Unabhängiges Gutachten zur Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung zu Hochhausplanungen in Köln im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen

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1 1 Unabhängiges Gutachten zur Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung zu Hochhausplanungen in Köln im Auftrag des Landes Nordrhein-Westfalen Mai 2005 Lehrstuhl und Institut für Städtebau und Landesplanung RWTH Aachen

2 3 Inhalt Zusammenfassung Einleitung 9 1 Zur Ausgangslage 1.1 Historische Entwicklung Gegenwärtige Tendenzen Hochhauskonzepte der Stadt Köln 13 2 Zur Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung Köln 2.1 Vorgehensweise Analyse der technischen Methoden 17 Generierung des 3D-Stadmodells Generierung der Sichtfeldanalysen 2.3 Technische Defizite 21 Bildqualität, Sichtbedingungen und Sichtbarkeit 2.4 Methodische und inhaltliche Defizite 25 Standbildproblematik Defizite der Standortwahl 2.5 Fazit 29 3 Der Kölner Dom im Stadtbild 3.1 Analyse historischer Stadtansichten Kölns Analyse Kölner Postkartenmotive Fazit 41 4 Ergänzung der Sichtfelduntersuchungen 4.1 Auswahl der ergänzenden Sichtfeldanalysen Beurteilung der ergänzenden Sichtfeldanalysen 47 5 Zusammenfassende Einschätzung 5.1 Stadtansichten Rechtsrheinische Sorgfaltszone 53 6 Quellenverzeichnis 55 Impressum

3 5 Zusammenfassung Der Lehrstuhl für Städtebau und Landesplanung der RWTH Aachen hat im Auftrag des Ministeriums für Stadtentwicklung und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen die bisherigen Untersuchungen und Sichtfeldanalysen der Stadt Köln technisch und inhaltlich überprüft, diese um zusätzliche Untersuchungen ergänzt und gutachterlich Stellung genommen. 1. Die Sichtfeldanalysen der Stadt Köln sind in der Visualisierungstechnik auf neuestem Stand und einwandfrei. Sie führen zu realistischen, der Wahrnehmung des menschlichen Auges entsprechenden Bildern. Die in der bisherigen Visualisierung unterlegten, teilweise defizitären Realfotos wurden -wo möglich- jetzt durch Fotos ergänzt, die aufgrund der Auswertung von Wetterdaten des Großraumes Köln repräsentative Sichtverhältnisse zeigen. 2. Stadtbilder verankern sich über Jahrhunderte hinweg im kollektiven Gedächtnis der Stadtbewohner, repräsentieren eine Stadt nach außen und besitzen einen wichtigen Wiedererkennungs- und Orientierungswert. Deshalb wurde eine Analyse der historischen, aktuellen und über Postkarten vermittelten Stadtansichten vorgenommen. Daraus lässt sich ableiten, dass die Betrachtung der Kölner Stadtansichten von jeher vom rechtsrheinischen Deutz aus erfolgt und dass spätestens seit seiner Fertigstellung im Jahr 1880 der Kölner Dom zum Symbol der Stadt und Deutschlands geworden ist. Die rechtsrheinisch geplanten Hochhäuser treten bei den klassischen Ansichten nicht in Erscheinung, weil sie bei den Perspektiven vom Deutzer Ufer aus im Rücken des Betrachters liegen. 3. Neben den idealisierten Stadtansichten spielen zunehmend die Alltagsansichten Kölns eine wichtige Rolle. Dabei kommt den Stadtwahrnehmungen aus der Autofahrperspektive eine besondere Bedeutung zu. Deshalb wurden für die wichtigen Stadtzufahrten Sichtfeldanalysen in Bewegung durchgeführt. Dabei stellt sich heraus, dass der Kölner Dom in seiner Dominanz im Stadtbild durch das Hochhausensemble am Deutzer Terminal lediglich bei einer Stadtzufahrt, der von Osten, beeinträchtigt wird. Dies wiegt aus Sicht der Gutachter allerdings um so schwerer, als diese Stadtzufahrt bis zum Kern der Stadt vorstößt, sich in Hochlage befindet, damit eine fast uneingeschränkte Sicht auf die Kölner Stadtsilhouette zulässt, heute schon hochfrequentiert ist und zukünftig

4 7 noch repräsentativer für die Ansichten auf die Stadt wird. 4. Daraus ziehen die Gutachter zunächst zwei Konsequenzen: Es steht außer Zweifel, dass der Impuls des ICE-Terminals auf Deutzer Seite für die Stadtentwicklung im Inneren der Stadt mit der gewünschten Vielfalt und Dichte der Nutzungen und urbanen Qualitäten genutzt werden sollte. Ob dies der formalen Ausprägung von Hochhäusern als Gegenüber des Kölner Doms mit allen symbolischen Fragwürdigkeiten bedarf, muss überprüft werden. Deshalb muss beantwortet werden, ob neben dem bereits im Bau befindlichen Hochhaus auf alle weiteren geplanten gänzlich verzichtet werden kann oder ob man zumindest auf diejenigen verzichten kann, für die noch keine belegten Investitionsabsichten mit verbindlichen Vereinbarungen existieren. Es wird angeregt, auf rechtsrheinischer Seite, wo sich die dombezogenen Sichtfelder von den dominanten Stadteinfahrten aus gesehen bündeln und überlagern, eine Sorgfaltszone einzurichten, in der besondere Qualitätsmaßstäbe gelten und alle Bauvorhaben sorgfältig in ihrer Wirkung auf die vom Kölner Dom geprägte Stadtansicht überprüft werden.

5 9 Einleitung Seit ca. 10 Jahren existieren Planungen der Stadt Köln, auf der rechtsrheinischen Seite des Stadtgebiets Hochhäuser zu errichten. Um die Auswirkungen dieser Planungen auf die Stadtstruktur, den Kölner Dom beziehungsweise die Altstadtsilhouette zu untersuchen, hat die Stadt Köln eine Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung Köln (SVU Köln) an die Büros Peter Eisenlauer, Architekt und Maier + Neuberger, Architekten, das über ein spezielles Know-how und Erfahrungen vergleichbarer Studien verfügt, in Auftrag gegeben. Die im August 2003 vorgelegte Untersuchung kam zu der Empfehlung, die aktuellen Hochhausplanungen auf einen Standort, dem neuen ICE-Terminal Köln- Messe, zu beschränken. Durch diese Konzentration seien Beeinträchtigungen bestehender Sichtachsen auf den Kölner Dom und der Altstadtsilhouette vermeidbar. Dennoch wurde der Kölner Dom von der UNESCO im Frühjahr 2004 in die Rote Liste der gefährdeten Kulturdenkmäler eingetragen, weil das Gutachten die Bedenken über die aktuellen Hochhausplanungen nicht entkräften konnte. Sollte die Stadt Köln an ihren bisherigen Hochhausplanungen unverändert festhalten, besteht die Gefahr, dass der Kölner Dom von der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes gestrichen wird. Blick aus Nordosten auf die geplante Hochhausgruppe am ICE-Terminal Köln-Deutz mit dem Kölner Dom im Hintergrund (Quelle: v-cube) Das Institut und der Lehrstuhl für Städtebau und Landesplanung der RWTH Aachen unter der Leitung von Prof. Kunibert Wachten wurde vom Ministerium für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, beauftragt, ein unabhängiges Gutachten zu erstellen. Aufgabe und Ziel dieses Gutachtens ist es, die Untersuchungsergebnisse der vorliegenden Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung Köln zu überprüfen. Dabei wurden die technische Methodik zur Generierung der Sichtfeldanalysen und die getroffene Auswahl der Blickstandorte analysiert. Ziel dieser Studie ist es ebenso, inhaltliche Vertiefungs- und Ergänzungsvorschläge zu liefern, die eine Gesamtbeurteilung möglich machen. Dabei sollen vor allem verschiedene Facetten des visuellen Bezugs des Kölner Doms zu der ihn umgebenden Stadtlandschaft näher beleuchtet werden. Unser Gutachten basiert auf dem Planungsstand der Stadt Köln, die rechtsrheinischen Hochhausplanungen auf den Bereich des ICE-Terminals Köln-Deutz zu beschränken und anderweitige Planungen auf rechtsrheinischer Seite in Rheinufernähe nicht mehr weiter zu verfolgen.

