Sozialtherapeutisches Zentrum Gut Priemern ggmbh. für die. Priemern Nr Altmärkische Höhe/OT Bretsch Verwaltung: /

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1 Sozialtherapeutisches Zentrum Gut Priemern ggmbh Priemern Nr Altmärkische Höhe/OT Bretsch Verwaltung: / Ansprechpartner: / Leistungsbeschreibung für die Intensivwohngruppe für Mädchen mit besonderem sozialpädagogischen Bedarf in Lückstedt

2 2 Inhaltsverzeichnis Seite 2 und 4 Vorwort 5 1. Strukturqualität Träger Verbundsstruktur Angebotsbereich Angebotsgruppe Angebot Auftrag Ziele Ziele der U-Haft- Vermeidung Zielgruppe / Indikation Lage Standort Einzugsgebiet Ansprechpartner Platzkapazität Betreuungszeiten Personal Leistungsentgelt Kooperationspartner Räumliche Kapazitäten Gebäude (4 Ebenen) Außengelände Aufnahmeverfahren 14, Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

3 3 2. Prozessqualität/fachliche Ausrichtung Pädagogisches Leitbild Sexualkonzept Definition Sexualkonzept Grundrechte und Haltung der Einrichtung Pädagogischer Ansatz Grundleistungen Lebensraum Wohnen Lebensraum Freizeit Lebensraum Gruppe/Sozialverhalten Lebensraum Familie Lebensraum Bildung und Schule Lebensraum Arbeitserziehung und Berufsorientierung Lebensraum Förderung Psychologische und pädagogische Leistungen als Grundleistungen Leitung und Verwaltung Hauswirtschaft Ambulant betreutes Wohnen Sonderleistungen Therapeutische Hilfen Vermittlung von therapeutischen Hilfen Psychotherapie Termine zu psychologischen Beratungsgesprächen Sonderaufwendungen Individuelle Sonderleistungen Gruppenpädagogische Sonderleistungen 25, Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

4 4 4. Ergebnisqualität- Instrumente der Qualitätssicherung- und -entwicklung Hilfeplanung Erziehungsplanung Dokumentation Konzeptentwicklung Supervision Fallbesprechungen, Teamberatungen Fortbildung Partizipation und Beschwerdemanagement Leitfaden für Kriseninterventionen in stationären 29 Einrichtungen des STZ Gut Priemern ggmbh (besondere Vorkommnisse) Geschäfts- und Jahresberichte 30 Anlage I Handreichung zum Umgang mit besonderen Vorkommnissen AG Erziehungshilfe im Landkreis Stendal Stand Anlage II Qualitätshandbuch Hilfen zur Erziehung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Sachsen/Anhalt Gliederungspunkt 19 Leitfaden für Kriseninterventionen in stationären Einrichtungen der Jugendhilfe (Stand 02/2010), Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

5 5 Vorwort Sehr geehrte Damen und Herren, mit der vorliegenden Leistungsbeschreibung legen wir Ihnen ein neues Angebot stationärer Jugendhilfe durch unsere Gesellschaft, die Sozialtherapeutisches Zentrum Gut Priemern ggmbh, vor. Wir blicken bereits auf 12 Jahre Erfahrung in der Arbeit mit sozial- und deliktgefährdeten männlichen Jugendlichen zurück. Aufbauend darauf und vielfachen Anfragen folgend, legen wir ab 1.Juli 2009 ein Leistungsangebot für Mädchen und junge weibliche Erwachsene mit besonderem sozialpädagogischen Bedarf vor. Für die Einrichtung dieses neuen Unternehmensbereiches erwarb die Gesellschaft ein in den Fünfziger Jahren erbautes und 1992 umfassend saniertes Gebäude mit 527 m² Wohn- und m² Freifläche in der Gemeinde Lückstedt, 7 km von der Muttergesellschaft der STZ Gut Priemern ggmbh entfernt. Im Haus Altmärkische Höhe Lückstedt bieten wir dafür 12 Wohn- und Betreuungsplätze an. Mit einem Team an Sozialpädagogen, Arbeitstherapeuten und einer Rehabilitationspsychologin werden wir für die oben genannte Zielgruppe ein komplexes Angebot von Wohnen, Erziehungshilfe, Berufs-, Arbeits- und Lebensvorbereitung vorhalten. Dabei werden wir besonderes Augenmerk auch auf den Ausgleich schulischer Defizite zu wenden. Zu arbeitstherapeutischen Angeboten können die Bewohnerinnen zum 7 km entfernten Gut Priemern fahren. In Hauswirtschaft, Gartenbau und Viehwirtschaft gibt es die Möglichkeit einer umfassenden Lebensvorbereitung, das heißt Berufsorientierung und Training der Bedingungen der Arbeitswelt. In der Hoffnung auf vielfältige Formen erfolgreicher Zusammenarbeit verbleiben wir Mit freundlichen Grüßen. gez. Christoph Lenz Geschäftsführer, Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

