Institut für Hochbau und Technologie. Einreichplan

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1 Zentrum für Hochbaukonstruktionen und Bauwerkserhaltung Einreichplan Hochbaukonstruktionen kti - Übungen

2 Einreichplan Gesetzliche Grundlagen Bauordnung für Wien (oder andere Bundesländer) und OIB Richtlinien (Österreichisches Institut für Bautechnik) Nebenbestimmungen und Nebengesetze zum Bsp. Wiener Garagengesetz g Aufzugsgesetz Kanalgesetz Flächenwidmungs- und Bebauungsplan 2

3 Einreichplan Für die Einreichung bei der Baubehörde und für Bauverhandlung. Es sind alle gesetzlichen Anforderungen einzuhalten (Barrierefreiheit!) Einreichplan: Lageplan M 1: 500 oder 1:1000 Grundrisse aller Geschoße, M 1:100 mit Kanalplan Ansichten M 1:100 Schnitte M 1:100 Energieausweis Vorstatik 3

4 Einreichplan - Blattaufteilung 4

5 Einreichplan 5

6 Einreichplan - Plankopf 6

7 Einreichplan 7

8 Einreichplan Grundriss Grundriss ist der Schnitt in 1 M Höhe und Blick hinunter 8

9 Einreichplan Darüberliegende Bauteile(wie Unterzüge oder Deckendurbrüche..) sind strichliert darzustellen 9

10 Einreichplan - Schnitt 10

11 Einreichplan - Ansicht 11

12 Einreichplan Darstellung von Materialien 12

13 Einreichplan Darstellung von Materialien 13

14 Einreichplan 14 Maßart Planart Maßeinheit Längenmaße Lagepläne (M 1:200, 1:500) Einreichpläne M 1:100 Ausführungspläne M 1:50 1:1 Höhenangaben (Koordinaten) Rohrquerschnitts- Maße (Durchmesser) Stahlprofil- Querschnitts- Abmessungen In allen Planarten In allen Planarten In allen Planarten Meter (m) Zentimeter (cm) Zentimeter (cm) Meter (m) Millimeter (mm) Millimeter (mm) Winkelmaße In allen Planarten Grad ( ) 1) Neugrad (g) 2) Radiant (rad) 3) für Steigungen oder Gefälle Prozent (%) Promille ( ) Dreieckskatheten 1) 1 = 1/90 des rechten Winkels 2) 1g = 1 Gon = 1/100 des rechten Winkels 3) rad = Kreisbogenlänge/Radius 360 =2

15 Einreichplan - Bemaßung 15

16 Einreichplan - Bemaßung 16

17 Einreichplan 17

18 Einreichplan- Lageplan Lageplan : Maßstab 1:200 oder 1:500 Fluchtlinien und Bebauungsbestimmung g Nordpfeil Grundstücksnummern (auch von allen Nachbarn) Namen und Adressen sämtlicher Eigentümer/innen und Anrainer/innen (und anderer bevollmächtigter Personen) Katastralgemeinde der Liegenschaft Gesamtfläche des Grundstückes Bebaute Fläche Umrisse der o bestehenden Baulichkeiten (grau) o neu zu errichtenden Baulichkeiten (rot), o abzutragenden Baulichkeiten (gelb) Abstände zu den Nachbarn/innen 18

19 Einreichplan- Lageplan Abstandsflächen Höhenlagen des Geländes Stützmauern und Wege Terrassen Schwimmbad-Teich Gärtnerisch gestaltete Flächen mit vorhandenem und künftigem Baumbestand KFZ-Stellplätze Öffentlichen Verkehrsflächen, Gehsteige Einfriedung (Art) Eingang Zufahrt 19

20 Einreichplan-Inhalt Legende Bestehende Bauteile: grau Abzutragende Bauteile: gelb Neue Bauteile aus Ziegelwerk: rot Beton: grün Stahlbeton: schwarz Stahl: blau Holz: braun andere Baustoffe: gesondert ausweisen Rauch- und Abgasfänge, Abluftfänge, Luftleitungen Abwasserführung Kanalplan 20

