Sozial verträgliche Synergien

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1 Vorstand im Focus Berlin Wer jüngst Die Zeit oder den Focus aufgeschlagen hat, könnte auf eine Vodafone- Anzeige mit den Johannitern gestoßen sein. Im Mittelpunkt: Bundesvorstandsmitglied Joachim Gengenbach. Seite 8 Ausklang in Kirche Berlin Das JUH-Jubiläumsjahr ist fast zu Ende. Mitte Oktober fand zum Ausklang ein Festgottesdienst in Berlin statt. Rund 250 Johanniter aus ganz Deutschland genossen die heitere und zugleich besinnliche Atmosphäre. Seite 2 Zeitung für die Helfer und Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Ausgabe November / Dezember 2012 Blick auf Lateinamerika Foto: Sandra Lorenz Berlin / Quito Eine hochkarätige Delegation der Johanniter, darunter erstmals der Herrenmeister des Johanniterordens, S.K.H. Dr. Oskar Prinz v. Preußen (re.), hat im September Kolumbien und Ecuador bereist, um die dortigen Projekte der Auslandshilfe zu besichtigen. Die lokalen Mitarbeiter freuten sich über das Interesse von Don Oskar. Seiten 4 und 5 Kirchentag in Hamburg Hamburg Der Deutsche Evangelische Kirchentag vom 1. bis 5 Mai 2013 in Hamburg wird für die Johanniter wieder ein großes Ereignis. Sie werden mit Ständen auf der Messe im Markt vertreten sein, den Sanitäts- und Fahrdienst stellen sowie für Kinderbetreuung und Begleitdienst sorgen. JUH und Johanniter-Jugend arbeiten Hand in Hand. Seite 5 Foto: Anne Barthel Gemeinsames Handeln macht Sinn, nicht nur bei Erster Hilfe: Aufgenommen wurde das Foto bei den Landeswettkämpfen der Landesverbände Sachsen und Sachsen-Anhalt / Thüringen, die dieses Jahr erstmals gemeinsam ausgerichtet wurden auch ein Beispiel für eine Kooperation über Verbandsgrenzen hinweg. Sozialverträgliche Synergien Mit effizienten Kooperationen Kräfte bündeln Bufdi in Dresden Dresden Von wegen altes Eisen! Helga Probst zählt sich mit ihren 74 Jahren noch lange nicht dazu. Und weil sie sich gern für andere engagiert, hat sie sich im vergangenen Sommer für den Bundesfreiwilligendienst bei den Johannitern entschieden. Für 18 Monate, 22,5 Stunden die Woche, hat sie sich der Begleitung im Patiententransfer verschrieben. Seite 7 Berlin Synergie-Effekt ein Reizwort der modernen Wirtschaft: Arbeitgeber nutzen Synergien, um Strukturen zu verschlanken. Bei Arbeitnehmern weckt der Begriff oft unangenehme Assoziationen, die von Veränderung bis Freistellung reichen. Wie gehen die Johanniter mit diesem Thema um? Als Hilfsorganisation stehen wir in einem ständigen Spagat, sagt Bundesvorstandsmitglied Joachim Gengenbach: Wir müssen wirtschaftlich denken, wollen unseren sozialen Anspruch aber auch für unsere Mitarbeiter verwirklichen. Sozial verträgliche Synergien also? Eine Möglichkeit sind Kooperationen. Zum Beispiel in den Landesverbänden Sachsen, Sachsen-Anhalt / Thüringen und Berlin / Brandenburg. Seit August 2010 bauen diese zusammen einen Vertrieb Ost auf. Erstes Ziel ist die Schaffung gemeinsamer Strukturen. Auf dieser Basis sollen dann einheitliche vertriebsunterstützende Maßnahmen entwickelt werden. Erste Ergebnisse wie Info-Flyer und Schulungskonzepte liegen bereits vor. Hintergrund solcher Kooperationen sind harte Fakten: steigender Wettbewerbsdruck, höhere Kunden anfor derungen, sinkende Fördermit gliederzahlen. Um unseren Ertrag zu steigern, müssen wir aus wenig viel machen, erklärt Dietmar Link, Landesvorstandsmitglied in Sachsen. Die anvisierten Vorteile liegen auf der Hand: optimierte Prozesse, einheitliches Auftreten, niedrigere Kosten durch höhere Auflagen. Dasselbe Prinzip wird in Nordrhein-Westfalen auf Regionalverbandsebene realisiert. Dort etabliert sich gerade die Vertriebsregion West- Foto: Nelos Fotolia.com Mit Verstand Hand in Hand. West falen. Sie umfasst die Regionalverbände Münsterland / Soest, Östliches Ruhrgebiet und Ruhr-Lippe, die ihre Bereiche Marketing und Kommunikation zusammengelegt haben. Vorher hat jeder RV alle Teilbereiche selbst abgedeckt, nun sind drei Kompetenzzentren geschaffen worden: Die Geschäftsstelle Dortmund ist zuständig für Interne Kommunikation, Neue Medien und Mediengestaltung. Die Geschäftsstelle in Hagen hat die Vertriebsleitung übernommen. Und in Münster sitzen Pressesprecher und Fundraising. Fazit: Zeit gewonnen, Qualität gesteigert. Präsenz wahren Noch einen Schritt weiter gegangen sind die Regionalverbände Nordhessen, Marburg-Biedenkopf, Schwalm-Eder und Waldeck-Frankenberg. Sie gründeten Anfang 2011 den Kurhessen- Verbund. Ein kreisübergreifendes Management könne der wirtschaftlichen Lage in dem strukturschwachen ländlichen Bereich besser begegnen, so der strategische Gedanke. Seither gibt es nur noch einen Vorstand und eine Verwaltungsstruktur für vier Verbände. Die wesentlichen Erfolgsfaktoren, lokale Präsenz und regionale Verbundenheit, bleiben durch die weiter bestehenden Geschäftsstellen gewährleistet. Als positive Folgen schlagen zu Buche: geringere Kosten, höhere Effizienz und kürzere Entscheidungswege. Um das zu erreichen, waren einige Herausforderungen zu bewältigen. Die geänderte Führungsstruktur musste sich etablieren, neue Kommuni kationswege geschaffen werden, vor allem aber sollte jeder Mitarbeiter sich wiederfinden im geänderten Konzept. Besonders wichtig war es, Vertrauen untereinander und zum Vorstand zu schaffen und zu stärken, sagt Holger Frech, Mitglied des Regionalvorstandes im Kurhessen- Verbund. Das ist uns durch offene Kommuni kation und Präsenz vor Ort gut und nachhaltig gelungen. Gemeinsame Verwaltungen könnten ein geeigneter Schritt sein, Kosten zu minimieren, so Bundesvorstandsmitglied Wolfram Rohleder. Das Zusammenlegen von Regionalverbänden unter ein Management ist jedoch nur begrenzt sinnvoll. Entscheidend ist, die Präsenz bei den Menschen nicht aus den Augen zu verlieren. Es müssen Führungspersonen sichtbar sein. Win-Win-Situation Auch kleinere Kooperationen können sich lohnen, und zwar für beide Seiten. Der RV Niedersachsen Mitte zum Beispiel bietet seit April russischsprachigen Menschen die Möglichkeit des Hausnotrufs in ihrer Muttersprache. Dabei greift der RV auf die Hausnotrufzentrale des RV Berlin zurück, wo dieser Service bereits etabliert ist. Eine Win- Win-Situation: Der RV Niedersachsen Mitte gewinnt neue Kunden für seinen Hausnotruf; die Hausnotrufzentrale in Berlin erhält eine Vergütung und hat eine Referenz, wenn andere Regionalverbände ebenfalls auf ihre Dienste zurückgreifen wollen. Fortsetzung auf Seite 3

2 2 aktiv 11 / Liebe Johanniter, es ist wieder soweit. Am Kurfürstendamm in Berlin glitzert mich der altdeutsche Weih nachts schmuck aus dem Schaufenster des Käthe- Wohlfahrt-Ladens an. Ein einziges Weihnachtswunderland aus Holzpyramiden, Schneesternen, Lebkuchenhäusern, Duftmännchen und Nikolausstrümpfen. Trotz großer Faszination begnü ge ich mich mit dem Anblick und fälle den Entschluss: Unser Adventsschmuck muss heute noch seine staubige Kiste verlassen! So wie die Weihnachtsvorbereitungen gehört es für viele einfach dazu, in den letzten Wochen des Jahres etwas zu spenden. Vielleicht ist es die Sehnsucht nach mehr Menschlichkeit und Solidarität, die uns in dieser Zeit besonders gütig werden lässt. Eine Möglichkeit, auf simple Weise Gutes zu tun, bietet die Online- Spen denaktion der Johanniter, die in diesem Jahr ein neues Auslandsprojekt in den Mittelpunkt stellt: Mobilität im Paket. Mehr darüber lesen Sie auf Seite 7. So viel sei verraten: Es geht darum, Menschen ein Paket zu packen, das sie in Notzeiten dringend brauchen. Wenn das mal immer so einfach wäre mit den Geschenken zu Weihnachten Eine gesegnete Weihnachtszeit wünscht Ihnen Foto: privat editorial 4 Wissenswertes zum Johanniter-Tarif Muss ich in den AVR-J wechseln? Welcher Tarif bietet mir welche Vorteile? Der aktiv fasst die wichtigsten Fragen und Antworten aus der Lesertelefon-Aktion vom Oktober zusammen. 6 Fieldcamp in Hammelburg Die Soforthelfer der Johanniter-Auslandshilfe proben regelmäßig den Ernstfall. Im Oktober leisteten sie Hilfe nach einem Erdbeben in der fiktiven Republik Plantania. 