Organisationsmodelle für PSPP und passende Finanzierungsinstrumente

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1 Organisationsmodelle für PSPP und passende Finanzierungsinstrumente Inhalt 1. Welche Modelle sind für PSPP von Interesse? 2. Beschreibung der Modelle Kooperationsmodell Konzessionsmodell Betreibermodell 3. Vergleich der Modelle 4. Wahl des geeigneten Modells 5. Mögliche Finanzierungsinstrumente 1. Welche PPP-Modelle passen für PSPP? Public Private Partnerships sind Partnerschaften zwischen öffentlicher Hand und mindestens einem privatwirtschaftlichen Unternehmen. Die Partnerschaften beinhalten die Konzeption, Planung, Finanzierung, Errichtung und / oder Betrieb von Infrastrukturaufgaben. Wesentliche Kriterien für die Ausgestaltung von PPPs sind a) ob der Schwerpunkt auf dem Finanzierungsaspekt liegt oder ob auch eine Aufgabenteilung bzw. gemeinsame Aufgabenerfüllung vollzogen wird und der Fokus auf dem Organisationsaspekt liegt (s. Kriterium 1 Schwerpunkt von PPPs) b) welche der oben genannten Aufgaben (Konzeption, Planung, Finanzierung, Errichtung, Betrieb) werden durch Public Private Partnerships bearbeitet (s. Kriterium 2 Aufgaben) c) wie ist das Risiko zwischen den Partnerorganisationen verteilt (s. Beschreibung und Vergleich der Modelle) und d) welche Möglichkeiten der Einflussnahme haben die beteiligten Partnerorganisationen (s. Beschreibung und Vergleich der Modelle). Um eine Aussage darüber treffen zu können, welche PPP-Modelle für das Konzept der Public Social Private Partnership, wie es im Basispapier beschrieben ist, passend sind und angewandt werden können, sind zwei Prinzipien ausschlaggebend: Zum einen ist es das partnerschaftliche Prinzip. Dies bedeutet, dass bei intakt bleibender Identität der Partnerunternehmen und organisationen die Ziele und Nutzenerwartungen der beteiligten PartnerInnen miteinander kompatibel sind, Synergiepotenziale geschaffen werden und Zum zweiten braucht es für eine PSPP das Kriterium der Nachhaltigkeit. Die Partnerschaften müssen derart gestaltet sein, dass soziale Anliegen zu kompetenten mittelund langfristigen Lösungen gebracht werden können und die beteiligten Partnerunternehmen und -organisationen gemäß ihren Stärken zum Einsatz kommen. Diese zwei Prinzipien müssen im Auge behalten werden, wenn PPP-Modelle auf ihre Anpassungsfähigkeit für PSPP hin geprüft werden. Im Folgenden werden zuerst die ersten beiden oben genannten Kriterien zur Charakterisierung von PPPs behandelt, weil anhand dieser Kriterien eine Aussage darüber getroffen werden kann, inwieweit Partnerschaft und Nachhaltigkeit im Sinne von PSPP verwirklicht werden kann und welche PPP-Modelle für das Konzept der Public Social Private Partnership, wie es im Basispapier beschrieben ist, passend sind. 1

2 Kriterium 1 Schwerpunkt von PPPs Kriterium 2 Aufgaben Kriterium 1 für PSPP-Modelle Schwerpunkt der Projekte Es kann zwischen zwei Arten von PPP-Modellen unterschieden werden: a) Finanzierungsmodelle b) Organisationsmodelle PPPs werden meistens mit der finanziellen Situation der öffentlichen Haushalte in Zusammenhang gebracht. PPP-Modelle können jedoch wesentlich mehr als den reinen Finanzierungsaspekt enthalten. Sie haben einen umfassenden Organisations- bzw. Beschaffungsansatz zur nachhaltigen Gewährleistung öffentlicher Aufgaben unter Einbindung privaten Kapitals und Know-Hows. Finanzierungsmodelle haben vorrangig das Hereinholen von privatem Kapital zum Ziel. Von Finanzierungsmodellen ist dann die Rede, wenn Planung und Betrieb nicht in den Leistungsinhalt des Vertrages einbezogen sind. Dies sind typischerweise Mietkaufmodelle (s. Finanzierungsinstrument Mietkauf ) und Leasingmodelle (s. Finanzierungsinstrument Leasing ). Zu den Finanzierungsmodellen zählen auch die ebenfalls oft als PPP bezeichneten Vorfinanzierungsmodelle, wie es beispielsweise das deutsche Bundmodell oder eine Variante davon das Mogendorfer Modell darstellen (vgl. Weber/Moß/Schwichow 2004: 10). Hingegen ist das Hauptziel von PPP-Organisationsmodellen die gemeinsame Aufgabenerfüllung oder die Aufgabenteilung. Für Public Social Private Partnerships sind in Folge der Beschreibung von PSPP als Kombination von Finanzierungs- und Umsetzungsebene und der zu erfüllenden Rollen und Funktionen in einer PSPP sowie in Folge der Prinzipien Partnerschaft und Nachhaltigkeit die Organisationsmodelle von Interesse! Kriterium 2 für PSPP-Modelle Aufgaben Hinsichtlich des Umfangs der Aufgaben, welche in Kooperation erfolgt gibt es weitere Unterscheidungen. Partnerschaften, welche die Aufgaben der Planung, der Errichtung, der Finanzierung und der Betriebsführung umfassen, werden in folgenden drei Modellen umgesetzt: Betreibermodell Kooperationsmodell Baukonzessionsmodell Wird nur die Betriebsführung in Aufgabenteilung durchgeführt, ist von folgenden Modellen die Rede: Betriebsführungsmodell Betriebsüberlassungsmodell Dienstleistungs-Konzessionsmodell Ebenfalls in Hinblick auf die PSPP-Beschreibung als Integration von Planung, Errichtung, Finanzierung und Umsetzung (s. auch Ablauf einer PSP-Partnerschaft) sind das Betriebsführungsmodell (=Managementmodell, Eigentum bleibt ganz in Öffentlicher Hand, keine Aufgabenteilung bei Planung, Errichtung, Finanzierung) und das 2

3 Betriebsüberlassungsmodell (=Pacht- od. Leasingmodell; Eigentum bleibt ganz in Öffentlicher Hand, keine Aufgabenteilung bei Planung, Errichtung, Finanzierung) nicht von Interesse. Dahingegen können für PSPP das Betreiber-, das Kooperations- und das Konzessionsmodell zur Anwendung kommen. Vorerst werden beim Konzessionsmodell noch beide Varianten das Baukonzessionsmodell und das Dienstleistungsmodell, sodass auch das Dienstleistungs-Konzessionsmodell auf die Möglichkeit der Anwendung für PSPP hin geprüft werden kann. 3