6 6 1. Strukturqualität 1.1. Träger Verbundsstruktur Das Sozialtherapeutische Zentrum Gut Priemern ggmbh besteht als gemeinnütziges Unternehmen seit Die Angebote des STZ umfassen ein Wohnheim für seelisch Behinderte infolge Sucht mit dazugehörigen Wohngruppen zur Verselbstständigung, verschiedene regionale Beschäftigungsprojekte, sowie zwei Intensivwohngruppen der Jugendhilfe jeweils für Jungen und Mädchen mit dazugehörigem Ambulant betreutem Wohnen zur Verselbstständigung. Sozialtherapeutische Zentrum Gut Priemern ggmbh Suchthilfe Jugendhilfe Beschäftigungsprojekte Haus Eichengrund Walsleben Intensivwohngruppe für sozial- und deliktgefährdete männliche Jugendliche und junge Erwachsene Lückstedt Intensivwohngruppe für Mädchen mit besonderem sozialpädagogischen Bedarf Ambulant betreutes Wohnen für Jugendliche und junge Erwachsene, Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

7 7 Das in Lückstedt mit besonderem sozialpädagogischen Bedarf hält ebenfalls 12 Plätze für stationäre Jugendhilfe und Untersuchungshaftvermeidung vor. Das Aufnahmealter in diesen beiden Wohngruppen liegt zwischen 12 und 17 Jahren. Die uns anvertrauten Jugendlichen werden von Sozialpädagogen, Erziehern, Arbeitstherapeuten und Rehabilitationspsychologinnen betreut. Sie besuchen verschiedene Bildungsmaßnahmen in der Umgebung oder nehmen an der von uns angebotenen Arbeitstherapie auf dem jeweiligen Gelände oder den Liegenschaften des Gutes teil. Das Ambulant betreute Wohnen versteht sich als notwendige Ergänzung des Gesamtangebotes der Jugendhilfe im Sozialtherapeutischen Zentrum Gut Priemern ggmbh. Es befindet sich räumlich ausgelagert in Dreiraumwohnungen in den nahegelegenen Städten des Landkreises Angebotsbereich: Kinder- und Jugendhilfegesetz 2 Abs.2 Ziffer 4 Hilfen zur Erziehung und ergänzende Leistungen 27 ff Jugendgerichtsgesetz Angebotsgruppe: Stationäre Erziehungshilfe (Heimerziehung) nach 34, 35a Abs. 1 Ziffer 4 und 41, 42 SGB VIII Untersuchungshaftvermeidung 10, 12 JGG 1.4. Angebot: Stationäre Erziehungshilfe in einer Wohngruppe: - Geschlechtsspezifische Intensivwohngruppe für weibliche Jugendliche und junge Volljährige - U Haftvermeidung - Schutzraum für weibliche Jugendliche mit Gewalterfahrungen im familiären Bereich und im persönlichen Umfeld, Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

8 Auftrag: Entwicklungsförderung der Mädchen und jungen Frauen durch Verbindung von Alltagserleben, pädagogischer Arbeit und therapeutischen Angeboten auf der Grundlage des Hilfeplanes bis zur Rückkehr des jungen Menschen in die Familie oder Fortsetzung der Hilfe in einer weiterführenden Hilfeform, bis zur Verselbstständigung des jungen Menschen oder bis zur Wiedereingliederung ins Lebensfeld bei Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Herkunftsfamilie; schulische, berufsbildende und berufs-begleitende Hilfen; U - Haftverschonung Ziele: Pädagogischer Schutzraum zur: - Neustrukturierung des Alltags der Jugendlichen und jungen Erwachsenen - Überwindung von Störungen und Entwicklungsdefiziten - Aufarbeitung und Bewältigung der persönlichen Biographie und damit verbundener lebensbiographischer Probleme - Abbau und Vermeidung von negativen Karrieren (Delinquenz, Sucht etc.) - Distanz zu drogengefährdeten Cliquen und anderen Subkulturen - Mobilisierung der Ressourcen des jungen Menschen - Aufbau und Ausbau von Selbststeuerungs- und Selbstheilungskräften durch Hilfe zur Selbsthilfe - Förderung der familiären Erziehungsbedingungen durch Eltern- und Familienarbeit - Erhalt und Entwicklung förderlicher außerfamiliärer Bezüge schulische und/ oder berufliche Integration, soziale Integration im Gemeinwesen - Abstand von eingefahrenen negativen Verhaltensweisen - Bewältigung akuter und hemmender Brüche in der Lebensplanung und Lebensgestaltung - Stärkung der Gesamtpersönlichkeit - Entwicklung, Erarbeitung und Festigung lebensbiographischer Ziele - Entwicklung und/ oder Vertiefung von gesellschaftlichen Normen und Werten - Herausbildung eines zukünftigen Lebenskonzeptes (Ausbildung, Wohnen, Familie), Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

