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1 Gasthörerstudium und Studium Generale Veranstaltungs- Angebot Wintersemester 2014/2015 Vorlesungen, Seminare, Arbeitskreise für Studierende aller Fakultäten und Gasthörer/-innen Neu: Studium-Generale-Modul für Fachübergreifende Schlüsselqualifikationen

2 Arbeitsgemeinschaft Kinderbetreuung im TREFFPUNKT SENIOR Rotebühlplatz STUTTGART Tel. 0711/ Die Arbeitsgemeinschaft Kinderbetreuung sucht lebenserfahrene Personen Viele Kinder haben keine Großeltern vor Ort oder Oma und Opa sind zu alt, um sich richtig um die Sprösslinge zu kümmern. In anderen Familien wiederum fehlt nachmittags oft eine Bezugsperson, weil die Eltern arbeiten gehen müssen. Sie stellen sich manchmal die Frage: warum nicht eine Omi oder einen Opa leihen? Wie? Die Arbeitsgemeinschaft Kinderbetreuung im Treffpunkt Senior macht es möglich. Dafür sucht sie Betreuerinnen und Betreuer. Könnten Sie das vielleicht? Mögen Sie Umtrieb? Dürfen Kinder auch mal laut sein? Sehen Sie Kinder gerne aufwachsen und neugierig am Leben teilhaben? Wollen Sie Kinder mit Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung begleiten? Dann sind Sie genau richtig bei uns: werden Sie Betreuerin oder Betreuer für Familien mit Kindern zwischen Baby und Grundschulalter! Näheres unter Gerne beantworten wir Ihre Fragen auch telefonisch dienstags von Uhr unter 0711/ Sind wir gerade nicht da, hinterlassen Sie uns eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer und die Zeit, in der wir Sie erreichen können oder schreiben Sie uns eine Mail, Adresse siehe oben.

3 Universität Stuttgart Zentrum für Lehre und Weiterbildung l zlw Studium Generale Gasthörerstudium und Studium Generale Veranstaltungsangebot Wintersemester 2014/2015 Vorlesungen Seminare Arbeitskreise für Studierende aller Fakultäten und Gasthörer/-innen Impressum Herausgeber: Universität Stuttgart Zentrum für Lehre und Weiterbildung ziw Studium Generale Azenbergstraße 16, Stuttgart Verantwortlich: Daniel Francis Redaktion: Daniel Francis, Daiva Sell, Jasmin Gröger Kontaktadresse und Ansprechpartner: Universität Stuttgart Zentrum für Lehre und Weiterbildung ziw Studium Generale Azenbergstraße 16 Raum und 3.009, 3. OG Stuttgart Leiter des Studium Generale: Daniel Francis, M. A., Telefon: 0711/ Gasthörerstudium: Daiva Sell, M. A., Telefon: 0711/ Fax: 0711/ , Internet: Druck und Anzeigenverwaltung: ALPHA Informations-GmbH, Finkenstraße 10, Lampertheim Telefon: 06206/93 90, Fax: 06206/ Verkaufsleitung: Peter Asel, Internet: Projektnummer:

4 _cs5.indd :28 Stadtbibliothek Stuttgart _cs5.indd :43

5 Inhaltsverzeichnis Impressum, Kontaktadresse und Ansprechpartner... 1 Einführung... 6 Vorwort... 6 Integenerationelles Lernen an der Universität Stuttgart (IgeLUS)... 8 Das Studium Generale im Zentrum für Lehre und Weiterbildung der Universität Stuttgart Hinweise für Studierende Fachfremder Leistungsnachweis Hinweise für Gasthörer/-innen: Programmangebot, Gebühren, Anmeldefristen, Registrierung und Ansprechpartner Informationen für Gasthörer/-innen zur Nutzung von ILIAS Die verschiedenen Veranstaltungstypen Hinweise zur Raumnummerierung Termine Lagepläne Schlüsseltabellen zum Ausfüllen des Gasthörerantrages Veranstaltungen und Arbeitskreise des Studium Generale Musik Tanz Theater Kunst Medien Film Astronomie Funk Sprechen Schreiben Präsentieren Philosophisches Religion Kulturgeschichte Entspannung Stessmanagement Kulturführungen Speziell für Studierende Speziell für Gasthörer/-innen Intergenerationelles Lernen Fachschaftsveranstaltungen und studentische Arbeitskreise Allgemeiner Programmteil Fakultät 1: Architektur und Stadtplanung

