Fallverstehen. vs. Falsch-Verstehen. Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.v. denn sie wissen, was sie tun

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1 Fallverstehen vs. Falsch-Verstehen Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.v. denn sie wissen, was sie tun 3. Bundeskongress der Jugendhilfe im Strafverfahren und der ambulanten sozialpädagogischen Angebote für straffällig gewordene junge Menschen 6. bis 8. Mai 2015, Bad Kissingen Foren-Vortrag Kraimer

2 Fall-Verstehen: Beispiel im Bild "Der muss anhalten. Er wird uns sehen." "Thatguy'sgottostop. He'llsee us."

3 Ausgangsposition Fall-Verstehen ist die Routinedes Professionellen Der Fall ist die Krisedes Jugendlichen der wissen sollte, was er tut, wenn er interveniert der noch nicht, oder nicht immer weiß, was sein Tun bedeutet oder bewirkt, bewirkt hat oder bewirken könnte

4 Ausgangsposition und Ausblick Das Modell zwischen Krise Fall Autonomieverlust Routine Fall-Verstehen Autonomiegewinn Arbeitsbündnis Ziel: Krisenbewältigung

5 Denn siewissen nicht,was sie tun James Dean starb in einem Horrorcrash im Alter von 24 Jahren Er ist bis heute ein (latentes) Vor-Bildfür männliche Jugendliche und junge Erwachsene in oder kurz nach der Krise der Adoleszenz Seine Prognose war falsch, wusste er nicht, was er tat? Er ist ein Fall von Unfalltoten/Traumatischer Krisentyp

6 Fälle als Spurentexte für das Typische "Der muss anhalten. Er wird uns sehen." "That guy's got to stop. He'll see us." Als überliefert gelten diese letzten Worte des Schauspielers, der 1955 in seinem Porsche 550 Spyder mit einem entgegenkommenden Ford kollidierte. Nach Deans Beifahrer (Rolf Wütherich, ein deutscher Mechaniker, der schwerverletzt überlebte) Todes-Fall im Alter von 24 Jahren. Fall für die Spurensicherung/Statistik? Fall mit

7 James Dean als Typ James Dean wird medial als Typoder Ikone der Pop-Kultur transportiert: Er repräsentiert den (Edel-) Rebell Dieser Typist im Sinne von Robert K. Merton eine klassische gesellschaftliche Form Typologisches Verstehen korrespondiert mit dem Fall-Verstehen so wie mit dem Verständnis von Ikonen

8 Typologisches Verstehen R. K. Merton nennt in dem gesellschaftlichen Spannungsfeld fünfmögliche Reaktionstypen: 1. Der Konformist erkennt die allgemeinen Werte und Normen an und akzeptiert auch die üblichen Mittel zu deren Erreichung. Dabei ist es gleich, ob er erfolgreich ist oder nicht. Die Mehrzahl der Bevölkerung zählt nach R. K. Merton zu diesem Typ. 2. Der Innovator akzeptiert ebenfalls die allgemeinen Werte und Normen, setzt aber nicht die üblichen Mittel ein. Er handelt illegal oder nicht-legitim mit verbotenen Mitteln. 3. Der Ritualistordnet sich ebenfalls in die allgemeinen Werte und Normen ein, verliert aber seine ursprünglichen Zielvorgaben und handelt nur noch mechanisch mit immer gleichen Mitteln. 4. Der Aussteigerlehnt sowohl die anerkannten Ziele als auch die Mittel ab. Er schafft sich z. B. in einem Kreis von Gleichgesinnten Möglichkeiten zur Deckung des Eigenbedarfes. 5. Der Rebellist demgegenüber daran interessiert, die bestehenden Werte, Normen und Mittel zu ersetzen und neue gesellschaftliche Orientierungen zu schaffen.

9 Literatur Merton, Robert. K. (1979): Sozialstruktur und Anomie. In: Sack, Fritz/René König, (Hg.): Kriminalsoziologie. Wiesbaden 1979, S Oberwitter, D./Karstedt, S. (Hg) (2004): Soziologie der Kriminalität (Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderhefte Bd. 43). Wiesbaden. Kraimer, Klaus (2013): Devianz-Pädagogik. Kinder und Jugendliche in Krisen. Ibbenbüren: Münstermann.

