PROJEKT UNSER. Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs. September 2015 Nr. 144 Nimm dir Zeit zu leben:

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1 UNSER PROJEKT Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs September 2015 Nr. 144 Nimm dir Zeit zu leben: Spielen ist das Geheimnis der Jugend, Lesen ist die Grundlage des Wissens, Denken ist die Quelle der Kraft, Träumen ist der Weg zu den Sternen.

2 konkret, überschaubar, erfolgreich Fotos dieser Ausgabe: von unseren Partner- Organisationen Oxfam, Misereor, den Projektleitern, MitarbeiterInnen des Klubs und aus unserem Archiv. Das Papier für unsere Publikationen wird gratis von den Firmen Stiassny-IGEPA und Burgo zur Verfügung gestellt. Bildung Landwirtschaft Kinder Wasser Gesundheit Der Entwicklungshilfeklub wurde 1973 als privater, gemeinnütziger und unabhängiger Verein gegründet. (ZVR-Zahl: ) Fünf hauptamtliche und etwa 60 ehrenamtliche MitarbeiterInnen sind im Klubbüro in Wien tätig. In ganz Österreich unterstützen derzeit rund Personen bzw. Gruppen die Arbeit und die Projekte des Klubs. Leitung: Dr. Manfred Formanek (Obmann), Mag. Gertrude Hanzal (Obmann-Stv.) Mag. Gabriele Tabatabai (Geschäftsführung) Unsere Projekte Wir fördern konkrete, überschaubare Projekte, die Menschen dabei helfen, sich aus Armut und Unterdrückung zu befreien. Wir bieten verschiedene Möglichkeiten, Projekte zu unterstützen: Mikros (Projektbausteine): Mit jedem Mikro wird ein Teil eines größeren Projekts unterstützt, zum Beispiel: Betreuung eines Straßenkindes für ein Jahr, Wasserversorgung für eine Familie, Saatgut für eine Bauernfamilie Durchschnittlicher Wert: 150, bis 300, Euro. Super-Mikros (Projekt-Partnerschaften): Mit einem Super-Mikro kann ein Projekt zur Gänze übernommen werden, zum Beispiel: Kleinkredit für eine Frauengruppe, Errichtung eines Brunnens, Aufforstung eines bestimmten Gebiets Durchschnittlicher Wert: 1.000, bis 6.000, Euro. Makros (Großprojekte): Mit einem Makro (ab ca , Euro) wird die Umsetzung eines größeren Projekts ermöglicht, zum Beispiel: Errichtung eines Dorfes, Bau einer Schule, Wasserleitung für ein Dorfgebiet Unsere Projektpartner sind bewährte europäische Organisationen wie Oxfam (England), Misereor (Deutschland), Jesuitenmission Nürnberg (Deutschland), Entraide et Fraternité (Belgien), Netz (Deutschland) sowie kleinere lokale Organisationen, welche die Projekte vor Ort umsetzen. Wie wir arbeiten Der Entwicklungshilfeklub wurde bewusst als Klub aufgebaut, um allen an Entwicklungszusammenarbeit Interessierten eine Möglichkeit zu bieten, sich zu engagieren. Ehrenamtliche Mitarbeit in allen Bereichen ist wesentlicher Bestandteil unserer Klub-Philosophie. Ein weiterer Grundpfeiler unserer Bemühungen: Alle Projektspenden fließen zu 100 Prozent in die Projekte. Um dies tun zu können, funktioniert der Klub nach einem solidarischen Modell, bei dem die Kosten gemeinsam getragen werden: Mitgliedsbeiträge (36, Euro/Jahr) und Klubbeiträge finanzieren die Kosten für Informationsarbeit und Verwaltung, MitarbeiterInnen im Klub übernehmen die Kosten für das Büro, Beiträge von Partner-Organisationen decken weitere Ausgaben konnten über 100 Projekte in insgesamt 42 Ländern mit rund 1,6 Millionen Euro unterstützt werden. Ihre Spende ist steuerlich absetzbar (Registrierungsnummer: SO 1207). Wollen Sie mehr über uns wissen? Besuchen oder kontaktieren Sie uns: Böcklinstraße 44, 1020 Wien (Montag-Freitag 9 18 Uhr, auf Wunsch auch außerhalb der Bürozeiten) Tel , Liebe Freundinnen, liebe Freunde! Beim heurigen Klubfest im Juni durften wir uns über einen besonderen Gast freuen: Pirmin Spiegel, Hauptgeschäftsführer unserer deutschen Partner-Organisation Misereor. Während seiner fast 15-jährigen Arbeit als Pfarrer in Brasilien und Peru hat er die Not der Menschen hautnah erlebt. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen setzt er sich seit 2012 als Leiter eines der größten Hilfswerke weltweit für die Armen ein. Seine persönlichen Einsichten zur Bekämpfung der Armut fasste er eindrucksvoll zusammen. Alle, die wir hier versammelt sind, haben nur ein Ziel: Daran zu arbeiten, dass alle Menschen in Würde gut und gerecht leben können und die natürlichen Lebensgrundlagen geschützt werden. Armut in all ihren Formen bekämpfen, die Menschen ihrer Würde und ihrer Freiheit beraubt - dazu können wir im Rahmen unserer Möglichkeiten und in der Zusammenarbeit mit vielen anderen beitragen. Zunehmend sind Arme von globalen Herausforderungen betroffen. Wir müssen uns immer wieder die Frage stellen, wie wir jenseits von persönlichen wie nationalen Egoismen weltweit Solidarität, Gerechtigkeit und einen sorgenden Umgang mit der Natur gestalten können. Wir freuen uns, dass wir auch mit Ihnen gemeinsam an der Gestaltung einer gerechten Welt für alle mitwirken können. Mit herzlichen Grüßen Gabriele Tabatabai Entwicklungshilfeklub Inhalt Was ist aus ihnen geworden? Bericht aus Kambodscha Ein Mädchen, ein Buch und ein Lächeln Projekt 295 Schlüssel zur Bildung (Niger) Haiti Weihnachts-Anstatt-Aktion 2014 Shivas Leid und Traum Thema: Kinderrechte und Bildung Aus meinem Feld soll ein Wald werden Projekt 209 Ein Stück Paradies (Haiti) Union Fraternelle des Croyants Partner in Burkina Faso Wir sind unterwegs Bilder und Worte aus der Demokratischen Republik Kongo Endlich weiß man, dass es uns gibt Projekt 294 Eine Stimme geben (Philippinen) wo was wie wieviel? Projekte in Lateinamerika + Afrika wo was wie wieviel? Projekte in Afrika + Asien Von zuhause auf die Straße und zurück Projekt 274 Wieder Halt finden (Guatemala) Engagement in Österreich (Wien, Niederösterreich) Engagement in Österreich (Besucher, Klub-Fest, Vorstand...) Die Lehrer der Urwaldjäger Literatur aus Südamerika 2 Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs UNSER PROJEKT Nr. 144 September

3 Thema Bericht aus Kambodscha Drei von vier Familien unseres Dorfs hatten kein sauberes Wasser zur Verfügung. Sie tranken das Wasser, das sie aus Tümpeln und Flüssen heranschleppten. Schmutziges, verseuchtes, lebensgefährliches Wasser. Was ist aus ihnen geworden? Wir sind gesünder geworden Wenn du schmutziges Wasser trinkst, bekommst du Durchfall und wirst krank. Das betrifft besonders die Kinder und die Alten. Das zu wissen genügt, um Leute zu ermutigen, das saubere Wasser aus der Anlage zu kaufen und zu verwenden. Reth, 39 Jahre alt, ist Witwe und hat einen Sohn. Sie ist Mitglied des Hygiene-Komitees von Tapoang und sie informiert und motiviert die Mitbewohner ihres Dorfs. Es ist teuer, krank zu sein. Du kannst nicht arbeiten, Kinder gehen nicht mehr in die Schule, du musst Medikamente kaufen. Billiger ist es, etwas Geld für sauberes Wasser auszugeben und nicht krank zu werden. Auch Chuy Chrep aus Kampong Thom klärt Familien über den Zusammenhang zwischen sauberem Wasser und Gesundheit auf. Sie ist stolz, im Projekt mitarbeiten zu dürfen, obwohl sie erst 21 Jahre alt ist. Wir haben bereits 150 junge Frauen und Männer als Betreuer und Berater ausgebildet, die in den etwa 60 Dörfern arbeiten, die wir derzeit erreichen und mit Wasser beliefern können. Die Leute sind sehr aufgeschlossen und begeistert und ich glaube wirklich, dass wir mit dem Projekt eine neue und gesunde Ära einleiten. Khe Chhean ist der Direktor der lokalen Organisation, die in Zusammenarbeit mit unserer Partner-Organisation Oxfam das Projekt durchführt. Wie funktioniert das? Aus einem Fluss oder Tümpel wird Oberflächenwasser in Tanks und von dort in die Aufbereitungsanlage gepumpt. Zuerst wird es gefiltert und dann mit UV-Licht bestrahlt, das in einem bestimmten Wellenbereich das Wasser reinigt und Krankheitserreger und unerwünschte Mikroorganismen tötet. Die Lampen werden mit Strom aus einem Sonnenpaneel betrieben. Es handelt sich daher um eine einfache, umweltfreundliche und kostengünstige Methode. So wird verwaltet und berechnet Jede Aufbereitungsanlage wird von einer Gruppe von bis zu sechs Frauen betreut (daher der Titel des Projekts: Wasser der Frauen), welche die Anlage wie ein Unternehmen führen. Das bedeutet, dass sie aus den Einnahmen eine kleine Entschädigung erhalten. Voraussetzung dafür sind natürlich eine entsprechende Einschulung und Kenntnisse in Buchhaltung. Pro Stunde können bis zu 600 Liter Wasser gewonnen und in Kanister abgefüllt werden. Ein 20-Liter-Kanister Trinkwasser wird um umgerechnet 0,15 Euro abgegeben. Eine fünfköpfige Familie kann demnach mit 2,50 Euro einen monatlichen Bedarf von zwei Litern pro Tag und Familienmitglied decken. 4 Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs So kommt das Wasser zu den Familien Jüngere Männer versorgen mit Fahr- oder Motorrädern, die über Anhänger verfügen, regelmäßig Familien, die eine Art Abonnement abgeschlossen haben. In einigen Dörfern gibt es auch Marktstände und Shops, wo die Familien ihren Bedarf decken. In beiden Fällen schafft dies Verdienstmöglichkeiten für Zusteller und Händler. Am meisten profitieren die Frauen, die wie in vielen Gebieten der Welt traditionell für die Beschaffung des Wassers verantwortlich sind, da sie nun nicht mehr zu einer Wasserstelle gehen müssen und viel Zeit für andere Tätigkeiten haben. Der größte Gewinn für die Familien ist aber, dass sie nun viel gesünder leben können. Unser Dorf liegt neben dem Mekong-Fluss und wird oft überschwemmt. Es gab dann immer Typhus, andere Krankheiten, Todesfälle und viel Leid. Das ist nun nicht mehr so arg. Von der Aufbereitungsanlage beziehen 540 Familien sauberes Wasser. Und seit die Leute nicht mehr so oft krank werden und dadurch mehr Geld haben, sind sie aktiver und kreativer, was man zum Beispiel daran sieht, dass das Dorf sehr sauber ist. Sokpheun Sim ist 24 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann und ihrer zweijährigen Tochter in Kanchor. Sie zeigt stolz das Diplom, das ihr, nachdem sie einen Hausreinigungswettbewerb gewonnen hatte, vom Hygiene-Komitee überreicht wurde. Projekt 252 Wasser der Frauen Kambodscha (Projekt abgeschlossen) Von Juli 2011 bis Dezember 2014 haben 236 Spenderinnen, Spender und Aktionsgruppen das Projekt mit insgesamt ,- Euro unterstützt. Damit konnte in 8 Dörfern Anlagen errichtet werden, die Wasser filtern und Krankheitserreger abtöten Familien verfügen nun über ausreichend sauberes Wasser zum Trinken und Kochen. Herzlichen Dank! Fotos (von links oben nach rechts unten): Das verschmutzte Wasser aus den Tümpeln, Flüssen und ungeschützten Wasserstellen ist äußerst gesundheitsschädlich. Vor allem für Kinder können durch verschmutztes Wasser hervorgerufene Krankheiten lebensbedrohlich sein. Das Wasser aus den Aufbereitungsanlagen wird durch UV-Licht frei von Krankheitserregern und Bakterien. Die Mitglieder des Hygiene-Komitees klären die Dorfbewohner über die Risiken verschmutzten Wassers auf und informieren über einfache Hygienemaßnahmen zur Vermeidung von Krankheiten. Sokpheun Sim und ihre Familie (siehe oben) präsentieren glücklich das Diplom. Die 20-Liter-Kanister Trinkwasser werden per Motorrad oder Fahrrad in die zum Teil entlegenen Dörfer geliefert. Endlich gibt es für die Familien genug sauberes Wasser zum Trinken und Kochen. Ein gesundes Leben kann beginnen. UNSER PROJEKT Nr. 144 September