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7 Fakultät 2: Bau- und Umweltingenieurwissenschaften Fakultät 3: Chemie Fakultät 4: Energie-, Verfahrens- und Biotechnik Fakultät 5: Informatik, Elektrotechnik und Informationstechnik Fakultät 6: Luft- und Raumfahrttechnik und Geodäsie Fakultät 7: Konstruktions-, Produktions- und Fahrzeugtechnik Fakultät 8: Mathematik und Physik Fakultät 9: Philosophisch-Historische Fakultät Fakultät 10: Wirtschafts- und Sozialwissenschaften Weitere Angebote der Universität Stuttgart Zentrum für Lehre und Weiterbildung l zlw Sprachenzentrum Allgemeiner Hochschulsport Universitätsbibliothek Stuttgart MINT-Kolleg Baden-Württemberg Internationales Zentrum für Kultur- und Technikforschung Studium Praktikum Beruf Dezernat Personal Fort- und Weiterbildung Alumni-Netzwerk der Universität Stuttgart alumnius Verein der Freunde des Historischen Instituts der Universität Stuttgart Förderverein der Freunde des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Stuttgart Mo. - Fr. Sa. Vereinigung von Freunden der Universität Stuttgart Öffnungszeiten Uhr Uhr Württembergische Landesbibliothek Konrad-Adenauer-Straße Stuttgart Information Tel.: 0711/ _cs5.indd :46 5

8 Einführung Vorwort Liebe Studierende, liebe Gasthörerinnen und Gasthörer, liebe Freunde des Studium Generale, das Team des Studium Generale heißt Sie sehr herzlich zu einem neuen Wintersemester an der Universität Stuttgart willkommen. Wir haben wieder versucht, Ihnen ein möglichst breites Programm zusammenzustellen, in dem sowohl die an unserer Hochschule beheimateten Fachrichtungen, als auch eigene, außerfachliche Veranstaltungen vertreten sind. Und wir sind zuversichtlich, dass uns dies für das bevorstehende Wintersemester 2014/15 gelungen ist. Im vergangenen Semester sind wir seitens der Gasthörerinnen und Gasthörer mehrmals darauf angesprochen worden, dass insbesondere in den Fächern Geschichte und Kunstgeschichte das Angebot zurückgegangen sei. Wir sind dieser Rückmeldung nachgegangen und haben festgestellt, dass es zwar Schwankungen in den vergangenen Semestern gegeben hat, bedingt z. B. durch Forschungssemester von Professorinnen und Professoren oder kurzfristige Veranstaltungsausfälle, die in manchen Semestern ein geringeres Angebot in diesen Fachbereichen nach sich zogen, dass aber die Zahl über mehrere Semester gesehen konstant geblieben ist. Dieser spezielle Teil unseres Programms kommt aus den Instituten der Universität Stuttgart und wird uns von den Instituten gemeldet. Leider haben wir wenig Einfluss darauf, wie viele und welche Veranstaltungen aus den Instituten in unser Programmheft aufgenommen werden können. Gleichzeitig planen wir aber in Kooperation mit den Instituten eigene Veranstaltungen zu historischen und kunsthistorischen Themen anzubieten, um zukünftig ein noch breiteres Themenspektrum abzudecken. Doch nun zu einem anderen Thema: Eine zentrale Aufgabe des Studium Generale besteht darin, Einblicke in Fachdisziplinen zu ermöglichen, die an der Universität Stuttgart nicht beheimatet sind. So begrüßen wir in diesem Wintersemester die Gastreferentin Prof. Dr. Angelika Schlarb, die von der Universität Bielefeld zu uns kommen wird. Zu ihrem Semestervortrag, der sich dem Thema (gesunder) Schlaf aus psychologischer Sicht nähert, laden wir Sie schon jetzt sehr herzlich ein. Genaueres zum Vortrag entnehmen Sie bitte dem Flyer, der diesem Programmheft beiliegt. Im Bereich des intergenerationellen Lernens an der Universität Stuttgart (IgeLUS) gibt es ebenfalls wieder spannende Aktivitäten. Auf den folgenden Seiten finden Sie einen Bericht, der insbesondere das intergenerationelle Seminar des Sommersemesters 2014 in den Mittelpunkt stellt und dokumentiert. Ganz besondere Bedeutung kommt einer weiteren Neuerung in unserem Programm zu: In diesem Wintersemester gibt es erstmalig ein Studium-Generale-Modul, das aus drei verschiedenen Workshops besteht und für das sich Studierende der Uni Stuttgart bei erfolgreicher Teilnahme drei Leistungspunkte im Bereich Fachübergreifende Schlüsselqualifikationen anrechnen lassen können. 6

