GZA/PP 8048 Zürich 29. Jahrgang Donnerstag, 27. Juni 2013 Nr.26

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1 GZA/PP 8048 Zürich 29. Jahrgang Donnerstag, 27. Juni 2013 Nr.26 Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag Herausgeber: Lokalinfo AG, Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich Verlag Tel , Fax Das Kunstblut floss in Strömen... Plötzlich steigt er aus dem Bühnenboden auf und schlägt seine Eckzähne in ucys zarten Hals. «Dracua» das Stück des «Theaters anton Zürich» suchte am reitag Erlenbach heim und sorgte dank ausgeklügeltem ühnenboden immer wieder für überraschende Effekte. Philippa Schmidt In Zeiten von «Twilight» und «True Blood», in denen blutsaugende Untote die Highschool besuchen oder sich gar «vegetarisch» von Tier- statt Menschenblut ernähren, setzt Dracula, Bram Stokers Urvater aller Vampire, einen angenehm altmodischen Kontrast. Dem transsilvanischen Grafen würde selbstverständlich keinerlei Getier auf den Speiseplan kommen, den düsteren Gesellen dürstet es vielmehr nach frischem Menschenblut. Wie man ein Theaterstück auf begrenztem Raum mit einer kleinen Truppe durch Spielfreude und Kreativität zum Erfolg bringen kann, dies zeigte das Team der Sommertournee. Einziger Wermutstropfen: Das eigentlich unter freiem Himmel geplante Stück musste aufgrund der unberechenbaren Witterungsverhältnisse drinnen, im Erlibacherhof, aufgeführt werden. Schade, die eine oder andere Fledermaus hätte der Atmosphäre gut getan. Ob es wohl daran lag, dass die Zuschauerzahl von etwa 50 Leuten eher bescheiden ausfiel? Gerecht wurde dies dem Stück jedenfalls nicht. Erzählt ist die Geschichte aus dem 19. Jahrhundert schnell: Der britische Notar Jonathan Harker will dem rumänischen Grafen Dracula ein neues Zuhause in England schmackhaft machen. Schmackhaft wäre diesem wohl nicht nur ein neues, altes Gemäuer, sondern zur Abwechslung auch die englische Küche, Pardon, englisches Blut als Mitternachtssnack. Harkers Besuch wird im Rückblick erzählt. Das Stück beginnt in Whitby, wo sich Harkers Verlobte Mina Murray und ihre Freundin, die bezaubernde Lucy, treffen. Dracula, der am Bord des Seglers Demeter unerkannt nach England gelangt die Besatzung gibt einen vortrefflichen Proviant ab, stattet Lucy alsbald tiefschürfende Besuche ab. Mit Knoblauch und Kreuzen Der Kampf des Nervenarztes Dr. Seward und Professor van Helsings um Lucys Leben werden nicht von Erfolg gekrönt. Einzig ihre Seele können sie schliesslich retten, mithilfe des altbekannten Pflocks, den sie der zur Vampirin mutierten Lucy durchs Herz treiben. Nun ist die Jagd auf den Grafen eröffnet mit vereinten Kräften, Knoblauch und Kreuzen bewaffnet, machen die Kämpfer wider das Böse dem Grafen das Leben oder zumindest das Dasein schwer. Mina bewahren sie davor, das gleiche Schicksal wie ihre Freundin zu erleiden oder etwa doch nicht? Nicht mit Pflöcken, aber mit Hämmern und Bohrern machte sich das Technikteam unter der Leitung von Flurin Ott bereits ab 13 Uhr daran, die Bühne mitsamt dem Bühnenbild aufzubauen. Wer sich gefragt hat, warum nicht einfach die vorhandene Bühne im Saal verwendet wurde, dem wurde während der Vorführung klar, weshalb. Mit Klappen, Türchen, einer Treppe und einem Grab verse- Fortsetzung auf Seite 3 Dracula (Brencis Udris) setzt zum Biss in Lucys (Judith Cuénod) Hals an, Dr. Seward (Benjamin Kradolfer Roth) bemerkt nichts. Foto: Judith Schlosser Flurin Ott (links) und sein Team stellten die komplizierte Bühne auf. So sah das gute Stück fast fertig aus. Fotos: Philippa Schmidt Für den öffentlichen Gestaltungsplan, aber gegen den Spielplatz Sieben Traktanden standen am Montag auf der Agenda der Küsnachter Gemeindeversammlung. Die «Thyes- Initiative» wurde angenommen, der Kredit für die Neugestaltung des Horn-Spielplatzes zurückgewiesen. Philippa Schmidt Mit 73 Ja- zu 56 Nein-Stimmen befürworteten die Stimmberechtigten schliesslich die Initiative von Bürgerforums-Präsident Felix Thyes, Michael von Babo und Dieter Itschner, die einen Öffentlichen statt eines Privaten Gestaltungsplans für das Güterschuppenareal seeseitig der Bahnlinie fordert. Ein Anliegen, das auch vom Gemeinderat unterstützt worden war. Vertreter der bürgerlichen Parteien, der FDP und der SVP, sprachen sich gegen die Initiative aus. «Aus unserer Sicht ist es nicht richtig, dass man einem Privaten dermassen reinfuhrwerkt», ereiferte sich FDP-Präsident und Gemeinderatskandidat Marc Lindt über die Initiative. Er mutmasste auch, dass die SBB an irgendjemanden verkaufen könnten. Kritisiert wurde von einem Redner die Tatsache, dass der Gestaltungsplan für die Zentrumsplanung privat sei. Thyes hatte zuvor auf die Empfehlung zwei aus dem Mitwirkungsverfahren verwiesen, gemäss der man das Areal Parkplatz Zürichstrasse und den Bahnhof als Einheit betrachten solle. «Mit einem öffentlichen Gestaltungsplan können berechtigte Wünsche der Bevölkerung im Fortsetzung auf Seite 3 Hauskauf in Herrliberg Die Herrliberger stimmten dem Kauf des Hauses, in dem die Drogerie untergebracht ist, an der Gemeindeversammlung klar zu. Für Diskussionen sorgte die Solaranlage auf dem Dach des Schulhauses Rebacker C. Seite 3 Zollikerbergler beim Züri-Fäscht «Kikarai» heisst das Stück, das Kindergärtler aus Zollikerberg gemeinsam mit ihrer Kindergartenlehrerin Isabelle Schaer am Züri-Fäscht aufführen. Kim, Karri und Kai machen sich darin auf die Suche nach ihrem Malkasten. Seite 5 Kicken in Küsnacht Penalty, Corner und zig-mal Goal hiess es am Wochenende im Küsnachter Heslibach. Gut tausend Kinder aus Küsnacht, Erlenbach und Zumikon kickten das runde Leder, angefeuert von Trainern und Eltern, ins Netz. Letzte Seite Gegen Abgabe dieses Bons erhalten Sie dreifache Pro-Bons D R O G E R I E Z U M I K O N Drogerie Ritzmann, Zumikon SONNE REISEN MEDIKAMENTE Wir beraten Sie gerne! Amavita Apotheke Dorfplatz 4, 8126 Zumikon Tel Fax

2 2 Küsnachter Nr Juni 2013 CULINARIUM IMMOBILIEN Auf einen Blick Bäckerei-Konditorei Von Burg, Allmendstrasse 4 Küsnacht Gipser- und Stukkaturgeschäft Mario Cunti, Gartenstr. 21 Küsnacht Messerschmied/Stahlwaren Rasenmäher/Schleiferei M. Kürsteiner, Langägertenstr. 3 Seit 1952, Zollikerberg Teppiche/Parkett Vorhänge/PVC-Beläge Schmidli Innendekoration, Drusbergstr. 18, Erlenbach Für Ihre Eintragungen in unserer Rubrik «Auf einen Blick»: Carrosserie Autospritzwerk Rolf Jenny GmbH, Seestrasse 149 Herrliberg Kehrichtabfuhr Tankstelle Rudolf Günthardt AG, Seestrasse 89 Küsnacht Storenfabrik Kästli Storen AG, Leimbachstrasse 46 Zürich-Leimbach Umzüge Hausräumungen Rudolf Günthardt AG, Seestrasse 89 Küsnacht Frau H. Haltiner berät Sie gerne. Telefon

3 POLITIK / A K TUELL Küsnachter Nr Juni Gerrit Frers vor der Maske und als Nervenarzt Dr. Seward. Erlenbach stimmt Jahresrechnung zu An der Gemeindeversammlung vergangenen Montag sagten die 97 anwesenden Stimmberechtigten zu allen Geschäften einstimmig Ja. So dauerte die Versammlung, obwohl das Plenum über vier Geschäfte zu entscheiden hatte, nur eine knappe halbe Stunde. Offenbar vertrauen die Erlenbacher Stimmbürger/innen ihren Gemeindeoberen sehr. An der Gemeindeversammlung vom vergangenen Montag folgte der Souverän den Empfehlungen des Rates bei allen vier traktandierten Geschäften einstimmig und ohne Wortmeldungen. Die Rechnung 2012 der gemeinsamen Sekundarschule Erlenbach-Herrliberg (GSEH) schliesst mit einem Aufwand von 3,88 Mio. Franken und einem Ertrag von Franken und einem Aufwandüberschuss von 3,73 Mio. Franken ab der Nettoanteil von Erlenbach beträgt 1,745 Mio. Franken, zuzüglich der Mietausgleichzahlung an Herrliberg für die gegenseitige Zurverfügungstellung der Schulanlagen von Franken. Das zweite Geschäft betraf die Jahresrechnung 2012, bei der ein Ertragsüberschuss von 1,38 Mio. Franken resultiert, anstelle des budgetierten Verlustes von 5,13 Millionen. Damit erhöht sich das Eigenkapital auf 72,44 Millionen, wobei Gemeindepräsident Ferdy Arnold (CVP) betonte, dass weiterhin ein effizienter und effektiver Einsatz der Mittel und Zurückhaltung auf der Ausgabenseite gefordert sei. Auch