6 Aufstockung Ratsturm, 1915 Brückenkopf, Verbeek 1920 Europahaus Neumarkt, 1920 Hansa-Hochhaus, Vorschlag zur Aufstockung des Ratsturmes, Ideen für eine Rathaus-Landschaft mit Turmhaus Richtung Heumarkt und Verwaltungsgebäude auf der Platzfläche, verbunden mit einer Brückenkopfbebauung Huber Ritter, Stadtbaumeister;letzteres inspiriert durch Hans Verbeek 1920 Ensemble aus Brückenkopfbebauung der Hängebrücke und zwölfgeschossigem Neubau für das Rathaus mitten auf dem Platz des Heumarkts Hans Verbeek, Leiter der Hochbauamtes, späterer Stadtkonservator Entwürfe für ein 23geschossigen Hochhaus, das Europahaus, auf dem Neumarkt, u.a. für die Börse Fritz August Breuhaus de Groot, Architekt Entwurf eines 17geschossigen Hotels am Vorplatz des Deutzer Bahnhofs, Clemens August Klotz geschossiges Hochhaus als zentraler Bau für den Bereich des Inneren Rayon sowie eine erste Version der linksrheinischen Brückenkopfbebauung am Heumarkt Fritz Schumacher, Hamburger Stadtbaudirektor 1924 Überarbeitung der Brückenkopfbebauung Fritz Schumacher, Georg Falck (Hausarchitekt der Leonhard-Tietz-AG) 1924 Errichtung des Hansahofes (Hansa-Hochhaus) in nur zwölfmonatiger Bauzeit, 17geschossig, mit 65m lange Zeit (bis 1929) das höchste (Büro)Gebäude Europas Jacob Koerfer, Architekt und Bauherr ähnliche Planungen von: Wilhelm Riphahn am Ubierring Fritz August Breuhaus de Groot als Neubau für den Schwerthof 1924 Entwurf eines Hochhauses für die Webwarengruppe als Erweiterung und Akzentuierung der Kölner Messe, Hans Verbeek, Hans Pieper 1925 Wettbewerb zur Bebauung des Brückenkopfes am Heumarkt, Kölner Hochhaus-Karneval 1926 Errichtung des Messeturms im Zusammenhang mit dem gesamten Messekomplex, 86m Adolf Abel, Architekt 1930 Entwurf für ein Hochhaus am Rudolfplatz (Hohenzollernring 1-3), Franz Borgard, Bernhard Weber Bebauung des Grundstücks nach Abriss erst 1935 durch den Prinzenhof von Hans Heinz Lüttgen, Archi-tekt 1930 Entwurf eines Hochhauses Ecke Aachener Str. /Melatengürtel (heutiger Standort der DKV), Wilhelm Prinz, Architekt Entwurf für das Haus der Arbeit mit Gauforum und Aufmarschplätzen im Gebiet Deutz/Kalk Clemens August Klotz, Architekt 11 1 Zur Ausgangslage 1.1 Historische Entwicklung Aus der römischen Kolonie (Colonia Claudia Ara Aggripinensis) entwickelte sich der mittelalterliche Stadtkern Kölns. Der historische Grundriss mit seiner Ring-/Radialstruktur ist auch heute noch trotz der immensen Kriegszerstörungen und der späteren städtebaulichen Veränderungen gut in der Kölner Stadtstruktur ablesbar. Die Lage des inneren Straßenrings ( Die Ringe ) entspricht weitgehend dem Verlauf der historischen Befestigungsanlagen und markiert gleichzeitig den Nukleus der ehemals mittelalterlichen Stadt. Das Stadtgebiet Kölns erstreckte sich zunächst ausschließlich auf linksrheinischer Seite. Erst im 19. Jahrhundert wurde es im Zuge großer Stadterweiterungen auch auf die rechtsrheinische Seite ausgedehnt. Das rechtsrheinisch gelegene Dorf Deutz entwickelte sich im 19. Jahrhundert zum wichtigsten Industriestandort Kölns. Seitdem wurde das rechtsrheinische Stadtgebiet in wesentlichem Maße durch seine Industrie- und Arbeiterwohnstandorte geprägt. Das linksrheinische Stadtgebiet mit der historischen Innenstadt blieb Mittelpunkt der Stadt und Wohnstandort des Bürgertums. Trotz großer Veränderungen im Kölner Stadtbild, die primär auf die großen Kriegszerstörungen sowie die ökonomischen Veränderungen der letzten drei Jahrzehnte zurückzuführen sind, haben beide Teile des Stadtgebiets bis heute ihre unterschiedliche Charakteristik erhalten. Auch im Bewusstsein der Stadtbewohner und Besucher existiert bis heute eine klare Unterscheidung der beiden Seiten der Stadt. 1.2 Gegenwärtige Tendenzen Durch die Auflassung diverser Industriestandorte während der letzten drei Jahrzehnte entstanden auf rechtsrheinischer Seite Kölns große Brach- und Konversionsflächen. Die Stadt Köln strebt an, in diesem Bereich moderne Dienstleistungsstandorte zu schaffen und zentrale städtische Funktionen anzusiedeln. Auch die Hochhausplanungen der Stadt Köln auf rechtsrheinischer Seite sind Bestandteil dieser Planungen. Herzstück der jüngsten rechtsrheinischen Stadtentwicklung ist das am Eingang des Messegeländes geplante ICE-Terminal, das unmittelbar am ehemaligen Deutzer Bahnhof liegt. Neben dem bestehenden Hauptbahnhof auf linksrheinischer Seite fungiert das ICE-Terminal als zweiter Haltepunkt für Fernreisezüge innerhalb des Kölner Stadtgebiets. Erklärte planerische Absicht ist es, die künftige städtebauliche Entwicklung am ICE-Terminal in Deutz im Stadtbild prägend zu markieren. Die Konzentration fünf verschiedener

