Managed VPSv3 User s Guide

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1 Managed VPSv3 User s Guide Copyright 2006 VERIO Europe Seite 1

2 1 EINFÜHRUNG Wie dieses Dokument zu nutzen ist Zielgruppe des Dokuments Shell-Eingabeaufforderungen Kommando-Beispiele Überblick über Ihren Server Funktioneller Überblick über Features Überblick Services und Features FreeBSD ist ein UNIX-Betriebssystem FreeBSD UNIX und Ihr Server Nutzen Sie die Features Ihres Servers 11 2 KONFIGURATION IHRES SERVERS Zum ersten Mal mit Ihrem Server verbinden Zugriff auf Ihren Server User Accounts erstellen und bearbeiten Virtuelle Sub-Hosts konfigurieren Einen virtuellen Host erstellen 16 3 STANDARDAPPLIKATIONEN FÜR IHREN SERVER Apache HTTP Server Autoresponder FTP IMAP OpenSSH Root-Zugriff mit SSH sichern Zugriff auf autorisierte SSH Keys Perl POP 3 Server Programmiersprache Python 22 Copyright 2006 VERIO Europe Seite 2

3 3.9 Skriptsprache Ruby Einbetten von Ruby Code Sendmail SMTP Server SSL Signing Request und Private Key erstellen Benutzerdefinierte digitale Zertifikate Erlangen eines Signed Digital Certificate Installation Ihres benutzerdefinierten digitalen Zertifikats Umziehen Ihres benutzerdefinierten SSL-Zertifikats Benutzerdefinierte digitale Zertifikate erneuern 30 4 ZUSÄTZLICHE FEATURES INSTALLIEREN Accrisoft Freedom Apache DSO Module Aspell ClamAV CPX: Control Panel List Package Dada Mail Majordomo Mailman Service Expect FormMail Installation von FormMail Nutzung von FormMail HTTP-Analyze imanager: webbasiertes Server Utility va MajorCool Web Interface Maintenance Tool Metamail MySQL Namazu 39 Copyright 2006 VERIO Europe Seite 3

4 4.17 Open WebMail PHP phpmyadmin PGP/GnuGP PostgreSQL Mehrsprachen-Möglichkeiten in PostgreSQL Procmail Samba SpamAssassin Savelogs Shockwave SquirrelMail Swish-e TCL Time Zone benutzerdefiniertes Installationstool Tomcat TWIG Urchin 5 (Google Analytics) Urchin 5 Web Log Analyzer Features Konfiguration von Urchin Vinstall Utilities Library Entfernen von Softwarepaketen Softwarepakete in der Vinstall Utility Library WordPress Verfügbare Features Vor der Installation von WordPress Starten Über die Grundlagen hinaus mit WordPress The Webalizer Webmin WebTrends 51 Copyright 2006 VERIO Europe Seite 4

5 4.39 Wpoison Installation von Wpoison Nutzung von Wpoison Zend Optimizer Installation von Zend Optimizer Über die Grundlagen hinaus mit Zend Optimizer Zope Installation von Zope Nutzung von Zope Über die Grundlagen hinaus mit Zope 54 5 FEHLERSUCHE AUF IHREM SERVER Generelle Fehler Fehler beim Erstellen eines virtuellen Hosts Quotas überprüfen Logdateien überprüfen Idle Processes überprüfen Probleme mit benutzerdefinierten digitalen Zertifikaten 56 Copyright 2006 VERIO Europe Seite 5

6 1 Einführung Verwenden Sie die Anweisungen in diesem Dokument und wenden Sie Ihre Erfahrung bei der bisherigen Systemadministration, um die Installation eines Managed VPSv3 Accounts durchzuführen, alle Features auf Ihrem Virtual Privat Server zu verwalten und häufige Fehlerquellen zu beseitigen. Durch die Verwendung dieses Dokuments in Ihrem eigenen Tempo können Sie alleine ohne umfangreichen technischen Support die beschriebenen Aufgaben vornehmen. Die Einführung stellt Beschreibungen zum Gebrauch dieses Dokuments, der Zielgruppe und der Produktfeatures. Im Anschluss an diese Einführung finden Sie in diesem Dokument die folgenden Abschnitte: Konfiguration Ihres Servers Standardapplikationen für Ihren Server Zusätzliche Features installieren Fehlersuche auf Ihrem Server 1.1 Wie dieses Dokument zu nutzen ist Das vorliegende Dokument gibt einen Überblick über Ihren Server. Es beschreibt detailliert, wie Ihr Managed Virtual Private Server v3 (im Folgenden VPSv3) installiert, verwaltet und Probleme behoben werden. Soweit zutreffend werden zu diesen Aufgaben produktspezifische Kommandos und Operationen angegeben. Es nutzen jedoch nicht alle Features Ihres Managed Virtual Private Server produktspezifische Kommandos und Operationen. In diesen Fällen wird im vorliegenden Dokument detailliert beschrieben, wie die Features funktionieren und die Quellen des FreeBSD Betriebssystems oder des jeweiligen Softwareherstellers genannt. 1.2 Zielgruppe des Dokuments Das vorliegende Dokument gibt nützliche Informationen für FreeBSD VPSv3 Accountadministratoren u.a. in den folgenden Organisationen: Hosting Service Provider (HSP) Application Service Provider (ASP) Unabhängige Softwareanbieter Reseller Kleinere Unternehmen Mittelgroße Unternehmen Copyright 2006 VERIO Europe Seite 6

