W&M Gerätebeschreibung. Elektronische Tankwagenrechner Messanlagen. Ausgabe/Rev (06/11) MN F GE DOK-502

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1 Pos : 2 /T ec hdoc /Seni ng/intr o's/erste Seite/Intro: M @ 1 === Ende der Liste für T extmar ke Intro === W&M Gerätebeschreibung Elektronische Tankwagenrechner Messanlagen Ausgabe/Rev (06/11) MN F GE DOK-502 Sening is a registered trademark of FMC Technologies

2 Pos : 4 /T ec hdoc /Seni ng/hist orie-hinweis-dokumente/dok-502_m ess anl 1 === Ende der List e f ür T ext mar ke I nhalts verz eichnis === Messanlagen Vorwort MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) Weitere Dokumentation zu diesem Produkt: Benennung Siegelbeleg Parameterliste Bestell Nr. MNF09008GE / DOK-503 MNF09005GE / DOK-434 Historie Revision Datum Bearbeiter Status Beschreibung Rev Juni 2011 JS / jp Freigabe Korrektur: - 34-WM Stempelplan für GMVT805 Wichtiger Hinweis Alle Erläuterungen und technische Angaben in dieser Dokumentation wurden vom Autor mit größter Sorgfalt erarbeitet und zusammengestellt. Trotzdem sind Fehler nicht ganz auszuschließen. Für die Mitteilung eventueller Fehler ist F. A. Sening GmbH jederzeit dankbar. 2 Sening is a registered trademark of FMC Technologies

3 MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) Messanlagen Vorwort Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 3 1 Vorwort 6 2 Grundlagen Übersicht der Bedienelemente Menüstruktur Startbildschirm Hauptmenü (Funktionstaste <F3>) Berichtemenü (Taste <Print>) Parameter Paßwörter Messtechnische Sicherheitsmaßnamen und Verriegelungen Einstellungen Checkliste Vorbereitung Datum Zähler-Nummer Siegel-Paßwort Anpassung an nationale Anforderungen Volumenauflösung Anzahl Abgaben Minimal-Vorwahl Minimal-Layout Preiskorrektur Dezimaltrennung Drucker Sensoren Impulsgeber Temperatur-Sensor Vergleich des Vorprüfscheins mit der Bildschirmanzeige Die Prüfsumme Der Impulseingang Produkt-Definition Typische Viskositätsbereiche Kalibrieren und Justage Meterfaktoren kopieren Rücksetzen des Download-Logbuches (nur MID-Version) Sening is a registered trademark of FMC Technologies 3

4 Messanlagen Vorwort MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) 3.5 Sicherung der Einstellungen auf Chip-Karte (nur MID-Version) Versiegeln Stempelplan Parameterliste Empfehlungen zur Konformitätsbewertung Prüfung des elektronischen Zählers Prüfung der Messgenauigkeit (Gravimetrisch und gepumpt) Prüfung des Gasmessverhüters Prüfung der Schlauchausdehnung Prüfung der Restentleerung (soweit vorhanden) Prüfung der zugehörigen Unterlagen Prüfung der Siegelstellen Prüfung der Höchstzulässigen Messabweichung Sonstige Prüfungen der Messanlage Konformitätsbewertung Aufbau der Additivierungsanlage Vorbereitung der Prüfung Parametrierung Multiflow Ergänzung für die Eingabe der Dichtewerte (ab SW 5.02) Prüfung Messgenauigkeit Prüfung Produktmangelerkennung Prüfung des Beleges Prüfung der Additivpumpe im Multiflow Diagnosemenü Mechanische Sieglestellen Nacheichung Versions-Nummern Prüfung des Elektronischen Eichsiegels (Soft Seal) Prüfung der Parameterliste Kalibriermessungen Setzen der Steckbrücke 48 8 Belege und Listen Ausdruck Parameterliste (Beispiel) Parameterliste Ausdruck Elektronisches Siegel (Beispiel) Update-Bericht (Beispiel) Datenblatt für Tankwagenmessanlage (Beispiel) Anschrift und Kontakt 56 Anhang A. Zeichnungen und Zulassungen 57 4 Sening is a registered trademark of FMC Technologies

