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1 Messnetzzentrale - System: 1. Stabilität/Zuverlässigkeit - Linux (SuSE Server) als Betriebssystem - Datensicherungsmanagment (kein Datenverlust) - Relationale Datenbank (Oracle -> hohe Stabilität selbst bei HW-Störungen) - Serverausstattung: (Haupt-und Backup-Server, RAID-Kontroller,, doppeltes Netzteil, IPMI-2 Interface (Intelligent Platform Management Interface), 32 GByte RAM, SAS- HotSwap Festplatten (600 GByte Festplatte gespiegelt), 2 Netzwerk-Interfaces, 2* Opteron CPU (8-Core) - HA-System (Hochverfügbarkeit) mit Lastverteilung zwischen Haupt-und Backupserver im Standardbetrieb (Automatischer Transfer von Diensten bei Serverstörung) - Automatische Datenreplikation (asynchron) kein zusätzliche Oracle-Lizenz erforderlich, da AIP Eigenentwicklung [asynchron: Backup-Datenbankserver muss nicht online sein -> Vorteil: Updates] - Unterbrechungsfreier Messnetzbetrieb auch bei größeren Updates - Automatische Umschaltung der Netzwerkverbindung (Applikation <-> Datenbank) bei Störung einer Netzwerkschnittstelle/Switch/Router) - Umfangreiches Logging (Dateimittschriften) vom System bzw. Applikationen 2. Support/Investionssicherheit/Erweiterungen: - 5 Jahre Hardwarewartungsvertrag (Techniker vor Ort next day / Mo-Fr.) - Softwarepflegevertrag mit persönlichen Ansprechpartner (Support-Zugang über VPN) a) Updatepflege des gesamtes Systems Betriebssystem, Tools und Anwenderprogramme (mit Ticketsystem zwecks detaillierter Dokumentation, Updateplanung, Releasenotes usw.) b) Unterstützung bei Fehlerdiagnose über den gesamten Bereich vom Messgerät bis zur Auswertung, Datenweitergabe usw.) - Laufende Anpassung der Messnetzsoftware an Betriebssystemumgebung und Rechtliche Vorschriften. - Monitoring - Automatische Serverüberwachung mit Meldesystem (zyklische autom. Überwachung des Systems mit Meldung an den AIP-Support) - Messnetzsoftware zentral auf dem Server Jeder Update wirkt sofort auf den Anwender (kein Update von Clients notwendig) d.h. keine aufwändigen Updatedurchführungen, keine unterschiedlichen Versionen beim Anwender möglich. - Erweiterungen a) Reduzierte Kosten bei Erweiterungen durch Aufteilung auf mehrere Kunden b) Qualifizierte Techniker für alle Bereiche einer Messnetzzentrale (System, Datenbank, DFÜ, Anwendungs-Programmierung, WEB-Programmierung usw.) 3. Flexibilität/Skalierbarkeit: - Modulorientierte Aktivierung von Funktionen/Modulen (über Passwortsystem) - Verteilung von Messnetzdiensten auf mehrere Server (Serverarchitektur) - Einbindung von Open Software UBIS_Funktion Seite 1 von 6

2 Messnetzzentrale - Software: 1. Allgemein - Mehrsprachig (Deutsch, Englisch,.. - Keine Client-Installation erforderlich (Anwendung über Browser bzw. X-Emulationsprogramm) - Erweiterte Zeitsteuerung für automatische Abläufe (autom. Sommer-/Winterzeitumschaltung der Zeiteingaben, Behandlung von Feiertagen, Behandlung privater Zeitbereiche wie Sommerperiode usw.) - Performance (Messwerte) Antwortzeit der Datenbank unabhängig der Anzahl gespeicherter Messwerte. Zeit für Lesen eines Parameters (HMW) über ein Jahr: ~ 0,3 Sekunden (linear) 2. Messnetz-Konfiguration - Benutzerverwaltung/Berechtigungen (Rollenverwaltung mit umfangreichem Detailierungsgrad der Rechte) - Dokumentation von Konfigurationsänderungen im Protokollbuch mit Details der Durchführung (Zeitpunkt, Benutzer.) - Messwertkontrollstufen Konfigurierbare Kontrollstufen (mit Sperrmechanismen