BFL forum IKT-ENTWICKLUNGEN VON SPEZIALISTEN FÜR SPEZIALISTEN. SECOND LIFE Bietet die neue Welt tatsächlich neues Umsatzpotenzial?

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1 BFL forum IKT-ENTWICKLUNGEN VON SPEZIALISTEN FÜR SPEZIALISTEN Top-Themen: SECOND LIFE Bietet die neue Welt tatsächlich neues Umsatzpotenzial? DIE NEUE NEW ECONOMY Oder von der Rückkehr der deutschen Gründerszene KÜNSTLICHE INTELLIGENZ Wie Maschinen das Denken lernen KOMPAKT SPEICHERN FÜR FORTGESCHRITTENE KOMMUNIKATION DIE MOBILE FREIHEIT

2 editorial editorial 1 EDITORIAL NEUE VIRTUELLE HANDELSPLÄTZE NEUE GEFAHREN! Die moderne EDV hat längst Einzug in alle Bereiche des Alltags gehalten und ist für uns unverzichtbar. Ohne EDV- Netzwerke produzieren Kraftwerke keinen Strom, Flugzeuge fliegen nicht und Telefone schweigen. Kurz gesagt: Modernes Leben und Arbeiten wäre nicht möglich. Insbesondere das Internet spielt dabei eine zentrale Rolle. Mehr und mehr Prozesse verlagern sich in die virtuelle Welt. Kontakte lassen sich bequem mit XING verwalten. Brief, , Voic und Fax verschmelzen zur elektronischen Nachricht, auf die von überall und zu jeder Zeit zugegriffen werden kann. Web 2.0 oder Second Life versprechen neben neuen Absatzchancen eine effizientere Gestaltung von Geschäftsprozessen. Die Neuerungen von heute werden die Welt von morgen umkrempeln, schneller als wir erwarten und heftiger und umfassender als wir uns momentan vorstellen. Eine vollkommen vernetzte Welt birgt jedoch auch enorme Risiken. Und man muss kein Experte sein, um zu wissen, dass Computer abstürzen, Daten verloren gehen und dass kaum eine Woche vergeht, in der sich der PC am eigenen Arbeitsplatz nicht ungewöhnlich verhält. Ebenso zeigt ein Blick in die Medien, dass im EDV-Bereich permanent Missbrauch betrieben wird. Hacker klauten über den Zugriff auf die Datenbanken einer Kaufhauskette über Jahre hinweg 45,7 Millionen Kreditkarten-Datensätze. Die Polizei in Südhessen veröffentlicht aus Versehen streng vertrauliche Daten. Und ein 14-jähriger Schüler aus Sachsen hackt den Server des Kultusministeriums, um sich Informationen für eine Klausur zu beschaffen. Wie gelingt es einem Jugendlichen, das Sicherheitssystem eines Ministeriums auszuhebeln? Warum sind Unternehmensnetze so schwach geschützt? Die Antwort ist verblüffend einfach: Unternehmerische Entscheidungen fußen zum einen auf Bauchgefühl zum anderen auf Entscheidungsmatrizen. Bei Letzterem werden Risiken bezüglich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit sowie dem erwarteten mittleren Schaden bewertet bemessen an Vergangenheitsdaten. Sind kaum Schadensfälle bekannt, wird das Risiko dementsprechend als gering angesehen. Das ist jedoch ein Trugschluss. Denn dies setzt letztlich voraus, dass relevante Vorfälle hätten bemerkt werden müssen. Und gerade das ist in der Realität oft nicht der Fall. Schließlich sind sämtliche Daten noch vorhanden. Aber ein Cyberkrimineller stiehlt keine Daten. Er kopiert sie. Wird nur nach Bauchgefühl entschieden, verhält es sich interessanterweise ähnlich: Wenn wir vom Regen erwischt wurden, nehmen wir beim nächsten Mal einen Regenschirm mit. Wenn eingebrochen wurde, verstärken wir die Schlösser. Und wenn offiziell keine Schadensfälle bemerkt werden, gibt es auch keinen Grund, zusätzlich in die Sicherheit zu investieren. Die inhärente Unsicherheit von EDV-Netzen ist eine enorme Gefahr aber zugleich die größte Herausforderung, der sich die IT-Branche im nächsten Jahrzehnt stellen muss. Sebastian Schreiber SySS GmbH

3 inhalt inhalt 2 3 Seite 4 TOP-THEMA SECOND LIFE Seite 15 TOP-THEMA DIE NEUE NEW ECONOMY Seite 20 TOP-THEMA KÜNSTLICHE INTELLIGENZ Medien und Unternehmen haben die virtuelle Welt als Kommunikationsplattform für sich entdeckt. Eignet sich die neue Welt aber tatsächlich als neues Sprachrohr und Marketinginstrument? Die Gründerszene lebt! Das neue Internet-Geschäftsmodell: Smava der erste Marktplatz für Kredite von Mensch zu Mensch. Wunderwerke der Technik haben Einzug gehalten in die eigenen vier Wände. Sie folgen den Prinzipien der künstlichen Intelligenz eine Einführung. INHALTSVERZEICHNIS Seite 1 _ VORWORT Sebastian Schreiber SySS GmbH, Tübingen TOP-THEMEN Seite 4 _ SECOND LIFE Marketing zwischen Virtual Life und Reality Soap Seite _ DIE NEUE NEW ECONOMY Von alten Hasen und neuen Chancen Seite _ KÜNSTLICHE INTELLIGENZ Wenn bits und bytes Gefühle zeigen Künstliche Intelligenz im Einsatz E-MARKETING Seite 6 _ SUCHMASCHINEN Da werden Sie gefunden _ SCHLÄMMER HAT GOLF Web-2.0-Tools IT-SICHERHEIT Seite 7 _ OLLI GEHT AUF BESUCH Social Engineering der Türöffner Seite 8 _ COMPLIANCE Von rechtlichen Bestimmungen und Haftungsfragen Seite 9 _ NEUE IKT-GESETZGEBUNGEN Big brother is watching you Spurensuche IKT-EVENTS Seite 10 _ DIESE EVENTS BEWEGEN DIE BRANCHE Deutschlandtour Europatour Seite 11 _ STELL DIR VOR, ES IST CEBIT UND KEINER FÄHRT HIN DIGITAL LIVING Seite 12 _ ADAMS WELT Ein Prosit auf den ipod Rolling Luggage keine Zeit verlieren DBV-T-Stick im Miniformat Seite 13 _ EVAS WELT Eisfinger Ade Clocky macht Faulpelzen Beine Das Handy für den Arm KOMPAKT Seite 14 _ TOPS UND FLOPS 2007 Seite _ SPEICHERN FÜR FORTGESCHRITTENE BUNTE BÜROWELT Seite 18 _ GEDANKENLANDKARTEN Mind Map _ TREFFPUNKT INTERNET Seite 19 _ TIPPSE? DAS WAR EINMAL Lösungen für zu Hause Lösungen für Unternehmen AUSSICHTEN Seite 23 _ ZUKUNFTSMUSIK Die Welt ist eine Scheibe Wenn die Technik mitdenkt DVD mit Mega-Speicher SOFTWARE Seite 26 _ ALLES VOLL IM GRIFF Netzwerkmanagement & Fernwartung _ BUCHSTABENSUPPE Software als Service Seite 27 _ HABEN SIE MAL EIN STÜNDCHEN ZEIT? Software Serviceorientierte Architektur KOMMUNIKATION Seite 28 _ KENNEN WIR UNS? Neue Netzwerke _ MIT OHNE SCHNUR Funktechnologien Seite 29 _ MOBILE FREIHEIT Flachmänner Speicherriesen Handy-Roll-out SERVICES Seite _ COMPASS GRUPPE Miteinander-füreinander NEUE WACHSTUMSMÄRKTE Seite 32 _ SCHÖNE GRÜSSE AUS ASIEN China die Fabrik der Welt Indien IT-Großmacht in Sachen Dienstleistung FINANZIERUNG Seite 33 _ STARTHILFE Existenzgründungen LITERATURTIPPS Seite 34 _ DENKANSTÖSSE UND LEBENSHILFEN Bücher Links KOLUMNE Seite 35 _ SECOND-WAS? Dr. T. s Sprechstunde

4 top-thema top-thema 4 5 SECOND LIFE MARKETING ZWISCHEN VIRTUAL LIFE UND REALITY SOAP Kontakt mit anderen Spielern treten, ein Konzert besuchen, ein Unternehmen gründen, Geld verdienen oder Waren kaufen und verkaufen. Bezahlt wird mit Linden-Dollars, die jeder Benutzer als... UND DIE WAHRHEIT Die von Linden Lab veröffentlichten Zahlen machen den Unter- MUSS ES EIGENTLICH SECOND LIFE SEIN? Tausch gegen echtes Geld und unter Angabe von Kreditkartenin- nehmen Second Life als Werbeplattform eindeutig schmackhaft. Die Popularität, die Second Life alleine im vergangenen Jahr errun- formationen erhält. Der Wechselkurs schwankt stark, liegt aber Allerdings hat die Medaille auch eine Kehrseite. Denn auch wenn gen hat, überrascht. Denn schließlich ist die Linden-Lab-Welt nicht etwa bei 270 Linden-Dollar zu 1 US-Dollar. Im Prinzip können sich die Zahl der Siedler bereits bei insgesamt über 8 Millionen liegt, die einzige und schon gar nicht die erste dieser Art. Ein berühm- Internet-User mit Second Life also ein zweites Leben aufbauen nur so sind in der Regel durchschnittlich lediglich zwischen ter Vorgänger ist beispielsweise World of Warcraft. Zu den wei- eben virtuell. und Spieler gleichzeitig online und das verteilt an den teren Online-Spielen, die vielen hierzulande wahrscheinlich kaum unterschiedlichsten Orten. Es wäre derzeit aber auch ohnehin ein Begriff sind, gehört unter anderem das koreanische Cyworld, Selbst Greenpeace oder die schwedische Botschaft sind inzwischen nicht möglich, alle Second Lifeler zeitgleich am selben Ort anzu- mit unschlagbaren 15 Millionen Nutzern. Auf dem asiatischen in der neuen Onlinewelt angekommen. Die französischen Präsident- treffen. Denn aus technischen Gründen finden aktuell lediglich 50 Markt gibt es zudem zahlreiche Cyberspace-Communities, die schaftskandidaten Ségolène Royal und Nicolas Sarkozy machten Avatare gleichzeitig an einem Ort Platz. Mehr verkraftet der Ser- sich durch eine deutlich präzisere Zielgruppensegmentierung aus- sich Second Life für ihre Wahlkampagnen zunutze und der Axel ver einfach nicht. zeichnen. Aber kaum eine andere Gaming-Plattform kann sich Springer Verlag versorgt mit der Publikation Avastar die virtuellen einer solchen Medienpräsenz rühmen wie Second Life. Und ver- Bewohner mit für sie wichtigen Nachrichten. Unternehmen wie Ebenso ist nicht eindeutig ersichtlich, wie viele der angemeldeten führt dadurch viele dazu, auf den Zug aufzuspringen, bevor es Adidas, BMW, Mercedes Benz, IBM, Reebok, Sony BMG oder die Teilnehmer die neue Welt auch wirklich regelmäßig bewohnen. womöglich zu spät ist. Interessanterweise scheinen selbst die Ne- Deutsche Post bauen ihre eigenen Inseln, eröffnen neue Geschäfte Und nicht inzwischen längst auf den virtuellen Friedhof gehören. gativschlagzeilen über Kinderpornografie und kriminelle Zwischen- und sind bereits mit großflächigen Bannern auf virtuellen Gebäu- Der Medienhype um Second Life in den vergangenen Monaten fälle mit der Mafia die Entscheider vollständig unberührt zu lassen. dekomplexen präsent. Die Hersteller bauen auf die neue Werbe- aktivierte zwar sicherlich den ein oder anderen Surfer, sich aus Dabei sein ist eben manchmal alles. plattform, um sich neue, kaufkräftige junge Zielgruppen zu er- Interesse anzumelden. Allerdings ist nicht klar, wie viele der Neu- Loslaufen, Abheben, Fliegen. Dass sich der uralte Menschheitstraum vom freien Schweben durch die Lüfte einmal erfüllen würde, wer hätte das gedacht? Zwar nicht in der Realität. Aber schließen. Darüber hinaus erhalten sie so die Möglichkeit, auf kostengünstige Art und Weise Marktforschung zu betreiben. Denn die Resonanz auf ihr Produktangebot in Second Life lässt gierigen nach der nötigen Registrierung lediglich einige Minuten in der Cyberwelt umherstolperten, um dann schließlich wieder für immer von dannen zu ziehen. DANN DOCH LIEBER GZSZ? immerhin im virtuellen Leben. Im zweiten Leben. In Second Life. sich durchaus auch für die Entwicklung gewinnträchtiger Absatz- Bei so vielen Gegenargumenten könnte man sich durchaus fra- Einer begehbaren, multimedialen Internetwelt, in der eigentlich strategien im Hier und Jetzt nutzen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die in Second Life anzutreffende gen, warum beispielsweise ein Sportartikelhersteller Geld für Mar- jeder eigentlich alles machen kann: Ein Grundstück kaufen, ein Haus typische Zielgruppe. Die gibt es nämlich nicht. Zwar repräsentie- ketingmaßnahmen in der virtuellen Welt ausgeben sollte, wenn bauen oder zum Shoppen mal eben auf die nächstgelegene Insel fliegen und das sogar ohne Flugzeug. Ursprünglich Spielwiese experimentierfreudiger Jugendlicher und Online-Gamer haben NACKTE FAKTEN rten die Mitglieder gemäß Linden Lab den Bevölkerungsdurchschnitt. Aber wem die Unternehmen mit ihren Werbebotschaften im Virtual Web letztlich gegenüberstehen, ist mehr als unklar. So er doch vielleicht mit einem Werbespot, irgendwo zwischen GZSZ und einer neuen Folge Real Life auf MTV, seine potenziellen Kunden gezielter erreicht. Aber das bestreitet Linden Lab auch gar längst auch Medien und Unternehmen Second Life als Kommu- Mitte Juli zählte Second Life laut Linden Lab schon mehr als 8 Milli- kann sich in Second Life beispielsweise hinter einem als hippen, nicht. Laut den findigen Entwicklern erhoffen sich nämlich die Mar- nikationsplattform für sich entdeckt. Doch eignet sich die virtuelle onen Bewohner. Ebenso vermelden die Entwickler, dass täglich im sportlichen Single-Man zwischen 20 und 25 Jahren getarnten ketingpartner oftmals einen zu schnellen Erfolg. Obwohl Second Welt tatsächlich als neues Sprachrohr und Marketinginstrument Durchschnitt rund 1,6 Millionen reale US-Dollar Umsatz von den Avatar im wahren Leben durchaus auch eine in die Jahre gekom- Life doch derzeit eher als Testfeld für Unternehmen anzusehen sei. oder ist sie nur eine große Blase, die bald zu platzen droht? First-Life-Müden generiert werden. Ein Ende dieser Entwicklung mene, übergewichtige Hausfrau und Mutter von vier Kindern ver- scheint bei weitem noch nicht in Sicht. Verständlich also, dass nam- bergen. In Second Life kann jeder der sein, der er sein will, und Die durch ein Engagement in Second Life erzielbaren Resultate SCHÖNE, NEUE WELT hafte Hersteller die neue Parallel-Volkswirtschaft durchaus ernst nehmen und sich daher entschlossen haben, hier von Anfang an mitzumischen. Insbesondere lockt sie das Versprechen, auf beson- Linden Lab richtet sich mit der Software einfach an jeden, der gerne einmal in eine andere Welt abtauchen möchte. Unternehmen müssen somit enorme Streuverluste in Kauf nehmen. sind sicherlich zurzeit noch nicht mit denen vergleichbar, die sich mit der Durchführung klassischer Marketingaktivitäten erreichen lassen. Doch die neue virtuelle Welt steht erst am Anfang ihrer Bei Second Life handelt es sich um eine von dem US-amerikani- ders werbeempfängliche potenzielle Kunden zu treffen. 15 Stun- Geschichte und gilt als zukunftsträchtig. An Technik und Inhalten schen Unternehmen Linden Lab in San Francisco ab 1999 entwickelte und im Jahr 2003 online gestellte virtuelle Spielwelt im den verbringen wahre Fans angeblich im Monat in Second Life. Und der dabei äußerst konzentrierte Blick auf den Monitor schafft Das Spricht für Second Life: muss zweifelsohne noch gefeilt werden wer in Second Life mitspielen will, darf zum jetzigen Zeitpunkt eben einfach keine zu Internet. Die Gestaltung der 3D-Umgebung wird vollständig von ihren Bewohnern bestimmt. Ganz nach eigenem Geschmack können diese Landschaften erschaffen und besiedeln. Dabei sind der eine hohe Markenwahrnehmung. Dementsprechend sichert sich Second Life inzwischen einen der vordersten Plätze in Sachen Web-2.0-Anwendungen, von denen sich Marketingverantwortli- neues Zielgruppenpotenzial zusätzlicher Distributionskanal große Erwartungshaltung hegen. Zudem muss sich jedes Unternehmen im Vorfeld darüber bewusst sein, dass es mit einem Werbebanner an einem virtuellen Hochhaus nicht getan ist. Ebenso Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ebenso kann das ganz nach der eigenen Fasson erstellte, als Avatar bezeichnete, virtuelle Ich in che neues Potenzial versprechen. Und entwickeln sich zum festen Bestandteil künftiger integrierter Kommunikationskonzepte. Marktforschungsinstrument wie in der Realität bedarf es auch im zweiten Leben einer fortlaufenden Investition, um langfristig Erfolge erzielen zu können.

