DIPL.-KFM. FRANK EHLIG WIRTSCHAFTSPRÜFER - STEUERBERATER

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "DIPL.-KFM. FRANK EHLIG WIRTSCHAFTSPRÜFER - STEUERBERATER"

Transkript

1 Unternehmensteuerreform 2008 und Abgeltungsteuer A. GANG DER GESETZGEBUNG UND GESETZGEBUNGSMOTIVE Am hat der Bundesrat dem Unternehmensteuerreformgesetz 2008 zugestimmt, das der Deutsche Bundestag bereits am verabschiedet hatte. Damit können die im Gesetz vorgesehenen Maßnahmen ab dem Anwendung finden. Die gesetzlichen Maßnahmen haben drei Schwerpunkte: Die nominale steuerliche Belastung deutscher Unternehmen verringert sich (d.h. die Steuersätze werden gesenkt), die daraus resultierenden steuerlichen Entlastungen werden durch Verbreiterungen der Bemessungsgrundlage (d.h. Steuerbelastungen) weitgehend gegenfinanziert und die Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen wird durch eine Abgeltungsteuer reformiert. B. STEUERLICHE ENTLASTUNGEN FÜR UNTERNEHMEN 1. Tarifsenkung bei der Körperschaftsteuer Der Körperschaftsteuersatz ist ab dem Veranlagungszeitraum 2008 von derzeit 25 % auf 15 % gesenkt worden. 2. Herabsetzung des Abzugsteuersatzes nach 50a Abs. 4 EStG auf 15 % für ausländische Körperschaften Als Folgeänderung der Tarifsenkung bei der Körperschaftsteuer ist der Abzugsteuersatz nach 50a Abs. 4 Einkommensteuergesetz (z.b. im Zusammenhang mit sportlichen oder künstlerischen Darbietungen im Inland) für beschränkt steuerpflichtige (ausländische) Körperschaften ebenfalls auf 15 % abgesenkt worden (bisher 20 %). 3. Senkung der Steuermeßzahl bei der Gewerbesteuer Ab dem Erhebungszeitraum 2008 kommt für alle Gewerbebetriebe eine einheitliche Meßzahl von 3,5 % (bisher 5 %) zum Ansatz. 4. Investitionsabzugsbetrag zur Förderung kleiner und mittlerer Betriebe Mit der Neufassung des 7g Einkommensteuergesetz (EStG) ist eine entlastende Komponente für kleinere und mittlere Unternehmen eingeführt worden. Dabei wird die bisherige Ansparabschreibung ("Ansparrücklage") durch einen Investitionsabzugsbetrag ersetzt. Ab 2008 können Steuerpflichtige bis zu 40 % der voraussichtlichen Anschaffungsoder Herstellungskosten eines beweglichen Wirtschaftsguts des Anlagevermögens außerbilanziell gewinnmindernd abziehen (Investitionsabzugsbetrag), wobei der Höchstbetrag für den Investitionsabzug EUR nicht überschreiten darf. Der Investitionsabzugsbetrag kann unter folgenden drei Voraussetzungen in Anspruch genommen werden: Seite 1/16

2 1. Der Betrieb darf am Schluß des Wirtschaftsjahrs, in dem der Abzug vorgenommen wird, bestimmte Größenmerkmale nicht überschreiten. Soweit der Gewinn durch Betriebsvermögensvergleich (= Bilanzierung) ermittelt wird, darf er ein Betriebsvermögen von EUR, wenn der Gewinn durch Einnahmen-Überschußrechnungnach 4 Abs. 3 EStG ermittelt wird, darf er einen Gewinn von EUR (ohne Berücksichtigung des Investitionsabzugsbetrags) und bei Betrieben der Land- und Forstwirtschaft darf er einen Wirtschaftswert (d.h. ohne Berücksichtigung eines etwaigen Wohnhauses) von EUR nicht überschreiten. 2. Der Steuerpflichtige beabsichtigt, das begünstigte Wirtschaftsgut voraussichtlich in den dem Wirtschaftsjahr des Abzugs folgenden drei Wirtschaftsjahren anzuschaffen oder herzustellen und mindestens bis zum Ende des dem Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung folgenden Wirtschaftsjahrs in einer inländischen Betriebsstätte des Betriebs ausschließlich oder fast ausschließlich betrieblich zu nutzen. 3. Der Steuerpflichtige muß das begünstigte Wirtschaftsgut in den beim Finanzamt einzureichenden Unterlagen seiner Funktion nach bezeichnen und die Höhe der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten angeben. Wenn bei Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrags lediglich eine allgemeine Angabe entsprechend der Funktionalität erfolgt, wird es ermöglicht, später ein anderes Wirtschaftsgut mit einer vergleichbaren Funktion zu erwerben (Beispiel: Wird für die geplante Anschaffung eines Gabelstaplers nur die Bezeichnung "Transportfahrzeug" angegeben, kann später auch steuerunschädlich ein LKW oder Anhänger angeschafft werden. Der Erwerb eines Pkw wäre dagegen nicht möglich.). Bei einer planmäßigen Anschaffung des begünstigten Wirtschaftsguts, für das ein Investitionsabzugsbetrag in Anspruch genommen wurde, können die tatsächlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten um bis zu 40 % gewinnmindernd reduziert werden, so daß sich die Bemessungsgrundlage für die weiteren Abschreibungen entsprechend vermindert. Gleichzeitig ist der für dieses Wirtschaftsgut berücksichtigte Investitionsabzugsbetrag in Höhe von 40 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten außerbilanziell gewinnerhöhend hinzuzurechnen. Die gewinnmindernde Herabsetzung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten von bis zu 40 % darf nicht höher sein als der tatsächlich in Anspruch genommene jeweilige Investitionsabzugsbetrag. Damit sollen Gestaltungsmißbräuche vermieden werden, wenn für geplante Investitionen zunächst nur ein geringer Investitionsabzugsbetrag (z.b. nur in Höhe von 1 EUR pro Wirtschaftsgut) in Anspruch genommen würde, im Jahr der Investition jedoch 40 % der tatsächlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gewinnmindernd geltend gemacht würden. Die im Jahr der Investition vorzunehmende Herabsetzung der Investitionskosten um bis zu 40 % kann auch bei sog. geringwertigen Wirtschaftsgütern gemäß 6 Abs. 2 EStG und bei der Bildung eines Sammelpostens nach 6 Abs. 2a EStG (= Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als 150 EUR bis zu EUR, die gleichmäßig über 5 Jahre abgeschrieben werden, s.u.) entsprechend berücksichtigt werden. Sinken daher durch die Herabsetzung die maßgeblichen Anschaffungskosten unter 150 EUR, ist ein Sofortabzug nach 6 Abs. 2 EStG vorzunehmen. Wenn die geplante Investition innerhalb des Investitionszeitraums von drei Jahren unterbleibt oder aber die beabsichtige Anschaffung oder Herstellung und die später tatsächlich durchgeführte Investition nicht funktionsgleich sind, ist die Berücksichtigung des Investitionsabzugsbetrags rückgängig zu machen. Dabei ist, anders als bisher, die Veranlagung des Wirtschaftsjahrs zu korrigieren, in dem der Investitionsabzugsbetrag in Anspruch genommen wurde, so daß sich als Seite 2/16

3 Folge eine Verzinsung der daraus resultierenden Steuernachforderungen nach 233a Abgabenordnung (AO) ergeben kann (bisher wurde für jedes Jahr einer dotierten Ansparrücklage, der bis zum Ablauf der Investitionsfrist keine entsprechende Anschaffung oder Herstellung folgte, ein "Strafzins" von 6 % p.a. erhoben). Die Neuregelungen zu 7g EStG gelten erstmals ab dem Veranlagungszeitraum Sonderabschreibungen zur Förderung kleiner und mittlerer Betriebe ( 7g Abs. 5 und 6 EStG) Neben dem Investitionsabzugsbetrag können Betriebe, die am Ende des der Anschaffung oder Herstellung eines Wirtschaftsguts vorangegangenen Jahrs die oben genannten Größenmerkmale nicht überschreiten, 20 % der Anschaffungs- oder Herstellungskosten als Sonderabschreibung geltend machen, welche verteilt im Jahr der Anschaffung oder Herstellung und in den folgenden vier Jahren in Anspruch genommen werden können. Dies gilt unabhängig davon, ob sie für das Wirtschaftsgut den Investitionsabzugsbetrag in Anspruch genommen haben. Auch die Inanspruchnahme der Sonderabschreibung ist künftig für gebrauchte Wirtschaftgüter zulässig. Die Abschreibungsmöglichkeiten des 7 EStG bleiben hiervon unberührt. Da für vor 2008 getätigte Investitionen noch die ab abgeschaffte degressive AfA nach 7 Abs. 2 EStG zum Tragen kommt, ist es nach Ansicht des Gesetzgebers sachgerecht, für diese auch die Sonderabschreibungen nach den Grundsätzen des bisherigen 7g EStG vorzunehmen, mit der Folge, daß Unternehmen für Investitionen in 2007 ohne vorherige Bildung einer Ansparabschreibung die Sonderabschreibung in Höhe von 20 % nicht geltend machen können (alte Regelung). Eine Sonderabschreibung nach den Grundsätzen des 7g Abs. 5 und 6 EStG in der Fassung des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 ist erstmals für Wirtschaftsgüter möglich, die nach dem angeschafft oder hergestellt werden. 6. Thesaurierungsbegünstigung für Personenunternehmen Mit der Vorschrift des 34a EStG soll eine Möglichkeit geschaffen werden, die Gewinneinkünfte von Einzelunternehmern und Mitunternehmern von Personengesellschaften in vergleichbarer Höhe tariflich zu belasten wie das Einkommen einer Kapitalgesellschaft. Auf Antrag des Steuerpflichtigen kann der Anteil seines Gewinns aus einem Betrieb oder Mitunternehmeranteil, den er im Wirtschaftsjahr nicht entnommen hat, statt mit dem persönlichen progressiven Steuersatz lediglich mit einem ermäßigten Steuersatz von 28,25 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) besteuert werden. Die Vergünstigung können nur Steuerpflichtige in Anspruch nehmen, die ihren Gewinn durch Betriebsvermögensvergleich (= Bilanzierung) ermitteln. Wird der Gewinn durch Einnahmen-Überschußrechnung ermittelt, kann die Vergünstigung nicht in Anspruch genommen werden. Für bestimmte Gewinne, für die bereits andere Steuervergünstigungen gewährt werden (z.b. Tarifermäßigungen in Höhe von 56 % des durschnittlichen Steuersatzes bei bestimmten Betriebsveräußerungen), ist die Inanspruchnahme der Thesaurierungsbegünstigung ebenfalls ausgeschlossen. Zur Vermeidung von Doppelbegünstigungen gibt es zudem Einschränkungen bei der Veräußerung von Anteilen bei doppel- oder mehrstöckigen Personengesellschaften. Aus Gründen der Verwaltungsvereinfachung ist die Begünstigung auch ausgeschlossen bei Gewinnen aus Mitunternehmerschaften, wenn der Gewinnanteil bei 10 % oder darunter liegt bzw. nicht mehr als EUR beträgt. Die Vergünstigung ist betriebs- und personenbezogen ausgestaltet, d.h. ein Antrag auf die Begünstigung muß für jeden Seite 3/16

