Nr.1. Januar/Februar Lehrerinnenund Lehrerverband ZLV. Umfrage zu den Legislaturzielen: Orientierung gesucht

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Nr.1. Januar/Februar 2008. Lehrerinnenund Lehrerverband ZLV. Umfrage zu den Legislaturzielen: Orientierung gesucht"

Transkript

1 Nr.1 Januar/Februar 2008 ZürcherMagazin Lehrerinnenund Lehrerverband Umfrage zu den Legislaturzielen: Orientierung gesucht ZLV

2 Unterrichtlive: Umweltgerechte Wasserkraft macht Schule Das werden Ihre Schüler so schnell nicht vergessen: Die Besichtigung des Flusskraftwerks Ruppoldingen ermöglicht Ihnen einen einmaligen Anschauungsunterricht über das Zusammenspiel von Mensch und Technik im Einklang mit der Natur. Für den Neubau im Jahr 2000 realisierte Atel mit Erfolg über 300 Massnahmen zum Schutz der Umwelt. Dazu gehört auch das neu gebaute Umgehungsgewässer, das sich zu einem wertvollen Lebensraum für Fische entwickelt hat und auentypische Pflanzenarten fördert. Die Führungen für Schulklassen sind gratis und von Montag bis Samstag ab dem 6. Schuljahr möglich. Dauer: rund 90 Minuten. Spannender kann Unterricht nicht sein. Anmeldungen unter: Aare-Tessin AG für Elektrizität Bahnhofquai Olten Tel Fax

3 EDITORIAL Mitdem Dreiraddurch diesahara André Bernhard, Mitglied der Geschäftsleitung ZLV Es ist wie mit dem Auto durch einen Fluss schwimmen, oder wie mit dem Dreirad die Sahara durchqueren: Esgeht, aber es geht ziemlich mühsam. Ich meine das Schule-Geben mit der totalen Integration. Nach der Abschaffung der Sonderklassen auf der Sekundarstufe, nach dem mehr oder weniger Aufheben der Sekundarabteilung Csehen wir uns einer Klasse gegenüber, die zwanzig oder mehr Schülerinnen und Schüler zählt und die soheterogen wie möglich ist (Lernzielbefreite, ehemalige Sonderschüler, Schülerinnen und Schüler mit «besonderen» Bedürfnissen, Verhaltensoriginelle, potentiell Gewalttätige etc.). Und wir geben nach wie vor 28 Lektionen pro Woche, halten denlehrplanein,erledigen zusätzlicheadministrative Arbeiten,sprechenuns mit den IF-Kräften ab, nehmen anteamstunden teil, machen inder Freizeit Weiterbildung und so fort. Esgeht, aber es geht mühsam und kräfteraubend wie noch nie. Im November habeich eine solche Klasse übernommen.sie kann nichts dafür, dass sie sozusammengesetzt wurde. Ich auch nicht. Tatsache ist aber, dass unglaublich viel Zeit mit reinem Disziplinieren draufgeht, was nicht nur den Unterrichtsflussstört,sondern auch dastempo unzulässig reduziert. Integration ist eine gute Sache, aber es geht nicht an, dass solche Klassengrössen bestehenbleiben.auchmit Hilfevon IF-Unterstützungbleiben solcheklassen schwierig. Massnahmenzur Reduktionder Klassengrösse oder zur Reduktion der Lektionenzahl sind in weiter Ferne. Was können wir also tun? Wenige Regeln zur Klassenführung aufstellen und diese diszipliniert durchziehen. Störer sofort erkennenund (nichtgerne,aber halt doch)bestrafen und massregeln. Dafür sorgen, dass Lernwillige WIRKLICH lernen können. Und in den entsprechenden Gremien (Lehrerverbänden, Schulpflegen usf.) dafür sorgen, dass die Probleme nicht nur erkannt, sondern auch gelöst werden. Einige Massnahmen (wie zum Beispiel ein sehr schnelles Time-out von notorischen Störern oder Gewalttätern) sind gegenwärtig nur möglich, indem wir nicht gesetzeskonform handeln. Man soll es damit nicht übertreiben, aber im Interesse der Unterrichtsqualität und zum Schutz der Klasse ist ein schnelles Handeln dem langmütigen Zaudern vorzuziehen. Editorial 3 News +Politik Legislaturziele 2007 bis 2011: Ihre Meinung ist gefragt 4 Interview mit Walter Bircher, dem neuen Rektor der PHZH 8 Kommentar: Zur Weiterentwicklung der Sekundarstufe 12 Serie «Freie Schulwahl»: Freie Schulwahl verhindert faire Startchancen 14 Ratgeber Recht 10 Plattform 16 bis 28 Leserbriefe 30 Kolumne 33 Schlusspunkt: Der ZLVimKantonsrat 34 Titelbild: Pixelio.de ZLV-Magazin 1/08 3

4 NEWS+POLITIK Legislaturziele 2007 bis2011 Ihre Meinung ist Der ZLV befragt die Mitglieder über seine Zukunft. In einer Internet- Umfrage möchten wir Ihre Meinung zu den Legislaturzielen erfahren. gefragt Um es gleich vorwegzunehmen: Es gibt sie nicht, die Meinung der Lehrerschaft. Lehrpersonen sind gut ausgebildete Menschen, die in der Lage sind, sich zu Vorgängen in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft eine eigene Meinung zu bilden. Etwas einfacher ist es, die Meinung der ZLV-Mitglieder zu vertreten. Neben den persönlichen Vorteilen, von denen man als Mitglied profitiert, wollen wir getreu dem ZLV-Slogan «mitreden, mitbestimmen, mitgestalten», die Qualität der Volksschule behalten oder verbessern. Welches nun aber die Massnahmen sind, die die Schule ein Stück weiterbringen, darüber wird innerhalb des ZLVintensiv diskutiert. Es wäre ein Ding der Unmöglichkeit, unsere Mitglieder über jede Frage beispielsweise an der Delegiertenversammlung abstimmen zu lassen. Damit die Meinung auch ohne ständige Umfragen breit abgestützt werden konnte, wurden vom Verbandsrat als strategisches Gremium die Leitlinien für die Legislatur 2003 bis 2007 festgelegt. Noch breiter abstützen Für die nächsten vier Jahre sollen die Grundlagen noch breiter abgestützt werden. Aus den Leitlinien wurden die Legislaturziele 2007 bis Der Aufbau der Ziele ist identisch mit den vorgängigen Leitlinien: So bestehen nun sieben strategische Ziele, die alle mit messbaren Indikatoren hinterlegt sind. In die strategischen Ziele sind auch Sätze aus dem Leitbild, das inzwischen erstellt wurde, eingeflossen. Die Diskussion über die Indikatoren ist noch im Gange, während die strategischen Ziele vom Verbandsrat bereits genehmigt worden sind. Diese Ziele werden nun den Mitgliedern zur Beurteilung vorgelegt. Umfrage übers Internet Die Umfrage, die ausschliesslich elektronisch durchgeführt wird, umfasst zwei Teile: 1. Zustimmung oder Ablehnung: Zuerst wird die Zustimmung oder Ablehnung zu jedem Ziel erfragt. 2. Die drei wichtigsten Ziele: Das Tagesgeschäft des ZLV ist ziemlich befrachtet, wie man aus der Agenda und der Jahresplanung weiss. Häufig müssen Prioritäten gesetzt werden. Sind nun die Forderungen zur Sonderpädagogik oder zur Verselbständigung der BVK wichtiger? Als Berufsverband hat der ZLV ständig zwei Blickwinkel. In welcher Richtung soll sich die Schule entwickeln? Und was brauchen Lehrpersonen, um professionell arbeiten zu können? Daher hat der ZLV sowohl eine pädagogische als auch eine standespolitische Kommission. Aber ohne eine gut funktionierende Geschäftsstelle kann der Verband gar nichts erreichen. Daher sollen die Mitglieder die drei in ihren Augen wichtigsten Ziele bestimmen. Das Ergebnis des zweiten Teils der Umfrage wird auch die Reihenfolge der Ziele festlegen. Die Ziele mögen auf den ersten Blick wie Schlagworte aussehen. Da erst die Indikatoren zeigen, wie die Ziele umgesetzt werden sollen, wird neben den Leitsätzen jeweils auch ein Indikator für jedes Ziel genannt. Lilo Lätzsch, Präsidentin ZLV 4 ZLV-Magazin 1/08

5 NEWS+POLITIK Bilder: Pixelio.de Pädagogik Ziel: «Der ZLV setzt sich für eine qualitativ hoch stehende attraktive Schule ein.» Indikatoren: Wie soll sich unsere Schule weiterentwickeln? Für den Kindergarten als Anfang der Volksschule steht die Diskussion um die Grund- und Basisstufe an, am Ende die Weiterentwicklung der Sekundarstufe. Beides wird die Volksschule verändern. Der ZLV bezieht zu beiden Fragen Stellung. Vernetzung Ziel: «Der ZLV arbeitet optimal mit externen Stellen zusammen, um eine hohe Wirkung zu erreichen.» Indikatoren: Wie kann die Meinung des ZLV zum Tragen kommen? Nur mit den richtigen Beziehungen zu Medien, Politik und Behörden wird der ZLV amrichtigen Ort wahrgenommen. Alleine würde er auf verlorenem Posten kämpfen. ZLV-Magazin 1/08 5

6 NEWS+POLITIK Standespolitik Ziel: «Der ZLV setzt sich für Lehrpersonen und deren Berufsstand ein. Der ZLV fordert die notwendigen Mittel zur Erfüllung des Berufsauftrages.» Indikatoren: Wie wird sich der Lohn in den nächsten Jahren entwickeln? Der ZLV setzt sich für eine ausgeglichene Teuerung (was aktuell nicht der Fall ist) ein. LCH Ziel: «Der LCH wird als Dachorganisation wahrgenommen.» Indikatoren: Was bringt der LCH den ZLV-Mitgliedern? Die Mitglieder kennen das vielfäl-tige Angebot für Vergünstigungen und nutzen die Angebote auch. Bitte melden Bitte melden Sie uns Ihre Mailadresse. Das Passwort für die Umfrage wird per Mail mitgeteilt. Mitglieder, die noch keine Mailadresse bekannt gegeben haben, sollten dies jetzt nachholen an die Adresse Kommunikation Ziel: «Der ZLV kommuniziert nach innen und nach aussen professionell.» Indikatoren: Wie kann der ZLV seine Kommunikation verbessern? Ein Konzept Mitgliederwerbung ist erstellt und umgesetzt. Dienstleistungen Ziel: «Der ZLV ist ein dynamischer Dienstleistungsbetrieb.» Indikatoren: Was können Mitglieder vom ZLV erwarten? Den Mitgliedern steht eine professionelle Beratung zur Verfügung und ein guter Rechtsschutz. Stärkster Verband Ziel: «Die Zusammenarbeit des ZLV basiert auf gemeinsamen Werten und einer intensiven ressourcenorientierten Diskussion von Kernthemen. Der ZLV sorgt für effektive und effiziente Abläufe sowie wirkungsvolle Strukturen und unterstützt damit eine optimale Ressourcennutzung.» Indikatoren: Wie kann die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen MO verbessert werden? Die Strukturen sind wesentlich vereinfacht. 6 ZLV-Magazin 1/08

7 Nachhaltige Kommunikation in der Schule (NKS) Öffentlichkeitsarbeit an der Volksschule Erstelle Konzept Öffentlichkeitsarbeit für Ihre Schule Produziere Schulbroschüren für Ihre Gemeinde oder Schuleinheit Verfasse Ihre Pressetexte Beratung und Workshops Kommunikation mit der Öffentlichkeit ist eine zentrale Führungsfunktion, fördert ein gutes Image und schafft Vertrauen. Bruno Fuchs, dipl. Publizist und Lehrer 044 / oder NEU Talk Business Gedankenaustausch unter Führungspersonen Wie wird die eigene Führungsrolle gestaltet und gelebt? Was zeichnet glaubwürdige Führung aus? Welche Schlüsse können für Schulleitende gezogen werden? Stress und Burnout in der Schule Bestellen Sie unsere aktuelle Broschüre «Stress- und Ressourcenmanagement, Burnoutprävention und -intervention» oder rufen Sie uns an Pädagogische Hochschule Zürich Beratung und Schulentwicklung Birchstrasse Zürich und Schulentwicklung> neue Angebote Lernen Sie proabend jeweils eine Persönlichkeit aus der Privatwirtschaft odereiner Non-Profit-Organisationkennenund tauschen Sie Ihre Erfahrungen mit anderen Schulleitenden aus. 25. März, 15. April, 13. Mai und 10. Juni 2008 jeweils Uhr Schon angemeldet? kurse.phzh.ch Kurs Nr , Themenbereich 35: Angebote für Schulleitende Wegen zu geringer Teilnehmerzahl können wir ein Schneesportlager nicht durchführen. Wir bieten deshalb das Schneesportlagerhaus Misanenga in Obersaxen zur Belegung mit Personen an Das ideal gelegene Haus ist frei vom bis Interessenten melden sich bei Hansruedi Eichenberger, OPO Oeschger AG Steinackerstrasse Kloten T F Werkraumeinrichtungen? OPO Oeschger! Unsere Dienstleistungen: -Beratung und Planung von Werkräumen -Maschinenschulungen für Lehrkräfte -Revisionen von Maschinen, Werk- und Hobelbänken -schneller Lieferservice Rufen Sie uns an, unser Team ist gerne für Sie im Einsatz! ZLV-Magazin 1/08 7