4 unser neues projekt Ein Mädchen, ein Buch und ein Lächeln Meine Freundinnen mussten heiraten, gehen nicht mehr in die Schule und sind schon schwanger. Viele Mädchen aus den Dörfern des Wüstenstaates Niger gehen nicht oder nur zwei, drei Jahre in die Schule und werden mit 14 Jahren verheiratet. Unser Projekt möchte dazu beitragen, dass Mädchen nicht als Analphabetinnen den Rest ihres Lebens verbringen, sondern den Schlüssel zur Bildung finden. Wissen und Selbstbewusstsein sollen ihnen das Tor in eine Zukunft öffnen, die sie selbst mitgestalten können. Ein Lächeln Lächeln, um die Traurigkeit in den Augen des anderen zu vertreiben, um unsere Gedanken zu verbrüdern, um die Tragödie unseres Egoismus zu besiegen, um die Dunkelheit unseres Alltags zu erhellen. Im Jahre 1959 wurde zum ersten Mal ein Werk eines Autors aus dem Niger veröffentlicht. Seither kamen noch einige Schriftsteller und Dichter dazu, darunter auch Mallai Lélèl, der obige Zeilen schrieb. Ein Buch Ein Buch ist ein Luxusobjekt in einem Land, in dem der Großteil der Bevölkerung kaum das Not - wendigste zum Überleben hat. Und es ist ein Luxusobjekt für Menschen, die nicht lesen und schreiben können. Dennoch kann es für sie von Bedeutung sein. Bücher sollen in den Händen von Kindern zu einem Werkzeug des Fortschritts werden, erklärt Ibrahim Weifane, der Leiter unseres Projekts. Wenn Mädchen nicht nur mit der Schule beginnen, sondern sie auch abschließen, dann haben wir eine echte Chance, einen dauerhaften Wandel in unserer Gesellschaft einzuleiten. In weiten Gebieten des west - afrikanischen Staates Niger kön - nen 80 Prozent der Frauen weder lesen noch schreiben. Es gibt zwar immer mehr Schu len, aber viele Kinder bleiben nicht lange, vor allem die Mädchen nicht. Sie scheiden bald wieder aus, weil sie für Haus haltsarbeiten benötigt werden. Und weil sie schon im Kindesalter verheiratet werden. Ein Mädchen Wozu soll ein Mädchen in die Schule gehen? Sie soll eine Ehefrau und Mutter werden. Sie soll mehrere Kinder zur Welt bringen, weil nicht alle überleben, und damit zumindest ein Bub darunter ist. Er wird es zu etwas bringen und sich einmal um uns kümmern, wenn wir alt und schwach sind. Das ist die gängige Meinung im Land. In Niger bringt ein Mäd chen, das im Alter von 14 Jahren verheiratet wird, bis zu acht Kinder zur Welt. Das ist weltweit die höchste Geburtenrate. Dieses Mädchen setzt dann als Frau und Mutter die Tradition fort: ihre Töchter gehen nicht oder nur kurz zur Schule, bleiben Analphabetinnen und werden jung verheiratet. Das Gegenteil bilden Mädchen, welche die Unterstufe abschließen und danach noch eine höhere Schule besuchen konnten: Sie haben, einmal verheiratet, meist nur zwei bis drei Kinder, denen sie allen einen Schulabschluss oder eine Ausbildung ermöglichen. Ja, ich möchte so gerne ein Buch haben, ich möchte es in den Händen halten und lesen. Eine Vision Wir lassen wieder Ibrahim Weifane zu Wort kommen: Wir versuchen, diese Erkennt - nisse im Bewusstsein der Menschen in den Dörfern zu verankern. Und wir versuchen, die Mädchen so für Lernen, Lesen und Bildung zu begeistern, dass sie unbedingt in der Schule bleiben wollen. Und wir hoffen, dass es ihnen gelingt, auch ihre Eltern zu überzeugen und diese ihren Wunsch erfüllen. Das wird nicht bei allen Mädchen der Fall sein. Aber für jene, die dank einer engagierten Lehrerin, verständnisvoller Eltern und der Bücher und anderen Materialien, die unser Projekt bereitstellt, Nutzen ziehen, kann es der entscheidende Schritt in eine selbstbestimmte Zukunft sein. Nicht nur für das betroffene Mädchen selbst, sondern auch für ihre Kinder und Kindeskinder. Und damit für alle Menschen dieses Landes. DAS PROJEKT In diesem Projekt geht es konkret um Mädchen im Alter von 6 bis 13 Jahren. Es werden 50 Lesegruppen mit jeweils 30 Mädchen gebildet, die von engagierten LehrerInnen während und außerhalb der normalen Schul - stunden betreut werden. Jeweils drei bis fünf Mädchen sitzen über einem Buch zusammen, lesen abwechselnd daraus vor und tauchen gemeinsam in die Welt des Wissens ein, die ihnen gleichzeitig ein Fenster in ihr zukünftiges Leben öffnet. Es werden auch Lesefeste veran - staltet, von denen die Mädchen als stolze Besitzerin eines Buches nach Hause zurückkehren. Die Mädchen können auch an Kursen teilnehmen, die sich mit Gesundheit oder Familie auseinan dersetzen, Themen, die sie daheim weiterdiskutieren sollen, um die bewusstseinsbildende Arbeit der Lehrer mit den Eltern zu begleiten. Benötigt werden die Mittel für die Anschaffung von Büchern (in Fran - zösisch, der Unterrichts- und Lan - dessprache), anderem Unterrichts - material sowie Ausgaben (Transport, Verpflegung) für die Kurse. Projekt 295 SCHLÜSSEL ZUR BILDUNG Niger Regionen Tillabery, Agadez, Zinder 1 Mikro (Projektbaustein) = Bücher und Unterrichtsmaterial für 1 Lesegruppe von 30 Mädchen = 289, Euro 1 Anteilstein = für 2 Mädchen für 1 Jahr = 19, Euro Projektpartner und -leiter: Oxfam (Oxford, England) 4 lokale Organisationen (Durchführung im Einsatzgebiet) Ibrahim Weifane (Projektkoordinierung) Neues Projekt seit August Die detaillierte Beschreibung schicken wir gerne zu. 6 Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs UNSER PROJEKT Nr. 144 September

5 Haiti Sport und Kreativität Ziel dieses Projekts ist es, Kindern und Jugendlichen aus besonders armen Stadtvierteln Möglichkeiten zu bieten, um abseits der Straßen zu spielen, Sport zu betreiben, ihre Fähigkeiten zu entfalten, Gemeinschaft zu erleben und darüber hinaus neue Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Mehrere Schulen wurden gewonnen, ihre Räumlichkeiten und Sportplätze zur Verfügung zu stellen. Ihre sanitären Anlagen und Sportgelände wurden adaptiert und erweitert, sodass Kinder und Jugendliche zwischen acht und 15 Jahren an künstlerischen oder sportlichen Aktivitäten der Jugendklubs teilnehmen können. Investition in eine bessere Zukunft Die meistern Kinder erleben zum ersten Mal, dass sich jemand ganz speziell um sie kümmert. Trikots, Schuhe und Bälle für die TeilnehmerInnen der Sportklubs und Stifte, Farben, Pinsel, Papier und Hefte für die Kreativklubs sorgen dafür, dass die Kinder mit großer Begeisterung mitmachen: Malen, Tanzen, Theater spielen oder Volleyball und Fußball für die Sportler. Die Jugendklubs bieten eine großartige Chance, mit den Kindern daran zu arbeiten, wie sie ihre Zukunft gestalten können. Die Entfaltung zu selbstbewussten, verantwortungsvollen jungen Menschen ist ein erster, wesentlicher Schritt. Danke! Weihnachts-Anstatt-Aktion 2014 für Kinder im Slum Etwa drei Viertel der Bewohner Haitis leben in Armut. Vor allem für Kinder und Jugendliche in den Elendsvierteln ist die Situation schlimm. Viele gehen nicht zur Schule, haben keinen Platz zum Spielen, werden nicht gefördert. Viele kommen mit Drogen und Kriminalität in Kontakt. Mit unserem Weihnachts-Anstatt-Billet 2014 wurde Kindern armer Familien geholfen, ihr Leben mit Spiel, Sport und Kreativität in eine positive Bahn zu lenken. Im Oktober 2014 startete unser Projekt mit der Bildung von Jugendklubs. Die Kinder sind mit Begeisterung dabei! Dank unserer Weihnachts- Anstatt-Aktion 2014 wurden rund , Euro für das Projekt Mit heller Freude aufgebracht und weitergeleitet. Die Anstatt-Billets wurden als kleines Weihnachtsgeschenk bestellt und bewirken nun, dass Kinder und Jugendliche aus den Elendsvierteln der Hauptstadt Port-au-Prince die Chance auf eine bessere Zukunft erhalten. 8 Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs UNSER PROJEKT Nr. 144 September