7 Montage des Gerling-Hochhauses am Gereonshof, 15geschossig, 53m Erich Hennes, Arno Breker 1956 Bau des 14geschossigen Polizeipräsidiums am Waidmarkt, Eugen Blanck, Architekt und Stadtbaurat a.d. 1961/62 Bau des Provinzial-Verwaltungsgebäudes (heute...hotel) am Rudolfplatz (nach Abriss der alten Oper), elfgeschossig Theodor Kelter 13 Hochhaustürme, zwei Türme nördlich und drei Türme südlich des Gleiskörpers, soll dies leisten. Für die erfolgreiche Umsetzung dieser städtebaulichen Konzeption wird seitens der Stadt als entscheidend eingestuft, dass die beabsichtigte Markierung des ICE-Terminals auch von weit entfernten Standpunkten eindeutig wahrnehmbar ist. Durch die Anordnung der Hochhaustürme nördlich und südlich des breiten Gleiskörpers werden die einzelnen Türme relativ weit auseinandergezogen. Polizeipräsidium, 1956 Lufthansa-Hochhaus, 1969 Hochhaus Herkulesstraße, 1969 Colonia-Hochhaus, Bau der Otelo-Zentrale (heute ARCOR) an der Deutz-Mülheimer-Str./ Zoobrücke, 15geschossig, 61m HPP, Architekten Bau des WDR-Archiv über der Nord-Südfahrt, Doetsch /Klaucke, Architekten 1966 Bau des DKV-Hochhauses an der Ecke Aachener Str. /Melatengürtel, 19geschossig, 84m Friedrich Wilhelm Kraemer, Architekt Kraemer, Pfennig, und Sieverts 1966 Bau des Ford-Hochhauses (heute LVR), rechtsrheinisch am Ottoplatz, 16geschossig, 54m Rolf Kleinschmidt, Architekt 1968 Entwurf von Terrassenhochhäusern über dem Hauptbahnhof Werner Baecker, Oberbaudirektor und Technischer Beigeordneter 1969 Bau des Lufthansa-Hochhauses, rechtrheinisch an der Deutzer Brücke, 95m 1969 Bau des Hochhauses an der Herkulesstrasse 1970 Bau des Vierscheibenhauses am Appellhofplatz, sechs- bis neungeschossig Hentrich-Petschnigg und Partner, Architekten 1972 Bau des Colonia-Hochhauses (heute AXA), 147 /135m 1972 Bau des Hochhauses am Barbarossaplatz, 18geschossig, 48m 1974 Bau des TÜV-Hochhauses, Am Grauen Stein, 22geschossig, 112m HPP, Architekten 1973 Bau des Uni-Center, an der Ecke Luxemburger Strasse /Universitätsstrasse 45geschossig, 131m Prof. Ingendaay Bau des Deutschlandfunk-Hochhauses, 15geschossig, 102m, Raderberggürtel Prof. Weber 1.3 Hochhauskonzepte der Stadt Köln Die Analyse historischer Hochhausplanungen zeigt, dass in Köln bereits ab 1915 erste Ideen für den damals neuartigen Bautyp entwickelt wurden. Die bis Ende der Zwanziger Jahre angestellten Überlegungen zielten allerdings auf die Akzentuierung einzelner Standorte innerhalb des Stadtgefüges, ohne ein übergreifendes gesamtstädtisches Konzept wurde rein punktuell gedacht. Die Projekte waren teilweise sehr umstritten und die Diskussion drehte sich von Anfang an um die Veränderung des Stadtbilds sowie die Beeinträchtigung der Präsenz der mächtigen Domtürme und des Kranzes romanischer Kirchen. Schon damals hat man versucht, die Verträglichkeit mit dem Stadtbild durch zeichnerische Perspektiven oder Fotomontagen zu überprüfen. Während der Zeit des Dritten Reiches sind keine Hochhausprojekte in Köln dokumentiert. Die Nationalsozialisten lehnten Hochhäuser als der Moderne zugehörige Symbole einer liberalistischen Weltanschauung ab, planten jedoch mit Clemens August Klotz auf Deutzer und Kalker Gebiet das monumentale Haus der Arbeit. Nach dem Krieg verstand Rudolf Schwarz als zuständiger Aufbauplaner den Wiederaufbau der Kölner Alt- und Neustadt als Wahrung der historischen Stadtstrukturen. Er übernahm Stadtgrundriss und Maßstäblichkeit der Vorkriegszeit, setzte sie aber in einer moderne Architektursprache um. Dem ersten Hochhaus der Nachkriegszeit (Gerlingkonzern, 1953) folgten später weitere, doch auch dafür lag kein städtebauliches Konzept zugrunde. Erst im Jahr 1966 kommt mit Werner Baecker ein Oberbaudirektor nach Köln, der mit seinen Planungen historische Formen überwinden wollte. Während seiner Amtszeit (1968 bis 1988) sind die meisten jener Hochhäuser entstanden, die auch heute noch das Stadtbild beeinflussen. Zum ersten Mal wurde eine Art gesamtstädtisches Hochhauskonzept entwickelt. Entlang bedeutender Verkehrsachsen bzw. an wichtigen Schnittstellen sollte ein Hochhauskranz entstehen, der vom historischen Stadtkern ausgehend zu den Ringen hin an Gebäudehöhe zunahm, das so genannte Schüsselprinzip. Der gewünschte Planungseffekt der Ablesbarkeit der Stadtstruktur stellte sich jedoch nicht ein. Die errichteten Hochhäuser lassen keinen Zusammenhang im Stadtbild erkennen, ihre Anordnung erscheint eher willkürlich anstatt einem Konzept folgend. Anfang der achtziger Jahre verabschiedete man sich endgültig von dieser Idee, das Konzept wurde allerdings durch kein neues gesamtstädtisches Leitbild ersetzt.

8 Bau der Deutschen Welle, Ensemble mit 3 Türmen: Büroturm 34geschossig, 118m; Studioturm 18geschossig, 85m; Versorgungsturm 39geschossig, 138m; Raderberggürtel Planungsgruppe Stieldorf 1980 Bau des GEW-Hochhauses am Parkgürtel Kraemer, Sieverts und Partner Bau des Fernmeldeturms Colonius an der Inneren Kanalstrasse, 243m Erwin Heinle, Architekt Bau des Arbeitsamtes mit Justizzenter, 16geschossig, Luxemburger Strasse 1. Abschnitt: Henrik Busch, 2.Abschnitt HPP 15 Das aktuelle Hochhauskonzept 2003 basiert auf Überlegungen aus dem Jahr Die Stadt Köln bemüht sich seit Beginn der Neunziger Jahre um eine gesamtstädtische Leitidee. Unter Berücksichtung wichtiger Sichtachsen auf den Dom, Wirkungskreise des Doms und der romanischen Kirchen sowie vorhandener Gebiete homogener Bauhöhe wurden verschiedene Bereiche ausgewiesen, in denen Hochhausreihen oder -gruppen denkbar wären. Die Büros Peter Eisenlauer und Maier + Neuberger empfahlen für die rechtsrheinische Seite in der 2003 vorgelegten Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung Köln die Konzentration auf nur einen Standort (Deutz/Messe), um einen deutlichen Akzent im Stadtbild setzen zu können Bau des DEVK-Hochhauses am Zoo Kraemer, Sieverts und Partner 1989 Bau des Stadthauses Chorweiler Hochbauamt der Stadt Köln 1990 Bau des Colonius Center Rehle und Coenen Entwurf Johannishaus, Hochbauamt der Stadt Köln 1992 Wettbewerb für den Breslauer Platz 1994 Köln Colloquium 1, Überlegungen zur Hochhausplanung in Köln Stadtplanungsamt der Stadt Köln Fernsehturm Colonius, Ratsbeschluss für die Umsetzung des Projektes ICE-Terminal Köln-Deutz/ Messe 1996 Der Kölner Dom erhält den Status des Weltkulturerbes 2000 Wettbewerb ICE-Terminal Köln-Deutz /Messe 1. Preis: Jaspert, Steffens, Watrin, Drehsen; Köln 3. Preise: Sauerbruch Hutton Architekten, Berlin und ABB Architekten, Frankfurt a.m. KölnTurm, Bau des KölnTurms im Mediapark, 148m Projektgemeinschaft Jean Nouvel, Kohl & Kohl 2001 Bau des Ringkarree /Gerling am Friesenplatz Sir Norman Foster 2002 Workshop zum ICE-Terminal Köln-Deutz /Messe Überarbeitung des 1. Preises aus dem Wettbewerb Preis: Jaspert, Steffens, Watrin, Drehsen; Köln 2003 Vorschlag für ein Hochhauskonzept Stadtplanungsamt der Stadt Köln 2004/05 Bau des RZVK-Hochhauses, 103,20m, Hermann-Pünder-Strasse Gatermann + Schossig, Architekten