9 Damit möchten wir gewährleisten, dass Studierende, die beim Studium Generale z. B. ihren musischen oder künstlerischen Interessen nachgehen, gleichzeitig auch ihr Studium vorantreiben können. Zudem finden sich wichtige, berufsrelevante Kompetenzen beim Studium Generale ohnehin sehr zahlreich, so dass die Einführung eines SQ-Angebots seitens des Studium Generale nur ein folgerichtiger Schritt ist. Zu guter Letzt möchten wir uns noch beim Verein der Freunde der Universität Stuttgart e. V. für die langjährige ideelle und finanzielle Unterstützung bedanken. Die finanziellen Mittel die uns vom Verein der Freunde bereitgestellt werden, ermöglichen es dem Studium Generale, die zahlreichen Arbeitskreise und studentischen Gruppen zu subventionieren und dadurch z. B. deren Ausstellungen und Aufführungen zu ermöglichen. Daher bedanken wir uns an dieser Stelle, auch im Namen aller studentischen Gruppen und Arbeitskreise, sehr herzlich für die große und für uns unentbehrlich gewordene Hilfe seitens des Vereins der Freunde der Universität Stuttgart e. V. Allen Leserinnen und Lesern unseres Veranstaltungsprogramms, allen Studierenden und natürlich auch allen unseren Gasthörerinnen und Gasthörern wünschen wir wie immer ein spannendes und erkenntnisreiches Wintersemester 2014/15. Dr. phil. Edith Kröber Daniel Francis, M. A. Daiva Sell, M. A. Leiterin des Zentrums für Lehre Leiter des Studium Generale Gasthörerstudium und und Weiterbildung zlw Studium Generale 7

10 Intergenerationelles Lernen an der Universität Stuttgart (IgeLUS) Ein Projekt mit Zukunft und vielen Facetten Im letzten Semester ging das IgeLUS-Projekt bereits in die zweite Runde. Nachdem wir uns im Wintersemester 2013/2014 mit dem Thema Kommunikation und der (richtige) Umgang mit Konflikten beschäftigten, folgte im Sommersemester die Suche nach dem Glück. Im Seminar Glück Die Pflicht, glücklich zu sein?! widmeten sich 8 Gasthörer/-innen und 20 Studierende unter der Leitung von Simone Loewe verschiedenen Themen rund um das Glück. In Gruppenarbeiten und intensiven Diskussionen beschäftigten sich die Teilnehmer/-innen mit Fragen wie Was bedeutet Glück für mich?, Welche Glücksstrategien haben wir?, Sollte es eine Pflicht sein, glücklich zu sein?. In altersgemischten Gruppen wurden zudem Präsentationen erarbeitet, die das Glück 8

11 im Beruf, in Filmen, in der Psychologie und Medizin und in Kulturen und Religionen betrachteten. Zusätzlich führte eine der Projektgruppen eine Befragung zu Aspekten des Themas bei über 250 Probanden durch. Die wichtigste Erkenntnis: Offenheit! Sei offen für Neues, offen für Fremdes, offen, etwas auszuprobieren und den eigenen Schweinehund zu überwinden! So lautet passend zum IgeLUS unsere neue Glücksstrategie. Und auch das Fazit des Seminars fällt durchaus positiv aus: Die Teilnehmer/-innen waren der Meinung, dass die Erfahrungen der unterschiedlichen Generationen das Seminar bereicherten und im Vergleich zu rein studentischen Veranstaltungen vielfältigere Diskussionen möglich waren. Ein Student schrieb: Mein größtes Highlight waren die Projektarbeiten. Dadurch kamen sich die Generationen nochmals ein wenig näher. Die Abschlussevaluation des Seminars zeigte außerdem, dass alle Teilnehmer/-innen zufrieden waren und die Teilnahme an einem IgeLUS-Seminar weiterempfehlen können. Zum Glück gibt es dazu auch wieder die Möglichkeit: Im Wintersemester 2014/15 werden zwei intergenerationelle Seminare im Angebot des zlw stehen. Daher freuen wir uns schon jetzt auf zahlreiche Anmeldungen und hoffen, dass Sie Lust auf was Neues haben und die Seminare so auch im kommenden Semester ein großer Erfolg werden. Bericht verfasst von Nadja Burger, Praktikantin im Zentrum für Lehre und Weiterbildung 9

