Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Medizin einer hohen Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Medizin einer hohen Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum"

Transkript

1 Aus der Medizinischen Klinik II im Berufsgenossenschaftlichem Universitätsklinikum Bergmannsheil Bochum der Ruhr-Universität Bochum Direktor: Prof. Dr. med. A. Mügge Langzeitergebnisse von Koronarpatienten nach Therapieempfehlung in Folge intrakoronarer Druckmessungen Vergleich klinischer Ereignisraten bei Patienten mit FFR- Messergebnis im Bereich zwischen 0,75 und 0,80 Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Medizin einer hohen Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum vorgelegt von Yasemin Halilcavusogullari aus Werdohl 2012

2 Dekan: Referent: Korreferent: Prof. Dr. med. K. Überla Prof. Dr. med. A. Mügge Prof. Dr. med. W. Josephs Tag der mündlichen Prüfung:

3 Abstract Halilcavusogullari Yasemin Langzeitergebnisse von Koronarpatienten nach Therapieempfehlung in Folge intrakoronarer Druckmessungen Vergleich klinischer Ereignisraten bei Patienten mit FFR-Messergebnis im Bereich zwischen 0,75 und 0,80 Problem: Der Bereich 0,75 bis 0,80 der FFR wird als Gray Zone bezeichnet. Er stellt eine Herausforderung für die interventionelle Kardiologie dar, da es keine evidenz-basierten Therapieempfehlungen für diesen Bereich gibt. In diesen Fällen werden Entscheidungen häufig unter der Hinzunahme weiterer Aspekte, wie die Klinik des Patienten, die Belastbarkeit des Patienten und nicht invasive Testergebnisse getroffen. Methode: In dieser Arbeit werden Patienten mit einem FFR-Wert in der Gray Zone anhand der bei ihnen durchgeführten Therapie (konservativ versus Revaskularisation) in zwei Gruppen unterteilt und der weitere klinische Verlauf der Patienten anhand eines Follow-up Fragebogens erfasst und miteinander verglichen. Erfasst werden die persistierende Beschwerdesymptomatik und das auftreten von negativen kardiovaskulären Ereignissen (wie Tod, Myokardinfarkt, Revaskularisationen, aber auch Rehospitalisierungen). Der Vergleich soll zeigen, ob die beiden Therapiegruppen sich bezogen auf die Follow-up Daten signifikant voneinander unterscheiden. Ergebnisse: Bezogen auf die Ausgangsdaten, die sogenannten baseline characteristics gibt es zwischen den beiden Gruppen keine signifikanten Unterschiede. Die Follow-up Daten zeigen jedoch statistisch signifikante Unterschiede zwischen den beiden Gruppen bezogen auf die MACCE (major adverse cardiac and cerebrovascular events), auf den Myokardinfarkt, auf die Zusammenfassung von Myokardinfarkt und Tod, auf die Revakularisationen, aber auch auf kardial bedingte Rehospitalisierungen. In allen Punkten haben die Patienten in der konservativ behandelten Gruppe bessere Ergebnisse. Das ereignisfreie Überleben wird anhand sogenannter Kaplan-Meier Kurven verglichen. Es ergibt sich eine Tendenz für ein längeres ereignisfreies Überleben in der konservativ behandelten Gruppe. Bezogen auf die Beschwerdesymptomatik nach der Koronarangiographie besteht zwischen den beiden Gruppen kein statistisch signifikanter Unterschied. Jedoch scheint der Anteil von Patienten mit schwerer Angina pectoris Symptomatik im Sinne von Stadium CCS III und CCS IV in der Revaskularisationsgruppe höher zu liegen. Diskussion: Diese Arbeit zeigt, dass der Verzicht auf eine Revaskularisation bei FFR-Werten in der Gray zone (0,75-0,80) und moderater Koronarstenose nicht mit höheren kardialen Ereignisraten assoziiert ist. Tendenziell scheinen die Patienten in der konservativ behandelten Gruppe im Vergleich zur Revaskularisationsgruppe sogar besser Ergebnisse aufzuweisen. Zumindest lässt sich anhand der erhobenen Daten und Ergebnisse verdeutlichen, dass die konservative Therapie der Revaskularisationstherapie bei Patienten mit moderater Koronarstenose und FFR-Wert in der Gray Zone, nicht unterlegen ist.

4 Meinen Eltern in Liebe gewidmet

5 Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung Myokardiale Ischämie: Hämodynamische Relevanz einer Koronarstenose und diagnostische Erfassungsmöglichkeiten Myokardiale Ischämie Möglichkeiten zur morphologischen und funktionellen Charakterisierung einer Koronarstenose Die myokardiale fraktionelle Flußreserve (FFRmyo) Formel zur Berechnung der FFRmyo Eigenschaften der FFRmyo Grenzen und Limitationen der FFRmyo Die Gray Zone Pharmakologisch induzierbare Hyperämie Rationale der Induktion maximaler Hyperämie Die verschiedenen pharmakologische Hyperämiestimuli Herleitung der Fragestellung Problem der Gray Zone Ziel der vorliegenden Arbeit Patienten und Methoden 3.1. Patienten Messinstrumente und Durchführung der Messung der FFRmyo Die Druckkurven Datenbank, Datenerhebung und Follow-up Statistik 35 1

6 4. Ergebnisse 4.1. Patientencharakteristika Follow-up Basisdaten Status der Patienten Ereignisraten der Patienten Überlebensvergleich anhand von Kaplan-Meier Kurven Rehospitalisierungen und Rekoronarangiographien Klinische Ergebnisse Diskussion Zusammenfassung Literaturverzeichnis Anhang

7 Abkürzungen FFR = Fraktionelle Flussreserve R = Widerstand P = Druck Q = Fluss Qs = Fluss in Anwesenheit einer Stenose Qn = Fluss ohne Stenose Ps = Druck in Anwesenheit einer Stenose Rs = Widerstand in Anwesenheit einer Stenose Pn = Druck in normaler Koronararterie ohne Stenose Rn = Widerstand in normaler Koronararterie ohne Stenose Pd = koronarer Druck distal einer Stenose Pa = aortaler Druck Pv = zentralvenöser Druck CABG = Coronary artery bypass grafting ACB-OP = Aortokoronare Bypass OP PCI = Perkutane Koronarintervention PTCA = Perkutane transluminale Koronarangioplastie AP = Angina pectoris IVUS = Intravaskulärer Ultraschall CVRF = kardiovaskuläre Risikofaktoren MACCE = Major Adverse Cardiac and Cerebrovascular Events ESC = European Society of Cardiology ACS = Akutes Koronarsyndrom KHK = Koronare Herzkrankheit NSTEMI = Non-ST-Elevation myocardial infarction STEMI = ST-Elevation myocardial infarction QCA = Quantitative Koronarangiographie LCMA = Left main coronary artery/ Linke Hauptstammarterie CCS = Canadian Cardiovascular Society NYHA = New York Heart Association BMS = Bare metal stent DES = Drug-eluting stent 3

8 1. Einleitung In den aktuellen Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) werden auf Basis der vorhandenen Datenlage die Indikationen für eine Therapie der koronaren Herzerkrankung mittels interventioneller (oder operativer) Revaskularisationsverfahren definiert. Dabei stellt einzig der Nachweis einer objektiven und ausgedehnten Durchblutungsstörung des Herzmuskels (Ischämie) eine Indikation mit dem Evidenzgrad Ia für die Revaskularisation mittels Perkutaner Koronarintervention (PCI) dar. Diese Evidenz besteht sowohl in prognostischer als auch in symptomatischer Hinsicht [15]. Dem Nachweis induzierbarer Ischämie kommt damit im Vorfeld einer Koronarintervention eine zentrale Bedeutung bei der Indikationsstellung zu. Als aktueller Goldstandard in der Ischämiediagnostik gilt die sogenannte fraktionelle myokardiale Flussreserve (FFRmyo), die mittels einer intrakoronaren Druckmessung über einen miniaturisierten Drucksensor invasiv während einer Koronarangiographie bestimmt wird. Die Methode wird routinemäßig eingesetzt und ist in Bezug auf ihre Sensitivität (90%) und Spezifität (100%) allen nichtinvasiven Ischämietests überlegen. Als Schwellenwert für den Nachweis induzierbarer Ischämie gilt ein verbleibender Blutfluss von weniger als 75% (FFRmyo <0,75) des normalen Blutflusses (FFRmyo=1,0). Dabei stellt jedes Koronargefäß sein eigenes (hypothetisches) Referenzgefäß dar, da ein gesundes Kranzgefäß immer einen normalen maximalen Blutfluss aufweisen würde. Allerdings verbleibt oberhalb des Schwellenwertes von 0,75 im Bereich zwischen 75% und 80% des normalen Blutflusses eine Grauzone hinsichtlich der Interpretation der Ergebnisse. Der Umgang mit FFR-Messergebnissen in dieser Grauzone wird in der Literatur diskutiert, da in Studien bei einzelnen Patienten auch oberhalb des Grenzwertes von 0,75 noch Ischämie nachgewiesen wurde. 4

9 Ziel dieser Untersuchung ist der Vergleich der klinischen Ereignisraten im Langzeitverlauf (Tod, Myokardinfarkt, Revaskularisation) bei allen Patienten, bei denen in der Zeit von 1999 bis 2006 in der Medizinischen Klinik II des Bergmannsheil ein FFR-Messergebnis im Grauzonen-Bereich ermittelt wurde. Die Patienten wurden in Abhängigkeit der dem Messergebnis folgenden Therapieempfehlung in zwei Gruppen unterteilt (konservativ vs. PCI/ACB-OP). Die Hypothese war, dass die Langzeitergebnisse der konservativ behandelten Patientengruppe denen der revaskularisierten Patientengruppe nicht unterlegen sind. 5