4 2. Beschreibung der Modelle Die Beschreibung der Modelle ist vorerst nur stichworthaft. Eine gute und übersichtliche Beschreibung ist bei Pölzl/Preisch 2003 nachzulesen. Auf diese Publikation bezieht sich auch das folgende Exzerpt. Kooperationsmodell Öffentliche Hand und Privatwirtschaft/Sozialwirtschaft gründen gemeinsam eine Gesellschaft (GmbH) Meistens: 51% Öffentliche Hand; 49% Privates Unternehmen Kooperationsgesellschaft übernimmt Aufgabenerfüllung Privates Unternehmen übernimmt Betriebsführung Anwendung: wenn Leistung oder Infrastruktur nicht vollständig und exakt beschreibbar sind Beispiel: Helios Krankenhaus Kitzbühel, Tirol Konzessionsmodell Das private Unternehmen erbringt die Leistung (Planung, Errichtung, Finanzierung) und bekommt dafür das Recht (die Konzession), von den NutzerInnen Entgelte oder Gebühren einzuholen. Privates Unternehmen trägt das wirtschaftliche Risiko Begrenzte Einflussnahme der öffentlichen Hand Baukonzession Privates Unternehmen: Recht zur wirtschaftlichen Verwertung des Bauwerkes bis zum Ablauf der Konzessionsdauer Beispiel: Straßenmaut (Möglichkeit: Schattenmaut); das Konzessionsmodell wird auch Mautmodell genannt (vgl. Dienstleistungskonzession Eine öffentliche Einrichtung überträgt eine Dienstleistung einem privaten Unternehmen. Das private Unternehmen erhält das Recht (die Konzession), die betreffende Dienstleistung wirtschaftlich zu nutzen bzw. gegen Entgelt an Dritte zu erbringen. Beispiel: Herstellung und Herausgabe von Telefonbüchern durch die Fa. Herold Betreibermodell Privates Unternehmen übernimmt Planung, Finanzierung, Errichtung, Betrieb inkl. Instandhaltung, Wartung oder sonstigen Facitlity-Management-Aufgaben Ziel wird vertraglich festgelegt Eigentum während der Vertragsdauer privat, danach: öffentlich Privates Unternehmen arbeitet auf eigenes Risiko und eigene Rechnung, bekommt ein best. Entgelt Refinanzierung: Beiträge und Gebühren werden von der Öffentlichen Hand eingehoben. Beispiel: Kläranlage Kötschach-Mauthen, Kärnten; IKT-Dienstleistung: Online Stellenmärkte (D) 4

5 3. Vergleich der Modelle Kriterien Kooperationsmodell Konzessionsmodell Betreibermodell Vertrag Gesellschaftsvertrag, 15-30J Konzessionsvertrag, 25-30J Betreibervertrag, 20-30J Eigentum Projektgesellscahft, je nach Beteiligung Zunächst privat, bei Frertigstellung Öffentliche Hand und Verpachtung an Privaten Zunächst Privat, nach Fertigstellung Öffentliche Hand Aufgaben ÖH Planung, Finanzierung, (Betriebsführung), Instandhaltung: PW Planung, Finanzierung, Betriebsführung, Instandhaltung: ÖH Ev. Finanzierung, Instandhaltung PW Bau: Planung, Errichtung, Finanzierung, DL: Betriebsführung ÖH Zahlt Entgelt an PW Projektgesellschaft Projektgesellschaft Wartung) Risiko ÖH und PW je nach Beteiligung ÖH Risiko der Aufgabenerfülung, bei Insolvenz der PW muss ÖH einspringen Einflussnahme ÖH Je nach Beteiligung Ertrag Gewinn nach Anteil ÖH evt. Gebühr PW Wirtschaftliches Risiko, Betriebs- und Unterhaltsrisiko, Nutzungsrisiko Hält ev. Optionen auf das zu vermietendeobjekt; Vorschriften über das Ergebnis PW Gebühren, Miete, ev. DL an Dritte ÖH Risiko gesetzlicher Änderungen (Kostenerhöhung); bei Insolvenz muss ÖH einspringen Vertraglich möglich ÖH Gebühr PW Planung, Finanzierung, Betriebsführung (Inkl. Instandhaltung, PW Wirtschaftliches Risiko PW Fixe Preise für Errichtung und Betrieb Leistung Leistung nicht genau bestimmt Leistung genau bestimmt Leistung genau bestimmt Vorteile Flexibles Mdoell, oft anwendbar Entlastung des Budgets der ÖH Rasche Entscheidungsfindung Synergien, effiziente Ressourdenverwendung Wirkt defizitvermindernd Weniger aufwendiges Vertragswerk Nachteile Begünstigungen gehen verloren Sehr umfangreiches Vertragswerk Begünstigungen gehen verloren Anmerkungen Weniger wirtschaftliches Risiko für ÖH Verstärkte Kontroll- und Steuerungsinstrumente durch die ÖH Pflichten ÖH: Einzahlungen, Haftungen Zuschüsse wirken defiziterhöhend De-facto-Monopolstellung der PW Verlust de polit. Einflusses durch ÖH Bei Insolvenz muss ÖH einspringen Regional De-facto-Monopolstellung Durch fixes Entgelt: Kalkulation mit fester Größe im Budget Zuschüsse wirken defiziterhöhend Verlust an politischem Einfluss Bei Insolvenz muss ÖH einspringen 5

6 4. Wahl des geeigneten Modells Bei der Wahl nach dem geeigneten Modell 1. Aufgaben: Umfang der Partnerschaft (Konzeption/Planung, Errichtung, Finanzierung, Betriebsführung)? Wer kann welche Aufgaben übernehmen? 2. Voraussichtliche Projektdauer? 3. Risiko: Wer übernimmt welche Risiken? Wer erwartet sich welchen Ertrag? 4. Wie viel Einfluss möchte die öffentliche Hand haben? 5. Wie genau ist die Leistung bestimmbar? Jedes PSPP-Modell ist individuell auszugestalten und kann Elemente mehrerer Grundmodelle enthalten! Literatur: Pölzl, Andreas; Preisch, Edith: Public Private Partnership in Theorie und Praxis, Graz Weber, Martin; Moß, Oliver; Schwichow, Heike: Public Private Partnership im Hochbau. Finanzierungsleitfaden, Frankfurt am Main Quellen: Das Portal für Public Private Partnership der deutschen Bauindustrie: 6

7 Finanzierungsinstrumente für PSPP-Organisations-Modelle Die zur Darstellung gebrachten Finanzierungsinstrumente sind aufgrund subjektiv wahrgenommener Nennungen sowohl in der expertinnen- als auch in der erfahrungsorientierten Literatur als vorrangig, im Sinne von Möglichkeiten und Potenzial, im Rahmen eines PSPP-Organisations-Modells in Betracht zu ziehen. Die Idee ist, eine erste Übersicht für PSPP-Organisationsmodelle in Frage kommende Finanzierungsinstrumente geben zu können. Weder die Aufstellung selbst noch die einzelnen Beschreibungen erheben Anspruch auf Vollständigkeit und bieten ausschließlich eine Einführung darüber, was an Finanzierungsinstrumenten im Rahmen einer PSPP vorrangig in Betracht gezogen werden kann. Um all jenen beim Nachfassen einzelner Begrifflichkeiten entgegen zu kommen, wurde versucht, soweit als möglich, als Inhalts- Quelle zu verwenden, da dort ausgiebige Möglichkeiten zu weiterführenden Verlinkungen bestehen. 7

