WS 2008/09 GLIEDERUNG

Größe: px
Ab Seite anzeigen:

Download "WS 2008/09 GLIEDERUNG"

Transkript

1 Prof. Dr. S. Muckel STAATSRECHT II. GRUNDRECHTE WS 2008/09 GLIEDERUNG Vorbemerkungen A) Bedeutung der Grundrechte für Studium und Examen B) Gang der Vorlesung C) Literaturhinweise 1 Grundbegriffe zu Grundrechten A) Grund- und Menschenrechte B) Grundrechtsgleiche Rechte C) Freiheits- und Gleichheitsrechte D) Jedermann- und Deutschenrechte E) Ungeschriebene Grundrechte 2 Kurze Geschichte der Grundrechte A) Anfänge der Grundrechtsidee B) Die Entstehung von Grundrechten in Deutschland I. Entwicklungen bis 1933 II. Grundrechte im Grundgesetz 3 Grundrechte nicht nur im Grundgesetz A) Grundrechte in Landesverfassungen B) Grundrechte im Völkerrecht C) Grundrechte im Recht der EU D) Die Abstimmung der verschiedenen Teilrechtsordnungen 4 Verfassungsrechtliche Rahmenbedingungen effektiven Grundrechsschutzes 5 Funktionen der Grundrechte A) Abwehrrechte B) Instituts- bzw. institutionelle Garantien C) Schutzpflichten D) Leistungsrechte E) Teilhaberechte 6 Allgemeine Grundrechtslehren A) Grundrechtsträger I. Natürliche Personen II. Personenvereinigungen III. Juristische Personen des öffentlichen Rechts IV. Juristische Personen des Privatrechts mit staatlicher Beteiligung B) Grundrechtsverpflichtete I. Staatliche Stellen II. Private (sog. Drittwirkung der Grundrechte) III. Inter- und supranationale Bezüge der Grundrechtsbindung C) Die dreistufige Struktur der Grundrechtsprüfung: Schutzbereich Eingriff verfassungsrechtliche Rechtfertigung I. Der Schutzbereich von Grundrechten II. Der Eingriff in den Schutzbereich III. Die verfassungsrechtliche Rechtfertigung von Eingriffen IV. Die sog. Schranken-Schranken D) Verlust von Grundrechten und Wirkungsbegrenzung I. Verwirkung von Grundrechten II. Grundrechtsverzicht

2 III. Begrenzte Wirkung von Grundrechten in Sonderrechtsverhältnissen 7 Einzelne Freiheitsrechte A) Die freie Kommunikation nach Art. 5 Abs. 1 GG I. Die allgemeine Meinungsfreiheit II. Die Informationsfreiheit III. Die Pressefreiheit IV. Die Rundfunkfreiheit V. Verfassungsrechtliche Rechtfertigung von Eingriffen 1. Die Vorbehalte des Art. 5 Abs. 2 GG 2. Das Zensurverbot nach Art. 5 Abs. 1 Satz 3 GG B) Die Freiheit von Kunst, Wissenschaft, Forschung und Lehre nach Art. 5 Abs. 3 GG I. Wissenschaftsfreiheit II. Kunstfreiheit C) Versammlungsfreiheit nach Art. 8 GG D) Vereinigungs- und Koalitionsfreiheit nach Art. 9 GG E) Religionsfreiheit und Gewissensfreiheit nach Art. 4 Abs. 1 und 2 GG I. Einheitliches und umfassendes Grundrecht in der Rechtsprechung des BVerfG II. Probleme der Rechtsprechung III. Einzelne Garantien religiöser Freiheit unter den Schranken der allgemeinen Gesetze IV. Gewissensfreiheit V. Das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften (Art. 140 GG i.v.m. Art. 137 Abs. 3 WRV) 1. Schutz selbstbestimmten Wirkens der Religionsgemeinschaften 2. Die Schranke des für alle geltenden Gesetzes VI. Das Recht auf Kriegsdienstverweigerung nach Art. 4 Abs. 3 GG F) Der Schutz von Ehe und Familie nach Art. 6 GG I. Grundrecht, institutionelle Garantie und verbindliche Wertentscheidung in Art. 6 Abs. 1 GG II. Das elterliche Erziehungsrecht nach Art. 6 Abs. 2 GG III. Mutterschutz und Gleichstellung nichtehelicher Kinder G) Schulwesen I. Exkurs: Die staatliche Schulaufsicht nach Art. 7 Abs. 1 GG II. Religionsunterricht nach Art. 7 Abs. 3 GG III. Privatschulfreiheit nach Art. 7 Abs. 4 und 5 GG H) Berufsfreiheit nach Art. 12 GG e IV. Arbeitszwang und Zwangsarbeit I) Freizügigkeit nach Art. 11 GG K) Schutz vor Ausbürgerung und Auslieferung nach Art. 16 GG I. Keine Ausbürgerung (Art. 16 Abs. 1 GG) II. Keine Auslieferung (Art. 16 Abs. 2 GG) 2

3 L) Asylrecht nach Art. 16a GG M) Eigentum und Erbrecht nach Art. 14, 15 GG I. Einführung Ie 1. Eigentum 2. Erbrecht I 1. Inhalts- und Schrankenbestimmungen (Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG) 2. Enteignung (Art. 14 Abs. 3 GG) 3. Enteignende und enteignungsgleiche Eingriffe IV. Verfassungsrechtliche Rechtfertigung von Eigentumseingriffen 1. Rechtfertigung von Inhalts- und Schrankenbestimmungen 2. Rechtfertigung von Enteignungen 3. Entschädigung bei enteignenden und enteignungsgleichen Eingriffen V. Sozialisierung (Art. 15 GG) N) Schutz der Wohnung nach Art. 13 GG (Durchsuchungen, Lauschangriffe u.a.) (Art. 13 Abs. 2 bis 7 GG) O) Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnis nach Art. 10 GG P) Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit nach Art. 2 Abs. 2 GG I. Recht auf Leben II. Recht auf körperliche Unversehrtheit Q) Freiheit der Person nach Art. 2 Abs. 2 und Art. 104 GG R) Unantastbarkeit der Menschenwürde nach Art. 1 GG I. Einführung I I IV. Keine verfassungsrechtliche Rechtfertigung von Eingriffen S) Allgemeine Handlungsfreiheit nach Art. 2 Abs. 1 GG T) Allgemeines Persönlichkeitsrecht nach Art. 2 Abs. 1 i.v.m. Art. 1 Abs. 1 GG 8 Gleichheitsrechte A) Einführung I. Die Gleichheitsrechte des Grundgesetzes II. Bindung von Gesetzgebung, Rechtsprechung und Verwaltung an den Gleichheitsstatz III. Gleich- und Ungleichbehandlung IV. Unterschiede zu Freiheitsrechten (auch im Prüfungsaufbau) B) Der allgemeine Gleichheitssatz in Art. 3 Abs. 1 GG I. Willkürverbot II. Neue Formel III. Probleme auf der Rechtsfolgenseite C) Besondere Gleichheitssätze und Differenzierungsverbote in Art. 3 Abs. 2 und 3 GG I. Die Unterscheidungsverbote des Art. 3 Abs. 3 GG 3

