SEMANTIK. Bild 1: Neuron

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1 Gegenstand der Semantik (vgl. Schwarz & Chur : 13-14) Sprachliches Wissen in unserem Gedächtnis verankert. Bei Bedarf Langzeitgedächtnis (LZG - ROM, Computer) Arbeitsspeicher (Kurzzeitgedächtnis - KZG - RAM, Computer) geladen. Sprache = Wissens- / Kenntnissystem von Einheiten und Regeln. System auf mehreren Ebenen organisiert, eine davon die semantische Ebene. In einem Teil des LZG ist das Wissen über sprachliche Einheiten ( Wörter) gespeichert. Dieser Teil des LZG = Lexikon. Bild 1: Neuron Semantik: (a) allgemein definiert als die Wissenschaft, die sich mit den Bedeutungen von sprachlichen Ausdrücken beschäftigt. (b) Ausdruck zum Bezug auf das mentale Kenntnissystem. Praktischer Nutzen semantischer Forschung: Behebung von Sprachstörungen, Aufhebung von Sprachbarrieren, Beseitigung von Kommunikationsstörungen in unserem alltäglichen Leben, Verbesserung des Fremdsprachenunterrichts u.a. 1

2 Bedeutung im Alltagsgebrauch: (a) Bedeutung = konventionell festgelegter Informationsgehalt; (b) Bedeutung = Funktion einer Äußerung (Absicht, Illokution). In der semantischen Forschung auch: (c) ein sprachlicher Ausdruck hat ein außersprachliches Bezugsobjekt; (d) nicht-relationale Verwendung von bedeuten / Bedeutung = "gewichtig, wichtig" (vgl. Linke et al : 135) (1) Wissen Sie, was "Disoziierung" bedeutet? (2) Du hast deinen Lehrer eine verstaubte Mumie genannt? Was soll denn das jetzt schon wieder bedeuten (welchen Zweck hat dein sprachliches Verhalten?) (3) Sie haben die Konferenz abgesagt? Was soll denn das bedeuten? (Was wollen Sie damit sagen? Was meinen Sie damit?) (4) Wissen Sie, daß Abendstern und Morgenstern dasselbe bedeuten? (5) Abendstern bedeutet "Stern[, der] am Abend [zu sehen ist]", Morgenstern dagegen "Stern[, der] am Morgen [zu sehen ist]". (6) Er behauptet, daß Marilyn Monroe zu den bedeutendsten Schauspielerinnen des 20. Jahrhunderts gehört. (7) Das Unternehmen hat eine bedeutende Summe für wohltätige Zwecke überwiesen. (8) Ihre Meinung ist nicht von Bedeutung / bedeutungslos (spielt keine Rolle). 2

3 Lexikalische Semantik (Wortsemantik): (a) beschäftigt sich mit den invarianten, kontextunabhängigen Bedeutungen von Wörtern, die im LZG gespeichert sind. (b) mit den Beziehungen zwischen den Bedeutungen von Lexikoneinheiten. Um sinnvoll miteinander kommunizieren zu können, muß eine Lexikoneinheit in unseren mentalen Lexika annähernd gleiche Bedeutung aufweisen. Da jedoch die Menschen über verschiedenes Wissen verfügen und mit bestimmten Ausdrücken auch verschiedene Vorstellungen (individuelle Assoziationen) verbinden, decken sich die gedanklichen Konzepte nicht vollständig. Aktuelle Bedeutungen: Der Kontext spezifiziert / disambiguiert die lexikalische Bedeutung von Wörtern. Die lexikalische(n) Bedeutung(en) eines Wortes stellen ein Reservoir an Möglichkeiten dar, unter denen im Kontext gewöhnlich eine aktualisiert wird. (9) Die Frau (?) auf der Bühne verbeugte sich vor dem Publikum. Satzsemantik: untersucht, wie wir Sätze verstehen, d.h. wie wir aus den Bedeutungen der in einer Äußerung vorkommenden Wörter und ihren erfassbaren Beziehungen zueinander eine Satzbedeutung konstruieren. Prinzip der Kompositionalität Semasiologische onomasiologische Blickrichtung: In der Semantik erstere (Zeichen Bedeutung), in der Etymologie u. Dialektologie dagegen letztere (Ding Bezeichnung) dominant. 3

