LEITFADEN ARBEITEN MIT KENNZAHLEN VON URS SCHAFFER

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1 LEITFADEN ARBEITEN MIT KENNZAHLEN VON URS SCHAFFER Copyright by Urs Schaffer 7/2007

2 INHALTSVERZEICHNIS 1. Einleitung 2. Der Umsatz 3. Die Prime Cost (68-70% Regel) 4. Die Miete 5. Der Stuhlumsatz 6. Umsatz pro Gast 7. Fixe und variable Kosten 8. Der Cash Flow 9. Das Eigenkapital 10. Die Liquiditätsplanung 11. Die Erfolgsrechnung 12. Die Bilanz 13. Der Businessplan 14. Ueber die Banken 14.1 Standpunkt der Bank 14.2 Oben einsteigen 14.3 Transparent bleiben 14.4 Die eigenen Zahlen kennen 14.5 Das Wichtigste zum Schluss 15. Unternehmensfinanzierung / Gesellschaftsformen 16. Treuhänder / Berater / Spezialisten 16.1 Einleitung 16.2 Treuhänder 16.3 Unternehmensberater 16.4 Spezialisten 16.5 Zusammenfassung

3 1. EINLEITUNG Um erfolgreich einen Betrieb oder eine Abteilung zu führen, müssen Sie Ihre Zahlen im Griff haben, da führt kein Weg daran vorbei. Es gibt drei Gründe für die hohe Konkursrate in unserer Branche: Falsche Finanzierung (d.h. viel zu viel Fremdkapital), kein klares Konzept und mangelnde bis keine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse. Wussten Sie übrigens, dass acht von zehn neuen Betrieben innerhalb von fünf Jahren wieder vom Markt verschwinden. Und von den verbleibenden wiederum acht von zehn in den nächsten fünf Jahren! Gibt einem zu denken - nicht wahr? Die Zahlen im Griff zu haben, ist viel einfacher, als Sie meinen. Basierend auf der Pareto-Regel, müssen Sie (vorerst) nicht alle Zahlen im Griff haben, sondern nur einige wenige, aber die dann ganz! Machen Sie übrigens nie, nie den Fehler, auf den Spartrip zu verfallen! Wenn Sie sparen wollen, müssen Sie Ihren Betrieb schliessen, dann haben Sie einen Spareffekt von 100%. Ich habe lange über dieses Zitat von Klaus Kobjoll nachgedacht, und es ist wirklich so. Schauen Sie, das kapitalistische System basiert auf Wachstum, auf Expansion. Wenn Sie nun Sparen zur Unternehmensphilosophie erheben, verhalten Sie sich gegen das System. Es ist dasselbe wenn Sie Poker mit den Regeln von Halma oder Schnipp-Schnapp spielen würden. Natürlich optimieren Sie laufend die Kosten. Aber statt jedes Mal einen Tobsuchtsanfall zu bekommen, wenn das Licht im Keller brennt, können Sie zum Beispiel Bewegungsmelder installieren, oder nicht? Eine Ausnahme der Sparregel gibt es. Wenn zum Beispiel Ihr Umsatz zusammenbricht, ist Krisenmanagement angesagt. Sie müssen sofort von den Kosten runter, aber gleichzeitig dafür sorgen, dass sich die Situation schnell ändert. Das ist Management!

4 2. DER UMSATZ Der Umsatz MUSS wachsen! Neben der Jahresteuerung sollten ungefähr 3% Realwachstum avisiert werden. Das würde heissen, dass Sie Jahr für Jahr ungefähr 5% wachsen müssen. 2% Teuerung und 3% Realwachstum. Stagniert Ihr Betrieb längere Zeit oder bleibt er sichtbar unter diesen fünf Prozent, wird es Ihren Betrieb nicht mehr lange geben. Brutal, finden Sie? Mag sein, aber das sind die Spielregeln des Spieles Kapitalismus, und dieses Spiel haben Sie gewählt. Dieses Wachstum zu erreichen, ist an sich wirklich nicht schwierig. Lesen Sie noch einmal die Kapitel Foodmarketing und Angebotsplanung. Zudem müssen Sie natürlich mindestens zweimal pro Jahr Ihre Preise unter die Lupe nehmen und entsprechend der Teuerung anpassen. Aber natürlich nicht linear! Machen Sie es da, wo es am meisten bringt, denken Sie immer an die Pareto-Regel. Schauen Sie, alles wird teurer, auch wenn die Werbung etwas anderes verspricht. Warum dann nicht auch Sie? Es ist sehr viel sinnvoller, die Preiserhöhungen in zwei Portionen, wie oben besprochen, weiterzugeben als jahrelang nichts zu tun, um dann plötzlich massiv aufschlagen zu müssen. Ein weiteres leidiges Thema ist die Mehrwertsteuer. Wenn die Steuer aufschlägt das wird sie so sicher wie das Amen in der Kirche, dann müssen Sie natürlich diese sofort weitergeben. Am gleichen Tag! Lassen Sie sich niemals auf Mehrwertsteuerdiskussionen mit den Gästen ein. Die Steuer ist eine Abgabe und hat mit Ihren Preiskalkulationen nicht das Geringste zu tun!

