Neues Konzept für die Nahversorgung Hombergs

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1 Neues Konzept für die Nahversorgung Hombergs 02/ /2011 In der letzten Bezirksausschusssitzung wurde über ein eine Beschlussvorlage der Stadtverwaltung beraten, die bei den Mitgliedern des Bezirksausschuss zu einer intensiven Diskussion führte. Abzustimmen war über ein Nahversorgungskonzept, dass die Stadtverwaltung erstellt hat aufgrund eines Gutachtens des Ingenieurbüros Stadt + Handel aus Dortmund. In diesem Gutachten werden sieben Szenarien vorgestellt über die langfristige Entwicklung der Nahversorgung in unserem Stadtteil. In dem augenblicklichen Zustand, d.h. zwei Einkaufzentren und Aldi (Szenario A) sehen die Gutachter zwar im Moment keinen Veränderungsbedarf, aber für die Zukunft sagen sie eine abnehmende Attraktivität gegenüber den Konkurrenzstandorten in den Nachbarorten vorher. Es drohe, so die Gutachter, ein vollständiger Verlust des Einzelhandelsangebot, sprich: die kaufen im Ort nicht mehr ein. Als Alternative schlägt das Gutachterteam vor, eine neue Ortsmitte zu planen (Szenario B) und zwar rechts und links an der Mündung der Steinhauser Straße in die Brachter Straße. Dieser Standort liege allerdings nicht mehr in fußläufiger Entfernung von Homberg Nord und Süd, biete aber erhöhte Möglichkeiten zum Kopplungseinkauf und dadurch höhere Kaufkraftbindung, wie es im Gutachten heißt. Mit anderen Worten, die würden mehr vor Ort einkaufen. Dieses Konzept hätte allerdings zur Folge, dass die beiden Einkaufzentren in Nord und Süd bald schließen müssten durch Überausstattung. Diese Gefahr sehen die Gutachter auch bei Szenario C, wenn in beiden Teilen Hombergs, in Nord und in Süd, die Einkaufzentren weiter ausgebaut würden. In diesem Falle lägen beide Stadtteile in fußläufiger Entfernung zu ihrem jeweiligen Einkaufzentrum, hätten aber nach Meinung der Gutachter keine Zukunft. In den vier weiteren Szenarien wird die Möglichkeit durchgespielt, entweder ein Geschäftszentrum in Nord, in Süd oder bei Aldi weiter auszubauen oder zu errichten. In allen drei Fällen wären die Einkaufzentren für einen großen Teil der Bewohner nicht mehr zu Fuß zu erreichen. Was die Stadtverwaltung nun bewogen hat, aus den Vorschlägen das Szenario B zu wählen und zur Abstimmung vorzuschlagen, geht aus der Beschlussvorlage nicht eindeutig hervor. Zwar ist in der Präambel der Vorlage die Rede von dem demografischen Wandel, dementsprechend zukünftig ein adäquates, kurzräumlich erreichbares Versorgungsangebot zu sichern sei, aber gerade das vorgeschlagene Konzept bietet dies nicht (s. Skizze Szenario Jeckes Karnevalstreiben im Luthersaal B). Für einen großen Teil in Homberg-Nord und Süd, läge das Geschäftszentrum nicht in fußläufiger Nähe. Trotzdem ist in der Begründung für die Wahl des Szenarios B von guter Erreichbarkeit die Rede und von der Möglichkeit, eine Ansiedlung von Einzelhandelsimmobilien moderner Ausprägung zu schaffen. Gleichzeitig werden aber auch die Nachteile genannt: langfristiger Wegfall der bestehenden Geschäfte und vielleicht die Schließung von Aldi. Doch irgendwie scheinen sowohl die Gutachter, wie auch die Stadtverwaltung nicht besonders überzeugt zu sein von der Realisierung ihres Vorschlags, denn ganz am Schluss des Gutachtens werden Maßnahmen vorgeschlagen, mit denen die beiden jetzigen Geschäftszentren attraktiver gemacht werden könnten: Erweiterung des Lebensmittelmarktes zur Straße hin, evtl. ein Neubau mit einer besseren Grundstücksausnutzung, Rampen zur Stein-

2 Seite 2 hauser Straße, Rückschnitt der Hecken und Neugestaltung der Grünflächen, um eine bessere Einsicht zu gewähren, und vielleicht noch einmal darüber Nachdenken, inwieweit man das Angebot weiter ausweiten könnte durch die Nutzung der Grünfläche an der Steinhauser Straße. Dieser Vorschlag lag schon einmal auf den Tisch, wurde aber von den Politikern vehement abgelehnt. Über das Einkaufszentrum in Homberg-Nord haben die Gutachter nur Gutes zu berichten: stadtgestalterisch gute Erscheinungsweise mit gepflegten öffentlichen und privaten Räumen und Erschließungen, hier seien keine dringenden stadtplanerischen Maßnahmen notwendig. Sollte allerdings auch hier ein Lebensmittelmarkt errichtet werden, könnte er auf der anderen Seite der L 422 (in der Sandgrube) entstehen. Soweit die Gutachter. Auch die Stadtverwaltung sieht eigentlich nur Vorteile darin, dass die vorhandene Nahversorgungsstandorte zum Ausgangspunkt der Entwicklung werden und ihr Fortbestand dauerhaft gesichert bleibt, was evtl., so die Stadtverwaltung in ihrer Vorlage, dazu führe, dass der an der Straße Am Weinhaus gelegene SB-Markt (Aldi) in seinem Bestand auf Dauer gefährdet sei. Man fragt sich, warum die Beschlussvorlage überhaupt eine derartige Debatte hervorgerufen hat. Der Standort eines neuen Geschäftszentrums an der Mündung Steinhauser Straße/Brachter Straße führt zu einer Verödung der Mitte von Homberg-Süd und dem Geschäftszentrum in Homberg-Nord, ohne dass wir davon einen nennenswerten Vorteil hätten. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass für die Ausweitung des Einkaufsangebots die Bevölkerung in Homberg zu klein ist. Sowohl der Laden für Kinderbekleidung wie für Damenmoden musste wieder schließen. Welche Geschäfte, außer denen, die in Homberg bereits vorhanden sind, sollen also in einem neuen Geschäftszentrum noch angesiedelt werden? Ohnehin stehen in Homberg bereits einige Ladenlokale leer für die es offenbar keinen Bedarf gibt. Hinzu kommt, dass das Geschäftszentrum auf den freigehaltenen Grundstücken für die Verlegung der L 422 gebaut werden soll. Zwar ist zur Zeit mangels Finanzierung die Verlegung in weite Ferne gerückt, aber so lange Der nicht klar ist, ob die A 44 überhaupt gebaut wird (siehe Artikel Gericht stoppt A 44 ) und nicht abzusehen ist, ob sie überhaupt eine Entlastung für die L 422 bringt, ist es leichtfertig, zu Gunsten eines Geschäftszentrums von zweifelhaften Wert für Homberg sie aufzugeben. Man könnte von den Politikern des Bezirksausschusses etwas mehr Weitblick erwarten. Noch ein Wort zu dem vorliegenden Gutachten: Es ist sicher von Nutzen, wenn eine Stadtverwaltung sich durch Gutachter beraten lässt. Allerdings sollten derartige Gutachten kritisch hinterfragt werden, denn ein Gutachter kann nicht detaillierten Kenntnisse haben, wie Stadtverwaltung und Politiker vor Impressum Herausgeber: Verein zur Förderung von Bürgerinteressen e. V. Anschrift der Redaktion: Schumannstrasse 15, Ratingen Tel.: 02102/ Internet: Redaktionsteam: Helmut Frericks, Hannelore Sánchez Penzo, Heinz Schulze Layout: Lisa Schulze & Simon Schulze Bild/Anzeigenbearbeitung: José Sánchez Penzo Redaktionsschluss: jeweils Monatsende Erscheinen: zweimonatlich Druck: Schöttler Druck, Ratingen Auflage: 2500 Exemplare Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie für deren Richtigkeit übernimmt der Herausgeber keine Haftung. Namentlich gekennzeichnete Texte spiegeln nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wider.