4 Betrieb oder jeden Mitunternehmeranteil gesondert gestellt und die Voraussetzungen jeweils gesondert geprüft werden. Soweit der begünstigt besteuerte Gewinn in späteren Jahren vom Steuerpflichtigen entnommen wird, ist eine Nachversteuerung in Höhe von 25 % (zzgl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer) des Nachversteuerungsbetrags durchzuführen. Um daraus resultierende unbillige Härten zu vermeiden, kann der Antrag auf Thesaurierungsbegünstigung jedoch bis zur Unanfechtbarkeit des Einkommensteuerbescheids für den nächsten Veranlagungszeitraum ganz oder teilweise zurückgenommen werden. Einer Nachversteuerung unterliegt auch der Formwechsel einer Personengesellschaft in eine Kapitalgesellschaft. Die Neuregelung des 34a EStG ist erstmals für den Veranlagungszeitraum 2008 anzuwenden. 7. Erhöhung des Anrechnungsfaktors der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer Ab dem Veranlagungszeitraum 2008 wird der Faktor zur Anrechnung der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer von derzeit 1,8 auf 3,8 des Gewerbesteuermeßbetrags angehoben. Zugleich ist der Abzug dieses Steuerermäßigungsbetrags ab 2008 auf die tatsächlich zu zahlende Gewerbesteuer beschränkt worden. C. STEUERLICHE BELASTUNGEN FÜR UNTERNEHMEN 1. Kein Betriebsausgabenabzug mehr für die Gewerbesteuer Die Gewerbesteuer und die darauf entfallenden Nebenleistungen (z.b. Säumniszuschläge) sind künftig gemäß 4 Abs. 5b EStG keine Betriebsausgaben mehr. Die Gewerbesteuer mindert folglich nicht mehr ihre eigene Bemessungsgrundlage (den Gewerbeertrag) und den einkommen- bzw. körperschaftsteuerllichen Gewinn. Dies gilt erstmals für Gewerbesteuer, die für Erhebungszeiträume festgesetzt wird, die nach dem enden. Durch den fehlenden Betriebsausgabenabzug gewinnt die Gewerbesteuer im System der Ertragsteuern erheblich an Bedeutung (obwohl im Vorfeld der Gesetzgebung sogar ihre Abschaffung diskutiert worden war). Im Gegenzug ist die nun einfachere Ertragsteuerberechnung ein vergleichsweise schwacher Trost. 2. Beschränkung des Betriebsausgabenabzugs für Zinsen (Einführung einer sog. "Zinsschranke") Beabsichtigte Wirkung: Die Einführung einer sog. Zinsschranke soll einer übermäßigen Fremdkapitalquote in deutschen Unternehmen entgegenwirken und steuermindernde Gestaltungen innerhalb von Konzernen erschweren. Kernregelung: Nach 4h Abs. 1 EStG ist eine unbeschränkte Berücksichtigung künftig nur noch für Zinsaufwendungen bis zur Höhe des Zinsertrags desselben Wirtschaftsjahrs möglich. Darüber hinausgehende Zinsaufwendungen dürfen nur bis zur Höhe von 30 % des um die Zinsaufwendungen und Abschreibungen erhöhten und um die Zinserträge verminderten maßgeblichen Gewinns abgezogen werden. Abschreibungen in diesem Sinne sind Absetzungen für Abnutzung gemäß 7 EStG einschließlich der als Betriebsausgaben abgesetzten Beträge für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) und der Abschreibungen auf den Seite 4/16

5 Sammelposten nach 6 Abs. 2a Satz 2 EStG. Durch die Abhängigkeit des Abzugs von Finanzierungsaufwand auch von der Abschreibung inländischer Wirtschaftsgüter erhofft sich der Gesetzgeber einen zusätzlichen Anreiz für Anlageinvestitionen in Deutschland. Die danach nicht zum Abzug zugelassenen Zinsaufwendungen können in die folgenden Wirtschaftsjahre vorgetragen werden. Der Zinsvortrag ist gesondert festzustellen. Ausnahmen vom Abzugsverbot ( 4h Abs. 2 EStG): Freigrenze: Eine Freigrenze von 1 Mio. EUR für die den Betrag der Zinserträge übersteigenden Zinsaufwendungen soll verhindern, daß kleine und mittlere Betriebe von der Beschränkung der Abzugsfähigkeit der Zinsaufwendungen betroffen sind. Konzernklausel: Die Zinsschrankenregelung findet ferner keine Anwendung, wenn der Betrieb nicht Teil eines Konzerns ist. Personenunternehmen (Einzelunternehmen, Personengesellschaften), die keine weiteren Beteiligungen in ihrem Betriebsvermögen halten, sind daher von der Zinsschranke nicht betroffen. Escape-Klausel innerhalb eines Konzerns durch Eigenkapitalvergleich: Die Zinsschranke findet keine Anwendung, wenn der Betrieb Teil eines Konzerns ist ("Konzernangehörigkeit") und seine Eigenkapitalquote die Eigenkapitalquote des Konzerns, dem er angehört, nicht unterschreitet ( Eigenkapitalvergleich). Bei Personengesellschaften ist im Zusammenhang mit gesellschaftsrechtlich zustehenden Kündigungsrechten insoweit mindestens das Eigenkapital auszuweisen ist, das sich nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) ergeben würde. Hintergrund der Regelung ist, daß bei Rechnungslegung nach internationalen Standards (IFRS) der Rechnungslegungsstandard IAS 32.18b dazu führt, daß die Kapitalkonten einer Personengesellschaft in der Regel nicht als Eigenkapital gelten. IAS 32.18b bestimmt nämlich, daß eine Verbindlichkeit auszuweisen ist, wenn dem Anteilseigner von Personengesellschaften, Genossenschaften und Fonds das Recht zusteht, seinen Anteil jederzeit gegen eine Abfindung zurückzugeben. Das gilt selbst dann, wenn die Kündigung noch nicht ausgeübt ist und es sich wirtschaftlich um Eigenkapital handelt. Bei der Ermittlung der Eigenkapitalquote eines konzernangehörigen Betriebs ist das Eigenkapital um die als Eigenkapital ausgewiesenen Beträge zu vermindern, die keine Stimmrechte vermitteln. Damit soll sichergestellt werden, daß Mezzanine-Kapital (z.b. stille Gesellschaften, Genußrechte), das nach den zur Anwendung kommenden Rechnungslegungsstandards bilanzrechtlich als Eigenkapital ausgewiesen wird, obwohl darauf gezahlte Vergütungen als Betriebsausgaben abgezogen werden könnten, nicht die Eigenkapitalquote des Betriebs erhöht. Kennzeichnend für Mezzanine-Kapital (als "hybride" Form aus Eigen- und Fremdfinanzierung) ist das Fehlen von Stimmrechten für die Kapitalgeber. Allerdings ist ausdrücklich geregelt, daß Vorzugsaktien ( 139 Aktiengesetz), die ebenfalls keine Stimmrechte (dafür im Regelfall eine höhere Dividende) vermitteln, nicht von der Kürzung betroffen sind. "Zinsschranke" bei Körperschaften: Seite 5/16

