be wegen Perspektiven für Arbeit und Qualifikation Logistikkonferenz Heft 03/2007 Foto: Behala

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "be wegen Perspektiven für Arbeit und Qualifikation Logistikkonferenz Heft 03/2007 Foto: Behala"

Transkript

1 be wegen F A C H B E R E I C H P O S T D I E N S T E S P E D I T I O N E N L O G I S T I K Heft 03/2007 Foto: Behala Logistikkonferenz Perspektiven für Arbeit und Qualifikation

2 bewegen MENSCHEN MEINUNGEN MELDUNGEN INHALT Titelthema 4-6 Logistikkonferenz Perspektiven für Arbeit und Qualifikation Postdienste 7 PIN Group Tarifverhandlungen werden aufgenommen Jugend 8 Jugend will kräftig mitmischen Menschen 9 Interview mit Andrea Kocsis, Leiterin des Bundesfachbereiches Speditionen und Logistik Betriebsratsarbeit bei Kühne und Nagel Service 12 Termine IMPRESSUM bewegen Nr 03/ Jahrgang Herausgeber: Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bundesvorstand: Frank Bsirske, Andrea Kocsis Redaktion: Dr Sigrun Schmid (verantwortlich), Gabriele Sander, Dr Helma Nehrlich Online-Ausgabe: wwwverdi-fachbereichede Redaktionsanschrift: verdi Bundesverwaltung Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik Berlin Telefon 0 30/ Fax 0 30/ Erscheinungsweise: 9 Ausgaben pro Jahr Redaktionsschluss: Heft 04/2007: 27 März 2007 Heft 05/2007: 24 April 2007 Gestaltung + Layout: Sabrina Stamm (apm AG) Druckauflage: Herstellung + Druck: apm AG Darmstadt, Kleyerstraße 3, Darmstadt, wwwalpha-print-mediende NACHRICHTEN Personalien Foto: Christian von Polentz Rolf Büttner (57) ist zum 1 Februar 2007 aus seinen Funktionen als stellvertretender verdi-vorsitzender und Bundesfachbereichsleiter Postdienste, Speditionen und Logistik ausgeschieden Seine Nachfolgerin ist die bisherige Landesbezirksfachbereichsleiterin aus Nordrhein-Westfalen, Andrea Kocsis (41) Bereits im September vergangenen Jahres hatte Rolf Büttner angekündigt, in dem nun angebrochenen Kongressjahr 2007 nicht erneut für den Bundesvorstand zu kandidieren Der Bundesfachbereichsvorstand nominierte Andrea Kocsis einstimmig als Nachfolgerin Rolf Büttner hat über viele Jahre erfolgreiche Gewerkschaftspolitik gestaltet, zunächst in der Deutschen Postgewerkschaft und dann in verdi Er hat als Mitbegründer das Selbstverständnis und die Stehkraft des Fachbereiches entscheidend geprägt Rolf Büttner ist zum 1 Februar in die passive Phase der Altersteilzeit gewechselt Zugleich bleibt er in der internationalen Gewerkschaftsarbeit als Präsident von UNI- Welt-Post aktiv Der Bundesfachbereichsvorstand wird Rolf Büttner in einer Veranstaltung Ende März 2007 würdigen bewegen wird im nächsten Heft darüber berichten red Schenker setzt auf Ausbildung verdi und der Gesamtbetriebsrat verständigten sich mit dem Vorstand der Schenker Deutschland AG auf ein nachhaltiges Aus- und Weiterbildungsprogramm Das Logistikunternehmen wird in den kommenden zwei Jahren rund 1000 Ausbildungsplätze anbieten Das entspricht einer Ausbildungsquote von zehn Prozent Damit übernimmt Schenker eine Vorbildfunktion für die gesamte Logistikbranche Ziel ist es, den Auszubildenden im Anschluss an ihre Ausbildung eine Perspektive zu eröffnen Daher vereinbarten beide Seiten, künftig möglichst viele Auszubildende zu übernehmen und die Zahl der befristeten Beschäftigungsverhältnisse gering zu halten Tarifabschluss in Bayern Werner Schäffer Für das Speditions- und Logistikgewerbe in Bayern schloss verdi am 5 Februar 2007 einen Tarifvertrag ab Danach erhalten die Beschäftigten der Branche für die Monate Oktober 2006 bis Februar 2007 eine Einmahlzahlung in Höhe von 150 Euro und Auszubildende 75 Euro Ab 1 März 2007 werden die Einkommen um 2,5 Prozent und ab 1 März 2008 erneut um 2,5 Prozent erhöht Der Tarifvertrag gilt bis 30 September 2008 Mit TNT im Gespräch Klaus-Dieter Wockel In einem Gespräch zwischen verdi und dem Deutschlandchef von TNT Post stellten beide Seiten übereinstimmend fest, dass es nicht länger hinnehmbar sei, den Wettbewerb auf dem deutschen Briefmarkt zulasten der Beschäftigten auszutragen verdi und TNT Post kündigten an, sich gemeinsam für einen fairen und sozial flankierten Wettbewerb in der Branche einzusetzen Dazu sollen Gespräche über gemeinsame Initiativen fortgesetzt werden red Studie zum Briefdienstmarkt In Ergänzung des Artikels Eine Branche droht abzurutschen (siehe bewegen, Ausgabe 01-02/2007) möchten wir darauf verweisen, Rente mit 67 in Wirklichkeit nur eine Rentenkürzung, die zu Armut im Alter führt Das machten Gewerkschafter anlässlich der Anhörung am 26 Februar im Bundestag in Berlin deutlich Bei der Protestkundgebung des DGB waren auch Paket- und Briefzusteller mit dabei Foto: verdi 2 03/2007 verdi

3 bewegen MENSCHEN MEINUNGEN MELDUNGEN dass die Studie Liberalisierung und Prekarisierung Beschäftigungsbedingungen bei den neuen Briefdienstleistern in Deutschland im Internet unter www input-consultingcom zu finden ist Die von verdi an die Input Consulting GmbH vergebene Studie wurde auf der Pressekonferenz am 26 Januar 2007 in Berlin vorgestellt und beschäftigt sich mit den Arbeits- und Entlohnungsbedingungen der Beschäftigten bei den neuen Briefdienstleistern und den dringend erforderlichen politischen Konsequenzen red Öffnung des Briefmarktes Der Vizekanzler und Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) stellte das zum Jahresende geplante Ende des Briefmonopols in Deutschland infrage Liberalisierung ist im Prinzip nichts Schlechtes Man darf auch hier Vorreiter sein aber nicht blöd, sagte er Wenn sich Mitte des Jahres herausstellen sollte, dass andere Länder die Rede ist von Frankreich, Italien und Spanien ihre nationalen Briefmärkte nicht öffnen, dann bin ich dafür, dass wir das korrigieren in Deutschland Sonst würde das bedeuten, dass Postdienstleister aus anderen europäischen Ländern bei uns am Markt voll wühlen können, aber die deutschen Unternehmen das auf der anderen Seite nicht machen können Das sehe ich überhaupt nicht ein Um dem um sich greifenden Lohndumping in der Branche einen Riegel vorzuschieben, setzt Müntefering sich überdies für einen tariflichen Mindestlohn für die Beschäftigten der Brief- und Paketdienste ein Aus Financial Times Deutschland vom 18 Februar 2007 Korrektur Die Redaktion zitierte im Artikel Mehr Rastplätze gefordert (siehe bewegen, Ausgabe 01-02/2007): Man kenne die (Parkplatz)-Situation und habe das auch in der neuen Verordnung zu den Lenk- und Ruhezeiten berücksichtigt, die dreimal pro Woche eine 30-Minuten- Überschreitung zur Parkplatzsuche zulasse, machte Dr Helmuth Markov deutlich Ein aufmerksamer Leser, in seinem Beruf Gewerbeaufsichtsbeamter und damit Anwender der Verordnung (EG) Nr 561/2006, verwies auf einen Fehler in dieser Aussage Die Redaktion erkundigte sich bei Dr Markov Fazit: Die Wiedergabe meiner Aussage durch die Zeitschrift war korrekt, nicht jedoch der Fakt Während der Vermittlungsverhandlungen zwischen Rat und Parlament hat das Parlament lange um eine Begrenzung beziehungsweise genaue Festlegung gekämpft und ich glaubte mich zu erinnern, dass wir eine derartige Formulierung durchgesetzt hatten Jedoch der Artikel 12 der Verordnung lautet definitiv anders Er lässt Ausnahmen zu, nennt jedoch keine konkreten Zahlen: Sofern die Sicherheit im Straßenverkehr nicht gefährdet wird, kann der Fahrer von den Artikeln 6 bis 9 abweichen, um einen geeigneten Halteplatz zu erreichen, soweit dies erforderlich ist, um die Sicherheit von Personen, des Fahrzeugs oder seiner Ladung zu gewährleisten Der Fahrer hat Art und Grund dieser Abweichung spätestens bei Erreichen des geeigneten Halteplatzes handschriftlich auf dem Schaublatt des Kontrollgeräts oder einem Ausdruck aus dem Kontrollgerät oder im Arbeitszeitplan zu vermerken red Aktionstag Menschenrechte bewegen im Gespräch mit Melanie Feiner, Vorsitzende der Gesamt- Jugend- und Auszubildendenvertretung der Deutschen Post AG zum Aktionstag Menschenrechte bewegen Am 15 Dezember habt ihr zum vierten Mal einen Aktionstag organisiert Worum ging es? Melanie Feiner Unsere Gesamt-Jugend- und Auszubildendenvertretung (GJAV) hat vor vier Jahren die Initiative ergriffen, einen eigenen Aktionstag bei der Deutschen Post zu organisieren Nach Veranstaltungen in Rostock zur Antidiskriminierung und in München gegen Rassismus, beschlossen wir, den Tag generell dem Thema Menschenrechte zu widmen Beim Aktionstag 2006 in Ulm wählten wir dazu das Aktionsmotto: Wie denke ich über die Menschen um mich herum? Da kann sich jeder angesprochen fühlen, schließlich sind Menschen ja ganz unterschiedlich, was Geschlecht, Alter, Nationalität, Gesundheit, sexuelle Orientierung oder auch nur den Geschmack betrifft Das ist ein Thema, um das sich bei der Deutschen Post AG die Abteilung Diversity kümmert Mit der haben wir den Aktionstag dann auch gemeinsam vorbereitet bewegen Und was stand auf dem Programm? Melanie Feiner Jede Menge Natürlich zunächst Informationen über den Welttag der Menschenrechte am 10 Dezember 1948 wurde die UN-Erklärung der Menschenrechte verabschiedet und unser konkretes Anliegen Wir als GJAV sind davon ausgegangen, dass die wenigsten auf Anhieb etwas mit dem Thema anzufangen wissen, dass es aber lohnt, sich im Alltag für Menschenrechte einzusetzen, Vorurteile abzubauen, neugierig zu sein auf das Fremde, Andersartige und respektvolles Miteinander zu trainieren Trainieren sagt schon, dass es auch sehr praktisch zuging Es gab Berichte von Betroffenen über erlebte Gewalt, danach wurde zu Täter- und Opfererfahrungen diskutiert Dem schloss sich ein Training zur Gewaltprävention an Wir hatten Trainer eingeladen, die Tipps und Techniken vermittelten, wie mit Bedrohung und Diskriminierung im Alltag umzugehen ist, wie der Einzelne reagieren sollte und wie deeskalierend gewirkt werden kann bewegen Ein rundum gelungener Tag also? Melanie Feiner Das würde ich so sehen Die Deutsche Post AG hat viele Beschäftigte unterschiedlicher Nationalität Ihr steht ein solcher Aktionstag gut zu Gesicht Auf jeden Fall haben wir Interesse und Aufmerksamkeit für das Thema geweckt bewegen Gar nichts Kritisches? Melanie Feiner Höchstens, dass wir nicht noch mehr Auszubildende zu der regionalen Veranstaltung einladen konnten Da setzte der finanzielle Rahmen Grenzen Den Aktionstag bundesweit durchzuführen wäre natürlich noch schöner neh Foto: privat 3 03/2007 verdi