10 Gliederung I. Einleitung: Fall, Typ, Ikone: James Dean alsbeispiel II. III: Fallverstehen: Geschichtliche Entwicklungslinien Methodologie: Das Fall-Verstehen einer sozialwissenschaftlichen Hermeneutik IV: Fazit: Aus Fällen lernen heißt: a) methodisch verfahren und b) im Modus stellvertretender Krisenbewältigung handeln

11 Literatur Die Literaturangaben beziehen sich stets auf weiterführende Arbeiten. Sie können hier teils nur angedeutet werden. Alle Quellen finden sich auf meiner homepage: essoren/prof.%20dr.%20klaus%20kraimer

12 Sozialwissenschaftliche Hermeneutik ist ein anspruchsvolles Verfahren, das aus Texten und aus der Interpretationspraxis erworben werden kann. Dazu dienen die Literaturhinweise Es dient dem Verstehen von Gründenund Folgen von Devianz, Delinquenz und Kriminalität

13 Wissen wir, was wir tun? Stefan Busse, Susanne Ehmer(2010) (Hg.):Wissen wir, was wir tun? Beraterisches Handeln in Supervision und Coaching, Reihe: Interdisziplinäre Beratungsforschung, Göttingen: Vandenhoeck& Ruprecht. Darin z. B. Liebermann, Sascha/Loer, Thomas: Autonomie in der Beratung -fördern, hemmen oder erodieren? Überlegungen zum besonderen Charakter des Arbeitsbündnissesin der Beratung von Organisationen, S. 166 ff.

14 Einleitung: Fall, Typ, Ikone Diese Frage ist grundlegend. Fallverstehen Rekonstruktion Habitus Was ist der Fall? Die Kunst, ein Geschehen oder eine (Lebens-)Geschichte in der Entstehung, Ausgestaltungund Potenzialität zu erkennen; kurz: Einen Fall zu identifizieren und zu charakterisieren Aus der Analyse des Falls erwächst ein Verständnis für allgemeine soziale Zusammenhänge und fallspezifischeeigenarten. Das Fall-V. erwächst aus dem Spannungsverhältnis zwischen a. theoretischen Wissensbeständen (die für einen Fall relevant sind) b. fallspezifischen Wissensbeständen (die sich aus der methodisch kontrollierten Aufschließung einer je konkreten Lebenspraxis (Fall) aktuell ergeben).

15 Die Logik der stellvertretenden Krisenbewältigung nach Oevermann Defizitäre Autonomie Explizites Mandat Problematik des Mandats Paradoxale Handlungskonstellation Nicht-Standardisierbarkeit Professionelle Expertise Theorie-Verstehen Fähigkeit zum Verständnis abstrahierten Wissens Fall-Verstehen Fähigkeit zum Verständnis von Typik und Spezifik Habitus Arbeitsbündnis Gleichzeitigkeit von Diffusität und Spezifität Engagierte Rollendistanz: Aufforderung zur Selbsttätigkeit (Wiederhergestellte) Autonomie

16 Einleitung: Fall, Typ, Ikone Entstehungslinien

17

18 Einleitung: Fall, Typ, Ikone Typologie -hermeneutisch Typologie von gr. Τύπος, týpos = Urbild, Vorbild auch Präfiguration genannt steht in einer hermeneutischen Auslegungstradition (der Bibel oder der Mythologie) die Inbezugsetzung einer Person oder eines Geschehens aus demalten Testament oder aus antiken Legenden, destypos, mit einer Person oder einem Ereignis aus demneuen Testament, oder aus der neueren Zeit, demantitypos. Das, was im Alten Testament angekündigt wird, vollendet sich im Neuen Testament oder: Das was im Typosliegt, vollendet sich in einer individuellen Biografie

19 Einleitung: Fall, Typ, Ikone Typologisches Verstehen Bedeutet nicht: Schubladendenken sondern Re-Konstruktion des Typischen im Individuellen Also die Dialektikvon Allgemeinem und Besonderen (im Sinne einer widersprüchlichen Einheitdes Selbst)

20 Einleitung: Fall, Typ, Ikone Ikonografisches Verstehen von griechisch εἰκών eikón Bild' und γράφειν gráphein schreiben als Methode der Hermeneutik Ursprünglich bezeichnete der Begriff die klassische Porträtkunde der Antike. Die Ikonografie Caesars beispielsweise ist die Sammlung aller Porträts, dieihn darstellen. Dieser Begriff spielt heute in Fall-Portraits eine Rolle.