8 NEWS+POLITIK InterviewWalterBircher «Wir möchtenfür Lehrpersonen ein Der neue Rektor der Pädagogischen Hochschule Zürich nimmt zu aktuellen Berufs- und Ausbildungsfragen Stellung. Walter Bircher, Sie sind nun seit fünf Monaten im Amt. Was haben Sie in dieser Zeit erreicht? Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwarten von mir zuerst einmal eine Antwort auf die Frage, in welche Richtung das Schiff «Pädagogische Hochschule» in Zukunft steuern wird. Ich habe deshalb zwölf Eckwerte meiner Strategie in Form von «Dimensionen» festgelegt. Nun möchte ich diese Strategie zusammen mit den Mitarbeitenden entwickeln. Was muss man sich konkret darunter vorstellen? Der Grundstein einer prosperierenden Wirtschaft und Gesellschaft sind leistungsfähige und dynamische Schulen. Dazu will die PH beitragen, indem sie mit ihren Leistungen und Produkten die Weiterentwicklung der öffentlichen Schulen unterstützt. Wir wollen Lehrpersonen ausbilden, die für die Schule von morgen und übermorgen gerüstet sind. In der Weiterbildung möchten wir die Lehrerinnen und Lehre r unterstützen, ihr Wissen und Können aktuell behalten zu können. In der Forschung sollen die dort gewonnenen Erkenntnisse zurück an die Basis fliessen. Wir möchten für die Lehrpersonen ein verlässlicher Partner sein, der sie im Alltag unterstützt. Wie unterscheidet sich die heutige Pädagogische Hochschule von früher? Früher bildete man Lehrpersonen für eine bestimmte Stufe aus, also beispielsweise für die Vorschulstufe, die Primarstufe oder die Sekundarstufe I. Das hat sich verändert. Heute müssen die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer über alle Stufen Bescheid wissen. Deshalb schafft das erste Ausbildungsjahr hier einen Überblick. Früher füllte man den Rucksack mit konkreten methodischen und didaktischen Kompetenzen. Heute erarbeiten sich angehende Lehrpersonen auch allgemeine berufliche Kompetenzen. Die Ausbildung ist mit dem Diplom nicht abgeschlossen. Weiterbildung und ein lebenslanges Lernen werden immer wichtiger. Welche Entwicklungen zeichnen sich im Bereich der Aus- und Weiterbildung ab? Mit der Umsetzung des neuen Volksschulgesetzes wurde eine Strukturreform geschaffen, nämlich die geleiteten Schulen. Damit stellen sich ganz neue Ansprüche an die Lehrpersonen. Sie müssen nun gemeinsam die Verantwortung für ein ganzes Schulhaus übernehmen und zusammen mit der Schulleitung eine Schulentwicklung durchmachen. Deshalb absolvieren heute ganze Teams eine Weiter- Auch eine Baustelle: Container der Pädagogischen Hochschule an der Rämistrasse in Zürich. Bild: Roland Schaller 8 ZLV-Magazin 1/08

9 NEWS +POLITIK verlässlicherpartner sein» bildung, was im Übrigen ganz gut funktioniert. Früher waren Lehrer Einzelkämpfer. Heute hat das Team einen viel höheren Stellenwert. Das ist für manche nicht immer einfach. Welche neuen Anforderungen werden von der modernen Gesellschaft an die Ausbildung der Lehrpersonen gestellt? Das Wissen, das eine Lehrperson in die Schule mitbringt, muss in immer kürzerer Zeit überprüft und erweitert werden. Dazu kommt das Erlernen von neuen Kulturtechniken, zum Beispiel der Umgang mit den Medien der Jugendlichen. Eine Lehrerin oder ein Lehrer muss heute einfach wissen, wie ein Handy oder ein I-Pod funktioniert. Und noch ein letzter Punkt: Es werden immer mehr Ansprüche nach neuen Inhalten an die Schule gestellt, beispielsweise der Umgang mit Gewalt, Gewaltprävention, Sexualerziehung oder das Fördern von Naturwissenschaften und Technik. Das sind anspruchsvolle Entwicklungen. Schliesslich können die Lehrkräfte nicht immer mehr Inhalte in die Lektionen packen. Bald droht wieder ein Lehrerinnenund Lehrermangel. Wie schätzen Sie das ein? Auch bei uns ist die Zahl der Studienanfänger im vergangenen Jahr rückläufig gewesen. Der Effekt ist nicht neu. Wenn es der Wirtschaft gut geht, wollen weniger Leute den Lehrberuf erlernen. Wenn es der Wirtschaft schlecht geht, steigen die Studierendenzahlen wieder. Gegen den Lehrermangel können wir wenig tun. Wenn wir jetzt die Werbetrommel kräftig rühren, dann geht es im Minimum drei Jahre, bis die zusätzlichen Lehrkräfte auf dem Markt sind. Früher gab es doch in solchen Fällen «Schnellbleichen» für Quereinsteiger. Der Lehrberuf ist so komplex geworden, dass wir solche Massnahmen nicht mehr vertreten können. Welche Auswirkungen hat die Beschränkung auf fünf respektive sieben Fächer in der Ausbildung? Diese Beschränkung bringt Vor- und Nachteile. Die Vorteile sehe ich in der Qualität. Angehende Lehrerinnen und Lehrer können heute diejenigen Fächer abwählen, zu denen sie wenig Affinitäten haben. Im konkreten Beruf gab es das im Übrigen schon seit jeher.wenn ein Lehrer nicht gerne turnt, dann tauscht er dieses Fach mit einem anderen Lehrer ab und übernimmt dafür ein Fach, bei dem er besser ist. Keine Lehrerinnen und kein Lehrer ist in allen elf Fächern top. Natürlich gibt es nun amtierende Lehrpersonen, die sich darüber beklagen, dass die Jungen nicht alle Fächer beherrschen. Hier antworten wir: Macht es wie früher, tauscht die Fächer untereinander ab. Gibt es aufgrund dieser Reduktion nicht Fächer, die zu wenig gewählt werden? Es gibt Fächer, die heute in der Ausbildung wenig gewählt werden. Dies ist aber nicht das Resultat der Einschränkung der Lehrberechtigung auf 7 Fächer. Bei der Primarausbildung wählen im Schnitt nur 30 Prozent das Fach «Werken Textil» und nur 34 Prozent das Fach «Französisch». Bei der Sek Iwählen nur noch 3Prozent das Fach «Werken Textil» und nur 5Prozent das übrige Werken. Das ist schon recht dramatisch. Weshalb ist das so? Ich glaube, das Fach «Werken Textil» ist in der heutigen Form nicht mehr attraktiv. Hier besteht Reformbedarf. Und beim Fach «Französisch» glauben die angehenden Lehrerinnen und Lehrer wohl, dass ihre Berufsperspektiven schlechter sind als mit Englisch. Doch das kann und wird sich auch schnell wieder ändern. Der ZLV fordert für alle Stufen einen Masterabschluss. Wiestehen Sie dazu? Wenn wir uns international umschauen, dann ist klar, dass ein Masterabschluss bei allen Ausbildungen sinnvoll wäre. Die Erziehungsdirektoren haben aber beschlossen, dass es bei der Primar- und bei der Vorschule nur Bachelor geben soll. Dahinter steht eine Finanzierungsfrage. Die Kantone befürchten, dass die Ausbildung mit einem möglichen Master teurer wird. Könnte Zürich hier den Alleingang wagen? Nein, da würde der Kanton ziemlich einsam dastehen. Zudem ist es auch für Zürich eine Frage des Geldes. Ich persönlich stehe aber hinter der Forderung des ZLV nach Masterabschlüssen. Im internationalen Vergleich ist es nötig und es würde vor allem den Lehrberuf deutlich aufwerten. Walter Bircher Interview: Roland Schaller Am 1. September 2007 trat Walter Bircher die Nachfolge von Walter Furrer als Rektor der Pädagogischen Hochschule Zürich an. Davor amtete er als Prorektor Ausbildung der PHZH. Der gelernte Lehrer mit diversen Weiterbildungen ist 56 Jahre alt. ZLV-Magazin 1/08 9

10 NEWS+POLITIK InitiativeKlassengrösse EinGegenvorschlagmit Biss Die GL des ZLV befürwortet den Gegenvorschlag zur Initiative Klassengrösse. Mit der Motion Klassengrössenbremse und dem geplanten Gestaltungspool werden wesentliche Anliegen der Lehrkräfte erfüllt. Die Klassengrösse ist und bleibt ein zentrales Thema des ZLV. Kaum etwas prägt den Alltag der Lehrpersonen so wie die Klasse. Im Rahmen von San04 wurden die Grössen der Klassen erhöht, durchschnittlich um eine/n Schüler/in. Das wäre eigentlich nicht der Rede wert. Wenn nicht die Klassen mit 25 Kindern und mehr signifikant zugenommen hätten. Mit einer breiten Allianz von Behörden über Schulleitungen bis zu den Lehrerorganisationen wurde mittels einer erfolgreich lancierten Initiative die Erhöhung der Klassengrössen bekämpft mit grossem Erfolg auf verschiedenen Ebenen. Gegenvorschlag gutgeheissen Der Kantonsrat hiess einen Gegenvorschlag gut und eine Motion Klassengrössenbremse wurde am von der Regierung entgegengenommen. Mittlerweile hat die Bildungsdirektion gerechnet und festgestellt, dass die Differenz zwischen Initiative und Gegenvorschlag 21 VZE auf den ganzen Kanton ausmacht. Der Grund liegt darin, dass mit der Einführung des neuen Volksschulgesetzes der Text der Initiative, welcher auf dem alten Gesetz basiert, einen festen Richtwert im Gesetz vorschreiben möchte, durch das neue Gesetz überholt wurde. Ein grosser Vorteil des Gegenvorschlages ist, dass er auf dem neuen Gesetz beruht. Die Motion Klassengrössenbremse soll verhindern, dass mit Klassen von 25 und mehr begonnen werden kann. An der Delegiertenversammlung des ZLV unterstützten die Mitglieder in einer Konsultativabstimmung die Absicht, die Initiative zur Abstimmung zu bringen. Die Geschäftsleitung hatte damals keine Kenntnis der konkreten Zahlen, die Motion Klassengrössenbremse lag noch nicht vor. Aus zeitlichen Gründen konnten die neuen Fakten nicht diskutiert werden. An der Abstimmung über den Rückzug hat sich der ZLVdaher der Stimme enthalten. Klassengrösse bleibt ein Thema In naher Zukunft wird der ZLV sich wieder mit den Klassengrössen beschäftigen. Zum einen will er eine Änderung der zu offen formulierten Abschnitte zu grossen Klassen in der LPVO. Der ZLVwird auch die Umsetzung der sonderpädagogischen Massnahmen kritisch begleiten, vor allem da bekannt ist, dass nicht alle Schüler/innen sich gleichermassen integrieren lassen. Ein Schüler kann viel Kraft, Energie und Zeit rauben, so viel, dass die anderen Schüler/-innen zu kurz kommen. Die GL ist der Überzeugung, dass mit dem Gegenvorschlag, der Klassengrössenbremse und dem geplanten Gestaltungspool den Lehrpersonen besser gedient ist als mit einem Abstimmungskampf mit dem bestmöglichen Ergebnis, 21 VZE mehr zu bekommen. Lilo Lätzsch Mehr Lohn für Lehrerinnen und Lehrer EinTeilerfolg fürden ZLV Wie alle anderen Angestellten im Kanton Zürich erhalten auch die Lehrerinnen und Lehrer 2008 mehr Lohn: einen Stufenaufstieg und den Teuerungsausgleich. Dennoch bleiben viele Volksschullehrpersonen benachteiligt. Aufgrund des speziellen Stufensystems erhalten sie nur halb so viel wie die übrigen kantonalen Angestellten. «Ich bin mit der aktuellen Lösung nur halb zufrieden», kommentiert Lilo Lätzsch, Präsidentin des Zürcher Lehrerinnen- und Lehrerverbandes ZLV, die Lohnerhöhungen für ihre Leute. Als positiv verbucht sie, dass es nach langen Jahren der Stagnation bei entsprechender Qualifikation endlich wieder einmal einen Stufenaufstieg sowie den Teuerungsausgleich für alle Lehrpersonen gibt. Als Folge der hartnäckigen Interventionen des ZLV erhält über ein Viertel der Lehrpersonen sogar zwei Stufenaufstiege. «Das ist nicht übertrieben, denn nur so können die Lehrerinnen und Lehrer mit den übrigen Angestellten gleichziehen», sagt Lilo Lätzsch. Auf der negativen Seite steht die Tatsache, dass viele Lehrkräfte gegenüber den anderen kantonalen Angestellten benachteiligt bleiben. Aufgrund des speziellen Systems ist ein Stufenaufstieg für Lehrerinnen und Lehrer nur etwa halb so gross wie bei den übrigen Angestellten. Der Durchschnitts- Klassenfotos Foto lohn einer Lehrperson ist trotz leicht gestiegenem Altersdurchschnitt seit 2004 denn auch kontinuierlich am sinken. Und nach wie vor bleiben seither 7,4 Prozent der Teuerung nicht ausgeglichen. «Nur mit einer gerechten Perspektive beim Lohn können wir junge Menschen für den Lehrberuf gewinnen und die bald drohende Lücke abwenden», ist Lilo Lätzsch überzeugt. Der ZLVbleibt am Ball. Bruno Knuchel Tössstrasse Rorbas Wenn Sie mit mir sprechen wollen Medienmitteilung ZLV 10 ZLV-Magazin 1/08

11 NEWS +POLITIK Standesregel Nr.1:Erfüllung des Bildungsauftrages «Die Lehrperson sorgt für eine ausgewogene Förderung der Lernenden zur Sachkompetenz, Selbstverantwortung und Gemeinschaftsfähigkeit gemäss den Bildungsansprüchen des Lehrplans.» Also lautet ein Beschluss: Dass der Mensch was lernen muss. Nicht allein das Abc Bringt den Menschen in die Höh, Nicht allein im Schreiben, Lesen Übt sich ein vernünftig Wesen; Nicht allein in Rechnungssachen Soll der Mensch sich Mühe machen; Sondern auch der Weisheit Lehren Muss man mit Vergnügen hören. Wilhelm Busch, vierter Streich Die Lehrpersonen als Fachleute für das Lernen haben also in erster Linie einen Bildungsauftrag, keinen Erziehungsauftrag. Wenn denn diese Wesen nicht so vernünftig sind, dass sie die Weisheiten mit Vergnügen hören wollen, sind möglicherweise andere Massnahmen angesagt: Einbezug der Erziehungsberechtigten in ihre Verantwortung, Beizug von weiteren Fachpersonen, wie zum Beispiel Schulsozialarbeiter/innen. Und gespannt wartet man auf den neuen Deutschschweizer Lehrplan, der eine grosse Auswirkung auf die Schule haben wird. Die Standesregel 1wird ihre Gültigkeit behalten. In loser Folge stellt Lilo Lätzsch die Standesregeln für den Lehrberuf vor und macht sich dazu ihre Gedanken. Erfolgreiches Lernen für alle! Informations- und Vermittlungstelefon für alle Anliegen von Schulen und Schulgemeinden in den Bereichen Team-, Organisations- und Unterrichtsentwicklung Pädagogische Hochschule Zürich Beratung und Schulentwicklung Birchstrasse Zürich und Schulentwicklung Davis Lernstrategien in der Schule: -erhöhen Aufmerksamkeit und Leistungen aller Kinder -reduzieren die Notwendigkeit von Sondermassnahmen -reduzieren den Stress von Lehrer und Schüler Davis Beratung Ein Talent verursacht Legasthenie, Dyskalkulie, Aufmerksamkeitsprobleme. Beratung für Kinder und Erwachsene Präsentationen: Davis Lernstrategien Davis Beratung Workshop für Lehrer, 2Tage. Nächster Workshop, Raum Zürich, 5./6. April 2008 oder in Ihrem Schulhaus. Kosten: Fr Heidi Gander-Belz Tel ZLV-Magazin 1/08 11