6 Winterhilfe für Syrien Mehr als Syrer haben in den vergangenen Monaten ihr Land verlassen. Damit die Flüchtlinge den Winter überstehen, erhalten sie von den Johannitern Decken und Kleidung. 7 Keine Angst vorm Arzt! Eddie Flitzefuß im Krankenhaus ist ein Buch, das Spaß macht. Kinder lernen spielerisch die Abteilungen einer Klinik kennen sowie die medizinischen Geräte und Therapien. Unsere Rubriken nachgefragt Seite 3 personalien Seite 4 leserbriefe Seite 5 medienecho Seite 5 termine Seite 6 bücher, kino Seite 7 ticker Seite 8 inhalt Fröhliche Familienfeier Abschluss des Jubiläumsjahres in Berliner Kirche Fotos: Andreas Schoelzel Zur Johanniterfamilie zählten beim Festgottesdienst auch die Kinder unter den rund 250 Besuchern. Berlin Orgel- und Trompetenmusik klingt durch das Kreuzberger Kirchenschiff, Sologesang verzaubert, Texte berühren, die Predigt motiviert. Kurz: ein Gottesdienst, wie man ihn sich öfter wünscht. Mit einer Familienfeier, wie JUH-Präsident Hans- Peter von Kirchbach den Gottesdienst nannte, ist am 14. Oktober das Ende unseres Jubiläumsjahres eingeläutet worden. Der einzige Wermutstropfen: Beim Gottesdienst in Berlin konnten nicht alle Familienmitglieder dabei sein. Zu weit war für viele Mitarbeiter die Anreise, zu beschränkt wäre am Ende die Zahl der Sitzplätze in der Heilig-Kreuz-Kirche gewesen. Mancher Helfer hatte am Sonntagnachmittag schlicht keine Zeit das Ehrenamt rief. Für rund 250 Johanniter aus ganz Deutschland aber wurde die Feier zu einem würdevollen Ausklang der 60-Jahre-Feierlichkeiten. Eine gelungene Veranstaltung, sehr emotionsreich, resümierten Sybille Jäger und Martina Taschke, die in Schwerin für die JUH-Kinder- und Familienbetreuung tätig sind. Sie nahmen drei Stunden Autofahrt auf sich, um dabei zu sein. Zu den Anwesenden zählten neben dem Prä sidenten und Ordensvertretern auch der Herrenmeister des Johanniterordens, S.K.H. Dr. Oskar Prinz von Preußen, der ebenso wie der Präsident eine Rede hielt. Reinhard Beyer, Leiter des Berliner Ausbildungszentrums und ausgebildeter Sänger, bereicherte den Gottesdienst mit seinem Gesang. Jubiläum in Zahlen Zeit für eine erste Bilanz Berlin Reger Besuch auf der Jubiläums- Inter netseite, Zeitungsartikel in Lokalzeitungen und die Jubiläums- Werbespots im Sommer. Das alles beweist: Die Johanniter waren und sind präsent mit ihrer Botschaft Seit 60 Jahren Freunde fürs Leben. Die Feier mit Beteiligung des JUH-Bundespfarrers Dr. Matthias Meyer und BG-Pfarrer Knuth Fischer fand in derselben Kirche statt, in der Anfang Februar die Kältehilfe der JUH viele Obdachlose versorgt hatte. Darauf nahm Katrin Göring- Eckardt, die als Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland die Predigt hielt, Bezug: Der selbstlose Einsatz der Johanniter sei ein Beispiel, wie Menschen Not lindern und die Welt ein Stück besser machen könnten. Ganz im Sinne der Suche nach der verheißenen Stadt, wie es im Hebräerbrief stehe: Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir. Dazu passt es, dass die Kollekte in Höhe von 1.030,23 für die Berliner Kältehilfe bestimmt ist. tk Foto: Gerhard Bieber Fast Internetnutzer haben in der Zeit vom 5. März bis 30. September die Jubiläums-Web site besucht. In den ersten Mo naten bekam vor allem die Chronik großen Zulauf, erzählt Lothar Paul, Fachbereichsleiter Neue Medien in der Bundesgeschäftsstelle. Er ist zuständig für die Jubiläums-Website und kennt das Verhalten der Nutzer dank der Web-Analyse genau. Von unseren Schwerpunktthemen lief Erziehen am besten, noch vor Ausbilden und Retten. Besonders profitiert habe das Thema Erziehen vom Link zum Wimmelbuch auf dieser Seite. Denn das Wimmelbuch ist das mit Abstand beliebteste Kampagnenprodukt: große und kleine Exemplare wurden bis Ende Oktober in der Werbemitteldatenbank bestellt. Im Johanniter-Kaufhaus, so berichtet Benjamin Krause aus Nieder-Weisel, wurden Jubiläums-Schraubverschlussöffner sowie Frucht gummi, Tassen, Luft ballons und Kugelschreiber besonders häufig gekauft. Auch die Jubiläums- Ausstellung kam immer wieder zum Einsatz bei Großveranstaltungen, lokalen Messen wie auch kleinen Festen. Darüber hinaus sorgten neben dem Werbespot im Fernsehen die vielen lokalen Aktionen in ganz Aus den Reden Die 60 Jahre des Bestehens der JUH, so Hans-Peter von Kirchbach, seien ein guter Grund, um dankbar zurückzublicken. Bis heute zeichneten sich die Johanniter durch Menschlichkeit, Wärme und Fröh lichkeit aus. Bei seinen Reisen durch JUH- Einrichtungen könne er dies erleben ob bei den Aktiven Senioren in Bonn und Siegburg, beim Zirkusprojekt Lilalu in München, der Kleinen Arche in Dessau, den Breakdancern aus Wittmund, den Trommlern aus Altenburg oder beim Kinderhospizdienst in Cottbus. Tag für Tag kümmerten sich Johanniter um andere, würden Menschen gerettet, getröstet, geborgen, versorgt, gefahren, verpflegt und betreut. Nicht zu vergessen seien die Spender, unsere Partner im Menschsein. Wir schaffen alle gemeinsam Inseln der Hoffnung, sagte von Kirchbach. Und unsere Hoffnung ist, dass viele Inseln der Hoffnung die Welt verändern. S.K.H. Dr. Oskar Prinz von Preußen würdigte in seiner Ansprache die Erfolgsgeschichte der JUH. Die ambulanten Leistungsstrukturen der JUH bezeichnete er als vorbildlich. Gerade in den Bereichen der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, der ambulanten Pflege, bei den Hilfsdiensten und der Hospizarbeit werde der Ordensauftrag nachhaltig umgesetzt und mit Leben erfüllt. Die Herausforderung für die kommenden Jahre werde darin bestehen, die Ressourcen aus den ambulanten und stationären Bereichen einerseits und den ehren- und hauptamtlichen Bereichen andererseits noch strukturierter zu bündeln. Abschließend bat der Herrenmeister die Johanniter, sich auch weiter im Dienst unter dem achtspitzigen Kreuz zu engagieren. Er schloss mit den Worten: Allen bei der JUH Tätigen wünsche ich Gottes Segen sowie Freude und Fröhlichkeit bei ihrem Dienst. Der Herrenmeister (links) im Gespräch: Beim Stehempfang nach dem Gottesdienst tauschten sich die Besucher aus. Kein Wunder, dass das Wimmelbuch so gut läuft: Sogar schon eine Woche alte Johanniter-Babys wie hier Jasmin Bieber aus München schauen dort gern rein. Deutschland für Aufmerksamkeit. Bleibenden Eindruck hinterließen die Bilder der Blumenpflanz-Aktionen in Form einer 60 in Kitas und Seniorenhäusern sowie die Johanniter-Luftballons, die vielerorts 60-fach in den Himmel stiegen. Zu guter Letzt: Jubiläumsausgaben des johanniter -Magazins wurden bis Mitte November von den Verbänden in der Werbemitteldatenbank abgerufen. Der größte Teil davon ist bereits verteilt, an Erste-Hilfe-Kurs-Teilnehmer etwa, oder wurde von Mit arbeitern ausgelegt in Arztpraxen, Bürgerämtern oder anderen Orten mit Publikumsverkehr. Auch 2013 lassen sich die Hefte noch unter die Leute bringen: Freunde fürs Leben haben eben kein Verfallsdatum. tk

