Lesungen der deutschen + brasilianischen Autoren-Nationalmannschaften. im Rahmen des Autoren-Länderspiels Deutschland - Brasilien vom

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "Lesungen der deutschen + brasilianischen Autoren-Nationalmannschaften. im Rahmen des Autoren-Länderspiels Deutschland - Brasilien vom 10.-13.10."

Transkript

1 Lesungen der deutschen + brasilianischen Autoren-Nationalmannschaften im Rahmen des Autoren-Länderspiels Deutschland - Brasilien vom

2 [LESUNGSÜBERSICHT] [ SA H ] Ist der Ball noch rund? - Zeit, dass sich was dreht! [ SO H30 ] Ausgetanzt [oder] Vom Fallen in die Tiefen des Raumes [ Albert Ostermaier ] 04 Luftball [ André Argolo ] 04 Fußball [ Custodio Rosa ] 06 Der Ball, die Leidenschaft und die Prinzipien [ Flavio Carneiro ] 07 Namen der Leidenschaft [ Florian Werner ] 08 Mein erster Ball [ Jochen Schmidt ] 09 Mein erster Ball [ Jörg Schieke ] 10 Die Glücklichen [ Marcelo Moutinho ] 11 Der Ball und die Zeit [ Márcio Vassallo ] 12 Meine ersten Erfahrungen mit dem Ball [ Marcos Alvito ] 13 Die Geschichte einer unmöglichen Liebe: Ich und der Ball [ Matthias Sachau ] 14 Schütze holt! [ Moritz Rinke ] 16 Wir ewigen Träumer [Die Generation Fimpen] [ Rogério Pereira ] 17 Auf den Vater wartend [ Thomas Klupp ] 18 Joe Strocka [ Albert Ostermaier ] 21 Laufwege [ Antônio Prata ] 21 Ronaldos Bauch [ Celso de Campos Jr. ] 22 Ein Duell des Stils [ Christoph Nussbaumeder ] 23 Der Giftige [ Fernando Galuppo ] 27 Cesar Maluco: der Volkskaiser [ Fernando Galuppo ] 28 Friedenreich, eine brasilianische Seele mit deutschem Blut [ Gustavo Bernardo ] 29 Garrincha und der Torwart [ José Luiz Tahan ] 30 Coutinho vor dem Tor [ Nils Straatmann ] 31 Fußball-Slam [ Rudi Gutendorf ] 32 Stan Libuda mein schwieriger Star [ Uli Borowka ] 33 Anpfiff [ Uli Hannemann ] 34 Helden des Fußballsports: Meine Oma [ Vladir Lemos ] 35 Adriano, der Imperator [ Wolfgang Herrndorf ] 36 Outtake: Tschick [ Vladir Lemos ] 19 Im Namen des Balls

3 [Albert Ostermaier] luftball Ode an Jorge Valdano [André Argolo] Fussball das niedergetretene gras richtet sich wieder auf du ziehst die schuhe aus gehst barfuss durch das frisch gemähte grün wie das riecht fängst zu laufen an und bist ein kind die erinnerung in den sohlen die schnitte der halme die grasflecken an den fussballen die wolke spielt dir den ball zurück das sehnen in die gespannten sehnen die kugelwelt in die drehung eines knöchels das blutende knie der sonne der du zwischen die beine spielst so lang sie sich auch macht am horizont sie wird deinen ball nicht erreichen du reisst die arme in die luft und wirst nicht als verlierer schlafen müssen die himmelblaue decke über den kopf das kissen zu einem ball geknüllt wirst du mit heissen wangen träumen und draussen vor deinem fenster glüht das gras noch immer von deinen schritten und die nachtigallen singen deine namen wenn du einschläfst und das glück dich berührt wie man einen schlafenden liebkost und die kleinen nimmermüden füsse zeigen der nacht im schlaf noch einmal all ihre zaubertricks und noch heute wachst du an den guten morgen auf mit der geruch von frischgemähtem gras Vor mir, an einer Seitenlinie, der Seitenlinie aller Fußballfelder, breitete sich ein Riss aus. Ich kann nicht sagen, wann genau dies geschehen ist. Aber ich bin nicht plötzlich in dieses Exil hineingeraten. Eine Reihe von Tatbeständen hat letztendlich zu meiner Verurteilung geführt. Die klingelnden Querbalken des Beinahe blieben in der Entfernung eines gigantischen Grabens zurück, in den großen und kleinen seufzenden Strafräumen aus entlegenen Chancen, Pfiffen, den göttlichen Trikots, der menschlichen Idole darin, von einigen meiner alten Freunde, der Trainer und Assistenten, die von Reservespielern vollen Ersatzbänke. Man brauchte mich nicht mehr. Ich habe den Fußball zum ersten Mal verraten, als ich noch ein kleiner Junge war. Die Tradition will es, dass der Sohn auch ein Fan des Vereins des Vaters wird. Meiner streifte mir das Trikot des FC São Paulo über. Ich wusste damals noch nicht wer Pelé war, der König, der sich im Jahr meiner Geburt auf Knien vom FC Santos verabschiedete, dem Verein meiner Heimatstadt. Vielleicht war es wegen des Autogramms auf dem Trikothemd Für André, mit vielen Grüßen von Edson, und dann diese Unterschrift, wie ein großes Fallrückziehertor im P, gefolgt von starkem Torjubel. Es war mein erstes Geschenk im Leben eine Art Schicksal, Wunsch, Zauberspruch, den mein Onkel Herrmann einschmuggelte. Mein Großvater und jener besagte Onkel sprachen von Santos auf eine so grandiose Weise, dass ich mich fragte, warum Pelé keinen Umhang und kein Schwert trug. Nur noch Pepe hatte diesen Mordsschuss. Aber alle waren stärker als mein Vater. Ich wich vor den eroberten Ruhmestaten zurück. Ich wurde ein Wendehals. Ich war schon ein weit erfahrener Fan von Santos, als ich, mit acht Jahren, meinen zweiten Verrat am Fußball beging. Es war in der Pause in der Schule. Es gab dort einen Betonplatz und wir spielten, wenn es nicht regnete, mit aus alten Socken gefertigten Fußbällen. Es gab eine Ecke. Die Jungen, dort, wo in der allgemeinen Vorstellung der Strafraum sein sollte, waren wie Atome kurz vor der Atom - spaltung. Meine Lust mit ihnen zu kämpfen, war gleich null. Ich war, wie immer, ein privilegierter Zuschauer, der nur dazu bereit war, nicht im Wege zu stehen. Offiziell habe ich frei gestanden. Bis dieses weiche Etwas, das wir einen Ball nannten, mitten in das Knäuel von Jungs geschossen wurde. Mein Freund Paulinho, der Torwart, warf sich mit den Händen den torhungrigen Köpfen entgegen, und hielt. Er rief: Lauf, Argolo, lauf! und passte den Ball zu mir. Und ich lief, was hätte ich auch anderes tun können, und lief. Aber der kleine Spielplatz, selbst mit den kurzen Schrittchen eines kleinen Jungen, der ich ja war, war schon zu Ende und ich war ganz nah am schlecht an die Wand gemalten Tor, als André Higa, mein Klassenkamerad, ein Typ, den ich mochte, obwohl er keiner der Superhelden in meiner Klasse war, also einer wie ich, mit Schrecken im Gesicht auf mich zukam. Ich spürte, wie mich etwas an meinem Schienenbein traf. Dann flog etwas über mich hinweg. Und auch über den Higa. Und schlug genau in der Mitte des etwas krummen, weißen Rechtecks ein, das wir als Tor bezeichneten. Wie schade, dass es kein Netz hatte, denn in dem Moment würde es zittern. Und das Geräusch, das es gar nicht gab, würde ein ganzes Maracanã-Stadion in Verzückung erbeben lassen. Wie schade, nichts dergleichen geschah. Meine Mannschaftskameraden sprangen im Kreis um mich herum. Sie klopften mir auf die Schulter, hauten mir auf den Kopf. Was für ein Tor! Was für ein Tor! riefen sie, und auch der Paulinho. Ich habe mich geschämt, Higa anzuschauen. Er hätte es wissen müssen. Aber dann habe ich nicht danach gefragt, wer lieber die Wahrheit wollte als den Jubel und habe gestanden: Das war kein Supertor, das war aus Versehen. Beim dritten Mal, bei dem ich den Fußball verraten habe, da bin ich beinahe am Strand verprügelt worden. Mit 13 Jahren habe ich in Santos mehr im Sand Ball gespielt, als auf den gepflegten Sportplätzen meiner Schule: Anstatt Tennis hatten wir Fußball und die Freiheit, von der wir glaubten, dass es sie gäbe, wenn das Spiel nicht mit dem Abpfiff des Lehrers endet, sondern mit den Laternen am Strand, die sich bei Einbruch der Nacht einschalten. Es war das Jahr Ich habe meine Mutter gebeten, mir ein Trikot von Argentinien zu kaufen. Das war die Schuld von Diego Armando Maradona. Meine Mutter hat es mir geschenkt. Und ich habe es zum Fußballspielen am Strand angezogen. Man hat mich nicht gut empfangen. Aber zur Weltmeisterschaft 1990 hat mir das Hemd dann schon nicht mehr gepasst. Ich habe aufgehört zu zählen. Die Male des Verrats haben sich angehäuft. Es gibt diese Manie, Prinzipien über die Anzahl der Titel zu stellen; ein Dribbling, ein schöner Pass bis hin zum Tor; ein, selbst wenn auch gescheiterter Versuch eines schönen Spielzuges, bis hin zum Sieg. Dieser Tick, ein böses Gesicht zu machen, wenn der beste Spieler der gegnerischen Mannschaft einen Elfmeter herausschinden will: Das hier ist doch ein Spiel, wenn du ernsthaft spielen willst, dann musst du zu den Profis gehen. In meinem Land sagt man so etwas nicht zu einem Spieler, der mit seinem geheiligten Trikot, für das er viel Geld bezahlt hat, auf künstlichem Rasen spielt, um so zu tun, als ob er eine Koryphäe wäre, die ungerechterweise So ist mein letztes Spiel gewesen. Der Rand des Abgrunds ist einsam. Ohne den Schmerz der Tritte zu spüren, in einem Sturmlauf beim Angriff, ohne das Hemd mit Schweiß sich vollsaugen zu lassen, ohne über ein wirkliches Tor zu lächeln, das man mit Absicht geschossen hat, oder lauthals über die köstliche Lüge eines Dribblings zu lachen, habe ich mich zwei Jahrzehnte lang als Reporter verkleidet, in den Stadien herumgetrieben und von den großen Geschichten aus der Welt des Fußballs berichtet. Ich dachte, ich wäre nah dran gewesen, aber ich war immer weit davon entfernt. So habe ich es dann aufgegeben. Ich setzte mich hin, um zu lesen und andere Geschichten zu schreiben. Und ausgerechnet jetzt kommt jemand vom anderen Ende der Welt und will mit mir Fußball spielen. Sollte dies ein Wink des Verzeihens sein? Oder eine Falle? Es gibt Risse, die sich niemals schließen und im Grunde, ganz da unten, ist der Fußball für gewöhnlich unerbittlich. Aber es ist ein Spiel. Wer weiß, vielleicht beenden ein paar Minuten meine Strafe? in der Auswahl des Lebens gescheitert ist. 4 5