21 Einreichplan-Inhalt Angabe der Raumwidmungen Bei Widmungsänderungen oder baulichen Änderungen (wenn Räume neu geschaffen, geändert oder aufgelassen werden): Ausmaße der Nutzflächen der Räume Gesamtausmaße der Flächen der einzelnen Nutzungseinheiten (Wohnungen, Betriebseinheiten, Büroeinheiten, Garagen) Neue Raumwidmungen und -größen: rot unterstreichen Aufgelassene Raumwidmungen und -größen: gelb unterstreichen Spielplätze: Abmessungen Zugänge Aufstellplätze für Müllgefäße Hausbrieffachanlagen 21

22 Einreichplan-Inhalt Angaben, die zur Beurteilung des Bauvorhabens durch die Behörde erforderlich sind: Fenstergrößen Raumhöhen Durchbrüche Treppen Durchgangslichte!!( mind. 1,20m) Türgrößen ( mind. 80 cm) Ein- und Ausfahrten vorgeschriebene gesetzliche Bestimmungen müssen eingehalten werden (wie Garagengesetz, Aufzugsgesetz) Gebäudehöhe die Angabe über die Art der Beseitigung der Abwässer 22

23 Grundriss-Inhalt Außenwände: Wanddicke Lageangaben über Fenster- und Türöffnungen Innenwände: Wanddicke Lageangaben g über Türöffnungen Halbhohe Wände: Wanddicke Angabe der Wandhöhe 23

24 Grundriss-Inhalt Fenster: Architekturlichte Parapethöhe Sturzunterkante Leibungsbreite und tiefe Bemaßung der Fensterachse alle Höhenangaben bezogen auf Fußbodenoberkante! Achsen kotieren! 24

25 Darstellung vom Fenster Fenster 25

26 Grundriss-Inhalt Türen: Stocklichte Aufgehrichtung Angabe der Merkmale (zum Beispiel R30, T30) Achse Kotieren! 26

27 Grundriss-Inhalt Sonstige Öffnungen: Öffnungslichte bei Durchgängen die Sturzunterkante bei Durchreichen die Parapethöhe Decken: Angabe der Deckenunterkante abgehängte Decken Unterzüge: Angabe der Sturzunterkante 27

28 Grundriss-Inhalt Darstellung von Öffnungen 28

29 Grundriss-Inhalt Treppen: Angabe der Gehlinie der An- und Austrittstufe Anzahl der Stufen Stufenhöhe und breite Laufbreite mind. 120cm Durchgangslichte Spindellichte Abriss in Schnitthöhe Rampen: Angabe von Beginn und Ende der Rampe Breite Steigungsverhältnis in Prozent, Richtungspfeil 29

30 Darstellung von Stiegen Darstellung von Stiegen: 30

31 Grundriss-Inhalt Aufzüge 31

32 Grundriss-Inhalt Installationsschächte Kamine: Lüftungen Schächte und so weiter inklusive Beschriftung, bei Bestandsaufnahmen soweit von außen erkennbar beziehungsweise aus vorhandenen Plänen zu übernehmen Komplett inklusive Beschriftung bei Bestandsaufnahmen von vorhandenen (beigestellten) Bestandsplänen zu übernehmen ("Sonderlayer") Abfallrohre: Lage und Dimension Regenwasser- AR 32

33 Grundriss-Inhalt Rauch-, Abgas- und Luftfänge 33

34 Grundriss-Inhalt Einrichtung: Sanitäre Gegenstände (zum Beispiel Waschtisch, WC, Dusche, Badewanne, Spülen, Ausgussbecken, Leibschüsselspüler) ül Bemaßung: Bemaßung in Zentimeter möglichst außerhalb des gezeichneten Objekts in der Reihenfolge (von innen nach außen) Tür- und Fensterachsen, Raumabmessungen, Gebäudeabmessungen b mit allen Vor- und Rücksprüngen, Gesamtmaße 34

35 Grundriss-Inhalt Höhenkoten: Höhenangaben bezogen auf FBOK Erdgeschoß. bei der Höhenangabe im EG die absolute Höhe, die Höhe in Bezug auf ein lokales System (Wiener Null) anzugeben. Rauminformation: Raumlängen und Breiten Raumwidmung (gegenwärtige Raumnutzung) Bodenbelag Raumfläche Bodenbelag 35

