Überarbeitete Gesamtschau Übergang I im Kanton Zürich Bericht!

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1 Darstellung, Analyse, Good Practices, Empfehlungen! Überarbeitete Gesamtschau Übergang I im Kanton Zürich Bericht! 06. August 2013 Im Auftrag von: MBA des Kantons Zürich Marc Kummer, Amtschef Christina Vögtli, Leiterin Projektkoordination In Zusammenarbeit mit einer Begleitgruppe aus Vertreter/innen des AWA, VSA, AJB Autoren: Martin Stalder, Mandatsleiter Katharina Walker, Maria Frommelt, wiss. Mitarbeiterinnen KEK CDC Consultants / Universitätstrasse 69 / CH 8006 Zürich / Schweiz / Telefon:

2 MBA ZH Übergang I überarbeiteter Bericht Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis I! Abkürzungsverzeichnis V! Zusammenfassung 1! Einleitung 1! 1.1! Auftrag 1! 1.2! Ziel 1! 1.3! Vorgehen 1! 2! Ausgangslage 4! 2.1! Politische Zielsetzung: Erhöhung der Abschlussquote auf Sekundarstufe II 4! 2.2! Integration in den Arbeitsmarkt 4! 2.3! Kosten der Ausbildungslosigkeit 7! 2.4! Berufswahlprozess bei Jugendlichen 8! 2.5! Ausgangslage im Kanton Zürich, Stand 2007/2008 8! 2.6! Case Management Berufsbildung 9! 3! Grundsätzliche Überlegungen zum Übergang I 11! 3.1! Zielgruppen im Übergang I 12! 3.2! Anzahl Jugendliche ohne Anschlusslösung im Übergang I 14! 3.3! Jugendliche in Brückenangeboten im Übergang I 16! 3.3.1! Funktionen der Brückenangebote im Übergang I 16! 3.3.2! Wirkungsziel der Brückenangebote: abgeschlossene Berufswahl 17! 3.3.3! Förderbereiche der Brückenangebote im Übergang I 18! 3.4! Idealtypisches Wirkungsmodell für den Übergang I 18! 3.4.1! Berufswahlreife 18! 3.4.2! Berufswahlentscheid 19! 3.4.3! Geeignete Lehrstelle finden 20! 3.4.4! Berufliche Grundbildung erfolgreich absolvieren 20! 3.4.5! Gelungener Lehrabschluss 21! 3.5! Zusammenfassung: mögliche Dysfunktionen im Übergang I 22! 3.5.1! Grundsatz: Orientierung am Bedarf der Jugendlichen 22! 3.5.2! Drei Arten von möglichen Dysfunktionen 23! 3.5.3! Fazit und Arbeitshypothese 23! 4! Überblick Angebote im Übergang I im Kanton Zürich 25! 4.1! Sekundarstufe I 26! 4.1.1! Berufswahlprozess 26! 4.1.2! Projekt: Neugestaltung 3. Sek 26! 4.1.3! Berufsberatung in der Sekundarschule 28! 4.1.4! Integras: Informationsveranstaltung für Eltern von Jugendlichen mit Migrationshintergrund 28! 4.1.5! Schulsozialarbeit 29! 4.1.6! Netz2 in der Sekundarstufe I 30! 4.1.7! Last Call 31! 4.1.8! Mentoringprogramm Ithaka 31! VI! KEK CDC Consultants I