7 Bei der Beschreibung der Tasks und den Instruktionen wird davon ausgegangen, dass Sie moderate Kenntnisse im Umgang mit UNIX und dem FreeBSD Betriebssystem sowie ein breites Wissen von Internet- und Webhostingtechnologien besitzen. 1.3 Shell-Eingabeaufforderungen Kommando-Beispiele Bei der Angabe von Kommandozeilenbeispielen in diesem Dokument wird davon ausgegangen, dass Sie C shell (csh) oder TENEX C shell (tcsh) verwenden. Immer dann, wenn ein Kommando von einem User eingegeben werden kann, zeigt das vorliegende Dokument eine Dollar ($) Eingabeaufforderung an. Wenn ein Kommando jedoch nur vom root eingegeben werden kann, wird eine Raute (#) angezeigt. Wenn Sie den Instruktionen in diesem Dokument folgen, achten Sie genau auf die richtige Eingabe der Sonderzeichen. Der root Pfad beinhaltet typischerweise /bin, /abin, /usr/bin, oder usr/sbin Verzeichnisse. Die Instruktionen für Kommandos in diesen Verzeichnissen zeigen die Kommandos ohne absolute Pfadnamen. Instruktionen in anderen Verzeichnissen zeigen in den Beispielen den absoluten Pfad an. 1.4 Überblick über Ihren Server FreeBSD VPSv3 ist die dritte Version unserer maßgeschneiderten VPS Technologie. Ihr Server stellt Zugang zu Services der Systemadministration und zu technischem Support zur Verfügung. Darüber hinaus können Sie Ihren VPS genau so konfigurieren und anpassen wie Sie es wünschen. Ihr Server bietet Ressourcen für großen Internettraffic und ist weiterhin sehr gut geeignet für Applikationen, die Random Access Memory (RAM) stark beanspruchen. So verfügt Ihr Server beispielsweise über die Vorzüge von dedizierter Geschwindigkeit und Performancelevels. Eine trafficintensive Seite wäre jedoch auf einem dedizierten Datenbank-Server besser aufgehoben. Einer der nützlichsten Vorteile Ihres Servers ist, dass Sie den Zugang kontrollieren können und gleichzeitig vollständige Kontrolle über alle Webseiten auf Ihrem Server haben. Wenn Sie den folgenden Empfehlungen folgen, können Sie so viele Accounts wie Sie benötigen erstellen, sowohl für Post Office Protocol (POP3) und File Transfer Protocol (FTP) und das ohne zusätzliche Kosten. Nutzen Sie Ihren Server als Webserver, können Sie weiterhin umgehend Fehler bei Endnutzern analysieren und beheben Funktioneller Überblick über Features Es gibt verschiedene FreeBSD VPSv3 Accounts mit unterschiedlich großem Speicherplatz. Alle Accounts beinhalten unlimitierten Datentransfer, unlimitierte User- Accounts, Mailboxes und virtuelle Hosts. Ihr Server verwendet Intel Hardware. Die folgende Liste gibt Ihnen einen funktionellen Überblick über die Features Ihres Servers: Nutzen und kontrollieren Sie den Root-Zugriff auf Ihren Server Konfigurieren Sie multiple Shell-Account Hosten Sie eine unbegrenzte Anzahl an -Accounts Unterstützen Sie sicher multiple Websites Copyright 2006 VERIO Europe Seite 7

8 Nutzen Sie die FreeBSD Ports Collection an Applikationen Installieren und konfigurieren Sie die Applikationen Ihrer Wahl Überwachen Sie die Stabilität Ihres Servers Nutzen Sie das CPX: Control Panel ein Webinterface für vereinfachte Accountadministration Überblick Services und Features Die folgende Liste gibt Ihnen einen Überblick über die Services und Features Ihres Servers: Web Services Mail Services FTP Services SFTP Webentwicklungs-Tools E-Commerce Datenbanken Multimedia Statistiken und Pakete zur Analyse von Logs Web Services Ihr Server bietet die folgenden Web Services: SSL Secure Server Unterstützung Vollständige Konfigurationsdateien Raw Log-Dateien Voller cgi-bin Zugriff Unterstützung von Dynamic Modules Erstellen und verwalten Sie multiple Podcasts Mail Services Ihr Server bietet die folgenden Mail Services: Unlimitierte Anzahl an POP-Mailboxen Unlimitierte Anzahl an IMAP-Mailboxen Quote (Speicherplatz) Unlimitierte Anzahl an Aliasen (Weiterleitung) Copyright 2006 VERIO Europe Seite 8