5 e-marketing it-sicherheit 6 7 SUCHMASCHINEN: DA WERDEN SIE GEFUNDEN OLLI GEHT AUF BESUCH! Was wären wir wohl ohne das Internet? Ganz schön aufgeschmissen wahrscheinlich. Ob Schweinebratenrezept, Wettervorhersage oder Preisvergleich für die heißbegehrte Digitalkamera: Dank Suchmaschinen lassen sich diese Informationen sekundenschnell beschaffen. Abhängig vom eingegebenen Schlüsselwort werden hierzu allerdings Hunderttausende Treffer auf dem Monitor angezeigt. Und meist sind es nur die ersten zehn bis maximal dreißig Ergebnisse, die der Nutzer tatsächlich aufruft. Sehr ärgerlich, wenn hierunter nur Mitbewerber aufgeführt sind. Suchmaschinenmarketing heißt daher das Schlagwort. Dahinter verbirgt sich neben Payed Placement bezahlten Platzierungen in Anzeigenform auf den ersten Trefferseiten vor allem, die eigene Internetseite so zu optimieren, dass diese möglichst zu den Top Ten zählt. Und das ist keine Geheimwissenschaft. Es geht vielmehr darum, bereits bei der Gestaltung des eigenen Auftritts bestimmte Regeln zu beachten. Dafür ist es zunächst wichtig zu verstehen, wie Suchmaschinen funktionieren. Täglich fahnden speziell entwickelte Computerprogramme Webcrawler, Spider oder Robots genannt im Internet nach neuen Webseiten. Die Ergebnisse fließen in eine riesige Datenbank ein, auf die bei Anfragen zurückgegriffen wird. An welcher Stelle die einzelnen Sites dann gelistet sind, hängt maßgeblich von den jeweils eingesetzten mathematischen Algorithmen ab. Die Platzierung lässt sich jedoch durch die häufige Verwendung ergebnisrelevanter Wörter auf der eigenen Website und deren Verhältnis zum übrigen Text verbessern. Entscheidend ist, wo genau diese Begriffe im HTML-Quelltext zu finden sind: im Titel, in Meta-Tags, im Fließtext, in Überschriften oder HTML- Kommentaren. Dabei gilt: je aktueller und zielgruppenbezogener der Inhalt, desto besser. Auch die intelligente Verlinkung zu weiteren themenverwandten Seiten ist ein gutes Mittel, um im Ranking weiter vorne zu liegen. Wer seine Webseite also durchdacht aufbaut, darf sich über eine bessere Position und damit mehr Besucher freuen. Und verstimmt damit den Mitbewerb, anstelle des Chefs. SCHLÄMMER HAT GOLF Web-2.0-Tools Web 2.0 ist in aller Munde. Doch es herrscht Uneinigkeit, worum es sich hierbei eigentlich genau handelt. Lediglich ein neues Volkswagen initiierte virale Vergangenheit ist die von Marketing-Schlagwort? Oder tatsächlich eine allgemeingültige Marketingkampagne für Einstellung, ein neues Netzverständnis? Schon die Kategorisierung der zahlreichen Webangebote fällt schwer. Und reicht von mobilbauer Horst Schlämmer alias Hape Kerkeling buchte. Die den Golf, für die der Auto- Social-Search-Diensten wie Wikipedia und Technocrati über späte Offenlegung, dass hinter Horst hat jetzt Führerschein Social Communities, die es Usern ermöglichen, Musik (BitTorrent), Fotos (flickr) sowie Videos (YouTube) auszutauschen, bis Verdeutlichte, dass sich Unternehmen, die auf das Web-2.0-Pferd VW steckte, sorgte für reichlich Diskussionsstoff in der Szene. hin zu Netzwerken (MySpace) und Content-Generation-Tools setzen, auf Augenhöhe mit den Verbrauchern begeben und bekannt sind hier vor allem Blog-Anwendungen wie Wordpress, damit deren ungefilterter Zustimmung oder Kritik ausgesetzt Wikis und RSS Feeds. Dennoch: An Web 2.0 führt kaum ein Weg sind. Dennoch: Der Erfolg der breit angelegten Aktion, die Blogs, vorbei. Das gilt für Anwender und Unternehmen gleichermaßen. Spots, Videos und weitere Online-Elemente gekonnt verbindet, Letztere entdecken inzwischen die Möglichkeiten von Web 2.0 ist unbestritten. Weitere Web-2.0-Anwendungsgebiete finden für sich. Vom Mitmach-Web sprechen die Marketingexperten sich in der Produktentwicklung, an der Kunden teilhaben und und schwärmen von den neuen Kommunikationswegen, die mitbestimmen können, oder in der Produktion und im Vertrieb. sich dadurch eröffnen. Näher am Puls, so lässt sich wohl die Hier spielen vor allem Bewertungssysteme sowie der Aufbau von ihnen verfolgte Grundidee am besten beschreiben. Denn intelligenter Verkaufskanäle eine wichtige Rolle. So lässt sich vermuten, dass Web 2.0 künftig in jedem Unternehmen zu Hause dank Web-2.0-Tools rücken sie dichter an diejenigen heran, die sie ansprechen möchten. Ein prominentes Beispiel der jüngsten sein wird. DAS... ist der Olli den kennen Sie ja bestimmt noch. Erinnern Sie sich noch an den Olli? Der hat es im letzten Jahr dank unserer Hilfe ja tatsächlich geschafft, an die Daten ranzukommen, die ihn so brennend interessiert haben. Gerade ist er mittendrin in einem wichtigen Projekt. Und um das erfolgreich zu Ende zu führen, bräuchte er noch die eine oder andere klitzekleine Information. Doch die liegt mal wieder auf einem fremden Rechner. Und zwar auf dem vom Chef der Firma, bei der er schon mal fischen war. Deshalb will das diesmal auch irgendwie nicht so recht klappen. Aber der Olli hat da neulich was von Social Engineering gehört. Da baut man einfach auf das Vertrauen anderer Leute, um an wichtige Daten zu kommen. Und das geht beispielsweise so: Olli tastet sich vor. Einfach schnurstracks in das Büro des Chefs zu marschieren, geht nicht. Wäre ja viel zu auffällig. Nein. Der Olli geht so was langsam an. Zunächst ruft er mal im Unternehmen an. Natürlich nicht beim Chef. Sondern bei der Zentrale. Schlau wie er ist, gibt er sich dabei als neuer Mitarbeiter aus. Und da das ein sehr großes Unternehmen ist, schöpft die Frau am anderen Ende der Leitung auch keinen Verdacht. Der Olli aber schreibt sich schon mal den Namen der Frau auf. Und er fragt sie, an wen er sich am besten mit einem Computerproblem wenden kann. Denn seine neuen Kollegen sind in der Mittagspause und können ihm gerade nicht weiterhelfen. Zu dumm aber auch. Olli lässt seinen Charme spielen. Die Frau an der Zentrale war nett. Sie hat dem Olli die Telefonnummer von dem IT-Administrator im Unternehmen gegeben. Nur wie er heißt, wusste sie nicht. Macht nichts. Das kann ja die Susi herausfinden. Susi ruft beim Administrator an. Damit dem nichts komisch vorkommt, tut sie einfach so, als wäre sie die Dame vom Empfang. Susi telefoniert sehr gerne, sie ist richtig gut darin. Wie der Olli von ihr verlangt hat, erzählt sie dem Administrator erst mal von einem Computerproblem. Und weil der seinen Job gut macht, kann er ihr schon am Telefon helfen. Super. Und weil Susi so gerne redet, plaudert sie noch ein wenig mit dem Mann. Und erfährt nebenbei noch ganz viele andere interessante Sachen. Über das Unternehmen. Über seine Arbeit. Über die IT-Infrastruktur und so. Und das... ist die bildhübsche Susi. Und was die eigentlich mit dem Olli zu tun hat, das erklären wir gleich. Olli ist fast am Ziel. Jetzt ist der Olli wieder an der Reihe. Er ruft beim Sekretariat vom Chef an. Und gibt sich als der IT-Administrator aus. Den Namen hat nämlich die Susi während ihres Telefonats herausbekommen. Der Sekretärin sagt er, der Chef hätte ihm eine geschickt. Da sei was mit seinem Computer nicht in Ordnung. Der würde immer abstürzen. Und er solle sich das doch bitte mal anschauen. Das stimmt auch tatsächlich, dass der Chef kürzlich Probleme hatte. Das hat nämlich der freundliche IT- Administrator der Susi erzählt. Dumm ist aber, dass die Sekretärin darüber Bescheid weiß. Und nun dem Olli erklärt, das sei doch schon in der vergangenen Woche erledigt worden, das Problem. Aber der Olli ist ja nicht auf den Kopf gefallen. Deshalb sagt er ihr, dass das im Prinzip schon stimmt. Aber dass er damals eine Kleinigkeit übersehen hat, weswegen noch nicht alles einwandfrei funktioniert und dass er daher noch mal kommen muss. Und dass es doch am besten sei, wenn er sich den Rechner anschaut, während der Chef in einer Besprechung ist. Sonst hält er ihn ja nur von der Arbeit ab. Morgen Nachmittag? Prima, abgemacht. Das klappt ja wie am Schnürchen. Olli macht ernst. Olli fährt zu dem Unternehmen. Unterm Arm einen Blumenstrauß. Am Empfang sagt er, die wären für die Sekretärin vom Chef. So erfährt er, dass er den Aufzug in die vierte Etage nehmen muss. Kaum widmet sich die Frau an der Zentrale wieder ihren Fingernägeln, landen die Blumen im Papierkorb und der Olli im Fahrstuhl. Oben angekommen, begrüßt er die Sekretärin freundlich, gibt ihr einen Handkuss und sagt, dass sei als Entschuldigung gedacht. Vom IT-Administrator. Wegen einem Notfall konnte der leider nicht persönlich vorbeikommen und hat deshalb ihn, den neuen Azubi, geschickt. Gute Idee.... geschafft. Der Olli ist im Büro vom Chef. Und an dessen Computer. Er braucht noch nicht mal ein Passwort der Chef hat den Computer einfach angelassen, bevor er zu seinem Meeting gegangen ist. Schließlich will er danach weiterarbeiten. Und der Olli ist glücklich. Endlich kann er sich die für ihn so wichtigen Informationen einfach auf einen USB-Stick kopieren. Klasse.

6 it-sicherheit it-sicherheit 8 9 COMPLIANCE VON RECHTLICHEN BESTIMMUNGEN UND HAFTUNGSFRAGEN NEUE IKT-GESETZGEBUNGEN BIG BROTHER IS WATCHING YOU BFL.forum: Compliance was ist das eigentlich? M. J. Erner: Komplianz ist in der Betriebswirtschaft ein seit Jahren feststehender Begriff und heißt nichts anderes als die Einhaltung von Richtlinien und Regeln. BFL.forum: Was fällt alles unter diesen Begriff? M. J. Erner: Alles, was das geschriebene Recht ausmacht. BFL.forum: Welche Vorgaben sind einschlägig? M. J. Erner: Genau genommen jede Vorgabe, die missachtet wird. BFL.forum: Welchen Risiken setzt sich das Management aus, wenn es diese nicht erfüllt? M. J. Erner: Die Liste der Haftungspotenziale ist lang. Maßgeblich ist hier der Grad der Fahrlässigkeit. Im Zweifel wird ein Haftungsanspruch damit begründet, dass ein Verantwortlicher um einen Missstand, der schlussendlich zum Schaden geführt hat, hätte wissen müssen. Und sei es nur aus Organisationsverschulden. Welcher Geschäftsführer kann schon mit der erforderlichen Sicherheit behaupten, dass sein Netzwerk vor jedweden Störungen sicher Wichtig hierbei ist jedoch immer die Berücksichtigung einer Dynamik. Die Anfor- ist. Sei es durch Angriffe von außen, Betriebsspionage und -sabotage oder auch derungen an Komplianz unterliegen aufgrund der ständigen Weiterentwicklung Verstöße gegen Rechte Dritter, wie z. B. im Datenschutzrecht. Das Risiko für das Management lässt sich mit einem Umkehr- starres Konzept hilft hier wenig weiter. Mit der Technik einem stetigen Wandel. Ein schluss beschreiben. Im Ernstfall wird die anderen Worten heißt das, Komplianz als Frage nicht lauten Wie konnte das passieren?, sondern Was haben Sie getan, chendes Konzept sollte nach der Erstellung Dauerthema anzuerkennen. Ein entspre- dass das nicht passiert?. nicht im Schrank verschwinden, sondern als ständiger Begleiter im Geschäftsalltag BFL.forum: Wie lässt sich den Anforderungen begegnen? verstanden werden. M. J. Erner: Zunächst ist eine Risikoanalyse vorzunehmen. Hier wird ein Katalog Fallen bei der Umsetzung entsprechen- BFL.forum: Was sind die schlimmsten der Gefährdungspotenziale erstellt und der Maßnahmen? bewertet. Der weitere Verlauf bestimmt M. J. Erner: Starre Strukturen und Sackgassen. Insbesondere sollte der Regelka- sich dann anhand der Erkenntnisse aus der Risikoanalyse unter Berücksichtigung talog von der größten Fehlerquelle ausgehen, vom Anwender selbst. Maßnahmen, der betrieblichen Notwendigkeiten und Potenziale. Welcher Standard in welchem die nicht praktikabel sind, werden abgelehnt oder umgangen, gegen Regeln wird Unternehmen einschlägig ist, ergibt sich in aller Regel aus dem Geschäftsbereich verstoßen, wenn dem Anwender nicht klar und dem Wirkungsgrad des Unternehmens. Im internationalen Umfeld hat sich gelkatalog, der gelesen, belächelt und in ist, warum sie geschaffen wurden. Ein Re- als Ausdruck des Anforderungskatalogs den Schrank gestellt wird, nutzt niemandem. Letztlich dient eine Datenverarbei- die ISO etablieren können, letztlich auch, um im Geschäftsverkehr eine tungsanlage dem Menschen, und nicht gemeinsame Basis zu haben. Daneben werden Best Practises wie z. B. ITIL umgekehrt. angewandt. ZUR PERSON: Michael J. Erner ist Jurist und Datenschutzberater sowie beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz in Schleswig-Holstein akkreditierter Sachverständiger (rechtlich) für IT-Produkte; weiterhin Vorstandsvorsitzender des Mission 100 e.v., welcher Entwicklungen und Lösungen zertifiziert, begutachtet und unterstützt, die in der praktischen Anwendung dazu geeignet sind, auf dem Gebiet des Datenschutzes, der Datensicherung und des Risikomanagements gefördert zu werden. Am 1. Dezember 2006 war es beschlossene Sache: Das Gemeinsame-Dateien-Gesetz, besser bekannt als die Antiterrordatei. Hierbei handelt es sich um die umfassendste bundesdeutsche Datensammlung, die Informationen von 38 verschiedenen hiesigen Ermittlungsbehörden miteinander verknüpft. Die als Antwort auf den internationalen Terrorismus von der Bundesrepublik verabschiedete Datei soll die Aufdeckung von Mustern und Strukturen des islamistischen Terrorismus im Sinne einer Vorfelderkennung möglicher Gefährder und geplanter Attentate erleichtern. So kommt seit der Freischaltung Ende März zusammen, was bislang nicht zusammengehörte. Denn traditionell arbeiteten das Bundeskriminalamt, die Bundespolizei, das Bundesamt für Verfassungsschutz, der militärische Abschirmdienst, das Zollkriminalamt, sible Angaben wie zum Beispiel die Bankverbindung oder Teleten gespeichert werden dürfen. Zu letzteren zählen zudem sen- der Bundesnachrichtendienst sowie die 16 Landeskriminalämter kommunikations- und Internetdaten. Die Datenschützer befürchten zudem, dass vollkommen Unschuldige ins Visier der und die 16 Landesbehörden für Verfassungsschutz eigentlich nicht zusammen. Genau hier setzen die Kritiker an. Denn die damit Fahnder geraten könnten. Denn das Gesetz erlaubt, neben der erfolgte Aufhebung des Trennungsverbotes zwischen Geheimdiensten und Polizei sehen sie als Verstoß gegen das Grundgesetz möglichen Kontaktpersonen in die Datei aufzunehmen. Insofern Erfassung von Daten zu Terrorverdächtigen ebenso Angaben zu an. Gleiches gilt für Angaben zur Religionszugehörigkeit, die neben Informationen wie Namen, Staatsangehörigkeit und beson- tatsächlich sinnvoll oder nur ein weiterer Schritt hin zum totalen ist der Streit, ob das Gesetz nun im Zuge der Terrorbekämpfung derer körperlicher Merkmale als Teil der erweiterten Grundda- Überwachungsstaat ist, noch längst nicht beigelegt. SPURENSUCHE Dass die Vorratsspeicherung kommt, steht fest. Denn die Frist zur Umsetzung der im April 2006 in Kraft getretenen EU-Richtlinie läuft. Der in diesem Zusammenhang kürzlich abgesegnete Gesetzesentwurf zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen ist jedoch äußerst umstritten. Unverhältnismäßig und damit verfassungswidrig sei sie, die Vorratsspeicherung, beklagen die Datenschützer. Die vorsieht, dass Anbieter von Telekommunikationsdiensten künftig sechs Monate lang speichern sollen, wer wann mit wem und beim Mobilfunk gar von wo aus telefoniert hat. Zudem verstoße das Gesetz gegen das in Artikel 10 im Grundgesetz geschützte Fernmeldegeheimnis und gegen das Verbot der Speicherung nicht anonymisierter Daten auf Vorrat zu unbestimmten oder noch nicht bestimmbaren Zwecken, so sagen sie. Doch nicht nur den Betreibern von Telefonnetzen geht es an den Kragen. Ebenso müssen sich Internetprovider darauf einrichten, dass ihnen künftig genau auf die Finger geschaut wird. Die Sammlung unterschiedlichster Verbindungsdaten fordert die Regierung. Hierzu zählt vor allem die IP-Zugangsadresse des Nutzers bei jedem Versand einer und bei jedem Zugriff auf das Postfach sowie die Netzkennung des Absenders bei jedem Empfang einer elektronischen Nachricht. Zudem sollen auch noch die Kopfzeilen der schnellen Post archiviert werden der sogenannte Header, der unter anderem den Betreff enthält. Verfassungsbeschwerden sind vorprogrammiert, fürchten die Gegner doch einen Eingriff in die Privatsphäre des Einzelnen. Auch die Medienvertreter hat die Neuregelung bereits auf den Plan gerufen, da sie die Anonymität ihrer Informanten und damit die Pressefreiheit in Gefahr sehen. Bleibt abzuwarten, wie es weitergeht.

