Aschenputtel, was willst du hier in der Stube, du dummes Ding? Wer essen will, muss arbeiten. Geh in die Küche und arbeite.

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1 Ganz Ohr: Aschenputtel Programmanus Personen Erzähler Aschenputtel ihre Stiefmutter zwei Stiefschwestern Vater ein Prinz Täubchen Es war einmal ein Mädchen. Seine Mutter war gestorben, als es noch ein kleines Kind war. Das Mädchen ging täglich zum Grab seiner Mutter und weinte und betete. Armes Mädchen! Seine Kleider waren alt und grau, und seine Schuhe waren aus Holz. Alle schönen Kleider hatten ihm seine Stiefmutter und seine beiden Stiefschwestern weggenommen. Das waren drei böse Frauen, hübsch, aber böse. Aschenputtel, was willst du hier in der Stube, du dummes Ding? Ich habe Hunger, liebe Stiefmutter. Wer essen will, muss arbeiten. Geh in die Küche und arbeite. Aschenputtel musste kochen, waschen und Wasser tragen; ja, sie musste hart arbeiten. Nachts musste sie in der Küche in der Asche schlafen. Und jeden Tag waren die Stiefmutter und die Stiefschwestern böse zu Aschenputtel und quälten sie. 1

2 1. Stiefschwester: Sieh mal, Schwesterchen, was ich hier habe! 2. Stiefschwester: Linsen? Was willst du damit? 1. Stiefschwester: Damit will ich Aschenputtel ärgern. Komm, lass uns zu ihr in die Küche gehen. 2. Stiefschwester: Puh! Ist das ein Dreck und ein Staub hier! 1. Stiefschwester: Und wie ekelhaft es hier riecht! Bäh! Wie im Gänsestall. 2. Stiefschwester: Es riecht nach dummer Gans. Es riecht nach Aschenputtel. Was wollt ihr von mir? 1. Stiefschwester: Wir bringen dir Linsen. Bereite uns daraus einen guten Gänsebraten. Aber ich habe keine Gans. 2. Stiefschwester: Du bist die Gans. 1. Stiefschwester: Du bist eine dumme, faule Gans. Warum tut ihr das? Warum werft ihr die Linsen in die Asche? 2. Stiefschwester: Damit du sie wieder aufsammelst, Aschenputtel. Hallo! Kinder, wo seid ihr? 1. Stiefschwester: Wir sind in der Küche bei Aschenputtel, Vater. 2. Stiefschwester: Oh, du trägst Reisekleidung, Vater. Musst du verreisen? Ja, ich muss in die Stadt. Was soll ich euch aus der Stadt mitbringen? 1. Stiefschwester: Bring mir schöne Kleider mit! 2. Stiefschwester: Bring mir Perlen und Edelsteine mit. 1. und 2. Stiefschwester: Und was soll ich dir mitbringen, Aschenputtel? Bring mir einen Zweig von einem schönen Baum. Dumme Gans, dumme Gans, dumme Gans 2

3 Und was willst du mit dem Zweig machen? Ich will ihn auf das Grab meiner Mutter pflanzen, damit ein schöner Baum dort wächst. Die schönsten Vögel des Waldes sollen darauf ihr Nest bauen. Und aus dem Zweig wurde ein hoher Baum, und zwei Täubchen bauten dort ihr Nest. Zwei Turteltäubchen! Kommt, meine Täubchen, kommt zu mir und setzt euch auf meine Hand! Ich habe einen goldenen Ring für dich im Schnabel. Deine Mutter schickt dir den Ring. Du bist ein frommes, gutes Kind. Von heute an wollen wir alle deine Wünsche erfüllen. Eines Tages sagte der Hört, meine Töchter, was ich gehört habe: Der Prinz will heiraten. Alle schönen Jungfrauen des Landes sind zu einem großen Fest eingeladen. Die schönste Jungfrau will der Prinz heiraten. Das Fest soll drei Tage dauern. 1. Stiefschwester: Ich will den Prinzen heiraten! 2. Stiefschwester: Nein, ich will den Prinzen heiraten! 1. und 2. Stiefschwester: Ich möchte nur tanzen. Nehmt mich mit auf das Fest! Dich?! Unmöglich! Du bist zu schmutzig, Aschenputtel, und du hast keine schönen Kleider und keine schönen Schuhe. Wir müssen uns für dich schämen! Bitte, liebe Stiefmutter, lass mich gehen. Ich brauche keine schönen Kleider und keine schönen Schuhe. Ich möchte so gerne tanzen. Na gut. Aber zuvor musst du diese Schale Linsen aus der Asche sammeln. Du hast zwei Stunden Zeit. (leise) Das schafft sie nie! (Lachen) Da ging Aschenputtel in den Garten und rief: 3