diesem Geschäft wurde einstimmig zugestimmt. Auch die Bauabrechnung für die Sanierung der Schulanlage Oberer Hitzberg wurde gut geheissen. Kein Wunder wurde doch der Kredit von 5,95 Mio. Franken um Franken unterschritten. Das habe auch damit zu tun, dass auf interaktive Wandtafeln verzichten worden sei, meinte Arnold. Er sei sich aber bewusst, dass irgendwann die Schüler den Begriff «Kreide» nur noch mit dem Märchen «Der Wolf und die sieben Geisslein» in Verbindung bringen würden, weil die andtafel aussterben werde. Die Baubrechnung für den Heizungsersatz m Gemeindehaus fand einstimmig die ustimmung. Ende gut, alles gut ann man da nur sagen. (wn.) Herrliberger sagen Ja zu Hauskauf Während der Kauf eines Hauses und die Teilrevision der BZO an der Herrliberger Gemeindeversammlung letzte Woche kaum zu Diskussionen führte, sah dies bei der geplanten Fotovoltaikanlage auf dem Schulhaus Rebacker C anders aus. Der Kauf des Hauses an der Schulhausstrasse 6 war aus Dringlichkeitsgründen im letzten Moment auf die Agenda der Gemeindeversammlung gelangt. Gemeindepräsident Walter Wittmer betonte den strategischen Wert der zentral gelegenen Liegenschaft. Über dieses Grundstück soll Das Kunstblut floss in Strömen... Fortsetzung von Seite 1 hen, ist die Bühne ein wahres Meisterwerk. Der Bühnenboden wird standesgemäss aus 13 Holzplatten gebildet, das Innenleben ist mit Matten ausgelegt, wird durch Lampen beleuchtet und ist mit Kunstblut besprenkelt. Blut, dass nach Information der Schauspieler übrigens nach Himbeere schmeckt. Die sechs Darsteller spielten alle Doppel- oder gar Dreifachrollen. So wurde Dracula von drei verschiedenen Schauspielern gemimt. Am schwierigsten war die Aufgabe zweifellos für Gerrit Frers, der für seinen kranken Kollegen Benjamin Kradolfer Roth kurzfristig einsprang und sich trotzdem keine Blösse gab. Frers affektierter Dracula trug eher komische Züge. Überhaupt transzendierte das Stück von Regisseur Manuel Bürgin zwischen Humor und Grusel. Grosse Klasse war zudem Judith Cuénods Darstellung der sich zur blutrünstigen Bestie wandelnden Lucy. Die genialen Klänge von Sandro Corbats Gitarre begleiteten den einen oder anderen in die Nacht hinaus und liessen ihn vielleicht auch zusammenzucken: War da nicht ein düsterer Schatten? Für den öffentlichen Gestaltungsplan, aber gegen den Spielplatz Fortsetzung von Seite 1 Voraus einfliessen», führte der Initiant aus und überzeugte offensichtlich seine Mitbürger. künftig auch der Zugang zu einer Nachbarliegenschaft, in Gemeindebesitz, gewährleistet werden. Da das Bieterverfahren schon abgeschlossen ist, steht der Preis von 2,77 Millionen Franken fest. Obschon der RPK dieser Preis zu hoch war, gab es nur einzelne Gegenstimmen. Judith Cuénod verwandelte sich hinter der Bühne in Lucy. Fotos: P.Schmidt Das SBB-Areal, für das ein Öffentlicher Gestaltungsplan gelten wird. phs. «Auf Schnickschnack verzichten» Weniger überzeugen konnte der Antrag des Gemeinderats, einen Kredit über Franken für die Neugestaltung des Spielplatzes in der Hornanlage gutzuheissen. Wichtige Elemente des neuen Spielplatzes sollten das ehemalige Einsatzboot des Seerettungsdienstes sowie ein Kunststoffbelag bilden. Neben dem Preis rief auch der Kunststoffbelag erhebliche Widerstände hervor. «Denken sie an kleine Kinderfüessli, die im Sommer über heissen Kunststoffboden laufen und verbrennen», warnte eine Bürgerin. « Franken ist viel zu viel, auf Plastikbeläge und all den Schnickschnack kann man verzichten», so ein alteingesessener Küsnachter, dessen Geständnis, dass das Horn seit mindestens hundert Jahren ein wunderbarer Platz für ihn sei, für Erheiterung sorgte. Der Einsatz einiger Befürworterinnen am Rednerpult konnte das Projekt schliesslich auch nicht mehr retten. 76 der 147 Anwesenden stimmten einer Rückweisung zu, wohingegen sich nur 61 gegen diese aussprachen. Bei so viel Diskussionsstoff ging die Jahresrechnung der Politischen Gemeinde fast unter. Diese schloss mit einem Aufwandüberschuss von 5,01 Millionen Franken wesentlich besser ab, als budgetiert worden war. Eine Ungenauigkeit, die von RPK-Präsident Norbert Cajochen (FDP) postwendend kritisiert wurde. Finanzvorsteherin Ursula Gross Leemann (FDP) mahnte aber auch zur Vorsicht: «Die Aussichten sind nicht mehr ganz so rosig wie vor ein paar Jahren.» Die Rechnung der Politischen Gemeinde, aber auch die weiteren Traktanden wurden einstimmig angenommen. So etwa die Jahresrechnung der Netzanstalt, eine Teilrevision der Verordnung der Behördenentschädigung, die Rechnung der Schulgemeinde sowie die Schlussabrechnung der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Schulanlage Zentrum. Diskussion um Solaranlage Die RPK hatte zuvor schon Opposition gegen den Bau einer Fotovoltaikanlage für Franken auf dem Dach des Schulhauses Rebacker C angemeldet. Nicht nur die RPK, auch einige Herrliberger standen der von Werkvorstand Felix Besser (FDP) versprochenen Refinanzierung innert 20 Jahren kritisch gegenüber. Trotzdem gab schliesslich eine grosse Mehrheit der 153 Stimmberechtigten dem Gemeinderat seinen Segen für die Anlage, die fast Kilowatt pro Jahr produzieren soll. Auch die Teilrevision der Bauund Zonenordnung, deren Hauptpunkte der Wechsel von der Ausnützungs- zur Baumassenziffer, die Abschaffung der faktischen Schrägdachpflicht sowie die Flexibilisierung der Untergeschossnutzung war, wurde von den Herrlibergerinnen und Herrlibergern befürwortet. Die Herrliberger Jahresrechnung schloss mit einem Ertragsüberschuss von 2,389 Millionen Franken und wurde einstimmig angenommen. Auch die Jahresrechnung des «Zweckverbands Gemeinsame Sekundarschule Erlenbach Herrliberg» wurde ohne Gegenstimme gutgeheissen. (phs.) Neuer Rektor an der Kanti Küsnacht An der Kantonsschule Küsnacht steht ein Stabswechsel an. Rektor Peter Ritzmann, Doktor der Mathematik, gibt sein Amt in Kürze ab. Die Leitung wird der bisherige Prorektor, der Physiker Dr. Christian Grütter, übernehmen. Grütter hat sich unter anderem mit seinem Engagement für die Genossenschaft Solécole an der Kanti einen Namen gemacht. (phs.) ANZEIGEN APROPOS... Philippa Schmidt Als ich das erste Mal vom Plan hörte, in der Küsnachter Horn- Anlage einen neuen Spielplatz zu bauen, habe ich mich gefragt, ob dies wirklich notwendig ist. Schliesslich bin ich damals in den 80ern auf ganz anderen Spielgeräten herumgeturnt. Als ich an der Gemeindeversammlung am Montagabend war, beschlich mich allerdings ein anderer Gedanke: Derjenige, dass wir für ein Altersheim 67 Millionen Franken, aber für einen Spielplatz keine Franken ausgeben wollen. Sicher, Füreinander statt gegeneinander mit Franken kann die Gemeinde einen tollen Spielplatz bauen, aber 67 Millionen Franken sind auch kein Pappenstiel. Als ich die erste Infoveranstaltung im Familienzentrum besuchte, wurde mir bewusst, dass sich die Voraussetzungen gewandelt haben und dass das, was Erwachsene als schön empfinden, nicht unbedingt das ist, was einem Dreijährigen gefällt. Die Leute, die an der Gemeindeversammlung gegen das Projekt gesprochen haben, habe ich an der Infoveranstaltung nicht gesehen. Viele Eltern, die an der Infoveranstaltung waren, habe ich aber leider auch nicht an der Gemeindeversammlung gesehen. Und genau da liegt einer der Knackpunkte: Wenn man sich nicht oder nur zögerlich für die eigenen Interessen einsetzt, kann man auch nicht erwarten, dass diese Erfolg haben. Etwa 25- bis 45-jährig sind die betroffenen Eltern von Kleinkindern, eine Generation, die sogar bei Kinderanliegen an der Gemeindeversammlung in spärlicher Zahl auftaucht. Auch vonseiten des Gemeinderats wäre mehr Unterstützung für das eigene Spielplatzprojekt zielführend gewesen. Als eine Bürgerin die Befürchtung äusserte, dass der Kunststoffboden Kinderfüsse verbrenne, hätte man gerne aus berufenem Mund gehört, ob dem so ist. Ich bin in Küsnacht in einem 3-Generationen-Haus aufgewachsen und fände es schön, auch in einem 3- oder sogar 4-Generationen-Dorf zu leben in einem Dorf, in dem sich die Generationen füreinander interessieren und füreinander einsetzen.

