Ich weiß, wo Gott in Linz wohnt... Wem gehört das Land, wem gehört die Stadt? Die Raiffeisen- Landesbank und die oö Politik Eine Dokumentation der

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1 Ich weiß, wo Gott in Linz wohnt... Wem gehört das Land, wem gehört die Stadt? Die Raiffeisen- Landesbank und die oö Politik Eine Dokumentation der KPÖ-Oberösterreich

2 Seite 2 Ein Vorwort Wem ge hört das Land? die se Fra ge drängt sich im mer mehr auf, wenn man se - henden Auges in Oberösterreich unterwegs ist. Denn das schwar ze Gie bel kreuz auf gel - bem Grund, das Logo des Raiff ei sen-im pe - ri ums, prangt al ler Or ten nicht nur auf Ban - ken, son dern auch auf Bau stel len öf fent li - cher Einrichtungen usw. Die RLB OÖ ist na tür lich nicht die ein zi ge Bank mit enor men Ein fluß auf die Po li tik, sie ist unter den globalen Bankenriesen nur ein Zwerg, was sie aber wahr schein lich aus - zeichnet ist der geradezu feudale Charakter ihrer Dominanz und die Unterwürfigkeit von Politikern (-innen sind kaum darunter) vor den Wün schen und Pro jek ten des Fi nanz ka - pi tals, die sich in den zahl rei chen Lob prei - sun gen auf den Herrn und Meis ter äu ßern. Die vorliegende Broschüre ist das Ergeb - nis von 15 Jahren Raiffeisen-Beobachtung und dokumentiert den ständig wachsenden Einfluß der Raiffeisen Landesbank OÖ und ihres Generaldirektors auf die Politik im Land, in der Lan des haupt stadt und den Ge - mein den und weit über Ober ös ter reich hin - aus. Die kulturelle Betrachtung des Themas steu ert An dre as Wahl mit sei nem beim Aus - tri an So ci al Fo rum (ASF) 2004 in Linz ver öf - fent lich ten Ver such Der Gott aus der Ma - schine bei. Wenn der schwarze Landesvize Hiesl meint Ich weiß, wo Gott in Linz wohnt oder LH Pühringer resignierend feststellt Leisten Sie sich das ein mal: Vom Scha rin ger ein ge - la den und nicht kom men weiß man, dass die Politik eigentlich schon längst zugunsten des Kapitals abgedankt hat. Par al lel zum Wachs tum des schwar zen Kon zerns hat sich frei lich auch das Un be ha - gen über die sen Ein fluß ent wi ckelt und zu - nehmend entwickeln die Menschen auch eine natürliche Aversion gegen den Filz, der weit über das Land hin aus al les mit ei nem Schlei er über zieht der letzt lich al les lähmt. Mit dieser Dokumentation wollen wir dazu beitragen diesem Unbehagen die notwendi - ge Hintergrundinformation über die Mechanismen dieser Dominanz des Finanzkapitals beizusteuern. Leo Furt leh ner, KPÖ-Landessprecher, September 2009 Im pres sum: Me dien in ha ber (Ver le ger), He raus ge ber, Hersteller: KPÖ-Oberösterreich, Me li char stra ße 8, 4020 Linz, Te le fon , Mail Web [1994] Ein Macher mit angeborener Bauernschläue Regierung und Geldadel Wem gehört das Land? Der Mann im Hin ter grund: Es ist si cher kein Zu fall, dass er bei der Be fra gung der Verlierer am Wahlabend des 9. Oktober 1994 im Presseclub des Landeskulturzen - trums Ur su li nen hof hin ter Ober ös ter reichs Lan des haupt mann Jo sef Rat zen böck (ÖVP) stand und des sen leid vol le Mie ne imi tier te. Wur de der CV-Bru der doch schon als Ratzenböcks Nachfolger gehandelt. Er möch te sich of fen bar die Mü hen der gewöhnlichen Politik nicht antun, hat er doch oh ne hin ge nug Macht und Ein fluss. Die Rede ist von Lud wig Scha rin ger, sei nes Zei - chens Boss der Raiffeisen-Landesbank Oberösterreich. Kürzlich gratulierte ihm die Wirtschaftskammer ausgiebig zu seiner Er - nennung zum Kommerzialrat und legte via Medienservice seine steile Karriere offen. Angeborene Bauernschläue 1972 trat Scha rin ger, ge bo ren 1942 in Arn reit, im bis heu te tief schwar zen Be zirk Rohr bach in den Dienst der Raiff ei - sen-bank. Mit angeborener Bauernschläue avan cier te er be reits 1978 in die Ge schäfts - führung, seit 1985 ist er Generaldirektor einer Bankengruppe mit 190 selbständig bilanzierenden Banken, 451 Geschäftsstellen und dirigiert Beschäftigte. Das Stammhaus, die Raiffeisen-Landesbank (RLB) ist mit 475 Mit ar bei tern zwar nach Oberbank, Sparkasse und VKB-Bank nur die viert grö ß te Bank zwi schen lnn und Enns, hat aber mit Ab stand die höch sten Mar gen bei Bilanzsumme, Teilbetriebsergebnis und Reingewinn pro Beschäftigten aufzuweisen. Es gibt kaum ein Gre mi um der ober ös ter - reichischen Geldwirtschaft, in dem Scharinger nicht, ver tre ten ist. Und als Drauf ga be mischt er auch im Auf sichts rat der (noch) ver staat lich ten VA-Stahl AG mit und gibt als Universitätslektor an der Johannes-Kepler-Universität den aufstrebenden Mo - ney-ma kers Ez zes. Er hält we nig vom Pri va - tinsolvenzrecht und bezeichnet dieses Ge - setz zur Ent schul dung der Haus hal te, als unmoralisches Angebot, sich auf Kosten der Gläu bi ger zu ent schul den. Ein klein we - nig Ab hän gig keit von den Ban ken durch drü - cken de Schul den wird wohl noch er laubt sein. Aufgepickte Brösel Einen besonderen Namen hat sich diese Bank bei der Kolonisierung Südböhmens nach dem Zer brö seln des rea len So zia lis - mus gemacht. Gemeinsam mit bayrischen Konzernen sehen Oberösterreichs Indu - strie- und Geldmagnaten das nördliche Nachbarland offensichtlich als ihr ureigenstes Hin ter land an. Die RLB war eine der ers - ten Ban ken in Süd böh men und rühmt sich heu te, gut 80 Pro zent al ler in Tsche chien ansässigen österreichischen Firmen zu betreuen. Der historische Budweiser Stadtplatz ist heu te fest in West hand. Die für ihre Wirt - schaftsfreundlichkeit bekannten OÖ Nachrich ten pro gnos ti zie ren, dass es dort in den nächsten Jahren zu einem kleineren Ge - metzel westlicher Banken kommen wird. Scharinger mit seiner Raiffeisen-Bank hat da bei die Nase vorn: Er ließ sich dank einschlägiger Beziehungen, zum Honorar - kon sul er nen nen und mach te als sol cher in Bud weis der Cre me von Ka pi tal und Po li tik aus Oberösterreich und Südböhmen seine Aufwartung. In geradezu klassischer Kolonial-Manier werden die offiziellen Reden in Deutsch ge hal ten und dann über setzt. Un - terwürfige Lakaien versichern, dass das bald nicht mehr not wen dig sein wird, weil dann oh ne hin alle Deutsch spre chen. Zur Fei er des Ta ges durf te Raiff ei sen ein besonderes Privileg beanspruchen und sein be kann tes Gie bel kreuz mit den zwei Pfer de - köpfen auf der denkmalgeschützten Fassade plat zie ren. Mit da bei war auch der Lin zer Bürgermeister Franz Dobusch (SPÖ), was auf den ers ten Blick ver wun dern mag, wenn man die Raiffeisen-Expansion in Linz über - sieht. Rot-schwarze Spielchen Sichtbarer Ausdruck der Raiffeisen-Expan si on ist die Umgebung des Lin zer Süd - bahnhofmarktes, wo diese Bank ihren Sitz hat. Gleich ei nem Flä chen brand fres sen sich immer mehr Raiffeisen-Einrichtungen in die Um ge bung. Und da bei zeigt sich ein pi - kantes politisches Zusammenspiel zwischen dem roten Bürgermeister Dobusch und dem schwarzen Raiffeisen-General Scharinger. Ausgangspunkt dabei war die Errichtung des De sign-cen ters durch die Stadt Linz mit einem Aufwand von rund einer Milliarde Schilling. Dafür wurden die Rücklagen geplün dert, in der Fol ge ex plo dier te die Ver - schul dung der Stadt zwi schen 1991 und 1994 von auf Schil ling pro Kopf und Nase. Das Areal, auf dem heu te das DC steht, gehörte früher dem Nestle-Konzern, Raiffeisen hat te je doch ein Vor kaufs recht. Den Verzicht darauf ließen sich Scharinger und Co. teuer abkaufen. So avancierte Raiffeisen für mehrere Jahre zum hauptsächlichen Kreditgeber anstelle der Hausbank, der All ge mei nen Spar kas se, und ist auch in der DC-Betriebsgesellschaft vertreten. Groß zü gig zeig te sich die Stadt auch bei der Errichtung der Südbahnhof-Tiefgarage

3 Wem gehört das Land? Seite 3 durch die Raiffeisen-Tochterfirma LABA mit freizügigen Genehmigungen und Subventionen. Und die städtische Bauverwaltung schaute demonstrativ weg, als im siebenten Stock der RLB-Zentrale illegal Büroumbau - ten er folg ten. Statt Rüc kfüh rung auf den ur - sprünglichen Bauzustand erfolgte eine nachträgliche Weißwaschung durch ein Zurechtbiegen des Bebauungsplanes. Für den Raiffeisen-Konzern gelten andere Ge - set ze als für klei ne Häuslbauer. Die von Bür ger meis ter Do busch in die Wege geleitete Sanierung des Bebauungsplanes für das betreffende Gebiet stand in of fe nem Wi der spruch zum Isch ler Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes, wonach eine nachträgliche Absegnung von illegalen Baumaßnahmen nicht zulässig ist, und wur de da her von Ju ris ten auch als glatter Rechtsbruch bezeichnet. Weggeschaut hat te die Stadt schon vor her bei der Errichtung eines städtebaulich hässlichen Bürokomplexes an der Khevenhüllerstraße. Raiffeisen-City Im Jah re 1994 er folg te eine wei te re Raiff - eisen-expansion: Gegenüber dem DC wur - den großflächig Altobjekte abgerissen, an ihre Stel le tritt ei ner der schon satt sam be - kannten Büro, Geschäfts-Komplexe, ein typisches Spekulationsobjekt, in dem Banken ihre überschüssigen Profite anlegen. Vor - läu fig hat sich Raiff ei sen al ler dings die Zäh - ne bei dem Ver such aus ge bis sen, das Areal des Gasthauses Fischereder zu erwerben. Die Eigentümer verkauften nicht. Das Vier tel um den Süd bahn hof markt wird mit kräf ti gem Zu tun der Stadt Linz im - mer mehr zur Raiff ei sen-city, zu ei ner Stadt in der Stadt. Ge mäß der Li nie der eta blier ten Politik wurde eine nichtssagende Straßen - kreu zung mit den An ti po den RLB, DC und ORF zum Eu ro pa-platz aufgewertet. Die tiefere Symbolik dabei liegt darin, dass sich Linz seit Amt san tritt von Bür ger - meis ter Do busch im Jah re 1988 vom einst selbstverständlichen Bekenntnis zur Ver - staat lich ten in Form von Vo est und Che mie ent fernt hat und das mo der ne Ka pi tal for - ciert. Das Mot to Wem ge hört die Stadt? gilt bei Raiff ei sen für die Stadt mit te, in Ur fahr für das Schweizer Konsortium Suter+Suter und im Sü den der Stadt für die Linz-Tex til, im Besitz der Thyll-Gruppe (Schweiz),- de ren Generaldirektor Dionys Lehner als umtriebi - ger Berater der Stadtpolitiker gilt und auch die Aufnahme von Anleihen in Milliardenhöhe bei der Schweizer Leu-Bank durch die Stadt Linz eingefädelt haben dürfte. Sommernachts(alp)traum So wie als Qualifikation für Politiker von heute immer mehr deren schauspielerisches Ta lent gilt, so fin den die tie fe ren po li ti - schen Entscheidungen ihren Niederschlag in den Klatsch spal ten von Lan des haupt - blättern und anderen Gazetten. Solchen Kolumnen konnte man im Hochsommer 1994 ent neh men, dass Scha rin ger mit sei - nem Schwager, dem ÖVP-Abgeordneten Hofer, auf dessen elterlichem Bauernhof in Prambachkirchen ein rauschendes Sommerfest ausgerichtet hat. Als Gast fand sich ne ben an de rer so zial - demokratischer Schickeria dort auch der Linzer Bürgermeister Dobusch ein. Für einschlägige Fachgespräche dürfte demnach trotz der Hit ze des Som mers gesorgt gewesen sein. Leo Furtlehner, Volksstimme, 49/1994, 7. Dezember 1994 O-Ton Ludwig Scharinger Scharinger himself Man kann die OberösterreicherIn - nen nicht zum Bör se gang der lan des - eigenen Energie AG befragen, weil sie von der Bör se nichts ver ste hen. Zum Bör se gang der Ener gie AG im Sommer 2007 Ich fin de aber, man soll te ein für alle Mal auf hö ren mit die ser Neid ge - nos sen schaft und sich über sei ne Er - folge freuen. Uns kann nichts mehr brem sen. Ich habe nicht das Pro blem, dass ich im mer noch mehr ma chen möch te, son dern dass uns wahn sin nig viel auf - gedrängt wird. Ich bin eine Aktiengesellschaft. ORF-Dis kus si on über Über nah me von Böh ler-ud de holm durch die voestalpine, 29. März 2007 Mich kann jeder kritisieren, wenn er Recht hat. Im an de ren Fall soll te er beim nächs ten Mal vor her gut nach - denken. OÖN Bei der Pri va ti sie rung war ich im - mer da bei. OÖN seine schwarzen Jünger Ich weiß, wo Gott in Linz wohnt. Wenn ich zum Fens ter raus schau, sehe ich den Dom, den Pöst ling berg und den Raiffeisen-Würfel. LHStv. Franz Hiesl Wenn s mich nicht mehr freut, rede ich mit dem Lud wig we gen ei nes ge - scheiten Jobs. Helmut Feilmayr, Raiffeisen-Betriebsrat und AK-Vi - zepräsident (ÖAAB) Leis ten Sie sich das ein mal: Vom Scharinger eingeladen und nicht kommen. LH Jo sef Püh rin ger Sei ne Stär ken sind si cher zum ei - nen die Selbst di szi plin, die er sehr stark aus sei ner Her kunft be zieht. Zur Selbstdisziplin kommt die Konsequenz, die An for de rung an die ei ge ne Lei stung. Dazu ad diert sich sei ne un - schlagbare Bauernschläue, die er mitbe kom men hat. Auch ein ge wis ser Mut ter witz, der manch mal eine Mi - schung aus gespielter Naivität und Sarkasmus ist, sowie der unbedingte Wil le, alle Din ge mit de nen er sich be - schäftigt verstehen zu wollen. Hel mut Kukacka, ehemaliger Staatssekre - tär und NR-Ab ge ord ne ter Als Raiffeisen-Boss Scharinger während der EU-Präsidentschaft Österreichs 2008 zu ei nem Fi nanz gip fel nach Linz ge la den hat te de mon strier te die KPÖ für Um ver tei lung.

