FIT 7 Herzlich willkommen!

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1 FIT 7 Herzlich willkommen! Der Weg ist das Ziel! (Konfuzius) Quelle: ledion.de Quelle: gameserveradmin.de

2 Heutige Themen Anpassung der Algorithmen bei Änderung des Insulinbedarfs Primäre Anpassung Sekundäre Anpassung Üben anhand von Beispielen Quelle: lerntrainer.ch

3 Notwendige Algorithmen Änderungsmöglichkeiten

4 Notwendige Algorithmen Änderungsmöglichkeiten Basaler Insulinbedarf + ev. Morgengupf BE Faktor = prandialer Insulinbedarf = Bolus Korrektur Faktor = Insulinbedarf zur Korrektur BZ Zielbereich NÜ + präprandial BZ Zielbereich postprandial

5 Warum Insulindosisanpassung?

6 Warum Insulindosisanpassung? Trotz optimaler Insulintherapie werden die Blutzucker-Zielwerte nicht erreicht. Gründe: variable Insulinresorption nicht kalkulierbare Einflüsse von Bewegung und Ernährung, interkurrente Infekte u.v.a. Ziel: Durch die Korrektur mit Insulin soll Normoglykämie möglichst schnell wiederhergestellt werden.

7 Anpassung der Algorithmen bei Änderung des Insulinbedarfs Korrektur Faktor Basisinsulin BE Faktor Basisinsulin BE Faktor Korrektur Faktor Zielbereich Zielbereich Quelle: de.123rf.com

8 Basaler Insulinbedarf

9 Basaler Insulinbedarf ist abhängig von der individuellen Insulinempfindlichkeit/ Insulinresistenz Überprüfung mittels Fastentest wird vom Arzt/in festgesetzt

10 BE - Faktor

11 BE - Faktor = ist grundsätzlich keine feststehende Größe Überprüfung der prandialen Insulingabe auf Grund postprandialer Werte (90 min. u/o 3 5 Stunden)

12 Korrektur - Faktor

13 Korrektur - Faktor = Insulinbedarf zur Korrektur z.b. 30, 35, 40...mg/dl pro Einheit keine feststehende Größe, ändert sich der Gesamt- Insulinbedarf, ändert sich auch der Korrekturfaktor! postprandiale Korrekturen sollten unterbleiben Überprüfung indem bei höheren Blutzuckerwerten nur das Korrekturinsulin gespritzt und nichts gegessen wird. Liegt der BZ am Ende der Insulinwirkdauer im Zielbereich -> Korrekturregel richtig!

14 BZ Zielbereich

15 BZ - Zielbereich = eine vorgegebene Größe Änderungen notwendig beim Auftreten von Hypo- oder Hyperglykämien bzw. bei Komplikationen (z.b. akute Sehverschlechterung)

16 Anpassung der Algorithmen

17 Anpassung der Algorithmen bevor Sie etwas verändern Ursachenforschung betreiben! Z. B. Spritzfehler, BE falsch berechnet, Krankheit... Bei einzelnen Blutzuckerausreißern ist es oft schwierig den Grund dafür zu finden. Einmal ist keinmal!

18 Primäre Anpassung

19 Primäre Anpassung diese Anpassung erfolgt vom Patienten ständig, zum Beispiel: der BZ beträgt z.b. 200mg/dl, diesen korrigieren Sie mit kurzwirkendem Insulin oder Sie haben eine Hypoglykämie und beheben diese mit Kohlenhydraten oder Sie führen eine Insulindosisanpassung vor dem Sport durch bzw. essen Sport - BE s

20 Sekundäre Anpassung

21 Sekundäre Anpassung erfasst nicht die akuten Korrekturen des Blutzuckers, sondern nur bei anhaltender Veränderung des Insulinbedarfs Trendbeobachtung über mehrere Tage eine Änderung der Algorithmen sollte in kleinen Schritten erfolgen Die Anpassung betrifft alle drei Algorithmen: Basalinsulin, BE-Faktor, Korrekturfaktor!

22 Erhöhung der Insulindosis bei:

23 Erhöhung der Insulindosis bei: akuten Erkrankungen (Infekt, Operation) Bewegungseinschränkung Gewichtszunahme Hormonelle Situation (Pubertät, Menstruation, Klimakterium, Midlife-Crisis, Schwangerschaft)

24 Verminderung der Insulindosis bei:

25 Verminderung der Insulindosis bei: Gewichtsreduktion regelmäßiger Ausdauersport Schi-/ Wanderurlaub direkt nach der Entbindung Absetzen bestimmter Medikamente ( z.b. Cortison) Verbesserung der Stoffwechselsituation hormonelle Situation

26 Eine Veränderung, die voraussichtlich länger als 3 Tage anhält sollte zu einer Anpassung der Algorithmen führen. Trendbeobachtung mit Dokumentation und Tagesbilanzen.

27 Üben von Beispielen

28 Danke für Ihre Aufmerksamkeit! Alle weiteren Quellenangaben: mit freundlicher Unterstützung der FA Lilly Quelle: blogigo.de

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