für Korrektur bzw. Datenweitergabe/Auswertung) - Konfigurations-Wizards für einfaches Anlegen/Versetzen von Messorten mit allen anhängenden Elementen (Messstellenrechner, Messgeräte usw.) - Messgeräte-Verwaltung Speicherung von Details zu Messgeräte und der historischen Zuordnung zum Standort mit Kommentaren zu erfolgten Wartungstätigkeiten. - Einheitenumrechnung Frei konfigurierbare Einheiten (mit Umrechnung) zu Globalparameter (O3, SO2 ) (Somit können für Messwerte im Messgerät, in der Datenbank bzw. für beliebige Auswertungen unterschiedliche Einheiten gewählt werden) - Berechnungsketten Für die Auswertung von Messwerten unterschiedlicher Aggregationen steht ein umfangreiches (menügeführtes) Konfigurationsmodul zur Erstellung von Berechnungsketten zur Verfügung (anwendbar ohne EDV-technische Kenntnisse). Die damit angelegten Berechnungen sind ohne Parameterbezug und somit für alle Parameter anwendbar. - Mehrmessnetzfähigkeit Verwaltung von mehreren Messnetzen (Luft, Wasser.) in einer Datenbank. Bildung von virtuellen Messnetzen (übergreifende Auswertemöglichkeit) - Umfangreiche Prüfung der Konfigurationseingaben zur Vermeidung von Fehlkonfigurationen/Inkosistenzen. - Änderung der Erfassungsart von Messwerten (über Zeitbereiche: gemessen, nicht gemessen, assoziert, importiert) mit Speicherung der Details zur Messwerterfassung. - Kollektiveditor (Gruppen) für Messorte, Globalparameter und Messortparameter Erlaubt das Zusammenfassen von mehreren Elementen unter einem Namen. Somit können Auswertungen sehr schnell zusammengestellt werden. UBIS_Funktion Seite 2 von 6

3 - Fremdkennungen (Ersatznamen) Für Messorte und Parameter können beliebig viele Ersatznamen für den Zweck der Datenweitergabe, Datenimport und Veröffentlichung konfiguriert werden. - Grenzwertkonfiguration (Grenzwertsätze) Erstellen von Grenzwertsätzen (jeweils unter einem Namen) mit der Inhalt von mehreren Parametern (bis zu 10 Grenzwertstufen a 3 Grenzwerten mit jeweils unterschiedlicher Aggregation und Anzahl erforderlicher Wertem) - Ausgabeeinstellung/Standardeinheit Globale Definition (als Vorgabewert für Auswertungen) für Grafikskallierung, Nachkommastellen und Standardeinheit. - Virtuelle Parameter Umfangreiche Verknüpfung von Parametern mit Berechnungen auf Globalparameter und Messortparameterebene (inkl. Zeitbezug änderbar) 3. Qualitätssicherung/Messwertbehandlung - Speicherung von 2 kontinuierlichen Messwertkategorien (z.b. HMW, 5 Min. MW) bzw. Kurzzeitmittelwerten (unterschiedliche Aggregationen überlappend) Hinweis: Aggregationen von Messwerten werden nicht gespeichert, sondern zur Laufzeit immer neu berechnet (!Korrekturabhängigkeit!). - Jeder Messwert wird als eigener Datensatz mit umfangreichen Attributen gespeichert. (Zeitpunkt, Aggregation,Präsentationswert, Originalwert, Sonderwert, Min.-Wert, Max.-Wert, Betriebs-/Fehlerstati, Benutzer, Verwerfung, usw.). - Speicherung eines Messwertes höherer Aggregation Da zu jedem Messwert die Aggregation gespeichert wird, ist es auch möglich z.b. in der Messwertkategorie der HMW ein vielfaches des Intervalls abzuspeichern (z.b. ein Tagesmittelwert zu einer Probe aus dem Labor) - Originalwerte können durch den Anwender nicht geändert werden. - Manuelle Korrektur erhöht automatisch die Kontrollstufe (mit Protokollierung in Protokollbuch und Speicherung des Benutzers zu jedem MW) - Applikation zur Änderung von Kontrollstufen über wählbaren Zeitbereich, Messorte und