5 Pos : 6 /T ec hdoc /Seni ng/08-m essanl agen/dok-502_m ess anl agen/ 1---> 1 MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) Messanlagen Vorwort Index. 58 Zeichnungen Eichsiegel-Formular MID (blanko DOK-503) Stempelplan für MultFlow, Ausführung A1 (Seite 1 ) Stempelplan für MultiFlow, Ausführung A1 (Seite 2) Stempelplan für MultFlow, Ausführung A3 (Seite 1 ) Stempelplan für MultiFlow, Ausführung A3 (Seite 2) WM Stempelplan für GMVT WM Stempelplan für GMVZ WM Stempelplan für Messanlagenschild WM Bl.1 - Stempelplan für T11-J, T20-J, T40-J und Amaturen fur T-Meter-Serie WM Bl.2 - Stempelplan für T11-J, T20-J, T40-J und Amaturen fur T-Meter-Serie WM Krümmer KRW mit Übergangsstück TW WM Sicherung der metrologischen relevanten pneumatischen Steuerung Sening is a registered trademark of FMC Technologies 5

6 Pos : 8 /T ec hdoc /Seni ng/08-m essanl agen/dok-502_m ess anl agen/ 1---> 1 Messanlagen Vorwort MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) 1 Vorwort Pos : 7 /T ec hdoc /Seni ng/08-m essanl agen/dok-502_m ess anl agen/vor 1 Dieses Dokument ist die Zusammenfassung des, in den EG-Baumusterprüfbescheinigungen DE-007- MI005-PTB017 DE-007- MI005-PTB018 DE-007- MI005-PTB020 genannten, Dokumentes DOK-389 mit den jeweils in Abschnitt 5 Anforderungen an die Inbetriebnahme gemachten Verweise auf Abschnitte in Dokumente, die nur Abschnittsweise, aber nicht in ihrer Gesamtheit, veröffentlicht werden. Es soll den Erbauer der Messanlage helfen, die Messanlage zu konfigurieren um anschließend die Konformitätsbewertung durch eine benannte Stelle nach Modul F durchführen zu lassen. 6 Sening is a registered trademark of FMC Technologies

7 MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) Messanlagen Grundlagen 2 Grundlagen Pos : 9 /T ec hdoc /Seni ng/09-m ultiflow/d OK- 383_Bedienungsanleitung/2: Übersicht der Übersicht der Bedienelemente Anzeige Tastatur Funktionstasten Chipkartenleser Pos : 10 /T echd OC/Seni ng/08-mess anlag en/d OK-502_Messanlag en/ 2--->> Menüstr Menüstruktur Pos : 11 /T echd OC/Seni ng/09-multifl ow/d OK- 389_Eic hhi nweis e/startbildsc hir Startbildschirm Der Start-Bildschirm bietet drei Menüs zur Auswahl an: Produkt und Menge wählen FA Sening MultiFlow Dieses ist das Abgabe-Menü. Produkt und Menge Sie starten es mit der <Start>- Wählen mit <START> Taste, Berichte erstellen Hier können Sie die Berichte ausdrucken. Sie starten es mit der <Print>- Taste. Einstellungen ändern Dieses ist das Haupt- und Konfigurationsmenü. Sie starten es mit der <F3>-Taste. Berichte erstellen Mit <PRINT> Einstellungen Ändern mit <F3> Siegelzahl: Selbsttest OK Siegel in Ordnung Version 5.00 [ ]DE Siegel Vorrat Menü Sening is a registered trademark of FMC Technologies 7