3 Alles aus einer Hand Fortsetzung von Seite 1 In den Landesverbänden Bayern und Baden- Würt temberg stand das Argument Kosten sparen im Vordergrund, als sie sich 2001 für ein gemeinsames Service center entschieden. Anfangs habe es Vorbehalte gegeben, erinnert sich Bianca Zingerle, Leiterin des Servicecenters. Es herrschte Unsicherheit, ob die Einrichtung im bayerischen Kempten bei den Informationen zum LV Baden- Württemberg dieselbe Qualität wie zum LV Bayern gewährleisten könnte. Doch diese Zweifel sind längst Geschichte. Beide Landesverbände können ohne Probleme abgedeckt werden. Dass es auch über die JUH hinaus sinnvolle Partnerschaften geben kann, dafür steht Lübeck. Unter dem Motto Alles aus einer Hand kooperiert die JUH dort mit den Johanniter-Seniorenhäusern Quellenhof und Lübeck in den Bereichen Tagespflege, Ambulante Pflege, Kurzzeitpflege, Betreutes Wohnen und Hausnotruf. Für die Kunden ideal: Ändert sich ihr Pflegebedarf, stimmen die Johanniter den Übergang von der Foto: Katrin Bohlmann Preis fürs Ehrenamt einen in die andere Betreuung auf kurzem Dienstweg ab. Vorteil für die Johanniter: Das Netzwerk als Ganzes verliert keine Kunden. Klar gab es anfänglich Probleme, berichtet Peter Küpper, Fachbereichsleiter Soziale Dienste im RV Schleswig-Holstein Süd / Ost. Die Seniorenhäuser hatten andere Strukturen als die JUH. Aber alle Beteiligten hätten Befindlichkeiten hinter den festen Willen zur Zusammenarbeit zurückgestellt. So konnten pragmatische Lösungen gefunden werden. Natürlich können auch wir Johanniter nicht ausschließen, dass sich der eine oder andere Mitarbeiter bei Strukturveränderungen nicht Teamgeist in Lübeck: Die Kooperation der JUH mit den Johanniter-Seniorenhäusern läuft gut. Insel mit zwei Bergen Gute Stimmung im gemeinsamen Service- Center der LV Bayern und Baden-Württemberg. mit genommen fühlt, bilanziert Bundesvorstandsmitglied Gengenbach. Umso wichtiger bei Sy ner gie- Prozessen seien Transparenz und Verständnis für die jeweils andere Position. Vor allem aber: der Blick auf das große Ganze die karitative Aufgabe der Johanniter in der Gesellschaft. ma Viele Kooperationen zwischen JUH-Verbänden konnten in diesem Überblicksartikel leider nicht berücksichtigt werden. Wir werden deshalb in kommenden aktiv -Ausgaben weitere Synergie- Projekte vorstellen. Vorschläge dazu nimmt die Redaktion gern entgegen. Einsatz beim Marathon aktiv 11 / Können wir den syrischen Flüchtlingen helfen, Herr Gatniejewski? Wegen des eskalierenden Syrienkonfliktes und der stetig anschwellenden Flüchtlingsströme hat ein vierköpfiges Erkundungsteam der Johanniter-Auslandshilfe zwei Männer und zwei Frauen vom 21. September bis 1. Oktober grenznahe Regionen zu Syrien bereist. Christian Gatniejewski leitete das Team. aktiv Was war die Aufgabe des Erkundungsteams? Christian Gatniejewski Wir haben die Lage in Jordanien und Libanon beobachtet, um zu sehen, ob und inwiefern Hilfe bei der Aufnahme und Versorgung der Flüchtlinge benötigt wird. Wir haben Kontakt aufgenommen zu allen möglichen Anlaufstellen, zu anderen Hilfsorganisationen, Botschaften und dem UN Flüchtlingshilfswerk. Ziel war es, vor Ort eine Andockstelle für mögliche Hilfs projekte zu finden. Christian Gatniejewski (43), Johanniter- Rettungsassistent im Regionalverband Dessau-Roßlau und ehrenamtlicher Johanniter-Auslandshelfer. aktiv Wie sah die humanitäre Lage vor Ort aus? Gatniejewski Die Menschen in den Flücht lingscamps in Jordanien haben, soweit wir das gesehen haben, alles, was sie zum (Über)leben brauchen. Im Libanon gibt es keine Camps, dafür aber sogenannte host families, bei denen viele Flüchtlinge untergekommen sind. Schwierig wird es für die rund Flüchtlinge im Winter: Sie brauchen Elektrizität, Wasser und warme Kleidung. Denn der Hilfebedarf wird groß sein. Foto: Anne Barthel Glaspokal mit Urkunde gehen an (vorn, v.l.) Christian Gatniejewski, Hanna Braun, Eva-Maria Jaeger. Magdeburg Der LV Sachsen-Anhalt / Thüringen hat am 10. November anlässlich des 60. Geburtstages der JUH in diesem Jahr erstmals den Ehrenamtspreis verliehen. Wir wollen damit das große ehrenamtliche Engagement unserer Helfer würdigen und zugleich die notwendige Hilfe sichtbar machen, sagte Landesvorstandsmitglied Hubertus Graf von der Schulenburg in der Magdeburger Staats kanzlei. Vorschläge für die Preisträger kamen von allen Dienststellen sowie den Ehren amtskoor di natoren. In der Kategorie Einsatzdienste wurde Eva-Maria Jaeger für ihre Verdienste als Gruppenführerin des Katastrophenschutzes im Betreuungszug Magdeburg ausgezeichnet. In der Kategorie Soziale Dienste wurde Hanna Braun geehrt. Die Rentnerin betreut seit 1990 die Seniorenbegegnungsstätte in Ohrdruf. In der Kategorie Kinder- und Jugendarbeit erhielt Christian Gatniejewski den Ehrenamtspreis. Der Rettungs assistent engagiert sich seit 1998 in der Kinder- und Jugend ar beit im RV Dessau-Roßlau und lehrt die Grund la gen der Ersten Hilfe. Graf von der Schulen burg betonte die hohe Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit, die ein wichtiger Pfeiler auch im LV Sachsen-Anhalt / Thüringen sei. Ohne Ehrenamt könnten soziale und gesellschaftlich wichtige Aufgaben nicht erbracht werden. kk Foto: Stephan Beschle Fast wie ein Gesellschaftsspiel: Wie ist die Ausgangssituation für das lokale Fundraising? Berlin Lummerland? Klar, das ist die Insel von Jim Knopf und Lukas dem Lokomotivführer. Aber wo liegt das eigene Lummerland, wie ist es beschaffen? Diese Frage stellen sich derzeit die Landesverbände. In Eigenland -Workshops gehen die Fundraising- Vertreter der LV und RV auf Entdeckungsreise, um spielerisch ihre Insel zu erkunden. Ziel ist es, die Ausgangssituation für integriertes Fundraising im eigenen Verband zu ergründen, die durch das Bild der Insel symbolisiert wird. Berge, Flüsse, Städte und Straßen entstehen durch die Beantwortung von Fragen zu den Bereichen Markt, Vision & Corporate Identity, Fundraising, Personal, Organisation und Kommunikation. Mit ihren Bodenschätzen bewerten die Teilnehmer auf einem Spielfeld Aussagen wie Es existiert ein strategischer Kommunikationsplan, Entscheidungen werden bei uns schnell genug getroffen oder Zielgruppen für Fundraising werden systematisch analysiert. Ist momentan alles goldrichtig oder doch eher pechschwarz? Nach dem Workshop können die LV aus ihren Stärken und Schwächen mit Hilfe der BG einen Fundraising-Maßnahmenplan entwickeln, um ihre Felder zu beackern und Grundlagen für den hauptamtlichen Fundraiser zu legen, der bis 2015 in jedem LV eingestellt sein soll. sb Foto: Sandra Lorenz Passanten im Test: Die Herz-Lungen-Wiederbelebung wird an der Erste-Hilfe-Puppe ausprobiert. Berlin Bestes Rennwetter, mehr als Läufer und ein Großaufgebot an Johannitern so wurde der BMW Berlin-Marathon am 29. und 30. September zu einem gelungenen Fest. Für den Hauptlauf waren mehr als 400 JUH-Helfer im Einsatz. 27 Unfallhilfsstellen, zwölf RTW, 15 KTW, zehn Motorräder, zwei Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) und vier Fahrradstreifen waren vor Ort. Bilanz: 706 Hilfeleistungen und 26 Transporte. Zum Rennen der Skater und zum Schüler-Marathon standen 294 Johanniter bereit. Mit 12 Unfallhilfsstellen, acht RTW, 13 KTW, elf Motorrädern und einem NEF wurden 307 Hilfeleistungen und 25 Transporte erbracht. Schon zum fünften Mal betreute die JUH den Berlin-Marathon. Mittlerweile ist er zu einem jährlichen Johanniter-Treffen geworden, sagt JUH-Gesamteinsatzleiter Dirk Dommisch. Sein Dank gilt allen, die sich engagierten, besonders den auswärtigen Johannitern. Ohne deren Unterstützung hätten wir die Veranstaltung nicht stemmen können. Am Johanniter-Stand an der Strecke wurde die 60-Jahre- Ausstellung gezeigt, Mitarbeiter informierten die Besucher über Dienste und Arbeitsbereiche der JUH und stellten Rollstuhlprojekte der Auslandshilfe vor. Interessierte Standbesucher konnten zudem ihre Erste-Hilfe-Kenntnisse auffrischen. juh aktiv Haben Sie bei dem Einsatz Ihre Ziele erreicht? Gatniejewski Es verlief alles sehr gut. Wir haben verschiedene Vorschläge entwickelt, wie besonders bedürftige Flüchtlinge im Winter unterstützt werden können, und auch Partner gefunden, mit denen wir gut zusammen arbeiten können. In Amman ist dies die Jordan Health Aid Society (JHAS) und im Libanon die Nichtregierungsorganisation Naba a. aktiv Wie wurden Sie und Ihr Team auf den Einsatz vorbereitet? Gatniejewski Jeder Johanniter-Auslandshelfer durchläuft eine spezielle Ausbildung. Wir haben zum Beispiel die Weiterbildung Safety and Security absolviert. Hinzu kommen regelmäßige Übungen. Im Vorfeld des Einsatzes sind wir durch die Bundesgeschäftsstelle in s gebrieft worden. Kurz vor dem Abflug hat noch eine Teambesprechung stattgefunden. aktiv Was hat Sie vor Ort besonders bewegt? Gatniejewski Beeindruckt hat mich die Gastfreundschaft der Menschen im Camp Sartri. Sie haben alles verloren, sind aber trotzdem in der Lage zu teilen. Sie haben sich die Menschlichkeit erhalten. Es war sehr schön, das zu erleben. Die Fragen stellte Tonja Knaak. nachgefragt