9 Unterstützung von Autorespondern Unterstützung von Mailing-Listen Anti-Spam Features Webmail FTP Services Die FTP-Unterstützung Ihres Servers ermöglicht Ihnen die Nutzung sowohl von Anonymous FTP als auch von unlimitierten nicht-anonymen FTP Accounts. Sie können weiterhin Limits für Uploadquoten setzen und Willkommens- und Verzeichnisnachrichten nach Wunsch konfigurieren. Mehr zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt FTP auf Seite 19. Hinweis: Der SFTP-Support Ihres Servers ermöglicht FTP-Zugriff über SSH Webentwicklungs-Tools Ihr Server unterstützt die folgenden Webentwicklungs-Tools: va, va Servlets und vaserver Pages Ihr Server unterstützt va, va Servlets und vaserver Pages (http://java.sun.com/). va ist ein Warenzeichen der Sun Corporation. va-produkte werden von dieser Organisation entwickelt, gewartet und vertrieben. Obwohl Sie die gleiche Software beinhalten, bieten die Accounts Basic und Pro keinen Support für va-applikationen. Ihr Server beinhaltet maßgeschneiderte Installationsutilities (oder vinstall) für va Developer s Kit (JDK) und va Runtime Environment (JRE). Mehr zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt va auf Seite 38. imanager webbasiertes Server Utility Vergleichbar mit dem CPX. Control Panel, ist imanager ein webbasiertes Serverutility, mit dem Sie viele der häufigen Aufgaben der Serveradministration vornehmen können. Neben den grundlegenden User- und Subhost-Konfigurationstools bietet imanager einen IMAP -Manager und einen leicht zu verwendenden Dateimanager. Ihr Server verfügt über einen vinstall für imanager. PHP4, PHP5 Ihr Server unterstützt PHP: Hypertext Prepocessor (http://www.php.net/), die weit verbreitete und für viele Anwendungszwecke einsetzbare Open-Source Script Sprache, die von den meisten UNIX-Binaries vertrieben wird. Ihr Server verfügt über einen vinstall für PHP. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt PHP auf Seite 39. MIVA Empresa Ihr Server unterstützt MIVA Empresa für die Webentwicklung und verfügt über einen vinstall für die Software. Perl5 Perl ist standardmäßig auf Ihrem Server vorinstalliert. Ihr Server unterstützt Perl (http://www.perl.org/), die weit verbreitete Open-Source Programmiersprache für verschiedene Plattformen und wird von den meisten UNIX-Binaries vertrieben. Ihr Server verfügt über einen vinstall für mod_perl. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt Perl auf Seite 22. Copyright 2006 VERIO Europe Seite 9

10 E-Commerce FreeBSD VPS v3 unterstützt die folgenden Ecommerce-Softwarepakete: ShopSite Für eine zusätzliche Gebühr können Sie ShopSite (http://shopsite.com/) Shopping Cart zu Ihrem Server hinzufügen. Verwenden Sie die ShopSite Kundendokumentation und den Websiteinhalt für weitere Informationen. Miva Empresa MIVA Empresa (http://smallbusiness.miva.com/products/empresa/) stellt eine Ecommerce-Lösung zur Verfügung. Eine Reihe von vinstall Utilities sind verfügbar, um Ihnen bei der Installation zu helfen Datenbanken Die folgenden Datenbanken sind als Add-On für Ihren Server verfügbar: MySQL Ihr Server unterstützt die aktuelle stabile Version von MySQL, einem Open-Source Datenbankserver und tool, das unter den Bedingungen der GNU General Public License (GPL) vertrieben wird. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt MySQL auf Seite 39. PostgreSQL Ihr Server unterstützt die aktuelle stabile Version von PostgreSQL, einem relativen Open-Source Datenbanksystem, das von PostgreSQL Global Development Group unter der Berkley Software Distribution (BSD) Lizenz vertrieben wird. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt PostgreSQL auf Seite 40. Oracle Gateways Ihr Server unterstützt Oracle Open Gateways (früher auch SQL*Connect genannt). Sie können dieses Produkt verwenden, um auf Daten aus nicht-oracle Datenbanken und Dateisystemen zuzugreifen. Das Produkt wird entwickelt, gewartet und vertrieben von Oracle (http://www.oracle.com/technology/products/gateways/index.html) Multimedia Shockwave/Flash unterstützt Multimedia Playback auf Ihrem Server. Der Shockwave Player ermöglicht es Ihnen, interaktive Webinhalte anzusehen. Mehr zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt Shockwave auf Seite Statistiken und Pakete zur Analyse von Logs Die folgenden Statistik- und Analyseprogramme stehen als Add-On auf Ihrem Server zur Verfügung: WebTrends Ihr Server unterstützt WebTrends (http://www.webtrends.com/), ein Log Analyzer der wertvolle Informationen über Ihre Website und deren Besucher sammelt und berichtet. Webmin Ihr Server unterstützt Webmin (http://www.webmin.com/), ein webbasiertes Interface für UNIX-Systemadministration. Es gibt ein Copyright 2006 VERIO Europe Seite 10