4 Seite 4 Wem gehört das Land? [1997] Der schwarze Raiffeisen-Konzern dirigiert Oberösterreich Wir haben uns ganz schön was getraut... Sper ren Sie die Bank auf und han deln Sie! sag te der Ex-Ge ne ral se kre tär und der Ban ker wird sich wohl an die ses Mot to hal ten. Was Mi chail Gor bat schow ver mit telt vom Gor bat schow-spe zi, Bus un ter neh mer und ehe ma li gen ÖVP-Vi ze bür ger meis ter Gustl Heu ber ger aus Peu er bach - bei der Er öff nung der Mos kau er Fi li ale im März 1997 zu ihm sag te, ist für Raiff ei sen-lan des bank-chef Lud wig Scha rin ger näm lich schon lan ge all täg lich, wie die Ent wic klung der schwar zen Bank an schau lich zeigt. Da darf der Generaldirektor zur Entspannung schon mal Rais sa Gor bat scho wa die Hand küs sen und ei nen de vo ten Büc kling ma chen und dem Ge mahl den Dank des Ka - pi tals ab stat ten und ihn als ei nen der grö ß - ten Politiker des Jahrhunderts loben. Die Aufforderung Gorbatschows, man müsste so gar noch viel stär ker und ener gi scher nach Russ land kom men wird sich Scha rin - ger wohl nicht zwei mal sa gen las sen. Denn mit Ex pan si on hat der wohl mäch tigs te Mann von Oberösterreich einige Erfah - rung Bankenkolonie Böhmen Schließlich hat Raiffeisen gezielt seit dem Fall des ei ser nen Vor han ges der als Ironie der Geschichte unter Berufung auf das Schengener Abkommen gegen uner - wünschte Eindringlinge in das Europa der Kon zer ne jetzt von der an de ren Sei te wie - der auf ge zo gen wird - im Nor den Süd- und Westböhmen bankenmäßig erschlossen. Bis dato gibt es Raiff ei sen-fi lia len in Prag, Bud weis, Kru mau, Brünn, Mäh - risch-ostrau, Kö nig grätz und Pil sen mit ei - nem Geschäftsvolumen von immerhin 1.9 Mrd. S, ge plant sind wel che in Ol mütz, Aus - sig und Karls bad. Die schwe re Ban ken kri se in Tsche chien im Jah re 1996 kam wie ge ru - fen und nütz te Raiffeisen. Prä sent ist Raiff ei sen auch im be nach - bar ten Bay ern mit ei ner Fi li ale in Pas sau. Dort residiert auch der erzkonservative Me - dienkonzern Kapfinger, mit dem Raiffeisen nicht nur eine Beteiligung am Landesverlag und der in elf Aus ga ben er schei nen den oö Monopol-Wochenzeitung Rundschau ver - bindet, sondern auch die Kolonisierung der tschechischen Medienlandschaft durch Kapfinger Das Binnengrenzprogramm INTERREG II Bayern-Österreich mit Anbindung von Süd- und West böh men ist da her für die se Kooperation wie maßgeschneidert. Scharingers Cre do: Un ser Wirt schafts raum ist Böh - men und Ost bay ern. 1.7 Milliarden für die Hypo Derzeit ist aber Expansion im eigenen Land an ge sagt: Im Herbst 1996 kauf te Raiff - ei sen um 1.7 Mrd. S 49 Pro zent der lan des - eigenen Hypo-Bank (Bilanzsumme 34.5 Mrd. S) mit ei ner Op ti on auf den Er werb des Rests und stach da mit das An ge bot der ver - bliebenen Konkurrenz ein Bieterkonsortium von Allgemeine Sparkasse und Erste von 930 Mio. S lo cker aus. Der Er lös die ser Pri va ti sie rung, die nur von der KPÖ un ter anderem auch wegen möglicher negativer Auswirkungen auf Wohnbaufinanzierung mit ei nem Kre dit vo lu men von 42 Mrd. S grund - sätz lich ab ge lehnt wur de, wird von Fi nanz - re fe rent LHStv. Leitl in ei nen Zu kunfts - fonds ge steckt und ist mit ein Grund über das Bud get wun der im oö Land haus. Der in der Ban ken sze ne mit Ver wun de - rung aufgenommene hohe Kaufpreis hängt wohl damit zusammen, dass Scharinger mit der Hypo eine Expansionsmöglichkeit in Rich tung Wien sieht, was auf grund des Re - gionalitätsprinzips durch Raiffeisen direkt nicht mög lich ist. Den ers ten Vor stoß für die Hypo-Übernahme hatte Scharinger übri - gens schon 1987 bei sei nen Par tei freun den in der Landesregierung deponiert und bewies so mit sei nen lan gen Atem. Der Geldbaron und der Salzbaron Der nächs te Bro cken für das schwar ze Finanzimperium waren die Salinen Austria AG (Jahresproduktion Tonnen), die von der ÖIAG am 14. April 1997 im Auf trag der Regierung entsprechend der Privatisierungsstrategie der Koalition verhökert wer - den. Hauptinteressent dafür war von Anfang an Ex-Finanzminister Hannes Androsch in Kooperation mit Scharingers Raiffeisen und man gab sich ganz pat rio tisch und warn te vor ei nem Ver kauf der Sa li nen an das Aus - landskapital Androsch/Scharinger boten zunächst 700 Mio. S, ein Kon sor ti um der bay ri schen Süd salz (49 Pro zent) ge mein sam mit der Wiener Raiffeisen-Tochter Agrana (51 Pro - zent) 750 Mio. S, der fran zö sisch-ame ri ka ni - sche Salz rie se Sa lins du Midi (13 Sa li nen, 3.5 Mio. Ton nen Pro duk ti on) mit 900 Mio. S. Der belgische Solvay-Konzern und der US-Salzriese Harries Corp. hatten schon vorzeitig das Handtuch geworfen. Ihr niedrigeres Angebot besserten Androsch und Raiff ei sen durch ein mit 200 Mio. S bewertetes Tourismus-Konzept für das strukturschwache Salzkammergut und Ausseerland sowie Gewerbeparks für Ebensee und Bad Aus see auf und hat ten da mit nicht nur die Ge mein den der Re gi on und die Lan - des po li ti ker, son dern auch die um ihre Ar - beitsplätze fürchtenden 320 Beschäftigten auf ihre Sei te ge bracht. Der Sa li nen-be - triebsratschef, SPÖ- Nationalratsabgeord - nete und frenetischer Euro-Vorkämpfer Rainer Wim mer (SPÖ) er wies sich als eif rig ster Verfechter einer solchen österreichischen Lösung und sprayte höchstpersönlich Kein 2. Semperit auf Plakate der Bürgerinitiative Un ser Salz. Ob wohl das Er geb nis ei nes solchen Kampfes der Beschäftigten für die In ter es sen der Chefs nach dem Lyo - cell-konflikt bei der Len zing AG und dem Verschenken der AMAG hinreichend deut - lich ge wor den sein müsste. Die Fra ge, wa rum man ei nen flo rie ren - den Be trieb wie die Sa li nen über haupt ver - kauft, wur de au ßer von der KPÖ und den Grü nen im Ge mein de rat von Bad Ischl im Zeit al ter der Sach zwän ge nicht mehr ge - stellt. Der Wert der Sa li nen AG sac kte mit dem Weg fall des Salz mo no pols als Fol ge des EU-Bei tritts stark ab, so dass von 1995 auf 1996 der Um satz von 960 auf 820 Mio. S zu rüc kging und der Ge winn im rei nen Salz - ge schäft von 80 auf sechs Mio. S schrumpf - te. Das hin der te den Bund frei lich nicht, noch rasch sei ner Toch ter eine Son der di - vidende von einer Milliarde abzuknöpfen, wodurch die Eigenkapitalquote auf 38 Prozent sank. Frei lich war auch die Kon kur renz nicht untätig, Südsalz-Geschäftsführer Fried rich Räuchle bezeichnete Androschs Touris - mus-konzept als bloße Marketing-Strategie und als eben so frag wür dig wie an ge sichts des Über an ge bots am Salz markt die Ex pan - sionsstrategie des Salzbarons in Lederho - sen mit Wahlheimat Ausseerland einen drit - ten Ver damp fer in Be trieb neh men zu wol - len. Eine Ex pan si on, zu wel cher im Ma na ge - ment der SAG ent setzt ge äu ßert wur de: Wir kön nen den Preiskampf gegen Billigsalz aus Osteuropa nur verlieren. Androsch und Scharinger pokerten jedoch rich tig, sie er hiel ten am 14. April den Zu schlag, nach dem sie ihr An ge bot auf 830 Mio. S er höht und da mit Agrana-Südsalz um 50 Mio. S über bo ten hat ten. In der neu en Salinen AG halten Androsch und Raiffeisen jeweils Prozent, Ex-Salinendirektor Kurt Tho ma nek ist mit 2.5 Pro zent be tei ligt. Die Salinen-Beteiligungen an der Sportarti - kelfirma Fischer Advanced Composites (FAC) und der Gewürzfirma Kotany wollen die neuen Eigentümer verkaufen, gemeinsam mit dem Ma na ge ment der An - drosch-firma AT&S will man die Sa li - nen-be leg schaft mit 10 Pro zent beteiligen wohl um sie damit besser in die Pflicht nehmen zu können. Auch die Über nah me der im öf fent li chen Besitz stehenden Dachstein-Fremdenver - kehrs AG ha ben sie ins Auge ge fasst. Nun wird sich zei gen, wie rea lis tisch die Ver spre - chun gen von An drosch und Scha rin ger für das Salz kam mer gut sind und wie si cher die