8 Messanlagen Grundlagen MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) Menüs stellen sich als Auswahlliste mit vorgestellter Auswahlnummer dar. Meist teilen sich diese Menüeinträge wiederum in Untermenüs auf. Die Untermenüs rufen Sie durch Eingabe der Nummer auf, die dem Menüpunkt vorgestellt ist. Alternativ können Sie einen Auswahlbalken über die Tasten <F1> und <F2> in der Liste verschieben. Der Auswahlbalken stellt jeweils einen der Menüeinträge in invertierter Schrift dar. Den ausgewählten Eintrag können Sie auch durch Betätigen der <Enter>-Taste aufrufen. Mit <Stop> verlassen sie ein angewähltes Menü auf die nächst höhere Ebene. Um ein bestimmtes Menü in dieser Struktur zu bezeichnen wird im folgenden häufig die Menü- oder auch Parameternummer verwendet. Die Parameternummer setzt sich aus der Kette der Positionsnummern der verschiedenen Menüeinträge zusammen. So hat zum Beispiel die Produktdefinition den Parameter 3.5. Wählen Sie hier vom Hauptmenü aus erst die <3> und dann die <5> (ohne Punkt) Pos : 12 /T echd OC/Seni ng/09-multifl ow/d OK- 389_Eic hhi nweis e/h auptmenü (Funkti onstaste <F Hauptmenü (Funktionstaste <F3>) Das Hauptmenü (erreichbar über die Funktionstaste <F3> im Startbildschirm) ermöglicht die Konfiguration des Haupt- Menü MultiFlow. Es beinhaltet Auswahl: sowohl die Produkt-Parameter als auch 1 Anzeige- Konfig. 2 Summenstände Einstellungen für die 3 Parameter- Liste Anzeige, dem Drucker und 4 Service 5 Anmelden der Sensoren. 6 Vorrat 7 Messanl. spülen 8 Autom. Entrestung Auf Ab Sening is a registered trademark of FMC Technologies

9 MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) Messanlagen Grundlagen Pos : 13 /T echd OC/Seni ng/09-multifl ow/d OK- 389_Eic hhi nweis e/berichtemenü (T aste <Pri Berichtemenü (Taste <Print>) Jede Abgabe wird vom MultiFlow gespeichert und kann später als Bericht ausgedruckt werden. Damit können Sie die ganze Schicht oder Tour mit allen Ereignissen auf einem Tour- bzw. Fahrtbericht dokumentieren. Im Startbildschirm des MultiFlows öffnen Sie mit der <Print>-Taste das Berichtemenü. In dem dann angezeigten Menü können Sie alle gewünschten Berichte auswählen und drucken. Auswahl: Berichte 1 Kurzbericht 2 Detail- Bericht 3 Beleg kopieren 4 Null- Beleg 5 Parameterliste 6 Ereignis- Bericht 7 Büro- Anbindung Auf Ab --- Pos : 14 /T echd OC/Seni ng/09-multifl ow/d OK- 389_Eic hhi nweis 1\mod_ _6.doc Parameter Das Hauptmenü (erreichbar über die Taste <F3> im Start-Bildschirm) ermöglicht die Konfiguration des MultiFlow. Es beinhaltet sowohl die Produkt-Parameter als auch Einstellungen für die Anzeige, den Drucker und die Sensoren. Alle Einträge im Menü können nahezu ohne Einschränkung eingesehen werden. Eine Änderung ist jedoch nur bedingt möglich, da Einträge, speziell die Parameterliste (Menü 3), mit den unterschiedlichen Zugriffsrechten 'Fahrer, 'Meister' oder 'Eich' versehen sind. Fahrer-Rechte: Zugriff auf die grundlegenden Abgabe- und Einstellfunktionen (z.b. Kontrasteintellung). Meister-Rechte: Zugriff auf höherwertige Einstellungen (Ablaufsteuerung, Optionen). Paßwort erforderlich. Geschützte Daten: Eichrelevante Informationen, die bei der Eichung elektronisch 'versiegelt' werden. Passwort erforderlich. Nur Einstellungen der Gruppe 'Fahrer' können Sie jederzeit ändern. Bei allen anderen erfolgt eine Sicherheitsabfrage. Parameter der Gruppe 'Meister' und 'EICH' erfordern einen Meister- Zugriff, bzw. Eichkennwort. Sie müssen sich als solcher durch Eingabe eines Kennwortes zu erkennen geben. Sening is a registered trademark of FMC Technologies 9

