderteneigenschaft entscheidend, sondern die zum Zeitpunkt der Bewerbung. Schwerbehinderte Menschen können selbst entscheiden, ob sie durch die Angabe ihrer Beeinträchtigung den Schutz und die Förderung nach dem SGB IX in Anspruch nehmen möchten oder nicht. Beachte: Gemäß 71 Abs. 1 SGB IX sind private und öffentliche Arbeitgeber mit mindestens 20 regelmäßigen Arbeitsplätzen verpflichtet, wenigstens 5 % der Arbeitsplätze mit schwerbehinderten Menschen zu besetzen. Für jeden nicht besetzten Pflichtplatz muss der Arbeitgeber monatlich eine Ausgleichsabgabe von 115,00 bis 290,00 zahlen. Allerdings handelt es sich hierbei nur um eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung im Verhältnis zum Staat, so dass schwerbehinderten Menschen aufgrund der Beschäftigungspflicht gemäß 71 SGB IX kein Recht auf Einstellung zusteht. (Urteil des BAG vom 18. September 2014, Az.: 8 AZR 759/13). Überwachung kranker Mitarbeiter Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat die Beschattung von krankgeschriebenen Arbeitnehmern durch einen Detektiv eingeschränkt. Nur wenn ein berechtigter Anlass für die Überwachung vorliegt, kann der Arbeitgeber einen Detektiv einschalten. Der verunsicherte Arbeitgeber darf erst dann private Ermittler zu Hilfe ziehen, wenn er einen konkreten, auf Tatsachen basierenden Verdacht einer gravierenden Pflichtverletzung hat. Dies können beispielsweise das Vortäuschen einer Krankheit oder ein Diebstahl im Betrieb sein. Wenn der Verdacht des Arbeitgebers nicht auf solchen Tatsachen beruht, ist die Überwachung rechtswidrig und der Mitarbeiter hat einen Anspruch auf Schmerzensgeld. Im konkreten Fall ging es darum, dass sich eine Sekretärin krankgemeldet hatte. Aufgrund seiner Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Krankschreibung engagierte der Arbeitgeber einen Privatdetektiv. An ein paar Tagen spionierte dieser der Sekretärin nach und filmte diese auch bei Tätigkeiten wie beim Warten an einem Fußweg, beim Begrüßen eines Hundes und in einem Waschsalon, so das Bundesarbeitsgericht. Als die Frau davon Seite 2 / 7

3 erfuhr, fühlte sie sich in ihrem Persönlichkeitsrecht angegriffen und forderte Schmerzensgeld in Höhe von Sie argumentierte auch damit, dass sie aufgrund des Vorfalls erhebliche psychische Beeinträchtigungen erlitt, die ärztlicher Behandlung bedurften. Das Landesarbeitsgericht hat der Klage in Höhe von stattgegeben. Das Bundesarbeitsgericht entschied, dass der Arbeitgeber keinen berechtigten Anlass zur Überwachung hatte und die Überwachung samt den Aufnahmen rechtswidrig waren. (Urteil des BAG vom 19. Februar 2015, Az.: 8 AZR 1007/13) 2. Firmen-, Handels- und Gesellschaftsrecht Amtsniederlegung des Geschäftsführers: So vermeiden Sie Fehler Als Geschäftsführer einer GmbH können Sie grundsätzlich jederzeit Ihr Amt niederlegen, ohne dass dies einer besonderen Form oder Frist bedarf. Bereiten Sie Ihre Amtsniederlegung allerdings nicht sorgfältig vor, kann das schwerwiegende Folgen haben. Nur wer selbst die erforderlichen Maßnahmen ergreift, kann verhindern, weiterhin als Geschäftsführer zu gelten. Die Niederlegung der Geschäftsführung ist grundsätzlich jederzeit, d. h. auch ohne Vorliegen eines wichtigen Grundes, möglich. Einzige Ausnahme: Sie dürfen Ihr Amt nicht zur Unzeit niederlegen und zum Beispiel im Falle einer bevorstehenden Insolvenz das sinkende Schiff verlassen. Für eine wirksame Niederlegung ist es ausreichend, wenn Sie diese gegenüber einem Gesellschafter erklären. Aus Beweisgründen sollten Sie Ihre Niederlegung allerdings schriftlich dokumentieren. Damit Ihre Amtsniederlegung auch gegenüber Dritten wirksam wird, muss diese zwingend im Handelsregister eingetragen werden. Dies sollten Sie bereits in die Wege leiten, solange Sie selbst noch als Geschäftsführer im Amt sind. Denn ein Geschäftsführer, der bereits wirksam sein Amt niedergelegt hat, ist nicht mehr befugt, selbst die entsprechende Eintragung im Handelsregister anzumelden. Er ist dann davon abhängig, dass die Anmeldung durch die übrigen Geschäftsführer oder durch seinen Nachfolger erfolgt. Um die daraus resultierenden Unsicherheiten und Haftungsrisiken zu vermeiden, müssen Sie Ihre Amtsniederlegung lediglich aufschiebend bedingt mit Wirkung ab dem Zeitpunkt der eigenen Löschung im Handelsregister erklären. So haben Sie selbst die Möglichkeit, die entsprechende Anmeldung beim Notar beurkunden zu lassen und beim Registergericht einzureichen. Auskunftspflicht des Geschäftsführers im Insolvenzverfahren Der Geschäftsführer einer GmbH ist im Rahmen des Insolvenzverfahrens verpflichtet, über alle rechtlichen, wirtschaftlichen und tatsächlichen Verhältnisse der Gesellschaft Auskunft zur erteilen. Seine Mitwirkungspflichten sind dabei sehr weitgehend. Er muss also auch ohne Seite 3 / 7

4 besondere Nachfrage alle Ansprüche der GmbH sowohl gegen die Gesellschafter als auch gegen ihn persönlich offenbaren. In seinem Beschluss vom 5. März 2015 (Az.: IX ZB 62/14) entschied jetzt der Bundesgerichtshof, dass diese Auskunftsplicht allerdings auch Grenzen hat. Der Geschäftsführer muss daher seine eigenen Vermögensverhältnisse und die Realisierbarkeit der Ansprüche der GmbH gegen ihn selbst nicht offenlegen. 3. Wettbewerbsrecht Irreführung Transparenzgebot Rabatteinschränkung muss durch Blickfang erfolgen Nach einer Entscheidung des Landgerichts Freiburg reicht es weder aus, Rabattangebote in einer Zeitschrift mit einem Sternchenhinweis mit Hinweistext auf anderen Seiten, noch mit einem Hinweis auf einer Internetseite einzuschränken (Urteil vom 23. Februar 2015, Az.: 12 O 105/14). Die Wettbewerbszentrale hatte gegen ein Unternehmen geklagt, das mit 19 % Mehrwertsteuernachlass und weiteren Aktionen auf einer Zeitungsflappe geworben hatte. Lediglich über einen Sternchenhinweis erfolgte dann jedoch eine erhebliche Einschränkung, da z. B. bestimmte Marken von der Aktion ausgeschlossen waren. Alternativ erfolgte der Hinweis über die Internetseite des Anbieters. Das Gericht stellte fest, dass sowohl ein Verstoß gegen das Transparenzgebot als auch eine Irreführung ( 4 Nr. 4, 5 UWG) vorliegt. Da die Werbeaussage in erheblichem Umfang eingeschränkt werde, könne eine Irreführung nur dadurch ausgeschlossen werden, dass auf die Einschränkungen im Blickfang hingewiesen werde. Dies sei nicht der Fall, wenn der Verbraucher sich erst ins Internet begeben müsse. Es sei aber auch nicht der Fall, wenn erst mehrere Seiten in der Publikation weitergeblättert werden müsse, um die Information zu finden. Dies gelte umso mehr, als andere Hinweise direkt auf der Werbeseite aufgeführt seien und eine Information über die Einschränkungen ebenfalls auf dieser möglich gewesen wäre. Personenbeförderung / Konzession Uber in Deutschland unzulässig Auch nach einer Entscheidung des Landgerichts (LG) Frankfurt am Main ist der Fahrdienst Uber in Deutschland unzulässig (Urteil vom 18. März 2015, Az.: 3-08 O 136/14). Geklagt hatte der Verbund Taxi Deutschland, der bemängelte, dass die Fahrer, die den Personentransport über Uber anbieten, keine Lizenz zur Personenbeförderung hätten. Uber hatte sich damit verteidigt, dass sie nur eine Vermittlung zwischen Gast und Fahrer anbieten würden. Die für das Taxigewerbe geltenden Vorschriften seien somit nicht anwendbar. Das Gericht folgte dieser Begründung jedoch nicht. Es handle sich vielmehr um eine genehmigungspflichtige Personenbeförderung. Ebenso entschied schon das LG Berlin mit Urteil vom 9. Februar 2015 (Az.: 101 O 125/14). Seite 4 / 7

