Workshop Schlaf und klinische Chronobiologie

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1 Workshop Schlaf und klinische Chronobiologie Teil I 1. Was ist normaler/gesunder Schlaf? 2. Wie kommt es, dass wir nachts schlafen? PD Dr. med. Richard Mahlberg Praxen für seelische Gesundheit Privatpraxis für Psychiatrie und Psychotherapie, Schlafmedizin, Gedächtnisambulanz Bayreuther Str Erlangen Tel.: Woher weiß der Körper, wann Nacht ist? Was ist normaler Schlaf? Was ist gesunder Schlaf? Teil I 1. Was ist normaler/gesunder Schlaf? Schlafdauer Zu-Bett-Gehen, Aufstehen 2. Wie kommt es, dass wir nachts schlafen? 3. Woher weiß der Körper, wann Nacht ist? Chronotypen Kurzschläfer, Langschläfer? normal : 6-10 h 1

2 Morgentyp Abendtyp Teil I 1. Was ist normaler/gesunder Schlaf? 2. Wie kommt es, dass wir nachts schlafen? 3. Woher weiß der Körper, wann Nacht ist? Modell der Schlaf-Wach-Regulation Process S Process C Borbély AA (1982), Borbély, Achermann 1992 Prozess-C Teil I 1. Was ist normaler/gesunder Schlaf? 2. Wie kommt es, dass wir nachts schlafen? 3. Woher weiß der Körper, wann Nacht ist? 2

3 Was hält den Prozess-C in Schwung? Eingangssignal: Dauer und zeitliche Lage der Hell- Dunkel-Phasen 1. Auge 3. Nucleus suprachiasmaticus (Innere Uhr) 2. Non- visuelle Photorezeptoren 5. Pinealisdrüse (Melatonin) Ausgangssignal: Melatoninkonzentration Arendt 1995 Exkurs Melatonin Pinealis: Herophylos ( v. Chr.) Galen ( n. Chr.) Descartes ( ) Melatonin: Lerner (1958) 1990er... Exogenes Melatonin Bedeutung von Melatonin Circadiane Rhythmen Schlaf Endokrinologie Metabolische Funktionen Motorik Circanulare Rhythmen Brüten Migration Winterschlaf Jet-Lag Blinde Insomnie Circadianen Rhythmusstörungen bei Dementen... Antioxidativum??? 3

4 Teil II 4. Was kann ich für einen gesunden Schlaf tun? 5. Ursachen von Schlafstörungen 6. Wie behandele ich Schlafstörungen? Teil II 4. Was kann ich für einen gesunden Schlaf tun? 5. Ursachen von Schlafstörungen 6. Wie behandele ich Schlafstörungen? Schlafhygiene - 12 Regeln einer guten Schlafgewohnheit Mahlberg/Kunz: Schlafhygiene, pp In: Pschyrembel Klinisches Wörterbuch Regeln zur Schlafenszeit 1. Jeden Morgen zur gleichen Zeit aufstehen, unabhängig von der Dauer und Güte des Nachtschlafes, auch im Urlaub und am Wochenende (wichtigste Regel!). 2. Den Tag ruhig ausklingen lassen und vor dem Schlafengehen keine anstrengenden körperlichen oder geistigen Tätigkeiten ausführen. 3. Das Licht beim Zubettgehen mit der Absicht ausschalten, nun einzuschlafen. Nicht nachts wach liegen bleiben, sondern aufstehen und in einem anderen Raum mit leichter Beschäftigung (kein Fernsehen) Ablenkung suchen, bis Schläfrigkeit eintritt. Dann zum Schlafen ins Bett zurückkehren und falls nötig den Vorgang wiederholen. 4. Tagsüber (v. a. nach 15 Uhr) kein Nickerchen machen. Sollte die Schläfrigkeit zu groß werden, im Bett höchstens eine Stunde schlafen. Schlafhygiene - 12 Regeln einer guten Schlafgewohnheit Mahlberg/Kunz: Schlafhygiene, pp In: Pschyrembel Klinisches Wörterbuch Regeln zur Schlafumgebung (Stimuluskontrolle) 1. Die Schlafumgebung so gestalten, dass sie den Schlaf fördert (angenehm kühles Raumklima, wenig Licht und Lärm). Schnarcht der Partner, getrennte Schlafzimmer bevorzugen. 2. Das Zubettgehen mit einem Ritual verbinden (z. B. Abendspaziergang, Musikhören, Entspannungstraining). 3. Schlafzimmer und Bett nur zum Schlafen nutzen (Ausnahme: sexuelle Aktivität). Keinesfalls im Bett lesen oder arbeiten. 4. Nur im eigenen Bett schlafen. 5. Nachts nicht auf die Uhr sehen (Wecker z. B. unter dem Bett verstecken). Schlafhygienische Maßnahmen Schlafhygiene - 12 Regeln einer guten Schlafgewohnheit Mahlberg/Kunz: Schlafhygiene, pp In: Pschyrembel Klinisches Wörterbuch Regeln zu Essen, Trinken und Rauchen 1. Weder mit vollem Magen, noch hungrig ins Bett gehen. Nie nachts essen. 2. Spätestens vier Stunden vor dem Schlafengehen keine alkohol- oder coffeinhaltigen Getränke trinken (Kaffee, Tee, Cola). fester Tagesstrukturen Tags helle Räume, nachts dunkle Räume Spaziergänge im Freien am Vormittag Nicht zu früh ins Bett gehen! 3. Einige Stunden vor dem Schlafengehen nicht mehr rauchen. 4

