Das verlockende Hollywood-Angebot für den BVD-Mitarbeiter Für den Gefahrguttransport auf der Schiene besteht Nachholbedarf

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1 Nr. 219 Sept Das verlockende Hollywood-Angebot für den BVD-Mitarbeiter S.32 Für den Gefahrguttransport auf der Schiene besteht Nachholbedarf S.08 Come back zurück in den Arbeitsprozess nach Unfall oder Krankheit S.19 Was macht die Schlichtungsstelle für Diskriminierungsfragen? S.18

2 BS INTERN NR. 219 / 2013 Inhalt AUGENBLICK «BS intern» ist das Personalmagazin für alle Mitarbeitenden und Pensionierten von BASEL-STADT. Herausgeberin : Staatskanzlei Basel-Stadt Redaktion : Jakob Gubler ( jg ) ( Leitung ), Susanne Schindhelm ( schi ), Sabine Etter ( se ) Adresse : Redaktion «BS intern» Abt. Kommunikation, Rathaus 4001 Basel Telefon Fax Mail : Internet : / intern Gestaltung : Neeser&Müller, Basel Druck : Schwabe AG, Muttenz Auflage : Exemplare Nachdruck nur mit Quellenangabe Inserate : Schwabe AG, Verkaufsbüro Inserate PF 340, 4008 Basel Telefon Fax Nächste Ausgabe : 31. Dezember 2013 Redaktionsschluss : 14. November 2013 Adressänderungen : Kantonsangestellte an die jeweilige Personalabteilung, Pensionierte schriftlich an die Pensionskasse Basel-Stadt, PF, 4005 Basel. Salvatore Caprino : Seit 2010 ist der gebürtige Sizilianer und gelernte Kaufmann als Kurier beim Bau- und Verkehrsdepartement angestellt. Ob Akten für die Regierungsratssitzung, Schreiben oder andere Dokumente : Salvatore Caprino ist allmorgendlich unterwegs und bringt diese an die Adressaten in den Dienststellen der kantonalen Verwaltung. An seiner Arbeit schätzt er vor allem, dass er sie selbstständig einteilen kann, aber auch den freundlichen, kollegialen Umgang der Mitarbeitenden des Bau- und Verkehrsdepartements. Neben seiner Tätigkeit im BVD ist er nicht nur Initiant von Gewaltpräventionsprojekten an verschiedenen staatlichen Schulen, sondern gibt auch Kurse für Selbstverteidigung. Was ihn dazu befähigt, erfahren Sie auf Seite 32 dieses Personalmagazins. ( schi ) Titelfoto : Barbara Jung 04 HINTERGRUND Internationale Bauausstellung IBA 2020 ein Ausblick 07 SPORTLICH Nachwuchs gesucht : Die Fussballvereine SC ED und SC GD auf der Suche nach grossen und kleinen Talenten 08 ZUSAMMEN MIT Urs Vögeli, Leiter der Kontrollstelle für Chemie und Biosicherheit 11 NACHGEFRAGT beim Leiter Dienste der Stadtreinigung, Martin Steiner, zum Auftritt der «orangen Tattoo-Stars» 12 AKTUELL Die kantonale Verwaltung im neuen virtuellen Look. Im Gespräch mit dem Projektleiter WebBS, Thomas Kunz 14 BLITZLICHT 16 DIENSTJUBILÄEN 18 PORTRÄT Schlichtungsstelle für Diskriminierungsfragen Fragen und Antworten 19 PERSONALSEITE Come back ein Projekt, das beim Wiedereinstieg in den Arbeitsprozess nach Unfall oder Krankeit hilft 21 AUSBLICK PaRIS ein Datenerfassungssystem mit grossem Nutzen 23 RÄTSEL 24 MÄRT 26 KURZ & BÜNDIG 29 GESTERN HEUTE Vom Spital zum Klinikum 30 BERUFSBILDUNG Masterprogramm Verwaltungsrecht 32 AUGENBLICK Salvatore Caprino ein Kampfsportlehrer auf dem Weg nach Hollywood

3 BS INTERN NR. 219 / 2013 Editorial Der Dinosaurier ist vor etwa Jahren ausgestorben, der Auerochse vor etwa 400 Jahren, die Wandertaube vor 100 Jahren und der Beamte vor 14 Jahren. Mit dem neuen Personalgesetz wurden aus Beamten Angestellte mit einem öffentlich-rechtlichen Arbeitsvertrag. Den typischen Beamten mit Ellbogenschonern, speziellem Schuhwerk und einem ausgesprochen ruhigen Gemüt, wie er auch immer wieder in Witzen kolportiert wird, den gibt es aber schon länger nicht mehr. Die Verwaltung darf stolz sein auf ihre dynamischen Mitarbeitenden, die in den unterschiedlichsten Positionen und Fachgebieten ausgezeichnete Arbeit leisten. Selbstverständlich soll es aber neben dem Berufsleben auch noch Platz für anderes geben Familie, Hobbys etc. Seit einigen Jahren porträtieren wir im BS intern Kantonsangestellte, die ein aussergewöhnliches Hobby haben oder dieses überdurchschnittlich erfolgreich ausüben. Gestartet haben wir diese Serie mit einem Mitarbeiter der Sanität, der auch schon Backgammon-Europameister geworden ist (Personalmagazin Nr. 185), wir