MSC-Siegel gibt Verbrauchern verlässliche Informationen zur Nachhaltigkeit von Fischereien

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1 MSC-Siegel gibt Verbrauchern verlässliche Informationen zur Nachhaltigkeit von Fischereien Nicolás L. Gutiérrez a,1, Sarah R. Valencia b, Trevor A. Branch c, David J. Agnew a, Julia K. Baum d, Patricia L. Bianchi a, Jorge Cornejo-Donoso e,f, Christopher Costello b, Omar Defeo g, Timothy E. Essington c, Ray Hilborn c, Daniel D. Hoggarth a, Ashley E. Larsen h, Chris Ninnes a, Keith Sainsbury i, Rebecca L. Selden h, Seeta Sistla h, Anthony D.M. Smith j, Amanda Stern-Pirlot a, Sarah J. Teck h, James T. Thorson c, Nicholas E. Williams k a Marine Stewardship Council, 1 Snow Hill, London EC1A 2DH, Großbritannien b Bren School of Environmental Science and Management, 2400 Bren Hall, University of California, Santa Barbara , USA c School of Aquatic and Fishery Sciences, Box , University of Washington, Seattle WA , USA d Department of Biology, University of Victoria, PO Box 3020 STN CSC, Victoria, BC, V8W 3N5, Kanada e Interdepartmental Graduate Program in Marine Science, Marine Science Institute, University of California, Santa Barbara, , USA f Universidad Austral de Chile, Centro Trapananda, Coyhaique, Chile g UNDECIMAR, Facultad de Ciencias, Igua 4225, PO Box 10773, Montevideo 11400, Uruguay h Department of Ecology, Evolution and Marine Biology, University of California, Santa Barbara , USA i University of Tasmania, Tasmanian Aquaculture & Fisheries Inst, Taroona, Tas 7053, Australien j Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization, Wealth from Oceans Flagship, Hobart, TAS 7001, Australien k Department of Anthropology, University of California, Santa Barbara, CA , USA 1 Autor für Korrespondenz: 1-3 Snow Hill, London EC1A 2DH, Großbritannien. ; Tel.: +44 (0) Zusammenfassung Bedenken über die Auswirkungen von Fischereien auf marine Lebewesen und Ökosysteme machen es verstärkt erforderlich, das Management der Meere zu verbessern. Zunehmend 1

2 beliebte, marktbasierte Instrumente, um das Wahrnehmen von Umweltverantwortung zu messen, sind Zertifizierungs- und ökologische Kennzeichnungsprogramme, die nachhaltige Fischereien mit niedrigen Umweltauswirkungen auszeichnen. Der Marine Stewardship Council (MSC) verwaltet das bekannteste dieser Programme. Trotz weitreichender Diskussionen über die Strenge des MSC-Standards ist die Entwicklung von Beständen, die von MSC-zertifizierten Fischereien genutzt werden, noch nie umfassend analysiert worden. Wir haben daher Zustand und Vorkommen von 45 Beständen mit MSC-zertifizierten Fischereien verglichen mit 179 Beständen ohne zertifizierte Fischereien. Das Ergebnis zeigte, dass 74 % der Bestände mit zertifizierten Fischereien eine größere Biomasse hatten, als für den höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrag nötig ist, verglichen mit nur 44 % der Bestände ohne zertifizierte Fischereien. Im Durchschnitt nahm die Biomasse der Bestände mit zertifizierten Fischereien in den letzten zehn Jahren um 46 % zu, während jene von Beständen ohne zertifizierte Fischereien nur um 9 % stieg. Als Teil des MSC-Prozesses durchlaufen die Fischereien im Normalfall zunächst eine vertrauliche Vorbewertung. Der Vergleich von zertifizierten Fischereien mit jenen Fischereien, die es nach der vertraulichen Vorbewertung ablehnten, die Zertifizierung anzugehen, zeigte, dass die Bestände der zertifizierten Fischereien im Durchschnitt einem viel geringeren Fischereidruck ausgesetzt waren (67 % der Rate, die den höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrag erbringen kann, im Gegensatz zu 92 % bei jenen Fischereien, die nicht in den Zertifizierungsprozess eintraten), was bedeutet, dass nachhaltiger gefischt werden kann und in vielen Fällen ein Wiederaufbau der Biomasse möglich ist. Für Konsumenten bedeutet dies, dass die Wahrscheinlichkeit, dass MSC-zertifizierter Fisch auf schädliche Art und Weise befischt wird, drei- bis fünfmal kleiner ist als bei nicht zertifiziertem Fisch. Eine MSC-Zertifizierung identifiziert folglich gesunde Fischbestände und liefert Konsumenten verlässliche Informationen über den Bestandszustand. Einleitung Der weltweite Pro-Kopf-Verbrauch an Fisch und Meeresfrüchten ist so hoch wie noch nie zuvor und wird vermutlich noch weiter steigen (1). Die mengenmäßigen Erträge der Fischerei haben ihren Höchststand überschritten. Obwohl Managementmaßnahmen dazu geführt haben, dass einige Fischbestände wieder aufgebaut wurden, ist ein Drittel der weltweiten gut erforschten Fischereien überfischt (1-3). Um die langfristige Versorgung mit wild gefangenem Fisch sicherzustellen oder weiter zu steigern, müssen Managementbehörden und Regierungen Fischereien mit niedrigen Bestandszahlen wieder aufbauen und gesunde Bestände auf oder über nachhaltigen Niveaus halten. Fischerei- und Naturschutzziele können durch Managementmaßnahmen erreicht werden, wie etwa Fangkontrollen, Fanggerätebestimmungen, geschlossene Gebiete und gemeinschaftsbasiertes 2