7 ikt-events ikt-events DIESE EVENTS BEWEGEN DIE BRANCHE IT-TRENDS AUF DEUTSCHLANDTOUR Systems 2007 München Oktober 2007 Heute schon an morgen denken schreibt sich die Münchner Systems 2007 auf die Fahne. Den Ausstellerwünschen Rechnung tragend soll eine neue Struktur vier anstelle von fünf Messetagen, eine Rückkehr zur gewohnten, jedoch komprimierten Hallenordnung, der Ausbau der Themenbereiche sowie der verstärkte Fokus auf dem Mittelstand für neue Impulse sorgen. Und damit das Profil der für Fachbesucher konzipierten Veranstaltung, die sich als das Arbeitszimmer der ITK-Branche versteht, schärfen. CeBIT 2008 Hannover März 2008 Nicht nur die Systems, sondern auch die CeBIT wirbt mit neuer Struktur und neuen Services. Übersichtlicher heißt auch hier die Devise. Gestützt auf ein neues 3-Säulen-Konzept, das laut Aussage der Messegesellschaft genau die Interessenschwerpunkte der verschiedenen Fachbesuchergruppen abbildet, will die bislang wohl größte und bedeutendste IKT- Messe rund um den Globus ihren Titel verteidigen. Zuletzt stürmten rund Besucher die auf 27 Hallen und Pavillons verteilten Quadratmeter Ausstellungsfläche des Marktplatzes Nummer 1 des digitalen Business. Ob die Rechnung im Frühjahr 2008 tatsächlich erneut aufgeht, bleibt mit Spannung zu erwarten. Interop 2007 Berlin November 2007 Über zehn Jahre ist es her, als die Interop damals noch als NetWorld & Interop letztmalig in Deutschland Station machte. Doch Todgeglaubte leben länger. Und so ist die vor 22 Jahren ins Leben gerufene renommierte Veranstaltung, die in Moskau, Tokio, New York und Las Vegas seit langem fester Bestandteil des jährlichen Messereigens ist, in diesem Jahr auch wieder bei uns zu Gast. Drei Tage steht auf dem Berliner Messegelände Interaktion auf dem Programm. Neben Ausstellung und begleitendem dreitägigen Fachkongress bieten Technik- und Herstellerrundgänge, das InteropNet-Netzwerk und der InteropMarket dem Publikum die Gelegenheit, sich informell auszutauschen und wertvolle Geschäftsbeziehungen zu knüpfen. Prädikat lohnenswert! STELL DIR VOR, ES IST CEBIT UND KEINER FÄHRT HIN Damit das nicht passiert, setzt die CeBIT 2008 auf eine neue Struktur, die auf drei verschiedenen Säulen aufbaut. Die Aufteilung in die Themenschwerpunkte Business Solutions, Public Sector Solutions und Home & Mobile Solutions auf der Basis von Technology & Infrastructure bildet nach Ansicht der Messegesellschaft exakt die unterschiedlichen Interessenschwerpunkte der verschiedenen Fachbesucher-Gruppen ab: ob Handel, öffentlicher Sektor oder Wirtschaft. Die Zielgruppe im Mittelpunkt, ein Konzept, das aufgehen könnte. Die G DATA Software AG betrachtet die CeBIT 2007 als vollen Erfolg. Bereits nach zwei Tagen konnten wir im Vergleich zum Vorjahr eine deutliche Zunahme der qualifizierten Business-Kontakte verzeichnen. Sicherlich entscheidend hierfür war der Umstand, dass G DATA Security die CeBIT auch in diesem Jahr wieder als Forum für die Präsentation von Produktpremieren genutzt hat. Entgegen dem prognostizierten Trend befindet die CeBIT sich nach unserer Einschätzung wieder im Aufwind. Thorsten Urbanski, Public Relations Manager G DATA Software AG Die Crux der CeBIT ist: Sie will die IT- und TK- Branche gleichermaßen abbilden. Doch letztere wird vom Publikum nicht als Infrastruktur oder Netz wahrgenommen, sondern über das Handy oder Smartphone. Folglich ließ die CeBIT das Endkundengeschäft zu. Ein Schlag ins Wasser. Denn das Fachpublikum fühlte sich im neuen Treiben verloren, den IT- Anbietern aber war zu viel an ihnen nicht interessiertem Publikum unterwegs. Kurzum: Die CeBIT verlor. Jetzt ist es an ihr, das verlorene Terrain wieder wettzumachen. Sie will das durch Fokussierung auf Geschäftskunden erreichen. Ein schwieriger Weg, denn genau dieser hat längst ebenbürtige Informationsmöglichkeiten täglich im Internet. Wolfgang Leierseder, Leitender Redakteur ChannelPartner IT-TRENDS AUF EUROPATOUR Apple Expo Paris September 2007 Paris ist immer eine Reise wert. Vor allem im Herbst. Denn dann öffnet die Apple Expo, die größte Mac- Messe auf europäischem Boden, erneut ihre Pforten. Freunde der Lifestyle-Marke kommen hier sicherlich auf ihre Kosten: Über 200 Hersteller präsentieren auf dem Gelände der Paris Expo an der Port de Versailles brandaktuelle Produkte aus den Bereichen Musik, Fotografie, Spiele und Kinder-Software. Die bevorstehende Einführung des iphones sorgt für weitere Spannung. Ein Pflichttermin für Apple-Fans. Mobile World Congress 2008 Barcelona Februar 2008 Ursprünglich bekannt als 3GSM World Congress, lädt im kommenden Jahr der Mobile World Congress unter neuem Namen zum Branchentalk. Mit der Umbenennung verfolgen die Hersteller unter anderem das Ziel, ein breiteres Publikum anzusprechen und vermehrt Besucher aus den Bereichen Informationstechnik, Entertainment und Finanzdienstleistungen auf das Messegelände Fira de Barcelona zu locken. Trotz allem bleibt das hippe Event seinem ursprünglichen und wohl auf der Hand liegenden Fokus treu: Auch im Februar 2008 geben sich rund 20 Mobilfunkanbieter, 130 Hersteller von Netzwerkinfrastrukturlösungen und Mobiltelefonen ein Stelldichein, präsentieren ihre neusten Produkte und diskutieren zu erwartende Marktentwicklungen. Die CeBIT tut gut daran, 2008 mit einer neuen, übersichtlicheren Struktur an den Start zu gehen. Denn in den vergangenen Jahren stellte sich immer häufiger die Frage, für wen die Messe eigentlich konzipiert ist. Das Fachpublikum blieb aus, die Schlipsträger und Studenten hielten Einzug, die Aussteller zogen sich entweder zurück oder schickten die zweite Reihe, ausgestattet mit Hochglanzbroschüren, vor. Die jetzt einkehrende Rückbesinnung auf den eigentlichen Zweck einer Fachmesse lässt hoffen. Zum einen, dass die Besucher wieder das finden, wonach sie suchen: kompetente Beratung, informative Gespräche und die Beantwortung ihrer Fragen. Zum anderen, dass diejenigen auch tatsächlich zurückkehren, für welche die CeBIT ursprünglich gedacht war: das Fachpublikum. Mathias Hein, IT-Consultant, Trainer und freier Journalist Die CeBIT ist wichtig für die Pflege unserer Kunden- und Partnerkontakte. Wir werden unsere Messeteilnahme auch künftig dafür nutzen, in diesem Rahmen unsere Strategie und Pläne für die Zukunft zu erörtern. Wir haben gerade während der letzten CeBIT gesehen, dass die Veranstaltung eine gute Plattform für die Neukundengewinnung ist. Dirk Kissinger, Senior Manager EMEA Marketing, Red Hat

8 digital living digital living ADAMS WELT EVAS WELT EIN PROSIT AUF DEN IPOD EISFINGER ADE Handtaschen sind Frauen vorbehalten. Männer hingegen tragen ihr Hab und Gut meist in der Jackentasche bei sich. Um nicht als Beuteltier zu erscheinen, sind platzsparende Lösungen wie Bevy gefragt. Der kleine Alltagshelfer macht nicht nur als schickes Case für den ipod Shuffle eine gute Figur. Vielmehr ist so auch der Schlüssel und darüber hinaus ein Flaschenöffner stets zur Hand. Telefonieren kann Bevy zwar nicht, aber für einen gemütlichen Abend am See mit Freunden, Bier und der eigenen Lieblingsmusik hat man stets alle entscheidenden Utensilien parat. Schatz, kannst Du mir mal die Hände wärmen? In den heimischen vier Wänden kein Problem. Doch was tun während der Arbeitszeit, wenn der Liebste gerade nicht parat ist? Und die Finger trotz 23 Grad im Schatten eher Eiszapfen gleichen? Da hilft nur eins: die beheizbare USB Warmer Mouse II von Brando. Einfach anschalten und sich auf eine Temperatur von immerhin 45 Grad freuen. Die optische Maus ist jedoch nicht nur ein haptischer Genuss, sondern auch ein Augenschmaus: Erhältlich in Metallic-Rot, Gelb, Weiß oder Schwarz ist sicherlich für jeden Geschmack etwas dabei. Bevy: das flaschenöffnende ipod-case von Mophie Warme Hände garantiert: die USB Warmer Mouse II von Brando BLOSS KEINE ZEIT VERLIEREN Der Zug hat mal wieder Verspätung, der Flieger zieht noch Warteschleifen. Die Zeit könnte man sinnvoller nutzen beispielsweise mit Arbeiten. Zu ärgerlich nur, wenn mal wieder kein Tisch frei ist und man seinen Laptop mit einem Knie-Balanceakt im wörtlichen Sinne vor dem Absturz bewahren muss. Was für ein Glück, dass das US-Unternehmen Hammacher Schlemmer ein Herz für Workaholics hat. Mit dem Logging Luggage Cart & Desk erfüllt sich der Traum jedes Arbeitswütigen. Denn innerhalb weniger Sekunden lässt sich nun aus einem Trolley ein Steharbeitsplatz zaubern. Für 160 US-Dollar kann der mobile Verwandlungskünstler im Internet bestellt werden. Für Workaholics: der Rolling Luggage Cart & Desk CLOCKY ÜBERNEHMEN SIE! In zehn Minuten fährt der Schulbus und die Kinder schlafen immer noch? Obwohl Sie schon mehrfach an die Tür geklopft und gerufen haben, nach wie vor kein Lebenszeichen? Falls Sie es endgültig satt haben sollten, dass Ihre Weckversuche schlicht und einfach ignoriert werden, gibt es nur eins: Holen Sie sich lautstarke Unterstützung ins Haus. Zum Beispiel Clocky, denn dieser Wecker kennt kein Pardon. Zweimal die Snooze-Taste drücken und dann gemütlich wieder ins Land der Träume verschwinden, ist nicht. Vielmehr geben Langschläfer dem lärmenden Weckdienst damit den Startschuss, kreuz und quer äußerst geräuschvoll durchs Zimmer zu rollen. Also heißt es, Federdecke zurückschlagen, aufstehen, dem Jagdinstinkt folgen und den Quälgeist einfangen. Wahrlich nichts für Schlafmützen. Clocky macht Faulpelzen Beine VOLLTREFFER Manche Leute nehmen einfach keine Rücksicht. Und laden trotz anstehendem hochkarätigen Fußballländerspiel oder der eigentlich hinlänglich bekannten besten Sportschau-Sendezeit zur Gartenparty ein. Sich beim Gastgeber nach einem Fernseher zu erkundigen oder gar im Wohnzimmer vor demselbigen breitzumachen, entspricht nicht ganz den Knigge-Vorgaben. Was also bloß tun? Wie schön, dass guter Rat heute nicht mehr teuer ist: Einfach einen DVB-T-Empfänger besorgt und per USB an das Notebook angeschlossen. Schon ist die mobile Flimmerkiste perfekt. So steht dem unauffälligen Sportvergnügen während der Party nichts mehr im Wege. Terratec Cinergy Piranha: der kleinste DBV-T-Stick der Welt DARF ES EIN WENIG SCHICKER SEIN? Warum denn am Ohr? Das Handy für den Arm Klar. Technikprodukte müssen funktional sein. Doch was spricht dagegen, dass sie dabei auch noch gut aussehen? Das stellten Colani und Konsorten zur Freude der Nutzer in der Vergangenheit bereits mehrfach unter Beweis. Eher ungewöhnlich klingt hingegen, dass Handys mit Armbändern künftig um den Platz im Schmuckkästchen konkurrieren. Dass dies durchaus keine Zukunftsvision ist, zeigt das von dem chinesischen Designer Tao Mao für den Liteon-Designpreis entworfene komplett in ein Metallarmband integrierte Handy B-Vision. Klappt man die beiden Enden des Armbands auseinander, steht dem mobilen Telefonieren nichts mehr im Weg. Schade, dass eine Massenproduktion derzeit wohl eher Zukunftsmusik ist.