4 4 aktiv 11 / Pressesprecherin im Amt Berlin Therese Raatz heißt die neue JUH-Pressesprecherin, die Patrick Schultheis während dessen Elternzeit bis März 2014 vertritt. Die 46-Jährige war zuvor Leiterin der Unternehmenskommunikation und Pressesprecherin des Solarunternehmens Solon SE. Seehafer für Ziervogel Foto: privat Berlin Helvi Seehafer ist seit 1. November die neue Assistentin des Bundesvorstandes. Die 29-jährige Gesundheits- und Pflegemanagerin war zuletzt in einer Berliner stationären Seniorenpflegeeinrichtung im Rahmen des Qualitätsmanagements als Koordinatorin eines EDV- Projektes tätig. Sie folgt auf Christiane Ziervogel, die sich in Elternzeit befindet. Neu in Nieder-Weisel Nieder-Weisel Benjamin Krause hat am 1. Oktober das Referat für Öffentlichkeitsarbeit im LV Hessen / Rheinland- Pfalz / Saar übernommen. Jacqueline Klammes ist im selben Verband seit 15. Oktober für das Fundraising zuständig. Projektreise von Don Oskar, Commandante Hans-Peter und Südamerika hautnah Berlin Der Herrenmeister des Johanniterordens, S.K.H. Dr. Oskar Prinz von Preußen, hat im September mit JUH-Präsident Hans-Peter von Kirchbach und Bundesvorstandsmitglied Dr. Arnold von Rümker Projekte der JUH in Kolumbien und Ecuador besucht. Sandra Lorenz, PR-Koordinatorin der Auslandshilfe, war dabei und berichtet von ihren Eindrücken. Meine erste Dienstreise mit dem Herrenmeister. Wie spreche ich ihn an? Ich bin nervös, als ich ihn am Frankfurter Flughafen treffe. Doch er schlendert entspannt auf mich zu, reicht mir die Hand. Hallo, ich bin Prinz Oskar oder Herr von Preußen was Ihnen leichter über die Lippen geht. Erleichterung macht sich breit. Die anderen beiden Delegationsmitglieder kenne ich bereits von Terminen in der Bundesgeschäftsstelle. Gemeinsam fliegen wir nach Medellín in Kolumbien. Am späten Abend nehmen uns dort Jutta Meissner, Fachbereichsleiterin für Lateinamerika in der Bundesgeschäftsstelle, und Christian Biederbick, Regionalbüroleiter in Ecuador, in Empfang. Das Gespann der kommenden sieben Tage ist komplett. Um halb acht am nächsten Morgen geht es mit dem Kleinbus in die Berge. Hier oben leben die Ärmsten der Armen. Hilfe erfahren sie durch Las Golondrinas zu Deutsch: die Schwalben, eine kolumbianische Stiftung, die von den Johannitern unterstützt wird. In Kindergärten und Schulen küm mern sich die Golondrinas um rund 5000 Kinder und Jugendliche; die Mütter erhalten Berufsausbildungen und Kleinkredite. Wir sind ergriffen von den Geschichten und Erlebnissen, die uns erzählt werden. Jeder von uns hat das Bedürfnis, Trost zu spenden viele der Frauen und Kinder schließen wir spontan in die Arme. Fotos: Sandra Lorenz In 3800 Meter Höhe liegt der Ort Cayambe. Hier, im ecuadorianischen Hochland, wird jede Kraft zum Arbeiten gebraucht. Auch der Herrenmeister greift zur Harke. Am Abend geht es zum Flughafen nach Bogotá, denn unsere Reise führt uns weiter nach Quito, Ecuadors Hauptstadt. Weil die Stewardess beim Einchecken die Namen der drei Herren nicht aussprechen kann, bittet sie einfach Don Oskar, Commandante Hans-Peter und Don Arnoldo, sie mögen ihre Koffer aufs Gepäckband stellen. Das Gelächter ist groß, ebenso die Verwirrung bei den hinter uns Wartenden. Auf uns wartet in Ecuador der Ort Cayambe in 3800 Metern Höhe. Unsere Trommelfelle knacken und der Wind reißt uns fast mit sich. Auf den Feldern sehen wir ein Meer aus bunten Ponchos: Aus sieben Gemeinden sind die Bewohner zusammengekommen, um die Gräben für die Trinkwasserleitungen nach der Verlegung der Rohre wieder zuzuschütten. Auch Herr von Preußen greift zur Harke und packt mit an. Am nächsten Morgen besuchen wir das Amazonasgebiet um die Provinzhauptstadt Lago Agrio. Unter den Ölraffinerien und deren Auswirkungen auf die Umwelt leidet die Region ebenso wie Wolf für Mauz Unterschleißheim Auch der LV Bayern hat eine neue Pressesprecherin: Miriam Wolf hat am 1. Oktober die Nachfolge von Carolin Mauz in der Landesgeschäftsstelle in Unterschleißheim angetreten. Die 37-jährige Politikwissenschaftlerin war zuvor bei einer regionalen Lebenshilfe-Vereinigung tätig. Keßinger im Regionalvorstand Bamberg Im RV Oberfranken-Neustadt/ Aisch sind am 30. September Jürgen von Keßinger in das Amt des ehrenamtlichen Regionalvorstandsmitgliedes und Pfarrer Torsten Bader als Standortpfarrer eingeführt worden. Bien an Hamburgs Spitze Hamburg Der 45-jährige Olaf Bien (Foto) ist am 14. September zum hauptamtlichen Vorstandsmitglied des RV Hamburg ernannt worden. Hamburgs Innensenator für Inneres und Sport, Michael Neumann, dankte dem scheidenden Vorstand Siegfried Noel für die gute Zusammenarbeit. personalien AVR-J: Fragen und Antworten Lesertelefon am 22. Oktober: Experten standen Rede und Antwort Die Arbeitsvertragsrichtlinien der Johanniter (AVR-J) bilden die arbeitsrechtliche Grundlage für viele hauptamtliche Johanniter. Andere Dienstnehmer haben die Möglichkeit, von den zuvor maßgeblichen Arbeitsvertragsrichtlinien des Diakonischen Werkes (AVR DW EKD) in die AVR-J zu wechseln. In der aktiv -Ausgabe 5/2012 haben wir darüber informiert. Zusätzlich haben Experten von Dienstgeber- und Dienstnehmerseite bei einem Lesertelefon Fragen von JUH-Mitarbeitern beantwortet. Hier die wichtigsten Fragen und Antworten: Kann ich zu einem Wechsel in die AVR-J gezwungen werden? Nein, ein Wechsel in die AVR-J kann nur auf freiwilliger Basis durch einzelvertragliche Vereinbarung erfolgen. Welche AVR bieten mir die besseren Konditionen? Das kommt auf den Einzelfall in der konkreten Situation an. Eine individuelle Beratung, insbesondere mit Bezug zum Entgelt, erhalten Sie bei der für Sie zuständigen Personalabteilung. Welche Nachteile hätte der Wechsel in die AVR-J? In den AVR DW EKD gilt in den alten Bundesländern die 39-Stunden-Woche, in den AVR-J allgemein die 40-Stunden-Woche. Diese Mehrstunde wird bei einem Wechsel nicht automatisch ausgeglichen, das ist Verhandlungssache. Außerdem gibt es in den AVR-J keine Erfahrungsstufe 2 wie in den AVR DW EKD. Und natürlich kann es in den AVR DW EKD Entgelterhöhungen geben, die höher sind als in den AVR-J. Das ist noch nicht einschätzbar. Weitere Nachteile sind nicht erkennbar, da Dienstnehmer, die bis Ende 2012 in die AVR-J wechseln, ihren Besitzstand ja mitnehmen können. Können alle Besitzstände mitgenommen werden? Alle, die beim jeweiligen Dienstnehmer bereits vorhanden sind. Was ist, wenn ich in den AVR DW EKD nach einer Sonderstufe bezahlt werde? Die Sonderstufe entspricht in ihrer Höhe der Erfahrungsstufe 2. Bei einem Wechsel in die AVR-J bis 31. Dezember 2012 nehmen Sie dieses Entgelt mit. Es bildet dann auch die Basis für künftige Entgelterhöhungen. Wie sieht es mit dem Besitzstand aus, wenn ich aus Vollzeit gemäß AVR DW EKD in Teilzeit gemäß AVR-J wechsele? Der Besitzstand im Entgelt reduziert sich im selben Maß wie die Arbeitszeit. Ausgangsbasis sind dann die 40 Stunden laut AVR-J. Nicht-entgeltliche Besitzstände sind von einem Wechsel von Voll- in Teilzeit nicht betroffen. ma Entgelterhöhung ab 2013 Dienstnehmer, die den AVR-J unterliegen, erhalten von Januar 2013 an eine Entgelterhöhung. Darauf hat sich die Arbeitsrechtliche Kommission der Johanniter auf ihrer Sitzung am 17. Oktober geeinigt. Einstimmig beschloss das Gremium: eine Erhöhung der in den AVR-J-Anlagen 3, 8a (Ärzte) und 11 (Auszubildende) festgelegten Entgelte, und zwar am 1. Januar 2013 um 2 Prozent, am 1. Januar 2014 um weitere 2 Prozent und am 1. Januar 2015 um 2,2 Prozent. von Januar 2014 an einen Sockelbetrag (vor Entgelterhöhung) für die Mitarbeitenden der Entgeltgruppen (EG) 1 und 2 von 20, der EG 3 und 4 von 15 sowie der EG 5 und 6 von 10. Wechselschicht- und Schichtzulage ( 21 AVR-J) sowie Zeitzuschläge, Überstundenentgelte (Anlage 7 AVR-J) und Schmutzzulage (Anlage 6 AVR-J) werden prozentual wie das Entgelt erhöht. Die Vereinbarung gilt bis Ende 2015.