4 II. Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern nach Art. 3 Abs. 2 GG 4

5 D) Staatsbürgerliche Gleichheit I. Allgemeinheit und Gleichheit der Wahl (Art. 38 Abs. 1 GG) II. Chancengleichheit politischer Parteien III. Gleicher Zugang zu öffentlichen Ämtern (Art. 33 Abs. 1 bis 3 GG) 9 Rechte zur Durchsetzung von (Grund-) Rechten A) Effektiver Rechtsschutz nach Art. 19 Abs. 4 GG B) Recht auf den gesetzlichen Richter (Art. 101 Abs. 1 Satz 2 GG) C) Rechtliches Gehör nach Art. 103 Abs. 1 GG D) Das Petitionsrecht nach Art. 17 GG 5

Inhaltsverzeichnis. 1. Teil - Allgemeine Grund rechtslehren 1. A. Menschenrechte, Bürgerrechte, Grundrechte 3

Inhaltsverzeichnis. 1. Teil - Allgemeine Grund rechtslehren 1. A. Menschenrechte, Bürgerrechte, Grundrechte 3 Inhaltsverzeichnis 1. Teil - Allgemeine Grund rechtslehren 1 A. Menschenrechte, Bürgerrechte, Grundrechte 3 B. Stellung der Grundrechte in der Rechtsordnung 3 I. Verhältnis zu den Grundrechten der Landesverfassungen

Mehr

Vorlesung Staatsrecht II. Prof. Dr. Dr. Durner

Vorlesung Staatsrecht II. Prof. Dr. Dr. Durner Vorlesung Staatsrecht II Prof. Dr. Dr. Durner Gliederung A. Allgemeine Grundrechtslehren I. Grundbegriffe der Grundrechtsdogmatik II. Geschichtliche Grundlagen III. Standort und Rechtsquellen der Grundrechte

Mehr

Grundrechte in Verfassungen- Historischer Überblick

Grundrechte in Verfassungen- Historischer Überblick Folie 01 - Historischer Überblick Öffentliches Recht für Wirtschaftswissenschaftler Grundrechte in Verfassungen- Historischer Überblick Verfassungsentwicklung in England: 1215 Magna Charta libertate 1628

Mehr

Begriff der Grundrechte

Begriff der Grundrechte Prof. Dr. Christoph Gröpl Staatsrecht II Grundrechte Universität des Saarlandes Begriff der Grundrechte Naturrechtliche Vorstellung: dem Staat vorausliegende Rechte des Individuums; Freiheit und Gleichheit

Mehr

Verfassung des Landes Brandenburg

Verfassung des Landes Brandenburg Verfassung des Landes Brandenburg KOMMENTAR von Hasso Lieber, Staatssekretär für Justiz a. D., Dr. Steffen Johann Iwers, Referent beim Landkreistag Brandenburg und Dr. Martina Ernst, Regierungsdirektorin

Mehr

Lernbücher Jura. Staatsrecht II. Grundrechte. von Prof. Dr. Gerrit Manssen. 8. Auflage. Staatsrecht II Manssen wird vertrieben von beck-shop.

Lernbücher Jura. Staatsrecht II. Grundrechte. von Prof. Dr. Gerrit Manssen. 8. Auflage. Staatsrecht II Manssen wird vertrieben von beck-shop. Lernbücher Jura Staatsrecht II Grundrechte von Prof. Dr. Gerrit Manssen 8. Auflage Staatsrecht II Manssen wird vertrieben von beck-shop.de Thematische Gliederung: Staatsrecht, Staatslehre Staats- und Verfassungsrecht

Mehr

Der freiheitlich demokratische Rechtsstaat

Der freiheitlich demokratische Rechtsstaat Staatsangehörigkeit Wie wird die dt Staatsangehörigkeit erworben? Legitimation durch einen Deutschen Adoption durch Geburt durch Einbürgerung Durch Erklärung des dt. Elternteils, wenn der andere Elternteil

Mehr

Zu den Grundrechten in der Weimarer Reichsverfassung

Zu den Grundrechten in der Weimarer Reichsverfassung Zu den Grundrechten in der Weimarer Reichsverfassung - Ausarbeitung - 2008 Deutscher Bundestag WD 3 3000 215/08 Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages Verfasser/in: Zu den Grundrechten in

Mehr

Staatsrecht II. Gliederung

Staatsrecht II. Gliederung Prof. Dr. Christine Langenfeld WS 2006/07 Staatsrecht II Gliederung A. Grundlagen 1 Zur Geschichte der Grundrechte I. Grundrechte in der Verfassungsgeschichte Englands II. Grundrechte in Nordamerika III.

Mehr

10 Meinungs- und Informationsfreiheit. Presse-, Rundfunk- und Filmfreiheit. Freiheit von Wissenschaft und Kunst (Art. 5 GG)

10 Meinungs- und Informationsfreiheit. Presse-, Rundfunk- und Filmfreiheit. Freiheit von Wissenschaft und Kunst (Art. 5 GG) 10 Meinungs- und Informationsfreiheit. Presse-, Rundfunk- und Filmfreiheit. Freiheit von Wissenschaft und Kunst (Art. 5 GG) 1. Wer ist Grundrechtsträger der Meinungsfreiheit? Jeder Mensch, ohne Rücksicht

Mehr

Verfassungsinhalte. Verfassungsprinzipien. Organisationsregeln. Kompetenzen (Art. 44) Grundrechte. (Art. 62) Freiheitsrechte (Art. 1, 2, 4 ff.

Verfassungsinhalte. Verfassungsprinzipien. Organisationsregeln. Kompetenzen (Art. 44) Grundrechte. (Art. 62) Freiheitsrechte (Art. 1, 2, 4 ff. Verfassungsinhalte GG Grundrechte Freiheitsrechte (Art. 1, 2, 4 ff.) Staatsstrukturgrundsätze (Art. 20) Verfassungsprinzipien Organisationsregeln (Art. 62) Kompetenzen (Art. 44) Gleichheitsrechte (Art.

Mehr

Verfassungsrechtliche Grundlagen

Verfassungsrechtliche Grundlagen Verwaltungsrecht I Wintersemester 2015/16 Verfassungsrechtliche Grundlagen 2. Vorlesung Priv.-Doz. Dr. Ulrich Jan Schröder Programm für heute Verfassungsrechtliche Grundlagen 2 Verfassungsrechtliche Grundlagen

Mehr

Modulhandbuch für den Studiengang Öffentliches Recht als Zweitfach (B.A.)