12 Das Studium Generale im Zentrum für Lehre und Weiterbildung der Universität Stuttgart n Das Zentrum für Lehre und Weiterbildung der Universität Stuttgart zlw ist zuständig für alle Fragen zum Thema Hochschulbildung und lebenslanges, universitäres Lernen. Es verbindet in seiner Arbeit die Erkenntnisse aus unterschiedlichen Disziplinen und die Arbeitsweisen von Wissenschaft und Service an der Universität Stuttgart. Das zlw bietet bedarfsgerechte Angebote innerhalb der Universität zur Unterstützung der Universitätsbeschäftigten in all ihren Aufgabengebieten (Forschung, Lehre, Management). Die Studierenden profitieren von einem breiten Angebot an fachübergreifenden Schlüsselqualifikationen und studentischen Gruppen, in denen sie ihr musisch-künstlerisches Talent erproben können. Für externe (weiter-)bildungsinteressierte Personengruppen aus Wirtschaft und Gesellschaft stehen Weiterbildungscurricula und zahlreiche Lehrveranstaltungen zur Verfügung (weitere Infos zum zlw unter der Rubrik Weitere Angebote der Universität Stuttgart ). n Eine zentrale Aufgabe des Studium Generale, das seit Juli 2009 Teil des zlw ist, besteht in der Förderung der fachübergreifenden Weiterbildung innerhalb der Universität. Deshalb werden vom Studium Generale Veranstaltungen, die für Studierende aller Fachbereiche und Gasthörer/- innen geeignet sind, in diesem Veranstaltungsverzeichnis zusammengestellt. n Einige Fachbereiche fordern von ihren Studierenden noch den Erwerb fachfremder Leistungsnachweise (Anmerkung: Dies betrifft vor allem die Studierenden, die noch in einem Diplom-, Magister- oder in einem alten Bachelor-Studiengang bis Prüfungsordnung 2008 eingeschrieben sind). Veranstaltungen, in denen ein fachfremder Leistungsnachweis erworben werden kann, sind in diesem Veranstaltungsverzeichnis besonders gekennzeichnet. n Daneben werden vom Studium Generale auf der Grundlage des Landeshochschulgesetzes die geistigen und musischen Interessen der Studierenden in zahlreichen eigenen Veranstaltungen gefördert und Arbeitskreise organisiert und gefördert. n Einzelne Veranstaltungen können auch im Rahmen der fachübergreifenden Schlüsselqualifikationen zum Erwerb von Leistungspunkten für die modularisierten BA/MA-Studiengänge belegt werden. n Das Studium Generale ist außerdem für die Organisation und Administration des Gasthörerstudiums zuständig. Hinweise für Studierende Fachfremder Leistungsnachweis n In einigen Studiengängen vor allem noch in den alten Diplomstudiengängen ist der Erwerb fachfremder Leistungsnachweise vorgeschrieben. Das heißt, dass Studierende in anderen Wissenschaftsbereichen Vorlesungen, Seminare oder Übungen besuchen müssen, um einen zumeist benoteten Leistungsnachweis (z. B. einen nichttechnischen Schein ) zu erwerben. Veranstaltungen, in denen ein solcher fachfremder Leistungsnachweis erworben werden kann, sind in diesem Programmheft mit einem 4 gekennzeichnet. 10