5 Warnung vor irreführenden Angeboten auf kostenpflichtige Registrierungen von Umsatzsteuer-Identifikationsnummern Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) warnt erneut im Zusammenhang mit der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNrn.) vor amtlich aussehenden Schreiben, in denen eine kostenpflichtige Registrierung, Erfassung und Veröffentlichung von USt-IdNrn. angeboten wird. Das BZSt weist darauf hin, dass diese im Umlauf befindlichen Schreiben weder vom BZSt noch einer anderen amtlichen Stelle stammen. Die Vergabe der USt-IdNr. durch das BZSt erfolgt stets kostenfrei. Mitteilung auf der Homepage des Bundeszentralamts für Steuern 4. Internetrecht Fernabsatz; Anbieterkennzeichnung Angabe der Telefonnummer an falscher Stelle stellt keine Nichtangabe dar Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts (OLG) Frankfurt am Main kann kein Anspruch aus einer Unterlassungsverpflichtung hergeleitet werden, wenn der Verstoß ähnlich, aber nicht kerngleich ist (Beschluss vom 29. Januar 2015, Az.: 6 W 3/15). Die Beklagte, die über eine Internetplattform Uhren anbietet, war per gerichtlichen Beschluss zur Unterlassung der Verwendung von Widerrufsbelehrungen ohne Angabe einer Telefonnummer verpflichtet worden. In der Folgezeit verwendete die Beklagte eine Widerrufsbelehrung, die nach Ansicht der Klägerin die Telefonnummer an einer nicht mit den gesetzlichen Vorgaben übereinstimmenden Stelle vorhielt, da die Angabe erst nach der Widerrufsbelehrung erfolgte. Aufgrund dessen wurde gegen die Beklagte auf Antrag der Klägerin ein Ordnungsgeld durch das Landgericht Gießen festgesetzt (Beschluss vom 12. August 2014, Az.: 2 O 311/14). Das Oberlandesgericht stellte nun fest, dass das Fehlen einer Telefonnummer und die Angabe an einer fehlerhaften Stelle nicht vergleichbar seien. Es läge somit kein kerngleicher Verstoß vor und das Ordnungsgeld sei somit zu Unrecht festgesetzt worden. Händler kann Waren nach Widerruf abholen lassen Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf (Urteil vom 13. November 2014, Az.: I-15 U 46/14) hat eine für Online-Händler unter mehreren Aspekten interessante Entscheidungen getroffen. Danach kann ein Onlinehändler den Kunden bitten, ein bestimmtes Rücksende-Verfahren zu nutzen. Auch die verbindliche Abholung der Ware ist möglich. Nur die Erstattung der Kunden-Gelder erst nach Erhalt der Ware durch den Händler bemängelten die Richter. Im Fall ging es um den Versand hochwertiger Uhren sowie Schmuck. Laut dem OLG kann der Kunde frei entscheiden, ob er der Bitte des Händlers nach Nutzung des Rücksendungs-Systems nachkommen will oder nicht. Eine solche AGB-Klausel sei daher zulässig. Seite 5 / 7

6 Die verbindliche Abholung der Ware sei ebenso zulässig. Diese Variante der Rücksendung sei explizit in der seit Juni 2014 geltenden Muster- Widerrufsbelehrung vorgesehen. Sie sei für den Kunden vorteilhafter. Die Richter störte auch nicht, dass der Kunde dabei sehr detaillierte Vorgaben erhielt (Nutzung Versandtasche, Mitteilung der Rücksendung, Versiegelung des Pakets und Übergabe in zweistündigem Zeitfenster an DHL). Dass die Erstattung erst nach Erhalt der Ware erfolgen solle, ging aber dann schließlich zu weit. Nach dem Gesetz bestehe nämlich keine Vorleistungspflicht des Kunden. Unser Tipp: Wie so häufig muss man Vorsicht walten lassen, die Entscheidung zu stark zu verallgemeinern. Ob sich diese Ansichten durchsetzen werden, ist offen. Auch rechtfertigt wohl nur ein entsprechender Wert der Waren den wirtschaftlichen Aufwand der Abholung. 5. Zivilrecht, Gewerberecht, Gewerbliche Schutzrechte etc. Energieauditpflicht für Großunternehmen Frist: ! Die Änderung des Gesetzes über Energiedienstleistungen und andere Energieeffizienzmaßnahmen (EDL-G) führt für alle Unternehmen, die nicht unter die KMU-Definition der EU fallen, die Pflicht einer periodischen Durchführung sogenannter Energieaudits ein. Alle Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern, einem Jahresumsatz von mehr als 50 Mio. Euro oder einer Jahresbilanzsumme von mehr als 43 Mio. Euro müssen bis zum 5. Dezember 2015 ein erstes Energieaudit durchgeführt haben. In der Folge muss ein Energieaudit mindestens alle vier Jahre erfolgen. Das Energieaudit muss dabei den Anforderungen aus der DIN genügen, die eine Bestandaufnahme aller eingesetzten Energieträger und Energieverbraucher inklusive Vor-Ort-Begehungen an allen Standorten enthält. Es kann sowohl von unabhängigen externen Beratern oder Dienstleistern als auch von unternehmenseigenem Personal (soweit nicht an der auditierten Tätigkeit beteiligt) durchgeführt werden. Alternativ können Unternehmen bis zum Stichtag ein Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO oder ein Umweltmanagementsystem nach EMAS einführen. In diesen Fällen bleibt den Unternehmen bis zur vollständigen Umsetzung der Systeme Zeit bis zum Seite 6 / 7

7 6. Veranstaltungen, Ansprechpartnerin EU-Förderung für marktnahe Innovationsprojekte das KMU- Instrument und Fast Track to Innovation Horizon 2020 ist das neue Förderprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Union. Mit dem KMU-Instrument für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) wurde ein neues Förderinstrument aufgelegt. Neu ist, dass die Unterstützung in drei Phasen (Machbarkeitsstudien, Forschung/Demonstration, Markteinführung) entlang der gesamten Innovationskette verläuft. Fast Track to Innovation (FTI) ist ein neues und themenoffenes Förderprogramm, das in-novative Entwicklungsvorhaben mit hohem Marktpotenzial fördert. Ziel von FTI ist eine schnellere Vermarktung von neuen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen. Es richtet sich an kleine internationale Verbünde (3-5 Partner), mit einer hohen Industriebeteiligung Termin: Ort: kostenfrei Anmeldung: , Uhr IHK Wiesbaden, Großer Saal, Wilhelmstraße 24-26, Wiesbden hier Unternehmensnachfolge erfolgreich gestalten Die Unternehmensnachfolge ist eine große Herausforderung. Schlägt die Nachfolge fehl, ist der Fortbestand des Betriebes gefährdet. Und spätestens seit Basel II ist es beinahe sprichwörtlich: Wer frühzeitig an morgen denkt, wird durch ein besseres Rating belohnt und hat es leichter mit der Finanzierung. Eine erfolgreiche Nachfolge kann gut und gerne vier bis sechs Jahre dauern. Deshalb sollte sich jeder Unternehmer frühzeitig Gedanken machen und nicht erst, wenn der Ruhestand in Sicht ist! Wir laden Sie daher herzlich ein zur kostenfreien Informations- und Beratungsveranstaltung! Termin: Ort: kostenfrei Anmeldung: , Uhr IHK Wiesbaden, Großer Saal, Wilhelmstraße 24-26, Wiesbaden hier Newsletter- Ansprechpartnerin Sollten Sie weitere Informationen zu den im Newsletter angesprochenen Themen benötigen oder Fragen bzw. Anregungen haben, sprechen Sie mich bitte an: Ass. jur. Beate Scheibig, Tel.: , Seite 7 / 7

