4 Volkswagen DMS Systemanforderungen Zielsystem CSN technische Informationen

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1 1 CAD-Datenaustausch via HyperKVS Software-Voraussetzungen Internet-Browser MONA Applet Viewer Installation und Konfiguration Konfiguration des Routing Import der Zertifikate der Volkswagen AG Szenario Mozilla Firefox Szenario Microsoft Internet Explorer CAD-Datenaustausch via OFTP OFTP2-Neueinrichtung einer Partnerfirma OFTP2-Server bei Volkswagen und Audi Konfiguration der Firewall Voreinstellungen / ENGDAT-Parameter Inbetriebnahme/Verbindungstest CONNECT Systemanforderungen Hardware Software Infrastruktur und System-Umgebung Volkswagen DMS Systemanforderungen Zielsystem...11 D Zwickau Seite 1 von 11

2 1 CAD-Datenaustausch via HyperKVS 1.1 Software-Voraussetzungen Internet-Browser Zum Arbeiten mit HyperKVS wird ein Standard-Internet-Browser benutzt, z. B. Mozilla Firefox oder Microsoft Internet Explorer. Die eingesetzten Browser müssen Verschlüsselung über https mit einer minimalen Schlüssellänge von 128 Bit unterstützen, anderenfalls ist ein Zugriff auf das HyperKVS nicht möglich. Über den Browserzugang sind alle Funktionen des HyperKVS nutzbar MONA Applet Für das Speichern (Upload) und Beschaffen (Download) von Dokumenten (CAD-Modelle, beschreibende Unterlagen, Zeichnungen etc.) in das und aus dem HyperKVS benötigen Sie das MONA Applet. Mit dem MONA Applet können die Funktionen Import, Export, Upload und Download unter Nutzung neuer Technologien (signiertes Applet) in das KVS überführt werden. Das MONA Applet wird automatisch bei Erstbenutzung geladen. Unterstützte Browser und Java Versionen: Betriebssystem Windows: Microsoft Internet Explorer 9 in 32 bit Mozilla Firefox ESR 17 in 32 bit Oracle (Sun) Java 1.6.xx oder höher in 32 bit Betriebssystem Linux & Mac: Mozilla Firefox ESR 17 in 32 bit Oracle (Sun) Java 1.6.xx oder höher in 32 bit Bei Nutzung anderer Versionen und Browser kann es unter Umständen zu Problemen kommen, da diese aktuell nicht unterstützt werden Viewer HyperKVS bietet die Möglichkeit, Zeichnungen am Bildschirm anzeigen zu lassen. Hierbei wird die Zeichnung implizit in das TIFF-Format konvertiert. Normalerweise reicht als Viewer das zum Lieferumfang von Windows gehörige Imaging for Windows. Sollte es wegen der Dateigröße Probleme bei der Darstellung geben, wird unter Windows das Programm ZGView empfohlen. Für die Installation sind lokale Administrationsrechte erforderlich. Die Installation nimmt die Partnerfirma eigenständig vor. Unter Unix wird der TIFF-Viewer CADview empfohlen. 1.2 Installation und Konfiguration Für die Konfigurationsänderungen auf den Partnerfirmen-Rechnern, die HyperKVS betreiben, sind Netzwerkkenntnisse erforderlich. Folgende Punkte sind dabei zu beachten, auf die im Folgenden im Detail eingegangen wird: 1. Zu verwendende HyperKVS-Dialogserver 2. Namensauflösung 3. Konfiguration des Routings 4. Konfiguration der Firewall HyperKVS-Dialogserver Folgende HyperKVS-Dialog-Server stehen für die Partnerfirmen bei Nutzung der HyperKVS-Instanzen bei Volkswagen und Audi zur Verfügung. Volkswagen https://kvs.pfn.vwg:8081 Audi https://kvs.ras.audi.vwg:8081 D Zwickau Seite 2 von 11