6 Die bisher geltende Vorschrift des 8a KStG zur Gesellschafter-Fremdfinanzierung wird durch eine Neufassung ersetzt, nach der die Vorschriften des 4h EStG auch für die Besteuerung von Kapitalgesellschaften (insb. GmbH, AG) Anwendung finden. Damit werden künftig neben Vergütungen, die an wesentlich beteiligte Anteilseigner gezahlt werden, jede Art der Fremdfinanzierung, also insbesondere auch die Bankenfinanzierung, erfaßt. Bei Körperschaften, die zu keinem Konzern gehören, kommt die Zinsschrankenregelung gleichwohl zur Anwendung, wenn mehr als 10 % der die Zinserträge übersteigenden Zinsaufwendungen eines Wirtschaftsjahrs im Rahmen einer Gesellschafter-Fremdfinanzierung zur Verfügung gestellt werden. Eine Gesellschafter-Fremdfinanzierung liegt vor, wenn sie durch einen zu mehr als einem Viertel unmittelbar am Grund- oder Stammkapital beteiligten Anteilseigner oder einer diesem nahe stehenden Person erfolgt. "Zinsschranke" bei ausländischen Körperschaften mit in Deutschland beschränkt steuerpflichtigen Einkünften: Die Zinsschrankenregelung findet auch auf Fälle von beschränkt steuerpflichtigen (ausländischen) Objektgesellschaften Anwendung, die mit ihrem unbeweglichen Vermögen (Grundstücke) im Inland aufgrund der isolierenden Betrachtungsweise nach 49 Abs. 1 Nr. 6 EStG Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielen. Damit wird hinsichtlich der Anwendung der Zinsschranke ein Gleichklang bei in- und ausländischen Kapitalgesellschaften erreicht. "Zinsschranke" und Umwandlungssteuerecht: Im Umwandlungssteuergesetz (UmwStG) wird durch eine Neufassung des 15 Abs. 3 UmwStG geregelt, daß im Falle der Abspaltung ein Zinsvortrag der übertragenden Körperschaft sich in dem Verhältnis mindert, in dem bei Zugrundelegung des gemeinen Werts das Vermögen auf eine andere Körperschaft übergeht. 3. Einschränkungen beim Sofortabzug von Aufwendungen für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) Bisherige Regelung: Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, können nach bisher geltendem Recht im Wirtschaftsjahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe als Betriebsausgabe abgezogen werden, wenn deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten jeweils 410 (ohne Vorsteuer) nicht übersteigen. Dies gilt unabhängig von der jeweiligen Einkunftsart. Neuregelung: Nach 6 Abs. 2 EStG ist künftig für Steuerpflichtige mit Gewinneinkünften (= Einkünfte aus Gewerbebetrieb oder selbständiger Arbeit oder aus land- und Forstwirtschaft) eine Pflicht zum Sofortabzug von Anschaffungs- oder Herstellungskosten für selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter eingeführt worden, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten jeweils 150 EUR nicht übersteigen. Auf die bisherigen besonderen Aufzeichnungspflichten für diese Wirtschaftgüter von geringem Wert wird zukünftig verzichtet. Bewegliche abnutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als 150 EUR bis zu EUR sind nach 6 Abs. 2a EStG Seite 6/16

7 künftig in einen jahrgangsbezogenen Sammelposten einzustellen, der über eine Dauer von 5 Jahren gleichmäßig verteilt gewinnmindernd aufzulösen ist. Vorgänge, die sich auf ein solches einzelnes Wirtschaftsgut beziehen (z.b. Veräußerung, Wertminderung oder Entnahme) bleiben damit ohne Einfluß auf den Wert des Sammelpostens. Bei Steuerpflichtigen mit Überschußeinkünften (Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, aus Kapitalvermögen, aus Vermietung und Verpachtung sowie sonstige Einkünfte nach 22 EStG) verbleibt es bei der bisherigen Regelung, wonach die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für Wirtschaftsgüter bis zu 410 EUR (ohne Vorsteuer) sofort als Werbungskosten abgezogen werden können. Zeitliche Anwendung: Die Neuregelungen sind erstmals bei Wirtschaftsgütern anzuwenden, die nach dem angeschafft, hergestellt oder in das Betriebsvermögen eingelegt wurden. 4. Wegfall der degressiven AfA Letztmals ist die degressive Abschreibung gemäß 7 Abs. 2 und 3 EStG (= Anwendung eines gleichbleibenden Abschreibungssatzes - von maximal 30 % in mit fallenden Abschreibungsbeträgen und Übergangsmöglichkeit zur linearen Methode) für vor dem angeschaffte oder hergestellte bewegliche Wirtschaftsgüter möglich. 5. Änderungen bei den gewerbeertragsteuerlichen Hinzurechnungen Grundsätzliches: Die nach bisherigem Recht in 8 Nrn. 1, 3 und 7 Gewerbesteuergesetz (GewStG) geregelten gewerbesteuerlichen Hinzurechnungstatbestände für verschiedene Entgelte für die Nutzung des dem Betrieb überlassenen Geld- und Sachkapitals sind vereinheitlicht und in 8 Nr. 1 GewStG zusammengefaßt worden. Dabei erfolgt die Hinzurechnung künftig unabhängig von der steuerlichen Behandlung des jeweiligen Entgelts beim Gläubiger. Eine Unterscheidung bei der Hinzurechnung danach, ob die Verpflichtung im Rahmen der Betriebs- oder Teilbetriebsgründung bzw. des Erwerbs eines Anteils am Betrieb oder seiner Erweiterung begründet ist, entfällt künftig. Außerdem soll die Geld- und Sachkapitalüberlassung unabhängig von der Dauer der Überlassung erfaßt werden. Im Ergebnis führt dies zu einer Ausdehnung der Hinzurechnungstatbestände. Andererseits werden zukünftig einheitlich 25 % der Summe aus den unter 8 Nr. 1 GewStG zusammengefaßten Tatbestände hinzugerechnet. Im Vergleich zur bisherigen Höhe der Hinzurechnungen bedeutet dies eine Verringerung des Hinzurechnungsfaktors. Darüber hinaus wird eine Hinzurechnung in Höhe von 25 % der unter 8 Nr. 1 GewStG aufgeführten Finanzierungsentgelte nur vorgenommen, soweit deren Summe einen Freibetrag von EUR übersteigt. Im einzelnen sind in 8 Nr. 1 GewStG folgende Tatbestände geregelt: Entgelte für Schulden: Als Entgelt gelten auch Diskontbeträge bei der Veräußerung von Wechsel- und anderen Geldforderungen. Soweit Gegenstand der Veräußerung eine Forderung aus einem schwebenden Vertragsverhältnis ist, gilt die Differenz zwischen dem Wert der Forderung aus dem schwebenden Vertragsverhältnis, wie ihn die Vertragsparteien im Zeitpunkt des Vertragschlusses der Veräußerung zugrundegelegt haben, und dem vereinbarten Veräußerungserlös als bei der Ermittlung des Gewinns abgesetzt. Seite 7/16

8 Renten und dauernde Lasten: Pensionszahlungen aufgrund einer unmittelbar vom Arbeitgeber erteilten Versorgungszusage gelten nicht als dauernde Last im Sinne der Vorschrift. Gewinnanteile eines (echten) stillen Gesellschafters ein Fünftel (20 %) der Miet- und Pachtzinsen (einschließlich Leasingraten) für die Benutzung von beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die im Eigentum eines anderen stehen drei Viertel (75 %) der Miet- und Pachtzinsen (einschließlich Leasingraten) für die Benutzung der unbeweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die im Eigentum eines anderen stehen ein Viertel (25 %) der Aufwendungen für die zeitlich befristete Überlassung von Rechten (insbesondere Konzessionen und Lizenzen, mit Ausnahme von Lizenzen, die der Berechtigte nicht selbst nutzt, sondern lediglich - insbesondere mittels Vertriebsverträgen - an Dritte weiter überläßt; eine weitere Ausnahme betrifft unmittelbar von Galerien oder Verlagen als Auftraggeber an Künstler und Publizisten für die Nutzung ihrer Werke erbrachte Leistungen, die nach 25 Künstlersozialversicherungsgesetz Bemessungsgrundlage für die Künstlersozialabgabe sind) Da die bisherigen Hinzurechnungstatbestände des 8 Nrn. 2, 3 und 7 GewStG nunmehr im neu gefaßten 8 Nr. 1 GewStG zusammengeführt wurden, sind sie aufgehoben worden. Zeiltliche Anwendung: Die Änderungen bei der Hinzurechnung nach 8 GewStG sind erstmals für den Erhebungszeitraum 2008 anzuwenden. Folgewirkungen bei gewerbeertragsteuerlichen Kürzungen: Da nach 8 Nr. 1d GewStG die Hinzurechnung von Mieten und Pachten für bewegliche Wirtschaftsgüter künftig unabhängig von der Behandlung beim Vermieter oder Verpächter erfolgt, ist auch die Kürzungsvorschrift in 9 Nr. 4 GewStG aufgehoben worden. Die bisherige Kürzungsvorschrift des 9 Nr. 4 GewStG ist letztmals für den Erhebungszeitraum 2007 anzuwenden. 6. Abschaffung des gewerbesteuerlichen Staffeltarifs Mit der Einführung der einheitlichen Meßzahl von 3,5 % ab dem Erhebungszeitraum 2008 wird der bisherige Staffeltarif (beginnend mit 1 % in Intervallen von EUR bis zum Höchstsatz von 5%nbsp;%) abgeschafft. 7. Teilweise Anhebung der gewerbesteuerlichen Mindestbeteiligungsgrenze bei Streubesitzdividenden Bisherige Regelung: Nach bisher geltendem Recht erfolgt eine gewerbesteuerliche Erfassung von sog. Streubesitzdividenden dann, wenn die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft weniger als 10 % beträgt. Neuregelung: Durch eine Änderung des 9 Nr. 5 GewStG wird die Beteiligungsgrenze, bis zu der gewerbesteuerpflichtige Seite 8/16

