Hamburgisches Passiv-Raucher-Schutz-Gesetz

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1 Hamburgisches Passiv-Raucher-Schutz-Gesetz Geschrieben in Leichter Sprache. (Lang-Fassung)

2 Rauchen ist gefährlich! Menschen atmen giftigen Rauch ein. Wenn sie zum Beispiel: Eine Zigarette, eine Zigarre oder eine Pfeife rauchen. Durch den Rauch können Menschen Krebs bekommen. Krebs ist eine schwere Krankheit. An der Krankheit sterben viele Menschen. Viele Menschen rauchen nicht. Sie sind Nicht-Raucher. Manchmal sind Nicht-Raucher und Raucher zusammen. Dann atmen sie den Rauch von den Rauchern ein. Das schwere Wort dafür ist: Passiv-Rauchen. Auch Passiv-Rauchen kann Menschen krank machen. Für die Nicht-Raucher gibt es ein Schutz-Gesetz. Es heißt: Passiv-Raucher-Schutz-Gesetz. Es soll die Gesundheit von Nicht-Rauchern schützen.

3 Diese Informationen sind für Gast-Wirte und Gast-Wirtinnen. Gast-Wirte und Gast-Wirtinnen sind die Chefs und die Chefinnen von Gast-Stätten. Hier können Sie viele Informationen dazu lesen: Das Hamburgische Passiv-Raucher-Schutz-Gesetz. Dieses Gesetz ist für Gast-Stätten in Hamburg. In dem Gesetz gibt es seit 2012 eine neue Regel. In der Regel steht: In öffentlichen Gebäuden darf nicht geraucht werden. Das sind zum Beispiel: Kranken-Häuser, Schulen und Universitäten. Die Abkürzung für Universität ist: Uni. In Unis können junge Menschen einen Beruf lernen. Kinos und Theater und Museen. Da können sich die Menschen viele spannende Sachen an-gucken. Spiel-Hallen und Geschäfte. Zum Beispiel: Der Super-Markt Ämter und Gast-Stätten. Ein öffentliches Gebäude ist für alle Menschen.

4 Was ist eine Gast-Stätte? Eine Gast-Stätte ist ein öffentlicher Ort. Da können Menschen essen und trinken. Zu Gast-Stätten gehören zum Beispiel auch: Diskos Da können die Menschen zur Musik tanzen. Klubs Da treffen sich Menschen in der Freizeit. Kantinen Da können die Menschen essen. Vereins-Lokale Da treffen sich Menschen vom gleichen Verein. Zum Beispiel: Von einem Nachbarschafts-Verein. Festzelte Da treffen sich Menschen bei Festen. Zum Beispiel: Beim Sommer-Fest. Was bedeutet Nicht-Raucher-Schutz in Gast-Stätten? In Gast-Stätten darf nicht geraucht werden. Damit die Nicht-Raucher keinen Rauch ein-atmen müssen. In der Gast-Stätte muss es ein Schild geben. Das Schild zeigt: Hier ist Rauchen verboten. Aber es darf extra Räume für Raucher geben. In diesen Räumen darf geraucht werden.

5 Was ist wichtig bei einem Raucher-Raum? Es muss einen Eingang für die Nicht-Raucher geben. Damit sie nicht durch den Raucher-Raum gehen müssen. Der Raucher-Raum darf nicht zu groß sein. Der Nicht-Raucher-Raum muss größer sein. Kinder und Jugendliche dürfen nicht in den Raucher-Raum. Wenn sie noch keine 18 Jahre alt sind. Die Türen vom Raucher-Raum müssen alleine zu gehen. Der Raucher-Raum muss eine Frisch-Luft-Anlage haben. Das schwere Wort für Frisch-Luft-Anlagen ist: Raum-Luft-Technische-Anlagen. Frisch-Luft-Anlagen sind besondere Maschinen. Sie reinigen die Luft vom Rauch. Damit die Luft aus dem Raucher-Raum nicht in andere Räume kommt. Und sie pusten immer wieder frische Luft in einen Raum. Die Frisch-Luft-Anlagen haben einen Warn-Ton. Das bedeutet: Sie piepsen laut. Wenn sie nicht richtig gehen. Sie müssen von einem Fach-Mann geprüft werden. Das 1. Mal werden sie nach 3 Monaten geprüft. Wenn sie neu eingebaut worden sind. Dann müssen die Frisch-Luft-Anlagen jedes Jahr geprüft werden. Und der Fach-Mann muss einen Bericht über die Prüfung schreiben.