6 Thema Kinderrechte und Bildung Shivas Leid und Traum (nach einem Comic aus Indien) 1 Am Abend werden die Buben eingesperrt, schlafen auf dem Boden und müssen ab dem Morgengrauen wieder arbeiten. 2 Ich kann dich nicht mehr ernähren, hatte sein Onkel gesagt, zu dem er nach dem Tod seiner Eltern gekommen war, und er wurde an den Besitzer eines Hotels verkauft. 3 Dort arbeitet nun Shiva, leidet unter dem Gestank und Rauch, wird geschlagen, wenn er etwas falsch macht. 4 Die Gesellschaft lebt von uns Armen, die man ausbeuten kann, sagte ihm ein Gast, der hier jeden Tag eine Tasse Tee trank. Der Mann las laut aus der Zeitung vor, und so hörte Shiva einiges von der Welt und vom Leben, etwa, dass Kinder Rechte haben. 5 Seither träumt er davon, eines Tages in die Schule zu gehen und auch viele andere arbeitende und leidende Kinder in eine bessere Zukunft führen zu können. Aktuelle Bildungsprojekte Im Haus des Lernens MEXIKO. Das indigene Volk der Tarahumara lebt weit verstreut in den Canyons und auf den Tafelbergen der Sierra Madre im Norden des Landes. Ihre Lebensbedingungen sind prekär: Dürreperioden verursachen Mangelernährung und hohe Kindersterblichkeit. Staatliche Bildungseinrichtungen sind kaum vorhanden. Um dem entgegenzuwirken, hat der Tarahumara Hilfsfonds in der Gemeinde Munerachi eine kleine Schule errichtet, das Haus des Lernens Kari bineli. Denn alle Menschen, und ganz besonders Kinder, haben das Recht auf Bildung. 17 Schul- und Kindergartenkinder zwischen drei und neun Jahren werden hier in ihrer Muttersprache unterrichtet. Fünf Kinder wohnen wochentags beim Lehrer und seiner Frau, da für sie der Schulweg zu weit wäre. Alle 17 Kinder bekommen auch gesunde Mahlzeiten, um einer Mangelernährung vorzubeugen. Fachkräfte gesucht MAURETANIEN. Jahrzehntelange Dürreperioden führten zur massiven Abwanderung der Menschen vom Land in die Städte. Aber in den zahlreichen Slums am Rande der Hauptstadt Nouakchott gibt es keine echten Chancen für Jugendliche. Ohne entsprechende Ausbildung ist es für sie fast unmöglich, eine Arbeit zu finden. Die Caritas Mauretanien engagiert sich für die schulische und berufliche Ausbildung dieser benachteiligten Jugendlichen. In berufsbildenden Kursen und Lehrwerkstätten erlernen sie verschiedene Handwerke. Mit diesem Projekt sollen acht Jugendliche die Möglichkeit bekommen, eine einjährige Fachausbildung zum Kfz-Mechaniker zu absolvieren. Anschließend daran folgt ein acht- bis zwölfwöchiges Praktikum in einem einschlägigen Betrieb. Die pädagogische Begleitung zur Integration ins Arbeitsleben gibt den Jugendlichen die Chance, in der Zukunft ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Kinder fördern INDIEN. Viele Kinder diskriminierter Bevölkerungsgruppen wie den Dalits und anderen ethnischen Minderheiten werden in der Schule benachteiligt. Oft beherrschen sie die Unterrichtssprache nur ungenügend und allzu oft brechen sie deshalb die Schule ab. Aber ohne Bildung können sie der Armut und Benachteiligung nie entkommen. Die Hilfsorganisationen Jyothi Seva Kendra und Navchetana setzen sich dafür ein, dass rund 340 Mädchen und Buben in 14 Dörfern rund um die Städte Renapur und Chittapur fehlendes Wissen nachholen und dem Unterricht folgen können. Der unterstützende Unterricht findet nachmittags an sechs Tagen in der Woche für ein bis zwei Stunden statt und konzentriert sich auf die Landessprachen Hindi, Kannada und Marathi sowie Mathematik. Mit diesen Projekten wird der Traum der Kinder und Jugendlichen, in die Schule zu gehen und eines Tages aus der Armut auszubrechen, verwirklicht. Sie stehen auf und fordern selbstbewusst ihre Rechte ein, um bessere Lebensbedingungen und Chancengleichheit für sie und andere Benachteiligte zu erreichen. Unterstützung für Schulkinder der Tarahumara Projekt 2901 Chihuahua, Mexiko Unterkunft und Versorgung für 1 Jahr für 17 Mädchen und Buben 4.500, Euro Ausbildung zu Kfz-Mechanikern Projekt 2910 Nouakchott, Mauretanien einjährige Fachausbildung für 16 Jugendliche 3.064, Euro Lernunterstützung für Schulkinder Projekt 2924 Renapur und Chittapur, Indien Nachmittagsunterricht für 340 Mädchen und Buben für 1 Jahr 3.023, Euro 10 Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs UNSER PROJEKT Nr. 144 September

7 unser projekt Aus meinem Feld soll ein Wald werden Schau dir die Bäume an, die Früchte, die wir ernten, und was hier sonst noch alles wächst. Die Nachbarn haben dem Mann im Bergland von Haiti geraten, es wie sie zu machen, Agronomen unserer Partner haben ihn beraten, und unser Projekt hat ihm die notwendige materielle Unterstützung verschafft. So hat er ein verkarstetes Stück Land in ein Stück Paradies verwandelt, in einen Waldgarten, dessen Erträge es ihm ermöglichen, seine Familie zu ernähren. Ich hatte schon alle meine Habseligkeiten gepackt, weil ich hier keine Per spektive sah. Ich konnte nicht mehr genug ernten, um meine Familie satt zu bekommen. Deshalb wollten wir nach Port-au- Prince. Es heißt, dort kommt man immer irgendwie durch. Bertrand Levalle ist schließlich nicht gefahren und nicht in einem der trostlosen Slums von Port-au- Prince gelandet. Das Erdbeben des Jahres 2010 hatte die Haupt - stadt kurz vor seiner Abreise in Trümmer gelegt. * * * Dann hat er von den Waldgärten gehört und mitgemacht. Mit einer weit ausholenden Arm - bewegung zeigt er auf seine Bäume. Sie sind noch nicht sehr hoch, wirken aber schon wie eine grüne Insel auf den kahlen Hängen. Inmitten des entstehenden Wal des mit Nutzhölzern und Obst bäumen Keine Bäume, kein Wasser und dann Hunger wachsen Mais, Hirse, Bohnen und Maniok. Dichte Hecken schützen die Pflanzen vor frei herum - laufendem Vieh. Ich merke jetzt schon, dass meine Waldgärten eine bessere Ernte bringen als zuvor meine ganze Landfläche. Meine Nachbarn haben bereits früher begonnen und sind schon ein schönes Stück weiter. Sie haben nämlich vor ein paar Monaten ihre ersten voll ausgewachsenen Nutzhölzer für gutes Geld verkauft. Aber anders als früher haben sie anstelle der gefällten Bäume sofort neue gepflanzt. Und ihre Obstbäume hängen voller Früchte, die sich ebenfalls gut verkaufen lassen. * * * In einigen hundert Metern Entfer - nung von Bertrands Land ist eine Gruppe von Bauern dabei, ein weiteres Stück Land urbar zu machen. Obwohl die Mehrheit der haitiani schen Bevölkerung in der Landwirt schaft tätig ist, reichen die Erträge bei Weitem nicht aus, um die Men schen zu ernähren. Die unkontrollierte Abholzung von Bäumen zur Gewinnung von Holz kohle, dem meistgenutzten Energie träger, hat zu einer dramatischen Verschlechterung der Böden geführt. Inzwischen sind nur noch zwei Pro zent des Landes mit zusammen hängendem Wald bedeckt. Als Folge drohen ganze Regionen zu verkarsten. Die erodierten Böden können kaum noch Wasser aufneh men, sodass Haiti trotz ausreichen der Niederschläge unter zunehmen dem Wassermangel leidet. Angesichts dieser Situation schlie ßen sich immer mehr Kleinbauern zusammen, um gemeinsam ihr Land zu sanieren und in Waldgärten nachhaltige Landwirt schaft zu be treiben. Unser Projekt unterstützt den Existenzkampf von hungernden Kleinbauern. Mit diesen Händen habe ich die Bäume gepflanzt, jetzt geben sie mir Schatten und Hoffnung. Sie legen Terrassen auf den Hängen an und schichten kleine Stein mauern auf, an denen sie Bäume und Sträucher pflan zen. Kompost und Mulch liegen bereit. Diese werden die Wasserspeicher - fähigkeit und die Fruchtbarkeit des Bodens erhöhen. In einigen Monaten werden die Bäume so gut eingewurzelt sein, dass man die schützenden Steine wegnehmen und die nächste Reihe pflanzen kann. Bertrand und seine Nachbarn gehören zu den Kleinbauernfami - lien, die sich bereits auf eine umwelt schonende Agroforstwirt - schaft eingelassen haben. Heute bin ich heilfroh, dass ich hiergeblieben bin. Die drei Typen von Gärten Ein neues Fundament für Haitis Kleinbauern Waldgarten A Der Typ A oder Hofgarten liegt rund um das Haus und ist mit Obst bäumen sowie verschiedenen Pflanzen für die Selbstversorgung (etwa Gemüse und Heilkräuter) bepflanzt. Waldgarten B Der Garten Typ B liegt neben dem Haus oder in der Umgebung von diesem. Er ist größer als der Typ A. Hier werden vor allem Grundnahrungsmittel angebaut (etwa Sorghum, Mais oder Bohnen) für den Eigenbedarf und für den Ver - kauf am Markt. Waldgarten C Der Typ C umfasst große Felder und liegt in weiterer Entfernung vom Haus. Hier werden saisonale oder einjährige Pflanzen vor allem für den Verkauf angebaut. Die Flächen dienen nach der Ernte als Weideland. Über den Typ C verfügen nicht alle beteiligten Familien, weil viele von ihnen weniger als zwei Hek tar Land besitzen oder nur Flä chen in steilen Hanglagen. So legen ihn oft Genossenschaften an, deren Mitglie der ihn dann gemeinsam bewirtschaften. Projekt 209 EIN STÜCK PARADIES Haiti Region Les Cayes 1 Mikro (Projektbaustein) = Setzlinge und Stecklinge für die Waldgärten von 10 Familien 210, Euro 1 Anteilstein = für 1 Familie = 21, Euro Projektpartner und -leiter: Misereor (Aachen, Deutschland) Caritas Les Cayes (Durchführung im Einsatzgebiet) P. Michael Briand (Projektkoordinierung) Bericht: Projektbeginn: Jänner Insgesamt sind nunmehr Personen am Programm unserer Partner beteiligt und einigen Tausend von ihnen wurde durch das Projekt zur Anlegung und Nutzung eines Waldgartens verholfen. 12 Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs UNSER PROJEKT Nr. 144 September