9 kompakt top-thema TOPS FLOPS UND 2007 Welche Technikwunder Sie unbedingt Ihr eigen nennen sollten. Und mit welchen IT-Produkten Sie sich besser nicht blicken lassen. FLOP Flop-Gefahr: Apple iphone Apple ist Kult. Bester Beweis: Bereits vier Tage vor dem offiziellen Verkaufsstart des neuen iphone in den USA war die Fangemeinde vor den Läden anzutreffen. Eine ähnliche Apple-Manie ist auch hierzulande zu erwarten, sobald das revolutionäre Handy offiziell durchstartet. Aber kaufen die Fans vielleicht für teures Geld doch nur die Katze im Sack? Auch wenn sich ein Großteil der bisherigen Anwender zufrieden über den Funktionsumfang des Mobiltelefons äußert, erntet die Lösung ebenso Kritik. UMTS? MMS? Für das iphone wohl gänzlich unbekannte Techniken. Zudem lassen sich mit der lediglich auf zwei Megapixel beschränkten Kamera keine Videos aufzeichnen. Schade eigentlich. Für Markenfetischisten gewiss ein Muss. Für alle anderen sicherlich verzichtbar. Mega-Flop: PS3 Geduldige Kunden sind ein Segen. Treue ebenso. Wie gut, dass Sony genau solche wohl sein eigen nennen kann. Ganze anderthalb Jahre harrten die Playstation-Fans nämlich aus, bis nach verschobenem Verkaufsstart endlich die angekündigte PS3 ihren Weg in die deutschen Läden fand. Das hochpreisige Entertainment-System überzeugte zwar den ein oder anderen Käufer aufgrund des breiten Funktionsumfangs. Aber Geschwindigkeit zählt in dieser Welt, will man dem Mitbewerb nicht das Feld überlassen. Verspäten ist zudem einfach nicht die feine Art. Daher für uns der Flop TOP Hitverdächtig: Zukunfts-TV Kristallklare, flimmerfreie, detailreiche Bilder. Ein völlig neues Fernseherlebnis. Dieses Versprechen löst High Definition Television, kurz HDTV, ein. Und schafft Filmgenuss in Kinoqualität. Bis zu fünfmal mehr Bildinformationen bringt der HDTV-Standard verglichen zu PAL auf den Schirm. Gestochen scharfe Bilder gibt es allerdings nur, so denn die TV-Sender die HD-Technik unterstützen. Dies sind bislang nur einige wenige. Zudem ist das hochauflösende Fernsehen nur für den so richtig schön, der bereits ein HDTV-taugliches und derzeit leider noch recht kostspieliges Gerät besitzt. Nichtsdestotrotz steht unumstößlich fest, dass die berauschende Bildzukunft in diesem Jahr zu den Tops der Saison zählt. Mega-Top: Wii bewegt Deutschland ist in Bewegung. Dank einer Spielkonsole: Nintendo Wii. Für Groß und Klein heißt es runter vom Sofa und rein ins Vergnügen. Da werden Arme geschwungen und Kängurusprünge vollführt. Das neuartige Bedienkonzept der Konsole macht s möglich. Denn um die Spielfiguren zu steuern, ist von den Nutzern voller Körpereinsatz gefragt. Die in den Controller integrierten Sensoren setzen hierfür die Bewegungen des Spielers virtuell um. Keine Frage still sitzen sieht mitunter besser aus. Der Spaßfaktor aber ist unübertroffen. Und das bislang gegen Spielkonsolen vorgebrachte Argument der mangelnden Bewegung gilt nicht mehr. DIE NEUE NEW ECONOMY Die Dotcom-Blase platzt. Der Neue Markt stellt seine Aktivitäten ein. Um die deutsche Gründerszene wird es ruhig. Doch jetzt ist sie wieder da. Dank Web 2.0 vom Web-Meister und Begriffserfinder Tim O Reilly als Beginn der wahren Internetära gefeiert. Der Startschuss für die neue New Economy ist längst gefallen. Von alten Hasen und neuen Chancen.

10 top-thema top-thema Alexander Artopé, Smava Alexander Artopé ist in der Gründerszene kein unbeschriebenes Blatt. Ausgang der 90er Jahre zählte er mit dem von ihm mitbegründeten Internet-Start-up datango zu den Vorzeigeunternehmen der New Economy. datango überlebte. Und ist heute ein gut eingeführter Anbieter von E-Learning-Lösungen zog es den gelernten Diplom-Kaufmann weiter. Er gab seinen Vorstandsposten auf. Und begann, ein neues Internet-Geschäftsmodell zu entwickeln, das dem Web-2.0-Gedanken Rechnung trägt: Smava der erste Marktplatz für Kredite von Mensch zu Mensch. Alexander Artopé über Existenzgründung gestern und heute, da die Geschäftsmodelle möglicherweise enger an der Marktnachfrage orientiert sind? den Standort Deutschland, datango und smava. A. Artopé: Nein, ich denke nicht. Vorteilhafter ist höchstens, dass BFL.forum: Was unterscheidet Ihrer Ansicht nach heutige Startups von den Gründungen der 90er Jahre? bliert ist wurde das World Wide Web und damit verbun- das Internet inzwischen als Alltagshilfe, die vieles vereinfacht, eta- A. Artopé: Mehr Realismus. Aber auch bessere Startvoraussetzungen, weil die Kosten für Internet-Start-ups durch günstigere Internet wird jedoch langsam so selbstverständlich wie Strom aus dene Anwendungen noch als Modeerscheinung kritisiert. Das Hard- und Software nur noch einen Bruchteil der damaligen Summen ausmachen. bundene Geschäftsmodelle durchzusetzen. der Steckdose. Insofern hat man es jetzt auch einfacher, damit ver- BFL.forum: Haben die Neugründer Ihrer Ansicht nach aus den BFL.forum: Glauben Sie, dass der Hype um Web-2.0-Themen Fehlern der zur New Economy zählenden Unternehmen gelernt dazu beiträgt, dass das Vertrauen in Internet-Geschäftsmodelle oder sind diese systemimmanent angelegt? wächst oder sehen Sie dies eher als kontraproduktiv an? A. Artopé: Ich denke, dass Geschwindigkeit damals ein Vorteil A. Artopé: Es wird wahrscheinlich ähnlich wie die gegenwärtige war, der vom gesamten Umfeld gefordert wurde (Gesellschaftern, Kapitalmarktentwicklung (DAX) in Deutschland ablaufen: Ab und Aufsichtsrat etc.). Heute ist Schnelligkeit immer noch Trumpf. Jedoch wird im Gegensatz zu damals heute stärker darauf geach- dafür sorgt, dass kein dauerhafter Überschwang entsteht. Aber zu wird es einen Mini-Crash geben, der das Klima trübt und tet, zentrale Parameter wie Kunden und Profitabilität auf der Wegstrecke nicht zu vernachlässigen. Ergo: Ich denke, Gründer und insgesamt bleibt die Entwicklung positiv. auch deren Investoren haben eine Menge von damals gelernt. BFL.forum: Wie schätzen Sie die weitere Entwicklung der neuen New Economy ein? BFL.forum: Unterscheiden sich die Herausforderungen, denen A. Artopé: Bullish. Start-ups heute gegenüberstehen, von denen in den 90er Jahren? A. Artopé: Nein. Gründen birgt immer gewisse Herausforderungen, ob 1870, 1999 oder heute. teilig empfunden? BFL.forum: Haben Sie den Standort Deutschland jemals als nach- A. Artopé: Ja, manchmal ärgert einen die Beamtenmentalität. BFL.forum: Wie sieht es mit den Chancen aus? Sind diese für Existenzgründer heute besser als zu Glanzzeiten der New Economy, haft ist. In den USA oder auch China ist man sicher auch nicht rund Auf der anderen Seite gibt es eine Infrastruktur, die sehr vorteil- um die Uhr mit dem Standort glücklich. BFL.forum: Sind die Hürden in Deutschland für Existenzgründer Ihrer Ansicht nach höher als in anderen Ländern? A. Artopé: Das hat sich in den letzten Jahren durch die GmbH- Reform oder andere Vorhaben sicher gebessert. Vor allem habe ich den Eindruck, dass das Verständnis für Unternehmensgründer stark gestiegen ist. BFL.forum: Sind deutsche Start-ups Ihrer Meinung nach international wettbewerbsfähig? A. Artopé: Das hängt grundsätzlich vom Geschäftsmodell und den Absatzmärkten ab, aber natürlich ja! BFL.forum: Oktober 2006 hat Thomas Knüwer in seinem Weblog Indiskretion Ehrensache das Zusammentreffen von Politik (in Person der heutigen Kanzlerin Angela Merkel) mit der Berliner Gründerszene im Jahre 2000 in den Räumen von datango beschrieben. Glauben Sie, dass sich die politische Wahrnehmung von Start-ups verändert hat und nicht länger nur auf medienwirksame Zusammentreffen beschränkt ist? A. Artopé: Ja. Man versteht, dass hier Arbeitsplätze geschaffen werden. Und dass sich ähnlich wie bei SAP daraus wichtige Unternehmen entwickeln können, die neue Industriesegmente schaffen und vorantreiben. BFL.forum: Stand die Inanspruchnahme öffentlicher Kredit- und Förderprogramme für Sie jemals zur Debatte? A. Artopé: Ja, in verschiedenen Ausprägungen. Ich habe damit nur positive Erfahrungen gemacht. BFL.forum: Was hat Sie dazu bewogen, datango zu verlassen und mit smava das Wagnis einer weiteren Neugründung einzugehen? A. Artopé: Die Chance, eine neue Marktplatz-Kategorie in Deutschland zu etablieren: Ein ebay für Geld. Außerdem war datango Mitte 2005 (der Zeitpunkt meines Ausscheidens) in einem guten Zustand, so dass das kein Nachteil war. BFL.forum: Wie unterscheidet sich die Gründungszeit von smava von der datangos? A. Artopé: Meine Erfahrung hilft mir, Dinge vorauszusehen und zu planen. Man wird schneller und vermeidet unnötige Risiken. BFL.forum: Welche Empfehlungen würden Sie Existenzgründern heute mit auf den Weg geben? A. Artopé: Eine gute Idee mit einem großen Markt. Leidenschaft für die Idee. Und ein gutes Team. KURZ VORGESTELLT SMAVA. KREDITE VON MENSCH ZU MENSCH gestartet im März 2007, ist Deutschlands erster Online-Marktplatz für Kredite von Mensch zu Mensch. Ähnlich wie ebay den Verkauf von Gütern zwischen Menschen im Internet ermöglicht, überträgt smava die Idee des privaten Geldverleihens zwischen Menschen auf das Internet. smava funktioniert so: Kreditnehmer geben online in einem Kreditprojekt bei smava an, wie viel Geld zwischen 500 Euro und Euro sie für welchen Zweck benötigen und wie hoch der Zins ist, den sie zu zahlen bereit sind. Nun erhalten Kreditnehmer Gebote von Anlegern, die an der Rendite sowie dem Thema interessiert sind. Falls mehrere Anleger ein Kreditprojekt finanzieren, werden diese für den Kreditnehmer zu einem einzelnen Kreditvertrag gebündelt. Kreditnehmer profitieren bei ihrem Kredit von niedrigen Zinsen und müssen bei vorzeitiger Rückzahlung keine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Anleger wählen bei smava ein Kreditprojekt mit der gewünschten Rendite und investieren von 500 Euro bis zu insgesamt Euro. Zusätzlich zu klassischen Anlagekriterien wie dem Rendite- und Risikoprofil eines Kreditnehmers erhalten Anleger weitere Informationen, zum Beispiel über eine Mitgliedschaft in einer Gruppe. Jede Gruppe bei smava zeigt das gesammelte Rückzahlungsverhalten und so die Zuverlässigkeit ihrer Mitglieder. Anleger profitieren bei smava von einer höheren Rendite als bei anderen verzinsten Anlageformen. Für den Schutz des Kapitaleinsatzes gibt es Anleger-Pools, die als gemeinschaftliche Absicherung gegen Kreditausfall funktionieren. Wenn z. B. in einem Pool von 100 Anlegern der Kredit eines Anlegers ausfällt, wird der Verlust von den restlichen 99 mitgetragen. Da Anleger bei smava ein für sie interessantes Projekt fördern, erhalten sie neben einer finanziellen auch eine soziale Rendite. Ähnlich wie bei Mikrokrediten in Asien oder Lateinamerika seit Jahrhunderten üblich, helfen bei smava Menschen anderen Menschen aktiv bei der Verwirklichung ihrer Projekte.

11 bunte bürowelt bunte bürowelt BUNTE BÜROWELT GEDANKENLANDKARTEN 100 Milliarden Nervenzellen verteilen sich schätzungsweise auf unsere linke und unsere rechte Gehirnhälfte. Jede einzelne davon kann in jedem Augenblick mit bis zu anderen Neuronen kommunizieren. Doch die wenigsten schöpfen das uns in die Wiege gelegte Potenzial tatsächlich aus. Laut Tony Buzan, einem der führenden Köpfe der Intelligenzforschung, verwendet der Mensch weniger als ein Prozent der bewusst zugänglichen Kapazität seines Gehirns. Viel Spielraum für Verbesserungen, so der Gehirn-Papst, der in seinen in 30 Sprachen übersetzten und mehr als 100 Ländern veröffentlichten Büchern jede Menge Anleitungen liefert, wie wir unsere gut eine Billiarde Synapsen in Schwung bringen können. Zum Beispiel mittels der von ihm in den 70er Jahren entwickelten Mind-Map-Technik. Diese baut auf der jüngsten Entdeckung der Gehirnforscher auf, dass die rechte KOMM, LASS UNS SPÄTER IM INTERNET TREFFEN Kommt Ihnen das vielleicht bekannt vor? Der Zug wird aufgrund von Bauarbeiten auf ein Nebengleis geleitet. Nichts geht mehr und das für über eine Stunde. Schwierige Wetterverhältnisse verhageln auch der aus London kommenden Maschine im wahrsten Sinne des Wortes den Start. An der Besprechung pünktlich den vorgesehenen Platz einnehmen ist nicht. Wie gut, dass es Alternativen gibt. Telefonkonferenzen gehören für die meisten, die international unterwegs sind, ja schon seit langem zum Tagesgeschäft dazu. Doch sobald es um die interaktive Zusammenarbeit an Projekten oder Präsentationen geht, stößt diese Form der Kommunikation schnell an ihre Grenzen. Online-Meetings füllen diese Lücke. Ob Besprechung, Mitarbeitergespräch, Produktpräsentation oder aber Seminare und Schulungen kaum etwas, was sich nicht ins Internet verlegen ließe. Der Einstieg in die virtuelle Konferenzwelt lässt sich schnell, einfach und relativ kostengünstig bewerkstelligen. Hierfür muss heute weder ein teures Video-Conferencing-System installiert, noch eine spezielle Software angeschafft werden. Vielmehr kann jedermann, der sich einen Account bei einem Webkonferenz- Anbieter einrichtet und einen Rechner mit Internetzugang sowie ein Telefon besitzt, Treffen initiieren oder daran teilnehmen. Nicht mehr als ein paar Mausklicks sind nötig, um loszulegen. Einfach die gewünschten Mitarbeiter im eigenen -Programm anklicken und einladen. Diese und die linke Gehirnhälfte unterschiedliche Funktionen wahrnehmen. Werden jedoch beide Hemisphären gleichermaßen angesprochen, lassen sich Synergieeffekte erzielen und damit die Denkleistung optimieren. Am besten geht dies, wenn Informationen nicht linear in Listen oder Fließtext dargestellt, sondern in Form eines Strukturplans aufgezeichnet werden vergleichbar dem menschlichen, assoziativen Denkprozess. Dieser Idee Rechnung tragend bieten heute zahlreiche Softwareschmieden Programme an, mit denen sich Mind Maps erzeugen, Informationen strukturieren und anschaulich präsentieren lassen. Ideal für das Management von Projekten und Teams, dem Vorbereiten von Besprechungen oder zur Veranschaulichung komplexer Inhalte. Zu den bekanntesten kommerziellen Lösungen zählen der von dem Unternehmen Mindjet angebotene MindManager, Mindmapper vom gleichnamigen Hersteller sowie OpenMind des dänischen Herstellers Matchware. melden sich auf einer speziellen Webseite an, auf der sie sich einmalig ein kleines Programm herunterladen müssen. Damit ist es dann auch schon getan. Soll es ein bisschen mehr sein, lässt sich das Gegenüber per Webcam in Augenhöhe rücken. Soll der Telefonhörer während der Arbeitssitzung nicht zwischen Kopf und Schulter kleben, bietet sich zudem der Anschluss eines Headsets an den Rechner an. Auch die Preise für Internetkonferenzen sind durchaus moderat. WebEx bietet Conferencing-Services beispielsweise bereits für 0,29 Euro pro Minute im Pay-per- Use -Verfahren an. Verglichen mit ansonsten aufzubringenden Reisekosten wahrlich ein Schnäppchen. Und bequem noch dazu. TIPPSE? DAS WAR EINMAL OCR/Optical Character Recognition Die Messebeteiligung Ihres Unternehmens war erfolgreich, aber Ihre Sekretärin ist es einfach leid, im Anschluss Hunderte von Kontaktdaten per Hand in die Kontaktdatenbank eintippen zu müssen? Frau Keller aus der Buchhaltung beschwert sich über die Überstunden, die sie täglich leisten muss, weil die manuelle Eingabe von Rechnungsdaten so zeitaufwendig ist? Und die Angestellten in der Verwaltung werden der Dokumentenflut auf ihrem Schreibtisch einfach nicht mehr Herr? Das muss doch alles nicht sein. Denn Dokumentenmanagement-Systeme sind bei weitem nicht mehr so teuer wie einst inzwischen gibt es zahlreiche Lösungen für jeden Geldbeutel. Kinderleicht können mit OCR-Produkten (Optical Character Recognition) Papierdokumente digitalisiert, Informationen erfasst und im Anschluss mit der gängigen Anwendung weiterverarbeitet werden. Das Produktspektrum ist inzwischen breit und die Hersteller bieten Lösungen, die den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden. LÖSUNGEN FÜR ZU HAUSE Für Privatanwender oder den Einsatz in kleineren Büros sind heute jede Menge Produkte erhältlich, die das Einlesen von Dokumenten und die Aufbereitung der darin enthaltenen Informationen für die weitere Verarbeitung zum Kinderspiel machen. Texterkennungssoftware ermöglicht beispielsweise, eingescannte Papiervorlagen oder bereits elektronisch vorliegende PDF- und Grafikdateien in editierbare Dokumente umzuwandeln und darauf folgend in andere Anwendungen zu exportieren. Dabei lassen sich selbst fremdsprachige Texte erkennen. Eine interessante Alternative zum altbewährten Rolodex stellen sicherlich Visitenkartenlesegeräte dar. Der handliche Scanner liest ruckzuck die auf den Visitenkarten angegebenen Kontaktinformationen ein, per Mausklick lassen sich diese dann in das jeweils genutzte Adressverwaltungsprogramm exportieren. Mit Stiftscannern, die das Einlesen einzelner Textpassagen erlauben, oder Laptop-Scannern stehen außerdem weitere Lösungen zur Verfügung, die das mobile Arbeiten zum Vergnügen machen. LÖSUNGEN FÜR UNTERNEHMEN Unternehmen jeder Größenordnung sind täglich mit Unmengen von Dokumenten konfrontiert, die in irgendeiner Form bearbeitet und im Anschluss archiviert werden müssen. Hier sind leistungsstarke Lösungen gefragt, mit denen die Papierberge unaufwendig in die richtige Ordnung gebracht werden können. Für den professionellen Einsatz in Unternehmen entwickelte Texterkennungslösungen ermöglichen beispielsweise die Stapelbearbeitung und das Einlesen selbst großer Dokumentenmengen. Ebenso stehen Softwarelösungen bereit, welche die unternehmensweite Verwaltung und Bereitstellung von Dokumenten erleichtern. Für viele Betriebe von besonders großem Vorteil sind Produkte, mit denen sich Eingangsrechnungen automatisch erfassen, aufbereiten und archivieren lassen. Die Lösungen erkennen auf den Schriftstücken enthaltene Schlüsselinformationen wie Mehrwertsteuerbetrag, Lieferantenanschrift oder die Steuernummer ohne weiteres Zutun und bereiten diese Daten für den Export in das jeweils zum Einsatz kommende Buchführungssystem auf. IRISCapture Pro for Invoices sorgt für Ordnung bei den Eingangsrechnungen

