Checkliste: Anforderungen Endpoint Security

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1 Checkliste: en Endpoint Security Inhalt 1. Ausgangssituation und Zielsetzung 2 2. Funktionale en 3 3. Nicht Funktionale en 9 Checkliste en Endpoint Security Page 1

2 Ausgangssituation und Zielsetzung Ziel des Projektes Endpoint Security ist die Erhöhung der Datensicherheit im Computernetzwerk sowie auf mobilen Clients der Musterfirma. Gefahren für die Sicherheit der Unternehmensdaten gehen von externen Netzwerken u.a. durch schädliche Software (Viren, Würmer, Trojaner) sowie durch Hackerangriffe in Verbindung mit Datenklau aus. Zentrale Eintrittspunkte (Gateways) schützen deshalb das Netzwerk vor unbefugtem Zugriff von außen durch (mindestens) eine Firewall, die als zentraler Punkt im Focus der Aufmerksamkeit steht. Außerdem wird das Netzwerk durch Virenscanner geschützt und Software Updates regelmäßig eingespielt. Eine nicht zu unterschätzende Bedrohung stellen jedoch mittlerweile Gefahren innerhalb des Unternehmensnetzwerkes dar. Moderne Computer unterstützen in Gemeinschaft mit den aktuellen Betriebssystemen eine Menge von externen, einfach zu bedienenden Schnittstellen wie USB, FireWire, CD Brenner usw. Endgeräte mit kleinen Abmessungen und großer Speicherkapazität können einerseits erhebliche Datenmengen aufnehmen und andererseits auch private Software (Spiele), Daten (Bilder) und Viren im Netzwerk einschleusen. Dadurch können unbemerkt sowohl unternehmensinterne Datenmengen in fremde Hände gelangen als auch lizenzrechtliche Probleme, Produktivitäts und Datenverlust auftreten. Die Komplexität dieser Aufgabe zeigt sich u.a. darin, dass ein einfaches Deaktivieren der Datenein bzw. Datenaustrittspunkte (z.b. USB Ports) nicht in Frage kommt, da dadurch auch keine notwendigen Komponenten wie (USB )Tastatur und Maus nicht mehr funktionieren würden. Aus diesen Vorüberlegungen ergeben sich folgende Projekt Teilziele: Sperren aller nicht zugelassenen Datenträger Sicherstellen des Funktionierens aller zugelassenen Datenträger Protokollierung aller ein und ausgehenden Daten Verhinderung von Installation und Ausführung unerwünschter Programme Checkliste en Endpoint Security Page 2

3 1. Funktionale en Dadurch ergeben sich an eine einzuführende Lösung folgende allgemeine en: alle möglichen Datenabflusswege müssen steuerbar sein Steuerung muss auf AD Gruppenbasis und Rechnerbasis möglich sein Jeder Datenbewegungsvorgang muss (zentral) logbar sein Nicht zugelassene Anwendungsprogramme dürfen nicht ausführbar sein Es darf keine negativen Auswirkungen auf den Anwender haben (Performance, Transparenz) Das Programm darf vom User nicht beendet werden dürfen (auch nicht mit Admin Rechten) Die Lösung muss Unicode fähig sein, also auch in z.b. China funktionieren Nachfolgend eine Übersicht mit den speziellen en: 1.1 Architektur a) Produkt muss für eine große Umgebung mit mehreren (internationalen) Standorten skalierbar sein (genauere Angaben zur Architektur siehe Kapitel 4) b) die Funktionsfähigkeit muss auch im WAN mit geringen Bandbreiten und Übertragungsraten gegeben sein c) aufgrund vieler internationaler Standorte ist die Unicode Fähigkeit des Programms dringend notwendig d) es müssen folgende Betriebssysteme durch den Client unterstützt werden: Win 2000Prof. Win XP Win Vista Win 2000Server Win 2003Server e) andere Software darf durch das Programm nicht behindert oder funktionsunfähig gemacht werden, das betrifft insbesondere: Festplattenverschlüsselungs Software Checkliste en Endpoint Security Page 3