3 Der Seite 3 Ort. Ein Gutachten kann daher nur Grundlage sein für zukünftige Planung und sollte differenziert in eine Beschlussvorlage einfließen und nicht einfach abgeschrieben werden, wie dies hier geschehen ist. Die Beschlussvorlage erhielt im Bezirksausschuss mit einer Stimme Mehrheit Zustimmung (CDU/BU stimmten mit Ja, SPD/Die Grünen stimmten mit Nein) und geht nun zurück an den Stadtrat zur weiteren Beratung. Der Bezirksausschuss hat nur empfehlenden Charakter. Die Redaktion Das Oberverwaltungsgericht Münster hat rechtskräftig und nicht anfechtbar bestätigt, dass der Beginn der Bauarbeiten an dem Lückenschluss der A 44 rechtswidrig ist. StraßenNRW die ausführende Baubehörde hat kein Baurecht, weil das Bundesverwaltungsgericht bereits 2009 festgestellt hat, dass der zugrunde liegende Planfeststellungsbeschluss rechtswidrig ist. Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, berichtet Eckhard Brandt, Vorsitzender der BI A44 in einer Presseerklärung, der Planfeststellungsbeschluss darf nicht vollzogen werden. Zur Erinnerung: ein Kläger hatte im März 2009 vor dem Bundesverwaltungsgericht gegen den Planfeststellungsbeschluss zur A44 Ratingen-Velbert gewonnen, weil ihm Gericht stoppt den Bau der A 44 die Ausgleichsfläche seine bäuerliche Existenzgrundlage rauben würde. Die bedeutete im Klartext: Es darf erst dann gebaut werden, wenn die Planung entsprechend geändert wird. StraßenNRW missachtete dieses Urteil. Mit der Unterstützung des Landesverkehrsministeriums wurde das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts so umgedeutet, dass die Rechtswidrigkeit nur gegenüber dem einen Kläger gelte, also das nicht betroffene Stück der Autobahn gebaut werden könne, zumal der Fehler behebbar sei. Hierzu bemerkte das OVG Münster, StraßenNRW müsse entweder den bisherigen Plan fallen lassen, die Autobahn zu bauen, oder einen neuen Planfeststellungsplan aufstellen, der allerdings wieder beklagbar sein würde. Dies hat StraßenNRW Neues aus der Sandgrube in den letzten zwei Jahren nicht geschafft, wo doch die Baumaßnahme angeblich so eilig war, und bereits im Frühjahr vorigen Jahres der erste Spatenstich in Gegenwart der Prominenz aus Bund und Land gefeiert wurde. Aus Anlass einer Klage eines weiteren Landwirtes, in der dieser auf die Nichtvollziehbarkeit des Planfeststellungsbeschlusses hinweist, hat das Oberverwaltungsgericht Münster nun StraßenNRW und alle beteiligten Verwaltungen von Stadt, Kreis und Land in die Schranken verwiesen: alle Arbeiten an dem Lückenschluss der A44 auf der gesamten Länge sind sofort einzustellen. Der Vorsitzende der BI A 44 Eckhardt Brandt hofft, dass die Baubehörde sich von jetzt an rechtstreu verhalten und den Richterspruch respektieren wird. HSP Gut gewollt, aber nicht gut gemacht. Das war offenbar der Eindruck, den Beobachter beim Treffen von BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland), BSL und interessierten n am 3. Dezember im Forum der Christian-Morgenstern-Schule gewinnen konnten. Das Treffen litt an technischen Unzulänglichkeiten ebenso wie an der Abwesenheit eines Fachmanns, der seine Ideen besser selbst vorgetragen hätte. Die Absicht der Veranstaltung wurde nicht wirklich transparent: Die BSL hat mit dem BUND eine Zusammenarbeit zum Nutzen der Sandgrube Liethen vereinbart. Dabei ist die Kernfrage: Was passiert mit dem Naturschutzgebiet Sandgrube Homberg, wie es offiziell heißt, wenn Verfüllung nicht mehr auf der Tagesordnung steht? Soll sie in völliger Abgeschiedenheit, gleichwohl in der Ortsmitte und damit in schwieriger Lage, vor sich hin schlummern? Oder kann man mit der Sandgrube etwas anfangen, das sowohl dem Naturschutz gerecht wird als auch ein Angebot an die Bevölkerung darstellt? Einerseits sind die Eigentumsverhältnisse im Umfeld der Sandgrube unklar. Andererseits befasst sich lt. Landrat eine Arbeitsgruppe beim Kreis Mettmann mit dem Naturschutzgebiet. Beides könnte dazu motivieren, erst mal abzuwarten, ob und wann etwas passiert. Wir meinen, dass es dann aber zu spät sein könnte, zumal Behörden vorgefasste Meinungen ungern ändern. Wir meinen vielmehr, dass es an der Zeit ist, in Homberg selbst neue Ideen zur Sandgrube zu entwickeln. Denkverbote darf es dabei nicht geben! Jörg Haafke vom BUND hat ein Konzept entwickelt, das Antworten auf diese drei Fragen gibt: 1. Wie kann man der Sandgrube das Schicksal vergleichbarer Standorte ersparen und vor der weiteren Verbuschung retten? 2. Wie kann man vor Ort eine Verantwortlich- keit für dieses Gelände initiieren, wenn man weiß, dass weder die Biologische Station noch der Kreis Mettmann über Managementpläne und daraus im günstigsten Fall resultierende periodische Pflegeeinsätze in der Lage sind, ein solches Gelände sachgerecht zu betreuen? 3. Wie schafft man ein allgemeines Bewusstsein der örtlichen Bevölkerung für das Kleinod? Mit den Antworten mag nicht jede(r) einverstanden oder zufrieden sein. Die BSL hat die Absicht, mit dem BUND gemeinsam an den Antworten zu arbeiten und ein Konzept zu entwickeln, das in Homberg mehrheitsfähig ist. Über Details werden wir im HOMBERGER und natürlich auch in unserer Mitgliederversammlung im Oktober 2011 berichten. Hermann Pöhling, Vorsitzender der Bürgerinitiative gegen die Verfüllung der Sandgrube Liethen e.v. (BSL)

4 Seite 4 Tradition und neuer Schwung beim Karnevalsball im Luthersaal Gerd Dörner mit goldender CD geehrt Der Wie schon in letzten Jahren sorgten die Funken Rot-Weiß Hürth Gleuel für einen stimmungsvollen Auftakt des großen Karnevalsballs im Luthersaal. Der Sitzungspräsident der Rot-Weißen Garde, Heinz Gert Sester, genannt auch das Bärchen war von dem fantasievoll kostümierten Publikum begeistert und so meinte er, dass der jecke Frohsinn in Homberg dem in Köln um nichts nachstehen würde. Nach den Posaunenklängen und dem Fahnenschwingen war dann der Bauchredner Fred von Ahlen mit seinem frechen Vogel Aky genau der Richtige um die Lachmuskeln des Publikums herauszufordern. Der mannshohe Emu brachte seinen Partner im Tropenanzug ganz schön ins Schwitzen und flirtete hemmungslos mit den Damen im Publikum. Dann war es auch schon Zeit für das traditionelle leckere Essen. Zu Grünkohl mit Mettwurst tanzen die Angerfunken aus Angermund. Nachdem kulinarischen Programmpunkt trat mit Ingo Ingwersen, dem Künstler des Jahres 2009, ein Torpedo der Unterhaltungsbranche auf. Über eine Stunde bot der gebürtige Berliner Musikstücke. Dabei