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9 Überblick Finanzierungsinstrument Anleihen Anleihen (auch Verzinsliche Wertpapiere, Schuldverschreibung, Pfandbrief, Rentenpapier, Obligation, international auch Bond oder Debenture für unbesicherte Forderungen) sind Wertpapiere zur langfristigen Kreditfinanzierung. Ein festverzinslicher Vermögenstitel ist ein schuldrechtlicher Anspruch auf 1) Zahlung eines zeitabhängigen Entgelts (Zinszahlung): Der/die Käufer/in einer Anleihe erhält als Gegenleistung für die Überlassung des Geldes während der Laufzeit den in der Urkunde verbrieften Zins. 2) Rückzahlung des überlassenen Kapitalbetrags (Tilgung): Nach Ablauf der Laufzeit endet das Schuldverhältnis durch die Zahlung des Nennwerts. Als Herausgeber/in von Anleihen kommen in Frage: Bund, Länder, Gemeinden und öffentlich-rechtlichen Körperschaften (öffentliche Anleihen). Bund und Länder finanzieren ihre Defizite im Bundeshaushalt über öffentliche Anleihen. Kreditinstitute (Bankschuldverschreibungen und Pfandbriefe), die sich dadurch ihre Mittel für die mittel- und langfristige Finanzierung ihres Kreditgeschäfts besorgen. Unternehmensanleihen In Österreich werden die meisten Anleihen von Banken und der öffentlichen Hand herausgegeben, während in den USA viele Unternehmen Anleihen emittieren. Cross-Border-Leasing Beim Cross-Border-Leasing (CBL) wird eine in einer Kommune stehende Anlage an einen US-Trust (vornehmlich New York) vermietet und im gleichen Zug von diesem an den/die Eigentümer/in zurückvermietet. CBL ist ein Leasing bei dem der/die Leasinggeber/in und der/die Leasingnehmer/in ihren Sitz in verschiedenen Staaten haben. Im engeren Sinne bezeichnet CBL vor allem solche Leasinggeschäfte bei denen in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Regulierungen (Steuerrecht, Eigentumsrecht) vorherrschen, die zum Nutzen der Geschäftsbeteiligten berücksichtigt werden können. Factoring Das Factoringinstitut (Factor) kauft von seinen Factoringkunden/kundinnen Geldforderungen im Rahmen eines Vertrages an. Das Factorininstitut prüft vor Vertragsabschluß und fortlaufend die Bonität der Abnehmer/innen und übernimmt im Rahmen eines vereinbarten Limits das volle Ausfallrisiko. Der/die Factorkunde/in informiert seine Abnehmer/innen darüber, dass die Forderungen an das Factoringinstitut verkauft wurden und der Rechnungsbetrag an diesen zu zahlen ist. Er/Sie stellt dem Factoringinstitut laufend die Rechnungsdaten zur Verfügung. Sofern die Rechnungsbeträge im Rahmen der eingeräumten Limite liegen, kauft das Factoringinstitut die Forderungen an. Das Factoringinstitut schreibt den Factoringerlös (Forderungskaufpreis) sofort dem Abrechnungskonto des/der Factoringkunden/in gut. Lediglich 10% - 15% des Kaufpreises behält der Inves DL Eigen Fremd Modellmina F.volu- tition kap. kap. x x Alle Ab 50Mill x x Alle Ab 150 Mill x x x?alle alle 9

10 Factor zunächst als Sicherheit für Skontoabzüge oder Mängelrügen ein. Dieser Sicherheitseinbehalt wird dem/der Kunden/in bei Zahlung durch den/die Debitor/in oder bei Fälligkeit gutgeschrieben. Fondsfinanzierungen Investmentfonds Ein Investmentfonds sammelt das Geld von KapitalanlegerInnen und investiert es in unterschiedlichen Anlagebereichen. Ein Investmentfonds bietet den KapitalanlegerInnen den Vorteil, dass sie mit relativ kleinen Beträgen ein diversifiziertes Depot aufbauen und so ihr Anlagerisiko verringern können. In einem Investmentfonds bündelt eine in- oder ausländische Kapitalanlagegesellschaft (KAG) die Gelder von Anlegern, um sie nach vorher festgelegten Anlagezielen nach dem Prinzip der Risikostreuung in Aktien, festverzinslichen Wertpapieren, Geldmarkt und/oder Immobilien anzulegen. Mit dem Kauf von Investmentfonds wird der/die Anleger/in Miteigentümer/in am Fondsvermögen und hat einen Anspruch auf Gewinnbeteiligung und Anteilsrückgabe zum jeweils gültigen Rücknahmepreis. Gängige Investitionsgüter: Immobilien, Schiffe, regenerative Energieanlagen, Kapitallebensversicherungen, Private-Equity (Unternehmensbeteiligungen), Filme Forfaitierung Forfaitierung (Forderungskauf bzw. verkauf) bezeichnet den Verkauf bestehender oder zukünftiger Einzelforderungen. Der/die private Auftragnehmer/in überträgt die jeweilige Forderung an die finanzierende Bank, welche die Forderung im eigenen Namen einzieht. Bei einer Forfaitierung mit Einredeverzichtserklärung verzichtet der/die Auftraggeber/in gegenüber der Bank auf die Vertragsrechte, d.h. auch bei Nichterfüllung des Vertrages durch den/die Auftragnehmer/in, muss der/die Auftraggeber/in das Entgelt der Bank zahlen. Investor/in / Private Equity Ein/e Investor/in erwirbt Anteile an einem Unternehmen mit der alleinigen Zielsetzung, sein eingesetztes Kapital zu erhöhen. Tendenziell ist seine/ihre Anlage aufgrund der Fokussierung auf die Steigerung des Shareholder Value meist kurzfristig auf Gewinnmaximierung ausgerichtet. Der/die Investor/in zieht daher unter Umständen auch die Liquidierung des Unternehmens in Betracht, sofern sich dies positiv auf sein/ihr angelegtes Kapital auswirkt. Privates Beteiligungskapital (engl. private equity) ist der allgemeine Begriff für das von privaten und institutionellen AnlegerInnen beschaffte Beteiligungskapital an nicht börslich (öffentlich) gehandelten Unternehmen. Neben der Einzahlung des Stamm- oder Grundkapitals durch die Firmengründer/innen existieren vielfältige Finanzierungsformen und -gründe. Das Gegenteil des Private Equity ist Public Equity, das die Beteiligung am Eigenkapital eines öffentlich, an der Börse gehandelten Unternehmens bezeichnet, gemeinhin auch Aktie. Formen von Private Equity: Venture Capital, Mezzanine Capital, Buy-Out Kredit und Darlehen Ein Kredit ist das Eingehen einer Geldschuld mit zeitlich verzögerter Rückzahlung. Ein Kredit wird auch als Darlehen bezichnet. (Kommunales) Leasing Leasing ist eine Finanzierungsform, bei der das Leasinggut von dem/der Leasinggeber/in dem/der x x Alle 2004: 10 x x x x Alle Alle x x x x Alle Alle x x x Alle Alle X x Alle Alle Milliarde n in geschl. Im.fonds 10