21 Einleitung: Fall, Typ, Ikone Literatur Robert, Carl (1919): Archäologische Hermeneutik. Anleitung zur Deutung klassischer Bildwerke. Berlin: Weidmann Büttner, Frank/Gottdang, Andrea (2006): Einführung in die Ikonographie. Wege zur Deutung von Bildinhalten. C.H.Beck, München 2006, Panofsky, Erwin (1975): Sinn und Deutung in der bildenden Kunst. Köln: Dumont. Heinrich Krauss/Eva Uthemann: Was Bilder erzählen. Die klassischen Geschichten aus Antike und Christentum in der abendländischen Malerei. 3. Auflage, München Sabine Poeschel (Hrsg.): Ikonographie. Neue Wege der Forschung. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2010 BrigitteRiese: Seemanns Lexikon der Ikonografie. Religiöse und profane Bildmotive. E. A. Seemann Verlag, Leipzig 2007,

22 II. Fallverstehen: Entwicklungslinien

23 II. Fallverstehen: Mary E. Richmond ( )

24 II. Fallverstehen: Mary E. Richmond Zentrale Werke»Social Diagnosis«(1917) und»what is social Case Work?«(1922) Grundprinzipien der Fallarbeit entstehen aus einer Verknüpfung ihrer praktischen Erfahrungen und den theoretischen Ausführungen amerikanischer Sozialphilosophen entwickelte einen spezifischen Stil der Fallanalyse unter dem Einfluss der Chicago School gekennzeichnet durch ethnografische und analytische Inhalte, die für die Entwicklung der Disziplin folgenreich waren.

25 II. Fallverstehen: Alice Salomon ( )

26 II. Fallverstehen: Alice Salomon Erste Direktorin der Sozialen Frauenschule Berlin (gegründet 1908) Wie schon Mary E. Richmond, geht Salomon davon aus, dass einer verantwortlichen Tätigkeit in der Sozialen Arbeit mit einer Verberuflichung verbunden sein sollte. Ihr Werk»Soziale Diagnose«(1927) ist inspiriert von Mary Richmonds»Social Diagnosis«(1917) und»the Art of Helping People out of Trouble«(1924) von Karl v. Schweinitz. Ihr Werk ist von großer Bedeutung für die methodische und fachliche Ausgestaltung der Sozialen Arbeit

27 II. Fallverstehen: Auszug aus Salomon (1927): Soziale Diagnose

28 II. Fallverstehen: Klaus Mollenhauer ( )

29 II. Fallverstehen: Klaus Mollenhauer entwickelt enge biografische Züge zur Fallorientierung und arbeitet während seiner Lehrtätigkeiten (Kiel, Frankfurt und Göttingen) eine fallbezogene Beratung und Diagnostik heraus, die in der Tradition der Kritischen Pädagogik steht. systematische Berücksichtigung der Lebenslage und der biografischen Verfasstheit, einschließlich der Selbstdeutung in der Fallorientierung. Die enge Verbindung von Theorie und Praxis wird durch hermeneutische Falldiagnosen hergestellt.

30 II. Fallverstehen: Hans Thiersch

31 II. Fallverstehen: Hans Thiersch verbindet Theorie und Praxis in seiner»lebensweltorientierten Sozialen Arbeit«. Der Begriff der Authentizität ist neben Begrifflichkeiten wie Alltag ein wesentliches Merkmal, welches seine Fallorientierung charakterisiert. Begründet seine»lebensweltorientierung«beispielswiese anhand des Stanser Briefes (Johann Heinrich Pestalozzi).