4 Inhalt / Bedeutung Ausdruck geknüpft an steht für bezieht sich auf Referent(en) Sprachliche Äußerungen meist drei Funktionen zugleich (Bühler 1934) - (a) Symptom (=Ausdruck der Empfindungen usw. des Sprechers), (b) Signal (Appell an den Hörer), (c) Symbol (Darstellung eines Sachverhalts). (1) Mir geht es schlecht. (a) (2) Mach das Fenster zu, bitte! (b) (3) Das Dreieck ist blau. (c) Gibt es eine natürliche Affinität zwischen der Lautgestalt eines Wortes und seiner Bedeutung? (4) Einer der Fische heißt Pit, der andere Pat. Welcher wie? (5) a - e - i - o - u (6) Frau - Frauen, er geht - er ist gegangen, groß - größer - am größsten (7) Kuckuck, Kikeriki, muhen, miauen, Wauwau (8) Baum, tree, l'arbre, drevo, Nicht-Arbitrarität vs. Arbitrarität der Verbindung von Inhalt und Ausdruck 4

5 Verhältnis zwischen lexikalischer, aktueller und pragmatischer / situativer Bedeutung (kommunikativem Sinn der Äußerung): Lexikalische Bedeutungen (im mentalen Lexikon permanent gespeicherte Konzepte und Relationen, Teil der sem. Kompetenz); Aktuelle Bedeutungen (ergeben sich erst in einem bestimmten Kontext nach einem Auswahlverfahren, das nur bestimmte, für die Äußerung relevante Informationen aktualisiert) (9) In ihrer Rolle auf der Bühne war die Frau einfach phantastisch. Kommunikativer Sinn einer Äußerung (pragmatische oder situative Bedeutung): In konkreten Sprechsituationen haben sprachliche Äußerungen neben ihrer aktuellen Bedeutung, die von der lexikalischen Bedeutung abhängt, oft noch zusätzliche, sich aus der Situation heraus ergebende Bedeutungen, abhängig von den jeweiligen Intentionen des Sprechers. (10) (((äuß (phon, syn, sem)) ct, m ) ias, ks) Bierwisch 1979 Jede Äußerung besteht aus den Ebenen phon, syn, sem, hat eine aktuelle Äußerungsbedeutung m, beeinflusst vom Kontext ct und befindet sich in einer Interaktionssituation ias und hat einen kommunikativen Sinn ks. (11) Es zieht! ( Mach die Tür zu!) Die lexikalische Bedeutung ist im Lexikon gespeichert, die pragmatische ergibt sich erst aus der Situation. Die pragmatische Bedeutung kann im Gespräch zurückgenommen werden, die lexikalische gewöhnlich nicht. (12) Es zieht. Damit will ich aber jetzt nicht andeuten, dass du jetzt das Fenster zumachen sollst. (pragm. B. gestrichen) (13) Es zieht. *Damit will ich nicht sagen, dass es zieht / dass ein Luftzug durch den Raum geht. (14) Hier sitzt ein Vogel, aber er kann nicht fliegen. (Flugfähigkeit gehört zum Begriff Vogel: ein Tier wird trotz Fehlen einer konstitutiven Eigenschaft als Vogel identifiziert und bezeichnet) Lexikalische / denotative Bedeutung: im Lexikon gespeicherte, kontextunabhängige Bedeutung ( Semantik, traditionell); aktuelle / konnotative Bedeutung: kontext-/situationsabhängige Bedeutung von Ausdrücken ( Pragmatik) 5