4 bewegen TITELTHEMA Kein reiner Wachstumsmarkt Logistikkonferenz: Eine Branche steht vor neuen Herausforderungen Perspektiven für Arbeitsplätze und Qualifikation der Beschäftigten Podiumsdiskussion (von links nach rechts): die Betriebsratsvorsitzenden Wolfgang Wesselmann von der Städtereinigung Holtmeyer und Bernt Kamin vom Gesamthafenbetrieb Hamburg, Andrea Kocsis, Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik und Cornelia Haß, Pressesprecherin in verdi, Claudia Merrem, Personalverantwortliche für Logistik in der DPWN, Klaus Vögele, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der Schenker Deutschland AG und Guido Meinberger, Betriebsratsvorsitzender Lekkerland Als guten ersten Aufschlag bezeichnete Andrea Kocsis vom Bundesfachbereich Speditionen, Postdienste und Logistik die Logistikkonferenz von verdi, bei der die Bereiche Verkehr, Handel, Postdienste, Speditionen und Logistik sowie Ver- und Entsorgung am 14 und 15 Februar 2007 in Hamburg gemeinsam über die Entwicklungen in der Branche berieten Annähernd drei Millionen Beschäftigte sind von den Veränderungen und Herausforderungen in der Logistik betroffen Da, wo Wirtschaft, Wissenschaft und Politik im Interesse des Standorts Deutschland hochgradig vernetzt und koordiniert agieren, müsse verdi Kompetenzen bündeln und ein Klima für übergreifendes Denken entwickeln, zeigten sich die über hundert Teilnehmer einig Inhaltliche Schwerpunkte der Beratungen waren mit Logistikentwicklung, Verkehrsaufkommen und Infrastruktur sowie mit Technikeinsatz und Sicherheitsanforderungen gesetzt Ebenso ging es um Perspektiven für Arbeitsplätze und Qualifikation der Beschäftigten 4 03/2007 verdi Logistikstandort Deutschland stärken Foto: Mathias Thurm/transit Die Globalisierung als Treiber der Logistikentwicklung und die Logistik als Treiber der Globalisierung beleuchtete Detthold Aden, Vorstandsvorsitzender der BLG Group Bremen und Präsident des Zentralverbandes der Deutschen Seehafenbetriebe Deutschland nehme im internationalen Vergleich eine Spitzenstellung als Logistikstandort ein Sowohl die Lage in Europa als auch die erstklassige Infrastruktur, das hervorragende logistische Know-how und die Sicherheit der Logistik made in Germany seien Pluspunkte Das, was wir hierzulande teurer sind, müssen wir einfach besser sein, meinte Aden Speziell auf die Seehäfen bezogen, forderte er verkehrspolitische Weichenstellungen, um dem wachsenden Containeraufkommen durch zusätzliche Terminals und eine bessere Anbindung des Hinterlandes gerecht werden zu können Gleichzeitig müssten die Unternehmen die Häfen als logistische Systemdienstleister qualifizieren Durch Netzwerke sei eine größere Dienstleistungstiefe und geografische Reichweite anzustreben Auch die Qualifizierung des Personals sowie der Ausbau des Kontraktlogistiksektors diene dazu, der Querschnittsfunktion Logistik den Stellenwert zuzuweisen, den sie perspektivisch erlangen solle Ein Beschäftigten-Plus von einem Fünftel sei mittelfristig realistisch Norbert Tiedemann vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung referierte zum Masterplan Güterverkehr und Logistik, der bis Ende 2007 vorliegen soll Das Regierungskonzept ziele darauf, die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen zu verbessern, damit Deutschland in der ersten Liga der Logistikstandorte mitspielen könne Um die Effizienz zu steigern, sei Kooperation mit Beteiligten aus Verkehrswirtschaft, Wissenschaft und den Gewerkschaften angestrebt Die Erarbeitung ist in vollem Gange, versicherte Tiedemann Sieben Handlungsfelder seien identifiziert, zu denen im ersten Kalenderhalbjahr Workshops im Ministerium stattfinden Es gehe dabei um Infrastruktur und Vernetzung, Märkte und Marktbedingungen, Informations- und Kommunikationstechnologien, um Fragen der Finanzierung, des Umweltschutzes sowie um die Vermarktung Er lud die Teilnehmer ein, sich auf der speziell zum Masterplan geschalteten Homepage des Ministeriums zu informieren und ihren spezifischen Sachverstand der Praktiker in die Debatte einzubringen Kraftfahrer als Fachkräfte bezahlen Aloys Winn, Vorstandsmitglied der Schenker Deutschland AG, trug Lösungsansätze vor, mit denen sich ein führendes deutsches Logistikunternehmen auf die steigenden Anforderungen der Zukunft vorbereite So gehe man daran, wieder einen eigenen Fuhrpark aufzubauen, fördere die Ausbildung von Berufskraftfahrern, bemühe sich darum, ein engmaschiges Landverkehrsnetz mit gleichen Standards und hohen Qualitätsansprüchen zu knüp-

5 bewegen TITELTHEMA fen An die Politik gerichtet forderte Winn mehr Investitionen in den Straßenbau, ein Engagement für mehr Wettbewerbsgleichheit und die Förderung attraktiver Schienenverkehrskonzepte in Europa Aus offensichtlichen Defiziten in Logistikentwicklung und Verkehrsinfrastruktur leitete Werner Schäffer, Leiter der Fachgruppe Speditionen und Logistik in verdi, Handlungsbedarf für Wirtschaft und Politik ab Zu den Maßnahmen, die die Gewerkschaft ausdrücklich fordere und unterstütze, gehörten die Beschleunigung von Planungsverfahren für Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen, der Ausbau von Aus- und Weiterbildung, die Schaffung fairer Bedingungen für alle Verkehrsträger oder die Entwicklung von Vernetzungsschnittstellen Die Schaffung von mehr Lkw-Parkplätzen sei ebenso dringlich wie die effektiver Verkehrsleitsysteme Verlagerungen von der Straße auf die Schiene blieben genauso Ziel wie der vorrangige Ausbau nachhaltiger Verkehrssysteme und die Ausweitung des Masterplans Güterverkehr und Logistik auf die europäische Ebene In der anschließenden Debatte äußerten sich die Teilnehmer zur Entlohnung der Berufskraftfahrer Fahrer müssten einfach wieder wie Fachkräfte bezahlt werden, verlangte Herbert Vißmann von der Spedition Kraus & Pabst aus Bayern Klaus Vögele, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Schenker AG forderte härtere Bußen bei Lenkzeitüberschreitungen Herma Janßen vom verdi-landesbezirk Nordrhein-Westfalen kritisierte die niedrigen Sozialstandards im Logistikbereich Immer wieder würden Unternehmen die Mitbestimmung durch Betriebsräte erschweren, und viele Betriebe seien nicht mehr tarifgebunden Veränderte Anforderungen an die Qualifikation Über rund Beschäftigte in Deutschland sprach Arbeitsdirektorin Claudia Merrem, Personalverantwortliche Logistik bei der Deutschen Post World Net (DPWN) Der Konzern befinde sich auf dem Weg zur weltweiten Nummer Eins als integrierter Logistikanbieter, erläuterte sie Dem stelle man sich einerseits mit einem umfassenden Produktportfolio, das neben reinen Transportleistungen zunehmend ANZEIGE Wechseln Sie jetzt zu Postbank Giro plus! Machen Sie jetzt doppelt plus Denn mit dem kostenlosen* Girokonto Postbank Giro plus bekommen Sie noch ein attraktiv verzinstes Tagesgeldkonto obendrauf Genießen Sie alle Vorteile eines modernen Girokontos ohne Kontoführungsgebühren*, dafür mit kostenloser VISA Card im ersten Jahr nach der Kontoeröffnung Und an über 7000 Geldautomaten der Cash Group können Sie jederzeit kostenlos Geld abheben, oder Sie erledigen Ihre Finanzgeschäfte ganz bequem per Online-Banking Kein Wunder also, dass sich bereits 4,5 Mio Kunden für das Postbank Girokonto entschieden haben Und wann wechseln Sie? * Für alle Privatkunden mit monatlichem bargeldlosen Geldeingang ab 1250 Euro, ansonsten 5,90 Euro pro Monat Mehr Informationen unter (9 Cent/Min), wwwpostbankde, in Ihrer Filiale oder bei der Postbank Finanzberatung unter (9 Cent/Min) 5 03/2007 verdi

6 bewegen TITELTHEMA Lager-, Transport- und Bestandsmanagement entlang der Supply Chain einschließe Auch die Qualifikation der Beschäftigten müsse den veränderten Anforderungen entsprechen So bilde DPWN selbst Kaufleute für Speditionund Logistikdienstleistungen aus, darüber hinaus Fachkräfte für Lagerlogistik, Fachlageristen und weitere Für Logistik sei eine Verbundausbildung konzipiert, um dem integrierten Ansatz der Dienstleistung zu entsprechen Konzernweit erfolge die Beurteilung von Auszubildenden nach einheitlichen Kriterien, die jeweils Besten würden gemäß einem Ausbildungspakt mit verdi in einem Top-Azubi-Programm besonders gefördert Da der Stellenwert der Qualifizierung wachse, komme es darauf an, die Bildungskette zu professionalisieren Weiterbildung diene der Personalbeschaffung und -einführung, der weiteren Professionalisierung und dem Talentmanagement im Konzern Wettbewerb mit Qualität statt Sozialdumping Logistik ist kein reiner Wachstumsmarkt Mit dieser These begann Andrea Kocsis vom Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik ihre Einführung zum Thema Arbeitskräfte und Qualifizierung Die Branchenentwicklung gehe mit vielen Verlagerungen und Outsourcing einher, führe auch zur Atomisierung von Belegschaften, zu Qualitätsverlusten und der Verlagerung von Geschäftsrisiken auf Beschäftigte Wettbewerb werde in der Branche weitgehend über Sozial- und Lohndumping geführt Tarifflucht, Subunternehmertum, prekäre Beschäftigung und Konkurrenz von Beschäftigungsverhältnissen seien dabei typisch Wettbewerb bedeute jedoch mehr als reine Kostensenkung, er laufe auf Dauer nur über Qualität Nur so könnten auch kreative Köpfe und motivierte Beschäftigte, die bislang in andere Bereiche abwanderten, perspektivisch in der Logistik gehalten werden Was brauchen motivierte Beschäftigte?, fragte die Gewerkschafterin und nannte Kriterien wie: Perspektive, Sicherheit, gutes Einkommen, Entwicklungsmöglichkeiten, Ausbildung, Standards, Qualifikationsmöglichkeiten und Vertrauen in die eigene Leistung Wie sich diese Probleme praktisch darstellen, wurde in einer Diskussionsrunde mit verdi-betriebsräten vertieft So berichtete Klaus Vögele, Gesamtbetriebsratschef von Schenker, dass das Unternehmen mit verdi einen Ausbildungspakt abgeschlossen und sich verpflichtet habe, mit einer 10-prozentigen Quote auszubilden Mit Blick auf große Logistikkonzerne und deren Geschäftsfelder vermisse er das Integrative in der Logistik Starke Veränderungen in der Kundenstruktur, vor allem durch Outsourcing und den Einsatz von Zeitarbeitsfirmen, bezeichnete Bernt Kamin, Betriebsratsvorsitzender Gesamthafenbetrieb Hamburg, als akute Prozesse, die zu Verlagerungen und Prekarisierung führten unter teilweise beträchtlicher staatlicher Subventionierung durch Fördergelder Transportketten würden dadurch äußerst sensibel Arbeitsplatzverlagerung und Tarifflucht verhindern Von akuter Gefahr der Tarifflucht berichtete Guido Meinberger, Betriebsratsvorsitzender von Lekkerland Das Management des klassischen Großhandelsunternehmens wolle nur noch die Lekkerland-Zentrale beim Großhandel belassen und versuche, die Niederlassungen komplett in Logistikzentren umzuwidmen, um aus den bestehenden Tarifverträgen des Handels zu flüchten Der Übergang in einen Logistiktarifvertrag habe für viele Beschäftigte des Handels erhebliche Einkommensverluste zur Folge Ziel der Interessenvertretung sei es, das Tarifniveau des Großhandels für die Beschäftigten zu erhalten Wolfgang Wesselmann, Betriebsratsvorsitzender bei der Städtereinigung Holtmeyer aus Osnabrück berichtete, dass es im Unternehmen dank einer starken Interessenvertretung durch Reduzierung von Überstunden gelungen sei, den Abbau von Arbeitsplätzen nach Verlust eines Auftrages aus dem dualen System teilweise aufzufangen Man dürfe sich von Standortargumenten nicht ins Bockshorn jagen lassen, forderte Bernt Kamin: Solidarität ist immer noch die klügste Form des Eigennutzes Die Starken müssen für die kampfschwachen und zersplitterten Einheiten mitkämpfen Auch das sei ein integrativer Ansatz in verdi, Fortschritt bedeute Gesamtverantwortung Die Wachstumsbranche Logistik verlagere Arbeitsplätze mit Steuergeldern, in der Regel brächten die großen Unternehmen Logistikdienstleistungen nicht besser als spezialisierte kleinere Betriebe, einziger Grund für Verlagerungen sei der Preiskampf, wurde in der Debatte betont Die interessante Debatte wurde abschließend von den anwesenden Mitgliedern des verdi-bundesvorstandes, der stellvertretenden Vorsitzenden Margret Mönig-Raane, dem Leiter des Bundesfachbereiches Verkehr, Jan Kahmann, dem Bundesfachbereichsleiter Ver- und Entsorgung Erhard Ott und Andrea Kocsis zusammengefasst Kompetenzen für hohe Tarifstandards bündeln Andrea Kocsis rief dazu auf, die Kompetenzen zu bündeln Dabei gehe es um die Harmonisierung des europäischen Wettbewerbs, um neue Arbeitsplätze und deren Tarifstandards in der Logistik Mit branchenspezifischen Mindeststandards müsse die Lohnspirale nach unten unterbrochen und an die Stelle des Unterbietungswettbewerbes der Arbeitnehmer um einen Arbeitsplatz ein existenzsichernder Tariflohn gesetzt werden Hierzu sei die Koordination der Tarifarbeit und die Bündelung der Kompetenzen zur Schaffung von hohen Tarifstandards erforderlich Es sei und bleibe Aufgabe der Gewerkschaft, das Leben der Menschen am Arbeitsplatz human zu gestalten Durch Tarifverträge müsse das freie Spiel der Marktkräfte, den Preis der Arbeitskraft ausschließlich nach Angebot und Nachfrage schwanken zu lassen, begrenzt und Tarifflucht bekämpft werden Deutlich wurde formuliert, dass sich verdi im Interesse der knapp drei Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der Logistikbranche verstärkt in die Politik einmischen müsse, damit Tariftreuegesetze und ein entsprechendes Vergaberecht tarifvertragliche Standards stabilisieren Die Qualität des Lebens hänge für die Beschäftigten entscheidend davon ab, wie man von montags bis freitags und in der Logistik auch noch samstags und sonntags arbeite Und wer im Betrieb von Existenzängsten, Leistungsdruck und Abhängigkeit gepeinigt sei, dem müsse die Sicherheit eines starken gewerkschaftlichen Schutzes in der Branche gegeben werden neh 6 03/2007 verdi