9 Ziele der U-Haft-Vermeidung: - Beurteilung der individuellen Situation der Jugendlichen auf dem Hintergrund der Familiensituation unter Beachtung des bisherigen sozialen Umfeldes - Herauslösen des jungen Menschen aus dem bisherigen verhaltensbeeinträchtigendem Milieu - Aufbau tragfähiger Beziehungen - Aufarbeitung bisheriger Erlebnisse und Taten - Neue Wertorientierung - Erarbeitung von realisierbaren positiven Lebensperspektiven, die eine straffreie Zukunft ermöglichen - Identitätsfindung - Erkennen eigener Fähigkeiten und Grenzen, Erkennen von Interessen und Neigungen - Schaffen von Erfolgserlebnissen - Schulische Förderung und Entwicklung beruflicher Vorstellungen - Entwicklung von adäquaten Konfliktbewältigungsstrategien - Vorbereitung der Hauptverhandlung - Unterstützung bei der Findung/ Umsetzung adäquater Anschlussmaßnahmen - Vorbereitung der kommenden Gerichtsverhandlung 1.6. Zielgruppe / Indikation: - weibliche Jugendliche (ab 12. Lebensjahr) und junge Volljährige mit Verhaltensemotionalen und reaktiven Störungen - Junge Menschen mit Störungen im Bereich des Sozial-, Arbeits- und Leistungsverhaltens z.b. aggressive Verhaltensweisen, Verwahrlosung, Schulmüdigkeit, Weglaufen, geringe Frustrationstoleranz, kriminelle Gefährdung - weibliche Jugendliche / junge Volljährige mit Gewalterfahrungen, Missbrauchserfahrungen und deviaten Verhaltensweisen - weibliche Jugendliche und junge Volljährige mit Störungen im Umfeld jugendpsychiatrischer Störungsbilder - nach Absprache und Prüfung anderer Möglichkeiten bei Kooperationspartnern des Paritätischen Sachsen Anhalts auch weibliche Jugendliche in der Schwangerschaft und junge Mütter 1.7. Lage: Im Norden Sachsen Anhalts, Landkreis Stendal, in der Altmark, Gemeinde Lückstedt, Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

10 Standort: Die Intensivwohngruppe ist konzeptionell eingebunden in das Sozialtherapeutische Zentrum Gut Priemern GmbH (hier kurz STZ). Das STZ befindet sich in einer kleinen Gemeinde im Norden Sachsen Anhalts, in der ländlich geprägten Altmark. Die Gebäude des STZ`s, welche sich auf dem Gelände eines früheren Gutshofes befinden, sind von einem Park und ausgedehnten Wiesen und Waldflächen umgeben. Zum Sozialtherapeutischen Zentrum gehören neben der Wohngruppe in Lückstedt auch ein Wohnheim für seelisch Behinderte infolge Sucht, eine Intensivwohngruppe für sozial- und deliktgefährdete männliche Jugendliche und mehrere regional orientierte Beschäftigungsprojekte. Auf dem Gelände des STZ stehen neben den Wohnräumen in Walsleben auch Werkstattbereiche, ein Wirtschaftshof mit Tierhaltung, sowie ein Gutsgarten, ein Reitplatz und eine Reithalle zur therapeutischen Nutzung zur Verfügung. Die Intensivwohngruppe befindet sich räumlich ausgelagert in einem ehemaligen Verwaltungsgebäude in der Gemeinde Lückstedt. Die Umgebung des Standortes ist charakteristisch ländlich, geprägt von kleinen Gemeinden mit einer hohen sozialen Verbindlichkeit. In der Gemeinde Lückstedt gibt es so zum Beispiel die Möglichkeit sich innerhalb bestehender Sportvereine, der örtlichen freiwilligen Feuerwehr oder in der aktiven Kirchengemeinde am örtlichen gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Die räumliche Nähe zum Hauptgelände des Sozialtherapeutischen Zentrums (7 km) ermöglicht verschiedene abwechslungsreiche Kooperationsmöglichkeiten im Bereich der Arbeitstherapie und im Bereich der Freizeitgestaltung. Alle allgemeinbildenden Schulen, Sonderschulformen und berufsbildende Schulen sind in der Nähe vorhanden und mit Schulbussen erreichbar. Einkaufsmöglichkeiten gibt es in den örtlichen Läden oder in umliegenden Ortschaften, sowie im ambulanten Landhandel Einzugsgebiet: bundesweit Ansprechpartner: Geschäftsführer: Christoph Lenz, Priemern Nr. 2, Altmärkische Höhe/ OT Bretsch, Tel / Einrichtungsleitung: Melanie Ollesch, Lückstedt Nr.: 1d, Altmärkische Höhe/ OT Lückstedt, Tel / Platzkapazität: 12 Plätze, davon 2 Plätze mit U-Haft - Vermeidung, Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