13 n Je nach Fachbereich und Studiengang ist der Besuch von unterschiedlich vielen Semesterwochenstunden erforderlich. Da die Anforderungen an den fachfremden Leistungsnachweis von Studiengang zu Studiengang unterschiedlich sind, empfiehlt sich die vorherige Rücksprache mit den jeweiligen Fachstudienberatern bzw. dem Prüfungsamt. Nur dann ist gewährleistet, dass die erbrachte Leistung auch anerkannt wird. Nicht zu verwechseln sind die fachfremden Leistungsnachweise mit den fachübergreifenden Schlüsselqualifikationen, die für die modularisierten BA/MA-Studiengänge vorgeschrieben sind. Informationen hierzu finden sich unter n Neben den in den Prüfungsordnungen vorgeschriebenen Veranstaltungen, in denen fachfremde Leistungsnachweise erworben werden können, werden vom Studium Generale selbst über 40 Arbeitskreise und Kurse angeboten und/oder organisatorisch betreut. Die Arbeitskreise sollen den Studierenden ein Forum für Eigeninitiativen bieten. Es handelt sich hierbei um Bereiche, die an der Universität sonst nicht vertreten sind, wie zum Beispiel Musik (Kammerphilharmonie, Philharmonisches Orchesterchen, das Studenten Chörle usw.), Theater (Steinfußtheater, Impro-Theater) und Kunst (Fotografie, Druckgrafik). n Es gibt aber auch technisch oder naturwissenschaftlich orientierte Arbeitskreise wie z. B. den AK Astronomie (in Vaihingen gibt es eine Sternwarte!) oder den AK Amateurfunk. n Außerdem bietet das Studium Generale zahlreiche, kostenlose Workshops und Blockseminare an, die der persönlichen Fortbildung der Studierenden oder der Berufsvorbereitung dienen können. Hinweise für Gasthörer/-innen: Programmangebot, Gebühren, Anmeldefristen, Registrierung und Ansprechpartner n Als Gasthörer/-innen werden all diejenigen bezeichnet, die nicht als Studierende an der Universität Stuttgart immatrikuliert sind, aber dennoch als Gäste an regulären Universitätsveranstaltungen teilnehmen, wie zum Beispiel Berufstätige, Schüler/-innen oder Senioren bzw. Seniorinnen. Eine Hochschulzugangsberechtigung (z. B. Abitur) ist für Gasthörer/-innen daher nicht erforderlich. n Ein Seniorenstudium im engeren Sinne, etwa mit der Möglichkeit eines besonderen Abschlusses oder mit speziellen Angeboten nur für diesen Personenkreis, gibt es an der Universität Stuttgart aus gutem Grund nicht; denn nicht das Alter einer Person ist maßgeblich, sondern ihr Hörerstatus. Daher wird nicht zwischen Senioren und Junioren unterschieden, sondern nur zwischen ordentlichen Studierenden und Gasthörer/-innen, gleich welchen Alters. Senioren sind an der Universität Stuttgart ebenso willkommen wie ordentliche Studierende im üblichen Alter. n Das Programmangebot des Studium Generale, das für jedes Semester (Studienhalbjahr) zusammengestellt wird, besteht neben den vom Studium Generale selbst organisierten Veranstaltungen und Arbeitskreisen aus einer Auswahl an regulären Lehrveranstaltungen der Universität Stuttgart (siehe Allgemeinen Programmteil). Diese werden dem Studium Generale von den Instituten mitgeteilt, bleiben aber grundsätzlich in der Verantwortung der Institute. Bei den hier aufgeführten Lehrveranstaltungen handelt es sich um Vorlesungen und Seminare, die sich nach Meinung der Dozenten für einen größeren Hörerkreis eignen. Gasthörer/-innen sind allen Dozenten, deren Lehr- 11

14 veranstaltungen in diesem Programmheft aufgeführt sind, als Gäste willkommen. Haben Sie aber bitte Verständnis dafür, dass alle regulären Lehrveranstaltungen auch die im Programmangebot des Studium Generale aufgeführten primär für ordentliche Studierende durchgeführt werden; daher haben bei der Belegung und der Durchführung dieser Lehrveranstaltungen Studierende Vorrang vor Gasthörer/-innen. n Hinweis: Gasthörer/-innen können auch reguläre Lehrveranstaltungen der Institute besuchen, die nicht in unserem Programmheft aufgeführt sind. Dafür ist es aber unbedingt erforderlich, sich vorab mit dem Dozenten oder der Dozentin in Verbindung zu setzen. Nur wenn diese/-r nichts dagegen hat, ist eine Teilnahme möglich. n Aus dem Angebot des Studium Generale können Sie als Gasthörer/-in von einigen Ausnahmen abgesehen jede Veranstaltung wählen. Die Ausnahmen beziehen sich auf solche Lehrveranstaltungen, die in das Programmheft aufgenommen wurden, um ausschließlich regulär Studierende über die Möglichkeiten eines Leistungsnachweises zu informieren. Diese Lehrveranstaltungen sind jedoch mit dem klaren Hinweis versehen, dass sie für Gasthörer/-innen nicht zugänglich sind. Ein Hinweis auf Leistungsnachweise wendet sich nur an Studierende, die für ihren Studiengang fachfremde Leistungsnachweise erbringen müssen bzw. wollen und hat für sie keine Bedeutung, da Gasthörer/-innen keine Leistungsnachweise erwerben können. n Bei Veranstaltungen mit Teilnahmebeschränkung ist in der Regel eine zusätzliche Anmeldung beim veranstaltenden Institut erforderlich (per oder über ILIAS). n Wenn Sie Veranstaltungen besuchen möchten, die nicht in diesem Programmheft aufgeführt sind, wenden Sie sich bitte direkt an den Dozenten/die Dozentin. n Bei der Zusammenstellung Ihres individuellen Planes sind Sie nicht an eine Fachrichtung gebunden, sondern können nach Ihren Interessen fachlich verschiedene Veranstaltungen im Umfang von 10 Semesterwochenstunden kombinieren. n Berücksichtigen Sie bitte, dass es aufgrund der langen Vorlaufzeit zwischen Programmzusammenstellung und Semesterbeginn zu Terminverschiebungen, Raumänderungen oder Ausfällen von Veranstaltungen kommen kann. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für die Richtigkeit der Angaben im Programmheft keine Gewähr übernehmen können. Am besten erkundigen Sie sich zu Semesterbeginn am Schwarzen Brett der veranstaltenden Institution oder im Internet über eventuelle Änderungen. n Den Antrag auf Zulassung als Gasthörer/-in finden Sie in der Mitte dieses Programmheftes oder im Internet unter Bitte füllen Sie den Antrag mit Hilfe der auf den folgenden Seiten aufgeführten Schlüsseltabellen aus. Die Schlüsseltabelle 1 dient vor allem statistischen Zwecken. Mit den Institutsnummern, die in Schlüsseltabelle 2 aufgeführt sind, haben Sie die Möglichkeit, Ihre Gasthörergebühr einem Institut zuzuweisen. 12