Modulhandbuch für den Studiengang Öffentliches Recht als Zweitfach (B.A.) FRIEDRICH-ALEXANDER UNIVERSITÄT ERLANGEN-NÜRNBERG FACHBEREICH RECHTSWISSEN- SCHAFT Modulhandbuch für den Studiengang Öffentliches Recht als Zweitfach (B.A.) Studienbeginn ab WS 2016/17 Stand: Mai 2016

Mehr

Das Grundgesetz als eine der größten Errungenschaften der Bundesrepublik

Das Grundgesetz als eine der größten Errungenschaften der Bundesrepublik Allensbacher Kurzbericht 21. Mai 2014 Das Grundgesetz als eine der größten Errungenschaften der Bundesrepublik Die drei wichtigsten Grundrechte aus Sicht der Bevölkerung sind die Unantastbarkeit der Menschenwürde,

Mehr

Solidarisches Bürgergeld und Grundgesetz

Solidarisches Bürgergeld und Grundgesetz Prof. Dr. Michael Brenner Solidarisches Bürgergeld und Grundgesetz unter Mitarbeit von Dennis Seifarth und Ulrike Hennig Nomos Inhaltsverzeichnis I. Das Solidarische Bürgergeld im Verfassungsstaat (Brenner/Seifarth)

Mehr

Juliane Pätzold. Die gemeinschaftliche Adoption Minderjähriger durch eingetragene Lebenspartner. Verlag Dr. KovaE

Juliane Pätzold. Die gemeinschaftliche Adoption Minderjähriger durch eingetragene Lebenspartner. Verlag Dr. KovaE Juliane Pätzold Die gemeinschaftliche Adoption Minderjähriger durch eingetragene Lebenspartner Verlag Dr. KovaE Hamburg 2006 Inhaltsverzeichnis Erstes Kapitel Einleitung A. Aktuelle Situation 1 I. Ausgangspunkt

Mehr

Aufbauschemata. 15. Auflage Th. Müller. Öffentliches Recht. Alpmann Schmidt

Aufbauschemata. 15. Auflage Th. Müller. Öffentliches Recht. Alpmann Schmidt A Aufbauschemata Th. Müller Öffentliches Recht 15. Auflage 2015 Alpmann Schmidt INHALTSVERZEICHNIS A. Verfassungsrecht... 1 I. Staatsorganisation... 1 1. Bundestag... 1 a) Funktion und Kompetenzen... 1

Mehr

1/5 - Grundgesetz (GG} für die Bundesrepublik Deutschland Vom 23. Mai 1949

1/5 - Grundgesetz (GG} für die Bundesrepublik Deutschland Vom 23. Mai 1949 1/5 - Grundgesetz (GG} für die Bundesrepublik Deutschland Vom 23. Mai 1949 Inhaltsverzeichnis Präambel Artikel (Menschenwürde, Grundrechtsbindung der staatlichen Gewalt) Artikel 2 (Handlungsfreiheit, Freiheit

Mehr

NORMATIVITÄT DER VERFASSUNG STAATSRECHT II STAATSORGANISATIONSRECHT VERFASSUNGGEBENDE GEWALT DES VOLKES DR. ULRICH PALM

NORMATIVITÄT DER VERFASSUNG STAATSRECHT II STAATSORGANISATIONSRECHT VERFASSUNGGEBENDE GEWALT DES VOLKES DR. ULRICH PALM STAATSRECHT II STAATSORGANISATIONSRECHT DR. ULRICH PALM NORMATIVITÄT DER VERFASSUNG Verfassung ist das erste Gesetz des Staates (nicht bloßer Programmsatz) Vorrang der Verfassung (Art. 20 III, Art. 1 III

Mehr

PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften

PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften Nikolaus Schultz-Süchting Kirchenasyl Zeitgeschichtliche und rechtliche Aspekte PETER LANG Europäischer Verlag der Wissenschaften VII Inhaltsverzeichnis LITERATURVERZEICHNIS XIII EINLEITUNG 1 HISTORISCHER

Mehr

Programm Transfer-21. Lernangebot Nr. 15 Menschenrechte. Erstellt von der AG Qualität & Kompetenzen des Programms Transfer-21

Programm Transfer-21. Lernangebot Nr. 15 Menschenrechte. Erstellt von der AG Qualität & Kompetenzen des Programms Transfer-21 Programm Transfer-21 Lernangebot Nr. 15 Menschenrechte Erstellt von der AG Qualität & Kompetenzen des Programms Transfer-21 Impressum Dieses Material ist eine Veröffentlichung des Programms Transfer-21

Mehr

Präambel. Es hat auch für jene Deutschen gehandelt, denen mitzuwirken versagt war.

Präambel. Es hat auch für jene Deutschen gehandelt, denen mitzuwirken versagt war. Band 8. Die Besatzungszeit und die Entstehung zweier Staaten 1945-1961 Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (1949/ Revisionen 1956) Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wurde vom Parlamentarischen

Mehr

Inhaltsverzeichnis. A. Einleitung 1. I. Problemdarstellung 1. II. Ziel der Untersuchung 2. B. Formen der Internetnutzung für Veröffentlichungen 4

Inhaltsverzeichnis. A. Einleitung 1. I. Problemdarstellung 1. II. Ziel der Untersuchung 2. B. Formen der Internetnutzung für Veröffentlichungen 4 Inhaltsverzeichnis A. Einleitung 1 I. Problemdarstellung 1 II. Ziel der Untersuchung 2 B. Formen der Internetnutzung für Veröffentlichungen 4 I. Eigene Plattformen 4 1. Funktionsweise 4 2. Bedeutung der

Mehr

GRUNDRECHTE IN DER GLEICHSTELLUNGS- UND INTEGRATIONSARBEIT Möglichkeiten und Grenzen

GRUNDRECHTE IN DER GLEICHSTELLUNGS- UND INTEGRATIONSARBEIT Möglichkeiten und Grenzen GRUNDRECHTE IN DER GLEICHSTELLUNGS- UND INTEGRATIONSARBEIT Möglichkeiten und Grenzen Walter Kälin FACHTAGUNG GLEICHSTELLUNGS- UND INTEGRATIONSARBEIT Luzern, 2. November 2016 Überblick 1. Was sind Grundrechte?

Mehr

DIE GRUNDRECHTE. I. Einteilung der Grundrechte. 1. Freiheitsgrundrechte schützen den Einzelnen gegen staatliche Eingriffe

DIE GRUNDRECHTE. I. Einteilung der Grundrechte. 1. Freiheitsgrundrechte schützen den Einzelnen gegen staatliche Eingriffe DIE GRUNDRECHTE Fall: Nach der Handwerksordnung kann nur derjenige selbständig ein Handwerk betreiben, der (von wenigen Ausnahmen abgesehen) eine Meisterprüfung ablegt und in ihr auch betriebswirtschaftliche

Mehr

Die einzelnen Freiheitsrechte I. Ziele. Übersicht: Persönliche Freiheit. Staatsrecht I. Vorlesungen vom 16./20. Okt.

