Neues aus Nepal. Witwen- und Waisenprojekte Nepal

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1 v Neues aus Nepal Witwen- und Waisenprojekte Nepal Rundbrief Ausgabe 2 15, Juni 2015 Die grafische Erstellung des Rundbriefes ist ehrenamtlich. Die Farbdruckkosten wurden durch einen privaten Sponsor finanziert.

2 Vorwort Rosemarie Luzi-Keller Liebe Freundinnen und Freunde unserer Nepalprojekte Der Sommer ist gekommen. Wir alle geniessen das warme Wetter und die Schönheit unseres Landes. Wenn ich in meiner Hängematte auf dem Balkon liege und in die grossen Bäume neben unserem Haus schaue, kommen mir immer wieder die Menschen in Nepal in den Sinn: Die Presse schreibt kaum mehr über das Erdbeben vom 25. April, aber im Leben der Nepalesen ist es allgegenwärtig, denn die Erde hat sich immer noch nicht beruhigt und täglich sind kleine Nachbeben zu verspüren. Die Regenzeit hat begonnen und viele Familien haben kein Dach mehr über dem Kopf. Männer und Frauen haben ihre Arbeitsstellen verloren und Kinder können nicht zur Schule gehen, weil das Schulhaus zusammengebrochen ist. VIELEN HERZLICHEN DANK FÜR DIE VIELEN SPENDEN!!! Dank eurer Unterstützung konnten unsere Teams in Nepal in der Umgebung unserer Projekte viel wertvolle Nothilfe leisten. In den vergangenen Wochen sind vier Teams mit Nothilfe-Transporten nach Gorkha, Lalitpur und Dolakha gefahren. Sie haben Zelte mit Schlafmatten, Decken etc. an 700 Familien verteilt. Ausserdem haben unsere Mitarbeiter in der Umgebung der Baregaun-Projekte (KTM) und im Dorf nahe unserer Farm in Gorkha Nachbarschaftshilfe geleistet. Die Nachbarn erhielten Trinkwasser, Blachen, Reis, Linsen, Öl und vieles mehr, was man zum Leben braucht. Im Ganzen erhielten 2000 Familien, dank Spenden aus der Schweiz, Lebensmittel und dringend benötigte Artikel, wie zum Beispiel auch Zahnbürsten, Zahnpasta und Seife. Nach einigen Wochen war diese erste Nothilfe abgeschlossen. Seither hat Surya in unserer Projektschule eine Strassenküche eingerichtet. Menschen, die kein Heim mehr haben und Hunger leiden, können in unsere Schule kommen und bekommen täglich einen Teller voll Daal-Baat (nepalesische Nationalspeise). Die Kinder der Umgebung bekommen das, was sie dringend brauchen: Ein tägliches warmes Essen. Bis jetzt haben unsere Mitarbeiter in Baregaun und Gorkha bereits 4000 Mahlzeiten verteilt. WIR SIND SEHR DANKBAR, DASS WIR MIT EUREN SPENDEN HUNDERTEN VON FAMILIEN IN DREI VERSCHIEDENEN DISTRIKTEN NEPALS NOTHILFE LEISTEN KONNTEN.