Newsletter Recht und Steuern April 2015

Newsletter Recht und Steuern April 2015 Newsletter Recht und Steuern April 2015 Inhaltsverzeichnis: 1. Arbeitsrecht Bewerber muss Schwerbehinderung mitteilen Überwachung kranker Mitarbeiter 2. Firmen-, Handels- und Gesellschaftsrecht Amtsniederlegung

Mehr

N E W S L E T T E R R E C H T 6/2013

N E W S L E T T E R R E C H T 6/2013 Inhaltsverzeichnis: 1. Arbeitsrecht Beschränkung der Arbeitnehmerfreizügigkeit mit EU-Beitritt Kroatiens Vorbeschäftigungszeit als Leiharbeitnehmer ist nicht auf die Wartefrist für die Anwendbarkeit des

Mehr

N E W S L E T T E R R E C H T 5/2015

N E W S L E T T E R R E C H T 5/2015 1. Arbeitsrecht Neues rund um Elterngeld und Elternzeit Abzocke wegen angeblicher Verstöße gegen das Mindestlohngesetz Arbeiten trotz Krankschreibung? Verdachtskündigung eines Auszubildenden 2. Firmen-,

Mehr

Newsletter August 2015 Arbeits-, Pflege-, Wirtschafts-, Notar-, Medien-, Urheber und Wettbewerbsrecht

Newsletter August 2015 Arbeits-, Pflege-, Wirtschafts-, Notar-, Medien-, Urheber und Wettbewerbsrecht Newsletter August 2015 Arbeits-, Pflege-, Wirtschafts-, Notar-, Medien-, Urheber und Wettbewerbsrecht Das ist schön bei den Deutschen: Keiner ist so verrückt, dass er nicht einen noch Verrückteren fände,

Mehr

Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen

Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen Hanseatisches Oberlandesgericht in Bremen Geschäftszeichen: 2 U 5/13 = 12 O 303/12 Landgericht Bremen B e s c h l u s s In dem Rechtsstreit Rechtsanwältin [ ], Verfügungsklägerin und Berufungsbeklagte,

Mehr

Wettbewerbsrecht, Internetrecht. Webseite, Impressum, Anbieterkennzeichnung, Vorschaltseite, Wartungsseite, Baustellenseite

Wettbewerbsrecht, Internetrecht. Webseite, Impressum, Anbieterkennzeichnung, Vorschaltseite, Wartungsseite, Baustellenseite Gericht LG Düsseldorf Aktenzeichen 12 O 312/10 Datum 15.12.2010 Vorinstanzen Rechtsgebiet Schlagworte Leitsätze Wettbewerbsrecht, Internetrecht Webseite, Impressum, Anbieterkennzeichnung, Vorschaltseite,

Mehr

N E W S L E T T E R R E C H T11/2013

N E W S L E T T E R R E C H T11/2013 Inhaltsverzeichnis: 1. Arbeitsrecht Abruf der elektronischen Lohnsteuerabzugsmerkmale ab Dezember verpflichtend Übergangsfrist für Arbeitgeber läuft ab Massenentlassungen ohne Konsultationsverfahren Haftung

Mehr

Newsletter Arbeitsrecht - April 2015

Newsletter Arbeitsrecht - April 2015 Newsletter Arbeitsrecht - April 2015 Arbeitsunfähigkeit: Arbeitnehmer hat bei Observation durch einen Detektiv mit heimlichen Videoaufnahmen Anspruch auf Schmerzensgeld Ein Arbeitgeber, der wegen des Verdachts

Mehr

Newsletter April 2015 Arbeits-, Pflege-, Wirtschafts- und Notarrecht

Newsletter April 2015 Arbeits-, Pflege-, Wirtschafts- und Notarrecht Newsletter April 2015 Arbeits-, Pflege-, Wirtschafts- und Notarrecht Es hilft nichts, das Recht auf seiner Seite zu haben. Man muss auch mit der Justiz rechnen. So fasst Dieter Hildebrandt seine Erfahrungen

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 5. Mai 2008 Röder Justizhauptsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 5. Mai 2008 Röder Justizhauptsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES II ZR 108/07 Nachschlagewerk: ja URTEIL in dem Rechtsstreit Verkündet am: 5. Mai 2008 Röder Justizhauptsekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle BGHZ: nein

Mehr

Fristlose Kündigung einer ordentlich unkündbaren Schwerbehinderten SGB IX 91

Fristlose Kündigung einer ordentlich unkündbaren Schwerbehinderten SGB IX 91 Fristlose Kündigung einer ordentlich unkündbaren Schwerbehinderten SGB IX 91 Eine außerordentliche Kündigung kann nach 626 Abs. 1 BGB außerhalb der zweiwöchigen Frist ausgesprochen werden, wenn dies unverzüglich

Mehr

DNotI. Dokumentnummer: 2zr108_07 letzte Aktualisierung: 5.5.2008 BGH, 5.5.2008 - II ZR 108/07. GmbHG 32 a Abs. 3; AktG 76 Abs. 1

DNotI. Dokumentnummer: 2zr108_07 letzte Aktualisierung: 5.5.2008 BGH, 5.5.2008 - II ZR 108/07. GmbHG 32 a Abs. 3; AktG 76 Abs. 1 DNotI Deutsches Notarinstitut Dokumentnummer: 2zr108_07 letzte Aktualisierung: 5.5.2008 BGH, 5.5.2008 - II ZR 108/07 GmbHG 32 a Abs. 3; AktG 76 Abs. 1 Eigenkapitalersatzregeln gelten nicht für Finanzierungshilfe

Mehr

N E W S L E T T E R R E C H T 8/2014

N E W S L E T T E R R E C H T 8/2014 Inhaltsverzeichnis: 1. Arbeitsrecht Kündigung eines alkoholkranken Arbeitnehmers Befristung bei mittelbarer Vertretung eines Arbeitnehmers 2. Firmen-, Handels- und Gesellschaftsrecht Die gerichtliche Bestellung

Mehr

N E W S L E T T E R R E C H T 7/2014

N E W S L E T T E R R E C H T 7/2014 Inhaltsverzeichnis: 1. Arbeitsrecht Bundestag und Bundesrat verabschieden Mindestlohngesetz LAG Schleswig-Holstein: Kündigung wegen ausschweifender Internetnutzung 2. Firmen-, Handels- und Gesellschaftsrecht

Mehr

Zum aktuellen Stand von Social-Media-Guidelines

Zum aktuellen Stand von Social-Media-Guidelines Hans Böckler-Stiftung: Fachtagung Social Media in der internen Zusammenarbeit Was ist bisher geregelt? Zum aktuellen Stand von Social-Media-Guidelines 29.06.2015 - Frankfurt AfA Arbeitsrecht für Arbeitnehmer

Mehr

Sozialmedizinische Aspekte: Beruf, Versicherung, Recht Fortbildungskurs Klinische Diabetologie 22.02.2013