9 Überlagerung von Luftbild und einem aus der Punktwolke berechneten Polygonnetz (Quelle: v-cube) Konstruktion der 3D Geometrie aus dem Polygonnetz der Punktwolke (Quelle: v-cube) 17 2 Zur Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung Köln 2.1 Vorgehensweise Mit der Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung Köln sollte überprüft werden, ob durch die beschriebenen Neuplanungen Beeinträchtigungen der historischen Stadtsilhouette sowie bestehender Sichtfelder auf den Kölner Dom zu erwarten sind. In Absprache mit der Stadt Köln wurden für die Untersuchung acht stadtbildrelevante Betrachterstandorte mit Blickbezug zum Dom ausgewählt. Zur Überprüfung eventueller Beeinträchtigungen der Blickbezüge zum Dom wurden so genannte Sichtfeldanalysen erstellt. Dazu wurde ein digitales 3D-Stadtmodell mit digitalen Photographien überlagert. Die Sichtfeldanalysen dienen dazu, die Gestaltverträglichkeit der projektierten Hochhausplanungen auf der rechtsrheinischen Seite Kölns zu überprüfen, um ihre Auswirkungen auf das Stadtbild beurteilen zu können. 2.2 Analyse der technischen Methoden Die Sichtfeldanalysen, methodischer Kern der Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung Köln basieren auf dem Einsatz eines fragmentarischen digitalen 3D-Stadtmodells von Köln. Da ein solches Stadtmodell bisher nicht vorhanden war, wurde seitens der Büros Eisenlauer, Maier + Neuberger die Firma V-Cube aus Aachen beauftragt, dieses Modell auf der Basis aktueller digitaler Daten des Vermessungsamtes Köln zu erstellen. Konstruktion einer 3D- Gebäudegeometrie direkt aus der Punktwolke der Laservermessung (Quelle: v-cube) Generierung des 3D-Stadmodells Als Grundlage zur Erstellung des digitalen Stadtmodells für Ausschnitte der Stadt wurden Daten einer vom Landesvermessungsamt durchgeführten Laservermessung verwendet. Diese Daten lieferten ein ungeordnetes Raster frei gestreuter Messpunkte von ca. 0.5m x 0.5m, eine so genannte Punktwolke. Innerhalb dieser Punktwolke, einer extrem großen Datenmenge, können Gebäudeumrisse noch nicht von irrelevanten Elementen, wie Bäumen, Sträuchern, Vogelschwärmen etc. unterschieden werden. Die Punktwolke wurde daher mit vom Landesvermessungsamt gelieferten Luftbildern, sowie den Umrisslinien relevanter Gebäude überlagert (Daten der Stadt Köln). Zur exakten Erstellung der Geometrie wichtiger Gebäude wurde durch die Firma V-Cube zusätzliches Fotomaterial herangezogen. Das 3D- Stadtmodell setzt sich aus zwei Elementen zusammen: 1. das Digitale Geländemodell (DGM) 2. das Blockmodell mit Gebäudehöhen bis zur Traufkante (Gebäudegrundkörper ohne Dach).

10 Digitalfotografie Standort Heinrich-Böll-Platz (Quelle: SVU) 19 Das digitale Geländemodell bzw. digitale Höhenmodell (DGM bzw. DHM) stellt eine digitale, numerische Speicherung der Höheninformationen der natürlichen Erdoberfläche dar. Für die Erstellung des digitalen Geländemodells wurden die Punkte auf der Erdoberfläche aus der Laservermessung ausgefiltert. Dadurch erhält man seperate x,y. z Koordinaten einzelner Punkte auf der Erdoberfläche ohne die Höheninformationen von Bäumen, Gebäuden, etc. Diese Punkte wurden mit einem speziellen Programm zu einem 3D Flächenmesh verbunden und interpoliert. Dadurch wurde die 3D Fläche generiert, die als Bodenplatte des 3D Stadtmodells dient und durch die 3D Geometrie der Gebäude auf den jeweiligen Z-Wert durchstößt. Die Genauigkeit des digitalen Geländemodells ist abhängig von der Laservermessung des Landesvermessungsamtes mit einem ungeordneten Raster von ca. 0.5m x 0.5m Rasterweite. Da das Gelände bei der Ausrichtung der 3D Geometrie an den Fotostandort lediglich eine sekundäre Rolle spielt, ist die Genauigkeit trotz Interpolation absolut ausreichend. 3D-Simulation (Quelle: SVU) Aufgrund der riesigen Datenmenge eines gesamtstädtischen Blockmodells wurden für die Bearbeitung des Gutachtens lediglich untersuchungsrelevante Teilbereiche des Kölner Stadtgebietes nachgebildet. Diese Ausschnitte umfassen die Betrachtungs- und Objektstandorte, sowie das Umfeld stadtbildprägender Referenzobjekte. Für die Beurteilung der Auswirkungen der projektierten Hochhausplanungen im Stadtbild ist eine solche Vorgehensweise sinnvoll und ausreichend. Überlagerung von Digitalfotografie und 3D-Simulation (Quelle: SVU) Generierung der Sichtfeldanalysen Im 3D-Modell können die ausgewählten Sichtfelder für die erforderlichen Sichtfeldanalysen nachgebildet werden. Anschließend werden diese konstruierten 3D-Simulationen der Sichtkorridore mit Digitalfotografien überlagert. Dieses durch das Büro Eisenlauer, Maier und Neuberger zur Einsatzreife gebrachte Verfahren bietet den Vorteil, dass Bäume, Sträucher etc., die aus technischen Gründen im digitalen Geländemodell nicht aufgenommen werden können, mit Hilfe der Digitalfotografien in die Sichtfeldanalyse integriert werden können. Hierdurch wird es möglich, Veränderungen im Stadtbild weitgehend realistisch darzustellen. Bei der Überlagerung des digitalen Stadtmodells mit den Digitalfotografien muss äußerst sorgfältig vorgegangen werden, um eine realitätsnahe und unverfälschte Sichtfeldanalyse zu erzeugen. Für diesen Vorgang muss die fotografierende Kamera im Computermodell referenziert werden, um eine exakte Überlagerung des Fotos mit der rekonstruierten Computersimulation zu ermöglichen. Dazu müssen als Parameter der genaue Fotostandpunkt, die Sichtvektoren (= der fotografierte Sichtkorridor) und die Brennweite der Fotografie bekannt sein. Wir beurteilen die durch das Büro Eisenlauer, Maier und Neuberger entwickelte tech-