Parameter. - Korrektur (Tabellarisch/Grafisch) Mit Darstellung von Zusatzinformationen wie Referenzwerte, Kalibierwerte, Fehler- /Betriebsstati, Kontrollstufen, Messwertkommentaren usw. Umfangreiche Funktionen zur Behandlung von Messwerten über grössere Zeitbereiche (Lineartransformation, zeitabhänige Lineartransformation, Behandlung von Betriebs-/Fehlerstati, Übernahme von Originalwerten usw.) - Messwertkommentierung Zeitbereichsbezogene Messwertkommentierung (auch überlappend) mit Ausgabe in div. Auswertungen. - Messwertimport (nach Datenabruf, Datenimport) Zentrales Softwaremodul mit automatischer Durchführung der Messwertbehandlung (Einheitenumrechnung, Plausibilitätsprüfung, Statusbehandlung, Behandlung der Nachweisgrenze zeitbezogen, Kalibierwertbehandlung, Kalibrierwertüberprüfung, usw.). Detailierte Protokollierung der Durchführungsschritte in einer Logdatei. UBIS_Funktion Seite 3 von 6

4 - Ausreissertest Test von Ausreisser sowohl von Messwerten als auch von Kalibrierwerten nach dem Algorithmus von Grubbs - Messunsicherheit Applikation zur Berechnung der Messunsicherheit - Kalibrierwerte Applikation zur Darstellung und Behandlung von Kalibrierwerten. (inkl. Handeingabe und Messserienwechsel); Darstellung von mehreren Parametern in einer Grafik (umschaltbar auf getrennte Grafik für Zero und Span) - Grafikübersicht Applikation zur Darstellung der Messnetzübersicht in Bezug auf Messwerte (24h) und Betriebszustände (Betriebs-/Fehlerstati, DFÜ-Kommunikationsfehler) 4. Datenimport/Datenexport - Unterstützung von mehreren Formaten (siehe Detailbeschreibung) - Manueller bzw. Automatischer Ablauf mit Scriptverarbeitung Durch die Scriptverarbeitung lassen sich bei Datenexport (nachfolgende) bzw. bei Datenimport (vorangehende) Abläufe mit geringem Aufwand an spezielle Abläufe anpassen (z.b. Übertragung einer Datenexportdatei über das Internet mit einem speziellen Transferprogramm usw.) - Fremdkennungsumsetztung (Ersatznamen für Messort und Parameter) - Protokollierung der Durchführung in Protokollbuch und in Loggdateien. 5. Auswertungen/Berichte - Umfangreiche tabellarische und grafische Auswertungen und Berichte (Umfang siehe Detailbeschreibung) - Alle Applikationen sind auch automatisch über die Zeitsteuerung ablaufbar. - Ausgabe auf Datei, Drucker, , Fax, Excel (U4) - Konfigurierbare Grafik- und Tabelleneinstellungen - Abspeicherung von Einstellungen als private oder globale Verwendung (mit Definition einer Voreinstellung pro Benutzer und Applikation) - Nutzung von Kollektiven zu Messorte, Globalparameter und Messortparameter - Nutzung von Grenzwertsätzen - Nutzung von Berechungsketten (für Aggregationen bzw. spezielle Berechungen) - Funktion: Veröffentlichen (UBIS4) Mit dieser Funktion besteht die Möglichkeit, eine gespeicherte Einstellung zu einer Auswertung mittels Link (ohne Login in UBIS) über den WEB-Browser zu starten. (Für diese Anwendung bedarf es kaum einer Einschulung des Benutzers) 6. Sonderausgaben (Übersicht Views) - Applikation zur tabellarischen Darstellung vorgefertigter Datenbank-Views mit Auswahl der darzustellenden Spalten, konfigurierbare Filter und Sortierung (Umfang siehe Detailbeschreibung) UBIS_Funktion Seite 4 von 6

