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1 Vereidigter Buchprüfer Hamburg B E R I C H T über die Prüfung des Abschlusses für den Zeitraum vom 1. November bis zum 30. November 2002 des ITZEHOER AKTIEN CLUB GBR Viktoriastr Itzehoe

2 Vereidigter Buchprüfer Hamburg Blatt 1 INHALTSVERZEICHNIS Seite A. Prüfungsauftrag und Auftragsdurchführung 2 B. Prüfungsfeststellungen 3 I. Rechtliche Verhältnisse 3 II. Steuerliche Verhältnisse 3-4 III.Zweckerreichung der Gesellschaft 4 C. Prüfungsdurchführung 5-8 I. Prüfung des Gesellschaftsvermögens 5 II.Vertragskonforme Mittelverwendung und Einhaltung der Anlagerichtlinien 6-7 III.Ordnungmäßigkeit der Buchung der Geschäftsvorfälle 8 IV. Korrekte Buchung der Einzahlungen und ordnungsmäßige Ausführung der Auszahlung an die Gesellschafter 8 D. Prüfungsergebnis und Schlussbemerkung 9

3 Vereidigter Buchprüfer Hamburg Blatt 2 A. Prüfungsauftrag und Auftragsdurchführung Der Vorstand der Firma Top Gesellschaft für Investmentvermittlung AG, Viktoriastr. 13, Itzehoe beauftragte mich mit der Prüfung des Abschlusses für die Zeit vom 1. November 30. November 2002 der GbR Itzehoer Aktien Club (IAC) und darüber einen Prüfungsbericht anzufertigen. Die Top Gesellschaft für Investmentvermittlung AG übt die Geschäftsführung für den IAC aus. Die Prüfung stellt keine gesetzlich vorgeschriebene Prüfung dar. Der IAC, vertreten durch die Top AG, unterwirft sich freiwillig dieser Prüfung. Für die Durchführung dieses Auftrages und meine Verantwortlichkeit ist - auch im Verhältnis zu Dritten - der als Anlage beigefügte individuelle Prüfungsauftrag gemäß Verordnung über die Berufshaftpflichtversicherung der Wirtschaftsprüfer und vereidigten Buchprüfer vom (Wirtschaftsprüfer-Haftpflichtversicherung) maßgebend. Die Prüfung erstreckte sich darauf, ob und inwieweit die durch die Geschäftsführung aufgestellten Monatsabschlüsse ordnungsgemäß sind. Auftragsgemäß gehört hierzu auch die Kontrolle der vertragskonformen Mittelverwendung, die Einhaltung der Anlagerichtlinien sowie die korrekte Buchung der Einzahlungen und die ordnungsgemäße Ausführung der Auszahlung an die Gesellschafter des IAC. Von der Geschäftsführung wurde mir Einsicht in die zur Erreichung des Prüfungszweckes erforderlichen Unterlagen gestattet sowie bereitwillig Auskünfte, Aufklärungen und Nachweise erteilt bzw. gegeben.

4 Vereidigter Buchprüfer Hamburg Blatt 3 B. Prüfungsfeststellungen I. Rechtliche Verhältnisse Der Itzehoer Aktien Club ist eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Zweck der Gesellschaft ist es, den Gesellschaftern das langfristige, gemeinsame Wertpapiersparen zu ermöglichen und interessante und kostengünstige Möglichkeiten zur Vertiefung des Börsenfachwissens bereitzustellen. Die Gesellschaft übt keine gewerbliche Tätigkeit aus, sie betreibt ausschliesslich Vermögensverwaltung der Gesellschafter. Die Gesellschaft wurde am 6. März 1998 auf unbestimmte Zeit gegründet. Sitz der Gesellschaft ist Itzehoe. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Gemäß.15 der geänderten Satzung vom 29. Mai 2001 ist die Geschäftsführung des IAC auf die Top AG übertragen. II. Steuerliche Verhältnisse Im September d.j. hat die Geschäftsführerin das zuständige Betriebsfinanzamt um eine verbindliche Stellungnahme zu einer bestehenden steuerlichen Rechtsunsicherheit gebeten. Hierbei handelt es sich um die Frage einer etwaigen Umsatzsteuerpflicht für die monatlich dem IAC von der Geschäftsführung (Top AG) in Rechnung gestellte Verwaltungsprovision. Diese wurde bisher ohne Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) berechnet. Ein Erörterungsgespräch mit den Vertretern des Finanzamtes zu diesem Punkt führte noch zu keinem abschliessenden Ergebnis. Eine endgültige Entscheidung zur Frage der Höhe der nachzuzahlenden Umsatzsteuern wird bis Ende Januar 2003 erwartet. Gemäß 10 des Gesellschaftsvertrages vom werden evtl. anfallende Mehrwertsteuern auf die Verwaltervergütung jedem Gesellschafter entsprechend seiner Kapitalbeteiligung zugerechnet (quotale Beteiligung). Die Geschäftsführung hat aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht im Berichtszeitraum einen Betrag für eventuell nachzuzahlende Umsatzsteuern auf die Bestandsprovisionen 10/02 vom Gesellschaftsvermögen abgezogen (Rückstellungen für drohende Verpflichtungen) und einem Unterkonto als zweckgebundene Rücklage zugeführt. Der danach ermittelte Betrag von ,89 (16% von ,08) wurde von der Geschäftsführung Anfang Dezember vom Girokonto Nr auf das Unterkonto Nr des IAC GbR, jeweils bei der Landsparkasse Schenefeld umgebucht.

