Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera

Save this PDF as:
 WORD  PNG  TXT  JPG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera"

Transkript

1 Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera Wolfram Hans, Florian Bäckermann, Stefan Müller, Dietrich Paulus {hans, bakerman, stefanm, Institut für Computervisualistik Universität Koblenz-Landau 04. Oktober 2007 Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 1

2 Agenda Einleitung Motivation Rahmenbedingungen Versuchsreihen Spektrallampen Vollständiges Spektrum Monochromator Auswertung Spektralfarben Lineare Approximation Ausblick und Zusammenfassung Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 2

3 Motivation Bildentstehungsmodell x w f (k) x c R k (λ) 1 k E(λ) ρ(λ) f (k) = λ E konstant (λ,da e ) ρ(λ,da e ) R k (λ,e(λ)) dλ Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 3

4 Rahmenbedingungen Rahmenbedingungen Bestimmung der Sensorempfindlichkeit einer HDR-Kamera Aufgabenstellung in einer Diplomarbeit Nutzung vorhandene Ausstattung des Instituts Unterstützung durch Lehrmittel der Physik Verwendung von Spektralfarben wegen maximaler Sättigung Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 4

5 Spektrallampen Versuch mit Spektrallampen Erzeugung bekannter Wellenlängen durch diskretes Spektrum chemischer Elemente + Bekannte Spektrallinien Unterschiedliche Intensität Niedrige Strahlungsleistung Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 5

6 Vollständiges Spektrum Versuch mit vollständigem Spektrum Erhöhung der Bestrahlungsstärke durch vollständinges Spektrum mit stärkeren Lichtquellen + Gleiche Intensität + Höhere Strahlungsleistung Unbekannte Wellenlänge Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 6

7 Monochromator Versuchsaufbau mit Monochromator Spektrale Filterung mit Monochromator ++ Bekannte Wellenlänge Geringe Strahldichte (Damage Threshold 100W/cm 2 ) Linse λ Spiegel Lichtquelle Monochromator HDR-Kamera Photodiode Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 7

8 Monochromator Versuchsdurchführung Einsatz der HDR-Kamera GEVILUX CAM1xCL Verwendung einer hellen Kohlebogenlampe Abgleich der Bestrahlungsstärke über Kennline Datenaufnahme für 5,10,15 und 20mW/m 2 Durchstimmen des Monochromators in 10nm Schritten Normalisierte Ausgangsspannung Wellenlänge (nm) Quelle: Datenblatt des OPT101 Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 8

9 Spektralfarben Versuchsreihen Daten des Sensors bei 20mW/m 2 und 450nm Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 9

10 Spektralfarben Versuchsauswertung 1. Grün-Kanal 936 Blau-Kanal 1208 Rot-Kanal Grün-Kanal 951 Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 10

11 Spektralfarben Sensorantwort R k (λ) Pixelwert Sensorantwort bei 450nm G1-Kanal B-Kanal R-Kanal G2-Kanal Wellenlänge (nm) Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 11

12 Spektralfarben Versuchsergebnisse Verhältnis der Sensorantworten W3/W2 W3/W1 W3/W0 Sensorantwort Rot Blau Gruen1 Gruen2 Durchschnitt Gamma = Wellenlänge (nm) Bestrahlungsstärke (mw/m 2 ) Verhältnis der Sensorantwort bei unterschiedlichen Bestrahlungsstärken ist wellenlängenunabhängig. Zusammenhang zwischen Bestrahlungsstärke und Sensorantwort ist nichtlinear. Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 12

13 Lineare Approximation Alternatives Verfahren Stützen der Ergebnisse durch ein weiteres Kalibrierverfahren + Lineare Annäherung der Sensorantwort Keine direkte Zuordnung zur Wellenlänge möglich, Berechnung über Farbprüfmuster Aufwendige Photospektrometrische Messungen von Lichtquelle und Oberflächenreflektivität Emissionswert D65 Reflektanzwert Patch 1 Patch 2 Patch 3 Patch 4 Patch 5 Patch 6 Patch 7 Patch 8 Patch 9 Patch 10 Patch 11 Patch 12 Patch 13 Patch 14 Patch 15 Patch 16 Patch 17 Patch 18 Patch 19 Patch 20 Patch 21 Patch 22 Patch 23 Patch Wellenlänge (nm) Wellenlänge (nm) Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 13

14 Lineare Approximation Lineare Schätzung der Sensorantwort Diskretisierung des Bildentstehungsmodells f (k) = N L o,λ R k,λ f = LR λ=1 Bekannt sind Kameraantwort f und Strahldichte L Lösen der unterbestimmten Gleichung LR f 2 min nur unter weiteren Randbedingungen möglich: Positivität Glattheit Unimodalität Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 14

15 Lineare Approximation Näherung der Sensorantwort R k (λ) 10 R G B 8 Relative Empfindlichkeit Wellenlänge (nm) Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 15

16 Ausblick Beurteilung des Gamut bei extremen Lichtsituationen Einfluss von Automatikfunktionen der Kamera Verwendung mehrer Lichtquellen zu Vergrößerung der Messwertmatrix Ausnutzen des gesamten HDR-Dynamikumfangs Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 16

17 Zusammenfassung Ermitteln der spektralen Sensorempfindlichkeit bei konstanten und unterschiedlichen Bestrahlungsstärken Individuelle Auswertung des Bayer-Pattern Vergleich zweier Kalibrierverfahren Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 17

18 Quelle: Spektrale Eigenschaften einer HDR-Kamera W. Hans, F. Bäckermann, S. Müller, D. Paulus Folie 18

Modell der Bildentstehung mit HDR-Kameras

Modell der Bildentstehung mit HDR-Kameras Modell der Bildentstehung mit HDR-Kameras Wolfram Hans, Thorsten Grosch, Tobias Feldmann, Dietrich Paulus, Stefan Müller {hans, grosch, tfeld, paulus, stefanm}@uni-koblenz.de Institut für Computervisualistik

Mehr

Ultrakurze Lichtimpulse und THz Physik

Ultrakurze Lichtimpulse und THz Physik Ultrakurze Lichtimpulse und THz Physik 1. Einleitung 2. Darstellung ultrakurzer Lichtimpulse 2.1 Prinzip der Modenkopplung 2.2 Komplexe Darstellung ultrakurzer Lichtimpulse 2.2.1 Fourier Transformation