11 Betreuungszeiten: - Rund - um - die - Uhr durch pädagogisches Fachpersonal, - ständige Abrufbereitschaft eines Leiters und oder einer Psychologin in Krisensituationen Personal: Personalschlüssel: Leitung, Verwaltung und Wirtschaftsdienst 1 : 8,9 Personalqualifikation: Verwaltungswirt Verwaltungsangestellte Köchin Personalschlüssel: Gruppendienst: 1:2 Personalqualifikation: Diplompädagoginnen, Sozialpädagoginnen, Erzieherinnen, Heilerziehungspflegerinnen, Zusätzlich dazu stellen wir zur Umsetzung unseres speziellen Angebotes folgendes Personal: Personalschlüssel: Gruppenübergreifender Dienst: 1 : 8,3 Personalqualifikation: Rehabilitationspsychologin, Arbeitstherapeuten, sowie Hauswirtschaftlerin bereit. personelle Qualitätsstandards durch Personal mit: - Kompetenz im Bereich Sozialpädagogik/ Heimerziehung - Kompetenz in Begleitung und Gestaltung des Alltags - Entwicklung von Kontinuität, auftragsbezogene Kompetenz - Verantwortungsbewußtsein für die anvertrauten jungen Menschen - Konfliktbereitschaft und Konfliktkompetenz - Bereitschaft zur ständigen Reflexion, Weiterentwicklung der Konzeption und Weiterbildung - Qualitäts-, Leistungs- und Kostenbewußtsein Leistungsentgelt: Entgeltvereinbarung nach SGB VIII mit dem örtlichen Jugendamt, Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

12 Kooperationspartner: - Allgemeiner Sozialpädagogischer Dienst der Jugendämter - Jugendgerichtshilfe - BewährungshelferInnen - Beratungsstellen, insbesondere die Suchtberatung - Psychiatrische Fachkrankenhäuser - SchulleiterInnen und LehrerInnen der Regelschulen - SchulleiterInnen und LehrerInnen der berufsbildenden Schulen - SchulleiterInnen und LehrerInnen der LB - Schulen - DAG und Jugendwerkstatt Hindenburg als Bildungsträger - Sozialpsychiatrischer Dienst - Jugendberatung der Polizei - gesetzliche BetreuerInnen - Haus- und FachärztInnen - Eltern Räumliche Kapazitäten: Gebäude (4 Ebenen) - Vier Etagen: o Kellergeschoss: Heizungsraum, Abstellräume (Souterrain) o Erdgeschoss: Therapeuten Büro und Besprechungszimmer Separater Sanitärraum für Therapeuten Schlafraum für Diensthabenden (Nachtdienst) Jugendliche Einzelzimmer (individuelle Ausstattung möglich) eine Gemeinschaftsküche mit Essbereich ein Gemeinschaftsraum mit Fernseher und Playstation ein Hauswirtschaftsraum mit zwei Waschmaschinen und einem Trockner ein Bad mit Dusche und Waschbecken zwei separate Toiletten, Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

13 13 Erstes Geschoss Jugendliche Einzelzimmer und Zweibettzimmer (individuelle Ausstattung möglich) ein Gemeinschaftsraum mit Fernseher ein Bad mit Dusche und Waschbecken separate Toiletten ein Krisenzimmer o Dachgeschoss Vorerst ungenutzt später Gesprächsräume für Einzel- und Gruppengespräche Möglichkeiten zum Ausbau unter Berücksichtigung bestehender Brandschutzbestimmungen Außengelände: m², am Dorfrand - Außengebäude für Hobbyräume und Werkstätten - Terrasse mit Grillplatz - Garten, Tischtennisplatte, Volleyballfeld werden im Zuge der Arbeitstherapie angelegt, Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