11 Leasingnehmer/in gegen Zahlung eines vereinbarten Leasingentgelts zur Nutzung überlassen wird. Der/die Leasingnehmer/in übernimmt die Wartungs- und Instandsetzungsleistungen. Mietkauf Der Mietkauf ist ein Mietvertrag, bei dem dem/der Mieter/in von dem/der Vermietenden das Recht eingeräumt wurde, innerhalb einer bestimmten Frist durch einseitige Erklärung die gemietete Sache zu einem vorher bestimmten Preis unter Anrechnung der bis dahin gezahlten Mieten käuflich zu erwerben. Vor der Erklärung findet auf den Vertrag Mietrecht Anwendung. Nach der Erklärung handelt es sich um einen Kaufvertrag. Sale and Lease Back Das Unternehmen verkauft die Objekte an eine Leasinggesellscahft und least sie dann zurück. Dadurch gewinnt das Unternehmen an Liquidität. Subvention Subventionen (von lat. subvenire = zu Hilfe kommen) sind finanzielle Hilfen ohne unmittelbare Gegenleistung, die von staatlichen Institutionen an Haushalte oder an Unternehmen geleistet werden. Kommunal oder staatlich gesicherte Unternehmenskredite In der Regel sind darunter Kredite an Unternehmen und Organisationen zu verstehen, die unter Einhaltung von besonderen Vergabe-Bedingungen (zb Schwerpunktthemen wie Export-Förderung) durch öffentliche Förderungen oder Subventionen in ihren Konditionen ge- und/oder unterstützt werden Miete Miete ist die Gegenleistung, die der/die Mieter/in dem/der Vermietenden nach dem Mietvertrag für die Überlassung einer sogenannten Mietsache schuldet. Dabei unterscheidet das deutsche Recht zwischen Mietverträgen über Wohnraum und solche über sonstige Sachen. Pacht Der Pachtvertrag sichert dem/der Pächter/in im Gegensatz zur Miete nicht nur die Nutzung der Pachtsache zu, sondern auch den Ertrag aus dieser, sofern die Nutzung der Pachtsache ordnungsgemäß erfolgt. Der/die Pächter/in entrichtet hierfür dem/der Verpächter/in einen Pachtzins. Contracting Contracting (engl. Vertrag schließend) ist die Übertragung von eigenen Aufgaben des Rechtssubjekts zur Energielieferung und -bereitstellung auf ein Dienstleistungsunternehmen. Insbesondere bezieht sich der Begriff auf die Bereitstellung von Betriebsstoffen (Wärme, Kälte, Strom, Dampf, Druckluft usw.). Fördermittel normaler Dienstleistungszukauf meist der öffentlichen Hand, Finanzierung über den Ausschreibungsweg oder über Wettbewerbe; Subventionen Sponsoring Unterstützung einer Einzelperson, Gruppe, Organisation, Institution oder Veranstaltung durch Finanz-, Sachmittel und/oder Dienstleistungen. Im Bereich des Netzwerkmarketings / Struktur-vertriebes bezeichnet der Begriff das Anwerben und Einarbeiten neuer Geschäftspartner/innen. Sponsoring basiert auf dem Prinzip der Gegenseitigkeit. x X Alle Alle x X Alle Alle x x x Alle Alle x x x Alle Alle x x Alle x x Alle x x Alle x x x x Alle Alle x x x Alle Alle 11

12 Anleihen Kurz-Charakteristik: Investitions-, Fremdkapital-Finanzierung, ~ ab > 50 Millionen Finanzierungsvolumen Verzinsliche Wertpapiere (auch Schuldverschreibung, Anleihe, Pfandbrief, Rentenpapier, Obligation, international auch Bond oder Debenture für unbesicherte Forderungen) sind Wertpapiere zur langfristigen Kreditfinanzierung. Ein festverzinslicher Vermögenstitel ist ein schuldrechtlicher Anspruch auf 1) Zahlung eines zeitabhängigen Entgelts (Zinszahlung): Der Käufer eines verzinslichen Wertpapiers erhält als Gegenleistung für die Überlassung des Geldes während der Laufzeit den in der Urkunde verbrieften Zins. 2) Rückzahlung des überlassenen Kapitalbetrags (Tilgung): Nach Ablauf der Laufzeit endet das Schuldverhältnis durch die Zahlung des Nennwerts. Im Gegensatz zur Aktie erwirbt der Käufer einer Industrieanleihe keinen Anteil am Eigenkapital des Unternehmens sondern gewährt ihm Fremdkapital. Handelbare Anleihen werden am Anleihenmarkt (Rentenmarkt, Effektenbörse) gehandelt und können jederzeit zum jeweiligen Kurswert ge- und verkauft werden. Anleihen müssen in den meisten Ländern jedoch nicht an der Börse gehandelt werden, das heißt, sie sind nicht börsenpflichtig. Die Anleihe gilt als eher risikoarme Anlageform da sie im Falle der Liquidation gegenüber Aktien und Bankkrediten bevorzugt bedient werden und je nach Ausgestaltung, besichert sind. Sie eignet sich daher für unerfahrene oder besonders risikoscheue Anleger. Viele Organisationen, die das Vermögen Dritter verwalten (z. B. Versicherungen) sind verpflichtet, einen großen Anteil der zu verwaltenden Gelder in Titel mit hoher Bonität anzulegen, wobei die Wahl häufig auf festverzinsliche Wertpapiere fällt. Es gibt auch Anleihen, die bewusst ein höheres Risiko enthalten und dafür eine höhere Rendite (Verzinsung) versprechen. Anleihen werden in der Regel als Inhaberpapier begeben da hier die einfachste Handelbarkeit gegeben ist. Der Inhaber der Anleihe ist somit gleichzeitig der Gläubiger. Obwohl die Anleihe eine sehr alte Wertpapierform ist, sind die meisten Innovationen des Finanzsektors der letzten Jahre auf dem Gebiet der Anleihen passiert, was zu einer großen Anzahl von Gestaltungsmöglichkeiten geführt hat. Durch Stückelung des festverzinslichen Titels in eine Vielzahl an Teilschuldverschreibungen erfolgt Losgrößentransformation. Dies macht die Anleihen für einen großen Kreis an Investoren attraktiv. Durch Standardisierung der Anleihen lässt sich eine höhere Fungibilität erreichen. Auf diese Weise lassen sich die unterschiedlichen Bindungsfristen des Emittenten und der Gläubiger harmonisieren. Als Herausgeber (=Emittent) von Anleihen kommen in Frage: Öffentliche Anleihen werden von Bund (z. B. Staatsanleihen und andere Bundeswertpapiere), Ländern und Gemeinden und öffentlich-rechtlichen Körperschaften herausgegeben. Bund und Länder finanzieren ihre Defizite im Bundeshaushalt über öffentliche Anleihen. Bankschuldverschreibungen und Pfandbriefe werden von Kreditinstituten emittiert, die sich dadurch ihre Mittel für die mittel- und langfristige Finanzierung ihres Kreditgeschäfts besorgen. 12