5 Der Seite 5 strapazierte er seine Gitarre und konnte auch der Jamaika-Steeldrum rhythmische Klänge entlocken. Nun stand auch schon das Prinzenpaar Fritz II. und Petra I. mit ihrer Gefolgschaft vor der Tür des Luthersaals und verlangten nach Einlass. Da hielt es keinen der Jecken mehr auf den Stühlen, um der närrischen Regentschaft ihre Ovationen zu bezeugen. Als Adjutant des Prinzen erschien Bernd Conrad, ehemals bekannt als Schützenchef, nun assistierte er seinem Prinzen Fritz II. Klaus Witzel, der noch amtierende Präsident des Feetz erhielt als Gastgeschenk vom Prinzenpaar eine große Marzipantorte. Dies war nun auch sein vorläufig letzter Auftritt als Präsident des Feetz und da kam schon ein wenig Wehmut auf. Er hatte sich auch nochmals in das blaue Sakko gezwängt, welches er vor 14 Jahren beim ersten Mal getragen hatte. Es soll nun erst mal Schluss sein, denn die Aufgabe lässt sich mit seinem Beruf als Steinmetz nicht weiter vereinbaren. Großen Applaus erhielt auch DJ Gerd Dörner erhielt eine eigens für ihn geprägte goldene CD mit dem Titel Schön ist das Leben überreicht. Nach dem Auftritt des Prinzenpaares sorgten De Frönde noch mal für fetzige Livemusik. Es war wieder ein toller Abend und es braucht kein Zweifel zu bestehen, dass auch, wenn ein neuer Präsident das Ruder für die kommende Jahre übernimmt, weiterhin beim Karneval in Homberg der begeisternde Schwung erhalten bleibt. Heinz Schulze KfZ-Sachverständiger Kfz-Schadengutachten und Bewertung LKW-Schadengutachten und Bewertung Technische Gutachten Fahrzeugexpertisen Reparaturbestätigungen Technische Beratung bei Anschaffung von Kraftfahrzeugen Als neutraler und unabhängiger Gutachter bin ich weder einer Versicherung noch einer Werkstatt verpfl ichtet. Clemens Herold Kfz-Sachverständiger Schneppersdelle 2a Ratingen Tel Fax TÜV Rheinland zertifiziert Mobil

6 Seite 6 Kinderkarneval beim Feetz Kinderprinzenpaar im Luthersaal Der Auch der Kinderkarneval im Luthersaal erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Das Programm ist bunt gemischt und den beiden Moderatorinnen des Nachmittags Katherina Steege und Laura Kreß gelang es mit Spielen die zahlreichen Kinder zu begeistern. Da gibt es die Reise nach Jerusalem oder auch die Möglichkeit die Väter mit Toilettenpapier als Mumie zu umwickeln und, sie dabei ganz schön alt aussehen zu lassen. Dem Zauberer Undino wollten nur wenige Kunststücke gelingen. Da mussten die Kinder schon kräftig mithelfen. Natürlich kam auch das Ratinger Kinderprinzenpaar Maro I. und Rania I., um die Kinder zu begrüßen. Es gab Geschenke und natürlich auch Orden und auch das erwachsene Prinzenpaar Fritz II. und Petra I. freuten sich, die Huldigung der Jüngsten im Luthersaal entgegen nehmen zu können. Es war ein ereignisreicher Nachmittag, es gab reichlich selbst gebackenen Kuchen und auch mancher Vater konnte an einem frisch gezapften Bier schon wieder Gefallen finden. So startete die Karnevalssession in Homberg auch für die Kleinsten und man wird sich sicherlich beim Kinderkarnevalszug in Lintorf und beim Rosenmontagszug in Ratingen wiedersehen.

7 Der Die KG Feetz 1987 e.v. bedankt sich für die Unterstützung der Tombola 2011 des Kinderkarnevals am bei folgenden Spendern: Relexa Hotel Golf Club Grevenmühle Holiday Inn Textilpflege Kokkinos Tryp Hotel Funky Town GmbH Cedrics Restaurant Individuals Kino Ratingen BMW Musik Oschlies Deselaers Optik Lerschmacher Sport Friseur Mewes Mode + Kosmetik Pingsmann Spezialitäten Fleischerei A. Kempken Bea-Weine Athen Grill Pizzeria Blumen Flüchter Metzkausen Halfmann Haushaltswaren Junge Haarmoden Metzkausen Blumen Wilms Drogerie Platen Forellenhof Schreiber Süd Apotheke Blütezeit Provinzial Versicherungen Haarstudio Kohlhaas Sparkasse HRV Winkler, Fries GmbH Schreibwaren Raschke Ring Apotheke Frischemarkt Dr. Timur Seidel Chirmax GmbH Spiel & Buch Outlet Mode Accessoires Seite 7 Deselaers-optik Hoflieferant des Karnevalsprinzen Mit großem Gefolge machte Karnevalsprinz Fritz II. mit seiner Prinzessin Petra I. einen Besuch bei deselaers-optik, um sich eine neue Brille anpassen zu lassen. Wir sind hier Stammkunden, berichtete Prinz Fritz, ich kaufe meine Brille schon jahrelang hier. Auch die Prinzessin hat alte Beziehungen zu deselaers-optik. Schon ihre Eltern und Großeltern ließen sich bei Deselaers, damals noch am Dorfplatz, ihre Brille anfertigen. Der Besuch als Prinz und Prinzessin mit dem gesamten Gefolge war für das sympathische Prinzenpaar eine gute Gelegenheit, sich für den jahrelangen guten Service zu bedanken. HSP