5 3. DIE 68-70% REGEL Es gibt eine goldene Regel, und die ist sehr, sehr wichtig. Ihre Warenkosten und die Lohnkosten dürfen 68-70% vom Umsatz nicht überschreiten niemals! Wobei noch gesagt werden muss, dass bei den Lohnkosten die Sozialabgaben und der Unternehmerlohn inbegriffen sein müssen. Diese Regel ist auch die Basis der Budgetierung und von Betriebsvergleichen. Vergleichen Sie niemals nur Lohnkosten oder Warenkosten, sondern immer beide Kostenfaktoren zusammen. Je nach Konzept kann ein Betrieb etwas höhere Lohnkosten bei tieferen Warenkosten haben und umgekehrt. Es ist mir auch bewusst, dass Umfragen bestätigen, dass obige Kennzahl im Schnitt bei 75% liegt! Aber zwei Drittel aller Restaurants in der Schweiz schreiben rote Zahlen, vermutlich wird es in Deutschland ganz ähnlich sein. Jetzt wissen Sie auch, warum. Noch einmal: Halten Sie obige Kennzahl unbedingt ein ausser Sie haben ein Erbe zu verprassen! Ich garantiere Ihnen mit 100%iger Sicherheit, wenn Ihr Umsatz wie besprochen wächst und Sie die 68-70% Regel einhalten, kann Ihnen fast nichts mehr passieren, Ihr Betrieb wird Gewinn abwerfen. Warum schreibe ich fast? Das erfahren Sie gleich im nächsten Kapitel! 4. DIE MIETE Das fast bezieht sich auf die Miete. Die Miete, die Sie mit einem Restaurant bezahlen können und sollten, liegt bei 6-8% des Umsatzes. Wobei für mich die 8% schon das Höchste der Gefühle darstellen! Wenn Sie mehr bezahlen, verdienen Sie nichts mehr, so einfach ist das nämlich! Ich weiss, dass auf dem Markt natürlich Mieten von 10, 11, 12% und noch mehr verlangt und bezahlt

6 werden. Es gibt aber kaum eine Branche, wo die Konkursrate so hoch ist wie in der unsrigen. Seit dem Wegfall der Bedürfnisklausel in vielen Kantonen korrigierte sich auch der Immobilienmarkt nach unten. Mit etwas Geduld kann man sehr schöne Objekte für Mieten zwischen 6 und 8% finden. Denken Sie immer daran: Jedes Prozent Miete, das Sie mehr bezahlen, schmälert Ihren Gewinn um genau Sie ahnen es 1 Prozent! So, wenn Sie nun den Umsatz im Griff haben, die 68-70%-Regel einhalten und die Miete sich im Bereich der besagten 6-8% bewegt, werden Sie immer gutes Geld verdienen. Sie sehen, mit nur drei Zahlen haben Sie Ihren Laden mehr als im Griff Sie managen Ihn perfekt! Zur betrieblichen Umsatzgrösse nur dies: Ihr Betrieb sollte mindestens eine Million Umsatz bringen. Darunter ist im wörtlichen Sinne das Betteln versäumt! 3% Gewinn von einer Million ist einfach mehr als 3% von einer halben Million. Nicht wahr? Ich möchte mit Ihnen nun noch einige Kennzahlen besprechen, damit werden Sie zum betriebswirtschaftlichen Vollprofi. 5. DER STUHLUMSATZ Diese Kennzahl ist sicher eine der wichtigsten. Sie errechnet sich wie folgt: Umsatz durch Tage durch Stühle, und das, was dabei rauskommt, ist der Umsatz, den Sie pro Tag pro Stuhl erzielen. Es ist nämlich nicht so wichtig, wie viel Plätze Ihr Lokal hat, sondern es ist wichtig, dass Sie möglichst viel Umsatz pro Platz und Tag erzielen. Lieber einen kleineren Betrieb mit hohem Stuhlumsatz als einen grossen Betrieb, wo viele leere Stühle herumstehen. Sie werden im ersteren Fall viel effizienter, mit tieferen Fixkosten arbeiten können. Small is beautiful, haben Sie sicher auch schon mal gehört.