9 Streubesitzdividenden vorliegen, von 10 % auf 15 % erhöht, so daß künftig Dividenden aus Beteiligungen von unter 15 % nach 9 Nr. 5 GewStG bei der Ermittlung des Gewerbeertrags wieder hinzugerechnet werden. Ausnahme: Allerdings gilt die Anhebung der Beteiligungsgrenze nicht für Gewinne aus Anteilen an einer Gesellschaft, die die in der Anlage 2 zum EStG genannten Voraussetzungen des Art. 2 der Richtlinie Nr. 90/435/EWG des Rates v über das gemeinsame Steuersystem der Mutter- und Tochtergesellschaften verschiedener Mitgliedstaaten (sog. Mutter-Tochter-Richtlinie) in der jeweils geltenden Fassung erfüllt und bei der die Mindestbeteiligungsgrenze 10 % beträgt. Zeitliche Anwendung: Die Neuregelungen zur Anhebung der Mindestbeteiligungsgrenze bei Streubesitzdividenden sind erstmals für den Erhebungszeitraum 2008 anzuwenden. 8. Änderungen der körperschaftsteuerlichen Verlustabzugsbeschränkungen (Ersetzung der sog. "Mantelkaufregelung") Bisherige Regelung: Nach der derzeitigen Mantelkaufregelung in 8 Abs. 4 Körperschaftsteuergesetz (KStG) ist Voraussetzung für den Verlustabzug bei einer Körperschaft (insb. GmbH, AG) die wirtschaftliche Identität zwischen der den Verlust erwirtschafteten Körperschaft und der ihn abziehenden (bzw. vortragenden) Körperschaft. Wenn mehr als die Hälfte der Anteile an einer Kapitalgesellschaft übertragen werden und die Kapitalgesellschaft ihren Geschäftsbetrieb mit überwiegend neuem Betriebsvermögen fortführt oder wieder aufnimmt, führt dies nach der derzeit geltenden Regelung zum Verlust der wirtschaftlichen Identität. Neuregelung: Maßgebliches Kriterium für die Verlustabzugsbeschränkung ist künftig der Anteilseignerwechsel ( 8c KStG). Ein die Verlustabzugsbeschränkung auslösender Anteilseignerwechsel (schädlicher Anteilserwerb) liegt demnach vor, wenn innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren mittelbar oder unmittelbar mehr als 25 % der Anteile an einen Erwerber, ihm nahestehende Personen oder eine Erwerbergruppe mit gleichgerichteten Interessen übertragen werden. Der unmittelbare Anteilseignerwechsel ist auch dann schädlich, wenn er mittelbar zu keiner Veränderung der Beteiligungsquote führt. Auf die bisherige Tatbestandsvoraussetzung Zuführung überwiegend neuen Betriebsvermögens wird verzichtet. Die Verlustabzugsbeschränkung, die für den gewerbesteuerlichen Verlustabzug entsprechend anzuwenden ist, ist zweistufig ausgestaltet: 1. Bei Anteils- oder Stimmrechtsübertragungen von mehr als 25 %, aber nicht mehr als 50 %, geht der Verlustabzug quotal unter. Entsprechend der Höhe der schädlichen Anteilsübertragung tritt im Veranlagungszeitraum des schädlichen Ereignisses als Rechtsfolge ein quotaler Verlustuntergang ein. 2. Werden innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren mittelbar oder unmittelbar mehr als 50 % der Anteile an einen Erwerber, ihm nahestehende Personen oder eine Erwerbergruppe mit gleichgerichteten Interessen übertragen, geht der vorhandene Verlustvortrag vollständig unter. Bei der Prüfung der Grenze von 50 % sind die schädlichen Anteilserwerbe, die zu einem quotalen Untergang des Verlustvortrags geführt haben, mit zu berücksichtigen. Seite 9/16

10 Zeitliche Anwendung: Der neue 8c KStG ist erstmals für den Veranlagungszeitraum 2008 und auf Anteilsübertragungen nach dem anzuwenden. Allerdings sieht eine Übergangsregelung vor, daß die "alte" Mantelkaufregelung ( 8 Abs. 4 KStG) neben der Neuregelung des 8c KStG Anwendung findet, wenn mehr als die Hälfte der Anteile an einer Kapitalgesellschaft innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren, der vor dem beginnt, übertragen wird und die wirtschaftliche Identität der Kapitalgesellschaft vor dem entfällt. Zugleich gilt auch die bisherige Verwaltungspraxis fort, wonach der Verlust mit Erfüllung der letzten Tatbestandsvoraussetzung (in der Regel die Zuführung von Betriebsvermögen im schädlichen Umfang) untergeht. Problem: Da auf Anteilserwerbe nach dem die Neuregelung des 8c KStG Anwendung findet, kann es durch die Fortgeltung der "Altregelung" über den hinaus innerhalb eines Übergangszeitraums sowohl zum ganzen oder teilweisen Wegfall des Verlustabzugs nach 8c KStG als auch zum Wegfall des Verlustabzugs nach 8 Abs. 4 KStG bisheriger Fassung kommen. Dazu folgendes Beispiel: Fällt im Jahr 2009 der Verlustabzug nach 8c KStG zu 30 % weg und entfällt die wirtschaftliche Identität der Kapitalgesellschaft nach 8 Abs. 4 KStG bisheriger Fassung in 2010, entfällt in 2010 der dann vorhandene Verlustabzug in voller Höhe! 9. Einschränkungen von Gestaltungen bei der sog. Wertpapierleihe i.v.m. juristischen Personen des öffentlichen Rechts Zweck der sog. "Wertpapierleihe": Die Wertpapierleihe kann von juristischen Personen des öffentlichen Rechts (z.b. Kommune) genutzt werden, um die abgeltende Wirkung der Kapitalertragsteuer auf Dividendenerträge in Höhe von derzeit 10 % zu umgehen. Exemplarische Funktionsweise: Eine juristische Person des öffentlichen Rechts hält eine Beteiligung an einer Aktiengesellschaft in ihrem vermögensverwaltenden Bereich. Sie ist im Hinblick auf die Dividenden aus der Beteiligung beschränkt steuerpflichtig, da sie dem Steuerabzug unterliegen ( 2 Nr. 2 KStG i.v.m. 32 Abs. 1 Nr. 2 KStG). Die Kapitalertragsteuer auf die Dividendenerträge von derzeit 10 % hat daher abgeltende (d.h. definitive = endgültige) Wirkung. Eine Veranlagung wird nicht durchgeführt. Die juristische Person des öffentlichen Rechts vermeidet die Besteuerung der Dividenden, indem sie die Beteiligung an eine Bank verleiht. Die Dividendenerträge stehen während des Darlehenszeitraums dem Entleiher (Bank) zu. Sie sind bei der Bank grundsätzlich zu versteuern, weil die allgemeine Dividendenfreistellung bei Kapitalgesellschaften für den Handelsbestand der Banken nach 8b Abs. 7 KStG keine Anwendung findet. Die an den Verleiher gezahlte Leihgebühr ist bei der Bank eine abziehbare Betriebsausgabe. Mangels wirtschaftlichen Eigentums hat die juristische Person des öffentlichen Rechts die Dividendenerträge nicht zu versteuern. Die erhaltene Leihgebühr ist für die juristische Person des öffentlichen Rechts nicht zu versteuern, da sie im Rahmen der Vermögensverwaltung erzielt wurde. Sie unterliegt auch nicht der beschränkten Steuerpflicht, da für sie kein Steuerabzug vorzunehmen ist. Seite 10/16

Basiswissen Vor den Klausuren noch einmal durcharbeiten! Kein Anspruch auf Vollständigkeit

Basiswissen Vor den Klausuren noch einmal durcharbeiten! Kein Anspruch auf Vollständigkeit Basiswissen Vor den Klausuren noch einmal durcharbeiten! Kein Anspruch auf Vollständigkeit Besteuerung von Dividenden gem. 20 Abs. 1 EStG 1 Bei natürlichen Personen 1.1 Im Privatvermögen Einkünfte aus

Mehr

Merkblatt Gewerbesteuer

Merkblatt Gewerbesteuer Merkblatt Gewerbesteuer Stand: Juni 2011 Mit der Unternehmensteuerreform 2008 wurde die Gewerbesteuer zum 1.1.2008 grundlegend geändert. Dieses Merkblatt erläutert die wichtigsten Elemente der Gewerbesteuer.

Mehr

Getrennt wird zwischen dem Gewinn der Kapitalgesellschaft und den Einkünften des einzelnen Gesellschafters.

Getrennt wird zwischen dem Gewinn der Kapitalgesellschaft und den Einkünften des einzelnen Gesellschafters. Die Besteuerung einer GmbH und ihrer Gesellschafter (Rechtsanwalt Valentin Schaffrath) Die wesentlichen Ertragssteuerarten sind auf Ebene der GmbH die Körperschaftsteuer und die Gewerbesteuer sowie auf

Mehr

Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong

Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong Die deutsche Abgeltungsteuer Auswirkungen auf Expats in Hongkong KONTAKT Claus Schürmann claus.schuermann@wts.com.hk +852 2528 1229 Michael Lorenz michael.lorenz@wts.com.hk +852 2528 1229 Wichtiges in

Mehr

Abgeltungsteuer 2009. Patrik Nehrbass Steuerberater. Frank Büchner Steuerberater Wirtschaftsprüfer NEHRBASS & BÜCHNER. p a r t n e r s c h a f t

Abgeltungsteuer 2009. Patrik Nehrbass Steuerberater. Frank Büchner Steuerberater Wirtschaftsprüfer NEHRBASS & BÜCHNER. p a r t n e r s c h a f t Abgeltungsteuer 2009 Patrik Nehrbass Steuerberater Frank Büchner Steuerberater Wirtschaftsprüfer Abgeltungsteuer 2009 - Überblick I. Aktuelle Rechtslage bis 2008 II. Neue Rechtslage ab 2009 III. Anwendungsbereich

Mehr

Herzlich willkommen zu

Herzlich willkommen zu Herzlich willkommen zu ERFOLG DURCH VORSPRUNG Nie mehr Mittelmaß! FACH-THEMENREIHE 2008 der Bezirksgruppe München-Südbayern Proaktives Vermögensmanagement Die wichtigsten Regelungen und Handlungsstrategien

Mehr

Besteuerung der Kapitalgesellschaft. Zusammenfassendes Beispiel. Lösung

Besteuerung der Kapitalgesellschaft. Zusammenfassendes Beispiel. Lösung Besteuerung der Kapitalgesellschaft Zusammenfassendes Beispiel Lösung 1. Ermittlung des zu versteuernden Einkommens der AGmbH für den Veranlagungszeitraum Vorläufiger Jahresüberschuss 600.000 Ermittlung

Mehr

Unternehmensteuerreformgesetz 2008

Unternehmensteuerreformgesetz 2008 Fach 2. Seite 9351 Unternehmensteuerreformgesetz 2008 Die wesentlichen Ønderungen im Vergleich zum Regierungsentwurf Ralf HÇrster und Christian Merker * Am 6. 7. 2007 hat der Bundesrat dem Unternehmensteuerreformgesetz

Mehr

Informationsbrief. zum 3. November 2009. Inhalt

Informationsbrief. zum 3. November 2009. Inhalt Informationsbrief zum 3. November 2009 Inhalt 1. Allgemeines 5. Geschenke 2. Verluste aus typisch stillen Beteiligungen a) Geschenkegrenzen a) Allgemeines b) Steuerpflicht der Geschenke b) Verlustausgleich