8 Seite 8 Simeon Paleologos Simeon Paleologos Der freundliche Wirt des Samothraki Den Griechen verdanken wir eine Reihe grundlegender Einrichtungen und Ideen, die heute einen wichtigen Teil unseres europäischen Bewusstseins ausmachen: die Philosophie (Sokrates, Platon, Aristoteles) und auch die Demokratie, deren Grundgedanken wir immer noch nicht umzusetzen fähig sind. Aber auch die klassische Kunst, die das Individuum in den Mittelpunkt stellte und Harmonie, Proportion und Schönheit für wichtig hielt, setzte Maßstäbe. Griechische Tempelbauten und Statuen wirkten in der Kunstgeschichte immer wieder nach und griechische Sagen (Odyssee, Ilias, Herakles) werden heute noch gelesen und verfilmt. Der Wirt des griechischen Restaurants Samothraki, Simeon Paleologos, in Homberg-Süd stammt aus dem kleinem Ort Kimisis auf Saloniki, einer Insel in der Nord Ägäis, und er scheint Grundtugenden der griechischen Klassik in sich vereinigt zu haben. Dazu gehört eine Disziplin, die ihm verbietet der Versuchung des Alkohols zu erliegen und das Streben nach Ausgeglichenheit, die ihn befähigt über niemanden ein schlechtes Wort zu verlieren. Somit ist ihm garantiert, dass ihn alle mögen und auch Streit und üble Nachrede in seiner Umgebung keinen Platz finden. Die Harmonie ist ihm wichtig und damit hat er auch immer verlässliche Freunde gehabt. Gelernt hat Simeon Paleologos Anstreicher, aber als er 1971 nach Deutschland kam, war er wie viele seiner Landsleute als Bauarbeiter tätig. Das alte Schalker Parkstadion wurde gebaut und Simeon Paleologos arbeitete in einer griechischen Kolonne als Eisenflechter. Es war harte Arbeit, aber mit 27 Jahren lockte auch das Geld, das am Ende des Monats in der Lohntüte steckte und mit dem man dann für eine ruhigere Zukunft planen konnte. Anfang der 80er Jahre eröffnete sich dann in Ratingen an der Mühlheimer Straße die Möglichkeit ein Kiosk zu übernehmen undsich somit der doch rauen Atmosphäre deutscher Großbaustellen zu entziehen. Hier gab es zwar auch einen 16 Stunden Tag, aber mit einer Freundin ließ sich dies gut bewältigen. Es folgten verschiedene Projekte, so auch ein Bistro in der Bahnstraße, das Schokolato. Simeon Paleologos war selbstständig, konnte sein Leben selbst bestimmen und er half seinem Schwager, der in Düsseldorf in der Aderstraße das Restaurant Hermes hatte. Ratingen wurde zur neuen Heimat, weil auch sein Bruder Menelaos hier lebt. Hier gibt es die griechische Gemeinde und Simeon Palelogos engagierte sich hier, war Ende der 70er bis Mitte der 80er im Vorstand. Ihm gefiel die Gemeinschaft, die Möglichkeit anderen zu helfen, Feste zu Der feiern oder einfach mit Landsleuten Probleme zu diskutieren. Als Hobby entwickelte sich seine Reiseleidenschaft. Egal, ob Kanada, USA, Afrika oder auch die Karibik Simeon Palelogos war immer von fremden Ländern begeistert. Das Reisen entspricht seiner weltoffenen Mentalität. Dies ermunterte ihn selbst Reisen zu organisieren, sei es nun nach Paris, Amsterdam oder Brüssel. Nach zwei Besuchen konnte man auf den Reiseleiter verzichten, denn Simeon kannte alles Wissenswerte und konnte dies selbst übermitteln. Simeon Paleologos hat in Deutschland eine zweite Heimat gefunden. Natürlich bleibt er von Herzen Grieche, denn dieses Land mit

9 Der Seite 9 seiner antiken Kultur gibt ihnen das Bewußtsein von besonderem Ursprung zu sein. Das Familiäre und der gesellschaftliche Konsenz steht hierbei ebenfalls im Vordergrund. Dies ist Simeon Paleologos immer wichtig, auch in seinem Restaurant Samothraki, denn er genießt den familiären Charakter, der hier zwischen seinen Gästen herrscht. Natürlich ist er bemüht mit guten Essen, der mediteranen Küche, aber auch deutschen Speisen seine Gäste zu verwöhnen und nicht zu vergessen, ein gutes Tröpfchen Wein aus Griechenland. Mit 66 Jahren ist Simeon Paleologos immer noch bei bester Gesundheit und er hofft, die noch lange in seinem schönen Gasthaus begrüßen zu können. Heinz Schulze Axel Schwarz Schön haben Sie es hier, der Physiotherapeut Axel Schwarz wohnt noch nicht lange in Physiotherapie für zu Hause Homberg und hat erstmal die ganze Umgebung mit dem Fahrrad erkundet. Eigentlich kommt er aus Mühlheim an der Ruhr, wo er seit 9 Jahren seine physiotherapeutische Praxis betreibt. Die Physiotherapie, die entstanden ist durch die Zusammenfassung von Krankengymnastik und Massage, wird in großer Vielfalt ausgeübt mit dem Ziel, die Selbständigkeit des Patienten zu fördern und die Selbstheilungskräfte zu unterstützen, und dort wo eine Eigenständigkeit nicht mehr zu erreichen ist, die Angehörigen anzuleiten, etwa in der Behandlung von Kindern, alten Menschen oder bei neurologischen Störungen. Aber auch in der Prävention leistet der Physiotherapeut wirkungsvolle Hilfe, z.b. zur Vorbeugung von beruflichen Fehlhaltungen oder in der Schulung von Risikopatienten. Da es für sicher zu umständlich ist, zu ihm nach Mühlheim in die Praxis zu fahren, bietet Axel Schwarz bei uns in Homberg Haubesuche an. Die Nachbehandlung einer Hüft- oder Knieoperation, oder die Mobilisation nach einem Schlaganfall ist für den Patienten häufig viel angenehmer in der eigenen Wohnung durchzuführen, als in der Praxis, insbesondere dann, wenn das Gehen stark eingeschränkt ist. Axel Schwarz ist zu erreichen unter der Tel. 0208/ oder per Handy von 8-20 Uhr, oder per Die Praxis ist in der Düsseldorfer Str. 138 in Mühlheim-Saarn. HSP Wir bieten ab sofort auch Hausbesuche in Rat-Homberg und Umgebung an. (Privat/alle Kassen, KG-ZNS/PNF, Manuelle Therapie) Tel :

10 Seite 10 Julia und Lars Volke Julia Volke, geborene Hennemann, ist ein echtes Kind. Die Hennemanns wohnen seit 35 Jahren in Homberg-Süd an der Steinhauser Straße. Neben Julia gibt es noch Schwester Charlotte und den Bruder Johannes Hennemann, der als Fußballer des TuS Homberg im defensiven Mittelfeld gegnerische Stürmer zur Verzweiflung brachte. Julia verbrachte ihre Kindergartenzeit im katholischen Kindergarten bei Frau Schmehl und Fräulein Pauls, anschließend bemühten sich Frau Jacobmeyer und Frau Köhler ihr die ersten schulischen Grundbegriffe an der Christian-Morgenstern-Schule beizubringen. Danach absolvierte sie ihre Schulzeit am Heinrich-Heine-Gymnasium in Metzkausen, um dann anschließend in Wuppertal an der Landesfrauenklinik an Deutschlands ältester Hebammenschule nach drei Jahren ihr Examen abzulegen. Mit ihrer Familie ist Julia Hennemann der Kirchengemeinde St. Jacobus eng verbunden. Dabei erlebten sie Pfarrer Dr. Kurt-Peter Gertz als Mittelpunkt des Gemeindelebens. Heribert Hennemann war jahrelang im Gemeinderat und maßgebend an der Herausgabe der Kirchenzeitung beteiligt. Mutter Heidemarie Hennemann engagierte sich bei der Kommunionvorbereitung und ist Die Hebamme Julia Volke Der Weg zur Natürlichkeit bis heute in der Kirchenverwaltung tätig. Die Teilnahme an den Aktivitäten der Kirchengemeinde ergab sich, nachdem Tochter Julia zur Kommunion angemeldet wurde. Es wurde manch helfende Hand gebraucht und Heidemarie und Heribert Hennemann machte es Freude bei der Vorbereitung der Kirchenfeste und auch den vielen Gesprächskreisen und Feierlichkeiten mitzuwirken. Dies übertrug sich auch auf ihre Tochter Julia, die nach ihrer Kommunion Meßdienerin wurde und an Jugendgruppen teilnahm, die sie dann auch selbst später leitete. Die Schöpfung und die daraus entstandene Gemeinschaft der Menschen hat für Julia Volke nichts an Faszination eingebüßt. Bei ihrem Berufswunsch lag es somit auch nahe, etwas zu wählen, was mit dem Menschen eng verbunden ist. Nachdem sie als Schülerin ein Praktikum im Marien-Krankenhaus in Ratingen absolvierte, wurde ihr klar, dass ihre spätere Tätigkeit mit dem Beruf der Hebamme in Verbindung stehen würde. Dabei ging es weniger um die Faszination des Neugeborenen als um die Geburtsvorbereitung, der Geburtshilfe und die Wochenbettbetreuung. Vordergründig ist die Betreuung bei der Schwangerenvorsorge und den gynäkologischen Untersuchungen, die Hilfestellung bei Rückenschmerzen, Schlaflosigkeit und der Aufarbeitung von Angstzuständen, die im Zusammenhang mit der Geburt stehen. Die Geburtshilfe liegt nach dem Hebammengesetz in der Verantwortung der Hebamme. Ein Arzt darf nur im Notfall eine Geburt ohne Hebamme durchführen. Nach der Geburt erfolgt die Beurteilung des Neugeborenen und die Hilfestellung für die Mutter. Die anschließende Wochenbettbetreung umfasst die Beratung zur Pflege und Ernährung des Kindes und Der die Hilfe der Mutter bei Stillproblemen. Zum weiteren Aufgabenbereich gehören die Rückbildungsgymnastik und die Beratung bei Problemen zur Erkennung von psychischen Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Geburtsvorgang. Julia Volke ist seit dem Jahre 2003 am Evangelischen Krankenhaus in Düsseldorf als Hebamme angestellt. In der Nebentätigkeit erteilt sie Geburtsvorbereitungskurse, wendet Akupunktur an und betreut Mütter im Wochenbett. Dabei steht für sie die natürliche Geburt im Vordergrund, weil durch die natürliche Geburt das Verhältnis von Mutter zum Kind gestärkt werde. Von der Natur her, sei hormonell und durch den Kontakt über die Körpertemperatur, alles auf eine natürliche Geburt eingestellt. Bei absehbar schwierigen Geburten bleibt der Kaiserschnitt die sichere Alternative. Die einfühlsame, gefühlvolle Betreuung von Mutter und Kind stehen für Julia Volke im Vordergrund ihrer Tätigkeit Zurzeit ist Julia Volke in Mutterschaft, möchte aber danach im Bereich Homberg als Hebamme tätig sein. Mit ihrem Mann Lars Volke freut sie sich aber erst auf die Geburt ihres Kindes, was sicherlich ihren Erfahrungshorizont in Bezug auf Geburt noch ein Stück bereichern wird. Heinz Schulze