10 Messanlagen Grundlagen MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) Als Meister haben Sie im Prinzip Zugriff auf alle Einstellungen des MultiFlow. Bei geschützten Daten werden Sie jedoch darauf hingewiesen, daß zunächst das elektronische Eichsiegel gebrochen werden muss. Dies können Sie im Menü ausführen. ACHTUNG: Bei Änderung von Parametern der Gruppe 'EICH' (eichpflichtige Daten) wird automatisch der nicht rücksetzbare Vorgangszähler hochgezählt. Siehe Kapitel 6.1 "Versions-Nummern" / Seite 43. HINWEIS: Wenn das Siegel bereits gebrochen wurde, erfolgen lediglich Warnhinweise, wenn Sie eichrelevante Daten verändern. Während der Abgabe wird in der Anzeige auf den unzulässigen Siegelzustand hingewiesen. Bei falscher Eingabe des Paßwortes (Meisterschlüssel) erfolgt ein Eintrag in das Logbuch. Bei wiederholter falscher Eingabe verlängert sich die Wartezeit, bis eine neue Eingabe möglich ist (1, 15, 60 min). Die Sicherheitsabfrage können Sie umgehen, indem Sie das Eichsiegel außer Kraft setzen. Dazu müssen Sie die Eichplomben am Bedienteil entfernen und das Gehäuse öffnen. Dann stecken Sie die Brücke (Jumper) auf die Kontakte im Inneren des Bedienteils (Siehe Kapitel 7 "Setzen der Steckbrücke" / Seite 48). ANHANG: Im Anhang befindet sich ein Beispiel für eine mögliche Parameterliste. Das Parameter-Menü umfaßt folgende Bereiche: Parameter- Liste Zähler-Nr., Bedienoptionen, Eich-Restriktionen Transferrate, FDW-Protokoll Pulsgeber, Temperaturfühler, Additiv-Dosierpumpe Einheiten, Preise, Meter-Faktoren Auswahl: 3 1 Geräteeinstellg. 2 Druckereinstellg. 3 Sensoren 4 Formular- Beschr. 5 Produktdefinition 6 Fahrerliste Auf Ab --- Pos : 15 /T echd OC/Seni ng/09-multifl ow/d OK- 389_Eic hhi nweis e/paß Paßwörter Zugriffsrechte und Paßwörter ergeben sich aus den Einträgen in der Fahrertabelle (Menü 3.6). 10 Sening is a registered trademark of FMC Technologies

11 MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) Messanlagen Grundlagen Die Fabrikeinstellungen definieren folgende Bediener: Personal-Nr. Paßwort Zugriffsrecht Fahrer Meister *Paßworte sind immer 6-stellige Zahlen Nach dem Einschalten wird automatisch Fahrer '000001' aktiviert. Solange keine andere Anmeldung erfolgt (Menü 5) hat der Bediener lediglich Fahrer-Rechte. ACHTUNG: Beim Setzen des elektronischen Eichsiegels wird ein zusätzliches Paßwort abgefragt, daß nicht identisch mit dem Meister-Paßwort ist. Die Definition dieses Paßwortes erfolgt im Menü (unter Eichschutz). Die Fabrikeinstellung des Siegel-Paßwortes lautet: '123456' HINWEIS: Der Schutz eichrelevanter Parameter ist nur solange aktiv, wie das elektronische Eichsiegel intakt und der Siegelschalter im Inneren des Gerätes nicht überbrückt ist. Bei 'gebrochenem' elektronischem Eichsiegel sind lediglich Meister- Zugriffsrechte erforderlich, um diese Parameter zu bearbeiten. Bei überbrücktem Siegelschalter (Jumper gesetzt) sind alle Sicherheitsabfragen außer Kraft gesetzt. Siehe Kapitel 7 "Setzen der Steckbrücke" / Seite 48. Pos : 16 /T echd OC/Sening/08-Mess anlag en/d OK-502_Messanlag en/ 2--->> Messtec hnisc he Sicherheits maßnamen und Verriegel ung Messtechnische Sicherheitsmaßnamen und Verriegelungen Pos : 17 /T echd OC/Seni ng/08-mess anlag en/d OK-502_Messanlag en/mes stechnisc he Sic herheits maßnamen und Verriegel ung Die Entlüftungsleitung des Gasmessverhüters muss immer frei von Schmutz oder sonstigen Behinderungen sein. Ist die Entlüftung des Gasmessverhüters blockiert und die Luft kann nicht entlüften, dann bleibt der Schwimmer in der Messung unterbrochen Position. Weiterhin ist die Entlüftung zusätzlich mit einem Rückschlagventil versehen um zu verhindern, dass über die Entlüftung Luft dem Messwerk zugeführt werden kann. 2. Die im MultiFlow gespeicherten messtechnisch relevanten Daten werden im Gehäuse des MultiFlows durch eine Steckbrücke (Jumper) gegen Änderungen geschützt. Mit dem Umstecken des Jumpers wird automatisch auch das elektronische Siegel gebrochen das durch die Anzeige Siegel gebrochen kenntlich gemacht wird. Messtechnisch relevante Parameter und Kalibriereinstellungen können mit gebrochenem Siegel verändert werden. Zum Setzten des Siegels muss der Jumper wieder in die Position Sening is a registered trademark of FMC Technologies 11