Sozialmedizinische Aspekte: Beruf, Versicherung, Recht Fortbildungskurs Klinische Diabetologie 22.02.2013 Sozialmedizinische Aspekte: Beruf, Versicherung, Recht Fortbildungskurs Klinische Diabetologie 22.02.2013 RA Oliver Ebert Vorsitzender Ausschuss Soziales DDG Diabetes im Bewerbungsgespräch Im Bewerbungsgespräch

Mehr

B e s c h l u s s. In dem verwaltungsgerichtlichen Verfahren

B e s c h l u s s. In dem verwaltungsgerichtlichen Verfahren 8 A 2958/08 26 K 2066/08 Düsseldorf B e s c h l u s s In dem verwaltungsgerichtlichen Verfahren wegen Informationszugangs nach dem IFG NRW; hier: Antrag auf Zulassung der Berufung hat der 8. Senat des

Mehr

13 W 890/10. Leitsatz

13 W 890/10. Leitsatz 13 W 890/10 Leitsatz Die Unterscheidungskraft einer an eine Internetdomain angelehnten Firma gem. 18 Abs. 1 HGB kann sich aus dem Zusammenhang einer für sich gesehenen nicht unterscheidungskräftigen Second-Level-Domain

Mehr

Unzulässige Bearbeitungsgebühr bei Verbraucherkreditverträgen und die Möglichkeiten der Kreditnehmer

Unzulässige Bearbeitungsgebühr bei Verbraucherkreditverträgen und die Möglichkeiten der Kreditnehmer Unzulässige Bearbeitungsgebühr bei Verbraucherkreditverträgen und die Möglichkeiten der Kreditnehmer Herr Prof. Dr. Janssen zu der Problematik der Bearbeitungsgebühr in Verbraucherkreditverträgen. Sehr

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 21. Juli 2005. in dem Verfahren auf Restschuldbefreiung

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 21. Juli 2005. in dem Verfahren auf Restschuldbefreiung BUNDESGERICHTSHOF IX ZB 80/04 BESCHLUSS vom 21. Juli 2005 in dem Verfahren auf Restschuldbefreiung Nachschlagewerk: BGHZ: ja nein InsO 290 Abs. 1 Nr. 2 Zur groben Fahrlässigkeit des Schuldners, wenn dieser

Mehr

AGG Urteilsübersicht Behinderung

AGG Urteilsübersicht Behinderung Lf d. Nr. AGG Urteilsübersicht Behinderung Stichworte Datum Gericht Verfahrensgang Inhalt Link 78 Behinderung, Beweisanforderung, Stellenausschreibung 21.01.09 LAG Köln, Az.:3 Sa 1369/08 Aachen, Az.: 6

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 3. Juli 2007. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 3. Juli 2007. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF VI ZB 21/06 BESCHLUSS vom 3. Juli 2007 in dem Rechtsstreit Nachschlagewerk: BGHZ: BGHR: ja nein ja RVG VV Nr. 3201 Nr. 1; Nr. 3200 Wird der Zurückweisungsantrag vor Zustellung der Berufungsbegründung

Mehr

Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung- SpaEfV

Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung- SpaEfV Ausblick für 2014/2015 und mögliche Handlungsalternativen für Unternehmen Kiwa International Cert GmbH Spitzenausgleich- Effizienzsystemverordnung- SpaEfV 1. Was regelt die SpaEfV? 2. Ausblick für 2014/2015

Mehr

BESCHLUSS. BVerwG 6 PB 7.02 VGH 22 TH 3289/01. In der Personalvertretungssache

BESCHLUSS. BVerwG 6 PB 7.02 VGH 22 TH 3289/01. In der Personalvertretungssache B U N D E S V E R W A L T U N G S G E R I C H T BESCHLUSS BVerwG 6 PB 7.02 VGH 22 TH 3289/01 In der Personalvertretungssache - 2 - hat der 6. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 15. Oktober 2002 durch

Mehr

Abmahnung im Arbeitsrecht. Nr. 137/10

Abmahnung im Arbeitsrecht. Nr. 137/10 Abmahnung im Arbeitsrecht Nr. 137/10 Ansprechpartner: Frank Wildner Geschäftsbereich Recht Steuern der IHK Nürnberg für Mittelfranken Ulmenstraße 52, 90443 Nürnberg Tel.: 0911 13 35-428 Fax: 0911 13 35-463

Mehr

Verpflichtende Energieaudits für Nicht-KMU

Verpflichtende Energieaudits für Nicht-KMU Verpflichtende Energieaudits für Nicht-KMU Felix Geyer eza!-energiemanagement Quelle: Autor: eza! EDL-G: Gesetz über Energiedienstleistungen und andere Effizienzmaßnahmen Umsetzung Europäische Energieeffizienzrichtlinie

Mehr

Landesarbeitsgericht Nürnberg URTEIL

Landesarbeitsgericht Nürnberg URTEIL 10 Ca 9/09 (Arbeitsgericht Nürnberg) Verkündet am: 17.12.2010 Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle Landesarbeitsgericht Nürnberg Im Namen des Volkes URTEIL In dem Rechtsstreit R H - Kläger und Berufungsbeklagter

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES VII ZR 103/02 Nachschlagewerk: ja URTEIL in dem Rechtsstreit Verkündet am: 9. Januar 2003 Seelinger-Schardt, Justizangestellte als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle

Mehr

Unternehmertag Rhein Main

Unternehmertag Rhein Main Unternehmertag Rhein Main 13. Oktober 2015 THE SQUAIRE Andreas Ritter Produktmanager DQS GmbH Auditor Qualität, Umwelt, Arbeitsschutz und Energiemanagement DQS. The Audit Company. TheAudit Company. Drei

Mehr

Antrag auf Zustimmung zur

Antrag auf Zustimmung zur Name und Anschrift des Arbeitgebers Ansprechpartner beim Arbeitgeber Fax Betriebs-/Personalrat nicht vorhanden Anschrift Schwerbehindertenvertretung nicht vorhanden Anschrift bitte Betriebsnummer angeben:

Mehr

NEWSLETTER Unterrichtungsschreiben nach 613a Abs. 5 BGB

NEWSLETTER Unterrichtungsschreiben nach 613a Abs. 5 BGB NEWSLETTER Unterrichtungsschreiben nach 613a Abs. 5 BGB ARNECKE SIEBOLD Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft Hamburger Allee 4 60486 Frankfurt/Main Germany Tel +49 69 97 98 85-0 Fax +49 69 97 98 85-85

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS BUNDESGERICHTSHOF XI ZR 327/01 BESCHLUSS vom 5. Februar 2002 in dem Rechtsstreit - 2 - Der XI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofes hat am 5. Februar 2002 durch den Vorsitzenden Richter Nobbe und die Richter

Mehr

Einigungsstelle für Wettbewerbsstreitigkeiten

Einigungsstelle für Wettbewerbsstreitigkeiten Einigungsstelle für Wettbewerbsstreitigkeiten Allgemeines: Nach 15 Abs. 1 des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) errichten die Landesregierungen bei den Industrie- und Handelskammern Einigungsstellen

Mehr

LG Köln, 12.06.2009, Az: 81 O 248/08, Urteil. Marken-Zusatz, R im Kreis

LG Köln, 12.06.2009, Az: 81 O 248/08, Urteil. Marken-Zusatz, R im Kreis Gericht OLG Köln Aktenzeichen 6 U 114/09 Datum 27.11.2009 Vorinstanzen Rechtsgebiet Schlagworte Leitsätze LG Köln, 12.06.2009, Az: 81 O 248/08, Urteil Wettbewerbsrecht Marken-Zusatz, R im Kreis 1. Wird

Mehr

Rechtsentwicklung. Rechtsprechung. Praxisfall. Wir über uns. Die Europa-AG kommt. Schadensersatz wegen unverlangter Faxwerbung

Rechtsentwicklung. Rechtsprechung. Praxisfall. Wir über uns. Die Europa-AG kommt. Schadensersatz wegen unverlangter Faxwerbung Die Europa-AG kommt Schadensersatz wegen unverlangter Faxwerbung Kinder haften für Eltern Die Europa-AG kommt! Die Europäische Aktiengesellschaft (abgekürzt SE=societas europaea) ist eine neue Rechtsform

Mehr

Kaufen und Verkaufen durch Kommunen bei ebay. Rechtsanwältin Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Mainz www.res-media.net

Kaufen und Verkaufen durch Kommunen bei ebay. Rechtsanwältin Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M. Mainz www.res-media.net Kaufen und Verkaufen durch Kommunen bei ebay ebay als elektronische Form des Einkaufs? Zulässigkeit in den neuen EU- Vergaberichtlinien Vgl. Art. 1 Abs. 6, 33 VKR (= 2004/18/EG, klassische Richtlinie betreffend

Mehr

Urlaubsanspruch bei langdauernder krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit.