3 Management, je nach lokalem Umfeld und Gegebenheiten (2, 4). Marktbasierte Ansätze wie die ökologische Kennzeichnung von Fisch stellen eine der Möglichkeiten dar, Fischereipraktiken zu beeinflussen. Diese Ansätze zielen darauf ab, die Kaufpräferenzen von Konsumenten zu nutzen, um die Nachfrage und oft den Preis für Fisch aus vorbildlich geführten Fischereien anzuheben und die Nachfrage nach anderen Fischen zu reduzieren (5, 6). Um dieses Ziel voranzutreiben wurden vermehrt nationale und internationale Programme entwickelt, sodass Konsumenten beim Kauf von Fisch und Meeresfrüchten sachkundige Entscheidungen treffen können (5). Zu diesen Programmen zählen zum Beispiel Aufklärungskampagnen wie die Verbraucherführer von Monterey Bay Aquarium, World Wide Fund For Nature und Greenpeace, die Rote Liste bedrohter Arten der IUCN und Zertifizierungs- und ökologische Kennzeichnungsprogramme wie die des Marine Stewardship Council (MSC) oder Friend of the Sea (7). Im Gegensatz zu einigen Aufklärungskampagnen betrachten Zertifizierungsprogramme wie jenes des MSC nicht eine Art, sondern eine einzelne Fischerei oder einen Fischbestand. Dieses Vorgehen berücksichtigt, dass Fischereipraktiken von Flotte zu Flotte variieren können und erlaubt es, diejenigen zu identifizieren, die umweltverträglich agieren (7). In der Theorie kommunizieren Umweltsiegel Informationen über diese verbesserten Fischereipraktiken an die Verbraucher, die dann auf Grundlage dieser Informationen die Entscheidung darüber treffen, welche Fisch- und Meeresfrüchteprodukte sie kaufen. Verbraucherpräferenzen können zu höheren Preisen (8) und zu indirekten ökonomischen Anreizen (9, 10) für die Fischer führen sowie Zugang zu exklusiven Märkten für zertifizierte Fischprodukte schaffen (7). Darüber hinaus akzeptieren führende Einzelhandels- und Restaurantketten, dass Verbraucher von ihnen zunehmend einen verantwortungsvollen Bezug von Fisch und Meeresfrüchten erwarten und verlangen deshalb in manchen Fällen eine unabhängige Zertifizierung als Nachweis für die Nachhaltigkeit der Rohware. Diese Entwicklungen liefern Anreize für Verbesserungen in nicht zertifizierten Fischereien und für eine kontinuierliche Verantwortungsübernahme in bereits zertifizierten Fischereien. Der Naturschutzwert von Umweltsiegeln hängt jedoch von ihrer Fähigkeit ab, Verbrauchern korrekte Informationen über die Nachhaltigkeit von Fischereien zu geben. Der MSC verwaltet das bekannteste internationale Programm für die Zertifizierung und ökologische Kennzeichnung von Fischereien. Es entstand aus einer Partnerschaft zwischen der Naturschutzorganisation World Wide Fund For Nature und dem Lebensmittelkonzern Unilever im Jahr Seit 1999 wird der MSC als gemeinnützige unabhängige Einrichtung betrieben. Derzeit sind 132 Fischereien weltweit MSC-zertifiziert und 141 weitere befinden sich in verschiedenen Phasen des Bewertungsprozesses. Zehn Prozent des weltweiten 3

4 jährlichen Fischfangs sind Teil des MSC-Programms und über Artikel tragen das blaue Zeichen des MSC. Damit ist das MSC-Siegel das international am weitesten verbreitete Zeichen für nachhaltig gefangenen Fisch und Meeresfrüchte (7,8). Das schnelle Wachstum des MSC hat die Diskussion darüber geschürt, was eine nachhaltige Fischerei ausmacht und die Zertifizierung bestimmter Fischereien wurde kritisch hinterfragt. Neuerlich vorgebrachte Kritik stellt die Strenge der MSC-Zertifizierungsstandards in Frage, vor allem in Hinsicht auf die Umweltauswirkungen von Fischereien, die Lebensräume schädigen oder hohe Beifangmengen produzieren (12-16). Obwohl Datenmangel zur Bewertung der Nachhaltigkeit kleinteiliger Fischereien herrscht, wurde die Forderung geäußert, die Zertifizierung auf kleinteilige Fischereien zu konzentrieren (12, 16-18), da diese geringere Umweltauswirkungen als industriell betriebene Fischereien hätten (16). Die heftigste Kritik am MSC-Programm stellt jedoch die Behauptung auf, dass die Zertifizierungsstandards nicht in der Lage seien, gesunde Bestände korrekt zu identifizieren. Kritiker führen dazu verschiedene Beispiele an, unter anderem pazifischen Seehecht (Merluccius productus) und Alaska Seelachs aus der östlichen Beringsee (EBS) (Theragra chalcogramma) (12, 16). Fischereien werden nach MSC-Standard nur als nachhaltig zertifiziert, wenn sie einen hohen Punktwert in jedem der drei folgenden Prinzipien erreichen (19): (1) Die Fischerei wird in einer Art und Weise durchgeführt, die Überfischung verhindert (Überfischung = Erschöpfung der befischten Population über die biologischen Grenzen hinaus). Dies wird über Zielreferenzwerte erreicht, die den Bestand bei oder über einer Biomassegröße halten, welche den höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrag (= Maximum Sustainable Yield, MSY) liefern kann. Übernutzte Bestände müssen nachweislich auf dem Weg der Erholung sein. (2) Die fischereilichen Tätigkeiten müssen die Struktur, Vielfalt, Funktion und Produktivität des verbundenen Ökosystems erhalten. (3) Das Managementsystem muss nationale und internationale Vorschriften einhalten und die Punkte (1) und (2) sicherstellen. Fischereien, die sich um eine MSC-Zertifizierung bewerben, durchlaufen zunächst eine vertrauliche Vorbewertung, um ihr Potenzial zur Erfüllung des Zertifizierungsstandards zu ermitteln. Auf Grundlage dieser Bewertung entscheiden die Fischereien, ob sie die komplette öffentliche Bewertung durch einen unabhängigen Zertifizierer durchführen lassen möchten. Erfüllen Fischereien die oben beschriebenen Prinzipien, werden sie für fünf Jahre zertifiziert und müssen sich jährlichen Überprüfungen unterziehen. Fischereien, welche den Standard erfüllen, aber in einigen Bereichen Schwächen aufweisen, können zertifiziert werden, sofern sie sich zu Verbesserungen verpflichten und Fortschritt bei der Erfüllung der vereinbarten Auflagen nachweisen können. Fischereien müssen also kontinuierlich zeigen, dass sie die Standards einhalten und Verbesserungen in einer Reihe von Nachhaltigkeitsaspekten vornehmen, um ihr Zertifikat zu behalten. 4