4 [Custodio Rosa] Der Ball, die Leidenschaft und die Prinzipien [Flávio Carneiro] Namen der Leidenschaft Dickerchen, Kindchen, Baby, ich erinnere mich an ihren Duft, als ich sie das erste Mal sah, rund, rundlich, passte sie genau in meine Umarmung hinein, mit ihrem zarten Duft von neuen Sachen, Puppe, Mädchen, man hatte sogar Angst, dich zu berühren, Verlangen und Angst, die Begierde mit dir durchs Haus zu rennen (ich war damals noch ein verzauberter Junge), sich mit dir im Garten im Gras umher zu wälzen, den ganzen Tag mit dir zu verbringen, für kurze Zeit hatte ich die Illusion dein Herr und Gebieter zu sein, dein einziger Herr, bis zu dem Augenblick, in dem meine Freunde kamen und du dich nicht lange bitten ließest, ich erinnere mich an deine Kurven, du Hinterlistige, Kapriziöse, Teuflische, wie du durch andere Beine schlüpfst, dich an die Oberschenkel meiner Freunde schmiegst, jawohl, meiner besten Freunde, und auch der Feinde, du Undankbare, Verworfene, du hast nicht Partei genommen, es reichte aus, dich zärtlich zu behandeln und da warst du dann, lebendig, an der Brust irgendeines maskulinen Mannes liegend, giftig, ich habe dich geholt wie man einen Teller Essen holt, und du hast dich gar nicht darum gekümmert, warst gefangen, verschlossen, einige haben brutal auf dich eingetreten, hernach wurdest du von diesem und jenem berührt oder du irrtest allein durch leeren Raum, glittst durch die Lüfte in unsäglichem Fluge, wirbeltest herum wie eine Ballerina, und fandest, wie in Zeitlupe, Unterschlupf in den Armen eines Anderen. Ich erinnere mich an dich, wie du still und einsam, auf den ersten, der vorbeikam, wartetest und dann du, mitten zwischen den Beinen von jemand, von Hinz und Kunz, wie ich dich mein Liebling nenne und dich hat es nicht einmal interessiert, du Geschundene, Grausame, Gefährliche, du Zuckersüße, du Feurige, Geraubte, der man nachrennt, die ich wie verrückt verfolgte und du, wie du mir ausweichst, du Eckige, ich habe nicht einmal einen Schatten von dir gesehen, und wie wahnsinnig wollte ich dich nur für mich allein, du Dickerchen, Rundliche, Kindchen, ich habe dich nie mit Eure Exzellenz angesprochen, so komm also auch mit mir mit, Du, Prinzessin, du Liederliche, Geliebte, Verdammte, ja, genau so, mit Geschick bearbeitet, liebst du es auf bestimmte Typen einzuschlagen, auf mich aber nicht, du Ungezogene, Ängstliche, Köstliche, heute will ich dich bei mir haben, so dass die Rivalen um mich herum fallen, indem sie dich aufreizend rollen sehen, fast in Reichweite und dennoch unerreichbar, heute gehörst du mir, morgen ist Montag und niemand weiß, was sein wird, sie werden versuchen, dich mir wegzunehmen, das werde ich aber bestimmt nicht zulassen, erst dann wenn ich es auch will, erst dann, wenn du dort sein wirst, wo ich es will, dann kannst du mit allen Männern gehen, die auftauchen, aber heute nicht, heute will ich dich zu meinen Füßen, komm mit mir mit, ich werde dir zeigen, wo das Paradies ist, ich werde dich ins Netz betten, ganz sanft, da, in dieses Netz dort, komm, meine Gaunerin, du Untreue, du meine geliebte Lederkugel. 6 7

5 [Florian Werner] Mein erster Ball [Jochen Schmidt] Mein erster Ball Wir trafen uns auf einem Maskenball. Der Saal sah aus, als wär s in Tadsch Mahal, Der Schampus floss in stetem Schwall Aus einem Champampagnerwasserfall In einen Brunnen aus Kristall. Zu Essen gab s Lamm provençale, Giraffe [leider nicht halal], Kandierte Amsel, Drossel, Nachtigall Lachs, Kaviar und Krill und Quall ensushi sowie frischen Sal amander in Aspik, ich war schon lull und lall: Da traf ich diese Femme fatale. Ich selber trug nichts als Sandalen, ging als Hannibal, Sie sagte, sie sei Madame Blaise Pascal, Trug einen purpurfarbnen Seiden-Overall Und eine Kette aus Korall. Wir tanzten Samba, Swing und Wal zer, und hin und wieder auch mal Sal sagt sie: Das ist ein Überfall! Hör zu, ich komm aus gutem Stall, Ich habe reichlich Kapital Ich reis interkontinental Die kreuz, die quer, diagonal, Okzident- und oriental, Ob Sturm, Taifun oder Mistral, Vom Saalestrand bis nach Ital Ich unterbrach: Das ist ja tall, äh, toll, und ich mag Dich total. Aber Sie sagte: Schätzchen, schwall mich nicht so voll. Wenn ich gefall, Dann komm mit mir nach Schwäbisch Hall, Da gibt s ein großes Festival Zum frühen Werk von Louis Malle. Zufällig ist auch Karneval! Verkleide dich als Feldmarschall Ich komme mit als dein Vasall, Tätä tätä tätä! Narrhall amarsch. Was zögerst Du? Komm! Und zwar dall Ich sagte: Hör mal, hallo, hal t das geht mir zu sehr Knall auf Fall. Wir beide: Das hat Potenzial! Doch gib mir kurz ein Intervall Zum Nachdenken Uh-oh, là làll: Die Antwort, die war offensichtlich fal schnell wurde Pascal aschefahl Vor Wut und schrie: Mir platzt die Gallenblase. Na warte, Hannibal. Ich knall Dir eine, und mit Überschall Fliegst du im hohen Bogen nach Walhall. Gesagt, getan: Madame Pascal Nahm einen Schlagring aus Metall Und hieb ihn mir ins Genital, Dann ballerte sie ihn mir brutal Auf meinen Schädel, überall Hin, Hilfe! schrie ich und ich fall In Saltos, Schrauben und Spiral en kopfüber in das dunkle All. Elf Engel singen im Choral: Krawehl, krawehl? Krawall, Krawall? Ich weiß nicht mehr. Ist auch egal: Das war mein erster [und mein letzter] Ball. Ich hatte als Kind zwei Leidenschaften, die schwer miteinander zu vereinbaren waren: zuhause bleiben und Fußball spielen. Zuhause war es schön trocken, man wurde nicht von Straßenkindern mit Katapulten beschossen, und man konnte seinen Schlüssel nicht verlieren. Fußball spielen ging aber nur draußen, weil meine Eltern schon lange vor meiner Geburt damit begonnen hatten, in unserer Wohnung wacklige Bücherstapel zu errichten und überall Meißner Porzellan hinzustellen, und die Bücher, die in den Regalen stehen durften, wurden sogar von Glasscheiben geschützt. Außerdem gab es da ja noch die Fenster, die ebenfalls aus Glas waren, und wertvolle technische Geräte, wie den Schwarz-Weiß-Fernseher, den Grundig-Kassettenrekorder und die elektrische Kaffeemühle, Investitionen fürs Leben, die auf keinen Fall beschädigt werden durften. Man konnte also zuhause nur das Spiel bei ruhenden Bällen üben, wie man z.b. eine Mauer stellt, aber das war alleine nicht sehr unterhaltsam. Meine Tante aus Hamburg hatte vermutlich gar nicht geahnt, was sie mir mit dem Handy-Ball für ein gelungenes Geschenk machte. Eine orange Schaumgummikugel mit roten Schlieren, mit der man gefahrlos gegen Glasscheiben schießen konnte. Eigentlich war ich gegen Schaumgummi allergisch, schon der Gedanke, diesen Stoff zu berühren, war mir so unangenehm, daß ich zusammenzuckte, aber beim Handy-Ball überwand ich meinen Ekel. Ich konnte jetzt jonglieren üben, mit Kopf, Füßen und Knien, gegen eine Wand, so würde ich, ohne je mit anderen gespielt zu haben, eines Tages als fertig ausgebildeter Spieler die Bildfläche betreten. Wenn im Fernsehen Argentinien gegen Brasilien spielte, berührte der Ball ja über lange Strecken gar nicht mehr den Boden. Es ist immer noch eine meiner Hauptbeschäftigungen beim Fußballgucken, mitzuzählen, wie oft ein Ball hintereinander geköpft oder volley gespielt wird, bis ein Spielverderber ihn auf den Boden aufspringen läßt. Das ist wie am Meer flache Steine ditschen zu lassen, man kann auf diese Weise die Langeweile überbrücken, von der die meisten Fußballübertragungen nicht frei sind. Mir war auch nie klar, warum man den Ball nicht einfach auf dem Kopf ins gegnerische Tor balanciert. Eine noch einfachere Methode, mit der jeder ein Tor selbst gegen den FC Bayern München erzielen könnte, wäre es natürlich, nachts ins Stadion einzubrechen und den Ball ins Tor zu tragen. Ich möchte den Profi-Fußballern nicht unterstellen, daß sie zu dumm sind, auf diese Idee zu kommen, aber es fällt schon auf, daß sie sich immer genau dann darum bemühen, wenn sich andere Spieler auf dem Feld befinden, die sie dabei behindern und teilweise sogar die Hände benutzen. Mein Vater stellt mir auch heute noch bei jedem Spiel, das wir zusammen gucken, die Frage, ob die Spieler nicht beim Köpfen ihr Gehirn schädigen. Er fragt mich auch immer, welcher der beiden Spieler noch einmal Thon und welcher Thom hieß, das sind so unsere Gespräche. Früher hat er mir beim Fußballgucken die Fußnägel geschnitten, so konnte ich mir manchmal eine Halbzeit erschleichen, wenn ich eigentlich ins Bett mußte, heute habe ich längst herausgefunden, daß man Fußnägel gar nicht schneiden muß, sie nutzen sich irgendwie von selbst ab. Mit dem Handy-Ball habe ich jedenfalls beim Köpfen mein Gehirn nicht geschädigt, daran waren bestimmte Getränke schuld. Damals hätte ich mich wahrscheinlich noch Cacau nennen können, heute eher Lahm oder Messi. In meiner Kakao-Zeit habe ich dann die Wohnung doch einmal verlassen und auf einem Spielplatz im Viertel mitspielen dürfen, obwohl ich eine Brille hatte. Das Tor war ein halbbogenförmiges Klettergerüst, das andere Tor stand im Winkel von 90 dazu. Der Ball fiel mir vor die Füße, ich schoß aufs Tor, und der Ball wäre reingegangen, aber ein Junge, der auf dem Gerüst saß und eigentlich gar nicht mitspielte, rutschte schnell runter und fing ihn auf. Daran schloß sich eine dieser endlosen Diskussionen über die Regelauslegung an, mit denen wir damals viel mehr Zeit als mit dem eigentlichen Spiel verbrachten. Anschließend mußte ja auch noch gewählt werden, und bevor es endlich losgehen konnte, mußten die ersten schon wieder nachhause zum Abendbrot. Mein erstes Tor, das gar keines war, habe ich jedenfalls nie vergessen, ein Vorgeschmack auf die Ungerechtigkeiten des Lebens. Etwas anderes ist mir aber auch noch in Erinnerung von diesem ersten Spiel mit Straßenkindern, die ihre Katapulte dafür ausnahmsweise einmal zur Seite gelegt hatten. Es wurde nämlich verfügt, daß wir uns vor dem Anstoß die Beine ausschütteln sollten. Das war eine interessante Bewegung, als würde man mit einem Seil eine Welle machen. Das Ziel war es, vergessen zu lassen, daß man Knochen in den Beinen hatte, sie mußten wie Gummischläuche wirken. Einer der Großen lobte mich dafür, wie gut ich Beine ausschütteln konnte. Ich war richtig stolz darauf, denn bis dahin hatte ich nicht gewußt, daß ich ein Talent zum Beine ausschütteln hatte. Ich habe das dann leider nicht weiter verfolgt, und es hat nie jemand mein Talent entdeckt, so daß es verkümmern mußte. 8 9