haben eine Fussballerin porträtiert, welche die Geschichte für den Film «Bend it Like Beckham» geliefert hat (Personalmagazin Nr. 196), und stellen heute in der Titelgeschichte jemanden vor, der schon einen Oscar gewonnen hat und vielleicht schon bald in einem Hollywood-Film mitmachen darf. Aber ob Hollywood oder Laienbühne, ob Schweizermeisterschaft oder Plauschanlass Hauptsache ist natürlich, dass wir einen passenden Ausgleich zur täglichen beruflichen Anforderung bei BASEL-STADT finden oder um es etwas moderner auszudrücken : Die Work-Life-Balance muss stimmen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen einen goldenen Herbst und natürlich wie immer viel Spass bei der Lektüre der neusten Ausgabe von BS intern. Und übrigens : Wenn Sie einmal etwas in einer älteren Ausgabe unseres Personalmagazins nachlesen möchten, finden Sie diese unter Jakob Gubler

4 4 HINTERGRUND BS INTERN NR. 219 / 2013 Von der Idee zum Konzept wie die IBA das Gesicht einer Region verändert Die Internationale Bauausstellung IBA 2020 scheint noch weit weg. Doch bereits seit drei Jahren ist das Projekt im Gange. Ab Oktober werden die ausgewählten Projekte öffentlich präsentiert. Text : Chantal Olaf Fotos : z.v.g. Internationale Bauausstellungen gibt es in Deutschland seit Sie dienten jeweils dazu, grundlegende architektonische, städtebauliche oder raumplanerische Fragen zu thematisieren. Mit der IBA Basel wird dieses Instrument erstmals in einem trinationalen Raum angewandt, überhaupt ist erstmals das Ausland tangiert. Initiiert wurde sie vom Trinationalen Eurodistrict, also vom zentralen Gremium des Dreilandes, um die grenzüberschreitenden Ansätze der Politik in die Praxis umzusetzen. Seit dem Start der IBA Basel vor drei Jahren hat das IBA-Kuratorium aus über 130 eingereichten Projektvorschlägen 43 Projekte ausgewählt und schrittweise qualifiziert. Jedes einzelne Projekt trägt im Sinne des IBA-Mottos «Au-delà des frontières, ensemble Gemeinsam über Grenzen wachsen» dazu bei, gemeinschaftliche Räume, gemeinsame Verbindungen zu schaffen. Der Kanton Basel-Stadt beteiligt sich an insgesamt neun IBA-Projekten. Der Landschaftspark Wiese zeigt zum Beispiel als «Garten der Metropole» modellhaft, wie verschiedene Interessen wie Erholung, Trinkwassergewinnung und Landwirtschaft in einem grenzüberschreitenden Raum aufeinander abgestimmt werden können. Der Bau der neuen Fuss- und Veloverbindung entlang dem Rhein zwischen Basel und Huningue ist beispielhaft dafür, welche positiven Auswirkungen das Zusammenarbeiten über die Grenzen hinweg für das Zusammenleben in der Region hat. Die Verlängerung des Trams 3 zeigt deutlich, dass eine verbesserte Anbindung an den öffentlichen Verkehr auch unmittelbar Auswirkungen auf die entlang der Tramlinie gelegenen Stadtviertel hat. Das wohl grösste Projekt im Rahmen der IBA ist die Entwicklungsvision 3Land, bei der es um die Entwicklung eines trinationalen Masterplans für das Gebiet um das Dreiländereck geht. Alle IBA-Projekte sind im Rahmen der Projektschau 2013 vom 19. Oktober bis zum 9. November im IBA-Haus an der Voltastrasse 30 in Basel zu sehen. Diese Ausstellung gibt einen Einblick in die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und das Vorgehen der IBA Basel während der Lancierungsphase sowie einen Ausblick bis zum Ende der IBA Basel im Jahre Kostenlose Fahrrad- und Bustouren in die reale IBA-Projektlandschaft sowie das Gesprächsformat «IBA Wortwechsel» eine Diskussionsrunde mit Politikern, IBA-Projektträgern und Experten zu lokalen IBA-Themen und verschiedene Fachveranstaltungen runden das Programm ab. Bereits am Freitagabend, 18. Oktober, lädt die IBA Basel die Bevölkerung zu zwei aussergewöhnlichen Kunstwerken, einer Klangperformance und einer Lichtinstallation, ans Dreiländereck ein. IBA-Projektschau Oktober bis 9. November 2013 IBA-Haus, Voltastrasse 30, Basel Öffnungszeiten : Mo. bis Fr. 10 bis 19 h, Mi. 10 bis 20 h, Sa. 10 bis 17 h Führungen : jeweils Di bis h, Mi bis h Eintritt Führungen gratis Gruppenführungen auf Anfrage , Zukunft Dreiland: Tramverlängerung von der Burgfelderstrasse zum Bahnhof in St. Louis...

