Web Service Composition im E-Government

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1 Web Service Composition im E-Government Mit Web Services zu integrierten egovernment-prozessen Jan Mendling WU Wien Jan Bubritzki Brain Force Software AG 1

2 Evolution der IT-Systeme It is not the strongest of the species that survives, nor the most intelligent, but the most responsive to change. Charles Darwin,

3 Eigenschaften von IT-Projekte Agilität ist ein Wettbewerbsvorteil! Schnelle Veränderung ein Zeichen unsere Zeit! Typische IT-Projekte heute : Umstrukturierung der Geschäftsprozesse Moving Target ist die Regel (Kontinuierliche Weiterentwicklung) Enge Zusammenarbeiten über Unternehmensgrenzen hinweg Kosteneinsparung (Konsolidierung, Total-Cost-of-Ownership, Time-to-Market) Bei hoher Zuverlässigkeit der Systemlösungen 3

4 Anforderungen an agile IT-Systeme Agilität der Systeme Trennung von Business- und Anwendungslogik Trennung von Daten- und Metadaten Leichtes Management der Geschäftsprozessen durch die Fachabteilungen Zuverlässigkeit der Komponenten (Quality-of-Service) Lose Gekoppelt (Keine direkten Abhängigkeiten) Integrierbarkeit / Interoperatibility / Erweiterbarkeit Standards, Standards, Standards, Business-Architektur des 21. Jahrhunderts 4

5 Agenda Evolution der IT-Systeme Vorstellung Aspekte von E-Government-Systemen Die Web Services Architektur und Geschäftsprozesse Ansprechpartner 5

6 Brain Force Software AG 1987 in Wien gegründetes Unternehmen ca. 850 Mitarbeiter in 12 europäischen Standorten Geschäftsfelder : Professional Services Auf den Bedarf des Kunden zugeschnittenen Dienstleistungen. Communication Networks Software und Hardware zum Verwalten von Netzwerken. Financial Solutions Business-Lösungen für Finanzdienstleister. 6

7 Professional Services Business Intelligence und Process Management Services Business Consulting Workshops, Evaluation, Ausschreibungsunterstützung, Project & Program Management Anforderungsmanagement, Risikomanagement, Changemanagement, Solution Architecture & Design Enterprise Application Integration, Service Oriented Architecture, Model Driven Architecture, Agile Systeme, Peer-to-Peer Solution Delivery Anwendungsentwicklung, Database-Modeling, Analytic, Query & Reporing, Open Source 7

8 Wirtschafts-Universität Wien Abteilung für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien Leitung: Prof. Dr. Gustaf Neumann 10 Wissenschaftliche Mitarbeiter 3 EU-Projekte Forschungsgebiete: Design Patterns Sicherheit von Web-Systemen Internet-Standards und Web Services Prozessmodellierung (BPEL4WS und EPKs) elearning 8

9 Aspekte von egovernment-systemen 9

10 Web Architektur im egov Web Server HTML Filter Client Web Browser Middleware Anwendungsschicht Datenschicht Repräsentationsschicht Beispiel für eine Web Architektur mit 4 Stufen Informationssystem Webformulare Behördensicht Bürger koordiniert Vorgänge selbst Dienst-Typen: Anfragen, Anträge Immer noch: Wartezeiten und Medienbrüche in Prozessen 10

11 Prozess Existenzgründung Unternehmens gründer Konzept erstellen Hausbank Fördermittelberatung Standortwahl Ordnungsamt Amt für Wirtschaftsförderung Gewerbeanmeldung Amtsgericht Eintrag ins Handelsregister Industrie- und Handelskammer Anmeldung Arbeitsamt Beantragung einer Betriebsstättennummer Statistisches Landesamt Anmeldung Finanzamt Mitteilung über Geschäftsaufnahme Quelle: Stadt Cottbus, D 11

12 egovernment Next Step Behördengrenzen mit Prozessen überbrücken: integrierte Verwaltungsprozesse Die Sicht des Bürgers auf die Prozesse Aufbau einer prozess-orientierten Infrastruktur Kooperation zwischen Behörden ermöglichen: Dezentrale Verwaltungsdienste in autonomen Behörden Koordination und flexibles Zusammenstellen von Prozessen Leichte Veränderbarkeit der Prozesse bei stabile Dienste Web Services als technische Infrastruktur 12

13 Web Services Architektur und Geschäftsprozesse 13

14 Web Services Architektur Client Client ERP-System Portal Web Browser Web Browser Web Service Web Service BPEL Process-Engine Web Service Web Service Web Service Web Server HTML Filter Middleware Anwendungsschicht Informationssystem Web Server HTML Filter Middleware Anwendungsschicht Informationssystem Web Server HTML Filter Middleware Anwendungsschicht Repräsentationsschicht Repräsentationsschicht Repräsentationsschicht Informationssystem Datenschicht Datenschicht Datenschicht 14

15 Web Services Standards SOAP: Simple Object Access Protocol für Nachrichtenaustausch Kann mit HTTP und Web-Servern genutzt werden WSDL Web Service Description Language Schnittstellenbeschreibung von Web Services UDDI Universal Description, Discovery and Integration Verzeichnisdienst für Web Services BPEL bzw. BPEL4WS Business Process Execution Languages for Web Services Flexibles Zusammenbauen von Web Services 15

16 Web Service Prozesse Bürger und Unternehmen ERP-System Web Browser Portal SOAP HTTP SOAP WSDL Prozess-Integration Prozess-Engine BPEL Prozess SOAP SOAP SOAP SOAP Autonome Ämter WSDL WSDL WSDL WSDL Firmenbuch- System Finanzamt- System Arbeitsamt- System Meldewesen- System Ausführbare BPEL Prozesse: Kontrollfluss Datenfluss Rollen Fault Handling Web Service Port Types 16

17 Sichere Web Services Public-Key: XKMS Zugriffskontrolle: XrML, XACML Sicherheitstokens:SAML, Kerberos, X.509 Integrität: XML Enc, XML DSig, SSL Frameworks: WS-Security, ebxml Msg 17

18 Weitere Informationen Mendling, Strembeck, Stermsek, Neumann: An Approach to Extract RBAC Models from BPEL4WS Processes, In: Proc. of IEEE WETICE 2004, Modena, Italy, 14 June Mendling, Strembeck, Neumann: A Motivation for Multiple Activity Instantiation in BPEL4WS Processes, In: Proc. of CAiSE Workshops, Riga, Latvia, June Mendling, Nüttgens: Proc. of the 1st GI-Workshop XML4BPM - XML Interchange Formats for Business Process Management, Marburg, Germany, March Guth, Neumann, Strembeck: Experiences with the Enforcement of Access Rights Extracted from ODRL-based Digital Contracts, In: Proc. of the ACM Workshop on Digital Rights Management, Washington, USA, Oct Zdun: Loosely Coupled Web Services in Remote Object Federations, In: Proc. of the International Conference on Web Engineering, Munich, Germany, June siehe 18

19 Ansprechpartner Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit Dipl.-Wirt.-Inf. Dipl.-Kfm Jan Mendling Abteilung für Wirtschaftsinformatik und Neue Medien Wirtschaftsuniversität Wien Augasse Wien Dipl. Inform. Jan Bubritzki Channel Manager Business Intelligence / Process Management Brain Force AG Gumpendorferstr. 83 / 1 / Wien 19

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