6 [Jörg Schieke] Die Glücklichen [Marcelo Moutinho] DER BALL UND DIE ZEIT Manche Menschen schwimmen im Sommer mit dem Herzen voran aber viele fangen auch einfach zu weinen an. Weißt du, ich habe mal ein prima Mädel getroffen das hatte seine Lieblingspuppe hoch in einen Kastanienbaum geworfen. An einem Julitag, seinerzeit in den vorbestraften fünfziger Jahren. Scharlach, Mumps, Windpocken, Röteln wir waren schon eine lustige Truppe. Mumps ist dann hin zu dem Baum, zielt, schießt: Die Puppe fällt runter, der Fußball bleibt oben. Ich habe die eine Krankheit nachträglich mit der andern verwoben. Weißt du, ich habe mal auf einem Platz spielen müssen der war so klein, dass sich die Strafräume in der Mitte berührten. Vor dem einen Tor eine Pfütze voller Krankheitserreger, voller Schaum ein richtiger Infektionsherd. Wir durften unseren Ball da um Gottes willen nicht hineinrollen lassen. Nur der diensttuende Pfleger war ein bisschen geimpft. Windpocken Masern, Mumps, Röteln: lauter Kinderkrankheiten, alles Kinderkacke. Zwischenfrage: Dieser Seuchen-Ball, war das der aus dem Baum? Und stand da noch immer jenes Puppenmädel das mit den braunen Locken und hat böse böse geschimpft? Natürlich, sie war ja unsre Lieblingsärztin und lebte Arm in Arm mit Blaulicht und Martinshorn in der Sani-Baracke. Zwanzig Jahre später fiel der Ball von ganz allein aus dem Baum. Wir waren inzwischen alle entlassen und trafen uns ein letztes Mal, um endlich mit unserem Ball ein richtiges Spiel auszutragen. Der Platz war noch immer so klein, dass sich die Strafräume berührten. Das Gras reichte uns bis zu den Kniekehlen. Der Ball war zu einer Matschpflaume geworden, das heißt, alle Luft war entwichen. Die meisten von uns konnten inzwischen recht ordentlich zählen, aber keiner konnte die Zahlen auch zum Rechnen anwenden. Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division. Mumps, Masern, Röteln, Windpocken. Zählen ist das eine, zusammenzählen das andere. Das schlimmste aber war, dass niemand an eine Luftpumpe gedacht hatte. Wir versuchten es mit der Kraft unserer Münder und Lungen, wir pusteten und sabberten am Ventil rum, und hatten doch nur das Gefühl, es sei alles vergebens. Einer sagte: Wir sind zu neunt, wir spielen die Guten gegen die Bösen, und die Guten bekommen acht Tore Vorsprung; mindestens. Das ist so sagte ein anderer, einer, der sich schon immer sehr schlau vorgekommen war als müsste bei einer Schachpartie der Schwächere mit einem Turm, einem Läufer und einem Springer weniger anfangen. Wir wussten allerdings, dass wir sowieso nicht spielen würden, weil der Ball, der sich die ganze Zeit über tot gestellt hatte, gegen Uhr wirklich gestorben war. Spätestens da wünschten sich viele das Puppenmädel zurück, unsere liebe Ärztin, aber die war mittlerweile von einer Betreuerin zu einer Insassin geworden und hatte an diesem Abend gar keinen Ausgang Mein Vater hat nur mit der Picke schießen können. Er hat nie eine Flanke mit dem Außenrist geschossen, einen Schuss mit drei Zehen, mit dem man dem Ball Effet geben kann und seinen Bewacher täuschen. Er hat Fußball gerne am Fernseher verfolgt, hat aber noch niemals in seinem Leben in einem Spiel mitgespielt. Meine erste Erfahrung mit dem Ball war eigentlich eine sehr einsame Geschichte. Ich stellte das Radio auf den Sender ein, der das Spiel von Fluminense übertragen sollte, schloss die Tür in meinem Zimmer, rannte herum und schoss einen virtuellen Ball, während der Reporter beschrieb, was sich im Stadion zutrug. Es war ein geheimer und einsamer Tanz mit der eigenen Vorstellungskraft. Im Gymnasium habe ich die Pausen genutzt, um mich mit den Kameraden auf ein Spielchen zu treffen. Das Spielfeld ein Teil des ewig langen Schulhofs vertrug so viele Spieler, wie mitspielen wollten. Das taktische System war einfach: alle sind dahin gelaufen, wo der Ball war der in Wahrheit ein kugelförmiges Objekt aus zusammengedrückten Schokoladengetränkekartons war, die mit Tesa-Film zusammengehalten wurden. Ein Fußballspiel live, mit einem offiziellen Fußball, Trikots und allem was so dazugehört, das habe ich erst gesehen, als ich schon acht Jahre alt war und es geschafft hatte, meinen Vater zu überreden, wieder ins Maracanã-Stadion zu gehen. Der Alte war einer der Überlebenden der Weltmeisterschaft von Er hatte dort das Endspiel gegen Uruguay gesehen und das Trauma war so groß gewesen, dass er nie wieder das Stadion hat betreten wollen. Noch dazu war er begeisterter Anhänger von Botafogo, was es mir auch nicht gerade leichter machte: Ich musste ihn dazu überreden, sich ein anderes Spiel als das seines Vereins anzuschauen. Ich habe es aber dennoch geschafft. Als wir im Maracanã ankamen und das Spiel begann, fragte ich ihn: Wo ist denn der Reporter?. Vater lachte und umarmte mich, wie nur Väter es können. In meiner Jugend dann spielte ich mit Freunden, die bei mir in der Nähe wohnten. Wir haben auf der Straße, auf dem Asphalt gespielt. Die beiden kleinen Tore, aus alten Holzlatten und einem gebrauchten Volleyballnetz zusammengezimmert, brauchten keine Torhüter. Wenn dann ein Auto kam, wurde das Spiel für einige Sekunden unterbrochen. Danach ging es wie gewohnt weiter. Es war dort, auf der Straße, dort habe ich gelernt mit dem Außenrist zu schießen, einen Schuss mit drei Zehen, voller Effet. Wenn ich auch kein geborenes Talent war, so lernte ich es doch durch beharrliches Üben. Nelson Rodrigues, der Chronist, der am besten über den Fußball geschrieben hat, sagte einmal, dass brasilianische Schriftsteller nichts vom Sport verstünden, ja, dass sie nicht einmal einen einfachen Einwurf zustande brächten. Als ich mein erstes Buch veröffentlichte, da hat mein alter Herr noch gelebt, und das gut, aber er hat nie ein Tor von mir gesehen. Die ganze Zeit, seitdem ich begonnen habe, mich auf den Rasen zu wagen, habe ich versucht, diesen Satz von Nelson Rodrigues zu widerlegen. Spiel für Spiel. Und manchmal, wenn mitten in einem Spiel der Ball gerade auf den Körper zukommt, er aber zu kurz ist, um ihn mit rechts oder auch mit links zu schießen, da mache ich nicht lange herum und pfeif auf Klasse. Dann schieße ich mit der Picke, wie mein Vater, nur um seiner zu gedenken