3 Infos zu unseren Projekten Anfangs schien es, als hätten unsere Gebäude kaum Schäden erlitten. Einige Mauern waren eingestürzt, Wasserversorgungen wurden beschädigt und die Gebäude erlitten kleine Risse. Nach dem zweiten starken Beben vom 12. Mai änderte sich die Situation drastisch: Das Waisenhaus von Baregaun, unser Sanany-Heim, wurde so stark beschädigt, dass es nicht mehr bewohnt werden kann. Es muss abgerissen und ein neues Haus gebaut werden. Die Wasserstelle auf dem Heimgelände spendet kein Wasser mehr und das ganze Gelände droht, weiter abzurutschen. Experten, die das Heim besichtigten, rieten dringend, auf diesem Land kein Haus mehr zu bauen, da es auf einem Hügel liegt. Wir müssen nun neues Land kaufen und ein neues Haus bauen. Unsere Freunde aus der Westschweiz haben angekündigt, dass sie mit ihrem Verein den Neubau des Heims übernehmen würden. Wir sind zurzeit mit ihnen über ihre Möglichkeiten im Gespräch. Auch die Schule in Baregaun und unser Landwirtschaftsprojekt in Gorkha haben durch die vielen Nachbeben Schäden erlitten, neben Rissen an den Gebäuden ist die Wasserversorgung ein Hauptproblem. Sehr traurig ist, dass alle sieben Witwen von Jiri ihre Häuser verloren haben. Wir hoffen sehr, dass wir genug Spenden bekommen, um ihnen beizustehen und ihre Behausungen wieder aufzubauen. Dies sind die neusten Nachrichten aus Nepal. Auf unserer Homepage findet ihr meine Berichte zu den verschiedenen Nothilfe-Einsätzen unserer Teams in den drei betroffenen Projektgebieten. Am 18. Juli beginnen unsere Sommerferien. Renato und ich werden für eine Woche nach Nepal fliegen, um uns mit dem Team zu treffen. Wir möchten ihnen für ihren grossen Einsatz danken, ihnen Mut machen in der schwierigen Lebenssituation und etwas Zeit mit ihnen verbringen. Gerne werden wir ihnen auch Grüsse von euch ausrichten. Nochmals vielen Dank für all eure Unterstützung, eure Gebete und Ermutigungen. Herzliche Grüsse Rosemarie Luzi-Keller P.S. Wir haben in den letzten zwei Monaten sehr viele Extraspenden für die Erdbebenopfer bekommen. Damit wir administrative Kosten und Porto sparen können, werden wir alle Erdbeben-Spenden im Januar mit der offiziellen Spendenbestätigung für die Steuern verdanken. Wenn jemand vorher eine persönliche Verdankung möchte, bitte ich euch, mir dies mitzuteilen, dann werden wir euch selbstverständlich ein Dankesschreiben schicken. Bitte teilt mir dies per Telefon oder mit. (Tel oder

4 Das grosse Erdbeben in Nepal Michael Dürsteler Wie wir als Familie das grosse Erdbeben in Nepal erlebten Pokhara, 25. April 2015 kurz vor dem Mittag Wir waren gerade am Seeufer spazieren, als plötzlich alle Vögel von den Bäumen flogen und laut zwitscherten. Gleichzeitig nahmen wir in der Ferne ein dunkles Grollen wahr. Nur Sekundenbruchteile später begann sich die ganze Erde massiv hin und her zu bewegen! Während fast drei Minuten bebte die Erde kontinuierlich mit stärkeren und schwächeren Stössen, ein Beben der Stärke 7.8. Nach einer gefühlten Ewigkeit beruhigte sich der Boden wieder. Nur das Wasser im nahen Fischzuchtbecken schwappte weiter hin und her. Erschreckt und gleichzeitig fasziniert über die erlebte Naturgewalt war uns sofort klar: das starke Erdbeben muss grosse Schäden angerichtet haben! In Pokhara, wo wir uns zum Zeitpunkt des Erdbebens befanden, war dem zum Glück nicht so. Es entstanden viele kleinere Schäden an den Gebäuden und Risse waren überall zu sehen. Die meisten Gebäude blieben aber weiterhin bewohnbar. In den kommenden Nächten verliessen viele Nepalis ihre Häuser und schliefen unter freiem Himmel. In allen Parks wurden Zeltlager errichtet, wo die Mehrheit der Bewohner fortan lebte, da das Wissen um Nachbeben und die Angst davor zu gross waren. Diese liessen dann auch nicht lange auf sich warten und einige waren beängstigend intensiv. In den 12 Stunden nach dem grossen Beben gab es 38 Nachbeben, wovon 14 auf der Richterskala über 5 waren und eines sogar 6.7. Die Angst und Unsicherheit vor weiteren Beben war zum ständigen Begleiter geworden. In Pokhara hatten wir einen zweitägigen Stromunterbruch und viele Läden und Restaurants blieben geschlossen. Ein grosses Lebensmittelgeschäft, unmittelbar neben unserem Hotel, war gezwungen zu schliessen, da durch die starken Schwankungen sämtliche Glasflaschen aus den Regalen geworfen wurden. Kleinere Läden waren stundenweise geöffnet, die Ladentüre war aber halb heruntergelassen und wir wurden jeweils aufgefordert, bei einem Beben sofort aus dem Geschäft zu rennen.