7 bewegen POSTDIENSTE PIN Group Tarifverhandlungen werden aufgenommen Die Einkommen von Zustellerinnen und Zustellern bei den neuen Briefdienstleistern in Deutschland liegen selbst bei den großen Unternehmen 30 bis 60 Prozent unterhalb der tarifvertraglich gesicherten Einkommen der Beschäftigten bei der Deutschen Post AG Die Beschäftigungsbedingungen bei den neuen Anbietern von Briefdienstleistungen sind im hohen Maße durch Niedrig- und Armutslöhne geprägt, Stundenlöhne von wenigen Euro und Stücklöhne von einigen Cent haben hier System Über Lohndumping und schlechte Arbeitsbedingungen verschaffen sich Unternehmen in der Branche Kosten- und damit Wettbewerbsvorteile Es entstehen Arbeitsplätze, die häufig kein existenzsicherndes Einkommen bieten Dies belegt eine von verdi an die Input Consulting GmbH in Auftrag gegebene Studie zur Liberalisierung und Prekarisierung Beschäftigungsbedingungen bei den neuen Briefdienstleistern in Deutschland (siehe bewegen Ausgabe 01-02/2007) Maßstab für die Tarifverhandlung Den Aktivitäten von verdi zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen durch tarifvertragliche Mindeststandards bei den neuen Briefdienstleistern kommt vor diesem Hintergrund besondere Bedeutung zu Die über Jahre andauernden Aktionen von verdi in Berlin bei der PIN AG und die organisierten Warnstreiks in Neumünster bei der PIN Mail haben zu ersten Ergebnissen geführt Der Vorstand der PIN Group nahm mit verdi Gespräche auf Beide Seiten schlossen am 29 Januar dieses Jahres eine Vereinbarung ab, die die Aufnahme von Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Tochterunternehmen der PIN Group zum Inhalt hat Zudem werden sich verdi und die PIN Group gemeinsam für einen fairen und sozial flankierten Wettbewerb im deutschen und europäischen Briefmarkt einsetzen Dabei besteht Einvernehmen darüber, dass der Wettbewerb nicht zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ausgetragen werden darf Gleichzeitig kamen beide Seiten überein, dass in den Tochterunternehmen der PIN Group effiziente Mitbestimmungsstrukturen eingerichtet werden Es ist erkennbar, dass bei den anstehenden Tarifverhandlungen die Vorstellungen der PIN Group in vielen Punkten weit von unseren entfernt liegen Das Leitbild von verdi für ein tarifvertraglich geschütztes Arbeitsverhältnis in dieser Branche sind Arbeitsbedingungen, wie sie für Beschäftigte in den Tarifverträgen bei der Deutschen Post AG vereinbart sind Schon in den ersten Vorgesprächen wurde deutlich, dass diese Verhandlungen schwierig werden und verdi alle Möglichkeiten nutzen muss, um die gewerkschaftliche Organisationskraft in den Betrieben weiter zu erhöhen Das mögliche Niveau eines Tarifvertrages wird nicht zuletzt von unserer Organisationsstärke bestimmt Denn die Durchsetzbarkeit Ausschneiden und im Fensterbriefumschlag absenden! bewegen 03/2007 der Tarifforderung von verdi hängt nicht von ihrer Plausibilität ab, sondern entscheidend von der Möglichkeit, die Forderungen wenn notwendig auch im und vor dem Betrieb durchsetzen zu können Stephan Teuscher Sicherheit am Arbeitsplatz! Der besondere Schutz für verdi-mitglieder: Beratung und Hilfe bei Problemen am Arbeitsplatz Rechtsschutz bei Streitigkeiten mit dem Arbeitgeber Mieter- und Lohnsteuerberatung Freizeitunfallversicherung Eine starke und durchsetzungsfähige Gemeinschaft Streikunterstützung im Arbeitskampf Schutz und Sicherheit durch Tarifverträge Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik Berlin

8 bewegen JUGEND Arbeitstagung der Bundesfachbereichsjugend Jugend will kräftig mitmischen Vom 9 bis 11 Februar beriet die Bundesfachbereichsjugend Postdienste, Speditionen und Logistik auf ihrer Arbeitstagung in Gladenbach Auch die verdi-jugend benennt im Rahmen der Organisationswahlen ihre Vertreter und Vorstände Die Teilnehmer konnten sich an Informationswänden der Jugendfachkreise der Landesbezirksfachbereiche über die Arbeit in den vergangenen vier Jahren unterrichten Zahlreiche Aktionen zur Übernahme von ausgebildeten Fachkräften bei der Post, zu Ausbildungsquoten und Mitglieder-Werbeaktionen wurden dokumentiert Auf einige dieser Aktivitäten nahm Ringo Bischoff, Bundesjugendsekretär von verdi in seinem Grußwort Bezug Er sprach über die Arbeit der verdi-jugend und erläuterte künftige Arbeitsschwerpunkte, wie die Mitgliederwerbung und das Projekt Organizing, das sich um einzelne Mitglieder, aber auch ganze Belegschaften in organisationsschwachen Bereichen kümmert Eine anschließende Gesprächsrunde mit Andrea Kocsis vom Bundesfachbereich und Thomas Koczelnik, stellvertretender Konzernbetriebsratsvorsitzender der Deutschen Post World Net, gab den Tagungsteilnehmern Gelegenheit, Vorstellungen für die künftige Jugendarbeit im Fachbereich darzulegen Die Jugend möchte mit ihren Problemen ernst genommen und gehört werden Sie will ihre Vorstellungen einbringen, wenn der 2007 auslaufende Ausbildungspakt mit der Deutschen Post AG neu verhandelt wird und Festlegungen über die Qualität der Ausbildung getroffen werden Als Gast aus dem Bereich Wirtschaftspolitik der Bundesverwaltung referierte Sabine Reiner zum Thema Eine andere Wirtschaftspolitik ist möglich Sie gab einen interessanten Einblick über die herrschende neoliberale Wirtschaftspolitik der Bundesregierung und zeigte Alternativen auf Anträge an die Konferenz des Bundesfachbereiches Der Tagung lagen Anträge aus den Landesbezirksfachbereichen vor Dabei ging es um Ausbildungsquoten und Übernahme, berufliche Bildung, Satzungsfragen und Tarifpolitik So sollen Auszubildende bei tariflichen Leistungen, wie die Einmalzahlungen, besser einbezogen werden Es wurden spezielle Tarifverträge für Auszubildende in der Fachgruppe Speditionen und Logistik angeregt Die Umlagefinanzierung von Ausbildungsplätzen und verstärkte Anstrengungen für die Schaffung von betrieblichen Ausbildungsplätzen waren ebenso Thema Anträge befassten sich mit der besseren gewerkschaftlichen Betreuung für die Jugend; es wurden eine größere Anzahl Jugendsekretäre und die Etablierung eines Bundesjugendtreffens im Fachbereich angeregt Und es wurde eine Satzungsänderung gefordert, um konsequenter gegen rassistisches, ausländerfeindliches und extremistisches Gedankengut bei Mitgliedern vorgehen zu können Die Mehrzahl der Anträge wurde von den Delegierten angenommen und an die Bundesfachbereichskonferenz und die Bundesjugendkonferenz weitergeleitet Es folgte die Vorstellung des neuen Bundesfachbereichsjugendfachkreises und die Nominierungen der Vorstände Zum neuen Vorsitzenden wurde Andreas Bernauer vom Landesbezirksfachbereich Bayern und zu seiner Stellvertreterin Lydia Taubert aus Südost einstimmig gewählt Beide sind ebenfalls für die Mandate der Jugend im Bundesfachbereichsvorstand nominiert worden Thorsten Kühn

9 Foto: Aris Papadopoulos bewegen MENSCHEN Interview mit Bundesfachbereichsleiterin Andrea Kocsis Was unsere Arbeit ausmacht Am 8 März hat der Gewerkschaftsrat Andrea Kocsis (41) zur Bundesfachbereichsleiterin Postdienste, Speditionen und Logistik und als Mitglied in den verdi- Bundesvorstand gewählt Andrea Kocsis übernimmt damit die Aufgaben von Rolf Büttner, der bereits im vergangenen Herbst angekündigt hatte, sich in diesem Kongressjahr 2007 nicht neuerlich zur Wahl zu stellen Wir gratulieren Andrea Kocsis sehr herzlich zur Wahl und wünschen ihr viel Erfolg und Kraft in diesem wichtigen Amt Der zusammengewachsene Fachbereich sei, so hat sie es einmal selbst ausgedrückt, ein gut bestelltes Feld Wir sprachen mit Andrea Kocsis über die künftigen Herausforderungen bewegen Andrea, Du bist zur Bundesfachbereichsleiterin für unseren Fachbereich gewählt Wird jetzt alles anders? Andrea Kocsis Natürlich nicht Der Fachbereich hat in den vergangenen Jahren eine hervorragende Arbeit geleistet, sowohl durch die ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen als auch im hauptamtlichen Bereich Geschlossenheit und Entschlossenheit das sind die Erfolgsfaktoren für unsere Arbeit, sie machen aus, dass wir gemeinsam etwas durchsetzen können Ich bin angetreten, diesen erfolgreichen Kurs fortzuführen bewegen Für alle, die Dich nicht so genau kennen: Würdest Du bitte Deinen beruflichen und gewerkschaftlichen Werdegang skizzieren? Andrea Kocsis Ich habe 1990 bei der Deutschen Post als Briefzustellerin angefangen, nachdem ich Sozialarbeit, Germanistik und Anglistik studiert hatte Drei Jahre habe ich als Zustellerin in Düsseldorf gearbeitet, dann kam ich in die Stellenleitung Von Beginn an habe ich mich gewerkschaftlich engagiert, war Amtsgruppen- und später Betriebsverwaltungsvorsitzende 1996 wurde ich freigestellte Betriebsrätin in der Niederlassung Brief in Düsseldorf Zwei Jahre später wurde ich in den Gesamtbetriebsrat entsandt Im Jahr 2001, kurz vor verdi-gründung, begann ich als hauptamtliche Gewerkschaftssekretärin bei der damaligen DPG zu arbeiten Unsere Betreuungsarbeit in dem dann neu entstandenen Fachbereich war von Anfang an sowohl auf den Postbereich als auch die Speditions- und Logistikunternehmen ausgerichtet Arbeitsrecht, Beamtenfragen, Tarifarbeit und Arbeitskämpfe organisieren die Palette der Aufgaben im Landesbezirk ist groß Im Frühjahr 2005 bin ich zur Landesbezirksfachbereichsleiterin Postdienste, Speditionen und Logistik in Nordrhein- Westfalen bestellt worden Ich glaube schon, dass wir in diesen zwei Jahren eine gute Politik für und mit den Kolleginnen und Kollegen gestaltet haben bewegen Du bist mit allen Problemen vor Ort bestens vertraut Was hat Dich zuletzt in Deinem Landesbezirk besonders beschäftigt? Andrea Kocsis Mitgliederentwicklung und -werbung war für uns ein großes Thema Wir machen in verdi eine gute Arbeit Trotzdem gelingt es uns oft noch nicht, Menschen zu überzeugen, auch Gewerkschaftsmitglied zu werden Daran müssen wir auch in Zukunft weiter arbeiten Wir hatten im vergangen Jahr in Nord-rhein-Westfalen eine schwierige Tarifrunde in der Speditions- und Logistikbranche Aber es ist uns da am Ende ein guter Abschluss gelungen Und dann stand Ende 2006 die Frage der drohenden Verlängerung der Arbeitszeit der Postbeamten oben an Wir waren startklar für den Arbeitskampf In diesem Konflikt gibt es nun eine Atempause Aber eine dauerhafte Lösung des Konfliktes steht noch aus und da bin ich nun als Bundesfachbereichsleiterin in der Verantwortung bewegen Globalisierung, Harmonisierung von Wettbewerbsbedingungen, Kampf gegen Arbeitsplatzvernichtung und für Sozialstandards wo siehst du den Fachbereich? Was sind da die Aufgaben und Herausforderungen? Andrea Kocsis In all den genannten Feldern oder Entwicklungslinien sitzt unser Fachbereich ja mitten drin Es gibt Bereiche, in denen sämtliche Vor- und Nachteile der Globalisierung wirken, wie den Express- und Logistikbereich Hier profitieren natürlich auch die Arbeitnehmer vom zunehmenden Welthandel Parallel aber gibt es auch den Druck auf das Lohnniveau und die Tendenz des Auslagerns, des Einsatzes von Subunternehmen, auch die Tarifflucht in einigen Bereichen ist ja keineswegs gestoppt Politisch bringen wir uns da bei der Frage der Harmonisierung der Wettbewerbsbedingungen ein Ein vor allem europäisches Thema Mit Blick auf die Arbeits- und Einkommensbedingungen unserer Mitglieder ist das Thema eines Mindestlohnes zentral Nur so können wir ein am Ende gnadenloses Sozialdumping verhindern Das ist wichtig für die Kollegen, die in sozial- und tarifvertraglich geschützten Arbeitsverhältnissen stehen und genauso unerlässlich für die, die von ihren Arbeitgebern mit Armutslöhnen abgespeist werden Wenn man sich allein nur den Zustand auf dem Briefmarkt anschaut: Wenn hier der Wettbewerb allein über einen Preis geführt wird, der so kalkuliert ist, dass ein Mensch davon gar nicht leben kann, sondern der Staat dieses Arbeitsverhältnis mit Arbeitslosengeld II sozusagen subventionieren muss, dann sind wir von einem fairen Wettbewerb weit entfernt Da muss dringend was passieren Da bleiben wir als Fachbereich dran bewegen Eine letzte Frage an Dich: Warum lohnt es sich, Mitglied in verdi zu sein? Andrea Kocsis Eine gute Gewerkschaftsarbeit lebt von und mit aktiven Mitgliedern das ist das A und O Menschen, die zusammen etwas nach vorne bringen wollen und können, das wünsche ich mir auch für die Zukunft Denn es ist wie es ist: Gut organisierte Belegschaften bekommen gute Tarifverträge durchgesetzt und in schlecht organisierten Betrieben klappt das nicht Jedes Mitglied ist wichtig und deshalb lohnt es sich, in verdi Mitglied zu sein neh 9 03/2007 verdi