10 1.1 Myokardiale Ischämie: Hämodynamische Relevanz einer Koronarstenose und diagnostische Erfassungsmöglichkeiten Myokardiale Ischämie Ischämie wird definiert als eine Verminderung oder Unterbrechung der arteriellen Blutzufuhr zu einem Organ oder Gewebe, deren Folge eine Hypoxie und bei weiterem Bestehen letztendlich eine Nekrose ist [13]. Ein Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und Sauerstoffangebot kann eine myokardiale Ischämie bedingen, die wiederum in einer myokardialen Dysfunktion, Arrhythmien, einem Myokardinfarkt oder letal enden kann. Der Blutfluss in den Koronargefäßen ist abhängig vom Koronarwiderstand, der zu etwa 75% im arteriellen System liegt. Die großen epikardialen Gefäße mit einem Kaliber zwischen 0,3 und 5 mm bieten dem Blutfluss keinen wesentlichen Widerstand. Erst mit dem Auftreten atherosklerotischer Veränderungen im Gefäßlumen resultiert eine Widerstandserhöhung. Die eigentlichen Widerstandsgefäße sind die präkapillären Arteriolen. Die Regulation des Widerstands erfolgt über metabolische, endotheliale, myogene und neuronale Mechanismen. Verschiedene Erkrankungen können zu Dysfunktionen dieser Regulationsmechanismen mit der Folge myokardialer Ischämie führen [24]. Atherosklerose in den Koronargefäßen ist die häufigste Ursache für ein Missverhältnis zwischen Sauerstoffangebot und Sauerstoffbedarf. Sie führt zu einer Abnahme der Koronarperfusion, woraus eine Koronarinsuffizienz, das heißt eine inadäquate Versorgung des Myokards, resultieren kann. Die Koronarinsuffizienz ist verantwortlich für die klinischen Beschwerden. Das klinische Erkrankungsbild wird als Koronare Herzkrankheit (KHK) bezeichnet. Die Verlaufsformen der KHK sind die stabile Angina Pectoris und das Akute Koronarsyndrom (ACS). Zu dem ACS gehören die instabile Angina Pectoris und der akute Myokardinfarkt, der in NSTEMI (Non-ST-Elevation myocardial 6

11 infarction) und STEMI (ST-Elevation myocardial infarction) unterteilt wird. Jede Verringerung des Sauerstoffangebots und jede Erhöhung des Sauerstoffbedarfs können eine myokardiale Ischämie verursachen. Das Sauerstoffangebot hängt neben dem Koronararterienfluss auch von der Sauerstoffsättigung des Hämoglobins ab. Zu einer Verminderung des Sauerstoffangebots führen daher Bedingungen, die mit einer Abnahme des Koronarflusses einhergehen, wie eine intra- oder extraluminale Verlegung der Koronararterie. Aber auch Einflüsse auf den Sauerstoffgehalt des Blutes entsprechend einer Anämie oder respiratorischen Insuffizienz tragen zu einer Reduktion des Sauerstoffangebots bei. Der Sauerstoffbedarf des Herzmuskels wird von den drei wichtigen Determinanten Herzfrequenz, myokardiale Kontraktilität sowie myokardiale Wandspannung bestimmt. Ein erhöhter Sauerstoffbedarf kann Folge einer vermehrten Herzarbeit durch myokardiale Hypertrophie, körperliche Belastung, hypertone Entgleisung, Infektionen, Fieber oder Hyperthyreose sein [27]. Die Koronarstenose führt mit zunehmender Obstruktion des Gefäßes zu einer Einschränkung der Koronarreserve. Die Koronarreserve ist ein Parameter, der aus der Differenz der maximal möglichen Koronardurchblutung und der Koronardurchblutung in Ruhe bestimmt wird. Die Sauerstoffextraktionsrate des Myokards ist mit etwa 140ml O2/l Blut bereits in Ruhe nahezu ausgeschöpft. Ein gesteigerter myokardialer Sauerstoffbedarf z.b. bei körperlicher Belastung kann daher nur durch eine Steigerung des koronaren Flusses gedeckt werden. Bei einem jungen gesunden Menschen kann der Koronarfluss in der Regel um das 4 bis 5fache des Ruheflusses zunehmen. Dieser Anstieg ist beim Vorliegen einer Koronarstenose nicht möglich, so dass die Sauerstoffversorgung nicht ausreicht und eine myokardiale Ischämie resultieren kann [57]. Die Querschnittsverminderung des Gefäßes im Rahmen einer Koronarstenose ist von wichtiger Bedeutung für den myokardialen Blutfluss. Der Ruhefluss bleibt bis zu einer Diameterstenose von 85-90% unverändert. Der 7

12 hyperämische Fluss und mit ihm die Koronarreserve sinken dagegen bereits ab einem Stenosegrad von 40% [64]. Das klinische Leitsymptom der KHK ist die Angina Pectoris (AP), charakterisiert durch dumpfe, drückende oder einschnürende, meist retrosternale Beschwerden, die häufig in die Arme, den Hals, den Unterkiefer, den Rücken oder den Oberbauch ausstrahlen. Bei der AP wird eine stabile von einer instabilen Form unterschieden. Die stabile AP ist gekennzeichnet durch nicht länger als zwanzig Minuten anhaltende thorakale Beschwerden, die durch körperliche oder psychische Belastung, durch Kälte oder große Mahlzeiten (Roemheld-Syndrom) hervorgerufen werden. Körperliche Ruhe und die Gabe eines Nitropräparates führen innerhalb weniger Minuten zur Besserung. Eine Einteilung der stabilen AP erfolgt nach der CCS-Klassifikation (Canadian Cardiovascular Society) in die Stadien I bis IV. Patienten im Stadium I haben bei normaler Belastung im Alltag keine körperlichen Einschränkungen. Im Stadium II dagegen zeigen sich bei normaler Tätigkeit leichte Beeinträchtigungen, wie Angina-Beschwerden beim Bergaufgehen oder schnellem Treppensteigen. Das Stadium III ist durch eine deutliche Begrenzung der Leistungsfähigkeit gekennzeichnet, die Patienten zeigen bereits ausgeprägte Beschwerden bei alltäglichen Tätigkeiten. Im Stadium IV treten Symptome schon in Ruhe auf. Die instabile Angina pectoris gehört definitionsgemäß zum Akuten Koronarsyndrom (ACS) und geht in 20% der Fälle in einen Myokardinfarkt über. Die Anfälle sind durch zunehmende Häufigkeit und Intensität charakterisiert und können schon in Ruhe auftreten. Eine Besserung auf Nitro-Gabe wird nur verzögert beobachtet. Häufig wird die instabile Form von vegetativen Symptomen begleitet. Der Goldstandard in der KHK-Diagnostik ist die Koronarangiographie. Die Therapie besteht aus einer konservativen medikamentösen Behandlung oder einer Revaskularisation. Die medikamentöse Standardtherapie setzt sich zusammen aus Nitraten, 8

13 Betablockern, ACE-Hemmern, Thrombozytenaggregationshemmern, sowie Lipidsenkern. Zu den therapeutischen Revaskularisationsverfahren gehören die PTCA mit der Möglichkeit zur Stentimplantation, sowie die Bypass-Chirurgie. Die chirurgische Revaskularisation bleibt in der Regel beschränkt auf Patienten, bei denen die Angina pectoris konservativ und interventionell nicht zu beherrschen ist, die eine koronare Mehrgefäßerkrankung oder eine Stenose des linken Hauptstamms aufweisen [27]. 9

14 1.1.2 Möglichkeiten zur morphologischen und funktionellen Charakterisierung einer Koronarstenose Es gibt invasive und nicht invasive Verfahren, um den Schweregrad einer Koronarstenose beurteilen zu können. Zu den klassischen nicht invasiven funktionellen Verfahren gehören die Ergometrie, die Thalliumszintigraphie und die Stress-Echokardiographie. Als Goldstandard der morphologischen Charakterisierung einer Koronarläsion gilt die Koronarangiographie [43]. Hierbei handelt es sich um eine zwei-dimensionale Abbildung des Gefäßes durch Kontrastierung des Gefäßinnenlumens. In der klinischen Praxis stellt die Koronarangiographie auch heute noch meistens die Grundlage zur Entscheidungsfindung über das weitere therapeutische Prozedere dar. Zahlreiche Studien zeigen Abweichungen, sowohl zwischen verschiedenen Untersuchern als auch bei demselben Untersucher, in der visuellangiographischen Einschätzung des morphologischen und funktionellen Schweregrades von Stenosen. Funktionelle Testverfahren verdeutlichen, dass Unterschiede zwischen dem angiographischen Schweregrad einer Stenose und dem funktionellen Effekt der Stenose vorliegen können [18, 63]. Eine einzelne Projektion bei der Angiographie kann die Bedeutung und das Ausmaß einer Stenose häufig nicht ausreichend repräsentieren. Der Schweregrad einer Gefäßlumenobstruktion wird zudem in prozentualer Relation zu einem Referenzsegment angegeben. Da bei einer KHK auch vermeintlich gesunde Referenzsegmente fehlen können, kann sich eine Unterschätzung der Stenose ergeben. Die eingeschränkte Auflösung des Verfahrens, sowie physikalische Limitationen schnelle Bildfolgen bei der Bewegung des Herzens zu erfassen, sind Einschränkungen der Angiographie. Insbesondere bei ostialen Läsionen führen der Blickwinkel, mögliche Gefäßüberlappungen und Bildartefakte zu physiologischen Fehlbeurteilungen [63, 70]. Eine besondere Form der Angiographie ist die quantitative Koronarangiographie (QCA). Da es sich um computergestützte Messungen von Parametern, wie dem 10