5 Wem gehört das Land? Seite 5 noch verbliebenen Salinen-Arbeitsplätze sind. Im Salzgeschäft wird eine Kooperation mit ei nem star ken Part ner über legt da mit könn te der beim Rit tern um die Sa li nen so geschmähte Konkurrent Agrana-Südsalz durch die Hintertür wieder ins Geschäft kommen. Das schwarze Imperium Das Raiffeisen-Konglomerat nimmt immer grö ße re For men an: Zum Kon zern ge - hören die Raiffeisen Reisewelt und deren Tochterfirma Optimundus, die mit 453 Ver - kaufsstellen in den Raika-Bankplätzen flä - chendeckend präsent sind, Ihre Spezialität ist der Don au tou ris mus, wo bei sie mit den Donautalgemeinden und der Passauer Ree - de rei Wurm und Köck die nach der Li qui - die rung der staat li chen DDSG durch die Koalition dominant ist - kooperieren. Weitere Beteiligungen gibt es am Landesverlag, der Intertrading, dem Konservenhersteller Efko, der Fix bau, am Lin zer De sign-cen ter, dem Europaplatzcenter in Linz, am Softwarepark Hagenberg und dem Thermenzentrum Geinberg. Dass Raiff ei sen ein Macht fak tor in Ober - österreich ist, streitet Scharinger in pfäffischer Bescheidenheit ab. Seine Definition: Wir sind halt in ei ner Po si ti on, in der wir für das Land viel ma chen kön nen. Wei te re Ex - pan si on ist auf je den Fall an ge sagt, die Kriegs kas se der Bank kann für Be tei li gun - gen 2.8 Mrd. S locker machen. Die Zeitrechnung in der Präsentation der Raiffeisen-Landesbank beginnt mit dem Jahre 1985, als Scharinger zum Generaldi - rek tor auf stieg. Seit her hat sich das Ge - schäftsvolumen verdreifacht mit weniger Per so nal, ver steht sich. Wie ein Spin nen - netz sichern 453 rechtlich selbständige Raiffeisen-Genossenschaften und Beschäftigten den Einfluss des Konzerns (Bilanzsumme 127 Mrd. S). Vor läu fig nicht zum Zug ge kom men ist Raiff ei sen beim Er werb der von der Re gie - rung auf dem Silbertablett servierten 49-pro - zentigen Bundesanteil an der PSK, obwohl sich gerade Scharinger dessen Rolle auch im bundesweiten Imperium der verschiedenen Raiffeisen-Gruppen immer wichtiger gewor den ist da bei sein Ge wicht be son ders in die Waag scha le ge wor fen hat. Nicht zu - letzt mit der im Zu sam men hang mit Plä nen des Post-Vor stan des nach der Aus glie de - rung des Bundesunternehmens aus dem Budget beabsichtigten massenhaften Schließung von Postfilialen entstandenen Idee, in den Landgebieten doch einfach in den Raiffeisenkassen Postdienste mit anzubieten. Spezi Dobusch Wo die oft bis zu hun dert Jah re zu - rückreichende Tradition und Verankerung fehlt wur den neue Freund schaf ten auf ge - baut und geschäftsmäßig umgesetzt. Etwa in Linz, wo der rote Bür ger meis ter Do - busch ein Studienkollege Scharingers - als enger Spezi des schwarzen Scharinger und nach der Preis ga be der Ver staat lich ten durch die Sozialdemokratie neben einigen Auslandskonzernen als neue Leitgröße gilt. Ausgangspunkt dafür war die Kooperati - on zwi schen Raiff ei sen und Stadt bei der Er - rich tung des De sign-cen ters: Für das Lieb - lings pro jekt von Do busch als Ge schenk an die Wirtschaft wurden eine Milliarde Schilling Steuergelder lockergemacht. Das am Europaplatz situierte DC hat aber auch symbo li sche Be deu tung, ist dort doch auch die Raiffeisen-Landesbank, die Bundesländerversicherung und als mediale Abrundung der ORF zu fin den. Gleich zei tig ist die ser Platz aber auch Aus druck der dem Zeit geist entsprechenden städtebaulichen Kälte und der Dominanz von Kapital über soziale Interessen. Mit zwei Gro ß pro jek ten will der schwar ze Riese Linz prägen: In Kooperation mit ÖBB und Stadt Linz will Raiff ei sen im Zuge des Umbaues des Hauptbahnhofes zu einer unterirdischen Nahverkehrsdrehscheibe an der Oberfläche einen riesigen Büro-, Ge - schäfts- und Wohn kom plex mit Qua - dratmeter Nutzfläche und Garagen - plätzen errichten. Und unter Federführung von Ex-Finanzminister Lacina hat ein Bankenkonsortium in dem Raiffeisen prominent vertreten ist die Finanzierung der Umfah - rung Ebels berg für 1.4 Mrd. in die Hand ge - nom men und soll die se per Schat ten maut an die Stadt Linz ver lei hen. Die Aus lie fe rung öffentlicher Aufgaben an das Finanzkapital macht sichtbare Fortschritte Das soziale Geschehen mitgestalten In ei nem In se rat im ÖVP-Blatt Wir Ober - österreicher präsentierte sich Raiffeisen mit wichtigen Projekten für Oberösterreich und brüs te te sich bis hin aus in die ein zel nen Orte nicht nur die Wirt schaft, son dern auch das soziale Geschehen mitgestalten zu wollen. Angesichts so vielen Einflusses stellt sich zwangs läu fig die Fra ge, wie es Raiff ei - sen und Scha rin ger mit der Po li tik hal ten. In die Po li tik geht man nicht, man wird ge ru fen er klärt dazu der schwar ze Ge ne ral de vot und fügt sa lo mo nisch hin zu: Man kann nicht mit ei nem Fuß in der Po li tik und mit ei nem in der Wirt schaft ste hen. Er will am liebsten im Hintergrund wichtige Brücken schlagen. Vor ei ni gen Jah ren war der mit an ge bo - rener Bauernschläue behaftete CV-Bruder Scha rin ger der nicht nur Vi ze chef der Sek - tion Geldwirtschaft in der Wirtschaftskammer ist, son dern sich auch sei ner Un ter stüt - zung für SOS-Mit mensch rühmt - noch als potentieller Ratzenböck-Nachfolger als Lan - des haupt mann im Ge spräch. Heu te wird er sich das wohl nicht mehr an tun, hat er doch - vergleichbar mit Bank-Austria-Chef Gerhard Ran da nach dem CA-Deal auf Bun des ebe - ne eine neue Stu fe der Macht er reicht: Das Fi nanz ka pi tal bestimmt, die Politik ist nur mehr Ausführungsorgan. In einer nostalgischen Reminiszenz an seine Studienzeit meinte Scharinger zum 30-Jahre-Jubiläum der Gründung der Linzer Johannes-Kepler-Universität im Jah re 1966 Da mals ha ben wir uns ganz schön et was zu ge traut. Wie wahr, aber freilich nicht nur damals Leo Furtlehner, Volksstimme, 17/1997, 24. April 1997 O-Ton Ludwig Scharinger...seine schwarzen Jünger Durch seinen selbstbewussten, er - folgreichen Führungsstil besteht die Ge fahr, dass er Kri tik nicht mehr an sich he ran lässt. Es gibt nur mehr we - ni ge Leu te, die in der Lage sind, ihm auch kritisch gegenüberzutreten. Machtbewusste und erfolgverwöhnte Men schen hö ren Kri tik nur un gern, das trifft wohl auch auf ihn zu. Hel mut Kukacka Lud wig, in die Po li tik gehst du mir nur hin über, wenn du es un be dingt willst und wenn es un be dingt sein muss. Du kannst in der Bank mehr tun und mehr ge stal ten. Erwin Wenzl, ehem. Lan des haupt mann Er ist ein Ge winn für den ös ter rei - chischen Bauernstand, für Heimat und Va ter land und man kann nur sa - gen, Gott sei Dank, dass wir so ei nen Bersch ha ben. Erwin Wenzl Als Lud wig Scha rin ger die Kas - senräume des Raiffeisensektors Oberösterreich betrat, war schnell klar, wer ab nun was nicht tun darf, und vor al lem war klar, dass die Raiff - ei sen Lan des bank OÖ al les wirk lich al les ma chen kann. Am An fang die ser neuen Zeitrechnung haben sich die Ge nos sen in der Zen tra le in Wien noch ge dacht darf er denn das und dabei vollkommen übersehen, was schon al les ge sche hen ist. Das ist Ludwig Scharinger, der Rebell. Claus Raidl, GD Böh ler-ud de holm und Ex-Kanzler Schüssels Wirtschaftsberater