3 MBA ZH Übergang I überarbeiteter Bericht 4.1.9! Projekt: Integration von Jugendlichen mit besonderem Bildungsbedarf auf der Sekundarstufe I 32! !Zwischenbilanz Sekundarstufe I 32! 4.2! Brückenangebote / Übergangssystem 34! 4.2.1! Berufsvorbereitungsjahre (BVJ) 34! 4.2.2! Motivationssemester (SEMO) der ALV 36! 4.2.3! Netz2 Case Management Berufsbildung 37! 4.2.4! Projekt MBA Zürich Auf direktem Weg in die Berufsbildung 40! 4.2.5! Zwischenbilanz Brückenangebote/Übergangssystem 41! 4.3! Sekundarstufe II 42! 4.3.1! Lehrstellen Marketing 42! 4.3.2! Förderung EBA und fachkundige individuelle Begleitung 43! 4.3.3! Lehraufsicht / Berufsinspektoren 44! 4.3.4! CMBB MBA Zürich 45! 4.3.5! Diverse private Beratungsstellen in der beruflichen Grundbildung 46! 4.3.6! Zwischenbilanz Sekundarstufe II 47! 4.4! Steuerung und Koordination im Übergang I 48! 4.4.1! Interinstitutionelle Zusammenarbeit 48! 4.4.2! Steuergruppe CM BB - Netz2 49! 4.4.3! Zusammenarbeit Berufsberatung Sekundarstufe 50! 4.4.4! Zusammenarbeit zwischen Berufsbildung, Sekundarschule und Schulsozialarbeit 51! 4.4.5! Zwischenbilanz Steuerung und Koordination im Übergang I 52! 5! Analyse - Ergebnisse 53! 5.1! Thesen zum Übergang I im Kanton Zürich 53! 5.1.1! Gutes Funktionieren im Normalfall 53! 5.1.2! Vielfalt und Unüberschaubarkeit 53! 5.1.3! Teilsysteme folgen eigener Systemlogik 54! 5.1.4! Angebotslogik statt Bedarfsorientierung 54! 5.1.5! Freiwilligkeit und Motivation als Voraussetzung 55! 5.1.6! Netz2 (CMBB) als zusätzliches Angebot 56! 5.1.7! Fehlende Gesamtkoordination und -steuerung im Übergang I 56! 5.1.8! Kosten-Nutzen-Verhältnis nach Pareto-Prinzip 57! 6! Ausgewählte Good Practices im Übergang I 59! 6.1! Einleitung 59! 6.2! Gesamtsteuerung und Koordination im Übergang I Beispiel Kanton Luzern 59! 6.2.1! Projekt startklar des Kantons Luzern 59! 6.2.2! Leitsätze für die berufliche Integration von Jugendlichen 60! 6.2.3! Bewertung KEK-CDC Consultants 61! 6.3! IIZ mit Einbezug des CMBB Beispiel Kanton Bern 61! 6.3.1! Ausgangslage 61! 6.3.2! Konzept 62! 6.3.3! Bewertung KEK-CDC Consultants 63! 6.4! CMBB mit präventivem Charakter Beispiel Take off Kanton Bern 63! 6.4.1! Ausgangslage 63! 6.4.2! Konzept und Ergebnisse 64! KEK CDC Consultants II

4 MBA ZH Übergang I überarbeiteter Bericht 6.4.3! Bewertung KEK-CDC Consultants 66! 6.5! Koordinierte Beschaffung von Brückenangeboten Beispiel KoBra Kanton Bern 66! 6.5.1! Ausgangslage 67! 6.5.2! Konzept und Ergebnisse 67! 6.5.3! Bewertung KEK-CDC Consultants 68! 6.6! Zuweisungspraxis zu BVJ Beispiel Fachschule Viventa Zürich 68! 6.6.1! Ausgangslage 68! 6.6.2! Konzept und Ergebnisse 68! 6.6.3! Bewertung KEK-CDC Consultants 69! 7! Optimierungsvorschläge für den Übergang I im Kanton Zürich 70! 7.1! Einleitung 70! 7.2! Innerhalb des MBA 71! 7.2.1! Prävention und Bewältigung von Lehrvertragsauflösungen 71! 7.2.2! Bewältigung von Scheitern an LAP 72! 7.2.3! Neue Leistungsvereinbarungen mit BVJ 73! 7.3! Innerhalb der Bildungsdirektion: Koordination VSA, MBA, AJB 74! 7.3.1! Präventive Aspekte in Netz2 stärken 74! 7.3.2! Zusammenarbeit Berufsberatung, Schulsozialarbeit und CMBB optimieren 75! 7.3.3! Angebote für Jugendliche mit Migrationshintergrund bündeln 76! 7.4! Übergreifend - Gesamtsystem 77! 7.4.1! Integration CMBB in die IIZ 77! 7.4.2! Koordinierte Beschaffung und Bewirtschaftung Brückenangebote 78! 7.5! Priorisierung der Empfehlungen 80! 7.5.1! Effektivität 80! 7.5.2! Effizienz 81! 7.5.3! Übersicht Priorisierung der Empfehlungen 83! 8! Fazit und weiteres Vorgehen 85! Annex 1: Annex 2: Annex 3: Übersichtstabelle: Positive Einflüsse auf die berufliche Ausbildung Jugendlicher Interviewpartner/-innen, Mitglieder Begleitgruppe und Vertreter/-innen der Amtsdirektionen zur Überarbeitung des Berichts Literaturverzeichnis KEK CDC Consultants III