12 NEWS+POLITIK Kommentar ZurWeiterentwicklung dersekundarstufe Erwartungsgemäss bezogen mit der Lancierung der Diskussion um die Sekundarstufe einige Lehrpersonen die Gräben und bereiten sich nun auf einen Abwehrkampf vor. Vor lauter Pulverdampf besteht die Gefahr, dass das Wesentliche dabei vergessen geht. Das Wesentliche ist übrigens nicht die künftige Struktur der Sekundarschule, denn dies ist genügend belegt: Nicht die Struktur ist das Entscheidende, sondern die Qualität des Unterrichts. Und letztere ist auch in den Sekundarschulen des Kantons Zürich gut. Diesen Schluss lassen erste Blicke auf die aktuelle PISA-Studie bereits zu. Dennoch gibt es einige Probleme zu bewältigen, auch dies zeigt die PISA-Studie. 20 Prozent verfehlen Lernziele Es gelingt der Volksschule im Kanton Zürich nicht, die Startnachteile zu mildern ganz im Gegensatz beispielsweise zu Finnland. Rund 20 Prozent der 6. Klässler/-innen erreichen das Lernziel nicht. Eine Tatsache, die kaum beachtet wird. Eine politische Diskussion wurde darüber bis dato kaum geführt. Die Organisation des Projektes Sekundarschule durch die Bildungsdirektion ermöglicht nun aber eine solche Diskussion. Möglicherweise steht am Ende des Prozesses die Abschaffung der Sekundarschule C. Schüler/-innen mit Lernschwierigkeiten hingegen wird es nach wie vor geben. Das Projekt gibt engagierten Lehrpersonen, die mit Erfolg auf der Sekundarstufe unterrichten, die Möglichkeit, jetzt Forderungen zur Verbesserung der Qualität einzubringen. Der ZLVhat daher unter der Leitung des LZS eine Projektgruppe installiert. Beispielsweise Kompetenz in Deutsch Dabei wird es auch um Forderungen «über die Schule hinaus» gehen. Beispielsweise ist die Kompetenz in Deutsch ein sehr wichtiger Faktor. Reichen die DaZ-Stunden aus, um das Ziel zu erreichen? Oder muss auch die fremdsprachige Familie gewisse Integrationsleistungen erbringen? Konkret: Kann man längerfristig in der Schweiz leben, ohne der Sprache mächtig zu sein? Sollen wichtige Mitteilungen in ein Dutzend Sprachen übersetzt werden oder müssen andere Instrumente geschaffen werden? Ein anderes Beispiel ist die Berufswahl. Der Berufswahlunterricht in der Schule ist wichtig (übrigens kein eigenständiges Fach!), kann aber die individuelle Beratung nicht ersetzen. Gerade Schüler/-innen mit weniger erfolgreichen Schullaufbahnen nehmen aber die Berufsberatung häufiger nicht in Anspruch. Gerade für diese Jugendlichen wäre eine Begleitung sehr sinnvoll. Die Sekundarschule braucht Rahmenbedingungen, damit sie ihren Bildungsauftrag künftig noch besser erfüllen kann. Der ZLVwird diese formulieren. Lilo Lätzsch Fachstelle fürschulbeurteilung Seit fast zwei Jahren werden die Schulen von der Fachstelle für Schulbeurteilung evaluiert. In diesem Zusammenhang ist die Frage aufgetaucht, inwiefern die Arbeit der Schulbehörden in den Bericht einfliesst. Diese und weitere wichtige Fragen im Zusammenhang mit der externen Schulevaluation findet man unter: fsb/de/fragen Hier ein Auszug der Antwort: Eine Beurteilung der Arbeit der Schulpflege durch die kantonale Fachstelle für Schulbeurteilung wäre auch aus politischen Gründen nicht zulässig. Sie käme einem Eingriff in die Souveränität der Schulgemeinde gleich. Die Schulpflege ist eine durch das Volk gewählte Behörde. Die Stimmberechtigten bestimmen durch die demokratische Wahl, wem sie das Vertrauen für die Führung und Beaufsichtigung ihrer Schulen aussprechen beziehungsweise entziehen. Für Interessierte die Antwort im Wortlaut: Werden die Schulbehörden auch beurteilt? Nein: Die kommunalen Schulbehörden sind nicht Gegenstand der externen Schulevaluation durch die Fachstelle für Schulbeurteilung. Gemäss Volksschulgesetz besteht der Auftrag der Fachstelle für Schulbeurteilung darin, die Schulen im Kanton Zürich zu beurteilen. Gemeint sind damit die von den lokalen Schulbehörden definierten einzelnen Schuleinheiten. Der inhaltliche Referenzrahmen, nach dem die Schulen beurteilt werden (siehe Handbuch Schulqualität), umschreibt Prozessqualitäten auf der Ebene der Schule und des Unterrichts. Die strategische Führung durch die kommunale Schulpflege ist in diesem Beurteilungsrahmen nicht enthalten. Eine Beurteilung der Arbeit der Schulpflege durch die kantonale Fachstelle für Schulbeurteilung wäre auch aus politischen Gründen nicht zulässig. Sie käme einem Eingriff in die Souveränität der Schulgemeinde gleich. Die Schulpflege ist eine durch das Volk gewählte Behörde. Die Stimmberechtigten bestimmen durch die demokratische Wahl, wem sie das Vertrauen für die Führung und Beaufsichtigung ihrer Schulen aussprechen beziehungsweise entziehen. Es gibt in diesem Referenzrahmen aber Qualitätsbereiche so vor allem die Themen «Schulführung» und «Pflege der Aussenkontakte» die wichtige Schnittstellen zur Tätigkeit der Schulbehörden aufweisen. Eine differenzierte und vertiefte Beurteilung der Schulqualität in diesen Themenbereichen ist nicht möglich, ohne auch die damit zusammenhängende Tätigkeit der Schulbehörden mit einzubeziehen. So gesehen liefern die Evaluationsergebnisse für die Schulbehörden auch Anhaltspunkte für die Überprüfung der eigenen Arbeit. 12 ZLV-Magazin 1/08

13 Vier Fragen an YvonneFeri «Der Verband leistet sehr gute Arbeit» Die neue Geschäftsführerin des ZLV ist seit gut 100 Tagen im Amt. Bereits setzt sie erste Schwerpunkte. Yvonne Feri, welches war Ihr bisher lustigstes Erlebnis? Spontan kommt mir die Geschichte mit den Bildern auf der Geschäftsstelle in den Sinn. Im Büro der Präsidentin und mir hängt in meiner Sichtlinie ein Bild, welches mir nicht gefällt. Wir wissen ja, Kunst hat verschiedene Geschmäcker. André Bernhard hat sich bemüht, uns eine Auswahl anderer Bilder zu unterbreiten. Leider war darunter ebenfalls keines, welches uns wirklich anspricht. Ich hoffe, wir können diesen Umstand im neuen Jahr beheben und freue mich auf schönere Aussichten. Welche Erfahrungen haben Sie in den ersten 100 Tagen ZLVgemacht? Vorausschicken möchte ich, dass ich mich im Team sehr wohl fühle und mir die Arbeit gut gefällt. Ich musste feststellen, dass es viele organisatorische und strukturelle Schwierigkeiten vor allem im Zusammenhang mit den Mitgliederorganisationen bestehen. Die Abläufe sind kompliziert, die vielen Abkürzungen erschweren mir die Übersicht. Viele der Geschäfte der 10 Mitgliederorganisationen und der vielen Arbeits- und Begleitgruppen laufen über meinen Tisch. Dazu kommen die Aufgaben der Geschäftsleitung und der Geschäftsstelle. Da braucht es Verständnis von allen Seiten, dass nicht alles sofort und innert kurzer Zeit erledigt werden kann. Welche konkreten nächsten Schritte planen Sie? Ich habe an der letzten Sitzung des Verbandsrates einige Aufträge gefasst und es gilt nun, diese anzugehen. Die sind im Bereich der Statutenüberarbeitung und den Strukturen der Mitgliederorganisationen zu finden. Was macht der Verband Ihrer Meinung nach ausgezeichnet und wo muss er noch zulegen? Freut sich über ein schönes Bild im Büro: ZLV-Geschäftsführerin Yvonne Feri. Der Verband, respektive seine aktiven Mitglieder, leistet sehr gute Arbeit, schreibt anspruchsvolle Papiere und Positionen. Die personellen Kapazitäten lassen das breite Spektrum der Themen jedoch nicht zu. Es gibt daher zwei Varianten: Entweder muss sich der Verband auf einige Themen beschränken oder er muss wachsen. Einerseits muss die Mitgliederzahl steigen, dadurch könnten wir die Geschäftsstelle ausbauen, und anderseits müssen mehr Mitglieder aktiv werden. Interview: Roland Schaller Pädagogische Hochschule Zürich Weiterbildungskurse, Birchstrasse Zürich Qualifiziere dich für die kurse.phzh.ch Zukunft ZLV-Magazin 1/08 13

14 NEWS+POLITIK Serie «Freie Schulwahl» FreieSchulwahl verhindert fairestartchancen Wer für die freie Wahl der Schule wirbt, führt gerne Finnland und Schweden als leuchtende Beispiele an. Dabei zeigen gerade die beiden skandinavischen Länder, dass die freie Wahl der Schule für die Qualität der Bildung nicht entscheidend ist. Je nach geografischer Gegebenheit führt sie vielmehr zu ungleichen Startchancen und nicht zu besseren Leistungen der Schülerinnen und Schüler. Ob sinnvoll oder nicht, die skandinavischen Länder werden gerne als erfolgreiche Beispiele für die freie Schulwahl angeführt. Seit Beginn der Pisa-Studien wissen wir, dass Finnland die schulische Benchmark setzt. Auf die freie Schulwahl ist die Leaderrolle aber kaum zurückzuführen, dafür ist ihr Einfluss in Finnland zu klein. Denn die Geografie und Bevölkerungsstruktur führt dazu, dass es trotz Wahlfreiheit keine Schulen gibt, die von bestimmten Schichten dominiert werden. Finnland: Schulwechsel zu aufwändig In Finnland schrecken die Eltern in aller Regel davor zurück, ihre Kinder in eine andere Schule als in die Nächstgelegene zu schicken. Der Aufwand dafür wäre schlicht zu gross, der Schaden grösser als der Nutzen. Wenn die nächstgelegene Schule 20 Kilometer entfernt liegt und die übernächste 100 Kilometer, besteht kaum Wahlfreiheit. Ein Wechsel drängt sich für die Eltern in Finnland zudem auch kaum auf. Hier sind nicht nur einzelne Schulen in bestimmten Regionen qualitativ hochstehend, sondern nahezu alle. Egal ob sie nun in der Mitte des Landes oder nahe der russischen Grenze liegen. Der Erfolg der Finnen ist vor allem mit deren aussergewöhnlich hohem Bildungs- Engagement zu erklären. Die Basis für den Erfolg bilden die im Verhältnis zur wirtschaftlichen Wertschöpfung weltweit höchsten Bildungsausgaben. Diese ist zwar in der Schweiz ebenfalls gelegt schliesslich bewegen wir uns bei den Bildungsausgaben weltweit ebenfalls in der Spitzengruppe. Der entscheidende Unterschied zu Finnland ist allerdings, dass dort die leistungsschwachen Schülerinnen und Schüler nicht abgehängt werden. Nirgendwo sonst ist das Engagement für den Einzelnen so gross wie in Finnland. Mit spezifischer Förderung, vom Nachhilfeunterricht bis hin zur psychologischen Betreuung, wird versucht, jedem Kind das Rüstzeug für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben mitzugeben. Im Unterschied zu uns verabschieden die Finnen die Leistungsschwachen nicht in gesonderte Klassen, sondern integrieren sie in die Gesamtschulen. Weil in Finnland gut 10 Prozent der Schülerinnen und Schüler keinen Abschluss schafft, der zum Studium berechtigt, wird bereits heftig über Probleme der Schulen und mögliche Lösungen debattiert. Bei uns beginnt diese Diskussion erst jetzt, obwohl etwa im Kanton Zürich doppelt so viele Schülerinnen und Schüler das Lernziel verfehlen. Wohlgemerkt lautet bei uns das Lernziel für die Leistungsschwachen nicht die Zulassung zum Studium, sondern die Befähigung, eine Berufslehreanzutreten. ImGegensatzzurSchweiz herrscht in Finnland auf höchster politischer Ebene die Meinung vor, dass das Land es sich leisten muss, jedes Kind über das Leistungsminimum zu bekommen. Schweden: Ungleiche Chancen In Schweden wirkt sich die freie Schulwahl deutlich stärker aus als in Finnland. Die Wege sind hier kürzer, die Option «Schule wechseln» ist deshalb real. Von dieser Möglichkeit machen tatsächlich viele Eltern Gebrauch. Heute sind es bereits 40 Prozent der Kinder, die privat geschult werden mit entsprechenden Konsequenzen. Schwedische Studien belegen, dass die Gleichheit der Chancen seit Einführung der freien Schulwahl deutlich abgenommen hat. Dieser Befund kommt nicht überraschend, denn von der freien Schulwahl profitieren insbesondere die wohlhabenden und bildungsnahen Schichten. Nur sie können es sich leisten, die hohen Transportkosten zu zahlen. Für jedes Kind erhalten die Eltern Bildungsgutscheine, die sie wahlweise an einer privaten oder an einer öffentlichen Schule einlösen können. Allerdings gibt es immer mehr Eltern, die die Gutscheine verfallen lassen und ihre Kinder in privaten Schulen platzieren, die nicht vom Staat unterstützt werden. Ein gutes Zeichen für die Qualität der Schulen, weder für die öffentlichen noch für die privaten, ist dies wahrlich nicht. Es kann deshalb nicht erstaunen, dass Schweden im neusten PISA- Ranking einen Platz unter ferner liefen belegt und deutlich hinter der Schweiz platziert ist. Ähnlich wie die Schweiz kämpft Schweden damit, fremdsprachige Kinder auf ein Niveau zu heben, das ihnen gute Berufschancen bringt. Dieses Problem scheint sich im Land des ehemaligen Musterschülers Schweden in den letzten Jahren stark akzentuiert zu haben. Chancengerechtigkeit sieht anders aus. Es steht zu vermuten, dass die freie Schulwahl einen nicht unwesentlichen Beitrag zu dieser Entwicklung beitrug. Die freie Schulwahl zeitigt nicht überall die gleichen Konsequenzen. In Finnland hatte das Modell insbesondere wegen der geringen Siedlungsdichte kaum Auswirkungen: Die Wahlfreiheit ist faktisch gar nicht möglich. In Schweden allerdings führte sie zu einer verstärkten Segregation der verschiedenen Bildungsschichten mit dem Resultat, dass ganze Bevölkerungsschichten abgehängt wurden. Matthias Müller, Leiter Kommunikation ZLV Serie «Freie Schulwahl» Der Verein «Schule und Elternhaus» will die freie Schulwahl im Kanton Zürich einführen. Im Frühling will der Verein eine Initiative lancieren und mit der Unterschriftensammlung beginnen. Das ZLV-Magazin beleuchtet in einer Reihe von Beiträgen das Thema «Freie Schulwahl». Den Auftakt macht ein Überblick zu den beiden Beispielen Finnland und Schweden. 14 ZLV-Magazin 1/08