Urlaubsanspruch bei langdauernder krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit. Urlaubsanspruch bei langdauernder krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit. Jürgen Jendral (HMAV) Entwicklung der Rechtsprechung: Grundsatzentscheidung des EuGH: Der Europäische Gerichtshof (EuGH) positionierte

Mehr

Urteil des OLG Köln zur NVL Kreuzschmerz Implikationen

Urteil des OLG Köln zur NVL Kreuzschmerz Implikationen 23. LL Konferenz, Berlin 2012 Urteil des OLG Köln zur NVL Kreuzschmerz Implikationen Rechtsanwalt Torsten Nölling - Fachanwalt für Medizinrecht - WIENKE & BECKER KÖLN RECHTSANWÄLTE Überblick Anlass des

Mehr

Website-Abmahnungen wegen Datenschutzverstößen Eine Renaissance?

Website-Abmahnungen wegen Datenschutzverstößen Eine Renaissance? Website-Abmahnungen wegen Datenschutzverstößen Eine Renaissance? Shopware Community Day 2012-01.06.2012 Ahaus Rechtsanwalt Thomas Feil Fachanwalt für Informationstechnologierecht und Arbeitsrecht Datenschutzbeauftragter

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 31. Oktober 2006. in dem Rechtsstreit

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS. vom. 31. Oktober 2006. in dem Rechtsstreit BUNDESGERICHTSHOF VI ZB 20/06 BESCHLUSS vom 31. Oktober 2006 in dem Rechtsstreit Nachschlagewerk: BGHZ: BGHR: ja nein ja ZPO 233 Fe, 85 Abs. 2 Der beim OLG nicht zugelassene Rechtsanwalt, der als Vertreter

Mehr

Rechtsfallen im e-marketing "e-marketingday 2015" Goldberg Rechtsanwälte Wuppertal Solingen

Rechtsfallen im e-marketing e-marketingday 2015 Goldberg Rechtsanwälte Wuppertal Solingen Rechtsfallen im e-marketing "e-marketingday 2015" Rechtsanwalt Alexander Goldberg Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz Fachanwalt für Informationstechnologierecht (IT-Recht) Lehrbeauftragter der Bergischen

Mehr

Designschutz. DesignG v. 1.1.2014 (ehemaliges Geschmacksmustergesetz) Lehrstuhl für Zivilrecht, Wirtschaftsrecht, Geistiges Eigentum

Designschutz. DesignG v. 1.1.2014 (ehemaliges Geschmacksmustergesetz) Lehrstuhl für Zivilrecht, Wirtschaftsrecht, Geistiges Eigentum schutz G v. 1.1.2014 (ehemaliges Geschmacksmustergesetz) Lehrstuhl für Zivilrecht, Wirtschaftsrecht, Geistiges Eigentum Prof. Dr. Michael Hassemer Geschmacksmuster/s Geistiges Eigentum 12 Wintersemester

Mehr

Newsletter Recht und Steuern Februar 2015

Newsletter Recht und Steuern Februar 2015 IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern Am Pedro-Jung-Park 14 63450 Hanau Ansprechpartner: Ass. jur. Kathrin Schmidt Tel.: 06181-9290 - 8410 Fax: 06181-9290 - 8290 E-Mail: k.schmidt@hanau.ihk.de Newsletter Recht

Mehr

Keine krankheitsbedingte Kündigung ohne Betriebliches Eingliederungsmanagement? -Prävention im Vorfeld von Kündigungen

Keine krankheitsbedingte Kündigung ohne Betriebliches Eingliederungsmanagement? -Prävention im Vorfeld von Kündigungen Keine krankheitsbedingte Kündigung ohne Betriebliches Eingliederungsmanagement? -Prävention im Vorfeld von Kündigungen Krankheitsbedingte Kündigung K bei Geltung des Kündigungsschutzgesetzes: K 1. Prognose

Mehr

Kaufen und Verkaufen im Internet

Kaufen und Verkaufen im Internet Kaufen und Verkaufen im Internet Volker KüpperbuschK - Rechtsanwalt - Fachanwalt für f r gewerblichen Rechtschutz Fachanwalt für f r Urheber und Medienrecht Rechtsanwälte und Notare Marktstraße 7 33602

Mehr

Versicherungsvermittler oder Tippgeber? (LG Hamburg vom 30. April 2010 408 O 95/09)

Versicherungsvermittler oder Tippgeber? (LG Hamburg vom 30. April 2010 408 O 95/09) Christian Becker, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Versicherungsrecht, Wilhelm Rechtsanwälte, Düsseldorf, www.wilhelm-rae.de Versicherungsvermittler oder Tippgeber? (LG Hamburg vom 30. April 2010 408 O

Mehr

49 Schmerzensgeld bei Videokontrolle Von Marc-Oliver Schulze und Corinna Schreck

49 Schmerzensgeld bei Videokontrolle Von Marc-Oliver Schulze und Corinna Schreck Arbeitsrecht im Betrieb 2014, Ausgabe 4, S. 49 51 Schulze/Schreck, Schmerzensgeld bei Videokontrolle 49 Schmerzensgeld bei Videokontrolle Von Marc-Oliver Schulze und Corinna Schreck BETRIEBSVEREINBARUNG

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS

BUNDESGERICHTSHOF BESCHLUSS BUNDESGERICHTSHOF I ZR 137/05 BESCHLUSS vom 3. Mai 2007 in dem Rechtsstreit - 2 - Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 3. Mai 2007 durch den Vorsitzenden Richter Prof. Dr. Bornkamm und die Richter

Mehr

Merkblatt Familienzuschlag

Merkblatt Familienzuschlag Landesamt für Besoldung und Versorgung NRW 40192 Düsseldorf - Tel. 0211/6023-01 Stand: 01/2015 Merkblatt Familienzuschlag Dieses Merkblatt soll Ihnen einen Überblick über den wesentlichen Inhalt der gesetzlichen

Mehr

Löwenstein & Banhegyi Rechtsanwälte. 7, 159 StVollzG. LG Kassel / OLG Frankfurt. Landgericht Kassel, Beschluß vom 30.12.

Löwenstein & Banhegyi Rechtsanwälte. 7, 159 StVollzG. LG Kassel / OLG Frankfurt. Landgericht Kassel, Beschluß vom 30.12. 1 Löwenstein & Banhegyi Rechtsanwälte Altenritter Str.9-34225 Baunatal Telefon: 0561-574 26 20 Telefax: 0561 574 26 22 www.recht21.com 7, 159 StVollzG LG Kassel / OLG Frankfurt Strafvollzugsrecht. Der

Mehr

1. Mit welchen 3 Berufen dürfen Rechtsanwälte zusammenarbeiten?

1. Mit welchen 3 Berufen dürfen Rechtsanwälte zusammenarbeiten? MU Hörübungen zum Thema: Rechtsanwälte Beantworten Sie die Fragen: 1. Mit welchen 3 Berufen dürfen Rechtsanwälte zusammenarbeiten? 2. Rechtsanwälte dürfen Fachanwaltsbezeichnungen auf ihre Briefbögen schreiben.