13 Unternehmensanleihen In Österreich werden die meisten Anleihen von Banken und der öffentlichen Hand herausgegeben, während in den USA viele Unternehmen Anleihen emittieren. Die Ursache hierfür ist darin zu suchen, dass Unternehmen in Europa Kapital häufiger durch Selbstfinanzierung aufbringen oder Kredite bei Geschäftsbanken erhalten; teilweise gefördert von der öffentlichen Hand. Es gibt folgende Emissionsverfahren: Selbstemission, der Emittent trägt das Absatzrisiko selbst. Die Kreditinstitute fungieren nur als Zeichnungsstellen. Man bezeichnet diese Emissionsform auch als direkte Anleihe. Fremdemission durch Banken, Platzierungskonsortien oder Syndikate, ein Mittler übernimmt das Absatzrisiko und verlangt dafür eine Gebühr von Emittenten. Man bezeichnet diese Emissionsform auch als indirekte Anleihe. Eine Emission durch ein Emissionskonsortium kann als Übernahme (Risiko geht auf Konsortium über) oder als Begebung (Risiko verbleibt beim Emittenten) erfolgen. Versteigerung Tenderverfahren, ähnlich einer Versteigerung, jedoch geben die Zeichner an, wieviel nominal sie zu welchem Kurs bereit sind zu erwerben, und der Emittent bedient dann alle Gebote, welche einen (vom Emittenten gewählten) Mindestkurs nicht unterschreiten. Dabei ist das Emissionsvolumen nicht von Anfang an festgelegt, sondern wird je nach Umfang der Gebote angepasst. Man unterscheidet amerikanisches (wobei jeder Bieter sein eigenes Gebot zahlt) von holländischem Verfahren (wobei alle den gleichen Preiszahlen). Privatplatzierung: Emission bei GroßinvestorInnen freihändiger Verkauf (Sales) Daueremission: laufende Weiteremission unter gleichen Bedingungen Anleihen können zu pari (= 100 %), unter pari oder über pari ausgegeben werden. Unter oder über pari bedeutet, dass bei der Ausgabe einer neuen Anleihe ein Abschlag (Disagio) oder ein Aufschlag (Agio) festgelegt wird, um den der Ausgabepreis den Nennwert unteroder überschreitet. Anleihen werden entweder als Einzelurkunde mit bestimmtem Nennwert ausgegeben (effektive Stücke) oder als Sammelurkunde verbrieft. Effektive Stücke können an den Käufer ausgeliefert werden. Die Sammelurkunde verwahrt die Deutsche Börse Clearing AG (Girosammelverwahrung) für den Käufer, er erhält eine Gutschrift über das Miteigentum. Nationaler Anleihemarkt: Eine Inlandsanleihe wird auf dem nationalen Anleihemarkt platziert. Es handelt sich dabei um die Emission einer Anleihe eines inländischen Emittenten. Sie wird in der Heimatwährung und unter Einsatz eines inländischen Konsortiums emittiert, wobei die Vorschriften des Sitzlandes eingehalten werden müssen. Ein Beispiel dafür ist eine Bundesanleihe. Internationaler Anleihemarkt: "International" bedeutet hier, dass die Emission außerhalb des Heimatlandes des Emittenten erfolgt. Es wird dabei zwischen Euromärkten und Auslandsanleihmärkten unterschieden. Eine Euroanleihe wird von einem internationalen Bankenkonsortium emittiert. Die internationale Platzierung erfolgt in einer "großen" Währung (Dollar, Euro, Yen, australischer Dollar). 13

14 Bei Auslandsanleihen handelt es sich um die,anleihe inländischer Währung eines relativ zur Währung ausländischen Emittenten. Sie wird von einem inländischen Bankenkonsortium des Währungslandes platziert. Es gelten die Vorschriften des Inlandes. Die Unterscheidung von Anleihen nach ihrer Laufzeit ist rein formaler Natur, vor allem deshalb, weil es viele Mischformen mit anderen Finanzprodukten gibt. Die gängigste Einteilung ist: kurzfrisitig (bis 4 Jahre) mittelfristig (4 bis 8 Jahre) langfristig (mehr als 8 Jahre) Der Zusammenhang zwischen (Rest-)Laufzeit und dem Zins einer Anleihe findet Niederschlag in der Zinskurve. Verzinsliche Wertpapiere (Anleihen) kommen in einer sehr großen Zahl verschiedener Formen vor. Der Finanzmarkt hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine Vielzahl von innovativen Finanzinstrumenten hervorgebracht, wobei Anleihen eine bedeutende Rolle gespielt haben. Viele dieser Finanzinstrumente sind wieder vom Markt verschwunden, während andere sich länger halten oder ins Standardrepertoire von Finanzinstitutionen aufgenommen werden. Die wichtigsten Formen, insbesondere für die Lehre, sind: Standardanleihen (auch Festzinsanleihen, Straight Bonds, Plain-Vanilla-Bonds) haben eine feste Verzinsung (Kupon) über die gesamte Laufzeit (z. B. 5 % des Nominalwerts p. a.). Sie sind eine der häufigsten Anleiheformen. Nullkuponanleihe (auch Zerobond genannt) haben keine Zinskupons. Der Ertrag des Gläubigers besteht hier ausschließlich in der Differenz zwischen Rückzahlungskurs und Emissionkurs. Deshalb werden Nullkuponanleihen meist mit einem hohen Abschlag (also unter pari / Disagio) emittiert und bei Fälligkeit zu 100 % (pari) zurückgezahlt. Tilgungsanleihen (oder auch Auslosungsanleihen) sind Anleihen, die einen festen Kupon haben, deren Nennwert jedoch nicht wie bei den Festzinsanleihen zur Gänze am Fälligkeitstag zurückgezahlt wird, sondern über einen bestimmten Zeitraum. Hierbei ist in der Regel eine tilgungsfreie Zeit vereinbart, danach wird regelmäßig verlost, welcher der Zeichner der Anleihe sein Geld zurückgezahlt bekommen soll. Annuitätenanleihen sind Anleihen, bei der die Rückzahlung in gleichen Beträgen bis zum Laufzeitende erfolgt. Diese Beträge beinhalten sowohl den Kupon als auch jeweils einen Teil der Tilgung. Perpetuals sind Anleihen, die vom Emittenten nie getilgt werden müssen. Der Anleger profitiert ausschließlich durch die Verzinsung bzw. den Kupon, sofern der Emittent die Anleihe gemäß den jeweiligen Anleihebedingungen nicht vorzeitig kündigt und tilgt. Auch Zero-Perpetuals sind möglich. Diese sind Kombinationen aus Nullkuponanleihen und Perpetuals. Sie werden dementsprechend nie getilgt und besitzen keinen Kupon. Der Anleger "verschenkt" damit den Kaufpreis. Zero-Perpetuals werden für Spendenaktionen genutzt. Sinn ist es, dass in der Bilanz (des Fonds, der Bank, usw.) eine Buchungszeile erhalten bleibt. Anleihe mit variablem Nominalzins (Floating Rate Note) werden in der Verzinsung während der Laufzeit angepasst. Meist orientiert sich dieser Zinssatz an den Geldmarktsätzen wie dem LIBOR (London Interbank Offered Rate) oder dem europäischen Referenzzinssatz EURIBOR (European Interbank Offered Rate). Der Zinssatz kann auch an die jeweiligen Renditen kurzfristiger Schuldverschreibungen (z. B. Schatzwechsel, T-bills) oder an Indikatoren wie die Inflationsrate gebunden werden. Marktzinspapiere sind eine Sonderform dieser Anleihen. Anleihen mit variablem Kupon können eine Zinsuntergrenze (Floor-Floater) oder Zinsobergrenze (Cap-Floater) haben. Mini-Max-Floater haben sowohl eine Zinsobergrenze als auch eine Zinsuntergrenze. 14