15 minimalen Lumendurchmesser handelt, werden die Mängel der alleinigen visuellen Angiographie reduziert und die Ergebnisse sind gut reproduzierbar. Jedoch kann auch diese Methode bei moderaten Stenosen die funktionelle Signifikanz nicht sicher definieren [18, 61, 63]. Ein neueres Verfahren der invasiven Bildgebung von Koronararterien ist der intravaskuläre Ultraschall (IVUS). IVUS ist ein morpho-(metrisches) Verfahren zur Charakterisierung von Stenosen, jedoch kein physiologischer Parameter [60, 61, 63]. 11

16 1.2. Die myokardiale Fraktionelle Flussreserve (FFRmyo) Formel zur Berechnung der FFRmyo Die Zirkulation des koronaren Gefäßbettes kann schematisch vereinfacht als ein Zwei-Kompartimente-Model dargestellt werden. Die epikardialen Gefäße, die dem Blutfluss keinen Widerstand bieten, repräsentieren das erste Kompartiment. Das zweite Kompartiment besteht aus den myokardialen Widerstandsgefäßen, Arteriolen mit einem Durchmesser kleiner 400µm, die den myokardialen Fluss regulieren [9]. Abbildung 1.1: Zwei-Kompartimente-Model des koronaren Gefäßbettes (Dr. Bojara und Dr. Lindstaedt, Medizinische Klinik II Kardiologie und Angiologie, Universitätsklinik Bergmannsheil Bochum, Work-Shop Koronarphysiologie im Herzkatheterlabor, Fraktionelle myokardiale Flussreserve (FFRmyo)) Beim Vorliegen einer Koronarstenose resultiert ein Druckabfall entlang dieser Läsion. Bis zu einem gewissen Grad kann die nachgeschaltete Mikrozirkulation den Perfusionsdruck durch kompensatorische Vasodilatation konstant halten. Diese Kompensationsmechanismen können jedoch unter Belastung und bei höhergradigen Stenosen bereits in Ruhe ausgeschöpft sein, so dass sich eine Verminderung der Perfusion mit nachgeschalteter myokardialer Ischämie ergibt [54]. 12

17 Die Messung des Druckgradienten über einer Stenose erfolgt bei medikamentös induzierter maximaler Hyperämie, einem Zustand mit minimalem myokardialen Widerstand (R). Das Verhältnis des maximalen Flusses zum Myokard in Präsenz einer Stenose (Qs) von dem theoretisch maximalen Fluss in dem selben myokardialen Areal ohne Stenose (Qn), definiert die myokardiale Fraktionelle Flussreserve (FFRmyo) [44, 50, 58]. FFR = maximaler myokardialerfluss in Anwesenheiteiner Stenose normaler maximaler Fluss (ohnestenose) = Q max S max Q N Entsprechend dem Ohm schen Gesetz kann der myokardiale Fluss (Q) als Verhältnis zwischen der treibenden Kraft und dem Widerstand (R) ausgedrückt werden. Die treibende Kraft entspricht der Differenz des koronararteriellen Drucks vor dem myokardialen Gefäßbett zum Druck hinter dem myokardialen Gefäßbett. Der Druck vor dem myokardialen Gefäßbett wird durch den aortalen Druck im gesunden Gefäß (Pa) und dem distalen Druck im stenosierten Gefäß (Pd) wiedergegeben, während der Druck hinter dem myokardialen Gefäßbett durch den rechtsatrialen venösen Druck (Pv) definiert wird. FFR = P P max ( d v)/ R S max ( P a P v )/ R N Im Rahmen der maximalen Hyperämie sind die Widerstände minimal und gleich, so dass sie aus der Formel herausgekürzt werden können. ( ) ( ) FFR = P P d v P a P v Da der rechtsatriale Druck (Pv) in der klinischen Routine vernachlässigbar ist, wird er gleich Null gesetzt: 13

18 FFR = P d P a Die Berechnung der myokardialen Fraktionellen Flussreserve (FFRmyo) erfolgt somit aus dem Quotienten des koronaren Drucks distal einer Stenose (Pd) und des aortalen Drucks (Pa) [4, 44] Eigenschaften der FFR Die FFR ist ein spezifischer Index zur Erfassung der funktionellen Bedeutung von epikardialen Stenosen. Der theoretische Normalwert der FFR in einer nicht stenosierten Koronararterie beträgt eins, da der aortale und der distale koronare Druck im Falle eines gesunden Gefäßes identisch sind (Pd/Pa = 1,0). Dieser Normwert der FFR gilt für jeden Patienten und jedes Gefäß. Außerdem stellt die Fraktionelle Flussreserve einen von der Herzfrequenz, dem Blutdruck und der myokardialen Kontraktilität unabhängigen Index dar [1, 48]. Die FFR-Messung kann sowohl bei diagnostischen als auch bei interventionellen Angiographien durchgeführt werden. Der zusätzliche zeitliche und materielle Aufwand ist gering. In Ergänzung zum klassischen Angiographie- Equipment wird ein Führungsdraht mit einem miniaturisierten Drucksensor sowie ein pharmakologischer Stimulus zur Induktion maximaler Hyperämie benötigt [5, 44]. Die FFRmyo kann als Entscheidungskriterium für das weitere klinische Vorgehen genutzt werden. Eine Fraktionelle Flussreserve unter 0,75 identifiziert eine hämodynamisch signifikante Stenose. In einem solchen Fall besteht die Indikation zur Intervention. Ein FFR-Wert über 0,80 schließt induzierbare Ischämie aus, so dass ein konservatives Vorgehen sinnvoll ist. Der Verzicht auf eine Revaskularisation bei einem FFR-Wert über 0,80 ist im Vergleich zur Durchführung einer Intervention mit einer geringeren klinischen Ereignisrate 14

19 assoziiert. Der Bereich zwischen 0.75 und 0.80 wird als Gray Zone bezeichnet [1, 30, 37, 44, 45, 48, 55, 68]. Bei einem Cut-Off Wert von 0,75 beträgt die Sensitivität der FFR 88%, die Spezifität 100% und die Genauigkeit 93% im Vergleich zu einem konstruierten Goldstandard aus Ergometrie, Thallium-Szintigraphie und Dobutamin-Stress- Echokardiographie [20, 44,]. Die FFR kann bei Patienten mit Mehrgefäßerkrankung ebenfalls zur Identifikation signifikanter Stenosen eingesetzt werden, denn für das Verfahren wird kein gesundes Referenzgefäß benötigt. Die Intervention einer hämodynamisch nicht signifikanten Stenose mit einer FFR > 0,80 ist auch bei diesen Patienten nicht indiziert [3, 6]. Die Patienten zeigen sowohl im 1-Jahres, als auch im 2 Jahres Follow-up bessere Ergebnisse bezogen auf die Mortalität und das Auftreten von Myokardinfarkten im Vergleich zu den Patienten, die ohne eine FFR-Messung, nur abhängig vom angiographischen Befund, einer Intervention unterzogen wurden [16, 46]. Patienten mit einem akuten Koronarsyndrom haben auch häufig eine Mehrgefäßerkrankung. Eine FFR-geführte Therapiestrategie der moderaten, nicht zum akuten Koronarsyndrom führenden Gefäßstenosen ist in diesen Fällen ebenfalls sinnvoll und sicher [35]. Anhand von sog. Pull-back Kurven können mit einer extrem hohen segmentalen Auflösung die Leitungsfunktion eines Gefäßes beurteilt und fokale Obstruktionen exakt lokalisiert werden. Dies ermöglicht die genaue Therapieplanung und Steuerung einer interventionellen Behandlung. Im Vergleich zu Patienten, die einer Bypass-OP unterzogen wurden, zeigten Patienten bei denen eine FFR-geführte Mehrgefäß-PCI durchgeführt wurde, vergleichbare Ergebnisse bezogen auf die klinischen Ereignisraten, aber auch die Re-Interventionen und die Lebensqualität [31, 33, 34, 51]. 15

20 Die FFR-Messung kann sowohl in Nativ- als auch in Bypassgefäßen zur Erkennung signifikanter Läsionen eingesetzt werden [42]. Auch bei der Small-Vessel Disease kann die Therapieentscheidung in Abhängigkeit des gemessenen FFR-Wertes getroffen werden. Die MACE-Rate ist in der FFR-geführten Interventionsgruppe im Vergleich zur Angiographiegeführten Interventionsgruppe signifikant geringer. Ebenso können durch die FFR-basierte Strategie die Prozedurkosten signifikant reduziert werden [53]. Mehreren Studien haben gezeigt, dass bei Patienten mit einem älteren Myokardinfarkt die FFR anwendbar und sicher bleibt. Ein Vergleich der FFR- Werte von Patienten mit abgelaufenem Akutem Myokardinfarkt (AMI) und ohne vorausgegangenem AMI hat ergeben, dass sich die Werte zwischen den beiden Gruppen nicht signifikant unterscheiden [39, 62, 65]. Außerdem wurde beobachtet, dass bei Patienten mit instabiler Angina pectoris, NSTEMI oder positivem nicht invasiven Testergebnis auf eine Revaskularisation in Abhängigkeit von der gemessenen FFR ebenfalls sicher verzichtet werden kann [19, 52, 59]. Der Einsatz des FFR-Verfahrens ist bei Patienten mit einer Stenose im linkskoronarem Hauptstamm (LMCA = Left main coronary artery) und auch in der proximalen LAD (Left anterior descending coronary artery) möglich. Bei einer FFR größer 0,75 bzw. 0,80 ist die Bypass-Chirurgie oder PCI verzichtbar und die medikamentöse Therapie ist ausreichend und sicher [4, 20, 21, 23, 32, 40]. Die Anwendung der FFR zur Beurteilung von Restenosen einer früheren Intervention ist bei unbeschichteten (bare metal) und beschichteten (drug eluting) Stents möglich. Der FFR-Grenzwert liegt auch für diese Patienten bei 0,75. Denn Wiederholungsprozeduren sind komplex, erhöhen häufig nur das Risiko für den Patienten und sind mit einer höheren Rate an Langzeit- 16