4 4 Küsnachter Nr Juni 2013

5 A K TUE L L Küsnachter Nr Juni Bühne frei für Kim, Karri und Kai Eine Zolliker Kindergartenklasse inszeniert das kecke Stück «Kikarai»: Drei Lausbuben auf der Suche nach ihrem Malkasten. Am Freitag, 5. Juli, geben sie am Züri-Fäscht ihre Derniere. Lawrence Gahler Die Kindergartenlehrerin Isabelle Schaer hat zusammen mit den Kindern des Kindergartens Neuacher in Zollikerberg ein Hörbuch mit dazugehörigem Theaterstück realisiert. Die Geschichte, den Dialog und die Lieder dazu hat Schaer selbst geschrieben. Bei einer Aufführung für zwei fünfte Klassen des Primarschulhauses Rüterwis gaben die kleinen Darsteller ihr schauspielerisches und gesangliches Talent zum Besten. Selbst gebasteltes Bühnenbild Während die Primarschüler draussen vor dem Kindergarten ungeduldig auf ihren Einlass warten, stehen drinnen die letzten Vorbereitungen an. Um die aufgeregten Kinder zu beruhigen, singt Isabelle Schaer: «Alli Chinde sitzed uf de Stuel.» Es wird ruhig, und alle setzen sich brav auf ihren winzigen Stuhl. Der Reihe nach und in Gruppen nehmen die mit Kapuzenpullover und Baseballkappen als Lausbuben verkleideten Kinder ihren Platz auf der Bühne ein. Das Bühnenbild haben die Kindergärtler selbst gemalt. Grosse Tannenbäume, eine Kirche, eine Baustelle mit Kran und Bagger sowie eine mit Graffiti bemalte Mauer zieren die Bühne und verwandeln sie in den Schauplatz des Abenteuers von Kim, Karri und Kai. Im vorderen Teil verläuft ein selbst gebasteltes Gleis quer durch den Raum. Als Erstes betreten die Tänzerinnen die Bühne. Sie haben farbige Stoffbänder dabei, die sie später während einiger Szenen des Theaters rhythmisch durch die Luft wirbeln. Gleichzeitig wird eine grosse Lokomotive aus bemaltem Karton aufgegleist und der Eisenbahnschaffner mit Schaffnermütze und Verkehrsstab stellt sich auf das Bahngleis. Schliesslich nehmen die «Sketcher», mit Spraydosen und Filzstiften bewaffnet, die Basketballspieler sowie die Protagonisten Kim, Karri und Kai ihren Platz ein. Nun ist es so weit, das Theaterstück kann losgehen. Die Kindergartenlehrerin läutet mit einer Glocke, und die Besucher werden hereingelassen. Für kurze Zeit wird es wieder sehr laut im Kindergarten Neuacher. Die Lehrerin stellt sich vor die beiden Klassen und beginnt mit der Begrüssung: «Hallo zusammen, willkommen zur...» Bevor sie weiterreden kann, wird sie von ihren Schülern unterbrochen: «Der Zug kommt!» Aus einem Radio hinter den Zuschauern ertönt der erste Song des Hörspiels, und die Spass mit Zahnlücke: Die kleinen Darsteller machen ordentlich Stimmung. Kindergärtler beginnen alle zusammen zu singen. Die Musik ist mitreissend, und einige der Primarschüler bewegen sich auf ihren Stühlen im Takt der Musik. Produziert hat die Songs Thomas Jud im Studio Supertiger in Zumikon, zusammen mit seiner Band Dyonikal und verschiedenen Musikern und Sänger. Unter ihnen ist auch der Vater von Isabelle Schaer, der auf dem Song «De Bahnschaffner» sehr überzeugt. «Es war sehr cool, etwas mit so motivierten, aber auch wilden Kindern zu machen. Dass Isabelle genaue Vorstellungen vom Stück hatte, hat den Prozess erleichtert», erzählt Thomas Jud. Aufgenommen haben sie das Hörspiel in drei Tagen. Auf der Suche nach dem Malkasten Das Stück handelt von den drei frechen Burschen Kim, Karri und Kai. Auf der Suche nach einem Malkasten, den jemand aus ihrem geheimen Versteck beim Bahnhof entwendet hat, erleben die drei ein grosses Abenteuer und finden letztlich nicht nur ihren Malkasten wieder, sondern auch etwas von viel grösserem Wert. «Die Idee für das Stück kam einem Freund und mir, als wir ein Wortspiel Kleiner Musiker ganz gross.fotos: law. spielten, bei dem jeder abwechslungsweise einen Satz bildete. Ich wusste schon lange, dass ich gerne ein Theaterstück mit den Kindern machen will», so die Pädagogin. Um das Theaterstück und alle Songs zu schreiben, benötigte Schaer drei Monate. Am Freitag, 5. Juli, um 18 Uhr findet auf der St.Peter-Hofstatt im Rahmen des Züri-Fäschts die letzte Aufführung des Stücks statt. Dort gibt es auch die CD zu kaufen, für 20 Franken. Mit Isabelle Schaer Kontakt aufnehmen kann man über Ein wahrhaft märchenhafter Nachmittag Gross und Klein feierten ein Charitysommerfest voller Musik auf dem Arenenberg. Am vergangenen Sonntagnachmittag pilgerten 300 Eltern, Kinder und Freunde der Kitina, Verein für Kind, Tier und Natur, zum Konzert des bekannten Liedermachers Linard Bardill auf den schönen Arenenberg in der Forch. Auch in diesem Jahr war das legendäre Sommerfest der Gastgeber Claudia und Michael Dubs ein voller Erfolg. Bei strahlendem Sonnenschein und köstlichem BBQ sangen und klatschten strahlende Kinder und Eltern zu den Liedern und Geschichten von Linard Bardill und Bruno Brandenberger. Getreu dem Motto der Kitina, Kindererziehung im Einklang mit Natur und Tieren, nahmen die Musiker alle Zuhörer mit auf ihre tierisch fantasievolle Reise in ein wundersames Geschichtenland mit fliegender Ziege, Esel, Bär und Murmeltier. Nebst dem musikalischen Highlight genossen die Gäste auch in diesem Jahr die traumhafte Kulisse der Kitina, eine Kinderkrippe und Kindergarten umgeben von Wiesen, Wäldern und Tieren, soweit das Auge reicht. Rockiger Abschluss Unter vollem Körpereinsatz grillierten, servierten, spielten und bastelten alle Mitarbeiter und Familienmitglieder der grossen «Kitina-Familie» bis in die Abendstunden. Auch Allya, die hübsche 22-jährige Tochter von Claudia und Michael Dubs überzeugte durchaus mit künstlerischem Talent und begleitete mit soulig sanfter Stimme und Gitarre in einen wunderschönen Sommerabend. Den rockigen Abschluss des Sommerfests gaben zwei junge Vollblutmusiker aus Küsnacht und Zollikon Aaron Wegmann und Yannick Staubli, die ganz sicher das Potenzial dazu haben, mit ihren Namen und ihren Songs künftig in den Charts zu hören zu sein. (pd.) Liedermacher Linard Bardill unterhielt die Kleinen. Fotos: zvg. Sonniges Wetter beim Charityfest auf dem Arenenberg in Küsnachterberg. Rockig und soulig: Yannik Staubli, Allya Dubs und Aaron Wegmann. Nach dem Eidgenössischen Turnfest durften sich die Küsnachter Turnerinnen und Turner über den vom Vereinskartell und von den FTV-Frauen organisierten Empfang freuen. Die Harmonie Eintracht spielte und die Vereinsfahnen wehten im Einklang. Alle Turnerinnen (DTV) und Turner (BTV und TV Forch) waren hell begeistert. Sogar Gemeindepräsident Markus Ernst liess sich zu einem Tänzchen hinreissen. (pd.) ANZEIGEN Turner in Küsnacht empfangen Bürgerforum Küsnacht prüft Kandidatur 2014 Engagiert wurde bei der Versammlung des Bürgerforums Küsnacht (BFK) diskutiert. Topaktuell sind für das BFK der Kampf gegen Fluglärm und das Überdenken der gemäss Bürgerforum missglückten Zentrumsplanung. Zudem tritt das BFK für eine wirtschaftlich sinnvolle soziale Durchmischung, die Erhaltung guter Bausubstanz und die Pflege des Dorfbilds ein, ebenso für ein Zentrum für Itschnach. Eine neue Vertretung im Gemeinderat bei den Wahlen 2014 soll geprüft werden. Als wichtiges politisches Mittel sieht das BFK die offene Information und Diskussion der aktuellen Projekte. Deshalb hat sich das BFK als Initialpartner des Küsnachtblogs engagiert (http:// kuesnachtblog.ch). Dieser steht allen Küsnachtern offen. (pd./bfk.)