11 maßgeschneidertes Installationsutility (vinstall webmin), das Ihnen beim Installieren des Interfaces hilft. Webmin ist verfügbar aus der FreeBSD Ports Collection. Urchin Diese Software bietet Webanalysen und Trafficberichte für eine oder mehr Websites und bietet genaue und leicht verständliche Berichte. 1.5 FreeBSD ist ein UNIX-Betriebssystem VPSv3 verwendet FreeBSD UNIX (FreeBSD 6.x), einen häufig implementierten UNIX- Standard. Ihr Server setzt das UNIX Dateisystem 2 (UFS2) ein. FreeBSD ist ein Derivat der Berkley Software Distribution (BSD), ursprünglich entwickelt von der Computer Systems Research Group (CSRG) an der University of California, Berkeley in den USA. Dieses Betriebssystem wird vertrieben unter den Bedingungen der FreeBSD Foundation (http://www.freebsdfoundation.org/). Das Betriebssystem basiert auf offenen Standards und stammt ab vom community-unterstützten Open-Source FreeBSD Projekt. Es bietet Support für zahlreiche Open-Source Kommunikations-, Datenbank- und Softwareapplikationen. 1.6 FreeBSD UNIX und Ihr Server Beim Vornehmen von Konfigurations-, Administrations- und Fehlerbeseitigungsaufgaben werden Sie Ihr vorheriges Wissen über Open-Source Softwareapplikationen bei VPSv3 anwenden können. Durch das Verwenden von Root-Zugriff können Sie Zugriff auf alle Ports gewähren. Der Server unterstützt multiple User und userbasierte Applikationen. Durch den Zugriff auf alle Logs Ihres Servers ist die Administration pro Service ein Kinderspiel. Datenbackups, Serversicherheit und Softwareupdates werden über die Serversoftwareupdates aktualisiert, die oftmals keine Aktion von Ihrer Seite erfordern. Ihr Server kann aus der Ferne neu gestartet werden und läuft ständig mit Softwareapplikationen zur Serverüberwachung. Sie können Ihren Server so konfigurieren, dass multiple User mit Shell, Web, FTP und/oder -Rechten unterstützt werden. Das FreeBSD Betriebssystem bietet eine kompatible Basis für Servervirtualisierung auf Betriebssystemebene, ein auf UFS2 (oder skel) basierendes Template sowie copy-onwrite (COW) Dateisystemoptimierung. Vollständige Informationen über die von Ihrem Server unterstützten Kommandos finden Sie in den Manual Pages (oder man pages). Man pages beinhalten weiterhin Informationen über System Calls, Library Calls, spezielle Dateien und Dateiformate und Konventionen. 1.7 Nutzen Sie die Features Ihres Servers Im Folgenden finden Sie Beispiele, wie Sie die Features Ihres Servers nutzen können: Hosten Sie eine Ecommerce-Website Unterstützen Sie ein geschlossenes Intranet Erstellen Sie eine benutzerdefinierte Entwicklungsumgebung Stellen Sie ein webbasiertes Kalendersystem bereit Copyright 2006 VERIO Europe Seite 11

12 Stellen Sie Multimedia-Applikationen bereit Verwalten Sie ein -System Erstellen Sie ein Support-Trackingsystem Sichern Sie wichtige Daten durch Backups Hosten Sie multiple Websites Copyright 2006 VERIO Europe Seite 12

13 2 Konfiguration Ihres Servers Wichtig: Wenn Sie migrieren oder Services auf einen VPSv3 transferieren, sollten Sie immer eine lokale Kopie der Dateien haben, die essentiell für Ihre Website sind, z.b. wichtige Inhalte und Graphiken. Speichern Sie diese so ab, dass Sie darauf zugreifen können, wenn Sie nicht mehr auf Ihren Server zugreifen können. Dieses Backup sollten Sie machen, bevor Sie den folgenden Anweisungen folgen. Wenn Sie mit der Konfiguration Ihres Servers beginnen, sollten Sie die Prozessorleistung, Arbeitsspeicher und Speicherplatz Ihres lokalen System berücksichtigen. Die grundlegenden Netzwerkanforderungen für den Betrieb Ihres Servers sind: Local Area Network (LAN) Internetverbindung Gültige IP-Adresse IP-Adressen sind offen für einen Zugriff von außen, wenn Sie keine Firewall verwenden 2.1 Zum ersten Mal mit Ihrem Server verbinden Wichtig: Schützen Sie immer den Root-Zugriff auf Ihren Server sowie die Passwörter, die Sie für root, administrative und User-Accounts vergeben. Beim Bestellen eines Servers haben Sie einen Usernamen und ein Passwort für Ihren administrativen User-Account bekommen. Dieser Account ist der, den Sie verwenden müssen, um administrative Aufgaben auf Ihrem Server vorzunehmen. Ihr administrativer User ist der primäre User für die Verwaltung Ihres Accounts. Der administrative User verfügt über - und FTP-Berechtigungen sowie die Möglichkeit, virtuelle User-Accounts zu verwalten. Der administrative User verwaltet FTP, Web und -Konfigurationen. Er ist ein Mitglied der Wheel Group, dies bedeutet, dass der administrative User über das su Kommando zum Root-User werden kann. Verwenden Sie immer ein sicheres Protokoll wie Secure Shell (SSH), SFTP oder Secure Copy (SCP) wenn Sie sich mit Ihrem Server verbinden, um administrative Aufgaben vorzunehmen. Vermeiden Sie es, Sie direkt als Root-User mit Ihrem Server zu verbinden, und wenn doch, dann verwenden Sie niemals ein ungesichertes Protokoll. Nach einem erfolgreichen Login sind Sie im Home-Verzeichnis des Users. Nur die Dateien und Verzeichnisse dieses Users sind hier erreichbar. Wenn Sie auf die Hauptverzeichnisse des Servers zugreifen möchten, müssen Sie in das Serververzeichnis wechseln. Denken Sie immer daran, dass der Root-User der primäre administrative User auf Ihrem Server ist. Zum Ändern vieler Systemdateien wie z.b. Hinzufügen oder Ändern von Usern müssen Sie der Root-User sein. Da der Root-User ein so wichtiger User mit so vielen Rechten ist, sollten Sie besonders vorsichtig bei der Wahl eines Root-Passwortes und Copyright 2006 VERIO Europe Seite 13