8 Thema Partner Union Fraternelle des Croyants François Paul Ramdé in Burkina Faso Wüsten zum Blühen bringen und einen Garten Eden schaffen dies hat sich die lokale Organisation Union Fraternelle des Croyants (UFC) zum Ziel gesetzt. François Paul Ramdé ist seit mehr als zehn Jahren für die Projektkoordinierung verantwortlich und hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Gärten der Wüste wachsen und gedeihen. Meine Eltern nannten mich Hoffnung Errichtung einer künstlichen Oase für Kleinbauern im Sahel Dori, Burkina Faso Zusammenarbeit mit dem Entwicklungshilfeklub seit 1989 aktuelles Projekt (270):,Gärten der Wüste Kurz bevor ich zur Welt kam ereilte meine Familie ein schwerer Schicksalsschlag: mein Bruder starb, kurze Zeit später auch noch der Sohn meines Onkels. Alle waren zutiefst betroffen und trauerten. Meine Mutter erzählte mir, dass meine Geburt für sie, nach all der Trauer, wie ein Hoffnungsschimmer war. Daher nannten sie mich,tebkieta, ein Wort der Mooré- Sprache. Es bedeutet Hoffnung. Meine Eltern waren einfache Bauern, doch sie wussten, wie wichtig Bildung ist. Sie sorgten dafür, dass ich die Schule unseres Dorfs regelmäßig besuchte. Auch meine vier Geschwister durften zur Schule gehen. Meine Eltern prägten mich in meinem Denken und Handeln. Nächstenliebe war für sie die Basis einer funktionierenden Gesellschaft. So kam es, dass ich einige Jahre eine weiterführende Schule der Karmeliter besuchte, die ich aber einige Jahre später verließ, um meinen Abschluss an einer staatlichen Schule zu machen. Danach habe ich beschlossen, mich an der Universität von Ouagadougou einzuschreiben, um Wirtschaftswissenschaften zu studieren. Ich erhielt ein Stipendium, arbeitete aber trotzdem als Lehrer in einem Gymnasium, um mir mein Studium zu finanzieren. Das Unterrichten machte mir große Freude. Ich schloss mein Studium mit Auszeichnung ab und nahm kurz darauf eine Stelle im Finanzministerium an, um an der Planung des Staatshaushalts mitzuarbeiten. Ein Stipendium der Weltbank führte mich schließlich nach Frankreich, wo ich zwei Jahre an einem interessanten Wirtschafts- und Entwicklungsprogramm teilnahm. Doch mir wurde bald bewusst, dass weder der öffentliche Dienst noch die Privatwirtschaft zu meiner persönlichen Erfüllung beitragen konnten. Mut zu Neuem François Paul Ramdé Projektkoordinator unserer Partner- Organisation Union Fraternelle des Croyants Meinen Mut zu Neuem habe ich es zu verdanken, dass ich heute glücklich bin: Nach meiner Rückkehr aus Frankreich wollte ich in die ländliche Entwicklung wechseln, um unmittelbar vor Ort zu arbeiten. Da hörte ich auch zum ersten Mal etwas von der,union Fraternelle des Croyants de Dori (UFC) und es faszinierte mich, wie dort die Leute gegen die Wüste ankämpften. So ging ich nach Dori, ohne diesen Ort vorher gekannt zu haben. Dori liegt im Norden des Landes, am Rande der Sahara, wo es noch trockener und heißer ist als im übrigen Burkina Faso. Für meine Familie, und insbesondere für meine Frau, war es anfangs unbegreiflich, warum ich in dieser unwirtlichen Region arbeiten wollte. Doch als sie sah, mit welcher Wir müssen uns die Hände reichen Begeisterung und Erfüllung ich die Stelle als Projekt- und Programmkoordinator bei der UFC antrat, begann sie zu verstehen. Auch wenn es manchmal nicht einfach ist (ich sehe meine Frau und meine drei Söhne lediglich jedes zweite Wochenende), bin ich glücklich, da ich einen wichtigen Teil dazu beitrage, die Lebensumstände der Menschen der Region zu verbessern. Fotos rechts: Mit einer künstlichen Oase (Bouli) kann auch in der Wüste ein Garten entstehen. Rund um das Wasserbecken erstrecken sich Parzellen für den Gemüse- und Obstanbau sowie ein Gürtel aus Bäumen und Sträuchern. Durch den Verkauf der überschüssigen Ernte auf dem Markt können die kleinbäuerlichen Familien ein Einkommen erwirtschaften. Das Besondere an dieser seit 1969 bestehenden Initiative ist für mich, dass sich hier Muslime und Christen gemeinsam und friedlich engagieren. Die Christen bilden in Burkina Faso eine Minderheit von 20 bis 25 Prozent der Bevölkerung, in der Region Dori sind es sogar nur fünf Prozent. Die Menschen haben verstanden, dass sie gemeinsam stärker sind. Und heute wissen sie, dass Religion nicht Trennung bedeuten muss, sondern ein gemeinsames Wachstum und Handeln in Harmonie ermöglichen kann. Frauen und Männer, Alte und Junge, Bauern und Viehzüchter, Christen und Muslime müssen gemeinsam Verantwortung für ihr Land übernehmen. Sie müssen die Zukunft gemeinsam gestalten und zu einer positiven Veränderung beitragen. Deshalb ist es wichtig, dass wir heute handeln, damit die Zukunft so wird, wie wir sie uns für unsere Kinder und Enkel wünschen. 14 Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs UNSER PROJEKT Nr. 144 September

9 Thema Bilder + Worte aus der Demokratischen Republik Kongo Wir sind unterwegs 16 Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs UNSER PROJEKT Nr. 144 September

10 neues projekt Endlich weiß man, dass es uns gibt Wenn unsere Kinder in die öffentliche Volksschule eintreten, haben sie es schwer. Nicht nur, dass sie noch schlecht oder gar nicht die Landessprache beherrschen, werden sie außerdem ausgeschlossen und diskriminiert. Es geht um die Kinder der Lumad auf der Insel Mindanao. Fast alle Angehörigen dieses in Bergwälder abgedrängten Volkes sind Analphabeten. Lernzentren sollen ihren Kindern den Zugang zu Bildung öffnen, damit sie ihrem Volk eine Stimme geben und ihre Existenz sichern können. Zumindest dürfen wir jetzt zuversichtlicher sein, dass wir nicht von dieser Erde verschwinden werden, meint der Dorfälteste des kleinen, im Wald verbogenen Dorfs. Die Angehörigen der indigenen Volksgruppe der Lumad auf den Philippinen leben meist in bergigen Rück zugsgebieten, in die sie im Laufe der Jahrhunderte von Neu - ankömmlingen und Kolonisatoren gedrängt wurden. Heute ist die weitere Existenz dieser Gruppen auch durch die kommerziellen Interessen der Holzund Plantagenwirtschaft und des Bergbaus eingeengt und bedroht. Woher dann der Optimismus? * * * Erst 1987 wurden die Existenz und die Rechte der über hundert indigenen Volksgruppen in die Verfassung des Landes aufge nommen, obwohl sie etwa zwölf Prozent der Bevölkerung ausma chen. Und noch vor 20 Jahren wurde in den Schulen nur in Englisch unterrichtet und nicht in Filipino, der offiziellen Landessprache. Für viele Menschen existieren wir gar nicht. Sie ignorieren uns oder betrachten uns wie fremde Wesen, wenn sie uns sehen. Kontakte gab es wenig. Wir spre - chen nur unsere eigene Spra che, nie mand von uns ist je zur Schule gegangen. Und der alte Mann aus dem Dorf fügt hinzu: Wir sind dankbar, dass ihr mit uns redet und uns zuhört. * * * Wir setzen uns für die Verbesse - rung der Rechtssituation der Lumad und für Bildungsmöglich - keiten für ihre Kinder ein. Bildung ist der Grundstein dafür, ihre Kultur, ihre Tradition, ihren Lebensraum und damit ihre Existenz zu schützen, erklärt Leonila Plazos, die Leite rin des Projekts. Lumad ist die kollektive Selbst - bezeichnung für 18 ethnische Gruppen auf der Insel Mindanao. Diese haben sich weder christia - nisieren noch islamisieren lassen, sondern pflegen ihre eigenen Tradi tionen und Bräuche. Ihre Sicht auf die Welt und ihr soziales Gefüge sind eng mit dem Land verbunden, auf dem sie leben. In der Provinz Bukidnon, dem Einsatzgebiet des Projekts, bilden die Lumad ein Drittel der Bevöl - kerung. * * * Mit einem Lernzentrum im Dorf öffnen wir erstmalig eine den Kindern angepasste Grundschul - bildung. Die Lehrerinnen und Lehrer sind selbst Lumad aus weniger abge - legenen Regionen, wo sie die Möglichkeit hatten, zur Schule zu gehen. Ihre Tätigkeiten neben dem Unterricht sind vielfältig, wie eine Lehrerin erklärt: Wir sind groß und stark, sagt die Lehrerin, und wir sind auch gescheit genug, um etwas zu lernen. Ich besuche regelmäßig die Kinder zu Hause, um eine gute Beziehung zu den Eltern und anderen Familienmitgliedern auf - zubauen. Ich arbeite mit den Kindern im Schulgarten, wo wir Gemüse an - bauen, das wir für unsere Kantine verwenden. Mit dem Dorfrat sitzen wir oft zusammen und überlegen gemeinsam, welche weiteren Verbesserungen wir für das Dorf und für die Kinder noch errei chen können. * * * Lernen auf Basis ihrer Sprache, ihrer Geschichte, ihrer Tradition. So gerüstet, werden die Kinder eines Tages ihrem Volk nicht nur eine Stimme geben, sondern den Weg in die Zukunft mitgestalten. Alternatives Lernen für indigene Kinder In den Distrikten Malaybalay und Valencia soll in sechs Lumad-Gemeinden jeweils ein Lernzentrum errichtet werden. In jedem Zentrum werden etwa 50 Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren die Möglichkeit erhalten, in sechs Jahren eine Grundschulbildung abzuschließen. Die Lernzentren funktionieren nach dem Prinzip des Alternativen Lernsystems für indigene Gruppen, das staatlich anerkannt ist und in nichtöffentlichen Schulen angewandt wird. Dabei passen die Lehrkräfte den Unterricht an die Lebensbedingungen der Kinder an, sodass diese Lesen und Schreiben auf der Basis ihrer Sprache, Geschichte und Kultur erlernen. Außerdem gibt es die formelle Grundschule Pigpamulahan Tribal School mit 250 Schülerinnen und Schülern, wo ebenfalls nach dem,alternativen Lernsystem unterrichtet wird. Kinder aus den Lernzentren, welche den Aufnahmetest bestehen, können hierher wechseln und haben damit die Chance, in der Folge in einer höheren staatlichen Schule weiterzulernen. Der Entwicklungshilfeklub beteiligt sich mit diesem Projekt am Hilfsprogramm unserer Partner-Organisation Misereor zugunsten der Kinder der Lumad. Wir bitten um Unterstützung, um den Einsatz von 11 Lehrerinnen zu sichern, die insgesamt 550 Kinder unterrichten: 127, Euro für eine Lehrerin pro Monat, oder 31, Euro, damit 1 Kind 1 Jahr lang im Lernzentrum betreut werden kann. Projekt 294 EINE STIMME GEBEN Philippinen Provinz Bukidnon auf der Insel Mindanao 1 Mikro (Projektbaustein) = Einsatz von 1 Lehrerin für 1 Monat = 127, Euro Unterricht, Ferienkurse, Familienbetreuung, Gemeinschaftsaktivitäten 1 Anteilstein = für 1 Kind für 1 Jahr im Lernzentrum = 31, Euro Projektpartner und -leiter: Misereor (Aachen, Deutschland) Bukidnon Tribal Filipino Organisation (Durchführung im Einsatzgebiet) Leonila Plazos (Projektkoordinierung) Neues Projekt seit August Die detaillierte Beschreibung schicken wir gerne zu. 18 Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs UNSER PROJEKT Nr. 144 September

