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1 PIC-Workshop in Stuttgart mit einer wahren Flut an Wissen und Informationen Der Workshop des Professional Imagers Club am 7. und 8. forderte von den Teilnehmern viel Konzentration und Aufmerksamkeit. Etliche technisch orientierte Themen mit vielen anspruchsvollen Informationen standen auf der Agenda. Das zentral in Stuttgart gelegene Geno-Haus, in dem auch KN-Studiotechnik eine Niederlassung unterhält, erwies sich dabei als ein passender Rahmen für die Veranstaltung. Manfred Dilling begrüßt die Teilnehmer des PIC-Workshops in Stuttgart Das Freitagsprogramm eröffnete Gerald Schnittger von Phase One mit zahlreichen Detailinformationen über den Umgang mit der neuesten Version der Kamerasoftware Capture One. Obwohl viele PIC-Fotografen seit Jahren dieses Programm für direkte Aufnahmen in den Rechner und als RAW-Konverter nutzen, sind doch etliche Funktionen und Möglichkeiten nicht allen bekannt. Unterstützt von Günter Neumann konnte Gerald Schnittger jede Menge Tipps geben und Fragen beantworten. Interesse zeigten auch einige Teilnehmer an einem ausführlichen 1-Tages-Seminar, das der PIC in Zusammenarbeit mit KN-Studiotechnik anbieten kann. Bitte hierfür eine kurze Mail an den Vorstand schicken, damit wir den Bedarf klären können.

2 Das für uns alle extrem wichtige Thema Sichere Datenspeicherung, Archivierung, Backup stand anschließend im Mittelpunkt. Sicheres Datenhandling und langzeitorientierte Archivierung können von existenzieller Bedeutung sein. Ralph Westenburger und Lord Hess von der Fa. Certon Systems erläu- Ralph Westenburger erklärte in seinem Vortrag die Vorteile der RAID-Technik und die damit verbundene schnelle und zuverlässige Verfügbarkeit von Daten terten Sicherheit und Funktionsweise von RAID-Systemen und zeigten Wege für einen zeitsparenden, einfachen und vor allem zuverlässigen Workflow auf. Die vielen Fragen und Diskussionsbeiträge der Workshop-Teilnehmer machten klar, wie unterschiedlich der Umgang mit Daten in den Studios gehandhabt wird. Teilweise ist das Vertrauen in wenig sichere Standardtechnik immens und lediglich diejenigen, die schon einen Daten-GAU erlebt haben (da gab es einschlägige Berichte aus den eigenen Reihen) oder zu viel Zeit in das Hantieren mit unterschiedlichen, einzelnen Datenträgern investieren, haben bereits überzeugende Lösungen im Einsatz. Allerdings erweist sich gerade unsere Arbeit, die oft unter widrigen Umständen an irgendwelchen Orten außerhalb des Studios abläuft, als schwieriges Gebiet. Gerade on location ist es selten möglich, schon bei der Aufnahme sichere, stationäre Geräte zu verwenden. Mangelndes Fachwissen lässt sich natürlich mit guter Beratung ausgleichen und deshalb hatte der Professional Imagers Club zur Ergänzung der Fa. Certon den PIC-Daten-Experten Karsten Schneeberger gebeten, weitere Konzepte für zukunftssichere Datennutzung und -archivierung aufzuzeigen.