5 MBA ZH Übergang I überarbeiteter Bericht Abbildungsverzeichnis: Abbildung 1: Bildungsstand der Bevölkerung nach Alter in der Schweiz, ! Abbildung 2: Arbeitslosenquote nach dem höchsten Bildungsabschluss... 6! Abbildung 3: Vergleich der Sozialhilfequoten der Schweiz und des Kantons Zürich... 6! Abbildung 4: Ausbildungsabschlüsse der Sozialhilfeempfangenden und der Bevölkerung nach Alterskategorien... 7! Abbildung 5: Drop-out Risiken im Übergang I... 11! Abbildung 6: Daten zur Entwicklung der Population im Übergang I im Kanton Zürich... 12! Abbildung 7: Anteil Jugendliche ohne Anschlusslösung im Übergang I... 14! Abbildung 8: Jugendliche ohne Anschlusslösung nach Sekundarstufe I und BVJ im Jahr 2012, Kanton Zürich... 14! Abbildung 9: Lernende ohne Anschlusslösung, Kanton Zürich, ! Abbildung 10: Nutzung Brückenangebote im Kanton Zürich... 16! Abbildung 11: Wirkungsablauf gelungener Abschluss Sekundarstufe II... 18! Abbildung 12: Gesamtschau Übergang I im Kanton Zürich, ! Abbildung 13: `Integras`-Veranstaltungen im Kanton Zürich... 29! Abbildung 14: offene Lehrstellen im Kanton Zürich für Lehrbeginn ! Abbildung 15: Neue Lehrverträge für Lehrbeginn 2012 per Ende November... 43! Abbildung 16: Lehrvertragsauflösungen im Jahr ! Abbildung 17: Organigramm iiz-netzwerk Kanton Zürich... 48! Abbildung 18: Berufswahlfahrplan... 50! KEK CDC Consultants IV

6 MBA ZH Übergang I überarbeiteter Bericht Abkürzungsverzeichnis AJB ALV AWA BBT (SBFI) BBV BFS BIZ BVJ CM CMBB EBA EDI EDK EFZ FiB GEF IIZ iiz IV KJPD KoBra KSA LAP MBA NFPNR RAV RRB SEMO SUVA SVA VBBF VEL VSA ZBSL Amt für Jugend und Berufsberatung Arbeitslosenversicherung Amt für Wirtschaft und Arbeit Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (ab 2013 Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation SBFI) Berufsbildungsverordnung Bundesamt für Statistik Berufsinformationszentren Berufsvorbereitungsjahr Case Management Case Management Berufsbildung Eidgenössisches Berufsattest Eidgenössisches Departement des Innern Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis Fachkundige individuelle Begleitung Gesundheits- und Fürsorgedirektion Interinstitutionelle Zusammenarbeit Interinstitutionelle Zusammenarbeit des Kantons Zürich Invalidenversicherung Kinder- und Jugendpsychiatrischer Dienst des Kantons Zürich Koordination Brückenangebote Kanton Bern Kantonales Sozialamt Lehrabschlussprüfung Mittelschul- und Berufsbildungsamt Nationales Forschungsprogramm Bildung und Beschäftigung Regionales Arbeitsvermittlungszentrum Regierungsratsbeschluss Motivationssemester Schweizerische Unfallversicherungsanstalt Sozialversicherungsanstalt Verordnung über den Berufsbildungsfond Volkswirtschaftsdirektion Volksschulamt Zentralstelle für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung KEK CDC Consultants V

7 MBA ZH Übergang I überarbeiteter Bericht Zusammenfassung KEK-CDC Consultants hat in der ersten Hälfte des Jahres 2012 im Auftrag des Mittelschul- und Berufsbildungsamtes (MBA) des Kantons Zürich eine Gesamtschau der Prozesse und Angebote im Übergang I im Kanton Zürich sowie Empfehlungen zur Optimierung derselben erarbeitet. Das MBA ist als Amt für sämtliche Abschlüsse der Sekundarstufe II zuständig und damit auch hauptverantwortlich für die Realisierung der bildungspolitischen Zielsetzung, die Abschlussquote auf der Sekundarstufe II markant zu erhöhen. Angestrebt wird, dass 95% der jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre einen überobligatorischen Abschluss erreichen. Dadurch wird deren Risiko im Laufe des Lebens erwerbslos zu werden und auf eine Unterstützung des Systems der sozialen Sicherheit angewiesen zu sein deutlich vermindert. Im ersten Teil des Berichts werden die vielfältigen Prozesse und Angebote des Kantons Zürich im Übergang I aufgezeigt und analysiert. Es zeigt sich, dass das bestehende Angebot für den grössten Teil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen gut funktioniert. Knapp 90% von ihnen erreichen einen qualifizierenden Abschluss auf der Sekundarstufe II. Daneben gibt es eine Zielgruppe von jährlich 2000 bis 2500 Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Kanton Zürich, die vom bestehenden Angebot nicht oder ungenügend profitieren, da sie durch vielfältige, sich überlagernde Problemlagen belastet und oft entmutigt und unmotiviert sind. Um diese Zielgruppe zu erreichen ist es nötig, die Angebote im Übergang I vermehrt bedarfsorientiert zu gestalten. Die Motivation der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, einen Abschluss der Sekundarstufe II zu erreichen, kann dabei nicht immer als Voraussetzung erwartet, sondern muss bei der Zielgruppe oft als Zielsetzung angestrebt werden. Nötig und sinnvoll wäre es überdies, für die vielfältigen und teilweise unüberschaubaren Angebote und Prozesse im Übergang I des Kantons Zürich eine Gesamtkoordination und -steuerung zu etablieren. Im zweiten Teil des Berichts werden Beispiele von Projekten aufgezeigt, welchen es gelingt, die Zielgruppe der mehrfachbelasteten und unmotivierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen besser zu erreichen. Diese Beispiele von guter Praxis dienen als Grundlage für die Formulierung von sieben Empfehlungen. Die Umsetzung der ersten drei Empfehlungen kann das MBA Zürich alleine an die Hand nehmen. Die bessere Bewältigung von Lehrvertragsauflösungen, das Vermeiden von definitiv nicht bestandenen Qualifikationsverfahren beim Lehrabschluss und die stärker bedarfsorientierte Gestaltung von Berufsvorbereitungsjahren (BVJ) liegt in der Kompetenz des MBA. Für die Umsetzung der weiteren vier Empfehlungen ist das MBA aber trotz seiner alleinigen Zuständigkeit für die Abschlüsse der Sekundarstufe II auf die Kooperationsbereitschaft anderer Ämter und Direktionen angewiesen. Dieser Bericht soll deshalb auch die Grundlage für eine Optimierung der Zusammenarbeit im Übergang I legen und dadurch einen Beitrag leisten an das Erreichen des Ziels, die Abschlussquote auf der Sekundarstufe II auf 95% zu erhöhen. Dank: KEK-CDC Consultants bedankt sich beim MBA Zürich für das entgegengebrachte Vertrauen und die intensive und gute Zusammenarbeit. Danken möchten wir auch den Interviewpartnern/- innen und den Mitgliedern der Begleitgruppe für die Bereitschaft, uns an ihrer Expertise zum Übergang I im Kanton Zürich teilhaben zu lassen. KEK CDC Consultants VI