7 [Márcio Vassallo] Meine ersten Erfahrungen mit dem Ball [Marcos Alvito] Die Geschichte einer unmöglichen Liebe: Ich und der Ball Ich wuchs mit ihm zu Füßen auf, wie so viele brasilianische Jungs, aber, auf Grund fehlender Intimität, habe ich ihm nie das Wasser reichen können. Denn, ich habe anfangs gedacht, dass der Ball ein Spielzeug wäre, das man nur treten müsste. Es hat etwas gedauert, bis ich gemerkt habe, dass er in Wahrheit dazu da ist, die Träume in uns an die Oberfläche zu bringen. Vom Traum zur Erinnerung, es gibt Menschen, die erinnern sich an das erste Mal, an dem sie das Meer gesehen haben. Ich bin in Rio de Janeiro geboren, in Copacabana. Von klein auf ist der Strand mein Garten gewesen, in dem mir meine Mutter beibrachte, Musik aus Muscheln zu picken und mein Vater, mit mir zusammen, das Universum vor den Attacken der fürchterlichsten Seemonster verteidigte. Von all dem abgesehen, wünschte ich es mir manchmal, fern vom Strand aufgewachsen zu sein, um dann eines Tages, wenn ich schon erwachsen wäre, das Meer zum ersten Mal zu sehen, mit überraschtem Blick und vor Erstaunen offenem Mund. Ich erinnere mich nicht mehr genau an den Tag, an dem ich das Meer zum ersten Mal sah. Auch erinnere ich mich nicht an den Tag, an dem ich zum ersten Mal einen Ball gesehen habe. Ich erinnere mich aber an das erste Mal, an dem ich tatsächlich Fußball gespielt habe, in einer Einbahnstraße, mit Torpfosten aus aufeinander gelegten Steinen, Latschen oder Ziegelsteinen. Der Star dieses Spiels, und das vieler anderer, die ich an diesem Ort spielte, war ein Mädchen namens Vica. Ich war acht Jahre alt. Damals dachte alle Welt, dass Mädchen keinen Fußball spielen könnten. Aber alles was ich im Leben wollte, war wie Vica dribbeln zu können, die alles, was an Jungen da war, umspielte, in der Straße, auf dem Rasen, dem Spielplatz und im Dreck, wo immer man ihr auch einen Ball zuspielte. Später dann, mit elf, weit weg von Vica und woanders wohnend, hatte ich meine Torwartphase. Das Gymnasium, das ich besuchte, veranstaltete eine Weltmeisterschaft für Jungen, die das ganze Jahr über andauerte. Jede Klasse hatte vier Nationalmannschaften. Ich war der Torhüter von Deutschland. Ich hatte eine Kappe wie Schumacher, damals der deutsche Torwart. Bis heute kann ich deswegen die deutsche Nationalhymne pfeifen. Eines Tages, im Endspiel gegen Italien, kurz vor Ende des Spiels, hielt ich den Elfmeter des Torschützenkönigs der Meisterschaft und wir hatten gewonnen. Er schoss auf die eine Seite des Tors und ich warf mich in die andere, habe aber den Ball mit dem Fuß noch herausgeholt. Das ganze Gymnasium fiel im Jubel über mich her. In allen Momenten meines Lebens versuche ich, auf irgendeine Weise, das Glücksgefühl dieses magischen Augenblicks einzufangen. Mit zwölf Jahren aber, da habe ich mich endgültig in den Ball verliebt, auf einem kleinen Fußballplatz, ohne Rasen, in Belém do Pará am Amazonas, wo ich fünf Jahre lang gewohnt habe. An dem Tag, an dem ich diesen kleinen Platz entdeckte, wollte ich auch schon gleich spielen, mit Sportschuhen und Stutzen, ganz adrett, so wie ich immer gespielt habe, als Vadinho, ein Junge mit langen roten Haaren, den Satz sagte, der mein Leben verändern sollte: Mann, hier spielen wir nur barfuß. Bis zu jenem Tage hatte ich noch nie barfuß Fußball gespielt. Den Ball an meinem Fuß zu fühlen, das erste Mal seine Lederhaut spüren, endlich so intim mit mir, letztendlich das wahrhaft erste Mal mit einem Ball zu haben, all dies war eine so starke Erfahrung, dass mein Herz auch heute noch zu rasen beginnt, wenn ich mich auch nur daran erinnere Bis heute, mit oder ohne Ball an den Füßen, ziehe ich es immer vor, barfuß zu sein. Übrigens, habe ich das Buch Der Junge mit Regen im Haar barfuß geschrieben. Es ist die Geschichte eines Jungen, der Fußballspieler werden wollte, dann aber Schriftsteller wurde, als er entdeckte, dass er die Ergriffenheit vor einer Landschaft dem Torjubel vorzieht. Aber heute, hier in Frankfurt, jubelt der Junge mit Regen im Haar - jetzt allerdings ohne Haare - mehr als die schönsten Landschaften Deutschlands. Letztendlich war es auf Grund dieses Buches und der anderen, die ich geschrieben habe, dass ich hierhergekommen bin, um Fußball zu spielen und euch kennenzulernen. Ich widme diesen Text meinen Großmüttern, Fófa und Benita, die mich an die Literatur herangeführt haben, die Literatur, die mich so vielen geschätzten Menschen nahe brachte. In meinem Alltag als Schriftsteller beeinflusst all das, was mein Leben inspiriert, auch meine Arbeit. Und alles, was meine Arbeit inspiriert, beeinflusst mein Leben. Meinen Dank an alle hier Anwesenden für diesen bezaubernderen Augenblick, als es ein gehaltener Elfmeter in einem Endspiel sein kann Ich wünsche euch ein Leben voller wunderschöner Überraschungen. Immer dann, wenn wir gerade anfingen, mit unserem Ball zu spielen, mit einem dieser Gummibälle für Kinder, tauchte wie durch Zauberei unser Henker auf und hat ihn uns einige Minuten später weggenommen. Wie hat er es nur so schnell herausgekriegt, dass wir gespielt haben, unsere Garage wäre das Maracanã-Stadion und jener Schuss wäre ein Pass von Gérson oder ein raffinierter Spielzug von Tostão gewesen. Das schlimmste aber war, dass dieser verdammte Portier, der so ein schmales Gangsterbärtchen trug, sich immer mit einem höhnischen Grinsen im Gesicht an uns heranschlich. Und dann ging er triumphierend mit dem Ball unterm Arm weg. Erst später haben wir das Geheimnis dieser Kanaille gelüftet. Er hatte durch das Schlüsselloch der Tür gelinst, die die Garage von der Portiersloge abtrennte und hat uns dort spielen sehen. So einfach war das. Er war wie ein Schiedsrichter der ewig Abseits pfiff. Zusammen mit zwei Freunden haben wir uns dann entschlossen dagegen zu protestieren. Vielleicht waren wir durch die Nachrichten beeinflusst, die über die Studentenproteste während der Diktatur berichteten. Mitten in der Nacht schrieben wir Parolen gegen unsern Henker an alle Wände. Da wir nicht einmal wussten, was ein Spray ist, haben wir einen blauen Wachsmalstift benutzt. Es muss aber wohl einen Verräter unter uns gegeben haben. Am Nachmittag des nächsten Tages standen wir dann alle da, mit Eimer und Bürste bewaffnet und beseitigten die Zeichen dieser mehr als gerechten Manifestation von den Wänden. In Wahrheit hatte er nur seine Pflicht getan, wenn auch mit unverkennbarem Sadismus. Ich wette, dass sein Vater ihm das Fußballspielen verboten hatte, als er noch klein war. Wir aber haben nicht aufgegeben. Wir machten einige Plakate und zogen in einem Protestmarsch in die Eigentümerversammlung ein, die unheimlich langweilig war, bei der es aber immer umsonst Limonade gab. Und wie die Vietcong starteten wir unsere Endoffensive: Wir gingen von Tür zu Tür, um Unterschriften zu sammeln. Wir baten um Erlaubnis, damit eine Bande von Kindern Fußball spielen könnte. Wer ein Auto besaß, der fürchtete, dass einer dieser machtvollen Schüsse die Karosserie seines kostbaren Vehikels beschädigen würde. Als sie aber in unsere fußballlosen Augen sahen, da haben sie dann doch unterschrieben. Eine Überraschung: der so allmächtige Syndikus, vielleicht weil er mein Vater war, hat auch unseren Apellen nachgegeben. Zwei oder drei Monate lang waren wir die glücklichsten Kinder auf der Welt. Der neue Syndikus aber, und sein Beruf als Zahnarzt lässt es schon erahnen, erließ ein neues Dekret und verbannte somit für immer den Fußball und gleichzeitig unsere Freude. Unsere allerhöchsten Appellationen wurden allesamt zurückgewiesen: zuerst mit aus alten Socken gemachten Bällen spielen zu dürfen, dann mit Tennisbällen, und, man glaubt es kaum, mit Murmeln, die man mit dem Fuß spielt. Wir mussten in einer Traumwelt leben, die sich Knopffußball nannte. In ihr wurde jeder zum Funktionär, Trainer, Spieler und gleichzeitig zur Fangemeinde. Ganz zu schweigen von jenen Schwärmern, die zu Reportern wurden, um ihre eigenen Spielzüge zu kommentieren. Wir machten Tabellen und stellten Regeln auf, ja wir entwarfen sogar Sportzeitschriften, die dann auf der Schreibmaschine ins Reine geschrieben wurden. Es war einfach zu schön. Aber wir vermissten ihn, den Ball. Schließlich hatte der Ball des Knopffußballs Ecken. Mit Sicherheit, um uns daran zu erinnern, dass einfach etwas fehlte: unsere unerreichbare Liebe, der Ball. Der Fußball, den ich heutzutage spiele, auch der ist eckig, ohne Dribblings, Schüssen mit Effet, genau geschlagenen Flanken oder zielgenauen Pässen. Je mehr ich den Ball begehre, desto mehr scheint er vor mir zu fliehen. Der Ball aber ist immer unvorhersehbar. Und lädt er mich jetzt nicht sogar, im vollen Gange der zweiten Spielhälfte, dazu ein, einer der glücklichsten Spieler des FC Pindorama zu sein? Komm nur mein Bällchen, komm 12 13

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern-

Die Kühe muhen, die Traktoren fahren. Aber gestern- Janine Rosemann Es knarzt (dritte Bearbeitung) Es tut sich nichts in dem Dorf. Meine Frau ist weg. In diesem Dorf mähen die Schafe einmal am Tag, aber sonst ist es still nach um drei. Meine Frau ist verschwunden.