5 Der Begriff Nachhaltigkeit ist schwer zu definieren, da er ökologische, soziale und ökonomische Komponenten enthält. Im Wesentlichen bedeutet er jedoch, dass eine nachwachsende Ressource nur dann als nachhaltig genutzt bezeichnet werden kann, wenn sie nicht schneller entnommen wird, als sie wieder nachwachsen kann. Falls zertifizierte Fischereien nicht besser darin sind, geringe Biomassegrößen zu erkennen und auf sie zu reagieren als nicht zertifizierte Fischereien, so ist es unwahrscheinlich, dass Umweltsiegel weitreichende Verbesserungen im Fischereimanagement vorantreiben können (14). Der Rückgang einiger Bestände von MSC-zertifizierten Fischereien hat deshalb Zweifel an der Gültigkeit der durch das MSC-Siegel kommunizierten Informationen aufkommen lassen. In der vorliegenden Studie bewerten wir die Entwicklung von Fischbeständen in Bezug auf Prinzip 1 (Zustand der Zielpopulation) also die Zustände und die Entnahmeraten von Fischbeständen MSC-zertifizierter Fischereien da neuerliche Kritik in Frage stellt, ob MSCzertifizierte Fischereien tatsächlich gesunde Bestände nutzen. Zwar werden alle drei Prinzipien im MSC-Bewertungsprozess gleich stark gewichtet, doch die unter Prinzip 2 und 3 bewerteten Auswirkungen von Fischereien sind nur schwerlich direkt messbar. Daher ist die Bewertung der Leistung von Fischbeständen zertifizierter Fischereien im Vergleich zu nicht zertifizierten Fischereien ein wichtiger erster Schritt zur Überprüfung der Effektivität der MSC-Zertifizierungsstandards. Methoden Daten Wir erstellten Zeitreihen zu Fangdaten und Modellschätzungen zu Biomasse und fischereilichen Sterblichkeitsraten für alle Bestände, für welche diese Informationen verfügbar waren (45 Bestände mit zertifizierten Fischereien, Tabelle S1, und 179 Bestände ohne zertifizierte Fischereien, Tabelle S2). Zertifizierte Fischereien, deren Bestände nach einem anderen Ansatz als dem Einzelarten-MSY gemanagt werden (z.b. Lachs und Wirbellose) oder solche ohne Biomasse-Zeitreihen, die aus diesem Grund mithilfe eines qualitativen risikobasierten Ansatzes nach MSC-Standard bewertet werden (19) (z.b. kleine und datenarme Fischereien), wurden aus der Studie ausgeklammert. Da manche Bestände jedoch von mehreren zertifizierten Fischereien genutzt werden, umfassten die von uns analysierten Bestände 62 % aller MSC-zertifizierten Fischereien (n = 82) und 85 % der zertifizierten Anlandungen (4,5 Millionen Tonnen). 5

6 Der Großteil der Daten wurde der RAM Legacy Stock Assessment-Datenbank entnommen (20), welche die weltweit größte derzeit verfügbare Datenbank zu Bestandsbewertungen ist. Wir aktualisierten Bestandszustände immer dann, wenn neuere Bestandsbewertungen vorlagen (Tabelle S1 und S2). Den veröffentlichten Bestandsbewertungen entnahmen wir für jeden Bestand die Biomasse (B MSY ) und die Entnahmerate (u MSY ) oder die fischereiliche Sterblichkeit (F MSY ), die zum Maximum Sustainable Yield führt (= MSY, also höchstmöglicher nachhaltiger Dauerertrag). Wo keine Schätzungen für einen oder beide Referenzpunkte vorlagen, legten wir Schaefer-Überschussproduktionsmodelle (2, 20) an die Zeitreihen der Biomasseschätzungen an und ließen sie unter Annahme der größten Wahrscheinlichkeit durch die Software AD Model Builder laufen (21). Tabelle S1 zeigt die Methode, die für jeden einzelnen Bestand mit zertifizierten Fischereien genutzt wurde, und Tabelle S2 die Methode für jeden einzelnen Bestand ohne zertifizierte Fischereien. Weiterhin trugen wir aus den Bestandsbewertungen auch Zeitreihen zu Biomasseschätzungen zusammen, um die Langzeitentwicklung der Biomasse im Vergleich zu B MSY bei Beständen mit und ohne zertifizierte Fischereien miteinander vergleichen zu können. Die vertrauliche Vorbewertung nach MSC-Standard filtert viele Bewerber aus, die wahrscheinlich kein Zertifikat erhalten würden. Seit 1997 haben 447 Fischereien eine vertrauliche Vorbewertung durchführen lassen. Von diesen Fischereien erhielten 55 % keine Empfehlung für eine vollständige öffentliche Bewertung, entweder aufgrund schwerwiegender Managementschwächen (35 % der 447 Fischereien) oder da sie eine niedrige Biomasse, hohe Entnahmeraten oder unzureichende Informationen aufwiesen, um den Bestandszustand abschätzen zu können (20 % der 447 Fischereien) (22). Von den Beständen der Fischereien, die keine Empfehlung für eine vollständige öffentliche Bewertung erhielten, berücksichtigten wir jene 25 Bestände in unsere Analyse, für die Informationen erhältlich waren (Text S1). Unsere Analyse verglich also Bestände mit zertifizierten Fischereien mit Beständen ohne zertifizierte Fischereien und mit jenen 25 Beständen (in den 179 Beständen ohne zertifizierte Fischereien inbegriffen), deren vertrauliche Vorbewertung zeigte, dass sie Prinzip 1 des MSC-Standards wohl nicht erfüllen würden. Da die Vorbewertung vertraulich ist, können wir Details zur Identität dieser Bestände nicht bekannt geben. Definitionen und Analyse Laut internationaler Abkommen und vieler nationaler Gesetzgebungen sollen Fischbestände auf einer Größe gehalten oder auf eine Größe aufgebaut werden, die den MSY ermöglicht (23, 24). Diese als B MSY bezeichnete Biomasse liegt normalerweise bei % der durchschnittlichen Biomasse, die eine unbefischte Population hätte (25). Die dazugehörige 6