5 BS INTERN NR. 219 / Facelift für die Region Basel Mit einer Internationalen Bauausstellung (IBA), die vor mehr als 100 Jahren von den Deutschen «erfunden» wurde, soll das Gesicht Basels und seiner Region verändert werden. Was in Deutschland an vielen Orten gelungen ist, muss sich in Basel noch zeigen. Die Chancen stehen gut, meint Regierungsrat Hans-Peter Wessels, Präsident der IBA 2020 und Vorsitzender des Lenkungsausschusses. BS intern hat nachgefragt. Interview : Susanne Schindhelm Fotos : z.v.g. Herr Wessels, niemand, den ich gefragt habe, wusste, was sich hinter dem Namen IBA verbirgt. Was läuft da schief? Da läuft gar nichts schief. Die Internationale Bauausstellung, kurz IBA, ist ein langfristiges Projekt, das erst im Jahr 2020 präsentiert wird. Bis dahin werden die Leute wissen, was die IBA ist. Im Moment läuft die Vorbereitungsarbeit im Hintergrund. Diesen Herbst findet eine Zwischen- präsentation in Form einer Projektschau statt, und dann wird zum ersten Mal öffentlich gezeigt, was sich hinter der IBA versteckt. Sind die Baslerinnen und Basler überhaupt interessiert an einer IBA? Ob die Baslerinnen und Basler interessiert sind, spielt im Grund nur sekundär eine Rolle, es geht vielmehr um die Ziele, die die IBA verfolgt, nämlich Projekte auszuzeichnen, die das Zusammenwachsen der trinationalen Region fördern, und diese zu realisieren. An diesem Ziel sind wahrscheinlich viele Baslerinnen und Basler interessiert. Der Name IBA suggeriert, dass es sich um eine Ausstellung von Bauten handelt. Was steckt wirklich dahinter? Die IBA ist in der Fachwelt stark verankert, vor allem in den Bereichen Architektur und Städtebau. Man darf sich hier keine Ausstellung in einer Halle vorstellen. Es geht vielmehr darum, dass wir tolle Projekte mit exemplarischen Bauten aus den unterschiedlichsten Bereichen finden, die das Ziel verfolgen, die Region zusammenwachsen zu lassen. Das tönt vielleicht abstrakt, ist es aber ganz und gar nicht. Als Beispiel sei die Dreiländerbrücke zwischen Friedlingen Hans-Peter Wessels, Präsident der IBA 2020 und Vorsitzender des Lenkungsausschusses und Huningue genannt. Hier handelt es sich um einen baulichen Eingriff, der auf einfache Weise eine Verbindung schafft im trinationalen Raum und den Alltag der hier Wohnenden beeinflusst. Im über- tragenen Sinn möchten wir durch die Realisierung der IBA-Projekte, wie mit diesem Brückenprojekt, weitere Verbindungen schaffen. Welche Rolle spielt dabei die Stadt Basel? Die IBA ist durch eine breite Trägerschaft abgestützt. Insgesamt beteiligen sich bis heute 17 Gebietskörperschaften aus dem grenznahen Raum : aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz, darunter eben auch der Kanton Basel-Stadt beziehungsweise die Stadt Basel. Diese ist vor allem wegen ihrer Grösse und ihrer Lage die Hauptträgerin und damit stark engagiert. Dies entspricht auch der Rolle Basels als Zentrum des trinationalen Raumes. Riehen ist übrigens eigenständig in der Trägerschaft vertreten und ebenfalls Gründungsmitglied der IBA. Die IBA ist ja eigentlich ein deutsches «Produkt», das es dort seit 1901 gibt. Haben wir nicht selbst genügend Möglichkeiten, mit Ideen und Projekten neue Impulse zu setzen? Jede Gebietskörperschaft im Dreiländer- eck hat ihre Projekte, die das Zusammenleben untereinander verbessern sollen viele davon sind hervor- ragend. Und warum soll man das nicht gemeinsam planen und in einen grenzüberschreitenden Kontext stellen? Aus diesem Gedanken heraus hat man sich an die IBA angelehnt, weil dies zumindest in Deutschland eine Tradition ist, wenn es darum geht, aufzuzeigen, wie man in einer Region mit konkreten baulichen Eingriffen eine Veränderung herbeiführen kann. Es gibt ein enges Netzwerk mit IBA-Experten in Deutschland, mit dem wir im Austausch stehen. Von deren Erfahrungen können wir nur profitieren. Doch schliesslich sind die Themen regional sehr unterschiedlich und spezifisch. Durch die geografische Lage und den Einbezug der beiden Nachbarländer ist die Situation hier eine ganz andere als zum Beispiel in Hamburg. Die Projektpartner kommen aus Deutschland, aus Frankreich und aus der Schweiz aus Baselland beteiligen sich jedoch nur zwei Gemeinden. Haben Sie mehr erwartet? Wir sind froh, dass neben unseren Elsässer und badischen Partnern auch Rheinfelden (AG), Muttenz (BL) und Münchenstein (BL) mit tollen Projekten dabei sind. Die IBA Basel ist noch kein fertiges Konstrukt, sondern es bedarf eines längeren Entwicklungsprozesses und wir sind offen, auch in Zukunft weitere Partner einzubinden. Kürzlich hat zum Beispiel das Land Baden-Württemberg eine Beteiligung zugesagt. Werden an die IBA-Projekte Preisgelder vergeben? Anfang 2011 wurde ein öffentlicher Projektaufruf gestartet. Es sind