12 20 top-thema top-thema WENN BITS UND BYTES GEFÜHLE ZEIGEN: AUF DEN SPUREN KÜNST- LICHER INTELLIGENZ Was haben ein Taschencomputer und die Pflanzen Ihres Lieblings- das menschliche Gehirn zum Vorbild und versucht, dieses mittels ker, Mathematiker und Kryptoanalytiker Alan Turing den soge- chinesen gemeinsam? Ganz einfach: Beide sind künstlich. Die Blu- neuronaler Netze möglichst originalgetreu nachzubilden. Eine sol- nannten Turin-Test vorgeschlagen. Das Prinzip ist einfach: Über mendekoration des Restaurants im Zweifel künstlich (un) schön. Der che Informationsstruktur setzt sich aus einer Vielzahl von Netz- Tastatur und einen Bildschirm, ohne Sicht- oder Hörkontakt, stellt Taschencomputer hingegen künstlich intelligent. Auch falls dies werkknoten zusammen, die untereinander Impulse austauschen ein Mensch sowohl einem anderen als auch einer Maschine Fragen. auf Erstaunen stoßen sollte: Es ist bei weitem nicht so, dass dies können vergleichbar mit den Neuronen im Gehirn. Ziel ist es, der Nur wenn für den Fragesteller nicht klar ersichtlich ist, welcher der ausschließlich der Stoff ist, aus dem Roboter gemacht sind. Viel- Denkweise des menschlichen Gehirns möglichst nahezukommen, beiden Antwortgeber die Maschine ist, hat diese den Test bestan- mehr treffen wir schon heute in unserem Alltagsleben und sogar um so beispielsweise lernfähige Systeme zu entwickeln. den. Auch wenn das Experiment viel Kritik entfachte: Bis heute in unseren eigenen vier Wänden auf Wunderwerke der Technik, konnte kein Computerprogramm den Sieg für sich entscheiden. die den Prinzipien der künstlichen Intelligenz folgen. Eine Einführung. EINE MESSERSPITZE KI VON ERSTEN SCHRITTEN... Künstliche Intelligenz ist bei weitem keine neue technische Erfindung, sondern zählt mit über 50 Jahren eigentlich schon zum Ebenso frühzeitig beschäftigte sich Marvin Minsky, einer der Initiatoren der Dartmouth Conference, mit KI präsentierte er gemeinsam mit Dean Edmonds SNARC (Stochastic NeuralAnalog Reinforcement Calculator), einen neuronalen Netzcomputer, der das Verhalten einer Maus in einem Labyrinth simulierte. Leider falsch geraten: Hinter KI verbirgt sich keine Maßeinheit, alten Eisen. Geprägt wurde die Bezeichnung Artificial Intelli- übernommen aus Muttis Kochbuch. Vielmehr steht die Abkürzung für Künstliche Intelligenz, ist ein Teilgebiet der Informatik und beschäftigt sich mit der Analyse intelligenten, menschlichen gence (AI) von John McCarthy, der sie am 31. August 1955 in einem Förderantrag an die Rockefeller Foundation verwendete, um Gelder für eine Tagung zu beantragen. Sein Gesuch wurde... UND GROSSEN ERWARTUNGEN Verhaltens sowie der Nachahmung dieses Verhaltens durch Ma- bewilligt und so fand im Juli 1956 schließlich die Dartmouth Con- In den nachfolgenden Jahren versuchten sich viele daran, Maschi- schinen. Der Begriff Schwache KI steht in diesem Zusammen- ference statt. Die erste Konferenz, die sich dem Thema künstliche nen Leben einzuhauchen. Die meisten dieser Unterfangen schei- hang für die Entwicklung von Geräten aller Art, die sich die Denk- Intelligenz widmete und in deren Rahmen AI offiziell als neue For- terten und mussten nach jahrelanger Forschungsarbeit teilweise sowie Arbeitsweise des Menschen zu eigen machen und eine als schungsdisziplin einen Namen erhielt. eingestellt werden. Die zum damaligen Zeitpunkt in Computer intelligent angesehene Leistung simulieren. Der Starke KI - Ansatz geht noch einen Schritt weiter: Ziel ist es dabei, nicht nur die Auffassungsgabe des Homo sapiens und dessen Die eigentliche Idee der künstlichen Intelligenz hat jedoch schon ein paar Jahre mehr auf dem Buckel. Denn auch gesetzten Hoffnungen waren groß und das Potenzial der Maschinen wurde maßlos überschätzt. Doch Geduld zahlt sich aus. Ende der 60er Jahre brachte das von Joseph Weizenbaum mitent- MEIN MITBEWOHNER KI Fähigkeit, Probleme lösen zu können, nachzu- wenn die Konferenz als Geburtsstunde der wickelte Computersystem ELIZA, das als erste Anwendung mit Forscher im Bereich der künstlichen Intelligenz mussten in den ver- bilden. Auch Bewusstsein sowie Emotionen künstlichen Intelligenz festgehalten natürlicher Sprache umgehen konnte, wieder Leben in die Bewe- gangenen Jahrzehnten viele Niederlagen verkraften. Jedoch konn- sollen transferiert werden. Hier ist je- wurde, so beschäftigte sich die gung. Die Anwendung heute als Meilenstein auf dem Gebiet der ten sie ebenso zahlreiche Fortschritte verzeichnen. Denn viele doch eher der Wunsch Vater des Ge- Menschheit schon zuvor mit dem KI angesehen simulierte ein psychiatrisches Erstgespräch. Hier- kluge Lösungen gehen auf Forschungsergebnisse im Bereich AI dankens. Thema und der Frage, über wel- für wurde ein Pool möglicher Aussagen mit Antworten verknüpft. zurück. Angefangen von der Bildverarbeitung, der Robotik oder che Fähigkeiten eine Maschi- Das Projekt sorgte für jede Menge Aufsehen so manch einer sah der optischen Zeichenerkennung über Suchmaschinen, Bremssys- MASCHINEN MIT GRIPS ne verfügen kann. So veröffentlichten Warren Mc Culloch und Walter Pitts hierin die Zukunft der klassischen Therapie. Doch das lag gar nicht in der Absicht Weizenbaums, der als ein großer Kritiker der Artificial Intelligence gilt. teme im Auto und Sprachcomputern bis hin zu Übersetzungsprogrammen. Weitere Anwendungsfelder sind die Spielprogrammierung und die Fuzzy-Logic in Waschmaschinen. Aber auch vor Computermäusen und Kaffeemaschinen macht die KI keinen Halt. Die künstliche Intelligenz be- bereits im Jahr 1943 einen Bald darauf konnten mit künstlicher Intelligenz in der Medizin Ob man sich dessen bewusst ist oder nicht: Die künstliche Intelli- dient sich unter anderem der Aufsatz mit dem Titel A erste Erfolge erzielt werden. Anfang der 70er Jahre wurde mit genz ist inzwischen unverzichtbarer Bestandteil vieler Technologie- Ergebnisse aus Mathematik, Logical Calculus of the Ideas MYCIN ein sogenanntes Expertensystem zur Diagnose und The- lösungen und hat längst Einzug in unser berufliches sowie priva- Philosophie, Linguistik sowie Immanent in Nervous Acti- rapieentscheidung bei Blutinfektionen entwickelt. Leider konnte tes Leben gehalten. Psychologie und Neurologie. vity, der sich mit dem Thema sich MYCIN jedoch nicht durchsetzen denn bei Nichtwissen gab Ebenso wird das Forschungs- künstliche Intelligenz auseinan- das Programm durchaus auch falsche Antworten und diagnosti- gebiet stark von dem Fachge- dersetzte. Und um der Frage, ob zierte eine Cholera-Erkrankung auch gerne als Blutinfektions- biet der Neuroinformatik beein- Maschinen denken können, auf den krankheit. flusst. So nimmt die neuronale KI Grund zu gehen, hat 1950 der Logi-

13 top-thema aussichten KÜNSTLICHE INTELLIGENZ IM EINSATZ AND THE WINNER IS... Wer kennt nicht Deep Blue. Den von Big Blue entwickelten Schachcomputer, der es 1997 in Philadelphia tatsächlich schaffte, einen amtierenden Schachweltmeister zu besiegen. Allerdings als Folge eines Wettrüstens. Denn im Februar 1996 gelang es Garry Kasparow noch, das erste Match Mensch gegen Maschine für sich zu entscheiden und dem außergewöhnlich schnellen System wer schafft es schon, in nur drei Minuten volle 200 Millionen Schachpositionen durchzuspielen eine Niederlage zuzufügen. 4:2 hieß es damals, allerdings nur für ein Jahr. Bereits 1997 stellte sich Kasparow dem zwischenzeitlich aufgerüsteten, extrem leistungsfähigen Rechner erneut. Und musste vor dem 32-Prozessorenstarken Computer kapitulieren. Zu einem weiteren Zusammentreffen kam es nicht: IBM verweigerte Kasparow die geforderte Revanche und zerlegte sein 5-Millionen-US-Dollar- Schachwunderkind in Einzelteile. SCHNELLER ALS DER WIND...nicht ganz. Aber der Roboter Runbot schafft 3,5 Beinlängen pro Sekunde und ist somit die schnellste zweibeinige Laufmaschine der Welt. Der von der Göttinger Universität entwickelte Roboter imitiert das menschliche Laufverhalten bereits ziemlich perfekt und kann sich überdies mühelos unterschiedlichen Bedingungen anpassen. Verantwortlich hierfür sind Sensoren und ein Infrarotauge, das dafür sorgt, dass Runbot auch Neigungen und Anstiege problemlos meistert. Sobald erkannt, wird das Laufverhalten genau hierauf abgestimmt. Kleinere Schritte oder eine etwas vorgebeugtere Haltung helfen dabei, sicher zum Ziel zu gelangen. Bei diesem Projekt geht es den Forschern allerdings nicht nur darum, das menschliche Laufverhalten perfekt zu imitieren. Vielmehr hilft Runbot ihnen dabei, wichtige Informationen für die Entwicklung intelligenter Prothesen zu gewinnen. AUF IN DIE NÄCHSTE RUNDE: WEB 3.0 Eigentlich versuchen wir ja gerade (immer noch) zu verstehen, was es mit Web 2.0 eigentlich so auf sich hat. Aber schon taucht der Nachfolger auf und entwickelt sich schneller als geahnt zum Buzzword des Jahres. Die nächste Entwicklungsstufe des Internets heißt Web 3.0. Und soll das Internet von der Katalogfunktion befreien und zu einem Führer machen bildlich gesprochen. Semantisches Web ist das Synonym für die nächste WWW-Ära, die sich künstliche Intelligenz zu eigen macht, um intelligente Verknüpfungen zwischen Inhalten und deren Bedeutung herzustellen. Und damit dem Durchforsten unendlicher von Suchmaschinen generierter Trefferlisten ein Ende bereitet. Sollte sich diese Idee durchsetzen, kann sich Google warm anziehen. ZUKUNFTSMUSIK DIE WELT IST EINE SCHEIBE Was in der Filmwelt als Science-Fiction- Vision erscheint, hält möglicherweise schon bald zu Hause Einzug, auf dem heimischen PC: Einfach mit Handbewegungen Befehle an den Rechner weitergeben und dies sogar ohne spezielle Handschuhe oder andere Hilfsmittel. TouchLight heißt die im Redmonder Forschungslabor von Microsoft entwickelte Displaytechnik, die jetzt von dem kalifornischen Startup- und 3D-Experten Eon Reality lizenziert wurde. Die berührungslose Steuerung funktioniert folgendermaßen: Drei hinter einer durchsichtigen Projektionsscheibe angebrachte Kameras verfolgen sowohl die Handgesten der steuernden Person als auch die Darstellung der 3D-Bilder, die von einem unterhalb angebrachten Projektor schräg nach oben auf das Glasdisplay geworfen werden. Je nach Bewegung wird das Objekt vergrößert oder gedreht. Erste Einsatzgebiete sieht Eon Reality unter anderem im Marketing, dynamische Displays sollen eine innovative Produktpräsentation ermöglichen. Oder aber auch im Bildungswesen, um interaktive Lernerfahrungen zu vermitteln. Als weitere potenzielle Kunden gelten Automobil- sowie Luftund Raumfahrtindustrie. Bis die Technologie den Privatcomputer erobert, wird jedoch noch einige Zeit ins Land gehen technisch sinnvoll und finanziell machbar ist dies vermutlich frühestens DVD MIT MEGA-SPEICHER WENN DIE TECHNIK MITDENKT Ambient Intelligence heißt ein Forschungsthema der Fraunhofer Gesellschaft. Ein Konzept, das darauf abzielt, das Leben rundum komfortabler zu gestalten. Indem sich die gesamte Alltagsumgebung selbsttätig auf die individuellen Bedürfnisse des Menschen einstellt. Hierfür werden Mikrochips, Sensoren sowie Funkmodule eingesetzt und Elektrogeräte, Kleidungsstücke und sogar das häusliche Mobiliar inklusive Teppiche miteinander vernetzt. Diese kommunizieren kontinuierlich miteinander der Datenaustausch erfolgt über drahtlose Ad-hoc- Netze. Wann und in welcher Form Ambient Intelligence unser aller Leben vereinfacht, steht derzeit noch in den Sternen. Ja, es klingt wie ein Witz. Könnte dennoch schon bald Realität werden: DVDs mit einem unglaublichen Speichervolumen von unerhörten 50 Terabyte (TB). Oder wer sich darunter mehr vorstellen kann Gigabyte. Noch unfassbarer: Möglich machen soll dies ein Protein, welches bei Licht seine Farbe und Molekularstruktur verändert. Denn Forschern der Harvard Medical School in Boston ist es tatsächlich gelungen, die DNS der Salzwasser-Mikrobe so zu verändern, dass sich deren Eiweißstoff als digitaler Speicher verwenden lässt. NEC hat die Zeichen der Zeit bereits erkannt und sich den Forschern angeschlossen. Gemeinsam arbeitet der Hersteller jetzt mit den Wissenschaftlern an einem Prototypen des DVD-Wunders. Wenn sich die Scheibe dann noch im Einsatz bewährt, lange haltbar sowie licht- und temperaturbeständig ist, können manch andere Speicherlösungen in Ratio gehen.