7 jährliche Entnahmerate (= u, also Fang geteilt durch Gesamtbiomasse), die den Bestand bei B MSY stabilisiert, ist u MSY. Wir folgen internationalen Konventionen, indem wir MSY-basierte Referenzpunkte anwenden, die nach wie vor die am weitesten verbreitete Methode sind, um zu bewerten ob ein Bestand überfischt ist oder nicht. Beispielsweise fordert die UN Convention on the Law of the Sea (23), dass Länder ihre Bestände wieder auf MSY-Niveau aufbauen und das United Nations Fish Stock Agreement (24) spezifiziert F MSY als Referenzpunkt. Wie erkennen an, dass die Angemessenheit von MSY-Referenzpunkten als Ziele für Nachhaltigkeit in der Debatte stehen und dass landesspezifische Methoden möglicherweise zu anderen Schätzungen für B MSY und F MSY kommen, doch dieses Thema würde den Rahmen dieser Studie sprengen. Der von einer MSC-zertifizierten Fischerei genutzte Bestand sollte entweder eine Biomasse zeigen, die um B MSY schwankt, oder, falls die Biomasse ständig unter B MSY liegt, einem effektiven Wiederaufbauplan unterliegen (also sollte u < u MSY sein), der in naher Zukunft zu einer Erholung des Bestandes führt (19). Darüber hinaus gibt es eine Mindestbiomassegröße, auch als Grenzreferenzpunkt bezeichnet, unterhalb derer Bestände als überfischt bezeichnet werden. Liegt der Bestand einer Fischerei unter dem Grenzreferenzpunkt, kann keine Zertifizierung erfolgen, ungeachtet jedweder Erholungspläne. Grenzreferenzpunkte sollten so gesetzt werden, dass Bestände oberhalb dieser Punkte nur ein sehr geringes Risiko der eingeschränkten Rekrutierung (also der Anzahl der Nachkommen eines Fischbestandes in einem bestimmten Alter) zeigen. MSY- Referenzwerte stellen derzeit die aussagekräftigsten Bezugspunkte dar, anhand derer der Status von Fischbeständen auf globaler Ebene bewertet werden kann (2, 20). Wir untersuchten den Biomassezustand und die Entnahmerate im Verhältnis zu MSY-Zielen von Beständen mit zertifizierten Fischereien, ohne zertifizierte Fischereien und mit jenen Fischereien ohne Empfehlung, indem wir B/B MSY versus u/u MSY oder F/F MSY plotteten und eine Kerndichteglättungsfunktion anwendeten, um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens in jedem Quadranten zu beschreiben. Um zu entscheiden, ob B/B MSY und u/u MSY sich zwischen den Gruppen signifikant unterschieden, wendeten wir das Verfahren der Resampling- Schlussfolgerung (mit maliger Wiederholung) an, welches uns erlaubte, zu bewerten, wie oft ein Unterschied einer beobachteten Größenordnung oder größer als jene durch Zufall auftreten würde. Wir schätzten auch jenen Anteil der Bestände in jeder Gruppe, die ihre Biomasse- und Entnahmeziele erreichten oder übertrafen und jene, deren Biomasse unter 0.5 B MSY lag (als Proxy der rechtlichen Definition von überfischt in den USA, oder jener Punkt, unterhalb dessen die Rekrutierung mancher Bestände beeinträchtigt sein kann (26) und über einem konservativeren Ziel von 1.3 B MSY (27). Die Langzeitleistung der Bestände 7

8 mit zertifizierten und ohne zertifizierte Fischereien im Verhältnis zu B MSY wurde anhand einer Datenreihe von 1970 bis heute ermittelt (verfügbar für 165 Bestände ohne zertifizierte und 31 Bestände mit zertifizierten Fischereien). Wir legten ein autoregressives Modell an B/B MSY an, um auf Unterschiede des bedingten Durchschnitts bei Beständen mit und ohne zertifizierte Fischereien im Laufe der Zeit zu testen. Die Modellstruktur wurde anhand von Akaikes Informationskriterium (AIC) ausgewählt und die Modellparameter wurden mit der Methode der kleinsten Quadrate geschätzt. Ergebnisse und Diskussion Status der Bestände mit zertifizierten und ohne zertifizierte Fischereien Unsere Analyse zeigte, dass das Verhältnis der derzeitigen Biomasse gegenüber der Biomasse bei MSY (B current /B MSY ) signifikant unterschiedlich ist bei Beständen mit zertifizierten und ohne zertifizierte Fischereien (1.25 vs. 0.87; P < 0.005) sowie bei Beständen mit zertifizierten und jenen mit Fischereien ohne Empfehlung (1.25 vs. 0.48; P < 0.005, Tabelle S3 und Tabelle S4). Wir stellten fest, dass 74 % der Bestände mit zertifizierten Fischereien derzeit eine Biomasse haben, die oberhalb ihres nachhaltigen Zielbiomassewertes liegt (also B current > B MSY ; Fig. 1A) (Text S1), verglichen mit 44 % der Bestände ohne zertifizierte Fischereien und 16 % der Bestände mit Fischereien ohne Empfehlung (Fig. 1B; Tabelle S3). Da die Zertifizierung davon ausgeht, dass die Entnahmeraten auf MSY-Niveau liegen, was zu Biomassegrößen führt, die um B MSY schwanken, wäre anzunehmen, dass 50 % der Bestände mit zertifizierten Fischereien oberhalb von B MSY und die anderen 50 % unterhalb von B MSY liegen. Unser Ergebnis, dass drei Viertel der Bestände mit MSC-zertifizierten Fischereien oberhalb von B MSY liegen, deutet darauf hin, dass die Manager dieser Fischereien sicherstellen wollen, dass ihre Biomasse nicht nahe bei B MSY sondern darüber liegt. Zusätzlich zeigten 82 % der Bestände mit zertifizierten Fischereien eine Entnahmerate, die den Bestand um B MSY herum halten oder ihm den Wiederaufbau auf B MSY erlauben wird (also u current < u MSY ), gegenüber 65 % der Bestände ohne zertifizierte Fischereien und 52 % der Bestände ohne Empfehlung. Bestände mit Fischereien ohne Empfehlung Eine Analyse der Bestände mit Fischereien ohne Empfehlung zeigte, dass 52 % von ihnen unter 0.5 B MSY liegen und dass 48 % eine Entnahmerate haben, die größer als u MSY ist (Fig. 1C). Diese Werte sind signifikant schlechter als jene für Bestände zertifizierter Fischereien (P < 0,005, Tabelle S3) und untermauern die Nachweise dafür, dass der Vorbewertungsprozess Fischereien aussiebt, die international anerkannte Standards zur Gesundheit von Beständen nicht erfüllen. Es mag verwirren, dass solche Fischereien sich um eine Zertifizierung bemühen, könnte jedoch darauf hindeuten, dass unterschiedliche Auffassungen über die 8