6 Seite 6 Wem gehört das Land? [2000] Der schwar ze Scha rin ger kann mit dem ro ten Do busch Raiffeisen bestimmt zunehmend die Politik Wir se hen, wie Scha rin ger bei uns he rum hirscht, meint Salz burgs Raiff ei - sen-chef Holz tratt ner lie be voll über sei nen seit 1985 als Chef der Raiff ei sen-lan des - bank (RLB) Ober ös ter reich am tie ren den Kol le gen Lud wig Scha rin ger und be merkt spitz, dass der in Insiderkreisen als Luigi Moneti oder Killerpatriot titulierte Scha - ringer keinen Anlass und sei s eine Bezirksfleischer-Versammlung irgendwo in den Bergen auslässt, um weiter im Revier des Raiffeisenverbandes Salzburg einzudrin - gen und sei nen ge nos sen schaft li chen Amok lauf fort zu set zen. Im Wirtschaftsblatt -Porträt hat Scharinger sein Re vier recht ein deu tig ab ge steckt: Al les was im Ra di us von 300 km um Linz liegt, ge hört dazu. Denn, so Scha rin ger, 300 Ki lo me ter macht man an ei nem Tag, Darüber hinaus wird s unwirtlich. Die Über - nahme der sozialdemokratisch geführten Bank Aust ria durch den deut schen Fi nanz - riesen HypoVereinsbank sieht er gelassen. Nach sei ner Theo rie blei ben zwi schen den Felsblöcken der großen Bankkonzerne gro - ße Lö cher und die will die RLB als Re gio nal Player ausfüllen um ein mitteleuropäisches Gobelin der Wirtschaftsmacht zu weben. Da bei steigt er mit Vor lie be an de ren auf die Ze hen und nennt das Si che rung von Distributionsmöglichkeiten. Die anderen sind meist seine Raiffeisen-Kollegen, denen er die ehedem strikt abgesteckten Reviere strei tig macht, etwa in dem sich die RLB de - mon stra tiv mit 49.9 Pro zent an der Hypo Salz burg be tei lig te oder vor der Nase der Raiffeisen-Zentralbank (RZB) zum Missfallen de ren Boss Chris ti an Kon rad in Wien ein Oberösterreich-Haus errichtete denn die Enns ist für uns kei ne De mar ka tions li - nie wie Scha rin ger bemerkt. Wachsendes schwarzes Spinnennetz Das schwarze Raiffeisen-Imperium ist mittlerweile mit 177 Beteiligungen fast unüber schau bar und er streckt sich weit über den Bankenbereich hinaus auf Industriebe - teiligungen (Salinen, FACC...), Tourismus (Dachstein, Therme Geinberg...), EDV (Softwarepark Hagenberg, Gemdat, Ra - con...), Nah rungs mit tel (AMF, efko...) bis zu Medien (Landesverlag...) konzentriert im Städteviereck Linz-Salzburg-Regensburg- Bud weis und hat der zeit nicht we ni ger als 136 Projekte mit einer Investitionssumme von 10 Mrd. S laufen. Die RLB begleitet 520 österreichische Unternehmen bei Geschäften in Bayern und umgekehrt 150 bayrische Firmen in Öster - reich, ebenso 380 österreichische Firmen in Tsche chien wo die RLB be reits über 20 Bank plät ze ver fügt und 9 wei te re plant und umgekehrt 100 tschechische in Österreich. Das in Budweis errichtete Raiffeisen-Haus steht ebenso exemplarisch für den kapitalistischen Neokolonialismus im nördlichen Nachbarland wie die Übernahme faktisch aller Regionalzeitungen durch den mit Raiffeisen eng verbundenen Passauer Medienmulti Kapfinger. Für die landeseigene Ener - gie AG sei nes Ta roc kfreun des Leo Windt ner kaufte Scharingers Bank in Südböhmen als Platzhalter Aktien von Energiegesellschaften um mindestens eine Milliarde Schilling auf. Dass sich Scha rin ger so ne ben bei zum Honorarkonsul Tschechiens in Oberöster - reich adeln ließ, run det die se Geschäfte ab. Aus den einst zur bäu er li chen Selbst hil fe gegründeten Raiffeisengenossenschaften ist ein gefräßiger Multi geworden, der zuneh mend der Po li tik sagt, wo es lang zu ge - hen hat. Scha rin ger, der zu Rat zen böcks Zei ten mit der Füh rungs rol le in der ÖVP lieb äu gel te, kann mit Fug und Recht als der ei gent lich star ke Mann hin ter der ÖVP in Oberösterreich bezeichnet werden, auch wenn er sich lie ber als der heim li cher Fä - denzieher verkaufen lässt. Sozialdemokratie an die Brust genommen Mit gewiefter Bauernschläue hat Raiffeisen aber längst auch den neo li be ra len Flü - gel der SPÖ an die Brust ge nom men und damit die politischer Verlotterung der Sozialdemokratie deutlich gemacht. Vor der Landtagswahl 1997 waren Raiffeisen-Inserate glei cher ma ßen im ÖVP-Blatt Wir Ober ös - ter rei cher als auch im SPÖ-Blatt Viel bes - ser zu fin den. Be kannt ist die Ko ope ra ti on zwi schen Scha rin gers RLB und dem vom einstigen Leider nein Millionär zum milliardenschweren Industriellen aufgestiegenen einstigen SPÖ-Finanzminister Hannes Androsch beim Er werb der staat li chen Sa li nen AG. Und in Linz kooperiert Bürgermeister Franz Do busch mit der von sei nem ein sti - gen Studienkollegen Scharinger geführten Bank in ei ner Art und Wei se, dass der ÖVP nur mehr das Nach se hen bleibt. Nach dem die Ende der 80er Jah re ho fier te Schwei zer Planungs- und Consulting-Gesellschaft Suter+Su ter in die Plei te ge schlit tert ist, hat of - fensichtlich Raiffeisen diese Rolle übernom - men und mittlerweile bei allen wichtigen Pro jek ten in Linz die Nase (und das Geld) drin, nicht zu letzt durch ein von Raiff ei sen entwickeltes Cash-Management für die Stadtkämmerei des Linzer Magistrats. Als Vorzeigeprojekt dient dabei etwa die Umfahrung Ebelsberg, die von Raiffeisen um 1.3 Mrd. S er rich tet wur de und von der Stadt Linz mit tels ei ner Schat ten maut ab - ge stot tert wird. Die da für 23 Jah re lang jähr - lich an fal len den 70 Mio. S ver dop peln frei - lich in Sum me den auf die Stadt un ter Be - rücksichtigung eines Landeszuschusse von 500 Mio. S ent fal len den An teil von 0.8 auf 1.61 Mrd. S. Für Raiff ei sen rech net sich hin - ge gen das Pro jekt be reits nach 46 Mo na ten. Die Ach se Dobusch-Scharinger wur de bei die ser Um fah rung auch mit der sym bol - trächtigen Benennung des Mona-Lisa-Tun - nels nach den Gat tin nen Mo ni ka Do busch und Anneliese Scharinger besiegelt. Den tiefenpsychologischen Sinn, warum Tunnels immer nach Politikergattinnen benannt werden, hat wohl niemand hinterfragt Wem gehört die Stadt? Be gon nen hat der Ein fluss der schwar - zen Bank auf die rote Stadt schon Ende der 80er Jah re, als die Stadt Linz von Raiff - ei sen das Areal für das heu ti ge De sign-cen - ter das von der ÖVP jah re lang ge for dert schließ lich für mehr als eine Mil li ar de S der Wirt schaft fak tisch zum Ge schenk ge macht wur de er wor ben hat und Raiff ei sen da für eine Ver tre tung in der DC-Ge sell schaft er - hielt. Bei der Gestaltung des Europaplatzes und Südbahnhofmarktes wurden bereits fragwürdig-markante städtebauliche Akzente unter Federführung von Raiffeisen gesetzt, die ihre Fort set zung beim In du strie - park Petzoldstraße und der Verbauung der Hefefabrik in Urfahr finden. Ähnliches steht der Stadt beim Neu bau des Bahn ho fa reals bevor, wo Raiffeisen ebenfalls beteiligt ist. Scharinger hat sich bereits angeboten, den Blumauerplatz umzugestalten, wobei aller - dings die vor läu fig auf Eis ge leg te Ver le gung des Unfallkrankenhauses ein Hindernis dar - stellt. Die Stei ge rung des Markt an teils von Raiff ei sen im Raum Linz von derzeit 25 auf 35 Prozent in den kommenden fünf Jahren rundet diesen Einfluss nach dem Motto Meine Stadt, meine Bank ab. Voll die Fin ger drin hat Raiff ei sen auch an der Lin zer Johannes-Kepler-Universität, wo Scha rin ger so ne ben bei als Lek tor tä tig ist und im Uni ver si täts bei rat sitzt. Das im Oktober 1997 eröffnete und gemeinsam mit der CA gesponserte Bankengebäude ist ein augenscheinlichem Symbol dafür, wie das Finanzkapital zunehmend die Freiheit der Leh re be stimmt, wo von etwa das in die sem Zusammenhang eingerichtete Forschungs - institut für Bankenwesen zeigt. Die offen - sichtlich am Fließband erstellten Studien des als Handwerksburschen des Kapitals bekannten Institutsvorstandes und Universitätsprofessors Friedrich Schneider im Auftrag von Industriellenvereinigung, Wirtschafts kam mer etc. sind offensichtliche Gegenleistungen.