14 dessen Geheimhaltung sein. Erst nach der Konfiguration von SSH-Keys können Sie sich direkt als Root-User mit dem Server verbinden. Bis dahin kann jeder User, der zur Wheel Group gehört (wie z.b. der administrative User der bei der Accountbereitstellung automatisch erstellt wurde), sich mit dem Server verbinden und mit Hilfe des su Kommandos zum Root-User wechseln. Verwenden Sie niemals ein ungesichertes Protokoll wie z.b. Telnet für administrative Aufgaben. Wenn Sie dies tun, können verschlüsselte Daten von böswilligen Hackern ausspioniert werden. Da der Root-User nur für administrative Zwecke verwendet werden sollte, hat er keine - oder Webberechtigungen. Alle User mit Shell-Zugriff können Useridentifikationen mit Hilfe des UNIX substitute user Kommandos (su) ändern. Dies ermöglicht es für autorisierte User, Root-User zu werden, ohne dass dafür ein Passwort abgefragt wird. Alle anderen User können dies nur, wenn Sie das Passwort eingeben. 2.2 Zugriff auf Ihren Server Shell stellt ein leistungsstarkes Tool für Ihre Serveradministrationsaufgaben bereit. Sie haben SSH-Zugriff auf Ihren Server. Ihr Server profitiert von einer sicherheitsgehärteten Umgebung, die sicherstellt, dass Ihre Daten nicht gefährdet werden. Da SSH vollständige Shell-Fähigkeit über einen sicheren Kanal bereitstellt, ist es ein nützliches Tool zur Verwaltung Ihres Servers. Während SSH vor Telnet vorzuziehen ist, verfügen die meisten Betriebssysteme über einen Telnet-Client. Ihr Shell Login beinhaltet auch ein eingebautes Telnet-Client Programm. Wenn Sie sich für einen SSH-Client entschieden haben, müssen Sie einen remote host angeben, um sich mit Ihrem Server zu verbinden. Ihr remote host ist Ihr Server, geben Sie also Ihren Domainnamen, Ihre temporäre Domain (falls zutreffend) oder Ihre IP-Adresse ein. Im Folgenden werden Sie nach Ihrem Login und Ihrem Passwort gefragt. Verwenden Sie die UserID und das Passwort, dass Ihnen nach Bestellung des Servers zugeschickt wurde. Wenn der Login-Prozess erfolgreich war, haben Sie Zugriff auf Ihren Server und können Kommandos darauf ausführen. Folgen Sie diesen Schritten, um mittels SSH auf Ihren Server zuzugreifen: 1. Loggen Sie sich über SSH auf Ihrem Server ein. Verbinden Sie sich z.b. auf einen Server example.example.net mit Eingabe der Adresse wie folgt: ssh 2. Wenn Sie auf dem Server eingeloggt sind, zeigen Sie bestehende Accounts an mit dem Kommando vlist -a 3. Verwenden Sie einen Browser, um auf die Websites auf Ihrem Account zuzugreifen: oder Copyright 2006 VERIO Europe Seite 14