Die einzelnen Freiheitsrechte I. Ziele. Übersicht: Persönliche Freiheit. Staatsrecht I. Vorlesungen vom 16./20. Okt. Die einzelnen Freiheitsrechte I Vorlesungen vom 16./20. Oktober 2009 Herbstsemester 2009 Prof. Christine Kaufmann Ziele Freiheitsrechte in Art. 10, 13, 14, 15 und 18 BV kennen In der Lage sein, insbesondere

Mehr

Übersicht über die Veranstaltungen im Modul Öffentliches Recht Die Veranstaltungen sind, wenn nicht anders angegeben, beliebig kombinierbar.

Übersicht über die Veranstaltungen im Modul Öffentliches Recht Die Veranstaltungen sind, wenn nicht anders angegeben, beliebig kombinierbar. Übersicht über die Veranstaltungen im Modul Öffentliches Recht Die Veranstaltungen sind, wenn nicht anders angegeben, beliebig kombinierbar. MA-Studium: Gegenstand und Ziele: Gegenstand der Veranstaltungen

Mehr

Kinder- und Jugendrechte in der Schweiz

Kinder- und Jugendrechte in der Schweiz Hilke Berlin Kinder- und Jugendrechte in der Schweiz Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung der neuen Bundesverfasung LIT Inhaltsverzeichnis Gegenstand der Arbeit 16 1. Teil: Die neue Bundesverfassung

Mehr

Staatsrecht III. Herzlich willkommen! Staatsrecht III Wintersemester 2012/2013. Universität zu Köln Jun.-Prof. Dr. Jörn Griebel

Staatsrecht III. Herzlich willkommen! Staatsrecht III Wintersemester 2012/2013. Universität zu Köln Jun.-Prof. Dr. Jörn Griebel Staatsrecht III Herzlich willkommen! Staatsrecht III Wintersemester 2012/2013 Universität zu Köln Jun.-Prof. Dr. Jörn Griebel Ziele der 1. Vorlesung Veranschaulichung der Bedeutung von Völkerrecht und

Mehr

Modul 55104: Deutsches und Europäisches Verfassungsrecht

Modul 55104: Deutsches und Europäisches Verfassungsrecht Modul 55104: Deutsches und Europäisches Verfassungsrecht Besprechung der Klausur vom 22.03.2012 WS 2011/12 Sachverhalt Frage: Hat eine Verfassungsbeschwerde des Z Aussicht auf Erfolg? Folie 2 Erfolgsaussichten

Mehr

Prof. Dr. Christoph Gröpl Presse- u. Rundfunkrecht Universität des Saarlandes

Prof. Dr. Christoph Gröpl Presse- u. Rundfunkrecht Universität des Saarlandes Prof. Dr. Christoph Gröpl Presse- u. Rundfunkrecht Universität des Saarlandes 1. Allgemeine Gesetze i.s.v. Art. 5 II GG Prüfungsschritte: 2. Jugend- und Ehrenschutz (JuSchG u.a.) Schranken der Kommunikationsgrundrechte

Mehr

Übung im Öffentlichen Recht für Anfänger

Übung im Öffentlichen Recht für Anfänger Prof. Dr. Gerhard Robbers Wintersemester 2004/2005 Übung im Öffentlichen Recht für Anfänger Fallbesprechung am 28.10.2004 Sachverhalt Die Glaubensgemeinschaft Gemeinschaft Gottes (G) ist eine seit kurzem

Mehr

Inhaltsverzeichnis TEIL 1. DER ISLAM UND DEUTSCHLAND KAPITEL 1. EINLEITUNG 1 KAPITEL 2. DIE RELIGION DES ISLAM 6 VIII. 1. Einführung...

Inhaltsverzeichnis TEIL 1. DER ISLAM UND DEUTSCHLAND KAPITEL 1. EINLEITUNG 1 KAPITEL 2. DIE RELIGION DES ISLAM 6 VIII. 1. Einführung... Inhaltsverzeichnis TEIL 1. DER ISLAM UND DEUTSCHLAND KAPITEL 1. EINLEITUNG 1 1. Einführung... 1 2. Problemstellung... 2 3. Rechtlicher, inhaltlicher und zeitlicher Rahmen der Arbeit... 3 4. Aufbau... 4

Mehr

Grund- und Menschenrechte in Europa

Grund- und Menschenrechte in Europa Christopher P. Schmidt Grund- und Menschenrechte in Europa Das neue System des Grund- und Menschenrechtsschutzes in der Europäischen Union nach dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon und dem Beitritt

Mehr

Im Rahmen der Prüfung des Schutzbereiches ist weiter zwischen dem persönlichen (1) und dem sachlichen (2) Schutzbereich zu unterscheiden.

Im Rahmen der Prüfung des Schutzbereiches ist weiter zwischen dem persönlichen (1) und dem sachlichen (2) Schutzbereich zu unterscheiden. A. Die Prüfung eines Freiheitsrechts Die Prüfung eines Freiheitsrechts ist grds. dreistufig ausgestaltet. 1 Zunächst muss der Schutzbereich eröffnet sein (I). In diesen muss ferner durch eine staatliche

Mehr

Beamtenrecht Rheinland-Pfalz Nomos

Beamtenrecht Rheinland-Pfalz Nomos Dr. Rolf Meier Beamtenrecht Rheinland-Pfalz Nomos Literaturverzeichnis A. Geschichtliche Entwicklung des Berufsbeamtentums I. Anfänge, Preussisches Allgemeines Landrecht II. Deutsches Reich IM. Weimarer

Mehr

Inhalt Band VI/1. Neunter Teil Grund- und Menschenrechte im Rahmen des Europarats und der OSZE. I. Grundrechte als Leitvorstellung

Inhalt Band VI/1. Neunter Teil Grund- und Menschenrechte im Rahmen des Europarats und der OSZE. I. Grundrechte als Leitvorstellung Vorwort Inhalt von Band VI/2 Hinweise für den Leser Verfasser Abkürzungsverzeichnis Literaturverzeichnis V XI XII XIII XVII XXXIII Neunter Teil Grund- und Menschenrechte im Rahmen des Europarats und der

Mehr

Würzburger Woche an der Bahçeşehir ş Universität Istanbul Bundesrepublik Deutschland. Dipl. iur. Roland Zimmermann, Europajurist