5 Unsicher traten wir am Montag. 27. April unsere Rückreise nach Kathmandu an. Was erwartet uns dort?! Der Flugverkehr für Passagierflugzeuge war in Pokhara massiv eingeschränkt, da unzählige grosse Helikopter aus Indien mit Hilfsgütern und Verletzten aus den umliegenden Regionen den Flughafen belegten. Es wurde schon dunkel als unser Flieger dann doch noch in Richtung Kathmandu abhob. 20 Minuten später landeten wir in Kathmandu. Bei der Gepäckausgabe merkten wir zum ersten Mal, dass es nicht so war wie sonst. Niemand ausser uns Fluggästen war dort, der grosse Parkplatz vor dem Flughafen war leer. Keine Autos, keine Menschen, gar niemand! Mit Glück bekamen wir doch ein Taxi und fuhren durch die sonst so lebendige, staubige Grossstadt. Wir sahen kein einziges offenes Geschäft, keine Menschen, kaum andere Fahrzeuge Kathmandu glich einer Geisterstadt. Da es keinen Strom gab, war es- abgesehen vom Scheinwerfer des Taxis und einigen Taschenlampen von Passanten- stockfinster. Die Militärhelikopter flogen ununterbrochen über unsere Köpfe, es hat sich angefühlt wie in einem Kriegsfilm. Unser gebuchtes Hotel in Kathmandu war geschlossen wegen Schäden, die nächsten drei Hotels, zu welchen unser Taxifahrer uns brachte, ebenfalls. Im Thamel fanden wir schliesslich ein offenes Hotel. Unser Zimmer war im vierten Stock, kaum angekommen bebte der Boden schon wieder - es war noch nicht vorbei. Am nächsten Tag hatten wir noch ein paar Stunden Zeit, uns in Kathmandu umzusehen vor unserer planmässigen Rückreise nach Hause. Wir besichtigten Patan, wie 2 ½ Wochen zuvor schon bei unserer Ankunft in Nepal. Es war nicht wiederzuerkennen. Die Verwüstung der historischen Tempel (UNESCO Welterbe) war enorm. Viel betroffener machten uns jedoch die unzähligen zerstörten Wohnhäuser. Auf den Strassen konnten wir mit verschiedenen Personen sprechen, welche durch das Beben ihr gesamtes Hab und Gut verloren haben. Die Situation für diese Leute wird noch lange sehr schwierig sein. Als wir am Abend in unserem Flugzeug sassen, waren wir zugegebenermassen extrem erleichtert und unendlich dankbar, dass uns und unseren Projektfamilien nichts passiert war. Gleichzeitig waren wir aber auch traurig und beschämt, die vielen Nepalis zurückzulassen und nicht mehr vor Ort helfen zu können. Seit dem 25. April bis zum 7. Juni hat es 304 Nachbeben mit Stärke 4 oder mehr gegeben. Wir sind nach wie vor in sehr engem Kontakt mit unseren Nepali Familien in den Projekten. Wir bewundern ihre Stärke, wie sie während dieser schweren Zeit die Projekte weiterführen und zusätzlich noch tausende von Familien, dank den grosszügigen Spenden von Ihnen, mit Essen und Zelten helfen. Herzlichen Dank an dieser Stelle! Family Dürsteler aus Brütten