4 f) Integritätsschutz der Konfiguration (auch im offline Betrieb) es darf dem User, auch mit Admin Rechten, nicht möglich sein, das Programm zu deinstallieren, anzuhalten oder auf irgend einem Wege auszuhebeln g) es darf für den Benutzer keine Performance Einschränkungen geben insbesondere sollte die Benutzung von CPU und Auslagerungsdatei nur geringfügig (2 3%) zunehmen und es darf keine Situationen mit kompletter CPU Auslastung (100%) geben h) eine initiale Verteilung von Policys und Updates der Policys muss auch bei nicht konnektiertem Rechner z.b. via CD möglich sein. i) Die Software sollte nach internationalen Standards (z.b. Common Criteria) zertifiziert sein 1.2. unterstützte Schnittstellen USB FireWire Bluetooth SATA Seriell / Parallel PCMCIA SCSI PCMCIA alle weiteren oder noch unbekannte (ohne Produktupdate) 1.3. unterstützte Geräteklassen CD / DVD (auch virtuelle Laufwerke) Diskettenlaufwerke Flash Karten (SD, CF, MMC, ) WiFi Infrarot Geräte Digital Kameras PDA, MDA, Handy (mit Speichermedium) Drucker (mit Speichermedium) Authentisierungsgeräte Externe und interne Festplatten Modems und UMTS Karten alle weiteren oder noch unbekannte (ohne Produktupdate) Checkliste en Endpoint Security Page 4

5 1.4. Features Allgemein a) bei der Offline Freigabe von Geräten (User ist nicht mit dem Netzwerk verbunden) sollte die Definition eines Nutzungszeitfensters konfigurierbar sein Bsp.: Nutzung dieses Gerätes für 15 min / 30 min / 60 min / 4 h / 1 d / Bis zum nächsten Neustart b) die Offline Freigabe von Geräten sollte möglichst granular, d.h. für einzelne Geräte oder gruppen getrennt, steuerbar sein Bsp.: Freigabe für USB Sticks, aber nicht für CD Brenner c) bei Multifunktionsgeräten muss der Zugriff nur auf Teilfunktionen möglich sein, z.b. kann bei einem Tintenstrahldrucker mit Flash Card Einschub die Druckfunktion freigegeben sein, die Flash Card allerdings gesperrt sein d) eine Gerätefreigabe auf Benutzerbasis muss möglich sein e) eine Gerätefreigabe auf Gruppenbasis muss möglich sein f) eine Gerätefreigabe auf PC Basis muss möglich sein g) eine Freigabe von Gerätegruppen muss möglich sein (z.b. eine Serie von gleichen USB Sticks) h) eine Freigabe eines einzelnen Gerätes (Seriennummer) muss ebenso möglich sein (z.b. soll bei einer gesperrten Serie von USB Sticks ein bestimmter Stick aus dieser Serie freigegeben werden können) i) Speicherkarten, die sich in PDAs, MDAs, MobilePhones etc. befinden, sollten erkannt und getrennt handelbar sein j) die Gerätefreigabe sollte möglichst in Echtzeit erfolgen (abhängig vom Netzwerkkontakt) k) ohne Installation einer Clientsoftware soll das Scannen von PCs auf die Nutzung von peripheren Geräten im Netzwerk möglich sein l) die durch den Scan erfassten aktuell oder in der Vergangenheit angeschlossenen Geräte müssen direkt in einer Policy verwendbar sein m) die Freigabe von User Devices muss remote am Admin Rechner erfolgen 1.5. Features Inhaltsprüfung a) für die Inhaltsprüfung sollte es möglich sein, bestimmte Dateitypen zu Gruppen zusammenzufassen (z.b..doc,.exe,.ppt usw. zur Gruppe Office ) c) bei der Freigabe von bestimmten Filetypen (*.exe, *.pdf. ) muss nach lesendem und schreibendem Zugriff unterschieden werden d) ein Umbenennen einer Datei zum Zwecke des Zugriffs darauf darf nicht möglich sein, d.h. es muss eine Prüfung des Datei Inhalts stattfinden, nicht des Datei Namens e) eine Freigabe von Dateien muss auf Basis von White / Blacklist möglich sein g) eine Inhaltsprüfung sollte für alle Datenträger möglich sein h) trotzdem sollte es Gerätespezifische Inhalts Filter geben (z.b. für CD und Kamera verschiedene Einstellungen) i) eine Inhaltsprüfung ist auch für verschlüsselte Dateien notwendig Checkliste en Endpoint Security Page 5