4 Ihr Täubchen, ihr Turteltäubchen, all ihr Vögel unter dem Himmel, kommt und helft mir. Sammelt die Linsen aus der Asche. Und alle Vöglein kamen herbeigeflogen und halfen Aschenputtel. Doch die Stiefmutter hielt ihr Versprechen nicht. Sie und ihre Töchter lachten Aschenputtel aus und fuhren ohne sie zu dem Fest. Aschenputtel aber lief zum Grab der Mutter und sprach zu dem Baum: Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich, wirf Gold und Silber über mich. Was brauchst du, mein liebes Mädchen? Ich brauche ein Ballkleid und Schuhe zum Tanzen für das Fest des Prinzen. Du sollst alles bekommen. Du sollst die Schönste auf dem Fest des Prinzen sein. Was für ein schönes Kleid! Ich danke dir, liebes Täubchen. Aschenputtel ging zu dem Fest des Königs. Sie war wunderschön. Niemand erkannte sie. Der Prinz wollte sie gern kennen lernen. Er ging zu ihr. Mein schönes Fräulein, wer sind sie? Bitte, schenken sie mir diesen Tanz. Gern, mein Prinz. 1. Stiefschwester: Kennst du das Mädchen, mit dem der Prinz gerade tanzt? 2. Stiefschwester: Nein. Ich habe sie noch nie gesehen. Unglaublich! Der Prinz will mit keiner anderen tanzen! Als das Fest zu Ende war, wollte der Prinz Aschenputtel nach Hause begleiten. Aber plötzlich war sie verschwunden. Sie legte ihre schönen 4

5 Kleider auf das Grab der Mutter, zog rasch ihre alten, grauen Kleider an und legte sich in der Küche in die Asche. Doch am nächsten Tag Bäumchen, rüttel dich und schüttel dich, wirf Gold und Silber über mich. am nächsten Tag ging sie wieder zu dem Fest, in einem noch viel schöneren Kleid. Und der Prinz ging zu ihr. Mein schönes Fräulein, wer sind sie? Bitte, schenken sie mir diesen Tanz. Gern, mein Prinz. Aber auch an diesem Abend verschwand Aschenputtel, bevor das Fest zu Ende war. Als Aschenputtel am dritten Tag zu dem Fest kam, war sie schöner als je zuvor. Ihr Kleid war aus gesponnenem Gold und auch ihre Schuhe waren golden. Und der Prinz ging zu ihr Mein schönes Fräulein, wer sind Sie? Bitte, schenken Sie mir diesen Tanz. Gern, mein Prinz. Dieses Mal wollte der Prinz Aschenputtel festhalten. Er hatte sich eine List ausgedacht. Er hatte die Schlosstreppe mit klebrigem Pech bestrichen. Und als Aschenputtel um Mitternacht über die Treppe davonlief, blieb einer ihrer Schuhe auf der Treppe kleben. Der Prinz hob den goldenen Schuh auf. 5

6 Jetzt kann ich meine Schöne finden. Es ist die, der dieser Schuh passt. Sie soll meine Frau werden. Der Prinz nahm den Schuh, ließ sein Pferd satteln und ritt zuerst zu dem Haus, in dem Aschenputtel und ihre Familie wohnten. Als Erste probierte die älteste Schwester den Schuh an. 1. Stiefschwester: Oh weh! Der Schuh passt mir nicht. Meine Zehen sind zu lang. Nimm ein Messer und schneide dir die Zehen ab. Wenn du erst Königin bist, brauchst du nicht mehr zu Fuß zu gehen. Aber beeile dich. Der Prinz wartet mit seinem Pferd vor der Tür. Der Prinz ritt mit Aschenputtels Stiefschwester zum Schloss. Aber da kam ein Täubchen herbeigeflogen und sprach zu ihm: Rucke di guh, rucke di guh, Blut ist im Schuh: Der Schuh ist zu klein, Die rechte Braut sitzt noch daheim. Aus deinem Schuh kommt Blut. Du bist nicht die richtige Braut. Die richtige Braut ist deine Schwester. Ich bringe dich zurück. Jetzt probierte die andere Stiefschwester den Schuh. 2. Stiefschwester: Oh weh! Der Schuh passt mir nicht. Meine Ferse ist zu groß. Nimm ein Messer und schneide dir die Ferse ab. Wenn du erst Königin bist, brauchst du nicht mehr zu Fuß zu gehen. Aber beeile dich. Der Prinz wartet mit seinem Pferd vor der Tür. 2. Stiefschwester: (stöhnt vor Schmerzen) 6

7 Der Prinz ritt mit Aschenputtels Stiefschwester zum Schloss. Aber da kam ein Täubchen herbeigeflogen und sprach zu ihm: Rucke di guh, rucke di guh, Blut ist im Schuh: Der Schuh ist zu klein, Die rechte Braut ist noch daheim. Auch du bist nicht die richtige Braut. Der Schuh ist dir zu klein. Hast du noch eine Schwester? 2. Stiefschwester: Nein. Nur eine Stiefschwester. Sie heißt Aschenputtel und sie ist sehr hässlich. Hol sie her! 2. Stiefschwester: Aber sie ist schmutzig. Hol sie her! Ich will sie sehen! Sie wollen mich sehen, mein Prinz? Fanfare Und diesmal passte der Schuh! Rucke di guh, rucke di guh, Kein Blut ist im Schuh: Der Schuh ist nicht zu klein, Die rechte Braut, die führt er heim. Die Hochzeit wurde mit großer Pracht gefeiert. Der Prinz und Aschenputtel waren sehr glücklich. Auch die Stiefmutter und die Stiefschwestern waren zu dem Fest gekommen. Als die Täubchen die beiden Stiefschwestern sahen, pickten sie ihnen zur Strafe ihre Augen aus. 7

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