14 Aufnahmeverfahren: Die stellt interessierten Jugendämtern und Sorgeberechtigten, sowie interessierten jungen Menschen Informationen über das Leistungsangebot zur Verfügung. Bei direkten Anfragen wird über das Betreuungskonzept und die Aufnahmemodalitäten angemessen informiert. Eine Aufnahmeanfrage eines Jugendamtes sollte möglichst mit allen verfügbaren Informationen erfolgen, damit sich das pädagogische Personal ein Bild von der Jugendlichen machen kann. In einem Vorstellungsgespräch wird dem jungen Menschen, den Sorgeberechtigten und dem Jugendamt die Möglichkeit gegeben, die Einrichtung, die Angebote und eventuelle Bezugserzieher kennenzulernen. Der Hilfebedarf und das Angebot der Einrichtung werden in diesem ersten Treffen auf ihre Entsprechung überprüft. Nach Einigung über den Aufnahmezeitpunkt versteht sich die Zeit bis zum ersten Hilfeplangespräch als Probezeit (in der Regel 4 Wochen). Während dieser Zeit gilt ein vorläufiger Hilfeplan. Falls sich zeigen sollte, daß ein sinnvolles gemeinsames Arbeiten nicht möglich ist, kann diese Phase in Abstimmung mit dem Jugendamt auch kurzfristig abgebrochen werden. Dabei ist entscheidend, ob der junge Mensch in die bestehende Wohngruppe integrierbar ist und ob sie sich selbst den Anforderungen der Einrichtung stellen möchte. Auf der Grundlage der Erfahrungen und Erkenntnisse der Aufnahmephase kann beim ersten Hilfeplangespräch mit allen Beteiligten eine Konkretisierung der Erziehungsplanung erfolgen. Regelmäßige Hilfeplanfortschreibungen erfolgen bis zur Beendigung der Erziehungshilfe. Die Lenkung des Erziehungsprozesses basiert auf dem Gesamtkonzept der Einrichtung (Einrichtungsziele) welches das Betreuungskonzept der Intensivwohngruppe bestimmt und im individuellen Erziehungsplan seine personenbezogene Konkretisierung erfährt. Rückmeldungen aller am Prozeß Beteiligten sowie Diagnostik und Entwicklungsberichte werden ständig einbezogen. Die pädagogischen Zielsetzungen werden aus der Wertorientierung abgeleitet und enthalten eine Perspektivplanung für den jungen Menschen. Die Einrichtung trifft notwendige Vorkehrungen für den Umgang mit Krisensituationen. Die Abläufe der Krise werden dokumentiert und hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die pädagogischen Ziele reflektiert., Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

15 15 2. Prozessqualität / fachliche Ausrichtung 2.1. Pädagogisches Leitbild: Pädagogik ist für uns strukturiertes, zielorientiertes Handeln an Jugendlichen/ jungen Volljährigen und in der Gruppe. Die vielen Erfahrungen innerhalb der Biographien der Mädchen und jungen Erwachsenen bedürfen einer psychologischen und pädagogischen Arbeit, welche in unserer Einrichtung unter unserem pädagogischen Leitbild Schutzraum für einen Neubeginn geleistet wird. Die Intensivwohngruppe als vertrauensbildender und vertrauensvoller Bezugsrahmen ist Voraussetzung zur Entfaltung der Persönlichkeit. Aufarbeitung und Bewältigung der Vergangenheit ist nur in einer geschützten Atmosphäre möglich, die wir den Mädchen und jungen Erwachsenen bieten wollen. Die in die Alltagsgestaltung integrierte gezielte Individual- und Gruppenpädagogik, das soziale Lernen, schulische Förderung und therapeutische Hilfen sind in ein förderndes Milieu eingebunden und bestimmen den pädagogischen Alltag. Das pädagogische Arbeiten mit den uns anvertrauten Mädchen und jungen Frauen wird durch ein hohes Maß an Konsequenz gekennzeichnet und ist somit für alle Beteiligten auch mit einem hohen Maß an Verlässlichkeit verbunden Sexualkonzept: Das Jugendalter, als die Zeit im Leben, in welcher so viele Veränderungen auf einen zukommen, man sich entwickelt, orientiert, neue Erfahrungen macht und Freundschaften aufbaut und Liebe und Sexualität entdeckt, ist ein wichtiger Abschnitt im Leben eines Menschen. Nur in einer zuverlässigen und vertrauensvollen Atmosphäre können deshalb junge Menschen eine gesunde Sexualität entwickeln. Dazu gehören Aufklärung und Unterstützung beim Ausprobieren, genauso wie das Üben von sozialen Komponenten, Gespräche mit Männern, Frauen und in gemischten Konstellationen. In dieser offenen Gesprächssituation sollte es möglich sein, Neugier und Verliebtheit zu zeigen oder auch Eifersucht und Enttäuschung zu verbalisieren. Neben Aufklärung zur Sexualität und Unterstützung beim Umgang mit seiner, eigenen, soll das vorliegende Sexualkonzept auch verhindern, dass auf die bei uns wohnenden Jugendlichen sexuelle Gewalt ausgeübt wird und Hilfestellung bieten bei einem Verdacht oder einem bewiesenen sexuellen Übergriff. Selbstverständlich nehmen wir auf die unterschiedlichen Sozialisationshintergründe Rücksicht und beachten familiäre, religiöse und auch kulturelle Vorstellungen, aber das Thema Sexualität wird auf keinem Fall verschwiegen oder übergangen. Die Verantwortlichkeit zur Einhaltung und Umsetzung zum Thema Sexualität liegen beim Team und in letzter Verantwortung bei der Hausleitung., Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