7 Der Stuhlumsatz bildet auch die Basis der Budgetierung. Es ist gedanklich viel einfacher, sich zu überlegen, wie man den Stuhlumsatz um zwei Franken steigern kann (liegt doch allemal drin nicht wahr?), als mit Zehntausenden von Franken zu jonglieren. Frage an Sie: Wann haben Sie zum letzten Mal CHF in bar (!) in den Händen gehabt? Eben. Sehen Sie den Unterschied? 6. UMSATZ PRO GAST Der Umsatz pro Gast errechnet sich wie folgt: Umsatz durch Anzahl der Gäste. Die Anzahl der Gäste ersehen Sie auf Ihrer Kassenstatistik. Diese Kennzahl sagt viel über die Entwicklung des Marktes aus. Es ist nämlich ein riesiger Unterschied, ob Sie mehr Umsatz mit mehr Gästen erzielen oder ob Sie mehr Umsatz mit einer höheren Durchschnittskonsumation erzielen. Den ersten Fall würde ich unter allen Umständen, langfristig betrachtet, bei weitem vorziehen. Er würde auf einen gut positionierten Betrieb mit einem gesunden Wachstum hindeuten. Es ist mir auch klar, dass die Erfassung der Gästeanzahl nicht immer stimmt. Viele Betriebe eröffnen zum Beispiel für das Morgengeschäft einen Tisch mit einem Gast auf der Kasse. Der gesamte Morgenumsatz läuft nun über diesen einen Gast. Aber wissen Sie, was? Wenn eine Kennzahl immer gleich falsch errechnet wird, stimmt die Folgerung trotzdem, die ich daraus ziehen kann, die Zahl ist trotzdem interpretierbar. Aber die Betonung liegt auf immer gleich falsch, nicht einmal so und das andere Mal anders. 7. FIXE UND VARIABLE KOSTEN Sämtliche Kosten können Sie in diese beiden Kategorien einteilen. Fixe Kosten sind immer umsatzunabhängig, wie zum Beispiel ihr Zeitungsabonnement oder die Versicherungen.

8 Variable Kosten sinken und steigen mit dem Umsatz, wie zum Beispiel der Warenverbrauch in der Küche. Wenn der Küchenumsatz steigt, steigt logischerweise auch der Küchenwarenaufwand. Ausgenommen, Sie haben einen kleinen David Copperfield in der Küche. Variable Kosten müssen daher immer in Prozent zum Umsatz ausgewiesen werden, um interpretiert werden zu können. Wenn der Buchhalter Ihnen eine Erfolgsrechnung ohne Prozentangaben gibt, wechseln Sie ihn aus (den Buchhalter) sofort! Die Prozente zeigen immer, ob das Management den Betrieb im Griff hat oder nicht. Wenn Sie sparen müssen (Krisenmanagement), setzten Sie logischerweise den Rotstift immer bei den Fixkosten an. Ist eigentlich logisch - oder nicht? Hier noch ein Gratistipp. Wenn Sie eine Firma gründen, müssen Sie immer die Fixkosten so tief wie möglich halten. Fahren Sie einen Klein(st)wagen, und verzichten Sie auf teure Büroeinrichtungen. Grosse Autos und luxuriöse Büros können Sie sich leisten, NACHDEM Sie das Geld verdient haben! Hier ein weiterer Gratistipp, diesmal von Bodo Schäfer: Sie sollten niemals ein Auto kaufen (leasen sollten Sie es sowieso nie), das mehr als drei Monatslöhne kostet. Alles, was darüber liegt, können Sie sich (noch) nicht leisten. Sie sehen, es gibt auch Kennzahlen im Privatbereich. 8. DER CASHFLOW Unter dem Cashflow versteht man, etwas vereinfacht gesagt, den Gewinn plus die Abschreibungen. Da der Gewinn durch die Abschreibungen beeinflusst werden kann (Sie sehen jetzt hoffentlich, wie wichtig ein guter Buchhalter ist), ist er alleine nicht aussagekräftig. Ein gesundes Unternehmen kann eben die nötigen Abschreibungen vornehmen. Um das Unternehmen nun klar bewerten zu können, gibt es eben die Kennzahl Cashflow. Ein gesunder Betrieb wird bestrebt sein, in etwa den Cashflow wieder in den Betrieb zu reinvestieren.

9 Wenn Ihnen das alles etwas spanisch vorkommt, lassen Sie sich das Ganze von Ihrem Treuhänder mal in Ruhe erklären! Es ist sehr wichtig, dass Sie die Zusammenhänge erkennen, wirklich erkennen, und zu verstehen lernen. 9. DAS EIGENKAPITAL Wie der Name sagt, versteht man unter dem Eigenkapital, das eigene Kapital das Sie in den Betrieb mitbringen. Hier liegt die Betonung auf eigenes Kapital und mitbringen. Wenn Sie die Schwiegermutter anpumpen (Sie Schlingel!) oder die bessere Hälfte noch schnell einen Kleinkredit aufnimmt, dann ist das Ganze kein Eigenkapital, sondern Fremdkapital! Wenn Sie nun das Geld, das Sie mitbringen (!), in das Verhältnis zum gesamten Kapital setzen, dann sollte das Eigenkapital mindestens 50% betragen. Mindestens! Die Banken werden Sie auch nicht finanzieren, wenn Sie kein Eigenkapital haben und keine Sicherheiten für die Kredite bieten können. Ohne Moos nix los, lautet das Motto! Hier noch eine Anmerkung für die Schweizer Leser. Lösen Sie Ihre Pensionskasseneinlage nicht auf, und stecken sie diese nicht in Ihren Betrieb. Im Nachhinein eine dritte Säule aufzubauen, ist sehr kostspielig. Wie Sie zu Eigenkapital kommen können, entnehmen Sie dem Buch Der Weg zur finanziellen Freiheit von Bodo Schäfer. Es ist ein sehr wertvolles Buch mit vielen praktische Tipps die auch wirklich funktionieren. Aber eines kann ich Ihnen schon jetzt verraten: Ohne sparen geht es nicht!