10 bewegen SPEDITIONEN UND LOGISTIK Betriebsratsarbeit im Logistikkonzern Kühne und Nagel Beharrlichkeit und Konsequenz Das von August Kühne und Friedrich Nagel 1890 in Bremen gegründete Transport- und Kommissionierunternehmen wurde 1907 von der Familie Kühne übernommen Die Firma expandierte zunächst in Deutschland, dann weltweit Das inzwischen zu einer Aktiengesellschaft entwickelte Unternehmen ist im Mehrheitsbesitz der Familie Der Firmensitz befindet sich seit 1976 in der Schweiz Die Kühne + Nagel International AG baute ihre weltweite Präsenz sowohl durch organisches Wachstum Erweiterung und Neubau eigener Niederlassungen als auch durch Firmenkäufe aus Das Unternehmen beschäftigt über Mitarbeiter in über 100 Ländern Die Geschäftsfelder sind die See- und Luftfracht, die Landverkehre und Kontraktlogistik In Deutschland arbeiten über 8000 Arbeitnehmer im Konzern, der hier als Kühne + Nagel (AG & Co) KG mit Sitz in Hamburg firmiert Die Bilanzen des Konzerns übertrafen regelmäßig die Erwartungen der Aktionäre So konnten diese sich im Mai vergangenen Jahres über eine Dividendenerhöhung um 22 Prozent freuen So beeindruckend die Erfolgsstory ist sie ist nicht ohne den Erfolgsfaktor Mensch denkbar Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die tagtäglich die herausragende Qualität schaffen, stehen dafür Schlägt sich dieser Erfolg nicht nur bei den Aktionären, sondern auch bei den Beschäftigten nieder? bewegen sprach darüber mit Thomas Sorg, dem Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrates der Kühne + Nagel (AG & Co) KG und knüpfte damit an ein Gespräch vor zwei Jahren an bewegen Genau zwei Jahre ist es her, als wir Eure Arbeit als betriebliche Interessenvertreter in Kühne + Nagel (AG & Co) KG in unserer Mitgliederzeitung bewegen vorgestellt haben Was hat sich seither getan? Thomas Sorg Ein wichtiger Erfolg zeigt sich darin, dass wir jetzt das Problem haben, große geeignete Räume für 10 03/2007 verdi Foto: verdi unsere Sitzungen des Gesamtbetriebsrates zu finden: Während es vor zwei Jahren noch 13 Betriebsratsgremien bei Kühne + Nagel gab, hat sich die Zahl nun fast verdoppelt Ich freue mich besonders, dass die Beschäftigten in den Niederlassungen in Dortmund und Remscheid vormals hartnäckig betriebsratsfrei gehaltene Zonen die Notwendigkeit erkannten und erstmals einen Betriebsrat wählten Trotzdem gab es bei den letzten Betriebsratswahlen im vergangenen Jahr ein paar Wermutstropfen, da noch nicht alle Niederlassungen einen Betriebsrat gewählt haben Wir dürfen da nicht nachlassen Die Beseitigung dieser weißen Flächen ist eine der Aufgaben, die sich der Gesamtund Konzernbetriebsrat in Zusammenarbeit mit verdi für dieses Jahr vorgenommen haben, damit alle Beschäftigten in den Genuss der gesetzlichen Schutzfunktionen kommen bewegen Ihr habt damals über die Missachtung von Mitbestimmungsrechten im Unternehmen berichtet Hat sich da etwas verändert? Thomas Sorg Am Beispiel der Niederlassung Duisburg, in der vor zwei Jahren gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen der Leitung einerseits und dem Betriebsrat und verdi andererseits fast an der Tagesordnung waren, möchte ich einmal festmachen, dass mit der erforderlichen Beharrlichkeit und Konsequenz bei der Betriebsratsarbeit sehr wohl Erfolge zu erzielen sind Damit verschwinden nicht die Interessengegensätze zwischen Arbeitnehmervertretung und Arbeitgeber die Zusammenarbeit vollzieht sich jetzt auf der gesetzlichen Grundlage und der Betriebsrat ist voll und ganz akzeptiert Deutlich spürbar ist die Verbesserung des Klimas zwischen Arbeitgeber und Gesamt- und Konzernbetriebsrat gegenüber früheren Jahren bei der arbeitgeberseitigen Erfüllung von Informationsund Mitbestimmungsrechten Dort, wo es in Niederlassungen noch Defizite gibt, werden wir weiterhin gemeinsam mit den Betriebsräten beharrlich daran arbeiten, bis auch hier die Vertretung der Arbeitnehmerinteressen auf der Basis einer vertrauensvollen Zusammenarbeit gewährleistet ist, wie es das Gesetz vorsieht Das Beispiel Duisburg sollte den Betriebsräten Mut geben bewegen Welche Schwerpunkte habt Ihr Euch für Eure weitere Arbeit gesetzt? Was liegt Euch besonders am Herzen? Thomas Sorg Ein Dauerbrenner ist der Bereich der rasant fortschreitenden IKT-Entwicklung Zum einen sind wir als Logistikunternehmen auf immer genauere und schnellere Information und Kommunikation angewiesen, hinzu kommen im internationalen Verkehr verschärfte Sicherheitsbestimmungen sowie spezielle Sicherheitsanforderungen unserer Kunden Dabei dürfen weder die Persönlichkeitsrechte noch die Arbeitsplätze unserer Kolleginnen und Kollegen auf der Strecke bleiben Auf Basis einer Rahmenvereinbarung sind wir durch ergänzende Vereinbarungen in der Lage, mit der Entwicklung Schritt zu halten Das geht nicht ohne externe Beratung des Gesamtbetriebsrates, die im vollen Umfang vom Arbeitgeber nicht nur akzeptiert, sondern natürlich auch bezahlt wird Weitere Schwerpunkte bilden die Entlohnung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und menschengerechte Arbeitplatzgestaltung bewegen Welche Problemlagen gibt es bei der Entlohnung? Thomas Sorg Durch die bisherige und absehbare weitere Expansion des Unternehmens durch Zukäufe liegt ein besonderer Schwerpunkt in der Integration der zugekauften Unternehmen Diese werden bislang zunächst in ihrer ursprünglichen Form als Konzernunternehmen weitergeführt; soweit Betriebsräte vorhanden sind, sind sie dann im Konzernbetriebsrat vertreten Zu einem späteren Zeitpunkt werden diese Unternehmen dann auf die Kühne + Nagel (AG & Co) KG verschmolzen Für die Arbeitnehmer bedeutet das, sie gehen nach BGB 613a mit ihren jeweiligen Besitzständen über Was zunächst po-

11 bewegen SPEDITIONEN UND LOGISTIK sitiv nach Schutz der Arbeitsverhältnisse aussieht, hat auch eine Kehrseite Sie partizipieren dadurch nicht von den Leistungen, die Kühne + Nagel über die tariflichen Leistungen hinaus im Stammbereich leistet So erhalten sie nicht das übliche Weihnachtsgeld Anlässlich der Betriebsräteversammlung vorigen Jahres äußerten die Betriebsräte sehr deutlich ihren Unmut über diese Ungleichbehandlung gegenüber den anwesenden Vertretern der Geschäftsleitung und forderten diese auf, ihre Entscheidung im Sinne aller Mitarbeiter positiv zu korrigieren Wir haben uns die Angleichung der Arbeitsbedingungen zum Ziel gesetzt, leichte Verhandlungen dürfen wir sicherlich nicht erwarten aber Zähigkeit hat uns schon öfter zum Ziel geführt bewegen Das wirft Fragen nach der Tarifsituation auf Thomas Sorg Der Konzernbereich Kühne + Nagel ist im Hinblick auf Tarifbedingungen und Mitarbeitervertretungen keineswegs einheitlich aufgestellt Kühne + Nagel (AG & Co) KG selbst ist Mitglied im tarifschließenden Arbeitgeberverband und von daher bei Vorliegen der entsprechenden Gewerkschaftsmitgliedschaft auf Arbeitnehmerseite tarifgebunden Unter Umständen ist in den Arbeitsverträgen die Tarifanwendung vereinbart Allerdings gibt es nicht in allen Bundesländern Tarifverträge für die Branche, dann lehnt man sich an den Hamburger Tarifvertrag an In den zugekauften Unternehmen, die oft nicht im Arbeitgeberverband sind, zeigen sich dann Abweichungen von den tariflichen Regelungen Aktuelles Beispiel: Mit Arbeitnehmern wurde einzelvertraglich die 42,5-Stunden-Woche sowie Urlaub knapp oberhalb des gesetzlichen Mindestanspruchs vereinbart, bei gleichem Gehalt wie zuvor Inzwischen leitete der Betriebsrat des Unternehmens Verhandlungen ein, um diesen Zustand spätestens bei der Integration zu beenden In diesem Integrationsprozess zeigt sich ein Problem, das für die Branche charakteristisch ist: Arbeitgeber, die nicht im tarifschließenden Verband sind; Arbeitnehmer, die nicht gewerkschaftlich organisiert sind und somit keinen Druck zur Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen ausüben können bewegen Stichwort Gewerkschaft Thomas Sorg Genau Die Konsequenz aus all dem kann nur sein, den gewerkschaftlichen Organisationsgrad im eigenen Interesse der Beschäftigten weiter nachhaltig zu stärken hierfür hat sich die Betriebsräteversammlung im Oktober vergangenen Jahres ausgesprochen Daran arbeiten verdi und die Betriebsräte gemeinsam und konsequent Und ergänzend: Betriebsratserfolge für die Beschäftigten lassen sich nicht immer so anschaulich wie eine Bilanz in Euro und Cent darstellen Oftmals ist es eher die mühsame Abwehr ungerechtfertigter Forderungen zur Leistung von Mehrarbeit, Vermeidung ungerechter Behandlung durch Vorgesetzte, Einhaltung von Arbeitnehmerschutzvorschriften, Sicherung von Arbeitsplätzen, die die ganze Kraft der Betriebsräte vor Ort fordern Dabei ist die Unterstützung durch eine starke Gewerkschaft notwendig Dies gilt auch für die erforderlichen Schulungen von Betriebsratsmitgliedern, die gern von manchen Führungskräften als Freizeit diffamiert werden Nur ein geschulter Betriebsrat kann wirkungsvoll Interessen der Arbeitnehmer vertreten: Für die dazu benötigte Zeit ist eine Freistellung von der Arbeit zu gewähren Zeit, die allen Arbeitnehmern zugutekommt gsa ANZEIGE Urlaubsreisen mit Mehrwert! Jetzt direkt buchen und 10 % verdi-rabatt abziehen! Single mit Kind! Badefreuden in Istrien nur 139,- für verdi Mitglieder Inselhotel Istra **** in Rovinj Ausstattung: Neu renovierte Hotelanlage, bestehend aus 2 Gebäuden Rezeption, Halle, Bars, klimatisierter Speisesaal, Restaurant, Pizzeria, Snack-Bar, Taverne, Weinkeller, Geschäfte, Kosmetiksalon, Meerwasserhallenbad, Fitnessstudio, Sauna Gegen Gebühr: Massagen und Anwendungen im Kosmetikstudio, Friseur Zimmer: alle mit Bad und WC, Balkon, Telefon, SAT-TV, Minibar, Safe Inklusivleistungen: 3 bzw 4 x Übernachtung, Frühstück und Abendessen in Buffetform im Inselhotel Istra **** in Rovinj 3 bzw 4 x ein Getränk zum Abendessen (Bier, Wein, alkoholfreie Getränke) 1 x freier Eintritt in die hoteleigene Wellnessanlage mit Fitnessstudio Bootstransfer Rovinj Insel St Andrea (Crveni Otok) Parken auf dem Parkplatz Lamanova in Rovinj (nicht bewacht) und örtliche Kurtaxe Reisepreissicherungsschein Preise pro Person für 3 bzw 4 Nächte Anreisetag: Donnerstag und Sonntag Nur für verdi Mitglieder Termine Doppelzi Single/Kind Doppelzi Single/Kind ,- 198,- 139,- 179,- Weitere Zimmertypen möglich! Weitere Angebote unter: wwwruefa-reisende Wanderurlaub in Südtirol 3 bzw 4 Nächte im Hotel Sonja *** in Steinhaus i Ahrntal Halbpension Termine: Aktiverlebnis in Kärnten 5 x Übernachtung im Alpenhof Strenge *** in Podlanig Vollpension inkl Wanderpaket, Kinder bis Ende 12 Jahre gratis Termine: Familienspaß in Bad Reichenhall 7 x Übernachtung in den Ferienwohnungen Mozartstraße Ohne Verpflegung, Kinder bis Ende 11 Jahre gratis inkl Freizeitpaket Termine: ab 89,- für verdi Mitglieder ab 139,- für verdi Mitglieder ab 249,- für verdi Mitglieder Buchungszentrale (Euro 0,14 pro Minute aus dem Festnetz der dt Telekom Täglich 8-20 Uhr) Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters RUEFA REISEN Direktbuchung GmbH Änderungen, Druckfehler und Verfügbarkeiten vorbehalten 11 03/2007 verdi