6 1.6. Features Verschlüsselung a) auch eigene benutzerdefinierte Schlüssel sollen möglich sein b) die Nutzung der Verschlüsselung durch den Benutzer soll sehr einfach und intuitiv sein c) soll ein eben angestecktes Device verschlüsselt werden, sollten keine Informationen auf diesem Gerät verloren gehen, besonders keine schon darauf befindlichen Dateien d) die Komplexitätsprüfung der Schlüssel soll individuell an die Bedürfnisse des Unternehmens anpassbar sein e) ein Einsatz von verschlüsselten Geräten außerhalb des Firmennetzwerkes sollte möglich sein f) es müssen derzeit aktuelle, starke und sichere Verschlüsselungsalgorithmen verwendet werden (z.b. AES256) g) es sollte eine Regel Dateien auf Datenträgern XXX sind Firmenvertraulich der Datenträger muss verschlüsselt werden abbildbar sein h) die Verschlüsselung von Devices muss am User Rechner erfolgen, nicht am Admin Rechner i) eine Geräte Entschlüsselung für einen Admin Account muss möglich sein (z.b. bei Firmenaustritt des Mitarbeiters) j) die MS Suchfunktionen über ein verschlüsseltes Device müssen erhalten bleiben 1.7. Features Programmausführung a) der Start von bestimmten Programmen muss unterbunden werden können b) eine Gruppierung von Programmen zu Programmgruppen (Betriebssystem, Office ) sollte möglich sein, um nicht jede einzelne ausführbare Datei einem User / einer Gruppe zuzuweisen, sondern immer Programmpakete / Filegruppen c) eine White sowie eine Blacklist für die Programmausführung sollte möglich sein d) beim Zugriff eines Users auf eine nicht genehmigte Anwendung sollte dieser eine zentral konfigurierbare Meldung erhalten e) es sollte die Möglichkeit geben, statistische Reports zur Auswertung verhinderter Programme zu erstellen oder bereits mitgelieferte Reports zu nutzen 1.8. Audit / Logging a) Datei und Gerätespezifische Ereignisse müssen zentral in Echtzeit geloggt werden (abhängig von der Netzwerkverbindung) b) ist ein Client offline, müssen seine gesammelten Logs beim nächsten Zugriff auf das Netzwerk an die zentrale Stelle übertragen werden c) ein Echtzeit Monitoring sollte nach Themen gefiltert an verschiedenen Standorten möglich sein d) wichtige Ereignisse müssen automatisch an Dritte per Mail, syslog etc. weitergeleitet werden e) Änderungen von Admin Aktionen über die Konsole müssen nachvollziehbar sein Checkliste en Endpoint Security Page 6

7 f) Vordefinierte Berichte für statistische Auswertungen sollten dem Produkt beiliegen bzw. es sollten definierte Schnittstellen zu Reporting Tools wie Crystal Reports o.ä. vorhanden sein g) Logging von auf den Datenträger geschriebenen oder gelesenen Dateien mit Name, Grösse, Quelle und Ziel muss möglich sein h) Ein komplettes Logging der gesamten vom/auf den Datenträger geschriebenen Dateien in Form einer Kopie muss selektiv zuweisbar möglich sein (z.b. für Entwickler PC`s) 1.9. Management a) die zentrale Verwaltung ist eine Kernforderung an das Produkt b) HelpDesk Unterstützung muss gegeben sein, d.h. verschiedene Benutzergruppen müssen für unterschiedliche Aufgaben konfigurierbar sein c) das Produkt muss Multidomain fähig sein d) eine Echtzeitzuweisung von Berechtigungen muss ohne Neuanmeldung des Users möglich sein e) Ein User soll bei Verweigerung (Anstecken eines unzulässigen Gerätes) eine frei konfigurierbare Meldung bekommen können f) Rollenbasierte Administration des Systems (s. auch Punkt Helpdesk Unterstützung ) h) der Aufwand bei regelmäßig anfallenden Arbeiten sollte so gering als möglich sein j) Geräten müssen sich zu Klassen zusammenfassen lassen k) Temporäre Freigaben für offline befindliche User müssen per Challenge Response Verfahren möglich sein Installation / Verteilung a) eine Verteilung des Produktes muss auch über ein beliebige Verteilsoftware möglich sein b) dafür muss eine automatische, parametrisierte Installation konfigurierbar sein c) Nach der Erstinstallation der Client Agenten muss ein weicher Roll Out einer Sicherheits Richtlinie erfolgen, d.h. es dürfen anfangs keinerlei Einschränkungen wirken d) Beim Ausrollen sollte eine Start Policy zuweisbar sein e) eine Änderung der Policy für mehrere Maschinen muss einfach möglich sein 2. Nicht Funktionale en Allgemein: Das Produkt sollte für den User weitestgehend transparent sein, z.b.: Benutzer bekommt eine Meldung je nach Konfiguration nur beim Zugriff auf nicht authorisierte Geräte Ansonsten sollte der User das Produkt gar nicht bemerken Checkliste en Endpoint Security Page 7

8 3. Spezielle en: 3.1. Investitionsschutz Im Maintenance Vertrag enthaltene Deutsch und Englischsprachige telefonische Hotline Hotline per E Mail Reaktionszeiten innerhalb von 24h Unterstützung bei der Produkteinführung über z.b. NetViewer oder vor Ort Sicherheit der Lösung im Betrieb European Headquarters Atrium Business Park Z.A Bourmicht 23, rue du Puits Romain L 8070 Bertrange Luxembourg phone: fax: Germany Office Watzmannstrasse Olching (Munich) Germany phone: +49 (0) fax: +49 (0) Checkliste en Endpoint Security Page 8

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