6 Rückblick Magdalena Peter, Helen Horber Sponsorenlauf 2015 Am 30. Mai führten wir den 5. Sponsorenlauf durch. Mehr als dreissig Läuferinnen und Läufer versammelten sich um 10 Uhr am Deutweg. Während einer Stunde wurde gerannt, geschwitzt, überholt, Runden gezählt, fotografiert, angefeuert und die Uhr beobachtet. Das Wetter spielte brav mit und die Stimmung war fröhlich und wohlwollend. Nach der erfrischenden Dusche und dem Abräumen durften wir ins Bistro Riläx für einen ausgezeichneten Zmittag vom Catering Naanu. Ganze 52 Menüs konnten wir verkaufen. Statt nur 5 Franken pro Menü gingen schliesslich 9 Franken an unseren Verein! Vielen herzlichen Dank dem unglaublich grosszügigen Naanu -Team! Als sich alle mit selbstgebackenem Kuchen und Kaffee eingedeckt hatten, erzählte Michael Dürsteler von seinem Aufenthalt mit seiner Familie in Nepal. Sie erlebten das verheerende Erdbeben während eines Spaziergangs in Pokhara. Der ausführliche Bericht über die verschiedenen Projekte und die Reiseroute der Familie Dürsteler war sehr abwechslungsreich. Das Erdbeben mitsamt den Folgen ist kein leichter Gesprächsstoff. Viele Emotionen und eindrückliche Fotos haben uns die Situation in Nepal sehr real vor Augen geführt. Es berührte uns alle zutiefst und wir spürten die grosse Anteilnahme von allen Anwesenden. Der 5. Sponsorenlauf war ein grosser Erfolg. Mit Sicherheit können wir die Schuluniformen und die Schulmaterialien für dieses Jahr damit finanzieren. Durch die Sensibilisierung auf Nepal sind sehr viele Sponsorenbeiträge zusammengekommen. Mit dem Überschuss werden wir Schulmaterialien in Dörfer bringen, welche vom Erdbeben stark getroffen wurden. Schliesslich soll auch dort für die Kinder wieder ein geregeltes Leben weitergehen und für viele Kinder sind ihre Schulsachen unerreichbar: Entweder in einer Ruine oder in einem Haus, das bald zerfällt und nicht mehr betreten werden darf. 46 Läufer Älteste 98 Jahre Jüngster 1.5 Jahre Total Runden 696 Kilometer Total Betrag ca CHF (inkl Mittagessen)

7 Flohmarkt 2015 Der Stand unseres Vereins war reich bestückt mit diversen Kleidern und Accessoires, die wir vom Kleid und Kuchen Anlass übrig hatten. So versuchten an einem trockenen und meist sonnigen Samstag motivierte Vorstandsmitglieder, die Kleider vor allem an die Frau zu bringen. Die Konkurrenz war gross und so mussten wir fleissig verkaufen, um doch noch einen beachtlichen Betrag nach Nepal überweisen zu können. Sehr geschätzt wurden von uns auch die Gespräche mit interessierten Passanten über unsere Projekte. Etwas von unserem Überfluss wieder zu verwerten und den Gewinn an notleidende Menschen weiterzugeben, ist in jeder Hinsicht eine sinnvolle Sache. Vielleicht motiviert das die einen oder andern von Ihnen, mal in Zukunft selber eine Kleiderbörse oder einen Flohmarktstand zugunsten unserer Projekte durchzuführen, wir würden uns freuen! Erdbeben 2015 Versorgungsteam Notunterkunft Waisenhaus Sanany Notküche Waisenhaus Sanany Hausruine in Gorkha

8 Jahresabschluss Buchhaltung Weitere Informationen zum Jahresabschluss 2014 sowie die detaillierte Erfolgsrechnung werden euch ab Juli 2015 auf zur Verfügung stehen konnte die Finanzierung der Projekte durch die Spendeneinnahmen abgedeckt werden. Die Planung 2015 muss aufgrund der unvorhergesehenen Ereignisse durch das Erdbeben in Nepal nachträglich angepasst werden.