15 Bei Stufenzinsanleihen steigt der Zins mit der Laufzeit, wobei die Zinstreppe bei Emission festgelegt wurde. Man unterscheidet Step up und Step down-anleihe, je nachdem ob der Kupon im Zeitverlauf steigt oder fällt. Beispiel: Bundesschatzbriefe Bei Anleihen mit Step-Up-Kupon orientiert sich die Höhe der Zinszahlung häufig an den Ratings von Ratingagenturen, meist an Moody's und Standard & Poor's. Wird das Rating der Anleihe herabgestuft, so steigt der Zins, und umgekehrt. Auch Stufenzinsanleihen werden international als "Step-Up-Bonds" bezeichnet. Eine inflationsgebundene Anleihe (Inflation-Linked Bond) bietet einen Schutz gegen das Inflationsrisiko. Bei typischen Vertretern dieses Anleihetyps wird das Nominal innerhalb einer vordefinierten Periode entsprechend der Inflation angepasst. In den meisten Ländern wird dazu der Verbraucherpreisindex oder entsprechende Indizes verwendet. Arten: Kanada: Real Return Bond (RRB); UK: Inflation-linked Gilt (ILG); US: inflationprotected security (IPS); Anleihen mit Optionsrechten: BOLO-Bond (borrowers option, lenders option, d.h. nach einer Frist hat der Emittent das Recht den Kupon beliebig festzusetzten, Inhaber hat dann das Recht zu kündigen). Ausstattungsmerkmale sind der Kupon, die Laufzeit, der Rückzahlungskurs und der Emissionskurs. Multiplier Bunny Bond: Inhaber der Anleihe hat das Recht zwischen Kuponzahlung oder Anleihe derselben Ausstattung mit Nennwert in Höhe des Kupons zu wählen. Falls der Kupon niedriger ist, als das aktuelle Zinsniveau wird man sich für die Auszahlung des Kupons entscheiden. Im umgekehrten Fall bietet eine Anleihe desselben Typs zum Nennwert erworben eine höhere Rendite. Es ergibt sich also eine Absicherung gegenüber dem Wiederanlagerisiko. Anleihen werden nach folgender Besicherung unterschieden: Pfandbriefe sind durch Grund und Boden besichert. Schiffspfandbriefe sind durch Hypotheken auf Schiffe besichert und stellen eine Sonderform des Pfandbriefs dar. Unternehmensanleihen werden durch das Unternehmensvermögen (z. B. Maschinen, Immobilien) besichert Patronage bedeutet, dass ein Bürge für die Schulden einsteht (z. B. ein Mutterunternehmen für eine Tochter) Nachrangige Anleihen sind ebenfalls durch das Unternehmensvermögen besichert, jedoch werden zuerst alle anderen Gläubiger bedient und erst dann die Inhaber nachrangiger Anleihen Brady-Bonds stellen eine Besonderheit der Besicherung dar. Diese Staatsanleihen von Schwellenländern werden durch Null-Kupon-Anleihen (Zero-Bonds) von Schuldnern hoher Bonität besichert. Bei forderungsbesicherten Wertpapieren (englisch asset-backed securitys, ABS) besteht der Zahlungsansprüche gegen eine ausschließlich dem Zweck der Transaktion des forderungsbesicherten Wertpapiers dienende Zweckgesellschaft (Special Purpose Vehicle). Die Zahlungsansprüche werden durch einen Bestand unverbriefter Forderungen (assets) gedeckt. Staatsanleihen, z. B. Bundesanleihen, sind dagegen nicht besicherte Anleihen. Öffentliche Haushalte gelten als nicht konkursfähig. Seit der Zahlungsunfähigkeit Argentiniens findet jedoch eine Diskussion um ein Insolvenzrecht für Nationalstaaten statt. Bundesanleihen gelten dennoch als sicher, da das Steueraufkommen und das Staatsvermögen (z. B. Grund, Immobilien, Beteiligungen) als solide Einnahmequelle gilt; der Staat kann zumindest theoretisch durch Änderung der Steuergesetzgebung stets die Mittel zur Verfügung stellen, die zur Bedienung der Verbindlichkeiten notwendig sind. Quelle: 15

16 Cross-Border-Leasing Kurz-Charakteristik: Investitions-, Fremdkapital-Finanzierung, ~ ab > 150 Millionen Finanzierungsvolumen Beim Cross-Border-Leasing (CBL) wird eine in einer Kommune stehende Anlage an einen US-Trust (vornehmlich New York) vermietet und im gleichen Zug von diesem an den Eigentümer zurückvermietet. Durch den Hauptmietvertrag und insbesondere durch seine bis zu 99-jährige Laufzeit wird dem Vertragspartner in den USA nach dortigem Steuerrecht das wirtschftliche Eigentum an der betreffenden Anlage verschafft. Diese Tatsache versetzt den US-Trust in die Lage, das Objekt abzuschreiben und Steuerstundungseffekte (?) zu erzielen. Von diesem finanziellen Vorteil profitiert die Kommune durch den sogenannten Barwertvorteil 1, der ihr zu Vertragsabschluss zufließt. Beteiligte Banken finanzieren den Fremkapitalanteil des US-Trusts und gewährleisten die Mietzahlungen im Rahmen des Untermietvertrages, der für bis zu 30 Jahre abgeschlossen wird. Die Kommune tritt im Rahmen einer Erfüllungsübernahme die Zahlung der Miete an Banken ab und wird so wirtschaftlich gesehen von ihren Schulden befreit. Cross Border Leasing (CBL) ist ein Leasing bei dem der Leasinggeber und der Leasingnehmer ihren Sitz in verschiedenen Staaten haben. Im engeren Sinne bezeichnet CBL vor allem solche Leasinggeschäfte bei denen in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Regulierungen vorherrschen, die zum Nutzen der Geschäftsbeteiligten berücksichtigt werden können. Im weiteren Sinn ist jedes Leasinggeschäft über Staatsgrenzen CBL, auch wenn es sich von einem normalen Leasing de facto nicht unterscheidet. CBL ist als spezielle Form des Leasings eine strukturierte Finanzierung, das heißt es handelt sich um verschiedene Verträge, die im Rahmen eines Gesamtplans zusammen abgeschlossen werden und nur als Ganzes verständlich sind. In der Regel wird CBL durchgeführt, um eine unterschiedliche Gesetzgebung in zwei Ländern zu nutzen und dadurch Steuern zu sparen bzw. zu vermeiden. Bekannt ist insbesondere das CBL mit den USA. Deren steuerliche Regelungen erlaubten es, langfristige Miete wie Eigentum zu behandeln. Die Verträge wurden in New York abgeschlossen, da in diesem Bundesstaat Verträge auch dann noch Bestand haben, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass sie gegen geltendes Recht (in dem Fall US-Recht) verstoßen. In vielen Ländern regeln steuerrechtliche Vorschriften, wem ein Leasinggegenstand zuzurechnen ist. Von dieser Zurechnung hängt ab, ob der Gegenstand in der Bilanz aktiviert werden und dann durch Wertminderung bzw. Abschreibungen den Gewinn mindern kann. Durch diese Regelung kommt es mitunter zu unterschiedlichem Besitz nach Steuer- und Zivilrecht. Daher kann eine Sache je nach konkretem Sachverhalten dem Leasinggeber oder dem Leasingnehmer zugerechnet werden. Durch die unterschiedlichen steuerlichen Regelungen der Länder kommt es zur Fiktion zweier steuerlicher Eigentümer ein und desselben Objektes, die nunmehr beide - jeweils nach den Gesetzen ihres Heimatlandes - gleichzeitig dasselbe Objekt steuerlich abschreiben. Sowohl Mieter als auch Vermieter können also bei dieser Konstruktion den Leasinggegenstand steuerlich abschreiben und erzeugen hierdurch steuerlich abziehbaren Aufwand. Da die amerikanische Seite die Abschreibung ohne reale Anschaffungskosten verbuchen kann, handelt es sich um ein reines Steuersparmodell. Einen Teil der Steuerersparnis teilt die amerikanische Seite mit dem Leasingnehmer. Dies sind häufig Städte und Gemeinden in Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweiz, Belgien oder den 1 Barwert: Wert, den eine zukünfig anfallende Zahlung in der Gegenwart besitzt. 16