21 Misserfolgen assoziiert [26, 28, 36]. Bedeutung besitzt die FFR auch als prognostischer Indikator nach einer Intervention. Eine FFR gemessen nach einer Stentimplantation ist ein signifikanter, unabhängiger Prädiktor für das Outcome innerhalb des 6-Monats- Follow-up [22, 25]. Für die funktionelle Beurteilung des Therapieergebnisses nach Stentimplantation gilt, dass eine FFR kleiner 0.91 ein funktionell suboptimales Stentergebnis wiederspiegelt, während eine FFR größer 0.94 ein optimales therapeutisches Resultat repräsentiert Die FFR-Messung im sofortigen Anschluss an das Stenting hat einen hohen prädiktiven Aussagewert bezogen auf Ereignisse, wie Tod, Myokardinfarkt und Zielgefäßrevaskularisation. Je höher der FFR-Wert nach der Intervention ist, desto niedriger ist die Ereignisrate [14, 22, 38, 47]. Die Studie von Fearon et al vergleicht drei verschiedene Vorgehensstrategien bei thorakalen Beschwerden und verdeutlicht, dass die FFR-Messung und die therapeutische Entscheidung in Abhängigkeit der FFR ein relativ kostengünstiges Verfahren darstellt, ohne einen negativen Einfluss auf das Follow-up der Patienten zu haben. Eine auf der FFR basierende Durchführung der PCI reduziert die Zahl der Gefäße, die einer PCI unterzogen werden, die klinische Ereignisrate und die Kosten [17, 69]. 17

22 1.2.3 Grenzen und Limitationen der FFRmyo Die korrekte Interpretation des Ergebnisses einer intrakoronaren Druckmessung erfordert die Kenntnis physiologischer Zusammenhänge und methodischer Voraussetzungen. Die FFR wurde in den ersten Validierungsstudien bei Patienten mit normaler linksventrikulärer Funktion und ohne (gravierende) linksventrikuläre Hypertrophie angewandt. Im Falle einer bedeutsamen linksventrikulären Hypertrophie kommt es in Relation zur Zunahme der Muskelmasse zu einem nicht proportionalen Wachstum des mikrozirkulatorischen Gefäßbettes. Als Folge könnte der Grenzwert der FFR zur Identifikation von induzierbarer Ischämie möglicherweise höher liegen, so dass ein FFR-Wert größer 0,75 induzierbare Ischämie nicht sicher ausschließen kann. Daher ist es empfehlenswert, die Ergebnisse der FFRmyo im Falle einer linksventrikulären Hypertrophie entsprechend zu interpretieren und den Schwellenwert von 0,75 nicht als absolut zu betrachten [43, 45]. Eine weitere Limitation stellt ein Zustand nach akuter Ischämie dar (NSTEMI, STEMI). Die maximal erreichbare Durchblutung in dem Infarktareal ist reduziert. Die Mikrozirkulation ist gestört. In ähnlichem Ausmaß ist der maximal erreichbare hyperämische Fluss und der Druckgradient über der infarktassoziierten Stenose reduziert, d.h. eine gemessene FFR könnte falsch hoch sein [32]. Außerdem gibt es zu berücksichtigende Fehlerquellen bei der Durchführung der FFR-Messung. Die häufigsten drei technischen Probleme sind eine Obstruktion des koronaren Flusses durch den Führungskatheter, eine fehlerhafte Kalibrierung, sowie eine Abweichung der Drucksignale während einer Messung. Auch eine submaximale Hyperämie geht mit einer inkorrekten FFR-Messung einher [23, 67]. 18

23 1.2.4 Die Gray Zone Das FFR-Intervall zwischen 0,75 und 0,80 ist von der Arbeitsgruppe für perkutane koronare Interventionen der European Society of Cardiology und dem wissenschaftlichem Statement der American Heart Association als gray zone Bereich definiert worden. Erste Studien von Pijls und De Bruyne zur Fraktionellen Flussreserve ergaben einen Schwellenwert von 0.74 zur sicheren Identifikation von induzierbarer Ischämie [8, 49]. Aber ein FFR-Wert größer 0,74 schließt nach neueren Kenntnissen induzierbare Ischämie nicht in allen Fällen aus. In weiteren Studien schwankt der FFR-Grenzwert zwischen 0.74 bis 0.80 [11, 43, 56]. Eine mögliche Kritik an diesen Studien besteht darin, dass die Patienten alle eine Eingefäßerkrankung und eine zumeist normale linksventrikuläre Funktion hatten, so dass diese Ergebnisse nicht repräsentativ für ein unselektiertes Patientenkollektiv sind. Verschiedene Faktoren können für den Nachweis reversibler Ischämie bei einer FFR größer 0.74 verantwortlich sein. Zum einen handelt es sich um Faktoren, die eine inkorrekte Messung zur Folge haben können, wie beispielsweise eine unzureichende Hyperämieinduktion. Auch Vasospasmen oder klinische Zustände mit einem hohen zentralvenösen Druck sind in Betracht zu ziehen. Andererseits gibt es pathophysiologische Zustände, die mit einer niedrigen Ischämieschwelle einhergehen, wie eine gestörte Mikrozirkulation oder eine Myokardhypertrophie. Hat ein Patient einen FFR-Wert in der Gray Zone, sollten zunächst mögliche Fehlerquellen ausgeschlossen werden. Es ist sicherzustellen, dass eine maximale Hyperämie erreicht wurde. Sofern es klinisch indiziert ist, sollte in Einzelfällen der zentralvenöse Druck gemessen werden. Ein Ausschluss von Vasospasmen, beispielsweise durch die intrakoronare Verabreichung von Nitraten, ist notwendig. 19

Koronare Herzerkrankung - Diagnostik - Nicht-invasiv und Invasiv

Koronare Herzerkrankung - Diagnostik - Nicht-invasiv und Invasiv - - Nicht-invasiv und Invasiv 13. Mai 2014 Univ.-Prof. Dr. med. Johannes Waltenberger Professor für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie Direktor der Klinik für Kardiologie Leiter des Departments

Mehr

Ursache Definition Ablauf Symptome Diagnostik Therapie Epidemiologie Risikofaktoren Prävention. Gliederung

Ursache Definition Ablauf Symptome Diagnostik Therapie Epidemiologie Risikofaktoren Prävention. Gliederung Herzinfarkt Ursache Definition Ablauf Symptome Diagnostik Therapie Epidemiologie Risikofaktoren Prävention Gliederung Ursache Ursache: Arteriosklerose (Verkalkung der Herzkranzgefäße) w Verminderung des

Mehr

Patienten mit stabiler KHK: Wann Medikamente, wann Revaskularisation? Hae-Young Sohn

Patienten mit stabiler KHK: Wann Medikamente, wann Revaskularisation? Hae-Young Sohn Patienten mit stabiler KHK: Wann Medikamente, wann Revaskularisation? Hae-Young Sohn Betrachtungsweise/Strategie: Stabile chronische koronare Herzerkrankung (KHK) und das akute Koronarsyndrom (ACS) sind

Mehr

Herzinfarkt, Herzbeschwerden und Herzstillstand

Herzinfarkt, Herzbeschwerden und Herzstillstand Herzinfarkt, Herzbeschwerden und Herzstillstand Bernhard Metzler Klin. Abt. für Kardiologie Universitätsklinik für Innere Medizin, Innsbruck bernhard.metzler@uki.at Häufigste Todesursachen Unfälle 2%

Mehr

Anlage 4 Strukturqualität Krankenhaus 1. I Strukturvoraussetzungen für Krankenhäuser mit Schwerpunkt konventionelle Kardiologie

Anlage 4 Strukturqualität Krankenhaus 1. I Strukturvoraussetzungen für Krankenhäuser mit Schwerpunkt konventionelle Kardiologie Anlage 3 zur 7. Änderungsvereinbarung DMP Koronare Herzkrankheit (KHK) Stand: 10.11.2009 Anlage 4 Strukturqualität Krankenhaus 1 zu dem Vertrag zur Durchführung des Disease-Management-Programms Koronare

Mehr

Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie

Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie Patientenseminar Herztransplantation Köln, 22. März 2010 Transplantatvaskulopathie Prävention und Therapie PD Dr. med. Jochen Müller-Ehmsen muller.ehmsen@uni-koeln.de Klinik III für Innere Medizin der

Mehr

CCTA-Technik. Dual-Source / Dual-Energy. Bedeutung der Koronar-CT-Angiographie (CCTA) für die Diagnostik des akuten Koronarsyndroms

CCTA-Technik. Dual-Source / Dual-Energy. Bedeutung der Koronar-CT-Angiographie (CCTA) für die Diagnostik des akuten Koronarsyndroms Bedeutung der Koronar-CT-Angiographie (CCTA) für die Diagnostik des akuten Koronarsyndroms 10. Symposium Zentrale Notaufnahme, Hamburg J. Grüttner Zentrale Notaufnahme Universitätsmedizin Mannheim CCTA-Technik

Mehr

DISSERTATION. Die Daten des Myokardinfarktregisters des Unfallkrankenhauses Berlin. zur Erlangung des akademischen Grades Doctor medicinae (Dr. med.