14 kompakt kompakt SPEICHERN FÜR FORTGESCHRITTENE Stapelbares: SANbox 9000 Fibre Channel Core-Switches von QLogic Der Markt für Speicherlösungen entwickelt sich im Gesamtumfeld der IT nach wie vor ungeheuer dynamisch und zeichnet sich durch Zu den Stärken der Technik zählen unter anderem, dass sich vorhandene Speichersysteme besser auslasten und Disk-Arrays unter- FIBRE CHANNEL OVER ETHERNET ein enormes Wachstum aus. Eine Trendwende ist nicht in Sicht, schiedlicher Hersteller in einen gemeinsamen Storage-Pool inte- Bei Fibre Channel over Ethernet oder kurz FCoE handelt es sich um stehen doch Unternehmen jeder Größenordnung täglich vor der grieren lassen. Dies bietet den Vorteil, dass Speicherressourcen einen dem T11-Komitee des US-amerikanischen National Stan- Herausforderung, der Datenflut Herr zu werden. Das ungebro- flexibel verwaltet und den jeweiligen Servern schnell und bedarfs- dards Institute (ANSI) von verschiedenen IT-Unternehmen vorge- chen starke Interesse der Entscheider an Lösungen zum Aufbau gerecht zugewiesen werden können. Des Weiteren ermöglichen schlagenen neuen Standard für die Anbindung von Speichersys- leistungsstarker Speicherinfrastrukturen und zur Archivierung so- Virtualisierungslösungen, unterschiedliche SAN-Protokolle wie temen. Dieser soll dazu dienen, Daten von Storage-Area- wie effizienten Verwaltung von Informationen lässt sich selbst auf Fibre Channel (FC) und iscsi (Internet SCSI over IP) miteinander Networks (SAN) nativ über Ethernet-Systeme zu transportieren. Messen ablesen. Denn die Hallen, in denen die Big Player der Bran- zu verbinden. Viele übergreifend handhabbare nützliche Funktio- Dies bietet den Vorteil, dass sich bestehende Speichernetzwerke che zu finden sind, zählen zu den hochfrequentiertesten hier nen wie Snapshots, Clones, Spiegelung, Replikation, LAN- oder weiterhin nutzen lassen, aber per Ethernet in andere Systeme ein- fließt der Besucherstrom. Auch die Storage Networking World Server-free-Back-up, HSM (Hierarchical Storage Management) gebunden werden können. Eine solche konsolidierte Anbindung Europe, bei der sich alljährlich im Herbst alles um das Thema sowie Datenmigrations-Tools erleichtern dem IT-Administrator senkt langfristig die Betriebskosten. Denn statt zwei parallele Datenspeicherung und -management dreht, gewinnt an Beliebt- zudem die Verwaltung der Speichersysteme. Infrastrukturen zu pflegen, lässt sich der gesamte Datenverkehr heit. Die Zahl der Aussteller und Besucher nimmt kontinuierlich zu nun über ein Netz transportieren. Dabei soll FCoE ein konsisten- inzwischen gilt die einzige von der Storage Networking Industry Association (SNIA) Europe unterstützte und veranstaltete herstellerunabhängige Konferenz unter Speicherexperten als Pflicht- INFINIBAND tes Verwaltungsmodell unterstützen, das in Fiber-Channel-SANs gebräuchlich ist. veranstaltung. Auch 2007 treffen hier die Kenner der Szene in Frankfurt zusammen, präsentieren ihre neuesten technischen Entwicklungen und geben einen Vorgeschmack auf die Themen, die Die Hochgeschwindigkeitsübertragungstechnologie InfiniBand gilt im High-Performance-Computing-(HPC)Umfeld bereits seit geraumer Zeit als der Cluster-Interconnect erster Wahl. Denn die FILE AREA NETWORKS stimmt kombinieren. Um einen möglichst unterbrechungsfreien Trends setzen. Ein Blick in die Speicherzukunft. zum Liebling von Technikern und Wissenschaftlern avancierte zu- Immer mehr Dateiserver kommen in Unternehmen zum Einsatz. Betrieb und damit eine hohe Verfügbarkeit zu gewährleisten, sind nächst unter dem Namen System I/O vorgestellte Melange aus Zudem nimmt das Volumen an File-basierten Daten zu. Diese die Systeme mit zwei Stromversorgungs- und Lüfter-Modulen aus- SPEICHERVIRTUALISIERUNG den konkurrierenden Systemen Next Generation I/O und Future I/O wartet mit vielen Vorzügen auf. Hierzu zählen vor allem eine hohe Durchsatzrate, niedrige Latenzzeit, Skalierbarkeit, Ausfallsi- kostengünstig und effizient zu verwalten ist gar nicht so einfach. Unterstützung versprechen sogenannte File Area Networks, kurz FANs. Unter dem von dem US-amerikanischen Analystenhaus gestattet. Diese lassen sich ebenso wie die I/O-Blades im laufenden Betrieb austauschen. Praktisch ist, dass der Kunde dies selbst erledigen kann, ohne dass hierfür größere Vorkenntnisse erfor- Virtualisierungstechnologien sind im Storage-Umfeld weiter auf cherheit und vergleichsweise moderate Kosten. Dementspre- Taneja Group geprägten Begriff wird eine Kombination von Sto- derlich sind. Dies spart Servicekosten. dem Vormarsch. Eine höhere Systemverfügbarkeit, ein optimaler chend beziehen Unternehmen, die große Datenbanksysteme ein- rage Area Networks und Network Attached Storage verstanden. Einsatz der bestehenden Ressourcen und letztlich geringere Gesamtbetriebskosten sind nur einige der Versprechen, die verlockend klingen. Insofern setzen Unternehmen vor allem in ihren setzen oder deren Anwendungen hohe Anforderungen an die verfügbare Speicherkapazität stellen und die daher Storage-Systeme direkt an Server beziehungsweise Cluster anschließen möch- Ziel der Verbindung beider Welten ist, den Zugriff auf Dateien unabhängig vom physikalischen Speicherort zu machen und so eine leichtere Datenmigration sowie ein File-Lifecycle-Manage- UNIFIED-STORAGE-SYSTEME Rechenzentren vermehrt auf die Einführung von Lösungen, mit ten, InfiniBand zunehmend in ihre Überlegungen ein. Die Chan- ment zu ermöglichen. Unified-Storage-Systeme bauen auf einer offenen, modularen Lö- denen sie diese in virtualisierte Umgebungen verwandeln können. cen für den kommerziellen Durchbruch stehen nicht schlecht: sungsarchitektur auf. Ihr Einsatz ermöglicht, über unterschiedliche Ein boomender Markt also, wie auch Zahlen des Marktanalysten IDC belegen: Die US-amerikanischen Experten schätzen, dass das mit dem Verkauf von Virtualisierungstechnologien im Jahr 2009 erzielte Gesamtumsatzvolumen rund 15 Milliarden US-Dollar Denn die High-Speed-Technik unterstützt im Gegensatz zu anderen Verfahren den Speicherdirektzugriff, die Performance liegt weit über den derzeit mit Fibre Channel realisierbaren 4 GBit/s. Ebenso besteht seit Herbst 2006 mit Iser die Möglichkeit, Infini- STAPELBARE FIBRE CHANNEL CORE- SWITCHES Übertragungstechniken wie SCSI, Fibre Channel oder iscsi angebundene Storage-Ressourcen verschiedener Hersteller zusammenzuführen und auf diese Weise integrierte Infrastrukturen zu schaffen. Vorhandene Platten- und Bandspeicher lassen sich weiterhin betragen wird. Band an iscsi anzuschließen. Die im vergangenen Jahr am Markt eingeführten stapelbaren Fibre nutzen, bereits getätigte Investitionen sind somit geschützt. Channel Core-Switches gelten aufgrund ihrer hohen Portdichte Ebenso können Speichererweiterungen vollkommen herstellerun- und Leistungsstärke sowie dem breiten Umfang an Switch-Funk- abhängig durchgeführt werden. tionen als preiswertere Alternative zu Switches der Director-Klasse. Die Platzsparer warten mit zahlreichen Branchenneuheiten auf. Ein kompakt gehaltenes Chassis-Modul bietet acht Steckplätze für den Einschub unterschiedlicher I/O Blades (4 GBit/s Fibre Channel, 10 GBit/s Fibre Channel, iscsi und FCIP). Diese lassen sich beliebig und damit punktgenau auf individuelle Erfordernisse abge- Verbindendes: der InfiniBand InfiniPath Host Channel Adapter

15 software software ALLES VOLL IM GRIFF Netzwerkmanagement & Fernwartung... VON NAH Die durchgängige Betriebsbereitschaft von IT-Infrastrukturen ist essentiell. Denn Produktivitätsverluste können zu einem beachtlichen wirtschaftlichen Schaden führen. Aber die gesamte IT stets genau im Auge zu behalten, ist keine einfache Aufgabe. Spielen doch zahlreiche unterschiedliche Produkte wie Arbeitsplatzrechner, Drucker, Server, Switches und Router sowie Betriebssysteme, Datenbanken und eine breite Auswahl an Büroanwendungen zusammen. Hier bietet eine Netzwerkmanagement-Software wie die von dem US-amerikanischen Hersteller Solarwinds angebo-... UND FERN Ihr Computer macht sich selbstständig. Sie haben keinen Zugriff mehr auf den Unternehmensserver. Die von Ihnen gerade benötigte Anwendung stürzt ständig ab. Und die Ratschläge des freundlichen Helpdesk-Mitarbeiters sind für Sie ein Buch mit sieben Siegeln. Zudem ist Ihr IT-Administrator heute unglücklicherweise in der Zweigstelle Ihres Unternehmens in Bottrop beschäftigt. Einfach nach Hause gehen ist nicht. Was tun also? Denn vermutlich handelt es sich um ein ganz simples, schnell zu behe- tene LANsurveyor-Lösung Unterstützung. Das Programm ermittelt blitzgeschwind sämtliche an das Unternehmensnetzwerk angeschlossenen Geräte und erstellt auf Basis der gesammelten Informationen einen übersichtlichen Netzwerkplan. Zudem lassen sich Informationen zu einzelnen Geräten sowie deren Status abfragen, Ports überwachen, Warnmeldungen definieren oder IT-Inventarlisten abrufen. So haben IT-Administratoren nicht nur die gesamte Hard- und Software zu jedem Zeitpunkt im Blick, sondern können zeitnah auf möglicherweise auftretende Probleme reagieren. bendes Problem. Fernwartung heißt die Lösung. Mit dem Einsatz entsprechender Software wie beispielsweise ISL Light kann der EDV-Support von jedem beliebigen Ort aus über das Internet auf den maladen Rechner oder den Unternehmensserver zugreifen. Fehler lassen sich aufspüren und beheben, ohne dass ein teurer Vor-Ort-Besuch nötig ist. Und das oftmals in Windeseile. Pustekuchen also auch, was den frühen Feierabend angeht. HABEN SIE MAL EIN STÜNDCHEN ZEIT? Software Serviceorientierte Architektur (SOA) Treffer spuckt Google aus, gibt man den Suchbegriff SOA ein. Und das sind nur die deutschen Seiten. Auch lässt sich seit geraumer Zeit kaum noch ein IT-Magazin aufschlagen, das sich nicht auf der ein oder anderen Seite ausgiebig mit dem Thema serviceorientierte Architektur befasst. Ganz zu schweigen von der Schwemme an Konferenzen, Kongressen und sonstigen Veranstaltungen, deren einziger Zweck es ist, willige Unternehmensvertreter an die Idee heranzuführen, die keine Technik ist. Selbst das renommierte Fraunhofer Institut für Kommunikationssysteme betreibt inzwischen ein SOA Lab und die große Leitmesse CeBIT räumte 2007 mit der SOA World eigenen Raum für die Auseinandersetzung mit dem eigentlich gar nicht so neuen Software- Konzept ein. Gar nicht so neu heißt in diesem Fall elf Jahre. Und das ist in der IT-Zeitrechnung eine ganz schön viel tauchte er nämlich zum ersten Mal auf, der Begriff Service Oriented Architecture Scenario. Seinerzeit geprägt von dem US-amerikanischen Analystenhaus Gartner, dem Grundgedanken folgend, dass IT-Infrastrukturen an Geschäftsprozessen ausgerichtet sein müssen und nicht umgekehrt. Aber was verbirgt sich hinter dem Kürzel SOA, was genau ist der Anlass für einen solchen Megahype? Und lässt sich dies tatsächlich wie böse Zungen behaupten nur denjenigen näherbringen, die mal mindestens ein Stündchen Zeit mitbringen? Ein Erklärungsversuch. Oder SOA für Anfänger. Serviceorientierte Architektur: Dieser Begriff steht für einen Paradigmenwechsel in der IT. Für ein Denkmodell, das anstelle von Anwendungen unternehmensentscheidende Geschäftsprozesse in den Vordergrund stellt. Das berücksichtigt, dass Unternehmen heute gezwungen sind, Abläufe fortwährend und in möglichst schnellem Tempo an neue Marktbedingungen anzupassen. Denn dies gilt als Schlüssel, um die Wettbewerbsfähigkeit in einem dynamischen, sich permanent im Wandel befindlichen Umfeld zu wahren. Deswegen lässt sich SOA auch nicht mit einem Standard, einer Technologie oder einem Produkt gleichsetzen. Vielmehr geht es darum, eine bewegliche Infrastruktur aufzubauen, die auf fachlicher Anforderungen ausgerichtet ist. Wie der Begriff serviceorientierte Architektur bereits verrät, steht dabei im Mittelpunkt, die für die Abwicklung von Aufgaben erforderlichen Funktionalitäten in Form von unternehmensübergreifend miteinander vernetzten Diensten bereitzustellen. Dabei wird darauf geachtet, dass die einzelnen Services nur lose gekoppelt sind und unabhängig voneinander arbeiten. Denn dies stellt sicher einer der wesentlichen Vorteile einer SOA, dass sich die einzelnen Bausteine beliebig und bedarfsgerecht verknüpfen, austauschen oder entfernen sowie neue Komponenten jederzeit hinzufügen lassen. Und somit zeitnah auf neue Gegebenheiten reagiert werden kann. Ändern sich nämlich Prozesse, muss nun nicht mehr sofort in eine neue IT-Lösung investiert, sondern nur die Kombination der Dienste angepasst werden. Dies macht Unternehmen wendiger sowie flexibler und verschafft ihnen einen Wettbewerbsvorsprung. Die Mehrfachverwendung einmal definierter Services verspricht zudem Kostenvorteile. Dies klingt zwar alles gut. Aber bis sich SOA in der Praxis flächendeckend durchsetzt, wird wohl noch Zeit ins Land gehen. Davon gehen zumindest die Analysten der Experton Group aus. Gemäß einer Anfang 2007 veröffentlichten Studie sind bislang nur zehn Prozent der im Rahmen der Untersuchung befragten deutschen Unternehmen in Sachen serviceorientierte Architektur aktiv geworden. Dabei sind wie zu erwarten Großunternehmen weiter fortgeschritten als der klassische Mittelstand. Doch die Aussichten für Anbieter entsprechender Lösungen und IT-Dienstleister sind dennoch gar nicht so schlecht: Immerhin planen mehr als die Hälfte der Entscheider in der Zukunft SOA-Initiativen umzusetzen. Vielleicht nicht gleich, aber immerhin bis BUCHSTABENSUPPE Software als Service ASP, SaaS. Zwei kryptische Kurzbegriffe, zwei verschiedene Modelle, eine Sache: Software auf Zeit. Zur Jahrtausendwende stand die Idee erstmals hoch im Kurs. Denn warum Anwendungen und Programmfunktionalitäten kaufen, wenn es doch günstiger geht? Zum Beispiel auf Mietbasis. Zunächst hielt dieses Konzept unter dem Schlagwort Application Service Providing kurz ASP Einzug am Markt. Und trat an, sich in puncto Hard- und Softwarebetrieb als Alternative zum traditionellen Outsourcing zu etablieren. Die Zahl der Kunden, die sich für das Konzept der Miete erwärmten, blieb jedoch stark hinter den Erwartungen zurück. Nun macht Software as a Service SaaS von sich reden. Auch hier bezieht der Kunde Anwendungen über das Internet bei unabhängigen Softwareherstellern. Und kann diese sogar individualisieren. Service Level Agreements sorgen für Sicherheit, was die durchgängige Bereitstellung, Updates oder Wartungsarbeiten angeht. Abgerechnet wird flexibel je nach Nutzung. Im Vergleich zu ASP eigentlich nicht viel Neues. Trotz allem soll es sich laut Experten um einen Wachstumsmarkt handeln. Laut der Gartner Group brummt das Geschäft mit der Mietsoftware in den nächsten drei Jahren: Dann sollen SaaS- Anbieter 25 Prozent des Gesamtumsatzes mit Software ihr eigen nennen können. Heute sind es gerade 5 Prozent. Und IDC geht davon aus, dass 2009 voraussichtlich 10,7 Milliarden US-Dollar mit der Mietsoftware erwirtschaftet werden. Bleibt abzuwarten, ob sich SaaS tatsächlich durchsetzt. Oder ebenso wie der Vorläufer schon bald als kalter Kaffee abgetan wird. Service Interface User Interface

