Psychosoziale Beeinträchtigungen

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2 Psychosoziale Beeinträchtigungen häufig niedriges Selbstwertgefühl und eine negative Einstellung zum eigenen Körper. Mangelndes Selbstvertrauen Ausgrenzung und Diskriminierung. Gefahr der Entwicklung von Essstörungen (Bulimie, Anorexia nervosa). Zusammenhang zwischen Adipositas und psychiatrischen Störungen, besonders Angst- und affektiven Störungen

3 Bewegung Integration in Alltag, bisherige Inaktivität (z. B. Fahrstuhl) durch Aktivität (z. B. Treppen steigen) ersetzen Sport: geringe Intensität, lang ausdauernd Gelenk schonende Bewegungsarten, die Spaß machen (z. B. Schwimmen, Radfahren) möglichst soziale Einbindung der Aktivität

4 Diagnostik Motivation für Gewichtsabnahme? intrinsisch vs extrinsisch Beschwerden durch Übergewicht? Bewegungseinschränkung Belastbarkeit Risikofaktoren? Psychischer Leidensdruck? Gewichtsanamnese? Diabetes Hypertonie soziale Kontakte Selbstwertgefühl Reduktionsmethoden Dauer und Erfolge Ess-und Trinkverhalten? Bewegungsverhalten? süß, deftig, Leibgerichte Außer-Haus-Verzehr Ursachen?

5 Diät Ausgewogene Mischkost energiereduziert (Energiedefizit mindestens 600 kcal/tag unter dem Bedarf) fettarm (< 60 g Fett/Tag) ausgewogen in der Nährstoffrelation ballaststoffreich relativ reich an komplexen Kohlenhydraten ausreichende kalorienfreie Trinkmenge von wenigsten 2 Liter Flüssigkeit / Tag

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8 Medizinische Konsequenzen von Übergewicht bei Erwachsenen und Kindern * Nicht-Insulindependenter Diabetes Mellitus (2,4%) * Bluthochdruck (25%) * Erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen * Fettleber (25%) * Erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Gallensteinen * Einschränkungen der Lungenfunktion (80%) * Schlafapnoe (30%)

9 Einflussfaktoren für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Übergewicht

10 Therapiebausteine bei kindlicher Adipositas Ernährungsumstellung - derzeitiges Essverhalten - Fett-/ Zucker- Detektiv - Streichholzspiel -Ernährungsampel Psychosoziale Interventionen - Umgang mit Hänselei - Stärkung des Selbstwertgefühls - Umgang mit Langeweile Bewegung/ Sport - Bewegungsspiele in den Sitzungen - Hausaufgaben für Bewegung im Alltag

11 Therapieprinzipien Diät/langfristige Ernährungsumstellung Bewegung (Förderung von Ausdauer und Aufbau von Muskelmasse) Verhaltenspsychologische Interventionen (Unterstützung tzung und Stabilisierung der Ernährungsumstellung und Bewegungsaktivität) t)

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14 : WHR = Körperumfang K in Taillenhöhe he/körperumfang in HüfthH fthöhehe Abdominale Fettverteilung WHR >.85 (Erhöhtes htes Gesundheitsrisiko) Gynoide Fettverteilung WHR <.85 (kein erhöhtes htes Gesundheitsrisiko)

15 Genetische Faktoren Heretabilitätsschätzungen aus Zwillingsstudien 30-70% : Anzahl der Fettzellen Grundumsatz

16 Gesundheitsökonomische Bedeutung Adipositas = chronische Erkrankung mit erheblichen Risikofaktoren für die Gesundheit. Die Lebensqualität ist eingeschränkt und es besteht ein hohes Morbiditäts- und Mortalitätsrisiko. Knapp 5 % aller Gesundheitsausgaben in den Industrieländern werden für die Behandlung der Adipositas und ihrer Folgen aufgewendet.

17 Häufigkeit Jeder zweite erwachsene Deutsche ist übergewichtig (BMI = 25-30) Jeder fünfte bis sechste adipös (BMI > 30). Bei Schulkindern liegt der Anteil adipöser Kinder (BMI > 30 ) bei ca. 15%. Frauen sind von Adipositas häufiger betroffen als Männer.

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45% derer, die sich selbst nur als übergewichtig einschätzen, sind tatsächlich sogar adipös.*

45% derer, die sich selbst nur als übergewichtig einschätzen, sind tatsächlich sogar adipös.* Öffentliche Wahrnehmung in Deutschland Die Studie wurde unter 2.000 Erwachsenen in Deutschland durchgeführt (differenziert nach Region, Geschlecht und Alter) Die Deutschen unterschätzen eher ihr Gewicht,

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