Mehr

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!

Ich bin das Licht. Eine kleine Seele spricht mit Gott. Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: ich weiß wer ich bin! Ich bin das Licht Eine kleine Seele spricht mit Gott Einmal vor zeitloser Zeit, da war eine kleine Seele, die sagte zu Gott: "ich weiß wer ich bin!" Und Gott antwortete: "Oh, das ist ja wunderbar! Wer

Mehr

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm)

Das Waldhaus. (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Das Waldhaus (Deutsches Märchen nach den Brüdern Grimm) Es war einmal. Ein armer Waldarbeiter wohnt mit seiner Frau und seinen drei Töchtern in einem kleinen Haus an einem großen Wald. Jeden Morgen geht

Mehr

die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel

die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel die Karten, die Lebensmittel und die Wasserflasche. Das war schon zuviel: Er würde das Zelt, das Teegeschirr, den Kochtopf und den Sattel zurücklassen müssen. Er schob die drei Koffer zusammen, band die

Mehr

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1)

Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Einstufungstest Deutsch (A1, A2, B1) Name: Datum: Was passt? Markieren Sie! (z.b.: 1 = d) heisst) 1 Wie du? a) bin b) bist c) heissen d) heisst Mein Name Sabine. a) bin b) hat c) heisst d) ist Und kommst

Mehr

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir.

HOFFNUNG. Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. I HOFFNUNG Wenn ich nicht mehr da bin, bin ich trotzdem hier. Leb in jeder Blume, atme auch in dir. Wenn ich nicht mehr da bin, ist es trotzdem schön. Schließe nur die Augen, und du kannst mich sehn. Wenn

Mehr

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden

Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings bei PINK entstanden Alles gut!? Tipps zum Cool bleiben, wenn Erwachsene ständig was von dir wollen, wenn dich Wut oder Aggressionen überfallen oder dir einfach alles zu viel wird. Alles gut!? ist im Rahmen eines Konflikttrainings

Mehr

AN DER ARCHE UM ACHT

AN DER ARCHE UM ACHT ULRICH HUB AN DER ARCHE UM ACHT KINDERSTÜCK VERLAG DER AUTOREN Verlag der Autoren Frankfurt am Main, 2006 Alle Rechte vorbehalten, insbesondere das der Aufführung durch Berufs- und Laienbühnen, des öffentlichen

Mehr

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt

Lenis großer Traum. Mit Illustrationen von Vera Schmidt Lenis großer Traum Lenis großer Traum Mit Illustrationen von Vera Schmidt Leni ist aufgeregt! Gleich kommt ihr Onkel Friedrich von einer ganz langen Reise zurück. Leni hat ihn schon lange nicht mehr gesehen

Mehr

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft

Unterrichtsreihe: Liebe und Partnerschaft 08 Trennung Ist ein Paar frisch verliebt, kann es sich nicht vorstellen, sich jemals zu trennen. Doch in den meisten Beziehungen treten irgendwann Probleme auf. Werden diese nicht gelöst, ist die Trennung

Mehr

die taschen voll wasser

die taschen voll wasser finn-ole heinrich die taschen voll wasser erzählungen mairisch Verlag [mairisch 11] 8. Auflage, 2009 Copyright: mairisch Verlag 2005 www.mairisch.de Umschlagfotos: Roberta Schneider / www.mittelgruen.de

Mehr

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach.

Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Leseverstehen 1. Lies den Text und mache die Aufgaben danach. Tom und seine Teddys In Toms Kinderzimmer sah es wieder einmal unordentlich aus. Die Autos, Raketen, der Fußball und die Plüschtiere lagen

Mehr

Ein Teddy reist nach Indien

Ein Teddy reist nach Indien Ein Teddy reist nach Indien Von Mira Lobe Dem kleinen Hans-Peter war etwas Merkwürdiges passiert: Er hatte zum Geburtstag zwei ganz gleiche Teddybären geschenkt bekommen, einen von seiner Großmutter und

Mehr

Platons Höhle. Zur Vorbereitung: Arbeitsblätter für 4. bis 6. Klasse. von Tim Krohn Illustriert von Lika Nüssli SJW Nr. 2320

Platons Höhle. Zur Vorbereitung: Arbeitsblätter für 4. bis 6. Klasse. von Tim Krohn Illustriert von Lika Nüssli SJW Nr. 2320 Arbeitsblätter für 4. bis 6. Klasse Platons Höhle von Tim Krohn Illustriert von Lika Nüssli SJW Nr. 2320 Zur Vorbereitung: Warst Du auch schon in einer Höhle? Wo? Warum warst Du dort? Was hast Du dort

Mehr

Übersicht zur das - dass Schreibung

Übersicht zur das - dass Schreibung Overheadfolie Übersicht zur das - dass Schreibung DAS 1. Begleiter (Artikel): Ersatzwort = ein 2. Hinweisendes Fürwort (Demonstrativpronomen): Ersatzwort = dies, es 3. Rückbezügliches Fürwort (Relativpronomen):

Mehr

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall.

Lebensweisheiten. Eine Woche später kehrte das Pferd aus den Bergen zurück. Es brachte fünf wilde Pferde mit in den Stall. Lebensweisheiten Glück? Unglück? Ein alter Mann und sein Sohn bestellten gemeinsam ihren kleinen Hof. Sie hatten nur ein Pferd, das den Pflug zog. Eines Tages lief das Pferd fort. "Wie schrecklich", sagten

Mehr

Hört ihr alle Glocken läuten?

Hört ihr alle Glocken läuten? Hört ihr alle Glocken läuten Hört ihr alle Glocken läuten? Sagt was soll das nur bedeuten? In dem Stahl in dunkler Nacht, wart ein Kind zur Welt gebracht. In dem Stahl in dunkler Nacht. Ding, dong, ding!

Mehr

HORIZONTE - Einstufungstest

HORIZONTE - Einstufungstest HORIZONTE - Einstufungstest Bitte füllen Sie diesen Test alleine und ohne Wörterbuch aus und schicken Sie ihn vor Kursbeginn zurück. Sie erleichtern uns dadurch die Planung und die Einteilung der Gruppen.

Mehr

Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit

Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit Wer zu spät kommt Jugendgottesdienst für die Adventszeit Glockengeläut Intro Gib mir Sonne Begrüßung Wir begrüßen euch und Sie ganz herzlich zum heutigen Jugendgottesdienst hier in der Jugendkirche. Wir

Mehr

DOCH EINEN SCHMETTERING HAB ICH HIER NICHT GESEHEN

DOCH EINEN SCHMETTERING HAB ICH HIER NICHT GESEHEN DIE INTERNETPLATTFORM FÜR DARSTELLENDES SPIEL LILLY AXSTER DOCH EINEN SCHMETTERING HAB ICH HIER NICHT GESEHEN Eine Collage über Kinder und Jugendliche in Konzentrationslagern unter Verwendung authentischen

Mehr

und grünen Salat und Ähnliches fraß. Das war also in Ordnung, mein allerliebster Liebling. Siehst du das ein?

und grünen Salat und Ähnliches fraß. Das war also in Ordnung, mein allerliebster Liebling. Siehst du das ein? Jetzt, mein allerliebster Liebling, kommt noch eine Geschichte aus den fernen, längst vergangenen Zeiten. Mitten in jenen Zeiten lebte ein stachelig-kratziger Igel an den Ufern des trüben Amazonas und

Mehr

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch

Mimis Eltern trennen sich.... Eltern auch Mimis Eltern trennen sich... Eltern auch Diese Broschüre sowie die Illustrationen wurden im Rahmen einer Projektarbeit von Franziska Johann - Studentin B.A. Soziale Arbeit, KatHO NRW erstellt. Nachdruck

Mehr

Das Märchen von der verkauften Zeit

Das Märchen von der verkauften Zeit Dietrich Mendt Das Märchen von der verkauften Zeit Das Märchen von der verkauften Zeit Allegro für Srecher und Orgel q = 112 8',16' 5 f f f Matthias Drude (2005) m 7 9 Heute will ich euch von einem Bekannten

Mehr

Leseprobe. Mark Twain. Tom Sawyer als Detektiv. Übersetzt von Andreas Nohl. Illustriert von Jan Reiser ISBN: 978-3-446-23668-4

Leseprobe. Mark Twain. Tom Sawyer als Detektiv. Übersetzt von Andreas Nohl. Illustriert von Jan Reiser ISBN: 978-3-446-23668-4 Leseprobe Mark Twain Tom Sawyer als Detektiv Übersetzt von Andreas Nohl Illustriert von Jan Reiser ISBN: 978-3-446-23668-4 Weitere Informationen oder Bestellungen unter http://www.hanser-literaturverlage.de/978-3-446-23668-4

Mehr

Simson, Gottes Starker Mann

Simson, Gottes Starker Mann Bibel für Kinder zeigt: Simson, Gottes Starker Mann Text: Edward Hughes Illustration: Janie Forest Adaption: Lyn Doerksen Deutsche Übersetzung 2000 Importantia Publishing Produktion: Bible for Children

Mehr

Tina hat Liebeskummer - Arbeitsblätter

Tina hat Liebeskummer - Arbeitsblätter 1. Kapitel: Das ist Tina Wer ist Tina? Fülle diesen Steckbrief aus! Name: Alter: Geschwister: Haarfarbe: Warum ist Tina glücklich? Wie heißt Tinas Freund? Was macht Tina gern? Wie sieht der Tagesablauf

Mehr

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen)

Kater Graustirn. (Nach einem russischen Märchen) Kater Graustirn (Nach einem russischen Märchen) Es war einmal. Ein alter Bauer hat drei Söhne. Der erste Sohn heißt Mauler. Der zweite Sohn heißt Fauler. Der dritte Sohn heißt Kusma. Mauler und Fauler

Mehr

Wie schön muß es erst im Himmel sein, wenn er von außen schon so schön aussieht!