3 1.2.2 Namensauflösung der HyperKVS-Dialogserver Um mit den HyperKVS-Dialogservern arbeiten zu können, muss der Servername zwingend in eine IP- Adresse aufgelöst werden können. Dazu bieten sich prinzipiell 2 Möglichkeiten an: 1. DNS-Namensauflösung. Dazu stehen in den Partnerfirmennetzen folgende DNS-Server zur Verfügung: Volkswagen Audi Um sicherzustellen, dass die DNS-Anfragen nicht zum Internet-DNS weitergeleitet werden, ist u. U. ein conditional forwarder für den Domain-Suffix *.vwg einzurichten. Der DNS-Server von VW kann als primärer DNS-Server und der von Audi als sekundärer DNS-Server angegeben werden. 2. Lokale Namensauflösung. Dazu ist die hosts-datei auf den betroffenen PCs bzw. Workstations zu editieren. Folgende Einträge sind dort zu tätigen: Volkswagen Audi kvs.pfn.vwg kvs.ras.audi.vwg Die hosts-datei befindet sich in folgenden Verzeichnissen: Windows NT, 2000, XP <WINDIR>\system32\drivers\etc\hosts UNIX-Systeme /etc/hosts Konfiguration des Routing Um vom PC bzw. Workstation mit den HyperKVS-Dialogservern arbeiten zu können muss ggf. das Routing angepasst werden. Falls das Routing zum HyperKVS nicht durch ein bereits konfiguriertes Default-Gateway sichergestellt wird, muss für jeden HyperKVS-Server ein entsprechender Routingeintrag erfolgen. Nachfolgend ein Beispiel zur Konfiguration auf einem Windows NT, 2000 oder XP PC: 1. Klick auf [START] [Ausführen ] cmd 2. Eingabe des Befehls: route p add <IP-Adresse des HyperKVS-Dialogservers> <IP-Adresse des Gateways> Auf Unix-Systemen erfolgt die Konfiguration analog mittels des route-befehls bzw. Hilfsprogrammen wie z.b. smitty unter AIX Konfiguration der Firewall Folgende Ports werden von HyperKVS benutzt, die ggf. auf einer Firewall freizugeben sind. 1. HyperKVS mittels Browser https Port 8081 D Zwickau Seite 3 von 11

4 1.3 Import der Zertifikate der Volkswagen AG Zum Aufbau einer gesicherten Verbindung via HTTPS ist es notwendig, die Identifikation der KVS- Website durch Installation der Zertifikate der Volkswagen AG sicherzustellen. Im Folgenden wird dieses Vorgehen für die Web-Browser Mozilla Firefox und den Microsoft Internet Explorer beschrieben Szenario Mozilla Firefox Beim Aufruf der KVS-Startseite https://kvs.pfn.vwg:8081 (bzw. https://kvs.ras.audi.vwg:8081 ab ) ohne Zertifikat, erhalten Sie im Firefox folgende Warnung: Beseitigung der Warnung: Bitte beschaffen Sie sich unter der Adresse: Folgende Zertifikate: VW-CA-PROC-06 (Dateiname: VW-CA-PROC-06.cer) und VW-CA-ROOT-04 (Dateiname: VW-CA-ROOT-04.cer) Im Anschluss importieren Sie beide Zertifikate nacheinander wie folgt: Im Firefox unter Einstellungen Erweitert Zertifikate Zertifikate anzeigen Auswahl Reiter Zertifizierungsstellen Importieren Zertifikat importieren Bitte bestätigen Sie Dieser CA vertrauen, um Websites zu identifizieren. mit OK. D Zwickau Seite 4 von 11

5 Im folgenden Fenster muss das Häkchen bei Dieser CA vertrauen, um Websites zu identifizieren. gesetzt sein: Auswahl mit OK bestätigen. Den korrekten Import der Zertifikate können Sie im Firefox im Menü Zertifikat-Manager unter dem Reiter Zertifizierungsstellen überprüfen: Wenn sie in diesem Menü das Zertifikat VW-CA-PROC-06 sowie VW-CA-ROOT-04 wie dargestellt sehen, wurde es erfolgreich importiert. D Zwickau Seite 5 von 11

6 1.3.2 Szenario Microsoft Internet Explorer Beim Aufruf der KVS-Startseite https://kvs.pfn.vwg:8081 (bzw. https://kvs.ras.audi.vwg:8081 ab ) ohne Zertifikat, erhalten Sie im Internet Explorer folgende Warnung: Beseitigung der Warnung: Bitte beschaffen Sie sich unter der Adresse: folgende Zertifikate: VW-CA-ROOT-04 (Dateiname: VW-CA-ROOT-04.cer) und VW-CA-PROC-06 (Dateiname: VW-CA-PROC-06.cer) Im Anschluss importieren Sie das jeweilige Zertifikat wie folgt: VW-CA-ROOT-04: Im Internet Explorer unter Internetoptionen Inhalte Zertifikate Auswahl Reiter Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen Importieren Zertifikat VW-CA-ROOT-04 importieren. D Zwickau Seite 6 von 11

7 Die folgende Sicherheitswarnung bitte mit Ja bestätigen. Den korrekten Import des Zertifikates können sie unter Zertifikate Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen prüfen: D Zwickau Seite 7 von 11