6 Darf in Ein-Raum-Gast-Stätten geraucht werden? Manchmal gibt es in den Gast-Stätten nur einen Raum für Gäste. Diese Gast-Stätten heißen: Ein-Raum-Gast-Stätten. Da darf geraucht werden. Dafür gibt es besondere Regeln. Zum Beispiel: Die Gast-Fläche darf nicht zu groß sein. Es darf kein zubereitetes Essen verkauft werden. Essen zubereiten bedeutet zum Beispiel: o Kartoffeln werden gewaschen, o sie werden geschnitten, o gekocht o und dann wird ein Kartoffel-Salat daraus gemacht. Kinder und Jugendliche dürfen nicht in die Gast-Stätte. Wenn sie noch keine 18 Jahre alt sind. Auf einem Schild muss stehen: Das ist eine Das ist eine Raucher-Gast-Stätte. Raucher-Gast-Stätte. Was ist eine Gast-Fläche? Die Gast-Fläche heißt auch Schank-Fläche. In der Schank-Fläche stehen die Tische und die Stühle für die Gäste. Wirte und Wirtinnen dürfen sagen: Sie haben eine Gast-Stätte. Wenn es eine Schank-Fläche gibt.

7 Diese Räume gehören nicht zur Schank-Fläche: Die Toiletten, die Lager-Räume, eine Küche und der Platz hinter der Theke. Was sind zubereitete Speisen? Im Hamburgischen Passiv-Raucher-Schutz-Gesetz steht: In einer Gast-Stätte darf nicht geraucht werden. Wenn es zubereitete Speisen gibt. Zubereitete Speisen sind zum Beispiel: Warme und kalte Frikadellen, warme und kalte Würstchen, fertiger Kartoffel-Salat, Käse, belegte Brote und Kuchen. Keine zubereiteten Speisen sind zum Beispiel: Salz-Stangen, Kekse, Brezeln, Chips, Nüsse, Obst oder Schokolade. In einer Gast-Stätte darf geraucht werden. Wenn es keine zubereiteten Speisen gibt.

8 Das sind die Regeln für das Rauch-Verbot in Gast-Stätten! Alle Gäste müssen sich an die Regeln halten. Darauf muss der Wirt oder die Wirtin achten. Das wird von den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen von dem Verbraucher-Schutz-Amt geprüft. Der Wirt oder die Wirtin muss ein Buß-Geld bezahlen. Wenn die Gäste sich nicht an die Regeln für das Rauch-Verbot halten. Das Buß-Geld kann bis zu 500 Euro hoch sein. Buß-Geld ist eine Geld-Strafe. Das Verbraucher-Schutz-Amt prüft verschiedene Dinge. Zum Beispiel: Ob die Lebens-Mittel in einem Super-Markt noch gut sind. Damit die Menschen keine schlechten Lebens-Mittel kaufen. Und damit sie davon nicht krank werden. Was ist noch wichtig? Das Rauch-Verbot gilt immer. Auch wenn die Küche geschlossen ist. Das Rauch-Verbot gilt auch für Shisha-Cafés. Eine Shisha ist eine Wasser-Pfeife. Das Rauch-Verbot gilt auch bei Veranstaltungen. Zum Beispiel bei Musik-Konzerten.

9 Den Text in Leichter Sprache hat Leicht ist klar geschrieben. Diese Experten für Leichte Sprache haben die Texte geprüft: Nina Rademacher und Daniel Lederer Die Bilder sind von: Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.v. gemalt von: Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013 Das Europäische Zeichen für Leichte Sprache ist von: European Easy-to-Read Logo: Inclusion Europe Wer die Informationen geschrieben hat: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Fachabteilung Gesundheitsdaten und Gesundheitsförderung Billstraße Hamburg Internet: Bildquelle: Claudia Hautumm, pixelio.de Stand Oktober 2014

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