36 Grundriss-Inhalt Höhenangabe in Grundrissen 36

37 Schnitt-Inhalt Bezeichnung der Geschoße 37

38 Schnitt-Inhalt Stiege: Schnitt durch Laufplatte Geländerhöhen Steigungsverhältnis Aufbauten: Tragende Konstruktion, Deckenkonstruktion Aufbauten mit Materialangabe Bemaßung- Höhen Raumhöhen Geschoßhöhen,Parapethöhen, Fenster- und Türstürze, Unterzüge FBOK, RDOK DUK 38

39 Schnitt-Inhalt Höhenkoten: Höhenangaben der Geschoßebenen Stiegenpodeste bezogen auf FBOK Erdgeschoß. Sofern vorhanden, ist bei einer Höhenangabe je Schnitt zusätzlich die absolute Höhe oder die Höhe in Bezug auf ein lokales System (Wiener Null) anzugeben. 39

40 Bauordnung für Wien IX Abschnitt: Vorschriften, die vornehmlich dem Schutz der Gesundheit dienen 87: Lichte Höhe und Lage: Die lichte Höhe von Aufenthaltsräume muss mind. 2,50 m sein. In Dachgeschossen genügt jedenfalls eine lichte Höhe der Aufenthaltsräume von 2,50 m über der Hälfte des Fußbodens des jeweiligen Aufenthaltsräume. 88: Belichtung der Räume (Aufenthaltsräume 10% natürliche und direkte Belichtung, diese Maß vergrößert sich bei Raumtiefen von mehr als 5m um je 10vH für jeden vollen Meter Mehrtiefe, siehe auch von der Bauordnung) 89: Belüftung der Räume 89: Sammlung der Abfallstoffe 106: Stiegen, Gänge und sonstige Verbindungswege notwendige Stiegen dürfen von Türen, nicht weiter als 40m entfernt sein). Die Mindestbreite der notwendigen Verbindungswege 1,20 m für Wohngebäude oder bei einer zulässigen Personenanzahl bis zu 120 Personen innerhalb desselben Geschosses, 1,40 m für Großfläche bis zu 360 m² oder bei einer zulässigen Personenanzahl bis zu 180 Personen innerhalb desselben Geschosses, 1,80, m für Großfläche bis zu 480 m² oder bei einer zulässigen Personenanzahl bis zu 240 Personen innerhalb desselben Geschosses, 2,20 m für Großfläche bis zu 600 m² oder bei einer zulässigen Personenanzahl bis zu 300 Personen innerhalb desselben Geschosses, Beträgt die zugehörige Personenzahl mehr als 300 Personen, sind zusätzlich notwendige Verbindungswege anzuordnen. 40

41 Bauordnung für Wien Im öffentliche Gebäuden müssen die Verbindungswege eine lichte Breite von mind. 1,80 m haben Die Stufen der notwendigen Stiegen müssen innerhalb desselben Stiegenlaufes gleiche Höhe und gleiche Breite haben und dürfen höchstens 16 cm hoch sein. Gerade Stufen müssen mindestens 30 cm breit sein. Weist das Gebäude einen Aufzug auf, dürfen die Stufen höchstens 18 cm hoch und mind. 26 cm breit sein. Handläufe : bei Stiegenbreite 1,20 m an beiden Seiten 106 (a): Barrierefreie Benützbarkeit von Gebäuden Rampen: höchste Steigung 6:100, nicht die Neigung von 10:100 überschreiten. Handläufe in einer Höhe von 75 cm und 1 m anzubringen. Gehflügel der Eingangstore müssen eine lichte Breite von mind. 90 cm haben 107: Geländer und Brüstungen 108: Aufzüge 109: Schutzräume 114: Rauch- und Abgasfänge IX Abschnitt: Bestimmung über besondere Arten von Bauanlagen, Kleinhäuser, Reihenhäuser und Sommerhäuser 41

42 Beispiel eines Einreichplanes 42

43 Beispiel eines Einreichplanes Grundriss 43

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