12 Pos : 18 /T echd OC/Seni ng/08-mess anlag en/d OK-502_Messanlag en/ 1---> Eins tell 1 Messanlagen Grundlagen MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) gesiegelt gebracht werden. Das Setzen des Siegels wird durch weitere Maßnahmen, wie die Eingabe eines Passwortes und der Ausdruck eines Siegelbeleges, begleitet, das alleinige Setzen in die Position gesiegelt ist nicht ausreichend. Der Jumper selber wird durch ein Plombe, das einen Befestigungsbolzen des MultiFlow Gehäuseoberteils (Abbildung 6) siegelt, gegen Zugriff geschützt. 3. Die Pulsintegrität wird vom MultiFlow überwacht. Im Falle eines Pulsfehlers wird eine Fehlermeldung auf der Anzeige ausgegeben und die Messung muss beendet werden. 4. Für den Fall, dass die Hauptstromversorgung während einer Messung ausfällt, wird im MultiFlow ein Notfallprogramm gestartet. Die bis zu diesem Zeitpunkt gespeicherten Daten der Messung werden in einem nichtflüchtigen Speicherbereich gesichert (Batteriegepuffert). Nach der Wiederkehr der Hauptstromversorgung muss die Messung mit einem Belegausdruck beendet werden bevor eine neue Messung getätigt werden kann. Bei längerem Stromausfall kann auch über die Notstromversorgung die zum Zeitpunkt der Unterbrechung abgegebene Menge angezeigt werden. 5. Wird ein Abdruck des Beleges nach dem Beenden der Messung ohne Papier im Druckwerk versucht, wird die Nachricht Bitte Papier einlegen angezeigt. Die weitere Bedienung des MultiFlows, einschließlich dem Start einer neuen Messung, ist solange blockiert, bis Papier in das Druckwerk eingelegt und der Belegausdruck getätigt wurde. 6. Für den Fall einer Störung des Druckwerks wird eine entsprechende Nachricht angezeigt. Die abzudruckenden Daten des Beleges werden auf der Anzeige angezeigt und können abgeschrieben werden. 7. Jede Messung muss mit einem Ausdruck beendet werden. Wird eine Messung länger unterbrochen als ein vorher eingestelltes Zeitintervall, wird Abgabezeit überschritten auf der Anzeige ausgegeben. Die Messung muss mit einem Belegausdruck beendet werden, da das Fortsetzen der Messung durch die Zeitüberschreitung nicht mehr möglich ist. Das Zeitintervall für die maximale Unterbrechungszeit ist von 1 Minute bis zu 99 Minuten einstellbar und liegt unter Siegelschutz; empfohlen wird die Einstellung eines Zeitintervalls von 15 Minuten. 8. Elektrische Leitungen, die messtechnisch relevante Verbindungen darstellen oder Informationen übertragen, sind ohne Abzweigungen zu verlegen. Müssen Abzweigungen vorgenommen werden so sind diese gegen Manipulation zu sichern. 12 Sening is a registered trademark of FMC Technologies