5 Don Arnoldo Aus sieben Gemeinden sind die Menschen zusammengekommen, um die Gräben für die Trinkwasserleitungen wieder zuzuschütten. unter den Bandenkriegen des nahen Kolumbien. Die Johanniter unterstützen hier die Organisation Fundación de Mujeres de Sucumbios, die unter anderem ein Frauenhaus betreibt, das vielen Frauen Schutz vor häuslicher Gewalt bietet und den Frauen aus Kolumbien bei der Anerkennung als Flüchtlinge hilft. Um uns die Folklore der Region näherzubringen, führen die Frauen einen traditionellen Tanz auf. Innerhalb von Minuten sind alle Menschen im Raum auf den Beinen, einschließlich unserer Delegation. Erzählen Sie das bloß nicht meiner Frau, bittet mich der Herrenmeister später scherzend. Am Nachmittag unternehmen wir eine Tour mit einem erfahrenen Führer, um die schlimmen Folgen der Ölbohrungen im Dschungel besser zu verstehen. Er zeigt uns die Hinterlassenschaften der Ölraffinerien: Der Boden ist vom Öl völlig durchsetzt. Wegen des Regens gestaltet sich unsere Flussüberquerung mit der Fähre schwierig. Dann das: Der Steilhang auf der anderen Uferseite ist kaum befahrbar unser Auto streikt. Kurzerhand krempeln die drei Herren die Ärmel hoch und schieben das Auto erfolgreich den Hang hoch. Ich halte den Moment mit der Kamera fest. Am nächsten Morgen fliegen wir zurück nach Quito. Von dort geht es nach Ambato in die Anden. In einem Krankenhaus warten sieben Soviel du brauchst Kirchentag 2013 lädt nach Hamburg ein Alle Mann packen an: Wegen des Regenwetters waren manche Wege im Amazonasgebiet schlammig und nur schwer passierbar. Studenten der Stiftung Allí Causai auf uns. Mit dem Leiter, Chefarzt Dr. Carlos Rojas, verbindet die JUH eine langjährige Zusammenarbeit. Geplant ist es, in 20 abgelegenen Hochlandgemeinden mit Hilfe der Studenten die medizinische Grundversorgung zu verbessern. Es wird auch ein Geburtshaus entstehen, um die hohe Kinder- und Müttersterblichkeitsrate zu senken. Herr von Kirchbach, der während der Reise immer wieder eindrückliche Reden aus dem Stegreif hält, findet auch hier die richtigen Worte, um Dankbarkeit für das Engagement zum Ausdruck zu bringen: Mit jedem Satz, den wir von Ihnen hören, wächst unser Respekt für Ihre Arbeit. Wir freuen uns, mit der Stiftung und den jungen Kollegen eng zusammenzuarbeiten. Eine Reise mit vielen Erlebnissen geht zu Ende. Ich bin beeindruckt, wie locker und fröhlich sich die drei Herren jeden Tag von früh bis spät eingebracht haben. Auch sie sind begeistert. Arnold von Rümkers Re sü mee: Wir haben vor Ort genau die richtigen Leute und tun genau das, was wir uns für die Auslandshilfe wünschen: lokale Initiativen dabei unterstützen, selbst tätig sein zu können. sl aktiv 11 / Lesereaktion auf aktiv 5 / 12, Artikel Retter in Not Liebe Redaktion, ich wundere mich über die pauschale Ablehnung von Selbstverteidigungskursen für Rettungskräfte in Ihrer Darstellung. Die Mehrzahl der heute angebotenen Selbstverteidigungskurse hat keinesfalls das Ziel, Kampfmaschinen zu produzieren, sondern sämtliche Möglichkeiten auszuloten, die helfen können, um unbeschadet aus einer gefährlichen Situation herauszukommen. Körperliche Gegenwehr ist stets die letzte Option. Oliver Blöse, Schwarzenbek Lieber Herr Blöse, wir haben Ralf Sick, Leiter Erziehung und Bildung, und Leander Strate, Fachbereichsleiter Rettungsdienst, mit Ihrem Einwand konfrontiert. Sie erklären Folgendes: Wenn Selbstverteidigung ausreichend lang und mit der richtigen Intention erlernt wird, ist sie ohne Zweifel sinnvoll. Doch diese Intensität kann durch ein Angebot im Rahmen einer Pflichtfortbildung nicht gewährleistet werden. Es könnte sein, dass derjenige, der nur ein paar Grundgriffe erlernt hat, am Ende noch stärker gefährdet ist, weil er sich in trügerischer Sicherheit wiegt. Es steht aber jedem frei, in seiner Freizeit einen guten Selbstverteidigungskurs zu besuchen. Ihre aktiv -Redaktion leserbriefe Die Johanniter in den Medien ZDF Drehscheibe Deutschland, 11. Oktober 2012 Johanniter Siegfried Noel empfängt einen Reporter und zeigt ihm die Regionalgeschäftsstelle in Hamburg. Hamburg Zum vierten Mal in seiner Geschichte kommt der Deutsche Evangelische Kirchentag nach Hamburg. Vom 1. bis 5. Mai 2013 werden voraussichtlich mehr als Menschen am Fest der Protestanten teilnehmen. Auch die Johanniter sind wieder dabei. Mit knapp 1,8 Millionen Einwohnern ist Hamburg zweitgrößte Stadt Deutschlands und Tor zur Welt die perfekte Bühne für den Kirchentag: Hafen, Landungsbrücken, Speicherstadt, überall wird es Kirchentagsaktionen geben, selbst auf der Reeperbahn. Auch die Johanniter wollen wieder mit einem Stand auf der Messe im Markt vertreten sein. Wir möchten dort unsere Marke emotional erlebbar machen, erklärt Daniela Schiefner, Fachbereichsleiterin Wer bung in der Bundesgeschäftsstelle. Das Konzept für unseren Stand haben wir schon eingereicht. Im Dezember erfahren wir, ob wir angenommen sind. Zusätzlich ist ein Stand der Auslandshilfe geplant. Dort werden unter anderem auch Flyer zur Hilfe der Johanniter im Südsudan ausliegen. Die Besucher sollen sich informieren können, schließlich fließt die Kollekte des Abschlussgottesdienstes in ein JUH-Projekt zur Gesundheitsversorgung der Menschen im Südsudan. Nicht zu vergessen: der Stand der Johanniter-Jugend im Zentrum Jugend. Einmal mehr stemmen die Johanniter-Jugendlichen auch die Kinderbetreuung und den Begleitdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Wir freuen uns das wird ein tolles Gemeinschaftserlebnis, sagen die Kirchentagsbeauftragten der Johanniter-Jugend, Gregor Schmidt und Thomas Dittkuhn. Damit sich auch verletzte oder kranke Besucher in guten Händen wissen, müssen die Johanniter vor allem im Sanitätsdienst gut vertreten sein. Zahlenmäßig wird dort und im Fahrdienst das größte Engagement ehrenamtlicher Helfer gebraucht. Wir hoffen, dass die guten Erfahrungen früherer Kirchentage viele dazu bewegen, dabei zu sein, sagt Siegfried Noel, Kirchentagsbeauftragter der Johanniter. Fest steht: Die Helfer haben ihre Unterkunft in der Berufsschule Dratelnstraße in Hamburg-Wilhelmsburg. Die S-Bahn-Station Wilhelmsburg, die direkt ins Zentrum führt, ist fußläufig zu erreichen. So kann jeder bequem zur Unterkunft fahren und in der Freizeit Veranstaltungen des Kirchentages besuchen. Zum Beispiel die Podiumsdiskussion der JUH am 4. Mai zum Thema: Wer kümmert sich dann noch um Foto: C. Spahrbier Hamburg wird sich 2013 von der besten Seite zeigen. mich? Sorgen und Visionen zur Pflege der Zukunft. Nicht verpassen sollte man auch die Gute-Nacht-Andachten, die von Knuth Fischer, Pfarrer in der BG, und einem Team um JUH-Pfarrer Stefan Bergner aus Köln gestaltet werden. Jede Nacht um 23 Uhr finden sie in der nur einen Kilometer von der Helferunterkunft entfernten Paul-Gerhardt-Kirche statt. Darin wird sicher auch das Motto des Kirchentages zur Sprache kommen: Soviel du brauchst (2. Mose 16, 18). Auch für die Johanniter ist dies ein Zuspruch: Es stehen ganz sicher genug Helfer für das Groß-Event bereit. Jetzt müssen sie nur noch zusagen. tk Ehrenamtliche Helfer können sich auf ab sofort anmelden. Dem Newsletter express wird bis Mai 2013 der Hamburger Lotse anhängen. Er enthält aktuelle Infos für Helfer und Interessierte. SAT1 17:30 für Niedersachsen und Bremen, 2. Oktober 2012 Der 40. Geburtstag von Rettungshubschrauber Christoph 4 ist Grund zum Feiern. Im Interview: Landesvorstandsmitglied Thomas Mähnert. ZDF Volle Kanne, 17. Oktober 2012 Johanniter-Studiogäste Emily (7) und Berit Sonnenburg zeigen, worauf es den Grundschulsanitätern in der St.-Peter- Schule in Neuss-Rosellen ankommt. vg medienecho