6 6 HINTERGRUND BS INTERN NR. 219 / Projektvorschläge eingegangen, sowohl von öffentlichen als auch privaten Trägerschaften. Alle Projekte haben einen Evaluationsprozess durchlaufen. 43 davon wurden ausgewählt. Preisgelder werden keine vergeben. Die IBA mit ihren Gremien, dem trinationalen Lenkungsausschuss und dem internationalen Kuratorium, begleitet die Projekte bis zur Realisierung im Jahr 2020, sie vernetzt und leistet konkrete praktische und auch finanzielle Hilfe, wenn es darum geht, die Qualität der Projekte zu steigern. Die IBA beinhaltet auch Projekte wie den Rheinuferweg St. Johann Huningue, die Revitalisierung der Wiese oder die Tramlinie 3 von Basel nach Saint- Louis. Wären diese Projekte nicht auch ohne das Label IBA 2020 realisiert worden? Ja, das gilt für die meisten Projekte, die dabei sind. Die Aufgabe der IBA besteht nicht darin, die Projekte zu realisieren dies liegt bei den Projektträgern, sondern hochwertige Projekte, die zum Zusammenwachsen der Region beitragen, in einen Kontext zu stellen und gemeinsam nach aussen zu präsentieren. Zudem hat die IBA Basel den schönen Nebeneffekt, dass die Realisierung bereits konzipierter Projekte beflügelt wird. Die Themenbereiche sind vielfältig : Dazu gehören die Landschaftsräume wie das Wiesental oder der Rhein, die Stadträume mit ihren Tram- und S-Bahn-Achsen und dem Bau von neuen Agglomerationsstadtteilen, aber es geht auch um das Zusammenleben und -arbeiten der Menschen in der Region. Diese Themenbereiche wurden aus den eingereichten Projekten herausgearbeitet und waren nicht schon vorher bestimmt. Für mich ist es spannend zu sehen, wie sich eine Region mit konkreten baulichen Interventionen weiterentwickeln kann.... Flanieren am Rheinuferweg St. Johann Basel Huningue... Berlin plante für 2020 ebenfalls eine IBA. Der Berliner Senat hat die Gelder unter finanziellem Druck gestrichen und die IBA abgesagt. Könnte Basel bis 2020 das Gleiche wie Berlin drohen? Bis jetzt deutet nichts in diese Richtung. Wir haben «unsere» IBA im Gegensatz zu bisher stattgefundenen eher unkonventionell und sehr kostengünstig organisiert. Bei uns werden nämlich die Projektleistungen von den Projektträgern selbst erbracht. In Deutschland werden die Projekte von der öffentlichen Hand finanziert. Ich bin also sehr zuversichtlich, dass dies in Basel nicht geschehen wird.... der neue Boulevard Ost am Hauptbahnhof in Lörrach... Was erwarten Sie von der IBA 2020? Ich erhoffe mir, dass wir 2020 einige Dutzend tolle Projekte haben werden, die zu einem guten Teil bereits fertig sind und an denen man ablesen kann, wie das Zusammenleben der Menschen über die Grenzen hinweg einfacher geworden ist oder werden wird.... und der Landschaftspark Wiese

7 BS INTERN NR. 219 / 2013 Hopp SC Erziehungsdepartement zum Ersten... SPORTLICH 7 Im Erziehungsdepartement wird Sport nicht nur im Sportamt grossgeschrieben. Seit der Gründung des Sportclubs Erziehungsdepartement Basel, kurz SC ED Basel, im Februar 2013 wird im ED auch kräftig Fussball gespielt. Initianten dieser Fussballmannschaft waren drei ehemalige Lernende : Votim Alimi, Valon Limani und Liridon Sadiku. Sie scharten einige fussballbegeisterte Leute um sich und der Club war geboren. Nach dem Motto «Wir werden nicht Weltmeister aber wir können zusammen ein Stückchen Welt meistern» treffen sie sich jeweils dienstags, Uhr und donnerstags, 19 Uhr auf dem Rasen des Sportzentrums Pfaffenholz. Komplett ist die Mannschaft jedoch noch nicht. Gesucht werden immer noch Aktivmitglieder, die Lust haben, im Verein mitzuspielen. Interessierte aus dem ED, aber auch aus allen anderen Departementen melden sich