11 Der Seite 11 Kirchenchor der evangelischen Christuskirche ehrt Jubilare Zurzeit hat der Chor der Christuskirche 57 aktive und 33 passive Mitglieder, davon ist eine große Anzahl schon seit vielen Jahren dabei. Das Chorfest, das in der Regel zu Beginn des Neuen Jahres gefeiert wird, ist für die Vorsitzende Rosel Schroeder eine gute Gelegenheit, sich im Namen den Chors für die langjährige Mitgliedschaft zu bedanken. In diesem Jahr konnte sie Joachim Voortmann (50 Jahre), Johannes Strehl (40 Jahre), Dorothea Stricker (30 Jahre), Hans-Heinrich Bohris (25 Jahre) und Cristina Protze (10 Jahre) eine Urkunde zum Jubiläum überreichen. Dabei sind die Jubilare nicht nur fleißige Sänger, - Johannes Strehl hat z.b Chorproben und mindestens 800 Auftritte hinter sich - sondern sie bringen sich auch aktiv ein in das alltägliche kirchliche und kommunale Gemeindeleben. So kümmert sich z.b. Joachim Voortmann als stellvertretender Chorleiter um die Orgel, wenn sie pfeift und quietscht, oder springt ein, wenn die Organistin Urlaub hat. Frauenfrühstück, Gemeinde- und Regenbogencafe, Presbyterium, Liturgiekreis, Bürgerverein, AWO, Gemeindegruß, Frauentreff, Turnverein, Hauskreis, Caritas, Diakonie - überall sind Chormitglieder mit dabei. Im Jahr 2011 beginnen die Proben für das Jubiläumsjahr Der Chor der ev. Kirchengemeinde wird zusammen mit der Christuskirche am 1. Advent des nächsten Jahres 100 Jahre alt. Aus diesem Anlass wird der Chor unter der Leitung ihres Dirigenten Heinrich Arndt zwei große Werke aufführen: Die Schöpfung von Joseph Haydn und das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach. Alle sind herzlich zum Mitsingen eingeladen. Die Probentermine werden an den bekannten Stellen ausgehängt. Um die Orchesterbegleitung der beiden Werke finanzieren zu können, hat der Chor vor zwei Jahren einen Förderverein gegründet. Wir freuen uns auf ein neues Chorjahr und wünschen uns viele, die mit uns singen und das Jubiläum feiern und dabei viele nette Menschen kennen lernen können, so die Vorsitzende Rosel Schroeder, und hoffen, dass genug Geld für die instrumentale Begleitung zusammen kommt. Wenn Sie die Arbeit des Kirchenchors unterstützen möchten, überweisen Sie bitte Ihre Spende auf das Konto: Freundeskreis des Chores der Christuskirche, Sparkasse Hilden- Ratingen-Velbert, BLZ: , Konto- Nr.: Der Chor probt jeden Donnerstag ab Uhr im Treff. Die Vorsitzende Rosel Schroeder ist zu erreichen unter Tel /50383, der Chorleiter Heinrich Arndt unter Tel /5832. HSP Orgel und Saxophon - Konzert in der ev. Christuskirche Uli Kammerer und Wolfgang Schröter Haut & Seele Kosmetik und Wellness med. Fußpflege Therese Lange Gegensätze ziehen sich an. Gerade das ungewöhnliche Zusammenspiel der beiden Instrumente, das verhältnismäßig junge Saxophon und die traditionelle Orgel, ermöglicht neue konzertante Herausforderungen. Uli Kammerer (Saxophon) und Wolfgang Schröter (Orgel), beide sowohl in der klassischen Musik wie im Bereich des Jazz zu Hause, bieten seit acht Jahren ein Konzertprogramm für Kirchenorgel und Saxophon, das in kein gängiges kirchenmusikalisches Schema passt, und eine Alternative bietet zur traditionellen Kir- chenmusik. Das Konzept der beiden Musiker orientiert sich einerseits mit seinen Bearbeitungen von Chorälen, Jazz und eigenen Kompositionen an der klassischen Kirchenmusik, andererseits schaffen sie sich innerhalb des strengen Rahmens Freiräume für improvisatorische Elemente. Das Konzert findet am 20. März um 17 Uhr in der Christuskirche statt. Es kostet keinen Eintritt, die Veranstalter bitten aber um eine Spende. HSP Bitte beachten Sie die aktuellen Angebote meiner Infomationstafeln! Steinhauser Str Ratingen-Homberg Telefon:

12 Seite 12 Frischer Wind bei Bruhy-Sporting Der Seit Hebby Bruhy den Sportclub Bruhy Sporting vor einigen Jahren von ihrem Schwiegervater übernahm hat sich in den Räumen viel getan: neue Geräte, neue Angebote, frische Farben in den Räumen. Nun war der Saunabereich dran. Die Gäste sollen nicht nur schwitzen, sondern sich anschließend im Saunagarten oder im Ruheraum entspannen und rundherum wohlfühlen. Zu dem Konzept gehört auch die neue Sonnenbank, auf der jeder an trüben Tagen Sonne tanken kann. (Die nächsten Frühstückstermine siehe Was? Wo?Wann?) HSP Karnevalswagen der Ministraten der katholischen Gemeinde St. Jacobus in Homberg Helau und Alaaf! Auch von den Ministranten der katholischen Gemeinde St. Jacobus in Homberg. Mit einem wunderschönen selbst gebauten Schiff wollen die tüchtigen Matrosen des Allmächtigen Kapitäns durch Lintorf (bei dem Kinderumzug am Sonntag) und Ratingen (am Rosenmontag) fahren und alle Karnevalisten begrüßen. Das Schiff soll aber auch auf die Sommerfreizeit der Messdiener der Pfarre St. Peter und Paul in Ratingen hinweisen und verdeutlichen, dass gerade die Zeit der Sommerferien eine gute Gelegenheit bietet, Gemeinschaft zu erleben und Gott in der freien Natur zu entdecken, um ihn wie der Hl. Franz von Assisi zu bewundern und laut zu besingen. Zurzeit hat die kath. Pfarre St. Peter und Paul in Ratingen knapp 200 Messdiener, die neben dem Dienst am Altar viele interessante Wallfahrten und Freizeitaktionen unternehmen. Der Bau des Karnevalswagens ist bis jetzt das größte gemeinsame Freizeitprojekt der Ministranten, Pfarrjugend und deren Eltern. Dies war nur Dank der großen Hilfsbereitschaft der möglich, darunter die Familie Grashaus, die uns den Anhänger zur Verfügung gestellt hat, die Familie Kotnik in deren Halle wir Herberge und kaiserliche Verpflegung bekamen, sowie Familie Versen die jeder Zeit mit Rat und Hilfe zur Stelle war. Allen n, die unsere Aktionen unterstützen sage ich im Namen der Ministranten und der Jugend ein herzliches Vergelt`s Gott und wünsche viele Freude an den Karnevalstagen. Pater Staszek

13 Der Seite 13

14 Seite 14 Verfall des kath. Gemeindezentrums Der Auf der rechten Seite des ehemaligen Gemeindezentrums ist inzwischen blühendes Gemeindeleben eingekehrt. Die Liste der Veranstaltungen im Treff ist lang und noch sind nicht alle Pläne des Bürgervereins und der tatkräftigen Unterstützer umgesetzt. Blickt man dagegen auf die linke Seite, dann sieht man den langsamen Verfall, dem Gebäude und Grundstück ausgesetzt sind. N och könnte das Gebäude mit wenig Geld wieder hergerichtet werden. Es müssten lediglich ein paar Fensterscheiben erneuert, die Regenabfallrohre repariert und Fenster und Eingangstür gestrichen werden. Auf dem Grundstück müssten mal wieder die Sträucher geschnitten und das Laub der letzten Jahre zusammengekehrt werden. Dann könnte das Haus zum Wohle des Gemeindelebens wieder genutzt werden. HSP

15 Ihr Fachgeschäft für digitales Fernsehen und Satelliten-Empfangstechnik Weltneuheit! DVB-S Receiver Digit ISIO S1 HDTV, Twin-Tuner, Conax Kartenleser, CI+: 2, USB PVR-ready, automatisches Programmlistenupdate, EPG, Komfort-EPG, Front-Display alphanumerisch, OSD mehrsprachig, Over the air software upgrade, Videotext eingebaut, Audio-Cinch-Ausgang, Digital-Ausgang koaxial, Digital-Ausgang optisch, esata-schnittstelle, Netzwerk- Anschluss (Ethernet), HDMI-Anschluss, Scart-Anschlüsse: 1, USB-Anschluss, YUV-Komponenten-Ausgang Die Symbose aus Internet und TV 3699,- 369,- 119 cm LED-Fernseher Caleo 47 LED 100 twin R 47 Zoll Diagonale, 16:9 Bildformat, Auflösung: x Pixel, Full HD, 100Hz-Technik, Edge LED-Backlight (Rahmen), 24p-Kinofilmwiedergabe, integrierte Festplatte, 500 GB Speicherkapazität, DVB-T-Empfang, DVB-C Empfang, HDTV, Bild-im-Bild (PIP mit zweitem Tuner), Tischfuß, drehbar ausgezeichnet (1,3) Referenzklasse Ausgabe 1/2011 Note 1,3 Referenzklasse Ausgabe 6/2010 Inklusive Mehrwert von 99 für Einbau, Einweisung & Entsorgung Altgerät Waschautomat W 1714 Lotosweiss Frontlader, Schontrommel, 6 kg Fassungsvermögen, maximal Umdrehungen/Min., Einknopf-Programmwahl, Restzeitanzeige, Leistungsdaten: EEK: A* (* =10% sparsamer als EEK: A), WW: A, Sch-W: B, 1,02 kwh Energieverbrauch, 47 l Wasserverbrauch Intelligentes Waschen Patentierte Schontrommel mit 1-6 kg Beladung Mengenautomatik zur automatischen Energie- und Wassereinsparung Elektronische Schaumregulierung Update-Optische Schnittstelle Kondens-Trockner T 8400 C SoftCare Weiss unterbaufähig, Schontrommel, 6 kg Fassungsvermögen, elektronische Steuerung, 6 Programme, Trommelinnenbeleuchtung, EEK: B Intelligentes Trocknen Steckdose genügt für den Anschluss Patentierte Schontrommel mit 1-6 kg Beladung PerfectDry-System für schonendes und energiesparendes Trocknen 799,- 749,- Unser Service macht den Unterschied Wir bieten Ihnen autorisierten Reparaturservice namhafter Hersteller wie zum Beispiel für Metz, Sharp, Technisat und viele mehr. Wir planen Ihr Computernetzwerk, Ihre Telefonanlage oder Ihre Heimkinoanlage nach Ihren Ansprüchen und beraten Sie auch gerne bei Ihnen vor Ort. Wir sind Experten für Sat-Anlagen aller Art. Unser erfahrenes Fachpersonal bietet Ihnen den vollen Service, von der unverbindlichen Beratung bis hin zur fachmännischen Montage und Einrichtung bei Ihnen vor Ort. Alle Preise sind Euro Preise. Keine Mitnahmegarantie. Irrtümer vorbehalten. Öffnungszeiten Montag bis Freitag: 9:00-13:00 und 15:00-18:30 Uhr Samstag: 9:00-13:00 Uhr