Mehr

Arbeit und Lernen Detmold Newsletter im Februar 2013

Arbeit und Lernen Detmold Newsletter im Februar 2013 Arbeit und Lernen Detmold Newsletter im Februar 2013 Arbeit und Lernen 04.02.2013 Arbeit und Lernen Detmold Newsletter im Februar 2013 Inhalt Erforderlichkeit einer Schulungsveranstaltung Protokollführung

Mehr

Regina Steiner Silvia Mittländer Erika Fischer Fachanwältinnen für Arbeitsrecht

Regina Steiner Silvia Mittländer Erika Fischer Fachanwältinnen für Arbeitsrecht steiner mittländer fischer rechtsanwältinnen Regina Steiner Silvia Mittländer Erika Fischer Fachanwältinnen für Arbeitsrecht Berliner Straße 44 60311 Frankfurt am Main Telefon 0 69 / 21 93 99 0 Telefax

Mehr

Beschluss Az. E 2-2011 1. Die Beteiligte wird mit einem Ordnungsgeld in Höhe von 7.800 belegt. 2. Die Beteiligte trägt die Kosten des Verfahrens.

Beschluss Az. E 2-2011 1. Die Beteiligte wird mit einem Ordnungsgeld in Höhe von 7.800 belegt. 2. Die Beteiligte trägt die Kosten des Verfahrens. Frankfurter Wertpapierbörse Sanktionsausschuss Börsenplatz 4 60313 Frankfurt am Main Frankfurt, 10. Oktober 2011 Postanschrift 60313 Frankfurt am Main In dem Sanktionsverfahren Emittent A Beschluss Telefon

Mehr

Wettbewerbsverstöße richtig abmahnen Rechtsanwalt Marcus Beckmann. IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, 30.06.2014

Wettbewerbsverstöße richtig abmahnen Rechtsanwalt Marcus Beckmann. IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, 30.06.2014 Wettbewerbsverstöße richtig abmahnen Rechtsanwalt Marcus Beckmann IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, 30.06.2014 BECKMANN UND NORDA RECHTSANWÄLTE Welle 9-33602 Bielefeld http://www.beckmannundnorda.de info@beckmannundnorda.de

Mehr

IG Metall FB Sozialpolitik Arbeitsrecht

IG Metall FB Sozialpolitik Arbeitsrecht Mitbestimmung des Betriebsrats bei betriebl. Eingliederungsmanagement/BEM Gefährdungsbeurteilungen stufenweiser Wiedereingliederung formalisierten Krankenrückkehrgesprächen IG Metall FB Sozialpolitik Mitbestimmung

Mehr

BUNDESVERWALTUNGSGERICHT BESCHLUSS

BUNDESVERWALTUNGSGERICHT BESCHLUSS BUNDESVERWALTUNGSGERICHT BESCHLUSS BVerwG 3 B 44.09 VG 7 K 2793/05 In der Verwaltungsstreitsache - 2 - hat der 3. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 17. August 2009 durch den Vorsitzenden Richter am

Mehr

Versicherungstag 2015

Versicherungstag 2015 Versicherungstag 2015 Aktuelles zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie Julia Kapp 21. April 2015 Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie Die Richtlinie 2014/17/EU vom 4. Februar 2014 über

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 27. September 2006 E r m e l, Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 27. September 2006 E r m e l, Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES VIII ZR 80/06 Nachschlagewerk: ja URTEIL in dem Rechtsstreit Verkündet am: 27. September 2006 E r m e l, Justizangestellte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle BGHZ:

Mehr

TBS-Fachtagung: Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt Durchsetzung der Rechte schwerbehinderter Menschen - Beispiele aus der juristischen Praxis

TBS-Fachtagung: Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt Durchsetzung der Rechte schwerbehinderter Menschen - Beispiele aus der juristischen Praxis TBS-Fachtagung: Menschen mit Behinderung in der Arbeitswelt Durchsetzung der Rechte schwerbehinderter Menschen - Beispiele aus der juristischen Praxis Referentin: Rechtsanwältin Julia Grimme Fachanwältin

Mehr

Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht

Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht 2 Datenschutz im Unternehmen Umgang mit Mitarbeiterdaten Neuregelung, Folgen, Praxisrelevante Fälle 1 3 Personenbezogene Daten Einzelangaben über persönliche

Mehr

Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 12.12.2002 I ZB 29/02 - Der Bundesgerichtshof hat mit Beschluss vom 12.12.2002 I ZB 29/02 wie folgt entschieden:

Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 12.12.2002 I ZB 29/02 - Der Bundesgerichtshof hat mit Beschluss vom 12.12.2002 I ZB 29/02 wie folgt entschieden: HVBG-INFO 006/2004-458- Bei dem Mehraufwand für die Vertretung einer am eigenen Gerichtsstand klagenden oder verklagten Partei durch einen auswärtigen Rechtsanwalt handelt es sich nicht um Kosten, die

Mehr

HINTERGRUNDINFORMATIONEN ZUR EU ENERGIEEFFIZIENZ-RICHTLINIE 2012/27/EU (EED)

HINTERGRUNDINFORMATIONEN ZUR EU ENERGIEEFFIZIENZ-RICHTLINIE 2012/27/EU (EED) DEUTSCHE MANAGEMENT ZERTIFIZIERUNGSGESELLSCHAFT mbh HINTERGRUNDINFORMATIONEN ZUR EU ENERGIEEFFIZIENZ-RICHTLINIE 2012/27/EU (EED) Am 4. Dezember 2012 ist die EU Energieeffizienz-Richtlinie 2012/27/EU (EED)

Mehr

LANDESARBEITSGERICHT RHEINLAND-PFALZ

LANDESARBEITSGERICHT RHEINLAND-PFALZ Aktenzeichen: 8 Sa 51/13 4 Ca 1638/12 ArbG Mainz Verkündet am: 24.07.2013 Dünkler, Justizbeschäftigte als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle LANDESARBEITSGERICHT RHEINLAND-PFALZ IM NAMEN DES VOLKES URTEIL

Mehr

Informationspflichten im Internet: Webseiten und Online-Shop

Informationspflichten im Internet: Webseiten und Online-Shop Informationspflichten im Internet: Webseiten und Online-Shop Vortrag im Rahmen der Cottbusser Medienrechtstage 2010 RA Markus Timm Fachanwalt für IT-Recht ilex Rechtsanwälte & Steuerberater www.ilex-recht.de

Mehr

BUNDESVERWALTUNGSGERICHT IM NAMEN DES VOLKES URTEIL

BUNDESVERWALTUNGSGERICHT IM NAMEN DES VOLKES URTEIL BUNDESVERWALTUNGSGERICHT IM NAMEN DES VOLKES URTEIL BVerwG 5 C 10.02 Verkündet VGH 12 B 99.3697 am 13. März 2003 Schmidt Justizobersekretärin als Urkundsbeamtin der Geschäftsstelle In der Verwaltungsstreitsache

Mehr

AUßERORDENTLICHE (FRISTLOSE) KÜNDIGUNG

AUßERORDENTLICHE (FRISTLOSE) KÜNDIGUNG MERKBLATT Recht und Steuern AUßERORDENTLICHE (FRISTLOSE) KÜNDIGUNG Kündigungen auszusprechen ist nicht einfach. In unserem Merkblatt geben wir Ihnen wichtige Hinweise, was Sie beim Ausspruch einer fristlosen