bei oder telefonisch unter Doch auch passiv kann der Club unterstützt werden : Mit einem jährlichen Beitrag von 20 Franken leisten Sie wertvolle Unterstützung. Auch Gönnerbeiträge sind willkommen. SC Erziehungsdepartement 2. Reihe v. l. n. r. : Florian Egger (Spiko), Claudio Gallo (C), Alex Bauch, Urim Alimi, Angelo Hugentobler, Onur Gönder, Agron Zeqiri, Arben Sadiku (Trainer), Mario Minio, Armin Haab (Kassier) 1. Reihe v. l. n. r. : Gëzim Turkaj, Valon Limani (Vorstandsmitglied), Alejandro Juarez (Goalie), Liridon Sadiku (Vorstandsmitglied, Assistenztrainer), Elidon Ahemti, Votim Alimi (Vorstandsmitglied) Nicht auf dem Bild : Deniz Coruk, David Mosimann, Dervish Dervishi, Fatmir Sadiku, Manuel Perniciaro Chancllón und Hopp SC Gesundheitsdepartement zum Zweiten!!! Sport ist natürlich auch im Gesundheitsdepartement ein Thema! Der Sportclub Gesundheitsdepartement Basel-Stadt, kurz SC GD BS, wurde im Dezember 2012 vom ehemaligen Lernenden Stefan Zellweger gegründet. Der Verein spielt in der Firmenfussball-Liga Serie B und trainiert jeweils montags, 19 Uhr, beim Sportzentrum Pfaffenholz. Auch der SC GD BS sucht Interessenten aus den Departementen. Weitere News und Infos zur Kontaktaufnahme gibt es auf der Homepage des Vereins SC Gesundheitsdepartement 2. Reihe v.l.n.r. : R. Aebischer, S. Mongiovi, S. Zellweger (Präsident), M. Rudin, G. Righini, A. Selmani, J. Däppen, A. Gössler und C. Cam (Trainer) 1. Reihe v.l.n.r. : D. Cuce (Vize-Präsident), M. Gloor, Y. Ryser, A. Pellegrino, A. Lisi (Captain) und B. Probst

8 8 ZUSAMMEN MIT BS INTERN NR. 219 / 2013 Beim Gefahrguttransport auf der Schiene gibt es noch Nachholbedarf Interview und Text : Jakob Gubler Fotos : Juri Weiss Eine Katastrophe wie diejenige auf dem Sandoz-Gelände in Schweizerhalle am 1. November 1986 hat sich in unserer Region zum Glück nicht mehr ereignet wobei von Glück zu sprechen vermutlich nicht ganz korrekt ist. Denn im vergangenen Vierteljahrhundert wurde sehr viel unternommen, um das Risiko einer solchen Katastrophe möglichst gering zu halten. Dies sowohl von Seiten der Industrie als auch von Seiten der Behörden. Eine Folge von Schweizerhalle war im Kanton Basel-Stadt die Schaffung der Kontrollstelle für Chemie- und Biosicherheit, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Hauptaufgaben der Kontrollstelle sind : die Sicherheitsaufsicht über chemische und biotechnologische Anlagen die Störfallvorsorge bei Verkehrswegen mit erheblichem Gefahrgutanteil das Führen des kantonalen Gefahrenkatasters die Koordination der Störfallvorsorge mit der kantonalen Richt- und Nutzungsplanung die Kontrolle von Chemikalienherstellern und -verkaufsstellen und Überprüfung von Produkten mit chemischen Stoffen wie Farben, Mückenspray oder Pflanzenschutzmitteln die Kontrolle der Versender und Transporteure von Gefahrgut die Koordination der Neobiotenkontrolle die Koordination der Erdbebenvorsorge Urs Vögeli, Sie sind Leiter der Kontrollstelle für Chemie und Biosicherheit. Diese beschäftigt neun Personen, erwarten würde man aufgrund des umfangreichen Aufgabenkatalogs mindestens doppelt so viele Das Aufgabenspektrum ist heute breiter als in den Anfangszeiten unserer Stelle, aber auch sehr spannend. Es ist Ausdruck der Entwicklung der Risikolandschaft Urs Vögeli, Leiter der Kontrollstelle für Chemie und Biosicherheit und der rechtlichen Leitplanken im Umgang mit diesen Risiken in den ver- gangenen 25 Jahren. Der Aufgabenkatalog macht Sinn. Es geht bei allen Themen um den Schutz von Mensch und Umwelt vor chemischen und biologischen Risiken sowie vor den Auswirkungen von Erdbeben. Bei all diesen Themen be- nötigen wir Know-how in der Risiko- beurteilung und in der Risikovorsorge. Da gibt es Synergien. Aber sind flächendeckende Kontrollen mit diesem Personalbestand tatsächlich möglich? Wir können tatsächlich nicht in jedem Betrieb jede Sicherheitsvorkehrung im Detail kontrollieren. Wir priorisieren unsere Kontrollen nach dem vorhandenen Risiko, das heisst, ein Betrieb mit hohem Risiko wird öfters inspiziert als ein Betrieb mit kleinem Risiko. Unser Auftrag besteht in der stichprobenartigen Kontrolle der Eigenverantwortung der Rechtsunterstellten. Dabei wollen wir