8 VW-CA-PROC-06: Im Internet Explorer unter Internetoptionen Inhalte Zertifikate Auswahl Reiter Zwischenzertifizierungsstellen Importieren Zertifikat VW-CA-PROC-06 importieren. Sicherheitswarnung ebenfalls mit Ja bestätigen. Dieses Zertifikat befindet sich dann unter Zertifikate Vertrauenswürdige Zwischenzertifizierungsstellen : D Zwickau Seite 8 von 11

9 2 CAD-Datenaustausch via OFTP2 Mit dem Odette File Transfer Protokoll 2 (OFTP2) ist es möglich, Daten elektronisch und verschlüsselt über das Internet zwischen dem Partner und Volkswagen/Audi auszutauschen. Das Protokoll OFTP2 entspricht einer Empfehlung des VDA (Verband der Automobilindustrie). Bei OFTP2 wird eine SSL/TLS-verschlüsselte TCP/IP-Verbindung hergestellt. Dabei wird jedes einzelne TCP/IP-Paket verschlüsselt. Eine gesonderte Verschlüsselung auf Dateiebene erfolgt nur, wenn die Daten z.b. bei einem Provider zwischengespeichert oder geroutet werden. Für die OFTP2 Datenübertragung ist eine spezielle OFTP-Software Version notwendig, die dieses Protokoll unterstützt. Diese Informationen erhalten Sie aus Ihrer Software-Dokumentation oder direkt vom Hersteller. Die nachfolgenden Informationen sollen Sie bei der Einrichtung Ihrer neuen OFTP2- Empfangsstation unterstützen. 2.1 OFTP2-Neueinrichtung einer Partnerfirma Wenn eine Partnerfirma erstmalig OFTP2-Daten mit VW/Audi austauscht, muss für diese auf Seiten VW/Audi ein OFTP2 Stationseintrag generiert werden. Bitte teilen Sie uns deshalb die Odette ID sowie die statische IP Adresse und/oder den Hostname Ihrer OFTP2 Station mit. Bitte beschaffen Sie sich bei der ODETTE Certification Authority oder einer in der Odette TSL gelisteten anderen Certification Authority ein Zertifikat für die TLS Verschlüsselung. 2.2 OFTP2-Server bei Volkswagen und Audi Die Einrichtung der OFTP2-Server bei VW/Audi in Ihrer Kommunikationssoftware erfolgt in der Regel durch Ihren OFTP2-Softwareanbieter. Dazu werden folgende Informationen benötigt (Station RF2): IP-Adresse für eingehende Anrufe (TLS): oftpv2cad.volkswagen.de ( ) Port 6619 (sie müssen diese Adresse anwählen) IP-Adresse für ausgehende Anrufe (TLS): und.216 (Volkswagen und Audi wählen Ihre Station von diesen Adressen aus an) ODETTE SSID code (OFTP2 VOLKSWAGEN Gateway SID=RF2): O VW RF2 (erstes Zeichen ein Buchstabe O und 6 Leerzeichen vor RF2) ODETTE SFID code (OFTP2 remote partner VOLKSWAGEN SID=RF3): O VW RF3 (erstes Zeichen ein Buchstabe O und 6 Leerzeichen vor RF3) Das Volkswagen Zertifikat können Sie online über die Zertifikatssperrliste (CRL) der ODETTE Organisation via: auf Gültigkeit überprüfen. Sollte dies nicht möglich sein, können wir Ihnen alternativ dazu das Zertifikat zur Installation innerhalb Ihrer OFTP2 Software zur Verfügung stellen (bitte teilen Sie dies während des abschließenden Verbindungstestes mit). Hinweis: Es wird keine Dateiverschlüsselung unterstützt. Es wird ausschließlich TLS1 eingesetzt. Es erfolgt keine OFTP Authentication. Die Passwörter erhalten Sie während des Verbindungstestes von einem unserer Mitarbeiter. 2.3 Konfiguration der Firewall Bitte geben Sie in Ihrer Firewall den Port TCP 6619 für die beiden von Volkswagen Seite eingehenden IP Adressen frei. 2.4 Voreinstellungen / ENGDAT-Parameter Alle Dateien werden von Volkswagen/Audi Seite prinzipiell mit gzip gepackt versendet und müssen nach dem Empfang entpackt werden. Volkswagen und Audi senden und empfangen die Dateien prinzipiell nur im ENGDAT-Format. Beim Versand im ENGDAT-Format ist folgendes zu beachten: D Zwickau Seite 9 von 11