11 21 nische Verfahrensweise zur Generierung der Sichtfeldanalysen als hinreichend genau, um verlässliche Simulationen der projektierten Neuplanungen zu erzeugen. Bei allen Sichtfeldanalysen sind die relevanten Kenndaten, die Einstellwerte der Digitalkamera und die graphische Darstellung der Position des Betrachtungsstandortes im Stadtgebiet festgehalten. Auch die 3D-Konstruktion des Sichtfelds, die im Computer nachgestellt wird, ist innerhalb der Sichtfeldanalysen dokumentiert. Der Einsatz eines GPS-bezogenen 3D-Stadtmodells, welches mit ebenfalls GPS-bezogenen Fotos überlagert wird, führt prinzipiell zu realistischen, der Wahrnehmung des menschlichen Auges weitgehend entsprechenden Sichtfeldanalysen. K-01 Sichtfelduntersuchung Rasthof Frechen (Quelle: SVU) Die Verfasser der Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung Köln, das Büro Eisenlauer, Maier und Neuberger, hatten dieses Instrument im Rahmen eines Pilotprojektes für die Landeshauptstadt München, einer Sichtfeldanalyse mit vergleichbarer Aufgabenstellung, erstmals angewendet und in der Folge weiterentwickelt. 2.3 Technische Defizite Die vorliegende Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung birgt jedoch einige Mängel. Hier sind folgende Aspekte zu nennen: K-02 Sichtfelduntersuchung Schloß Bensberg (Quelle: SVU) Bildqualität, Sichtbedingungen und Sichtbarkeit Bei sechs von acht abgebildeten Visualisierungen herrschen während des Fotoaufnahmezeitpunkts Sichtbedingungen, die aufgrund der diesigen Wetterlage stark eingeschränkt waren. Im Gutachten werden diese Wetterbedingungen und die daraus resultierenden Luftverschmutzungswerte für das Kölner Rheintal als typisch bezeichnet. Trotzdem kann dies die unzureichende Sichtbarkeit der entscheidenden Bauwerke (Hochhäuser/Dom) nicht rechtfertigen. In städtischen Agglomerationen wie Köln herrschen täglich und stündlich andere Sichtbedingungen, so dass die optimale Sichtbarkeit im Stadtraum nicht kontinuierlich gegeben ist. Die Beleuchtung variiert, das Wetter und die Sichtweite unterliegen ständig wechselnden Bedingungen. Dass am Tag der Fotoaufnahmen zufällig schlechte Sichtbedingungen herrschten, muss deshalb als eingeschränkte Aussagefähigkeit der Untersuchung, nicht als Problem des Klimas oder der Geografie Kölns gesehen werden. Aufgrund der ungünstigen Sichtbedingungen zum fotografischen Aufnahmezeitpunkt mussten in der vorliegenden Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung Eingriffe vorgenommen werden. Im Dunst der Ferne werden die betrachteten und analysierten Bauwerke stark abgeschwächt. Sie mussten deshalb nachträglich aufgehellt werden, um visuell in Erscheinung zu treten.

12 Sichtweiten des DWD übertragen auf vom Kölner Dom ausgehende Entfernungsradien 23 Dies ist bei folgenden Visualisierungen besonders deutlich: K-01: Die Visualisierung K-01 (Rasthof Frechen) ist von schlechter Bildqualität. K-02: In der Visualisierung K-02 (Schloss Bensberg) ist vom Untersuchungsgegenstand (Dom / Hochhausplanungen) faktisch nichts zu erkennen. Aufgrund der Lichtverhältnisse ist erkennbar, dass alle Bilder der Untersuchung an einem Tag, bei einer einzigen Befahrung, entstanden sind (die später am Tage erstellten Fotographien zeigen deutlich dunklere Lichtverhältnisse). Zur Vorbeugung von Missverständnissen und zwecks guter Vergleichbarkeit sollten die Sichtfeldanalysen jedoch eine gleichmäßige Sichtbarkeit des Untersuchungsgegenstands gewährleisten. Die Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung weist im Kapitel 2.1 Wahrnehmung im Stadtraum, S. 15 auf Sichtbeeinträchtigungen hin, die durch Aerosole in der Luft entstehen. Sie können die Wahrnehmung räumlicher Distanzen innerhalb des Stadtraumes verfälschen. [...] Untersuchungen innerhalb des Kölner Stadtgebiets ergaben hierzu für eine mittlere Wahrnehmungsdistanz von ca m im Jahresmittel eine Sichtminderung von über 20%. Eine Auswertung der Messdaten der Flugwetterwarte Köln-Wahn (Erhebungszeitraum bis ) durch den Deutschen Wetterdienst Essen hat jedoch für 95,2% der Tage eine Sichtweite von mind. 10 km ergeben, an 61,7% der Tage betrug die Sichtweite sogar mind. 50 km. Nun könnte eingewendet werden, der Standort der Wetterwarte befände sich außerhalb des Stadtgebiets und sei auf die innerstädtische Situation nicht übertragbar für die Perspektiven der Stadteinfahrten lassen sich die Werte aber in jedem Fall anwenden. Nach Aussagen des Deutschen Wetterdienstes können die Werte näherungsweise auf die Umgebung übertragen werden. Die größten Betrachtungsdistanzen innerhalb der Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung liegen mit jeweils rund 14 km Entfernung zum Dom an den Standorten K-01 Rasthof Frechen und K-02 Schloss Bensberg; eine Sichtweite, die gemäß der Häufigkeitsverteilung des Deutschen Wetterdienstes Essen an 82,7% der Tage im Jahr gegeben ist. Die Distanzen des innerstädtischen Gebietes liegen ohnehin bei max m, wobei die Entfernungen zum Dom höchstens 4000 m betragen. Man kann also davon ausgehen, dass alle Sichtbezüge zu den acht Standorten, die innerhalb der vorliegenden Untersuchung ausgewählt und analysiert wurden, an mindestens 80% der Tage im Jahr hergestellt und wahrgenommen werden und folglich von großer Bedeutung sind. Um die Stadtbildverträglichkeit geplanter Baumaßnahmen zu untersuchen, ist es sinnvoll, grundsätzlich von einer maximalen Sichtbarkeit aller untersuchten Elemente auszugehen und diese zu dokumentieren, auch wenn diese maximale Sichtbarkeit in

13 K-03 Sichtfelduntersuchung Standort A4 /Merheim (Quelle: SVU) 25 Realität nicht permanent gegeben ist. 2.4 Methodische und inhaltliche Defizite Weitere Defizite der vorliegenden Untersuchung, die zu Missverständnissen Außenstehender Anlass geben könnten, bestehen in deren methodischem und inhaltlichem Aufbau. Standbildproblematik Stadtbilder erschließen sich dem Betrachter meist aus mobiler Perspektive: zu Fuß, vom Fahrrad aus, aus dem Auto oder dem Zug heraus. Die Mehrzahl der in der Untersuchung präsentierten, in Standbildform dokumentierten Ansichten wurden aus Situationen aufgenommen, die in Realität grundsätzlich mit Bewegung verbunden sind. Damit wird eine realitätsnahe Simulation der tatsächlichen Wahrnehmung der Untersuchungsgegenstände nicht ganz gewährleistet. Dieser Sachverhalt ist bei folgenden Sichtfeldanalysen besonders augenfällig: Skizze zur Pendelbewegung K-01 (Rasthof Frechen): Das Bild ist auf dem Beschleunigungsstreifen aufgenommen worden, ist also äquivalent mit einer Aufnahme aus der Fahrt auf der A4 Aachen Köln. K-06 Sichtfelduntersuchung Standort Zoobrücke (Quelle: SVU) K-03 (Merheim): Die Visualisierung K-03 (Merheim) zeigt eine Fahrsituation auf der A4 Olpe-Köln. Die Standbilddarstellung bezieht szenische Dynamiken nicht ein. Im Bild liegt der Dom rechts von der Fahrbahnmitte, links von der Fahrbahnmitte liegen in dieser Situation die geplanten Hochhäuser. Ab der Anschlussstelle Merheim verläuft die A4 in mehreren Kurven (Schlangenlinie), so dass der Dom mal rechts, mal links der Bildmitte zu sehen ist, die geplanten Hochhäuser auf der rechten Rheinseite erscheinen dementsprechend in ständig veränderter Position zum Dom ein Pendeleffekt, der für eine Wirkungsanalyse dieser Bauten unbedingt berücksichtigt werden müsste. K-04 (Gremberg): Deutlich sichtbar ist die Fahrsituation auf der A559 / L124. K-05 und K-06 (Rodenkirchener- bzw. Zoobrücke): Beide Sichtfeldanalysen wurden von Autobahnbrücken aus aufgenommen. Daher werden auch diese beiden Sichtfelder in der Regel aus der Bewegung heraus erfahren. Defizite der Standortwahl Die Überprüfung der im Rahmen der Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung getroffenen