12 bewegen SERVICE TERMINE BERLIN: BeG Senioren Pankow/Weißensee/Prenzlauer Berg, Sprechstunde, 3 Dienstag im Monat, Uhr, Volkssolidarität Pankow, Wolfshagener Str 74 BICKELHEIM: Sprechstunde mit der Polizei, 1 Dienstag im Monat, Uhr, Autohof Gau Bickelheim BOCHUM: BeG Senioren NL Brief, Stammtisch, 23 April, 15 Uhr, Haus der Begegnung, Alsenstr 19 a; Sprechstunde, 1 Freitag im Monat, Uhr, Postamt, Eingang Wittener Str, Raum 315, 1 Etage BOTTROP: BeG Senioren FB 9, 10, Stammtisch, 1 Montag im Monat, 1730 Uhr, Gaststätte Hürter, Gladbecker Str 19 a BRAUNSCHWEIG: OV Senioren FB 9, 10, Sprechstunde, jeden Donnerstag 9 11 Uhr; Seniorentreffen, 2 Montag im Monat, 15 Uhr; Treffen jüngerer Senioren, letzter Dienstag im Monat, 15 Uhr, Viewegstr 30, Telefon 05 31/ , DPG- BREMEN: OV Senioren FB 9, 10, Treffen, 1 Dienstag im Monat, 16 Uhr, DGB-Haus, Bahnhofsplatz CASTROP-RAUXEL: BeG Postsenioren, Stammtisch, jeden Dienstag, 1030 Uhr, Gaststätte Zum Bus, Im Ort 11 DORTMUND-LÜNEN: BeG Senioren FB 10, Sprechstunde, letzter Dienstag im Monat, Uhr, verdi-haus, Königswall 36 DUISBURG: BeG Senioren, FB 10, Reise nach Leiwen, April, Kostenbeitrag DZ, VP, 250 Euro, Anmeldung beim BeG-Vorstand DÜSSELDORF: BeG Senioren, FB 10, Stammtisch, 2 Dienstag im Monat, 14 Uhr, Goldener Kessel, Schumacher Altstadt, Bolker Str 44 ESSEN: BeG Senioren, Stammtisch, 2 Mittwoch im Monat, 1030 Uhr, Gaststätte Schröder, Schäferstr 17, nahe Hauptbahnhof Essen GIESSEN: OV Sped/KEP/Log Mittelhessen, Stammtisch, 1 Samstag im Monat, Uhr, Gaststätte Justus im Hessischen Hof, Frankfurter Str 7 GÖPPINGEN: BeG Senioren, Stammtisch, 5 April, 14 Uhr, Vereinsheim Gartenfreunde, Paul-Köpff-Weg 65; Baumblütenspaziergang, 19 April, 14 Uhr, Fahrgemeinschaft, Parkplatz am Marienplatz, 1345, GP H-Staufenhalle, 1330, TVA- Platz; Maikundgebung, 1 Mai, 10 Uhr, Schillerplatz GÜTERSLOH: BeG Senioren, Info-Treff jeden Donnerstag, Uhr, ehemaliges Postamt, Kaiserstr, Kantine HAGEN: BeG Senioren, FB 10, Jahreshauptversammlung, 28 März, 15 Uhr, AWO-Altentagesstätte, Altenhagen, Frauenhoferstr 18 IDAR-OBERSTEIN: BeG Senioren FB 9,10, Sprechstunde, Hilfe bei Steuererklärung, 1 Montag im Monat, Uhr, DGB- Haus, Wilhelmstr 25, Voranmeldung bei Alfred Weis, Telefon / oder 01 71/ KAISERSLAUTERN: BeG Senioren, FB 9, 10, Treffen, Thema PbeaKK, 4 April, 1530 Uhr, ESC West Vereinsheim KASSEL: BeG Senioren, FB 9, 10, Jahreshauptversammlung, anschließend Thema Erbrecht, 21 März, 14 Uhr, Eppo s La Cantina, Eugen-Richter-Str 11 KIRCHHEIM: BeG Senioren, Stammtisch, 3 Mittwoch im Monat, 15 Uhr, Gaststätte Hasenstall, Kleintierzuchtverein, Siechenwiesen 1 9 LÜDENSCHEID: OV Lenne/Volme FB 10, Sprechstunde, 1 Freitag im Monat, Uhr, Frachtbüro-Innendienst des Postamtes, Tel / MANNHEIM: BeG Senioren FB 10, Monatstreff, 2 April, 14 Uhr Clubhaus ESC Blau Weiß Mannheim MAYEN: Sprechstunde für alle DGB- Mitglieder, jeden Montag, Uhr, DAA, Hahnengasse 4, jeden Mittwoch, Uhr, Bahnhof Mayen Ost METTMANN/RATINGEN: BeG Senioren FB 10, Sprechstunde, jeden Dienstag, Uhr, Poststr 24 26, Zimmer 210, Ratingen NEUSS: BeG Senioren, FB 10, Gesprächsrunde, 25 April, 15 Uhr, Haus Portz Grevenbroich am Markt, Bushaltestelle Rathaus NÜRNBERG: BeG Senioren 1, 9, 10, Versammlung, 1 Donnerstag im Monat, 1430 Uhr, Gaststätte Zur Waldschänke, Frankenstr 199; Seminar Schney, April, Abfahrt: 830 Uhr, Langwasser Süd; Treffen, 1 Mai, 11 Uhr, Kornmarkt ORTENAU: BeG Senioren Post und Telekom, Sprechstunde jeden Mittwoch Uhr, Tel 07 81/ REMSCHEID: BeG Senioren, Jahreshauptversammlung, anschl Thema Pflegeversicherung, 18 April, 13 Uhr, Hotel Tocksiepen, Rader Str 44 REUTLINGEN: BeG Senioren, Stammtisch, 2 Donnerstag im Monat, 1430 Uhr ULM: BeG VE Post und Telekom, Monatstreff, 5 April, 1430 Uhr, Gaststätte Krone, in Söflingen WORMS: BeG Postsenioren, Sprechstunde, 1 Mittwoch im Monat, 1430 Uhr; Stammtisch, Uhr, Alte Schule, Neuhausen WÜRZBURG: BeG Senioren, FB 9, 10; Fahrt nach Retzbach mit der DB, 21 März; Versammlung, 5 April, Vierjahreszeiten ; Fahrt nach Hassfurt, 18 April, 845 Uhr, Busabfahrt jeweils Bismarckstr; Seniorenwandergruppe, jeden Mittwoch, Info- Telefon 09 31/ WUPPERTAL: BeG Senioren, FB 10, Jahreshauptversammlung, 17 April, 10 Uhr, Fußballverband Nordrhein, Friedrich- Engels-Allee 127 ZWICKAU: BeG Senioren, FB 10, Wanderung, 25 April, 14 Uhr am Schwanenbrunnen, Anmeldung bis 16 April EINBERUFUNG DER BUNDESFACHBEREICHSKONFERENZ NACH ZIFFER 4521 FACHBEREICHSSTATUT Die zweite ordentliche Bundesfachbereichskonferenz Postdienste, Speditionen und Logistik findet vom 17 bis 19 Mai 2007 im Estrel Hotel und Convention Center, Berlin, Sonnenallee 225, statt Tagesordnung: 1 Eröffnung und Begrüßung; 2 Grußworte der Gäste; 3 Wahl der Tagungsleitung; 4 Beschlussfassung über die 41 Tagesordnung, 42 Wahl- und Verfahrensordnung; 5 Wahl der 51 Mandatsprüfungskommission, 52 Wahlkommissionen; 6 Bestätigung der Antragskommission; 7 Grundsatzreferat des verdi-vorsitzenden; 8 Aussprache zum Grundsatzreferat des verdi-vorsitzenden; 9 Geschäftsbericht des Bundesfachbereichsvorstandes; 10 Aussprache über den Geschäftsbericht des Bundesfachbereichsvorstandes; 11 Bericht der Mandatsprüfungskommission und Entlastung des Bundesfachbereichsvorstandes; Unterbrechung der Bundesfachbereichskonferenz zur Durchführung der nach Ziffer 4521 des Fachbereichsstatutes Postdienste, Speditionen und Logistik integrierten Bundesfachgruppenkonferenzen Postdienste, Kurier-, Express- und Paketdienste und Speditionen und Logistik; 12 Beschlussfassung über die Zahl der Mitglieder des Bundesfachbereichsvorstandes; 13 Wahl des/der Leiters/in des Fachbereiches und Nominierung als Mitglied des Bundesvorstandes;14 Wahl der Mitglieder des Bundesfachbereichsvorstandes; 15 Wahl von vier Delegierten zum verdi-bundeskongress; 16 Nominierung der Mitglieder des Fachbereiches im Gewerkschaftsrat; 17 Wahl der Mitglieder der Tarifkommission auf Bundesebene; 18 Beratung und Beschlussfassung über die der Bundesfachbereichskonferenz vorliegenden Anträge; 19 Schlusswort 12 03/2007 verdi

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei

der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei der die und in den von zu das mit sich des auf für ist im dem nicht ein eine als auch es an werden aus er hat daß sie nach wird bei einer um am sind noch wie einem über einen so zum war haben nur oder

Mehr

Andrea Kocsis Stellvertretende ver.di-vorsitzende Bundesfachbereichsleiterin Postdienste, Speditionen und Logistik

Andrea Kocsis Stellvertretende ver.di-vorsitzende Bundesfachbereichsleiterin Postdienste, Speditionen und Logistik Andrea Kocsis Stellvertretende ver.di-vorsitzende Bundesfachbereichsleiterin Postdienste, Speditionen und Logistik Statement zum Tarifabschluss zum Generationenvertrag und Schutzpaket bei der Deutschen

Mehr

Die Interessenvertretung im Post- und Transportsektor Struktur und Politik

Die Interessenvertretung im Post- und Transportsektor Struktur und Politik Die Interessenvertretung im Post- und Transportsektor Struktur und Politik ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg, Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik Branchenkonferenz am 18.01.2003 in Stuttgart

Mehr

KEPnet 3. Strategieforum Brief - Mindestlohn für Briefdienstleister -

KEPnet 3. Strategieforum Brief - Mindestlohn für Briefdienstleister - KEPnet 3. Strategieforum Brief - Mindestlohn für Briefdienstleister - Wolfhard Bender Vorstandsvorsitzender AGV Postdienste e.v. Bonn, 26. November 2007 Mindestlohn für Briefdienstleister Themen Wer sind

Mehr

Hintergrundinfo Nr. 3 März 2006 PIN AG. Pressekonferenz des ver.di-landesbezirks Berlin-Brandenburg am 2. März 2006

Hintergrundinfo Nr. 3 März 2006 PIN AG. Pressekonferenz des ver.di-landesbezirks Berlin-Brandenburg am 2. März 2006 Hintergrundinfo Nr. 3 März 2006 PIN AG Pressekonferenz des ver.di-landesbezirks Berlin-Brandenburg am 2. März 2006 Hrsg. von der Pressestelle des Landesbezirks Berlin-Brandenburg Dr. Andreas Splanemann,

Mehr

FB Tarifpolitik Vorstand. IG Metall erreicht Tarifvertrag zur Qualifizierung. Gesicherte Ansprüche für Beschäftigte und Betriebsräte

FB Tarifpolitik Vorstand. IG Metall erreicht Tarifvertrag zur Qualifizierung. Gesicherte Ansprüche für Beschäftigte und Betriebsräte FB Tarifpolitik Vorstand IG Metall erreicht Tarifvertrag zur Qualifizierung Gesicherte Ansprüche für Beschäftigte und Betriebsräte Qualifizierung sichert Zukunft des Betriebs und der Arbeitsplätze Die

Mehr

Landtag von Sachsen-Anhalt Drucksache 6/2163 11.06.2013

Landtag von Sachsen-Anhalt Drucksache 6/2163 11.06.2013 Landtag von Sachsen-Anhalt Drucksache 6/2163 11.06.2013 Große Anfrage Fraktion DIE LINKE Zur Situation der Call-Center-Branche in Sachsen-Anhalt Seit Gründung der Call-Center-Unternehmen sind die Arbeitsbedingungen

Mehr

Informationen für den Engineering-Bereich

Informationen für den Engineering-Bereich Informationen für den Engineering-Bereich 2. Auflage vom Betriebsrat und der IG Metall 3 Liebe Kollegin, lieber Kollege, mit dieser Broschüre möchten wir Ihnen die IG Metall vorstellen. Dazu gehören unter

Mehr

Tarifverträge in Call Center

Tarifverträge in Call Center Tarifverträge in Call Center Helge Biering Projektsekretär Landesbezirk SAT Call-Center-Branche sieht sich weiter im Aufwind "Wenn der Boom anhält, sind knapp 450.000 Jobs bis Ende 2008 realistisch", teilte

Mehr

Was bedeutet das MindestLohngesetz

Was bedeutet das MindestLohngesetz Was bedeutet das MindestLohngesetz für mich? Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das neue Mindestlohngesetz vom 2.1. 2015 bis 31.3. 2015 www.mindestlohn.de 1 Was bedeutet das Mindestlohngesetz

Mehr

AKTIONSTAG AM 05.06.2014

AKTIONSTAG AM 05.06.2014 AKTIONSTAG AM 05.06.2014 WAS IST DIR WICHTIG? WAS BEWEGT DICH IN DER AUSBILDUNG? WELCHE WÜNSCHE HAST DU AN EIN GUTES DUALES STUDIUM? IM RAHMEN DER KAMPAGNE REVOLUTION BILDUNG HAT DIE IG METALL JUGEND BAWÜ

Mehr

WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH?

WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH? WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH? Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das neue Mindestlohngesetz vom 2.1. bis 31.3. www.mindestlohn.de 1 WAS BEDEUTET DAS MINDESTLOHNGESETZ FÜR MICH?

Mehr

Wir in Baruth. Die Kandidaten der IG Metall wählen. Liste 3

Wir in Baruth. Die Kandidaten der IG Metall wählen. Liste 3 Wir in Baruth Baruth braucht kompetente Interessenvertreter im Aufsichtsrat. Denn in der Holzwerkstoffindustrie gilt es vor allem, den neuen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen. Ein Beispiel dafür

Mehr

Wir bestimmen mit! JAV-Wahlen nach BPersVG

Wir bestimmen mit! JAV-Wahlen nach BPersVG Wir bestimmen mit! JAV-Wahlen nach BPersVG Was macht die JAV? Die JAV Jugend- und Auszubildendenvertretung ist eure Interessenvertretung: Wir kümmern uns um die Belange von jungen Beschäftigten und Auszubildenden.

Mehr

Betriebsräte Grundqualifizierung

Betriebsräte Grundqualifizierung Stand: 26.06.2013 BR 1: Aller Anfang ist gar nicht so schwer Einführung und Überblick Betriebsräte Grundqualifizierung Um die Interessen der Arbeitnehmer/-innen konsequent und wirksam zu vertreten, muss

Mehr

Plenardebatte im Deutschen Bundestag am 6. April 2006 Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! etwa wenn es um die sichere Versorgung

Plenardebatte im Deutschen Bundestag am 6. April 2006 Herr Präsident! Liebe Kolleginnen und Kollegen! etwa wenn es um die sichere Versorgung Martin Dörmann, MdB Bundestagsrede von Martin Dörmann zur Schließung von Call-Centern der Telekom und der Privatisierung öffentlicher Unternehmen zum Antrag der Fraktion Die Linke Plenardebatte im Deutschen

Mehr

Auswertung. Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe in der Region Bremen-Weser-Elbe. Stand: Juli 2010

Auswertung. Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe in der Region Bremen-Weser-Elbe. Stand: Juli 2010 Auswertung Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe in der Region Bremen-Weser-Elbe Stand: Juli 2010 Gewerkschaft NGG Region Bremen-Weser-Elbe Hillmannplatz 6 28195 Bremen Tel.: 0421-1655256 Fax: 0421-1655258

Mehr

Verhaltenskodex. des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.v. (BAP)

Verhaltenskodex. des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.v. (BAP) Verhaltenskodex des Bundesarbeitgeberverbandes der Personaldienstleister e.v. (BAP) Stand: 14. Juni 2012 1» Fairness und Transparenz sind entscheidende Grundlagen unseres Handelns und unsere leitlinie

Mehr

WELKOBORSKY & PARTNER.... Sozietät von Fachanwälten für Arbeitsrecht

WELKOBORSKY & PARTNER.... Sozietät von Fachanwälten für Arbeitsrecht WELKOBORSKY & PARTNER........................................................................... Sozietät von Fachanwälten für Arbeitsrecht ....................................................................................................................................

Mehr

Satzung des Vereins "Kiel-Marketing e.v."

Satzung des Vereins Kiel-Marketing e.v. Satzung des Vereins "Kiel-Marketing e.v." 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr 1. Der Verein führt den Namen "Kiel-Marketing e.v.". Er wird in das Vereinsregister des Amtsgerichts Kiel eingetragen. 2. Der Sitz

Mehr

Ein soziales und grünes Europa für mehr und bessere Arbeitsplätze im Bau- und Holzsektor POLITISCHE ZIELE EFBH 2012 2015

Ein soziales und grünes Europa für mehr und bessere Arbeitsplätze im Bau- und Holzsektor POLITISCHE ZIELE EFBH 2012 2015 Ein soziales und grünes Europa für mehr und bessere Arbeitsplätze im Bau- und Holzsektor 3 Arbeitsgruppen: Arbeitsgruppe 1 (Franzosen und französischsprachige Belgier) Arbeitsgruppe 2 (niederländischsprachige

Mehr

Kleiner Streifzug durch große Gesetze

Kleiner Streifzug durch große Gesetze Mehr wissen über die Arbeitswelt Kleiner Streifzug durch große Gesetze Gutes Recht für faire Verhältnisse Vereinigungsfreiheit schon gehört? für jedermann und für alle Berufe Das Recht, sich in Gewerkschaften

Mehr

akut Mit Tarifverträgen im Handwerk gewinnen Fakten und Argumente

akut Mit Tarifverträgen im Handwerk gewinnen Fakten und Argumente akut Mit Tarifverträgen im Handwerk gewinnen Fakten und Argumente Deshalb Tarifverträge: Impressum Herausgeber: DGB Bundesvorstand, Abteilung Mitbestimmungspolitik / Handwerkspolitik Henriette-Herz-Platz

Mehr

Bildungsprogramm für das Jahr 2012 Die Einladungen zu den jeweiligen Seminaren erfolgen zeitnah.

Bildungsprogramm für das Jahr 2012 Die Einladungen zu den jeweiligen Seminaren erfolgen zeitnah. Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten Region Leipzig-Halle-Dessau Bildungsprogramm für das Jahr 2012 Die Einladungen zu den jeweiligen Seminaren erfolgen zeitnah. Seminare nach 37.6 Betriebsverfassungsgesetz

Mehr

Verhaltenskodex 16.12.2014

Verhaltenskodex 16.12.2014 Verhaltenskodex 16.12.2014 Verhaltenskodex Für die Bereiche Umweltschutz, Menschenrechte, Diskriminierung, Kinderarbeit, Korruption usw. gelten laut internationalen Organisationen wie der UN und der OECD

Mehr

MITBESTIMMUNG Y. Interessen gemeinsam vertreten Bayerische Konferenz für JAVis und junge Betriebsräte 09. 10. November 2015 München-Unterschleißheim

MITBESTIMMUNG Y. Interessen gemeinsam vertreten Bayerische Konferenz für JAVis und junge Betriebsräte 09. 10. November 2015 München-Unterschleißheim MITBESTIMMUNG Y Interessen gemeinsam vertreten Bayerische Konferenz für JAVis und junge Betriebsräte 09. 10. November 2015 München-Unterschleißheim Bezirk Bayern Bayerische Konferenz für JAVis und junge

Mehr

Katrin Hirseland BBE Newsletter 23/2010

Katrin Hirseland BBE Newsletter 23/2010 Katrin Hirseland BBE Newsletter 23/2010 Gesellschaftliche Teilhabe und aktive Mitgestaltung fördern Empfehlungen des bundesweiten Integrationsprogramms Was kann getan werden, um das Know-how von Migrantenorganisationen

Mehr

charta der vielfalt Diversity als Chance Die Charta der Vielfalt der Unternehmen in Deutschland

charta der vielfalt Diversity als Chance Die Charta der Vielfalt der Unternehmen in Deutschland charta der vielfalt Diversity als Chance Die Charta der Vielfalt der Unternehmen in Deutschland Vorteil Vielfalt: Wertschätzung schafft Wertschöpfung Vielfalt ist ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor. Unternehmen

Mehr

kritische akademie inzell BR kompakt Der Ausbildungsgang für Betriebsräte

kritische akademie inzell BR kompakt Der Ausbildungsgang für Betriebsräte kritische akademie inzell Der Ausbildungsgang für Betriebsräte : Grundlagenbildung mit System Die Seminare 1-5 bieten wir vor für dich an. Die Betriebsräteakademie Bayern der Kooperationspartner der IG

Mehr

dann Bring deine Zukunft Mit uns auf touren!

dann Bring deine Zukunft Mit uns auf touren! startklar? dann Bring deine Zukunft Mit uns auf touren! Ein tolles Team, der Kontakt mit den internationalen Kunden, anspruchsvolle Technik die Ausbildung bei 17111 bietet viele interessante Herausforderungen

Mehr

Kommentar von Bettina Haller zum Vortrag von Frau Prof. Katja Nebe

Kommentar von Bettina Haller zum Vortrag von Frau Prof. Katja Nebe Kommentar von Bettina Haller zum Vortrag von Frau Prof. Katja Nebe Forum 4 Industrie 4.0 Betriebsverfassung 4.0 anlässlich des rechtspolitischen Kongresses Demokratisierung von Gesellschaft und Arbeitswelt

Mehr

Liebe Mitglieder der Familienhilfe Lateinamerika & Osteuropa e.v.,

Liebe Mitglieder der Familienhilfe Lateinamerika & Osteuropa e.v., An die Mitglieder der Familienhilfe Lateinamerika&Osteuropa e.v. Unkel/Frankfurt, den 25.09.2015 Einladung zur Jahreshauptversammlung 2015 Lateinamerika Osteuropa e.v. Familienhilfe bei Franz Hild Lateinamerika

Mehr

Pressemitteilung. Gießen, 22. August 2013

Pressemitteilung. Gießen, 22. August 2013 . Pressemitteilung Gießen, 22. August 2013 Landesgeschäftsstelle Ederstraße 12 60486 Frankfurt Pressesprecherin Kathleen Niepmann Telefon: 069 / 7947 375 Telefax: 069 / 7947 99375 E-Mail: pressesprecherin@dwhn.de

Mehr

STREIKFEST. 10 Jahre danach! Arbeitskämpfe bei: HEIDELBERG. Das wollen wir mit allen Beteiligten und Solidarischen feiern.

STREIKFEST. 10 Jahre danach! Arbeitskämpfe bei: HEIDELBERG. Das wollen wir mit allen Beteiligten und Solidarischen feiern. STREIKFEST 10 Jahre danach! Arbeitskämpfe bei: HEIDELBERG Panasonic Ortopedia Das wollen wir mit allen Beteiligten und Solidarischen feiern. Am Freitag den 19. April 2013 um 19 Uhr im Legiensaal des Gewerkschaftshauses

Mehr

Mindestlohn und Tariftreue

Mindestlohn und Tariftreue DGB Berlin-Brandenburg Fair statt prekär! Tarifpolitische Konferenz 7. Dezember 2007 in Berlin Mindestlohn und Tariftreue Soziale Mindeststandards bei der Vergabe öffentlicher Aufträge Thorsten Schulten

Mehr

Kernthemen und Entschließungen des Gewerkschaftstages. Bericht der 'Delegierten Susanne Grzonka

Kernthemen und Entschließungen des Gewerkschaftstages. Bericht der 'Delegierten Susanne Grzonka Kernthemen und Entschließungen des Gewerkschaftstages Bericht der 'Delegierten Susanne Grzonka Kernthemen und Entschließungen des Gewerkschaftstages Jugend Frauen Leiharbeit Gerechtes Einkommen Rente 67

Mehr

RENTE MIT 67 ENTWICKLUNGEN AM ARBEITSMARKT

RENTE MIT 67 ENTWICKLUNGEN AM ARBEITSMARKT RENTE RENTE MIT 67 ENTWICKLUNGEN AM ARBEITSMARKT INFORMATIONEN ZUR VERLÄNGERUNG DER LEBENSARBEITSZEIT UND ZU DEN CHANCEN ÄLTERER BESCHÄFTIGTER DIE MITTE. Rente mit 67 Entwicklungen am Arbeitsmarkt Informationen

Mehr

Tarifrunde 2015. Wir lassen uns nicht abhängen! Informationen der GEW Hessen

Tarifrunde 2015. Wir lassen uns nicht abhängen! Informationen der GEW Hessen Tarifrunde 2015 Wir lassen uns nicht abhängen! Informationen der GEW Hessen Zusammenstellung: GEW Kreisverband-Groß-Gerau Harald Freiling (Stand 1.11.2014) Tarifrunde 2015: Worum geht es? Verhandlungen

Mehr

InternationalesRahmenabkommen. zwischen

InternationalesRahmenabkommen. zwischen InternationalesRahmenabkommen zwischen derthyssenkruppag,demkonzernbetriebsratderthyssenkruppag, derigmetallundderindustriallglobalunion Präambel ThyssenKruppalsTechnologiekonzernmithoherWerkstoffkompetenzistinbesonderemMaße

Mehr

Arbeitsbedingungen in der krankenhäuslichen Pflege in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden

Arbeitsbedingungen in der krankenhäuslichen Pflege in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden Arbeitsbedingungen in der krankenhäuslichen Pflege in Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden Im Herbst 2011 bildete sich eine Arbeitsgruppe unabhängiger deutscher und niederländischer Gewerkschaften

Mehr

Für eine neue Kultur der Arbeit welche?