Mehr

Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung 7g EStG

Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung 7g EStG Merkblatt Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung 7g EStG 1. Grundsätzliches Der mit der Unternehmenssteuerreform 2008 beschlossene Investitionsabzugsbetrag löst die bis dahin geltende Ansparabschreibung

Mehr

Dadurch verringert sich die normale Belastung der Unternehmensgewinne im Bereich der Kapitalgesellschaften

Dadurch verringert sich die normale Belastung der Unternehmensgewinne im Bereich der Kapitalgesellschaften Merkblatt über Änderungen durch die Unternehmensteuerreform 2008 Sehr geehrte Damen und Herren, am 25.05.2007 hat der Deutsche Bundestag des Unternehmensteuerreformgesetz 2008 beschlossen, der Bundesrat

Mehr

Basiswissen ABGELTUNGSTEUER

Basiswissen ABGELTUNGSTEUER Basiswissen ABGELTUNGSTEUER Was Unternehmen beachten müssen Die Regeln für den Quellensteuer-Abzug auf Kapitalerträge wurden mit Einführung der Abgeltungsteuer zum 01. Januar 2009 umfassend geändert. Wie

Mehr

Referat: Steuern, Finanzen Stand: November 2013 Ansprechpartner: Jörg Rummel IHK-Service: Tel. 089 / 5116-0 Durchwahl: - 1633 Fax: - 81633

Referat: Steuern, Finanzen Stand: November 2013 Ansprechpartner: Jörg Rummel IHK-Service: Tel. 089 / 5116-0 Durchwahl: - 1633 Fax: - 81633 MERKBLATT Recht und Steuern BERECHNUNG DER GEWERBESTEUER Die Gewerbesteuer ist für eine Standortentscheidung mitentscheidend. Das folgende Merkblatt zeigt Ihnen, wie sich die Höhe der zu zahlenden Gewerbesteuer

Mehr

Einkünfte aus Kapitalvermögen I

Einkünfte aus Kapitalvermögen I Geschäftsführer GmbH Fremdgeschäftsführer: Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit bei Weisungsgebundenheit Dienstgeberbeitrag b i und Kommunalsteuer Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit, wenn freier

Mehr

Volker Kraft & Kollegen Steuerberater

Volker Kraft & Kollegen Steuerberater Volker Kraft & Kollegen Volker Kraft & Kollegen - Möhnestr. 2 59929 Brilon Unser Zeichen Volker Kraft * Meinolf Gerling * Angestellter gem. 58 StbG Dipl.-Finanzwirt Roland Herrmann * * Brilon: Möhnestr.

Mehr

Die Besteuerung von Kapitalerträgen ab 2009

Die Besteuerung von Kapitalerträgen ab 2009 Die Besteuerung von Kapitalerträgen ab 2009 1 Abgeltungsteuer für Anfänger (c) Tomasz Trojanowski - Fotolia.com Der Gesetzgeber wollte die Besteuerung von Kapitalerträgen vereinfachen und hat eine Reform

Mehr

Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung nach 7g EStG

Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung nach 7g EStG Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibung nach 7g EStG Ein Merkblatt der Industrie- und Handelskammer Hannover 1. Zielsetzung und begünstigte Betriebe Mit dem Investitionsabzugsbetrag und der Sonderabschreibung

Mehr

3. Hinzurechnungen und KÅrzungen

3. Hinzurechnungen und KÅrzungen 3. Hinzurechnungen und KÅrzungen Der nach 7 GewStG anzusetzende Gewinn umfasst nur teilweise die Ertragskraft des Unternehmens, so dass bei der Ermittlung des Gewerbeertrags Korrekturen vorzunehmen sind.

Mehr

Merkblatt. Investitionsabzugsbetrag. Inhalt

Merkblatt. Investitionsabzugsbetrag. Inhalt Investitionsabzugsbetrag Inhalt 1 Einführung 1.1 Vorteile im Überblick 1.2 Nachteile im Überblick 2 Fragen und Praxisbeispiele 2.1 Förderung/steuerliche Auswirkung 2.2 Wer kann den Investitionsabzugsbetrag

Mehr

Jahrestagung der Fachhochschullehrer. 29. April 2008 Osnabrück

Jahrestagung der Fachhochschullehrer. 29. April 2008 Osnabrück Jahrestagung der Fachhochschullehrer 29. April 2008 Osnabrück Agenda A. Überblick B. Aufgabe des Dualismus von Kapitalertrags- und Vermögensebene C. Besteuerung von Derivaten D. Vermeidung von Strukturen

Mehr

Kinderleicht in Frage und Antwort

Kinderleicht in Frage und Antwort Die Abgeltungsteuer Kinderleicht in Frage und Antwort Die neue Abgeltungsteuer tritt am 1.1.2009 in Kraft. Vorwort Ab 1. Januar 2009 gilt in Deutschland die Abgeltungsteuer. Anleger und Sparer müssen ab

Mehr

Vermögenszuwachssteuer Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen (Vergleich zur bisherigen Rechtslage)

Vermögenszuwachssteuer Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen (Vergleich zur bisherigen Rechtslage) Infoblatt, Stand 11. Dezember 2012 Vermögenszuwachssteuer Besteuerung von Kapitaleinkünften im Privatvermögen (Vergleich zur bisherigen Rechtslage) 1. Wie sieht die Vermögenszuwachssteuer aus? Das Budgetbegleitgesetz

Mehr

DIE ABGELTUNGSTEUER. Eine Information der privaten Banken. Informationen für Privatkunden. Berlin, Februar 2008

DIE ABGELTUNGSTEUER. Eine Information der privaten Banken. Informationen für Privatkunden. Berlin, Februar 2008 DIE ABGELTUNGSTEUER Informationen für Privatkunden Berlin, Februar 2008 fokus:verbraucher Eine Information der privaten Banken DIE ABGELTUNGSTEUER Berlin, Februar 2008 BANKENVERBAND Die Abgeltungsteuer

Mehr

Die Abgeltungsteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN

Die Abgeltungsteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN Die Abgeltungsteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN Passen Sie jetzt Ihre Steuer-Strategie an Die neue Abgeltungsteuer tritt am 1. Januar 2009 in Kraft. Damit Sie von den Neuerungen profitieren können, sollten

Mehr

Begünstigte Besteuerung nicht entnommener Gewinne 2004-2009

Begünstigte Besteuerung nicht entnommener Gewinne 2004-2009 Begünstigte Besteuerung nicht entnommener Gewinne 2004-2009 Seit dem Jahr 2004 haben bilanzierende natürliche Personen, die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft oder aus Gewerbebetrieb beziehen, die

Mehr

Der Gewinnfreibetrag. Wer kann den Freibetrag in Anspruch nehmen?

Der Gewinnfreibetrag. Wer kann den Freibetrag in Anspruch nehmen? Der Gewinnfreibetrag Dieser wurde ab der Veranlagung 2010 eingeführt. Alle natürlichen Personen mit betrieblichen Einkunftsarten können diesen Freibetrag unabhängig davon beanspruchen, ob sie ihren Gewinn

Mehr

Das Gesetz über Einkommensteuer natürlichen Personen. Rechtsgrundlage

Das Gesetz über Einkommensteuer natürlichen Personen. Rechtsgrundlage Einkommensteuer Im Laufe der Systementwicklung wurden in Polen zwei Arten von Einkommensteuer gesetzlich geregelt: das Einkommensteuer der natürlichen Personen und Pauschalsteuer von einigen Einkünften,

Mehr

Kapitalertragsteuer/Abgeltungsteuer Stand Februar 2010

Kapitalertragsteuer/Abgeltungsteuer Stand Februar 2010 Kapitalertragsteuer/Abgeltungsteuer Stand Februar 2010 Inhaltsverzeichnis 1 Kapitalertragsteuer 1 2 Steuerpflichtige 2 2.1 Privatpersonen 2 2.2 Betriebe / Firmen 2 2.3 Trennung Betriebs- und Privatvermögen

Mehr

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich: Bundeszentralamt für Steuern. EStG in Einkünfte i. S.

Nur per E-Mail. Oberste Finanzbehörden der Länder. nachrichtlich: Bundeszentralamt für Steuern. EStG in Einkünfte i. S. Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder nachrichtlich: Bundeszentralamt

Mehr

Abgeltungsteuer und Anlage KAP zur Einkommensteuererklärung Stand: Februar 2011

Abgeltungsteuer und Anlage KAP zur Einkommensteuererklärung Stand: Februar 2011 Abgeltungsteuer und Anlage KAP zur Einkommensteuererklärung Stand: Februar 2011 Seit 01.01.2009 erfolgt die Besteuerung privater Kapitalerträge inklusive der Veräußerungsgewinne grundsätzlich durch den

Mehr

ONLINE-NEWS FRÜHLING 2012

ONLINE-NEWS FRÜHLING 2012 ONLINE-NEWS FRÜHLING 2012 Ausgabe 01/2012 Inhaltsverzeichnis: 1. Vertretungsarzt... 2 2. Vermögenszuwachssteuer... 2 3. Änderungen bei der Einkommensteuer im Jahr 2012... 4 4. Kaufen oder mieten?... 5

Mehr

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Abs. 2 EStG)

Anwendung des Teileinkünfteverfahrens in der steuerlichen Gewinnermittlung ( 3 Nummer 40, 3c Abs. 2 EStG) Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97,

Mehr

Informationsbroschüre

Informationsbroschüre Oberfinanzdirektion Magdeburg Anmerkung zur Verwendung: Diese Schrift darf weder von Parteien noch von Wahlhelfern während des Wahlkampfes zum Zwecke der Wahlwerbung verwendet werden. Missbräuchlich ist

Mehr

Die Abgeltungsteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN

Die Abgeltungsteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN Die Abgeltungsteuer NEUE STEUER NEUE CHANCEN Passen Sie Ihre Steuer-Strategie an Seit dem 1. Januar 2009 greift die Abgeltungsteuer. Damit Sie von den Neuerungen profitieren können, sollten Sie Ihre Geldanlagen

Mehr

Unternehmensteuerreform 2008: Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibungen (HaufeIndex: 1697442)

Unternehmensteuerreform 2008: Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibungen (HaufeIndex: 1697442) Unternehmensteuerreform 2008: Investitionsabzugsbetrag und Sonderabschreibungen (HaufeIndex: 1697442) Zusammenfassung Am 25.5.2007 hat der Bundestag in 2. und 3. Lesung das Unternehmensteuerreformgesetz

Mehr

Steuerliche Informationen für Mandanten Juli 1999. Mit diesem Schreiben informiere ich Sie über:

Steuerliche Informationen für Mandanten Juli 1999. Mit diesem Schreiben informiere ich Sie über: Dipl.-Kfm. Knut Lingott Steuerberater Fachberater für internationales Steuerrecht Wielandstraße 30. 10629 Berlin Telefon / -fax +49 (0)30 887786-0 / - 77 E-Mail knut@lingott.de Internet www.lingott.de

Mehr

Als Veräußerung gilt nach 16 Abs. 3 EStG auch die Aufgabe eines Betriebs/Teilbetriebs/Mitunternehmeranteils.