32 II. Fallverstehen: Burkhard Müller ( )

33 II. Fallverstehen: Burkhard Müller Modell»Fallvon«,»Fallfür«und»Fallmit«Entwickelt und diskutiert Arbeitsregeln, die für die professionelle Tätigkeit von Bedeutung sind z. B.: (1) Eingreifendes Handeln (Machtgebrauch) (2) Illegitmität erniedrigender Eingriffe (3)Eingriffe dürfen das Potenzial der Selbstbestimmung nicht zerstören

34 Fall-Verstehen: Der Ursprung»Wer nicht gewahr werden kann, dass ein Fall oft Tausende wert ist, und sie alle in sich schließt, wer nicht das zu fassen und zu ehren imstande ist, was wir Urphänomenegenannt haben, der wird weder sich noch anderen jemals etwas zur Freude und zum Nutzen fördern können«(goethes Farbenlehre aus dem Jahr 1810)

35 Entstehung rekonstruktiver Ansätze I: Bedeutungs- Rekonstruktion Ethnomethodologie Bielefelder und Kasseler Schule Mead Blumer Strauss Schütze * 1944 Die Entstehung von Methoden zur Erfassung von Bedeutungen Grounded Theory

36 Entstehung rekonstruktiveransätze II: Hermeneutik Bedeutungsrekonstruktion Schleiermacher Die Entstehung der Hermeneutik Dilthey Oevermann *1940 Objektive Hermeneutik Hermeneutische Erfahrungswissenschaft als Grundlage rekonstruktiver Methoden

37 Entstehung rekonstruktiveransätze III: Soziale Diagnose Soziale Diagnose Richmond Salomon Mollenhauer Sozialer Sinn Die Entstehung der Diagnostik Sozial- Pädagogische Diagnose Struktur- Rekonstruktive Diagnostik

38 Teil III: Methodologie der Fall- Rekonstruktion steht in der Tradition der Objektiven Hermeneutik (Ulrich Oevermann) und der Soziolinguistischen Prozessanalyse (Fritz Schütze) Die Objektive Hermeneutik ist eine Methodologie, welche»auf wenig erforschten Gebieten und bei neuen, noch wenig bekannten Entwicklungen und Phänomenen (Oevermann 2002: 1) Anwendung findet Die Narrationanalyse ist eine Methodologie, welche»im Sinne einer sequenziellen Entfaltungs- und Strukturierungsordnung«(Schütze 2000: 79) für Prozessanalysen nutzbar gemacht wird

39 Protokoll/Ausdrucksgestalt Alle Daten, die in den Sozial-, Erziehungs-, und Kulturwissenschaften im Zuge einer hermeneutischen Erfahrungswissenschaft protokolliertwerden, sind als Ausdrucksgestaltenzu verstehen

40 Protokoll/Ausdrucksgestalt Erst ein Protokoll macht eine Beobachtung zu einer Operation der Erkenntnisgewinnungim Zuge der Datenerhebung und der - auswertung

41 Fazit: Aus Fällen lernen heißt: - a) methodisch verfahren und -b) im Modus stellvertretender Krisenbewältigung handeln

42 Fazit: Aus Fällen lernen a) Methodisch verfahren: Eine Anleitung Quelle: Kraimer, Klaus: FallrekonstruktiveSoziale Arbeit. Münstermann 2014

43 Forschungsvorgehen/-design Vorgehensweise und Tätigkeit (a) Eingrenzung des Gegenstandbereiches ( was ) Was ist der Fall? (b) Konkretion des Forschungsinteresses Welche Fallstruktur soll untersucht werden? Operationalisierung durch Methoden ( wie ) Welches Ausdrucksmaterial ist relevant und welche Methoden kommen zum Tragen? Produkt und Ergebnis Fallbestimmung Forschungsfrage Anhand eines Falles begründete Methodenwahl zur Erhebung und Auswertung 3. Erhebung und Sicherung von Datenmaterial Protokolle

44 Forschungsvorgehen/-design 4. Vorgehensweise und Tätigkeit Rekonstruktion des Ausdrucksmaterials Interpretation des Materials: Bestimmung von Erzeugungs- und Auswahlparametern. Bildung von Lesarten Produkt und Ergebnis Schrittweises Aufdecken der Fallstruktur 4.1. Rekonstruktion der objektiven Daten Fallstrukturhypothese 4.2 Rekonstruktionslogische Datenauswertung des Falls Fallstrukturhypothese Segmentierung Rekonstruktion der ersten Sequenz: Sequenzielle Vorgehensweise zur Bestimmungen von kleinen Sinneinheiten innerhalb des ersten Segmentes Einteilung in Segmente (große Sinneinheiten) Auswahl von Sequenzen (kleinen Sinneinheiten) Lesarten, Fallstrukturhypothese