15 RATGEBER RECHT Neue Rubrik Der Ratgeber Recht ist eine neue Rubrik in diesem Heft. Diese Antworten stammen vom Rechtsdienst des Volksschulamtes. Er gibt Auskunft auf Fragen von allgemeinem Interesse. Der Ratgeber Recht wird von nun an in jedem Heft zu lesen sein. Frage 1 Müssen Lehrpersonen im Rahmen von Weiterbildungen (z.b. Q-Tagen) eine Übernachtung, ein Wellnessprogramm oder Ähnliches aus der eigenen Tasche bezahlen? Antwort Weiterbildung gehört zum Berufsauftrag der Lehrerinnen und Lehrer. Dabei entscheiden gemäss der heutigen Rechtslage die Lehrpersonen selber,welche Form von Weiterbildung sie wählen. Daneben gibt es zwei Formen von obligatorischer Weiterbildung: Gemäss 21des Gesetzes über die Pädagogische Hochschule kann der Bildungsrat obligatorische Weiterbildungsveranstaltungen beschliessen. Dabei geht es um Lehrpersonen einer bestimmten Stufe oder Lehrpersonen, die ein spezielles Fach erteilen. Typische Beispiele sind Einführungsveranstaltungen bei Lehrplanänderungen oder bei neuen Lehrmitteln. Auf Gemeindeebene können die Schulpflege oder die Schulleitung einzelne Veranstaltungen für obligatorisch erklären, sogenannte gemeindeeigene oder schulinterne Weiterbildungen. Grundsätzlich sollte es jedem Arbeitnehmer und jeder Arbeitnehmerin möglich sein, den Beruf auszuüben, ohne dass spezielle Kosten entstehen. Selbstverständlich fallen der Arbeitsweg oder die Verpflegung nicht darunter. 20der Lehrerpersonalverordnung hält fest, dass die Bildungsdirektion besondere Auslagen im Zusammenhang mit obligatorischen Weiterbildungsveranstaltungen ganz oder teilweise vergüten kann. Diese Abgeltung kann auch pauschal erfolgen. Wenn gemeindeeigene Veranstaltungen für obligatorisch erklärt werden, gilt die Verpflichtung zur Übernahme der Kosten für die Gemeinde. Die Regelung, dass für die betroffene Lehrperson keine Kosten entstehen sollen, gilt insbesondere auch für das «Rahmenprogramm». So besteht kein zwingender Grund, Q-Tage auswärts zu organisieren oder mit einem Wellnessprogramm anzureichern. Machen dies die Schulleitung oder die Schulpflege trotzdem, müssen diese Kosten von der Gemeinde übernommen werden. Anders ist die Rechtslage, wenn bei obligatorischen Veranstaltungen ein freiwilliges Rahmenprogramm angeboten wird, z.b. indem man eine Fortbildungsveranstaltung mit einem Ausflug kombiniert oder mit einem gemeinsamen Nachtessen abschliesst, das aber nicht mehr zum obligatorischen Teil gehört. Da gilt keine Verpflichtung für die Gemeinde, die entsprechenden Kosten zu übernehmen. Frage 2 Wie müssen Daten von Zeugnissen aufbewahrt werden? Antwort Gemäss 11 des Zeugnisreglements werden die Zeugnisnoten archiviert. Mit dieser Bestimmung soll gewährleistet sein, dass Zeugnisse, die verloren gingen oder zerstört wurden, wieder rekonstruiert werden können. Die Verpflichtung zur Archivierung liegt bei der Gemeinde. Mit der Absenzenliste müssen auch die Zeugnisnoten aufbewahrt werden. Dies geschieht im Archiv der Schulpflege. Für die Lehrpersonen gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, dieser Verpflichtung nachzukommen: Es wird eine Liste erstellt, in der sämtliche Noten der Schülerinnen und Schüler eingetragen werden. Viele Lehrpersonen führen sowieso eine solche Dokumentation, es ist dann also kein besonderer Aufwand damit verbunden. Die Lehrperson macht von jeder Zeugnisseite zwei Ausdrücke oder erstellt eine Kopie. Diese Blätter werden in die Absenzenliste gelegt. Bei beiden Varianten ist es der Schulpflege oder der Schulverwaltung möglich, Zeugnisse zu rekonstruieren und Abschriften zu erstellen. Mit der Ablieferung der Noten an die Schulpflege oder die Schulverwaltung hat die Lehrperson ihre Pflicht bezüglich Aufbewahrung der Noten erfüllt und kann ihrerseits die Daten löschen oder vernichten. ZLV-Magazin 1/08 15

16 PLATTFORM Ausdem LCH Hilfefür Mitglieder in Not Der Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer (LCH) führt eine Solidaritätsund Ausbildungsstiftung, die es ermöglicht, Mitgliedern aus den Kantonalsektionen, Nachkommen verstorbener Mitglieder sowie den Kantonalsektionen selbst Unterstützungsbeiträge zu leisten. Die Statuten umschreiben in der Zielsetzung folgende Gründe, welche eine Unterstützungsleistung auslösen können: Soziale Notlage eines LCH Mitgliedes, Aus- und Weiterbildung für den Beruf der Lehrerin, des Lehrers, Ausserordentliche Aktionen des LCH und seiner Kantonalsektionen bezüglich gewerkschaftlicher, bildungspolitischer und rechtlicher Aufgaben. Die Gesuche müssen durch die Mitglieder an die einzelnen Kantonalsektionen gerichtet werden, welche eine Stellungnahme zu jedem Begehren abgeben. Oftmals verfügen die kantonalen Organisationen ebenfalls über eine ähnliche Hilfsorganisation, die in einzelnen Fällen Unterstützung leisten kann und dies auch wahrnimmt. Der Stiftungsrat hat die Möglichkeit, Gaben à fonds perdu oder rückzahlbare Darlehen zu sprechen. Diese Darlehen sind bis zum Abschluss von Studien zinsfrei und werden während der Rückzahlungsphase zum Zinssatz der Zürcher Kantonalbank (ZKB) verzinst. Die Rückzahlungsmodalitäten werden in der Regel bei Abschluss des Darlehensvertrages geregelt. Für die Stiftung ist es wichtig, dass die Gesuchstellenden entsprechende Sicherheiten vorweisen können. Dies können verschiedene Formen von Versicherungen oder ein Bürgschaftsvertrag sein. Pius Egli, Präsident des Stiftungsrates Auskünfte und Unterlagen sind erhältlich bei Zentralsekretariat LCH: Pius Egli: Lehrerinnen- undlehrerverein Zürich Neujahrswünsche Mannehme Man nehme 12 Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht. Es wird ein jeder Tageinzeln angerichtet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn und Humor. Man füge drei gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen Ironie und eine Prise Takt. Dann wird das Ganze sehr reichlich mit Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit einem Sträusschen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit! Johann Wolfgang von Goethe In diesem Sinne wünschen wir allen unseren Mitgliedern ein gelungenes Jahr Barbara Beusch-Kaufmann Lehrerinnen- undlehrerverein Winterthur Schulpolitik im Budget 2008 Der Winterthurer Gemeinderat (GGR) hat am 10. Dezember das Budget 2008 abgenommen. Es gab einige heftige Diskussionen um beantragte Kredite, ich picke hier nur die Kredite heraus, die für die Schule von Bedeutung sind. Bei der Fachstelle für besondere Klassen, der Stelle Fachleitung Deutsch als Zweitsprache und der Leitung Schulsportprojekte wurde je der Antrag gestellt, diese Stellen einzusparen und zu streichen. Der GGR hat jedoch diesen Stellen zugestimmt. Ferner wurde einer Aufstockung auf 36 Plätze in den Projekten Jump und Jumpina zugestimmt. In Jump und Jumpina werden Oberstufenschüler/innen, die den «Rank nicht mehr finden» oder suchtgefährdet sind, ein halbes Jahr sehr intensiv betreut. Hoch erfreut bin ich, dass wider Erwarten dem Kredit für 2 Laptops, 1 Drucker und 1 Scanner pro Handarbeitszimmer zugestimmt wurde (30 zu 23 Stimmen). Wir Lehrpersonen in Winterthur vertreten einen modernen Unterricht, d.h. auch für die Oberstufe muss ein modernes Computerkonzept erstellt werden und der Kindergarten (Vorschule mit Lehrplan) muss ebenfalls mit Computer ausgerüstet werden. Als Gemeinderätin werde ich mich, wenn nötig, dafür einsetzen. Dann kam noch ein kostenneutraler Antrag, d.h. eine Zielvorgabe, die lautet: «Die Anzahl gesunde Znüni ist auf mindestens 70 Prozent festzulegen.» Dieser Zielvorgabe haben alle Gemeinderätinnen und Gemeinderäte zugestimmt. Mich interessiert jetzt natürlich, wer dieser edlen Zielvorgabe zur Umsetzung verhilft. Darüber wurde nicht diskutiert, trotzdem: allen en Guete! Ruth Kleiber, Vorstand LVW, EVP-Gemeinderätin 16 ZLV-Magazin 1/08

17 PLATTFORM Lehrkräfte Zürcher Sekundarstufe FirstTakeOff Wirtschaft reicht Schulabgängerndie Hand Die privatwirtschaftlich getragene Stiftung «First Take Off» bietet Schulklassen der zweiten und dritten Oberstufe einen dreitägigen Lehrgang, der sie aus erster Hand mit den Anforderungen des Arbeitsmarktes vertraut macht. Nicht allen Schulabgänger/innen gelingt es, einen Ausbildungsplatz zu finden. So entsteht bei den Heranwachsenden der Eindruck, für den Einstieg ins Erwerbsleben nicht geeignet zu sein, die geforderten Voraussetzungen nicht mitzubringen und die eigene Leistungsfähigkeit von vornherein nicht unter Beweis stellen zu können. Das ist verhängnisvoll: Werinunserer Gesellschaft keine Aufgabe hat, verliert an Selbstwertgefühl und Lebenssinn und an Kaufkraft. Aus dem Nähkästchen plaudern Die Unternehmensberatung «Erni Associates» ist spezialisiert auf Verkauf und Marketing. Sie bietet auch Coachings, Seminare und Outplacements für den «Verkauf in eigener Sache» an. «Sich selbst richtig verkaufen zu können, ist heute und erst recht in Zukunft die vielleicht wichtigste Fähigkeit», meint Christoph Erni, Gründer des Unternehmens. «Wir haben schon viele erstklassig ausgebildete Berufsleute getroffen, die auf der Strecke blieben, weil sie sich nicht richtig verkaufen konnten. Auf der anderen Seite staunen wir immer wieder über erfolgreiche Karrieren von vermeintlichen Schulversagern, die aber einfach begriffen haben, was ihr Kunde wirklich will. Und der Kunde des Arbeitnehmers ist eben der Arbeitgeber.» Die nächste Generation der arbeitenden Bevölkerung sei in Gefahr, bestätigt auch Kurt Müntener, der Programmleiter von First Take Off: «Deshalb hat Erni die Stiftung gegründet. Er will sein Wissen über seriösen Verkauf den Jungen schon ganz am Anfang ihrer Karriere zugänglich machen. Wie die begeisterten Rückmeldungen der bisherigen Schulklassen zeigen, trifft dieses Angebot voll ins Schwarze.» Das Programm hat zum Ziel, dass die Heranwachsenden ihre Berufsziele an ihren Fähigkeiten ausrichten. Sie sollen verstehen, weshalb Betriebe das Sozialverhalten vieler Bewerber bemängeln. In praxisnahen Kursen schafft First Take Off Einsichten, die Schulabgängern als wichtige Orientierungshilfen für die Berufswahl dienen. Die künftigen Lehrlinge lernen eigene Defizite zu überwinden und konkrete Zukunftsentwürfe zu entwickeln. Sie lernen die Anforderungen der Wirtschaft und deren Spielregeln kennen. Und die jungen Menschen erfahren, wie sie ihre Stärken herausstellen und diese als individuelle Chance nutzen. Ziel des Programms ist es letztlich, die Ausbildungs- und Arbeitsmarktfähigkeit der Schulabgänger signifikant zu erhöhen. Mit Pilotschulen auf Erfolgskurs Seit dem Herbst 2005 hat Erni Associates den Lehrgang First Take Off entwickelt und in zahlreichen Pilotschulungen durchgeführt und laufend verfeinert. Heute steht ein bewährtes Programm zur Verfügung, das allen Schweizer Oberstufenschulen offen steht. Die Pilot-Teilnehmer äussern sich durchwegs sehr positiv über den Nutzen. Sehr viele davon haben nach zahlreichen früheren erfolglosen Versuchen nun Lehrstellen oder Schnupperlehrplätze gefunden. Per Schuljahresbeginn 2008/09 suchen wir je eine Sekundar-Lehrkraft phil. I und phil. II Teilpensum ab 50 %möglich Breit abgestützt und viel gerühmt Das Projekt wird unterstützt von der Zürcher Bildungsdirektion. Konstituiert als gemeinnützige Stiftung, die durch Sponsoren aus der Privatwirtschaft getragen wird, überwachen der Stiftungsrat sowie ein interdisziplinär zusammengesetzter Beirat die Aktivitäten. Das Programm ist für die Schulen kostenlos. Vonden teilnehmenden Schülern wird ein Beitrag von 20 Franken pro Kurstag erhoben. In mehreren Umfragen hätten die Eltern und die Schüler das als sehr fairen und richtig gewählten Beitrag eingeschätzt und gutgeheissen. Für Erni geht es nicht um die paar Franken, sondern vielmehr darum, dass die Schüler nicht nur passiv konsumieren. «Es geht letztlich um eine Investition in die Zukunft jedes Einzelnen. Und es freut mich sehr zu sehen, dass die Schüler fast alle das Maximum aus den drei Tagen herausholen. Damit lohnt sich unser Engagement vollauf!» Auch die jeweils mit ihren Klassen teilnehmenden Lehrer urteilen sehr positiv über die Inhalte. Es habe für jeden interessante und neue Aspekte dabei. Viele behandeln einzelne Themen auch nach dem Lehrgang in den Klassen weiter. Auf jeden Fall ergänze First Take Off komplementär alle anderen Anstrengungen der Schulen und Berufsberater. pd Weitere Infos Anfragen für Durchführungen (klassenweise) sind willkommen unter Sind Sie interessiert und verfügen Sie über ein entsprechendes Lehrerdiplom? Dann freuen wir uns über Ihre Bewerbung. Wir sind eine Nichtraucher-Schule. LernCenter, Tages-Sekundarschule und Schule für Ergänzungsunterricht, Zürich Asylstrasse 35, 8032 Zürich, oder telefonieren Sie uns unter: Tel , ZLV-Magazin 1/08 17