8 1 Einleitung 1.1 Auftrag Das Mittelschul- und Berufsbildungsamt (MBA) des Kantons Zürich hat KEK-CDC Consultants beauftragt, eine Gesamtschau der Angebote und Prozesse im Übergang I zu erarbeiten sowie eine daraus abgeleitete amtsintern geklärte Strategie zu entwickeln. Ziel für den Kanton Zürich aus Sicht des MBA muss es sein, ein koordiniertes, sich ergänzendes Angebot am Übergang I sicherzustellen, das nach Bedarfsoptik funktioniert und möglichst alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen erfasst, auch solche die durch die bisherigen Massnahmen nur ungenügend in die Sekundarstufe II integriert wurden. In Zukunft soll sich der Um- und Ausbau von Angeboten und Prozessen im Übergang I gezielt an vom MBA definierten Qualitätskriterien ausrichten. KEK-CDC Consultants versteht den Auftrag des MBA Zürich als Beratung, bei der herausfordernden und anspruchsvollen Aufgabe, den Übergang I an der Nahtstelle zwischen Sekundarstufe I und Sekundarstufe II (inklusive Brückenangebote) zu optimieren. Dafür ist neben einer aktuellen Übersicht über die existierenden Angebote und Akteure im Übergang I eine fundierte Analyse der institutionellen und interinstitutionellen Prozesse bei der Berufswahlvorbereitung, der Beratung und Begleitung bei Laufbahnentscheiden sowie der dabei auftretenden Dysfunktionen nötig. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Unterstützungsprozessen für Jugendliche und junge Erwachsene mit erschwerten Voraussetzungen, die von den bisherigen Massnahmen nur ungenügend unterstützt werden. KEK-CDC Consultants erarbeitet zu diesem Zweck eine Gesamtschau der Angebote und Prozesse im Übergang I und analysiert allfällige Dysfunktionen. Auf dieser Basis wird das MBA Zürich bei der Erarbeitung einer internen Amtsstrategie unterstützt, welche den auf Qualitätskriterien basierenden, gezielten Um- und Ausbau der Angebote sowie eine Verbesserung der Zusammenarbeit mit allen Beteiligten im Übergang I erlaubt. 1.2 Ziel Das MBA Zürich verfügt über eine Gesamtschau und Analyse der Angebote und Prozesse im Übergang I. Dysfunktionen in der Koordination der Angebote und der Prozesse sowie die besonders gefährdeten Zielgruppen sind identifiziert. 1.3 Vorgehen Phase 1: Gesamtschau und Analyse Ist-Situation Im ersten Teil des Berichts wird eine Gesamtschau der Angebote und Prozesse im Übergang I im Kanton Zürich erarbeitet. Dabei werden die wichtigsten Angebote der öffentlichen Hand dargestellt und analysiert. Aufgrund von systemischen Überlegungen wird ein Wirkungsmodell für den Übergang von der obligatorischen Schule zum qualifizierenden Abschluss der Sekundarstufe II erarbeitet. Dieses KEK CDC Consultants 1