DISSERTATION. Die Daten des Myokardinfarktregisters des Unfallkrankenhauses Berlin. zur Erlangung des akademischen Grades Doctor medicinae (Dr. med. Aus der Klinik für Innere Medizin des ukb (Unfallkrankenhaus Berlin), Akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Fakultät Charité - Universitätsmedizin Berlin DISSERTATION Facilitated PCI vs. Primär-PCI

Mehr

Welche Patienten profitieren schon heute vom Herz CT? S. Achenbach

Welche Patienten profitieren schon heute vom Herz CT? S. Achenbach Welche Patienten profitieren schon heute vom Herz CT? S. Achenbach Herz / Koronararterien Kleine Dimensionen Schnelle Bewegung Mehrzeilen CT Kardiale Computertomographie Hardware Mehrzeilen CT, zumindest

Mehr

Herz in Fahrt: Wer darf noch ans Steuer? Dr. med. D. Enayat Kardiologische Praxis Prof. Reifart & Partner Bad Soden/Hofheim

Herz in Fahrt: Wer darf noch ans Steuer? Dr. med. D. Enayat Kardiologische Praxis Prof. Reifart & Partner Bad Soden/Hofheim Herz in Fahrt: Wer darf noch ans Steuer? Dr. med. D. Enayat Kardiologische Praxis Prof. Reifart & Partner Bad Soden/Hofheim Beurteilung der Fahreignung Kompromiss zwischen dem Wunsch nach Mobilität und

Mehr

9. Kardiologie Workshop für Hausärzte Dienstag, 19.8.2014, 1800-1900 Personalrestaurant, Spitalzentrum Biel

9. Kardiologie Workshop für Hausärzte Dienstag, 19.8.2014, 1800-1900 Personalrestaurant, Spitalzentrum Biel 9. Kardiologie Workshop für Hausärzte Dienstag, 19.8.2014, 1800-1900 Personalrestaurant, Spitalzentrum Biel Kardiologie-Workshop für Hausärzte vom 19.8.2014 Fall 1 Frau K. W., 42-jährig JL: SS-Abbruch

Mehr

QUALITÄTSMANAGEMENT. Kardiologie. Mortalität, Morbidität und Risk Assessment bei kardiologischen Eingriffen. 1. Juni 2014

QUALITÄTSMANAGEMENT. Kardiologie. Mortalität, Morbidität und Risk Assessment bei kardiologischen Eingriffen. 1. Juni 2014 QUALITÄTSMANAGEMENT Kardiologie Mortalität, Morbidität und Risk Assessment bei kardiologischen Eingriffen 1. Juni 2014 Universitätsspital Basel, Kardiologie, Petersgraben 4, CH-4031 Basel Telefon + 41

Mehr

Ausfüllanleitung. zum indikationsspezifischen Datensatz. für das strukturierte Behandlungsprogramm KHK

Ausfüllanleitung. zum indikationsspezifischen Datensatz. für das strukturierte Behandlungsprogramm KHK Ausfüllanleitung zum indikationsspezifischen Datensatz für das strukturierte Behandlungsprogramm KHK Stand der letzten Bearbeitung: 10-11-2014 Version 4.1 Anamnese- und Befunddaten Angina pectoris Bitte

Mehr

Fortbildung Nuklearmedizin

Fortbildung Nuklearmedizin Fortbildung Nuklearmedizin Myokardszintigraphie aktuell: Leitlinie und Belastungsverfahren PD Dr. Oliver Lindner Institut für Radiologie, Nuklearmedizin und Molekulare Bildgebung Herz- und Diabeteszentrum

Mehr

Das EKG bei Infarkt und reversibler Ischämie

Das EKG bei Infarkt und reversibler Ischämie Fortbildung der Medizinische Klinik und Poliklinik II Universität Bonn Mittwoch, den 23. Mai 2007 Das EKG bei Infarkt und reversibler Ischämie Klaus v. Olshausen III. Medizinische Abteilung Kardiologie,

Mehr

- OpErgo-Studie - Annette Seifert, Diplom Sportlehrerin, Klinik Roderbirken

- OpErgo-Studie - Annette Seifert, Diplom Sportlehrerin, Klinik Roderbirken - OpErgo-Studie - Annette Seifert, Diplom Sportlehrerin, Klinik Roderbirken 09. Mai 2006 1 OpErgo-Studie Optimierung der Intensitätssteuerung des Ergometertrainings in der kardiologischen Rehabilitation

Mehr

Katholisches Klinikum Essen. Herzinfarkt wie kann man sich schützen? Prof. Dr. med. Birgit Hailer

Katholisches Klinikum Essen. Herzinfarkt wie kann man sich schützen? Prof. Dr. med. Birgit Hailer Katholisches Klinikum Essen Herzinfarkt wie kann man sich schützen? 11.04.2016 Datum Mitarbeitereinführungstag 1 Prof. Dr. med. Birgit Hailer Akutes Koronarsyndrom Libby P. N Engl J Med 2013;368:2004-2013

Mehr

Koronare Herzkrankheit: optimales Management

Koronare Herzkrankheit: optimales Management ZÜRICH REVIEW-KURS KLINISCHE KARDIOLOGIE 9.April 2015 Koronare Herzkrankheit: optimales Management Orale Antikoagulation und Thrombozytenaggregationshemmer: was ist zu viel? Klinik für Kardiologie Hans

Mehr

Ergebnisqualität in der Versorgungsforschung: Von der individuellen Bewertung einer Therapie bis zum fairen Einrichtungsvergleich

Ergebnisqualität in der Versorgungsforschung: Von der individuellen Bewertung einer Therapie bis zum fairen Einrichtungsvergleich Mitglied der Ergebnisqualität in der Versorgungsforschung: Von der individuellen Bewertung einer Therapie bis zum fairen Einrichtungsvergleich Deutscher Kongress für Versorgungsforschung 24.10.2013 Röhrig

Mehr

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27

1.3 Zusammenfassung und Ausblick 26. 2 Medizinische Grundlagen des Diabetes mellitus 27 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis I Abbildungsverzeichnis VIII Tabellenverzeichnis IX Abkürzungsverzeichnis XI Zusammenfassung 1 Abstract 3 Einleitung 5 I. Stand der Forschung 9 1 Depressive Störungen

Mehr

Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie

Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie Task: Schmerzen in der Brust [103] Autoren: Dr. med. S. Keymel/Univ.-Prof. Dr. med. T. Rassaf Version 02.10.2013 Krankheitsbilder in Verbindung

Mehr

Interventionelle Behandlung der Aortenklappenstenose

Interventionelle Behandlung der Aortenklappenstenose Innovationsgipfel 07.05.2009 Interventionelle Behandlung der Aortenklappenstenose Prof. Dr. H. Drexler Aortenstenose Aortenstenose: Verengung des Auslassventils der linken Herzkammer Aortenstenose Aortenstenose

Mehr

Die Bewertung von erhöhten Troponin- Werten bei terminaler Niereninsuffizienz

Die Bewertung von erhöhten Troponin- Werten bei terminaler Niereninsuffizienz Die Bewertung von erhöhten Troponin- Werten bei terminaler Niereninsuffizienz Fallvorstellung Station 84 - Nephrologie 18.11.08 Dr. med. Ferruh Artunc 1 Der Fall 61-jährige Dialysepatientin stellt sich

Mehr

UNIVERSITÄTSKLINIKUM Schleswig-Holstein. Klinik für Neurologie

UNIVERSITÄTSKLINIKUM Schleswig-Holstein. Klinik für Neurologie Hintergrund intrakranielle atherosklerotische Gefäßstenosen gehören zu den häufigsten Schlaganfallursachen nach TIA / Stroke aufgrund einer intrakraniellen Stenose von 70-99% besteht ein 23%-iges Risiko

Mehr

Zusammenhang von Lungenfunktion mit subklinischer kardialer Dysfunktion und Herzinsuffizienz in der Allgemeinbevölkerung. Dr. Christina Baum, Hamburg

Zusammenhang von Lungenfunktion mit subklinischer kardialer Dysfunktion und Herzinsuffizienz in der Allgemeinbevölkerung. Dr. Christina Baum, Hamburg Zusammenhang von Lungenfunktion mit subklinischer kardialer Dysfunktion und Herzinsuffizienz in der Allgemeinbevölkerung Dr. Christina Baum, Hamburg Einleitung Herz- und Lungenerkrankungen haben gemeinsame

Mehr

Begleitmedikation bei gefäßkranken Patienten Was ist evidenzbasiert? N. Attigah Klinischer Abend 27.07.2007 Therapieerfolg -Strenge Indikation -Akkurate OP-Technik -Konsequente Nachsorge -(Best Medical

Mehr

Der hypertensive Notfall

Der hypertensive Notfall Der hypertensive Notfall Update Kardiologie 2013 Stefan Brunner Medizinische Klinik und Poliklinik I Stefan Brunner Anamnese 62 jähriger Patient Angestellter Kreisverwaltungsreferat Anamnese Akut aufgetretene

Mehr

DMP - Intensiv Seminar. Lernerfolgskontrolle

DMP - Intensiv Seminar. Lernerfolgskontrolle DMP - Intensiv Seminar Lernerfolgskontrolle A DIABETES 1. Für einen 84 jährigen Mann mit Diabetes mellitus Typ 2, Herzinsuffizienz bei Z.n. 2-maligem Myokardinfarkt, art. Hypertonie, M. Parkinson, Kachexie

Mehr

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen

Tabelle 6a: Deskriptive Statistiken der metrischen Variablen Ergebnisse 77 5 Ergebnisse Das folgende Kapitel widmet sich der statistischen Auswertung der Daten zur Ü- berprüfung der Hypothesen. Die hier verwendeten Daten wurden mit den in 4.3 beschriebenen Instrumenten

Mehr

Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie

Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie Task: Zyanose [35] Autoren: Dr. med. S. Keymel/Univ.-Prof. Dr. med. T. Rassaf Version 02.10.2013 Krankheitsbilder in Verbindung mit dem Behandlungsanlass

Mehr

Herz im Alter: Koronare Herzerkrankung

Herz im Alter: Koronare Herzerkrankung Herz im Alter: Koronare Herzerkrankung Besondere Aspekte bei......älteren Patienten Rastatt Vortragsübersicht Die Bedeutung des Problems Wer ist alt? Veränderungen im Alter Besonderheiten in der Diagnostik