3 Konzeptionelle Überlegungen und technische Zusammenhänge steuerte Karsten Schneeberger zum Thema Datenmanagement bei k a r s t e n s c h n e e b e r g e r Konzepte für zukunftssichere Datennutzung und -archivierung Vortrag beim 2. PIC-Workshop am 7. in Stuttgart f o t o d e s i g n d i g i t a l i m a g i n g i t - s e r v i c e s a l t e p o s t s t r a ß e 8 7 b f r e i s i n g f o n : m o b i m a i l : i n f k a r s c h n e e b e r g e r. d e 61 l : t e n s Karsten Schneeberger klärte über weitreichende, technische Zusammenhänge bei der Datenspeicherung auf und stellte gezielt Fragen, um das Reflektieren der Teilnehmer über ihre eigene Arbeitsweise anzuregen. Auch hier wurde klar, dass die RAID-Technik als Datenspeicher dringend empfehlenswert ist, es jedoch verschiedene Alternativen in der Konstellation und Konzeption gibt. Abhängig auch von verwendeten Betriebssystemen wie MAC, PC oder gemischte Umgebung. Wichtig dabei auch zu unterscheiden, welche Daten ständig verfügbar sein sollten und auf welche Daten ein schneller und sicherer Archivzugriff möglich sein muss. Nicht vergessen sollte man als Rettungsschirm für den Notfall ein regelmäßiges, automatisiertes Backup, für das je nach Datenaufkommen und Betriebsgröße wiederum mehrere Lösungen möglich sind. Enorm viel theoretisches Wissen wurde zu diesem Thema vermittelt, so dass alle Anwesenden sich auf den Bildvortrag von Bernd Radtke über sein Buch zum Mainzer Dom freuten, der vertrautere, fotografische Sinne in herausragender Weise ansprach. Die ausgezeichneten Fotos, weitgehend mit vorhandenem Licht und extremer Langzeitbelichtung entstanden, und insbesondere die interessanten Geschichten und Fakten sowie die amüsanten Anekdoten über das Making Of beeindruckten die Kollegen und Kolleginnen nachhaltig. Die hohe Qualität der PIC-internen Bildpräsentationen sind ein besonderes Highlight unserer Veranstaltungen und lassen uns gespannt auf die kommenden Beiträge blicken.

4 Beispiele aus dem Bildband Der Dom zu Mainz von Bernd Radtke ISBN:

5 Der Samstag begann mit der jährlichen, Ordentlichen Mitgliederversammlung. Nach den Berichten und ausführlicher Besprechung der Vereins-, Vorstands- und Geschäftstätigkeit konnte der Vorstand für das Jahr 2009 einstimmig durch die Versammlung entlastet werden. Ebenfalls wurde die Einführung der Geschäftsordnung beschlossen. Neben der Erläuterung des PIC-Engagements in Zusammenarbeit mit Epson auf der Photokina (hierüber berichten wir in Kürze im Detail), wurden weitere Themen diskutiert und zwei Beschlüsse gefasst. Zum einen wird der Workshop-Beitrag für Schnupperteilnehmer (Erstbesuch einer PIC-Veranstaltung) auf 35 Euro erhöht, zum anderen sollen künftig Mitglieder, die mit zwei oder mehr Personen am Workshop teilnehmen, einen Unkostenbeitrag von 25 Euro je zusätzlicher Person zur Deckung der Catering-Kosten entrichten. Die bekannte Photoshop-Expertin und Fachbuchautorin Maike Jarsetz informiert ausführlich über die Neuerungen in Photoshop CS 5 und Lightroom 3 Beta Besondere Aktualität hatte der Vortrag von Maike Jarsetz zum soeben veröffentlichten Update auf Photoshop CS5 sowie der Beta-Version von Adobe Lightroom 3. Mit schon gewohnter Klarheit und Routine erklärte sie große und kleine Veränderungen und Neuerungen unseres Standard-Werkzeugs in der Bildbearbeitung. Gerade das ausführliche Eingehen auf Details half beim Verständnis der neuen Arbeitsmöglichkeiten und zeigte, dass auch in der bisherigen Version einiges vorhanden ist, was noch nicht jeder entdeckt hatte. Die Zeit verging wie im Flug, so dass die angesetzten 4 Stunden kaum ausreichten, um alle von Maike Jarsetz vorbereiteten Informationen zu vermitteln. Text PIC-Verband Fotos Herst Bernhard Gestaltung Manfred Dilling PIC-Vorstand im

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