Als Veräußerung gilt nach 16 Abs. 3 EStG auch die Aufgabe eines Betriebs/Teilbetriebs/Mitunternehmeranteils. 156 17. Betriebsveräußerung/Betriebsaufgabe ( 16 E StG) 17. Betriebsveräußerung/Betriebsaufgabe ( 16 EStG) 17.1 Einführung Veräußert ein Steuerpflichtiger seinen Betrieb oder gibt er diesen auf, so werden

Mehr

Deutschland führt die Abgeltungsteuer ein Auswirkungen auf internationale Investitionen

Deutschland führt die Abgeltungsteuer ein Auswirkungen auf internationale Investitionen Praxisfälle Deutschland führt die Abgeltungsteuer ein Auswirkungen auf internationale Investitionen von StB Heiko Kubaile und RA Dr. Christian Buck, Zürich Nach dem Vorbild Österreichs, im Ergebnis aber

Mehr

Internationale Besteuerung I: Grundzüge der Internationalen Besteuerung

Internationale Besteuerung I: Grundzüge der Internationalen Besteuerung Professor Dr. Dietmar Wellisch, StB International Tax Institute (IIFS), Hamburg Internationale Besteuerung I: Grundzüge der Internationalen Besteuerung Sommersemester 2006 I.1 Einführung I.1.1 I.1.2 Zum

Mehr

INVESTMENTSERVICE WICHTIGE INFORMATION FÜR PRIVATANLEGER! AKTUELLER STATUS! KURSGEWINN- BESTEUERUNG BEI WERTPAPIEREN. Mitten im Leben.

INVESTMENTSERVICE WICHTIGE INFORMATION FÜR PRIVATANLEGER! AKTUELLER STATUS! KURSGEWINN- BESTEUERUNG BEI WERTPAPIEREN. Mitten im Leben. INVESTMENTSERVICE WICHTIGE INFORMATION FÜR PRIVATANLEGER! AKTUELLER STATUS! KURSGEWINN- BESTEUERUNG BEI WERTPAPIEREN Mitten im Leben. KURSGEWINNBESTEUERUNG BEI WERTPAPIERVERANLAGUNGEN FÜR PRIVATANLEGER

Mehr

wir bedanken uns für die Übersendung des oben bezeichneten Entwurfs und nehmen die Gelegenheit zur Stellungnahme gern wahr.

wir bedanken uns für die Übersendung des oben bezeichneten Entwurfs und nehmen die Gelegenheit zur Stellungnahme gern wahr. Bundesministerium der Finanzen Wilhelmstr. 97 10117 Berlin Abt. Steuerrecht Unser Zeichen: Fi/Ba Tel.: 030 240087-43 Fax: 030 240087-99 E-Mail: steuerrecht@bstbk.de 3. September 2009 Entwurf eines BMF-Schreibens

Mehr

Kundeninformation Steuerbescheinigungen. Inhalt. Steuerbescheinigungen für den privaten Anleger

Kundeninformation Steuerbescheinigungen. Inhalt. Steuerbescheinigungen für den privaten Anleger Kundeninformation Steuerbescheinigungen Inhalt Seite Steuerbescheinigungen für den privaten Anleger Steuerbescheinigung für den privaten Anleger 1 1. Zweck und Inhalt der Steuerbescheinigung hat sich geändert

Mehr

Steuerrecht 2008. Steuerarten Bilanzsteuerrecht Unternehmensteuerrecht Verfahrensrecht Glossar. von. Dr. Dietrich Grashoff

Steuerrecht 2008. Steuerarten Bilanzsteuerrecht Unternehmensteuerrecht Verfahrensrecht Glossar. von. Dr. Dietrich Grashoff Steuerrecht 2008 Steuerarten Bilanzsteuerrecht Unternehmensteuerrecht Verfahrensrecht Glossar von Dr. Dietrich Grashoff Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwalt und Steuerberater Fachanwalt für Steuerrecht Lehrbeauftragter

Mehr

Verlustausgleichs- und Regelbesteuerungsoption

Verlustausgleichs- und Regelbesteuerungsoption s- und Regelbesteuerungsoption Edeltraud Lachmayer (BMF) Symposium KESt-neu Wien, Juridicum 18.05.2011 Bisherige Rechtslage Unterschiedliche relative sverbote - bei 30 EStG auf Spekulationsgeschäfte eingeschränkt

Mehr

Investmentbesteuerung; Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 8. September 2010 - I R 90/09 -

Investmentbesteuerung; Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 8. September 2010 - I R 90/09 - Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße

Mehr

Anlageformen. 1. Aktien/GmbH-Anteile. Laufende Erträge. Geltendes Recht: Halbeinkünfteverfahren. Zukünftig: Abgeltungsteuer. Veräußerungsergebnisse

Anlageformen. 1. Aktien/GmbH-Anteile. Laufende Erträge. Geltendes Recht: Halbeinkünfteverfahren. Zukünftig: Abgeltungsteuer. Veräußerungsergebnisse Schneider und Mróz S T E U E R B E R A T E R P A R T N E R S C H A F T Gewerkenstraße 28, 45881 Gelsenkirchen Tel.: 0209 941 18 0 * Fax: 0209 941 18 99 www.schneider-mroz.de E-Mail: info@schneider-mroz.de

Mehr

Verfügung betr. Neuregelung des Steuerabzugs nach 50 a EStG durch das Jahressteuergesetz 2009 (JStG 2009) vom 19. 12. 2008, BGBl. I S.

Verfügung betr. Neuregelung des Steuerabzugs nach 50 a EStG durch das Jahressteuergesetz 2009 (JStG 2009) vom 19. 12. 2008, BGBl. I S. Verfügung betr. Neuregelung des Steuerabzugs nach 50 a EStG durch das Jahressteuergesetz 2009 (JStG 2009) vom 19. 12. 2008, BGBl. I S. 2794 Vom 14. Januar 2009 (OFD Karlsruhe S 230.3/48 St 111/St 142)

Mehr

Unternehmenssteuerreform 2008 - die Abgeltungssteuer

Unternehmenssteuerreform 2008 - die Abgeltungssteuer Unternehmenssteuerreform 2008 - die Abgeltungssteuer Eine von Steinbrück und Koch geleitete Bund-Länder-Arbeitsgruppe legte am 03.11.2006 ein Eckpunktepapier vor, welches als Basis für die weitere Gesetzgebung

Mehr

Inhaltsverzeichnis. bb) Nr. 3 Buchstb. b: Veräußerung von Termingeschäften...

Inhaltsverzeichnis. bb) Nr. 3 Buchstb. b: Veräußerung von Termingeschäften... Inhaltsübersicht...... 9 Abkürzungsverzeichnis... 17 Einleitung... 21 A. Problemstellung... 21 B. Untersuchungsgang... 28 1.Teil Systematische Darstellung der Abgeltungsteuer... 31 A. Einkünfte aus Kapitalvermçgen

Mehr

Kapitel 2. Überblick über wichtige Steuern des Unternehmens

Kapitel 2. Überblick über wichtige Steuern des Unternehmens Kapitel 2 Überblick über wichtige Steuern des Unternehmens 1 Inhalt 4. Grundzüge der Gewerbesteuer 4.1 Rechtfertigungsversuche 4.2 Steuersubjekt 4.3 Bemessungsgrundlage 4.4 Tarif 4.5 Verlustverrechnung

Mehr

11.4.5 Auflösung des Investitionsabzugsbetrags

11.4.5 Auflösung des Investitionsabzugsbetrags Es können natürlich auch konkrete Bezeichnungen verwendet werden, wie z. B. Bürostuhl, Wandregal, Schreibtisch oder PKW. Begünstigt ist dann allerdings auch nur genau diese Anschaffung. Die Summe aller

Mehr

Spanien - Deutschland. Belastungsvergleich. bei der. Einkommensteuer. Rechtsstand

Spanien - Deutschland. Belastungsvergleich. bei der. Einkommensteuer. Rechtsstand Asesoría Gestoría Steuerberatung Tax Accountancy Consulting Belastungsvergleich bei der Einkommensteuer Rechtsstand Oktober 2009 www.europeanaccounting.net Steuerbelastungsvergleich- Einkommensteuer Einkommensteuer

Mehr

Fachbereich Wirtschaft Prof. Dr. Ralf Klapdor. Steuerlehre 1. Prof. Dr. Ralf Klapdor

Fachbereich Wirtschaft Prof. Dr. Ralf Klapdor. Steuerlehre 1. Prof. Dr. Ralf Klapdor Steuerlehre 1 Wichtiger Hinweis Dieser Vorlesung liegt der Rechtsstand 2009 zu Grunde! Damit werden die Änderungen durch die Abgeltungssteuer, die ab 1.1. 2009 gilt, eingeschlossen. 2 1 Grundlagen 1.1

Mehr

Die Entnahme aus dem Depot (außer Daten werden weitergegeben oder offengelegt) und der Wegzug sind ebenfalls Realisierungstatbestände.