6 Stadt Zürich Nr Juni 2013 A K TUELL Anliegen der «Zigeuner» thematisieren Fahrende, Jenische, Roma und Sinti laden die sesshafte Bevölkerung zu den traditionell urbanen Zigeunerkulturtagen ein. Vom 10. bis 14. Juli wird neben dem Escher-Wyss-Platz die Kultur der Fahrenden erlebbar. Ein Höhepunkt der Kulturtage: Der Auftritt von «Traktorkestar». Fahrende, Jenische, Roma und Sinti sind auf ihrem alljährlichen Halt in Zürich. Die traditionell urbanen Zigeunerkulturtage gastieren auf dem Schützeareal beim Escher-Wyss- Platz, dem alljährlichen temporären Durchgangsplatz der Fahrenden. Es gibt ein vielfältiges Programm zu entdecken. Das Podiumsgespräch am 10. Juli bringt die Diskriminierung von Jenischen, Sinti und Roma in ihrem Alltag in der Schweiz zur Sprache. Am 12. Juli wird dem nach wie vor bestehenden Mangel an Stand- und Durchgangsplätzen auf dem Podium Raum gegeben. Beginn der Podien ist jeweils um 19 Uhr. Jeden Abend verwandelt sich das grosse Zelt des fahrenden Zigeuner-Kultur-Zentrums auf dem Schützeareal in eine Konzertarena mit Gypsy-Musik: «Traktorkestar», «Mahala», «Musique Simili» und «Counousse» werden die Köpfe schwingen und die Beine tanzen lassen. Konzertbeginn ist jeweils um 20 Uhr. «Mago Magier» leitet am Mittwochnachmittag ab 14 Uhr Kinder beim Bau von Instrumenten an. Mit einem Sonntagsbrunch bei Schwyzerörgeli-Musik mit «Counousse» verabschieden sich die Zigeunerkulturtage bis zum Während der Zigeunerkulturtage werden auf dem Flohmarkt Antiquitäten und Raritäten angeboten und traditionelles Zigeuner-Handwerk kann in Anspruch genommen werden. Auch für kulinarische Verpflegung ist gesorgt. (pd./pm.) Viertbestes Ergebnis der Schifffahrt Im vergangenen Jahr verzeichnete die Zürichsee- Schifffahrtsgesellschaft Passagiere. Dies ist das viertbeste Ergebnis. Nach einem erfolgsversprechenden ersten Quartal waren April und Mai 2012 von nasskaltem Wetter geprägt, teilt die Zürichsee Schifffahrt (ZSG) im «Pegelstand» mit. Des Weiteren musste die Limmat-Schifffahrt wegen Hoch-/Niedrigwasser und diversen Anlässen 49 Tage eingestellt werden. Die führte zu täglichen Frequenzeinbussen von 1500 bis 2000 Fahrgästen. Über Passagiere waren mit einer der beiden Oberseefahrten unterwegs, die 2012 von Juni bis September neu täglich zweimal verkehrten. Spitzenreiter bei den Traumschiffen waren wiederum die Fahrten zur Feuerwerksbesichtigung am 1. August und an Silvester. Am 24. März lud die ZSG zum Tag der offenen Werft nach Wollishofen ein. Über 8000 Besucher nutzten die Gelegenheit, um Hintergrundinformationen über das Unternehmen und die Zürichsee-Gastro zu erhalten. Im 2012 wurde der Raddampfer «Stadt Zürich» durch die Shiptec, das technische Kompetenzzentrum der Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee, renoviert. Die «Stadt Zürich» wurde zum Nationalfeiertag zwar wieder in Betrieb genommen, musste jedoch nach wenigen Publikumsfahrten wegen Unregelmässigkeiten an der Maschine erneut stillgelegt werden. Nacheinstellungen bewirkten keine Verbesserung, sodass das Dampfschiff die ganze Saison ausfiel. «Ein erfreuliches Ergebnis brachte die vom Zürcher Verkehrsverbund durchgeführte Messung der Service- Qualität», freut sich die ZSG. Sie erhielt von ihren Gästen 85 von möglichen 100 Punkten. Im vergangenen Jahr nahm die ZSG Franken ein. Der Aufwand war Franken. Der Betriebsgewinn betrug somit Franken. Wer für den Grossteil der Kosten der Nachbesserungen des MS Panta Rhei aufkommen muss, war zum Zeitpunkt des Rechnungsabschlusses noch offen. (pd./pm.) GEWERBEVERBAND STADT ZÜRICH Wir brauchen Zürich Zürich braucht uns Publireportage Ist Ihnen auch aufgefallen, dass sich die Stadt rasant verändert? Es wird verdichtet, gebaut, Plätze und Quartierzentren werden neu gestaltet. Vieles dient dazu, die Lebensqualität in Zürich zu verbessern. Aber denken die Zürcher bei Lebensqualität auch an Ihre Nahversorgung? Ich habe kaum den Eindruck, denn jedes Jahr verschwindet hier und dort ein Traditionsgeschäft auf Nimmerwiedersehen. Dünne Nerven sind schlecht für das Gewerbe Viel mehr als mit Discountern und nline-shopping hat das Gewerbe amit zu kämpfen, dass die Toleranz egenüber Lärm und Gestank chwindet. Vielleicht sind wir desalb so empfindlich geworden, weil er Verkehr und der Lärm generell tark zugenommen haben. In den ohnzonen werden Lastwagen, die aren anliefern, nicht gern gesehen, chon gar nicht, wenn sie frühmorens erscheinen. Eine Schreinerei, in er tagsüber gesägt und gehämmert ird, möchte auch nicht jeder in unittelbarer Nachbarschaft haben. ür diese Unternehmen werden Nicole Barandun-Gross. Lärmschutzverordnungen und Beschwerden der Nachbarn oft zum unüberwindbaren Stolperstein. Und doch sind wir froh, wenn wir morgens unser Gipfeli bei einem Beck um die Ecke kaufen können und der Sanitärinstallateur bei Bedarf schnell vor Ort ist. Gerade weil Zürich lebt, und nicht nur eine Schlafstadt ist, erscheint es wichtig, dem Gewerbe einen Platz zu bewahren. Nicht nur die Versorgung, auch die Lehrstellen sollen bleiben Derzeit überarbeitet die Stadt Zürich ihre Bau- und Zonenordnung (BZO). Dort werden auch die Gebiete für das Gewerbe umschrieben und eingezeichnet. Ich verrate Ihnen kein Geheimnis, wenn ich Ihnen sage, dass man genau hinsehen muss, um die wenigen Gebiete zu erkennen, die für das Gewerbe vorgesehen sind. Wir brauchen aber auch mal jemanden, der einen Schalter flickt oder eine Tischplatte ölt und zwar ohne lange Anfahrtswege. Die Stadt hat sich ausdrücklich der 2000-Watt-Gesellschaft verpflichtet, also ist Verkehrsvermeidung angesagt. Und last, but not least: Das Gewerbe ist der grösste Lehrstellenanbieter überhaupt, insgesamt sind Auszubildende bei einem KMU beschäftigt. Es gibt also viele Gründe, dem Gewerbe in Zürich seinen Platz zu lassen. Unsere Vision: Ein KMU-Turm auf dem Josefareal Wenn 2020 der Josefkamin vis-à-vis vom Primetower stillgelegt wird, sollte auf dem Areal ein grosses Gewerbegebiet entstehen. Dort ist es schon laut, dort fährt Zürich schon. Solche Orte gilt es zu suchen, denn jeder Platz ist für das Gewerbe wertvoll. Die überarbeitete BZO soll im Herbst vorliegen. Wir bleiben dran! Nicole Barandun-Gross Präsidentin Gewerbeverband der Stadt Zürich Nicole Barandun-Gross, Präsidentin GVZ, und Richard Späh. Richard Späh verabschiedete sich Foto: pm. Hans-Ulrich Bigler, Direktor des Schweizerischen Gewerbeverbandes, bezeichnete Richard Späh in seiner Rede im Restaurant Waid als «Taliban», aber auch als «guten Kommunikator». Der Umgang mit dem kämpferischen ehemaligen Präsidenten des Stadtzürcher Gewerbeverbands GVZ sei nicht immer einfach gewesen. Richard Späh freute sich, dass er sich an demselben Ort verabschieden konnte, wo seine Karriere als Präsident des GVZ begann. Zahlreiche Gäste, unter ihnen auch Stadtrat Gerold Lauber, nutzen die Gelegenheit, sich von Späh zu verabschieden. Noch ist offen, was Späh für die Zukunft plant. Die zahlreich anwesenden Gewerbetreibenden nutzten den Anlass aber auch als gute Gelegenheit, Kontakte mit anderen Gewerblern zu knüpfen. Auf dem Bild sind Richard Späh und Nicole Barandun-Gross, die neue Präsidentin des Gewerbeverbandes der Stadt Zürich. (pm.) ANZEIGEN ECKANKAR Gesellschaft Schweiz Kurvenstrasse Zürich ECK-Gottesdienst, Sonntag, 7. Juli, Thema: Vertrauen in die innere Führung Open House, jeden Mittwoch, , Tel Thema: Besinnung: Wozu bin ich auf der Erde? Forum am Nachmittag, Mittwoch, 10. Juli, Thema: Was möchten Sie über Eckankar wissen? Singen Sie HU (Hju), Mittwoch, 10. Juli, , / KLEINANZEIGEN Unterricht / Kurse Aus Schafwolle Zwerge selber filzen! Diverses Hof-Flohmarkt, Josefstrasse 154, Nähe Coop-Röngenplatz. Samstag 29. Juni, 10 bis 17 Uhr. Viele schöne Sachen, CDs usw. Unterricht / Kurse Nachhilfeunterrricht: Mathematik, Deutsch, Englisch KLEINANZEIGEN Kleinanzeigen kosten pro Doppelzeile Fr Chiffrezuschlag Fr. 5.- Bargeld beilegen und mit dem Coupon einsenden an: Lokalinfo AG,«Kleinanzeigen»,Buckhauserstr.11,8048 Zürich.Diese Inserate sind nur für private Anbieter. Aufträge, die bis Freitag, Uhr, bei uns eintreffen, erscheinen in der nächsten Ausgabe. Den Text bitte in Blockschrift ausfüllen (pro Feld 1 Buchstabe, Satzzeichen oder Wortzwischenraum). Freizeit/Ferien Unterricht/Kurse Fitness/Gesundheit Musik/Unterhaltung Diverses Fahrzeuge Wohnungen Möbel/Antiquitäten Name/Vorname: Strasse: PLZ/Ort: Telefon:

7 AUTOMOBIL Küsnachter Nr Juni Nismo-Label ist beflügelt vom Sportsgeist Nissan erinnert sich mit seinem Performance-Label ismo verstärkt auch in uropa seiner sportlichen urzeln. Als zweites Modell ach dem Juke profitiert as Coupé 370Z mit mehr eistung und Sportgeist on der Handschrift der firmeneigenen Veredler. Der 370 Z Nismo von hinten... Peter Lattmann Der im Februar dieses Jahres in die Schweiz gekommene und schon bald 200-mal verkaufte Juke Nismo mit 200 PS bleibt kein Einzelfall. Der japanische Hersteller will unter der nur für Europa neuen Bezeichnung, die von Nissan Motorsport abgeleitet ist, in innovativen Fahrzeugen fortschrittliche Technologien, dynamisches Design und spektakuläre Fahrerlebnisse zu vernünftigen Preisen anbieten. Zweiter Nismo von Nissan Als zweites Nismo-Modell nach dem kompakten Crossover wartet jetzt die Topversion des populären 370Z bei den Händlern auf Abnehmer. In der Produkte-Pipeline sind bereits auch der Juke Nismo RS und der entsprechend aufgewertete GT-R. Was für BMW die M- und für Mercedes-Benz die AMG-Modelle bedeuten, heisst bei Nissan Nismo. Das Nismo- Label steht für Leistungs- und Fahroptimierungen, die auf Erfahrungen aus dem Motorsport basieren. Die Nun trägt auch der 370Z das Nismo-Label. Das nachgeschärfte Coupé leistet 344 PS. Nismo-Geschichte ist aber viel älter und voller origineller und mutiger Projekte, die von der grossen Leidenschaft der Japaner für den Motorsport, von Pioniergeist und unbändigem Willen zum Erfolg zeugen. Diese Eigenschaften sollen neben Wettbewerbsfahrzeugen und Projekten wie der Le-Mans-Vision Delta Wing verstärkt auch neuen Serienfahrzeugen zugutekommen. Der neue Hauptsitz von Nismo liegt auf dem Gelände einer früheren Fabrik im Stadtteil Tsurumi von Yokohama. Das grosszügige Areal bietet optimale Voraussetzungen, um neben den wieder intensivierten Rennsportaktivitäten die Entwicklung von Strassensportwagen und Hochleistungsteilen voranzutreiben. Erstmals sind alle 180 Mitglieder an einem Ort konzentriert. Die Werkstätten, der Motorenbau und die Fertigungsbereiche liegen auf einer Ebene und fördern jenen Teamgeist, der sich in den neuen Autos spiegelt. Eine einzige Ausführung Der 370Z Nismo wird nur als Coupé und im Sinn einer klaren Strategie in einer einzigen Ausführung für Franken angeboten. Wichtigste Merkmale sind die von 328 auf 344 PS gesteigerte Höchstleistung, das von 363 auf 371 Newtonmeter erhöhte maximale Drehmoment des bewährten 3,7-Liter-Sechszylindermotors, der Bodykit mit dem wuchtigen Heckspoiler, die steifere Aufhängung, das optimierte Fahrwerk, die breiteren Fotos: zvg.... und von vorne. Reifen und die dazupassenden Brems- und Abgassysteme. Die Kraft wird über ein manuelles Sechsganggetriebe auf die Hinterräder übertragen. Der in der Schweiz seit der Markteinführung vor vier Jahren 442-mal verkaufte Sportwagen dankt das mit noch besseren Fahreigenschaften und Spurtstärke. Er lässt sich in 5,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 Stundenkilometer beschleunigen und scheut in seinem direkten Umfeld auch sonst keine Vergleiche. Der Mehrpreis von Franken gegenüber der Basisversion und 7600 Franken gegenüber der bisher meistgefragten Pack-Version ist damit gerechtfertigt. Es gibt aber noch weitere auffallende Unterschiede. Farbliches Kennzeichen des bisher stärksten Z-Modells für die öffentlichen Strassen ist das Rot der Zierleisten, Bremssättel, der Motorabdeckung und der Applikationen im weitgehend vertrauten Interieur. Serienmässig gehören ein Sportlenkrad mit Alcantara-Leder, nicht ganz einfach einzustellende, aber guten Halt bietende Sportsitze und sogar ein übersichtliches Navigationssystem dazu. Viele Bestellungen Wer sich für den Nismo entscheidet, muss nicht mehr lange Zubehörlisten durchforsten. Der aktuelle Bestellungseingang ist so gut, dass die Europazentrale schon mehr als die ursprünglich geplante Anzahl Fahrzeuge angefordert hat. Schweizer Automarkt at sich auf gutem iveau stabilisiert Dass dieses Autojahr so gut wird wie 2012, hat niemand in der Branche erwartet. Im Gegenteil: Die Branchenvereinigung Auto Schweiz erwartet übers ganze Jahr gesehen einen zehnprozentigen Rückgang. Mit einem Minus von 7,4 Prozent im Mai und einem kumulierten Minus von 7,3 Prozent in den ersten fünf Monaten liegen die Importeure daher durchaus gut im Rennen. Und so sagt Auto-Schweiz-Präsident Max Nötzli: «So lange der Markt nicht mehr schwächelt als bis jetzt, sind wir mit den Verkaufszahlen gut bedient.» Gewinne und Verluste sind wie immer ungleich verteilt. Erstaunlich sind die starken Zahlen von BMW, die im Mai 18,9 Prozent mehr verkauft haben als im Vorjahresmonat und seit Januar nun schon ein Plus von 12 Prozent verzeichnen können. Auch Nischenhersteller Jaguar räumt dieses Jahr gross ab: plus 45,9 Prozent seit Anfang Jahr. Einige Marken, die bisher im Minus lagen, drehten letzten Monat erstmals auf. Allen voran Branchenleader Volkswagen mit 14,6 Prozent stärkeren Verkäufen als im Mai (lk.) IN KÜRZE Fiat-Offroader Bei den Fiat-Händlern steht ab sofort der 500 L in der Trekking- Version. Er ist 13 Millimeter höher gelegt und serienmässig mit dem elektronischen Traktionskontrollsystem Traction+ sowie speziellen Reifen ausgerüstet. Dazu spendieren die Italiener dem 500 L ein wenig Offroad-Design und ein robustes Interieur. Das iphone übernimmt nun auch das Auto Im kalifornischen Cupertino wächst die Lust auf einen neuen Coup. Nun greift Iphone-Macher Apple den Markt der «automobilen» Kommunikation an. Lorenz Keller Das Design bleibt sich treu Viedopräsentation über den nächsten Coup aus Cupertino. Für Digital-Freaks ist das Auto immer noch Entwicklungsgebiet. Apps, Cloud-Dienste, die Integration von Multimedia was bei Smartphones selbstverständlich ist, steht in der Autowelt noch am Anfang. Da ist die Überlegung durchaus sinnvoll, auf die Stärken der Handys zurückzugreifen, indem man diese integriert. Apple perfektioniert das in Zusammenarbeit mit 14 Autoherstellern ab nächstem Jahr für das iphone. Dieses kann angestöpselt werden, worauf sich über das Autodisplay alle Funktionen in angepasster iphone-grafik steuern lassen. So können etwa mit der Sprachsteuerung Siri-Routen programmiert BMW hat den X5 nicht etwa «nur» überarbeitet, wie die Optik vielleicht suggeriert, sondern eine komplett neue dritte Generation auf die Räder gestellt. 90 Kilo leichter, aber immer noch zwei Tonnen schwer ist das grosse SUV mit 650 bis 1870 Liter Kofferraum. Dazu haben die Deutschen das Interieur deutlich aufgewertet. Drei Motoren stehen zum Marktstart Ende Jahr bereit: zwei Diesel mit 258 und 381 PS und der neue V8-Benziner mit 450 PS. Später folgen schwächere und sparsamere Varianten. (lk.) oder SMS vorgelesen werden. Die iphone-funktionen lassen sich auch mit den Knöpfen im Auto steuern. Dafür allerdings muss Apple seine bisher eher hinterherhinkenden Kartenwerke massiv verbessern, ansonsten nützt den Autofahrern alle gute Hardware nichts. Schweizer kaufen am liebsten schwarze und weisse Autos Hiesige Importeure müssen Schwarzmaler sein. Denn Schwarz ist nach wie vor die beliebteste Autofarbe der Schweiz, wie eine Erhebung von AutoScout24 zeigt. Allerdings ist die Zahl der dunklen Fahrzeuge leicht rückläufig zugunsten des anderen Extrems. Denn auf Platz zwei liegt inzwischen Weiss. Das lange so populäre Silber ist auf Platz vier abgerutscht. Auf dem dritten Platz liegt immerhin eine echte Farbe, nämlich Blau. Statistisch gesehen spielt nur noch eine weitere Lackierung eine Rolle, nämlich Rot auf Platz fünf. Wer sein Auto als Occasion in ein paar Jahren wiederverkaufen möchte, setzt also besser nicht auf exotische Farben wie Frozen Bronze (Braun, BMW) oder James Blond (Gelb, Opel). (lk.) Fords kleiner Motor räumt gross ab Fords 1,0-Liter-Turbo-Benziner ist von der internationalen Fachjury zum «Engine of the Year» gewählt worden zum zweiten Mal hintereinander. Der kleine Motor ist in den Modellen Fiesta, B-Max, Focus, C- Max und Grand-C-Max erhältlich, mit 100 und 125 PS Leistung. Soeben hat Ford den Motor auch in Indien und China lanciert, Nordamerika folgt noch dieses Jahr. Zudem soll er auch für leichte Nutzfahrzeuge, für das kleine SUV EcoSport und für die Limousine Mondeo verfügbar sein. Daher verdoppelt der Hersteller die Produktion des Motors im Werk Köln. Die 87 Fachjournalisten haben noch weitere Auszeichnungen vergeben. So konnte Volkswagen mit dem 1,4-Liter-Turbobenziner mit Zylinderabschaltung in der Kategorie der in diesem Jahr neu auf den Markt gebrachten Motoren abräumen. Als «Green Engine of the Year» hat die Jury den 0,9-Liter-Erdgasmotor der Fiat-Gruppe gewählt. Und bei den Sportwagenmotoren trumpfte der 6,3-Liter-V12 auf, der im Ferrari F12 Berlinetta eingebaut ist. (lk.) Auch CO2-Optimierer An der Delegiertenversammlung des Auto-Gewerbe-Verbands Schweiz (AGVS) konnte Zentralpräsident Urs Wernli ein positives Fazit ziehen. Trotz schwieriger Umstände können sich die Garagenbetriebe behaupten. Neben der Preisentwicklung macht ihnen aber zu schaffen, dass die Autos immer seltener in die Garage kommen. Und das nicht nur, weil die Serviceintervalle länger werden. Eine Chance ist der Trend zur Energieeffizienz: Hier können die Garagisten als CO2-Optimierer und Mobilitätsberater auftrumpfen. (lk.)