7 Wem gehört das Land? Seite 7 Eine Hand wäscht die andere Scharinger höchstselbst sitzt mittlerweile in rund 30 Auf sichts rä ten nach dem Mot to Ver trau en ist gut, Kon trol le ist bes ser. Das Auf sichts rats man dat in der seit dem Bör sen - gang 1995 nur mehr teil wei se ver staat lich - ten VA-Stahl AG war si cher nicht ab träg lich, dass Raiffeisen die Vermögensverwaltung der milliardenschweren Kriegskasse des Stahlunternehmens für den Kepler-Fonds an Land zie hen konn te. Als be son ders pi - kant kann ge wer tet wer den, dass Bgm. Do - busch an kün dig te, dass die SPÖ in den Auf - sichts rat der durch Fu si on von ESG und SBL gegründeten Linzer Holding niemand geringeren als Scharinger delegieren wird die ÖVP hatte bekanntlich gegen diese Fusion gestimmt. Im Wirtschaftsforum der RLB wiederum sit zen so nam haf te SPÖ-Grö ßen wie Bgm. Dobusch, SBL-Chef Alois Fro schau er, Vo - est-betriebsratschef Hel mut Ober christl und die der SPÖ zuzurechnenden Direktoren Pe ter Stra ham mer (VA-Stahl) und Gün ther Schwarz (Agro linz). So wäscht eine Hand die an de re. Dass auch der im Juli 2000 mit einer antisemitischen Äußerung ( Die Juden trei ben s noch so weit, bis sie wie der eine am Deckel kriegen. ) hervorgetretene Un - ternehmer Hans Asamer und ehemaliger ÖVP-Bürgermeister von Ohlsdorf dort sitzt brauch hin ge gen nicht zu ver wun dern zum Aus gleich sitzt schließ lich Ludwig Scharinger im Aufsichtsrat der Asamer-Huf - nagl AG. Wenn der Generaldirektor Scharinger im Ge spräch wir sagt und das tut er meis - tens dann gilt es für den Ge sprächs part ner zu prü fen, wen er da mit meint, be rich tet das Wirtschaftsblatt voller Bewunderung für den dynamischen Raiffeisen-Macher Scharin ger: Meint er die Bank, das Land, die Un - ternehmen, die Wirtschaftskammer oder die Industriellenvereinigung. Um zu der schlichten Schluss fol ge rung zu kommen Meist meint er sich. Leo Furt leh ner, Sep - tem ber 2000 [2002] Raiff ei sen und die Po li tik: Viel ma chen für das Land Ein Vorgarten als Geburtstagsgeschenk? Lau ter Zu fäl le: Im Ok to ber 2002 wird die Raiff ei sen Lan des bank OÖ (RLB) ihr neu - es Finanzdienstleistungszentrum eröffnen. Am 19. Oktober 2002 feiert Raiffei - sen-boss Ludwig Scharinger seinen 60. Geburtstag. Der Linzer Gemeinderat be - schloss prä ven tiv be reits am 4. Juli die Ver lei hung des Eh ren rin ges für Scha rin ger. Bis zum Herbst soll auch die vom Gestaltungsbeirat abgesegnete Umgestaltung der ORF-Kreu zung vor der Raiff ei sen-zen tra le fer tig sein. Und der ÖVP ler Scha rin ger ist ein Stu dien freund des SPÖ-Bür ger meis ters Franz Do busch. Ein Baum - und was dahinter steckt Für Auf re gung sorgt ein Baum, kon kret eine 100jäh ri ge Lin de, die im Zuge der Um - ge stal tung der Kreu zung wei chen soll. Raiff - ei sen gibt sich groß zü gig und fi nan ziert die Hälf te der 2.2 Mio. Bau kos ten, spen det für 14 umgeschnittene Bäume 25 neue und lockt mit der Ver grö ße rung der Grün flä che von bis her auf ei ner Ver kehrs in sel un - zugänglich gelegenen auf künftig Quadratmeter zugänglichen Grünflächen, die freilich zufällig ein idealer Vorgarten für die Raiffeisen-Zentrale sind. Grü ne und FPÖ ha ben sich des The mas bemächtigt und die Medien transportieren es bereitwillig - zumindest solange nicht hinter lau ter Bäu men je ner Wald sicht bar wird, um den es ei gent lich geht, näm lich die von der KPÖ seit Jahren kritisierte zunehmende Verfilzung der Linzer Kommunalpolitik mit dem schwarzen Raiffeisen-Konzern. Bür - ger meis ter Do busch weist den Vor wurf von Packelei und Verhaberung vehement zurück: Das ist al les lä cher lich. So eine Vor - gangsweise würde primitives Denken vor - aus set zen. Und ge gen über der FPÖ - die offensichtlich bei der schwarzroten Raiffeisen-Kooperation zu kurz gekommen ist - will er seine Beißhemmung ablegen. Wem gehört die Stadt? Mittlerweile gibt es kein nennenswertes grö ße res Pro jekt in Linz, bei dem nicht Raiff - ei sen sei ne Fin ger drin hat: Be gon nen hat diese Kooperation mit dem Verkauf des Areals für das De sign-cen ter und ei ner Be - tei li gung von Raiff ei sen an der DC-Be triebs - ge sell schaft Ende der 80er Jah re. Die Er - rich tung der Um fah rung Ebels berg als Pri - vate Public Partnership (PPP) wurde mittlerweile sogar vom Landesrechnungshof we gen 36,5 Mio. zu ho her Zin sen be män - gelt und als gu tes Ge schäft für Raiff ei sen auf Kos ten der Stadt be wer tet. Die Bank hat si cher kein schlech tes Ge schäft ge - macht, meinte ÖVP-Baulandesrat Hiesl süffisant in Richtung seines ÖVP-Partei - freundes Scharinger. Aktuelle Projekte mit Raiffeisen-Beteiligung in Linz sind der Neu bau des Bahn ho fa - reals (um 317 Mio. ), des Un fall kran ken hau - ses ( Qua drat me ter um 200 Mio. mit Alpine-Mayreder und VAMED), des Lenaupark-Komplexes, der Hefegründe (214 Wohnungen, Büros und 214 Tiefgaragen - plät ze auf Qua drat me tern um 43.6 Mio. ) um nur ei ni ge zu nen nen. Scharinger - in Insider-Kreisen als Killer - patriot und Luigi Moneti apostrophiert - hat wie der holt In ter es se für den Kauf der bundeseigenen WAG und der städtischen GWG an ge mel det, die er mit GI WOG, gwb und Wohnungsfreunde zu einem Wohnungs kon zern mit rund Woh nun gen verschmelzen möchte. Scharinger will die Mieter nicht irgendwelchen Immobilienhaien über las sen - klar dass im mer nur die an - de ren die Haie sind. Der schwarze Moloch Die Raiffeisenlandesbank OÖ (RLB) ist die Dachorganisation von 127 Raiffeisenban ken in Ober ös ter reich mit 452 Bank plät - zen, die Um wand lung in eine Ak tien ge sell - schaft wird dis ku tiert. Die RLB weist laut trend für das Ge schäfts jahr 2001 bei ei ner Bi lanz sum me von 11,4 Mrd. Euro ei nen Ge - winn (EGT) von 39,9 Mio. Euro auf und ist damit die siebtgrößte Bank Österreichs und die größte aller Länderbanken. 73 Prozent der Top 1000 und 56 Pro zent der Top 2000 der oö Unternehmen kooperieren mit Raiff - eisen. In Oberösterreich betreut Raiffeisen Kun den (Markt an teil 45 Pro zent), in den Oberösterreich-Häusern in Wien 1.837, in Bay ern und in Tsche chien Kunden. Für die gehobene Kundschaft bietet die Pri vat Bank AG als Toch ter der RLB Lei - stungsschwerpunkte für die Bereiche Er - ben/schen ken/stif ten ab 2.5 Mio. an. Eine schmäh li che Ab fuhr er litt die RLB frei lich mit ihrer dem ländlichen Milieu geschuldeten Aus le gung, dass die Um schrei bung von bis - lang an ony men Spar bü chern durch die blo - ße Bekanntgabe des Losungswortes erfol - gen könne: Das Finanzministerium stellte klar, dass die Rechts nach fol ge durch Schen kung, Erb schaft oder Voll macht nach - ge wie sen wer den muss, wenn nicht der Erstkunde vorspricht. Während GD Scharinger die Expansion des schwar zen Mo lochs ger ne als Boll werk gegen den Ausverkauf darstellt, kooperiert Raiffeisen eng mit dem Auslandskapital, etwa mit dem Passauer Medienkonzern Kapfinger bei der medialen Erschließung Südböhmens. Während das offizielle Ober - österreich gegen Temelin wettert, agiert Raiff ei sen durch den Er werb von An tei len an den tschechischen Energieunternehmen JCE, JME und JCP als Platz hal ter für die landeseigene Energie AG (EAG) bei der Verwertung des verteufelten Atomstroms. Geplant ist diese Beteiligungen der EAG im Ab tausch für de ren 6.4 Pro zent An teil an der EVN abzutreten. Überall die Finger drin Die sich auf ein dich tes Netz von ört li -