13 MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) Messanlagen Einstellungen 3 Einstellungen Pos : 19 /T echd OC/Seni ng/08-mess anlag en/d OK-502_Messanlag en/ei @ 1 Bei der Auslieferung sind bestimmte Parameter, Paßwörter und Umrechnungsfaktoren werksseitig voreingestellt, jedoch nicht mit den Peripheriegeräten abgeglichen. Bevor der MultiFlow im gesetzlichen Messwesen zum Einsatz kommen darf, ist die Abnahme von einer benannten Stelle nach Modul F vorzunehmen. Bei der Konformitätsbewertung müssen sämtliche Einstellungen, die einen Einfluss auf das Messergebnis haben (Parameter hoher Sicherheit), überprüft werden. Zum Ändern von Parametern, die unter hoher Sicherheit liegen, muss ein Siegel gebrochen werden. Das erneute Setzen des Siegels darf nur durch eine dafür autorisiertes Person erfolgen. Es sind die gesetzlichen Regeln und Vorschriften des jeweiligen Landes, in dem das Messsystem betrieben wird, zu beachten. Pos : 20 /T echd OC/Sening/09-MultiFl ow/d OK- 389_Eic hhi nweis e/c hec Checkliste Im Folgenden wird der Eichvorgang als Checkliste zusammengefasst. Folgenden Ablauf müssen Sie bei einer Eichung des MultiFlow beachten: Prüfen von Datum und Uhrzeit Prüfen von Zählernummer und Siegelpaßwort Prüfen der Eichrestriktionen Prüfen der Druckereinstellungen Prüfen der Sensoreinstellungen Prüfen der Eintragungen im Vorprüfschein Prüfen aller Produktparameter, nicht verwendete Register deaktivieren Einstellen der Meterfaktoren (Kalibrieren) Versiegeln Drucken der Parameterliste Pos : 21 /T echd OC/Seni ng/09-multifl ow/d OK- 389_Eic hhi nweis Vorbereitung Vor der Durchführung der Eichung prüfen Sie die folgenden Parameter nochmals auf Stimmigkeit und Plausibilität: Pos : 22 /T echd OC/Seni ng/09-multifl ow/d OK- 389_Eic hhi nweis e/d Datum Das Datum der internen Uhr des MultiFlow wird sowohl auf den Belegen als auch im Logbuch und bei der elektronischen Versiegelung verwendet. Sening is a registered trademark of FMC Technologies 13

14 Messanlagen Einstellungen MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) Es liegt daher unter Eichschutz. Um hier keine irreführenden Daten zu erhalten, kontrollieren Sie das Datum und die Uhrzeit unbedingt vor der Kalibrierung. Die Einstellung erfolgt unter Parameter 1.2 des Hauptmenüs. Pos : 23 /T echd OC/Seni ng/09-multifl ow/d OK- 389_Eic hhi nweis e/z Zähler-Nummer Seriennummer und Zählerbezeichnung dienen zur Identifizierung des Geräts und erscheinen auf Lieferbelegen, Parameterlisten und dem Siegelausdruck. Im Gegensatz zur Seriennummer ist die Zählerbezeichnung frei definierbar. Durch die Fertigungseinstellung wird lediglich die Seriennummer gesetzt, die Gerätenummer sowie die Zählerbezeichnung bleiben leer. Unter den Parametern und passen Sie die Werte individuellen Vorgaben an. Pos : 24 /T echd OC/Seni ng/09-multifl ow/d OK- 389_Eic hhi nweis e/sieg el-paß Siegel-Paßwort Das Siegel-Paßwort schützt die eichpflichtigen Parameter vor versehentlicher Veränderung. Durch die Fabrikeinstellung wird es auf voreingestellt. Um Mißbrauch zu vermeiden wird jedoch empfohlen, diesen Wert nicht beizubehalten. Unter dem Parameter passen Sie das Siegelpaßwort individuellen Vorgaben an. Das Siegel-Paßwort ist Bestandteil der Parameterliste, wird dort jedoch aus Sicherheitsgründen lediglich durch Platzhalter ###### dargestellt. Pos : 25 /T echd OC/Seni ng/08-mess anlag en/d OK-502_Messanlag en/ 3--->>> Anpassung an nationale Anpassung an nationale Anforderungen Pos : 26 /T echd OC/Seni ng/09-multifl ow/d OK- 389_Eic hhi nweis e/eic h-res triktionen - Anpass ung an national e Anfor der ung 1\mod_ _6.doc 1 Im Parameter-Menü sind die Funktionsauflagen durch die Eichbehörde zusammengefaßt. In Deutschland sind dies die Parameter bis Volumenauflösung Die Volumenauflösung (Parameter ) ist literweise, d.h. der Wert ist '0', da keine Nachkommastellen angezeigt werden. 14 Sening is a registered trademark of FMC Technologies