11 wo was wie wieviel? aktuelle Projekte Konkret und überschaubar: Bei allen unseren Projekten stehen Menschen im Vordergrund, die wir möglichst direkt unterstützen. Wir unterscheiden zwei Arten von Projekten: Mikros und Supermikros. Mikro: 3-stellige Projektnummer Die Durchführung erfolgt mit langjährigen europäischen Partner-Organisationen. Jedes Mikro (= Projektbaustein) finanziert einen konkreten Teil eines größeren Projekts. Lateinamerika Bolivien 291 ZU BLÜHENDEN INSELN (Ernährungssicherung) Unterstützung von Familien in zwölf Gemeinden bei der Anpassung der Landwirtschaft an das sich verändernde Klima und um die Ernährung zu sichern. Brasilien 280 ÜBER DEN HORIZONT (Straßenkinder) Betreuung von Straßenkindern, die wieder den Kontakt zu ihren Familien suchen sowie Begleitung beim Erneuern und Stärken der familiären Beziehungen. Brasilien 2865 Bildungszentrum für benachteiligte Kinder Gezielter Förderunterricht und Betreuung für insgesamt 20 Kinder aus mittellosen Familien, um ihnen eine angemessene Schulbildung zu ermöglichen. Ecuador 249 SCHRITT FÜR SCHRITT (Landwirtschaft) Verbesserung der Lebensbedingungen der indigenen Awa durch Beratung und Unterstützung bei der Umstellung auf ökologische Anbaumethoden. Ecuador 2818 Ecuador 2914 Wasser für das Andendorf San Vicente de Pangor Zur Versorgung von insgesamt 74 Familien mit sauberem Trinkwasser werden Leitungen von drei Quellen bis zu den Häusern verlegt. Super-Mikro: 4-stellige Projektnummer () Projekte mit meist kleinen, lokalen Organisationen. Die Finanzierung wird im Idealfall zur Gänze von einer Gruppe/Firma oder Einzelperson übernommen. Werkzeug, Saatgut, Setzlinge für 1 Familie / 1 Jahr: 1 Familie / 1 Monat: Betreuung und Begleitung für 1 Kind / Jahr: 1 Kind / 2 Monate: 1 von 2 Teilprojekten: Betreuung für 1 Kind / Jahr: 10 Kinder / Jahr: landwirtschaftliche Unterstützung für 5 Familien / Jahr: 1 Familie / Jahr: 133,00 11,00 153,00 26,00 300, ,00 288,00 57,60 1 von 4 Teilprojekten: Wasserversorgung für 18 Familien: 3.075,00 Eine Küche für das Andendorf Atapo San Francisco Bau und Ausstattung einer Gemeinschaftsküche für eine bessere, ausgewogene Ernährung der Kinder von 42 Familien und zur Entlastung der Mütter. Gemeinschaftsküche: 3.870,00 Guatemala 274 WIEDER HALT FINDEN (Straßenkinder) Betreuung von Kindern und Jugendlichen auf der Straße sowie im Sozialzentrum, damit sie ihr Leben aus eigener Kraft verändern können. Haiti 209 EIN STÜCK PARADIES (Waldgärten) Anlegen von Waldgärten (Obstbäume, Gemüsegärten, Felder), die den verkarsteten Boden wieder fruchtbar machen und den Familien ausreichende Ernten bringen. Haiti 285 MIT HELLER FREUDE (gefährdete Kinder) Förderung von Kindern in Jugendklubs im Elendsviertel Cité Soleil von Port-au-Prince mit Mal-, Sport- und Spielutensilien. Haiti 289 EIN SICHERES NEST (Handwerksausbildung) Dreijährige Berufsausbildung für Jugendliche von der Straße im Zentrum Lakay in den Bereichen Elektrik, Schlosserei, Schneiderei, Tischlerei. Betreuung und Versorgung von 1 Kind / Jahr: 1 Kind / Monat: Unterstützung und Setzlinge für 10 Bauernfamilien: 1 Familie: Bälle, Netze, Pinsel, Farben für 20 Kinder: 1 Kind: Werkzeuge und Arbeitsmaterialien für 1 Jugendlichen / Jahr: 1 Jugendlichen / Monat: 180,00 15,00 210,00 21,00 200,00 10,00 215,00 18,00 Honduras 281 WIE SCHÜTZENDE HÄNDE (Agroforstwirtschaft) Sicherung der Lebensgrundlage von kleinbäuerlichen Familien vor Dürre und Erosion durch Aufforstung mit Bäumen und Sträuchern auf ihren Feldern. Kolumbien 292 KLAR WIE WASSER (Regenwassernutzung) Ausstattung von Haushalten in acht Awa-Gemeinden mit einem Sammelsystem für Regenwasser, damit der Bedarf an sauberem Wasser für die Familie gedeckt wird. Nicaragua 2872 Psychologische Betreuung für mittellose Frauen Behandlung von rund Frauen und Jugendlichen aus armen Landgemeinden in Chinandega, zur Bewältigung ihrer Misshandlungs- und Gewalterfahrungen. Peru 263 ZUKUNFT SÄEN (Landwirtschaft) Ernährungssicherheit für 400 kleinbäuerliche Familien im Yuracyacu-Tal durch Beratung, Betreuung, Saatgut, bessere Anbaumethoden und ökologischen Anbau. Peru 2893 Peru 2894 Afrika Information und Beratung für Hausangestellte Bewusstseinsbildung für 500 Hausangestellte in Lima, damit sie sich gegen Ausbeutung und für gerechte Arbeitsverhältnisse einsetzen können. Einrichtung von Kinderkrippen in Lima Renovierung von insgesamt 5 Gebäuden zur Einrichtung von 5 Kinderkrippen für je 60 Kleinkinder von armen Familien im Randbezirk San Juan de Lurigancho. Ägypten 279 ZEIT DER BLÜTE (Kinderarbeit) Unterstützung und Schulbildung für arbeitende Kinder, Beratung der Eltern, Bewahrung der Geschwisterkinder vor Schulabbruch und Kinderarbeit. Ägypten 2878 Bildungszentrum in Müllsammlersiedlung Das Bildungszentrum Haus für Alle in der Randsiedlung Maadi-Tourah von Kairo bietet Jugendlichen und Frauen neue Zukunftsperspektiven durch diverse Kurse. Äthiopien 199 DER STRASSE ENTKOMMEN (junge Mütter) Herberge für junge obdachlose und verstoßene Mütter und deren Babys sowie achtmonatige Ausbildung der Frauen und Startkapital zur Existenzsicherung. Äthiopien 284 DAS VERTRAUEN WÄCHST (Kleinbäuerinnen) Unterstützung von alleinstehenden Frauen mit Werkzeug, hochwertigem Saatgut und Schulungen zur Saatgutproduktion, um die Ernteerträge zu verbessern. Burkina Faso 270 GÄRTEN DER WÜSTE (kleinbäuerliche Familien) Schaffung einer künstlichen Oase (Bouli), um in der Trockenzeit Gemüsegärten zu bewässern und so die Ernährung von Kleinbauernfamilien im Sahel zu sichern. Kamerun 246 DU BIST WILLKOMMEN (Straßenkinder) Betreuung von Straßenkindern in einem Tageszentrum und Unterstützung, damit sie von der Straße wegkommen. Beratung und Setzlinge für 3 Familien: 1 Familie: Dachrinne, Fallrohr, Tonne und Filter für 2 Familien: 1 Familienmitglied: 162,00 54,00 160,00 16,00 Psychologische Betreuung und Workshops zur Gewaltprävention: 3.000,00 ökologischer Anbau für 3 Familien / 3 Jahre: 1 Familie / Jahr: 188,00 20,90 9 Seminare, Kampagnen und Infoveranstaltungen: 2.580,00 Installationen, Fenster, Türen etc. für 1 Gebäude: 5 Gebäude: Bildung und Betreuung für 1 Kind / Jahr: 1 Kind / Monat: 870, ,00 270,00 22,50 Jugendbetreuung, EDV-Kurse, Alphabetisierung: 3.250,00 acht Monate Betreuung für 1 Frau mit Kind: 1 Frau mit Kind / Monat: Werkzeuge, Saatgut, Betreuung für 1 Frau für m²: Saatgut für 500 m²: Aushubarbeiten und Feldwerkzeuge für 1 Familie: 20m² Gemüsegarten: Betreuung für 5 Straßenkinder / Jahr: 1 Straßenkind / Jahr: 292,00 31,00 256,00 37,00 238,00 47,60 215,00 43,00 20 Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs UNSER PROJEKT Nr. 144 September