15 Die Gasthörergebühren betragen für den Besuch von maximal 10 Semesterwochenstunden (also 5 zweistündigen Veranstaltungen pro Woche, das gesamte Semester über), 150,- Euro pro Semester. Eine ermäßigte Gasthörergebühr von 40,- Euro pro Semester gilt für Schüler/- innen, Studierende anderer Hochschulen, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Wehr- und Zivildienstleistende, Dienstleistende im Freiwilligen Ökologischen oder Sozialen Jahr und Schwerbehinderte mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 %. Für Mitglieder der Vereinigung von Freunden der Universität Stuttgart e. V. betragen die Gasthörergebühren 130,- Euro (regulär) bzw. 30,- Euro (ermäßigt) pro Semester. Anmeldefrist: Für das Wintersemester 2014/15 können Sie sich vom 1. September bis zum 30. November 2014 als Gasthörer/-in registrieren lassen. Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitung des Gasthörerantrags bis zu zwei Wochen dauern kann. n Bitte überweisen Sie die Gasthörergebühr unter Angabe des Verwendungszweckes ( Gasthörergebühr für Herrn/Frau Vorname Nachname, Beitrag Wintersemester 2013/14 ) an die Universitätskasse Stuttgart, Konto-Nr bei der Baden-Württembergischen Bank, BLZ , (IBAN-Nr.: DE , SWIFT/BIC: SOLADESTXXX), und schicken Sie dann das ausgefüllte und unterschriebene Antragsformular an das Studium Generale (Universität Stuttgart, Zentrum für Lehre und Weiterbildung, Studium Generale, Azenbergstraße 16, Stuttgart). Um Ihnen die Überweisung der Gasthörergebühr zu erleichtern, finden Sie einen vorgedruckten Überweisungsträger in diesem Heft. Falls Sie eine ermäßigte Gasthörergebühr überweisen wollen, vergessen Sie dabei nicht dem Antrag auf Zulassung als Gasthörer/-in den Nachweis für den Grund der Ermäßigung in Kopie beizufügen. Bitte achten Sie darauf, dass der Name des Antragstellers (teilnehmender Gasthörer/-in) im Feld Verwendungszweck aufgeführt wird, da wir sonst den Geldeingang nicht Ihrem Zulassungsantrag zuordnen können. Erst nach Eingang der Gasthörergebühr kann der Antrag auf Zulassung als Gasthörer/-in bearbeitet werden. Liegt beides vor, erhalten Sie nach der Bearbeitung des Antrages den Gasthörerschein per Post zugesandt. n Bitte beachten Sie außerdem folgende Hinweise aus der Zulassungsordnung der Universität Stuttgart: Gasthörer/-innen sind keine Mitglieder der Universität. Zu Prüfungen und Promotionen werden Gasthörer/-innen nicht zugelassen. Als Gasthörer/-in erbrachte Studienleistungen finden keine Anerkennung im Rahmen eines Studienganges. Die Zulassung als Gasthörer/-in stellt keinen Rechtsanspruch auf Teilnahme an den ausgewählten Lehrveranstaltungen dar. n Bei Fragen, die die Registrierung als Gasthörer/-in und das Veranstaltungsprogramm betreffen, wenden Sie sich bitte an das Zentrum für Lehre und Weiterbildung, Studium Generale, Azenbergstraße 16, Stuttgart. Die zuständige Ansprechpartnerin ist Frau Daiva Sell, Tel. 0711/ , (Sprechzeiten: dienstags und mittwochs, Uhr sowie donnerstags, Uhr), 13