15 MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) Messanlagen Einstellungen HINWEIS: Beim Kalibrieren wird die Anzeigeauflösung automatisch um eine Nachkommastelle erhöht Anzahl Abgaben Der Parameter beschreibt die Anzahl der Abgaben, die auf einem Beleg zusammengefaßt werden dürfen. Geben Sie den zur Zeit zulässigen Wert '1' ein Minimal-Vorwahl Die minimale Vorwahlmenge (Parameter 3153) einer Meßanlage ergibt sich aus den Angaben in deren Typenschild. Der Wert beträgt in der Regel 200 Liter Minimal-Layout Der Parameter (Minimal-Layout) listet die druckbaren Elemente auf, die der Minimalanforderung der Eichbehörde an die zu druckenden Elemente auf einem Beleg entsprechen. Ab Werk bzw. nach Rücksetzen auf Fabrikeinstellung ist das Minimal-Layout in allen z.zt. gültigen Programmversionen auf folgende Anforderung festgelegt: '2,3,(11:12),25'. Der Ausdruck (11:12) bedeutet hierbei, daß wahlweise das Formularelement Nr.11 oder Nr. 12 verwendet werden muss. Liste der Formularelemente gemäß Minimal-Layout: ID Ausgabe Name Bemerkungen 2 Zaehler-Nr.: Geräte-Nr. Gerätebezeichnung 3 Beleg-Nr.: Beleg-Nr. 11 Produktname Volumen bei nn Cel XXXXXXX L m.mwst: 12.34DM/100L = YYYYY.YY DM Produktblock #1 Beinhaltet Produktname / -code, Abgabevolumen / -art, Brutto- / Nettopreis. Angaben zur Kompensation variieren! Produktname Bei Abgabetemperatur XXXXXXX L m.mwst: 12.34DM/100L = YYYYY.YY DM Produktname XXXXXXX Stk m.mwst: 12.34DM/100Stk = YYYYY.YY DM 12 Ausdruck von Vt und V15 Produktblock #2 Es werden beide Volumen Vt und V15 ausgedruckt 25 (KOPIE) Text: Kopie Vordefiniertes Textelement (erscheint nur auf Kopien!) Neben diesen fünf Elementen gibt es weitere Bausteine, z.b. Datum, Uhrzeit, Fahrername, etc. In der MultiFlow Bedien- und Einbauanleitung (DOK-383) sind alle verfügbaren Formularelemente aufgeführt. Sening is a registered trademark of FMC Technologies 15

16 Messanlagen Einstellungen MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) Der Parameter (Minimal-Layout) steht unter Eichschutz, d.h. bei versiegeltem Gerät können keine Änderungen vorgenommen werden. Der Editor zum Gestalten des Beleg-Layouts steht unter Meister-Schutz, d.h. auch bei versiegeltem Gerät können Änderungen unter Berücksichtigung des Minimal-Layouts vorgenommen werden. Das Minimal-Layout stellt nur eine Mindest-Forderung dar. Im Beleg können näturlich jederzeit zusätzliche Elemente gedruckt werden. Um sicherzustellen, daß das Beleglayout den aktuellen Vorschriften entspricht (z.b. PTB-A5, Kap ), ist folgende Vorgehendweise erforderlich: Parameter (Minimal-Layout) auf den neuen Wert '2,3,11,25' stellen. Menü durch mehrfachen Drücken der Taste <START> komplett verlassen. Entspricht das tatsächliche Beleglayout nicht dem Minimal- Layout, erfolgt ein Hinweis auf einen Parameterfehler. In diesem Fall ist im Layout-Editor das entsprechende Formularelement zu korrigieren Preiskorrektur Dieser Parameter gibt an, ob eine Korrektur des Produktpreises nach der Abgabe erlaubt ist. Dies müssen Sie jedoch mit den örtlichen Eichämtern abstimmen Dezimaltrennung Um das in Deutschland übliche Komma zur Dezimaltrennung zu aktivieren, setzen Sie den Parameter auf '1'. Bei '0' wird der Dezimalpunkt zur Markierung der Nachkommastellen verwendet. Pos : 27 /T echd OC/Seni ng/druc ker/ 3--->>> Drucker Pos : 28 /T echd OC/Seni ng/09-multifl ow/d OK- 389_Eic hhi nweis e/dr uc 1\mod_ _6.doc Um den Anforderungen an eine gesicherte Datenübertragung zum Drucker nachzukommen, muss das FDW-Protokoll des MultiFlow aktiviert sein. Die Einstellungen der Druckerschnittstelle finden sich unter Parameter 3.2 im Hauptmenü. HINWEIS: Obwohl der MultiFlow auch noch weitere Drucker unterstützt (z.b. DR- 570-FDW, DR-298-FDW und EPSON-FX), soll hier im wesentlichen auf den DR-295-FDW und TM-U295 eingegangen werden. 16 Sening is a registered trademark of FMC Technologies