9 Modell dient der Identifikation der wichtigsten, bisher schlecht erreichten Zielgruppen im Übergang I sowie der Identifikation von Dysfunktionen bei den Angeboten und Prozessen. Die Gesamtschau des Übergangs I wird mit einer Desk Study und der zusammenfassenden Darstellung vorhandener Daten und Studien erarbeitet. Interviews mit Schlüsselpersonen im Übergang I helfen die Darstellung zu erweitern und zu vertiefen. Die Ergebnisse werden mit der Begleitgruppe des MBA Zürich diskutiert und überprüft. Phase 2: Identifikation Good Practice im Übergang I und Optimierungsvorschläge zuhanden des MBA Im zweiten Teil des Berichts werden ausgewählte gute Beispiele von Nahtstellenmanagement im Übergang I vorgestellt. Die getroffene Auswahl ist subjektiv. Sie orientiert sich aber immer daran, wie stark in diesen Beispielen die Orientierung an den Bedürfnissen der besonders gefährdeten Zielgruppe im Vordergrund steht. Neben der Bedarfsorientierung war bei der Auswahl der Beispiele auch die möglichst durchgehende Koordination der Angebote und Prozesse im Übergang I ausschlaggebend. Die Beispiele von guter Praxis stellen eine Sammlung von praktikablen Ideen und Konzepten dar, welche im Hinblick auf die Erhöhung der Abschlussquote auf der Sekundarstufe II entwickelt und umgesetzt wurden. Es wird dabei jeweils zu prüfen sein, ob eine Übertragbarkeit der in anderen Kantonen entwickelten und umgesetzten Lösungen für das Nahtstellenmanagement in den Kanton Zürich möglich ist. Anschliessend präsentiert KEK-CDC Consultants die Optimierungsvorschläge für die Gestaltung der Prozesse und Angebote im Übergang I im Kanton Zürich. Diese Optimierungsvorschläge verstehen sich weniger als Kritik an den bisher vorhandenen Prozessen und Angeboten, welche ja dazu beitragen, dem grössten Teil der Jugendlichen und jungen Erwachsenen (ca. 90%) eine erfolgreiche Bewältigung des Übergangs I zu ermöglichen. Die Vorschläge zeigen primär auf, in welchen Bereichen im Übergang I zusätzliche Angebote geschaffen werden sollten und wie durch eine bessere Koordination der bestehenden Angebote und Prozesse der Wirkung verbessert werden kann. Unsere Vorschläge sind in erster Linie auf die Erreichung derjenigen Zielgruppe ausgerichtet, welche von den bisher vorhandenen Prozessen und Angeboten im Übergang I nicht profitieren, weil sie die Zulassungsvoraussetzungen nicht erfüllen und damit keine oder nur eine ungenügende professionelle Unterstützung im Übergang I erfahren. Diese Zielgruppe gilt es zu erreichen, wenn eine Steigerung der Abschlussquote auf der Sekundarstufe II angestrebt wird. Die von KEK-CDC Consultants entwickelten Optimierungsvorschläge werden im letzten Teil des Berichts anhand von Kriterien gewichtet und priorisiert. Diese dienen als Basis für die Besprechung und Planung des weiteren Vorgehens mit dem MBA Zürich.. Phase 3: Überarbeitung des Berichts aufgrund der Rückmeldungen der betroffenen Ämter in Zusammenarbeit mit der Begleitgruppe. Das MBA hat den Bericht nach dessen Fertigstellung im Herbst 2012 den betroffenen Ämtern zur Verfügung gestellt und mit der Bildungsdirektorin hinsichtlich des weiteren Vorgehens besprochen. Dabei hat sich gezeigt, dass insbesondere das AJB und das AWA mit den Darstellungen und Analysen im Bericht nicht einverstanden waren. KEK CDC Consultants 2

10 Im Frühjahr 2013 wurde der Bericht deshalb durch KEK-CDC Consultants auf der Basis der Rückmeldungen der betroffenen Ämter und in Zusammenarbeit mit der Begleitgruppe überarbeitet. Falsche oder lückenhafte Darstellungen wurden korrigiert oder ergänzt, und dort wo sie verfügbar waren, wurden die neuesten Daten aus dem Jahr 2013 in der Darstellung einbezogen. Trotz intensiven Diskussionen war es aber nicht möglich, eine gemeinsame Sichtweise aller vom Bericht betroffenen Ämter auf die Prozesse und Angebote im Übergang I und die sinnvollen und nötigen Massnahmen zu deren Optimierung zu entwickeln. KEK-CDC Consultants übernimmt deshalb als vom MBA mandatierte Fachstelle die alleinige fachliche Verantwortung für die erarbeitete Situationsanalyse und die sich daraus ergebenden Empfehlungen, die aus der Sicht einer externen Fachberatung verfasst sind. Wenn diese Beurteilungen von den betroffenen Ämtern nicht geteilt werden, wird dies im Bericht aufgezeigt. Solche Differenzen blieben in den Besprechungen mit der Begleitgruppe bis zuletzt bestehen, insbesondere bezüglich der Beurteilung des Koordinationsbedarfs zwischen den Angeboten und Prozessen im Übergang I. KEK CDC Consultants 3