die Betriebe motivieren, diese Ver- antwortung vollumfänglich also nicht nur dort, wo wir gerade hinschauen wahrzunehmen. Denn es liegt an den Betrieben, ihre Risiken zu erkennen und die nötigen Sicherheitsmassnahmen zu treffen. Bei der Kontrolle von SBB Cargo auf dem Wolf-Areal, welche wir begleiten durften (siehe unten stehender Bericht), gab es kaum Beanstandungen ist das der Normalfall? Bei vielen Betrieben sind ein guter Sicher- heitsstandard und ein hohes Sicher- heitsbewusstsein vorhanden. Da finden wir oft nur kleinere Mängel. Es gibt leider auch immer wieder Ausnahmen. Bei einer alten Ammoniak-Kälteanlage haben wir im Rahmen einer Inspektion eine Nachrüstung mit Ammoniak- Sensoren sowie eine verbesserte Wartung verlangt. Bei der Nachkontrolle mussten wir feststellen, dass unsere Auflagen nicht oder nicht vollständig umgesetzt worden sind. Erst im zweiten Anlauf hat dann der Betrieb die verlangten Vorkehrungen getroffen. Bei kleineren Chemikalienimporteuren und -herstellern stellen wir noch vermehrt Probleme beim Wahr- nehmen ihrer Eigenverantwortung fest. Hier werden wir unsere Kontrollen intensivieren.

9 BS INTERN NR. 219 / Wie gut ist Ihre Zusammenarbeit mit den grossen Chemie- und Pharmaunternehmen in unserer Region? Wir haben ein fachlich sehr kompetentes Team. Auch bei unseren Kunden der Grosschemie und der Pharma sind die Fachkenntnisse im Risiko- und Sicherheitsbereich hoch. Wir bemühen uns um ein Verhältnis, das es möglich macht, sachbezogen zu streiten. Aber wenn wir uns nicht einigen, verfügen wir ge- gebenenfalls eine aus unserer Sicht nötige Massnahme wie bei anderen Betrieben auch. Grundsätzlich beurteile ich das Verhältnis zur Chemie- und Pharmabranche als sehr konstruktiv und gut. Glauben Sie, dass die Unternehmen mit Gefahrenpotenzial in unserer Region genügend Mittel in die Sicherheit investieren? Für einen Grossteil unserer Kunden würde ich dies mit einem Ja beantworten. Je nach Branche braucht es aber im Einzelfall auch etwas mehr Überzeugungsarbeit. Auch gibt es über die Zeit Veränderungen. Wir hatten schon Phasen, in denen unser Job schwieriger war, da die wirtschaftliche Situation weniger gut war. Auch innerhalb eines Betriebes haben wir schon erlebt, dass aufgrund von Pensionierungen und Umstrukturierungen die Sicherheit gelitten hat. Diskussionen finden zurzeit über den Transport von Gefahrgut statt. Dieser wird zunehmen, vor allem mit der Bahn, was auch im Sicherheitsbereich erhebliche Investitionen erforderlich machen wird. Hier werden wir noch einiges an Überzeugungsarbeit leisten müssen. Gehen Sie manchmal auch Kompromisse ein, wenn eine Sicherheitsmassnahme unverhältnismässig teuer ist? Die Störfallverordnung gibt Sicherheitsziele vor. Diese müssen erreicht werden. Es ist dann grundsätzlich dem Betrieb überlassen, wie er diese erreichen will. Allerdings sagt die Verordnung auch, dass die Massnahmen verhältnismässig sein müssen. Wenn ein Betrieb also eine günstige und sichere Lösung vorschlägt, bestehen wir nicht auf einer teureren Lösung, die vielleicht nur besser aussieht. Welche Möglichkeiten haben Sie, falls ein Unternehmen nicht kooperiert? In einem solchen Fall können wir Massnahmen verfügen. Wenn ein Betrieb auch nach Mahnung nicht kooperiert, können wir ein Strafverfahren einleiten. Wenn Gefahr im Verzug ist, haben wir auch die Möglichkeit, eine Tätigkeit zu verbieten respektive einen Betrieb zu schliessen. Gab es schon solche Fälle? In einem schon etwas länger zurück- liegenden Fall mussten wir den Betrieb schliessen. Dies nachdem es beinahe zu einem grösseren Unfall gekommen war. Ist aus Ihrer Sicht ein Fall wie Schweizerhalle in unserer Region nochmals möglich? Aus Schweizerhalle wurden viele Lehren gezogen. Auch wenn Schweizerhalle in seiner Form viel unwahrscheinlicher geworden ist, gibt es heute neue und andere Risiken, die zu Katastrophen führen können. Der Transport gefährlicher Güter auf Strasse, Schiene und Rhein bei- spielsweise nimmt laufend zu. Und da gab es gerade in letzter Zeit verschiedene Meldungen über schwere Unfälle. Basel ist ein Hotspot, was den Gefahrguttransport betrifft. Hier gilt es, entsprechende Risikovorsorge zu machen, insbesondere für den Gefahrguttransport auf der Schiene haben wir einen Nachholbedarf. Ihre Kontrollstelle feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen was wünschen Sie sich zu diesem Geburtstag? Wir wollen uns in unserem Tätigkeitsgebiet als hochmotiviertes Team und zusammen mit unseren Kunden und den politischen Entscheidungsträgern für einen möglichst guten Schutz der Basler Bevölkerung einsetzen. Mein Wunsch ist, dass uns dies gelingt. Zwischenlagerung von Gefahrgut auf dem Bahnhof Wolf