45 Forschungsvorgehen/-design Vorgehensweise und Tätigkeit Produkt und Ergebnis Überprüfung der Fallstrukturhypothese an weiteren Sequenzen Fallstrukturhypothese 4.3. Ergebnissicherung/ Falldarlegung Zusammenführung der Fallstrukturhypothesen aus 4.1 und 4.2 zu einer Fallstruktur Explikation wesentlicher Struktureigenschaften und Strukturgeneralisierung Bei weitergehendem Forschungsinteresse Rekonstruktion von minimal und maximal anders gelagerten Fällen Diskussion der Fallstruktur mit Blick auf die Fragestellung und Theorie (Theorie- und Empirie- Verbund) Fallkontrastierung Strukturerschließung eines Gegenstandbereiches und Beantwortung der Fragestellung Typen-/Theoriebildung

46 Fazit: Aus Fällen lernen b) Modus stellvertretende Krisenbewältigung

47 Stellvertretende Krisenbewältigung bezieht sich im Modus der Vermittlung (zwischen Theorie, Empirie und Praxis) auf Unterstützungsleistungen in Krisen auf der Grundlage einer Expertisedurch ein Mitglied einer Profession. greift immer dann, wenn primäre Lebenspraxen nicht mehr allein mit einer Krise fertig werden und somit auf eine fremde Expertise angewiesen sind (vgl. Oevermann 2009).

48 Stellvertretende Krisenbewältigung Zentrale Schaltstellen im Modus der stellvertretenden Krisenbewältigung der Sozialen Arbeit sind Anamnese, Diagnose, Befund, Intervention und Evaluation Ziel: Autonomie

49 Literatur Kraimer, Klaus (2012): Devianzpädagogik. Kinder und Jugendliche in Krisen. Ibbenbüren: Münstermann.

50 Sozialpädagogisches Verstehen verstehen Niemeyer, Christian (2015): Sozialpädagogisches Verstehen verstehen. Eine Einführung in ein Schlüsselproblem Sozialer Arbeit. Weinheim: Beltz Juventa

51 Literatur Rätz, Regina/Völter, Bettina (Hg.) (2015): Wörterbuch RekonstruktiveSoziale Arbeit. Berlin: Budrich. RekonstruktiveForschung in der sozialen Arbeit, Bd. 11

52 Sozialpädagogisches Verstehen Auf diese Weise kann einem Verfall des sozialpädagogischen Verstehens, das Christian Niemeyer (2015) beklagt, entgegengetreten werden. Er erinnert an die Narration von der pädagogischen Kultformel Hermann Nohls (vgl. Nohl 1926), wonach die Schwierigkeiten, die das Kind/der Jugendliche hat, handlungsleitend für eine Intervention sind, nicht aber solche Schwierigkeiten, die das Kind/der Jugendliche macht.

53 Anhang/Diskussion Optionen einer sozialwissenschaftlichen Bild- Hermeneutik

54 Das Medium Bild als soziales Protokoll enthält Bedeutungen, die gleichsam still gestellt sind Diese gilt es auf Grundlage der hermeneutischen Erfahrungswissenschaft a) im Sinne von Spurentextenin ihren Sinnzusammenhängen zu rekonstruieren b) in Bild-Erzählungen(Narrationen) zum Ausdruck zu bringen bzw. bildlich weiterzudenken

55 Aus Bildern lernen BilderalsUnterstützung des pädagogischen Prozesses/der ästhetischenbildung Bilder in ihrer Inszenierung und ihrer Bedeutung für die Habitus-Bildung erkennen Einmassierung des Realitäts-bzw. Bildungsprinzips durch methodisch kontrolliertes Vorgehen (Bilderaufnehmen, erinnern, durcharbeiten)

56 Folgende Beispiele Bilder die einen Autonomieverlustzeigen, der später im professionellen Handeln/Arbeitsbündis in Rede steht Beispiel 1 Beispiel 2 Beispiel 3 Kinderfoto Jugendzimmer/Jugendliche Der Tatort als ein durch ein Ereignis markierter Ort