Mehr

(ISRCTN27834915) W. Mayer-Berger 1, C. Kettner 1, C. Pieper², A. Marr², S. Moebus² U. Bräutigam 3, A. Michalsen 4

(ISRCTN27834915) W. Mayer-Berger 1, C. Kettner 1, C. Pieper², A. Marr², S. Moebus² U. Bräutigam 3, A. Michalsen 4 Evaluation der Nachhaltigkeit von Viniyoga und Progressiver Muskelrelaxation in der stationären Rehabilitation von Patienten mit arterieller Hypertonie (ISRCTN27834915) W. Mayer-Berger 1, C. Kettner 1,

Mehr

Ein strukturiertes ambulantes Bahndlungsprogramm für Patienten mit ACS ProAcor Studie. Dr. Franz Goss Herzzentrum Alter Hof München

Ein strukturiertes ambulantes Bahndlungsprogramm für Patienten mit ACS ProAcor Studie. Dr. Franz Goss Herzzentrum Alter Hof München Ein strukturiertes ambulantes Bahndlungsprogramm für Patienten mit ACS ProAcor Studie Dr. Franz Goss Herzzentrum Alter Hof München Führung des Patienten mit Akutem Koronarsyndrom in der Praxis Ist der

Mehr

Evidenzbasierte Diagnostik

Evidenzbasierte Diagnostik Seminar Allgemeinmedizin 2011 Evidenzbasierte Diagnostik A. Sönnichsen Beurteilung eines diagnostischen Tests: Sensitivität Prozentsatz der Test-positiven von allen Erkrankten Spezifität Prozentsatz der

Mehr

Akutes Koronarsyndrom wie diagnostizieren und wie therapieren? Dr. med. Petra Kohler FMH Innere Medizin, Kardiologie

Akutes Koronarsyndrom wie diagnostizieren und wie therapieren? Dr. med. Petra Kohler FMH Innere Medizin, Kardiologie Akutes Koronarsyndrom wie diagnostizieren und wie therapieren? Dr. med. Petra Kohler FMH Innere Medizin, Kardiologie Fall 1 55-jährige Patientin Seit 4 Wochen vor allem Dyspnoe unter Belastung, teilweise

Mehr

Satellitensymposium: AT1-Rezeptorblocker Gegenwart und Zukunft - 74. Jahrestagung der Deutschen

Satellitensymposium: AT1-Rezeptorblocker Gegenwart und Zukunft - 74. Jahrestagung der Deutschen Satellitensymposium: AT1-Rezeptorblocker Gegenwart und Zukunft - 74. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie am 27. März 2008 in Mannheim MORE Mehr Gefäßschutz durch Olmesartan Mannheim

Mehr

Welcher PD-Patient sollte lipidsenkend behandelt werden?

Welcher PD-Patient sollte lipidsenkend behandelt werden? Welcher PD-Patient sollte lipidsenkend behandelt werden? Christoph Wanner Medizinische Klinik und Poliklinik I Schwerpunkt Nephrologie 97080 Würzburg Praxis der Peritonealdialysetherapie, 20. Workshop,

Mehr

Gangstörungen bei Peripherer arterieller Verschlußkrankheit. Michael E. Gschwandtner Klinische Abteilung für Angiologie Medizinische Universität Wien

Gangstörungen bei Peripherer arterieller Verschlußkrankheit. Michael E. Gschwandtner Klinische Abteilung für Angiologie Medizinische Universität Wien Gangstörungen bei Peripherer arterieller Verschlußkrankheit Michael E. Gschwandtner Klinische Abteilung für Angiologie Medizinische Universität Wien Häufigkeit der PAVK Europa und Nord Amerika 27 Mio.

Mehr

Die Ergometrie. Diagnostischer Stellenwert des Belastungs-EKG

Die Ergometrie. Diagnostischer Stellenwert des Belastungs-EKG Die Ergometrie Ein Workshop-Summary Ergometrie 2009, Stellenwert in der Praxis anlässlich des Kollegiums für Hausarzt Medizin (KHM) in Luzern, am 26. Juni 2009. Diagnostischer Stellenwert des Belastungs-EKG

Mehr

Hypertonie. Prof. Dr. David Conen MPH Innere Medizin

Hypertonie. Prof. Dr. David Conen MPH Innere Medizin Hypertonie Prof. Dr. David Conen MPH Innere Medizin Erstkonsultation eines 65-jährigen Mannes, ohne relevante Vorerkrankungen, keine Medikamente, klinischer Blutdruck 170/100 mmhg, EKG mit LVH. Welches

Mehr

Prof. Dr. med. Andreas Becker

Prof. Dr. med. Andreas Becker Prof. Dr. med. Andreas Becker Institut Prof. Dr. Becker Nonnenweg 120a 51503 Rösrath Tel +49 (0) 2205 920 460 Fax +49 (0) 2205 920 463 Mobil +49 (0) 172 29 88 040 becker@i-pdb.de Einleitung 2 3 4 5 6 Auch

Mehr

Einfluss von einem Computerspiel auf Depression, Angststörungen und Schmerzen bei stationären Patienten: rct. Institut für Physiotherapie

Einfluss von einem Computerspiel auf Depression, Angststörungen und Schmerzen bei stationären Patienten: rct. Institut für Physiotherapie Einfluss von einem Computerspiel auf Depression, Angststörungen und Schmerzen bei stationären Patienten: rct Institut für Physiotherapie Der rote Faden Wie ist die epidemiologische Datenlage? Nehmen psychische

Mehr

Die CARAT-Studie: Ein Teamansatz zur Versorgung von Diabetes Patienten

Die CARAT-Studie: Ein Teamansatz zur Versorgung von Diabetes Patienten Die CARAT-Studie: Ein Teamansatz zur Versorgung von Diabetes Patienten Anja Frei 7. November 2013 Hintergrund Steigende Prävalenz chronischer Erkrankungen / Multimorbidität Theoretischer Hintergrund: Chronic

Mehr

Der herzkranke Patient mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK)

Der herzkranke Patient mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (PAVK) Dreiländerkongress für Kardiovaskuläre Rehabilitation & Prävention St.Gallen, Schweiz 29. 31.10.2010 Kardiale Rehabilitation unter besonderer Berücksichtigung spezifischer Comorbiditäten (speziell, aber

Mehr

Klappenerkrankungen und Herzinsuffizienz. Hans Rickli St.Gallen

Klappenerkrankungen und Herzinsuffizienz. Hans Rickli St.Gallen Klappenerkrankungen und Herzinsuffizienz Hans Rickli St.Gallen Klappenerkrankungen und Herzinsuffienz = in der Regel Hochrisiko - Patienten Decision making beim Hochrisikopatienten Natürlicher Verlauf

Mehr

Therapierefraktäre Herzinsuffizienz mit interventrikulärer Asynchronie und asymptomatischer Kammertachykardie

Therapierefraktäre Herzinsuffizienz mit interventrikulärer Asynchronie und asymptomatischer Kammertachykardie 10.06.2003 Herzinsuffizienz mit Synkopen: Patient (53 Jahre), nach längerem Auslandaufenthalt, mit akutem Herzinfarkt Keywords: Refraktäre Herzinsuffizienz, NYHA III-IV, Bradyarrhythmus, interventrikuläre

Mehr

Inaugural - Dissertation zur Erlangung der Zahnmedizinischen Doktorwürde der Charité-Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin

Inaugural - Dissertation zur Erlangung der Zahnmedizinischen Doktorwürde der Charité-Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Charité Universitätsmedizin Berlin Campus Benjamin Franklin Aus der Klinik für Medizinische Klinik IV Geschäftsführender Direktor: Univ. Prof. Dr. med. W. Zidek Abteilung: Nephrologie Identifizierung von

Mehr

Anhang IV. Wissenschaftliche Schlussfolgerungen

Anhang IV. Wissenschaftliche Schlussfolgerungen Anhang IV Wissenschaftliche Schlussfolgerungen 54 Wissenschaftliche Schlussfolgerungen 1. - Empfehlung des PRAC Hintergrundinformationen Ivabradin ist ein herzfrequenzsenkender Wirkstoff mit spezieller

Mehr

Herzwoche 2014. Sind Herzrhythmusstörungen gefährlich? Dr. Peter Lenga, Medizinische Klinik II. St. Vincenz- Krankenhaus Datteln

Herzwoche 2014. Sind Herzrhythmusstörungen gefährlich? Dr. Peter Lenga, Medizinische Klinik II. St. Vincenz- Krankenhaus Datteln Herzwoche 2014 Sind Herzrhythmusstörungen gefährlich? Dr. Peter Lenga, Medizinische Klinik II St. Vincenz- Krankenhaus Datteln Todesursachenstatistik 2010 176.581 Herzrhythmusstörungen November 2014 Dr.

Mehr

Früherkennung der koronaren Herzerkrankung ohne Katheter

Früherkennung der koronaren Herzerkrankung ohne Katheter Früherkennung der koronaren Herzerkrankung ohne Katheter Expertengespräch am 6. August 2002 Referenten: PD Dr. med. Stephan Achenbach, PD Dr. med. Christoph Becker, PD Dr. med. Axel Schmermund, PD Dr.