10 10 ZUSAMMEN MIT BS INTERN NR. 219 / 2013 Der Bodenbelag muss saniert werden weitere Beanstandungen gibt es nicht Dem Wolf auf den Zahn gefühlt Zu den Aufgaben der Kontrollstelle für Chemie- und Biosicherheit (siehe Interview mit Urs Vögeli) gehören unter anderem Inspektionen von Anlagen, die aufgrund der vorhandenen Substanzen ein Gefahrenpotenzial haben. Dazu gehört auch der Containerterminal auf dem Güterbahnhof Wolf, wo gefährliche Substanzen kurzzeitig abgestellt und umgeschlagen werden. BS intern hat die Inspektorin Isabella Zeman begleitet. Die hohen Temperaturen an diesem Montagmorgen im August von rund 30 Grad (gefühlt waren es an der Sonne sogar noch etwas mehr ) waren nicht der Grund dafür, dass die Inspektion bei SBB Cargo auf dem Wolf-Umschlagsareal nur etwas mehr als eine Stunde dauerte. Vielmehr gab es von Seiten der Inspektorin Isabella Zeman kaum Beanstandungen, was die Sicherheit auf dem grossen Areal beim Bahnhof Wolf betrifft. Kontrolliert wurde bei dieser periodischen Überwachung der Bereich, wo die Container mit gefährlichen Substanzen kurzzeitig abgestellt werden, bevor ihre Reise weitergeht. Rund 50 solcher Inspektionen von chemischen Anlagen werden pro Jahr durchgeführt, Isabella Zeman teilt sich diese Arbeit mit ihren beiden Kollegen. Für die Kontrolle der Biosicherheit ist ein Zweierteam verantwortlich. Selbstverständlich wird dazu jeweils ein detaillierter Bericht erstellt, in welchem auch allfällig festgestellte Mängel und der Termin für deren Behebung festgehalten werden. Bei der Kontrolle auf dem Wolf- Umschlagsareal dabei sind Vertretungen der Hauptmieterin SBB Cargo und der im Auftrag der Eigentümerin SBB Immobilien für das Areal zuständigen Dienstleisterin Bouygues. Die Inspektorin ist gut vorbereitet mit einer Checkliste, die minutiös abgearbeitet wird, bei Bedarf wird auch hartnäckig nachgefragt. Wichtig ist beispielsweise, dass die SBB Cargo jederzeit weiss, welche gefährlichen Güter wo abgestellt sind, damit bei einem allfälligen Schadenereignis sofort richtig reagiert werden kann. Der Betrieb hat diese Kenntnis, wie ein kurzer, unangemeldeter Test beweist. Eine neue Software, die kurz vor der Einführung steht, wird weitere Verbesserungen bringen. Noch besser kontrolliert werden können dank Computerunterstützung dann auch die genauen Standzeiten der Container. Die SBB Cargo überwacht und begrenzt die Standzeiten der Gefahrgüter auf dem Containerterminal. Der Güterbahnhof Wolf ist ein Umschlagsareal und kein Lager von gefährlichen Gütern, sonst müssten noch weitere Sicherheitseinrichtungen realisiert werden. Einig ist man sich schliesslich auch, was die Schulung der auf dem Areal Beschäftigten für einen Schadenfall betrifft, dem wird von allen Seiten eine hohe Priorität zugemessen. Kurzum, die Inspektion verläuft in Minne und Einigkeit. «Das ist meistens so», sagt Isabella Zeman. «Die kontrollierten Betriebe sind grundsätzlich kooperationswillig und schätzen unsere Arbeit, auch wenn wir zusätzliche Sicherheitsmassnahmen fordern.» Dies war auch an diesem heissen Augustmorgen der Fall. Der Belag der Abstellflächen muss saniert werden, damit bei einer Havarie keine giftigen oder sonst schädlichen Substanzen unkontrolliert versickern können, sondern in das unterirdische Auffangbecken geleitet werden. Aber auch da bestand eigentlich Einigkeit unter allen Parteien : Die Sanierung ist bereits aufgegleist, wie der beauftragte Dienstleister Bouygues bestätigte. Aus journalistischer Sicht gab es also bei all dieser Einigkeit keine «heisse Story» heiss waren nur die Temperaturen. Eindrücklich war dafür die professionelle Zusammenarbeit im Sinne der Sicherheit, und darauf kommt es ja auch an.