57 Beispiel: Ein typologischikonografisches Bild

58 Kinderbild Franz Kafka (aus Nitsche 2010, S. 232) Der hier drapierte etwa sechsjährige Knabe ist in eine Situation gestellt, die ein Bild der Fremdbestimmung zeichnet, die in den unermesslich traurigen Augen des Protagonisten einen stummen Protest aufscheinen lässt»benjamin erinnert das diffuse Gefühl des Unwohlseins, der Entstellung, des gescheiterten Ähnlichwerdens, dessen Ursache ihm als Kind nicht bewusst werden konnte Der Eindruck, den eine solche traumatisierende Situation aus der Kindheit hinterlassen hat, wird aktualisiert, der Text entwickelt ein Bild davon; es ist die»arme kurze Kindheit«, die sich in den Ateliers des neunzehnten Jahrhunderts dokumentiert. Wo sich das Selbst der Fotografie verweigert, werden Erinnerungsspuren im Text lesbar«

59 Beispiel: Pädagogische Praxis/ Jugendzimmer

60 Aus Neulinger 2006

61 Aus Bildern lernen bedeutet für diesen Kontext, dass Kinder und Jugendliche in die Lage versetzt werden, andere Bilder in sich aufzunehmen, die das Erlebte kontrastieren im Rahmen einer bildbasierenden Interventionsform. Darin kommt die Methode des Live-Space-Fotointerviewsim Zuge einer stellvertretenden Krisenbewältigung zum Tragen. Diese zielt auf eine Veränderung des Erlebens im Sinne einer ästhetischen Bildung und Erziehung, nicht aber auf eine Verhaltensänderung, die der Dressur ähnelt (vgl. Kraimer 2013). Eine narrative Selbst-Bild-Intervention ermöglicht es, eine andere Geschichte mit sich selbst zu verbinden, in der man nicht der Sündenbock der Erwachsenen ist.

62 Der Tatortals Quelle hermeneutischen Fall-Verstehens Nitsche, Jessica (2012): Potentialität des Unsichtbaren. Ästhetische und diskursive Dimensionen des Tatorts nach Walter Benjamin und in künstlerischen Strategien der Gegenwart. In: Nebulosa Zeitschrift für Sichtbarkeit und Sozialität 1, S

63 Literatur zur Vertiefung Barthes, Roland(1985): Die helle Kammer. Bemerkungen zur Photographie. 2. Auflage. Frankfurt am Main: Suhrkamp.(orig. 1980). Barthes, Roland (1990): Die Fotografie als Botschaft. In: Ders.: Der entgegenkommende und der stumpfe Sinn. Kritische Essays III. Frankfurt am Main: Suhrkamp, S (orig.: Essais critiques, 1964). Bohnsack, Ralf(2011): Qualitative Bild- und Videointerpretation. Die dokumentarische Methode. 2. Auflage. Stuttgart. UTB. Breckner, Roswitha(2010): Sozialtheorie des Bildes. Zur interpretativen Analyse von Bildern und Fotografien. Bielefeld: transcript. Breckner, Roswitha (2014): Offenheit Kontingenz Grenze? Interpretation einer Portraitfotografie. In: Müller, Michael J. (u.a.) (Hg.): Grenzen der Bildinterpretation. Wiesbaden: VS-Verlag, S Burda, Hubert (2004): Iconic Turn weitergedreht Die neue Macht der Bilder. In: Maar, Christina/Burda, Hubert (Hg.): Die neue Macht der Bilder, Köln: DuMont, S Dörner, Klaus u. a. (Hg.) (2004): Virtual und Augmented Reality (VR/AR): Grundlagen und Methoden der Virtuellen und Augmentierten Realität. Springer Vieweg, 2014 Goffman, Erwing(1969): Wir alle spielen Theater. München: Piper. Imdahl, Max(1980): Giotto. Arenafresken. Ikonographie, Ikonologie, Ikonik. München: W. Fink. Imdahl, Max(1996): Reflexion, Theorie, Methode. Gesammelte Schriften Band 3. Frankfurt am Main. Suhrkamp. Karallus, Christine(2000): Staatsanwälte, Kriminalisten und Detektive. In: Kunstforum International, 153, S Kraimer, Klaus(2011): Soziale Diagnostik. Von der Fremdheit zur Konkretheit. In: Sozialer Sinn, Jg. 12, H. 2, S Kraimer, Klaus (2015): Fotoanalyse. In: Rätz-Heinisch, Regina/Völter, Bettina (Hg.): Wörterbuch Rekonstruktive Soziale Arbeit. Leverkusen, Opladen: Barbara Budrich. Lindner, Burkhardt(2006): Benjamin-Handbuch. Leben, Werk, Wirkung. Stuttgart: J.B. Metzler. Mannheim, Karl(1989): Die Strukturen des Denkens. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Neulinger, Heidi (2006): Ich und meine neue Familie. Fotografien. In Zusammenarbeit mit Kinder- und Jugendhilfe tibb. Mit Beiträgen von Dr. Anne Frommann und Esther Frommann. Zeichnungen und grafische Gestaltung: Andrey Gradechtliev, Ibbenbüren, Eigenpublikation der Kinder- und Jugendhilfe tibb

