Task Force für Arbeit Region Düsseldorf Bergisch Land Seite 2

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1 Agentur für Arbeit Düsseldorf, Task Force für Arbeit Zukunftsplan 2020 Fachkräfte für Düsseldorf/Mettmann

2 Task Force für Arbeit Region Düsseldorf Bergisch Land Seite 2

3 Ausgangslage und Handlungsfelder Zunehmende Einstellungsbedarfe nach der Krise und demografische Entwicklung erfordern eine verbesserte Ausschöpfung des Erwerbspersonenpotentials Während Krise Fachkräftesicherung Neue Ausrichtung Demographischer Wandel- steigender Fachkräftebedarf Handlungsfelder Schwerpunkte Vermeidung von Entlassungen durch gezielten Einsatz von Kurzarbeit und Qualifizierung Erhöhung der Ausbildungsbeteiligung bessere Integration von Migranten oder Menschen mit Migrationshintergrund Erwerbsbeteiligung von Frauen erhöhen Beispiele für konkrete Handlungsansätze Gemeinsame Qualifizierungsberatung von BA und externen Partnern Qualifizierung von Beschäftigten und Arbeitslosen Woche der Bildung 2010 Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen/Eltern vom dualen Ausbildungssystem überzeugen Arbeitszeitmodelle und familienfreundliche Personalpolitik vorantreiben; Zugangsmöglichkeiten für Wiedereinsteigerinnen nach Familienphase verbessern/ Zugangsmöglichkeiten für Alleinerziehende optimieren Seite 3

4 Neue Strategische Ausrichtung der Task Force: a Zukunftsplan 2020 Fachkräfte für Düsseldorf Task Force für Arbeit Gewinnung und Sicherung von Nachwuchskräften (Ausbildung) Erwerbstätigkeit von Frauen stärken, Arbeitszeit bei Teilzeitbeschäftigten ausbauen Beschäftigungssicherung älterer Arbeitnehmer Integration von Arbeitnehmern mit Migrationshintergrund Arbeitsmarktbeobachtung Seite 4

5 Gewinnung und Sicherung von Nachwuchskräften (Ausbildung) Die Schulabgängerzahlen in der Landeshauptstadt Düsseldorf lagen 2010 bei 5.237, im Kreis Mettmann bei Nach einer Prognose werden sich die Zahlen in 2020 in Düsseldorf auf (+ 2,4 Prozent) und im Kreis Mettmann auf (-16,1 Prozent) verändern. Handlungsfelder: 1. Schulabgänger ohne Abschluss reduzieren, 2. frühzeitig Orientierung geben, 3. Transparenz schaffen und Agieren im Netzwerk und 4. Ausbildungsabbrüche reduzieren. Seite 5

6 Erwerbstätigkeit von Frauen stärken, Arbeitszeit bei Teilzeitbeschäftigten ausbauen In Düsseldorf (66,5 Prozent) und im Kreis Mettmann (65,6 Prozent) sind zwar mehr Frauen erwerbstätig als im Land NRW (61,7 Prozent), dennoch liegt der Wert noch weit unter dem Bundesdurchschnitt (71,4 Prozent). Handlungsfelder: 1. Kinderbetreuung, 2. Familienbewusste Arbeitszeitorganisation, 3. Strukturierte Wiedereinstiegs- und Qualifizierungsangebote. Seite 6

7 Beschäftigungssicherung älterer Arbeitnehmer Bundesweit liegt die Beschäftigungsquote der Altersgruppe der 50- bis 64-Jährigen bei 46 Prozent. Im Kreisgebiet Mettmann beträgt die Beschäftigungsquote der älteren Arbeitnehmer 47 Prozent und liegt damit um einen Prozentpunkt höher als im Bundesdurchschnitt. In der Landeshauptstadt Düsseldorf beträgt dieser Wert 43,9 Prozent und liegt damit mit 2,1 Prozentpunkten deutlich unter dem Bundesschnitt. Handlungsfelder: 1. Ausbau von Gesundheitsmanagement und altersgerechten Arbeitsplätzen, 2. Gezielte Weiterqualifizierung, 3. Projekt Perspektive 50plus. Seite 7

8 Integration von Arbeitnehmern mit Migrationshintergrund Derzeit leben in Deutschland ca. 16 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Handlungsfelder: 1. Optimierung der deutschen Sprachkenntnisse, 2. Förderung der beruflichen Qualifikation, 3. Anerkennung ausländischer Abschlüsse. Seite 8

9 Fazit Die Task Force für Arbeit sieht für die Region Düsseldorf und Kreis Mettmann bereits jetzt dringenden Handlungsbedarf. Die Personalentscheider in den Unternehmen müssen sich frühzeitig über alternative Personalgewinnungsmaßnahmen Gedanken machen, um die Fachkräfte von Morgen für die Unternehmen sichern zu können. Die Task Force für Arbeit versteht sich dabei als Initiator und Koordinator in einem Zukunftsthema, das zur weiteren Entwicklung des Wirtschaftsstandort Düsseldorf maßgeblich beitragen wird. Diese Herausforderung werden die beteiligten Institutionen annehmen und dazu beitragen, die Attraktivität der Region Düsseldorf und Mettmann gerade im Wettbewerb mit den umliegenden Regionen zu erhalten und weiter auszubauen. Seite 9

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