18 PLATTFORM Ausdem Vorstand Übertrittsverfahrengeklärt Vermutlichist Ihnen, liebe Mittelstufenlehrerin, lieber Mittelstufenlehrer, aufgefallen, dass der neue Leitfaden «Beurteilung und Schullaufbahnentscheide» für das Übertrittsprozedere zusätzlich zuden bis anhin üblichen Elterngesprächen ein weiteres generelles Gespräch erwähnt, das jeweils bis Ende Januar der 6. Klasse stattfinden soll. Der Kantonalvorstand, der mit einer derartigen Neuerung die zeitlichen Ressourcen der Lehrkräfte über die Massen belastet sieht, hat sich imvolksschulamt erkundigt und folgende Antwort dazu erhalten: «Erst im Ausnahmefall muss das Verfahren ausgeweitet werden, und es finden zusätzliche Gespräche statt.» In «Normalfällen» also wenn sich Eltern und Lehrpersonen über die künftige Schulkarriere einig sind könne die Unterzeichnung des relevanten Dokuments (Zuteilungsantrag 1) auch ineinem formalisierten Verfahren erfolgen, ohne dass ein zusätzliches Elterngespräch notwendig ist. Der Vorstand der ZKM ist mit diesem Bescheid zufrieden und begrüsst, dass das VSA vorhat, bei einer Neuauflage von betroffenen Broschüren die relevanten Textstellen zu überprüfen und allenfalls anzupassen. Für den Vorstand: Werner Heiniger Lerneffekt Werverursachtden Lärm in derschule? Lärm ist eine Form der Umweltbelastung. An Schulen trägt er als Störfaktor grosse Bedeutung. Eine wichtige Rolle spielt dabei die räumliche Situation. Jeder, der mal zur Schule ging, weiss, wie nicht nur Lehrer unter dem Lärm in Klassen leiden, sondern auch viele Schüler. Eine Studie des Instituts für Interdisziplinäre Schulforschung in Bremen (ISF) hat jetzt herausgefunden, dass Lärm der Hauptstörfaktor im Unterricht ist. 80 Prozent von 1200 befragten Pädagogen gaben an, erheblich unter Krach im Klassenraum zu leiden. Als Ursache nannten sie das zunehmend schwieriger werdende Schülerverhalten, das von erzieherischen Defiziten in Familie und Nachbarschaft, durch Medieneinflüsse, durch falsche Ernährung und allgemein durch das Phänomen «veränderte Kindheit» gespeist werde. Für einmal ganz ungezwungen: Jules Fickler, Kurt Willi und Harry Huwyler (v. l., mit Partnerinnen) an der heimatkundlichen Führung mit Kantonsrat Thomas Ziegler in Elgg. (Bild: Werner Heiniger) Architektur und Mobiliar als Verstärker Falsch, sagt das ISF. Schuld seien nicht die Schulkinder, sondern die Architekten und die Schulträger, die mit Sparzwängen beispielsweise «unkindgemässes» Gestühl in «lernhindernden» Räumlichkeiten zur Verfügung stellten. Die Fussböden und die darauf stehenden Stuhlbeine aus Metall oder Holz, die rechteckigen Zimmer und Tische schaffen ein höchst störanfälliges Lehr-und Lernklima. Sie zwingen die Schüler mit Bewegungs- und Sauerstoffmangel, mit zu kleinen Schulstuben, zu hohen Schülerzahlen sowie dem Mangel an Lernnischen und Ausweichräumlichkeiten zu einem unnötig hohen Geräuschpegel. Allerdings tragen auch die Lehrkräfte Schuld, denn sie fordern offensichtlich kein Entfernen von Wänden und nicht die nötige Ausrüstung der Böden mit schallmindernden Teppichen ein. Sie schaffen es überdies nicht, mittels Wand-Durchbruch zwei Räume für ihre Klasse zu organisieren und halten am lehrerzentrierten Frontalunterricht fest. Dabei ist die Phonstärke im Raum bei Partner- und Gruppenarbeit mehr als 13 Dezibel niedriger als bei frontaler Lehrweise. 18 ZLV-Magazin 1/08

19 PLATTFORM Fazit: leiser sprechen Weiter kommt noch zweierlei erschwerend dazu: Erstens erschöpfen Lehrpersonen sich selbst und ihre Schüler dadurch, dass sie in der vorhandenen Architektur zu laut sprechen, was ihrer Stimme schadet und die Schüler zum ständig Lauterwerden animiert, und zweitens ist die Herzfrequenz bei der heute üblichen Schularchitektur zehn Schläge pro Minute höher als in schallsanierten Räumlichkeiten. Die meisten Lehrer/innen gewöhnen sich im Übrigen nach rund drei Berufsjahren an ein für ihre Körper und das Ohr der Schülerschaft zu lautes Sprechen, und zwar eben infolge der Architektur und des Frontalunterrichts. Deshalb neigen sie eher zu Burn-out-Syndromen und die Schüler eher zum Lärmen. Auf jeden Fall: Wenn man irgendwo auf den Seychellen, im Bayrischen Wald oder auf Sylt einen Menschen trifft, der viel zu laut spricht, dann ist das meist ein Lehrer Peter Struck PeterStruckund die«lerneffekte» Geboren 1942, war Peter Struck zehn Jahre Volksund Realschullehrer und danach vier Jahre lang Schulgestalter in der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung in Hamburg. Seit 1979 ist er Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Sozial- und Schulpädagogik, Bildungspolitik, Jugendforschung, Familienerziehung und Medienpädagogik. Struck hat zahlreiche Bücher verfasst, so zum Beispiel «Projektunterricht», «Erziehung gegen Gewalt», «Neue Lehrer braucht das Land», «Erziehung von gestern, Schü- ler von heute, Schule von morgen», «Wie schütze ich mein Kind vor Gewalt in der Schule?», «Die 15 Gebote des Lernens Schule nach PISA». Seit 1980 forschte er vor allem mit einem Lehrer- Schüler-Betreuungsprojekt auf der Schnittstelle von Familie und Schule. Bei der Zeitschrift «Familie &Co» sitzt er seit 16 Jahren als Experte am Schulsorgentelefon. Regelmässig schreibt Peter Struck im «Flensburger Tageblatt» sogenannte «Lerneffekte» zu aktuellen pädagogischen Themen und spricht so die Eltern, Lehrpersonen und Behörden an. In der letzten Plattform des ZLV-Magazins erschien sein Beitrag, der sich mit dem schulischen Leistungsgefälle zwischen Jungen und Mädchen befasste. Diesmal geht es um den Geräuschpegel in den Klassenzimmern. Ausdem Verlag ZKM Dieneuen «Gymiprüfungen» Fallformen Logicals français Die Werke «Aufnahmeprüfungen Gymnasium» (Deutsch und Mathematik) sind angepasst an die aktuellen Anforderungen für den Übertritt von der 6. Primarklasse in die Langzeitgymnasien des Kantons Zürich. Sie zeigen die aktuelle Struktur dieser Aufnahmeprüfungen auf und ermöglichen so eine effektive Prüfungsvorbereitung. Deutsch 2008, Format A4, 80 Seiten, 35 Franken. Mathematik 2008, Format A4, 48 Seiten, 35 Franken. Mit Lösungen und aktuellster Aufnahmeprüfung «ZAP, Zentrale Aufnahmeprüfung 2007» Dieses neue Lerntraining von Livia und Peter Thomas ist für den individualisierenden Unterricht bestens geeignet. Es führt ins Thema ein und leitet zu selbständigem Lernen und übendem Vertiefen an. Heft mit Spiralbindung, Format A5, 32 Seiten, 11 Franken Lösungsheft A5, 8Seiten, 5Franken Die 25 spannenden Logicals von Rahel Wannenmacher und Istvan Takacs fordern und fördern Konzentration und Kombinationsgabe und sind somit der ideale Zusatzstoff für den Französischunterricht. Mit relativ kleinem Wortschatz komplexe Aufgaben lösen was motiviert die Kinder mehr? Dass sie unbemerkt das genaue Lesen und Verstehen üben, ist ein willkommener Nebeneffekt. Buch, Format A4, 40 Seiten, 38 Franken ZLV-Magazin 1/08 19

20 PLATTFORM wieso er das wissen möchte, und er mir geantwortet hat, dass ich in diesem Fall Anrecht auf ein verbilligtes Billett hätte, bin ich zu diesem Image-Thema noch hellhöriger geworden. Da gibt es also ein Land, die Türkei, in welchem die Lehrerschaft so hoch angesehen ist, dass man ih- Mehrklassen-Lehrerinnenund-Lehrer-Verein Persönlich DasImage derlehrkräfte Da gibt es also ein Land, die Türkei, in welchem die Lehrerschaft so hoch angesehen ist, dass man ihnen das Reisen verbilligt. Kollege Werner Zollinger macht sich Gedanken über das Image der Lehrerinnen und Lehrer in der Öffentlichkeit. finden das Wort «Schule» sympathisch oder gar sehr sympathisch. Als befriedigend sei der Befund zu werten, dass die Bevölkerung inzwischen einmütig die stark gestiegenen Schwierigkeiten des Schulehaltens anerkenne. Grosse kulturelle Unterschiede zwischen den Jugendlichen, Disziplinprobleme, Mangel an Lernmotivation und widersprüchliche Erwartungen der Eltern gelten in der öffentlichen Wahrnehmung als Hauptschwierigkeiten bei unserer Berufsausübung. Soweit also die Resultate dieser Untersuchung. Vision von Fortschritt Seit mich während einer Reise mit der Eisenbahn durch Anatolien ein Schalterbeamter gefragt hat, ob ich Lehrer sei, und ich ihn darauf verwundert gefragt habe, nen das Reisen verbilligt. Vielleicht hat die Türkei eine Vision von Fortschritt, welche mit der Schule als Ort der Bildung eng verbunden ist. Die Lehrerschaft stünde dann im Dienste dieser Vision, des Fortschritts. Das war ja wohl auch der Fall, als die Volksschule im Kanton Zürich gegründet wurde. Auch damals stand die Volksschule im Zeichen des Fortschritts, im Zeichen der Bildung einer verantwortungsbewussten Bürgerschaft. Und diese grosse Aufgabe hatten die Lehrer und später auch die Lehrerinnen zu bewerkstelligen. Wenn das keine hehre Aufgabe war. Der Lehrer ein Volksbildhauer. Und was haben wir heute für eine gesellschaftliche Vision, in der die Schule, die Lehrerschaft eine entscheidende, eine wichtige Rolle zu spielen hat? Bessere Kenntnisse der Naturwissenschaften, ein ausgefeiltes Sprachenportfolio, gute Rechenkompetenz etc. Ist das noch eine Vision, welche begeistern kann? Wie steht es um unsere Wertschätzung der Arbeit unserer Immer wieder ist es unter uns Kolleginnen und Kollegen ein Thema. Wiegut ist unser Image in der Gesellschaft? Der eine meint dies, die andere das. Aber eigentlich sind wir uns jeweils einig, dass unser Image nicht das beste sei. Und wenn wir dann von einer Untersuchung hören, welche uns von einer nach wie vor grossen Wertschätzung berichtet, welche die Bevölkerung der Schule und der Lehrerschaft entgegenbringt, so getrauen wir uns kaum, stolz darauf zu sein sondern neigen dazu, das ein wenig anzuzweifeln. Doch eben genau nach dieser Untersuchung hat die Mehrheit der Bevölkerung ihre Lehrerinnen und Lehrer in guter Erinnerung und 86 Prozent der Befragten Kolleginnen und Kollegen? Wie berichten wir darüber in unserem Bekanntenkreis? Zweifel am guten Image? Nun, sei dem, wie ihm wolle. Ich kehre wieder zu meinem am Anfang zitierten Gespräch unter Kolleginnen und Kollegen zurück. Warum zweifeln wir trotz allem an unserem guten Image? Vielleicht weil wir immer wieder mit faulen Sprüchen über faule Lehrer konfrontiert werden? Vielleicht weil wir immer wieder wegen unseren langen Ferien gefoppt werden? Weil wir mit einigem Frust feststellen müssen, dass alle Studien zur Arbeitszeit von uns Lehrerinnen und Lehrern ohne Echo bleiben. Da kann Professor Forneck lange darüber schreiben, dass die Lehrerschaft weit mehr als der Durchschnitt der Arbeitnehmerschaft arbeitet. Wir haben viele Ferien, ergo sind wir faule Kerle. 20 ZLV-Magazin 1/08

Die Schulverwaltung Das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum

Die Schulverwaltung Das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum VEREINIGUNG DES PERSONALS ZÜRCHERISCHER SCHULVERWALTUNGEN Die Schulverwaltung Das Kompetenz- und Dienstleistungszentrum Sicheres Potenzial in bewegter Zeit die Schulverwaltungen des Kantons Zürich Das

Mehr

Schriftliche Anfrage David Zuberbühler, Herisau; Ausländerquote in Primarschulklassen; Antwort des Regierungsrates

Schriftliche Anfrage David Zuberbühler, Herisau; Ausländerquote in Primarschulklassen; Antwort des Regierungsrates Regierungsrat Regierungsgebäude 9102 Herisau Tel. 071 353 61 11 Fax 071 353 68 64 kantonskanzlei@ar.ch www.ar.ch Regierungsrat, 9102 Herisau An das Büro des Kantonsrates Roger Nobs Ratschreiber Tel. 071

Mehr

Eltern wollen immer das Beste für ihr Kind. Fachpersonen wollen immer das Beste für ihre SchülerInnen.