12 wo was wie wieviel? aktuelle Projekte Kongo DR 268 DAS SCHÖNE FINDEN (Müllsammler) Unterstützung von müllsammelnden Straßenkindern in Kinshasa durch den Ankauf von Plastik zu einem fairen Preis sowie Sozialbetreuung und Ausbildung. Madagaskar 237 EIN DORF MACHT SCHULE (Dorfschulen) Schultafel, Bücher, Hefte und weiteres Lern- und Lehrmaterial für Vorschulen in entlegenen Dörfern zur Vorbereitung der Kinder auf den Schulbesuch. Mali 2902 Mali 2920 Alphabetisierung und Berufsausbildung Nähmaschinen, Schultafel, Tische, Bänke, Bücher und Hefte für die Alphabetisierung und Berufsausbildung von Frauen aus Darsalam und Zougoumé. Alphabetisierungskurs für Frauen Intensivkurs zur Alphabetisierung von 35 Frauen der Landgemeinde Sanzana, damit sie sich in Zukunft selbständig neue Lebensperspektiven erschließen können. Niger 295 SCHLÜSSEL ZUR BILDUNG (Lesegruppen) Lesegruppen für Mädchen, um das Sprach- und Lesevermögen zu fördern und Aufklärungsprogramme zu Themen wie Gesundheit, Hygiene und Familie. Somalia 256 SPITAL DER HOFFNUNG (Kinderspital) Betten, medizinische Geräte, Sanitäranlagen, Wasser etc. zur Sicherung der Versorgung von kranken Kindern im einzigen Kinderspital des Landes. Tansania 2892 Asien Wasserversorgung eines Schulungszentrums Bau eines Wasserreservoirs sowie die Anschaffung einer Solarpumpe zur Versorgung des Schulungszentrums für biologische Landwirtschaft in Morogoro. Bangladesch 266 IN ALTER FRISCHE (alte Menschen) Sicherung der Existenzgrundlage von alten, zumeist alleinstehenden Frauen in Dörfern durch Gemüseanbau, Tierzucht, Kleinhandel... Bangladesch 282 WURZELN DES LEBENS (Obst- und Nutzholzbäume) Verbesserung der Ernährung und Schaffung eines Zusatzeinkommens für arme Familien durch das Auspflanzen von Obst- und Nutzholzbäumen. Bangladesch 288 WENN TROPFEN SINGEN (Wasser) Errichtung von öffentlichen Wasserstationen, Sanitäranlagen und eigenen Waschräumen für Frauen in 10 Elendsvierteln von Dhaka und Mymensingh. Burma 267 DIE WAHRHEIT ERNTEN (Reisanbau) Ernährungssicherung für Reisbauernfamilien zur Bekämpfung des Hungers durch Umstellung auf angepasste, ökologische Anbaumethoden und Tierzucht. Indien 115 FLUG NACH MORGEN (Straßenkinder) An Kontaktpunkten (Parks, Märkte...) in Delhi treffen Straßenkinder zusammen und erhalten Schulbildung, medizinische Behandlung und Beratung. Unterstützung 1 Straßenkind / Jahr: 1 Straßenkind /Monat: Unterrichtsmaterial für 15 Kinder / Jahr: 1 Kind / Jahr: 180,00 15,00 300,00 20,00 1 von 3 Teilprojekten: Unterrichtsmaterial, Lehrergehälter: 2.803,00 Schulmaterial, Verpflegung und Lehrergehälter: 2.920,00 Unterrichtsmaterial und Bücher für 1 Lesegruppe / Jahr: 2 Mädchen / Jahr: 1 Spitalsplatz für 1 Jahr: 5 Kinder / Monat: 289,00 19,00 287,00 24,00 1 von 2 Teilprojekten: Ankauf einer Solarpumpe und Bau eines Pumphauses: 4.400,00 Unterstützung für 1 alte Frau: ¼ Starthilfe: Obst- und Nutzholzbäume für 20 Familien: 2 Familien: Wasserstation und Sanitäranlage für 10 Personen: 1 Person: Starthilfe und Schulungen für 1 Familie / 3 Jahre: 1 Familie / ½ Jahr: Betreuung von 10 Kindern / Jahr: 1 Kind / Jahr: 150,00 37,50 350,00 35,00 180,00 18,00 243,00 41,00 366,00 36,60 Indien 258 ENDLICH ZUFLUCHT FINDEN (Obdachlose) Schlafplatz in einer Nachtunterkunft und bei Bedarf auch konkrete Hilfe und Mahlzeiten für obdachlose Frauen, Kinder und Männer in Delhi. Indien 259 BLATT FÜR BLATT (Einkommensschaffung) Frauen verarbeiten Bananenfasern zu Taschen, Decken, Seilen und können mit dem Verkauf ihrer Produkte ein Einkommen erwirtschaften. Indien 275 IM SCHUTZ DER SCHULE (Bildung) Mit einem Intensivkurs sollen die Kinder von Wanderarbeiterfamilien im Bundesstaat Odisha ihre Schulbildung fortsetzen können. Indien 287 WISSEN HÄLT GESUND (Gesundheitsarbeit) Wissensvermittlung zu Gesundheit und Hygiene sowie Aufklärung über Krankheitsentstehung für Menschen in 25 Elendsvierteln des Khandauli Block in Agra. Indien 290 ZURÜCK INS LEBEN (Straßenkinder) Unterkunft, Ernährung, medizinische Versorgung, Kleidung und Schulbildung von Straßenkindern in drei Rehabilitationszentren der Großstadt Chennai. Indien 2922 Indien 2887 Kambodscha 2900 Einkommen für junge Frauen in Dörfern Kurse zur Vermittlung von handwerklichen Fertigkeiten wie Schneiderei und Verarbeitung von Lebensmitteln für 130 Frauen aus kleinen Dörfern. Schulen für Kinder in Ziegelfabriken Neunmonatige Grundschulbildung für insgesamt 125 Kinder aus Wanderarbeiter-Familien, die in Ziegelfabriken in der Nähe von Agra arbeiten. Bau von Latrinen in zwei Dörfern Bau von insgesamt 80 Latrinen in den beiden Dörfern Tropang Sdock und Tropang Trea, um Gesundheit und Hygiene der Familien zu verbessern. Nepal 240 PFADE NACH OBEN (Bergbauern) Bewässerungssystem und Saatgut für Bergbauernfamilien im Himalaya zur Verbesserung der Ernten und Sicherung der Lebensmittelversorgung. Nepal 244 SEGEN DER GÖTTER (mobile Klinik) Psychiatrische Betreuung und Hilfe für seelisch und geistig Notleidende in Dörfern, die ohne medizinische Behandlung und Betreuung sind. Nepal 293 HILFE FÜR ERDBEBENOPFER (Katastrophe) Unterstützung mit einer Notunterkunft für Familien in Kathmandu, die beim schwersten Erdbeben seit 80 Jahren ihr Zuhause verloren haben. Philippinen 294 EINE STIMME GEBEN (Lernzentren) Grundschulbildung für Kinder der ethnischen Minderheit der Lumad in abgelegenen Dörfern, damit sie eine kulturell angepasste Bildung erhalten. Sri Lanka 2889 Instandsetzung des Dematagaha Wewa Wiederherstellung des Wasserreservoirs in Galgamuwa, damit 26 Familien auch in der Trockenzeit ihr Land bewässern können und eine ausreichende Ernte haben. Nachtunterkunft für 3 Personen / Jahr: 1 Person / ½ Jahr: Produktionshilfe für 3 Frauen / 3 Jahre: 1 Frau / 1 Jahr: Unterstützung für 10 Schulkinder: 1 Schulkind: Gesundheitsarbeit für 100 Personen: 10 Personen: Betreuung für 1 Straßenkind / Jahr: 1 Kind / Monat: 174,00 29,00 238,00 26,00 100,00 10,00 200,00 20,00 278,00 23,00 Stoffe, Wartung von Nähmaschinen und Gehälter der Kursleiterinnen: 2.788,00 1 von 5 Teilprojekten: Unterricht, medizinische Versorgung für 25 Kinder: 2.580,00 1 von 2 Teilprojekten: Bau von 40 Latrinen, Hygieneschulung für 40 Familien: 2.810,00 Bewässerung und Saatgut für 3 Familien: 1 Familie: psychiatrische Betreuung von 50 Notleidenden: 5 Notleidenden: 195,00 65,00 304,00 30,40 Notunterkünfte für 5 Familie: 190,00 Unterricht und Ferienkurse für 1 Lehrkraft / Monat: 1 Kind / Jahr: 127,00 31,00 1 von 2 Teilprojekten: Aushubarbeiten, Schleusentor, Überlaufrinnen: 2.800,00 22 Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs UNSER PROJEKT Nr. 144 September

13 unser projekt Von zuhause auf die Straße und zurück Jeder Jugendliche hat einen Traum, eine Vorstellung, wie und was er einmal werden möchte. Wenn sich sein Traum erfüllt, dann erfüllt sich damit auch unser Traum: Kindern, die das Schicksal auf die Straße geworfen hat, helfen zu können, sagt einer der Betreuer unseres Projekts für Straßenkinder in Guatemala. Mit ihrer und unserer Hilfe können Kinder wieder Halt finden. Man fühlt sich gut, wenn man teilt, und ich genieße es, die glücklichen Gesichter zu sehen. Weshalb wir auf der Straße landeten Ich bin von Zuhause wegge laufen, weil man mich misshan delt hat. Auf der Straße lernte ich viel Schlechtes kennen, bis mir Freunde von Mojoca erzähl ten. Man hat mir geholfen, von den Drogen wegzukommen und ich fand einen Ort zum Waschen, Umziehen und Essen. Jonathan Humberto Meine Brüder haben alles be - kommen, ich nichts, und man hat mich geschlagen. Ich sei nur ein Mädchen und würde es zu nichts bringen. Deshalb bin ich aus - gerissen. Auf der Straße habe ich begon nen, Klebstoff zu schnüffeln sowie Haschisch und Kokain zu verwenden. Als ich einmal high war, haben mich Sandra und Alfonso aufge - griffen, die für das Straßenkinder - zentrum Mojoca arbeiten. Jetzt geht es mir gut und ich gehe in die Schule. Marta Lidia Ich kenne meine Eltern nicht. Ich bin bei einem Onkel aufgewach - sen, wo es mir sehr schlecht ging. Deshalb sind mein Cousin und ich in die Stadt gegangen. Wir überlebten durch Auto - waschen und schliefen auf der Straße. Dann habe ich eine neue Familie gefunden: Mojoca, wo ich schlafe, einen Beruf erlerne und meine Zukunft vorbereite. Manuel de Jesús Weshalb sie doch ihren Weg finden Wir setzen uns zu den Kindern auf der Straße, sprechen mit ihnen, aber vor allem hören wir ihnen zu. Die meisten Leute verachten Straßenkinder und die Polizisten schlagen sie. Unsere Aufgabe ist nicht leicht. Wir müssen jedes Straßenkind auf seinem inneren Weg des Ler nens und der Befrei ung von Not, Diskriminierung oder Fatalismus begleiten. Die Kinder wachsen mit unserer Hilfe heran, wer den zu Jugend - lichen, gehen in die Schule oder erlernen einen Beruf, werden selbständig und verlieben sich, wie Jugendliche auf der ganzen Welt. Gerardo Lutte, Gründer von Mojoca Wir möchten eine neue Seite im Buch des Lebens von Kindern aufschlagen und sie mit bunten Bildern füllen. Weshalb ich dankbar bin, helfen zu dürfen Erick Choc, ein Sozialarbeiter von Mojoca, erzählt: Seit meiner Kindheit haben mich die Not und Armut von Menschen unseres Landes berührt. Als mich mein Vater einmal in die Hauptstadt mitnahm und wir die zerlumpten Kinder und Bettler sahen, sagte er: Sei vorsichtig, die können gefährlich werden. Da verstand ich, dass die Armen von uns Bessergestellten ausge - stoßen werden. Neugier, Mitleid und Unruhe begleiteten mich all die Jahre danach, bis ich die Antwort, die ich suchte, bei Mojoca fand und dort Mitarbeiter wurde. Die Jugendlichen auf der Straße sind aufrichtig und ehrlich, wenn man den Kontakt zu ihnen gefunden hat, und es herrscht große Solidarität unter ihnen. Natürlich sind sie, so wie wir, nicht perfekt, aber ich habe sie gern. Ich habe viel mitbekommen und sehe ihre Situation nun aus tau send Blickwinkeln. Und ich habe so viele Talente in ihnen ent - deckt, so viele Künstler, Sänger, Tänzer, Sportler. Die Kameradschaft mit ihnen spürt man am stärksten, wenn man selbst bescheiden lebt. Man fühlt sich gut, wenn man teilt und genießt es, glückliche Gesichter zu sehen. Zum Dank für alles, was ich in meinem Leben empfangen habe, versuche ich, die Tage für Straßenkinder weniger schmerz - voll und glücklicher zu machen. MOJOCA (Movimiento de los Jovenes de la Calle) Derzeit werden etwa 400 Kinder und Jugendliche betreut auf der Straße oder im Zentrum: Kontaktnahme, Beratung, Schutz, Vertrauen aufbauen... Nothilfe: Kleidung, medizinische Behandlung, Decken, Nahrung. Lerngruppen auf der Straße, Eingliederung in eine Schule, Berufsausbildung. Rückführung in und Versöhnung mit der Familie, wenn möglich. Projekt 274 WIEDER HALT FINDEN Guatemala Guatemala Stadt 1 Mikro = Betreuung und Versorgung von 1 Straßenkind für 1 Jahr = 180, Euro Einsatz der Sozialarbeiter/innen, Kleidung, Bildung 1 Anteilstein = für 1 Kind für 1 Monat = 15, Euro Projektpartner und -leiter: Misereor (Aachen, Deutschland) Mojoca Straßenkinderbewegung (Durchführung im Einsatzgebiet) Adelina Veliz, Anibal Rosales (Projektkoordinierung) Bericht: Projektbeginn: September In den vergangenen zwei Jahren konnten dank des Projekts 150 Straßenkinder und Jugendliche betreut werden. 24 Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs UNSER PROJEKT Nr. 144 September