11 BS INTERN NR. 219 / 2013 Die orangen Tattoo-Stars NACHGEFRAGT 11 Text und Interview : Jakob Gubler Foto: Patrick Straub Die Städtereinigungskompanie am Basel Tattoo Sie gehörten zu den Stars am diesjährigen Basel Tattoo : die Mitarbeitenden der Stadtreinigung, die auf dem Kasernenareal als Präzisionsfahrteam der 3. Städtereinigungskompanie des Kantons Basel-Stadt zur Musik «Barnum and Baily's Favorite» in weniger als zwei Minuten den Platz säuberten. Nötig war dieser spektakuläre Auftritt, weil zuvor die berittene Band der Life Guards aus Grossbritannien und ebenfalls hoch zu Ross die italienische Fanfarenband der Carabinieri im Einsatz standen. Und die haben natürlich ihre Spuren hinterlassen. Leiter der Städtereinigungskompanie war Peter Hecht. BS intern im Gespräch mit dem Leiter Dienste der Stadtreinigung, Martin Steiner. Wie ist es zu diesem Engagement am Basel Tattoo gekommen? Als eine Teilnahme der zwei ausländischen Pferdeformationen am diesjährigen Basel Tattoo feststand, wurde die Stadtreinigung vom Veranstalter kontaktiert, um die Sauberkeit in sowie ausserhalb der Arena zu gewährleisten. Ein Auftritt von knapp fünfzig Pferden pro Vorstellung und das bis zu dreimal pro Tag hinterlässt so seine Spuren, da braucht es die Stadtreinigung. Wie gross war die interne Nachfrage für diesen speziellen Einsatz? Anfangs hielt sich die Begeisterung in Grenzen. Da wir uns in der Stadtreinigung in der Umsetzungsphase von einer Neuorganisation befinden und die Teams in den Gebieten neu formiert sind, war ein solcher Auftrag zum gegebenen Zeitpunkt bei den Mitarbeitenden etwas schwierig zu «verkaufen». Die Mitarbeitenden der Stadtreinigung sind nämlich sehr darauf bedacht, ihren täglichen Job gründlich und sauber auszuführen. Doch schliesslich meldeten sich sechs motivierte Mitarbeiter und der Auftrag sowie die Teilnahme am Basel Tattoo 2013 als «einmalige Chance» wurde wahrgenommen. Wie ist die Choreographie entstanden? Nach einem ersten längeren Treffen am runden Tisch zwischen den Produzenten des Basel Tattoo und der Leitung der Stadtreinigung war klar, dass nur ein Einsatz unserer Wischmaschinen möglich ist. Die zeitliche Vorgabe in der Arena, für einen Reinigungsauftrag von einer Fläche von 22 Metern Breite und 50 Metern Länge, war anfangs auf 90 Sekunden definiert worden. Zu viel Fläche gegenüber zu wenig Zeit. Die Choreographie wurde in Zusammenarbeit mit unseren Gebietsverantwortlichen Marc Etterlin und Rolf Märki geplant und umgesetzt. Schliesslich dauerte die komplette Choreographie rund zwei Minuten. Wie war das Feedback, das Sie und Ihr Team nach den spektakulären Einsätzen erhalten haben? Bereits nach dem ersten Auftritt wurde die Stadtreinigung mit ihren funkensprühenden orangen Wischmaschinen frenetisch und mit stehenden Ovationen bejubelt. Nach dem Herausfahren aus der Arena gab es jeweils die La-Ola-Welle vom Spalier stehenden Publikum zu bestaunen. Für unsere Saubermänner, für die ganze Stadtreinigung Basel eine hohe Wertschätzung! Sich an einem Event mit professioneller internationaler Beteiligung als fester Programmpunkt ebenfalls so professionell zu zeigen, das war einzigartig. Heute noch, ohne Arena, salutieren die Personen einfach so den Wischmaschinen zu. Stark!

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