Mehr

PROGRAMM. Innere Medizin

PROGRAMM. Innere Medizin PROGRAMM Innere Medizin 11. 15. November 2009 Leopold Museum Wien Wissenschaftliche Gesamtleitung Univ. Prof. Dr. G. Krejs Änderungen vorbehalten PROGRAMMÜBERSICHT Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag,

Mehr

Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung

Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung Das Überleitungsmanagement der postoperativen Akutschmerztherapie von Fraktur-Patienten in die ambulante Weiterbehandlung Christian J. P. Simanski 1, Carolin Bruns 2, Rolf Lefering 2, Edmund A.M. Neugebauer

Mehr

1.1 Studientitel: XY 1.2 Studienleiter: XY 1.3 Medizinischer Hintergrund

1.1 Studientitel: XY 1.2 Studienleiter: XY 1.3 Medizinischer Hintergrund 1.1 Studientitel: XY 1.2 Studienleiter: XY 1.3 Medizinischer Hintergrund Patienten, welche unter chronischer Herzinsuffizienz leiden erleben häufig Rückfälle nach einem klinischen Aufenthalt. Die Ursache

Mehr

Troponin T. Wenn jede Minute zählt

Troponin T. Wenn jede Minute zählt Troponin T Wenn jede Minute zählt Keine Zeit zu verlieren Verdachtsdiagnose akuter Myokardinfarkt Die Überlebenschancen von Herzinfarkt-Patienten sind umso höher, je schneller sie richtig therapiert werden.

Mehr

Atemnot Herzinsuffizienz oder ACS?

Atemnot Herzinsuffizienz oder ACS? Atemnot Herzinsuffizienz oder ACS? Michael J. Zellweger Kardiologische Klinik Universitätsspital Basel Breite DD Brainstorming Ruhedyspnoe Husten Schwäche Miktionsprobleme HIV unbehandelt CDC B3 Adipositas

Mehr

Aktuelle radiologische Diagnostik und Therapie im Gefäßsystem

Aktuelle radiologische Diagnostik und Therapie im Gefäßsystem Aktuelle radiologische Diagnostik und Therapie im Gefäßsystem Prof. Dr. med. Frank Wacker Patient mit Schaufensterkrankheit H.B., 54 Jahre alt, Versicherungsvertreter Kann seit 4 Wochen nur 100 m ohne

Mehr

Seminar Lungensport COPD. Schweregrade, klinisches Bild und Cor Pulmonale. Referentin: Kristin Roelle Dozent: Dr. med. M. Schmitz

Seminar Lungensport COPD. Schweregrade, klinisches Bild und Cor Pulmonale. Referentin: Kristin Roelle Dozent: Dr. med. M. Schmitz Seminar Lungensport COPD Schweregrade, klinisches Bild und Cor Pulmonale Übersicht Definition Übersicht Chronic obstructive pulmonary disease (COPD) Definition Übersicht Chronic obstructive pulmonary disease

Mehr

BRUSTSCHMERZ KORONARE HERZKRANKHEIT

BRUSTSCHMERZ KORONARE HERZKRANKHEIT BRUSTSCHMERZ KORONARE HERZKRANKHEIT Was ist das? Risikofaktoren? Wie erkenne ich den Notfall? Dirk Skowasch Medizinische Klinik und Poliklinik II Unvermeidliches Schicksal? Jeden Tag erleiden mehr als

Mehr

3.19 Non-Hodgkin-Lymphome

3.19 Non-Hodgkin-Lymphome 140 Ergebnisse zur Non-Hodgkin-Lymphome 3.19 Non-Hodgkin-Lymphome Kernaussagen Inzidenz und Mortalität: Die altersstandardisierten Inzidenzraten von n und in Deutschland sind von 1980 bis zur Mitte der

Mehr

Schnittstelle - Herzkatheterlabor

Schnittstelle - Herzkatheterlabor Schnittstelle - Herzkatheterlabor Verdachtsdiagnose Herzinfarkt 12.11.2011 Tom Giesler Klinik für Kardiologie - Angiologie ALTMÄRKER NOTFALLTAG Gliederung 1. Leitliniengerechte Therapie des akuten Herzinfarktes

Mehr

Joachim Hess, Dr. med. P. Pieczykolan, Dr. med. D. Thull Fußzentrum Köln, Vorgebirgstraße 118, 50969 Köln

Joachim Hess, Dr. med. P. Pieczykolan, Dr. med. D. Thull Fußzentrum Köln, Vorgebirgstraße 118, 50969 Köln Die modifizierte distale, gelenkerhaltende Chevron-Osteotomie nach Austin mit Extremverschiebung des Metatarsale-Köpfchens Retrospektive Komplikationsanalyse bei 311 Fällen Joachim Hess, Dr. med. P. Pieczykolan,

Mehr

Bildgebende und interventionelle Strategien bei pavk und akutem peripheren Arterienverschluss

Bildgebende und interventionelle Strategien bei pavk und akutem peripheren Arterienverschluss Bildgebende und interventionelle Strategien bei pavk und akutem peripheren Arterienverschluss J. Tonak P. Bischoff - J.P. Goltz Jörg Barkhausen Definition pavk: periphere arterielle Verschlusskrankheit

Mehr

Von Wilcoxon bis McNemar es kann nur einen Signifikanztest geben

Von Wilcoxon bis McNemar es kann nur einen Signifikanztest geben Institut für Medizinische Biometrie und Epidemiologie Von Wilcoxon bis McNemar es kann nur einen Signifikanztest geben Zum Nacharbeiten Auswahl von Signifikanztests 2 prinzipielle Unterscheidungskriterien:

Mehr

Aortenisthmusstenose

Aortenisthmusstenose 24 H Blutdruckmesssung Aortenisthmustenose Dr. U. Neudorf Universitätskinderklinik Essen Neu-Ulm 04 Okt.2008 Aortenisthmusstenose Hypertonie ist das Hauptproblem Mittlere Lebenserwartung ohne Therapie

Mehr

Hinweise zur Ausfüllanleitung. zum indikationsspezifischen Datensatz. für das strukturierte Behandlungsprogramm KHK

Hinweise zur Ausfüllanleitung. zum indikationsspezifischen Datensatz. für das strukturierte Behandlungsprogramm KHK Hinweise zur Ausfüllanleitung zum indikationsspezifischen Datensatz für das strukturierte Behandlungsprogramm KHK Für Rückfragen: Frau Claudia Scherbath, Tel. (0391) 627 63 39 Hinweis zur zusätzlichen

Mehr

Lärmwirkungsstudie Rhein-Main. Blutdruckmonitoring

Lärmwirkungsstudie Rhein-Main. Blutdruckmonitoring Lärmwirkungsstudie Rhein-Main 14.04.2011 Hintergrund Zunahme von Bluthochdruck (Hypertonie) als Folge von Fluglärmexposition kann nach derzeitigem Stand der Wissenschaft nicht mehr ausgeschlossen werden

Mehr

Klinik und Poliklinik für Gefäßmedizin Neue endovaskuläre Verfahren bei PAVK

Klinik und Poliklinik für Gefäßmedizin Neue endovaskuläre Verfahren bei PAVK Klinik und Poliklinik für Gefäßmedizin Neue endovaskuläre Verfahren bei PAVK Federico Tatò 54. Bayerischer Internistenkongress, 2015 Säulen der Therapie der pavk Behandlung der Risikofaktoren Thrombozytenaggregationshemmung

Mehr

Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie

Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie Study Guide Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Angiologie Task: Patient mit Schock/Kreislaufversagen [45] Autoren: Dr. med. S. Keymel/Univ.-Prof. Dr. med. T. Rassaf unter Mitarbeit von Dr. med. S.

Mehr

Business Value Launch 2006

Business Value Launch 2006 Quantitative Methoden Inferenzstatistik alea iacta est 11.04.2008 Prof. Dr. Walter Hussy und David Tobinski UDE.EDUcation College im Rahmen des dokforums Universität Duisburg-Essen Inferenzstatistik Erläuterung

Mehr

EKG-Telemonitoring zur Überwachung von Herzrhythmusstörungen Erfahrungen aus dem Universitären Herzzentrum. Dr. Monica Patten

EKG-Telemonitoring zur Überwachung von Herzrhythmusstörungen Erfahrungen aus dem Universitären Herzzentrum. Dr. Monica Patten EKG-Telemonitoring zur Überwachung von Herzrhythmusstörungen Erfahrungen aus dem Universitären Herzzentrum Dr. Monica Patten Abteilung für Kardiologie und Angiologie Universitäres Herzzentrum Hamburg Herzrhythmusstörungen

Mehr

DMP Koronare Herzkrankheit aktualisiert Neues Modul zur Behandlung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz

DMP Koronare Herzkrankheit aktualisiert Neues Modul zur Behandlung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz DMP Koronare Herzkrankheit aktualisiert Neues Modul zur Behandlung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) 1 hat die Anforderungen an das Disease- Management-Programm

Mehr

Coronary Artery Bypass graft surgery in patients with Asymptomatic Carotid Stenosis (CABACS): Studiendesign

Coronary Artery Bypass graft surgery in patients with Asymptomatic Carotid Stenosis (CABACS): Studiendesign Coronary Artery Bypass graft surgery in patients with Asymptomatic Carotid Stenosis (CABACS): Studiendesign Fragestellung Sicherheit und Effektivität der isolierten koronaren Bypass-OP (CABG) versus simultanen

Mehr

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE

BLUTHOCHDRUCK UND NIERE BLUTHOCHDRUCK UND NIERE Hilfreiche Informationen zu Ihrer Nierengesundheit Bluthochdruck und Niere Die Nieren sind die Organe unseres Körpers, die den Blutdruck regeln. Der Blutdruck ist der Druck, der

Mehr

KASUISTIK PTA. S.J. geb. am 14.3.1934. Dr. Stratznig

KASUISTIK PTA. S.J. geb. am 14.3.1934. Dr. Stratznig KASUISTIK PTA S.J. geb. am 14.3.1934 Dr. Stratznig ANAMNESE Patient klagt über Schmerzen beim Gehen am rechten Bein, so dass er immer stehen bleiben muss. Außerdem habe er eine rote Stelle am Nagel der

Mehr

SGMO - Schweizerische Gesellschaft für medizinische Onkologie

SGMO - Schweizerische Gesellschaft für medizinische Onkologie SGMO - Schweizerische Gesellschaft für medizinische Onkologie Seminar: Neue Medikamente neue Nebenwirkungen Kardiovaskuläre Nebenwirkungen Prof. Thomas M. Suter, Leitender Arzt, Universitätsklink für Kardiologie,