9 Agenda Geschenkidee - Kalender Sind Sie immer wieder auf der Suche nach einer passenden Geschenkidee? Machen Sie jemandem oder auch sich selber eine besondere Freude, ob zu Weihnachten, zum Geburtstag oder einfach so und unterstützen Sie gleichzeitig die Witwen- und Waisenprojekte in Nepal! Bestellen Sie einen Wand- oder Tischkalender und freuen Sie sich täglich ab schönen Bildern aus den Projekten und dem Nepali Alltag! Tischkalender: Format: 29,7x10,5 cm Startmonat frei wählbar Lieferzeit: zirka eine Woche Preis: 30.- Franken Wandkalender: Exklusives Format: 35x60 cm Robuste Spiralbindung Startmonat frei wählbar Lieferzeit: zirka eine Woche Preis: 70.- Franken Ihre Bestellung inklusive gewünschtem Startmonat an senden. Cupcake-Aktion in der Marktgasse Winterthur Am 5. September werden wir zum zweiten Mal einen Cupcake Verkauf in Winterthur durchführen. Unseren Stand finden Sie beim Kasinoplatz. Das diesjährige Motto lautet: Pro verkauftem Cupcake (à 5.-) können wir in Nepal 30 Backsteine kaufen für den Wiederaufbau von eingestürzten Häusern. Wir freuen uns auf das intensive Backen und auf viele frohe Gesichter, die sich einen Zvieri bei uns leisten! Frauenkleiderbörse im Läbesruum Die nächste Kleiderbörse findet am 21. November statt. Wie letztes Jahr dürfen wir wieder den Läbesruum an der Pflanzschulstrasse 17 in Winterthur gebrauchen. Wenn Sie noch modische, saubere und gut erhaltene Kleider haben, die Sie nicht mehr anziehen und die Sie für einen guten Zweck spenden möchten, dann dürfen Sie die Kleider vom bei Nicole Sigg, Kurlistr. 94 oder bei Helen Horber, Ibergstr. 127 in Winterthur abgeben. Und hoffentlich werden Sie auch Zeit und Lust haben, in den vielen Kleidern nach etwas Passendem zu stöbern und danach einen Kaffee zu trinken.

10 Waisenhaus Sanany Das Waisenhaus Sanany liegt etwas ausserhalb der Stadt Kathmandu. Das Heim wurde 1990 vom Ehepaar Sanany und Tika Ram Khati gegründet. Nach 15 Jahren traten sie in den Ruhestand und übergaben die Leitung ihrem Sohn Suresh und seiner Frau Nirmala. Liebevoll betreuen die Heimeltern und drei Witwen, 58 Kinder im Alter von 3-18 Jahren. Zum Heim gehört ein kleiner Bauernhof mit Hühnern, Ziegen und Wasserbüffeln. Auch etwas Land zum Anbau von Gemüse und Reis, sowie eine stattliche Anzahl von Frucht- und Avocadobäumen gehören zum Anwesen. Waisenhaus Bhairahawa Das Pastoren-Ehepaar Tek und Chandra Hitang leitet das Witwen- und Waisenhaus Bhairahawa seit 1999 mit viel Liebe und Hingabe. Im Heim leben drei Witwen und 60 heimatlose Kinder aus allen Religionen und sozialen Schichten. Auch behinderte Kinder haben hier eine Heimat gefunden und erfahren in der Grossfamilie Annahme und liebevolle Betreuung. Zudem unterstützt das Projekt in Bhairahawa arme Kinder aus der Umgebung, damit sie die Schule besuchen können. Witwen und alleinerziehende Mütter In Jiri, Baregaun und Bhairahawa werden Witwen und alleinerziehende Mütter unterstützt. Die Frauen können ihre Kinder kostenlos an unsere Schule schicken. Für die Gründung eines eigenen kleinen Geschäftes werden sie mit einem Kleinkredit unterstützt. Viele Frauen konnten so Schritte in die Selbstständigkeit machen. In den Waisenhäusern von Baregaun und Bhairahawa haben einige Witwen mit ihren Kindern eine neue Heimat gefunden. Sie helfen in Haus und Garten mit und ihre Kinder besuchen unsere Projektschulen.