11 2 Ausgangslage Die Ausgangslage im Kanton Zürich wurde in verschiedenen Studien bereits ausführlich beschrieben. In unserem Bericht gehen wir von diesen Darstellungen aus und ergänzen sie, soweit vorhanden, durch aktualisierte Daten und Zahlen. 2.1 Politische Zielsetzung: Erhöhung der Abschlussquote auf Sekundarstufe II Die berufliche und soziale Integration von Jugendlichen steht auf der gesellschaftspolitischen Agenda ganz oben. Ein nachobligatorischer Bildungsabschluss trägt erheblich zur Integration in die Gesellschaft und in die Wirtschaft bei. Er vermindert massgeblich das Risiko, später arbeitslos zu werden, oder auf Unterstützung der Sozialhilfe angewiesen zu sein. 95% der Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen bis 2015 im Alter bis 25 Jahren einen Abschluss auf Sekundarstufe II erreichen. Dies ist die Zielsetzung, welche durch die Verbundpartner der Berufsbildung im November 2006 vereinbart wurde. 1 Aktuell wird diese Zielsetzung politisch abgestützt und verstärkt durch die von der Plenarversammlung der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) am 28. Oktober 2011 verabschiedeten Empfehlungen zur Nahtstelle obligatorische Schule Sekundarstufe II, welche einen Grundsatz und sieben konkrete Empfehlungen zur Optimierung der Nahtstelle (Übergang I) in den Kantonen enthalten. 2 Die Einführung des Case Management Berufsbildung (CMBB) in allen Kantonen ist eine von den Verbundpartnern gemeinsam beschlossene Massnahme, um dieses Ziel zu erreichen Integration in den Arbeitsmarkt Für die Integration in den Arbeitsmarkt, die nachhaltige Existenzsicherung und die volle gesellschaftliche Teilhabe ist der Abschluss einer mehrjährigen Ausbildung auf der Sekundarstufe II zu einer Mindestvoraussetzung geworden. Diese Feststellung hat in noch unterschiedlichem Ausmass für alle OECD-Länder Gültigkeit. 4 Der relative Anteil von Personen ohne Abschluss auf Sekundarstufe II an den Leistungsbezügern/-innen der Arbeitslosenversicherung (ALV) ist rund doppelt so hoch wie der Anteil von Personen, die mindestens über einen Abschluss auf der Sekundarstufe II verfügen. Beim Bezug von Sozialhilfeleistungen oder Leistungen der Invalidenversicherung (IV) ist ihr Anteil gar dreimal höher als bei ausgebildeten Personen. 5 Hinsichtlich Einkommen lässt sich eine durchschnittliche Einkommensdifferenz von rund Franken pro Jahr zwischen Personen 1 Nationale Lehrstellenkonferenz, EDK Egger/Dreher OECD Der Bundesrat geht in seiner Botschaft zum Berufsbildungsgesetz vom davon aus, dass durch systematische Integration von Problemfällen in die Berufswelt pro 1000 Fällen insgesamt 18 Mio. Franken an Sozialhilfe eingespart werden könnten. KEK CDC Consultants 4

12 ohne und Personen mit einem Abschluss auf der Sekundarstufe II feststellen: Ausbildungslosigkeit birgt demzufolge auch ein Armutsrisiko Bildungsstand der Bevölkerung nach Alter, 2010 Anteil in % Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre Jahre 75 Jahre und älter Obligatorische Schule Sekundarstufe II (Allgemeinbildung) Tertiärstuf e (Hochschulen) Sekundarstufe II (Berufsbildung) Tertiärstuf e (höhere Beruf sbildung) Abbildung 1: Bildungsstand der Bevölkerung nach Alter in der Schweiz, Bildungsstand und Arbeitslosigkeit Der Bildungsstand hat einen grossen Einfluss auf das Risiko, von Arbeitslosigkeit betroffen zu sein: Erwerbspersonen ohne nachobligatorischen Abschluss weisen eine um 70% höhere Arbeitslosenquote auf als der Durchschnitt der Erwerbsbevölkerung. Einen besonders guten Schutz vor Arbeitslosigkeit bieten die berufliche Grundbildung sowie die höhere Berufsbildung (Tertiär B) mit einer um 40% resp. 55% tieferen Arbeitslosigkeit als die Erwerbsbevölkerung im Durchschnitt. Gegenüber dem Status ungelernt stellt somit jede Form eines nachobligatorischen Abschlusses eine nachhaltige Form der Existenzsicherung dar. 6 Fritschi/Oesch/Jann Bundesamt für Statistik (BFS), 2011 KEK CDC Consultants 5