15 2.3 User Accounts erstellen und bearbeiten Ihr Server ermöglicht das Erstellen von neuen Usern durch manuelle Bearbeitung der Dateien, die die User-Informationen beinhalten. Um diese Aufgabe zu vereinfachen verfügt Ihr Server über Kommandos, die Sie durch den Prozess führen. Das Kommando vadduser ist ein spezifisches Skript, mit dem User-Accounts hinzugefügt werden können. Wenn Sie sich mit dem Kommando nicht auskennen, sehen Sie in den Manual pages nach (#man vadduser). Um das vadduser Kommando auszuführen, verbinden Sie sich über SSH mit Ihrem Server und geben Sie dann vadduser bei der Kommandoaufforderung ein. Die Instruktionen im Fenster fragen Sie nach den benötigten Informationen. Das Kommando vedituser ist ein spezifisches Skript, mit dem bestehende User-Accounts modifiziert werden können. Es fragt nach Änderungen der Userinformationen, inklusive Berechtigungen und Quoten. Da die Informationen zu User-Accounts an mehreren Stellen gespeichert werden, u.a. in zerlegten Datenbanken, ist es wichtig, die oben aufgeführten Tools zu verwenden und nicht zu versuchen, die Accountinformationen direkt in den Dateien zu ändern. Wenn ein User-Account nicht mehr weiter benötigt wird, können Sie den Account mit dem Kommando vrmuser entfernen. Hierbei haben Sie die Option, das entsprechende Home- Verzeichnis zu behalten oder ebenfalls zu entfernen. Verwenden Sie dieses Kommando nicht, wenn Sie einen User deaktivieren möchten, der zu einem späteren Zeitpunkt wiederhergestellt werden soll. In diesen Fällen ist es besser, das Passwort zu ändern oder die Rechte des Users zu deaktivieren. Userinformationen werden in mehreren verschiedenen Dateien auf Ihrem Server gespeichert. So enthält z.b. die Datei /etc/passwd eine Liste der Usernamen zusammen mit Accountinformationen. Ein Eintrag für den User test wäre z.b. test:*:1001:1001:test User Account:/home/test:/usr/local/bin/tcsh Der Eintrag enthält sieben durch Doppelpunkt getrennte Felder. Das erste Feld ist der Username gefolgt von einem Sternchen, das das Passwort repräsentiert (aus Sicherheitsgründen werden Passwörter nicht direkt in der Datei gespeichert). Es folgen zwei Zahlen, die erste ist die UserID Nummer, die zweite die GroupID Nummer. Beide werden vom Account verwendet, um Dateizugriffe und Rechte zu verfolgen. Nach den Zahlen folgt der real name oder die Beschreibung des User-Accounts, gefolgt vom Home- Verzeichnis des Users. Am Schluss steht der verfügbare Shell-Zugriff. Userpasswörter werden im Hash-Format in der Datei spwd.db/master.passwd gespeichert. Diese Datei ist ähnlich der passwd Datei, es gibt jedoch einige zusätzliche Felder, die das System verwendet. Weitere Userinformationen wird gespeichert in Dateien wie /etc/group und /quota.user. Administratoren können Informationen über User und Userquoten mit dem Kommando vlistuser einsehen. Dieses zeigt eine Liste aller User-Accounts (exklusive der Systemuser). Copyright 2006 VERIO Europe Seite 15

16 2.4 Virtuelle Sub-Hosts konfigurieren Virtuelles Subhosting ist eines der wichtigsten Features Ihres Servers und des Apache HTTP Servers. Es erlaubt Ihnen, multiple Domainnamen zu unterstützen, die alle auf Ihre eigene Subdirectory auf einem einzigen Account auflösen. Sie können example1.com und example2.com auf dem gleichen Account hosten, jede Website mit Ihrem eigenen Domainnamen und Inhalten. Teilen Sie jedem virtuellen Subhost seinen eigenen FTP- Login mit Zugriff auf ein eigenes Subdirectory und -Adressen mit der eigenen Domain zu. 2.5 Einen virtuellen Host erstellen Das Kommando vaddhost ruft von der Kommandozeile ein interaktives Programm auf, das den Prozess der Konfiguration von virtuellen Subhosts automatisiert. Nach Starten von vaddhost werden Sie verschiedene Fragen über die Konfiguration Ihres virtuellen Subhosts gefragt und es werden Ihnen Standard-Antworten angeboten. Mit der Beantwortung der Fragen wird vaddhost die Definition des virtuellen Hosts mit jedem Stück an neuer Information vervollständigen. Wenn Sie alle Fragen beantwortet haben, erstellt vaddhost alle nötigen Verzeichnisse, fügt den Eintrag für den virtuellen Host in die Hauptkonfigurationsdatei des Webservers (/www/conf/httpd.conf) ein und erstellt ein Backup Ihrer alten /www/conf/httpd.conf Datei in Ihrem /www/conf Verzeichnis. Diese Backup-Dateien können Sie nach Belieben entfernen. Hinweis: Wenn Sie den Standard (/www/conf/httpd.conf) ersetzt haben und diese nicht bereits die NameVirtualHost Direktive enthält, müssen Sie diese erst hinzufügen, bevor Sie virtuelle Subhosts hinzufügen können. Zum Ausführen des vaddhost Kommandos verbinden Sie sich mit Ihrem Server über SSH und folgen Sie diesen Schritten: 1. Führen Sie das vaddhost Kommando aus. 2. Spezifizieren Sie eine oder mehrere Domainnamen für jede virtuelle Subhost- Definition. Typischerweise enthalten Virtual Host Names mindestens und SUBHOST-DOMAIN.NAME. 3. Geben Sie die administrative -Adresse für den virtuellen Subhost ein. Diese identifiziert die Person, die für die Website des virtuellen Subhosts verantwortlich ist. Wenn die -Adresse, die Sie angeben ein -User-Account ist, führen Sie das vadduser Kommando separat aus, um einen -Account hinzuzufügen. Copyright 2006 VERIO Europe Seite 16