8 Seite 8 Wem gehört das Land? chen Raiffeisenkassen stützende Raiffeisen-Landesbank verfügt vielfach verschachtelt be reits über rund 370 Be tei li gun gen im Aus maß von 336 Mio. Euro und ei nem Er - trag von 42,2 Mio. Euro (2001) in ei nem 300-km-Aktionsradius, der bis München, Nürn berg, Prag, Wien und neu er dings Ljublja na reicht, wo Scha rin ger für den US-Konzern Western Wireless (tele.ring) das drit te Hand ynetz in Slo we nien fi nan - ziert. Da bei kommt Scha rin ger frei lich zu - nehmend den sieben anderen Raiffeisen-Lan des ban ken in die Que re, denn for - mal gilt weiterhin das Regionalitätsprinzip. Wir se hen, wie Scha rin ger bei uns he rum - hirscht, kommentierte der Salzburger Raiff - eisen-chef Holztrattner die Situation. Scharin ger treuherzig: Wir brechen nicht in fremdes Gebiet ein, wir begleiten unsere Kunden. Im Wach sen sind auch die In du strie be tei - li gun gen, ein Hemm nis da bei ist die Um satz - gren ze von 218 Mio. für Steu er er leich te - run gen, die Scha rin ger zu Fall brin gen will um mit einem geplanten Industriefonds auch bei Konzernen wie Böhler-Uddeholm und Telekom günstig einzusteigen. Allein am Stand ort Linz ist die RLB beim In du strie - park, Passage City Center, voestalpine (An - teil mittlerweile 7 Prozent), VA-Intertrading, Hypo, OÖ Ver si che rung, GI WOG, gwb und Wohnungsfreunde beteiligt. Gemeinsam mit Ex-Finanzminister Androsch (SPÖ) erwarb Raiffeisen die Salinen AG, die wiederum am Rüstungsunternehmen Fischer Advanced Composite Components (FACC) in Ried und der Dachstein AG beteiligt sind. Weiters besitzt Raiffeisen Anteile bei Landesverlag, Therme Geinberg, gemdat, efko, Ost. Pen sions fonds, OÖ Bau land AG, Vivatis, GIG, Wasserdienstleistungs GmbH, Raiffeisen-Zentralbank (RZB) und Hypo Salzburg. Die Errichtung des Softwareparks Ha gen berg (bis her 37 Mio. ) wur de zur Hälf - te fi nan ziert, eine Ver dop pe lung des oö Si li - con Val ley auf IT-Arbeitsplätze ist ge - plant. Mit der Über nah me der in sol ven ten Reisewelt wurde Raiffeisen Marktführer bei den Reisebüros in Oberösterreich. Nutznießer der Deregulierung Raiffeisen profitiert vom wachsenden Druck auf die Deregulierung öffentlicher Auf ga ben und rühmt sich mit 240 Pro jek ten der Private Public Partnership im Umfang von 1.2 Mrd. Euro als Wohl tä ter für die öf - fentliche Hand. Raiffeisen profitiert auch von der Schlie ßung von 638 Post äm tern, weil sich da durch das Bank ge schäft von den ver - lorengegangenen PSK-Filialen im länd li - chen Raum fast zwangs läu fig zu den Raiff - eisenbanken verlagert. Angeboten hat Scharinger bereits den Ausbau der Pyhrn-Bahn (400 Mio. ) und ge mein sam mit der Bauholding von Hans-Peter Haselsteiner der Autobahnen als PPP-Projekte zu übernehmen und hat die Europäische Investi tions bank über den Bahnausbau von Stettin (Polen) nach Koper (Slowenien) um 870 Mio. kontaktiert Eine angeborene Bauernschläue hat Scharinger bislang davor bewahrt in den Strudel riskanter Firmenexpansionen mit anschließender Pleite zu geraten. Bei Groß - pleiten wie Steiner Industries, Libro, Lohber - ger oder Kritz ky war Raiff ei sen nicht in vol - viert. Und auch den lau ten Ruf von Sport, Po li tik und Me dien als Spon sor des ma ro - den LASK einzusteigen hat Raiffeisen bislang mit dem Ar gu ment Wir för dern nur Ge - winner widerstanden. Abgewunken hat Raiff ei sen auch beim Rüc kkauf der Ama - deus-buchhandlungen des insolventen Li - bro-konzerns, die vor ei ni gen Jah ren vom Landesverlag an Libro verkauft wurden. Und kei nes wegs als Ret ter agier te Scha rin - ger beim monatelangen Tauziehen um den Verkauf der Linzer Maximarkt-Kette (950 Ar - beits plät ze) durch die Raiff ei sen Ware Aust - ria (RWA), bei dem letzt lich der Spar-Kon - zern das Ren nen mach te. Als die schwarz - blaue Regierung die unsozialen Studiengebühren einführte, bot Raiffeisen flugs günstige Kredite für Studierende an. Vom ursprünglichen Genossenschaftsgedanken Raiffeisens ist nicht viel geblieben Viel für das Land machen... Die wachsende Verfilzung der SPÖ-re - gier ten Stadt Linz mit dem schwar zen Raiff - ei sen-kon zern ist po li tisch mehr als pi kant. Man hat den Ein druck, dass in Linz zu neh - mend alle wesentlichen Entscheidungen über die rot schwar ze Ach se Dobusch-Scharinger ge trof fen wer den. Nicht nur der Eu ro - pa-platz bei der Raiffeisen-Zentrale, sondern ganz Linz wird da mit im mer mehr zur Raiffeisen-City und damit dem Finanzkapital un ter wor fen. Dass die Stadt Linz laut Voranschlag 2002 von den inländischen Banken die meisten Darlehen an Raiffeisen schuldet, verwundert nicht weiter. Zum Dank dür fen SPÖ-Grö ßen wie Bgm. Do - busch, Linz-AG-Direktor Froschauer, Vo - est-betriebsrat Ober christl und AK-Direktor Peischer im Raiffeisen-Wirtschaftsforum ihren Senf dazugeben hat Raiffeisen gleichermaßen in Wahl zei tun gen von ÖVP und SPÖ in se riert und damit demonstrativ seine Bedeutung für die Po li tik dar ge stellt. Wir sind halt in ei ner Po si ti on, in der wir für das Land viel ma chen kön nen, heißt das dann im O-Ton Scha rin - ger. Und LH Püh rin ger be stä tigt die Rol len - verteilung umgekehrt: Leisten Sie sich das ein mal: Vom Scha rin ger eingeladen - und nicht kommen. Die OÖN ver kün de ten mit ei nem Rüc - kgriff auf Scharingers Studienjahre dessen Cre do Nur wer so zial denkt, kann ein gu ter Chef sein. Prak tisch schaut das so aus, dass man Raiffeisen-Angestellte als au - thentische Werbeträger posieren lässt. Ho - no rar gibt es da für nicht. Da für dür fen die Models unterschreiben, dass sie während der laufenden Werbekampagne Raiffeisen nicht ver las sen, was ei nem mehrmonatigen Kündigungsverzicht entspricht Leo Furt leh ner, ooe.kpoe.at, Sep tem - ber 2002, Pompöse Herrschaftsarchitektur ganz nach dem Geschmack des Raiffeisen-Chefs: Das Lan des dienst lei stungs zen trum in Linz ist ein PPP-Projekt.