6 6 aktiv 11 / Mission possible Fieldcamp: Soforthelfer zeigen, was sie drauf haben Hammelburg Die Soforthelfer der Johanniter- Auslandshilfe haben vom 19. bis 21. Oktober den Ernstfall geprobt. Ihr Fieldcamp spielte dieses Mal in der fiktiven Republik Plantania. Neben zwei medizinischen Teams, einem technischen Unterstützungsteam und einem Rettungshundeteam reiste ein Erkundungsteam ein. Donnerstag, für Betriebswirt Andreas Wagner ein normaler Morgen im Büro bis um 10:32 Uhr eine Mail eintrifft: Call for Mission der Aufruf an alle Soforthelfer der Johanniter-Auslandhilfe zu einem Hilfseinsatz. Ein Erdbeben in einem ausländischen Staat hat schwerste Schäden angerichtet. Die Lage vor Ort ist katastrophal: viele Tote, Verletzte und Verschüttete, zerstörte Infrastruktur und ein überlastetes Hilfssystem. Wie alle Soforthelfer hat Wagner gerade noch Zeit, seine Familie und den Arbeitgeber zu informieren. Schon am nächsten Tag soll er abreisen. Mit diesem Szenario beginnt die Übung für Wagner. Der ausländische Staat ist die fiktive Republik Plantania, gelegen auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes Hammelburg der Bundeswehr in Bayern. Mehr als 200 Helfer, Ausbilder und Beobachter aus Deutschland, Österreich, Polen und Finnland nehmen an diesem Fieldcamp der Johanniter-Auslandshilfe teil. Auch das Technische Hilfswerk ist dabei. Andreas Wagner und die anderen Soforthelfer üben, was ihre Arbeit im echten Katastrophenfall ausmacht: schnell vor Ort sein, mit Suchhunden Verschüttete aufspüren, Unterstützung der medizinischen Erstversorgung in den am schwersten betroffenen Gebieten. Wagner ist schon seit seinem Zivildienst bei den Johannitern. Seit 2011 unterstützt er die Auslands hilfe. Beim Fieldcamp agiert der 31-Jährige als Leiter des Assessmentteams, des Erkundungsteams, das als erstes ins Katastrophengebiet reist, die Situation vor Ort einschätzt und den Bedarf an Hilfeleistungen ermittelt. Wagner zur Seite stehen ein Logistiker aus Solingen, ein Rettungsassistent aus Stuttgart und eine Medienkoordinatorin aus Berlin. So würde es auch bei einem echten Einsatz sein: ein Team, zusammengesetzt aus Spezialisten der Johanniter aus dem gesamten Bundesgebiet. Auch dafür gibt es das Fieldcamp im Ernstfall müssen die Helfer in der Lage sein, Foto: Juliane Flurschütz Nächtlicher Einsatz: Andreas Wagner (rechts) und sein Erkundungsteam sondieren die Lage. aus einer zusammengewürfelten Truppe ein Team zu bilden. Ohne das Zusammenspiel aller ist die Mission nicht erfüllbar, sagt Wagner. Das wird schon bei der Einreise nach Plantania sichtbar. Materialkisten stapeln sich am Flughafen. Zuerst müssen sie durch den Zoll, dann zum Camp transportiert werden. Jeder packt an, und doch wird es 2 Uhr nachts, bis das Team endlich das gemeinsame Zelt aufbauen kann. Strom muss gelegt werden, Feldbetten werden aufgeschlagen, eine Zeltheizung angeschlossen. Nach kurzer Nacht ist wieder Teamgeist gefragt. Ein Dorf soll erkundet werden. Welche Schäden liegen vor, welche Hilfeleistungen sind nötig? Das Assessmentteam muss Gespräche führen: mit dem Bürgermeister, den Bewohnern und Flüchtlingen. Im Anschluss begutachten die Helfer ein Krankenhaus. Das Erdbeben hat es überstanden, nun aber ist es mit Patienten überlastet. Dann auch noch das: ein Verkehrsunfall mit drei Schwerverletzten ganz in der Nähe. Wagners Team ist voll gefordert. Am Ende des Fieldcamps hat es den Dorfbewohnern Zugang zu Nahrungsmitteln und Wasser verschafft, das Krankenhaus mit Medikamenten und medizinischer Ausrüstung versorgt und den Verletzten des Verkehrsunfalls geholfen. Drei Tage dauert das Fieldcamp, dann verlassen die fünf Soforthelferteams die Übungswelt. Andreas Alle Hände voll zu tun: die Soforthelfer der Auslandshilfe im Katastrophenszenario. Foto: Frank Markowski Wagner reist aus Plantania zurück an seinen Schreibtisch. Und weiß: Schon der nächste Call for Mission kann ein echter Einsatz sein. jf Hilfe für Menschen aus Syrien Immer mehr Familien fliehen vor dem Krieg Die Johanniter haben sich im Herbst einen Eindruck von der Lebenssitu ation der Menschen in den Flüchtlingscamps in Jordanien verschafft. Berlin Mit Decken, Bettlaken, Kleidung und Kerosin unterstützen die Johanniter in den syrischen Nachbarländern Jordanien und Libanon die Flüchtlinge vor dem kalten Winter. Mehr als Menschen mussten im syrischen Bürgerkrieg bereits ihr Leben lassen. Ein Ende des Konflikts ist nicht absehbar. Mehr als Syrer haben deshalb das Land verlassen und Zuflucht in den Nachbarländern Türkei, Irak, Jorda nien oder Libanon gesucht. Doch die Flücht lings lager dort sind bereits überfüllt. Auch Gast familien, die syrische Flüchtlinge aufnehmen, haben nur begrenzt Platz. Der Winter erschwert die Lage der Menschen zusätzlich. Wichtigstes Ziel muss nun sein, die Flüchtlinge mit winterfesten Zelten, warmen Decken, Kleidung, Öfen und Kerosin auszustatten, sagt Timm Büchner, Projektkoordinator der Johanniter-Auslandshilfe und zuständig für Syrien. Die Johanniter haben deshalb in Jordanien und im Libanon gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt Projekte zur Unterstützung der ankommenden Syrer gestartet. So werden im Libanon 250 vertriebene Familien mit Decken, Bettlaken, Hygieneartikeln und Kleidung versorgt. In Jordanien erhalten 645 Familien Decken, Kerosin und weitere Hilfsgüter, um sich vor der Kälte zu schützen. Wir planen, uns mittelfristig stärker in der Region zu engagieren, so Büchner. Sollte sich die Sicherheitslage entspannen, seien auch Erkundungen in Syrien und die Ausweitung der Programme vorgesehen. sl Termine der Johanniter-Akademie Dezember Qualifikation zum Ausbilder Fachdidaktisches Seminar Modul 1B (Münster) Februar 2013 Ausbilderfortbildung Ersthelfer von Morgen (Münster) März 2013 Qualifikation zum Ausbilder Fachdidaktisches Seminar Modul 1B (Münster) bzw. Qualifikation zum Ausbilder Grundlagenseminar Modul 1A März 2013 (an zwei Wochenenden in Münster) Informationen und Anmeldungen Servicestelle: Tel , Fax -140, termine