16 n Für alle Rückfragen zu Lehrveranstaltungen ist das jeweilige im Programmheft angegebene Institut oder die angegebene Abteilung zuständig, nicht das Studium Generale. Die Kontaktdaten finden Sie bei der jeweiligen Veranstaltungsankündigung. n Eine Informationsveranstaltung für Gasthörer/-innen findet statt am Mittwoch, dem 1. Oktober 2014, Uhr, Veranstaltungsort: Stadtmitte, Keplerstraße 17, Raum M Hier erhalten Interessierte einen ersten Überblick über folgende Themen: Vorstellung des Studium Generale und der Universität Stuttgart, Informationen zum Programmheft des Studium Generale, allgemeine Hinweise zur Registrierung als Gasthörer/-innen, Informationen zur Lehr- und Lernplattform ILIAS. Informationen für Gasthörer/-innen zur Nutzung von ILIAS n ILIAS ist die Lernplattform der Universität Stuttgart, auf der sich Lehr- und Lernmaterialien für Seminare und Vorlesungen hinterlegen lassen. Die Abkürzung ILIAS steht für Integriertes Lern-, Informations- und Arbeitskooperations-System. Sie können über das Internet auf das System zugreifen. n Neben dem Zugriff auf Kursunterlagen, kann durch ILIAS auch die Kommunikation zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern erleichtert werden. Das System bietet Foren und ein internes Mailsystem für die asynchrone Kommunikation sowie einen Chat für die synchrone Kommunikation an. n Auf dem Persönlichen Schreibtisch können Sie Notizen hinterlegen, Termine verwalten, Bookmarks und Webfeeds (RSS-Feeds) anlegen. Von hier aus lassen sich auch Ihre belegten Kurse bequem erreichen, ohne jedes Mal im Magazin suchen zu müssen. n Um ILIAS nutzen zu können, ist die Einrichtung eines persönlichen ILIAS-Kontos nötig. Gasthörer/-innen, die auch an einer Nutzung von ILIAS interessiert sind, erhalten mit ihrem Gasthörerschein einen Code, mit welchem sich entweder ein neues ILIAS-Konto für ein Semester registrieren oder ein bereits vorhandenes, abgelaufenes Konto für ein weiteres Semester reaktivieren lässt. Die Registrierung oder Reaktivierung erledigen Gasthörer/-innen mit dem Code eigenständig. Entsprechende Anleitungen für beide Fälle sind direkt auf der Anmeldeseite von ILIAS zu finden. n Der ILIAS-Account ist für Gasthörer/-innen ein Semester lang gültig (bis Ende April bzw. Ende Oktober des darauffolgenden Semesters). n Einmal registriert kann ein bestehendes Konto jeweils für ein weiteres Semester reaktiviert werden. Den Code zur Registrierung oder Reaktivierung erhalten Sie zusammen mit Ihren Einschreibungsunterlagen vom Studium Generale. n Ob Veranstaltungsmaterialien online bereitgestellt werden und somit ein ILIAS-Zugang erforderlich ist, kann dem jeweiligen Veranstaltungstext im Programmheft des Studium Generale entnommen werden. n Zu ILIAS gelangen Sie über https://ilias.uni-stuttgart.de/. Bei grundsätzlichen Fragen zu ILIAS hilft Ihnen das E-Learning-Team TIK-Dienste unter Fragen zu Kursen/Kursinhalten richten Sie bitte direkt an die jeweiligen Lehrenden. 14