10 Die ENGDAT-Weiterleitungsadresse darf nicht in den ENGDAT-Dateinamen kopiert werden. Diese muss in das UNB-0014-Segment im Abstract-File eingetragen werden. 2.5 Inbetriebnahme/Verbindungstest Zu einem mit dem Service Support Center der operational services vereinbarten Termin wird ein Verbindungstest durchgeführt und folgende Punkte getestet: Test der OFTP-Kommunikation zwischen dem OFTP-Server auf Partnerfirmenseite und den OFTP-Servern bei Volkswagen/Audi. Dies wird mittels OFTP2LOOP durchgeführt. Hierzu wird eine Datei beliebigen Inhalts (Volumen nicht größer als 10 kb) unter dem (virtuellen/logischen /neuen) Dateinamen OFTP2LOOP an die Station RF3. Die Datei wird nach erfolgreichem Empfang automatisch an den Absender zurückgeschickt. Nach dem Empfang der von Volkswagen/Audi zurückgesendeten Datei ist sichergestellt, dass ein Datentransfer in beiden Richtungen möglich ist. 3. CONNECT Das CONNECT Client Framework ermöglicht die gemeinsame Auslieferung, eine instanzen-spezifische Konfiguration und den Start von verschiedenen CONNECT und Teamcenter Anwendungen. Als Teil dieses Frameworks, enthält der CONNECT Client die Funktionalität und grafische Benutzerschnittstelle des GRX Kernels, der auch als Basis für weitere Referenzinstallationen (wie z.b. CRG, CRI) dient. Der CONNECT Client steht für die Plattformen Windows64, SunOS 5.10, RedHat Linux 5 / 6 zur Verfügung. SunOS- und Linux-Variante stehen nur für Server-Anwendungen bzw. nur einem eingeschränkten Anwenderkreis zur Verfügung. Der CONNECT Client wird in Form eines Installationspakets auf eine CAD-Workstation ausgeliefert, entpackt und installiert. Die instanzen-spezifische Konfiguration des Clients sowie zugehörige Plugins werden auf einem HTTP-Server, dem so genannten CONNECT Client Config Server, vom CONNECT Anwendungsbetrieb (AMS) zentral bereitgestellt (Konfigurationsbündel). 3.1 Systemanforderungen Die folgenden Systemanforderungen beziehen sich auf die Installation und die Verwendung des CONNECT Clients gleichermaßen Hardware Siehe Dokument CONNECT_Hardwarevoraussetzung.pdf" Authentifikationsmittel: RSA SecurID Token Software Für die Beantragung eines Token wird eine Konzern User ID für den jeweiligen Nutzer benötigt. Eine Beschreibung der Vorgehensweise zur Beantragung einer entsprechenden ID und die zugehörigen Formulare finden Sie im eportal unter https://e2epfn.pfn.vwg. Betriebssysteme: CATIA: Linux (VW intern, nur VisMockup) Solaris (VW intern) Windows 7 Enterprise 64bit Group Reference (GRC und höher) für die Verwendung der CONNECT AFT Schnittstelle und des CATIMAN Pakets oder VWGRCLite Version und höher (zusätzliche Anpassungen notwendig) D Zwickau Seite 10 von 11

11 Microsoft Internet Explorer 6.0, 7.0, 8.0, (9.0 at ) (für SSO Authentifizierung, nur Windows) Java JRE 1.6.0_xx (für SSO Authentifizierung, nur Windows) Infrastruktur und System-Umgebung Netzwerk-Anbindung ins VW-Netz: Protokoll: TCP/IP Pro Anwender wird mind. 1,5 Mbit/s Bandbreite benötigt. Um Last-Spitzen abfangen zu können werden mind. 10 Mbit/s empfohlen. D.h. bei 1 bis 5 Anwendern 10 Mbit/s Bandbreite Jeder weitere Anwender +1,5 Mbit/s zusätzlich Latenz: RTT für Metadaten < 100ms Die Performance bei der Übertragung von größeren Dateien (JTs, CATparts, etc.) steigt mit höherer Bandbreite und sinkender Latenz. Zugriff auf CONNECT Server Das Windows User-Home des Anwenders darf nicht auf einem Netzwerk-Share liegen. Die Umgebungsvariablen APPDATA und USERPROFILE müssen auf lokale Verzeichnisse verweisen. Ausführliche Informationen erhalten Sie bei Beauftragung des Services CONNECT via Benutzerhandbuch CONNECT Client. 4 Volkswagen DMS 4.1 Systemanforderungen Systemressourcen Empfohlen wird JavaRuntime von Sun Microsystems. Die Installation erfolgt über Ihren lokalen Administrator. Benötigte Userressourcen: VW-UserID RSA SecurID Token Voraussetzungen Arbeitsplatz mindestens 2GHz Prozessor mindestens 4 GB Arbeitsspeicher ausreichend Festplattenspeicher 4.2 Zielsystem Webserver: https://vwdmsweb.pfn.vwg/vwdms ( ) D Zwickau Seite 11 von 11

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