9 Bedeutung des Begriffes nachhaltig existieren und auch unterschiedliche Gründe dafür, eine Zertifizierung anzustreben. Die Bestände der Fischereien ohne Empfehlung zeigen auch eine schlechtere Bestandssituation als die Bestände ohne zertifizierte Fischereien. Die Unterschiede mögen darin begründet sein, dass Fischereien mit gesunden Beständen aus Mangel an Marktnachfrage (10) keine Zertifizierung beantragen oder dass nicht zertifizierte Fischereien aufgrund von Mängeln im Managementsystem oder beim Beifang (22) keine Zertifizierung beantragen. Weiterhin nutzen Fischereien mit schlechtem Bestandszustand eventuell die Vorbewertung als Bekräftigung für das Durchführen einer formalen Bestandsbewertung oder als Messlatte für das Anpassen von Managementplänen für eine MSC-Zertifizierung (22). Vergleich des Anteils schwacher Leistung Die besorgniserregendsten Fischereien sind jene, deren Bestände eine Biomasse unter B MSY zeigen bei gleichzeitig hoher Entnahmerate, welche die Bestände daran hindert, sich wieder auf nachhaltige Größen aufzubauen (u > u MSY, siehe Bereich links oben in Abb. 1A). Vier Bestände zertifizierter Fischereien (9 % der analysierten Bestände) fielen in diese Kategorie, namentlich Seelachs und Seezunge (Pollachius virens und Solea solea) aus der Nordsee, Sardine (Sardina pilchardus) aus dem Golf von Biskaya bzw. den iberisch-atlantischen Gewässern und Tiefwasser-Kap-Seehecht (Merluccius paradoxus) (Tabelle S1). Demgegenüber fielen 51 Bestände (28 %) der nicht zertifizierten Fischereien (Tabelle S3) und 11 Bestände (44 %) der nicht empfohlenen Fischereien in diese Kategorie. In anderen Worten ist bei zertifizierten Fischereien das Risiko der schädlichen Überfischung drei- bis fünfmal kleiner als bei nicht zertifizierten Fischereien. Zum Zeitpunkt der ursprünglichen MSC-Zertifizierung erfüllten alle drei europäischen Bestände die Zertifizierungsanforderungen, da sie oberhalb der Grenzreferenzpunkte des Internationalen Rates für Meeresforschung (ICES) lagen. Bei der Sardine hat das jährliche Kontrollaudit jedoch einen schwachen Bestandszustand identifiziert (niedriger als der Grenzreferenzpunkt, wo also die Rekrutierung der Population beeinträchtigt sein könnte), was im Januar 2012 zur Suspendierung des MSC-Zertifikates geführt hat. Diese bleibt so lange bestehen, bis der Bestand sich erholt. Die anderen drei Bestände (Seelachs und Seezunge aus der Nordsee sowie Tiefwasser-Kap-Seehecht) befinden sich derzeit oberhalb ihrer Grenzreferenzpunkte, wie sie von den relevanten Beratungsgremien definiert werden (14, 28). Der MSC-Standard fordert, dass sich Bestände oberhalb eines Grenzreferenzpunktes befinden. Dieser liegt höher als jener Punkt, an dem die Rekrutierung eingeschränkt ist. Sollte dieser Punkt empirisch nicht festgelegt sein, so legt der MSC-Standard fest, dass ein 9

10 Biomassewert von 0.5B MSY als akzeptabler Proxy (also Stellvertreter) dienen kann. Auch die USA verwenden 0.5B MSY als Grenze für eine minimale Bestandsgröße (also Minimum Stock Size Threshold oder MSST), unterhalb derer Bestände als überfischt klassifiziert werden (26). In unserer Analyse zeigten 46 Bestände (27 %) der nicht zertifizierten Fischereien Biomassewerte unterhalb 0.5B MSY, verglichen mit 4 Beständen (9 %) der zertifizierten Fischereien: Seelachs in der Nordsee und iberisch-atlantische Sardine wie oben beschrieben, Dorsch aus der östlichen Ostsee (Gadus morhua) und Schellfisch (Melanogrammus aeglefinus) aus der Nordsee. Mit Ausnahme der Sardine, deren Zertifikat ausgesetzt wurde, liegen alle drei anderen Bestände über dem Grenzreferenzpunkt wie er von ICES definiert wird und zeigen keine Anzeichen von Rekrutierungs-Überfischung (29). Dorsch aus der östlichen Ostsee unterliegt zudem einem strengen Wiederaufbauplan, durch den innerhalb der letzten fünf Jahre der Fischereidruck um 80 % reduziert und die Laicherbiomasse verdreifacht werden konnte (30). Der Fischereidruck auf Schellfisch aus der Nordsee ist darüber hinaus in den letzten fünf Jahren um 55 % gesunken (31). B MSY als Zielwert wird oft vorbehaltlich als jene Biomasse definiert, die unter den herrschenden Umweltbedingungen den höchstmöglichen nachhaltigen Dauerertrag erzielt (32). Daher werden auch bei Fischereien unter MSY-Bewirtschaftungsregel (mit B MSY als Zielwert für die Biomasse) natürliche Veränderungen in der Produktivität zu Bestandsschwankungen führen, sodass die Biomasse die Hälfte der Zeit unter B MSY und die Hälfte der Zeit über B MSY liegt (33). Ebenso kann die Entnahmerate in einigen Jahren über u MSY liegen. Diese natürlichen Populationsveränderungen (normalerweise durch Fortpflanzungsschwankungen bei Meeresfischen verursacht) schließen aus, dass Bestände auf konstanten Niveaus gehalten werden können. Ein erfolgreiches Management muss daher regelmäßig die Bestände beobachten und die Fangmengen anpassen und durchsetzen können (33, 34). Aus diesen Gründen können Fischereien auch dann zertifiziert werden und ihre Zertifizierung behalten, wenn die Biomasse ihrer Bestände unter B MSY fällt. Voraussetzung ist jedoch, dass es angemessene Reaktionsmechanismen und vorsorgliche Grenzwerte gibt. Fischereien müssen ein Managementsystem haben, das Abnahmen der Biomasse wahrnehmen und hierauf mit einer Senkung der Entnahmeraten reagieren kann. Die Entnahmeraten müssen in solchen Fällen auf Niveaus gebracht werden, die eine Erholung der Bestände ermöglichen (über Bewirtschaftungsregeln). Solche Reaktionsmechanismen machen MSC-zertifizierte Fischereien zu vorbildlich gemanagten Fischereien, deren Bestände um ihre Zielreferenzpunkte schwanken. Fischereien müssen diese und andere Kriterien in Bezug auf Ökosystemauswirkungen und Einhaltung von lokalen und internationalen Vorschriften erfüllen, um zertifiziert zu werden und zu bleiben (19). 10