5 Vereidigter Buchprüfer Hamburg Blatt 4 Sollte sich nach abschliessender Klärung der Sachlage mit dem Finanzamt eine niedrigere Steuerzahllast ergeben, wird der auf dem Unterkonto verbliebene Betrag wieder auf das Hauptgirokonto umgebucht und der Anteilsbewertung des IAC zugeführt. Bis dahin wird die Geschäftsführung die Rückstellung jeweils zum Monatsende um die sich aus den monatlichen Verwaltungsprovisionen eventuell anfallenden Umsatzsteuer- Nachforderungen erhöhen. Das Unterkonto (Girokonto) bei der Landsparkasse Schenefeld hat sich wie folgt entwickelt: Stand am ,17 Umbuchung der Umsatzsteuer-Rückstellung 9/02 (16% von ,90) von Kto ,18 Stand am ,35 Der Kontoauszug der Landsparkasse Schenefeld zum Berichtstichtag lag mir vor. Die Zinserträge (abzgl. Gebühren) von 70,21 wurden gemäss Vereinbarung mit der Landsparkasse auf das Hauptkonto Nr umgebucht. III. Zweckerreichung der Gesellschaft Zweck der Gesellschaft ist die in der Satzung festgelegte Anlagepolitik des langfristigen Wertpapiersparens. Um die Risiken zu minimieren und um dem Satzungsziel zu entsprechen hat die Geschäftsführung für die Mitglieder des IAC ausschliesslich in Wachstumsaktien bekannter internationaler Unternehmen investiert. Börsentermingeschäfte und kreditfinanzierte Anlagenerwerbe sind untersagt. Als beratendes Gremium unterhält der IAC einen Anlageausschuss. Es finden monatlich offene Sitzungen des Ausschusses statt, zu denen alle Gesellschafter eingeladen sind. Die festen Mitglieder des Ausschusses werden von der Geschäftsführung (Vorstand der Top AG) bestimmt. Die Geschäftsführung kann jederzeit weitere Personen in den Anlageausschuss aufnehmen oder von diesem ausschliessen.

6 Vereidigter Buchprüfer Hamburg Blatt 5 C. Prüfungsdurchführung und Prüfungsergebnis I. Prüfung des Gesellschaftsvermögens Das Gesellschaftsvermögen weist zum 30. November 2002 ein Vermögen wie folgt aus: Wertpapierdepot bei der Schenefelder Landsparkasse ,20 Barreserve Girokonto Nr Schenefelder Landspar ,61 abzgl. Einzahlungen, die erst zu Beginn des Folgemonats an der Wertentwicklung teilnehmen ,10 abzgl. Abschlussgebühr 11/02 für Top AG ,03 zzgl. Vorabauszahlungen , , ,41 abzgl. Rückstellung für drohende Verpflichtung aus nachzuzahlender Umsatzsteuer 10/02 (vgl. Blatt 3) , ,52 Das Gesellschaftsvermögen wurde durch Depotauszug der Schenefelder Landsparkasse sowie des Tagesauszuges des Girokontos nachgewiesen. Im Rahmen der Prüfung wurde der Ausweis mit den Aufzeichnungen und Aufstellungen des Verwalters überprüft. Die sich im Depot befindlichen Wertpapiere wurden zu den Kurswerten des Monatsletzten bewertet. Die Prüfung ergab geringfügige Abweichungen zwischen den Kurswerten, die bei der Anteilsbewertung zugrundegelegt wurden und denen laut Depotauszug der Landsparkasse Schenefeld (ca. 0,2%). Die Differenzen beruhen darauf, dass die Gesellschaft den letzten aktuellen Tagesschlusskurs zugrundegelegt hat, während die Bewertung der Sparkasse aus banktechnischen Gründen einen Wert vor Tagesschluss berücksichtigt. Es ergab sich eine Barreserve von 5,7% des Gesellschaftsvermögens.