Die Entnahme aus dem Depot (außer Daten werden weitergegeben oder offengelegt) und der Wegzug sind ebenfalls Realisierungstatbestände. Vermögenszuwachsbesteuerung (für natürliche Personen im Privatvermögen): 1. Welches Besteuerungsziel wird damit verfolgt? Ziel ist die Herstellung der Steuerneutralität von Kapitalveranlagungen durch Einbeziehung

Mehr

Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge

Abgeltungsteuer auf Kapitalerträge Referent: Dipl.-Finanzwirt Peter Fiedler Steuerberater Informationsveranstaltung des Liberalen Mittelstand, Solingen 1 Die in dieser Präsentation enthaltenen Darstellungen und Empfehlungen wurden nach

Mehr

Steuerrechtliche Behandlung des Erwerbs eigener Anteile

Steuerrechtliche Behandlung des Erwerbs eigener Anteile Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Nur per E-Mail Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße

Mehr

Inhaltsübersicht. Vorwort...5. Abkürzungsverzeichnis...13. Literaturhinweise...15

Inhaltsübersicht. Vorwort...5. Abkürzungsverzeichnis...13. Literaturhinweise...15 Inhaltsübersicht Vorwort...5 Abkürzungsverzeichnis...13 Literaturhinweise...15 1. Einführung...17 a) Begriffsbestimmungen...17 b) Grundprinzipien der Besteuerung...18 (1) Transparenzprinzip...18 (2) Trennungsprinzip...19

Mehr

Oberste Finanzbehörden der Länder

Oberste Finanzbehörden der Länder Postanschrift Berlin: Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Oberste Finanzbehörden der Länder HAUSANSCHRIFT TEL Wilhelmstraße 97, 10117

Mehr

DAS MANDANTEN I MERKBLATT

DAS MANDANTEN I MERKBLATT Thomas Schelly STEUERBER ATER Stand: 10.2013 DAS MANDANTEN I MERKBLATT Besteuerung privater Veräußerungsgeschäfte Von ebay bis Immobilie Inhalt I. Freigrenze von 599.99 II. Gewinne oder Verluste gehören

Mehr

Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen und aus privaten Veräußerungsgeschäften im Jahr 2013 bei inländischen Privatanlegern

Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen und aus privaten Veräußerungsgeschäften im Jahr 2013 bei inländischen Privatanlegern Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen und aus privaten Veräußerungsgeschäften im Jahr 2013 bei inländischen Privatanlegern Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, auf Basis der in 2013 gültigen

Mehr

Inhalt. Detailinformationen zur Abgeltungsteuer

Inhalt. Detailinformationen zur Abgeltungsteuer Disclaimer Die nachstehende Information stellt die Auffassung der comdirect bank AG zu den steuerlichen Regelungen im Zusammenhang mit der Abgeltungsteuer dar. Die Information wurde sorgfältig zusammengestellt

Mehr

Studienarbeit KSt - 27 - Lösungshinweise

Studienarbeit KSt - 27 - Lösungshinweise Studienarbeit KSt - 27 - Lösungshinweise 1. Allgemeine Ausführungen: Die Sachsen-High-Tec GmbH (SHT GmbH) ist eine gem. 1 Abs.1 Nr.1 KStG unbeschränkt steuerpflichtige Kapitalgesellschaft, da sie ihre

Mehr

Umsatzsteuererhöhung. 05l08. Die Abgeltungsteuer Praktische Folgen und Handlungsüberlegungen. Inhalt. Editorial

Umsatzsteuererhöhung. 05l08. Die Abgeltungsteuer Praktische Folgen und Handlungsüberlegungen. Inhalt. Editorial Umsatzsteuererhöhung Die Abgeltungsteuer Praktische Folgen und Handlungsüberlegungen 05l08 Editorial Unter dem Schlagwort Abgeltungsteuer versteht man die grundsätzlich ab 2009 geltende Neuregelung der

Mehr

Information zur Einführung der Kursgewinnbesteuerung auf Wertpapiere

Information zur Einführung der Kursgewinnbesteuerung auf Wertpapiere Information zur Einführung der Kursgewinnbesteuerung auf Wertpapiere Nachstehend eine Übersicht über die wichtigsten Eckdaten des Budgetbegleitgesetzes/Abgabenänderungsgesetzes 2011, mit welchem u.a. die

Mehr

Zukünftig auch mit Verlustausgleich: Kursgewinnsteuer

Zukünftig auch mit Verlustausgleich: Kursgewinnsteuer Veranlagen Zukünftig auch mit Verlustausgleich: Kursgewinnsteuer In Folge des Budgetbegleitgesetzes 2011 (inkl. neuer Kursgewinnsteuer, auch Vermögenszuwachssteuer genannt) wurde im November 2011 das neue

Mehr

Abgeltungssteuer das sollten Sie jetzt wissen!

Abgeltungssteuer das sollten Sie jetzt wissen! M e t z l e r F u n d X c h a n g Abgeltungssteuer das sollten Sie jetzt wissen! e t z l e r F u n d X c h a n g e September 2007 Die Abgeltungssteuer kommt! Am 1. Januar 2009 tritt die Abgeltungssteuer

Mehr

Merkblatt. Kapitallebensversicherung. Inhalt. 4 Neue Regeln durch die Erbschaftsteuerreform

Merkblatt. Kapitallebensversicherung. Inhalt. 4 Neue Regeln durch die Erbschaftsteuerreform Kapitallebensversicherung Inhalt 1 Allgemeines 2 Besteuerung von Neupolicen 2.1 Volle Erfassung zum Abgeltungstarif 2.2 Halbierte Erfassung mit der Progression 2.3 Verkauf einer Versicherung 3 Neue Kontrollen

Mehr

Welche Anträge mit der Anlage KAP 2011 zu stellen sind

Welche Anträge mit der Anlage KAP 2011 zu stellen sind Seite 243 Welche Anträge mit der Anlage KAP 2011 zu stellen sind lassen sie es besser sein und belästigen Sie damit nicht auch noch die Verwaltung Zeile 4 Günstigerprüfung nach 32d (6) EStG Jeder Ehegatte

Mehr

ZWD Zahnärzte Wirtschaftsdienst

ZWD Zahnärzte Wirtschaftsdienst 1 von 4 28.12.2014 13:13 ZWD Zahnärzte Wirtschaftsdienst Praxisführung Recht Steuern Finanzen 09.12.2014 STEUERGESTALTUNG Steuertipps zum Jahresende: Was Sie bis zum 31.12. unbedingt noch veranlassen sollten!

Mehr

Buchhaltung und Rechnungswesen - Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft

Buchhaltung und Rechnungswesen - Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft Buchhaltung und Rechnungswesen - Erfordernis, Vorschriften und Aussagekraft Steuerliche Grundlagen Wer in Deutschland regelmäßig einkommen bezieht ist grundsätzlich Einkommensteuerpflichtig. Hier ist zu

Mehr

IHK Kurs, Geprüfter Technischer Fachwirt, Fach: Steuern Seite 1. Technischer Fachwirt, Fach Steuern. Gewerbesteuer

IHK Kurs, Geprüfter Technischer Fachwirt, Fach: Steuern Seite 1. Technischer Fachwirt, Fach Steuern. Gewerbesteuer IHK Kurs, Geprüfter Technischer Fachwirt, Fach: Steuern Seite 1 Technischer Fachwirt, Fach Steuern Gewerbesteuer IHK Kurs, Geprüfter Technischer Fachwirt, Fach: Steuern Seite 2 Inhalt Allgemeines zur Gewerbesteuer...

Mehr

Das Gesetz zur verbesserten Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen - Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung -

Das Gesetz zur verbesserten Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen - Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung - 1 Das Gesetz zur verbesserten Berücksichtigung von Vorsorgeaufwendungen - Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung - 1. Allgemeines Der Bundestag hat am 19. Juni 2009 den Entwurf der Bundesregierung

Mehr

StB-Fernlehrgang 2015/2016 Verschickungsplan ZFU Zul.-Nr. 52 47 92

StB-Fernlehrgang 2015/2016 Verschickungsplan ZFU Zul.-Nr. 52 47 92 -Fernlehrgang 2015/2016 Verschickungsplan ZFU Zul.-Nr. 52 47 92 (Änderungen vorbehalten) 1 01. Juli 15 Anleitung Einkommensteuer Teil 1 Einkommensteuer Teil 2 Bilanzwesen Teil 1 Juli I 2015 Lösungen Juli

Mehr

INHALTSÜBERSICHT. Grundbegriffe der Einkommensteuer. Teil A: Teil B: Kapitalerträge und Abgeltungsteuer. Altersvorsorge und Alterseinkünfte.