Mehr

Optische Absorption von Molekülen. 4. Februar 2008

Optische Absorption von Molekülen. 4. Februar 2008 Optische Absorption von Molekülen 4. Februar 2008 Inhaltsverzeichnis 1 Aufgabenstellung 3 2 Grundlagen 4 2.1 Allgemeines zur Spektroskopie......................... 4 2.2 Spezielle Theorie für zweiatomige

Mehr

Erweiterung einer Apparatur zur winkelabhängigen Bestimmung des Emissionsgrades bei hohen Temperaturen

Erweiterung einer Apparatur zur winkelabhängigen Bestimmung des Emissionsgrades bei hohen Temperaturen Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e.v. Erweiterung einer Apparatur zur winkelabhängigen Bestimmung des Emissionsgrades bei hohen Temperaturen M. Rydzek, T. Stark, M. Arduini-Schuster,

Mehr

Versuch A9 - Strahlung. Abgabedatum: 28. Februar 2008

Versuch A9 - Strahlung. Abgabedatum: 28. Februar 2008 Versuch A9 - Strahlung Sven E Tobias F Abgabedatum: 28. Februar 2008 Inhaltsverzeichnis 1 Thema des Versuchs 3 2 Physikalischer Zusammenhang 3 2.1 Raumwinkel.............................. 3 2.2 Strahlungsgrößen...........................

Mehr

Versuchsprotokoll Kapitel 6

Versuchsprotokoll Kapitel 6 Versuchsprotokoll Kapitel 6 Felix, Sebastian, Tobias, Raphael, Joel 1. Semester 21 Inhaltsverzeichnis Einleitung...3 Versuch 6.1...3 Einwaagen und Herstellung der Verdünnungen...3 Photospektrometrisches

Mehr

Auswertung. oberhalb der Laserschwelle unterhalb der Laserschwelle Spannung U in V. Abbildung 1: Kennlinie der Laserdiode

Auswertung. oberhalb der Laserschwelle unterhalb der Laserschwelle Spannung U in V. Abbildung 1: Kennlinie der Laserdiode Physikalisches Fortgeschrittenenpraktikum Lumineszenz Auswertung Armin Burgmeier Robert Schittny 1 Laserdiode 1.1 Kennlinie Wir haben die Kennlinie der Laserdiode aufgenommen, zunächst überhalb der Laserschwelle

Mehr

Optische Methoden in der Messtechnik. welcome back!

Optische Methoden in der Messtechnik. welcome back! Optische Methoden in der Messtechnik Gert Holler (OM_2 OM_7), Axel Pinz (OM_1) welcome back! 1 Übersicht Allgemeine Übersicht, Wellen- vs. Teilchenmodell, thermische Strahler, strahlungsoptische (radiometrische)

Mehr

Physikalisches Praktikum

Physikalisches Praktikum Physikalisches Praktikum MI2AB Prof. Ruckelshausen Versuch 3.2: Wellenlängenbestimmung mit dem Gitter- und Prismenspektrometer Inhaltsverzeichnis 1. Theorie Seite 1 2. Versuchsdurchführung Seite 2 2.1

Mehr

P H Y S I K - Spektroskopie - Helene Plank Stephan Giglberger

P H Y S I K - Spektroskopie - Helene Plank Stephan Giglberger P H Y S I K - Spektroskopie - Helene Plank Stephan Giglberger Warum Spektroskopie auf dem Mars? Befindet sich Wasser auf dem Mars? Gibt es eine Atmosphäre? Aus welchen Elemente besteht sie? Gibt es Leben?

Mehr

Physik Protokoll - Akustische Wellen in der Messleitung. André Grüneberg Janko Lötzsch Versuch: 11. Juni 2001 Protokoll: 24.

Physik Protokoll - Akustische Wellen in der Messleitung. André Grüneberg Janko Lötzsch Versuch: 11. Juni 2001 Protokoll: 24. Physik Protokoll - Akustische Wellen in der Messleitung André Grüneberg Janko Lötzsch Versuch: 11. Juni 001 Protokoll: 4. Juni 001 1 Versuchsaufbau Mit Hilfe eines Metallrohres von etwa 1m Länge und einem

Mehr

Spektralapparat. Schriftliche VORbereitung:

Spektralapparat. Schriftliche VORbereitung: Das ist die Idee: Jeder Stoff absorbiert Licht auf bestimmten, für ihn charakteristischen Wellenlängen. Mit einem ermittelt man diese Wellenlängen und kann so den Stoff identifizieren. In diesem Versuch

Mehr

Faraday-Rotation. I. Rückmann, H. Bieker, P. Kruse. Bad Honnef Universität Bremen

Faraday-Rotation. I. Rückmann, H. Bieker, P. Kruse. Bad Honnef Universität Bremen Faraday-Rotation I. Rückmann, H. Bieker, P. Kruse Universität Bremen Bad Honnef 2014 I. Rückmann, H. Bieker, P. Kruse (Uni-Bremen) Faraday-Rotation Bad Honnef 2014 1 / 18 Faraday-Rotation magnetfeldinduzierte

Mehr

Zentralabitur 2011 Physik Schülermaterial Aufgabe I ga Bearbeitungszeit: 220 min

Zentralabitur 2011 Physik Schülermaterial Aufgabe I ga Bearbeitungszeit: 220 min Thema: Eigenschaften von Licht Gegenstand der Aufgabe 1 ist die Untersuchung von Licht nach Durchlaufen von Luft bzw. Wasser mit Hilfe eines optischen Gitters. Während in der Aufgabe 2 der äußere lichtelektrische

Mehr

Prismenspektrometer. Physik-Labor INHALT

Prismenspektrometer. Physik-Labor INHALT Physik-Labor Prismenspektrometer INHALT - Einführung - Versuchsaufbau - Aufgabenstellung 1. Kalibrierung des Prismenspektrometers 2. Bestimmung von Wellenlängen 3. Bestimmen des Brechungsindex 4. Bestimmung

Mehr

Grundlagen der Lichttechnik I

Grundlagen der Lichttechnik I Grundlagen der Lichttechnik I S. Aydınlı Raum: E 203 Tel.: 314 23489 Technische Universität Berlin Fachgebiet Lichttechnik, Sekr. E6 Einsteinufer 19 10587 Berlin email: sirri.aydinli@tu-berlin.de http://www.li.tu-berlin.de