9 Wem gehört das Land? Seite 9 [2004] Aus der Raiff ei sen-welt und ih res Ma chers Lud wig Scha rin ger Man muss flexibel sein, sehr flexibel... Uns kann nichts mehr brem sen strahl te GD Lud wig Scha rin ger bei der Ver kün - dung der Um wand lung der Raiff ei sen-lan des bank Ober ös ter reich in eine Ak tien ge - sellschaft, ein Schritt den schon früher das Spitzeninstitut Raiffeisen-Zentralkasse (RZK) und die Raiff ei sen-lan des ban ken Wien-Nie der ös ter reich so wie Ti rol voll zo gen ha ben. Ei gen tü mer der neu en AG sind die 125 formal selbständigen oö Raiffeisenbanken, die un ter dem Dach der RLB Hol ding-ge - nos sen schaft und der RLB Ver bund-ge nos - senschaft angesiedelte AG verschafft dem als Alleinherrscher agierenden Scharinger noch mehr Be we gungs frei heit auf den Ka pi - tal märk ten weit über das Stamm land Ober - österreich hinaus. Dementiert wird derzeit ein Börsengang der neu en AG, was frei lich nichts be sagt, wur de doch ein Jahr zu vor An fang 2003 auch die Um wand lung in eine AG noch als Blödsinn heftig zurückgewiesen. Schon im Mai 2003 kolportierte das Wirtschaftsblatt Pläne zur Bildung einer Mittelstands-Finanzierungsgesellschaft namens Öster - reich-investment AG als Konkurrenz zur staatlichen ÖIAG und dem Beteiligungsimpe ri um der Bank Aust ria, mit wel cher sich Scha rin ger stets im har ten Clinch be fin det und de ren Trou bles im Ge fol ge der Kri se der BA-CA-Mutter, der bayrischen HypoVer - einsbank er genüsslich kommentiert. Ein guter Riecher und einige Sicherheitsgurte Wäh rend an de re Ban ken eher im Hin ter - grund agieren, zelebriert Raiffeisen-Chef Scharinger ein umfassendes Selbstbewusst sein, das alle an die Wand spielt und setzt auf sei nen gu ten Rie cher und auf ei ni - ge Sicherheitsgurten. Wir leben momentan mit der Genossenschaftsstruktur ganz gut, sieht Scha rin ger eine Stär ke der RLB. Auch die Verfilzung der Bankengeschäfte mit öf - fentlichen Infrastrukturaufgaben etwa im Rahmen von PPP-Geschäften ist zwei fel los ein Schutz, denn soll te ein Vor ha ben wirk - lich schief ge hen, dann hängt die öf fent li che Hand mit drin und es wäre nicht zum ers ten Mal, dass mit Steu er gel dern sa niert wird. Dass die RLB bis lang von grö ße ren Tur - bu len zen ver schont blieb, hängt wohl auch mit einer bestimmten Vorsicht zusammen. So setzt Scha rin ger be wusst da rauf im mer zwei Geschäftsführer einen Marktmann und einen Internisten einzusetzen und bei allen Vorhaben ein Worst Case -Szenario als äu ßers te Gren ze für die Ri si ken zu kal - kulieren. So konnte sich Raiffeisen rechtzeitig vor der Mega-Plei te von Stei ner In du - stries zurückziehen, verkaufte die Libro-An - teile und über nahm um ge kehrt die spä ter zu Vivatis umgewandelte AMF über eine Stiftung und den Fas sa den bau er GIG als Schnäpp chen. Und die 1995 ge grün de te Stiftung für Standorterhaltung bezeichnet Scharinger ebenso wie die 2000 gegründete Stiftung für Zukunftssicherung als wasser - dicht, weil nicht zum Konsolidierungskreis der Bank gehörend. Bleierner Mantel aus Innovation und Dynamik Die Raiffeisenlandesbank Oberöster - reich glänzt mit 20 Prozent Eigenmittelanteil (das sind 1,7 Mrd. Euro) als eine der stärks - ten Ban ken Ös ter reichs, mehr als Kommerz- und Privatkunden und einer Cost Income Ration (Kosten am Ertrag) von 54,5 Pro zent markt üb lich sind 69 Pro - zent und ver spricht den Ak tio nä ren für 2003 eine Aus schüt tung von 12.4 Mio. Euro, für heu er eine Di vi den de von Pro zent auf das No mi na le von 64 Mio. Euro. Mit Hin - weis auf den von Fi nanz mi nis ter Gras ser als Gegenleistung für das großzügige Sponsoring seiner Website durch die Industriellenver ei ni gung von 34 auf 25 Pro zent ge senk - ten Körperschaftssteuer will Raiffeisen deut - sche Betriebe nach Oberösterreich holen und bie tet sich im Län der drei eck Bay ern, Oberösterreich und Tschechien für PPP-Projekte (Private Public Partnership) für Infrastrukturinvestitionen an. Scha rin ger nennt das Mo dern Ban king, er will nicht auf Kun den war ten, son dern drängt sich die sen auf. Die von Raiff ei sen betriebene Politik von gehorsamen Me - dien wie dem selbst er nann ten Lan des - haupt blatt na mens OÖN oder der dem Passauer Kapfinger-Medienkonzern ge hö - renden Rundschau als Innovation und Dyna mik ver kauft legt sich frei lich im mer mehr wie ein blei er ner Man tel über das Land. Wenn der Linzer SPÖ-Gemeinderat Man fred Fadl an ge spro chen auf die Rea li - sierung des Bahnhofumbaus meint Der Lud wig wird s schon rich ten und der ÖAAB-Arbeiterkammervize Hel mut Feil - mayr angesprochen auf innerparteiliche Dif - fer en zen er klärt Wenn s mich nicht mehr freut, rede ich mit dem Lud wig we gen ei nes ge schei ten Jobs, dann skiz ziert dies die Stim mung im Lan de hin rei chend. Dazu ge - hört auch, dass der ÖVP-Ban ker Scha rin ger am Wahl abend des 28. Sep tem ber 2003 de - monstrativ zu den roten Wahlsiegern LHStv. O-Ton Ludwig Scharinger seine schwarzen Jünger: In ei nem klei nen Land wie Ös ter - reich ist die Welt des Gel des und der Ban ken von der Welt der Po li tik fast nicht zu tren nen. Ein er folg rei cher Ban kier muss auch die Welt der Po li tik ver ste hen und sich in ihr be haup ten kön nen. Lud wig Scha rin ger ist das po - li ti sche Le ben nicht fremd, ganz im Ge gen teil, er weiß, wie wich tig die Po - litik ist, um jene Rahmenbedingungen zu be kom men, die man braucht, um erfolgreich arbeiten zu können. In der Zeit, als es noch gro ße ös ter rei chi - sche Ban ken in Wien gab, war für vie - le Ban ker die Po li tik nur ein Le hen ge - ber, um beruflich Karriere machen zu können. Scharinger jedoch hat er - kannt, dass die Po li tik ein Part ner, ein Ge schäfts part ner sein muss, und hat daher innovative Produkte, wie zum Beispiel Privat Public Partnership ent - wickelt, angeboten und umgesetzt. Das ist Lud wig Scha rin ger, der Po li ti - ker. Claus Raidl Die Schutzheiligen. Heiliger Flori - an, Heiliger Severin, Heiliger Leopold drei Schutz hei li ge des Lan des Ober - ös ter reich. Doch halt: Ist da nicht ei ner vergessen? Richtig der heilige Ludwig fehlt in die ser Auf zäh lung! Auch wenn er nicht Hei li ger ist und dies auch nie be an sprucht hat, ein Not hel - fer ist er al le mal. (...) Und so ist bei je - dem größeren Infrastrukturvorhaben im Lan de ob der Enns ein Mann so fort in aller Munde: Ludwig Scharinger. (...) Lud wig als deus ex ma chi na!. Chris toph Leitl, WKÖ-Präsident

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