14 27 Standortauswahl lässt folgende Defizite erkennen: - Fehlende Begründung der gewählten Betrachtungspunkte In der vorliegenden Untersuchung wird kaum Stellung dazu genommen, welche Kriterien zur Auswahl der acht getesteten Betrachtungsstandorte führten. In der ebenfalls durch die Stadt Köln durchgeführten Hochhausstudie von 1994 wurden insgesamt 25 wichtige Betrachtungspunkte in Bezug zum Dom aufgeführt (Quelle: Stadtplanungsamt Köln). Die Eingrenzung dieses Spektrums wird in der Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung nicht nachvollziehbar gemacht. Relevante Betrachterstandorte mit Blickbezug zum Dom (Quelle: Stadt Köln) - Manipulative Auswahl der Sichtfelder Anlass der Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung war die Überprüfung einer eventuellen Beeinträchtigung der Sichtfelder auf den Dom. In der Studie erscheinen jedoch auch zwei Sichtfelduntersuchungen, die vom Dom, bzw. vom Umfeld des Doms (Heinrich Böll Platz, siehe Abb. S 18) ausgehen (K-07 und K-08). Auch an anderen Punkten der Studie werden nicht nur die Sichtfelder auf den Dom analysiert, sondern ebenfalls die gestalterische Erscheinung der neu zu bauenden Hochhäuser beurteilt. Hierdurch entsteht der Eindruck, dass der Dom zum visuellen Nebendarsteller wird und die Studie dazu dienen soll, die gestalterische Qualität des geplanten Hochhaus-Clusters zu legitimieren. - Einsatz kompositorischer Perspektiven Die Auswahl der gewählten Sichtfeldanalysen sollte rational erfolgen, um eine objektive Beurteilung zu ermöglichen. Es sollte vermieden werden, dass die Fotoeinstellungen wie komponiert erscheinen, denn solche Einstellungen können Assoziationen wecken, die bei der Hochhausdiskussion in Köln nicht hilfreich sind. Einige der Fotoeinstellungen erwecken allerdings den Eindruck, aufgrund solcher kompositorischer Kriterien entstanden zu sein. Hier sind die spektakuläre Aussicht vom Dom (K-07), die malerische Rahmung des Bildes vom Heinrich-Böll-Platz durch die Hohenzollernbrücke und öffentliches Grün (K-08) und die Postkartenblicke von den Brücken (Rodenkirchener Brücke und Zoobrücke) auf die Stadtsilhouette Kölns (K-05 und K-06) zu nennen. - Ausklammerung von Problempunkten Der Plan Hochhäuser im Umfeld des ICE-Terminals Köln-Deutz / Messe mit Hermann- Pünder-Straße zeigt, dass nach dem Bau der Hochhäuser (insbesondere des RZVK- Hochhauses) vom Ein-/Ausgang des Deutzer Bahnhofs aus betrachtet eine große Beeinträchtigung der Sichtbarkeit des Kölner Doms zu erwarten ist. An diesem Standort (Ottoplatz) ist schon jetzt erkennbar, dass durch das weitgehend fertig gestellte RZVK- Hochhaus eine wichtige Sichtachse auf den Dom verbaut wurde. Damit ist in diesem Bereich ein eindeutiges Konfliktpotential in unmittelbarer Nähe des Doms erkennbar. Diese Problempunkte wurden in der Studie inhaltlich nicht berücksichtigt, was als Defizit

15 - Qualifizierung der gewählten Sichtpunkte Es ist zu prüfen, ob die Anzahl der durchgeführten Sichtfelduntersuchungen für eine objektive Analyse ausreichend ist. Zur Begründung der ausgewählten Sichtpunkte muss eine Qualifikation der Standorte erfolgen. Dafür sind zunächst wichtige Bezugs- / Sichtpunkte für Touristen, für Stadtbewohner (Stadteinfahrten mit Auto / Zug, wichtige Fahrrad- und Fußgängerperaktueller Blick auf den Ottoplatz (Quelle: v-cube) 29 eingestuft werden muss. 2.5 Fazit Die angewandte technische Methodik der vorliegenden Stadtbildverträglichkeitsuntersuchung führt prinzipiell zu realistischen, der Wahrnehmung des menschlichen Auges weitgehend entsprechenden Sichtfeldanalysen. Technische Defizite der vorliegenden Untersuchung, die zu Fehlinterpretationen führen können, sind deshalb nicht in der angewandten Simulationstechnik, sondern vor allem in der verwendeten Fotoqualität zu suchen. Die Fotoqualität der Visualisierungen sollte so sein, dass sie den worst case, also die bestmögliche Sichtbarkeit der Untersuchungsgegenstände simuliert, anstatt Situationen abzubilden, in denen eine Verminderung der Sichtbarkeit gegeben ist. Weiterer Ergänzungsbedarf besteht in der Auswahl der Sichtpunkte sowie der möglichst realitätsnahen Nachstellung der Auswirkungen der Hochhausplanungen auf das Stadtbild. Es ist für bestimmte Perspektiven nicht ausreichend, die Sichtfeldanalysen auf Basis von Standbildern zu entwickeln. Hier eignen sich Filmsequenzen oder Standbildfolgen besser. Darüber hinaus empfiehlt sich eine Auseinandersetzung mit den historischen wie aktuellen Stadtansichten, die das Bild Köln prägen, um mögliche Beeinträchtigungen beurteilen zu können. Daraus ergibt sich folgender Untersuchungs- und Klärungsbedarf: - Analyse historischer und aktueller Stadtansichten Stadtbilder verankern sich über Jahrhunderte hinweg im kollektiven Gedächtnis der Stadtbewohner. Die Analyse historischer Stadtansichten aus verschiedenen Zeiträumen und deren Auswertung in einer vergleichenden Analyse liefert wichtige Aufschlüsse darüber, welche Stadtansichten bzw. Blickachsen auf den Dom von besonderer Relevanz sind. Ein wichtiger Aspekt bei der Wahrnehmung eines Stadtbildes ist dessen Wiedererkennungswert durch welche Elemente lässt sich eine Stadt eindeutig identifizieren? Welche Bilder repräsentieren sie nach außen, welche Ansichten erwarten Besucher, wenn sie dorthin kommen? Die Analyse aktueller und historischer Postkartenblicke liefert über die Rolle des Kölner Doms wertvolle Informationen.