Mehr

Gebrauchsanweisung Martin Henschke, Fresnel-Spiegel Art.-Nr.:

Gebrauchsanweisung Martin Henschke, Fresnel-Spiegel Art.-Nr.: Gerätebau - Physikalische Lehrmittel Dr. Martin Henschke Gerätebau Dieselstr. 8, D-50374 Erftstadt www.henschke-geraetebau.de Gebrauchsanweisung Martin Henschke, 2006-05-16 Fresnel-Spiegel Art.-Nr.: 650272

Mehr

Versuch P2-13: Interferenz. Auswertung. Von Jan Oertlin und Ingo Medebach. 3. Mai 2010

Versuch P2-13: Interferenz. Auswertung. Von Jan Oertlin und Ingo Medebach. 3. Mai 2010 Versuch P2-13: Interferenz Auswertung Von Jan Oertlin und Ingo Medebach 3. Mai 2010 Inhaltsverzeichnis 1 Newtonsche Ringe 2 1.1 Krümmungsradius R einer symmetrischen sphärischen Bikonvexlinse..........

Mehr

Versuchsprotokoll: Aminosäure- und Proteinbestimmung

Versuchsprotokoll: Aminosäure- und Proteinbestimmung Versuchsprotokoll: Aminosäure- und Proteinbestimmung a) Proteinbestimmung mit Biuret-Reagenz 1.1. Einleitung Das Ziel des Versuchs ist es nach Aufstellen einer Eichgerade mit gegeben Konzentrationen, die

Mehr

Praktikum GI Gitterspektren

Praktikum GI Gitterspektren Praktikum GI Gitterspektren Florian Jessen, Hanno Rein betreut durch Christoph von Cube 9. Januar 2004 Vorwort Oft lassen sich optische Effekte mit der geometrischen Optik beschreiben. Dringt man allerdings

Mehr

Einsatz von LED Belichtung in Gewächshäusern. Dietmar Prucker Bayerdilling,

Einsatz von LED Belichtung in Gewächshäusern. Dietmar Prucker Bayerdilling, Einsatz von LED Belichtung in Gewächshäusern hä Dietmar Prucker Bayerdilling, 18.07.2012 Inhalt» 1 Licht und Pflanzenwachstum» 2 Messtechnik Licht und Strahlung» 3 Energetische Bewertung von LEDs» 4 Versuche

Mehr

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR.

DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Weitere Files findest du auf www.semestra.ch/files DIE FILES DÜRFEN NUR FÜR DEN EIGENEN GEBRAUCH BENUTZT WERDEN. DAS COPYRIGHT LIEGT BEIM JEWEILIGEN AUTOR. Ultraschall Beugung von Licht an Ultraschall

Mehr

(3) Grundlagen II. Vorlesung CV-Integration S. Müller U N I V E R S I T Ä T KOBLENZ LANDAU

(3) Grundlagen II. Vorlesung CV-Integration S. Müller U N I V E R S I T Ä T KOBLENZ LANDAU (3) Grundlagen II Vorlesung CV-Integration S. Müller KOBLENZ LANDAU Wiederholung I Strahlungsphysik (Radiometrie) Lichttechnik (Photometrie) V(λ)-Kurve.0 0.8 0.6 0.4 0. 0 400 500 600 700 800λ[nm] violett

Mehr

Versuch Polarisiertes Licht

Versuch Polarisiertes Licht Versuch Polarisiertes Licht Vorbereitung: Eigenschaften und Erzeugung von polarisiertem Licht, Gesetz von Malus, Fresnelsche Formeln, Brewstersches Gesetz, Doppelbrechung, Optische Aktivität, Funktionsweise

Mehr

Fotoeffekt. Erst im Jahre 1905 wurde der Fotoeffekt durch Einstein mit der Annahme von Lichtquanten (Photonen) der Energie

Fotoeffekt. Erst im Jahre 1905 wurde der Fotoeffekt durch Einstein mit der Annahme von Lichtquanten (Photonen) der Energie A02 Fotoeffekt In diesem Versuch wird die Energie von Elektronen untersucht, die von Licht aus Metallen ausgelöst werden. Die Beobachtungen führen zum Photonenmodell für Licht. Weiterhin wird das Plancksche

Mehr

Licht- und Displaytechnik Grundgrößen

Licht- und Displaytechnik Grundgrößen Lichttechnisches Institut Licht- und Displaytechnik Grundgrößen von Karsten Klinger Wintersemester 2008/2009 Inhalt Strahlung Raumwinkel Spektrale Wirkungsfunktionen Lichttechnische Grundgrößen Photometrisches

Mehr

Fortgeschrittenenpraktikum: Ausarbeitung - Versuch 14 Optische Absorption Durchgeführt am 13. Juni 2002

Fortgeschrittenenpraktikum: Ausarbeitung - Versuch 14 Optische Absorption Durchgeführt am 13. Juni 2002 Fortgeschrittenenpraktikum: Ausarbeitung - Versuch 14 Optische Absorption Durchgeführt am 13. Juni 2002 30. Juli 2002 Gruppe 17 Christoph Moder 2234849 Michael Wack 2234088 Sebastian Mühlbauer 2218723

Mehr

Michelson-Interferometer (Anleitung MIFAnalyse mit Matlab)

Michelson-Interferometer (Anleitung MIFAnalyse mit Matlab) Physikalisches Praktikum II Michelson-Interferometer (Anleitung MIFAnalyse mit Matlab) Die Software MIFAnalyse dient zur Auswertung von Interferogrammen im Rahmen des PHB4 Praktikumsversuches Michelson-Interferometer

Mehr

TV-Anlagen arbeitsmedizinische Aspekte DR. KARL BÖHM ORF-ARBEITSMEDIZIN

TV-Anlagen arbeitsmedizinische Aspekte DR. KARL BÖHM ORF-ARBEITSMEDIZIN TV-Anlagen arbeitsmedizinische Aspekte DR. KARL BÖHM ORF-ARBEITSMEDIZIN Betriebsärztetagung ARD/ZDF/ORF 2012 Aktinische UV-Gefahr für Auge und Haut 200 bis 400 nm Hornhautentzündung UV-Erythem (Sonnenbrand)