Wie schön muß es erst im Himmel sein, wenn er von außen schon so schön aussieht! Wie schön muß es erst im Himmel sein, wenn er von außen schon so schön aussieht! Astrid Lindgren, aus Pippi Langstrumpf Bis ans Ende der Welt Gestern ist nur ein Wort, heute beinah schon fort. Alles verändert

Mehr

Eine Weihnachtsgeschichte. Paul Ekert

Eine Weihnachtsgeschichte. Paul Ekert Eine Weihnachtsgeschichte Paul Ekert Die Personen (in Reihenfolge ihres Auftritts) Erzähler(in) - Lieferant(in) - Ängstlicher Programmer - Böser Tester - Super Project Leader - Böser Programmer - Nervöser

Mehr

Liedtexte zum Ausdrucken & Mitsingen

Liedtexte zum Ausdrucken & Mitsingen Liedtexte zum Ausdrucken & Mitsingen Hallo, Hallo, schön, dass du da bist Die Hacken und die Spitzen wollen nicht mehr sitzen, die Hacken und die Zehen wollen weiter gehen Die Hacken und die Spitzen wollen

Mehr

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4

Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Emil und die Detektive Fragen zum Text (von Robert Morrey geschrieben) Deutsch 4 Kapitel 1 S. 7 1. Was macht Frau Tischbein in ihrem Haus? 2. Wer ist bei ihr? 3. Wohin soll Emil fahren? 4. Wie heisst die

Mehr

German Beginners (Section I Listening) Transcript

German Beginners (Section I Listening) Transcript 2013 H I G H E R S C H O O L C E R T I F I C A T E E X A M I N A T I O N German Beginners (Section I Listening) Transcript Familiarisation Text FEMALE: MALE: FEMALE: Peter, du weißt doch, dass Onkel Hans

Mehr

Adverb Raum Beispielsatz

Adverb Raum Beispielsatz 1 A d v e r b i e n - A 1. Raum (Herkunft, Ort, Richtung, Ziel) Adverb Raum Beispielsatz abwärts aufwärts Richtung Die Gondel fährt aufwärts. Der Weg aufwärts ist rechts außen - innen Ort Ein alter Baum.

Mehr

Unwissen macht Angst Wissen macht stark!

Unwissen macht Angst Wissen macht stark! Eine Informationsreihe der Deutschen Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.v. Unwissen macht Angst Wüssten Sie davon, wenn ein Kind sexuell missbraucht

Mehr

Der Mann im Mond hat eine Frau, die Frau im Mond. Zusammen haben sie ein Kind, das Kind im Mond. Dieses Kind hat seine Eltern eines Tages auf dem

Der Mann im Mond hat eine Frau, die Frau im Mond. Zusammen haben sie ein Kind, das Kind im Mond. Dieses Kind hat seine Eltern eines Tages auf dem Der Mann im Mond hat eine Frau, die Frau im Mond. Zusammen haben sie ein Kind, das Kind im Mond. Dieses Kind hat seine Eltern eines Tages auf dem Mond zurückgelassen und ist zur Erde gereist. Wie es dazu

Mehr

Botschaften Mai 2014. Das Licht

Botschaften Mai 2014. Das Licht 01. Mai 2014 Muriel Botschaften Mai 2014 Das Licht Ich bin das Licht, das mich erhellt. Ich kann leuchten in mir, in dem ich den Sinn meines Lebens lebe. Das ist Freude pur! Die Freude Ich sein zu dürfen

Mehr

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki

EINSTUFUNGSTEST. Autorin: Katrin Rebitzki EINSTUFUNGSTEST A2 Name: Datum: Bitte markieren Sie die Lösung auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Antwort. 1 Sofie hat Paul gefragt, seine Kinder gerne in den Kindergarten gehen. a) dass b)

Mehr

Was passiert bei Glück im Körper?

Was passiert bei Glück im Körper? Das kleine Glück Das große Glück Das geteilte Glück Was passiert bei Glück im Körper? für ein paar wunderbare Momente taucht man ein in ein blubberndes Wohlfühlbad Eine gelungene Mathearbeit, die Vorfreude

Mehr

Wenn eine geliebte Person an ALS leidet

Wenn eine geliebte Person an ALS leidet Für Kinder von 7 bis 12 Wahrscheinlich liest du dieses Büchlein weil deine Mutter, dein Vater oder sonst eine geliebte Person an Amyotropher Lateral-. Sklerose erkrankt ist. Ein langes Wort, aber abgekürzt

Mehr

Das BESTE nicht aus dem Blick verlieren!

Das BESTE nicht aus dem Blick verlieren! Das BESTE nicht aus dem Blick verlieren! Entlassfeier der 9. Klassen 1. Lied Komm herein und nimm dir Zeit für dich aus: Spielmann Gottes sein, Nr. 195. 2. Begrüßung Die ZEIT ist reif! Das letzte Schuljahr

Mehr

Alle stimmten dem Vorschlag des Sportlehrers zu. Auch Nadeshda hielt das für eine gute Idee. Auf diese Weise würde ihre Unschuld ruck, zuck bewiesen

Alle stimmten dem Vorschlag des Sportlehrers zu. Auch Nadeshda hielt das für eine gute Idee. Auf diese Weise würde ihre Unschuld ruck, zuck bewiesen Alle stimmten dem Vorschlag des Sportlehrers zu. Auch Nadeshda hielt das für eine gute Idee. Auf diese Weise würde ihre Unschuld ruck, zuck bewiesen sein! Damit ihnen auch ja kein Klingelton entging, schlug

Mehr

Da schau her, ein Blütenmeer!

Da schau her, ein Blütenmeer! Mira Lobe Die Omama im Apfelbaum 4 Andi blieb allein mit dem Großmutterbild. Er betrachtete es eingehend: der Federhut mit den weißen Löckchen darunter; das schelmischlachende Gesicht; den großen Beutel

Mehr

Andreas Bourani Alles nur in meinem Kopf

Andreas Bourani Alles nur in meinem Kopf Andreas Bourani Alles nur in meinem Kopf Niveau: Anfänger (A1) Untere Mittelstufe (B1) Copyright Goethe-Institut San Francisco Alle Rechte vorbehalten www.goethe.de/stepintogerman www.bourani.de Andreas

Mehr

HALLO AUS BERLIN PROGRAMME 8: "GESUNDHEIT"

HALLO AUS BERLIN PROGRAMME 8: GESUNDHEIT 1. Was macht Dir Spaß und Fit? HALLO AUS BERLIN PROGRAMME 8: "GESUNDHEIT" Marke und Esther haben Volleyball und Leichtathletik gern. Was macht deiner Klasser Spaß und ganz Fit? Macht eine Umfrage in Gruppen,

Mehr

Die Reise durch deinen Wassertag

Die Reise durch deinen Wassertag Die Reise durch deinen Wassertag Lerne deinen Tag mit Wasser ganz neu kennen. Jede der Seifenblasen entführt dich zu einem anderen Moment deines Wassertags. Bestimmt hast du im Badezimmer schon mal ordentlich

Mehr

WOLFGANG AMADEUS MOZART

WOLFGANG AMADEUS MOZART Mozarts Geburtshaus Salzburg WEGE ZU & MIT WOLFGANG AMADEUS MOZART Anregungen zum Anschauen, Nachdenken und zur Unterhaltung für junge Besucher ab 7 Jahren NAME Auf den folgenden Seiten findest Du Fragen

Mehr

Die Engelversammlung

Die Engelversammlung 1 Die Engelversammlung Ein Weihnachtsstück von Richard Mösslinger Personen der Handlung: 1 Erzähler, 1 Stern, 17 Engel Erzähler: Die Engel hier versammelt sind, denn sie beschenken jedes Kind. Sie ruh

Mehr

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE.

GEHEN SIE ZUR NÄCHSTEN SEITE. Seite 1 1. TEIL Das Telefon klingelt. Sie antworten. Die Stimme am Telefon: Guten Tag! Hier ist das Forschungsinstitut FLOP. Haben Sie etwas Zeit, um ein paar Fragen zu beantworten? Wie denn? Am Telefon?

Mehr

Bereich des Faches Schwerpunkt Kompetenzerwartung Lesen mit Texten und Medien umgehen. Texte erschließen/lesestrategien nutzen

Bereich des Faches Schwerpunkt Kompetenzerwartung Lesen mit Texten und Medien umgehen. Texte erschließen/lesestrategien nutzen Lernaufgabe: Verständnisfragen zum Anfang des Buches Eine Woche voller Samstage beantworten Lernarrangement: Paul Maar und das Sams Klasse: 3/4 Bezug zum Lehrplan Bereich des Faches Schwerpunkt Kompetenzerwartung

Mehr

Gemeinsame Stunden mit unseren Paten in der 1c

Gemeinsame Stunden mit unseren Paten in der 1c Gemeinsame Stunden mit unseren Paten in der 1c In der Pause (September) Wir spielen eigentlich jeden Tag mit unseren Paten. Am aller ersten Tag hatten wir sogar eine extra Pause, damit es nicht zu wild

Mehr

Stufenprüfung A2/B1 HV Hörtexte

Stufenprüfung A2/B1 HV Hörtexte Teil 1 Straßenszenen Szene 1 Mann A: Entschuldigen Sie bitte. Ich suche die nächste Post. Die Briefe müssen noch heute Abend weg. Mann B: Die Post? Warten Sie mal Die ist am Markt. Mann A: Aha. Und wo

Mehr

Anton ist tot. 1. Das ist Anton

Anton ist tot. 1. Das ist Anton Anton ist tot 1. Das ist Anton Kennst du meinen kleinen Bruder Anton? Gerne möchte ich dir von ihm erzählen. Ich heiße Steffi und bin 16 Jahre alt. Ich bin Antons große Schwester. Anton ist ein Junge mit

Mehr

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1

SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 Volkshochschule Zürich AG Riedtlistr. 19 8006 Zürich T 044 205 84 84 info@vhszh.ch ww.vhszh.ch SELBSTEINSTUFUNGSTEST DEUTSCH ALS FREMDSPRACHE NIVEAU B1 WIE GEHEN SIE VOR? 1. Sie bearbeiten die Aufgaben

Mehr

Oma Lulu zum 75. Geburtstag

Oma Lulu zum 75. Geburtstag Oma Lulu zum 75. Geburtstag Oma Lulu ist die Beste! Oma Lulu ist die Beste! Oma Lulu zum 75. Geburtstag von: Inhalt Liebe Oma Lulu Vorwort Seite 5 Beiträge: Herzlichen Glückwunsch von Lisa Seite 6 Zum

Mehr

Praxis gewesen; in die zarte Haut ihrer Handgelenke hatte sie fein säuberlich rote Linien geritzt. Ich verscheuchte das Bild mit einem Kopfschütteln.