17 Niederlanden. Die Kommune bekommt maximal zwei bis acht Prozent des gesamten Transaktionsvolumens, den so genannten Barwertvorteil. Quelle: Factoring Kurz-Charakteristik: Investitions-, Dienstleistungs-, Eigenkapitalfinanzierung; für sämtliche Finanzierungsvolumina Das Factoringinstitut (Factor) kauft von seinen Factoringkunden Geldforderungen im Rahmen eines Vertrages an. Der Factor prüft vor Vertragsabschluß und fortlaufend die Bonität der Abnehmer und übernimmt im Rahmen eines vereinbarten Limits das volle Ausfallrisiko. Der Factorkunde informiert seine Abnehmer darüber, dass die Forderungen an den Factor verkauft wurden und der Rechnungsbetrag an diesen zu zahlen ist. Er stellt dem Factor laufend Rechnungskopien über die Forderungen zur Verfügung bzw. übermittelt die Rechnungsdaten durch Datenfernübertragung. Sofern die Rechnungsbeträge im Rahmen der eingeräumten Limite liegen, kauft der Factor die Forderungen an. Der Factor schreibt den Factoringerlös (Forderungskaufpreis) sofort dem Abrechnungskonto des Factoringkunden gut. Lediglich 10 % bis 15 % des Kaufpreises behält der Factor zunächst als Sicherheit für Skontoabzüge oder Mängelrügen ein. Dieser Sicherheitseinbehalt wird dem Kunden bei Zahlung durch den Debitor oder bei Fälligkeit gutgeschrieben. Factoring ist eine vielseitige Finanzdienstleistung, die von mittelständischen Unternehmen aus Industrie, Großhandel und Dienstleistungssektor in wachsendem Umfang genutzt wird: umsatzkongruente Finanzierung (Factoring dient der kurzfristigen Umsatzfinanzierung mittelständischer Unternehmen. Das Factoringinstitut bezahlt im Rahmen einer vertraglichen Vereinbarung offene Forderungen des Factoringkunden sofort. Dadurch wächst die Liquidität des Factoringkunden kongruent zum Umsatz.), hundertprozentigen Schutz vor Forderungsausfällen (Factoring dient dem hundertprozentigen Schutz des Factorkunden vor Forderungsausfällen. Mit dem Ankauf der Forderung übernimmt das Factoringinstitut das volle Ausfallrisiko bei Inlandsgeschäften und im grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr. Factoring deckt das Ausfallrisiko zu 100 Prozent ab. Der Factoringkunde verfügt spätestens 90 bis 120 Tage nach Fälligkeit über den gesamten Forderungsbetrag. Er braucht sich nicht um den Einzug der Forderungen zu kümmern. Debitorenmanagement (Schuldnermanagement): Zum Factoring gehört ein effizientes Debitorenmanagement: Debitorenbuchhaltung, Mahnwesen und Inkasso, ferner fortlaufende Prüfung der Bonität der Abnehmer. Der Unternehmer wird zuverlässig über die Bonitätsentwicklung seiner in- und ausländischen Abnehmer informiert. Er wird bei Debitorenbuchhaltung, Mahnwesen und Inkasso entlastet und spart dadurch Personalund Sachkosten. Im grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr ist das Debitorenmanagement gerade für Mittelständler eine entscheidende Hilfe. Durch das Factoringinstitut wird die Beziehung zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden entlastet und gleichzeitig das Zahlungsverhalten der Abnehmer verbessert. Full-Service-Factoring: Das Verfahren - auch Standardfactoring genannt - umfaßt neben der umsatzkongruenten Finanzierung auch eine hundertprozentige Risikoabsicherung und eine Entlastung beim Debitorenmanagement. Bulk-Factoring Auch Inhouse-Factoring oder Eigenservice-Factoring genannt: Der Factoringkunde nutzt die Finanzierung und Risikoabsicherung durch den Factor, verzichtet aber auf weitergehende 17

18 Dienst-leistungen. Er führt die Debitorenbuchhaltung - treuhänderisch für den Factor - selbst durch. Fälligkeits-Factoring: Factoring-Variante, bei der der Factoringkunde die Vorteile der vollständigen Risikoabsicherung und der Entlastung beim Debitorenmanagement nutzt, aber auf die sofortige Regulierung des Kaufpreises verzichtet. Echtes/Unechtes Factoring: Factoringverfahren, bei denen der Factor das Ausfallrisiko übernimmt (Delkredereschutz), werden als 'echtes Factoring' bezeichnet; Factoring ohne Übernahme des Ausfallrisikos nennt man 'unechtes Factoring'. Offenes/Stilles Factoring Beim offenen Factoring-Verfahren wird der Debitor über den Forderungsverkauf informiert und aufgefordert, direkt an den Factor zu zahlen; beim stillen Factoring-Verfahren wird die Forderungsabtretung dem Debitor gegenüber nicht offengelegt. Export-Factoring/Import-Factoring Die Factoringinstitute bieten Factoring sowohl für den inländischen als auch für den grenzüberschreitenden Geschäftsverkehr an. Nehmen inländische Unternehmen (Exporteure) die Leistungen eines Factors in Deutschland für ihre grenzüberschreitenden Geschäfte in Anspruch, spricht man von Export-Factoring. Handelt es sich um Importgeschäfte, bei denen ausländische Unternehmen die Leistungen eines Factors in Deutschland in Anspruch nehmen, wird dies Importfactoring genannt. Quelle: Fondsfinanzierungen, geschlossene Immobilienfonds Kurz-Charakteristik: Investitions-, Fremdkapital-Finanzierung; in Deutschland flossen 2004 ~ 10 Milliarden in geschlossene Immobilienfonds Es handelt sich hier um eine Weiterentwicklung des Leasingmodells in der Form, dass die Finanzierung zum Teil durch die Ausgabe von Fondszertifikaten an private oder institutionelle Anleger erfolgt. Dadurch kann für die öffentliche Hand eine Reduzierung der Miet- bzw. Finanzierungskosten erreicht werden. Voraussetzung ist allerdings, dass den Anlegern Steuervorteile aufgrund von Verlustzuweisungen geboten werden. Positiv fallen auch hier wieder die Entlastung der Verwaltung sowie die Preis- und Termindisziplin ins Gewicht, die durch den Einsatz eines kompetenten privaten Anbieters in aller Regel gewährleistet ist. Allerdings ist das Konzept gefährdet, wenn die Finanzverwaltung das Objekt eindeutig dem Eigentum der öffentlichen Hand zuordnet. Ein Investmentfonds sammelt das Geld von Kapitalanlegern und investiert in unterschiedlichen Anlagebereichen. Ein Investmentfonds bietet den Kapitalanlegern den Vorteil, dass sie mit relativ kleinen Beträgen ein diversifiziertes Depot aufbauen und so ihr Anlagerisiko verringern können. In einem Investmentfonds bündelt eine in- oder ausländische Kapitalanlagegesellschaft (KAG) die Gelder von Anlegern, um sie nach vorher festgelegten Anlagezielen nach dem Prinzip der Risikostreuung in Aktien, festverzinslichen Wertpapieren, Geldmarkt und/oder Immobilien anzulegen. Mit dem Kauf von Investmentfonds wird der Anleger Miteigentümer am Fondsvermögen und hat einen Anspruch auf Gewinnbeteiligung und Anteilsrückgabe zum jeweils gültigen Rücknahmepreis. Der Anteilswert bemisst sich nach dem Wert des gesamten 18