Eltern wollen immer das Beste für ihr Kind. Fachpersonen wollen immer das Beste für ihre SchülerInnen. Zusammenarbeit mit Eltern im Kontext einer Institution 6. Heilpädagogik-Kongress in Bern am 2. September 2009 Netzwerk web Aufbau Drei Postulate Die Sicht der Eltern die Sicht der Fachleute Der Prozess

Mehr

Das neue Zeugnis für die Sekundarstufe

Das neue Zeugnis für die Sekundarstufe Bildungsdirektion Kanton Zürich Volksschulamt Das neue Zeugnis für die Sekundarstufe Informationen für Eltern, Erziehungsberechtigte, Arbeitgeber und Lehrbetriebe Das neue Zeugnis für die Sekundarstufe

Mehr

Schulordnung. Schulen und schulische Einrichtungen Die Gemeinde führt folgende Schulen und schulischen Einrichtungen:

Schulordnung. Schulen und schulische Einrichtungen Die Gemeinde führt folgende Schulen und schulischen Einrichtungen: Der Gemeinderat Degersheim erlässt, gestützt auf Art. 33 des Volksschulgesetzes vom 13. Januar 1983 und Art. 40 der Gemeindeordnung vom 26. März 2012 folgende Schulordnung I. Grundlagen Art. 1 Zweck und

Mehr

Für die Umsetzung von IF 2011 ist ein entsprechender Meilensteinplan erstellt.

Für die Umsetzung von IF 2011 ist ein entsprechender Meilensteinplan erstellt. AB Stadt Luzern Volksschule Umsetzung IF 1 ung Für die Umsetzung von IF 2011 ist ein entsprechender Meilensteinplan erstellt. 1.1 Umsetzung und Zielgruppen Die Umsetzung eines Projekts dieser Dimension

Mehr

Schulordnung der Stadt Rheineck

Schulordnung der Stadt Rheineck Stadt Rheineck Schulordnung der Stadt Rheineck Vom Stadtrat genehmigt am 14. Oktober 2003 H:\Kanzlei\Kanzlei\Reglemente\Homepage\Schulordnung.doc - 1 - Schulordnung Der Gemeinderat Rheineck erlässt in

Mehr

Schulprogramm 2014 19

Schulprogramm 2014 19 Schulprogramm 2014 19 Vorwort Ein Schulprogramm verweist auf Entwicklungsziele und -vorhaben, die eine Schule mittelfristig verfolgt. Das Schulprogramm der Primarschule Winkel wurde unter Einbezug der

Mehr

LH S LCH. des. Sektion. Schaffhausen. Lehrerinnen und Lehrer

LH S LCH. des. Sektion. Schaffhausen. Lehrerinnen und Lehrer LH S Sektion Lehrerinnen und Lehrer des Schaffhausen LCH wir sind Der LSH (Lehrerinnen und Lehrer Schaffhausen) ist ein gewerkschaftlich organisierter Berufsverband, der die Schaffhauser Lehrerschaft in

Mehr

Schule untere Emme. Kommunikationskonzept 2014

Schule untere Emme. Kommunikationskonzept 2014 Schule untere Emme Kommunikationskonzept 2014 Inhaltsverzeichnis 1. Grundlagen 1.1 Ausgangslage 1.2 Rahmenbedingungen 1.3 Zweck 1.4 Kommunikationsgrundsätze 2. Interne Kommunikation 2.1 Verbandsrat 2.2

Mehr

Weiterbildung der Lehrpersonen

Weiterbildung der Lehrpersonen Rechtsgrundlagen - 18 Abs. 4 und 23 Lehrerpersonalgesetz (LPG) - 12 und 26-29 Lehrerpersonalverordnung (LPVO) - 94 Abs. 2 Vollzugsverordnung zum Personalgesetz (VVO PG) Grundsätze und Überblick - gehört

Mehr

Vorstellung der Gesamtschule In der Höh Volketswil

Vorstellung der Gesamtschule In der Höh Volketswil Vorstellung der Gesamtschule In der Höh Volketswil Agglomeration Zürich 18 000 Einwohner 10 Jahre In der Höh (Quartierschule) 220 Kinder: Grundstufe bis Sj 12/13 Primarschule Sekundarschule Ca 24 Lehrpersonen

Mehr

Individuell gestaltetes Weiterbildungsprojekt

Individuell gestaltetes Weiterbildungsprojekt Individuell gestaltetes Weiterbildungsprojekt Während eines Semesters kann ein individuell gestaltetes Weiterbildungsprojekt bearbeitet werden. Die Arbeit am Projekt erfolgt individuell oder in einer Kleingruppe.

Mehr

Reglement des Elternrates Ottenbach. Reglement. Elternrat. Ottenbach

Reglement des Elternrates Ottenbach. Reglement. Elternrat. Ottenbach Reglement Elternrat Ottenbach Reglement Elternrat Ottenbach_2011.doc 1 Erstelldatum 22.3.2012 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung... 3 2 Ziel... 3 3 Abgrenzung... 3 4 Elterndelegierte... 3 5 Organisation...

Mehr

Das Zeugnis für die Primarstufe

Das Zeugnis für die Primarstufe Bildungsdirektion Kanton Zürich Volksschulamt Das Zeugnis für die Primarstufe Informationen für Eltern und Erziehungsberechtigte (Zeugnis 2. und 3. Klasse) Das neue Zeugnis für die Primarstufe Lehren,

Mehr

Herbst-Gemeindeversammlung 20. September 2007

Herbst-Gemeindeversammlung 20. September 2007 Herbst-Gemeindeversammlung 20. September 2007 Geschäft 3 Schulwesen, Blockzeiten an der Unterstufe Thalwil Verankerung der musikalischen Grundausbildung im Unterstufen- Stundenplan, Kredit 105'000 Franken

Mehr

Antwortformular Vernehmlassung Kompetenzen von Schulpflege, Schulleitung und Schulverwaltung

Antwortformular Vernehmlassung Kompetenzen von Schulpflege, Schulleitung und Schulverwaltung Antwortformular Vernehmlassung Kompetenzen von Schulpflege, Schulleitung und Schulverwaltung Um eine effiziente Auswertung der Vernehmlassungsantworten zu ermöglichen, bitten wir Sie, die Antworten auf

Mehr

«esprit» - altersgemischtes Lernen an der Mosaik- Sekundarschule Emmetten NW

«esprit» - altersgemischtes Lernen an der Mosaik- Sekundarschule Emmetten NW «esprit» - altersgemischtes Lernen an der Mosaik- Sekundarschule Emmetten NW Gemeinsam unterrichten und fördern an einer Schule für alle Samstag, 17. November 2012 Urs Barmettler, Schulleiter Thomas Zberg,

Mehr

ICT-Verantwortliche an den deutschsprachigen Volksschulen und Kindergärten im Kanton Bern. - Bemerkungen und Erläuterungen zum Pflichtenheft

ICT-Verantwortliche an den deutschsprachigen Volksschulen und Kindergärten im Kanton Bern. - Bemerkungen und Erläuterungen zum Pflichtenheft Erziehungsdirektion des Kantons Bern Amt für Kindergarten, Volksschule und Beratung Direction de l'instruction publique du canton de Berne Office de l'enseignement préscolaire et obligatoire, du conseil

Mehr

Abschlussfeier der KV Zürich Business School Hallenstadion Zürich, 5. Juli 2007. Grussadresse von Regierungsrätin Regine Aeppli

Abschlussfeier der KV Zürich Business School Hallenstadion Zürich, 5. Juli 2007. Grussadresse von Regierungsrätin Regine Aeppli Abschlussfeier der KV Zürich Business School Hallenstadion Zürich, 5. Juli 2007 Grussadresse von Regierungsrätin Regine Aeppli Sehr geehrter Herr Nationalrat Sehr geehrter Herr Präsident der Aufsichtskommission

Mehr

Informationen. zur Beurteilung in der Primarstufe und in der Sekundarstufe I der Volksschule Überarbeitete Fassung August 2013

Informationen. zur Beurteilung in der Primarstufe und in der Sekundarstufe I der Volksschule Überarbeitete Fassung August 2013 Informationen für Eltern zur Beurteilung in der Primarstufe und in der Sekundarstufe I der Volksschule Überarbeitete Fassung August 2013 (Informationen zum Kindergarten, zur Basisstufe und zum Cycle élémentaire

Mehr

Für einen bärenstarken Service public

Für einen bärenstarken Service public Für einen bärenstarken Service public Bernischer Staatspersonalverband Der starke Personalverband Willkommen beim BSPV Liebe Angestellte Der Bernische Staatspersonalverband (BSPV) vertritt die Interessen

Mehr

Teilrevision der Verbandsstatuten

Teilrevision der Verbandsstatuten Primarschule Heilpädagogische Schule Bezirk Bülach Teilrevision der Verbandsstatuten Antrag und Weisung an den Gemeinderat Bülach, 18. März 2014 Antrag Der Gemeinderat wird beantragt, er wolle beschliessen:

Mehr

Verordnung über die Ausrichtung von Stipendien und unverzinslichen Darlehen für die Vor-, Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen und Erwachsenen

Verordnung über die Ausrichtung von Stipendien und unverzinslichen Darlehen für die Vor-, Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen und Erwachsenen 416.100 Verordnung über die Ausrichtung von Stipendien und unverzinslichen Darlehen für die Vor-, Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen und Erwachsenen Gemeinderatsbeschluss vom 7. April 1971 1 A. Allgemeines

Mehr

Verordnung über die Weiterbildung der Lehrpersonen

Verordnung über die Weiterbildung der Lehrpersonen 410.413 Verordnung über die Weiterbildung der Lehrpersonen vom 19. Juni 001 Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen, gestützt auf Art. 64, 65, 67 und 88 des Schulgesetzes vom 7. April 1981, auf 51 des

Mehr

Die fünf Bildungsziele der Bildungsdirektion

Die fünf Bildungsziele der Bildungsdirektion Die fünf Bildungsziele der Bildungsdirektion Legislaturperiode 2011 2015 Bildungsdirektion Kanton Zürich www.bildungsdirektion.zh.ch Legislaturziele 2011 2015 Liebe Leserin, lieber Leser Bildung ermöglicht

Mehr

Elternmitwirkung so gelingt sie!

Elternmitwirkung so gelingt sie! Elternmitwirkung so gelingt sie! Die Haltung Eine wertschätzende Haltung der Eltern den Lehrpersonen und umgekehrt der Lehrpersonen den Eltern gegenüber ist eine wichtige Grundlage für eine wertvolle Zusammenarbeit

Mehr

Wirtschaft Eine Lernumgebung für den WAH-Unterricht Zyklus 3

Wirtschaft Eine Lernumgebung für den WAH-Unterricht Zyklus 3 Wirtschaft Eine Lernumgebung für den WAH-Unterricht Zyklus 3 Wirtschaft erleben. Inhalt Wirtschaftliche Grundkenntnisse aufbauen 3 Projekt im Überblick 4 Angebote 5 Projektträgerschaft 6 Agenda 7 Wirtschaftliche

Mehr

Reglement über die Weiterbildung von Lehrpersonen

Reglement über die Weiterbildung von Lehrpersonen Freiestrasse 6 - Postfach 8952 Schlieren www.schlieren.ch Tel. 044 738 14 11 Fax 044 738 15 90 Reglement über die von Lehrpersonen Inhaltsverzeichnis 1. Anwendungsbereich...2 2. Allgemeine Grundsätze...2

Mehr

Die Pädagogische Hochschule Vorarlberg wird in den nächsten Jahren ihre berufsfeldbezogenen Forschungen in den Schwerpunkten

Die Pädagogische Hochschule Vorarlberg wird in den nächsten Jahren ihre berufsfeldbezogenen Forschungen in den Schwerpunkten Ausschreibung an die Mitglieder des Kollegiums der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg Die Pädagogische Hochschule Vorarlberg wird in den nächsten Jahren ihre berufsfeldbezogenen Forschungen in den Schwerpunkten

Mehr

'Schüler helfen Schülern' Förderung am Zeppelin-Gymnasium Lüdenscheid

'Schüler helfen Schülern' Förderung am Zeppelin-Gymnasium Lüdenscheid 'Schüler helfen Schülern' Förderung am Zeppelin-Gymnasium Lüdenscheid Individuelle Förderung ist einer der Kernaspekte der neuen Schulpolitik in NRW. Im vergangenen Schuljahr, also noch bevor das neue

Mehr

Nachhilfeinstitut LOGOS Waldkraiburg Mühldorf Traunreut

Nachhilfeinstitut LOGOS Waldkraiburg Mühldorf Traunreut *weitere Informationen zur Kriterienliste innen Nachhilfeinstitut LOGOS Waldkraiburg Mühldorf Traunreut inkl. Gutschein für Schulstunden Nachhilfeunterricht Sehr geehrte Eltern! Der Schul- und Lernalltag

Mehr

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben.