16 Sichtfelduntersuchung K-02 Schoß Bensberg (Quelle: SVU) 31 spektiven) sowie wichtige überregionaler Bezugs- und Sichtpunkte zu unterscheiden. Eine solche Differenzierung gibt auch Aufschluss darüber, welche jeweilige technische Untersuchungsmethode an welchen Standpunkten die geeignete ist (z. B. Sichtfeldanalyse von einem klassischen Aussichtspunkt wie Bensberg = Standbildanalyse; Sichtfeldanalyse von einer Straße = Bewegungsbildanalyse). - Verbesserung der Fotoqualität Es ist notwendig, in Einzelfällen bessere Fotoqualitäten für das Gutachten zu verwenden. Hierdurch werden Zweifel an inhaltlichen Aussagen ausgeräumt. Dies bedeutet, dass die vorhandenen Sichtfeldanalysen, die eine besonders schlechte Fotoqualität aufweisen, durch die Anfertigung neuer Fotos bei relevanten Wetterlagen ergänzt werden müssen. Wetterdaten des Großraums Köln, die die durchschnittliche Sichtweite im Stadtbereich belegen, begründen diese Maßnahme auch auf empirische Weise. - Trennung von Sichtfeldanalyse und Gestaltbewertung Zur Vermeidung von Missverständnissen dürfen die Untersuchungsgegenstände Sichtfelder auf den Dom und Gestalterische Erscheinung der neu geplanten Hochhäuser in dem Bericht für die UNESCO nicht vermischt werden. Die neue Überlagerung für den Standort Schloß Bensberg weist optimale Photoqualität auf. (Quelle: v-cube)

17 Holzschnitt aus: Werner Rolevinck fasciculus temporum, Köln 1479 (Quelle: Rheinisches Bildarchiv Nr ) 33 3 Der Kölner Dom im Stadtbild Holzschnitt 1493 (Quelle: Rheinisches Bildarchiv Nr ) 3.1 Analyse historischer Stadtansichten Ziel der Analyse historischer Stadtansichten Kölns ist es, typische also vielfach abgebildete und weithin bekannte Betrachterperspektiven herauszuarbeiten. Zu diesem Zweck wurden im Rheinischen Bildarchiv vorhandene Darstellungen der Stadt aus den verschiedensten Epochen verglichen. Die Betrachtung beginnt mit Holzschnitten aus dem 15. Jahrhundert und führt über Kupferstiche, Gemälde und Fotografien bis in das 20. Jahrhundert. Die Untersuchung dient der Erkenntnis, welche Perspektiven, welche Elemente und welche Art der Wahrnehmung in bestimmten Zeiträumen eine wesentliche Rolle für die Kölner Stadtsilhouette spielten und noch heute spielen. Bereits bei der ersten Durchsicht fällt auf, dass die Darstellung der Stadt über die Jahrhunderte hinweg nahezu ausnahmslos vom rechten Rheinufer aus erfolgte. Es lassen sich jedoch im Laufe der Jahrhunderte deutliche Veränderungen zwischen den einzelnen Bildkompositionen und der Abbildung wichtiger Bildelemente erkennen. Anton Woensam von Worms, 1534 (Quelle: Rheinisches Bildarchiv Nr ) Im 15. Jahrhundert steht die Darstellung der Wehrhaftigkeit sowie der wirtschaftlichen und kirchlichen Macht Kölns im Vordergrund. Zu den dominierenden Elementen gehören die Stadtmauer mit ihren zwölf Toren sowie einige wenige Kirchtürme. Der unvollendete Dom spielt eine eher untergeordnete Rolle. In der folgenden Zeit verschiebt sich der Maßstab zugunsten der Kirchtürme, die Darstellung des Heiligen Köln gewinnt an Bedeutung. Die Stadtkrone formiert sich aus scheinbar unzähligen Türmen, aus denen jedoch Groß St. Martin, die Dombaustelle und der Ratsturm deutlich hervorstechen. Holzschnitt 1548 (Quelle: Rheinisches Bildarchiv Nr ) Daran ändert sich bis zum 18. Jahrhundert wenig, allerdings wird die Stadtansicht zunehmend mit landschaftlichen oder kulturellen Elementen komponiert und romantisiert. Bis zu diesem Zeitpunkt ist allen Darstellungen die Wahl des Betrachterstandorts gemein: man blickt von Osten über Deutz und den mit regem Handelsverkehr befahrenen Rhein auf die Stadt. Im 18. Jahrhundert kommen neue Perspektiven hinzu: vermehrt tauchen Abbildungen aus südlicher Richtung auf. Der Anblick der Stadt verwischt sich zu einem Häusermeer, aus dem lediglich Groß St. Martin, der Ratsturm und der unvollendete Dom emporragen. Diese bis dato üblichen Ansichten der Gesamtstadt werden nun durch Teilbilder und Ausschnitte der Stadt ergänzt, was besonders ab dem 19. Jahrhundert deutlich wird.

18 Tuschzeichnung 1795, Laporterie (Quelle: Rheinisches Bildarchiv Nr ) 35 Durch das in dieser Zeit einsetzende rasante Stadtwachstum wird eine Gesamtdarstellung des Stadtkörpers erschwert, an deren Stelle tritt eine Fokussierung auf die bekannten markanten Elemente der Stadtsilhouette, Groß St. Martin mit Dombaustelle und Umgebung. Der Betrachterstandort wechselt damit zurück auf die Deutzer Seite. Parallel zur Stadtentwicklung im 19. Jahrhundert, die durch großes flächenhaftes Wachstum gekennzeichnet war, nimmt der Dom im Zuge seiner Fertigstellung zwischen 1842 und 1880 eine immer dominantere Rolle im Stadtbild ein. Hierdurch, aber auch durch den mit der Fertigstellung verbundenen Symbolgehalt (Symbol der Vereinigung des Deutschen Reiches, Wacht am Rhein etc...), wird er schließlich zur Ikone stilisiert. Die Stadtansichten konzentrieren sich zunehmend auf den Kölner Dom, der die Ansicht der Gesamtstadt mehr und mehr ersetzt. Die Dominanz der Kathedrale im Kölner Stadtbild wird auf den Abbildungen Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts eindeutig. Stich um 1865, J. Poppel (Quelle: Rheinisches Bildarchiv Nr ) Im Rahmen dieses Gutachtens lassen sich aus der Untersuchung zwei wesentliche Erkenntnisse ableiten: - Die Kölner Stadtansicht erfolgt von jeher vom rechtsrheinischen Deutz aus - Spätestens seit seiner Fertigstellung im Jahr 1880 wurde der Kölner Dom zu dem Symbol der Stadt schlechthin. Bis heute behalten diese Aussagen ihre Gültigkeit. Auch zeitgenössische Darstellungen zeigen häufig das Motiv des klassischen Kölner Rheinpanoramas: Es besitzt daher einen hohen Wiedererkennungseffekt, der sowohl im kollektiven Gedächtnis der Stadtbewohner als auch überregional (Stadtmarketing/ Tourismus/ Pendler) von großer Bedeutung ist. Fotografie um 1920 (Quelle: Rheinisches Bildarchiv Nr ) 3.2 Analyse Kölner Postkartenmotive Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Wahrnehmung eines Stadtbildes und dessen Wiedererkennungswert bilden Postkartenmotive. Sie zeigen besonders deutlich, durch welche Motive sich die Stadt nach außen repräsentiert, weil sie millionenfach gekauft und in alle Welt verschickt werden. Sie zeigen, welche Stadtbilder und Ansichten Besucher auch erwarten, wenn sie nach Köln kommen. Wie die Analyse der Kölner Stadtansichten zeigt, ist in Köln der Dom im Laufe der Zeit zum unbestrittenen Symbol- und Imageträger der Stadt geworden, er steht synonym für Köln (z.b. offizielles Logo der Stadt Köln). Im Rahmen dieser Untersuchung liegt es nahe, die klassischen Domansichten, welche die Marke Köln medial transportieren, zu untersuchen. Es gilt zu klären, ob und inwieweit diese Bilder künftig durch das