64 Literatur zur Vertiefung Nitsche, Jessica(2012): Potentialität des Unsichtbaren. Ästhetische und diskursive Dimensionen des Tatorts nach Walter Benjamin und in künstlerischen Strategien der Gegenwart. In: Nebulosa Zeitschrift für Sichtbarkeit und Sozialität 1, S Nitsche, Jessica(2015): Aber es war kein Porträt mehr. Was war es? Bildpolitische Betrachtungen des Porträts in Literatur, Fotografie und Malerei (Walter Benjamin, August Sander, Gerhard Richter, Marlene Dumas). In: Kraimer, Klaus (Hg.): Aus Bildern lernen. Bd. II, 2015(im Erscheinen). Oevermann, Ulrich (2014):»Get Closer«. Bildanalyse mit den Verfahren der objektiven Hermeneutik am Beispiel einer Google-Earth- Werbung. In: Kraimer, Klaus (Hg.): Aus Bildern lernen. Optionen einer sozialwissenschaftlichen Bild-Hermeneutik. Ibbenbüren, Münstermann-Verlag, S Opitz, Michael/Wizisla, Erdmut(Hg.)(2000): Benjamins Begriffe. Band 2. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Panofsky, Erwin (1979): Ikonographie und Ikonologie (1939). In: Kaemmerling, Ekkehard (Hg): Ikonographie und Ikonologie. Köln. DuMont, S Panofsky, Erwin(2006): Ikonographie und Ikonologie. Bildinterpretation nach dem Dreistufenmodell. Köln: DuMont. Pilarczyk, Ulrike/Mietzner, Ulrike (2005): Das reflektierte Bild. Die seriell-ikonografische Fotoanalyse in den Erziehungs- und Sozialwissenschaften. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Sontag, Susan(2011): Über Fotografie. Frankfurt am Main: Fischer Taschenbuch Verlag. Straub, Jürgen (Hg.) (1998): Erzählung, Identität und historisches Bewußtsein. Die psychologische Konstruktion von Zeit und Geschichte. Erinnerung, Geschichte, Identität 1. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Walter, Benjamin (1963): Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. In: Tiedemann, Rolf/Schweppenhäuser, Hermann(Hg.)(1974): Gesammelte Schriften von Walter Benjamin. Band 1.2. Frankfurt am Main: Suhrkamp. Walter, Benjamin (2013): Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, Hg. v. Burkhardt Lindner unter Mitarbeit von Simon Broll u. Jessica Nitsche (Walter Benjamin: Werke und Nachlass. Kritische Gesamtausgabe, Bd. 16). Frankfurt am Main: Suhrkamp.

65 Literatur Kraimer, Klaus (Hg.) (2014): Aus Bildern lernen. Grundlagen und Anwendungsfelder der objektiv-hermeneutischen Bildanalyse. Ibbenbüren: Münstermann.

66 Literatur Kraimer, Klaus (Hg.) (2015): Aus Bildern lernen. Rekonstruktion und Narrativität. Band 2 Ibbenbüren: Münstermann.

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