6 Semantische Relationen Unser Wortschatz weist ein großes Maß an Organisiertheit auf. Die semantischen Beziehungen zwischen den Wörtern einer Sprache lassen sich großteils systematisch erfassen und beschreiben: 1. Synonymie (Bedeutungsähnlichkeit bis Bedeutungsgleichheit): Synonyme können im Satz miteinander vertauscht werden, ohne dass sich am Sinn der Äußerung oder am Wahrheitsgehalt des Satzes etwas ändern würde. Synonyme verfügen über die gleichen semantischen Merkmale. (15) Er aß eine Apfelsine / Orange. (16) Er hat schon angefangen / begonnen. Bedeutungsgleichheit ist bei Berücksichtigung der konnotativen Bedeutungskomponenten (z. B. modern, umgangssprachlich, vulgär, usw.) nicht zu erreichen (außer eventuell im Fall von Entlehnungen und einheimischen Wörtern) - ein Zeichen der Sprachökonomie im Wortschatz. Daher Blockierungen: (17) stehlen - Dieb - *Stehler; lieben - Liebhaber - *Lieber Referenzidentität (Koreferenz) zu unterscheiden von Synonymie: (18) Goethe - der Verfasser des Werther (19) Der Abendstern ist der Morgenstern 2. Homonymie oder Ambiguität: Bei der Synonymie ein Inhalt an verschiedene Wortformen geknüpft, bei der Homonymie dagegen mehrere Bedeutungen, die einer Wortform zugeordnet sind. (20) A: Alle Zebrastreifen sollen neu gestrichen werden. B: Mann, da haben die im Zoo aber viel zu tun. 3. Polysemie und Vagheit: Polysem sind Wörter, deren verschiedene Bedeutungen auf eine gemeinsame Kernbedeutung zurückgeführt werden können, währen dies bei Homonymen nicht der Fall ist. (21) Bank: Geldinstitut - Sitzgelegenheit (diachronisch: polysem) (22) Futter: Nahrung für Tiere - innere Stoffschicht (Homonyme) Für viele Wörter keine klare Unterscheidung zwischen Homonymie und Polysemie möglich Mehrdeutigkeit (Ambiguität). 4. Hyponymie und Hyperonymie (Unter- und Überordnung): Der Wortschatz ist hierarchisch gegliedert. Die Bedeutungen der untergeordneten Begriffe enthalten alle die Bedeutung der übergeordneten Begriffe, aber nicht umgekehrt (= Implikation): (23) Vogel, Hund, Katze (spezifischer) Tier (allgemeiner) 6

7 Kohyponyme und Inkompatibilität (sem. Unverträglichkeit): Exemplare oder Vertreter einer Klasse (23) schließen einander aus, d. h. sind nicht füreinander austauschbar, weil sie den Wahrheitsgehalt des Satzes ändern. Manche schließen einander klar aus (z. B. Januar, Februar, ), andere nicht so klar, beispielsweise die Farbadjektive (blau - grün - gelb - rot -..). Zwei spezifische Arten der Inkompatibilität: Kontradiktion und Antonymie (Kontrarität). 5. Kontradiktion (Komplementarität): die Bedeutungen von Wörtern schließen sich strikt aus, d.h. die Negation des einen Wortes ergibt die Bedeutung des anderen. Normalerweise keine Zwischenstufen, keine Steigerungsmöglichkeiten (dichotomisch). (24) nicht lebendig tot - lebendig nicht tot; (25) nicht ledig verheiratet - ledig nicht verheiratet; (26) sehr lebendig *sehr untot, "munter", *"lebendiger als lebendig" 6. Antonymie (konträre Relation): die Bedeutungen von Ausdrücken stehen in Gegensatz (Opposition) zueinander, doch lassen sich nun Zwischenstufen finden (Skala mit Übergängen zwischen zwei Polen); merkmalstheoretisch decken sich Antonyme in allen semantischen Merkmalen bis auf eines; (27) lang - kurz, kalt - heiß, groß - klein (groß, größer, am größten, am allergrößten, wahnsinnig groß, erschreckend groß, ) (28) gerade - krumm (etwas/ziemlich/sehr/ganz krumm - *tot) (29) lang - kurz <räumliche Eigenschaft>, <längebezogen>, aber <unterhalb/oberhalb einer Norm>; Markiertheit: m< (lang, kurz) 7. Konversionen (eher Paare als Gegensätze): derselbe relationale Sachverhalt wird aus zwei entgegengesetzten Blickwinkeln dargestellt (Perspektive (30-31) oder umgekehrt zwei gegensätzliche Sachverhalte aus einer identischen Perspektive gesehen (32-33). (30) kaufen - verkaufen; hinauf - herauf; kommen - gehen; Mutter/Vater - Kind (31) Zürich ist kleiner als Hamburg. - Hamburg ist größer als Zürich. (32) hinauf - hinunter; innen - außen; ein stetes Kommen und Gehen; (33) Ich habe das Haus erst letztes Jahr gekauft und nun schon wieder verkauft. 7