10 10. DIE LIQUIDITÄTSPLANUNG Eine Liquiditätsplanung, die immer à jour gehalten wird, ist das Wichtigste überhaupt! Diese Planung überwacht die flüssigen Mittel im Betrieb. Die meisten Konkurse finden statt, weil man genau das nicht im Griff hat. Das Problem sind nie die CHF Schulden, die Sie haben, sondern die CHF , die Sie jetzt nicht cash verfügbar haben. Dieses Thema ist sehr, sehr wichtig und ich kann das hier nicht in Kürze befriedigend abhandeln, deshalb sitzen Sie mit Ihrem Treuhänder zusammen, er weiss, wovon hier die Rede ist! Aber bitte vor der Eröffnung des Betriebes! ERFOLGTIPPS 1. Erheben Sie niemals Sparen zur Geschäftsphilosophie! 2. Ihr Betrieb muss kontinuierlich wachsen. Immer! 3. Halten Sie in jedem Fall die 68-70%-Regel ein. 4. Zahlen Sie niemals eine Miete, die 6-8% vom Umsatz überschreitet. 5. Machen Sie sich mit Ihren Kennzahlen vertraut. 6. Reinvestieren Sie den Cashflow in Ihren Betrieb. 7. Das Rückgrat Ihres Betriebes ist die Liquiditätsplanung. Sprechen Sie mit Ihrem Treuhänder darüber, und halten Sie die laufend aktuell. Das ist sehr, sehr wichtig! 11. DIE ERFOLGSRECHNUNG Die Erfolgsrechnung gibt Auskunft über Ertrag und Aufwand einer Abrechnungsperiode. Das Resultat kann ein Gewinn oder Verlust sein. Im zweiten Fall wäre die Erfolgsrechnung eigentlich eine

11 Misserfolgsrechnung! Die Erfolgsrechnung ist immer eine Zeitraumrechnung und wird immer für eine bestimmte Zeitperiode erstellt. Hier beginnen die ersten Missverständnisse. Diese Zeitperiode muss immer ein Monat sein, und dann müssen Sie auch noch dafür sorgen, dass Sie die Zahlen so schnell wie möglich erhalten, das heisst spätestens am 10. des nachfolgenden Monats. Spätestens! Das ist machbar, wenn Sie der Buchhaltung die Belege sofort zustellen. Geschwindigkeit ist auf diesem Gebiet alles. Zu den Belegen gehören in diesem Fall die monatlichen Inventuren, und wissen Sie, was? Die müssen erst noch ausgerechnet sein und das Ganze am 2. des Monats beim Buchhalter sein. Sie können nur mit aktuellen Zahlen einen Betrieb führen. Es ist wie im Orientierungslauf. Sie müssen das Ziel kennen, aber noch viel wichtiger ist es, laufend zu wissen, wo Sie sind! Ich bewundere immer den Mut einiger Wirte, die nur vierteljährlich, halbjährlich oder gar nur einmal im Jahr eine Erfolgsrechnung in den Händen haben, und das noch mit monatelanger Verspätung. Gut, einen Vorteil haben diese Unternehmer (oder sind es vielmehr Unterlasser?), sie gehen nämlich Bankrott, ohne es zu merken, und ersparen sich dadurch viel Bauchweh und Kopfzerbrechen! Hier einige wichtige formelle Aspekte einer Erfolgsrechnung: 1. Die Erfolgsrechnung muss sämtliche Konten umfassen, wobei die Hauptkonten auf einem Deckblatt zusammengefasst sein sollten, das vereinfacht die Lesbarkeit. 2. Die Erfolgsrechnung muss für den Monat und kumuliert per dato erstellt werden. 3. Neben den aktuellen Zahlen müssen immer die entsprechenden Vergleichswerte Budget und Vorjahr stehen. Neben jeder Zahl! Das heisst natürlich auch, dass Sie jedes Konto budgetieren

