Empfehlungen zum Umgang mit. Gemeinschaftseinrichtungen

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1 Landesamt für Gesundheit und Soziales Abteilung Gesundheit Krankenhaushygiene, Allgemeine Hygiene Empfehlungen zum Umgang mit MRSA-besiedelten Kindern in Gemeinschaftseinrichtungen Dr. Rosmarie Poldrack, LAGuS Greifswald Hygienefortbildung für GÄ in Güstrow

2 1. Grundlagen ha-mrsa: hospital-acquired MRSA, im Krankenhaus oder medizinischen Einrichtungen erworben ca-mrsa: community-acquired MRSA, außerhalb des Krankenhauses erworben, Patienten ohne bekannte Risikofaktoren la-mrsa: livestock-associated MRSA, Reservoir in Nutztieren (Schweine, Kälber, Geflügel) Übertragung auf Veterinäre, Landwirte usw. Folie 2

3 1. Grundlagen S. aureus: Besiedlung des Vestibulum nasi bei 15% bis 40% gesunder, nicht hospitalisierter Menschen; d.h. 2 bis 4 von 10 Kindern in einem Kindergarten sind unerkannt Träger von Staphylokokken Anteil von MRSA an S. aureus Infektionen im KH stieg von 1998 bis 2004 von ca. 15% auf über 20% an und verharrt auf diesem Niveau Bestimmte MRSA-Stämme können sich epidemisch ausbreiten z.b. Berliner -, Barnimer - oder Rhein-Hessen Epidemiestamm MRSA weltweit verbreitet hat als Verursacher nosokomialer Infektionen Bedeutung Verbreitung von MRSA durch Selektionsdruck der verordneten Antibiotika Folie 3

4 2. Risikoabschätzung Praktisch jede Kindergemeinschaftseinrichtung (KGE) wird unerkannt täglich von Staphylokokkenträgern (Kinder, Jugendliche, Personal) besucht; jedoch wenig Berichte über Ausbrüche Auch diagnostizierte MRSA-Träger werden darunter sein Folie 4

5 3. Schutzziele Schutzziel 1: soziale Kontakte des Betroffenen Recht aller auf Besuch einer KGE; Ausnahme: Kinder, die akut an einer übertragbaren Krankheit erkrankt sind, bis eine Weiterverbreitung von Krankheitserregern nicht mehr zu befürchten sind Schulkinder: Verpflichtung zum Schulbesuch Schutzziel 2: Schutz des Umfelds (Kinder mit prädisponierenden Faktoren Dermatitis, Immunsuppression, offene Wunden) Schutzziel 3: Schutz des Personals Folie 5

6 4. Lösungsansätze Kenntnis der Erregereigenschaften und der Übertragungswege Beachten des individuellen Risikos Beachten des Umfelds Ableiten von Schutzmaßnahmen Prävention von Infektionen bei gefährdeten Personen Folie 6

7 5. Maßnahmen - allgemein Aufklärung des Personals über Übertragungswege Erhebung der Anamnese der anderen Kinder und des Personals Schulung der Erzieher zur Händehygiene Anleitung des betroffenen Kindes zur Händehygiene Bei Erkältung und Husten räumliche Distanz zu anderen Kinder Folie 7

8 5. Maßnahmen Niederländische Richtlinie (EUREGIO-MRSA-Netzwerk) Kinder mit MRSA-Infektion dürfen zur Schule oder in die Kinderkrippe, wenn Sanierung vor mehr als 24 Stunden begonnen hat Keine speziellen Maßnahmen für Eltern in der Pflege, wenn Kinder in der KGE Kontakt zu MRSA-Trägern haben Keine besonderen Maßnahmen, wenn die Kinder kein Ekzem oder eine andere Hauterkrankung haben Keine besonderen Maßnahmen für Schwangere in der Einrichtung Folie 8

9 5. Maßnahmen Niederländische Richtlinie (EUREGIO-MRSA-Netzwerk) Kinder, die MRSA-Träger sind oder eine MRSA- Infektion haben, eine medizinische Kinderkrippe besuchen Risikobewertung durch einen Arzt (Gefährdungsrisiko für andere Kinder z.b. beim hochvirulenten camrsa) In medizinischen Kinderkrippe müssen alle Eltern über die MRSA-Trägerschaft des Kindes und deren Bedeutung informiert werden Gute persönliche Hygiene und das Nicht-Teilen von persönlichen Sachen entscheidend Folie 9

10 6. Maßnahmen Bei akuter Infektion mit Staphylokokken: erfolgreiche Sanierung, wenn keine Infektionsgefahr für Dritte besteht, kann KGE wieder besucht werden Chronisch kranke Kinder mit geschwächter Infektabwehr: bei Besiedlung mit MRSA besteht wegen der Grunderkrankung ein Infektionsrisiko Therapie- und Sanierungsversuch notwendig Bei Zufallsbefunden: Sanierungsversuch Folie 10

11 6. Maßnahmen Kind mit MRSA in einer Einrichtung, in der Kinder mit ausgeprägten Hauterkrankungen, Wunden oder Erkrankungen, die mit geschwächter Infektabwehr einhergehen Sanierungsversuch Einzelfallentscheidung durch Unterstützung der GÄ Folie 11

12 6. Maßnahmen Probleme: keine gesetzliche Mitteilungspflicht für asymptomatische Träger Gelegentlich erfährt die Behörde dann anonyme und allgemeine Beratung Schutz der Persönlichkeitsrechte des MRSA-Trägers und der Kontaktpersonen d.h. Identifizierung gefährdeter Kontaktpersonen und Empfehlung zur Sanierung sehr schwierig Umsetzung der Hygiene in der KGE zu jedem Zeitpunkt entscheidend und vorbeugende betriebsärztliche Betreuung wichtig Folie 12