Für eine neue Kultur der Arbeit welche? Für eine neue Kultur der Arbeit welche? Fachgespräch im Gunda Werner Institut, Berlin Mittwoch, 16. Juni 2010 Rolf Fischer Bundesministerium für Arbeit und Soziales Lebenskonzepte und Arbeitsbedingungen

Mehr

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Kommunikation. Was? Wann? Wohin? Jugend. Baden-Württemberg

!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Kommunikation. Was? Wann? Wohin? Jugend. Baden-Württemberg Kommunikation Was? Wann? Wohin? Jugend Baden-Württemberg Kommunikation Was? Wann? Wohin? Einleitung Die Kommunikation während einer Tarifrunde ist eine der wichtigsten Gebiete. Durch effektive interne

Mehr

FACHDIALOG VERKEHR UND LOGISTIK

FACHDIALOG VERKEHR UND LOGISTIK FACHDIALOG VERKEHR UND LOGISTIK LogistikCluster NRW Peter Abelmann Bedeutung der Logistik Logistik ist eine wesentliche Funktion moderner, arbeitsteiliger Wirtschaft (Just in time, Just in Sequence) Logistik

Mehr

ratgeber Fight for Your Right Streikrecht für Azubis. STREIK!! STREIK!!

ratgeber Fight for Your Right Streikrecht für Azubis. STREIK!! STREIK!! ratgeber. Die Friedenspflicht in der Metall-Tarifrunde ist zu Ende jetzt geht es in die heiße Phase im Kampf um die unbefristete Übernahme der Auszubildenden. Klar, dass man da mitmachen will. Aber wie

Mehr

Soziale Mindeststandards in Call Centern entwickeln und durchsetzen

Soziale Mindeststandards in Call Centern entwickeln und durchsetzen Soziale Mindeststandards in Call Centern entwickeln und durchsetzen Forum: Qualifizierung/ Ausbildung 1 Qualifizierung / Ausbildung Leitbild Qualifikation und Motivation der Beschäftigten entscheiden wesentlich

Mehr

Geschäftsführung des Betriebsrates Seminar für Betriebsräte gemäß 37 Abs. 6 in Verbindung mit 40 BetrVG

Geschäftsführung des Betriebsrates Seminar für Betriebsräte gemäß 37 Abs. 6 in Verbindung mit 40 BetrVG Orientierung mobilfon: 0172-4353159 e-mail: nwkoprek@vircon www.vircon.de Geschäftsführung des Betriebsrates Seminar für Betriebsräte gemäß 37 Abs. 6 in Verbindung mit 40 BetrVG Die Geschäftsführung des

Mehr

Bildung, Nachwuchsförderung und Personalentwicklung aus Unternehmenssicht am Beispiel ThyssenKrupp Steel AG

Bildung, Nachwuchsförderung und Personalentwicklung aus Unternehmenssicht am Beispiel ThyssenKrupp Steel AG Bildung, Nachwuchsförderung und Personalentwicklung aus Unternehmenssicht am Beispiel ThyssenKrupp Steel AG Kommentar Wolf Jürgen Röder Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes der IG Metall (es gilt

Mehr

Bundesministerin von der Leyen besucht die Laurens Spethmann Holding

Bundesministerin von der Leyen besucht die Laurens Spethmann Holding Bundesministerin von der Leyen besucht die Laurens Spethmann Holding Ministerbesuch am Logistikstandort der Laurens Spethmann Holding (LSH) in Buchholz bei ihren Tochtergesellschaften OTG Zukunft durch

Mehr

Mein Lebenslauf. Ja, ich will. Kontakt

Mein Lebenslauf. Ja, ich will. Kontakt Mein Lebenslauf Ich wurde am 3. März 1956 in Hillerse geboren, bin seit 26 Jahren verheiratet und habe zwei erwachsene Töchter. Während meines Lehramtsstudiums trat ich 1977 in die SPD ein. Nach meinem

Mehr

MTA. Stark mit ver.di

MTA. Stark mit ver.di Medizinisch-technische LaboratoriumsassistentInnen Medizinisch-technische RadiologieassistentInnen Medizinisch-technische AssistentInnen für Funktionsdiagnostik Veterinärmedizinisch-technische AssistentInnen

Mehr

Für eine aktive Industriepolitik. Mehr betriebliche Mitbestimmung. Es gilt das gesprochene Wort!

Für eine aktive Industriepolitik. Mehr betriebliche Mitbestimmung. Es gilt das gesprochene Wort! 1 IG Metall Bezirksleitung Frankfurt Armin Schild Für eine aktive Industriepolitik Mehr betriebliche Mitbestimmung Vertrauensleutekonferenz Neue Wege entstehen beim Gehen 10./ 11.10.2010, Taunus Es gilt

Mehr

1. Einführung Fairtrade. 2. Planspiel KiK. 3. Faire Kleidung

1. Einführung Fairtrade. 2. Planspiel KiK. 3. Faire Kleidung 1. Einführung Fairtrade Die erste Einheit diente dazu, allgemein in das Thema einzuführen, die Teilnehmenden dafür zu öffnen und ein Verständnis für die Strukturen des Welthandels zu ermöglichen. 1. Plenum:

Mehr

die Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Bremen haben beschlossen, beim Bundesrat den in der Anlage mit Begründung beigefügten Antrag für eine

die Landesregierungen von Rheinland-Pfalz und Bremen haben beschlossen, beim Bundesrat den in der Anlage mit Begründung beigefügten Antrag für eine Bundesrat Drucksache 62/10 04.02.10 Antrag der Länder Rheinland-Pfalz, Bremen Der Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz Mainz, den 4. Februar 2010 An den Präsidenten des Bundesrates Herrn Bürgermeister

Mehr

Beitrag: Zunahme von Niedriglöhnen Experten warnen vor Folgen für das Sozialsystem

Beitrag: Zunahme von Niedriglöhnen Experten warnen vor Folgen für das Sozialsystem Manuskript Beitrag: Zunahme von Niedriglöhnen Experten warnen vor Folgen für das Sozialsystem Sendung vom 5. Oktober 2010 Von Anke Becker-Wenzel und Joe Sperling Anmoderation: Alle loben das deutsche Arbeitsplatzwunder.

Mehr

Arbeit: sicher und fair! Die Befragung.

Arbeit: sicher und fair! Die Befragung. Arbeit: sicher und fair! Die Befragung.» Ergebnisse mit dem Fokus auf Angestellte und daraus resultierende Herausforderungen» Foto: F1online / Imagebroker Rücklauf der Befragung Der Rücklauf bei Angestellten

Mehr

INFORMATIONEN FÜR ARBEITGEBER

INFORMATIONEN FÜR ARBEITGEBER StB Andreas G. Stabel Max-Planck-Str. 6 67657 Kaiserslautern Max-Planck-Str. 6 67657 Kaiserslautern Tel. 0631/3403656 Fax 0631/3403657 email: info@stb-stabel.de www.stb-stabel.de Sprechzeiten: Montag bis

Mehr

MEHR BEWIRKEN! BESCHÄFTIGTE ENTLASTEN FORDERUNGEN ZUR PERSONALPLANUNG

MEHR BEWIRKEN! BESCHÄFTIGTE ENTLASTEN FORDERUNGEN ZUR PERSONALPLANUNG MEHR BEWIRKEN! BESCHÄFTIGTE ENTLASTEN FORDERUNGEN ZUR PERSONALPLANUNG 23.08.2013 EVG VB Mitbestimmung 1 SELBSTVERSTÄNDNIS DER EVG Zuhören und spiegeln Einfach im Hier und Jetzt sein Eigene, klare Position

Mehr

Logistik in der kommunalen Standortpolitik

Logistik in der kommunalen Standortpolitik Lehrstuhl Regionalentwicklung und Raumordnung Logistik in der kommunalen Standortpolitik Leiterin des Lehrstuhls Regionalentwicklung und Raumordnung der TU Kaiserslautern Dekanin des Fachbereichs A/ RU

Mehr

Zwischen dem. Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e. V. Am Sandtorkai 2, 20457 Hamburg. und der

Zwischen dem. Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e. V. Am Sandtorkai 2, 20457 Hamburg. und der Beschäftigungssicherungstarifvertrag zum Rahmentarifvertrag für die Hafenarbeiter der deutschen Seehafenbetriebe gültig ab 01.04.1992 in der Fassung vom 18.05.2011 gültig ab 01.06.2011 Zwischen dem Zentralverband

Mehr

Teamentwicklung - Lust oder Frust?

Teamentwicklung - Lust oder Frust? schulwitz consulting personal- und organisationsentwicklung In der Meer 30 D - 40667 Meerbusch Tel. 0 21 32/ 75 74 91 Fax 0 21 32/ 75 74 90 Mobil 0172/ 28 29 226 schulwitz@t-online.de Teamentwicklung -

Mehr

FRAGEBOGEN 3 JAHRE AUSBILDUNG IM DIALOGMARKETING

FRAGEBOGEN 3 JAHRE AUSBILDUNG IM DIALOGMARKETING FRAGEBOGEN 3 JAHRE AUSBILDUNG IM DIALOGMARKETING bfkm fingerhut + seidel Drei Jahre Ausbildung im Bereich Dialogmarketing sind Anlass für die Frage, wie es um die Qualität der Ausbildung steht. bfkm fingerhut+seidel

Mehr

Integration in die IBM: ein Reisebericht

Integration in die IBM: ein Reisebericht Integration in die IBM: ein Reisebericht Wenn Sie so eine Reise unternehmen wollen, brauchen Sie ein Ziel, eine Vision und die haben wir lange vor Vertragsunterschrift mit dem Management Team der IBM entwickelt.

Mehr

zeitna Personaldienstleistungen

zeitna Personaldienstleistungen zeitna Personaldienstleistungen Unser sozialer Auftrag besteht darin, Menschen in Arbeit zu bringen. Die Neue Arbeit bietet Langzeitarbeitslosen und Menschen mit besonderen Problemen Perspektiven durch

Mehr

Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern überwinden. http://ec.europa.eu/equalpay

Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern überwinden. http://ec.europa.eu/equalpay Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern überwinden Zusammenfassung Was ist unter den Lohnunterschieden zwischen Frauen und Männern zu verstehen? Warum bestehen die Lohnunterschiede zwischen Frauen

Mehr

BETRIEBSRAT NEWSLETTER KW 44

BETRIEBSRAT NEWSLETTER KW 44 DER BETRIEBSRAT NEWSLETTER KW 44 Rom, Petersplatz First Stop Reifen Auto Service GmbH Betriebsratsbüro 49565 Bramsche, Engterstr. 30 Tel 05461 3085 Mobil 0175 9314 110 Betriebsrat Vorsitzender: Frank Brüggemann

Mehr

Erfolgsfaktor Mitarbeitende: Menschen fordern und fördern

Erfolgsfaktor Mitarbeitende: Menschen fordern und fördern Erfolgsfaktor Mitarbeitende: Menschen fordern und fördern Die Mitarbeitenden sind das wertvollste Kapital Ihres Unternehmens. Hand in Hand ist fast möglich - ohne Ihr Team geht überhaupt nichts. Damit

Mehr

Beschäftigte in branchenunabhänigen Call-Centern Besondere Dienstleistungen

Beschäftigte in branchenunabhänigen Call-Centern Besondere Dienstleistungen wir in ver.di Beschäftigte in branchenunabhänigen Call-Centern Besondere Dienstleistungen Wer wir sind? ver.di steht für Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft, sie hat über 2 Millionen Mitglieder, Arbeitnehmerinnen

Mehr

Verband der Lauftherapeuten e.v. (VDL) 28. September 2015. Liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit lieben lauftherapeutischen Grüßen

Verband der Lauftherapeuten e.v. (VDL) 28. September 2015. Liebe Kolleginnen und Kollegen! Mit lieben lauftherapeutischen Grüßen Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2015 am Samstag, den 14. und Sonntag, den 15. November 2015 Inhalt: Einladung und Tagesordnung JHV 2015 in Kassel Anlagen: Satzungsänderung Hotelliste diesmal

Mehr

KRITERIEN FÜR FAIRE LEIHARBEIT SCHULUNGSANGEBOT FÜR JOBCENTER

KRITERIEN FÜR FAIRE LEIHARBEIT SCHULUNGSANGEBOT FÜR JOBCENTER LOHNHALLENGESPRÄCH VERMITTLUNG IN GUTE ZEITARBEIT KRITERIEN FÜR FAIRE LEIHARBEIT SCHULUNGSANGEBOT FÜR JOBCENTER 12. FEBRUAR 2014 Silke Hoffmann & Katja Köhler Technologieberatungsstelle beim DGB NRW e.