16 kommunikation kommunikation KENNEN WIR UNS? Neue Netzwerke MOBILE FREIHEIT Bestimmt. Zumindest über ein paar Ecken. Jedoch höchstens über sechs Ecken, wenn man dem Kleine-Welt-Experiment des Sozialpsychologen Stanley Milgram Vertrauen schenkt. Ein Unternehmen, das diese Theorie in der Praxis umsetzt, ist die XING AG. Mit ihrer gleichnamigen Social-Networking-Plattform oder für manche nach wie vor openbc scheinen die Hamburger den Nerv der Zeit getroffen zu haben. Und der heißt netzwerken. Waren es anfangs Geschäftsleute, aufgrund ihrer Affinität zum Internet zunächst zudem vornehmlich aus der IT-Branche, eroberte die Web-2.0- Anwendung in kürzester Zeit Kontaktfreudige jeden Alters und Berufs sowie aus den unterschiedlichsten Industriezweigen. Mehr als zwei Millionen Mitglieder sind inzwischen Teil der Online- Community und nutzen XING (nicht nur) um Geschäftskontakte anzubahnen. Ein Konzept, das nicht nur hierzulande aufgeht. Sondern weltweit. Dementsprechend treibt die XING AG den Markteintritt in andere Länder auch zügig voran alleine in den letzten Monaten standen Übernahmen und Kooperationen auf der Agenda, um beispielsweise in Spanien, aber auch in den USA schnellstmöglich Fuß zu fassen. Geschwindigkeit zählt, dessen ist sich der börsennotierte High Flyer bewusst. Denn das US-amerikanische Pendant LinkedIn, mit über 11 Millionen registrierten Nutzern der Platzhirsch der Branche, streckt bereits seine Fühler nach Europa und hier speziell nach dem deutschen Markt aus. Sollte ein erfolgreicher Start glücken, würde XING vermutlich ein ernstzunehmender Konkurrent entstehen. Denn die Deutschen scheinen geborene Social Networker zu sein. Und starten mit den Kontakten schon frühzeitig durch. Bestes Beispiel, die von Studenten entwickelte Plattform StudiVZ. Knapp zwei Jahre am Markt kann das Netzwerk inzwischen 3 Millionen aktive Nutzer verzeichnen und ist von einem 2-Mann-Unternehmen auf 120 Mitarbeiter herangewachsen. Fazit: Netzwerken ist in. Ob mit Freunden, Kollegen, Partnern oder potenziellen Kunden Kommunikation wird großgeschrieben. Und das ist auch gut so. MIT OHNE SCHNUR Ob auf dem Sofa surfen oder im In-Café beim Latte s abrufen. Das geht sogar ohne lästige Kabel oder sonstiges Zubehör. Funktechnologien machen es möglich. Die wichtigsten Standards. FLACHMÄNNER Möglichst klein und leicht sollen sie sein, unsere technischen Alltagsbegleiter. Den Anbietern ist der Wunsch der Kunden Befehl und so locken Mobiltelefone im Scheckkartenformat sowie Digitalkameras in Hemdtaschengröße nicht nur technischen Trendsettern das Geld aus der Tasche. Klar, dass sich auch die Rechnerhersteller nicht lumpen lassen und mit ihren Subnotebooks arbeitswilligen Geschäftsreisenden, Outdoorfreaks oder Studenten die schwere Last vom Rücken nehmen. Die modernen Minis wuchern nicht wie ihre großen Brüder mit vielen Pfunden, sind so flach, dass sie auch in der heute üblicherweise etwas größer dimensionierten Damenhandtasche Platz finden, und kommen je nach Ausstattung sogar fast den ganzen Tag ohne Strom aus. Groß sind die Subnotebooks nicht nur was Leistung und Ausstattung angeht. Die mobilen Lieblinge sind zudem auch ganz schön schick. Hier trifft ausgeklügelte Funktionalität auf durchdachtes Design. So lässt sich erwarten, dass sich die Leichtgewichte trotz ihres oftmals noch hohen Preises über kurz oder lang zum unverzichtbaren Accessoire mobiler Arbeitsnomaden entwickeln werden. Das Q35-T5500 Ruby von Samsung ist ein echter Hingucker Innen und außen hui: WB Passport Portable von Western Digital SPEICHER- RIESEN Die digitalen Fotos der letzten Urlaube, die umfangreiche Musiksammlung oder die noch zur Bearbeitung anstehenden Videosequenzen: Speicherfresser allesamt. Da kann es auf der Rechnerfestplatte schnell eng werden. Damit es soweit erst gar nicht kommt, bietet es sich an, die Lieblingsbilder, Songs und Filme an anderer Stelle zu archivieren. Zum Beispiel auf einer externen Festplatte. Eine rundum praktische Sache, die zudem ein Höchstmaß an Mobilität bietet. Denn Informationen lassen sich nicht nur leicht speichern, sondern ebenso einfach von A nach B transportieren. Und sind damit stets zur Hand. Die heute am Markt erhältlichen Lösungen bieten neben ausreichend Platz für die wichtigen Daten auch noch was fürs Auge. Ob rot, ob blau oder in schwarzem Klavierlack gehalten: In puncto Design ist für jeden was dabei. In Sachen Speicherkapazität auch: Selbst ein Terabyte ist für einige Platten kein Problem. Wer es jedoch etwas handlicher mag und mit einem Speichervolumen von 250 Gigabyte auskommt, der kann auch auf mobile Festplatten im Hosentaschenformat zurückgreifen. DER URAHN: IEEE sen sich überbrücken. Die Weitverkehrstechnik wird als ernstzu leistete das IEEE wahre Pionierarbeit. Mit der Verabschie- nehmender DSL-Konkurrent gehandelt. Denn mit WiMAX lässt dung des Standards legte der US-Ingenieurverband den Grundstein für Wireless LANs. Doch aufgrund mangelnder Vorgaben kochten die Hersteller der ersten Produkte alle ihr eigenes Süppchen. Inkompatibilitäten waren vorprogrammiert. So gingen zwei weitere Jahre ins Land, bis mit dem Nachfolger b die Voraussetzungen für die uns heute bekannten drahtlosen Netze geschaffen waren. DER LÜCKENFÜLLER: WIMAX Damit die kabellose Datenübertragung nicht auf die Büroräume sich in ländlichen, meist unterversorgten Gebieten die Lücke zur letzten Meile schließen. DER BEFREIER: BLUETOOTH Der dänische Wikingerkönig Harald Blauzahn hätte sich wohl nicht träumen lassen, dass er zum Namensgeber eines Standards avanciert. Doch sein Credo Jeder solle mit jedem reden schien Ericsson zu inspirieren, mit Bluetooth eine Schnittstelle zu entwickeln, über die technische Geräte miteinander kommunizieren können. Ganz gleich, ob Ersatz für die Freisprecheinrichtung im Auto oder HANDY-ROLL-OUT Mobiltelefone gehören inzwischen zweifelsohne zur Grundausstattung jedes menschlichen Zweibeiners. Fortwährend wird in den Herstellerlaboren eifrig an neuen technischen Spielereien und Zusatzfunktionen getüftelt, denn aufgrund der Marktsättigung müssen stets neue Modelle her, die noch mehr können als ihre Vorgänger. Ob Kameraersatz, tragbares Musikabspielgerät oder Surfstation für unterwegs kaum etwas, was inzwischen nicht geht. Jetzt steht bereits die nächste Handygeneration vor der Tür, deren vielfältige Möglichkeiten ihre eigentliche Ursprungsbestimmung das mobile Telefonieren fast in Vergessenheit geraten lässt. Kompakt, klein, handlich und zudem mit einer 4-Gigabyte-Festplatte und einem ausrollbaren Display ver- oder die Terrasse beim Italiener nebenan beschränkt ist, gibt es die den Aufbau eines Wireless Personal Area Networks, das Maus, sehen. Ideal zum Lesen von E-Books und besonders praktisch für den mobilen TV-Empfang. Letzteres Funktechnologie WiMAX. Der WLAN-Verwandte ermöglicht drahtloses Surfen über große Distanzen hinweg: Bis zu 50 Kilometer las- Tastatur, Modem, Drucker oder Mobiltelefon mit dem PC verbindet: Bluetooth befreit uns vom Kabelsalat. jedoch leider zunächst nur in Schwarz-Weiß. Mal schauen wie lange. Cellular Book von Polymet Vision mit 5-Zoll-Ausroll- Display

17 services services Compass Gruppe MITEINANDER FÜREINANDER Die Compass Gruppe mit ihren 22 angeschlossenen Systemhäusern gehört zu den Top 10 der IT-Anbieter in Deutschland. Die Bündelung der Kräfte und Kompetenzen bietet zahlreiche Vorteile für Kunden und Partner. Das BFL.forum im Gespräch mit Geschäftsführer Dirk Henniges. BFL.forum: Was unterscheidet die Compass Gruppe von anderen Kooperationen? D. Henniges: Wir sind zu 100 Prozent in den Händen der uns angeschlossenen Unternehmen und haben dadurch keine eigenen Gewinnerzielungsabsichten. Alles was wir tun, zielt darauf ab, unsere Partner beim Ausbau ihres Geschäfts bestmöglich zu unterstützen. Wir sind in der Zusammenarbeit wesentlich verbindlicher organisiert: Bei uns wird mit Mehrheit Beschlossenes auch umgesetzt und eingehalten. BFL.forum: Von welchen Vorteilen profitieren die Mitglieder? D. Henniges: Die Unternehmen greifen auf optimale Konditionen bei Rahmenvertragslieferanten zu. Aber auch die Weitergabe aller Lieferantenvergünstigungen und ein nahezu offenes Kreditlimit zählen sicherlich zu den Vorteilen. Wir bieten unseren Mitgliedern auch einen vollständig abgebildeten ebusiness-prozess. Der Austausch von Servicedienstleistungen innerhalb der Compass Gruppe, ein IT-Service-Management-Tool und der Erfahrungsaustausch auf verschiedenen Managementebenen sind weitere Pluspunkte. Ebenso haben die Mitglieder jederzeit Zugriff auf die Kompetenzdatenbank, Projektleitfäden und das gemeinsame Intranet. Den Paper-Output-Spezialisten der Gruppe bieten wir eine Analysesoftware. Darüber hinaus steht regelmäßig die Weiterbildung mittels Schulungen, Workshops und Veranstaltungen zu aktuellen Themen auf dem Programm. BFL.forum: Warum legt sich die Compass Gruppe eine Beschränkung von nur 30 Gesellschaftern auf? D. Henniges: Um arbeitsfähig bleiben zu können. Grundsätzlich müssen Unternehmen, die den Gesellschafterstatus anstreben, Dirk Henniges, Geschäftsführer Compass Gruppe verschiedene Kriterien erfüllen. Beispielsweise muss der Umsatz aus Geschäften mit unseren Lieferanten im Bereich IT-Infrastruktur mindestens 2,5 Millionen Euro betragen. Bei Unternehmen aus dem Bereich Drucken und Kopieren erwarten wir mindestens einen Umsatz von 1 Million Euro mit unseren Vertragslieferanten. Neben einer guten Bonität ist zudem ausschlaggebend, dass unsere Mitglieder der Aufnahme mehrheitlich hier sind 75 Prozent gefordert zustimmen. Wir erwarten sehr viel Disziplin und Offenheit in der Zusammenarbeit das liegt nicht jedem! und darum nehmen wir auch nicht jeden. Der kleine Kreis wird von allen als besonderer Vorteil gesehen. Denn der offene und vertrauensvolle Austausch von starken Partnern wird von allen einvernehmlich als noch wichtiger eingestuft als die konditionellen Vorteile. BFL.forum: Welche Vorteile bringt die Zusammenarbeit mit der Compass Gruppe den Lieferanten und Industriepartnern? D. Henniges: Als wichtigster Punkt ist die Übernahme des Zahlungsausfallrisikos zu nennen. Bei Compass trägt man das Risiko jedes einzelnen Mitgliedsunternehmens gegenüber dem Lieferanten gemeinsam. Daraus ergibt sich nahezu keine Kreditlimitbeschränkung bei der Belieferung der angeschlossenen Häuser. Das ist vor allem im IT-Projektgeschäft von entscheidender Bedeutung. Daneben können wir seit kurzem unsere Häuser bei Entscheidungen zugunsten Vertragslieferanten wirtschaftlich unterstützen. Wir haben in der Vergangenheit nahezu immer die gegenüber Lieferanten abgegebenen Umsatzzusagen eingehalten. Wir sind stabil und verlässlich. BFL.forum: Was wird in den sechs aktiven Arbeitskreisen genau entwickelt und wie werden die Ergebnisse in der Praxis umgesetzt? D. Henniges: Wir veranstalten neben unseren Gesellschafter-, Unternehmer- und Einkaufsleitertagungen auch Erfahrungsaustauschkreise und Workshops für einzelne Interessengruppen innerhalb der Compass Gruppe. Erst kürzlich fanden Workshops zu Themen wie Margenoptimierung oder Provisionssysteme und Technikervergütung statt. Außerdem hat sich eine Arbeitsgruppe aus IT-Systemhäusern gebildet, die sich mit Storage und Virtualisierung intensiver auseinandersetzt. Unsere Arbeitsweise ist dabei absolut praxisorientiert. Wir erstellen zum Beispiel Checklisten und unterstützen durch offene Best-Practice-Berichte, die über unser Intranet abgerufen werden können. BFL.forum: Wie lässt sich bei der Betreuung von Kunden, die bundesweit vertreten sind und auf Serviceleistungen unterschiedlicher Mitglieder der Gruppe zurückgreifen, die Einhaltung von Standards bei der Qualität der Dienstleistungen gewährleisten? D. Henniges: Viele unserer Kunden benötigen ein bundesweites und funktionierendes Servicenetz, das schnelle Reaktionszeiten und einheitlich definierte Leistungen an allen Standorten garantiert. Diesem Anspruch werden wir mit unserem, bereits vom Fraunhofer Institut ausgezeichneten IT-Service-Management-(ITSM)Konfigurator gerecht. Die von uns entwickelte webbasierte Software ermöglicht unseren Systemhäusern, nach dem Baukastenprinzip aus über 300 detailliert beschriebenen Service- und Dienstleistungsmodulen innerhalb kürzester Zeit ein kundenindividuelles Angebot zusammenzustellen. Darin werden sowohl die zu erbringenden Leistungen unserer Häuser als auch die Mitwirkungspflichten unserer Kunden eindeutig definiert. Hinterlegte Preise pro Dienstleistung sorgen für Klarheit und vereinfachen die interne Verrechnung. Unsere Häuser können damit auch die Verantwortung für ganze IT-Prozesse beim Kunden übernehmen. BFL.forum: Inwiefern wirkt sich die enge Zusammenarbeit mit der BFL positiv aus? D. Henniges: Die Finanzierung von IT-Infrastrukturen und dazugehörigen Dienstleistungen gewinnt am Markt zunehmend an Akzeptanz. Bislang wurden IT-Projekte, im Gegensatz zum Drucker- und Kopierergeschäft, in dem die Miete die Regel ist, meist aus den Investitionsbudgets der Unternehmen bestritten. Mit der BFL haben wir einen soliden, verlässlichen und vor allem erfahrenen Partner für unsere Unternehmen gewonnen. Das Vertriebstool VPOS der BFL haben wir in unsere IT-Systeme eingebunden, es steht somit auch unseren Mitgliedsunternehmen zentral zur Verfügung. Und mit dem Beteiligungsmodell hat die BFL eine ähnliche verbindliche und auf den Mehrwert für die Unternehmen abgestellte Konzeption wie die Compass Gruppe. Wir passen gut zusammen! BFL.forum: Welche Segmente im ITK-Markt sind von besonderem Wachstum geprägt? D. Henniges: Bei Spezialthemen wie Storage, Security oder Virtualisierung, bei denen Beratung und damit das Erbringen hochwertiger Dienstleistungen gefragt ist, konnten wir innerhalb unserer Unternehmen im letzten Geschäftsjahr ein Wachstum von 83 Prozent feststellen. Im Bereich Druck und Kopie nimmt das Farbsegment stark zu und führt bei unseren Mitgliedern zu deutlich steigenden Vertragsumsätzen. BFL.forum: Wie unterstützen Sie die Ihrer Gruppe angeschlossenen Mitglieder dabei, diese Wachstumspotenziale auszuschöpfen? D. Henniges: Die Compass Gruppe unterstützt diese Entwicklungen durch verschiedene eigene Arbeitsgruppen, in denen Erfahrungen und Best-Practice-Beispiele zu eben diesen Themen ausgetauscht werden. Auch haben wir speziell für diese Lösungsansätze neue zentrale Verträge für interessante Produkte geschlossen, mit denen unsere Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit in diesem Bereich nochmals deutlich steigern können. KURZ VORGESTELLT Die Computer-Compass Handels-GmbH & Co. KG wurde 1988 von 14 mittelständischen Systemhäusern gegründet. Heute sind es 22 Gesellschafter und 14 weitere verbundene Unternehmen, die in ganz Deutschland als Systemhäuser und Druckerspezialisten in Einkauf, Marketing, Logistik und im Service und Schulungsbereich kooperieren. Die Mitglieder der Compass Gruppe zählen mit ihrer jeweiligen Bedeutung zu den regionalen Marktführern in ihren Geschäftsbereichen.