16 Definition Sexualkonzept: Unter Sexualität verstehen wir jegliche Erfahrungen zum Thema Sex. Dazu zählen wir Gefühle, Zärtlichkeit, intime Gespräche, Erotik, Phantasien, Zuneigung, Selbstbefriedigung und Geschlechtsverkehr. Wir versuchen deshalb unseren Jugendlichen zu vermitteln, dass bei all diesen Ausprägungen von Sexualität vertrauen, Wertschätzung und Achtung des Anderen von großer Bedeutung sind Grundrechte und Haltung der Einrichtung: Das Thema Sexualität kommt beim täglichen Umgang mit Jugendlichen unweigerlich zur Sprache. In unserem Handeln pflegen wir eine Gesprächskultur, welche durch Transparenz und Wertschätzung geprägt ist. Es fallen weder sexistische oder verletzende Bemerkungen. Jeder Mensch hat ein Recht auf seine Sexualität. Dieses Grundrecht darf ihm keiner nehmen. Bei der Findung ihrer eigenen Ausprägung von Sexualität müssen Jugendliche begleitet und unterstützt werden. Von Seiten der Einrichtung wird den Jugendlichen vermittelt, dass alle Beziehungen zwischen Menschen zu akzeptieren und respektieren sind. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich dabei um heterosexuelle oder homosexuelle Paare handelt. Neben der Akzeptanz von vorhandenen Gefühlen und Zuneigung, gibt es klare Regeln im Umgang miteinander. Da die meisten Zimmer unserer Bewohner außen einen Knauf besitzen ist ein hohes Maß an Privatsphäre geboten. Bei den Zimmern unserer Bewohner die ohne Knauf ausgestattet sind, kann eine Verriegelung von innen vorgenommen werden, welche aber jederzeit durch die Kollegen mit vorherigem Anklopfen aufgehoben werden kann. Es ist verboten das Zimmer von innen zu verbarrikadieren. Besuche der Jugendlichen untereinander sind innerhalb der Nachtruhe zwischen 23 und 5 Uhr nicht erlaubt. Geschlechtsverkehr innerhalb der Einrichtung ist nicht gestattet. Neben den Regelungen die Zimmer betreffend, werden die Jugendlichen dazu angehalten stets einen angemessenen nicht sexistischen Umgang miteinander zu pflegen. Das es beim Zusammenleben von jungen Menschen immer wieder zu Sympathien, Gefühlen und daraus resultierend zu Beziehungen kommt, ist unvermeidbar und wird auch positiv wertschätzend unterstützt. Dabei werden aber alle anderen Personen verletzenden Handlungen genau beobachtet und auch thematisiert, denn auch der Umgang mit Eifersucht und enttäuschten Hoffnungen zählt zum Thema Sexualität. Im Kontakt mit Eltern und gesetzlichen Vertretern wird unsere Haltung zur Sexualität deutlich gemacht. Wir gestatten auch in diesem Umfeld keine sexuell geprägten gefährdeten Situationen und lassen auch in diesem Kontext keine Tabuisierung des Themas Sexualität zu. Dabei versuchen wir einfühlsam auf unser Gegenüber einzugehen, um auch schwierige Themen, wie homosexuelle Liebe oder Schwangerschaft besprechen zu können. Jegliches pornographisches und jugendgefährdendes Material ist in unseren Einrichtungen verboten und wird konfisziert. Dabei kann es sich sowohl um Literatur, Filmmaterial, als auch Bildmaterial handeln., Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