14 Engagement in Österreich Wien Indischer Abend für Nepal Radha Anjali, Gründerin des Vereins zur Förderung und Verbreitung der indischen Tanzkunst, lud zu einem Benefizabend zugunsten der Opfer des Erdbebens in Nepal: Am 31. Mai 2015 fand im Natya Mandir (Studio für indische Wien Schüler für Indien Die Idee: KünstlerInnen des Thea terhotels auch in echt zu erleben und die Möglichkeit haben, genauer hinzuhören. Den KünstlerInnen wird auf diesem Weg etwas von ihrem Engagement zurückgegeben. Gleichzeitig verabschiedeten Tanzkunst) ein Abend unter dem Motto Love and Help Nepal statt. Indische KünstlerInnen traten unentgeltlich auf und machten den Abend zum Erfolg. Es war ein wunderbarer Abend. Der kleine Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt, alle genossen die künstlerischen Darbietungen und im Anschluss daran das indisch-nepalesische Buffet, das wir vorbereitet hatten. Wir haben uns sehr gefreut, auf diese Weise den Opfern des Erdbebens helfen zu können. Schüler der Tourismusschule HLTW 13 Bergheidengasse besuchten ein Konzert der 9dlinger und der geringfügig Beschäftigten, welche bei der Benefizveranstaltung,Theaterhotel 2015 mitgewirkt hatten. Professor Helmut Kuchernig berichtet: wir das Leitungsteam 2015, welches heuer maturierte und fünf Jahre lang großes Engagement, im Rah men des Theaterhotels, für Indien bewies. Dieses Leitungsteam bestand aus folgenden SchülerInnen: Martin Österreicher (Finanz/ Reservierung), Katharina Doninger (Qualitätsmanagement), Daniel Carhoun und Harald Werner (Human Resources), Julia Schmidt (Bankett), Simon Schedl (Bankett und Kommunikation), Andreas Köhazy und Florian Schagerl (Küchenchefs), Jasmina Krutz (Küchenchefin), Sophie Hammel (Direktion und Food&Beverage Management) und Anna Kupferschmied (Food&Beverage Management). Wien Payback-Bar Klaus Leroch, Mitarbeiter des Klubs, erklärt seine erfolgreiche Benefizaktion, mit der er bereits auf einigen Feiern und Festen im Einsatz war: Die Payback-Bar ist eine mobile Cocktailbar für alle Fälle, buchbar für alle Feste und Feiern wie Hoch zeit, Geburtstag, Weihnachtsfeier, Housewarming oder Abschiedsfeier. Der Aufwand für den Veran - stal ter der Feier ist minimal, wir bringen alles mit: Zutaten für die Cocktails, Gläser, Deko, Eiswürfel und bei Bedarf auch eine Bar. Nach der Party räumen wir alles wieder weg. Die Payback-Bar ist gratis, wir machen alles ehrenamtlich, das heißt dem Veranstalter ent stehen keine unmittelbaren Kosten. Da es sich bei der Payback-Bar um eine Benefizaktion handelt, möchten wir aber natürlich, dass in unserer Kassa am Ende des Abends auch was übrigbleibt. Das bedeutet, dass wir die Gäste der Feier um freie Spenden für die konsumierten Cocktails bitten. Natürlich ist aber auch eine Pauschalvereinbarung möglich. Der Reinerlös aus der Ver anstaltung kommt dann einem Projekt des Entwicklungshilfeklubs zugute. Wir freuen uns auf Anrufe unter 0650/ oder s an Webseite: Niederösterreich Die Wassertropfenweltreise Kurt Fasching, Lehrer der Neuen Mittelschule Lichtenegg, berichtet über ein besonderes Musical, bei dem ein Wasserprojekt des Klubs unterstützt wurde: Die Neue Mittelschule Lichtenegg macht fast jedes Jahr im Freifach Darstellendes Spiel eine Musical produktion. Das Projekt wird mit der 2. Klasse durchgeführt, und es ha ben sich alle Schüler zur Teilnahme angemeldet. Ich habe das Musical Die Wassertropfenweltreise vom Abakus Verlag vorgeschlagen, was sofort (nach Vorstellung einiger Lieder) angenommen wurde. Ich habe die Schüler zu Beginn Wien Frischer Südwind Am 30. Mai 2015 bauten unsere Helfer und Helferinnen vom Klub, im Hof des Alten AKH des Projekts befragt, ob sie bereit wären, im Falle eines Erfolgs einen Betrag für ein Wasserprojekt zu spenden. Das fand volle Zustim mung. Anfang April gab es dann einen vertiefenden Wasserworkshop von Südwind und zwei Intensivprobentage, wodurch einerseits die Thematik stärker ins Bewusstsein rückte bzw. wir die Gewissheit bekamen, dass die Aufführung gelingen wird. Am 29. Mai gab es dann am Vor mittag eine Generalprobe für Paul Weitzer berichtet über das diesjährige Südwindfest, bei dem der Klub mit einem Informationsstand vertreten war: wieder unser oranges Zelt anlässlich des Südwind Straßenfestes auf. Durch die zahlreichen Angebote des Straßenfestes (Kunsthandwerk, Kulinarisches aus aller Welt, Workshops, Musik- und Tanzprogramme u. v. m.) kamen ca Besucher, vor allem junge Menschen, die sich bei den Ständen über Probleme der Umwelt, der liberalen Marktwirtschaft, der sozialen Fragen, der alternativen Lebensweisen und nicht zuletzt über Entwicklungszusammenarbeit informierten. Wir konnten in zahlreichen Gesprächen über unsere Projekte für den Klub werben. Interessenten gaben uns ihre Adressen für eine weitere Kontaktnahme. Ein ganz großes Dankeschön an alle, die mitgeholfen haben, dass der Entwicklungshilfeklub bei diesem Fest präsent sein konnte. die Mitschüler und benachbarte Schu len sowie eine Abendvorstellung für Eltern und Angehörige. Beide Vorstellungen wurden mit großer Begeisterung aufgenommen. Zum Tod lachen 2015 Benefizabend organisiert von Werner Brix zugunsten eines Dorfbauprojekts in Indien, mit: Werner Schneyder Brix & Band Karl Markovics Die Kernölamazonen Wiener Blond Andreas Vitasek , 19 Uhr im Raimundtheater Karten: Wien-Ticket Tel: Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs UNSER PROJEKT Nr. 144 September

15 Engagement Niederösterreich Kasumama Doris Schoissengeier, Mitarbeiterin des Klubs, berichtet vom Afrika-Festival Kasumama, in Moorbad Harbach im Waldviertel: Projektbesuch aus Burkina Faso Bericht aus dem Entwicklungshilfeklub: François Paul Ramdè von unserer langjährigen Partner- Organisation Union Fraternelle des Croyants de Dori (UFC) in Burkina Faso berichtete über das aktuelle Projekt Gärten der Wüste. Der Projektkoordinator erzählte uns aber auch sehr Persönliches aus seiner Lebensgeschichte und über seine Familie (siehe Partner-Vorstellung Seite 14/15). Im Rahmen eines Teamabends fand darüber hinaus eine rege und interessante Diskussion über die Boulis (Wasserauffangbecken) statt, welche im Zuge des Projekts errichtet werden, um kleinbäuerliche Familien zu unterstützen. Klubfest mit Generalversammlung 2015 Mit rund 120 TeilnehmerInnen feierten wir am 19. Juni unser diesjähriges Klubfest. SpenderInnen, MitarbeiterInnen und Projektpartner waren gekommen, um mit uns Rückschau auf das vergangene Klubjahr zu halten und die Weichen für kommende Aufgaben zu stellen. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von einem Ehepaar aus Bangladesch, der Sängerin Uzzala Rozario und ihrem Mann Eduard de Rozario. Bei der statutenmäßigen Generalversammlung wurden auch die Vorstandsmitglieder für das Vereinsjahr 2015/2016 gewählt (alle sind langjährige ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) in Österreich Im Rahmen des Festivals fanden zahlreiche Kreativ-Workshops sowie tolle Live-Konzerte internationaler und heimischer Musikgruppen, statt. Der Entwicklungshilfeklub war mit einem Informationsstand vertreten. Teamabend Peru Bericht aus dem Entwicklungshilfeklub: Karin Schmidt, Gründerin unserer Partner-Oganisation Todas las Sangres in Peru, besuchte uns Anfang August im Klub. Sie erzählte von den positiven Veränderungen in den zwei Andendörfern Chupani und Chaullaccocha auf Metern Höhe, mit denen Todas las Sangres seit ca. zwei Jahren zusammenarbeitet. Mit der Unterstützung des Entwicklungshilfeklubs wurden dort die Wohnverhältnisse verbessert, eine nährstoffreichere Ernährung durch selbstangebautes Gemüse in Gewächshäusern erreicht und zu einer Einkommensschaffung der Frauen durch Webstühle beigetragen. Karin Schmidt gab einen direkten Einblick in die schwierigen Lebensbedingungen der Familien und in die tägliche Arbeit von Alipio Pinto, dem Allgemeinmediziner und Projektkoordinator vor Ort. Dr. Manfred Formanek Obmann Mag. Gertrude Hanzal Obmann-Stv. Auszüge aus dem Impulsreferat von Misereor Hauptgeschäftsführer Pirmin Spiegel: Für uns gilt: Die Armen zuerst. Denn die Ungleichheiten nehmen in vielen Gesellschaften zu. Ungleichheit bedeutet konkret, dass große Teile der Bevölkerung keinen Zugang zu Basisdienstleistungen wie Bildung, Gesundheit und Wohnraum haben. Deshalb bleibt die Bekämpfung von Armut weit oben auf der Agenda der internationalen Entwicklungs zusammenarbeit. Zwar wissen wir, dass die Anzahl von absolut armen Menschen sinkt, doch bleibt es ein Skandal, dass 800 Millionen Menschen weltweit hungern müssen. Hunger prägt das Leben der Betroffenen und verstößt elementar gegen die Menschenrechte. Gerhard Dorffner Schriftführer (Klubgründer) Doris Schoißengeier Schriftführer-Stv. Entwicklungspolitik ist Sozialpolitik, das heißt, die Bekämpfung inak zeptabler Lebensverhältnisse bleibt zentral. Es geht um eine gemein same Verantwortung, um gemein same Veränderungen, wenn auch in unterschiedlicher Weise und in unterschiedlichen Geschwindig keiten. Unser Jahrhundert wird das Jahr hundert der globalen Gemeingüter. Eine Zeit, in der eine immer enger vernetzte Weltbevölkerung lernen muss, die gemeinsame Grundlage menschlicher Zivilisation zu schüt zen und die wechselseitigen Verwundbarkeiten zwischen Gesell schaften durch Zusammenarbeit einzugrenzen. Dr. Robert Wychera Kassier DI Hilbert Heikenwälder Kassier-Stv. Susanne Pesendorfer 28 Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs UNSER PROJEKT Nr. 144 September