17 MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) Messanlagen Einstellungen Pos : 29 /T echd OC/Seni ng/druc ker/m ultiflow Ei nstellung für TM-U295_Ab MultiFlow-Versionen V3.49 Hi @ 1 Für den Betrieb des Druckers TM-U295 (ohne FDW-Konverter) sind vor dem Setzen des elektronischen Siegels folgende Druckereinstellungen im MultiFlow vorzunehmen. Diese sind ab der SW-Version 3.49[3.49]DE verfügbar und ermöglicht die Verwendung von Sonderzeichen auch bei gesicherter Datenübertragung. Pos : 30 /T echd OC/Seni ng/druc ker/m ultiflow Ei nstellung für TM-U295_Ab MultiFl ow-versionen @ 1 Einstellungen am MultiFlow: Parameter Name Wert Bedeutung Drucker-Auswahl 7 TM-U Schnittstellentyp 0 RS Datenrate Baud Paritätsprüfung 1 Gerade Parität Zeilen pro Seite 57 Entspricht DIN-A Protokoll 0 FDW-Protokoll inaktiv Datenbits 1 8Bit : Pos 31 /T echd OC/Seni ng/druc ker/dil-sc halterstell ung en TM-U295_Ab MultiFlow-Versionen @ 1 Folgende werksseitige Einstellungen sind am Drucker zu kontrollieren: DSW1 Position Funktion 1 OFF Übertragungsfehler:? drucken 2 OFF 512Byte Datenpuffer 3 ON Handshake XON/XOFF 4 OFF 8 Bit 5 ON Parität verwendet 6 ON Gerade Parität 7 OFF 8 OFF 9600 Baud 9 OFF Kein Pin 6: Reset Signal 10 OFF Kein Pin 25: Reset Signal Pos : 32 /T echd OC/Seni ng/09-multifl ow/d OK- 389_Eic hhi nweis e/sens Sensoren Im Parameter-Menü 3.3 sind die Einstellungen der Sensoren zusammengefaßt Impulsgeber Beim Summenzählwerk ist im Wesentlichen die Pulswertigkeit von Interesse. Sie gibt das Verhältnis Anzahl der Pulse je Liter an. Sening is a registered trademark of FMC Technologies 17

18 Messanlagen Einstellungen MN F GE DOK-502 Ausgabe/Rev (06/11) Parameter Name Wert Bedeutung Pulswertigkeit Max. Rückflussvol Max. Fehlerpulse Sensor-Typ Min. Flow siehe Typenschild des Zählers 8 In Liter Zweifaches von Parameter 3311 siehe Typenschild des Zählers siehe Typenschild des Zählers Pulse pro Liter Entspricht 2 Liter Auswahl des Impulsgebertyps Minimal zulässiger Durchfluss der Messanlage Anhand folgender Formel ermitteln Sie die Anzahl zulässiger Stör- /Fehlimpulse aus den Nenndaten des Messwerkes: I szul 0,01 x V min x I imp wobei: I szu I imp V min = max. zulässige Anzahl Stör-/Fehlimpulse = Anzahl Impulse je Volumeneinheit (Typenschild Messwerk) = Kleinste Messmenge/Abgabemenge (Messanlagentypenschild) Wird dieser Wert überschritten dann wird die Fehlermeldung Pulsfehler ausgegeben. HINWEIS: Die kleinste Messmenge (MMQ) ist der EG- Baumusterprüfbescheinigung der Messanlage oder dem Messanlagentypenschild zu entnehmen. Diese beträgt üblicherweise 200 Liter. Unterhalb der minimalen Durchflussmenge (Parameter ) erfolgt keine Auswertung von Fehlerimpulsen. Zusätzlich erfolgt bei permanenter Unterschreitung nach 30 Sekunden eine Abgabeunterbrechung mit entsprechender Fehlermeldung. Bei Eingabe einer minimalen Durchflussmenge von 0 Liter/Minute erfolgt die Auswertung von Fehlerimpulsen unabhängig von der Durchflussmenge. Eine Abgabeunterbrechung wegen Min.-Durchfluss findet nicht statt. 18 Sening is a registered trademark of FMC Technologies

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