Die Wünsche und Erfahrungen, Sorgen und Ängste der Eltern begleiten den Schuleintritt. Die Kinder sind nicht ohne ihre Eltern zu haben. Vom Erstkontakt zur Zusammenarbeit mit Eltern Netzwerk web Aufbau 4 Postulate zum Einstieg Die Sicht der Eltern die Sicht der Fachpersonen Heilpädagogik-Kongress in Bern 2. September 2009 Beziehungs- und

Mehr

Unser Leitbild unsere Richtlinien. Wir kommunizieren nach innen und aussen einheitlich und offen.

Unser Leitbild unsere Richtlinien. Wir kommunizieren nach innen und aussen einheitlich und offen. Unser Leitbild unsere Richtlinien Wir kommunizieren nach innen und aussen einheitlich und offen. Inhalt Bildungsauftrag 4 Kultur 6 Führung 8 Unterricht 10 Partner 12 Infrastruktur 14 Unser Leitbild unsere

Mehr

Abschlüsse am Ende der Sekundarstufe I

Abschlüsse am Ende der Sekundarstufe I Abschlüsse am Ende der Sekundarstufe I Inhalt: Fragen und Antworten für Eltern Stand: 12/2014 Integrierte Gesamtschule Franzsches Feld Braunschweig Wichtiger Hinweis: Bei dieser Information handelt es

Mehr

Kommunikationskonzept. Schule Rothenburg

Kommunikationskonzept. Schule Rothenburg Kommunikationskonzept (13. März 2013) Informations- und Kommunikationskonzept 1 Inhaltsverzeichnis 1. ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN... 3 1.1 Zweck... 3 1.2 Geltungsbereich... 3 1.3 Grundsätze des Kommunikation...

Mehr

400 Löhne Büro und Sekretariat 77,546.67 Brutto Lohn Vorstand (7 Personen) Brutto Lohn organisatorische Geschäftsführung (50%) 30,864.

400 Löhne Büro und Sekretariat 77,546.67 Brutto Lohn Vorstand (7 Personen) Brutto Lohn organisatorische Geschäftsführung (50%) 30,864. Studierendenrat der Universität Zürich Rämistrasse 62 CH-8001 Zürich Telefon +41 44 62 42129 info@stura.uzh.ch www.stura.uzh.ch Kommentar zum 1. Budget des VSUZH 1. Mai 2013/JMR Auf den folgenden Seiten

Mehr

Grobkonzept für ein Integrationsmodell Mattenhof - Weissenbühl

Grobkonzept für ein Integrationsmodell Mattenhof - Weissenbühl Grobkonzept für ein Integrationsmodell Mattenhof - Weissenbühl Inhaltsverzeichnis 1. Einleitung / Zweck 2. Gesetzliche Grundlagen 3. Projektgrundlagen im Schulkreis Mattenhof-Weissenbühl 4. Feinkonzept

Mehr

Reform - Projekt 012:

Reform - Projekt 012: h A P P y P R O J E K T 0 1 2 E N g l i s h Z h E L L o Migg Hehli Zidler 15 9057 Weissbad phone: 071 / 799 12 70 fax: 799 10 70 email: migg.hehli@aischulen.ch Reform - Projekt 012: Fremdsprachenunterricht

Mehr

Dienststelle Volksschulbildung Luzern (DVS) Kundenzufriedenheit 2012. Mai 2012, 120254

Dienststelle Volksschulbildung Luzern (DVS) Kundenzufriedenheit 2012. Mai 2012, 120254 Dienststelle Volksschulbildung Luzern (DVS) Kundenzufriedenheit 2012 Mai 2012, 12024 Inhalt 1 Ausgangslage, Zielsetzung und Studiendesign 3 2 Management Summary 6 3 Ergebnisse 17 4 Statistik 27 12024 Seite

Mehr

Neu definierter Berufsauftrag. Informationen

Neu definierter Berufsauftrag. Informationen Kanton Zürich Bildungsdirektion Volksschulamt Berufsauftrag Martin Kull Berufsauftrag Neu definierter Berufsauftrag. Informationen 18. März 2015 2/10 Inhalt 1. Einleitung 3 2. Jahresarbeitszeit 4 2.1.

Mehr

Schule Steiacher. Reglement ERST. Elternrat Steiacher

Schule Steiacher. Reglement ERST. Elternrat Steiacher Schule Steiacher Reglement ERST Elternrat Steiacher 1. Grundsatz Gestützt auf 55 des Volksschulgesetzes erlässt die Schule Steiacher folgendes Reglement für den Elternrat. Dieser ist konfessionell, politisch

Mehr

Richtlinien Schüler-Partizipation. (vom 16. August 2010)

Richtlinien Schüler-Partizipation. (vom 16. August 2010) Richtlinien Schüler-Partizipation (vom 16. August 2010) Inhaltsverzeichnis 1. Schüler-Partizipation Oberstufe Gossau (SPOG)...3 2. Zusammensetzung des SPOG...3 3. Organisation der Delegiertenversammlung

Mehr

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN

DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN EUROBAROMETER-BERICHT 54 DIE EUROPÄER UND DIE SPRACHEN ZUSAMMENFASSENDER BERICHT Diese spezielle Eurobarometer-Erhebung wurde zwischen dem 6. Dezember und dem 23. Dezember 2000 in allen 15 EU-Mitgliedstaaten

Mehr

Allgemeine Informationen

Allgemeine Informationen Schulleitung / Annina Fricker Waldstatt, April 2015 Allgemeine Informationen für Eltern der, Schulleitung, Annina Fricker, Schulstrasse 2/4, 9104 Waldstatt Tel 071 351 73 19, Fax 071 351 73 18, Mail sl-waldstatt@bluewin.ch,

Mehr

Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2013. Verein Samowar Rahmenvereinbarung 2014 bis 2017

Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2013. Verein Samowar Rahmenvereinbarung 2014 bis 2017 Gemeindeversammlung vom 2. Dezember 2013 Verein Samowar Rahmenvereinbarung 2014 bis 2017 - 2-5 Verein Samowar Rahmenvereinbarung 2014 bis 2017 Antrag 1. Der Rahmenvereinbarung mit dem Verein Samowar für

Mehr

Humboldt-Universität zu Berlin legt Befragung von Elternvertretungen zur Inklusion vor

Humboldt-Universität zu Berlin legt Befragung von Elternvertretungen zur Inklusion vor Humboldt-Universität zu Berlin legt Befragung von Elternvertretungen zur Inklusion vor In einer von der FDP-Landtagsfraktion in Auftrag gegebenen und von der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführten

Mehr

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele

Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Was ist ein Institut für Menschen-Rechte? Valentin Aichele Wer hat den Text geschrieben? Dr. Valentin Aichele hat den Text geschrieben. Dr. Aichele arbeitet beim Deutschen Institut für Menschen-Rechte.

Mehr

Version 2004. Reglement über die Elternmitwirkung in den Schulen

Version 2004. Reglement über die Elternmitwirkung in den Schulen Version 2004 Reglement über die Elternmitwirkung in den Schulen Reglement über die Elternmitwirkung in den Schulen Der Grosse Gemeinderat von Steffisburg, gestützt auf - Artikel 3 des Volksschulgesetzes,

Mehr

Wie bewerten. LehrerInnen & SchülerInnen. die MindMatters-Materialien?

Wie bewerten. LehrerInnen & SchülerInnen. die MindMatters-Materialien? Wie bewerten LehrerInnen & SchülerInnen die MindMatters-Materialien? Ergebnisse zur Initialtestung Wer hat an der Initialtestung teilgenommen? Befragt wurden 24 LehrerInnen (14 Frauen, 8 Männer) und 400

Mehr

W i n t e r t h u r. An den Grossen Gemeinderat. Winterthur, 5. Mai 2004 Nr. 2004/034

W i n t e r t h u r. An den Grossen Gemeinderat. Winterthur, 5. Mai 2004 Nr. 2004/034 Winterthur, 5. Mai 2004 Nr. 2004/034 An den Grossen Gemeinderat W i n t e r t h u r Einmalige Kredite von total Fr. 2'512 000. für den Unterricht in Biblischer Geschichte an der Primarschule während der

Mehr

Weiterbildung. Leitung pädagogischer Kooperation im Team. Für Lehrpersonen aller Stufen. Hochschulen. Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt

Weiterbildung. Leitung pädagogischer Kooperation im Team. Für Lehrpersonen aller Stufen. Hochschulen. Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt Erziehungsdepartement des Kantons Basel-Stadt Hochschulen Pädagogisches Zentrum PZ.BS Weiterbildung Leitung pädagogischer Kooperation im Team Für Lehrpersonen aller Stufen Das Angebot Differenzierter und

Mehr

Deutschland. unterstützt durch die. ECDL - der internationale Standard für digitale Kompetenz

Deutschland. unterstützt durch die. ECDL - der internationale Standard für digitale Kompetenz Deutschland Zertifizieren SIE IHRE COMPUTERKENNTNISSE unterstützt durch die ECDL - der internationale Standard für digitale Kompetenz Wir stellen vor: der ecdl Erfolg haben Weitergehen Ausbauen Wachsen

Mehr

Reglement Elternzirkel

Reglement Elternzirkel Reglement Elternzirkel Inhaltsverzeichnis Zweck und Ziele 2 Gesetzliche Grundlagen 2 Mitglieder 2 Organisation 3 Vorstand 3 Lehrerschaft / Schulleitung 4 Öffentlichkeitsarbeit 4 Finanzierung 4 Infrastruktur

Mehr

Fair. Existenzgründung. Lernzirkel. im Franchise-System. des Fair-Lernzirkels. Erfüllen Sie sich Ihren Traum und werden Sie Ihr eigener Chef!

Fair. Existenzgründung. Lernzirkel. im Franchise-System. des Fair-Lernzirkels. Erfüllen Sie sich Ihren Traum und werden Sie Ihr eigener Chef! Existenzgründung im Franchise-System des -s Wir freuen uns, dass Sie sich für unser attraktives Franchise- System interessieren, das Ihnen eine erfolgreiche Basis für Ihre eigene wirtschaftliche Selbständigkeit

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

INGO Casino Pressespiegel

INGO Casino Pressespiegel Vom 19.07.2004 Interview mit Gustav Struck - Eigentümer der INGO-Casino a.s. (rs) Wir sprechen mit Managern, Direktoren, Aktionären und Persönlichkeiten aus der Spielbank- und Casinobranche. ISA Casinos

Mehr

für Nachdiplomstudien der Zürcher Fachhochschule vom 22. November 2005.

für Nachdiplomstudien der Zürcher Fachhochschule vom 22. November 2005. PH-Nr..5. Diplomreglement zum Master of Advanced Studies Pädagogische Hochschule Zürich in Bildungsmanagement sowie zum Master of Advanced Studies Pädagogische Hochschule Zürich in Bildungsinnovation (vom

Mehr

Personalentwicklung an Zürcher Mittelschulen

Personalentwicklung an Zürcher Mittelschulen Bildungsdirektion Kanton Zürich Mittelschul- und Berufsbildungsamt Personalentwicklung an Zürcher Mittelschulen Grundlagen und Vorgehensweisen zur Personalentwicklung an Zürcher Mittelschulen Gesamtkonzept

Mehr

Informationsabend kaufmännische Berufsmatura

Informationsabend kaufmännische Berufsmatura Informationsabend kaufmännische Berufsmatura Stefan Köpfer lic.iur. Leiter Abteilung Wirtschaft 1 Begrüssung Guido Missio lic.rer.pol. Rektor Elternabend E- und B-Profil 2 Die Berufsschule Bülach Zwei

Mehr

418.0 Bundesgesetz über die Förderung der Ausbildung junger Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

418.0 Bundesgesetz über die Förderung der Ausbildung junger Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer Bundesgesetz über die Förderung der Ausbildung junger Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer (Auslandschweizer-Ausbildungsgesetz, AAG) vom 9. Oktober 1987 (Stand am 1. Januar 2012) Die Bundesversammlung

Mehr

Besonderheiten der Fachmittelschule FMS

Besonderheiten der Fachmittelschule FMS Amt für Berufsbildung, Mittel- und Hochschulen Amtsleitung Bielstrasse 102 4502 Solothurn Besonderheiten der Fachmittelschule FMS 1. Selbstständiges Lernen Definition Lernen besteht aus verschiedenen Dimensionen

Mehr

Neuausrichtung der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA)

Neuausrichtung der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA) Kanton Zürich Volkswirtschaftsdirektion Neuausrichtung der Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA) Zustimmung und Kredit Medienkonferenz vom 6. Dezember 2010 Regierungsrat Ernst Stocker Worum

Mehr

tue gutes und rede darüber!

tue gutes und rede darüber! Leitlinien tue gutes und rede darüber! Leitlinien für wirkungsvolle Berichterstattung über Corporate Citizenship Seite 2 / 8 einleitung Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen wirkt dann, wenn es

Mehr

Die Chancenstiftung Bildungspaten für Deutschland

Die Chancenstiftung Bildungspaten für Deutschland Die Chancenstiftung Bildungspaten für Deutschland Die ungleichen Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen gehören zu den größten Herausforderungen für unser Land. Jedes Kind sollte eine gerechte Chance

Mehr

Optimal A2/Kapitel 4 Ausbildung Informationen sammeln

Optimal A2/Kapitel 4 Ausbildung Informationen sammeln Informationen sammeln Das Schulsystem in Deutschland eine Fernsehdiskussion. Hören Sie und notieren Sie wichtige Informationen. Was haben Sie verstanden. Richtig (r) oder falsch (f)? Alle er ab 6 Jahren

Mehr

Auf der nächsten Sitzung der Schulkonferenz müssen beide Protokolle durch die Schulkonferenz genehmigt werden.

Auf der nächsten Sitzung der Schulkonferenz müssen beide Protokolle durch die Schulkonferenz genehmigt werden. Protokoll der Schulkonferenz 08.11.2006 Anwesende: Herr Umlauf (EV GS) Frau Borowy, Frau Przybill (EV Sek I), Herr Pahl (Vorstand), Herr Beese (Förderverein) Nora Jensen (SV, 7/8 D), Silke Hingst (SV,

Mehr

Wir sind die Vertreter aller Eltern des Brecht-Gymnasiums und möchten die Anliegen, Wünsche und Ideen aller Eltern in der Schule vertreten.