16 Seite 16 Der TuS Homberg kündigt das Solidaritätsprinzip bei den Beiträgen Fußballjugend besonders betroffen In einer Vorstandssitzung am hat der geschäftsführende Vorstand eine Neugestaltung der Beiträge beschlossen. Ab 2012 soll der Beitrag nicht mehr nach dem Solidaritätsprinzip sondern nach dem Verursacherprinzip erhoben werden. Zusätzlich können nicht mehr mit einem Beitrag verschiedene Sportarten ausgeübt werden, sondern es muss immer der volle Beitrag für jede Sportart entrichtet werden. Ob der Vorstand, der schon seit langem schwindende Mitgliederzahlen hinzunehmen hat, die Attraktivität des Vereins damit steigern kann, muss bezweifelt werden. Bisher war es auch schon so, dass die Fußballjugend (3 Euro), die Senioren (2,50 Euro) und Budo (4 Euro) monatlich mehr bezahlt haben. Dies ist auch akzeptabel, aber dass nun ein weiterer voller Beitrag übernommen werden soll, ist unüblich und im Sinne eines Vereines auch nicht nachvollziehbar. Es ist zu unterscheiden zwischen Sportarten, die im Wettkampfbetrieb stehen und dem Angebot im Freizeitund Gesundheitssport. Der höhere Aufwand zur Betreuung von Jugendmannschaften liegt in dem höheren finanziellen Aufwand bei der Beschaffung der Trikots, der Bälle und auch in der zeitlichen Komponente, da zusätzlich zum Trainingsbetrieb auch am Wochenende Spiele stattfinden. Das Solidaritätsprinzip gerade bei Kindern und Jugendlichen aufzukündigen ist nicht die Entscheidung, die dem TuS Homberg weiterhelfen kann. Ein Beitrag von vielleicht 14 oder 15 Euro (bisher 9,50 Euro) würde Abmeldungen zur Folge haben, denn solche Beiträge werden in keinem anderen Verein für Jugendliche erhoben. Die Arbeit der Fußballjugend mit erfolgreicher A-Jugend (2.Tabellenplatz) Mädchen (1.Tabellenplatz) würde einen herben Rückschlag erleiden. Die Fußballjugend ist mit ihrer Vereinskleidung im Dorfleben präsent und macht somit auf die Existenz eines TuS Homberg im Dorf aufmerksam. Auch die Entscheidung jede Beteiligung an den einzelnen Sportarten separat zu kassieren, wird nicht zielführend sein. Eltern werden nicht mehr tolerieren, dass ihr Kind an mehreren Sportarten teilnimmt, sondern eine Entscheidung abfordern. Dies geschieht zum Schaden des Kindes und auch des Vereins, denn in Abteilungen sind es meist die begabtesten Kinder, die mehrere Sportarten ausüben. Das Verursacherprinzip erscheint für den Außenstehenden nachvollziehbar, weil scheinbar gerechter. Doch derjenige, der mit dem Verein lebt weiß, dass hier an den Kindern und Jugendlichen vorbei entschieden wurde. Solidarität ist nun mal das Fundament unserer Gesellschaftsordnung und der Vereine. Sie aufzukündigen, hat zur Folge, dass die Gesamtheit des Vereins immer mehr Schaden nimmt und die Initiative Einzelner, die Jugend zu fördern (was ohne Finanzierung nicht möglich ist), missachtet wird. Vorstand der Fußballjugend Heinz Schulze und Fred Hartmann A-Jugend Neue Sportanlage des TuS Homberg Die Vorfreude steigt weiter, denn die Arbeiten an der neuen modernen Sportanlage sind witterungsbedingt noch nicht abgeschlossen. So fehlt beispielsweise noch die Deckschicht der Tartanbahn. Allerdings ist bereits der neue Kunstrasenplatz fertig und darf grundsätzlich bespielt werden wenn es die Witte- U15 Mädchen rung zulässt. Die Fertigstellung der gesamten Sportanlage ist für das Frühjahr 2011 geplant. Der Bürgermeister der Stadt Ratingen, Harald Birkenkamp, wird dann die Anlage dem Verein offiziell übergeben. Der genaue Termin für die Übergabe wird rechtzeitig bekannt gegeben. Andreas Mainka TuS Homberg Jahreshauptversammlung Der TuS lädt zu seiner Jahrehauptversammlung am um 19:00 Uhr in der Aula der Christian-Morgenstern-Schule. Hierzu sind alle Sportinteressierten herzlich eingeladen.

17 Der TUS Homberg E2 Jugend bringt Fortuna 95 Glück. Seite 17 Beim Zweit-Bundesligaspiel der Fortuna Düsseldorf am 18. Dezember war die E2 Jugendmannschaft mit 15 Kindern als Einlaufkids dabei. Sie begrüßten mit den Spielern die Fans in der Esprit Arena. Danach wurde das Spiel angeschaut. Für die Kids ein tolles Ereignis und gut für die Düsseldorfer Fortuna; sie gewann 1:0 gegen die Mannen von Greuther Fürth!!! Kinderturnen beim TuS-Homberg mit zwei neuen Gruppen Die Abteilung Kinderturnen ist schon seit vielen Jahren Bestandteil des Vereins und kann demnach auf eine lange Tradition verweisen. Sie verfügt über gut ausgebildete Übungsleiter/innen, die hervorragend mit kleinen und großen Kindern umgehen und ihnen den Spaß an der Bewegung vermitteln können. Für das Kinderturnen sind nun zwei neue Gruppen eingerichtet worden, an denen noch Am 15. Januar startete die Gruppe Kindertanz für Kinder ab vier Jahren. Hier sind alle interessierten Kinder herzlich zum Tanzen und Toben eingeladen. Das Angebot findet jeden Samstag von bis Uhr in der Halle Süd (Ulmenstraße) statt. Die Teilnahme ist für TuS-Mitglieder kostenfrei. Laufen, springen, werfen ist das Motto der zweiten Gruppe, die am 1. Februar began. Die Übungsleiterin wird Kerstin Leyendecker sein. Mit dem Angebot werden Grundschulkinder auf spielerische Art an die Leichtathletik herangeführt. Dabei steht der Spaß und nicht der Leistungsgedanke im Vordergrund. Die Gruppe findet dienstags von bis Uhr für Erst- und Zweitklässler sowie von bis Uhr für Dritt- und Viertklässler statt. Auch hier ist die Teilnahme für TuS-Mitglieder kostenfrei. Bei Fragen zu den neuen Gruppen oder generell zum Kinderturnen steht die Abteilungsleiterin Stefanie Thessel unter gerne zur Verfügung. Das weitere Angebot und die Trainingszeiten der Abteilung können unter berg.de in der Rubrik Sportangebot eingesehen werden. Pressekontakt: Andreas Mainka Tel.: /

18 Seite Bei strahlend schönem Sonnenschein fuhr Viktor fast bis München rein. Die Strecke war ihm unbekannt, Christina hatte es gleich erkannt. Flugs gedreht und dann zurück, er kam an in Mauth, zum Glück. Der erste Tag klang fröhlich aus, die Sorgen ließen wir zu Haus Am Morgen frisch und ausgeruht, ging s in die Loip, es fuhr sich gut. Ein wenig glatt an mancher Stell, da lief es dann besonders schnell. Jeder fiel mal auf den Po, doch nichts passierte, wir war n froh. Zurück liefen wir entgegen der Spur, die meisten lachten, einer meckerte nur. Die Idee kam ganz gut an, andere haben s auch getan Am Morgen bei der Frühgymnastik war es ganz besonders spaßig. Auf einem Bein zu steh n ist schwer und manche Bewegung ging auch nicht mehr. Der eine hatte Rücken, der andere Knie, ganz ohne Blessuren geht es halt nie. Nach dem Frühstück in die Spur, manche liefen morgens nur, die anderen wollten noch mal laufen Ski-Freizeit Mauth und nur am Mittag ein wenig verschnaufen. Am Abend wollten drei Männer schwitzen, sie taten es mit Sauna Mützen. Ich sag es Euch, es ist kein Witz, der Kopf braucht Schutz vor großer Hitz. Ruhetag Bei Nebel, Niesel grau in grau, gingen wir nach Finsterau. Das Cafe im Museum wollten wir besuchen, denn dort gibt es wirklich leckeren Kuchen. Die anderen zog es nach Waldkirchen hin, ihnen stand nach Schoppen der Sinn. Im Kaufhaus Garhammer muss was Besonderes sein, dort stellt sich stets ein Kaufrausch ein. Die Männer können in gemütlichen Ecken sitzen, die Frauen sieht man durch die Gänge flitzen. Manche Männer erleiden Qualen, sie müssen anschließend die Rechnung bezahlen. Am Abend das Essen war eine Wucht, wenn man nicht aufpasst, wird es zur Sucht In der Nacht hatte es leicht geschneit, wir waren für die Loipe bereit. Nach üppigem Frühstück mit Rührei und Speck, liefen wir die Pfunde wieder weg. Doch leider zeigt es sich zu Haus, Der die Waage weist zu viel Pfunde aus. Da gibt s dann nur noch Wasser und Brot, wie früher in Zeiten großer Not, bis man wieder rank und schlank, auch Sport hilft, dem sei Dank Wieder hatte es geschneit, die Loipe war für uns bereit. Wir übten erst, doch dann mit Mut, Viktor, Trudi, Wolfgang und Ruth, den Berg hinauf und runter mit Schmackes, die bange Frage: Klappt es? stand dabei im Raum, doch es war ein Traum. Die andern derweil nen Jagertee tranken, man muss ja neue Kräfte tanken. Am Abend saßen wir in der Runde Und machten Musik mit dem Munde. Gitarrenklang und schöne Lieder, das freut die Gruppe immer wieder. Ein Schnäpschen gab es noch zur Nacht, der Tag hatte wieder Spaß gemacht Am letzten Tag zum Kreuzberg - Hang, die lange Abfahrt gingen wir an. Unten erst noch in der Runde übten wir so eine Stunde. Dann ging s mutig rauf und runter, hurtig, hurtig immer munter. Am Nachmittag zum Cafe Beer, ein Abschied fällt doch immer schwer. Die Woche ist so schnell vergangen, sie hatte doch grade erst angefangen. Im Säumerpfad nahmen wir gerne Quartier, das Essen ist gut, es gibt leckeres Bier, die Gruppe bedankte sich, es war wirklich schön, nächstes Jahr werden wir uns wieder sehn. Die Heimreise klappt hoffentlich auch noch gut, das wünscht Euch allen Eure Ruth Ruth Nieswand