17 3 Standardapplikationen für Ihren Server Das Betriebssystem Ihres Servers unterstützt die FreeBSD Ports and Packages (http://www.freebsd.org/ports/). Weiterhin verfügt Ihr Server über Standardapplikationen. Die folgende Tabelle beschreibt die Applikationen, die standardmäßig bei der Konfiguration Ihres Servers installiert werden und gibt einen kurzen Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten der Applikationen. Applikation Apache DSO Module Apache Web Server Autoresponder Unterstützung Anwendung Apache DSO Module sind dynamisch gespeicherte Objekte, die in Übereinstimmung mit der Apache API Spezifikation geschrieben wurden und in den Apache Web Server geladen werden können. Apache Module können werden dynamisch in die Webserverkonfigurationsdatei geladen. Apache HTTP (oder Web) Server und Web Server Module von Apache Hypertext Transfer Protocol (HTTP) Server. Autoresponder ist ein -Alias, der ein Programm ausführt, das automatisch auf alle -Nachrichten an eine bestimmte Adresse antwortet. FTP Server und User ProFTPD bietet die anonyme Konfiguration und Unterstützung für FTPS (FTP/SSL), das Transport Layer Security (TLS) Protokolle wie Anonymous FTP und FTP Server Processes beinhaltet. Ihr Account unterstützt einen unlimitierte Anzahl an FTP-Usern. IMAP Server und - Accounts OpenSSH Perl und mod_perl POP3 Server und -Accounts Python Ihr Account verwendet Software von University of Washington IMAP (UW IMAP). Standardmäßig unterstützt Ihr Account eine unlimitierte Anzahl an POP/IMAP - Accounts. OpenSSH bietet Connectivity-Tools, die sämtlichen Traffic (inkl. Passwörter) verschlüsseln, um so Eavesdropping, Connection Hijacking und andere Attacken zu eliminieren. OpenSSH unterstützt weiterhin sichere Tunneling- Fähigkeiten und verschiedenen Authentifizierungsmethoden sowie häufig verwendete Versionen des SSH-Protokolls. Perl bietet eine plattformübergreifende Programmiersprache. Ihr Account unterstützt Post Office Protocol, Version drei (POP3) Services zum Handlen von . Standardmäßig wird eine unlimitierte Anzahl an Accounts unterstützt. Python bietet eine dynamische Programmiersprache für Ihren Server. Ruby Ruby bietet eine interpretierte Skriptsprache für objektorientiertes Programmieren. Copyright 2006 VERIO Europe Seite 17

18 Sendmail SMTP Server SSL und SSL mail Verschlüsselung Unauthorized Protection Relay Sendmail mit unlimitierten Aliasen unterstützt das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP). Privacy und Verschlüsselung unterstützt von Secure Sockets Layer (SSL) Protocol. Ihr Account verwendet standardmäßig ein SSL-Zertifikat. Ihr Account unterstützt den SSH Service unter inetd und ermöglicht die Limitierung von eingehenden SSH- Verbindungen, um die zusätzliche Last zu eliminieren. Wenn Sie Ihre inetd Konfiguration ändern, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Konfiguration mit der neuen Konfiguration funktioniert. 3.1 Apache HTTP Server Ein Hauptservice Ihres Accounts ist die Unterstützung des Apache HTTP Server, Version 2.x. Die Open-Source Software wird von der Apache Software Foundation (http://www.apache.org/) unter den Bedingungen der Apache License vertrieben. 3.2 Autoresponder Hinweis: Die Informationen in diesem Dokument treffen nur dann zu, wenn Sie nicht das CPX: Control Panel Web Interface installiert haben. Wenn Sie das Web Interface installiert haben, lesen Sie die Dokumentation für CPX: Control Panel. Automatische Antworten auf elektronische s (auch autoresponder oder autoreply genannt) sind Bestandteile der wichtigsten Services Ihres Accounts und standardmäßig auf Ihrem Server installiert. Der Autoresponder bietet einen -Alias, der ein Programm ausführt, das automatisch auf jede an Ihn gerichtete antwortet. Sie können den Autoresponder für eine mit jeder beliebigen Nachricht füllen, wie z.b. FAQ, Marketing-Informationen oder einer Produktliste. Um einen Autoresponder zu konfigurieren, erstellen und speichern Sie eine passende Antwort-Nachricht mit dem Namen /.autoreply im Home-Verzeichnis des Users. Sie können einen Online-Dateieditor wie Pico, vi oder Emacs verwenden oder die Datei aus Ihrem lokalen System transferieren. Wenn Sie die Datei transferieren, stellen Sie sicher dass Sie die Datei im ASCII Modus hoch- und runterladen. Sie erstellen z.b. einen User information und erstellen eine automatische Antwort für die -Adresse, die mit diesem User assoziiert wird: Danke, dass Sie sich für Informationen über Example s Produkte und Dienstleistungen interessieren. Einer unserer Vertreter wird Sie innerhalb von 24 Stunden kontaktieren. In der Zwischenzeit empfehlen wir unsere FAQ unter Nach dem Erstellen und Speichern der Nachricht für einen User, fügen Sie die Information in der Datei /etc/aliases ein. Für obiges Beispiel könnte der Eintrag wie folgt aussehen: info: " /usr/local/bin/autoreply -f info-reply a info" Ihre Server stellt das Kommando vnewaliases zur Verfügung, dass die Datei /etc/aliases.db aktualisiert, also z.b.: # vnewaliases Copyright 2006 VERIO Europe Seite 18