Mehr

Insitu-Monitoring bei der Herstellung von Dünnfilmen durch Elektronenstrahlverdampfen

Insitu-Monitoring bei der Herstellung von Dünnfilmen durch Elektronenstrahlverdampfen Insitu-Monitoring bei der Herstellung von Dünnfilmen durch Elektronenstrahlverdampfen Dipl.-Ing. Sabine Peters Universität Karlsruhe (TH) Herstellung von Dünnfilmen durch Elektronenstrahlverdampfen Rezipient

Mehr

Versuch A05: Bestimmung des Planck'schen Wirkungsquantums

Versuch A05: Bestimmung des Planck'schen Wirkungsquantums Versuch A05: Bestimmung des Planck'schen Wirkungsquantums 25. April 2016 I Lernziele Entstehung des Röntgen-Bremskontinuums und der charakteristischen Röntgenstrahlung Zusammenhang zwischen Energie, Frequenz

Mehr

Praktikum II PO: Doppelbrechung und eliptisch polatisiertes Licht

Praktikum II PO: Doppelbrechung und eliptisch polatisiertes Licht Praktikum II PO: Doppelbrechung und eliptisch polatisiertes Licht Betreuer: Norbert Lages Hanno Rein praktikum2@hanno-rein.de Florian Jessen florian.jessen@student.uni-tuebingen.de 26. April 2004 Made

Mehr

Physikalisches Praktikum Prof. Dr. Peterseim / Dipl.-Ing. M. Gilbert

Physikalisches Praktikum Prof. Dr. Peterseim / Dipl.-Ing. M. Gilbert Physikalisches Praktikum Prof. Dr. Peterseim / Dipl.-Ing. M. Gilbert.08.008 Monochromatische Lichtquellen - Prismenspektrometer Versuch Nr. O 03 (Pr_EX_O03_Prismenspektrometer) Praktikum: FB 0 Plätze:

Mehr

Automatisierte Objektaufnahme für Bilddatenbanken

Automatisierte Objektaufnahme für Bilddatenbanken Automatisierte Objektaufnahme für Bilddatenbanken - Vortrag zum Farbworkshop 2008 - Wolfram Hans, Dietrich Paulus {hans, paulus}@uni-koblenz.de Institut für Computervisualistik Universität Koblenz-Landau

Mehr

Wirkungsquantum Ein Physikprotokoll

Wirkungsquantum Ein Physikprotokoll Wirkungsquantum Ein Physikprotokoll Physik I für KEB, TFH Berlin 30. Juni 2006 Issa Kenaan 739039 Torben Zech 738845 Martin Henning 736150 Abdurrahman Namdar 739068 Inhaltsverzeichnis 1 Versuchsaufbau

Mehr

Das beidäugige Gesichtsfeld umfaßt etwa 170 Bogengrad.

Das beidäugige Gesichtsfeld umfaßt etwa 170 Bogengrad. 3 Farben 3.1 Licht 3.2 Farbwahrnehmung 3.3 RGB-Modell 3.4 CIE-Modell 3.5 YCrCb-Modell Licht: Als Licht sieht man den Teil des elektromagnetischen Spektrums zwischen etwa 400 nm bis 750 nm Wellenlänge an.

Mehr

Licht- und Displaytechnik. Farbe

Licht- und Displaytechnik. Farbe Lichttechnisches Institut Licht- und Displaytechnik Farbe von Karsten Klinger Wintersemester 2008/2009 Licht und Farbe Inhalt Auge Farbdreieck Farbwiedergabe Farbsysteme Farbabstand Farbsehschwächen erkennen

Mehr

Das Gasinterferometer

Das Gasinterferometer Physikalisches Praktikum für das Hautfach Physik Versuch 24 Das Gasinterferometer Wintersemester 2005 / 2006 Name: Mitarbeiter: EMail: Grue: Daniel Scholz Hauke Rohmeyer hysik@mehr-davon.de B9 Assistent:

Mehr

Überbestimmte lineare Gleichungssysteme

Überbestimmte lineare Gleichungssysteme Überbestimmte lineare Gleichungssysteme Fakultät Grundlagen September 2009 Fakultät Grundlagen Überbestimmte lineare Gleichungssysteme Übersicht 1 2 Fakultät Grundlagen Überbestimmte lineare Gleichungssysteme

Mehr

Digitale Bildverarbeitung OPTONET Mastertour bei Allied Vision Technologies

Digitale Bildverarbeitung OPTONET Mastertour bei Allied Vision Technologies Digitale Bildverarbeitung OPTONET Mastertour bei Allied Vision Technologies Technische Universität Ilmenau Fachgebiet Qualitätssicherung Dr.-Ing. Maik Rosenberger 1 Inhalt 1 Grundbegriffe der Bildverarbeitung

Mehr

PP Physikalisches Pendel

PP Physikalisches Pendel PP Physikalisches Pendel Blockpraktikum Frühjahr 2007 (Gruppe 2) 25. April 2007 Inhaltsverzeichnis 1 Einführung 2 2 Theoretische Grundlagen 2 2.1 Ungedämpftes physikalisches Pendel.......... 2 2.2 Dämpfung

Mehr

Versuchsprotokoll. Bestimmung des Planckschen Wirkungsquantums. Dennis S. Weiß & Christian Niederhöfer. zu Versuch 36

Versuchsprotokoll. Bestimmung des Planckschen Wirkungsquantums. Dennis S. Weiß & Christian Niederhöfer. zu Versuch 36 Montag, 19.1.1998 Dennis S. Weiß & Christian Niederhöfer Versuchsprotokoll (Physikalisches Anfängerpraktikum Teil II) zu Versuch 36 Bestimmung des Planckschen Wirkungsquantums 1 Inhaltsverzeichnis 1 Problemstellung

Mehr

Einführungsseminar S2 zum Physikalischen Praktikum

Einführungsseminar S2 zum Physikalischen Praktikum Einführungsseminar S2 zum Physikalischen Praktikum 1. Organisatorisches 2. Unterweisung 3. Demo-Versuch Radioaktiver Zerfall 4. Am Schluss: Unterschriften! Praktischer Strahlenschutz Wechselwirkung von