12 müssen. 4. In der Erfolgsrechnung müssen auch die wichtigsten Kennzahlen aufgeführt sein auch die immer im Vergleich Budget und Vorjahr. 5. Die Zahlen müssen immer mit den Prozentwerten versehen sein. Erfolgsrechnungen ohne diese Prozentangaben sind nicht interpretierbar. Als Beispiel: Wenn ich Ihnen sage, Ihre Lohnkosten betragen CHF , sagt Ihnen das nichts. Wenn ich Ihnen aber sage, Ihre Lohnkosten sind CHF entsprechend 55% des Umsatzes, dann wissen Sie, dass Sie ein (grösseres) Problem haben. Sie verstehen sicher, wie es gemeint ist. 6. Die Spartenrenditen sollten separat ausgewiesen werden, natürlich auch immer im Periodenvergleich Budget und Vorjahr, effektiv und kumuliert. 7. Der Umsatz ist immer ohne Mehrwertsteuer auszuweisen, die wird über ein Durchlaufkonto, das nicht umsatzaktiv wird, abgewickelt. Es ist manchmal wirklich eine Zumutung, was unwissenden Wirten von unfähigen Buchhaltern für viel Geld angedreht wird. Gelegentlich schreibe ich ein Buch nur darüber. Ich weiss nur noch nicht, ob es eine Komödie oder eine Tragödie werden soll! Wenn Sie einen Buchhalter suchen, müssen Sie sicherstellen, dass er obige Anforderungen erfüllen kann. Machen Sie mit Ihrem Buchhalter immer einen schriftlichen Vertrag in dem auch die Lieferfristen für die Abschlüsse geregelt sind. Sie wissen ja jetzt, bis spätestens am 10. des nachfolgenden Monats.

13 ERFOLGTIPPS 1. Die Erfolgsrechnung muss am 10. des nachfolgenden Monats vorliegen. 2. Alle Zahlen müssen immer im Vergleich Budget und Vorjahr ausgewiesen werden. 3. Stellen Sie sicher, das Ihre Erfolgsrechnung obigen Kriterien entspricht. 12. DIE BILANZ Die Bilanz ist nichts anderes als ein Vermögensverzeichnis. Das Vermögen und die Schulden eines Betriebes werden einander gegenübergestellt. Es gibt drei verschiedene Bilanzen: Die interne Bilanz, die externe Bilanz und die Steuerbilanz. Die interne Bilanz ist ausführlich und spiegelt die tatsächlichen Verhältnisse wider, sie dient der Geschäftsleitung als Führungsinstrument. Stille Reserven sind in ihr aufgelöst oder ausgewiesen. Die externe Bilanz dient zur Kommunikation gegen aussen, wie zum Beispiel Mitarbeiter, Banken usw. Sie ist gröber und enthält stille Reserven. Dadurch ist der genaue Gewinn nicht genau ersichtlich. Die Steuerbilanz ist das Kunstwerk (!) Ihres Treuhänders und dient der Steuerverwaltung für die Festlegung des steuerbaren Gewinnes und des steuerbaren Vermögens. Sie enthält auch stille Reserven, wobei der Staat hier strenge Vorschriften macht, die ich Ihnen einzuhalten sehr an das Herz legen möchte. Strafsteuern können Sie ruinieren. Bescheissen Sie niemals den Staat (AHV, Steuern usw.), so clever wie Sie sind die Steuerbehörden schon lange und wissen was? Deren Mühlen mahlen langsam, aber beständig! Es lohnt sich nie! Übrigens am einfachsten ist es, wenn Sie überhaupt niemanden über das Ohr hauen!

14 Die interne Bilanz brauchen Sie natürlich auch monatlich zu der oben angegebenen Frist, das heisst innert zehn Tagen. ERFOLGTIPPS 1. Sie brauchen auch die interne Bilanz monatlich innert zehn Tagen. 2. Suchen Sie sich einen guten Treuhänder oder Steuerberater. 3. Nutzen Sie die gesetzlichen Möglichkeiten zur Steueroptimierung voll aus. 4. Betrügen Sie niemals den Staat. 13. DER BUSINESSPLAN Der Zweck des Businessplanes wird oft falsch verstanden. Der Businessplan wird in der Regel von der Bank für die Prüfung der Kreditwürdigkeit verlangt. Oft wird der Businessplan mit dem Konzept verwechselt. Wenn die Zeitungen schreiben, unsere Airline (respektive das, was noch davon übrig ist) habe keinen Businessplan, stimmt das so nicht. Was ihr fehlt, ist ein klares Konzept. Wenn Sie einen Businessplan erstellen, gibt es einige Punkte zu beachten. Sie sollten immer vorgängig bei den Banken anfragen, ob diese standardisierte Businesspläne verwenden. Ansonsten machen Sie sich sehr viel Arbeit für nichts. Businesspläne müssen sauber aufgebaut, das heisst strukturiert, sein. Bänker legen sehr viel Wert auf die Form und die Aufmachung. Sie müssen sich bei der Formulierung immer bewusst sein, dass die Bänker Finanzfachleute und keine Wirte sind. Also formulieren Sie das Ganze so, dass es auch ein Laie verstehen kann.