Praxis gewesen; in die zarte Haut ihrer Handgelenke hatte sie fein säuberlich rote Linien geritzt. Ich verscheuchte das Bild mit einem Kopfschütteln. Praxis gewesen; in die zarte Haut ihrer Handgelenke hatte sie fein säuberlich rote Linien geritzt. Ich verscheuchte das Bild mit einem Kopfschütteln. Naomi war nicht depressiv. Es gab dieses neue Lächeln,

Mehr

Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch

Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch Franz Specht Die ganze Wahrheit Carsten Tsara hat Besuch Deutsch als Fremdsprache Leseheft Niveaustufe B1 Hueber Verlag Worterklärungen und Aufgaben zum Text: Kathrin Stockhausen, Valencia Zeichnungen:

Mehr

Familienbund der Katholiken im Erzbistum Paderborn Damit Leben gelingt

Familienbund der Katholiken im Erzbistum Paderborn Damit Leben gelingt Familienbund der Katholiken im Erzbistum Paderborn Damit Leben gelingt Segenswünsche Wir über uns Der Familienbund ist eine Gemeinschaft von katholischen Eltern, die sich dafür einsetzt, dass Kinder eine

Mehr

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt?

Leben 1. Was kannst Du tun, damit Dein Körper zu seinem Recht kommt? Leben 1 1.Korinther / Kapitel 6 Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst. Dein Körper ist etwas

Mehr

DOWNLOAD VORSCHAU. Diebstahl im Klassenzimmer. zur Vollversion. Lesetext und Aufgaben in jeweils zwei Differenzierungsstufen.

DOWNLOAD VORSCHAU. Diebstahl im Klassenzimmer. zur Vollversion. Lesetext und Aufgaben in jeweils zwei Differenzierungsstufen. DOWNLOAD Barbara Hasenbein Diebstahl im Klassenzimmer Lesetext und Aufgaben in jeweils zwei Differenzierungsstufen auszug aus dem Originaltitel: Text 1 Zugegriffen Herr Albrecht hat gerade mit der Stunde

Mehr

Lebensquellen. Ausgabe 7. www.neugasse11.at. Seite 1 gestaltet von Leon de Revagnard

Lebensquellen. Ausgabe 7. www.neugasse11.at. Seite 1 gestaltet von Leon de Revagnard Lebensquellen Ausgabe 7 www.neugasse11.at Seite 1 Die Texte sollen zum Lesen und (Nach)Denken anregen. Bilder zum Schauen anbieten, um den Weg und vielleicht die eigene/gemeinsame Gegenwart und Zukunft

Mehr

Gib nicht auf zu beten, denn Gott wird dich unterstützen!

Gib nicht auf zu beten, denn Gott wird dich unterstützen! Gib nicht auf zu beten, denn Gott wird dich unterstützen! Einsingen: Trading my sorrows Musik: That I will be good Begrüßung Heute wird der Gottesdienst der Jugendkirche von den Konfirmanden der Melanchthongemeinde

Mehr

Trainingseinheit Nr. 12 für F-Jugend

Trainingseinheit Nr. 12 für F-Jugend Trainingseinheit Nr. 12 für F-Jugend Dauer: Materialien: ca. 90 Minuten pro Spieler 1 Ball, 12 Hütchen, 4 Pylonen, Vielseitigkeitsbälle, Leibchen Übung 1: Feuer-Wasser-Sturm-Dribbling Technik/Schnelligkeit/Vielseitigkeit

Mehr

Mein perfekter Platz im Leben

Mein perfekter Platz im Leben Mein perfekter Platz im Leben Abschlussgottesdienstes am Ende des 10. Schuljahres in der Realschule 1 zum Beitrag im Pelikan 4/2012 Von Marlies Behnke Textkarte Der perfekte Platz dass du ein unverwechselbarer

Mehr

Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. 1. Timotheus 2,6

Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. 1. Timotheus 2,6 Merkvers Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gegeben hat. 1. Timotheus 2,6 Einstieg Anspiel mit 2 Kidnappern (vermummt), die gerade ihre Lösegeldforderung telefonisch durchgeben... BV lehren Sicher

Mehr

Wie alt bist du? 10-12 13-15 16-18. Wie alt sind Sie? 30-40 40-50 älter. Was bist du? Was sind Sie? Hast du ein eigenes Handy?

Wie alt bist du? 10-12 13-15 16-18. Wie alt sind Sie? 30-40 40-50 älter. Was bist du? Was sind Sie? Hast du ein eigenes Handy? Die Schülerinnen und Schüler führen Befragungen von Jugendlichen und Eltern durch, um die Einstellungen und Meinungen zum Thema Handy zu ermitteln. Abschließend werten sie die Ergebnisse selbst aus. Hinweis:

Mehr

HIGHER SCHOOL CERTIFICATE EXAMINATION GERMAN 2 UNIT GENERAL LISTENING SKILLS TRANSCRIPT

HIGHER SCHOOL CERTIFICATE EXAMINATION GERMAN 2 UNIT GENERAL LISTENING SKILLS TRANSCRIPT N E W S O U T H W A L E S HIGHER SCHOOL CERTIICATE EXAMINATION 1998 GERMAN 2 UNIT GENERAL LISTENING SKILLS TRANSCRIPT 2 ITEM 1 Hallo, Vati! M Na, endlich Veronika. Es ist fast Mitternacht. Wo bist du denn?

Mehr

Dann nimmt sie seine Hand

Dann nimmt sie seine Hand 1 Dann nimmt sie seine Hand Nach all der Anstrengung, der Angst, der Hitze ist seine Hand so leicht und kalt. Der Ring glänzt unversehrt. Sie trägt den gleichen. Tausendmal hat sie ihn gedreht in den letzten

Mehr

Schritte 4. Lesetexte 11. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle.

Schritte 4. Lesetexte 11. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle. Verkehr, Verkehr: Wie sind die Leute unterwegs? 1. Lesen Sie die Texte und ergänzen Sie die Tabelle. Peter Herrmann (47) Ohne Auto könnte ich nicht leben. Ich wohne mit meiner Frau und meinen zwei Töchtern

Mehr

Hintergrundinformationen zu Matthäus 13,1-23 Das vierfache Ackerfeld

Hintergrundinformationen zu Matthäus 13,1-23 Das vierfache Ackerfeld Hintergrundinformationen zu Matthäus 13,1-23 Das vierfache Ackerfeld Personen - Jesus Christus - Jünger und andere Begleiter - eine sehr grosse Volksmenge Ort See Genezareth An diesem See geschah ein grosser

Mehr

Offenhalten. Lächelnd sahen die beiden Frauen sich an und gingen Arm in Arm nach Hause. (Aus dem Buch Oasen für die Seele von Norbert Lechleitner)

Offenhalten. Lächelnd sahen die beiden Frauen sich an und gingen Arm in Arm nach Hause. (Aus dem Buch Oasen für die Seele von Norbert Lechleitner) Psychologischer Berater & Management-Trainer 1 / 7 Offenhalten Der Tag der Vermählung rückte näher, und die junge Braut wurde zusehends unruhiger. "Du musst mal raus an die frische Luft, damit du auf andere

Mehr

Passende Reden. für jede Gelegenheit. Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe

Passende Reden. für jede Gelegenheit. Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe Passende Reden für jede Gelegenheit Geburt, Taufe, Geburtstag, Hochzeit, Trauerfall, Vereinsleben und öffentliche Anlässe Rede des Paten zur Erstkommunion Liebe Sophie, mein liebes Patenkind, heute ist

Mehr

Einführung... 9 Dieses Buch verrät Ihnen alles, was Sie über Männer und Beziehungen wissen müssen!... 9

Einführung... 9 Dieses Buch verrät Ihnen alles, was Sie über Männer und Beziehungen wissen müssen!... 9 Einführung... 9 Dieses Buch verrät Ihnen alles, was Sie über Männer und Beziehungen wissen müssen!... 9 I Wie Männer denken... 17 1 Was einem Mann wichtig ist... 18 2 Unsere Liebe ist anders... 27 3 Was

Mehr

Wenn der Papa die Mama haut

Wenn der Papa die Mama haut Pixie_Umschlag2 22:48 Uhr Herausgegeben von: Seite 1 Wenn der Papa die Mama haut Sicherheitstipps für Mädchen und Jungen Landesarbeitsgemeinschaft Autonomer Frauenhäuser Nordrhein-Westfalen Postfach 50

Mehr

Klassenfahrt der 5d oder

Klassenfahrt der 5d oder Klassenfahrt der 5d oder Wie viele öffentliche Verkehrsmittel kann man in drei Tagen benutzen? Tag 1 Bericht aus Lehrersicht Am 11.05.2015 war es soweit. Unsere Reise nach Bielefeld (gibt es das überhaupt?)