Mehr

e-book Rechtsanwaltskanzlei Knoop

e-book Rechtsanwaltskanzlei Knoop e-book Rechtsanwaltskanzlei Knoop Gewerblicher Rechtsschutz - Namensrecht Autor: Dr. jur. Götz Knoop Inhaltsverzeichnis: 1. WIE WEIT GEHT MEIN NAMENSRECHT? 3 2. WORIN LIEGT DER WESENTLICHE UNTERSCHIED

Mehr

URTEIL. In dem Rechtsstreit. der DBV-Winterthur Krankenversicherung AG, vertreten durch den Vorstand, Beklagte und Berufungsklägerin, gegen

URTEIL. In dem Rechtsstreit. der DBV-Winterthur Krankenversicherung AG, vertreten durch den Vorstand, Beklagte und Berufungsklägerin, gegen Mey 15S9/02 Landgericht Münster 3 C 206/01 Amtsgericht Münster Verkündet am 17.11.2005 Meyer, Justizsekretär z.a. als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle des Landgerichts LANDGERICHT MÜNSTER IM NAMEN DES

Mehr

Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis als Finanzanlagenvermittler / -berater gemäß 34 f Abs. 1 GewO

Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis als Finanzanlagenvermittler / -berater gemäß 34 f Abs. 1 GewO IHK Mitgliedsnummer (falls bekannt) Firma / Name IHK Hochrhein-Bodensee Geschäftsfeld Recht Steuern Schützenstr. 8 78462 Konstanz Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis als Finanzanlagenvermittler / -berater

Mehr

Rechtliche Aspekte bei der Aufbereitung auf Anweisung entgegen den Vorgaben zur ordnungsgemäßen Aufbereitung

Rechtliche Aspekte bei der Aufbereitung auf Anweisung entgegen den Vorgaben zur ordnungsgemäßen Aufbereitung KANZLEI DR. JÄKEL MEDIZINRECHT ARZNEIMITTELRECHT MEDIZINPRODUKTERECHT IN KOOPERATION MIT BERLIN DÜSSELDORF Rechtliche Aspekte bei der Aufbereitung auf Anweisung entgegen den Vorgaben zur ordnungsgemäßen

Mehr

Musterbriefe zum Widerruf von Kreditverträgen

Musterbriefe zum Widerruf von Kreditverträgen e zum Widerruf von Kreditverträgen VORBEMERKUNG: Unbedingt lesen Lesen Sie die Informationen sorgfältig durch. Widerrufen Sie Ihren Kreditvertrag nur, wenn Sie sicher sind, alles richtig verstanden zu

Mehr

DNotI. Dokumentnummer: 5u742_05 letzte Aktualisierung: 28.03.2006. OLG Thüringen, 28.03.2006-5 U 742/05. BGB 312 Abs. 3 Nr. 3

DNotI. Dokumentnummer: 5u742_05 letzte Aktualisierung: 28.03.2006. OLG Thüringen, 28.03.2006-5 U 742/05. BGB 312 Abs. 3 Nr. 3 DNotI Deutsches Notarinstitut Dokumentnummer: 5u742_05 letzte Aktualisierung: 28.03.2006 OLG Thüringen, 28.03.2006-5 U 742/05 BGB 312 Abs. 3 Nr. 3 Kein Fortwirken der Haustürsituation (und damit kein Verbraucher-widerrufsrecht)

Mehr

Abschrift. Amtsgericht Bochum IM NAMEN DES VOLKES. Urteil. ln dem Rechtsstreit. gegen

Abschrift. Amtsgericht Bochum IM NAMEN DES VOLKES. Urteil. ln dem Rechtsstreit. gegen 75C218/13 Abschrift 3 0. JAN.. 2014 SCHVIb~d\i{.l RECHTSANWÄLTE Amtsgericht Bochum IM NAMEN DES VOLKES Urteil ln dem Rechtsstreit Klägerin, Prozessbevollmächtigter: Rechtsanwalt Schwarz, Herzog-Georg-Str.

Mehr

HÄRTING-PAPER. Das neue Designgesetz - Aus Geschmacksmuster wird Design

HÄRTING-PAPER. Das neue Designgesetz - Aus Geschmacksmuster wird Design HÄRTING-PAPER Das neue Designgesetz - Aus Geschmacksmuster wird Design Zum 01. Januar 2014 trat das neue Designgesetz (DesignG) in Kraft. Mit dem neuen Gesetzestext wurden neben einigen weiteren Anpassungen

Mehr

Die Parteien streiten noch über die Wirksamkeit einer außerordentlichen Kündigung.

Die Parteien streiten noch über die Wirksamkeit einer außerordentlichen Kündigung. Sonderkündigungsschutz bei Schwerbehinderung 1. Ist der Arbeitnehmer im Kündigungszeitpunkt bereits als schwerbehinderter Mensch anerkannt, steht ihm der Kündigungsschutz gemäß 85 ff. SGB 9 nach dem Wortlaut

Mehr

IT-Arbeitsrecht - Arbeitsrechtliche Relevanz von Internetplattformen und sozialen Netzwerken

IT-Arbeitsrecht - Arbeitsrechtliche Relevanz von Internetplattformen und sozialen Netzwerken IT-Arbeitsrecht - Arbeitsrechtliche Relevanz von Internetplattformen und sozialen Netzwerken IT LawCamp 5. April 2014 Inhaltsverzeichnis Einführung/ Problemaufriss Urteilsbesprechungen/ Rechtsprechungsauswertung

Mehr

Konsequenzen der Anerkennung des GdB s - Nachteilsausgleich - Welche Vorteile haben Menschen mit einer Behinderung durch einen Ausweis?

Konsequenzen der Anerkennung des GdB s - Nachteilsausgleich - Welche Vorteile haben Menschen mit einer Behinderung durch einen Ausweis? Welche Vorteile haben Menschen mit einer Behinderung durch einen Ausweis? Eigentlich sollte man nicht von Vorteilen sprechen. Dem schwerbehinderten Menschen werden lediglich Hilfen zum Ausgleich behinderungsbedingter

Mehr

BUNDESVERWALTUNGSGERICHT BESCHLUSS

BUNDESVERWALTUNGSGERICHT BESCHLUSS BUNDESVERWALTUNGSGERICHT BESCHLUSS BVerwG 7 PKH 5.03 VG 5 A 2389/98 In der Verwaltungsstreitsache hat der 7. Senat des Bundesverwaltungsgerichts am 14. Januar 2004 durch den Vorsitzenden Richter am Bundesverwaltungsgericht

Mehr

Energieaudit und Energiemanagement für Nicht-KMU

Energieaudit und Energiemanagement für Nicht-KMU Energieaudit und Energiemanagement für Energieaudit nach DIN EN 16247 Energieaudit bedeutet eine systematische Inspektion und Analyse des Energieeinsatzes und verbrauchs einer Anlage/ eines Gebäudes/ Systems

Mehr

Wettbewerbsrecht und Abmahnung

Wettbewerbsrecht und Abmahnung Wettbewerbsrecht und Abmahnung Ein kurzer Kurzüberblick RECHTSANWALTSKANZLEI ABELMANN - BROCKMANN Heinestr. 3 97070 Würzburg Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb Aktuelle Änderung seit 30.12.2008 in

Mehr

Dr. Martin Bahr INTERNET-GEWINNSPIELE: GRUNDLEGENDE ÄNDERUNG DER RECHTSPRECHUNG. Rechtsanwalt

Dr. Martin Bahr INTERNET-GEWINNSPIELE: GRUNDLEGENDE ÄNDERUNG DER RECHTSPRECHUNG. Rechtsanwalt Rechtsanwalt Dr. Martin Bahr INTERNET-GEWINNSPIELE: GRUNDLEGENDE ÄNDERUNG DER RECHTSPRECHUNG - ANMERKUNG ZUR GAMBELLI-ENTSCHEIDUNG DES EUGH (URT. V. 06.11.2003 - AZ.: C-243/0) Kanzlei RA Dr. Bahr Sierichstr.