8 8 Stadt Zürich Nr Juni 2013

9 Stadt Zürich Nr Juni ZÜRICH INSIDE Ursula Litmanowitsch Moderator Marco Fritsche führte die Gäste im Hotel Baur au Lac mit Witz und Charme gekonnt durch den Abend. Das OK der Charity-Gala «Reise ins Leben» für Terre des hommes (v. l.): Megy Pfortmüller, Esther Enkelmann, Dorothe Züger-Knecht, Bettina Friedli, Ursi Spoerry und Maili Wolf. VIPs öffneten Herz und Geldbeutel für eine «Reise ins Leben» Juwelier Bernhard Blum und seine Gattin Christine an der gelungenen Spenden-Gala. Bereits zum dritten Mal fand am vergangenen Samstag der alle zwei Jahre durchgeführte Charity-Anlass «Reise ins Leben» im Hotel Baur au Lac statt. Und heuer konnte OK-Präsidentin Megy Pfortmüller den stolzen Betrag von Franken bekannt geben: «Unser Ziel war es, mindestens denselben Betrag wie vor zwei Jahren zusammenzubringen, nun sind wir überglücklich, dass wir diesen sogar noch übertreffen konnten.» Die Spenden-Gala unterstützt ein Terre-des-hommes-Projekt, mit dem jährlich 200 schwerstkranken Kindern, vornehmlich aus Afrika, eine Operation in der Schweiz ermöglicht wird. Die Nachsorge und Erholung geschieht im Heim «Maison de Massongex» im Wallis. Dank dem Anlass (555 Franken pro Person) und den Spenden des Abends aus der Tombola würde diesen Kindern massgeblich geholfen, eine neue Perspektive und bessere gesundheitliche Ausgangslage zu erhalten, erklärte Terre-deshommes-Generaldirektor Vito Angelillo. Der sommerliche Ballabend mit Musikbegleitung beim Apéro im Park, einem Ballorchester, einer Zaubershow und einem Dinner vom Feinsten lenkte nicht von den schwersten Problemen der Kinder ab, welche durch das erfolgreiche Projekt eine hoffnungsvolle «Reise ins Leben» antreten können. Die Ballgäste und anwesenden Sponsoren liessen sich rühren und öffneten Herz und Geldbeutel. Moderator Marco Fritsche und Galeristin Georgina Casparis, welche die Versteigerung leitete, trugen dabei das Ihrige dazu bei, die Emotionen zu wecken. Georges Fricker von Lombard Odier und Gattin Franziska, im Couturekleid von Rosmarie Amacher. Versteigerte die Kunstgegenstände: Galeristin Georgina Casparis (l.), mit Evi Ehrenperger-Schaub. Waren gerne mit dabei: Bertrand Jungo, CEO Manor, und seine Gattin Doris. Gemeinsam am sommerlichen Ballabend: «Storchen»-Hotelier Jörg Arnold mit Gattin Inna. Sie genossen den Sommerabend, an dem stolze Franken für schwerstkranke Kinder zusammenkamen (v. l.): Claudia Pestalozzi, Angelika Bernardi, Barbara Frey und Isabelle Merk Guggenbühl. ANZEIGEN Jede Woche das Neueste und Aktuellste aus dem Quartier: Kaufgesuch: BRIEFMARKEN! (Auch alte Briefe + Ansichtskarten) Sofort bar oder als Auktionseinlieferung Schwarzenbach-Auktion Zürich Merkurstrasse 64, 8032 Zürich Tel , Parkplätze vorhanden

10 10 Küsnachter Nr Juni 2013 Veranstaltungen & Freizeit BUCHTIPP Die Stadtbibliothek Opfikon empfiehlt: Kleines Format grosser Inhalt Julie Otsuka. Wovon wir träumten mare Verrückt oder normal? Das schmale Buch erzählt die Geschichte einer Gruppe junger Japanerinnen, die Anfang des 20. Jahrhunderts als Picture Brides nach Kalifornien reisen, um dort zu heiraten. Bis zu ihrer Ankunft kennen die Frauen ihre zukünftigen Männer nur von den Fotos der Heiratsvermittler, und auch sonst haben sie äusserst vage Vorstellungen von Amerika, was auf der Schiffsüberfahrt zu wilden Spekulationen führt: Sind die Amerikaner wirklich behaart wie Tiere? Was passiert in der Hochzeitsnacht? Wartet jenseits des Ozeans die grosse Liebe? Aus ungewöhnlicher, eindringlicher Wir-Perspektive schildert der Roman die Schicksale der Frauen: wie sie in San Francisco ankommen, wie sie ihre ersten Nächte als junge Ehefrauen erleben, Knochenarbeit leisten auf den Feldern. Wie sie mit der fremden Sprache und Kultur ringen, Kinder zur Welt bringen und wie sie nach Pearl Harbor erneut zu Aussenseitern werden. Stilistisch ist dieses Buch einzigartig. Der Text lebt von Wiederholungen am Satzanfang und erzeugt einen wahren Leserausch, so viele Bilder werden in so wenigen Worten heraufbeschworen. Wenn einer im Irrenhaus aufwächst, dann kann er was erzählen! Joachim Meyerhoff, Schauspieler und Schriftsteller, hat das hinter sich. Als jüngster Sohn des Direktors einer Jugendpsychiatrie ist er zwischen Hunderten von geistig oder körperlich Behinderten aufgewachsen. Der Autor erzählt in einzigartiger Weise und teilweise zum Schreien komisch von einer aussergewöhnlichen Familie an einem aussergewöhnlichen Ort. Und von seinem Vater, vor allem von ihm: dem dicken, liebevollen, umfassend gebildeten Klinikdirektor, der im wirklichen Leben aber ziemlich aufgeschmissen ist. Eine Geschichte voller Zuneigung, tragikomisch und sehr zu Herzen gehend. Aber auch so, dass man sich zwischen Lesen und Lachtränen- Abwischen öfter fragt, ob das Irrenhaus drinnen oder draussen ist. Am Ende ist es aber der Tod, der den Kern des Romans bildet, der Verlust, der nicht wieder gutzumachen ist, die Sehnsucht, die bleibt und die Erinnerung, die unfassbar pralle, lebendige und komische Geschichten produziert. Joachim Meyerhoff. Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war Kiepenheuer&Witsch Donnerstag, 27. Juni Live Pianomusik: Evelyne Kunz. Restaurant Rondo, Sennhofweg 23, Zollikerberg. Freitag, 28. Juni Öffentliches Fischessen: Musik und Festbetrieb. Fischerhüsli-Areal bei der Wässerig, Seestrasse 2, Zollikon Platzkonzert: Jugendmusik unterer rechter Zürichsee. Das allerletzte Konzert unter der Leitung von Franz Honegger. Anschliessend Apéro. Bei Regen in der Kirche. Ref. Kirche Tal (Kirchenhügel), Kirchenrank 1, Herrliberg «Tobak ein Stück Dämmerung»: Das Pfannestil Chammer Sexdeet produziert seit 23 Jahren Schall und Rauch. Und das mit Verve. Und Ukulele. Tobak? Das kann man rauchen. Regie: Peter Rinderknecht; Arrangement: Michael Wernli; Kostüme: Verena Stehli; Ton: Patrik Schwitter; Licht: Manuel Lindt. Erlengut, Erlengutstrasse 1 a, Erlenbach. Samstag, 29. Juni Grümpelturnier: FC Herrliberg. Sportplatz Langacker, Herrliberg City-Ständchen: Musikverein Zürich- Affoltern. Eintritt frei. Bei zweifelhafter Witterung erteilt Telefon Auskunft über die Durchführung. Diverse Plätze an der Bahnhofstrasse, Zürich Öffentliches Fischessen: Musik und Festbetrieb. Fischerhüsli-Areal bei der Wässerig, Gesanglicher Genuss pur erwartet Musikinteressierte am Wochenende im Zolliker Gemeindesaal. Die goldenen Stimmen junger Gesangsschüler werden erklingen. Am kommenden Sonntag, 30. Juni, um Uhr singt die Gesangsschule «Golden Voices» aus Herrliberg im Gemeindesaal Zollikon verschiedene Stücke aus den beliebtesten Musicals. Sie werden begleitet vom Trio «In the Mood». (pd.) Was, wann, wo Tipps für Anlässe in der Region Seestrasse 2, Zollikon. Sonntag, 30. Juni Grümpelturnier: FC Herrliberg. Sportplatz Langacker, Herrliberg Öffentliches Fischessen: Musik und Festbetrieb. Fischerhüsli-Areal bei der Wässerig, Seestrasse 2, Zollikon Brunch mit Platzkonzert: Schützenspiel UOG Zürich. 62 Franken pro Person (exkl. Getränke). Reservationen unter Restaurant Rondo, Sennhofweg 23, Zollikerberg. Montag, 1. Juli Sprechstunde: des Küsnachter Gemeindepräsidenten. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Büro des Gemeindepräsidenten, Obere Dorfstrasse 32, Küsnacht. Dienstag, 2. Juli Morgeträff: Frauenverein Zollikon. Schweizerisches Epilepsie-Zentrum (Restaurant), Bleulerstrasse 60, Zürich «Reim & Spiel»: Fingerspiele, Kinderverse, Geschichten bieten einen wahren Schatz an Möglichkeiten für Kinder und Erwachsene. Für Kinder ab 9 Monaten, in Begleitung. «Reim & Spiel» ist ein gemeinsames Projekt der Bibliothek und des Familienzentrums. Leitung: Kathrin Neuhaus, Musikpädagogin. Offenes und kostenloses Angebot. Bibliothek, Seestrasse 123, Küsnacht. «Golden Voices» erklingen in Zollikon 30. Juni, Uhr im Gemeindesaal Zollikon, Rotfluhstrasse 96. Eintritt: Erwachsene 30., Studenten/Kinder 15.. Vorverkauf: Weitere Informationen: Die Herrliberger «Golden Voices» singen Stücke aus Musicals. Mittwoch, 3. Juli Mittagstisch für Seniorinnen und Senioren: Anmeldung bis zum Vortag um 17 Uhr. Residenz Neumünsterpark, Neuweg 16, Zollikerberg. Samstag, 6. Juli City-Ständchen: Musikkorps der Heilsarmee Zürich-Nord. Eintritt frei. Bei zweifelhafter Witterung erteilt Telefon Auskunft über die Durchführung. Diverse Plätze an der Bahnhofstrasse, Zürich Flourish-Seminar: Kursleiterin Susan Reinert vermittelt spannende Erkenntnisse aus der Glücksforschung. Viele praxisnahe Übungen bilden den Schwerpunkt. Weitere Infos und Anmeldung unter oder Tel Freizeitzentrum Zumikon Sommerfest: Zum Sommeranfang lädt Chess4Kids interessierte Eltern und Kinder zum Sommerfest ein. Philipp Johner, Autor, Coach und Gründer der Manres AG, gibt eine Einstimmung zum Thema: Fitnesstipps für Familienferien ohne Berg- und Talfahrt! Es gibt Gratissnacks und Drinks für Gross und Klein (inkl. Wein). Gstadstrasse 38, Zollikon. Sonntag, 7. Juli Sommerfest: Ref. Kirchengemeinde Küsnacht. Auftakt Gottesdienst um 10 Uhr mit Pfarrerin Brigitte Crummenerl. Wasserausstellung im Foyer des Kirchgemeindehauses. Ab 14 Uhr Kirchenführungen. Ref. Kirche, Küsnacht. KIRCHEN Katholisches Pfarramt Küsnacht-Erlenbach Küsnacht, St. Georg 13. Sonntag im Jahreskreis Samstag, 29. Juni Eucharistiefeier Sonntag, 30. Juni Eucharistiefeier Santa messa nella cripta Itschnach Friedhofkapelle Hinterriet Sonntag, 30. Juni 9.00 Eucharistiefeier Erlenbach Kirchenzentrum St. Agnes Samstag, 29. Juni Eucharistiefeier Erscheint 1-mal wöchentlich, am Donnerstag Auflage: (Wemf beglaubigt) Jahresabonnement: Fr. 90. Inserate: Fr. 1.06/mm-Spalte Anzeigenschluss: Freitagmorgen, 10 Uhr Geschäftsleitung/Verlag: Liliane Müggenburg Redaktion: Philippa Schmidt (phs.), Redaktionelle Sonderthemen: Pia Meier (pm.), Lisa Maire (mai.) Ständige Mitarbeiter: Willi Glogger (glo.), Willy Neubauer (wn.), Nicole Isele (is.) Sport: Hanspeter Rathgeb (hr.) Anzeigenverwaltung: Andrea Kehl, Mayjoy Föhn, Tel Anzeigenverkauf: Heidi Haltiner, Tel , Produktion: AZ Verlagsservice AG, 5001 Aarau Abonnementsdienst: Tel , Redaktion/Verlag, Vertrieb: Lokalinfo AG, Buckhauserstrasse 11, 8048 Zürich, Tel , Fax Druck: NZZ Print, Schlieren

11 Küsnachter Nr Juni Veranstaltungen & Freizeit Zollikon: Forchbahn verabschiedet sich Das Ortsmuseum Zollikon blickt an der Ausstellungsfinissage am Sonntag, 30. Juni, in die Zukunft der Forchbahn: Wie entwickelt sich die Vorortsbahn in den ächsten 100 Jahren? Die Zeichnungen mit den Fantasien und Wünschen der nächsten Generation werden prämiert, während eine Modellbahn auch beim älteren Publikum verblasste Kinderträume weckt. Nach der erfolgreichen Verlängerung der Sonderausstellung «100 Jahre Forchbahn» lädt das Ortsmuseum Zollikon am Sonntag, 30. Juni, zur Finissage und wagt einen Blick in die Zukunft. Während eine Forchbahn in Miniformat ihre Runden dreht, können die Besucherinnen und Besucher ihre Wünsche für die nächsten 100 Jahre Forchbahn im Ortsmuseum platzieren. Um 15 Uhr werden die Kinderzeichnungen prämiert, die im Rahmen des Malwettbewerbs entstanden sind. Über 40 farbenfrohe Bilder von der achterbahnähnlichen Hochbahn bis zur Unterwasserbahn stellen die Fantasievoll: Die Ergebnisse des Malwettbewerbs. Publikumsjury vor die Qual der Wahl. Die Zeichnungen mit den meisten Publikumsstimmen werden auf Postkarten gedruckt. Die Gewinnerinnen und Gewinner dürfen im September am Herbstfest in Zollikerberg ein Forchbahnfahrzeug auf den Namen «Zollikerberg» taufen. Nach der Finissage bleibt das Ortsmuseum bis zum 24. Oktober geschlossen. In dieser Zeit werden kleinere Sanierungsarbeiten vorgenommen und die neue Ausstellung vorbereitet. Das Ortsmuseum ist auch dieses Jahr an der Zolliker Chilbi vom 17. bis 19. August und am Herbstfest in Zollikerberg am 7. September mit einem Stand vertreten. (pd.) Finissage: Sonntag, 30. Juni, 14 bis 17 Uhr. Mit Modellbahn und Prämierung des Kindermalwettbewerbs um 15 Uhr. Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, Uhr. Ortsmuseum Zollikon, Oberdorfstr. 14, 8702 Zollikon. Tel (Museum), Tel (Büro). Thomas Lüchinger thematisiert den Menschen Eine Ausstellung der Aquarelle, die auch Einblicke in das dokumentarische Filmschaffen von Thomas Lüchinger ietet, feiert am 5. Juli in er Zumiker Galerie Milchütte Vernissage. Der Anlass ird gemeinsam mit dem Zuiker Kulturkreis organisiert. Thomas Lüchinger ist einer der Bewahrer, der Massnahmen ergreift und die überlieferten Traditionen, gesellschaftlichen Praktiken, Rituale und Feste filmisch dokumentiert. Das Interesse, wie Menschen in der heutigen Lebenswirklichkeit ihre kulturellen Wurzeln pflegen, dokumentiert Thomas Lüchinger mit berührender Nähe. Thomas Lüchinger, geboren 1953, kam durch die Malerei zum Film. Nach der Zeichenlehrerausbildung in Luzern war er sowohl als freischaffender Künstler als auch als Dozent an verschiedenen Instituten tätig (ETH Zürich, Hochschule für Gestaltung und Kunst, Zürich, F+F). Als Stipendiat der Stadt Zürich lebte er ANZEIGEN Eva Ottiker-Schroeder Dipl. Handanalytikerin IIHA und Kartenlegerin nach Lenormand Mo bis Fr, 9 19 Uhr Telefon Thomas Lüchinger zeigt nicht nur seine Filme, sondern auch Aquarelle. ein Jahr in New York. Durch diesen Aufenthalt veränderten sich seine künstlerischen Interessen. Er begann in der Folge Filme zu realisieren, die erfolgreich im Kino und Fernsehen präsentiert wurden. Nach zwölf Jahren Tätigkeit als Dokumentarfilmer hat Thomas Lüchinger vor etwa zwei Jahren wieder vermehrt zu malen begonnen. Die Wiederaufnahme der Malerei bezeichnet er als die Suche nach dem Fremden im Eigenen. Filmen bedeutet immer auch einen hohen Aufwand an technischem Handlungsmaterial. So entwickelte sich zunehmend das Bedürfnis nach «einfachen» und intimen Arbeitsmitteln, dem Zeichenstift und Pinsel. Die Bilder, die so in den letzten Monaten entstanden sind, sprechen von Erahntem und Flüchtigem und beschäftigen sich in geheimnisvoller Weise mit Themen, wie Entstehen und Vergehen; sie gewähren dabei Raum für das eigene Wahrnehmen und Träumen. Der Dokumentarfilmer, Maler und Lehrer Thomas Lüchinger präsentiert im Zumiker Kulturkreis Ausschnitte aus vier seiner Dokumentarfilme. In diesen geht es unter anderem um Klangtraditionen im Toggenburg und einen philippinischen Bergstamm. (pd.) Vernissage am 5. Juli um 17 Uhr. Galerie Milchhütte. Einblicke in sein dokumentarisches Filmschaffen 18 Uhr Gemeindesaal Zumikon. Öffnungszeiten der Galerie: Montag bis Freitag 18 19, Samstag Uhr. Finissage Freitag, 19. Juli, Uhr. Galerie Milchhütte, Dorfstr. 31, 8126 Zumikon. Betten, Matratzen & Duvets QR-Code scannen und Sie erhalten bequem alle Informationen.