Würzburger Woche an der Bahçeşehir ş Universität Istanbul Bundesrepublik Deutschland. Dipl. iur. Roland Zimmermann, Europajurist Würzburger Woche an der Bahçeşehir ş Universität Istanbul 26.04.2010 Einführung in das Staatsrecht t der Bundesrepublik Deutschland Dipl. iur. Roland Zimmermann, Europajurist Gliederung A. Allgemeines

Mehr

GESETZENTWURF. der CDU-Landtagsfraktion der SPD-Landtagsfraktion

GESETZENTWURF. der CDU-Landtagsfraktion der SPD-Landtagsfraktion LANDTAG DES SAARLANDES 12. Wahlperiode Drucksache 12/1072 12.02.2004 GESETZENTWURF der CDU-Landtagsfraktion der SPD-Landtagsfraktion betr.: Gesetz zur Änderung des Gesetzes zur Ordnung des Schulwesens

Mehr

Lernen im Dialog. Öffentliches Recht

Lernen im Dialog. Öffentliches Recht Lernen im Dialog Öffentliches Recht Verfassungsrecht, Europarecht, Allg. Verwaltungsrecht und Verwaltungsprozessrecht mit Grundlagen des öffentlichen Wirtschaftsrechts von Prof. Dr. Jörg-Dieter Oberrath

Mehr

hemmer Lösung Fragen zu Grundechten, Seite 1

hemmer Lösung Fragen zu Grundechten, Seite 1 hemmer Lösung Fragen zu Grundechten, Seite 1 Allgemeine Fragen zu den Grundrechten 1. Macht es für die Prüfung der Grundrechte einen Unterschied, ob das GG den Ausdruck durch Gesetz oder aufgrund eines

Mehr

Das Basis-Dokument. 1 Demokratie und Rechtsstaat

Das Basis-Dokument. 1 Demokratie und Rechtsstaat Das Basis-Dokument Wien ist eine internationale Großstadt, die von unterschiedlichen Lebensstilen, Weltanschauungen und Auffassungen geprägt ist. Junge und Alte, Frauen und Männer, Menschen unterschiedlicher

Mehr

Deutschlands Verfassung

Deutschlands Verfassung Rudolf Weber-Fas Deutschlands Verfassung Vom Wiener Kongreß bis zur Gegenwart 1997 BOUVIER VERLAG BONN Inhalt Erster Teil: Vom Deutschen Bund zur Bundesrepublik Deutschland 1. Kapitel: Das Ende des alten

Mehr

Das Wissen über die Rechte des Deutschen Amtes für Menschenrechte in

Das Wissen über die Rechte des Deutschen Amtes für Menschenrechte in 1 2 Die UMR-Verfassung vom Deutschen Amt für Menschenrechte vom 22.11.2009 ist am 15.12.2009 notariell an das Bundeskanzleramt, Bundespräsidialamt, Bundestag, Bundesrat und vielen anderen Behörden der

Mehr

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland: GG

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland: GG Gelbe Erläuterungsbücher Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland: GG Kommentar von Prof. Dr. Hans D. Jarass, Prof. Dr. Bodo Pieroth 8. Auflage Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland: GG

Mehr

Der Begriff der Freiheit als Tatbestandsmerkmal der Grundrechte

Der Begriff der Freiheit als Tatbestandsmerkmal der Grundrechte Der Begriff der Freiheit als Tatbestandsmerkmal der Grundrechte Konzeption und Begründung eines einheitlichen, formalen Freiheitsbegriffs, dargestellt am Beispiel der Kunstfreiheit Von Axel Enderlein Duncker

Mehr

Beispiel einer Prüfungsklausur im mittleren Bereich Staatsrecht

Beispiel einer Prüfungsklausur im mittleren Bereich Staatsrecht Beispiel einer Prüfungsklausur im mittleren Bereich Staatsrecht Zeitvorgabe: Zulässige Hilfsmittel: 180 Minuten Gesetzessammlung Pappermann Taschenrechner Sachverhalt 1 07.06.2013 Vertrauliche Geburt Schätzungsweise

Mehr

(Verhältnismäßigkeitsprüfung); sehr hohe Praxisrelevanz im Folg. vorrangiger Darstellungsgegenstand

(Verhältnismäßigkeitsprüfung); sehr hohe Praxisrelevanz im Folg. vorrangiger Darstellungsgegenstand Allgemeiner Gleichheitssatz, Art. 3 I GG Leitentscheidungen: BVerfGE 55, 72ff. Präklusion I; 82, 126ff. Kündigungsschutz u.v.a. 0. Adressaten: Gleichheit vor dem Gesetz Problem: Gleichheit im/nach dem

Mehr

Einführung in die Rechtsphilosophie Prof. Dr. Pierre Hauck

Einführung in die Rechtsphilosophie Prof. Dr. Pierre Hauck Einführung in die Rechtsphilosophie Prof. Dr. Pierre Hauck Prof. Dr. Pierre Hauck, LL.M. (Sussex) SS 2015 26.03.2015 1 I. Gegenstand und Aufgaben der Rechtsphilosophie Rechtswissenschaften Dogmatische

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Vorwort 11 Einleitung 13. Erstes Kapitel Kopftuch

Inhaltsverzeichnis. Vorwort 11 Einleitung 13. Erstes Kapitel Kopftuch Inhaltsverzeichnis Vorwort 11 Einleitung 13 Erstes Kapitel Kopftuch I. Kopftuch verbot für Lehrerinnen 17 0. Einführung 17 1. Das Kopftuch aus muslimischer Sicht 20 2. Stellungnahmen der muslimischen Verbände

Mehr

Grundzüge des Europarechts. Prof. Dr. H. Goerlich WS

Grundzüge des Europarechts. Prof. Dr. H. Goerlich WS Grundzüge des Europarechts Prof. Dr. H. Goerlich WS 2006-2007 Verwendete Illustrationen und Schaubilder: Europäische Gemeinschaften, 1995-2006 I. Einführung (10.10.2006) wiss. HK R. Laier + RA Dr. F. Böllmann

Mehr

Anhörung der Enquetekommission zur Reform der Hessischen Verfassung Schriftliche Stellungnahme

Anhörung der Enquetekommission zur Reform der Hessischen Verfassung Schriftliche Stellungnahme Herrn MdL Lothar Quanz Hessischer Landtag Enquetekommission zur Reform der Hessischen Verfassung Schlossplatz 1-3 65183 Wiesbaden Ihr Zeichen, Ihre Nachricht vom Unser Zeichen, unsere Nachricht vom E-mail

Mehr

Inhaltsübersicht Literaturverzeichnis Materialienverzeichnis Abkürzungsverzeichnis

Inhaltsübersicht Literaturverzeichnis Materialienverzeichnis Abkürzungsverzeichnis Inhaltsübersicht Literaturverzeichnis Materialienverzeichnis Abkürzungsverzeichnis VII XV XX XXI I. Einleitung 1 A. Problemstellung 1 B. Zielsetzung 2 C. Methodik 2 D. Begriffsbestimmungen 3 1. Allgemeines