Mehr

Studiendesign/ Evaluierungsdesign

Studiendesign/ Evaluierungsdesign Jennifer Ziegert Studiendesign/ Evaluierungsdesign Praxisprojekt: Nutzerorientierte Evaluierung von Visualisierungen in Daffodil mittels Eyetracker Warum Studien /Evaluierungsdesign Das Design einer Untersuchung

Mehr

Herzbericht 2001 mit Transplantationschirurgie

Herzbericht 2001 mit Transplantationschirurgie 14. Herzbericht 21 E R N S T B R U C K E N B E R G E R Herzbericht 21 mit Transplantationschirurgie Kurzinfo Die vollständige Fassung umfasst 174 Seiten (4farbig im A4-Format) mit rd. 225 Tabellen und

Mehr

Voruntersuchungen beim kardialen Risikopatienten

Voruntersuchungen beim kardialen Risikopatienten Voruntersuchungen beim kardialen Risikopatienten Perioperative kardiale Komplikationen: Epidemiologie Weltweit ca. 100 Mio. nicht kardiale Eingriffe/Jahr Davon bei 1-2% kardiale Komplikationen: - Myokardinfarkt,

Mehr

Zweigbibliothek Medizin

Zweigbibliothek Medizin Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) Zweigbibliothek Medizin Diese Dissertation finden Sie original in Printform zur Ausleihe in der Zweigbibliothek Medizin Nähere

Mehr

Fortgeschrittene Statistik Logistische Regression

Fortgeschrittene Statistik Logistische Regression Fortgeschrittene Statistik Logistische Regression O D D S, O D D S - R A T I O, L O G I T T R A N S F O R M A T I O N, I N T E R P R E T A T I O N V O N K O E F F I Z I E N T E N, L O G I S T I S C H E

Mehr

Kardio-Lunch 18.12.2014. Ch.Kaiser

Kardio-Lunch 18.12.2014. Ch.Kaiser Kardio-Lunch 18.12.2014 Ch.Kaiser Patient 1, female, 10.08.1965 Angina CCS II RF: Diabetes Type II, Cholesterol, active smoker Familiy LVEF normal Abnormal treadmill test Patient 2, male, 20.11.1938 PCI/Stent

Mehr

Geschlechtsperspektiven in der Medizin - Gesundheits- und fachpolitische Herausforderungen nach Erkenntnissen bei Diabetes

Geschlechtsperspektiven in der Medizin - Gesundheits- und fachpolitische Herausforderungen nach Erkenntnissen bei Diabetes fröhlich aber auch gesund? Geschlechtsperspektiven in der Medizin - Gesundheits- und fachpolitische Herausforderungen nach Erkenntnissen bei Diabetes Petra-Maria Schumm-Draeger Städtisches Klinikum München

Mehr

Kardiomyopathien. Dr. med. P. Matic Facharzt Innere Medizin Medizinische Klinik I St. Katharinen Krankenhaus Frankfurt

Kardiomyopathien. Dr. med. P. Matic Facharzt Innere Medizin Medizinische Klinik I St. Katharinen Krankenhaus Frankfurt Kardiomyopathien Dr. med. P. Matic Facharzt Innere Medizin Medizinische Klinik I St. Katharinen Krankenhaus Frankfurt Kardiomyopathien Definition / Klassifikation Häufige Kardiomyopathien Dilatative Kardiomyopathie

Mehr

Komplikationsmanagement im Herzkatheterlabor

Komplikationsmanagement im Herzkatheterlabor Komplikationsmanagement im Herzkatheterlabor Bearbeitet von Erhard Kaiser 1. Auflage 2013. Buch. xvi, 137 S. Hardcover ISBN 978 3 642 25600 4 Format (B x L): 19,3 x 26 cm Weitere Fachgebiete > Medizin

Mehr

Sachgerechte Kodierung in der ambulanten Versorgung

Sachgerechte Kodierung in der ambulanten Versorgung Sachgerechte Kodierung in der ambulanten Versorgung Beispiel: Koronare Herzerkrankung und Herzinsuffizienz Im Kapitel 9 Krankheiten des Kreislaufsystems des ICD-10-GM finden sich für die Indikationen Koronare

Mehr

KARDIALE THERAPIE IM ALTER Lohnt es sich?

KARDIALE THERAPIE IM ALTER Lohnt es sich? KARDIALE THERAPIE IM ALTER Lohnt es sich? Peter Siostrzonek Krankenhaus Barmherzige Schwestern Linz Kardiologische Abteilung LEBENSERWARTUNG IM ALTER Mit 70a: noch ca. 15 LJ Mit 80a: noch ca. 8 LJ Mit

Mehr

Herz-CT. Herz-CT: Durchführung und Nachverarbeitung. Matthias Kerl. Geschwindigkeit. Patientenvorbereitung. Prospektives EKG-Triggering

Herz-CT. Herz-CT: Durchführung und Nachverarbeitung. Matthias Kerl. Geschwindigkeit. Patientenvorbereitung. Prospektives EKG-Triggering Herz-CT: Durchführung und Nachverarbeitung Matthias Kerl Herz-CT EKG - synchronisiertes Scannen Kontrastmittel Enhancement Pulskontrolle Strahlenschutz Nachverarbeitung und Analyse Geschwindigkeit Patientenvorbereitung

Mehr

Das Facettensyndrom. Es lassen sich 2 Hauptformen unterscheiden: die funktionelle und die degenerative Form.

Das Facettensyndrom. Es lassen sich 2 Hauptformen unterscheiden: die funktionelle und die degenerative Form. Das Problem: Sie haben bei einem Patienten einen Bandscheibenvorfall erfolgreich therapiert, mittels CTgesteuerter Periradikulärer Therapie, CT-gesteuerter Epiduralkatheter-Therapie nach SALIM oder Operation.

Mehr

Dossierbewertung A14-32 Version 1.0 Aflibercept (neues Anwendungsgebiet) Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 11.12.2014

Dossierbewertung A14-32 Version 1.0 Aflibercept (neues Anwendungsgebiet) Nutzenbewertung gemäß 35a SGB V 11.12.2014 2 Nutzenbewertung 2.1 Kurzfassung der Nutzenbewertung Hintergrund Der G-BA hat das IQWiG mit der Nutzenbewertung des Wirkstoffs Aflibercept gemäß 35a SGB V beauftragt. Die Bewertung erfolgte auf Basis

Mehr

Kommentar zu den 2013 Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) zum Management der stabilen koronaren Herzkrankheit (KHK)

Kommentar zu den 2013 Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) zum Management der stabilen koronaren Herzkrankheit (KHK) Kardiologe 2015 DOI 10.1007/s12181-015-0652-x Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.v. Published by Springer-Verlag Berlin Heidelberg - all rights reserved 2015 U. Sechtem

Mehr

Vereinbarung zur Umsetzung einer Screening-Maßnahme. nach 7 Abs. 2 der Anlage 4 des Hausarztvertrages. 2. PAVK-Screening (01.01.2012-30.06.

Vereinbarung zur Umsetzung einer Screening-Maßnahme. nach 7 Abs. 2 der Anlage 4 des Hausarztvertrages. 2. PAVK-Screening (01.01.2012-30.06. Vereinbarung zur Umsetzung einer Screening-Maßnahme nach 7 Abs. 2 der Anlage 4 des Hausarztvertrages 2. PAVK-Screening (01.01.2012-30.06.2012) zwischen der AOK Sachsen-Anhalt (AOK) und dem Hausärzteverband

Mehr

Protokollnotiz zu den DMP-Verträgen Anlage 1 Katalog der DMP-begründenden Diagnosen Diagnosen für DMP-Prüfung KHK Stand: 17.07.2014 ICD ICD_Bezeichnung I11.0 Hypertensive Herzkrankheit mit (kongestiver)

Mehr

Dr. Heidemarie Keller

Dr. Heidemarie Keller Reliabilität und Validität der deutschen Version der OPTION Scale Dr. Heidemarie Keller Abteilung für Allgemeinmedizin, Präventive und Rehabilitative Medizin Philipps-Universität Marburg EbM & Individualisierte

Mehr

Mitralklappeninsuffizienz

Mitralklappeninsuffizienz Mitralklappeninsuffizienz Definition: Mitralklappeninsuffizienz Schlussunfähigkeit der Mitralklappe mit systolischem Blutreflux in den linken Vorhof Zweithäufigstes operiertes Klappenvitium Jährliche Inzidenz:

Mehr

Ein Werkstattbericht. work in progress -

Ein Werkstattbericht. work in progress - Neues aus den Nationalen Ein Werkstattbericht Versorgungs-Leitlinien Diabetes und -KHK work in progress - AKADEMIE FÜR HAUSÄRZTLICHE FORTBILDUNG BREMEN 13. Bremer Hausärztetag 23.11. 2011 Günther Egidi

Mehr

Ärzteinitiative für ungestörten Schlaf Rhein Sieg

Ärzteinitiative für ungestörten Schlaf Rhein Sieg Ärzteinitiative für ungestörten Schlaf Rhein Sieg c/o Dr. med. Gerda Noppeney Fachärztin für Innere Medizin Sozial-, Betriebs- und Rehabilitationsmedizin 53840 Troisdorf, Am Waldpark 1 02241 / 7 94 44

Mehr

Medikamentöse Langzeittherapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit in der hausärztlichen Praxis-Versuch einer Kosten-Nutzen-Analyse

Medikamentöse Langzeittherapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit in der hausärztlichen Praxis-Versuch einer Kosten-Nutzen-Analyse Andreas Lindenau Dr. med. Medikamentöse Langzeittherapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit in der hausärztlichen Praxis-Versuch einer Kosten-Nutzen-Analyse Geboren am 30.01.1965 in Diepholz

Mehr