Mehr

Aktuelle Entwicklungen in der Kranken und Krankentagegeldversicherung

Aktuelle Entwicklungen in der Kranken und Krankentagegeldversicherung Aktuelle Entwicklungen in der Kranken und Krankentagegeldversicherung Vortrag vor dem Versicherungswissenschaftlichen Verein in Hamburg e.v. Hamburg, 3. Juli 2014 I. Neuregelung im Versicherungsvertragsgesetz,

Mehr

Internetrecht, Verbraucherschutzrecht

Internetrecht, Verbraucherschutzrecht Gericht BGH Aktenzeichen VIII ZR 82/10 Datum 01.12.2010 Vorinstanzen LG Gießen, 24.02.2010, Az. 1 S 202/09, AG Gießen, 28.04.2009, Az. 43 C 1798/07 Rechtsgebiet Schlagworte Internetrecht, Verbraucherschutzrecht

Mehr

Modernes Insolvenzrecht

Modernes Insolvenzrecht Modernes Insolvenzrecht Ausgewählte Aspekte zu Qualitätsanforderungen des Insolvenzgerichts und zur Massemehrung und zur Haftungsvermeidung bei vorläufiger Eigenverwaltung München-Frankfurt-Hamburg-Berlin-Köln

Mehr

HAFTUNG AUS FEHLERHAFTEN GUTACHTEN

HAFTUNG AUS FEHLERHAFTEN GUTACHTEN HAFTUNG AUS FEHLERHAFTEN GUTACHTEN Fortbildungsveranstaltung des Bundesverbandes unabhängiger Pflegesachverständiger, 22.02.2014, Lübeck Dr. Roland Uphoff, M.mel. Fachanwalt für Medizinrecht 839a BGB Haftung

Mehr

Oberlandesgericht Karlsruhe

Oberlandesgericht Karlsruhe Oberlandesgericht Karlsruhe Urteil vom 1.3.2013, 4 U 120/12 Gründe I. Die klagende Rechtsanwaltskammer möchte dem Beklagten verbieten, im geschäftlichen Verkehr und insbesondere auf dem Briefkopf der Kanzlei

Mehr

Newsletter-Arbeitsrecht I/2014

Newsletter-Arbeitsrecht I/2014 Newsletter-Arbeitsrecht I/2014 Sehr geehrte Mandanten, liebe Leser, ich freue mich, Ihnen heute die erste Ausgabe des Newsletter Arbeitsrecht für das Jahr 2014 überreichen zu dürfen. Bereits im vierten

Mehr

Bundesarbeitsgericht entscheidet über die Wirksamkeit einer Versetzung

Bundesarbeitsgericht entscheidet über die Wirksamkeit einer Versetzung NEWSLETTER Bundesarbeitsgericht entscheidet über die Wirksamkeit einer Versetzung ARNECKE SIEBOLD Rechtsanwälte Partnerschaftsgesellschaft Hamburger Allee 4 60486 Frankfurt/Main Germany Tel +49 69 97 98

Mehr

Mandanten- Newsletter

Mandanten- Newsletter Kaiser-Wilhelm-Ring 14-16 Wolperather Weg 10 50672 Köln 53819 Neunkirchen Tel.: 0221-13 99 99-0 Tel.: 02247-3830 Fax: 0221-789 22 52 Fax: 02247-3884 Mandanten- Newsletter vom 16.10.2008 01/08 Fristlose

Mehr

Inhalt. Betriebsberatung Private Arbeitsvermittlung: Ihre Vorteile ohne finanzielle Investitionen

Inhalt. Betriebsberatung Private Arbeitsvermittlung: Ihre Vorteile ohne finanzielle Investitionen Ihre Vorteile ohne finanzielle Investitionen MG UG Kniprodestr. 95-97 26388 Wilhelmshaven Tel.: +49.4421.93548-18 Fax.: +49.4421.93548-19 Email: bewerbung@b-m-g.de Web: www.b-m-g.de Copyright 20011 MG

Mehr

Kurz gefasst: Das ändert sich für den Internethandel durch die Verbraucherrechterichtlinie zum 13.06.2014

Kurz gefasst: Das ändert sich für den Internethandel durch die Verbraucherrechterichtlinie zum 13.06.2014 Kurz gefasst: Das ändert sich für den Internethandel durch die Verbraucherrechterichtlinie zum 13.06.2014 Am 13.06.2014 ändert sich vieles für den Internethandel. Die Umsetzung des deutschen Gesetzgebers

Mehr

Firmenkunden AGG-Versicherung. Mit Sicherheit bei Ansprüchen geschützt

Firmenkunden AGG-Versicherung. Mit Sicherheit bei Ansprüchen geschützt Firmenkunden AGG-Versicherung Mit Sicherheit bei Ansprüchen geschützt Haftung Versicherungsschutz Die Haftungssituation für Unternehmen. Seit August 2006 gilt in Deutschland wie auch in vielen anderen

Mehr

4. Offline Werbemaßnahmen des Affiliate- Partners für die Marke OnlineCasino Deutschland (onlinecasino.de) müssen zwingend folgende Angaben enthalten:

4. Offline Werbemaßnahmen des Affiliate- Partners für die Marke OnlineCasino Deutschland (onlinecasino.de) müssen zwingend folgende Angaben enthalten: Allgemeine Geschäftsbedingungen Affiliate-Programm Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für das von der OCG International Ltd. (nachfolgend auch OCG ) angebotene Affiliate- Programm zur Vermittlung

Mehr

Im Folgenden wird die einschlägige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sowie der Oberlandesgerichte mit Anspruch auf Vollständigkeit dargelegt.

Im Folgenden wird die einschlägige Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sowie der Oberlandesgerichte mit Anspruch auf Vollständigkeit dargelegt. Anlage A. Zusammenfassung Die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs und der Oberlandesgerichte weißt soweit ersichtlich keinen einzigen Fall auf, indem die Wirksamkeit einer fristlosen Kündigung aus wichtigem

Mehr

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 21. November 2007 Küpferle, Justizamtsinspektorin als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle

BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL. 21. November 2007 Küpferle, Justizamtsinspektorin als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES XII ZR 15/06 URTEIL in dem Rechtsstreit Verkündet am: 21. November 2007 Küpferle, Justizamtsinspektorin als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle - 2 - Der XII. Zivilsenat

Mehr

Achtung bei Plagiaten - Markenrechtsverstöße im (Secondhand-)Handel

Achtung bei Plagiaten - Markenrechtsverstöße im (Secondhand-)Handel Achtung bei Plagiaten - Markenrechtsverstöße im (Secondhand-)Handel Werden in Secondhand-Läden Fälschungen, sog. Plagiate bekannter Produkte, für deren Originale der Hersteller ein Markenrecht eingetragen

Mehr

MÄRZ 2011. OLG Düsseldorf, Urteil vom 12.11.2010 I-3 Wx 222/10 Erben dritter Ordnung

MÄRZ 2011. OLG Düsseldorf, Urteil vom 12.11.2010 I-3 Wx 222/10 Erben dritter Ordnung März 2011 Seite: 1 NewslETTER ERBRECHT MÄRZ 2011 OLG Köln, Beschluss vom 10.12.2010 2 Wx 198/10 Ein Nachlasspfleger kann auch dann auf Antrag bestellt werden, wenn ein Gläubiger den Anspruch nicht sogleich

Mehr

Änderungen des Widerrufsrechts

Änderungen des Widerrufsrechts Aktualisierung des Ratgebers Ärger mit Handy, Internet oder Telefon, 1. Auflage 2013 Änderungen des Widerrufsrechts Stand: 13. Juni 2014 Seite 72 81 5 5. Vertragsende und Umzug Wann und wie kann ich einen

Mehr