16 Literatur... aus Südamerika Die Lehrer der Urwaldjäger (Legenden aus Südamerika) Der Kobold, der Tiere schützt und gierige Jäger vertreibt. Es gibt Leute, die sagen, der Cucu pira wäre ein kleiner Mann. Andere meinen, er gliche einem kleinen, wilden Buben. Er durchstreift den Wald auf dem Rücken eines wilden Ebers. Mit sei - nen großen, spitzen Ohren hört der Cucupira ein jedes Geräusch, das die Jäger in seinem Wald machen. Nun weiß ja jedermann, dass der Cucupira der Beschützer aller Tiere ist. Sobald jemand Wild in seinem Wald jagt, ist der Cucupira schon da und beobachtet er achtet darauf, dass der Jäger die Geschenke des Waldes nicht missbraucht. Jeder Jäger ist willkommen, wenn er nur das nimmt, was er braucht, um seine Familie zu ernähren. Das erscheint dem Cucupira als gerecht. Aber mehr zu nehmen, als man braucht? Das erlaubt der Cucupira nicht. Einer der Jäger hieß Carlos. Dieser hatte wirklich kein Glück. Er ging in den Wald hinein, kam aber nur mit einem kleinen Vogel zurück. Schließlich dachte er, dass er Cucu - pira um einen Gefallen bitten müsste. Carlos wusste, dass der Cucupira Geschenke liebte. Er brachte ihm Tabak und Honig, stellte beides auf einen Baumstrunk und entfernte sich. Als er wiederkam waren die Geschenke nicht mehr da. Nun hatte Carlos bei der Jagd Glück. Er kehrte mit einem Goldhasen und zwei Vögeln zurück. Von nun an brachte er jeden Tag ein Geschenk. Und von nun an kehrte er stets mit Wild heim. Nach einiger Zeit aber war Carlos es leid, stets Geschenke zu bringen. Und wenn ich vielleicht nur den Honig bringe? Den Tabak würde ich lieber behalten und selber rauchen! Carlos ließ also als Geschenk nur den Honig. Trotzdem hatte er wei terhin Glück bei der Jagd. Ein Weilchen später aber begann Carlos aufs Neue zu überlegen: Vielleicht muss ich nicht unbedingt den Honig bringen. Ich bin jetzt ein guter Jäger. Carlos hörte also auf, Geschenke zu bringen. Aber er erbeutete auch weiterhin Wild. Da kam ein Mann und bot Carlos Geld für das Fell bestimmter Tiere, für das Fleisch anderer und die Federn von Vögeln. Carlos verbrachte also einen langen Tag im Wald, um zu jagen. Er fand Papageien und tötete sie, er fand Goldhasen und tötete sie, er fand Nabelschweine und andere Tiere und tötete sie. Da kam ein winziges Huhn aus dem Wald, betrachtete die toten Tiere und schüttelte den Kopf. Und nun hörte man eine Stimme, die aus dem Wald kam. Meine Tiere, sind sie auch alle da? Das Huhn antwortete: Ja, Cucupira, sie sind alle da. Dann bring sie mir!, befahl die Stimme. Das Huhn sagte zu den toten Tieren: Wacht auf, der Cucupira möchte euch sehen! Kaum hatte das kleine Huhn die Namen der Tiere der Reihe nach aufgerufen, begannen diese auch schon zu atmen und dann, mit dem Huhn an der Spitze, begannen sie alle, sich zu der fernen Stimme hin zu bewegen. Doch bevor sie die Lichtung ver - ließen, wandte sich das Huhn um und blickte auf Carlos. Und was ist mit ihm? Der Cucupira antwortete aus der Ferne: Lass ihn einstweilen! Wir holen ihn uns das nächste Mal! Carlos verließ den Wald so schnell er konnte. Er verließ sogar das Land. Man erzählt sich, er habe nie mehr gejagt. Doch seine Geschichte blieb leben - dig, um andere vor den Gefahren zu warnen, die immer dann drohten, wenn man den Zorn des Cucupira heraufbeschwor. * * * Die Großmutter, die möchte, dass es morgen noch Waldtiere und Fische geben wird. Gluskabe lebte bei seiner Groß mutter. Er sagte: Großmutter, mach mir einen Bogen und Pfeile! Ich will jagen. Großmutter machte einen Bogen und Pfeile für Gluskabe. Dieser versuchte sein Glück im Wald, aber er erlegte kein Wild. Wenn ich eine Jagdtasche hätte, könnte ich leichter Tiere erlegen. Großmutter nahm also Hirschleder, machte daraus eine feste Jagdtasche. Im Wald öffnete Gluskabe seine Tasche und rief: Kommt schnell ihr Tiere, der Weltuntergang steht bevor! Wir werden alle sterben. Ihr müsst schnell in meine Jagdtasche kom men. Sie wird euch vor dem Welt untergang bewahren. Schon liefen alle Tiere in seine Jagdtasche. Er verschloss sie und brachte sie der Großmutter. Schau, was ich da habe! Jetzt muss ich nicht mehr jeden Tag auf die Jagd gehen! Großmutter schaute in die Tasche. Du hättest nicht alle Tiere nehmen dürfen. Was werden später einmal deine Kinder machen? Sie werden nichts mehr zu essen haben. Nein, mein Kleiner, du musst den Tieren wieder ihre Freiheit geben. Gluskabe öffnete seine Tasche. Geht nach Hause, ihr Tiere. Die Gefahr ist abgewendet. Dann bemerkte Gluskabe, dass das Fangen der Fische der Großmutter viel Arbeit machte. Und er sah, dass sie nur wenige Fische fing. Es muss eine bessere Methode geben, um Fische zu fan gen, dachte er und spannte ein fein - maschiges Netz quer über die Mün - dung des Flusses. Dann fuhr er über das Wasser und schrie: Der Fluss wird austrocknen! Kommt schnell ihr Fische! Also schwammen die Fische in die Falle. Als alle im Netz drinnen waren, schnürte Gluskabe es zu und trug es nach Hause. Großmutter, jetzt musst du dich nicht mehr mit dem Fische fangen abplagen. Ich habe hier alle Fische für dich! Die Großmutter sah das Netz, in dem es von Fischen nur so wimmelte. Mein Kleiner, du hast nicht recht getan. Alle Fische werden sterben. Und was wird dann in der Zukunft da sein? Du musst sie wieder frei - lassen. Und jetzt begriff Gluskabe. Was du sagst, Großmutter, stimmt. Ich habe nicht an die Zukunft gedacht. Er öffnete das Netz und ließ die Fische davonschwimmen. Gluskabe war auf dem Weg zur Weisheit ein gutes Stück voran - gekommen. Aber er hatte noch viel zu lernen. Welch ein Glück, dass er die weise Großmutter hatte, die ihn alles lehrte. * * * Der Strauch, dessen Wurzeln stärker waren als der Hochmut. Ein Strauch und ein Tier lebten gemeinsam auf einem kleinen Stück Land. Das Tier fraß die Früchte des Strauches. Das störte den Strauch nicht, weil er ja darauf hoffte, dass die Früchte verspeist würden. Alle beide lebten also seit langer Zeit in einer Gemeinschaft und teil ten sich ihre Welt. Aber eines Tages kam es dem Tier in den Sinn, dass es dem Strauch eigentlich weit überlegen war. Dieser Strauch, sagte es sich, erweist mir nicht den mir gebüh - renden Respekt. Ich, das Tier, bin stark und kühn, während der Strauch schwach ist und nie etwas unternimmt. Das Tier sagte also zum Strauch: Du musst mir, jedes Mal, wenn ich in deine Nähe komme, die mir zustehende Ehre erweisen, indem du deine Zweige senkst und sie auf dem Boden ausbreitest. Der Strauch war kein streitsüchtiges Wesen und es machte ihm nichts aus, dass das Tier sich überlegen fühlte. Aber seine Zweige unten auf dem Boden auszubreiten war für ihn schwierig und gegen seine Natur. Als das Tier erkannte, dass der Strauch keineswegs die Absicht hatte, sich seinem Wunsch zu fügenund ihn als überlegen anzuerken nen, geriet es fürchterlich in Zorn. Es stürzte auf den Strauch zu, zer - brach die Zweige und zerriss die Blätter bis am Boden nichts mehr zu sehen war als ein Haufen Elend. Das Tier war zufrieden, dass es auf überzeugende Weise seine Über - legenheit gezeigt hatte. Als es am nächsten Morgen erwachte, hatte es Hunger und wollte etwas fressen. Es dauerte ein Weilchen bis es begriff, dass die einzige Nahrung, die es erwartete, ein Haufen Abfall am Boden war. Ich habe einen schweren Fehler gemacht, sagte es und begann über seine Dummheit und Eitelkeit zu weinen. Seine Tränen fielen auf die Erde und gossen die Wurzeln des Strauches. Das Tier hatte den Strauch, seine Zweige und Blätter vernichtet, doch seine Wurzeln waren noch lebendig. Und als diese die Tränen des Tieres verspürten, begannen sie zu wachsen und bildeten neue Triebe. An den Zweigen bildeten sich Blätter und nach kurzer Zeit trug der Strauch wieder viele Früchte. Das Tier war nur noch Haut und Knochen und zu schwach, um sich auf den Beinen zu halten. Kraftlos, halb verhungert lag es auf dem Boden ohne sich auf richten zu können. Doch der Strauch wuchs so kräftig, dass seine Zweige sich schon bald unter der Last seiner Früchte bis zum Boden neigten, bis zu dem Tier, dem es nun wieder Nahrung schenkte. Beschämt senkte das Tier den Kopf. Ich konnte zwar Leben vernichten, sagte es, doch erst jetzt sehe ich, wie wenig das ist im Vergleich dazu, Leben zu spenden. * * * * * 30 Informationsblatt des Entwicklungshilfeklubs UNSER PROJEKT Nr. 144 September

17 UNSER PROJEKT Impressum und Offenlegung: Information und Berichterstattung über konkrete Projekte, Sprachrohr von Menschen in armen Ländern der Welt. Die Zeitung erscheint vierteljährlich und ist für Mitglieder, MitarbeiterInnen und SpenderInnen gratis. Redaktion: Gerhard Dorffner, Mag. Gabriele Tabatabai. Herausgeber: Entwicklungshilfeklub, privater, gemeinnütziger Verein, Adresse wie unten. DVR Druck: Grasl, 2540 Bad Vöslau. P.b.b. Sponsoring Post GZ 02Z S Erscheinungsort Wien, Verlagspostamt 1020 Wien Man kann doch etwas tun Wenn die Hoffnung erwacht, geht die Verzweiflung schlafen, sagt ein Sprichwort aus Asien. Das betrifft uns alle in Zeiten, in denen wir geplagt und geprüft werden, in denen wir uns Sorgen um unsere Zukunft machen. Und das betrifft so viele Menschen, die auf die Schattenseite des Lebens fielen und jetzt, das erste Mal, ein Licht am Horizont erblicken. Ein Licht, das vielleicht Sie angezündet haben. Bitte machen Sie weiterhin unser Projekt auch zu Ihrem Projekt. Herzlichen Dank! September 2015 Ihr Entwicklungshilfeklub

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