Mehr

Die einzelnen Freiheitsrechte II

Die einzelnen Freiheitsrechte II Die einzelnen Freiheitsrechte II Vorlesungen vom 23./27. Oktober 2009 Herbstsemester 2009 Prof. Christine Kaufmann Ziele Kenntnis Der Freiheitsrechte von Art. 16, 17, 20, 21, 22, 23, 24, 25 und 28 BV Fähigkeit

Mehr

Staats- und Europarecht II-1

Staats- und Europarecht II-1 Staats- und Europarecht II-1 Grundrechte Allgemeine Grundrechtslehre Dr. Peter Becker Teil I Ideengeschichte und Entwicklung A. Entstehung der Idee abstrakter Menschenrechte Ursprungsform menschlichen

Mehr

Entwicklung des Grundrechtskatalogs der russischen Verfassung

Entwicklung des Grundrechtskatalogs der russischen Verfassung Entwicklung des Grundrechtskatalogs der russischen Verfassung Galina D. Sadovnikova * I. Grundrechtskatalog der Verfassung der RF, Entwicklung des russischen Konstitutionalismus und internationale humanitäre

Mehr

Studiengang Zwei-Fach-Bachelor Öffentliches Recht

Studiengang Zwei-Fach-Bachelor Öffentliches Recht 1 Modulbezeichnung Einführungsmodul 2 Lehrveranstaltungen Einführung in die Rechtswissenschaften für Nebenfachstudierende 3 Lehrende Dr. Franz-Rudolf Herber 5 Inhalt Grundlagen der deutschen Rechtsordnung

Mehr

VERFASSUNG DES LANDES SACHSEN-ANHALT

VERFASSUNG DES LANDES SACHSEN-ANHALT 1 LANDESVERFASSUNG LV VERFASSUNG DES LANDES SACHSEN-ANHALT Vom 16. Juli 1992 (GVBl. LSA S. 600), geändert durch Gesetz vom 05. Dezember 2014 (GVBl. LSA S.494) Der Landtag von Sachsen-Anhalt hat als verfassungsgebende

Mehr

Dr. Michael Kilchling Strafvollzugsrecht (5)

Dr. Michael Kilchling Strafvollzugsrecht (5) Dr. Michael Kilchling Strafvollzugsrecht (5) Michael Kilchling Vorlesung Strafvollzugsrecht WS 2009/2010 1 Unmittelbare Auswirkungen Psychische Auswirkungen Psychische Beeinträchtigungen Selbstschädigungen,

Mehr

Die Einfuhrung der aktiven Sterbehilfe in der Bundesrepublik Deutschland

Die Einfuhrung der aktiven Sterbehilfe in der Bundesrepublik Deutschland Die Einfuhrung der aktiven Sterbehilfe in der Bundesrepublik Deutschland Lasst sich das Recht auf den eigenen Tod verfassungsrechtlich begriinden? Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwiirde

Mehr

Militärpolizei in Rumänien

Militärpolizei in Rumänien Militärpolizei in Rumänien Fall 9 vom 21. November 2008 Herbstsemester 2008 Prof. Christine Kaufmann Zu prüfende Fragen Rumänien Mitglied der EU und des Europarates Vorgehen im Rahmen der EU? Vorgehen

Mehr

Verfassungsrechtliche Fragen der anonymen Kindesabgabe

Verfassungsrechtliche Fragen der anonymen Kindesabgabe Gesheitsrecht Gesheitsrecht Verfassungsrechtliche Fragen der anonymen Kindesabgabe I. Einführung II. Betroffene Grrechte III. Beeinträchtigung der Grrechte IV. Verfassungsrechtliche Rechtfertigung der

Mehr

Einführung in das Zivilrecht

Einführung in das Zivilrecht Einführung in das Recht und Lehrstuhl für, Wirtschaftsrecht, Geistiges Eigentum Prof. Dr. Michael Hassemer Recht Gerechtigkeit Die staatliche Gewährleistung von Gerechtigkeit beschränkt unter anderem das

Mehr

Grundlagen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit (Teil 1)

Grundlagen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit (Teil 1) Gliederung zur Vorlesung im Sommersemester 2006 an der Universität Ulm von 1. Geschichte des 1.1 Sieben Schutzziele des 1.1.1 Datenschutz als Abwehrrecht 1. Schutz vor Missbrauch 2. Schutz vor unzulänglichen

Mehr

Anlagen B und C zum Bericht des Ausschusses 4 Grundrechtskatalog. Anlage B: Übersicht über externe Schreiben von Persönlichkeiten und Organisationen

Anlagen B und C zum Bericht des Ausschusses 4 Grundrechtskatalog. Anlage B: Übersicht über externe Schreiben von Persönlichkeiten und Organisationen 41/PRVOR-K - Präsidiumsvorlage 1 von 6 3. Juni 2004 Anlagen B und C zum Bericht des Ausschusses 4 Grundrechtskatalog Anlage B: Übersicht über externe Schreiben von Persönlichkeiten und Organisationen Die

Mehr

LÖSUNGSSKIZZE. Erster Teil: Die Verfassungsbeschwerde der M. A) Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerde

LÖSUNGSSKIZZE. Erster Teil: Die Verfassungsbeschwerde der M. A) Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerde LÖSUNGSSKIZZE - Zur Klausurenkursklausur vom 18.11.2009 - Fall nachgebildet: VGH Rheinland-Pfalz, Urteil vom 28.05.2009, Az. VGH B 45/08 - Erster Teil: Die Verfassungsbeschwerde der M A) Zulässigkeit der

Mehr

Beamte. Die Bundesrepublik Deutschland ist nicht identisch mit Deutschland. Bundesrecht ist nicht Deutsches Recht. StGB 11

Beamte. Die Bundesrepublik Deutschland ist nicht identisch mit Deutschland. Bundesrecht ist nicht Deutsches Recht. StGB 11 Beamte Die Bundesrepublik Deutschland ist nicht identisch mit Deutschland. Bundesrecht ist nicht Deutsches Recht StGB 11 Amtsträger ist wer nach Deutschem Recht...Beamter und Richter ist (...) nicht, wer

Mehr

Deutsches Staatsrecht

Deutsches Staatsrecht Juristische urz-lehrbücher Deutsches Staatsrecht Ein Studienbuch von Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhold Zippelius, Thomas Würtenberger, Dr. Theodor Maunz 32. Auflage Deutsches Staatsrecht Zippelius / Würtenberger