19 Wenn Ihr Server nun s an erhält, sendet er einen automatische Nachricht mit dem Inhalt der Nachricht, die Sie in der Datei /.autoreply abgespeichert haben. Im vorangegangenen Beispiel werden s an auch geschickt an Ohne den Eintrag würde die des Kunden nicht an weitergeschickt werden und Sie müssten die -Adresse abrufen. Im vorangegangenen Beispiel wurden zwei optionale Argumente in der Datei /etc/aliases hinzugefügt. Verfügbare Optionen sind: Die -m Option spezifiziert eine andere Nachrichtendatei (z.b. autoreply m /etc/mymessage). Stellen Sie sicher, dass Sie den kompletten Pfad zum Home- Verzeichnis des Users angeben. Die -f Option ermöglicht die Änderung der Absenderadresse für die Autonachricht (im vorangegangenen Beispiel Hinweis: Wenn Sie einen Autoreply erstellen, überprüfen sie, ob die Absenderadresse anders als die Empfängeradresse ist. So verhindern sie, dass Nachrichten in einer autoreply loop ohne Autoresponder gefangen sind. Die -a Option spezifiziert einen User, für den ein Autoreply antworten kann. Der angegebene User sollte der gleich sein wie der, der für den Autoreply konfiguriert wurde (z.b. info:... a info). Die -h Option kann hinzugefügt werden, um X-Info Header für Autoreplies abzuschalten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in den Recommendations for Automatic Responses to Electronic Mail published as an Internet Engineering Task Force Request for Comment (http://www.faqs.org/rfcs/rfc3834.html). 3.3 FTP FTP ermöglicht es, Dateien von einem Rechner auf einen anderen zu kopieren. Als wichtiger Server unterstützt Ihr Server ProFTPD mit Transport Layer Security (TLS) Protocol sowie anonyme Konfiguration für unlimitierte User. Die Software ist standardmäßig installiert als einer der wichtigsten Services Ihres Servers. Die FTP Services Ihres Servers sind sicher und konfigurierbar. Die Software wird vertrieben vom ProFTPD Project (http://www.proftpd.org) und ist kostenlos verfügbar unter den Bedingungen der GPL. Bei der Konfiguration von ProFTPD sollten Sie nur die Applikationsfeatures implementieren, die von der aktuellen Version unterstützt werden. Um FTP-Transfer zum Transfer von Dateien zwischen Ihrem Server und Ihrem lokalen Rechner zu verwenden, muss ein FTP Client (oder Programm) auf Ihrem lokalen System installiert sein. Konfigurieren Sie ProFTPD für Ihren Server je nach Ihren Ansprüchen an die Software. Die Konfigurationsdatei für ProFTPD liegt an folgender Stelle: /etc/proftpd.conf Verwenden Sie einen Online Dateieditor zum Transferieren der Datei auf Ihr lokales System, um Konfigurationsänderungen vorzunehmen. ProFTPD läuft als Daemon auf Copyright 2006 VERIO Europe Seite 19

20 Ihrem Server. Die Software liest die Konfigurationsdatei jedes Mal, wenn ein Prozess erzeugt wird aus. 3.4 IMAP Standardmäßig bietet Ihr Server IMAP Server Prozesse. Sie können so viele IMAP User hinzufügen wie Sie möchten. Das Protokoll. bietet einen Methode zum Zugreifen auf s oder andere elektronische Nachrichten. IMAP ermöglicht es, dass die Nachrichten auf dem Mailserver gespeichert werden. Das Protokoll ermöglicht einem -Programm, auf entfernte Nachrichten so zuzugreifen, dass es für den User lokal wirkt. So kann z.b. ein Mail User auf dem IMAP-Server gespeicherte s vom lokalen Rechner zu Hause, von der Workstation oder vom Notebook aus verändern. Das Protokoll ermöglicht Ihnen dies ohne Speichern von Mail auf Ihrem lokalen Rechner. So können Sie von jedem Ort auf Mails zugreifen. -Adresse Diese wird oft aufgeführt als IMAP Account, return address oder reply address, manche Programme fragen diese ggf. mehrmals ab. In jedem Falle ist dies immer Ihr Username bei Ihrer Hostdomain (so z.b. Username Auch oft IMAP ID oder Account Name genannt; dies ist Ihr Username Passwort Dies ist das mit Ihrem Usernamen assoziierte Passwort. Manche Programme fragen das Passwort erst beim Abrufen von Mails ab. Incoming Mailserver Dieser Ausdruck (oder ähnliche) bezieht sich auf den Domainnamen, bei dem Ihre s gespeichert werden. Ihre wird auf Ihrem Server gespeichert, geben Sie daher Ihren Hostnamen an. Weitere Informationen über IMAP finden Sie bei der IMAP Connection (http://www.imap.org/). 3.5 OpenSSH Die OpenSSH Software ist ein standardmäßig installierter Hauptservice, der SSH Konnektivitätstools zur Verfügung stellt. Die Software gibt Ihnen eine Alternative zu Telnet, rlogin und FTP. Andere Konnektivitätstools können Passwörter unverschlüsselt über das Internet versenden. OpenSSH verschlüsselt sämtlichen Traffic inklusive Ihrer Passwörter. Die Software reduziert die Möglichkeit von Eavesdropping und Connection Hijacking. OpenSSH unterstützt alle Version des SSH Protokolls. OpenSSH (http://www.openssh.com/) wird entwickelt von und vertrieben unter den Bedingungen des OpenBSD Projekts (http://www.openbsd.org/) Root-Zugriff mit SSH sichern Hinweis: Stellen Sie sicher, dass Sie eine alternative Methode zur Verbindung mit Root haben (während des Testens des SSH-Zugriffs) Copyright 2006 VERIO Europe Seite 20

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