19 Der Seite 19 Learning English easily Ilse Faschina Wenn Sie, geneigter Leser, die Überschrift nicht verstehen, dann kann Ihnen vielleicht geholfen werden. Demnächst wird Ilse Faschina bei uns in Homberg Englischunterricht erteilen, immer montags ab 14 Uhr im Treff. Aber auch wenn Sie schon fortgeschrittene Kenntnisse haben, sind Sie bei Ilse Faschina willkommen, denn der Unterricht wird auf die Vorkenntnisse der Studenten ausgerichtet. Dabei orientiert sich Ilse Faschina weniger an dem Lehrbuch (English Network von Langenscheidt), sondern greift gerne Ideen auf, die die Studenten Aus der Rechtspraxis: Urlaub verfällt trotz Krankheit nicht in den Unterricht mit bringen. Vor allem will sie mit ihren Studenten das freie Sprechen über aktuelle Themen üben. Ilse Faschina hat ursprünglich viele Jahre als Dolmetscherin gearbeitet und unterrichtet nun seit 12 Jahren in der Erwachsenenbildung. Sie fühlt sich mit Homberg besonders verbunden und hat schon viele unterrichtet, darum bietet sie nun ihren Englischunterricht bei uns im Stadtteil an. Ilse Faschina ist zu erreichen unter der Tel / oder über Frau Komossa unter der Telefonnummer 02102/ HSP Arbeitnehmer verlieren ihren Anspruch auf bezahlten Urlaub selbst dann nicht, wenn sie den Urlaub wegen Krankheit nicht nehmen konnten. Der Urlaubsanspruch bleibt auch über den 31. März des Folgejahres hinaus bestehen. Dies hat der Europäische Gerichtshof am entschieden (AZ C-350/06 und C-520/06). Nach Auffassung des EuGH (Europäischer Gerichtshof) darf der Anspruch auf bezahlten Urlaub bei einem ordnungsgemäß krankgeschriebenen Arbeitnehmer nicht davon abhängig gemacht werden, dass er während des Bezugszeitraums tatsächlich gearbeitet hat. Der Urlaubsanspruch darf nur dann verfallen, wenn der Arbeitnehmer tatsächlich die Möglichkeit hatte, Urlaub zu nehmen. Ein Arbeitnehmer, der durchgehend krankgeschrieben ist, hat diese Möglichkeit gerade nicht. Sein Urlaubsanspruch verfällt daher nicht und ist bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses auszuzahlen. Dies bedeutet, dass Arbeitnehmer, die lange Zeit krank waren, ihren Urlaubsanspruch nicht verlieren. Im Fall der Genesung können sie daher ihren Urlaub verlangen. Bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses muss dieser ausgezahlt werden. Zwei Fragen sind in diesem Zusammenhang allerdings noch ungeklärt. Eine Frage ist, ob sich das Urteil lediglich auf den gesetzlichen Mindesturlaub bezieht oder auch zusätzlich vertraglich vereinbarter Urlaub davon erfasst ist. Die zweite Frage ist, ob vor der Erkrankung erworbener und nicht verbrauchter Immer da, immer nah. Urlaubsanspruch zwar nicht verfallen, aber nach drei Jahren verjähren kann. Das Deutsche Urlaubsrecht sah bisher vor, dass der Urlaub grundsätzlich im laufenden Kalenderjahr genommen werden muss. Lediglich wegen dringender betrieblicher Gründe oder aus schwerwiegenden persönlichen Umständen konnte der Urlaub auf das nächste Jahr verschoben werden. Der Anspruch auf Urlaub entfiel, wenn der Arbeitnehmer lange krank war und war nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht auszubezahlen. Hierin sieht das EuGH einen Verstoß gegen die europarechtlichen Arbeitszeitrichtlinie. Marina und Dirk Schwane Später zu wenig Rente? Wir sorgen dafür, dass Sie im Alter finanziell unabhängig bleiben. Damit Sie später genügend Finanzen für Ihre Pläne haben. Geschäftsstellenleiter Harald Bernkopf Steinhauser Str. 32 a Ratingen Telefon

20 Seite 20 Was? Wo? Wann? Der ab montags von Uhr Treff Brennpunkt Literatur mit Ursula Finkbeiner 8 x 14 tägl. incl. 2 Exkursionen Uhr Treff Hartz IV-Sozialticket Krank und ohne Papiere wohnungslos Oliver Ongaro berichtet aus einer weitgehend unbekannten Welt Kammermusiksaal Treff Kammerkonzert mit Nora Baldini, Harfe und Doris Lange, Flöte Eintritt frei. Der Veranstalter bittet um eine Spende für die Künstler. ab März Montagnachmittag Treff Englischkurse mit Ilse Faschina Für Anfänger und Fortgeschrittene 10 Doppelstunden 70 Schnupperstunde gratis Einlass Uhr Beginn Uhr kfd Karnevall 2011, Jacobussaal, durch das Programm führen Angela Kaiser und Gerd Dörner Uhr Luthersaal, Dorfstr. 12 Frauenfrühstück Eintritt 5 incl. Kinderbetreuung Uhr Bruhy-Sporting, Am Weinhaus 13 Sonntagsfrühstück 11,90 p.p. Bitte vorher anmelden unter Tel / Uhr, Treff Kleine Künstler gesucht Jecken im Karneval vorlesen und malen mit Helga Achenbach für Grundschulkinder Eintritt frei, Material wird gestellt ca. 13 Uhr Treffpunkt Christian-Morgenstern-Schule 10. Dreck-Weg-Tag Die SPD-Homberg lädt alle Bürger und Bürgerinnen ein zum Mitmachen Uhr, Treff Quirliges Leben in alten Mauern Bilder und Erinnerungen an 90 Tage Roma Josef Pietron berichtet, Eintritt frei Uhr Sporting-Bruhy, Am Weinhaus 13 Sonntagsfrühstück 11,90 p.p. Bitte vorher anmelden unter Tel /5966 Nächster Termin am ist Muttertag

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