Mehr

Zur Zulässigkeit einkommensunabhängiger Schulgelder an Ersatzschulen

Zur Zulässigkeit einkommensunabhängiger Schulgelder an Ersatzschulen Zur Zulässigkeit einkommensunabhängiger Schulgelder an Ersatzschulen - Sachstand - 2007 Deutscher Bundestag WD 3-441/07 Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages Verfasser/in: Zur Zulässigkeit

Mehr

Wahlrecht von Geburt an. Beschlusstext in kinderund jugendgerechter Sprache

Wahlrecht von Geburt an. Beschlusstext in kinderund jugendgerechter Sprache Wahlrecht von Geburt an Beschlusstext in kinderund jugendgerechter Sprache Einleitung Der Bundesverband der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) bezieht regelmäßig zu kinderund jugendpolitischen Themen Stellung

Mehr

Familienrecht. von Dr. Dieter Henrich o. Professor an der Universität Regensburg. Fünfte, neubearbeitete Auflage

Familienrecht. von Dr. Dieter Henrich o. Professor an der Universität Regensburg. Fünfte, neubearbeitete Auflage Familienrecht von Dr. Dieter Henrich o. Professor an der Universität Regensburg Fünfte, neubearbeitete Auflage w DE G 1995 Walter de Gruyter Berlin New York Inhalt Abgekürzt zitierte Literatur XIII 1 Der

Mehr

Frei von Furcht in Deutschland leben - kein Platz für Rechtsextremismus

Frei von Furcht in Deutschland leben - kein Platz für Rechtsextremismus Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) Präambel Da die Anerkennung der angeborenen Würde und der gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Mitglieder der Gemeinschaft der Menschen die Grundlage

Mehr

Menschenrechte- Seite1

Menschenrechte- Seite1 Menschenrechte- Seite1 00:00 Länge Text 00:07 23 Die Welt ist voller unterschiedlicher Kulturen, Länder und Menschen. Bei allen Unterschieden gibt es aber eine wichtige Gemeinsamkeit: Alle Menschen sind

Mehr

Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 Einführung Kapitel 2 Wohnungseigentum und Eigentumsgarantie

Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 Einführung Kapitel 2 Wohnungseigentum und Eigentumsgarantie Inhaltsverzeichnis Kapitel 1 Einführung... 1 A. Konfliktlagen im Recht des Wohnungseigentums... 1 I. Inhalt des Wohnungseigentums... 1 II. Konfliktlagen... 2 B. Die Frage nach verfassungsrechtlichen Determinanten...

Mehr

3. der Minderjährigen

3. der Minderjährigen BUNDESVERFASSUNGSGERICHT - 1 BvR 683/09 - In dem Verfahren Ober die Verfassungsbeschwerde 1. der FrauB I Halle, 2. der Minderjähri _ _ Halle, 3. der Minderjährigen 4. der Minderjährigen gegen und das Schreiben

Mehr

Staats- und Verfassungsrecht

Staats- und Verfassungsrecht Grüne Reihe 1 Staats- und Verfassungsrecht von Prof. Walter R. Maier 4. Auflage 2001 Staats- und Verfassungsrecht Maier schnell und portofrei erhältlich bei beck-shop.de DIE FACHBUCHHANDLUNG efv Achim

Mehr

Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über Fuss- und Wanderwege (EG FWG)

Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über Fuss- und Wanderwege (EG FWG) Gesetzessammlung Appenzell I. Rh. Januar 0 75.00 Einführungsgesetz zum Bundesgesetz über Fuss- und Wanderwege (EG FWG) vom 8. April 996 Die Landsgemeinde des Kantons Appenzell I. Rh., gestützt auf Art.

Mehr

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

Mehr

Inhaltsverzeichnis. Kapitel 1 Grundrechtliche Gewährleistungen der Satire 19

Inhaltsverzeichnis. Kapitel 1 Grundrechtliche Gewährleistungen der Satire 19 Inhaltsverzeichnis Einleitung 17 Kapitel 1 Grundrechtliche Gewährleistungen der Satire 19 A. Zum Begriff der Satire 19 I. Der literaturwissenschaftliche Satirebegriff 20 1. Die satirische Aggression 22

Mehr

Konversatorium zum Grundkurs Öffentliches Recht II Grundrechte. Fall 2: Soldaten sind potentielle Mörder!

Konversatorium zum Grundkurs Öffentliches Recht II Grundrechte. Fall 2: Soldaten sind potentielle Mörder! Sommersemester 2008 Konversatorium zum Grundkurs Öffentliches Recht II Grundrechte Fall 2: Soldaten sind potentielle Mörder! Die Verfassungsbeschwerde der P hat vorbehaltlich einer Annahme gem. Art. 94

Mehr

Jessica Minning. Qualitätssicherung im Journalismus. Verlag Dr. Kovac

Jessica Minning. Qualitätssicherung im Journalismus. Verlag Dr. Kovac Jessica Minning Qualitätssicherung im Journalismus Verlag Dr. Kovac Hamburg 2006 Tnhalt vn 1. Kapitel Grundlagen 1 A.Einleitung 1 B.Qualität im Journalismus, Versuch einer Definition 6 I. Vorbemerkung

Mehr

STAATSORGANE Bundestag Bundesrat Bundesregierung Bundespräsident

STAATSORGANE Bundestag Bundesrat Bundesregierung Bundespräsident STAATSORGANE Bundestag Bundesrat Bundesregierung Bundespräsident Einführung in das Verfassungsrecht der Bundesrepublik Deutschland (Diritto dei Paesi di Lingua Tedesca) Prof. Dr. Clemens Arzt / Berlin

Mehr

Vorlesung Europäisches Binnenmarktrecht

Vorlesung Europäisches Binnenmarktrecht Vorlesung Europäisches Binnenmarktrecht Privatdozent Dr. Matthias Wendland, LL.M. (Harvard) Sommersemester 2016 1 Privatdozent Dr. Matthias Wendland, LL.M. (Harvard) 1 Exkurs: Binnenmarktfinale Rechtsangleichung

Mehr

Verwaltungsrecht - Fälle und Lösungen

Verwaltungsrecht - Fälle und Lösungen Dieter Schmalz Verwaltungsrecht - Fälle und Lösungen 3. Auflage Nomos Verlagsgesellschaft Baden-Baden Inhaltsverzeichnis Seite I. Einordnung der Fälle in die Systematik des Verwaltungsrechts und des Verwaltungsprozeßrechts

Mehr

Recht (Aufzeichnungen zu Vorlesungen für das 3. Semester/ Feininger) / /

Recht (Aufzeichnungen zu Vorlesungen für das 3. Semester/ Feininger) / / (Aufzeichnungen zu Vorlesungen für das 3. Semester/ ) 2. Vorlesung (29-11-02) Geltungsbereich des Rechts Anwendung oder Bezug Objektives Recht Die Rechtsordnung ohne unmittelbaren konkreten Bezug Gesetze

Mehr

Grundgesetz. Kommentar. 3. Auflage. Herausgegeben von. Dr. Michael Sachs. Universitätsprofessor an der Universität zu Köln.