5 7. Datenfernübertragung (DFÜ: Kommunikation mit den Messstellenrechner) Für die Kommunikation zwischen Zentrale mit den Messstellenrechnern werden alle gängigen Kommunikationsendgeräte unterstützt (Modem, ISDN, DSL, LAN, usw.) Zu einem Messstellenrechner sind parallele Verbindungen (Kommunikationskanal) mit Priorisierung möglich. Zu jedem Kommunikationskanal sind Attribute wie Anzahl der Verbindungsversuche, zeitlicher Abstand zwischen Verbindungsversuchen usw. konfigurierbar. - Datenabruf (manuelle bzw. automatische Durchführung) Der Datenabruf setzt den Zeitbereich pro Messtellenrechner für die Datenabholung automatisch entsprechend bereits vorhandener Daten in der Datenbank (bei DFÜ- Störungen werden somit die Daten automatisch nachgeholt) Das Intervall des Abrufes kann beliebig konfiguriert werden (kleinste Einheit 1 Minute). Nach einem Datenabruf erfolgt automatisch die Messwertüberwachung. Ansicht der Logdatei der Datenfernübertragung. - Eigenmeldung Nach erfolgter Eigenmeldung eines Messstellenrechners werden alle ausständigen Daten automatisch abgerufen und nachfolgende Abläufe (wie Messertüberwachung) durchgeführt. - Messstellen-Steuerung Mit dieser Applikation können diverse Funktionen am Messstellenrechner ausgeführt werden (z.b. Datenabruf einer einzelnen Station, Zeitsynchronisierung, direkter Login in MSR usw.). Jede dieser Funktionen ist durch ein eigenes Recht (in der Rolle) zu einer Person aktivierbar. - Analyse/Abrufstatistik Übersicht von aktiven Kommunikationsaktivitäten, Anzeige der bereits abgerufenen Messwerte (Zeitpunkt pro Messstellenrechner oder Parameter mit Hervorhebung ausstehender Messwerte) 8. Messwertüberwachung - Automatische Überwachung von Messwerten nach Datenabruf - Grafische und tabellarische Darstellung der Messwerte bei Überschreitung - Behandlung von mehreren Grenzwertstufen (Aggregation, Anzahl überschrittener Messwerte, Auf-/Abgrenzwert getrennt konfigurierbar) - Aktivierbare Aktionen pro Grenzwertstufe konfigurierbar (z.b. , Alarmmelder, Pager, Start eines Scripts usw.) - Konfigurierbarer Bereitschaftsdienst (Benutzer / Kalender) - 9. Protokollbuch - Speicherung aller auftretenden Ereignisse und Manipulationen durch manuelle bzw. automatische Abläufe (in Gruppenbereiche). - Tabellarische Darstellung der Inhalte mit detaillierter Filtermöglichkeit (Messort, Parameter, MSR, Gruppe, Status, Fehler, Zeichenfolge der Meldung, usw.) - Manuelle Eingabe von eigenen Kommentaren (mit Bezug auf Messort, Parameter usw. ) - Konfiguration von Einstellungen (unter einem Namen wie bei Auswertungen) - Automatisch ablaufbar UBIS_Funktion Seite 5 von 6

6 10. EGA (Ereignisgesteuerte Abläufe) Konfiguration von automatischen Abläufen zur: - Prüfung/Analyse Daten in der Datenbank: Messwertüberschreitung (eine Grenze), Messwertverfügbarkeit (Prozent, Absolut), Messwert Zustände, Messnetzereignisse, Kalibrierwertabweichungen - Prüfung/Analyse von System/Programmereignissen Analyse von Logdateien auf Vorkommnisse (Suche von Zeichenfolgen), Prozessanalyse (CPU-Belastung, Speicherbelegung, Laufzeit, Benutzer,usw.) - Start von Scripten/Programmen Das Ergebnis der Abläufe liefert jeweils ein positives oder negatives Ergebnis. Zu jedem Ergebnis (positiv oder negativ) können Aktionen bzw. eine Benachrichtigung (Benutzer) konfiguriert werden. Für den Benutzer (Sachbearbeiter) ist individuell das Medium ( , Pager, Popup..) und der Zeitbereich (Kalender) der Benachrichtigung konfigurierbar. Mit diesem Tool können somit auch beliebige Fremdprogramme automatisch gestartet und überwacht werden, ohne in das Programm eingreifen zu müssen. UBIS_Funktion Seite 6 von 6

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