Das Frühmittelalter und seine Fundarmut als chronologisches Problem

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1 Ringvorlesung Querdenker Das Frühmittelalter und seine Fundarmut als chronologisches Problem Heribert Illig 1

2 Übersicht 1: Chronologiekritik und Niemitz 2: Thesen zum erfundenen Mittelalter 3: Veranstaltung in Leipzig, : Architekturprobleme 5: Archäologische Probleme 6: Contra: die erfundene Fundleere 7: Contra: Historische Methode 8: Contra: Ronald Starke 2

3 Chronologiekritik und Niemitz Beginn deutscher Chronologiekritik Antizipierende Fälschungen Der fiktive Karl der Große Gregorianische Kalenderkorrektur falsch? 3

4 (1) [Heinz Quirin (1991): Einführung in das Studium der mittelalterlichen Geschichte; S. 144] Die seit der Kalenderreform Julius Caesars eingetretenen Zeitfehler wurden 1582 durch die Kalenderreform Papst Gregors XIII. ausgeglichen, welche die Tage zwischen dem 4. und 15. Oktober 1582 wegfallen ließ. 4

5 Thesen zum erfundenen Mittelalter Mittelalter hat sich zum Teil selbst erfunden Papst und Kaiser drehen die Uhr vor Motiv: Beginn des 7. Jahrtausends Karlserfindung möglich 5

6 Veranstaltung in Leipzig, 1998 Ringvorlesung im Fachbereich Architektur Qualitätsprobleme Quantitätsprobleme Herkunftsprobleme 6

7 Architekturprobleme Beispiel Aachen Beispiel Sulzbach-Rosenberg Beispiel Odilienberg 7

8 (2) [Jan van der Meulen, EuS, 495] Zu Aachen: Ob das Mauerwerk und die Kuppel von Gallo-Römern, oder das Mauerwerk von Karolingern und die Kuppel von Ottonen sind, bleibt offen bis archäologische Kriterien gebracht werden Jan van der Meulen: Die Grabeskultstätte Saint-Denis 493ff 8

9 Archäologische Probleme Archäologische Mustergrabungen: Hamburg Köln Münster Ingolstadt 9

10 Contra: die erfundene Fundleere Erfundene Fundleere (Molkenthin, Starke): Re: Bayern und die Phantomzeit Karolingische Ortsnennungen Karolingische Funde Karolingische Funde an Karolingischen Orten Das Schweigen der Archäologen 10

11 (3) [Molkenthin 2008, 23] Dass Heribert Illig dennoch eine Fundarmut - oder sogar eine Fundleere - diagnostizieren kann, liegt daran, dass er gekonnt seine Augen vor den karolingerzeitlichen archäologischen Funden zu verschließen weiß, wozu er einfach die gängigen Datierungsmethoden der Archäologie und Geschichtswissenschaft für unzuverlässig erklärt. 11

12 (4) Bayern: Karolingische Ortsnennungen: 2200 Karolingische Funde: 147 Karolingische Funde an karolingischen Orten: 88 12

13 Contra: Historische Methode Definition Urkundenfixiertheit Re: Jede Urkunde steht für ein Gebäude Re: Unerreichbare Objektivität 13

14 (5) [http://de.wikipedia.org/wiki/historisch-kritische_methode] Historisch-kritische Methode ist die Bezeichnung für einen in der Neuzeit entwickelten Methodenapparat zur Untersuchung von historischen Texten. Bekannt ist sie vor allem als Bibelkritik, eine Methode der Biblischen Exegese. Tatsächlich werden historisch-kritische Methoden aber überall dort angewandt, wo schriftlich überlieferte Traditionen in mehreren, voneinander abweichenden Varianten vorliegen oder wo ein Prozess der Verschriftlichung von paralleler mündlicher Überlieferung begleitet wird. 14

15 Contra: Ronald Starke Contra durch Ronald Starke Sonnenfinsternisse als Argument? (Krojer, Herrmann, Starke) Re: Finsternisse verschiebbar Phantomzeit in Starkes Sicht Re: Starke s Phantom ungleich Phantomzeit 15

16 (6) [Starke, 44] Das Ergebnis der vorliegenden Arbeit wird der Beweis sein, dass die herrschende Chronologie diejenige eindeutig bestimmte Chronologie darstellt, welche mit den tatsächlich vorliegenden astronomischen Daten in bestmöglicher Übereinstimmung steht, und dass dieser Befund als zwingend angesehen werden muss, i. d. S. d. an der herrschenden Chronologie auch nicht der geringste Zweifel bestehen kann. Die Phantomzeittheorie ist mit allergrößter Entschiedenheit aus dem Bezirke des Möglichen zu verbannen. 16

17 (7) [Illig 2003, 486]. Für die wenigen korrekt tradierten Finsternisse gibt es natürlich eine einfache Erklärungsmöglichkeit: Die richtige Beobachtung ist innerhalb der Chronologie um die Dauer der Phantomzeit verschoben worden. So lässt sich gerade Hydatius mit seiner so unterschiedlichen Präzision mühelos erklären 17

18 (8) [Starke, 459 f.] woher hatten denn dann die Alten ihr Wissen? Woher kannten sie die synodischen Umlaufzeiten der Planeten, woher die Länge der Jahreszeiten [...] woher? Dieses Wissen dürfte es dann in der Antike gar nicht gegeben haben. Vielmehr taucht es wenn wir Illig glauben wollen im 10. Jahrhundert aus dem Nichts auf und wird dann sofort dazu benutzt, uns heutigen astronomisch eine Vergangenheit vorzuspiegeln, die nie existiert hat 18

19 (9) [Starke, 464] In Byzanz so lehrt man es dann als plausibel habe man sich im 10. Jahrhundert damit beschäftigt, fast zwei Jahrtausende zurückliegende Ereignisse zu kalkulieren, um die Chronologie zu fälschen. Diese Fälschungen habe man dann auch noch dem gesamten arabischen Raum aufgezwungen usw. usf. 19

20 (10) [Starke, 464 f.] So fängt die Phantomzeittheorie an mit der Behauptung, man müsse 300 Jahre Geschichte streichen, um den Übergang von der Antike ins Mittelalter besser zu verstehen, um schließlich bei der Behauptung zu enden, die ganze Antike sei völlig falsch rekonstruiert, ja vielleicht über weite Strecken reine Erfindung. Also um den Übergang von der Antike ins Mittelalter besser zu verstehen, sollen wir die Antike abschaffen 20

21 Ende Die These der Phantomzeit ist contra Starke nicht nur diskutierbar, sondern hat hohen Erklärungswert. 21

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