Mehr

Seminar: Photometrie

Seminar: Photometrie Seminar: Photometrie G. Reibnegger und W. Windischhofer (Teil II zum Thema Hauptgruppenelemente) Ziel des Seminars: Theoretische Basis der Photometrie Lambert-Beer sches Gesetz Rechenbeispiele Literatur:

Mehr

Praktikum I PP Physikalisches Pendel

Praktikum I PP Physikalisches Pendel Praktikum I PP Physikalisches Pendel Hanno Rein Betreuer: Heiko Eitel 16. November 2003 1 Ziel der Versuchsreihe In der Physik lassen sich viele Vorgänge mit Hilfe von Schwingungen beschreiben. Die klassische

Mehr

Innovative Lehrmittel aus Bremen

Innovative Lehrmittel aus Bremen Innovative Lehrmittel aus Bremen I. Rückmann, P. Kruse, C. Windzio PHYSIKA Physikalische Praktika der Universität Bremen Berlin 2015-06-02 Rückmann, Kruse, Windzio (PHYSIKA) Innovative Lehrmittel Berlin

Mehr

Algorithmen und Datenstrukturen

Algorithmen und Datenstrukturen Algorithmen und Datenstrukturen Prof. Dr. Ralf Möller Universität zu Lübeck Institut für Informationssysteme Stefan Werner (Übungen) sowie viele Tutoren Teilnehmerkreis und Voraussetzungen Studiengänge

Mehr

Physikalisches Praktikum

Physikalisches Praktikum Laborversuch: Messungen mit dem Spektrometer 1 Grundlagen Skripte zu den Grundlagen stehen zur Verfügung in CULM Phy.Praktikum - Optik: Gerätehandbuch des Herstellers Spectrometer.pdf Anleitung zum Praktikum

Mehr

Fortgeschrittenenpraktikum für Lehramt Spektrometer. KIT - Karlsruher Institut für Technologie

Fortgeschrittenenpraktikum für Lehramt Spektrometer. KIT - Karlsruher Institut für Technologie Fortgeschrittenenpraktikum für Lehramt Spektrometer KIT - Karlsruher Institut für Technologie 1 Wichtige Hinweise: ˆ Die Gitter sind hochempndlich. Bitte niemals direkt ins Gitter fassen! ˆ Selbiges gilt

Mehr

Planksche Strahlung. Schriftliche VORbereitung:

Planksche Strahlung. Schriftliche VORbereitung: Im diesem Versuch untersuchen Sie die Plancksche Strahlung (=Wärmestrahlung = Temperaturstrahlung). Alle Körper, auch kalte, senden diese elektromagnetische Strahlung aus. Sie wird von der ständigen, ungeordneten

Mehr

Kalibration einer CCD-Kamera oder DSLR-Kamera zur Messung der Helligkeit des Himmelshintergrundes

Kalibration einer CCD-Kamera oder DSLR-Kamera zur Messung der Helligkeit des Himmelshintergrundes Kalibration einer CCD-Kamera oder DSLR-Kamera zur Messung der Helligkeit des Himmelshintergrundes Thomas Waltinger Zur Beurteilung der Helligkeit des Nachthimmels werden in letzter Zeit immer häufiger

Mehr

Äußerer lichtelektrischer Effekt (Äußerer Fotoeffekt; HALLWACHS-Effekt)

Äußerer lichtelektrischer Effekt (Äußerer Fotoeffekt; HALLWACHS-Effekt) Äußerer lichtelektrischer Effekt (Äußerer Fotoeffekt; HALLWACHS-Effekt) Experiment 1: Bestrahlung einer elektrisch geladene Zinkplatte mit Licht Rotlichtlampe; positive Ladung Quecksilberdampflampe; positive

Mehr

2 Einführung in Licht und Farbe

2 Einführung in Licht und Farbe 2.1 Lernziele 1. Sie wissen, dass Farbe im Gehirn erzeugt wird. 2. Sie sind mit den drei Prinzipien vertraut, die einen Gegenstand farbig machen können. 3. Sie kennen den Zusammenhang zwischen Farbe und

Mehr

2 Die wesentlichen Teile der in der optischen Spektroskopie benutzten Apparaturen

2 Die wesentlichen Teile der in der optischen Spektroskopie benutzten Apparaturen 2 Die wesentlichen Teile der in der optischen Spektroskopie benutzten Apparaturen 2.1 Lichtquellen In Abb. 2.1 sind die Spektren einiger Lichtquellen dargestellt, die in spektroskopischen Apparaturen verwendet

Mehr

SPEKTRALANALYSE. entwickelt um 1860 von: GUSTAV ROBERT KIRCHHOFF ( ; dt. Physiker) + ROBERT WILHELM BUNSEN ( ; dt.

SPEKTRALANALYSE. entwickelt um 1860 von: GUSTAV ROBERT KIRCHHOFF ( ; dt. Physiker) + ROBERT WILHELM BUNSEN ( ; dt. SPEKTRALANALYSE = Gruppe von Untersuchungsmethoden, bei denen das Energiespektrum einer Probe untersucht wird. Man kann daraus schließen, welche Stoffe am Zustandekommen des Spektrums beteiligt waren.

Mehr

Physikalische Chemie: Kinetik

Physikalische Chemie: Kinetik Physikalische Chemie: Kinetik Prof. Thiemann SS 2002 Protokoll Versuch 2 «Die ph-abhängigkeit der Solvolysegeschwindigkeit von Malachitgrün» 1 Inhalt: 1. Theorie 2. Zusatzfragen Bau eines UV-Spektralphotometers

Mehr

Vakuum-UV-Spektroskopie zur Diagnostik reaktiver Plasmen

Vakuum-UV-Spektroskopie zur Diagnostik reaktiver Plasmen Vakuum-UV-Spektroskopie zur Diagnostik reaktiver Plasmen - XVI. Workshop Mühlleithen - Holger Spahr, René Reimer, Hans-Erich Wagner Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald Institut für Physik 11. März

Mehr

Versuchsprotokoll. Adsorption von Essigsäure an Aktivkohle

Versuchsprotokoll. Adsorption von Essigsäure an Aktivkohle Versuchsprotokoll Versuchsdatum: 5.10.2004 Zweitabgabe: Sttempell Durchgeführt von: Adsorption von Essigsäure an Aktivkohle 1. Inhaltsangabe 1..Inhaltsangabe---------------------------------------------------------------------------------