Mehr

SySt-Organisationsberatung Toolkarte

SySt-Organisationsberatung Toolkarte Tool Zuhören als Empfänger und als Sender Entwickelt von Insa Sparrer Anwendungskontext Die SySt-Miniatur Zuhören als Empfänger und als Sender bietet die Möglichkeit eines Probehandelns für eine künftige

Mehr

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I

M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I M03a Lernstraße für den Unterricht in Sekundarstufe I 1. Station: Der Taufspruch Jedem Täufling wird bei der Taufe ein Taufspruch mit auf den Weg gegeben. Dabei handelt es sich um einen Vers aus der Bibel.

Mehr

»Schwachsinn, vallah!«, ruft die stark geschminkte Nurçan mit gerunzelter Stirn aus der letzten Reihe nach vorn und zeigt mit dem ausgestreckten Arm

»Schwachsinn, vallah!«, ruft die stark geschminkte Nurçan mit gerunzelter Stirn aus der letzten Reihe nach vorn und zeigt mit dem ausgestreckten Arm »Schwachsinn, vallah!«, ruft die stark geschminkte Nurçan mit gerunzelter Stirn aus der letzten Reihe nach vorn und zeigt mit dem ausgestreckten Arm und flacher Hand auf mich, als hätte ich sie höchstpersönlich

Mehr

Ein letztes Jahr mit meiner Mutter

Ein letztes Jahr mit meiner Mutter Anna Naeff Ein letztes Jahr mit meiner Mutter Eine wahre Geschichte CMS Verlagsgesellschaft 3 Für meine Mutter und für alle Menschen, die sie liebten. Besonders für meinen Vater, weil er sie am meisten

Mehr

Segen bringen, Segen sein

Segen bringen, Segen sein 1 Segen bringen, Segen sein Text & Musik: Stephanie Dormann Alle Rechte bei der Autorin Ein tolles Lied für den Aussendungs- oder Dankgottesdienst. Der thematische Bezug in den Strophen führt in die inhaltliche

Mehr

Deine Kinder Lars & Laura

Deine Kinder Lars & Laura Bitte Hör auf! Deine Kinder Lars & Laura Dieses Buch gehört: Dieses Buch ist von: DHS Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen e. V. Westring 2, 59065 Hamm Tel. 02381/9015-0 Fax: 02381/9015-30 e-mail: info@dhs.de

Mehr

Unverkäufl iche Leseprobe. Collin McMahon Leselöwen-Champion Das Zauberschwert Angriff der Werwölfe

Unverkäufl iche Leseprobe. Collin McMahon Leselöwen-Champion Das Zauberschwert Angriff der Werwölfe Unverkäufl iche Leseprobe Collin McMahon Leselöwen-Champion Das Zauberschwert Angriff der Werwölfe durchgehend farbig illustriert von Jutta Knipping 15, 3 x 21,5 cm, Hardcover 80 Seiten, ab 8 Jahren, Januar

Mehr

Fußball. Die wichtigsten Regeln in Leichter Sprache

Fußball. Die wichtigsten Regeln in Leichter Sprache Fußball Die wichtigsten Regeln in Leichter Sprache In diesem Heft stehen die wichtigsten Fußball-Regeln. Das Büro für Leichte Sprache ist von der Lebenshilfe Bremen. Wir haben die Regeln in Leichte Sprache

Mehr

international Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung.

international Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung. Einstufungstest Teil 1 (Schritte 1 und 2) Bitte markieren Sie Ihre Lösungen auf dem Antwortblatt. Es gibt nur eine richtige Lösung. 1 Guten Tag, ich bin Andreas Meier. Und wie Sie? Davide Mondini. a) heißt

Mehr

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012).

Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Buchbesprechung: Als mein Vater ein Busch wurde und ich meinen Namen verlor. Joke van Leuween (2012). Zentrales Thema des Flucht- bzw. Etappenromans ist der Krieg, der Verlust der Muttersprache und geliebter

Mehr

Anne Frank, ihr Leben

Anne Frank, ihr Leben Anne Frank, ihr Leben Am 12. Juni 1929 wird in Deutschland ein Mädchen geboren. Es ist ein glückliches Mädchen. Sie hat einen Vater und eine Mutter, die sie beide lieben. Sie hat eine Schwester, die in

Mehr

ERSTE LESUNG 2 Kön 5, 14-17

ERSTE LESUNG 2 Kön 5, 14-17 ERSTE LESUNG 2 Kön 5, 14-17 Naaman kehrte zum Gottesmann zurück und bekannte sich zum Herrn Lesung aus dem zweiten Buch der Könige In jenen Tagen ging Naaman, der Syrer, zum Jordan hinab und tauchte siebenmal

Mehr

a. gelacht b. Handy c. los d. Jugendherberge e. warst f. gestern g. gewartet h. nass i. schnell j. eingestiegen k. Wetter l. Minuten m.

a. gelacht b. Handy c. los d. Jugendherberge e. warst f. gestern g. gewartet h. nass i. schnell j. eingestiegen k. Wetter l. Minuten m. Übungen zum Wortschatz Modul 1: Hören 2. Kreuzen Sie an: Richtig oder Falsch? Das Wetter morgen Auch an diesem Wochenende wird es in Deutschland noch nicht richtig sommerlich warm. Im Norden gibt es am

Mehr

Rehabilitandenbefragung

Rehabilitandenbefragung (Version J) Rehabilitandenbefragung Rehabilitandenbefragung Kinder- und Jugendlichen-Rehabilitation Fragebogen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahre Fragebogen-Version: J Anonymisierungsnummer Hinweise

Mehr

Ich hatte keine Zeit für dich «Thema: Zeit in der Familie»

Ich hatte keine Zeit für dich «Thema: Zeit in der Familie» «Thema: Zeit in der Familie» Weiteres Material zum Download unter www.zeitversteher.de Doch die Erkenntnis kommt zu spät für mich Hätt ich die Chance noch mal zu leben Ich würde dir so viel mehr geben

Mehr

Predigt Lk 19 Verloren wie Zachäus Juni 2015

Predigt Lk 19 Verloren wie Zachäus Juni 2015 Predigt Lk 19 Verloren wie Zachäus Juni 2015 1a Wenn Bäume erzählen könnten: Sie sind stumme Zeugen. Im Garten. Am Straßenrand. Wenn Bäume erzählen könnten. Von Mundräubern und Liebespärchen. Von Auto-Unfällen

Mehr

Turnschuhen hindurchlief. Dieses Mädchen würde sich meiner bemächtigen, mich aussaugen wie ein Vampir, und vielleicht würde ich gleich meine Seele

Turnschuhen hindurchlief. Dieses Mädchen würde sich meiner bemächtigen, mich aussaugen wie ein Vampir, und vielleicht würde ich gleich meine Seele Turnschuhen hindurchlief. Dieses Mädchen würde sich meiner bemächtigen, mich aussaugen wie ein Vampir, und vielleicht würde ich gleich meine Seele aushauchen wer weiß? Starr vor Scham und Schrecken stand

Mehr

Ardhi: Weihnachen geht mir so auf die Nerven! Dieser ganze Stress... und diese kitschigen

Ardhi: Weihnachen geht mir so auf die Nerven! Dieser ganze Stress... und diese kitschigen Ardhi: Hallo, herzlich willkommen bei Grüße aus Deutschland. Anna: Hallo. Sie hören heute: Die Weihnachtsmütze. Anna: Hach, ich liebe Weihnachten! Endlich mal gemütlich mit der Familie feiern. Ich habe

Mehr

Öğrenci no. Wohin musst du jetzt gehen? Was willst du morgens essen? Wie lange willst du bleiben?

Öğrenci no. Wohin musst du jetzt gehen? Was willst du morgens essen? Wie lange willst du bleiben? 815 2380 2360 2317 2297 1 2 3 4 9. A Kannst du jetzt anrufen? Du rufst an. Will er jetzt nicht arbeiten? Er arbeitet jetzt nicht. Kann ich ab und zu nicht anrufen? Ich rufe ab und zu an. Wollen wir morgens

Mehr

Die Lerche aus Leipzig

Die Lerche aus Leipzig Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen Cordula Schurig Die Lerche aus Leipzig Deutsch als Fremdsprache Ernst Klett Sprachen Stuttgart Cordula Schurig Die Lerche aus Leipzig 1. Auflage 1 5 4 3 2 2013 12

Mehr

3 Berechnungen und Variablen

3 Berechnungen und Variablen 3 Berechnungen und Variablen Du hast Python installiert und weißt, wie man die Python-Shell startet. Jetzt kannst Du etwas damit machen. Wir fangen mit ein paar einfachen Berechnungen an und wenden uns

Mehr

Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit

Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit FrauenPredigthilfe 112/12 5. Sonntag in der Osterzeit, Lesejahr B Ich bin der Weinstock ihr seid die Flaschen? Von der Freiheit der Abhängigkeit Apg 9,26-31; 1 Joh 3,18-24; Joh 15,1-8 Autorin: Mag. a Angelika

Mehr

Ein feines Lokal. Personen: O = Ober, A = Gast, B = Gast

Ein feines Lokal. Personen: O = Ober, A = Gast, B = Gast Ein feines Lokal Personen: O = Ober, A = Gast, B = Gast A: Herr Ober! O: Bitte? A: Sind diese lästigen Fliegen immer hier? O: Nein, nur während der Mahlzeiten, sonst sind sie auf der Toilette. A: Zustände

Mehr

DIE SPENDUNG DER TAUFE

DIE SPENDUNG DER TAUFE DIE SPENDUNG DER TAUFE Im Rahmen der liturgischen Erneuerung ist auch der Taufritus verbessert worden. Ein Gedanke soll hier kurz erwähnt werden: die Aufgabe der Eltern und Paten wird in den Gebeten besonders

Mehr

DAS KUEMMERLING ROULETTE

DAS KUEMMERLING ROULETTE 1/5 0 1 2 3 Bei dieser besonderen Zahl ist eine Lokalrunde fällig! Sage 3x kurz hintereinander: Der Kaplan packt Papplakate. Tausche die Socken mit deinem rechten Tischnachbarn. Jongliere die leere KUEMMERLING-Flasche

Mehr