13 6. Maßnahmen Lösungsansätze: Aufklärung über Übertragungswege Ggf. Anamnese der Gruppe Händehygiene nach Umgang mit Sekreten Händehygiene beim Kind wenn möglich Kind bezogenes Spielzeug, dass in den Mund genommen wird Bei Erkältung/Husten/Singen: räumliche Distanz zu anderen Kindern Gezielte Umgebungsdesinfektion Sanierungsmaßnahme, ggf. Grunderkrankung therapieren Folie 13

14 7. Beispiele Fall 1: heimbeatmeter Jugendlicher mit Trachoestoma, Besuch einer Schule für Schwerbehinderte unter Begleitung einer Pflegekraft sanierungsresistente MRSA-Kolonisation der Atemwege Ausschluss des Jungen vom Unterricht Schutzziel: Vermeidung der Übertragung auf andere Personen Lösung: Einzelfall Gespräch mit pädiatrischem Infektiologen und Mitarbeitern des FG 14 am RKI keine Weitergabe von medizinischen Befunden an Dritte ohne Erlaubnis der Sorgeberechtigten Einhaltung der Standardhygiene und professionelle Begleitung keine Einwände gegen einen Schulbesuch Folie 14

15 7. Beispiele Fall 2: Schwerbehinderter 7-jähriger Junge im Kinderheim; EZ Kontaktisolierung Schutzziel: Vermeidung der Übertragung auf andere Personen Lösung: Schulung des Personals zu MRSA und zur Standardhygiene bei engem Kontakt z.b. in der Grundpflege - hygienische Händedesinfektion, Einmalschutzhandschuhe, MNS, Kind-bezogener Schutzkittel tägliche Desinfektion der patientennahen Umgebungsund Handkontaktflächen Teilnahme des Jungen an sozialen Aktivitäten; bei Infekt MNS für Kinder; direkter Kontakt zu Kinder mit hohem Risiko wird vermieden Folie 15

16 7. Beispiele Fall 3: schwerstbehinderter etwa 6-jähriger Junge (Rollstuhlfahrer), Nachweis von MRSA in Windeldermatitis Schutzziel: Vermeidung der Übertragung auf Personal (fühlt sich überfordert) Lösung a: Information des Personals zu MRSA und zu Maßnahmen bei engem Kontakt z.b. in der Grundpflege - hygienische Händedesinfektion, Einmalschutzhandschuhe, MNS, Kindbezogener Schutzkittel tägliche Desinfektion der patientennahen Umgebungs- und Handkontaktflächen Landesjugendamt Verdacht, dass in der Einrichtung nicht ausreichend qualifiziertes Personal tätig ist Klärung der Finanzierung durch das Sozialamt (Pflegemehraufwand) Folie 16

17 7. Beispiele Fall 3: schwerstbehinderter etwa 6-jähriger Junge (Rollstuhlfahrer), Nachweis von MRSA in Windeldermatitis und im Rachen, Kind in Häuslichkeit betreut Einschulung geplant Schutzziel: Vermeidung der Übertragung auf andere Personen Lösung b: Information des Personals zu MRSA und zu Maßnahmen hygienische Händedesinfektion, Einmalschutzhandschuhe, MNS, Kind-bezogener Schutzkittel tägliche Desinfektion der patientennahen Umgebungs- und Handkontaktflächen separater Platz für Rollstuhl im Transportfahrzeug Beschulung zu Hause gemeinsamer Beschluss aller Beteiligten (Schule mit Risikokindern) Folie 17

18 7. Beispiele Fall 4: 1-jähriges Mädchen, Nachweis von MRSA in Nase und im Rachen, Sanierungsversuch gescheitert Schutzziel: Vermeidung der Übertragung auf andere Personen (andere Kinder und Tagesmutter) Lösung: ggf. Klärung der Infektionsquelle (Großeltern, Haustiere usw.) Information der Tagesmutter zu MRSA und zu Standardhygienemaßnahmen hygienische Händedesinfektion, Einmalschutzhandschuhe, ggf. MNS, Kind-bezogener Schutzkittel tägliche Desinfektion der patientennahen Umgebungs- und Handkontaktflächen Unterbringung in Tagesmutter-Gruppe ist möglich Folie 18

19 8. Literatur 1. Gibt es Bedenken gegen den Besuch von lediglich kolonisierten MRSA-Trägern in Kindergemeinschaftseinrichtungen? Epidemiologisches Bulletin 02/ Leserkommentar, Epidemiologisches Bulletin 26/ Umgang mit hamrsa-kolonisierten Kindern und Jugendlichen im ambulanten Betreuungsumfeld Hyg Med 2011;36 1/2 4. Merkblatt Methicillin-resistente Staphylococcus aureus (MRSA) Behindertentageseinrichtungen Landkreis Cloppenburg, Mai Dr. N. Wischnewski Risikoabschätzung bei der Betreuung MRSA positiver Patienten außerhalb des Krankenhauses, Ulmer Symposium, April EUREGIO MRSA-net (Fragen und Antworten) Folie 19

20 9. Zusammenfassung MRSA ist in unsrer Umwelt, unbekannte Träger auch in KGE Bisher nur wenige Ausbrüche beschrieben camrsa als Erreger bei Ausbrüchen in Kinder- und Jugendgruppen bekannt Jedes Kind hat ein Recht auf soziale Kontakte bzw. die Pflicht zum Schulbesuch Bei hamrsa Standardhygiene Händehygiene Einzelfallentscheidung mit GA, pädiatrischem Infektiologen, Mitarbeitern des FG 14 am RKI Folie 20

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