11 Projektschulen In Baregaun und in Bhairahawa leben viele Taglöhner und arme Bauern, die ihre Kinder nicht zur Schule schicken können, weil sie kaum genügend Geld für die tägliche Ernährung ihrer Familie verdienen. Um diesen Kindern eine Ausbildung zu ermöglichen betreiben unsere Projekte diese beiden Schulen, mit dem Ziel, den ärmsten Kindern der Region die beste Schulausbildung zu ermöglichen. Hochmotivierte junge Lehrkräfte unterrichten die Kinder mit viel Liebe, Geduld und Engagement. Landwirtschaftsprojekt Gesundes Gemüse und Früchte sind in Nepal sehr teuer und werden mehrheitlich aus Indien importiert. Aus diesem Grund haben wir im 2012 ein neues Projekt gegründet. Im Distrikt Gorkha entwickelt sich ein landwirtschaftlicher Bauernbetrieb, auf dem biologisches Gemüse und Früchte für unsere Waisenhäuser angebaut wird. Die Teenager unserer Heime helfen nach ihrem Schulabschluss als Volontäre auf dem Bauernhof mit und leisten so einen Beitrag zur gesunden Ernährung ihrer kleinen Geschwister in den Waisenhäusern. Medical Camps In Bhairahawa finden jährlich 1-2 Medical-Camps für arme Dorfbewohner statt. Tshering Sherpa und Kamal Sunuwar mieten während einem Wochenende eine lokale Schule und stellen die nötigen Medikamente zur Verfügung. An den Medical Camps arbeiten eine Frauenärztin, ein Zahnarzt und ein Kinderarzt gegen ein kleines Entgelt. Das Bedürfnis nach medizinischer Hilfe ist bei der armen Dorfbevölkerung sehr gross und das Hilfsangebot wird jeweils von vielen Frauen und Kindern besucht.

12 Allgemeine Infos Rebecca Jäckli Patenschaft für ein Kind in Nepal Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, ob es sinnvoll ist, ein Kind mit einer Patenschaft zu unterstützen. Ist das gerecht? Was ist mit den Kindern, die keine Paten haben? Wie bei vielen anderen Hilfswerken sind auch unsere Patenschaften in ein Projekt eingebunden. Die Patenschaft ermöglicht zwar einen persönlichen Bezug zu einem Kind oder einer Witwe, hilft aber immer dem ganzen Waisenhaus. Das Geld wird also ins ganze Projekt investiert und alle Kinder erhalten die gleiche Behandlung. Ihr Nutzen liegt darin, dass Sie die Entwicklungsschritte eines Kindes mitverfolgen können und, wenn es Ihnen möglich ist, in einem schriftlichen Austausch mit den Kindern in Kontakt treten können. Briefe aus der Schweiz werden geliebt und geschätzt, im Gegenzug berühren uns die liebevoll gestalteten Briefe der Kinder mit dem Foto immer wieder aufs Neue. Überzeugt Sie unsere Arbeit in Nepal und könnten Sie sich vorstellen, uns über längere und doch begrenzte Zeit zu unterstützen, wäre eine Patenschaft genau das Richtige. Wir haben immer wieder neue Kinder, die keine Paten haben. Möchten Sie eine Patenschaft übernehmen? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahmen via SPENDEN AN DEN VEREIN WITWEN- UND WAISENPROJEKTE SIND IM KANTON ZÜRICH STEUERABZUGSBERECHTIGT. Impressum Projektleitung: Rosemarie Luzi-Keller, Grundstrasse 37, 8405 Winterthur Tel: , Projektbüro: Helen Horber-Keller, Ibergstr. 127, 8405 Winterthur, Tel , Redaktion Rundbrief: Abmeldung Rundbrief: Bankkonto: ZKB IBAN: CH

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