12 2 Küsnachter Nr Juni 2013 A K TUELL/ MARK TPLATZ 1000 Kids jubelten beim Schüeli Sie heissen Real Madrilli, die Wilden Kerle oder die grünen Pinguine. Am Wochenende kickten 101 Mannschaften mit an die 1000 Kindern aus Zumikon, Erlenbach und Küsnacht im Heslibach beim legendären Schüeli. Wer seine Goals geschossen hatte, stieg mit dem Skybike der Energiestadt Gold in den Himmel auf oder schleckte ein Glace dieses war insbesondere am Samstag, als die Sonne über Küsnacht lachte, eine beliebte Belohnung. (phs.) Sieger: 1. Klasse: 1. Kauz, 2. Roschi, 3. Schicht / 2. Klasse: 1. Schüle, 2. Matthaei, 3. Brons/Guyer / 3. Klasse: 1. Gutscher, 2. Battaglia, 3. Wissmach / 4. Klasse: 1. Merola, 2. Egli, 3. Hauser / 4. Klasse Mädchen: 1. Rudzeuski/Hauser, 2. Mailänder / 5. Klasse: 1. Wohlgemuth, 2. Caderas, 3. Ronner / 5. Klasse Mädchen: 1. Wohlgemuth, 2. Winzer / 6. Klasse: 1. Diggelmann, 2. Sommer, 3. Mailänder / 6. Klasse Mädchen: 1. Kim, 2. Diggelmann. Oberstufe: 1. Häusermann / Unterstufe: 3. Klasse Gutscher / Mittelstufe 6. Klasse Diggelmann / Mittelstufe Mädchen: 6. Klasse Kim. Torjubel bei den «Wilden Kerlen». Die Mädchen liessen sich auf dem Platz nicht unterkriegen. Gross und Klein genossen das Fussballfest im Heslibach. Sonnenschutz war wichtig. Lagebesprechung bei den Zumi-Kickers. Fotos: Philippa Schmidt Abbrüche und Aufschwünge Bewusst und überlegt einkaufen heisst auch verantwortungsvoll entsorgen. Wir Konsumenten wünschen es so, Lebensmittel müssen hygienisch verpackt und vorschriftsgemäss deklariert sein. Das bedingt eine stabile Verpackung, sei es Glas, Aluminium oder Plastik. Im Haushalt sind wir Weltmeister im Recycling von Zeitungen, Karton, PET und Glas. 92 Prozent aller Getränkeverpapckungen werden in der Schweiz wiederverarbeitet, sodass uns eine Pfandbelastung erspart bleibt. An die Sammelstellen anschliessend hat sich eine ganze Industrie etabliert, angefangen beim Erstellen und Reinhalten der Sammelstellen in den Gemeinden, gefolgt vom Abtransport der Container, dem fachgerechten Sortieren bis hin zur Wiederverwertung für neue Materialien sind alle gefordert. Ein gutes Gefühl, wenn Gewächshäuser mit Kaffeesatz aus Nespresso-Kapseln geheizt werden, wie dies im Seeland neuerdings geschieht. Was bei PET-Verwertung immer wieder Probleme schafft, sind Kaffeebecher, Milchflaschen, Shampoo- und Putzmittelflaschen sowie Essig- und Ölflaschen. Sie sind zu stark verunreinigt und gehören nicht in die PET-Sammlung. Neue Sammelstellen dafür sind im Entstehen. Ein Bravo der SBB, die endlich in grossen Bahnstationen getrennte Abfallkonzepte einrichtet. Besonders anspruchsvoll sind Elektrogeräte aus Büro und Haushalt. KONSUMENTENTIPP Passend zur Sonderausstellung «Tipitipitipso Typisch 50er» gibt Alfred Egli, Präsident des Vereins für Ortsgeschichte, am Samstag, 29. Juni, um Uhr im Ortsmuseum Küsnacht Einblick in die Küsnachter Nachkriegszeit. In den 1950er-Jahren mussten in Küsnacht einige Gebäude dem Strassenbau weichen, aufgrund der wachsenden Bevölkerungszahl entstanden zudem zahlreiche öffentliche Bauten und neue Busverbindungen. Zugleich gab es immer noch ein Gemeindebad und viele Quartierläden, die aber langsam aus dem Dorfbild verschwanden. Alfred Egli erzählt mehr über diese Umbruchszeit und ergänzt die Geschichten mit seinen persönlichen Erlebnissen. (pd.) In Zusammenarbeit mit dem Verein für Ortsgeschichte Küsnacht. Littering stört, was können wir tun dagegen? Marianne Cserhati. Ihr Rückbau und die Trennung erfordern geübte Handarbeit und raffinierte Maschinen, welche kostbare Metalle herausfiltern, die einen Gewinn einbringen und damit nicht nur Rohstoffe sparen, sondern den ganzen Recyclingprozess finanzieren. Und wie steht es auf der grünen Wiese, im Park und vor dem Takeaway? Hier kann nur die persönliche Einstellung eine Verhaltensänderung bewirken. Auf meine Frage antwortete mir ein Lehrling, dass in seinen Kreisen Littering als uncool gelte. Ein weiterer positiver Ansatz sind Schulklassen, die ihr Gemeindegebiet «entrümpeln», unterstützt von Non-Profit-Organisationen für eine saubere Schweiz. Freuen wir uns über eine Umwelt, in der nicht Abfall, sondern Blumen für bunte Farben sorgen Marianne Cserhati, Präsidentin Konsumentenforum kf Sektion Zürich Steuern sparen durch Vorsorgen Mit den richtigen Vorsorge- Produkten fürs Alter sparen und erst noch weniger Steuern zahlen dies bei vollem Versicherungsschutz. Die Beiträge aus AHV und Pensionskasse reichen oft nicht aus, um nach der Pensionierung den gewohnten Lebensstandard zu halten. Deshalb gewinnt die private Altersvorsorge stetig an Bedeutung. Die Säule-3a- Produkte einer Lebensversicherung haben gegenüber dem normalen Banksparen einen wesentlichen Vorteil: Falls der Kunde durch einen Unfall oder eine Krankheit erwerbsunfähig wird, zahlt Zurich die Prämien weiter wenn nötig bis zum Ablauf der Versicherung. Die private Vorsorge im Rahmen der Säule 3a bietet zudem attraktive Steuervorteile: Die einbezahlten Prämien dürfen vom Einkommen abgezogen werden. So zahlt man weniger Steuern. Was, wenn sich das Sparziel im Verlauf der Zeit ändert? Wenn zum Beispiel eine Babypause eingelegt wird? Oder wenn ein Sprachaufenthalt im Ausland absolviert wird? VERSICHERUNGS-TIPP Generalagent Adrian Koch. Kein Problem. Zurich unterstützt individuelle Pläne und lässt seine Kunden ihre Prämienzahlungen vorübergehend unterbrechen. Diese bleiben trotzdem voll versichert. Ihr Geld können sie sogar vorzeitig beziehen. Etwa wenn sie sich beruflich selbstständig machen. Oder wenn sie Wohneigentum erwerben. Möglich ist all dies mit dem Säule-3a-Produkt «CapitalFund eazy» von Zurich. Interessierte können unverbindlich mit der ZURICH Generalagentur Adrian Koch in Kontakt treten. Adresse: Geissacher 6, 8126 Zumikon. Tel , ch/koch. Publireportage Bilingualer «KIDSatLAKE»-Kindergarten öffnet im August neu seine Pforten Auf zu neuen Ufern: Die bilinguale Kinderkrippe «KIDSatLAKE» in Zollikon eröffnet im August nun auch die Kindergartenstufe. Geboten wird ein ganztägiges Betreuungsangebot nach dem bewährten «KIDSat- LAKE»-Konzept durch unser qualifiziertes und gut gelauntes Team. In hellen Räumlichkeiten an der Seestrasse 45 direkt am Zürichsee werden die Kinder auf Deutsch und Englisch entsprechend des Zürcher Lehrplans ganzheitlich auf die Primarstufe vorbereitet. Es sind noch Plätze frei! Am 10. Juli 2013 findet um Uhr ein Informationsabend statt. Interessierte Eltern sind herzlich willkommen und werden gebeten, sich vorab per oder telefonisch ( ) anzumelden. (pd.) Martin Graf in Zollikon Beim Feierabendgespräch der glp Küsnacht-Zollikon informierte Regierungsrat Martin Graf über seinen politischen Werdegang wie auch über seine Erfahrungen in Illnau-Effretikon, wo er vor seiner Wahl in den Regierungsrat als Stadtpräsident wirkte. Vor wenigen Monaten wurde in der Region im Zusammenhang mit dem Finanzausgleich auch von Entwicklungshilfe gesprochen. Da Illnau-Effretikon eine Nehmergemeinde ist, war es interessant zu erfahren, was dort seit Jahren für die nachhaltige Entwicklung unternommen wird. Indikatoren zur Messung der Nachhaltigkeit fliessen in den Integrierten Aufgaben- und Finanzplan (IAFP) und das Führungsinstrument «Cockpit» ein. Der IAFP ist ein Instrument, das der Bevölkerung nicht nur die trockenen Finanzdaten aufzeigt, sondern diese auch in einen Zusammenhang zum Stand der Aufgaben und Projekte der Gemeinde stellt. So kann beispielsweise transparent kommuniziert werden, wo konkret in Zukunft mit neuen Ausgaben zu rechnen ist und wann einzelne Projekte abgeschlossen werden. Das ist eine Dienstleistung, die man auch in unseren Gemeinden erwarten sollte. Dank dem neuen Gemeindegesetz muss ein IAFP bald in allen Gemeinden eingesetzt werden. (pd./glp)

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