SEMINAR FÜR GESUNDHEITSWISSENSCHAFTEN UND GESUNDHEITSPOLITIK

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1 SEMINAR FÜR GESUNDHEITSWISSENSCHAFTEN UND GESUNDHEITSPOLITIK

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3 MISSION Das Seminar für Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspolitik der Universität Luzern fördert die Forschung und bereitet Wissenschaftler für ihre Arbeit in den Bereichen Gesundheit und Behinderung mit bio-psycho-sozialem Schwerpunkt vor. Der theoretische Rahmen des Seminars basiert auf dem Konzept der menschlichen Funktionsfähigkeit, das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in der «internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Gesundheit und Behinderung» kodifiziert wurde. Um diese Mission zu verwirklichen, ist es für das Seminar essentiell, wissensstiftend in der Forschung und Lehre zu sein und darüber hinaus ist es das vordergründige Ziel die erworbenen Kenntnisse und Ergebnisse der Öffentlichkeit, politischen Entscheidungsträgern sowie allen Gesundheitsberufen zu vermitteln. Die Ziele des Seminars sind: Die bestmögliche Ausbildung in den Bereichen Funktionsfähigkeit und Behinderung für Forscher und die medizinische Praxis zu gewährleisten, neue Forschungsergebnisse zu fördern, um die menschliche Funktionsfähigkeit zu verbessern und Risiken der Gesundheitsgefährdung zu minimieren, wissenschaftliche Forschungsergebnisse umzusetzen, die das Gesundheitsbewusstsein und die Gesundheitskompetenz jedes Einzelnen stärken, Handlungsgrundsätze zu fördern, Gesundheitsinformationen umfassend zu vermitteln sowie das Bewusstsein für Funktionsfähigkeit als öffentliches Gut zu stärken. Prof. Dr. med. Gerold Stucki Lehrstuhlinhaber des Seminars Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspolitik

4 FORSCHUNGSSCHWERPUNKTE Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspolitik 4 3 Schwerpunkt 1 Schwerpunkt 2 Schwerpunkt 3 Schwerpunkt 4 Schwerpunkt 5 «Konzeptualisierung und Bewertung»: Begriffliche und empirische Forschung zu Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (in Kooperation mit der WHO) «Epidemiologie von Funktionsfähigkeit und Prävention von Behinderung»: Epidemiologie und Analyse von lebenslanger Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit unter Berücksichtigung vielfältigster medizinischer Leistungen und unter vergleichender Einbeziehung unterschiedlicher Regionen und Behandlungssysteme «Behinderungsspezifische Handlungsgrundsätze»: Funktionsfähigkeit als konzeptionelle Basis für die Feststellung gerechter politischer Leit- und Richtlinien, faire Dienstleistungsund Pflegeangebote für Leistungs empfänger «Stärkung durch Kommunikation»: Funktionsfähigkeit als personenorientiertes Konzept das durch Kommunikation zur Stärkung des Einzelnen und zur Verminderung von Behinderungserfahrungen beiträgt «Funktionsfähigkeit und Rehabilitation in der Gesellschaft»: Funktionsfähigkeit und Rehabilitation als weitere Gesundheitsstrategie neben Prävention und öffentlicher Gesundheitsversorgung

5 «Ich beschäftige mich damit, wie man personenbezogene ärztliche Konsultationen besser fördern und umsetzen kann.» Claudia Zanini, 26, Soziologin, Doktorandin AKADEMISCHE LEHRE PROMOTION Das übergeordnete Ziel der akademischen Lehre des Seminars für Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspolitik ist es, die Grundlage für unabhängige Forschung der Studierenden zu schaffen, indem man: die Fähigkeit fördert, selbstständig den Forschungsbereich zu indentifizieren und definieren; Forschungsaufgaben plant und umsetzt; sich in der internationalen Forschungslandschaft engagiert; Forschungsergebnisse evaluiert und auswertet; Forschungsergebnisse interdisziplinär publiziert und bis zur Anwendung begleitet. Das Promotionsprogramm gliedert sich in einen strukturierten Unterrichts- und einen Forschungsteil (Dissertation). Die angebotenen Kurse für den strukturierten Unterricht basieren auf folgenden englischsprachigen Inhalten: Human Functioning Sciences Applied Human Functioning Sciences Health Systems and Service Research Health Care Management Epidemiology of Functioning Research Methods Research Skills «Mein Anliegen ist es, zu verstehen, wie man die Arbeitsmarktpartizipation von Personen mit einer Rückenmarksverletzung verbessern kann.» Albert Marti, 41, Politikwissenschaftler, Doktorand

6 Kontakt Universität Luzern Seminar für Gesundheitswissenschaften und Gesundheitspolitik Frohburgstrasse 3 Postfach Luzern

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