17 Pädagogischer Ansatz: Integrativer Ansatz (Grundlage: Integrative Therapie, Systemische Ansätze, Lebensweltorientierung) 2.4. Grundleistungen: Lebensraum Wohnen: Innerhalb unserer Intensivwohngruppe stehen den Jugendlichen Einzel- und Zweibettzimmer zur Verfügung. Ziel ist es, den jungen Menschen einen geregelten Tagesablauf inklusive alltäglicher hauswirtschaftlicher Pflichten wie Abwaschen, Wäschepflege, Aufräumen und Einhaltung der Hausordnung zu vermitteln. Dazu ist es wichtig, den Mädchen und jungen Erwachsenen ein Stück weit Normalität vorzuleben. Sie sollen befähigt werden ihren eigenen Lebensraum in Verbindung mit dem zur Verfügung stehenden finanziellen Budgets zu gestalten. Die Pflege der persönlichen Gesundheit und Hygiene (regelmäßige Besuche beim Zahnarzt, Arztbesuche) ist dem pädagogischen Team genauso wichtig, wie die gemeinsame regelmäßige Nahrungseinnahme. Dabei wird auf eine gesunde Ernährung geachtet. Es besteht die Möglichkeiten der gemeinsamen Zubereitung von Mahlzeiten, wobei die Jugendlichen von unserer Hauswirtschaftlerin (Hausmutter) unterstützt werden. Im Lebensraum Wohnen wollen wir den Mädchen und jungen Frauen auch Kenntnisse in Haushaltsführung (Umgang mit Budget, sparsamer Umgang mit Wasser und Energie, umweltgerechte Entsorgung von Abfallstoffen) vermitteln, welche ihnen später ein Leben im eigenen Wohnraum ermöglichen., Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

18 Lebensraum Freizeit: Im Lebensraum Freizeit soll den Jugendlichen und jungen Erwachsenen ermöglicht werden ihren eigenen Interessen nachzugehen. Dazu werden beispielsweise verschiedenste gemeinsame Aktivitäten geplant und durchgeführt. dazu zählen unter anderem Kinobesuche, Urlaubsfahrten und Gruppenausflüge. Ausgang in die Umgebung ist nach Erfüllung der täglichen Aufgaben und vorheriger Absprache möglich. Des Weiteren bestehen verschiedenste Möglichkeiten für sportliche Aktivitäten (Volleyball, Tischtennis, Schwimmen, Radfahren, Dart, Bowling, Sportschießen). In diesem Zusammenhang besteht außerdem für die Mädchen und jungen Frauen die Möglichkeit, sich am Vereinsleben in umliegenden regionalen Vereinen zu beteiligen. So existieren verschiedenste Sportvereine, Schützengilden oder auch die Jugendfeuerwehr des Ortes. Den unterschiedlichsten Interessen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen kann durch unser vielseitiges Team Rechnung getragen werden. So können handwerkliche Interessen genauso unterstützt werden, wie Vorlieben in den Bereichen Garten, Natur oder Haustierhaltung. In vielen Bereichen kommt es dabei vor allem auf die Motivation und den eigenen Antrieb der Mädchen und jungen Frauen an. Natürlich können die Bewohnerinnen unserer Wohngruppe auch in ihren Zimmern Musik hören, in den Gemeinschaftsräumen fernsehen oder im Internet surfen. Die Bewirtung von Freunden oder der Familie in unserm Haus, quasi als Gastgeber ist ein Bereich, der viele der Lebensräume verbindet, da so die Mädchen in der Lage sind, zu zeigen, welche Fähigkeiten sie schon besitzen und sich damit auch Lebensräume, wie Sozialverhalten oder auch Wohnen miteinander verbinden., Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