19 Fondsvermögens, dem so genannten Inventarwert oder Net Asset Value (NAV), dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile. Der Gesamtbetrag des Sondervermögens bzw. das Fondsvolumen steigt durch neue Einlagen von Anlegern und durch erwirtschaftete Kurs-, Dividenden- und/oder Zinsgewinne bzw. fällt durch Rückerstattung von Anteilen der Anleger oder Verluste. Die Ausgabe oder Rücknahme von Anteilen hat keinen Einfluss auf den Wert des einzelnen Anteils. Diese Vorteile der privaten Investoren ermöglichen es der Fonds-Gesellschaft dem öffentlichen Aufgabenträger vergleichsweise niedrige Leasingraten anzubieten. Für die ersten Jahre können die Leasingraten sogar geringer ausfallen als der Schuldendienst bei der herkömmlichen Kreditfinanzierung. Allerdings ist die Fondsfinanzierung verglichen mit der Aufnahme eines Darlehens erheblich komplizierter und aufwendiger. Allein die Konzeption der Fondskonstruktion maßgeschneidert für ein Vorhaben sowie die Anwerbung privater Investoren erfordern einen enormen Verwaltungsaufwand. Eine Kapitalanlagegesellschaft kann verschiedene Investmentfonds mit unterschiedlicher Zusammensetzung auflegen: Geldmarktfonds Rentenfonds Aktienfonds Immobilienfonds gemischte Fonds Branchenfonds: Medienfonds Nachhaltigkeitsfonds Schiffsfonds Weitere Arten: Garantiefonds Dachfonds - investiert wiederum in anderen Fonds. AS-Fonds (Fonds zur Alterssicherung auf gesetzlicher Grundlage) Indexfonds - bildet einen bestimmten Index wie z.b. den DAX nach. Laufzeitfonds Spezialfonds Hedgedachfonds Hedgefonds - seit Anfang 2004 in Österreich zum öffentlichen Vertrieb zugelassen: (offizielle Bezeichnung: Sondervermögen mit zusätzlichen Risiken). Mischfonds Multi Manager Fonds Eine weitere Möglichkeit, die Investmentfonds zu kategorisieren ist, sie nach Anlagedauer zu sortieren: kurzfristige Fonds mittelfristige Fonds langfristige Fonds Diese Einteilung ist nicht immer klar. Denn je nach Fondsgesellschaft unterscheiden sich die Definitionen der verschiedenen Fristen. Eine sehr allgemeine Unterscheidung ist die in offene Investmentfonds und geschlossene Investmentfonds 19

20 Eine mögliche weitere Unterteilung ist, ob der Fonds mit einem Ausgabeaufschlag versehen ist: Tradingfonds (TF) ohne Ausgabeaufschlag Classicfonds (CF) mit Ausgabeaufschlag Hierzu gilt, dass ein Anleger der kurzfristige Ziele verfolgt einen Fonds ohne Ausgabeaufschlag wählen sollte. Bei längerer Anlage sind Fonds mit einem Ausgabeaufschlag in der Regel von der Kostenverteilung günstiger. Offener Investmentfonds Bei den so genannten offenen Fonds existiert keine Begrenzung bezüglich des Fondsvermögens und der Zahl der auszugebenden Anteilscheine. Die Kapitalanlagegesellschaften können Fondsanteile in theoretisch unbegrenzter Menge herausgeben. Die Anteilscheine offener Investmentfonds sind in der Regel zu jedem (Börsen-)Tag handelbar. Bei offenen Immobilienfonds kann es vorkommen, dass der Preis nur in größeren Abständen festgestellt wird. Geschlossener Investmentfonds Bei den geschlossenen Fonds kann in der Regel nur im Platzierungszeitraum investiert werden, danach wird der Fonds geschlossen. Der Erwerber eines Anteils an einem geschlossenen Fonds wird Unternehmer (in der Regel Kommanditist) mit allen Chancen und Risiken. Gängige Investitionsgüter für geschlossene Fonds sind neben Immobilien beispielsweise auch Schiffe (Schiffsfonds), Anlagen zur Produktion regenerativer Energien (zum Beispiel Windkraftanlagen) und Filme (Medienfonds). Windkraft- und Biogasfonds werden wegen ihrer Anlageschwerpunkte auch alternative Anlagen genannt. Außerdem gibt es geschlossene Fonds, die in Zweitmarkt-Kapitallebensversicherungen (US-Life, Britische Leben, Deutsche Leben) investieren und schließlich sind auch die Venture-Capital oder Private-Equity-Gesellschaften (siehe oben) zu erwähnen. In Summe sind so im Jahr 2004 bundesweit über 10 Mrd. EUR in geschlossenen Fonds investiert worden. Geschlossene Fonds / geschlossene Beteiligungen [Bearbeiten] Geschlossene Fonds werden meist als Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH & Co. KG) konzipiert. Dabei werden die Kommanditanteile an der Gesellschaft über einen bestimmten Platzierungzeitraum zum Verkauf angeboten. Ist die geplante Eigenkapitalquote erreicht, wird der Fond geschlossen. Mit dem eingesammelten Kapital (Eigenkapital) werden die Emissionskosten bezahlt und die Anlagegüter mit zusätzlichem Fremdkapital beschafft. Die Fremdkapitalquote hängt vom Anlagegut ab (ca %) Die ausgegebenen Anteile haben einen festen Anteilswert, der bei privaten Plazierungen ab? 5.000, die meisten? bis , zzgl. 5% Agio je Anteilsschein beginnt. Die Anlagedauer ist langfristig und hängt von der wirtschaftlichen Nutzungdauer des Wirtschaftgutes ab. Der Anleger bindet sich über die Laufzeit der Beteiligung, da für geschlossene Beteiligungen kein öffentlicher Markt mit Tageskursen, wie bei Investmentfonds, existiert. Um dieses Manko abzumildern hat sich für Verwertung von zurückgegebenen Beteiligungen ein Zweitmarkt etabliert, z.b. an der Börse Hamburg. Ziel der Beteiligung ist es Erträge in Form von jährlichen Ausschüttungen zu erwirtschaften. Die Gesamterträge sollen die Investitionssumme übersteigen. Gängige Investitionsgüter für geschlossene Fonds sind: 20

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