13 Abbildung 2: Arbeitslosenquote nach dem höchsten Bildungsabschluss Bildungsstand und Sozialhilfebezug Im Jahr 2010 wurden in der Schweiz Personen (3%) mit Sozialhilfeleistungen unterstützt, somit bezogen 3.9% der 18- bis 25-jährigen jungen Erwachsenen Sozialhilfe. 8 Seit 2008 steigt die Sozialhilfequote der jungen Erwachsenen schweizweit wieder leicht an. Die Quote der Sozialhilfe beziehenden 18- bis 25-Jährigen im Kanton Zürich hat sich in den letzten Jahren wieder dem Schweizer Durchschnitt angenähert. 6 Sozialhilfequoten / CH - Kt. ZH Total Jahre Schweiz Kt. Zürich Abbildung 3: Vergleich der Sozialhilfequoten der Schweiz und des Kantons Zürich 9 Ebenfalls ist ein Zusammenhang zwischen Bildungsstand und Sozialhilfebezug erkennbar: Im Jahr 2008 verfügten in der Schweiz 57.1% (57.3% im Jahr 2010) aller Sozialhilfebeziehenden 8 BFS, Sozialhilfe 2010 (Zugriff am ) 9 BFS, Sozialhilfe 2010 (Zugriff am ) und Sozialbericht des Kantons Zürich 2010, 2011 KEK CDC Consultants 6

14 respektive 74.7% der 18- bis 25-Jährigen (noch) über keinen nachobligatorischen Abschluss. Ausbildungslosigkeit erhöht demzufolge das Risiko eines Sozialhilfebezugs. Abbildung 4: Ausbildungsabschlüsse der Sozialhilfeempfangenden und der Bevölkerung nach Alterskategorien 2.3 Kosten der Ausbildungslosigkeit Aufgrund fehlender Ausbildung auf Sekundarstufe II können gesellschaftliche Kosten in der Höhe von jährlich rund Franken pro Person entstehen, welche in unterschiedlicher Form und auf unterschiedlicher Ebene bei der öffentlichen Hand anfallen (höhere Sozialausgaben und geringere Sozialversicherungs- und Steuereinnahmen). 10 Die gesellschaftlichen Kosten der Ausbildungslosigkeit stellen im Alter von 25 bis 44 Jahren zu mehr als einem Drittel staatliche Unterstützungsleistungen dar, während sie im Alter ab 55 Jahren zu 85% aus entgangenen fiskalischen Erträgen bestehen Fritschi/Oesch/jJann Fritschi/Bannwart/Hümbelin/Frischknecht 2012, S. 38 KEK CDC Consultants 7

15 2.4 Berufswahlprozess bei Jugendlichen Im Rahmen des Nationalen Forschungsprogramms Bildung und Beschäftigung (NFPNR 43) hat eine Studie im Jahr 2004 erstmals den Berufswahlprozess von Jugendlichen untersucht. 12 Dabei hat sich gezeigt, dass die Jugendlichen im Berufswahlprozess je nach besuchtem Schultyp unterschiedlich grossen Einschränkungen ausgesetzt sind. Insbesondere Jugendliche in einem 9. Schuljahr mit Grundansprüchen tragen ein vergleichsweise höheres Risiko keine Anschlusslösung zu finden oder einen von ihnen nicht erwünschten Beruf zu erlernen. Eine wichtige Unterstützung erhalten die Jugendlichen im Berufswahlprozess vor allem durch ihr soziales Umfeld (Eltern, Gleichaltrige, Lehrpersonen und Berufsberatung). In einer Überblicksstudie 13 im Rahmen des Teilprojekts der EDK zur Nahstelle obligatorische Schule Sekundarstufe II wurden die Erfolgsfaktoren in der Berufsbildung bei gefährdeten Jugendlichen untersucht. 60 Schweizer Untersuchungen und Projekte der letzten fünf bis zehn Jahre wurden ausgewählt und einer vergleichenden Analyse unterzogen. Die Frage war dabei, welches die personalen und strukturellen Erfolgsfaktoren sind, die Jugendliche dabei unterstützen, den Übergang von der obligatorischen Schule ins Erwerbsleben erfolgreich zu absolvieren. Die Ergebnisse zeigen, dass es auf bei den Jugendlichen und ihrer Familie (Mikrosystem), der Schule und dem betrieblichen Bereich (Mesosystem) wie auch auf der gesellschaftlichen Ebene (Makrosystem) eine Vielzahl von Einflussfaktoren mit grossem bis sehr grossem Gewicht gibt, welche den Erfolg beeinflussen. Wir werden diese Ergebnisse bei unserer Analyse der Angebote und Prozesse im Übergang I im Kanton Zürich einfliessen lassen. 2.5 Ausgangslage im Kanton Zürich, Stand 2007/2008 Egger, Dreher und Partner kommen in ihrer Studie Vertiefungsstudie Bildungsangebote im Übergang von der obligatorischen Schule in die Berufsbildung, Anhang D 14 zu folgenden Aussagen zum Kanton Zürich: In der achten und neunten Klasse erfolgt eine Potenzialanalyse der Schüler/-innen. Die Schüler/-innen entscheiden letztlich selbst, für welche Zwischenlösung sie sich anmelden wollen. Es erfolgt keine systematische, strukturierte Triage der Schüler/-innen in die Berufsvorbereitungsjahre (BVJ), Vorlehren und Motivationssemester (SEMO). Die Wahl der Teilnehmer/-innen in die Berufsvorbereitungsjahre erfolgt durch den Anbieter. Die Gemeinden und Städte legen autonom fest, bei welchen BVJ sie sich an den Kosten beteiligen. Es gibt keine kantonal koordinierte Beschaffung der Zwischenlösungen. In der Stadt Zürich erfolgt mittels des Projekts Last Call eine systematische Erfassung und gezielte Nachbearbeitung von Jugendlichen, die keine Anschlusslösung gefunden haben. 12 Herzog/Neuenschwander/Wannack Häfeli/Schellenberg Egger/Dreher 2007b KEK CDC Consultants 8