Mehr

Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit einem Verbot verschwinden natürlich nicht die

Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit einem Verbot verschwinden natürlich nicht die Rede des Kollegen und Genossen Kenan Ilhan, Betriebsrat bei der von der Schließung bedrohten TSTG Schienentechnik, am 1. Mai im Landschaftspark Nord in Duisburg Teil II Ich möchte nun auf die Situation

Mehr

Begleitung in Ausbildung und Beschäftigung Ausbildungspatenschaften bei IN VIA. Bleib dran!

Begleitung in Ausbildung und Beschäftigung Ausbildungspatenschaften bei IN VIA. Bleib dran! Begleitung in Ausbildung und Beschäftigung Ausbildungspatenschaften bei IN VIA Bleib dran! IN VIA macht sich stark für Jugendliche Viele junge Menschen haben nach wie vor schlechte Chancen auf dem Ausbildungsmarkt.

Mehr

Technische Universität Braunschweig. Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät. Absolventenfeier 2012 23.11.2011

Technische Universität Braunschweig. Carl-Friedrich-Gauß-Fakultät. Absolventenfeier 2012 23.11.2011 Technische Universität Braunschweig Absolventenfeier 2012 23.11.2011 Festrede Karriere in Großunternehmen: Gibt es Erfolgsrezepte? Thorsten Sponholz Sprecher der Betriebsleitung Siemens am Standort Braunschweig

Mehr

ETF-Leitlinien für die grenzüberschreitende Vertretung von Kraftfahrern im internationalen Verkehr. Fragebogen für internationale Kraftfahrer

ETF-Leitlinien für die grenzüberschreitende Vertretung von Kraftfahrern im internationalen Verkehr. Fragebogen für internationale Kraftfahrer ETF-Leitlinien für die grenzüberschreitende Vertretung von Kraftfahrern im internationalen Verkehr Fragebogen für internationale Kraftfahrer Mit Unterstützung der Europäischen Kommission 1. Informationen

Mehr

Seminare 2014 für Betriebs- und Personalräte/innen

Seminare 2014 für Betriebs- und Personalräte/innen Seminare 2014 für Betriebs- und Personalräte/innen nach 37,6 BetrVG, 47,5 LPVG und 46,6 BPersVG Liebe Kolleginnen und Kollegen, Betriebs- und Personalräte sowie Mitglieder in Jugend - vertretungen können

Mehr

Gezielte Förderung für Frauen in Führungsfunktionen

Gezielte Förderung für Frauen in Führungsfunktionen Gezielte Förderung für Frauen in Führungsfunktionen Präsentation anlässlich der 1. ver.di Konferenz im Rahmen der Bundesinitiative zur Gleichstellung der Frauen in der Wirtschaft am 21.02.2011 in Berlin

Mehr

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit dem Begriff arm auseinandersetzen und die offiziellen Definitionen kennen und verstehen.

Die Schülerinnen und Schüler sollen sich mit dem Begriff arm auseinandersetzen und die offiziellen Definitionen kennen und verstehen. Arbeitsblatt Armut in der Gesellschaft Lösungsvorschläge 1. Recherchieren Sie, was die offizielle Definition von Armut ist. Klären Sie dabei auch die Begriffe absolute Armut, relative Armut und gefühlte

Mehr

Gummersbach. Flexibel erfolgreich Wie Mittelständler sich mit intelligenten Arbeitszeitmodellen attraktiv und wettbewerbsfähig aufstellen können.

Gummersbach. Flexibel erfolgreich Wie Mittelständler sich mit intelligenten Arbeitszeitmodellen attraktiv und wettbewerbsfähig aufstellen können. Flexibel erfolgreich Wie Mittelständler sich mit intelligenten Arbeitszeitmodellen attraktiv und wettbewerbsfähig aufstellen können. Interessenlagen und Wünsche im Widerspruch? Individuelle Balance zwischen

Mehr

Vermittlungsorientierte und Soziale Zeitarbeit: Vielfacher Nutzen für Unternehmen und am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen

Vermittlungsorientierte und Soziale Zeitarbeit: Vielfacher Nutzen für Unternehmen und am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen Vermittlungsorientierte und Soziale Zeitarbeit: Vielfacher Nutzen für Unternehmen und am Arbeitsmarkt benachteiligte Menschen Unser sozialer Auftrag besteht darin, Menschen in Arbeit zu bringen. Die Neue

Mehr

DIE IG METALL KENNENLERNEN. Die IG Metall auf einen Blick: wir.die-igmetall.de Das Über-Uns-Portal: Reinschauen lohnt sich!

DIE IG METALL KENNENLERNEN. Die IG Metall auf einen Blick: wir.die-igmetall.de Das Über-Uns-Portal: Reinschauen lohnt sich! FB Mitglieder und Erschließungsprojekte Frankfurt am Main SIND IG METALL IG Metall Vorstand Wenn möglich, bitte beim Betriebsrat oder bei der IG Metall vor Ort abgeben. DIE IG METALL KENNENLERNEN Die IG

Mehr

IG Metall Bildungstagung für Personal in der beruflichen Bildung, Fulda 30./31.05.2012

IG Metall Bildungstagung für Personal in der beruflichen Bildung, Fulda 30./31.05.2012 IG Metall Bildungstagung für Personal in der beruflichen Bildung, Fulda 30./31.05.2012 Forum 5 Der Bildungsausschuss des Betriebsrates: Mitbestimmung bei Personalentwicklung Eleonore Bader, Gesamtbetriebsrat

Mehr

Guntram Schneider Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen

Guntram Schneider Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen 5 Vorwort Mobbing belastet die davon Betroffenen und macht sie häufig krank. Der Verlust des Arbeitsplatzes ist in vielen Fällen zu verzeichnen. Allein schon wegen der bisweilen äußerst gravierenden Folgen

Mehr

Einladung. Das neue EntgeltTarifWerk im bayerischen Groß- und Außenhandel

Einladung. Das neue EntgeltTarifWerk im bayerischen Groß- und Außenhandel Einladung Das neue EntgeltTarifWerk im bayerischen Groß- und Außenhandel Nutzen Sie unsere Unterstützungsangebote! Informationsveranstaltungen (Seiten 2-4) Region München, 10. November 2015 Region Nürnberg,

Mehr

In eine andere Unternehmenskultur investieren.

In eine andere Unternehmenskultur investieren. In eine andere Unternehmenskultur investieren. Einladung in eine spannende Zukunft In dieser kleinen Broschüre finden Sie bzw. findest Du Informationen über ein etwas spezielles Unternehmen auf dem Platz

Mehr

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen.

Die Parteien äußerten sich zu wahlentscheidenden Themen - in kurzen, einfachen und leicht verständlichen Sätzen. Wahlprüfsteine 2013 Aktuelle Themen, die bewegen leicht lesbar! Der Bundesverband Alphabetisierung und Grundbildung bringt sich auch im Wahljahr 2013 ein und fragte bei den Parteien ihre politische Positionen

Mehr

QUALIFIZIERUNG WÄHREND DER KURZARBEIT

QUALIFIZIERUNG WÄHREND DER KURZARBEIT HAMBURGER HAFEN UND LOGISTIK AG QUALIFIZIERUNG WÄHREND DER KURZARBEIT Torsten Nehls, Hannover 18.01.2011 Hamburger Hafen und Logistik AG AGENDA 1. Unternehmensprofil Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA)

Mehr

"Wandel durch Digitalisierung die Bedeutung der Industrie 4.0"

Wandel durch Digitalisierung die Bedeutung der Industrie 4.0 1 Rede von Minister Dr. Nils Schmid MdL anlässlich der Fachkonferenz "Digitalisierung und Industrie 4.0 - Wie verändert sich unsere Arbeitswelt?" "Wandel durch Digitalisierung die Bedeutung der Industrie

Mehr

Die Wahl findet am 04. 02. 2011 auf der Landeshauptvorstandssitzung statt.

Die Wahl findet am 04. 02. 2011 auf der Landeshauptvorstandssitzung statt. Vorstellung der Kandidaten für das Amt eines stellvertretenden Vorsitzenden des Landesvorstandes in Baden-Württemberg Die Wahl findet am 04. 02. 2011 auf der Landeshauptvorstandssitzung statt. (Reihenfolge

Mehr

Ausbildung zum Konfliktmanager und Partizipationsberater im ländlichen Raum

Ausbildung zum Konfliktmanager und Partizipationsberater im ländlichen Raum Landjugend Berlin-Brandenburg e. V. Ausbildung zum Konfliktmanager und Partizipationsberater im ländlichen Raum Informationen zur Ausbildung Hallo ins Land, wir sind die Teilnehmenden der Ausbildung zum

Mehr

Terminvorschau 2. Halbjahr 2015

Terminvorschau 2. Halbjahr 2015 Terminvorschau 2. Halbjahr 2015 DAISY-Kunden wissen mehr! DAISY Akademie + Verlag GmbH Heidelberg - Leipzig Zentrale: Lilienthalstraße 19 69214 Eppelheim Fon 06221 40670 Fax 06221 402700 info@daisy.de

Mehr

UNSERE UNTERNEHMENSKULTUR

UNSERE UNTERNEHMENSKULTUR UNSERE UNTERNEHMENSKULTUR 7 UNterNeHMeNsKULtUr UND -strategie Wir handeln verantwortungsvoll gegenüber Mensch und Natur. Für die Blechwarenfabrik Limburg ist das Thema Nachhaltigkeit ein systematischer

Mehr

«Inhaltsverzeichnis» Auf den folgenden Seiten erwarten Sie spannende Informationen

«Inhaltsverzeichnis» Auf den folgenden Seiten erwarten Sie spannende Informationen «Inhaltsverzeichnis» Auf den folgenden Seiten erwarten Sie spannende Informationen Intro Lösungsorientiertes Personal Coaching Einsatzmöglichkeiten Wahlmöglichkeiten Voraussetzungen für ein Coaching Zeit

Mehr

Jubiläumsveranstaltung 10 Jahre Selbsthilfe-Kontaktstelle 14.11.2013 in Duisburg. Gabriele Schippers

Jubiläumsveranstaltung 10 Jahre Selbsthilfe-Kontaktstelle 14.11.2013 in Duisburg. Gabriele Schippers Jubiläumsveranstaltung 10 Jahre Selbsthilfe-Kontaktstelle 14.11.2013 in Duisburg Gabriele Schippers 1 Sehr geehrter Herr Fateh, sehr geehrte Frau Benner, sehr geehrte Mitarbeiterinnen der SHK Duisburg,

Mehr

SATZUNG 1. Verband der DAIHATSU-Vertragspartner Deutschland e. V.

SATZUNG 1. Verband der DAIHATSU-Vertragspartner Deutschland e. V. Verband der DAIHATSU-Vertragspartner Deutschland e. V. SATZUNG 1 Altrheinstraße 20 77866 Rheinau Tel: 07844 / 991394 Fax: 07844 / 991396 Email: info@daihatsu-partnerverband.de Internet: www.daihatsu-partnerverband.de

Mehr

Tarifvertrag zur Qualifizierung (TV Q)

Tarifvertrag zur Qualifizierung (TV Q) 1 Tarifvertrag zur Qualifizierung (TV Q) vom 28. April 2006 zwischen dem Verband der Bayerischen Metall- und Elektro-Industrie e.v. und der IG Metall Bezirksleitung Bayern wird folgender Tarifvertrag zur

Mehr

BR kompakt: Grundlagenbildung mit System

BR kompakt: Grundlagenbildung mit System aktualisiert! : Grundlagenbildung mit System Die Seminare 1-5 bieten wir vor Ort für dich an. Die Betriebsräteakademie Bayern der Kooperationspartner der IG Metall für regionale Seminare veranstaltet die

Mehr

Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales

Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Dr. Ralf Brauksiepe Mitglied des Deutschen Bundestages Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Arbeit und Soziales Deutscher Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin (030) 227

Mehr

BERUF LERNEN. ZUKUNFT SICHERN.

BERUF LERNEN. ZUKUNFT SICHERN. BERUF LERNEN. ZUKUNFT SICHERN. Kein Weg zu weit. Pünktlich am Ziel. Dieses Versprechen Tag für Tag umzusetzen, ist anspruchsvoll. Das Spannende an der Aufgabe ist besonders die Vielfalt der Anforderungen

Mehr

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung?

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Was ist eine Kindesanhörung? Für Jugendliche ab 12 Jahren Was ist eine Kindesanhörung? Impressum Herausgabe Ergebnis des Projekts «Kinder und Scheidung» im Rahmen des NFP 52, unter der Leitung von Prof. Dr. Andrea Büchler und Dr.

Mehr

kritische akademie inzell BR kompakt Der Ausbildungsgang für Betriebsräte

kritische akademie inzell BR kompakt Der Ausbildungsgang für Betriebsräte kritische akademie inzell Der Ausbildungsgang für Betriebsräte : Grundlagenbildung mit System Die Seminare 1-5 bieten wir vor für dich an. Die Betriebsräteakademie Bayern der Kooperationspartner der IG

Mehr