19 Lebensraum Gruppe/Sozialverhalten: Der Lebensraum Gruppe/ Sozialverhalten ist für die Jugendlichen der, in dem die meisten Probleme offensichtlich werden und auftreten. Ziel ist es, mit den Mädchen und jungen Frauen Tagesstruktur zu trainieren und aushalten zu lernen. Dazu gibt es einen klaren Tagesablauf, an welchen sich die Bewohnerinnen orientieren können und müssen. Zur Reflexion ihres Sozialverhaltens führen wir ein Punktesystem ähnlich dem in verhaltenstherapeutischen Einrichtungen. Dieses System ist nach dem Prinzip der positiven Verstärkung aufgebaut. Die Mädchen können sich die Punkte verdienen und somit selbst bestimmen, ob sie am Wochenende beispielsweise an einer Aktivität teilnehmen oder in den Urlaub fahren dürfen. Dieses Motivationsprinzip ermöglicht die Reflexion eigenen Verhaltens und die Aktivierung bestehender Ressourcen. Neben den verschiedenen Einzelgesprächen mit der Psychologin und den Erziehern wird das Gruppengespräch als pädagogisches Mittel eingesetzt. Zielsetzungen dieser Gespräche sind die aktive Konfliktbearbeitung, die Erarbeitung und Erprobung von Konfliktlösungsstrategien und die Befähigung zur kommunikativen Auseinandersetzung. Innerhalb der Gruppengespräche lernen die Jugendlichen miteinander umzugehen, Gefühle anderer und die eigenen wahrzunehmen und diese zu benennen. Durch die oftmals durch Kriminalität geprägte Vergangenheit liegt ein Schwerpunkt bei der Aufarbeitung dieser Taten und der Vermeidung zukünftiger. Dazu soll den Jugendlichen die Folgen ihrer Taten bewusst gemacht werden und sie befähigen sich in ihre Opfer hineinzuversetzen. Dieser Punkt wird auch durch die Gemeinschaft einer solchen Wohngruppe erzeugt, durch die man eigene Bedürfnisse und Wünsche und auch die von Mitmenschen lernt wahrzunehmen. Neben dem Aufbau und der Förderung einer tragfähigen Gruppenatmosphäre ist besonders eine belastungsfähige Erzieherin-Jugendliche-Beziehung von Bedeutung. Dies kann nur durch eine Atmosphäre erfolgen, die geprägt ist durch Akzeptanz, Aufmerksamkeit und Zuwendung. Gemeinsame Gestaltung des Alltags und auch der Höhepunkte, wie z.b. Geburtstage fördert die Verantwortung für andere und letztlich auch für sich selbst. Eines der Ziele ist dabei der Aufbau und die Stabilisierung des Selbstwertgefühles und des Selbstvertrauens. Bei vielen dieser Probleme und Zielsetzungen werden die Mädchen von unserer hauseigenen Psychologin unterstützt. Ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit ist die Sexualpädagogik. Die Mädchen und jungen Frauen sollen befähigt werden, ihren eigenen Körper und ihre eigene Sexualität selbstbestimmt wahrzunehmen. Dies ist für weitere Beziehungen und Partnerschaften der jungen Frauen von großer Bedeutung. Sie werden in diesem Punkt durch unsere Pädagoginnen und Psychologinnen betreut und unterstützt., Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

20 Lebensraum Familie: Ziel soll es sein, die Mädchen und jungen Frauen zu befähigen später ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Dazu gehört sicher auch die Aufarbeitung ihrer Biographie. So fern kein Gericht oder das zuständige Jugendamt den Kontakt zu den Eltern untersagt hat, hält die Einrichtung regelmäßigen telefonischen Kontakt zu den Personensorgeberechtigten der Jugendlichen. Es wird versucht durch Familienbesuche in der Einrichtung und Familiengesprächen bestehende Konflikte aufzuarbeiten und die Beziehungen zu normalisieren. Bei Beurlaubungen in den elterlichen Haushalt erfolgt grundsätzlich eine Nachbetreuung bzw. ein Gespräch über den Verlauf der Beurlaubung Lebensraum Bildung und Schule: Da die uns anvertrauten Jugendlichen zumeist noch der Schulpflicht unterliegen stellt die Schule einen weiteren wichtigen Lebensraum dar. Zu diesem Zwecke beschäftigen wir eine Bildungswissenschaftlerin, welche in Kooperation mit dem restliche Team die jeweils günstigen Bildungsfortschreibungen planen wird. Dazu werden mit den Mädchen und jungen Frauen vorhandene Bildungslücken aufgearbeitet, um sie in bestehende Schultypen des Landkreises zu integrieren. Nach einer vorherigen Abklärung mit dem regionalen Schulrat, werden die Mädchen und jungen Frauen bei bestehender Schulpflicht in einer der umliegenden Schulen beschult. Dabei wird zuerst die Motivation für so einen Schulbesuch geschaffen, ohne die jegliche Bildungsmaßnahme zum Scheitern verurteilt wäre. Nach einer Einschulung erfolgt eine sehr intensive und enge Zusammenarbeit mit den Schulen. So werden alle Fehlzeiten von der Schule sofort gemeldet, so dass das pädagogische Team geeignete Maßnahmen einleiten kann. Die Schülerinnen werden bei der Erledigung der Hausaufgaben unterstützt und im Bedarfsfall wird ein Förderunterricht organisiert. Zur Festigung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Einrichtung nimmt grundsätzlich die Bezugserzieherin an den Elternabenden teil und regelmäßige Lehrerbesuche in der Einrichtung werden vereinbart. Neben den Regelschulen gibt es im Umkreis auch verschiedene Bildungsmaßnahmen der Agentur für Arbeit, zu welcher wir gute Kontakte pflegen., Lückstedt 1d, Altmärkische Höhe OT Lückstedt

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