Mehr

Entwicklungen für den Alltag und die Zukunft: Die LED

Entwicklungen für den Alltag und die Zukunft: Die LED Entwicklungen für den Alltag und die Zukunft: Die LED Thomas Jüstel Institute for Optical Technologies Abteilung Chemieingenieurwesen tj@fh-muenster.de www.fh-muenster.de/juestel FH Münster Campus Steinfurt

Mehr

Extreme Biegung von Federstahldrähten

Extreme Biegung von Federstahldrähten Extreme Biegung von Federstahldrähten Moderne Materialien im Bereich der Federstahldrähte gestatten sehr große elastische Verformungen, die allerdings mit der linearen Biegetheorie nicht berechnet werden

Mehr

Einsteins Veröffentlichungen aus dem Jahre 1905

Einsteins Veröffentlichungen aus dem Jahre 1905 Albert Einstein 1. Einsteins Bedeutung für die Physik des 20. Jahrhunderts 2. Der photoelektrische Effekt und die Hypothese der Lichtquanten 3. Philipp Lenard Leben und Persönlichkeit 4. Die Spezielle

Mehr

9th NEMO-SpectroNet Collaboration Forum

9th NEMO-SpectroNet Collaboration Forum 9th NEMO-SpectroNet Collaboration Forum Jena, 15.12.2010 Color and Multi Spectral Imaging An Overview Dr. Ing. Thomas Fahlbusch, PhotonicNet GmbH, Hannover Farbaufnahme 1-Chipkamera Bayer Farbmosaik Chips

Mehr

Weißes Licht wird farbig

Weißes Licht wird farbig B1 Weißes Licht wird farbig Das Licht, dass die Sonne oder eine Halogenlampe aussendet, bezeichnet man als weißes Licht. Lässt man es auf ein Prisma fallen, so entstehen auf einem Schirm hinter dem Prisma

Mehr

Übertragung in Koaxialkabeln

Übertragung in Koaxialkabeln Übertragung in Koaxialkabeln. Vorbereitung.. Ersatzschaltbild für den Wellenwiderstand eines sehr kurzen Leiterstücks.. Wellenwiderstand als Funktion der Leitungsbeläge.. Skizze einer Wechselstrommessbrücke.

Mehr

Bildgebung mit Röntgenstrahlen. Erzeugung von Röntgenstrahlung

Bildgebung mit Röntgenstrahlen. Erzeugung von Röntgenstrahlung Erzeugung von Röntgenstrahlung Scanogramm Röntgen- Quelle Detektor Entwicklung Verarbeitung Tomogramm Erzeugung von Röntgenstrahlung: Grundprinzip: Photoelektrischer Effekt - Erzeugung freier Elektronen

Mehr

Wärmestrahlung. Einfallende Strahlung = absorbierte Strahlung + reflektierte Strahlung

Wärmestrahlung. Einfallende Strahlung = absorbierte Strahlung + reflektierte Strahlung Wärmestrahlung Gleichheit von Absorptions- und Emissionsgrad Zwei Flächen auf gleicher Temperatur T 1 stehen sich gegenüber. dunkelgrau hellgrau Der Wärmefluss durch Strahlung muss in beiden Richtungen

Mehr

Kapitel 5: Die Strahlung der Treibstoff der Atmosphäre

Kapitel 5: Die Strahlung der Treibstoff der Atmosphäre Kapitel 5: Die Strahlung der Treibstoff der Atmosphäre Was ist Strahlung Strahlung besteht aus elektromagnetischen Welle Strahlungsarten unterscheiden sich durch die Wellenlänge https://de.wikipedia.org/wiki/elektromagnetisches_spektrum

Mehr

Let's talk Gimp Farbräume. RGB-Farbraum. Digitales Gestalten mit Open Source

Let's talk Gimp Farbräume. RGB-Farbraum. Digitales Gestalten mit Open Source Unter Farbmodelle versteht man die Aufteilung in unterschiedliche Farbräume, über die eine Farbe definiert werden kann. Alle hier genannten Farbräume werden in Gimp dargestellt: Die bekanntesten sind:

Mehr

Was ist der Farbwiedergabeindex?

Was ist der Farbwiedergabeindex? Was ist der Farbwiedergabeindex? Das Licht bestimmt die Farbe Unter der Farbwiedergabe einer Lichtquelle versteht man deren Eigenschaft, welche Farberscheinung ihr Licht auf Gegenständen bewirkt. Farbwiedergabe

Mehr

Ziel. Hinweise zur Vorbereitung Auflösungsvermögen eines Prismas

Ziel. Hinweise zur Vorbereitung Auflösungsvermögen eines Prismas 4.4 Auflösungsvermögen eines Prismas 323 4.4. Auflösungsvermögen eines Prismas Ziel Quantitative Bestimmung des durch Beugungseffekte begrenzten spektralen Auflösungsvermögens eines Primas, also seiner

Mehr

Ferienkurs Experimentalphysik 3

Ferienkurs Experimentalphysik 3 Ferienkurs Experimentalphysik 3 Übung Qi Li, Bernhard Loitsch, Hannes Schmeiduch Donnerstag, 08.03.2012 1 Schwarzer Körper Außerhalb der Erdatmosphäre misst man das Maximum des Sonnenspektrums bei einer

Mehr

Emissionsspektren, Methoden der spektralen Zerlegung von Licht, Wellenoptik, Spektralapparate, qualitative Spektralanalyse

Emissionsspektren, Methoden der spektralen Zerlegung von Licht, Wellenoptik, Spektralapparate, qualitative Spektralanalyse O2 Spektroskopie Stoffgebiet: Emissionsspektren, Methoden der spektralen Zerlegung von Licht, Wellenoptik, Spektralapparate, qualitative Spektralanalyse Versuchsziel: Durch Untersuchung der Beugung am

Mehr

Lichtleitung in Glasfasern

Lichtleitung in Glasfasern Fortgeschrittenenpraktikum III: Lichtleitung in Glasfasern Tutor: Prof. Mitschke Version 19. Oktober 2006 Überblick Früher wurden Nachrichten im Normalfall über Kupferkabel als elektrische Signale transportiert.