16 Die Anbieter der Zwischenlösungen sind nicht verantwortlich dafür, um das weitere Vorgehen nach Ende der Zwischenlösung zu planen, zu initiieren und in diesem Rahmen bei allen Massnahmenteilnehmer/-innen eine Anschlusslösung zu gewährleisten. Gelangen Jugendliche in die Sozialhilfe, dann ist letztlich die Gemeinde beziehungsweise das zuständige Sozialamt verantwortlich dafür, ob und welche Massnahmen ergriffen werden. Eine Abstimmung mit den vorher mit dem Fall betrauten Stellen und Personen erfolgt ausser in den Städten Zürich, Uster und Winterthur - nicht systematisch. Die Studie zieht als Gesamtfazit, dass es für Jugendliche, die trotz den Fördermassnahmen in der achten und neunten Klasse am Ende der obligatorischen Schulzeit erhebliche (Mehrfach-) Probleme aufweisen, die sich nicht innert ein bis zwei Jahren lösen lassen, keine langfristig ausgerichteten Strategien und Instrumente gibt. Die Studie basiert auf Daten aus dem Jahr In der Zwischenzeit sind im Kanton Zürich folgende Massnahmen ergriffen worden: Umsetzung des Rahmenkonzepts Zusammenarbeit Berufsberatung Sekundarstufe I Flächendeckende Einführung des Stellwerk-Tests ab Schuljahr 2010/11 Neugestaltung 3. Sek CMBB im Kanton Zürich ab 2010 mit den zwei Teilprojekten Netz2 beim AJB und individuelle Beratung und Unterstützung von Lernenden und Lehrbetrieben im MBA Zwei Projekte zur Optimierung der BVJ und zur Koordination öffentlicher Brückenangebote. Es wird im Folgenden zu prüfen sein, was diese Projekte an der beschriebenen Ausgangslage verändert haben und wie weit die ergriffenen Massnahmen bereits Wirkung entfalten konnten. 2.6 Case Management Berufsbildung An der Lehrstellenkonferenz 2006 haben sich Bund, Kantone und Organisationen der Arbeitswelt zum Ziel gesetzt, das Projekt CMBB zu lancieren. 15 Das CMBB ist ein strukturiertes Verfahren, in welchem eine fallführende Stelle über institutionelle Grenzen hinweg während der Phasen der Berufswahl und der Berufsbildung für ein planmässiges, koordiniertes und kontrolliertes Vorgehen sorgt. Im Zentrum stehen die Unterstützung zur Selbsthilfe (Empowerment) der gefährdeten Jugendlichen sowie die Effizienz- und Effektivitätssteigerung der eingesetzten Massnahmen durch eine wirksame Führung und Gestaltung der Prozesse. 16 Im Grundlagenpapier 17 des BBT (SBFI) vom September 2008 wurden dabei fünf Handlungsfelder für das CMBB definiert: Handlungsfeld 1: Schulabgehende ohne Anschlusslösung sollen dem CMBB ausnahmslos bekannt sein Handlungsfeld 2: Abbrecher/-innen einer Lehre oder einer Mittelschule ohne Anschlusslösung sollen dem CMBB ausnahmslos bekannt sein Handlungsfeld 3: Zuweisung von Sozialhilfeempfängern an das CMBB unter Einsatz der bestehenden Druckmittel 15 BBT (SBFI) (Zugriff am ) 17 Egger/Dreher 2008, S. 5-8 KEK CDC Consultants 9

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