15 Es ist sehr gut, wenn Sie bereits ein Logo oder einen Schriftzug haben. Verwenden Sie einen Businessplan, genau wie Zeugnisse auch, nur einmal. Es macht einen furchtbar schlechten Eindruck, wenn man sieht, dass das gute Stück schon durch Dutzende von Händen gegangen ist. Auch Schreibfehler dürfen einfach nicht vorkommen. Schreiben Sie unten auf das Deckblatt folgenden Text: Dieser Businessplan ist geistiges Eigentum von xyz. Er ist nur für den internen Gebrauch bestimmt und darf Drittpersonen nicht zugänglich gemacht werden. Ich habe einen Businessplan in Leitfadenform entwickelt, den Sie unter bestellen können. Er hat sich in der Praxis sehr bewährt und kann hilfreich sein, wenn Sie das zum ersten Mal machen müssen. Hier noch ein Gratistipp. Ein Restaurant zu finanzieren, ist sehr schwierig. Unsere Branche hat (mit Recht) den Ruf, eine Krisenbranche zu sein. Sie brauchen schon mal ein sehr gutes Konzept und vor allem Sicherheiten, um überhaupt in die Kreditprüfung zu kommen. Bei Grossbanken wie UBS, CS und anderen haben Sie praktisch keine Chancen. Gehen Sie zu Regionalbanken, Sparkassen oder Raiffeisenbanken in Ihrer Region. Da sind die Chancen noch am grössten. Die Grossbanken sind am Klein- und Mittelstand nicht mehr interessiert auch, wenn die Banken-PR-Maschinen etwas anderes behaupten. Ich würde Ihnen auch empfehlen, gleich mehrere Banken gleichzeitig anzuschreiben und nicht eine nach der anderen. Zum einen versäumen Sie weniger Zeit, und zum anderen ist es nicht so frustrierend, als wenn Sie ein Gesuch stellen, eine Absage bekommen, das nächste Gesuch stellen, eine Absage bekommen usw.

16 14. ÜBER DIE BANKEN 14.1 VERSTEHEN SIE DEN STANDPUNKT DER BANK In diesem Kapitel möchte ich Ihnen einige Tipps zum erfolgreichen Umgang mit Ihrer Bank geben. Die Bank handelt ja mit einem sehr wertvollen Rohstoff, nämlich dem Geld. Angenommen Sie handeln mit Bananen. Das Kilo Bananen kostet Sie CHF 1.- pro Kilo im Einkauf, und Sie verkaufen sie für CHF 3.-. Wenn ich Ihnen nun ein Kilo Bananen klaue, wie viel verlieren Sie nun? Richtig, den Warenwert von einem Franken. Wenn die Bank aber Verluste macht, verliert Sie immer alles, nämlich 100%. Das ist der Grund, warum Banken so vorsichtig sind Ausnahmen bestätigen die Regel! Übrigens hat Geld, wie die Bananen, einen Preis, und das ist der Zins, den Sie bezahlen müssen. Sie ahnen es: Ist viel Geld auf dem Markt sinkt, der Zins, ist Geld knapp, steigt der Preis, sprich Zins. So einfach ist das, genau wie mit den Bananen. Die Nationalbank hat ja die Aufgabe, über den Zins, den die Banken ihr wiederum zahlen müssen, für die Wirtschaft ein gesundes Umfeld zu gestalten STEIGEN SIE IMMER OBEN EIN Eine wichtige Regel im Geschäftsleben lautet: Gehe immer zum Schmidt und nie zum Schmidtchen. Wenn Sie Erfolg haben wollen, müssen Sie lernen immer oben einzusteigen. Es ist völlig sinnlos, sich mit irgendeinem Sachbearbeiter herumzuschlagen, weil der sowieso nicht entscheiden kann. Ich empfehle Ihnen, beim Erstkontakt mit der Bank dafür zu sorgen, dass Ihre Unterlagen direkt an den Direktor oder Filialleiter gehen. Dasselbe gilt natürlich auch bei einem Gespräch. Natürlich landen Sie danach bei einem Schmidtchen, aber der Einstieg ist eben ein ganz anderer.