11 Abwägung der Ergebnisse nach Bestandsgröße Durch die Betrachtung einzelner Fischbestände als unsere Analyseeinheiten wurden alle Bestände gleich gewichtet. Dies berücksichtigt jedoch nicht, dass sich ihre Gesamtbiomassen um mehrere Größenordnungen unterscheiden können. Jüngste jährliche Anlandungen aus Beständen zertifizierter Fischereien reichen von 7 Tonnen durch die küstennahe Fischerei auf nordöstlichen Wolfsbarsch (Dicentrarchus labrax) bis zu 1,7 Millionen Tonnen für die Fischerei auf pazifischen Echten Bonito, auch bekannt als Skipjack (Katsuwonus pelamis) (Tabelle S1). Obwohl 179 Bestände nicht zertifizierter Fischereien in der vorliegenden Analyse betrachtet wurden, sind ihre Anlandungen insgesamt geringer als die gesamten Anlandungen aus den 45 analysierten Beständen zertifizierter Fischereien (6,8 vs. 8,0 Millionen Tonnen, Tabellen S1 und S2). Beim Vergleich der Biomassen und der Entnahmeraten der jeweils zehn größten Bestände zertifizierter und nicht zertifizierter Fischereien zeigte sich, dass acht Bestände der zertifizierten Fischereien, einschließlich der sechs größten, die zusammen fast 6 Millionen Tonnen Fisch anlanden, über oder bei B MSY liegen und Entnahmeraten haben, welche die Bestände um ihre Referenzwerte schwanken lassen (u current u MSY, Tabelle 1). Auffallend ist, dass Alaska Seelachs der östlichen Beringsee ein häufig kritisierter Bestand, da seine Biomasse seit der Zertifizierung gesunken ist (11,15,17) momentan eine Biomasse hat, die 25 % größer ist als die Zielbiomasse (B MSY ) und eine Entnahmerate aufweist, die weniger als halb so groß ist wie u MSY (Tabelle S2). Im Gegensatz hierzu liegen die Biomassen der zehn größten Bestände nicht zertifizierter Fischereien größtenteils deutlich unter B MSY und die Entnahmerate ist deutlich größer als u MSY (Tabelle 1). Einschätzung der Leistung in Bezug auf Schutzziele Der nachhaltige Ertrag im Kontext eines Ökosystems hängt sowohl von der trophischen Stufe der Art (35) als auch von der Struktur des Ökosystems (36) ab. Daher ist die Zielbiomasse für einen ökologisch nachhaltigen Ertrag für jeden Bestand unbekannt und kann, in Abhängigkeit von der befischten Art, über oder unter B MSY liegen. Um dies zu berücksichtigen, haben wir auch die vorsorglichere Zielbiomasse von 1.3 B MSY (37) betrachtet. Es zeigte sich, dass 49 % der Bestände zertifizierter Fischereien über 1.3 B MSY liegen, verglichen mit 29 % der Bestände ohne zertifizierte Fischereien und 4 % der Bestände nicht empfohlener Fischereien (Tabelle S3). Solch konservative Zielreferenzpunkte für die Größe der Biomasse sollten jedoch fallweise evaluiert werden und biologische, ökonomische und soziale Aspekte von Fischereien in Betracht ziehen (38). Langfristige Bestandsleistung 11

12 In Anbetracht des geringen Alters des MSC-Programms, in dem 40 % der Bestände und 65 % der Fischereien erst innerhalb der letzten zwei Jahre zertifiziert wurden (Abb. S1), konnten Biomassetrends nach erfolgter Zertifizierung nur für zehn Bestände mit zertifizierten Fischereien analysiert werden (23 % der analysierten Bestände), da nur zu ihnen Daten für mehr als fünf Jahre nach der Zertifizierung vorlangen (Abb. 2, Tabelle S1). Bei sieben dieser zehn Bestände hat eine Kombination von günstigen Umweltbedingungen, einem verbesserten Einhalten von Fangquoten (Höchstfangmengen) als Teil eines Wiederaufbauplanes und eine Vielzahl an Managementvorschriften (zum Beispiel Gebietsund saisonale Schließungen oder Mindestanlandegrößen) dazu beigetragen, dass die Biomasse angestiegen ist und sich in manchen Fällen schnell auf nachhaltige Niveaus erholt hat (30, 31, Abb. 2). Der Rest der analysierten Bestände (drei von zehn) hat seit der Zertifizierung einen leichten Biomasserückgang gezeigt, liegt aber weiterhin über B MSY. Diese Bestandsentwicklungen werden über die Zeitreihendaten der Biomasse im Verhältnis zu B MSY nach erfolgter Zertifizierung deutlich (Abb. 2). Ob die Veränderungen in den zehn Beständen, zu denen ausreichend Daten für die Zeit nach der Zertifizierung zur Verfügung stehen, das Ergebnis von gutem Management sind, hängt jedoch von der Biomasse im Vergleich zur Zielbiomasse zum Zeitpunkt der Zertifizierung ab. Die Biomasse von Schwarzem Seehecht (Dissostichus eleginoides) aus Südgeorgien nahm seit der Zertifizierung ab, lag im Jahr 2009 aber weiterhin 22 % über B MSY. Die Bestände des östlichen und westlichen neuseeländischen Langschwanz-Seehechtes, auch als Hoki bekannt (Macruronus novaezelandiae), lagen zum Zeitpunkt der Zertifizierung unterhalb von B MSY und unterlagen einem Wiederaufbauplan. Ihre Biomasse ist seither um 300 % gewachsen. Die Biomasse von Alaska Seelachs aus der östlichen Beringsee und von Makrele aus dem Nordostatlantik (Scomber scombrus) fielen nach der Zertifizierung unter B MSY, haben sich aber in den letzten Jahren erholt und liegen jetzt über B MSY. Die Zertifizierung der Fischerei auf Alaska Seelachs in der östlichen Beringsee wurde kritisiert (16), weil die Biomasse zwischen 2004 und 2009 um 64 % sank. In den 1970ern führten jedoch Klimaveränderungen in der Region (39) zu einer deutlich höheren Produktivität von Alaska Seelachs und damit zu einem deutlichen Anstieg der Biomasse. So war die Laicherbiomasse von Alaska Seelachs in den 2000ern im Schnitt 3,3-mal so groß wie in den 1960ern und ist im Moment 5-mal so hoch wie im Jahr 1964, als die fischereilichen Tätigkeiten begannen (40). Bestände, deren Biomasse momentan unter B MSY liegt, haben seit der Zertifizierung einen Biomassezuwachs erlebt (Abb. 2). Um einen ursächlichen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Biomasse und der Zertifizierung herstellen zu können, müsste man zwar eine Bewertung mit vergleichbaren, nicht zertifizierten Fischereien durchführen und bräuchte längere Zeitreihen, aber die beobachteten Muster stehen im 12