7 aktiv 11 / Rollstühle bauen, Pakete packen Online-Spendenaktion der Johanniter zur Weihnachtszeit Berlin Im Advent bringt die Johanniter-Auslandshilfe zusammen mit der Fundraising-Abteilung einiges ins Rollen. Im wahrsten Sinne des Wortes: Mobilität im Paket Mit Rollstühlen Leben retten heißt die Kampagne, die auf der Johanniter- Website gerade gestartet ist. Es ist eine etwas ungewöhnliche Aktion: Auf der Website können interessierte Nutzer für einzelne Teile eines Rollstuhls spenden vom Reifen über die Sitzfläche bis hin zur Rückenlehne. Oder warum 15 nicht gleich einen ganzen Rollstuhl zusammenbauen? Der Hintergrund ist ein sehr ernster. 60 Millionen Menschen in Entwicklungsländern brauchen einen Rollstuhl, aber nur rund ein Viertel dieser Betroffenen haben dazu die nötigten Hilfsmittel. Mit dramatischen Folgen: Im Falle einer humanitären Katastrophe, einem Erdbeben etwa, können Menschen mit Behinderungen Fluchtorte oder zentrale Verteilstellen nicht erreichen. Auch im normalen Alltag sind sie mangels Mobilität vom sozialen Leben oft gänzlich abgeschnitten. Hilfe muss nicht teuer sein. Jeder kann auf der Johanniter- Website einen Teil zum Ganzen beitragen: Ein Satz Reifen für den Rollstuhl kostet 25, den Sitz gibt es für 15, die Fußstützen für zehn. Und wer mehr investieren möchte, kann mit 50 den Rahmen spenden oder gleich den ganze Rollstuhl: Mit 100 ist das schon möglich. Im Falle einer Naturkatastrophe verschickt die Johanniter- Auslandshilfe die gespendeten Rollstühle im Paket direkt in die Notregion, damit sie an Bedürftige gelangen Menschen mit Behinderung, Ältere oder Schwerverletzte. Die Materialien sind praktisch und hochwertig zugleich. Die Rollstühle unserer Partnerorganisation Motivation sind eigens an die Bedürfnisse in Katastrophengebieten angepasst, erklärt Anne Ernst, Fachberaterin Rehabilitation der Johanniter- Aus landshilfe. Sie vermeiden bei den Betroffenen weitere Gesundheitsschäden wie Rückenleiden. Die Kampagne richtet sich an alle, die spenden möchten auch an Mitglieder der Johanniter, Mitarbeiter oder Helfer. Außerdem bietet sich die Aktion für Unternehmen an. Viele Firmen wollen gerade zu Weihnachten gemeinsam einen guten Zweck unterstützen. Vielleicht möchte eine Abteilung intern sammeln und gemeinsam ihren Rollstuhl kaufen? 100 Aber auch Erlöse von weihnachtlichen Lager verkäufen oder Adventsbasaren unterstützen die Kampagne. Nicht zuletzt können Geschäftsführer oder Abteilungsleiter für ihre Kunden statt eines Weihnachtsgeschenks einen Teil des Rollstuhls kaufen und so im Namen des Kunden Gutes tun. sb Die leicht zusammenzubauenden Rollstühle werden im Fall einer Naturkatastrophe in Krisengebiete verschickt. Dort sind sie für immobile Verletzte Gold wert. 25 Eine Oma für alle Fälle Mit 74 Bufdi bei den Johannitern Dresden Dass nicht nur junge Menschen den Bundesfreiwilligendienst absolvieren können, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Warum nicht noch jenseits der 70 eine sinnvolle Aufgabe suchen? Das dachte sich auch Helga Probst. Wenn sie zu lachen anfängt, scheint ihr der Schalk aus den Augen zu springen. Zuerst bebt ihre Oberlippe, schließlich bricht es wie ein Erdbeben aus ihr heraus. Tränen kullern ihre Wangen herab man kann gar nicht anders als mitzulachen. Kein Wunder, dass Kinder sie lieben: Helga Probst verbreitet gute Laune auf Schritt und Tritt. Seit Anfang Juli macht sie das sogar regelmäßig, sozusagen hauptberuflich: Als Bundesfreiwillige bei der JUH im RV Dresden ist sie für die Begleitung von sieben schwerst körperlich und geistig behinderten Kindern zuständig. Ein echter Knochenjob, wie die 74-Jährige findet. Die Kinder sind immer quietschfidel, schon um halb sieben herrscht bei uns im Bus die reinste Partystimmung! Gemeinsam wird gesungen, gemalt oder auch mal für die Schule gebüffelt. Erst um 8 Uhr kann Helga Probst das erste Mal durchatmen, denn dann haben die insgesamt 13 Fahrzeuge des Johanniter-Fahrdienstes ihre Schützlinge an der St. Franziskus-Förderschule im Dresdner Stadtteil Striesen abgeliefert. Während für die Schüler der Unterricht beginnt, hat Helga Probst erst mal ein paar Stunden Pause. Anfangs war das ein ungewohnter Tagesrhythmus für mich, sagt sie. Was sollte sie mit dem restlichen Vormittag anfangen? Doch nach wenigen Wochen hat sie sich bestens eingelebt, erledigt in der Zwischenzeit Behördengänge, Einkäufe und Telefonate. Schließlich hat die gelernte technische Zeichnerin Organisationstalent, war früher für bis zu 300 Baustellen-Arbeiter verantwortlich. Später umhegte sie dann ihren Enkel, doch inzwischen ist auch der längst erwachsen. Also suchte sie nach einer neuen Tätigkeit mit festem Tagesablauf: In meinem Alter ist man ja Fotos: Julian Rossig Selbst beim Fotoshooting kann sich Helga Probst vor Lachen nicht mehr halten. nicht mehr so flexibel, kokettiert sie meint das aber nicht wirklich ernst. Denn Helga Probst weiß: Sie ist zwar mit Abstand die älteste Bundesfreiwillige der Johanniter, gehört aber noch lange nicht zum alten Eisen. Beim Vorstellungsgespräch fühlte sie sich gar wie ein Teenager: Mit schweißnassen Händen und wahnsinnigem Herzklopfen saß sie vor Denis Papperitz, Fahrdienstleiter im RV Dresden. Der konnte gar nicht glauben, welches Geburtsdatum Helga Probst in ihren Lebenslauf geschrieben hatte: Ich habe sie später sogar noch mal angerufen und nachgefragt, ob das wirklich stimmt, erinnert sich Papperitz. Helga Probst rutschte damals das Herz in die Hose, wie sie heute lachend zugibt: Ich dachte schon, damit ist der Job bestimmt weg! Doch das Gegenteil war der Fall: Man fand sich gleich sympathisch, die Johanniter boten Helga Probst eine Beschäftigung an und sie unterschrieb für 22,5 Stunden in der Woche, bis Ende Heute empfiehlt sie den Bundesfreiwilligendienst bei den Johannitern sogar ihren Freundinnen: Man nimmt so viele positive Emotionen mit! Wenn die Kleinen sie morgens anlächeln, dann ist Helga Probst glücklich. Und fasst es sogar als Kompliment auf, wenn einer der Fahrer sie im Scherz anraunzt: Nimm doch die Kinder nicht immer in Schutz! Aber so ist sie halt, die Gute- Laune-Oma. jr Lachen und Lernen mit Eddie Anleitung zum Unglücklichsein Eddie Flitzefuß ist ein Eichhörnchen und er ist krank. Wie gut, dass die Kinder Lenni und Rosina ihren Kumpel in die Klinik begleiten. Dort bringt es die Sonografie auf den Bildschirm: Eddie hat zu viele Gummibärchen und Pommes gefressen! Doch kaum haben bei ihm die Tropfen des Arztes gewirkt, startet er auch schon mit seinen Freunden eine Erkundungstour durch das Krankenhaus. Die drei lernen das EKG kennen, machen den Lungenfunktionstest und erfahren, was beim Röntgen oder in der Röhre passiert. Das 48-seitige Buch mit Illustrationen, Fotos und Info-Kästen ist nicht nur lehrreich für Kinder ab sechs Jahren und macht Spaß, es kann auch die Angst vor all den medizinischen Geräten und Therapien nehmen. Die erste und zweite Auflage wurde durch Sponsoren finanziert und kostenlos in der Kinderklinik München-Schwabing verteilt. Die Begeisterung der jungen Patienten führte dazu, dass es die dritte Auflage nun in den Buchhandel geschafft hat. tk Ursula Meisinger-Reiter und Milly Orthen Eddie Flitzefuß im Krankenhaus Eine Erzählung für Kinder im Krankenhaus W. Zuckschwerdt Verlag München 2012 Preis: 14,90 Sie ist verträumt, neurotisch und wartet auf die große Liebe: Tiffany Blechschmid, gespielt von Johanna Wokalek ( Die Päpstin ), betreibt in Berlin einen Feinkostladen, in dem sie zuversichtlich ihre Glückskekse verkauft. Aber was heißt schon Glück? Und wieso steht man sich immer selbst im Weg? Gleich drei Männer treten in ihr Leben: Klavierlehrer Hans Luboschinski (Richy Müller), Polizist Frank (Benjamin Sadler) und Fotograf Thomas (Itay Tiran). Aber wer ist Mr. Right? Die Tatsache, dass immer in den unpassendsten Momenten ihre tote Mutter (Iris Berben) erscheint und ungefragt Lebensweisheiten von sich gibt, macht die Sache für Tiffany nicht gerade einfacher. Der Film von Regisseurin und Drehbuchautorin Sherry Horman ( Wüstenblume ) basiert auf Motiven aus Paul Watzlawicks gleichnamigem Sachbuch-Bestseller und punktet durch leichten Witz und seine grandiosen Darsteller. tk Anleitung zum Unglücklichsein Komödie 2011 Verleih: StudioCanal, Laufzeit: 85 Minuten Start: 29. November 2012 bücher, kino