7 Vereidigter Buchprüfer Hamburg Blatt 6 II. Vertragskonforme Mittelverwendung und Einhaltung der Anlagerichtlinien Die Mittel sind im Prüfungszeitraum wie folgt verwendet worden: Einzahlungen der Gesellschafter ,25 Erlöse aus Wertpapierverkäufen 0,00 Zins-und Dividendenerträge (abzgl Steuern) , ,22 abzüglich Umbuchung auf Kto ,18 Auszahlungen an die Gesellschafter ,12 Kauf von Wertpapieren ,50 Vergütungen Top AG Geschäftsführungsvergütungen 10/ ,08 Abschlussgebühren 11/ , ,11 Nebenkosten des Geldverkehrs Landsparkasse Schenefeld 577, ,87 Verminderung der Barreserve zum ,65 Barreserve per ,86 Barreserve per , ,65

8 Vereidigter Buchprüfer Hamburg Blatt 7 Zum 30. November 2002 ergab sich folgende Zusammensetzung des Aktienbestandes nach geographischen Gesichtspunkten: Amerika 50% Europa 32% Asien (ohne Japan) 13% Japan 5% Die Zusammensetzung des Aktienbestandes nach Branchen ergab folgendes Bild: Technologie 28% Konsum 11% Pharma 18% Finanz 12% Telekommunikation 9% übrige 22% Es wurde bewusst vermieden in zyklische Werte zu investieren,um den An- und Verkauf von Aktien so gering wie möglich zu halten.

9 Vereidigter Buchprüfer Hamburg Blatt 8 III. Ordnungsmäßigkeit der Buchung der Geschäftsvorfälle Seit dem 1. Januar 2002 wird eine neue Software Power-Office der Firma Digital Products GmbH, Wiesbaden eingesetzt, die speziell auf die Bedürfnisse der Verwaltung des IAC zugeschnitten ist. Die Darstellung der Geschäftsvorfälle ist übersichtlich und ermöglicht eine ausreichende Information. Die durchgeführten Stichproben ergaben keine Beanstandungen. IV. Korrekte Buchung der Einzahlungen und ordnungsmäßige Ausführung der Auszahlungen an die Gesellschafter Infolge der Wertschwankungen im Wertpapierdepot verändert sich der Anteilswert jedes Gesellschafters jeden Monat. Einzahlungen nehmen ab dem nächsten Monatsersten an der Wertentwicklung der Gesellschaft teil. Auszahlungen sind zum Monatsersten durch formlose Mitteilung an die Gesellschaft möglich. Bei einem Wert unter 250 scheidet der Gesellschafter automatisch aus der Gesellschaft aus, der Restbetrag wird ausbezahlt. Die Kapitalveränderungen werden datenverarbeitungsmäßig erfasst und in einer speziellen Software verwaltet. Die Kapitalveränderungen im Berichtszeitraum habe ich stichprobenweise überprüft. Es haben sich keine Beanstandungen ergeben.

10 Vereidigter Buchprüfer Hamburg Blatt 9 D. Prüfungsergebnis und Schlussbemerkung Meine Prüfung der Ordnungsmäßigkeit des Monatsabschlusses vom 1. Nov. 30. Nov für den Itzehoer Aktienclub GbR ergab, dass der Monatsabschluss von der Top Gesellschaft für Investmentvermittlung AG als geschäftsführende Gesellschaft ordnungsgemäß aufgestellt wurde und die satzungsmäßigen Vorgaben hinsichtlich Mittelverwendung und der Anlagenrichtlinien erfüllt wurden. Hamburg, den 05. Dezember 2002 Peter-Georg Mülder (Vereidigter Buchprüfer)

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