13 Einklang mit den konservativen Entnahmeraten und den reaktionsfähigen Managementsystemen, die von den MSC-Standards verlangt werden. Natürliche Schwankungen, Veränderungen im Fischereimanagement und Veränderungen der MSC-Standards würden vermutlich die Leistungen beeinflussen, welche die zertifizierten Fischereien in einem bestimmten Jahr gegenüber dem MSC-Standard zeigen. Bei der Betrachtung von Daten über vier Dekaden hinweg (1970er bis heute), um langfristige Biomassetrends im Vergleich zu B MSY zu charakterisieren, zeigte sich, dass Bestände mit zertifizierten Fischereien im Durchschnitt langfristig besser abschnitten als die Bestände ohne zertifizierte Fischereien (Abb. 3). Die Biomasse von Beständen ohne zertifizierte Fischereien lag weltweit seit den 1970ern unter B MSY, zeigt aber seit dem Jahr 2000 Zeichen einer Erholung hin zu B MSY. Bestände mit zertifizierten Fischereien dagegen lagen im Durchschnitt seit 1980 beständig über B MSY (Langzeitdurchschnitt Biomasse = 1.3B MSY ). Es ist möglich, dass Unterschiede zu Beginn der Zeitreihen widerspiegeln, wann und wie fischereiliche Tätigkeiten aufgenommen wurden. Die ersten MSC-Bewertungen begannen allerdings erst im Jahr 1999, während Bestände zertifizierter und nicht zertifizierter Fischereien bereits in den 1980 Jahren voneinander abwichen. Dies lässt vermuten, dass die Bestände MSC-zertifizierter Fischereien bereits vor der Zertifizierung eine gute Leistung zeigten. Diese gute Leistung hat sich in den letzten zehn Jahren fortgesetzt: Bestände mit zertifizierten Fischereien konnten einen durchschnittlichen Biomassezuwachs von 45 % verzeichnen, verglichen mit 9 % Zuwachs bei Beständen ohne zertifizierte Fischereien (Abb. 3, Tabelle S5). Schlussfolgerungen Das erfolgreiche Management einer einzelnen Art ist nur einer von mehreren Aspekten der Förderung einer nachhaltigen Fischerei. Der Fokus geht zunehmend weg vom Einzelartenhin zu einem ökosystembasierten Ansatz (41, 42). Dieser Ansatz berücksichtigt, dass fischereiliche Aktivitäten das marine Ökosystem direkt und indirekt beeinflussen (43). Das Aufrechterhalten der Diversität und der Struktur des Ökosystems wird angesichts des Klimawandels eine wichtige Rolle beim Erhalt der Ökosystemfunktion spielen (44, 45). Obwohl die Auswirkungen der Fischerei auf das Ökosystem nur schwer zu messen sind, haben einige Studien versucht, nicht nur die Schäden ausgehend von verschiedenen Geräten, sondern auch ausgehend vom Ausmaß der Geräte im Wasser zu quantifizieren (46, 47). Über seine Zertifizierungsstandards hat der MSC die Möglichkeit, jene Fischereien anzuerkennen, die ihre begleitenden Auswirkungen auf Nahrungsnetze, Lebensräume und Ökosystemstrukturen begrenzen. Es bedarf jedoch noch mehr Forschungsarbeit, um die 13

14 Leistung von zertifizierten Fischereien auf diesen Gebieten im Vergleich zu nicht zertifizierten Fischereien zu quantifizieren (22). Die meisten zertifizierten Fischereien stammen aus Industrieländern mit starken zentralisierten Regierungen, weit entwickelten Managementsystemen und umfangreichen Daten. Die analysierten Zeitreihen (Abb. 3) weisen darauf hin, dass diese Fischereien bereits vor ihrer Zertifizierung von ihren Behörden gut gemanagt wurden. Da die Zahl der Fischereien, die eine MSC-Zertifizierung anstreben, in den letzten Jahren angestiegen ist, werden künftige Analysen den Effekt der MSC-Zertifizierung auf ursprünglich weniger gut gemanagte Fischereien untersuchen können, insbesondere auf kleinteilige und datenarme Fischereien, die für die Wirtschaft von Entwicklungsländern hinsichtlich Beschäftigung, Lebensmittelsicherheit und Einkünften aus Devisengeschäften besonders wichtig sind (1). Eine offene Frage ist, ob Zertifizierungs- und ökologische Kennzeichnungsprogramme die Messlatte für Nachhaltigkeit anheben sollten, was zu einem schlechteren Marktzugang für kleinteilige und datenarme Fischereien führen könnte, oder versuchen sollten, positive Veränderungen in jenen Fischereien zu bewirken, die informelle und traditionelle Managementsysteme haben, wie es in vielen Entwicklungsländern der Fall ist, sowie in jenen Fischereien, die momentan schlechte Leistungen erbringen. All diese Fischereien müssen Teil der Lösung sein, wenn der Fischereisektor weltweit nachhaltig gestaltet werden soll. Unsere Studie zeigt, dass Bestände mit MSC-zertifizierten Fischereien im Durchschnitt mit größerer Wahrscheinlichkeit MSY-basierte Zielreferenzwerte erreichen oder sogar darüber liegen. Sie zeigen außerdem größere Biomassen und geringere Entnahmeraten als Bestände ohne zertifizierte Fischereien. Weiterhin sind für jene Bestände mit niedrigeren Biomassegrößen Wiederaufbaupläne in Kraft, um die Gesundheit der Bestände zu verbessern. Auch wenn unsere Analyse der Zeitreihe zeigte, dass die beobachteten Leistungsunterschiede zwischen Beständen mit zertifizierten und ohne zertifizierte Fischereien bereits vor der Zertifizierung bestanden, ist das MSC-Siegel für Verbraucher ein verlässlicher Hinweis auf die Gesundheit eines Zielbestandes. Es muss daran erinnert werden, dass MSC-zertifizierte Fischereien nicht nur das Nachhaltigkeitskriterium für den Zielbestand erfüllen müssen, sondern auch ihre Ökosystemauswirkungen minimieren und stabile Managementsysteme haben müssen. Je stärker Fischereibehörden auf ein ökosystem-basiertes Management setzen, desto mehr müssen zertifizierte Fischereien zeigen, dass sie in diesen anderen Bereichen eine verbesserte Leistung erbringen, um die sich weiter entwickelnden Definitionen für Nachhaltigkeit zu erfüllen und die Integrität des MSC-Siegels aufrechtzuerhalten. Ein wichtiger Teil des MSC-Programms ist die Zertifizierung der Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette, um sicherzustellen, dass Fische und 14