17 Übrigens: Wenn Sie auf Stellensuche sind, gilt das Gleiche. Senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen immer an den Direktor. Rufen Sie im Betrieb an, fragen Sie nach dem Namen, und adressieren Sie dann das Couvert mit dem Vermerk: Persönlich/Vertraulich, Herrn Direktor xyz. Wetten, dass Sie so grössere Chancen haben! Die Gründe sind die gleichen wie besprochen BLEIBEN SIE ABSOLUT TRANSPARENT In neunzig von hundert Fällen hört die Bank nach der Krediterteilung vom Kreditnehmer nichts mehr. Wenn Banken etwas gar nicht schätzen, sind das, verständlicherweise, Überraschungen. Bleiben Sie transparent und informieren Sie Ihren Bänker laufend. Senden Sie die monatlichen Erfolgsrechnungen mit einem kurzen Kommentar und die Bilanz. Tun Sie das, auch wenn die Bank das nicht ausdrücklich verlangt. Legen Sie Ihre Liquiditätsplanung bei. Senden Sie Artikel, die in der Presse über Sie erschienen sind. Informieren Sie, wenn Sie Aktionen haben, einen Kartenwechsel vornehmen usw. Warum die ganze Mühe, fragen Sie sich? Ganz einfach. Jedes Geschäft, ich betone jedes, kommt irgendwann einmal in einen finanziellen Engpass, das gehört zum Business mit dazu. Sie können sicher sein, dass Ihnen Ihre Bank helfen wird, wenn Sie eben transparent sind. Was denken Sie, wird im anderen Fall passieren? Na also, die Mühe lohnt sich und gehört zur Professionalität einfach dazu SIE MÜSSEN IHRE ZAHLEN KENNEN Wissen Sie, wie Sie wirken, wenn in einem Gespräch die Worte fallen: Da muss ich meinen Buchhalter fragen. Es würde einem Chirurgen während der Operation auch nie in den Sinn kommen, seinen Uniprofessor anzurufen, weil er vergessen hat, wie es weiter geht - hoffe ich zumindest. Sie müssen Ihre Zahlen kennen, und zwar in- und auswendig. Bereiten Sie sich auf Fragen, die kommen könnten so vor, dass Sie klar und sauber antworten

18 können. Das ist professionell und nicht der Ruf nach dem Buchhalter. Übrigens ist die Bank keine Unternehmensberatung. Sie müssen Ihre Marktchancen kennen und vertreten und nicht der Bänker DAS WICHTIGSTE ZUM SCHLUSS Der Bänker muss das Feu sacré das heilige Feuer, in Ihnen spüren oder, wie Klaus Kobjoll sagt das glow and tingle in your eyes das Funkeln und Sprühen in Ihren Augen, sehen. Vielleicht lesen Sie noch einmal das Kapitel über die Vision. Der Bänker weiss nämlich, dass es ohne das nicht geht. ERFOLGTIPPS 1. Erstellen Sie Ihren Businessplan klar und sauber strukturiert. 2. Bleiben Sie transparent. Nicht nur für die Bank, sondern für alle Ihre Geschäftspartner. 3. Gehen Sie immer zum Schmidt und nicht zum Schmidtchen. 4. Ihre Augen sprühen und funkeln doch, wenn Sie an Ihr Geschäft oder Ihre Arbeit denken? 15. UNTERNEHMENSFINANZIERUNG/GESELLSCHAFTSFORMEN 15.1 UNTERNEHMENSFINANZIERUNG Ich habe es bereits angesprochen, ein Restaurant ist heute sehr schwierig zu finanzieren. Sie müssen wirklich ein gutes Konzept haben und der Bank auch Sicherheiten für die Kreditsumme bieten können. Ohne diese Voraussetzungen ist es völlig unwahrscheinlich, auch nur einen Franken von der Bank zu bekommen.

19 Ich empfehle Ihnen sehr, zumindest die Hälfte des benötigten Geldes in die Firma mitzubringen. Das heisst, die Eigenkapitalquote sollte mindestens 50% betragen. Mindestens! Es gibt vier Wege, wie Sie zu Eigenkapital kommen können. Sie haben eine reiche Erbtante, das Problem dabei ist, dass die hundert Jahre alt werden kann, und Zyankali ist sicher nicht die beste Lösung! Sie heiraten eine reiche Frau oder einen reichen Mann (hier enthalte ich mich eines Kommentars), oder Sie gewinnen im Lotto, wobei einige so lange spielen, bis sie alt und grau sind. Ich empfehle Ihnen den vierten Weg, nämlich das Sparen. Klingt altmodisch nicht wahr? Es ist aber die Methode, die am schnellsten zum Ziel führt. Ich empfehle Ihnen ein weiteres Mal die Bücher von Bodo Schäfer, es ist erstaunlich, was man erreichen kann, wenn man weiss, wie es geht! Oft werde ich von Kursteilnehmern gefragt, was ich von Partnerschaften halte. Die Antwort lautet: nichts. Ist eine Ehe schon ein schwieriges Unterfangen, gilt das für eine geschäftliche Partnerschaft erst recht. Meine Erfahrung zeigt mir, dass Freundschaften immer dann aufhören, wenn es um das Geld geht. Geld ist nicht alles, sagen Sie? Warten Sie es einmal ab, was passiert, wenn sich finanzieller Druck aufbaut! Sie werden staunen. Da ist ein Haifischbecken noch ein relativ gemütlicher Ort dagegen! Wenn Sie eine Geschäftsbeziehung eingehen, ist es von grundlegender Wichtigkeit, dass die Partner wirklich eine gemeinsame Vision haben. Zudem müssen unbedingt Verträge erstellt werden, in denen die Rechte und Pflichten der Partner genau und verbindlich aufgelistet sind. Unabdingbar sind klare Pflichtenhefte, in denen genau festgelegt wird, wer für was verantwortlich ist, auch in finanzieller Hinsicht (Unterschriftenregelungen, Banken, Vertragswesen usw.). Für ganz Unerschrockene gibt es noch eine Steigerung,