8 8. Präsupposition (Voraussetzung) und Implikation (Implikatur): (a) Satz 1 präsupponiert Satz 2 genau dann, wenn S1 impliziert S2 und Nicht-S1 impliziert (auch) S2. (34) Der gegenwärtige König von Frankreich ist kahlköpfig. (35) Der gegenwärtige König von Frankreich ist nicht kahlköpfig. Beide Sätze setzen voraus, dass es gegenwärtig einen König von Frankreich gibt (d.h. dessen Existenz wird nicht in Frage gestellt). Präsuppositionen beziehen sich auf Assertionen (Aussagen), bleiben unter Negation konstant und sind Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit einer Aussage ein Wahrheitsgehalt zugesprochen werden kann. (b) Ein Sprecher impliziert (im Sinne einer Implikatur) mit der Äußerung von S, dass p der Fall ist, wenn seine Äußerung den Schluss auf p erlaubt, ohne dass er mit S wörtlich gesagt hätte, dass p. Beruht der Schluss ausschließlich auf der konventionellen Bedeutung der Wörter und grammatischen Konstruktionen, die in S vorkommen, so heißt der Schluss eine konventionelle Implikatur. (36) Philip hat nicht vergessen, dass Caroline heute Geburtstag hat (impliziert konventionell: Caroline hat heute Geburtstag) (37) Nur Philip fährt nach Florenz (impliziert konventionell: niemand außer ihm fährt dorthin) (38) Der Rosenstock ist verblüht (impliziert konventionell: er hat zuvor geblüht) Konventionelle Implikaturen kann der Sprecher nicht ohne Selbstwiderspruch oder Selbstkorrektur zurücknehmen, sie sind aber durch eine Paraphrase ablösbar. (c) Konversationelle Implikaturen beruhen nicht nur auf der konventionellen Bedeutung des geäußerten Ausdrucks, sondern auch auf der Annahme, dass der Sprecher gewisse Konversationsmaximen (Rede ökonomisch, Rede verständlich, Sei relevant, Sei höflich, ) befolgt oder absichtlich verletzt. (39) Philip trifft sich heute abend mit einer Frau. Generelle konversationelle Implikaturen (39) erscheinen in allen Normalkontexten, können beispielsweise durch die Verwendung des unbestimmten Artikels ausgelöst werden (sie ist nicht seine Ehefrau). 8

9 Spezielle konversationelle Implikaturen (40) tauchen dagegen nur in bestimmten Äußerungskontexten auf, d.h. durch bestimmte Kontexte ausgelöst. (40) Herr M. beherrscht seine Muttersprache und hat meine Lehrveranstaltungen regelmäßig besucht. "Herr M. hat keine weiteren Vorzüge, die ihn für die ausgeschriebene Stelle geeignet erscheinen lassen" im Kontext eines Gutachtens für einen Hochschulabsolventen, der sich um eine Stelle beworben hat. Viele Bereiche unseres Wortschatzes weisen somit eine Organisiertheit nach semantischer Ähnlichkeit und Opposition sowie Hierarchie auf. Es existieren jedoch Lücken im Wortschatz (z.b. fehlen antonyme Wörter für bestimmte Zustände, Vorgänge - hungrig - satt, durstig -?; oder Abstrakta Idee -?; Hypothese). Die Beziehungen lassen sich oft nicht exakt beschreiben, die Übergänge zwischen Bedeutungen sind oft fließend, die Relationen oft verschwommen und nicht eindeutig mittels einiger Merkmale beschreibbar ( Prototypentheorie, Fuzziness, Familienähnlichkeit). 9

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