Mehr

0.1.1 Exzerpt von B. S. 414: Unendlich hoher Potenzialtopf

0.1.1 Exzerpt von B. S. 414: Unendlich hoher Potenzialtopf 1 15.11.006 0.1 119. Hausaufgabe 0.1.1 Exzerpt von B. S. 414: Unendlich hoher Potenzialtopf (Siehe 118. Hausaufgabe.) 0.1. Exzerpt von B. S. 414: Wellenlängen der Wellenfunktion im Fall stehender Wellen

Mehr

I GEOMETRISCHE OPTIK. Physik PHB3/4 (Schwingungen, Wellen, Optik) 1 Grundlagen und Grundbegriffe

I GEOMETRISCHE OPTIK. Physik PHB3/4 (Schwingungen, Wellen, Optik) 1 Grundlagen und Grundbegriffe 0_GeomOptikEinf1_BA.doc - 1/8 I GEOMETRISCHE OPTIK 1 Grundlagen und Grundbegriffe Optik ist die Lehre von der Ausbreitung elektromagnetischer Wellen (üblicherweise beschränkt auf den sichtbaren Bereich)

Mehr

Dr. Cecilia Scorza Dr. Olaf Fischer

Dr. Cecilia Scorza Dr. Olaf Fischer 0BSpektrino - Modell zur Veranschaulichung und Betrachtung von sichtbaren und unsichtbaren Bereichen des Spektrums Nutzung und Aufbau Das Spektrino ist ein Modell, dass die Ausdehnung der Spektralbereiche

Mehr

Rotation. Versuch: Inhaltsverzeichnis. Fachrichtung Physik. Erstellt: U. Escher A. Schwab Aktualisiert: am 29. 03. 2010. Physikalisches Grundpraktikum

Rotation. Versuch: Inhaltsverzeichnis. Fachrichtung Physik. Erstellt: U. Escher A. Schwab Aktualisiert: am 29. 03. 2010. Physikalisches Grundpraktikum Fachrichtung Physik Physikalisches Grundpraktikum Versuch: RO Erstellt: U. Escher A. Schwab Aktualisiert: am 29. 03. 2010 Rotation Inhaltsverzeichnis 1 Aufgabenstellung 2 2 Allgemeine Grundlagen 2 2.1

Mehr

Dienstleistungskatalog Labor Optik

Dienstleistungskatalog Labor Optik Eidgenössisches Institut für Metrologie METAS CH-3003 Bern-Wabern, 1. Januar 2016 Dienstleistungskatalog Labor Optik Gültig ab: 01.07.2015 Im unserem Labor kalibrieren wir Normale und Messinstrumente für

Mehr

Physik 2 (GPh2) am

Physik 2 (GPh2) am Name: Matrikelnummer: Studienfach: Physik (GPh) am 8.0.013 Fachbereich Elektrotechnik und Informatik, Fachbereich Mechatronik und Maschinenbau Zugelassene Hilfsmittel zu dieser Klausur: Beiblätter zur

Mehr

Inverse Methoden in der FE

Inverse Methoden in der FE Inverse Methoden in der FE 12. Mai Übung: Vorwärtsmodellierung im Mikrowellenbereich (STP) 19. Mai VL: Statistische Inversionsverfahren (Regression, Neuronales Netz) 2. Juni Übung: spez. Aufgaben der Gruppen

Mehr

Metrologie für die Energiemeteorologie Kalibrierkette in der Photovoltaik

Metrologie für die Energiemeteorologie Kalibrierkette in der Photovoltaik Metrologie für die Energiemeteorologie Kalibrierkette in der Photovoltaik Stefan Winter Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB), Braunschweig & Berlin Leiter der Arbeitsgruppe 4.14 Solarzellen - 1-

Mehr

Einleitung Eindringprüfung Magnetpulverprüfung Dokumentationsfolien UV-Leuchten Zusammenfassung und Ausblick

Einleitung Eindringprüfung Magnetpulverprüfung Dokumentationsfolien UV-Leuchten Zusammenfassung und Ausblick Neue Entwicklungen und Tendenzen auf dem Gebiet der Oberflächenrissprüfung aus prüf- und anwendungstechnischer Sicht sowie dem Aspekt der Arbeitssicherheit 1 Einleitung Dokumentationsfolien UV-Leuchten

Mehr

VL Wahrnehmung und Aufmerksamkeit Farbwahrnehmung

VL Wahrnehmung und Aufmerksamkeit Farbwahrnehmung VL Wahrnehmung und Aufmerksamkeit Farbwahrnehmung Macht der Farbe Er sah die Haut von Menschen, die Haut seiner Frau und seine eigene Haut als ein abstoßendes grau; hautfarben erschien ihm nunmehr Rattenfarben

Mehr

DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR ZERSTÖRUNGSFREIE PRÜFUNG E.V.

DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR ZERSTÖRUNGSFREIE PRÜFUNG E.V. DEUTSCHE GESELLSCHAFT FÜR ZERSTÖRUNGSFREIE PRÜFUNG E.V. ZfP-Sonderpreis der DGZfP beim Landeswettbewerb Jugend forscht SCHÜEX BAYERN Lichtspektren von verschiedenen Lichtquellen Tobias Harand Schule: Albert-Schweizer-Gymnasium

Mehr

C 6 der unbekannte Korrekturfaktor?

C 6 der unbekannte Korrekturfaktor? C 6 der unbekannte Korrekturfaktor? am Beispiel eines Linienlaser mit Bewertung nach DIN EN 60825-1 Bestimmung von C6 Kerkhoff.Thomas@bgetem.de // Stand: 2012-09 Beispiel eines Linienlasers Seite 2 Vor

Mehr

UV STRAHLUNG VERSTEHEN, MESSEN, FILTERN

UV STRAHLUNG VERSTEHEN, MESSEN, FILTERN UV STRAHLUNG VERSTEHEN, MESSEN, FILTERN INHALT Was ist UV Strahlung Wie wirkt UV Strahlung auf den Menschen Was misst mein UV Messgerät Wie breitet sich Strahlung aus Wie kann ich Strahlung filtern WAS

Mehr

Einführung in die Astronomie und Astrophysik (I) Jürgen Schmitt Hamburger Sternwarte