5 Häufigkeit von Diagnosen Teil II 4. Was kann ich für einen gesunden Schlaf tun? 5. Ursachen von Schlafstörungen 6. Wie behandele ich Schlafstörungen? Primäre Erkrankungen des Schlafes Sekundäre Erkrankungen des Schlafes Restless-Legs-Syndrom Schlaf-Apnoe-Syndrom REM-Schlaf-Verhaltensstörung Narkolepsie Zirkadiane Rhythmusstörung Psychophysiologische Insomnie Alkohol-/ Tablettenabhängigkeit Depressionen/Burn-Out Organische Krankheiten Demenz Restless-Legs-Syndrom Syndrom der unruhigen Beine Schlaf-Apnoe-Syndrom 5

6 REM-Schlaf-Verhaltensstörung Psychophysiologische Insomnie Abschwächung des circadianen Systems Exkurs: Schlafstörungen im Alter 50% der über 65-Jährigen haben Schlafstörungen 30% der Betroffenen nehmen verschreibungspflichtige Schlafmittel Schlafdauer und Schlafstruktur bei gesunden älteren Probanden ohne Schlafstörungen verändert: Tief- und REM- Schlaf vermindert Mehr Leichtschlafstadien verlängerte Einschlaflatenz häufigere nächtliche Wachphasen nicht selten zwei Hauptschlafphase (Mittagsschlaf) Schlafbedürfnis im Alter nicht (wenig) reduziert 6

7 Veränderung von Lebensgewohnheiten weniger geistige und körperlichen Aktivität vermehrte Ruhephasen Mittagsschlaf beseitigt den Schlafdruck Höhere Morbidität Herz-Kreislauf, Atmung Niere/Blase, Schmerzsyndrome depressive Erkrankungen (oft atypisch, vegetativ) Nebenwirkungen medikamentöser Therapie Primäre Erkrankungen des Schlafes - Restless-Legs-Syndrom - Schlaf-Apnoe-Syndrom Abschwächung des circadianen Systems Abschwächung des circadianen Systems 7

8 Abschwächung des circadianen Systems Teil II 4. Was kann ich für einen gesunden Schlaf tun? 5. Ursachen von Schlafstörungen 6. Wie behandele ich Schlafstörungen? Behandlung von Schlafstörungen Primäre Erkrankungen des Schlafes erkennen und behandeln psychiatrische, neurologische oder internistische Erkrankungen erkennen und behandeln Psychotherapie Pharmakotherapie Psychotherapie von Schlafstörungen Schlafhygiene Entspannungsverfahren Einschlafritual Stimuluskontrolle Schlafrestriktionen Paradoxe Intervention Pharmakotherapie von Schlafstörungen Pharmakotherapie von Schlafstörungen Medikamentöse Therapie: Pflanzliche Präparate (z.b. Kombinationen aus Baldrian, Hopfen und Melisse). Benzodiazepinagonisten Zolpidem und Zopiclon. Vermeiden: Benzodiazepine (Sturzgefahr, Hangover) Neuroleptika (Dyskinesien) Chronobiotika therapie (3000 bis 8000 Lux über 30 Minuten morgens) Melatonin 3 mg Uhr (immer zum selben Zeitpunkt ±15 Minuten!) 8

9 Pharmakotherapie von Schlafstörungen 3. Behandlung von Schlafstörungen im Alter Primäre Erkrankungen des Schlafes erkennen und behandeln psychiatrische, neurologische oder internistische Erkrankungen erkennen und behandeln PD Dr. med. Richard Mahlberg Praxen für seelische Gesundheit Privatpraxis für Psychiatrie und Psychotherapie, Schlafmedizin, Gedächtnisambulanz Bayreuther Str Erlangen Tel.:

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