20 nämlich den Familienbetrieb, möglichst noch seit Generationen in der Familie. Zu dem Thema könnte meine Geschäftspartnerin, Frau Dr. Welz, ein Lied singen. Sie ist Organisations- und Kommunikationsberaterin und hat sehr viel mit solchen Betrieben zu tun. Es ist zum Teil unglaublich, wie viel Druck schon Kinder als zukünftige Stammhalter aushalten müssen und wie viele frustrierte und unglückliche Erben es gibt. Sehr problematisch ist auch hier die Vermischung von Geschäft, Privatleben und Geld. Steht ein Generationenwechsel an, ist es doppelt wichtig, dass die Übergabemodalitäten klar geregelt und auch gegen aussen sauber kommuniziert werden. Eine räumliche Trennung kann nur sehr empfohlen werden, wie das bei den Bauern früher der Fall war. Die Alten sind nach dem Stabwechsel räumlich in das Stöckli umgezogen. Macht Sinn, finden Sie nicht auch? In jedem Fall ist das Finanzielle immer ganz klar und vor allem schriftlich zu vereinbaren. Zum Schluss ein Gratistipp von mir: Machen Sie Ihren Betrieb alleine. Warten Sie lieber eine Weile, um Geld zu sparen, das lohnt sich in jedem Fall. Sie sind nachher nur noch einem Chef gegenüber verantwortlich, das ist zwar der schlimmste den es gibt, nämlich Sie selber. Jetzt gebe ich gerade noch einen drauf! Es gibt immer wieder so Schlaumeier, die Kleinkredite aufnehmen, um damit eine Firma zu gründen! Das ist natürlich Dummheit im Hochquadrat! Zum einen beweist das, dass eben kein Eigenkapital vorhanden ist. Zum anderen sind Kleinkredite das teuerste Geld auf dem Markt überhaupt und liegen ganz knapp unter der Wuchergrenze. Sollten Sie jemanden kennen der Kleinkredite hat, möglichst noch Konsumkredite, empfehlen Sie ihm doch, dass er da möglichst schnell rauskommen soll. Warum, glauben Sie, haben alle Grossbanken Töchter, die Kleinkredite an den Mann und die Frau bringen? Weil es nichts Lohnenderes für die Banken gibt, wenn wir Waffenhandel, Geldwäscherei und

21 Ähnliches einmal beiseite lassen, aber mit diesen Geschäften würden sich Banken ja ohnehin nie beschäftigen, oder? 15.2 GESELLSCHAFTSFORMEN Machen Sie niemals eine Einzelfirma auf, sondern gründen Sie eine Firma wie eine GmbH oder AG. Als Einzelfirma haften Sie immer mit allem, was Sie haben. Viele sagen sich: Ja wenn es nicht klappt, gehe ich halt in Konkurs, und alles ist erledigt. Schön wäre es! Wissen Sie, was? Ihre Gläubiger erhalten nämlich Schuldscheine, und die können zu jeder Zeit wieder vorgelegt werden, Sie kommen nie mehr aus dem Schlamassel raus (um es mal höflich auszudrücken). Welchen Firmenmantel Sie wählen, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Ich würde Ihnen dringend raten, sich vor der Geschäftsaufnahme durch einen guten Steuerberater oder Anwalt beraten zu lassen, was für Sie in Frage kommt. Das lohnt sich immer, auch im Hinblick auf die Steueroptimierung. Warum geschäften dann so viele Wirte in Form einer Einzelfirma, fragen Sie sich, wenn das Risiko so hoch ist? Ganz einfach, weil die meisten nicht mal das Geld haben, um eine Firma zu gründen. Aber wenn Sie nicht einmal die CHF haben, die Sie zum Beispiel für eine GmbH brauchen, dann müssen Sie die Finger vom Geschäft lassen! In jedem Fall! Sie sehen, es geht ohne Eigenkapital einfach nicht. Wenn Sie sich selbständig machen wollen, müssen Sie den beiden Themen Unternehmensfinanzierung und Gesellschaftsform grösste Aufmerksamkeit widmen und sich von Profis beraten lassen. Das ist sehr, sehr wichtig!

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