Einführung in die Astronomie und Astrophysik (I) Jürgen Schmitt Hamburger Sternwarte Einführung in die Astronomie und Astrophysik (I) Jürgen Schmitt Hamburger Sternwarte Vorlesung: Stellarphysik II Was wird behandelt? Schwarzkörperstrahlung Raumwinkel und Intensität Eektivtemperatur Photometrische

Mehr

W09. Wärmestrahlung. Neben der Untersuchung des Charakters von Wärmestrahlung wird das Stefan-Boltzmannsche-Gesetz nachgewiesen

W09. Wärmestrahlung. Neben der Untersuchung des Charakters von Wärmestrahlung wird das Stefan-Boltzmannsche-Gesetz nachgewiesen W09 Wärmestrahlung Neben der Untersuchung des Charakters von Wärmestrahlung wird das Stefan-Boltzmannsche-Gesetz nachgewiesen 1. Theoretische Grundlagen 1.1 Entstehung der Strahlung Moleküle, Atome und

Mehr

Versuch Spektroskopie

Versuch Spektroskopie Versuch Spektroskopie Beschafft aus Studiengebühren Vorbereitung: Gitterspektrometer, Atomspektren, Bahndrehimpuls, Spin, Plancksches Strahlungsgesetz, pn-übergang, Leuchtdiode. Literatur: allg. Lehrbücher

Mehr

Lk Physik in 13/1 1. Klausur Nachholklausur Blatt 1 (von 2)

Lk Physik in 13/1 1. Klausur Nachholklausur Blatt 1 (von 2) Blatt 1 (von 2) 1. Elektronenausbeute beim Photoeekt Eine als punktförmig aufzufassende Spektrallampe L strahlt eine Gesamt-Lichtleistung von P ges = 40 W der Wellenlänge λ = 490 nm aus. Im Abstand r =

Mehr

APPLICATION NOTE. Streulichtkorrektur für Array-Spektralradiometer ZUSAMMENFASSUNG. 1. Einleitung. 2. Erstellung und Anwendung der Streulichtmatrix

APPLICATION NOTE. Streulichtkorrektur für Array-Spektralradiometer ZUSAMMENFASSUNG. 1. Einleitung. 2. Erstellung und Anwendung der Streulichtmatrix APPLICATION NOTE Streulichtkorrektur für Array-Spektralradiometer Đenan Konjhodžić ZUSAMMENFASSUNG Diese Applikationsschrift stellt die Möglichkeiten der Streulichtkorrektur für Array- Spekralradiometer

Mehr

Praktikum Physik Radioaktivität 13GE RADIOAKTIVITÄT VERSUCHSAUSWERTUNG

Praktikum Physik Radioaktivität 13GE RADIOAKTIVITÄT VERSUCHSAUSWERTUNG RADIOAKIVIÄ VERSUCHSAUSWERUNG I. VERSUCHSZIEL Die Zerfallskurve einer radioaktiven Substanz soll aufgenommen werden. Aus dieser Zerfallskurve soll das Gesetz des radioaktiven Zerfalls hergeleitet werden.

Mehr

Technik und Bewertung moderner LEDs aus energetischer Sicht

Technik und Bewertung moderner LEDs aus energetischer Sicht Technik und Bewertung moderner LEDs aus energetischer Sicht LED-Belichtung im Gartenbau, Bad Zwischenahn 5. Februar 2013 Hans-Jürgen Tantau Leibniz Universität Hannover, FG Biosystem- und Gartenbautechnik

Mehr

Zeitaufgelöste Techniken zur Proteinfaltung

Zeitaufgelöste Techniken zur Proteinfaltung Zeitaufgelöste Techniken zur Proteinfaltung Anregung schneller Entfaltungs-/Rückfaltungsprozesse für zeitaufgelöste Messungen koordinierte Hämgruppe Photodissoziation (~ in ps) initiiert Rückfaltung des

Mehr

Ferienkurs Experimentalphysik 3

Ferienkurs Experimentalphysik 3 Ferienkurs Experimentalphysik 3 Wintersemester 2014/2015 Thomas Maier, Alexander Wolf Lösung 4 Quantenphänomene Aufgabe 1: Photoeffekt 1 Ein monochromatischer Lichtstrahl trifft auf eine Kalium-Kathode

Mehr

Übungen zur Experimentalphysik 3

Übungen zur Experimentalphysik 3 Übungen zur Experimentalphysik 3 Pro. Dr. L. Oberauer Wintersemester 200/20 6. Übungsblatt - 29.November 200 Musterlösung Franziska Konitzer (ranziska.konitzer@tum.de) Augabe ( ) (6 Punkte) Um die Brennweite

Mehr

Versuch 4. Enzymkinetik

Versuch 4. Enzymkinetik Versuch 4 Enzymkinetik Protokollant: E-mail: Studiengang: Gruppen-Nr: Semester: Betreuer: Max Mustermann max@mustermann.de X X X Dr. Postina Wird benotet?: Aufgabenstellung Ermittlung der maximalen Reaktionsgeschwindigkeit

Mehr

Präsentation der Ergebnisse zur Defektstudie an Cu(In,Ga)Se 2 -Schichten

Präsentation der Ergebnisse zur Defektstudie an Cu(In,Ga)Se 2 -Schichten Präsentation der Ergebnisse zur Defektstudie an Cu(In,Ga)Se 2 -Schichten Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Institut für Physik Wechselwirkung von Positronen mit Materie Emission der Positronen

Mehr

Der effektive Lichtstrom. Warum wir unsere LED Leuchtmittel auch mit Pupil Lumen beschreiben:

Der effektive Lichtstrom. Warum wir unsere LED Leuchtmittel auch mit Pupil Lumen beschreiben: Der effektive Lichtstrom Warum wir unsere LED Leuchtmittel auch mit Pupil Lumen beschreiben: Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen kurz aufzeigen, dass man als Anwender der LED Technik die Angabe Lumen pro

Mehr

Rückblick auf die letzte Vorlesung. Bemerkung

Rückblick auf die letzte Vorlesung. Bemerkung Bemerkung 1) Die Bedingung grad f (x 0 ) = 0 T definiert gewöhnlich ein nichtlineares Gleichungssystem zur Berechnung von x = x 0, wobei n Gleichungen für n Unbekannte gegeben sind. 2) Die Punkte x 0 D

Mehr