18 neue wachstumsmärkte finanzierung SCHÖNE GRÜSSE AUS ASIEN Hongkong: 181. Indien: 48. Korea: 219. Singapur: 33. Taiwan: 606. Volksrepublik China: 463. Die Ausstellerstatistik der CeBIT 2007 lässt ahnen, was schon viele vermuten: Die asiatischen Länder sind nicht länger nur als Standort für USamerikanische oder europäische IKT-Unternehmen interessant, die dort enormes Wachstumspotenzial wittern. Vielmehr entstehen hier immer mehr Firmen, die mit Informationstechnologie- und Kommunikationslösungen, Unterhaltungselektronikgütern sowie einer breiten Palette an IT-Leistungen auf den Markt drängen. Und damit den in puncto Technologie etablierten Ursprungsländern möglicherweise den Rang ablaufen. CHINA INDIEN DIE FABRIK DER WELT Die von Napoleon einst als schlafender Riese bezeichnete Volksrepublik China ist längst erwacht. Und bringt wie von ihm vorhergesehen die Welt zum Erzittern. Denn das Reich der Mitte ist inzwischen mehr als die Werkbank der Welt. Vielmehr entwickelt sich das Land in rasantem Tempo zur drittgrößten Wirtschaftsnation nach den USA und Japan und überholt damit Deutschland. Sogar den Exportweltmeistertitel müssen wir vermutlich spätestens 2009 abgeben. Vor allem der IT-Markt wächst in China in rasantem Tempo. In Sachen Innovationen liegen die Firmen weit vorne, viele Technologien sind schon verfügbar, bevor sie hier überhaupt ankommen. Die Analysten der Aberdeen Group prognostizieren, dass sich das Land in Kürze zum drittgrößten IT-Markt der Welt mausert. Wie stark die Unternehmen bereits heute sind, zeigen verschiedene populäre Beispiele: Im vergangenen Jahr übernahm TCL die Fernsehsparte des französischen Thompson-Konzerns, stieg damit zur Nummer eins im Weltmarkt auf und erstand nebenbei auch die Forschungsabteilung in Villingen- Schwenningen. Lenovo übernahm das PC-Geschäft von IBM. Ein chinesischer Konzern schluckte damit Teile eines westlichen Industriegiganten. Und katapultierte sich an die dritte Stelle in der Welt, gleich hinter den Branchenführern Dell und Hewlett-Packard. China ist auf der Jagd, hat dabei den Westen im Visier. Die Geschichte von einem, der auszog, das Fürchten zu lehren? IT-GROSSMACHT IN SACHEN DIENSTLEISTUNG Dass Indien begnadete Softwareprogrammierer sein eigen nennt, ist seit der von Altkanzler Schröder zu Beginn des Jahrtausends angestoßenen Greencardaktion hinlänglich bekannt. Auch als kostengünstiger Callcenterstandort machte das Land die Runde. Ebenso werden mit dem Subkontinent gerne die Begriffe Offshoring und Outsourcing in Verbindung gebracht. War es jedoch bislang eher so, dass sich dort US-amerikanische und europäische IKT-Firmen ansiedelten, um von den Talent- und Kostenvorteilen des Landes zu profitieren, holten die Inder unbemerkt zum Gegenschlag aus. Satyam, Wipro oder Tata Consultancy Services heißen die Unternehmen, die bereits hierzulande satte Gewinne einfahren. Das Land verfolgt ambitionierte Ziele: Das mit dem Export von Software und IT-Diensten erzielte Umsatzvolumen soll 2010 auf mindestens 80 Millionen US-Dollar ansteigen und Indien damit zur Großmacht in diesen Segmenten machen. Bleibt abzuwarten, ob das so klappt. Denn ein akuter Fachkräftemangel und eine unzureichend ausgebaute Infrastruktur bremsen die Entwicklung. Hinzu kommt, dass Großbritannien ausgenommen das kulturelle Zusammengehörigkeitsgefühl fehlt. Dies erschwert, das Vertrauen der Europäer für sich zu gewinnen und damit auch im gewünschten Tempo hierzulande Fuß zu fassen. STARTHILFE Existenzgründungen Ob in Amerika, Asien oder Europa: Ohne Startkapital sind Existenzgründungen keine einfache Sache. Wer jedoch nicht die entsprechenden Voraussetzungen mitbringt, tut sich oftmals schwer, einen konventionellen Kredit zu erhalten. Sei es in Berlin, London, Paris oder Bangladesch. Mikrokredite sind wahrlich keine neue Erfindung. Denn rein geschichtlich betrachtet steht die vor 150 Jahren von dem deutschen Sozialreformer Friedrich Wilhelm von Raiffeisen entwickelte Idee der Kreditgenossenschaften dem vor allem in Asien und Afrika stark verbreiteten Modell Pate. Mikrofinanzdienstleistungen lassen sich jedoch nur begrenzt mit den vielen Förderprogrammen vergleichen, zwischen denen Existenzgründer in der westlichen Kredit von 25 Dollar genügte ihr, um eine eigene Nudelküche zu eröffnen. Einige Zeit später hatte sie genug verdient, um ein Stück Land zu erwerben und ein Holzhaus zu bauen. Und ist nach wie vor mit ihrem Kleinstgeschäft erfolgreich. Das in der dritten Welt bewährte System, das seine Popularität vor allem der von dem Nobelpreisträger Mohammed Yunus 1976 gegründeten Grameen Bank verdankt, gegründete Deutsche Mikrofinanz-Institut (DMI). Aber auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) legt im Rahmen eines Pilotprojekts und in Zusammenarbeit mit Bundesministerien und der GLS Bank seit Herbst vergangenen Jahres kleinvolumige Darlehen auf. Ziel der Institutionen ist es ähnlich wie bereits in Großbritannien oder Frankreich der Fall, vor allem weniger begüterten Personen, denen klassische Bankkredite verweigert Hemisphäre wählen können. Denn gewinnt inzwischen weltweit an werden, die Mittel für die Gründung eines eigentlich sind sie ein Instrument der Entwicklungshilfe, mit dem vor allem den Ärmsten der Armen geholfen werden soll. Diesen bleibt der Zugang zu traditionellen Darlehen aufgrund mangelnder Sicherheiten sowie zu kleiner Erlöse, die meist nicht einmal die Bankgebühren decken, verwehrt. Obwohl doch in den meisten Fällen ein Kleinstkredit ausreichen würde, um den Menschen den Aufbau einer eigenen Existenz zu ermöglichen und von den Früchten ihrer Arbeit zu leben. Wie zum Beispiel Phorn Hun aus Kambodscha. Ein Boden. Rund Mikrokreditprogramme, einige Hundert davon inzwischen auch in den Industrieländern, gibt es nach Angaben der Weltbank inzwischen. Und trotz vielfach geäußerter Kritikpunkte unter anderem der zu kurzen Laufzeiten und der zu hohen Zinssätze, dem Schaffen von Abhängigkeiten sowie der Festlegung, für welchen Geschäftszweck das Geld zu verwenden ist schwappt die Welle über. Und ist auch schon in Deutschland angelangt. Die wohl bekannteste Anlaufstelle ist derzeit das 2005 Mikrounternehmens bereitzustellen. Und diesen dadurch die Möglichkeit einzuräumen, die Grundlage für eine bessere Zukunft zu schaffen. Dass hier Nachfrage besteht, ist Fakt. Gemäß einer von der Gesellschaft für Arbeitsmarktaktivierung (GfA) in Auftrag des DMI durchgeführten Marktstudie, gaben immerhin 15 Prozent der befragten Kleinunternehmer Bedarf an dieser Finanzdienstleistung an. Denn eine gute Idee ist leider noch nicht alles. Sei es in Berlin, London, Paris oder Bangladesch.

19 literaturtipps kolumne DENKANSTÖSSE UND LEBENSHILFEN SECOND-WAS? BÜcher Internet Aber jetzt im Ernst: Natürlich weiß ich, was Second Life ist wozu arbeite ich auf einer Medienplattform? (Wo man Das Beste am Zweiten Leben sind aber die Avatare Alter Egos, die man völlig losgelöst von den im FL angeborenen FÜR GROSSE UND KLEINE FISCHE Warum schaffen es eigentlich immer nur die anderen, erfolgreich neue Kunden zu akquirieren? Gibt es sie FÜR BEGRIFFSSTUTZIGE Der Chef redet mal wieder was von isci, NTFS oder BCPL und Sie verstehen nur Bahnhof? Dann besuchen Sie doch mal die Internetseite Hier finden sich Erklärungen im Übrigen weit weniger Geld verdient als auf einer Ölplattform.) SL wie man in unseren Kreisen sagt ist Web 2.0 und Web 2.0 ist die Zukunft, das hat oder erworbenen Unzulänglichkeiten gestalten kann. Das kommt mir sehr entgegen, denn ich bin mit meiner Erstausstattung eher unzufrieden: Mein möglicherweise, die ultimative Strategie zur Kundenneugewinnung? Packen Sie es an! Dabei helfen kann Ihnen Volker Remy. Wie man Aufträge angelt und mit Fischen spricht heißt sein Akquiseratgeber, der Dienstleistern, Selbstständigen, kleinen und mittelständischen Unternehmen oder Existenzgründern dabei auf besonders humor- für weit über Fachbegriffe aus der Welt der IT. Ideal für alle, die künftig mitreden wollen. Als man mich bat, für diese Ausgabe inzwischen jedes Kind begriffen und sollte es endlich auch Oma und Opa sagen, die nach einer Umfrage der Initiative D21 immer noch durchs First Life (FL) tattern, statt vorm Rechner zu sitzen. Hintern ist zu flach, der Rücken zu krumm, der Bauch zu dick, die Ohren zu groß und wo andere Muskeln haben, bilden sich bei mir nur Krampfadern. Außerdem werde ich nicht volle Weise nützliche Praxistipps an die Hand gibt. Aktuelle Themen wie Web 2.0 oder Online-PR bleiben dabei selbstverständlich nicht auf der Strecke. Für knapp 15 Euro ist das Buch erhältlich. STETS INFORMIERT zählt mit mehr als Visits und über Page Impressions unbestritten zu den wohl populärsten deutschen Internet-Nachrichtentickern. Hier finden sowohl des BFL.forums etwas über Second Life zu schreiben, dachte ich zunächst an einen Scherz: Second Life - was ist das denn? Ich kenne nur Second Hand, Wie toll Second Life ist, zeigt sich zum Beispiel an den Nutzerzahlen, die bereits die Acht-Millionen-Marke überschritten haben. Zugegeben, gegen- braun, was laut Aussage einer Kollegin zu Osram-Beinen führt, die im Dunkeln leuchten. (Sie merken langsam, ich bin irgendwie nicht so beliebt in der TÄGLICH EIN BISSCHEN DÜMMER So bezeichnet das Autorenduo Anja Förster und Peter Kreuz Deutschland. Um in der heutigen Wirtschaft noch bestehen und sich am Markt gegen den Mitbe- Computerfreaks als auch IT-Entscheider tagesaktuell brandneue Informationen rund um die Welt der Informationstechnologie und Telekommunikation. Klarer Bookmark-Favorit der IT-Experten und natürlich auch solcher, die es noch werden wollen. denn dort kaufe ich immer meine Anzüge (behaupten zumindest meine Kollegen). Und dann kenne ich noch das Second German TV - mit dem Zweiten sieht man besser und so. Darüber über den über sechs Milliarden im First Life klingt das recht bescheiden. Außerdem funktioniert die Zählung etwa so, wie wenn München alle Oktoberfestbesucher der vergangenen zehn Jahre Arbeit). Und überhaupt wäre ich sowieso viel lieber eine Frau, weshalb ich mir im Second Life einen weiblichen Avatar mit langen blonden Haaren und einer aufregenden Figur zulegen wollte. werb durchsetzen zu können, müssen neue Wege eingeschlagen werden. Und mit Alles, außer gewöhnlich: provokante Ideen für Manager, Märkte, Mitarbeiter" liefern die Schreiber einen frech geschriebenen Crashkurs für Businessquerdenker. Fast 300 Seiten Motivation, sein Leben in die Hand zu nehmen und mit außerge- UNVERZICHTBARES NACHSCHLAGE- WERK möchte ich aber nicht weiter grübeln, denn wenn ich an öffentlich-rechtliches Fernsehen denke, muss ich auch an die Gebühreneinzugszentrale denken, die mir seit neuestem 66 Euro im Jahr dafür als Einwohner zählen würde die Besoffenen natürlich doppelt. Dennoch: Millionen Fliegen Verzeihung: Nutzer können nicht irren. Das haben sich auch Unternehmen wie Cisco, IBM, Leider bin ich bei der Angabe der Körperproportionen durcheinander geraten. Wenn Ihnen also im SL eine Blondine mit den Maßen über den Weg läuft machen Sie lieber wöhnlichen Ideen zu überzeugen. Kostenpunkt: 22 Euro. MORGEN WIEDER TIEFKÜHLPIZZA? Schön anzusehen ist sie schon, die Brockhaus Enzyklopädie mit ihren 30 Bänden. Wer sich jedoch schnell informieren will und nach weiterführender Literatur sucht, greift inzwischen oftmals auf Wikipedia zurück. Suchbegriff eingegeben und schon spuckt die Online-Enzyklopädie alles Wissenswerte zum jeweiligen abknöpft, dass ich einen Rechner habe, und dann bekomme ich so richtig schlechte Laune, und wenn ich so richtig schlechte Laune habe, kann ich Adidas oder Sony Ericsson gedacht und Zweigstellen im SL gegründet. Im virtuellen Laden von Adidas kann man sogar virtuelle Schuhe kaufen. Ob man einen großen Bogen um die unförmige Dame. Die ist nämlich noch immer ziemlich schlecht gelaunt. Die Autorinnen Mela Eckenfels und Petra Hildebrandt hatten wohl eindeutig Mitleid. Mit den Geeks und Computerfreaks dieser Welt. Verständlich. Denn Tiefkühlpizza und Cola können auf Dauer nun wirklich nicht gesund sein. Daher schrieben sie kurzerhand Das Kochbuch für Geeks. Und damit es auch wirklich jeder anwenden kann, verfolgt das Buch eine Rezeptstruktur aus Problem, Lösung und Diskussion. Damit sollte jeder noch so untalentierte Nerd zum Koch werden können. Das Buch ist zu einem Preis von Thema aus. Ob Geographie, Geschichte, Gesellschaft, Kunst, Religion, Sport, Technik oder Wissenschaft hat auf fast alles eine umfangreiche Antwort parat. Weiterführende Linktipps ergänzen das Angebot. Doch auch Aktuelles kommt nicht zu kurz gleich zum Einstieg finden sich unter der Rubrik Wikinews die Schlagzeilen des Tages. Und das inzwischen in 79 unterschiedlichen Sprachen. Alle Achtung. nicht mehr schreiben, und wenn ich nicht mehr schreiben kann, dann wird diese Kolumne nie fertig, und wenn die Kolumne nicht fertig wird, kann das Heft nicht erscheinen, und wenn das Heft nicht erscheint, dann... nicht auszudenken! von denen auch virtuelle Schweißfüße bekommt, konnte ich leider nicht herausfinden. Dr. Thomas Hafen ist Redakteur bei ChannelPartner, der Medienplattform für den ITK- und CE-Handel. Seine vierzehntägliche Kolumne Dr. T. s Sprechstunde finden Sie online unter 15,90 Euro zu haben.

20 IHRE MEINUNG IST UNS WICHTIG! Das BFL.forum. Von Spezialisten für Spezialisten. Ein Magazin, das Fragen aufgreift, die uns täglich begegnen. Das marktrelevante Themen fundiert und kompakt darstellt. Zum Blättern, Querlesen, Nachschlagen, Intensivieren einlädt und das als weiteres Medium unsere bereits bestehenden Foren sei es CeBIT, Gesellschafterversammlung oder regionale Veranstaltungen ideal ergänzt. Wir freuen uns sehr, Ihnen heute die zweite Ausgabe unseres Magazins präsentieren zu können. Auch in dieser Ausgabe haben wir wieder spannende und marktrelevante Themen für Sie zusammengestellt, die Sie in Ihrem täglichen Geschäft unterstützen. Auf diesem Wege möchten wir uns für die sehr gute Resonanz auf unsere erste Ausgabe bedanken. Wir wünschen uns auch weiterhin einen regen Dialog mit Ihnen, um zu erfahren, wie Sie Themenauswahl, Aufbereitung, Nutzwert und optische Gestaltung des BFL.forums beurteilen. RÜCKSENDUNG Sie haben die Möglichkeit, diese Seite per Fax unter oder per Post an uns zu senden. Natürlich können Sie uns Ihre Meinung auch über die speziell hierfür eingerichtete Inbox mitteilen. Wie beurteilen Sie die Themenauswahl von BFL.forum? (beurteile ich mit der Schulnote) Wie beurteilen Sie die Aufbereitung der Texte von BFL.forum? (beurteile ich mit der Schulnote) Wie beurteilen Sie den Nutzwert von BFL.forum? (beurteile ich mit der Schulnote) Wie beurteilen Sie die optische Gestaltung von BFL.forum? (beurteile ich mit der Schulnote) Welche Themen sind Ihnen wichtig und welche fehlen Ihnen im BFL.forum? Ihre Kontaktdaten: Name Firma Straße PLZ Telefon Stadt Fax Rückantwort an der Markierung falzen, Klebestreifen entfernen und verschließen.

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