Wir sind die Vertreter aller Eltern des Brecht-Gymnasiums und möchten die Anliegen, Wünsche und Ideen aller Eltern in der Schule vertreten. Hallo liebe Eltern! Mit dem Schuljahr 2013/14 beginnt für den Elternrat des Gymnasiums Brecht das 8. Jahr. Wir, die Mitglieder des gewählten Elternrates, möchten uns Ihnen, liebe Eltern, kurz vorstellen.

Mehr

Erfolgreich zum Ziel!

Erfolgreich zum Ziel! Headline Headline Fließtext Erfolgreich zum Ziel! Der richtige Weg zum Erfolg Wir über uns Ideen für die Zukunft Die FORUM Institut für Management GmbH 1979 in Heidelberg gegründet entwickelt und realisiert

Mehr

Die Volksschule im Kanton Zürich. Elterninformation

Die Volksschule im Kanton Zürich. Elterninformation Die Volksschule im Kanton Zürich Elterninformation Die Volksschule im Kanton Zürich Ziele und Leitvorstellungen Die öffentliche Volksschule im Kanton Zürich ist den Grundwerten des demokratischen Staatswesens

Mehr

Universitätswechsel nach dem Bachelor: Auswertung des swimsa Pilotprojektes Austauschpartner. Zürich, 26.März 2013. Sehr geehrte Damen und Herren

Universitätswechsel nach dem Bachelor: Auswertung des swimsa Pilotprojektes Austauschpartner. Zürich, 26.März 2013. Sehr geehrte Damen und Herren Universitätswechsel nach dem Bachelor: Auswertung des swimsa Pilotprojektes Austauschpartner Zürich, 26.März 2013 Sehr geehrte Damen und Herren Die swimsa möchte Sie gerne über die Resultate des Pilotprojektes

Mehr

standardsprache Deutsch

standardsprache Deutsch Schlussprüfung 2010 büroassistentin und büroassistent Schulisches Qualifikationsverfahren 1 EBA standardsprache Deutsch Arbeit am text textproduktion Serie 2/2 Kandidatennummer Name Vorname Datum der Prüfung

Mehr

Leitbild Gemeinsame Einrichtung KVG

Leitbild Gemeinsame Einrichtung KVG Leitbild Gemeinsame Einrichtung KVG Wir lösen gemeinsame Aufgaben der Krankenversicherer Wir erfüllen einen öffentlichen Auftrag Bestimmte Aufgaben können nur gemeinsam bewältigt werden. Dafür sieht das

Mehr

Stellenbesetzung, Personalfragen

Stellenbesetzung, Personalfragen Matthias Weisenhorn, Volksschulamt, Abteilung Lehrpersonal -lich willkommen! Volksschulamt Kanton Zürich Walchestrasse 21, Postfach 8090 Zürich Themen Öffentlich-rechtliches Anstellungsverhältnis Quest-Studierende:

Mehr

Informationen an unsere Spenderinnen und Spender

Informationen an unsere Spenderinnen und Spender Informationen an unsere Spenderinnen und Spender Fonds «Muristalden plus» Der Campus Muristalden Bern (CMB) ist eine private, staatlich anerkannte Bildungs-Nonprofit-Organisation in Bern Organisation Übergeordnet

Mehr

Herausforderungen im Spannungsfeld von ICT und Medien

Herausforderungen im Spannungsfeld von ICT und Medien Herausforderungen im Spannungsfeld von ICT und Medien Netzwerktreffen 2014 für Schulleitungen und ICT-Verantwortliche Donnerstag, 19. Juni 2014, 17.30 20.30 Uhr Aula Hochschulgebäude Stella Maris, Rorschach

Mehr

20 Teil I: Alles, was Sie über die Entscheidung wissen sollten

20 Teil I: Alles, was Sie über die Entscheidung wissen sollten 20 Teil I: Alles, was Sie über die Entscheidung wissen sollten werden: Woher weiß ich denn, ob ich nicht inerfurt meinem Partner fürs Leben über den Weg gelaufen wäre, wo ich mich doch aber für Bremen

Mehr

Vertrag über die Führung eines Logopädischen Dienstes im Waldenburgertal

Vertrag über die Führung eines Logopädischen Dienstes im Waldenburgertal Vertrag über die Führung eines Logopädischen Dienstes im Waldenburgertal Gestützt auf die ~ 43-45 des Bildungsgesetzes vom 6. Juni2002 (BildungsG) und die Verordnung vom 9. November 2004 über den Förderunterricht

Mehr

Weiterbildungen im Verwaltungsbereich suisse public, 21. - 24. Juni 2011

Weiterbildungen im Verwaltungsbereich suisse public, 21. - 24. Juni 2011 Weiterbildungen im Verwaltungsbereich suisse public, 21. - 24. Juni 2011 Judith Studer, lic. phil. I Programm-Managerin und Stv. Leiterin Weiterbildung Institut für Verwaltungs-Management, ZHAW Winterthur

Mehr

Fahrt! Dann haben wir die Antworten und das passende Programm für euch!

Fahrt! Dann haben wir die Antworten und das passende Programm für euch! Medien welten Der Workshop... nah dran!... mit echten Kinderredakteuren & Wissen rund um Medien mit Einblicken in deren Arbeitswelt & mit Bonbons & Bällen mit Fragen über Fragen & Antworten rund um Medienthemen

Mehr

Die Ausbildung. Bachelor of Arts. Wir fördern und entwickeln junge Menschen zu sozial-, fach- und vertriebskompetenten Persönlichkeiten.

Die Ausbildung. Bachelor of Arts. Wir fördern und entwickeln junge Menschen zu sozial-, fach- und vertriebskompetenten Persönlichkeiten. Die Ausbildung Bachelor of Arts Wir fördern und entwickeln junge Menschen zu sozial-, fach- und vertriebskompetenten Persönlichkeiten. Cornelia Winschiers Dipl. Betriebswirtin (BA) Personal Niederlassung

Mehr

Informationen zum STEP.ING SZ Programm und zur Bewerbung

Informationen zum STEP.ING SZ Programm und zur Bewerbung Informationen zum STEP.ING SZ Programm und zur Bewerbung Inhalt Informationsmappe INHALT 1. Informationen zum Programm STEP.ING SZ 2. Checkliste zur Bewerbung 3. Formular: Bewerbungsbogen der Schülerin

Mehr

Gemeinsame Erklärung. des. Präsidenten der Kultusministerkonferenz. und der

Gemeinsame Erklärung. des. Präsidenten der Kultusministerkonferenz. und der Gemeinsame Erklärung des Präsidenten der Kultusministerkonferenz und der Vorsitzenden der Bildungs- und Lehrergewerkschaften sowie ihrer Spitzenorganisationen Deutscher Gewerkschaftsbund DGB und DBB -

Mehr

Führungsqualität und Mitarbeiterbindung in Krankenhäusern

Führungsqualität und Mitarbeiterbindung in Krankenhäusern Juli 2013 Führungsqualität und Mitarbeiterbindung in Krankenhäusern Eine empirische Studie anhand einer Befragung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Krankenhäusern - Kurzfassung - durchgeführt und

Mehr

gestützt auf 50 Abs. 4 des Schuldekretes vom 27. April 1981 1),

gestützt auf 50 Abs. 4 des Schuldekretes vom 27. April 1981 1), 0.0 Verordnung des Erziehungsrates über die Lehrerkonferenzen (Konferenzreglement) vom. November 98 Der Erziehungsrat des Kantons Schaffhausen, gestützt auf 50 Abs. des Schuldekretes vom 7. April 98 ),

Mehr

Verhandlungsbericht (GR-Sitzung vom 03. Juni 2009)

Verhandlungsbericht (GR-Sitzung vom 03. Juni 2009) Verhandlungsbericht (GR-Sitzung vom 03. Juni 2009) Der Gossauer Gemeinderat will das EW Gossau in eine Aktiengesellschaft umwandeln, die ganz in Gemeindebesitz bleibt. Das letzte Wort dazu haben die Stimmbürgerinnen

Mehr

Frühlings-Gemeindeversammlung 15. März 2012

Frühlings-Gemeindeversammlung 15. März 2012 Frühlings-Gemeindeversammlung 15. März 2012 Geschäft 1.1 Zweckverband Heilpädagogische Schule HPS Horgen Genehmigung Bauabrechnung Neubau Schulhaus Waidhöchi 1 Bericht und Antrag der Rechnungsprüfungskommission

Mehr

Stiftung Schwiizer hälfed Schwiizer Richtlinien für die Unterstützungtätigkeit. 5. Dezember 2006

Stiftung Schwiizer hälfed Schwiizer Richtlinien für die Unterstützungtätigkeit. 5. Dezember 2006 Stiftung Schwiizer hälfed Schwiizer Richtlinien für die Unterstützungtätigkeit 5. Dezember 2006 Richtlinien für die Unterstützungstätigkeit, 5. Dezember 2006 2/5 1. Was sind unsere Ziele? 1. Hauptzweck

Mehr

Braucht es Weiterbildung, um in der Arbeitswelt zu bestehen? Dr. André Schläfli, Direktor SVEB Brunnen, 15. November 2012 SVEB/FSEA

Braucht es Weiterbildung, um in der Arbeitswelt zu bestehen? Dr. André Schläfli, Direktor SVEB Brunnen, 15. November 2012 SVEB/FSEA Braucht es Weiterbildung, um in der Arbeitswelt zu bestehen? Dr. André Schläfli, Direktor SVEB Brunnen, 15. November 2012 Index 1. Wer ist der SVEB? 2. Was ist Weiterbildung? 3. Das Weiterbildungssystem

Mehr

Wir danken für die Möglichkeit, zu Stellung nehmen zu dürfen und unterbreiten Ihnen dazu folgende Bemerkungen.

Wir danken für die Möglichkeit, zu Stellung nehmen zu dürfen und unterbreiten Ihnen dazu folgende Bemerkungen. Bundesamt für Sozialversicherungen Geschäftsfeld Alter- und Hinterlassenenvorsorge Effingerstrasse 20 3003 Bern Bern, 25. Juni 2004 Einführung von Ergänzungsleistungen für Familien; Vernehmlassung Sehr

Mehr

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier:

Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form. Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: Unterrichtsmaterialien in digitaler und in gedruckter Form Auszug aus: Was ist die Pendlerpauschale? Das komplette Material finden Sie hier: School-Scout.de SCHOOL-SCOUT Die Pendlerpauschale ganz einfach

Mehr

Leitsätze. zur Ausrichtung der Altersheime der Stadt Zürich

Leitsätze. zur Ausrichtung der Altersheime der Stadt Zürich Leitsätze zur Ausrichtung der Altersheime der Stadt Zürich 27 Altersheime, ein Gästehaus und die Direktion verstehen sich als innovative und kundenorientierte Dienstleistungsbetriebe 1 Ältere Menschen,

Mehr

ANTRAG DER PRIMARSCHULPFLEGE BETREFFEND GENEH- MIGUNG DER KREDITABRECHNUNG FÜR DIE UMSETZUNG DES INFORMATIKKONZEPTES 2011 AN DER PRIMAR SCHULE USTER

ANTRAG DER PRIMARSCHULPFLEGE BETREFFEND GENEH- MIGUNG DER KREDITABRECHNUNG FÜR DIE UMSETZUNG DES INFORMATIKKONZEPTES 2011 AN DER PRIMAR SCHULE USTER Uster, 15. April 2014 Nr. 202/2014 V4.04.70 Zuteilung: RPK Seite 1/5 ANTRAG DER PRIMARSCHULPFLEGE BETREFFEND GENEH- MIGUNG DER KREDITABRECHNUNG FÜR DIE UMSETZUNG DES INFORMATIKKONZEPTES 2011 AN DER PRIMAR

Mehr

Kommunikationskonzept der Grund- und Mittelschule Weidenberg

Kommunikationskonzept der Grund- und Mittelschule Weidenberg Kommunikationskonzept der Grund- und Mittelschule Weidenberg Die Qualität einer Schule hängt eng mit der Kommunikationsfähigkeit und der Kommunikationsbereitschaft aller Beteiligten zusammen. Informationen

Mehr

Reglement über die Aufnahme an die Berufsmittelschulen und den Berufsmaturitätsabschluss (Berufsmaturitätsreglement)

Reglement über die Aufnahme an die Berufsmittelschulen und den Berufsmaturitätsabschluss (Berufsmaturitätsreglement) Berufsmaturitätsreglement 413.326 Reglement über die Aufnahme an die Berufsmittelschulen und den Berufsmaturitätsabschluss (Berufsmaturitätsreglement) (vom 1. Oktober 2002) 1 Der Bildungsrat beschliesst:

Mehr

Technische Berufsmaturität für Lernende TBM I

Technische Berufsmaturität für Lernende TBM I Technische Berufsmaturität für Lernende TBM I Ein Angebot des Berufsbildungszentrums Olten Gewerblich-Industrielle Berufsfachschule Olten Was ist die Berufsmaturität? Die Berufsmaturität vermittelt eine

Mehr

Schülerschaft im Wandel Elternschaft im Wandel

Schülerschaft im Wandel Elternschaft im Wandel Schülerschaft im Wandel Elternschaft im Wandel (Die wichtigsten Ergebnisse der Studie: Eltern-Lehrer-Schulerfolg 2013, Prof. Dr. Carsten Wippermann, Katja Wippermann, Andreas Kirchner) Symposium Herausforderung

Mehr

NUTZEN SIE FÜR IHREN AUFTRITT Die Messe

NUTZEN SIE FÜR IHREN AUFTRITT Die Messe NUTZEN SIE FÜR IHREN AUFTRITT Die Messe mit Schwung. J AHRE AARGAUER MESSE AARAU 6. BIS 10. APRIL 2016 IM SCHACHEN, AARAU Herzlich willkommen zur AMA 2016 Sehr geehrte Damen und Herren Geschätzte Aussteller

Mehr

Fragebogen für Jugendliche

Fragebogen für Jugendliche TCA-D-T1 Markieren Sie so: Korrektur: Bitte verwenden Sie einen schwarzen oder blauen Kugelschreiber oder nicht zu starken Filzstift. Dieser Fragebogen wird maschinell erfasst. Bitte beachten Sie im Interesse

Mehr

Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand

Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand Jahresbericht 2013 Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand Editor ial Der Berufsbildungsfonds Treuhand und Immobilientreuhand befindet sich bereits in seinem dritten Geschäftsjahr. Die anfänglichen

Mehr