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1 ... sondern den Jahren Leben geben. Eine Betrachtung zur Lebensqualität im Kontext des metastasierten Mammakarzinom

2 ... sondern den Jahren Leben geben. den Jahren Leben geben. Leben was heißt das? Mit schwerer Erkrankung leben. Das Ausschöpfen der Zeit.

3 sondern den Jahren Leben geben. Ursula Frenger - Berlin

4 sondern den Jahren Leben geben. Birgit Gürtler - Potsdam

5 sondern den Jahren Leben geben. Uta Hauschild - Münster

6 sondern den Jahren Leben geben. Corinna Hirsch - Bayern

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8 Der Einzelne hat niemals mit einem anderen Menschen zu tun, ohne dass er etwas von dessen Leben in seiner Hand hält. Es mag wenig sein: eine vorübergehende Stimmung, eine Heiterkeit, die man erstickt oder erweckt; ein Leiden, das vertieft oder gelindert wird. Aber es kann auch unendlich viel sein, so dass der Einzelne es in der Hand hat, ob das Leben des Anderen gelingt oder nicht. Lögstrup 1989

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11 Das metastasierte Mammakarzinom

12 Wohin kann Brustkrebs metastasieren? Lymphogene Metastasierung: Lokalrezidiv Hämatogene Metastasierung: Knochen 50% Lunge 15 20% Leber ca. 10% Hirnmetastasen 10 41%

13 Eine Heilung, dass heißt Tumorfreiheit, ist bei Metastasierung nicht erreichbar, aber oft längerfristige Tumorrückbildung oder Wachstumsstillstand. Die Therapie ist den individuellen Bedürfnissen der Patientin anzupassen, dass heißt die Therapie ist palliativ.

14 Knochenmetastasen Symptom: Schmerzen Bewegungseinschränkung Frakturgefahr Diagnostik: Knochenszinitgraphie Röntgen Computertomographie Therapie: Schmerzlinderung Antihormone Antikörper Chemotherapie Bisphosphonate

15 Lungenmetastasen Symptom: Reizhusten Bluthusten Zunehmende Atemnot Schmerzen an der Brustwand Diagnostik: Röntgen der Lunge Computertomographie Therapie: Antihormone Antikörper Chemotherapie Strahlentherapie ggf. Pleurodese

16 Lebermetastasen Symptom: Appetitlosigkeit Gewichtsabnahme Störungen im Magen-Darm-Trakt mit Diarrhoestühlen Druckschmerzen im rechten Oberbauch Diagnostik: Sonographie Computertomographie Magnetresonanztomographie Therapie: Chemotherapie

17 Hirnmetastasen Symptom: Kopfschmerzen Gangunsicherheit Lähmungen Übelkeit Erbrechen Seh- und Sprachprobleme Epileptische Anfälle Persönlichkeits- und Bewusstseinsveränderungen Therapie: Strahlentherapie Diagnostik: Computertomographie Magnetresonanztherapie

18 Schmerzen

19 Definition Schmerz: Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit einer Gewebeschädigung verknüpft ist, aber auch ohne sie auftreten kann oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird. Schmerz ist immer subjektiv. IASP International Association for the Study of Pain

20 Schmerzursachen Tumorbedingte Schmerzen (60-90%) Tumorassoziierte Schmerzen (5-20%) Therapiebedingte Schmerzen (10-25%) Tumorunabhängige Schmerzen (3-10%)

21 Schmerzformen Nozirezeptor-Schmerz: Viszeral, z.b.: - Leberkapselschmerz - Darmkolik bei Kompression Somatisch, z.b.: - Tumoröse Knochenprozesse - Ulcera Neuropathischer Schmerz: Zentral, z.b.: - Metastasen des ZNS Peripherer, z.b.: - Polyneuropathie - Nervenwurzelkompression

22 Schmerzintensität Visuelle Analog-Skala Smiley-Skala Doloplus-Skala

23 Stufenschema der Schmerztherapie mit Medikamenten 3. Stufe stark wirksames Opioid + ggf. Stufe 1 2. Stufe schwach wirksames Opioid + ggf. 1 Stufe 1. Stufe nichtopioidhaltige Analgetika Zusätzliche Therapie mit Co-Analgetika und Adjuvantien

24 Mythen der Opiattherapie Ängste der Patientinnen Ängste der Ärzte

25 Der Schmerz hat eine schrecklichere Macht über die Menschheit als der Tod selbst. Albert Schweizer

26 Fatigue Definition Fatigue Deutliche Müdigkeit, verminderte Antriebskraft oder erhöhter Ruhebedarf, die in keinem Verhältnis zu kürzlich erbrachten Aktivitäten stehen.

27 Fatigue: Wird in seiner Bedeutung noch immer unterschätzt und zu selten behandelt Ist die häufigste Begleiterscheinung einer Tumorerkrankung Sie wirkt sich am stärksten auf den Alltag der Patientin aus und beeinträchtigt signifikant die Lebensqualität

28

29 Der Heiterkeit sollen wir, wann immer sie sich einstellt, Tür und Tor öffnen, denn sie kommt nie zur unrechten Zeit. Arthur Schopenhauer

30

31 Nach Viktor Frankl liegt die geistige Freiheit des Menschen in der Selbstbestimmungsmöglichkeit einer sinnvollen Lebensgestaltung bis zum letzten Atemzug.

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33 Der Mensch wird Mensch aus der Begegnung. Martin Buber

34 Wird Zeit, dass wir leben!

35 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit

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