17 n Wichtiger Hinweis: Sie können Kursen in ILIAS als Gasthörer/-in nicht selbst beitreten, die zuständige Lehrperson bzw. der Kursadministrator muss Sie in den Kurs aufnehmen. Nennen Sie dieser Person dazu ggf. Ihren Benutzernamen, das erleichtert den Vorgang. Nach der Aufnahme erscheint der jeweilige Kurs direkt auf Ihrem Persönlichen Schreibtisch. Kurse des Historischen Instituts (siehe auch unter: sind von dieser Regelung ausgenommen. Sofern der Beitritt dennoch nicht möglich sein sollte, müssen Sie sich aber auch hier direkt an die jeweiligen Lehrenden wenden, da diese für die Beitrittseinstellungen ihrer Kurse grundsätzlich selbst verantwortlich sind. n Im Wintersemester 2014/15 werden wieder ILIAS-Schulungen für Gasthörer/-innen stattfinden. Genauere Informationen dazu finden Sie in der Rubrik Speziell für Gasthörer/-innen. Die verschiedenen Veranstaltungstypen n Eine Vorlesung ist eine Lehrveranstaltung, bei der ein Dozent vor meist größerem Publikum ein mehr oder weniger umfangreiches Thema vorträgt. Im Rahmen einer natur- bzw. ingenieurwissenschaftlichen Vorlesung ist der Vortrag des Dozenten in der Regel mit einem ausführlichen Tafel- (bzw. Overhead-) Anschrieb verbunden, so dass für den Zuhörer ganz klar ist, was mitgeschrieben werden muss. Dieser ausführliche Tafelanschrieb entfällt in der Regel bei geisteswissenschaftlichen Vorlesungen, weshalb ein eigener Mitschrieb notwendig ist. Angeschrieben werden meist nur Namen oder Begriffe, die der jeweilige Dozent als nicht bekannt bzw. ihrer Schreibweise wegen als akustisch schwierig zu erfassen ansieht. Zusätzlich zu dem, was der Dozent an eigenen Überlegungen vorträgt, wird oft auf entsprechende Literatur verwiesen, wobei hier im Bereich der Geisteswissenschaften noch zwischen Primärliteratur (z. B. Romane, Quellen) und Sekundärliteratur (z. B. Literatur zu bestimmten literarischen Werken) unterschieden wird. Gelegentlich gibt es zur Vorlesung ein vom Dozenten ausformuliertes Skript, anhand dessen man Lücken im eigenen Mitschrieb füllen bzw. ganz auf einen solchen verzichten und sich aufs Zuhören und Verstehen konzentrieren kann. n Bei einer Übung werden im natur- und ingenieurwissenschaftlichen Bereich meist im kleinen Kreis unter Anleitung einer Tutorin/eines Tutors (meist ein/e Student/in im höheren Semester) Beispielaufgaben aus dem Stoff einer Vorlesung gelöst. Die Übung dient also der anwendungsbezogenen Demonstration dessen, was in der Vorlesung als Methode vorgestellt wurde. Übungen sind daher meist auch nur in Verbindung mit der entsprechenden Vorlesung sinnvoll. n Der Begriff der Übung wird im geisteswissenschaftlichen Bereich zumindest im Rahmen des Grundstudiums selten verwendet. Hier spricht man eher von Tutorien. Wichtiger sind hier die einführenden Veranstaltungen, je nach Studiengang Grundkurs, Proseminar oder Seminar Typ I genannt. In diesen einführenden Veranstaltungen soll der Teilnehmer die Methoden wissenschaftlichen Arbeitens an thematisch meist eng umgrenzten Beispielen unter Anleitung eines Dozenten erlernen. Diese Tutorien sind vor allem dann von großem Nutzen, wenn die Teilnehmerzahl des jeweiligen Seminars sie kann je nach Dozent, Thema und Grad der Verbindlichkeit der Veranstaltung zwischen 5 und 80 liegen im oberen Bereich angesiedelt ist. Im Rahmen der Einführungsveranstaltungen muss je nach Dozent entweder ein (Kurz-) Referat über ein bestimmtes Thema gehalten und/oder eine Seminararbeit abgeliefert werden, um einen Leistungsnachweis zu erhalten. 15

18 Hinweise zur Raumnummerierung n Die Bezeichnung der Veranstaltungsräume an der Universität Stuttgart richtet sich in der Regel nach folgendem Schema: der Buchstabe am Anfang gibt den Stadtteil an, in dem das betreffende Gebäude liegt (M = Stadtmitte; V = Vaihingen); die Zahl vor dem Punkt bezeichnet die Hausnummer des Gebäudes; die erste Ziffer nach dem Punkt gibt das Stockwerk an, in dem der Hörsaal liegt; und die letzte Ziffer schließlich dient der laufenden Nummerierung der Räume innerhalb eines Stockwerks. n Beispiel: Raum M befindet sich in der Stadtmitte, Gebäude Keplerstraße 11, im 6. OG und hat die laufende Nummer 2; Raum M befindet sich in der Stadtmitte, Gebäude Keplerstraße 17, im 1. OG und hat die laufende Nummer 2; Raum V befindet sich in Vaihingen, Gebäude Pfaffenwaldring 57, im Erdgeschoss und hat die laufende Nummer 1. n Eine genaue Auflistung aller Veranstaltungsräume finden Sie im offiziellen Vorlesungsverzeichnis der Universität. Termine n Der Vorlesungszeitraum für das Wintersemester 2014/15 beginnt am Montag, dem 13. Oktober 2014 und endet am Samstag, dem 14. Februar Während der Weihnachtsferien vom 22. Dezember 2014 bis zum 6. Januar 2015 finden keine Veranstaltungen statt. n Der Vorlesungszeitraum für das Sommersemester 2015 beginnt am Montag, dem 13. April 2015 und endet am Samstag, dem 25. Juli An Ostern vom April 2015 sowie während der Pfingstferien vom Mai 2015 finden keine Veranstaltungen statt. n Das Programm für das Sommersemester 2015 ist ab Anfang März 2015 unter abrufbar. 16

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20 Lagepläne 18

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