19 37 geplante ICE-Terminal in Deutz verändert oder beeinträchtigt werden. Zu diesem Zweck wurde eine repräsentative Auswahl von Ansichtskarten, die üblicherweise an touristischen Anlaufpunkten angeboten werden, ausgewertet. Bei der Auswahl fiel zunächst auf, dass nur ganz wenige Postkarten ohne den Kölner Dom existieren und dass das Spektrum derer, die den Dom abbilden, in seiner Bandbreite begrenzt ist. Es konzentriert sich auf wenige Motive, die in vielfältiger Weise variiert werden (Nachtaufnahmen, Sommer- und Winterstimmungsbilder, u.ä.). Bastei und Kölner Dom a. Frontalansicht des Westwerks mit seiner charakteristischen Doppelturmsilhouette Diese Ansichten tauchen ab 1880, dem Jahr der Vollendung des gotischen Bauwerks, vermehrt auf. Sie sind meist aus der Luft oder gegenüberliegenden Gebäuden fotografiert. Bei dieser Einstellung handelt es sich zugleich um eines der beliebtesten touristilinks: Wallraf-Richartz-Museum und Kölner Dom Mitte: 4-Scheiben-Haus (WDR) und Kölner Dom rechts: Blick vom Offenbachplatz (Oper) auf den Kölner Dom KölnArena und Kölner Dom Die Zahl der Luftbilder, die den Dom und seine Umgebung aus allen Himmelsrichtungen festhalten, ist groß, sie sind ebenfalls auf historischen Postkarten zu finden. Innerhalb dieser Untersuchung bleiben sie jedoch unberücksichtigt, da sie einen Blickwinkel auf die Stadt wiedergeben, der, für den Besucher oder im Alltagsgeschehen in nicht erlebbar ist. Einige Motive zeigen den Dom aus dem städtischen Kontext heraus und stellen Sichtbezüge von frequentierten Orten wie Hohe Straße oder Offenbachplatz (Oper) zum Dom her. Hier ragen lediglich die charakteristischen Turmspitzen ins Bild, was für eine eindeutige Identifizierung jedoch völlig ausreichend ist. Historische Postkarten zeigen häufig einen Blick über den Heumarkt mit dem Dom im Hintergrund. Dieser Platz nahm zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine bedeutende Position im Stadtgefüge ein (Verkehrsknotenpunkt, Hindenburgbrücke). Es fällt auf, dass neben wichtigen Plätzen und Orten oft auch einzelne Gebäude im Kontext des Kölner Doms gezeigt werden. Diese Form der Darstellung ist sowohl bei historischen Motiven (Hohenzollernbrücke) als auch bei zeitgenössischen Aufnahmen (Bastei, 4Scheibenhaus des WDR, Schokoladenmuseum, KölnArena, Wallraf-Richartz- Museum) zu finden. Die entsprechenden Objekte werden auf diese Weise legitimiert und im Stadtbild verortet. Dieses Vorgehen zeigt deutlich, welche Bedeutung dem gotischen Bau für das traditionelle Stadtbild und alle modernen Neuschöpfungen beigemessen wird. Der Dom stiftet Orientierung und gibt den Maßstab ab. Aus der Vielzahl von Postkartemotiven lassen sich fünf Hauptperspektiven herausstellen. Diese können in Nahsichtperspektiven (a,b) und Darstellungen der Silhouette der Kölner Innenstadt (c,d,e) unterschieden werden:

20 39 schen Fotomotive, die in der Regel von der Domplatte oder aus der Straße Burgmauer aufgenommen werden. Aufnahme vom Ufer des Rheinparks Ostansicht des Doms mit Hohenzollernbrücke, Abb. um 1920 und heute b. Frontalansicht des Langhauses von der Südseite aus Die Aufnahmen werden in der Regel auf dem Roncalliplatz gemacht, der außerdem als Kulisse und Veranstaltungsort verschiedener Events genutzt wird: Weihnachtsmarkt, Inszenierungen von Oper und Theater, Kirmes, Sportveranstaltungen. Wie das Westwerk gehört die Südseite zu den beliebtesten touristischen Fotomotiven. Die meisten Aufnahmen zeigen den Kölner Dom jedoch im Zusammenhang mit dem Rhein. Der Schwerpunkt liegt auch hier ähnlich wie bei den historischen Stadtansichten auf Abbildungen von der rechten Rheinseite aus. Nur vereinzelt sind Aufnahmen vom linksrheinischen heutigen Konrad-Adenauer-Ufer auf Höhe der Bastei vorhanden. Zahlreiche Postkarten präsentieren verschiedenste Einstellungen auf Dom und Altstadt entlang des rechten Rheinufers (alternativ direkt vom Schiff aus), angefangen am nördlichen Rheinpark bis hin zu den Poller Wiesen im Süden. c. Blick aus dem Rheinpark von Nordosten auf den Kölner Dom mit dem Rhein im Vordergrund Dieses Motiv ist auch auf alten Postkarten zu finden und wird noch immer abgelichtet. In der Regel wird das Bild aus einer Position nördlich des Tanzbrunnens aufgenommen und im Vordergrund durch botanische Elemente gerahmt. Der Dom erscheint losgelöst von der ihn umgebenden Altstadt, seine Masse dominiert die vorgelagerten Bauten. Groß St. Martin und Dom, Aufnahme um 1940 und heute links: Aufnahme des Westwerks rechts: Südansicht d. Ostansicht des Langhauses und der Doppeltürme mit der Hohenzollernbrücke im Bildvordergrund Diese Perspektive wird bereits auf Postkarten um die Jahrhundertwende dargestellt und bis heute verwendet. Die Aufnahme erfolgt meist vom rechtsrheinischen Treppenaufgang zur Hohenzollernbrücke oder direkt vom Rheinufer aus. Viele Touristen nutzen die kurze Wegstrecke über die Brücke, um neben diesem Blick die Aussicht auf das berühmte Altstadtpanorama zu erleben. e. Altstadtensemble mit charakteristischer Silhouette Dom und Groß St. Martin Diese Ansicht ist der Klassiker schlechthin, bereits die ersten Stadtansichten und eine Vielzahl historischer Postkarten zeigen diese Perspektive aus südöstlicher Blickrichtung. In Varianten werden die jeweiligen Brücken (Schiffsbrücke, Hindenburgbrücke) sowie ein Teil des Deutzer Stadtteils mit einbezogen oder die Kameraposition auf die Deutzer Brücke verlagert. Interessanterweise ist diese Motivwahl äquivalent zu vielen der im 19. Jahrhundert gestochenen Stadtansichten. Dies ist ein Zeichen dafür, dass diese Motivwahl sich aus diesen Darstellungen der Kölner Stadtsilhouette entwickelt hat.

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