8 8 aktiv 11 / für Haiti Foto: Verena Götze Berlin Eine Förderzusage über haben Dr. Tessen von Heydebreck, Vorsitzender des Vorstands der Deutsche Bank Stiftung, und deren Geschäftsführer Jörg Eduard Krumsiek am 25. Oktober an Bundesvorstandsmitglied Dr. Arnold von Rümker übergeben. Die JUH ist ein kompetenter Partner, den wir beim Aufbau eines Rettungsdienstes in Haiti gern unterstützen. Das Geld fließt in die Ausstattung eines Trainingszentrums in Port-au-Prince. Einkaufen und Spenden Berlin Ab sofort kann jeder die JUH beim Online-Einkauf unterstützen, und das ohne Extrakosten. Der Johanniter-Partner boost project hat eine Vereinbarung mit mehr als 400 Online-Shops, die auf der Website aufgelistet sind. Wer über unseren Link zu einem Online-Shop geht und einkauft, spendet automatisch einen kleinen Beitrag erklärt Katrin Nickel, Online-Fundraiserin in der BG. Das Prinzip: Die Shops zahlen für jeden Kunden, der über den JUH- Link zum Shop gelangt und einkauft, eine Provision an boost project. 90 Prozent dieser Einnahmen gehen an die JUH. Christoph 4 feiert Geburtstag Hannover Den 40. Geburtstag des Rettungshubschraubers Christoph 4 hat der LV Niedersachsen-Bremen am 2. Oktober mit rund 100 Gästen gefeiert. Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (li.) überreichte die Torte. Mehr als Mal ist Christoph 4 bislang zu Einsätzen in Hannover und dem direkten Umland ausgerückt. Johanniter in Australien Mannheim / Henley Beach In Kilometern Entfernung hängt in Henley Beach, Adelaide (Südaustralien), fortan in einem Ausbildungsraum der St. John Ambulance ein Ärmelabzeichen der JUH. Über Facebook hatte Nathan Freeman, Freiwilliger der Schwesternorganisation der JUH, Kontakt mit den Johannitern in Mannheim aufgenommen. Für seine Abzeichensammlung internationaler Hilfsorganisationen suche er noch Abzeichen aus Deutschland. Die Mannheimer kamen der Anfrage gern nach. ticker Blick nach oben Vodafone macht Werbung mit den Johannitern Berlin Bielefeld, 10 Uhr, die Frisur sitzt. Der Hemdkragen ist zurechtgezupft. Der Blick in die Kamera seriös, aber freundlich: Joachim Gengenbach heißt das Fotomodel, das für den Telekommunikationskonzern Vodafone vor der Linse steht. Der Zweck: eine große Werbekampagne auch für die Johanniter. Es war kein alltäglicher Termin für unseren Finanzvorstand. Ein Fotograf gab ihm Anweisungen Kopf gerade, Blick nach oben, Kinn leicht mit der Hand stützen. Gengenbach, ganz konzentriert, tat, wie ihm befohlen. Fünf Stunden dauerte das Shooting in dem kleinen Studio in Bielefeld. Aus hunderten Fotos musste dann das eine, das perfekte herausgesucht werden. Eben das Foto für Mutter Isaaks (A.T.) kastanienbraun Fremdwortteil: gleich kurz für: um das 15 nach außen Fluss in Peru Johanniter-Preisrätsel Verhältniswort Humusschicht US- Schriftsteller (Isaac) 9 7 Einheit der Fluidität süddeutsch: scharf gewürzt Auszeichnung Fremdwortteil: Gebirge 4 2 Gefrorenes 5 Zu gewinnen: drei Mal eine Schrowange 6 Johanniter-Kuscheldecke 17 großes antikes Ruderschiff Vergnügen (engl.) Ruin 10 Antwort per Post an: Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. Marketing und Kommunikation Lützowstraße 94, Berlin oder per an: die große Werbeanzeige, die in Zeitungen wie Die Welt und Die Zeit, aber auch Zeitschriften wie Focus, Wirtschaftswoche oder manager magazin von September bis Ende November zu sehen war. Das Werbekonzept ist simpel: Vodafone stellt sein eigenes Leistungsportfolio am Beispiel seiner Kunden vor, erklärt der 50-jährige Diplom- Kaufmann Gengenbach, der bei der JUH auch für den Bereich Informationstechnologie zuständig ist. Seit Jahren sind die Johanniter Kunden von Vodafone. Die mehr als 860 JUH-Dienststellen nutzen das Festnetz für ihren Sprach- und Datenverkehr, mehr als JUH-Mitarbeiter verwenden das Mobilfunknetz. Und wer gut zusammenarbeitet, kann auch gemeinsam Werbung machen. Die anderen Vodafone-Kunden dieser Kampagne haben so klangvolle Namen wie Tui Cruises, Mc Laren Mercedes, Steigenberger Hotels, Henkel oder LEGO. Halbseitige Anzeigen in großen Zeitungen sind für sie nichts Besonderes. Doch ein Non- Profit-Unternehmen wie die Johanniter spielt gemeinhin auf kleineren Bühnen. Bei unseren Werbeauftritten halten wir uns an ein knappes Budget, denn als spendensammelnde Organisation müssen wir verantwortlich mit unseren Ressourcen umgehen, erklärt Claudia Hauptmann, Leiterin Marketing und Kommunikation in der Bundesgeschäftsstelle. Die gemeinsame Kampagne mit Vodafone war deshalb eine gute Möglichkeit. Keinen Cent muss ten die Johanniter dafür zahlen, dass neben dem Bundesvorstandsmitglied auch das Johanniter-Logo mit Schriftzug sowie sieben Johanniter-Fotos auf einer farbigen Großanzeige zu sehen sind. Die Bilder zeigen verschiedene Rettungsbereiche der JUH, die auf eine gute Kommunikationstechnologie angewiesen sind. Zusammen bilden sie eine Gedankenwolke. Während im Vordergrund das Vorstandsmitglied steht, dem diese Gedanken kommen, sind im Hintergrund Notarzt-Fahrzeuge der Johanniter zu sehen. Doch nicht nur das. Auf der Vodafone-Internetseite Ich hoffe, wir können mit den Anzeigen in großen Printmedien viele Menschen erreichen und auf die JUH aufmerksam machen, sagt Joachim Gengenbach. findet sich die Referenzstory der Johanniter zum Download. Darin ist zu lesen, wer die Johan ni ter sind, welches ihre Dienste und Aufgabenfelder sind und wie ihnen dabei die moderne Technik hilft. Auch ein Interview mit Gengenbach ist als Videofilm hinterlegt. Die Arbeit mit dem Medienteam hat mir viel Spaß gemacht, erzählt Gengenbach. Hinterher sei er aber ganz schön platt gewesen. Zum Beruf will der Mann aus der JUH-Geschäftsführung das Modeln deshalb lieber nicht machen. Er lächelt verschmitzt. Einfach zu anstrengend. tk Infos unter: business/firmenkunden/ referenzkunden.html Unter allen richtigen Einsendungen verlosen wir drei Mal eine Johanniter-Kuscheldecke. Einsendeschluss ist der 12. Dezember. rösten, braten Fremdwortteil: entsprechend Wissensdurst Zahlwort Schmierstoff griechischer Buchstabe Westeuropäer Hornschuh vieler Tiere nordamerik. Indianerfrau Abk.: im Ruhestand Initialen der Dynastie im alten Peru dt. Tennisprofi (Tommy) 14 Abk.: Landgericht 8 roter Edelstein Festsaal in Schulen Kykladeninsel Kfz-Z. Ennepe Lösung der Ausgabe September / Oktober 2012: AKROSTICHON Gewonnen haben: Gerda Sirch (Kressbronn), Diane Affeldt (Lübeck) und Joachim Gaul (Frankfurt am Main). 3 einer der Argonauten Hauptstadt von Michigan (USA) WWP Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Auflösung des Rätsels Herausgeber: A O H E I M A R O N N E U G I E R D Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. S A R A E L F S Q U A ILützowstraße S O 94 B S U M10785 S Berlin I O T I N K V O R E Redaktion: R I H A A E RFrank D E Markowski F P (ma) I U H Everantwortlich R A U S G R I L L E E N E N I E D E R G A N Tonja Knaak (tk) GEWISSENSFREIHEIT Tel Fax Autoren: Stephan Beschle (sb) Juliane Flurschütz (jf) Verena Götze (vg) Katharina Kallis (kk) Sandra Lorenz (sl) Julian Rossig (jr) Gestaltung u. Satz: COXORANGE Kreative Gesellschaft Druck: hofmann druck Nürnberg Redaktionsschluss für die Ausgabe Januar / Februar 2013 ist der 12. Dezember E W L A N S I N G impressum Zeichen für Vertrauen

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