INHALTSÜBERSICHT. Grundbegriffe der Einkommensteuer. Teil A: Teil B: Kapitalerträge und Abgeltungsteuer. Altersvorsorge und Alterseinkünfte. INHALTSÜBERSICHT Seite Teil A: 0. V. V V Grundbegriffe der Einkommensteuer Wesentliche Gesetzesänderungen bei Kapitalanlagen 2012 Einkünfte und Einkommen Steuertarif Kapitalanlagen Immobilien Vorsorgeaufwendungen

Mehr

Wertgrenzen in der SächsKomHVO-Doppik

Wertgrenzen in der SächsKomHVO-Doppik Wertgrenzen in der SächsKomHVO-Doppik Arbeitshilfe zur Behandlung geringwertiger Vermögensgegenstände und zur Inventarisierung in der kommunalen Haushaltswirtschaft nach den Regeln der Doppik Überarbeitet

Mehr

Ergänzende steuerliche Hinweise. Januar 2014

Ergänzende steuerliche Hinweise. Januar 2014 Ergänzende steuerliche Hinweise Januar 2014 Kurzangaben über die für die Anleger bedeutsamen Steuervorschriften Investmentvermögen (Seit dem 01.01.2009 geltendes Recht) 2 Inhalt Allgemeines... 4 I Anteile

Mehr

3. Behandlung der vom Vater des A übernommenen Schuldzinsen

3. Behandlung der vom Vater des A übernommenen Schuldzinsen 3. Behandlung der vom Vater des A übernommenen Schuldzinsen Fraglich ist, ob A die vom Vater übernommenen Schuldzinsen in Höhe von 3.000 steuerwirksam geltend machen kann. In Betracht käme ein Abzug als

Mehr

Die Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Lizenzen aus Deutschland

Die Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Lizenzen aus Deutschland Die Besteuerung von Dividenden, Zinsen und Lizenzen aus Deutschland Dieses Infoblatt soll österreichische natürliche Personen und Kapitalgesellschaften, die in Deutschland weder Wohnsitz noch Betriebsstätte

Mehr

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-CONVERTIBLE-BOND-FUND. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern.

Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-CONVERTIBLE-BOND-FUND. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Grundlagen der Besteuerung des VOLKSBANK-CONVERTIBLE-BOND-FUND. A. Daten für Steuererklärungen und sonstige Eingaben bei Finanzämtern. Die nachstehenden Ausführungen beziehen sich ausschließlich auf in

Mehr

P r e s s e m i t t e i l u n g

P r e s s e m i t t e i l u n g P r e s s e m i t t e i l u n g P 03/07 Deutscher Steuerberaterverband fordert: Einschränkung statt Ausweitung des Kontenabrufverfahrens Gemäß dem Referentenentwurf zur Unternehmensteuerreform plant der

Mehr

Die steuerlichen Spielregeln der Investment-Anlage

Die steuerlichen Spielregeln der Investment-Anlage Fonds Die steuerlichen Spielregeln der Investment-Anlage von Dr. Friedrich E. Harenberg, Barsinghausen, Vorsitzender Richter am Niedersächsischen FG und Lehrbeauftragter der Universität Hannover Die Besteuerung

Mehr

Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2014

Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2014 Einkommen- und Umsatzsteuer Steuerberatungstag am 28. Mai 2014 1 } Die Einkommensteuer ist eine Steuer, die auf das Einkommen natürlicher Personen erhoben wird. Bemessungsgrundlage ist das zu versteuernde

Mehr

BERNDT & GRESKA WIRTSCHAFTSPRÜFER STEUERBERATER

BERNDT & GRESKA WIRTSCHAFTSPRÜFER STEUERBERATER INFO 03/2014: - Geschenke an Geschäftsfreunde und Arbeitnehmer (BFH) - Kosten eines Studiums als Erstausbildung nicht abziehbar (BFH) - Zinsaufwendungen aus der Refinanzierung von Lebensversicherungen

Mehr

Drei Milliarden mehr für die Gemeinden

Drei Milliarden mehr für die Gemeinden Drei Milliarden mehr für die Gemeinden Das im Bundestag am 17. Oktober 2003 verabschiedete Gesetz zur neuen Gemeindewirtschaftssteuer Eine Information für Kommunalpolitiker Die wichtigste Einnahmequelle

Mehr

DIE SELBSTANZEIGE. Haubner Schäfer & Partner Steuerberater Rechtsanwälte. Eugen-Belz-Straße 13 83043 Bad Aibling 08061/4904-0

DIE SELBSTANZEIGE. Haubner Schäfer & Partner Steuerberater Rechtsanwälte. Eugen-Belz-Straße 13 83043 Bad Aibling 08061/4904-0 Eugen-Belz-Straße 13 83043 Bad Aibling 08061/4904-0 Orleansstraße 6 81669 München 089/41129777 kanzlei@haubner-stb.de DIE SELBSTANZEIGE Berlin am 22.03.2014 Vorstellung Emil Haubner Steuerberater, Rechtsbeistand

Mehr

Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen und aus privaten Veräußerungsgeschäften im Jahr 2014 bei inländischen Privatanlegern

Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen und aus privaten Veräußerungsgeschäften im Jahr 2014 bei inländischen Privatanlegern Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen und aus privaten Veräußerungsgeschäften im Jahr 2014 bei inländischen Privatanlegern Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde, auf Basis der in 2014 gültigen

Mehr

BLLW Braun Leberfinger Ludwig Weidinger. Merkblatt zur Besteuerung von Lebensversicherungsverträgen

BLLW Braun Leberfinger Ludwig Weidinger. Merkblatt zur Besteuerung von Lebensversicherungsverträgen B L L W Partnerschaftsgesellschaft Joseph W. Braun, RA Prof. Dr. Stefan Leberfinger, StB WP Dr. Christoph Ludwig, StB Jörg Weidinger, StB WP Ulrich Thiele, StB Keine Partner i. S. d. PartGG: Bärbel Götzhaber,

Mehr

STEUERTIPP FREISTELLUNG VON DER ABGELTUNGSTEUER. bei Vereinen und losen Personenzusammenschlüssen

STEUERTIPP FREISTELLUNG VON DER ABGELTUNGSTEUER. bei Vereinen und losen Personenzusammenschlüssen STEUERTIPP FREISTELLUNG VON DER ABGELTUNGSTEUER bei Vereinen und losen Personenzusammenschlüssen 1. ALLGEMEinES Zinserträge, d. h. Erträge aus Kapitalforderungen (z. B. Sparguthaben oder festverzinsliche

Mehr

Mandantenbrief. Unternehmenssteuerreform. Februar 2000

Mandantenbrief. Unternehmenssteuerreform. Februar 2000 Mandantenbrief Inhalt: Unternehmenssteuerreform 1 Neue AfA- Sätze nicht vor 2001 2 Reform des Einkommensteuertarifs 3 Steuerliche Absetzbarkeit von Arbeitszimmern 3 Absenkung der Einkunftsgrenzen bei der

Mehr

Übung zur Vorlesung Grundzüge der Ertragsteuern

Übung zur Vorlesung Grundzüge der Ertragsteuern Europarecht Ende der Nationalen Steuersouveränität? Institut für Ausländisches und Internationales Finanz- und Steuerwesen (IIFS) Übung zur Vorlesung Grundzüge der Ertragsteuern Übung 4: Ermittlung der

Mehr

Einkommensteuer für Existenzgründer

Einkommensteuer für Existenzgründer Einkommensteuer für Existenzgründer 1. Einleitung 2. Welche Einkünfte unterliegen der Einkommensteuer? 3. Wie wird der Gewinn ermittelt? 4. Veranlagungszeitraum und -arten 5. Wie wird das zu versteuernde

Mehr

Info-Blatt Fünftel-Regelung (mit Berechnungsbogen)

Info-Blatt Fünftel-Regelung (mit Berechnungsbogen) st 265204 + st 345004 Info-Blatt (mit Berechnungsbogen) Inhalt 1. im Überblick 2. Steuerlicher Vorteil der 3. Berechnungsbogen zur Ermittlung des Vorteils durch Tarifermäßigung mit Muster-Beispiel 4. Gesetzeswortlaut

Mehr

Steuerliche Rahmenbedingungen der Konzernfinanzierung in Deutschland

Steuerliche Rahmenbedingungen der Konzernfinanzierung in Deutschland Steuerliche Rahmenbedingungen der Konzernfinanzierung in Zinsschranke, im Zusammenhang mit Beteiligungen Professor Dr. Wolfgang Kessler Steuerberater Agenda 1. Fallgruppen Konzernfinanzierung i. Intern

Mehr

(BStBl I S. 1571); TOP 23 der Sitzung AO IV/2014 vom 3. bis 5. Dezember 2014

(BStBl I S. 1571); TOP 23 der Sitzung AO IV/2014 vom 3. bis 5. Dezember 2014 Postanschrift Berlin: Bundesministeriu m der Finanzen, 11016 Berlin POSTANSCHRIFT Bundesministerium der Finanzen, 11016 Berlin Vorab per E-Mail HAUSANSCHRIFT Wilhelmstraße 97, 10117 Berlin Oberste Finanzbehörden

Mehr

Beilage Abgeltungsteuer Besteuerung der privaten Kapitalanleger ab 2009

Beilage Abgeltungsteuer Besteuerung der privaten Kapitalanleger ab 2009 Beilage Abgeltungsteuer Besteuerung der privaten Kapitalanleger ab 2009 zum Mandanten-Rundschreiben 6/2008 1. Neues Besteuerungssystem für Kapitaleinkünfte 2. Persönliche Steuerpflicht 3. Sachliche Steuerpflicht

Mehr

Kapital- und Immobilieninvestments von Privatstiftungen

Kapital- und Immobilieninvestments von Privatstiftungen Kapital- und Immobilieninvestments von Privatstiftungen WP/StB DDr. Klaus Wiedermann Wien, 28. September 2011 Stiftungsbesteuerung, 2. Auflage Stiftungseingangssteuer Finanzanlagen Unternehmensverkauf

Mehr

12,5% (Zwischenbesteuerte Einkünfte bzw Erträge siehe Pkt III.3.)

12,5% (Zwischenbesteuerte Einkünfte bzw Erträge siehe Pkt III.3.) III. Laufende Besteuerung der Privatstiftung 1. Allgemeines Privatstiftungen unterliegen als juristische Personen des privaten Rechts grundsätzlich der unbeschränkten Körperschaftsteuerpflicht. Im Gegensatz

Mehr

Zeile Kennzahl Inhalt Formular EÜR Zuordnung / Eintrag Lexware buchhalter

Zeile Kennzahl Inhalt Formular EÜR Zuordnung / Eintrag Lexware buchhalter Übersicht zu den Einträgen der Anlage EÜR 2008 Einnahmen: 1-3 Firmenangaben Firmenstammdaten 4 100 Art des Betriebes Firmenstammdaten im Bereich Einstellungen: Auswahl Kleinunternehmer 5 111 Betrieb veräußert..

Mehr