15 Meeresfrüchte mit dem MSC-Siegel tatsächlich aus einer zertifizierten Fischerei stammen und es sich nicht um falsch gekennzeichnete Fänge aus nicht zertifizierten Fischereien handelt (48, 49). Die vorliegende Studie zeigt, dass Zertifizierungen und Ökosiegel die Gesundheit von Beständen identifizieren und Fischereien, die international abgestimmte Managementziele erreichen, effektiv anerkennen können. Diese Erkenntnis ist ein wichtiger erster Schritt, um Verbrauchern einen Mechanismus zu liefern, über den sie Fischereipraktiken beeinflussen und dabei helfen können, die künftige Gesundheit und Produktivität unserer Meere sicherzustellen. Unterstützende Informationen Text S1 Dieses unterstützende Dokument enthält ausführlichere Beschreibungen der verwendeten Methoden, zusätzliche Ergebnisse und Modelloutputs sowie unterstützende Referenzen. Tabelle S1 Zusammengefasste Information zu Beständen mit zertifizierten Fischereien und deren geschätzter derzeitiger Biomasse und Entnahmerate relativ zu MSY-Referenzpunkten (B current / B MSY and u current / u MSY oder F current / F MSY ). Grau hinterlegte Zeilen zeigen Bestände mit zertifizierten Fischereien ohne Referenzpunkte oder Biomasseschätzungen. Diese Bestände wurden in der Analyse nicht berücksichtigt (Abb. 1A). Method Used zeigt die Methode an, die verwendet wurde, um B MSY and u MSY zu schätzen: 1 = Bestandsbewertungsmodell, 2 = Überschussproduktions-Modell, 3 = Kombination Tabelle S2 Zusammengefasste Information zu Beständen ohne zertifizierte Fischereien und deren geschätzter derzeitiger Biomasse und Entnahmerate relativ zu MSY-Referenzpunkten (B current / B MSY and u current / u MSY ). From Assessment? zeigt die Methode an, die verwendet wurde, um B MSY and u MSY zu schätzen: 1 = Bestandsbewertungsmodell, 2 = Überschussproduktions-Modell, 3 = Kombination Tabelle S3 Mittelwert (± SE) Biomasse und Entnahmerate relativ zu ihren Zielen und Differenzen zwischen Beständen mit zertifizierten und ohne zertifizierte Fischereien sowie Bestände ohne Empfehlung. *zeigt statistische Signifikanz an (*P < 0.05; **P < 0.005). Tabelle S4 Mittelwert Biomasse und Entnahmerate relativ zu ihren Zielen und Differenzen zwischen Beständen mit und ohne zertifizierte Fischereien sowie Bestände ohne Empfehlung, für jene bestände, für die eine Bestandsbewertung und sowohl B MSY als auch F MSY erhältlich war. 15

16 Tabelle S5 Ergebnisse des Tests auf Differenz des durchschnittlichen B / B MSY im Zeitverlauf zwischen Beständen mit zertifizierten und ohne zertifizierte Fischereien. * zeigt statistische Signifikanz an (*P < 0.05; **P < 0.005). Danksagungen Wir danken den Zertifizierern und der Zulassungsstelle, die uns für diese Studie Informationen aus den vertraulichen Vorbewertungen zur Verfügung gestellt haben. Die in diesem Bericht angeführten Daten sind in den Unterstützenden Informationen aufgelistet. Literaturnachweise 1. FAO (2010) The State of World Fisheries and Aquaculture 2010 (Food and Agriculture Organization of the United Nations, Rome) Available at: 2. Worm B, Hilborn R, Baum JK, Branch TA, Collie JS, et al. (2009) Rebuilding global fisheries. Science 325: Branch TA, Jensen OP, Ricard D, Ye Y, Hilborn R (2011) Contrasting global trends in marine fishery status obtained from catches and from stock assessments. Conservation Biology 25: Gutierrez NL, Hilborn R, Defeo O. (2011) Leadership, social capital and incentives promote successful fisheries. Nature 470: Ward T, Phillips B eds. (2008) Seafood Ecolabelling: Principles and Practice Ward T, Phillips Beds (Wiley-Blackwell). 6. Hilborn R, Cowan JH (2010) Marine stewardship: high bar for seafood. Nature 467: Parkes G, Young JA, Walmsley SF, Abel R, Harman J, et al. (2010) Behind the signs a global review of fish sustainability information schemes. Reviews in Fishery Sciences 18: Roheim CA, Asche F, Santos JI (2011) The elusive price premium for ecolabelled products: evidence from seafood in the UK market. J Agr Econ 62: Perez-Ramirez M, Phillips B, Lluch-Belda D, Lluch-Cota S (2012) Perspectives for implementing fisheries certification in developing countries. Marine Policy 36: Perez-Ramirez M, Phillips B, Lluch-Belda D, Lluch-Cota S (2012) The role of MSC certification in the empowerment of fishing cooperatives in Mexico: The case of red rock lobster co-managed fishery. Ocean and Coastal Management 63: Gulbrandsen L (2009) The emergence and effectiveness of the Marine Stewardship Council. Marine Policy 33:

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20 Atlantischer Kabeljau, Barentssee Gadus morhua Barents Sea Seelachs, Barentssee Pollachius virens Barents Sea Pazifischer Seehecht Merluccius productus California Current Schellfisch, Barentssee Melanogrammus aeglefinus Barents Sea Hering, Nordsee Clupea harengus North Sea Seelachs, Nordsee Pollachius virens North Sea Median Bestände ohne zertifizierte Fischereien Stöcker, Chile Trachurus murphyi Humboldt Current Blauer Wittling, Nordostatlantik Micromesistius poutassou Iceland Shelf Gelbflossenthun, Zentraler westlicher Thunnus albacares Pacific High Seas Pazifik Capelin, Island Mallotus villosus Iceland Shelf Gelbflossenthun, Indischer Ozean Thunnus albacares Indian Ocean Capelin, Barentssee Mallotus villosus Barents Sea Kleiner Sandaal, Nordsee, Doggerbank Ammodytes marinus North Sea Gelbflossenthun, östlicher Pazifik Thunnus albacares Pacific High Seas Sardine, Südafrika Sardinops sagax Benguela Current Argentinischer Seehecht Merluccius hubbsi Patagonian Shelf Median * MSC-Zertifikat derzeit suspendiert Abbildung 1: Nachhaltigkeit von zertifiziertem und nicht zertifiziertem Fisch und Meeresfrüchten. Derzeitige (also im neuesten Jahr für welches Informationen vorlagen) 20

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