Grundgesetz. Kommentar. 3. Auflage. Herausgegeben von. Dr. Michael Sachs. Universitätsprofessor an der Universität zu Köln. Grundgesetz Kommentar 3. Auflage Herausgegeben von Dr. Michael Sachs Universitätsprofessor an der Universität zu Köln Bearbeitet von Prof. Dr. Ulrich Battis, Berlin; Prof. Dr. Herbert Bethge, Passau; RiBVerwG

Mehr

Die Grundrechtssituation in der Weimarer Republik Verfassung zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Die Grundrechtssituation in der Weimarer Republik Verfassung zwischen Anspruch und Wirklichkeit Die Grundrechtssituation in der Weimarer Republik Verfassung zwischen Anspruch und Wirklichkeit WEIMARER REPUBLIK 24 Ralf Poscher Die Grundrechte der Weimarer Reichsverfassung Nach dem revolutionären Sturz

Mehr

GRUNDGESETZ. für die Bundesrepublik Deutschland. Textausgabe. Stand: März 2009

GRUNDGESETZ. für die Bundesrepublik Deutschland. Textausgabe. Stand: März 2009 GRUNDGESETZ für die Bundesrepublik Deutschland Textausgabe Stand: März 2009 Herausgeber: Deutscher Bundestag Verwaltung Referat Öffentlichkeitsarbeit Berlin, März 2009 www.bundestag.de Gesamtherstellung:

Mehr

Deutscher Bundestag Drucksache 18/6877. Gesetzentwurf. 18. Wahlperiode

Deutscher Bundestag Drucksache 18/6877. Gesetzentwurf. 18. Wahlperiode Deutscher Bundestag Drucksache 18/6877 18. Wahlperiode 01.12.2015 Gesetzentwurf der Abgeordneten Halina Wawzyniak, Frank Tempel, Ulla Jelpke, Jan Korte, Caren Lay, Petra Pau, Harald Petzold (Havelland),

Mehr

- Keine amtliche Bekanntmachung -

- Keine amtliche Bekanntmachung - - Keine amtliche Bekanntmachung - Satzung zur Änderung der Studienordnung der Ludwig-Maximilians-Universität München für das Studium der Rechtswissenschaften mit Abschlußprüfung Erste Juristische Staatsprüfung

Mehr

Das Grundrecht auf Asyl Art. 16a GG

Das Grundrecht auf Asyl Art. 16a GG Das Grundrecht auf Asyl Art. 16a GG Vortragsreihe Flüchtlingskrise und Recht Universitätsprofessor Dr. Martin Schulte Dresden, Agenda A) Grundlagen B) Einschlägige Gesetze C) Asylgrundrecht gem. Art 16a

Mehr

Selbstbestimmung und Selbstverantwortung Die gesetzliche Regelung der Patientenverfügung

Selbstbestimmung und Selbstverantwortung Die gesetzliche Regelung der Patientenverfügung Bochumer Schriften zum Sozial- und Gesundheitsrecht 12 Dominik Wietfeld Selbstbestimmung und Selbstverantwortung Die gesetzliche Regelung der Patientenverfügung Eine Untersuchung unter besonderer Berücksichtigung

Mehr

"M.D." Die Grundrechte -

M.D. Die Grundrechte - "M.D." - 1 - - Die Grundrechte - Träger der GR (GR-Inhaber): (1) Jedermannsrechte (Menschenrechte)! stehen jeder natürlichen Person zu z.b. auch Ausländern (vgl. Art. 2 5) (2) Deutschenrechte

Mehr

Arbeitsgemeinschaft zum Grundkurs Öffentliches Recht II. Fall 6: Deutschland muss sterben

Arbeitsgemeinschaft zum Grundkurs Öffentliches Recht II. Fall 6: Deutschland muss sterben Arbeitsgemeinschaft zum Grundkurs Öffentliches Recht II Fall 6: Deutschland muss sterben Fall 6: Sachverhalt 90a Abs. 1 StGB BVerfG A Verurteilung des A zu einer Geldstrafe i.h.v. 50 Tagessätzen AG Berlin

Mehr

Fachberatung im Kinderschutz Fachtag, Hannover,

Fachberatung im Kinderschutz Fachtag, Hannover, Fachberatung im Kinderschutz Fachtag, Hannover, 29.07.2014 Prof. Dr. Christof Radewagen Einige Zahlen 153 2013 zu Tode misshandelte Kinder in Deutschland Davon sind 73% jünger als 6 Jahre! 23 2013 ermordet

Mehr

Fachgebiet Öffentliches Recht Prof. Dr. Viola Schmid LL.M. Informations- und Datenschutzrecht I Abschlussklausur WS 2006/

Fachgebiet Öffentliches Recht Prof. Dr. Viola Schmid LL.M. Informations- und Datenschutzrecht I Abschlussklausur WS 2006/ Fachgebiet Öffentliches Recht Prof. Dr. Viola Schmid LL.M. FÖR-Klausurenpool Studierendenklausur FÖR weist darauf hin, dass die Beispielsklausuren den Studierenden einen Eindruck vom Aufbau und der Art

Mehr

Prof. Dr. Burkhard Schöbener WS 2015/16 VÖLKERRECHT II. 1. Kapitel: Grundprinzipien des Völkerrechts (vgl. Art. 2 UN-Charta)

Prof. Dr. Burkhard Schöbener WS 2015/16 VÖLKERRECHT II. 1. Kapitel: Grundprinzipien des Völkerrechts (vgl. Art. 2 UN-Charta) 1 Prof. Dr. Burkhard Schöbener WS 2015/16 VÖLKERRECHT II 1. Kapitel: Grundprinzipien des Völkerrechts (vgl. Art. 2 UN-Charta) A. Grundsatz der souveränen Gleichheit der Staaten, Art. 2 Nr. 1 UN-Charta

Mehr

GRUNDGESETZ. VERFASSUNG für Rheinland-Pfalz. für die Bundesrepublik Deutschland. Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte

GRUNDGESETZ. VERFASSUNG für Rheinland-Pfalz. für die Bundesrepublik Deutschland. Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte GRUNDGESETZ für die Bundesrepublik Deutschland Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten Charta der Grundrechte der EU VERFASSUNG für Rheinland-Pfalz Gemeindeordnung GRUNDGESETZ

Mehr

Wahltarife zwischen PKV und GKV

Wahltarife zwischen PKV und GKV Wahltarife zwischen PKV und GKV Deutsches Institut für Gesundheitsrecht 24. Versicherungswissenschaftliches Fachgespräch 1 Ursprüngliche Ziele des Gesetzgebers: dauerhafte Abgrenzung von GKV und PKV Erhaltung

Mehr