Novell ZENworks Configuration Management SP2

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1 Referenz zur Richtlinienverwaltung Novell ZENworks Configuration Management SP Mai ZENworks 10 Configuration Management-Referenz zur Richtlinienverwaltung

2 Rechtliche Hinweise Novell, Inc. bietet keinerlei Gewähr bezüglich des Inhalts oder Gebrauchs dieses Handbuchs. Insbesondere werden keine ausdrücklichen oder stillschweigenden Gewährleistungen hinsichtlich der handelsüblichen Qualität oder Eignung für einen bestimmten Zweck übernommen. Novell, Inc. behält sich weiterhin das Recht vor, diese Dokumentation zu revidieren und ihren Inhalt jederzeit und ohne vorherige Ankündigung zu ändern. Des Weiteren übernimmt Novell, Inc. für Software keinerlei Haftung und schließt insbesondere jegliche ausdrücklichen oder impliziten Gewährleistungsansprüche bezüglich der Marktfähigkeit oder der Eignung für einen bestimmten Zweck aus. Außerdem behält sich Novell, Inc. das Recht vor, Novell-Software ganz oder teilweise jederzeit inhaltlich zu ändern, ohne dass für Novell, Inc. die Verpflichtung entsteht, Personen oder Organisationen von diesen Überarbeitungen oder Änderungen in Kenntnis zu setzen. Alle im Zusammenhang mit dieser Vereinbarung zur Verfügung gestellten Produkte oder technischen Informationen unterliegen möglicherweise den US-Gesetzen zur Exportkontrolle sowie den Handelsgesetzen anderer Länder. Sie erkennen alle Ausfuhrkontrollbestimmungen an und erklären sich damit einverstanden, alle für ausstehende Exporte, Re-Exporte oder Importe erforderlichen Lizenzen bzw. Klassifizierungen einzuholen. Sie erklären sich damit einverstanden, nicht an juristische Personen, die in der aktuellen US-Exportausschlussliste enthalten sind, oder an in den US-Exportgesetzen aufgeführte terroristische Länder oder Länder, die einem Embargo unterliegen, zu exportieren oder zu reexportieren. Sie stimmen zu, keine Lieferungen für verbotene nukleare oder chemischbiologische Waffen oder Waffen im Zusammenhang mit Flugkörpern zu verwenden. Weitere Informationen zum Export von Novell-Software finden Sie auf der Webseite Novell International Trade Services (http:// Novell übernimmt keine Verantwortung für das Nichteinholen notwendiger Exportgenehmigungen. Copyright Novell, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Ohne ausdrückliche, schriftliche Genehmigung des Herausgebers darf kein Teil dieser Veröffentlichung reproduziert, fotokopiert, übertragen oder in einem Speichersystem verarbeitet werden. Novell, Inc. besitzt Anrechte auf geistiges Eigentum für Technologie, die in das in dieser Dokumentation beschriebene Produkt integriert ist. Diese Rechte auf geistiges Eigentum umfassen möglicherweise insbesondere ein oder mehrere Patente in den USA, die auf der Webseite Legal Patents (http://www.novell.com/company/legal/ patents/) von Novell aufgeführt sind, sowie ein oder mehrere andere Patente oder laufende Patentanträge in den USA und in anderen Ländern. Novell, Inc. 404 Wyman Street, Suite 500 Waltham, MA USA. Online-Dokumentation: Die neueste Online-Dokumentation für dieses und andere Novell-Produkte finden Sie auf der Dokumentations-Webseite (http://www.novell.com/documentation) von Novell.

3 Novell-Marken Hinweise zu Novell-Marken finden Sie in der Novell Trademark and Service Mark-Liste (http://www.novell.com/ company/legal/trademarks/tmlist.html). Materialien von Drittanbietern Die Rechte für alle Marken von Drittanbietern liegen bei den jeweiligen Eigentümern.

4 4 ZENworks 10 Configuration Management-Referenz zur Richtlinienverwaltung

5 Inhalt Informationen zu diesem Handbuch 7 1 Überblick Was ist eine Richtlinie? Was versteht man unter einer Richtliniengruppe? Funktionen der Richtlinientypen Erläuterungen zu den Funktionen einer Richtlinie Erstellen von Richtlinien Richtlinie für Browser-Lesezeichen Richtlinie für dynamische lokale Benutzer Richtlinie für lokale Dateirechte Druckerrichtlinie Fernverwaltungsrichtlinie Richtlinie für zentral gespeicherte Profile SNMP-Richtlinie Windows-Gruppenrichtlinie ZENworks Explorer-Konfigurationsrichtlinie Erstellen von Richtlinien unter Verwendung des zman-befehlszeilenprogramms Erstellen einer Richtlinie ohne Inhalt Erstellen einer Richtlinie mit Inhalt Erläuterungen zum XML-Dateiformat für zman-richtlinien Verwalten von Richtlinien Richtliniengruppen Bearbeiten von Richtlinien Löschen von Richtlinien Hinzufügen von Richtlinien zu Gruppen Zuweisen einer Richtlinie zu Geräten Zuweisen einer Richtlinie zu Benutzern Zuweisen einer Richtlinie für zentral gespeichertes Profil zu Benutzern auf einem Windows Vista- oder Windows Server 2008-Gerät Erstellen eines Standardprofilordners in einem freigegebenen Verzeichnis Kopieren eines Standardprofils von einem Windows Vista- oder Windows 2008-Gerät in den Standardprofilordner in einem freigegebenen Verzeichnis Konfigurieren der Berechtigungen für die Registrierungsstruktur für Standardprofile Kopieren des Standardprofils in Benutzerordner Zuweisen der Richtlinie für lokale Dateirechte zu Geräten, auf denen verschiedene Sprachen ausgeführt werden Zuweisung einer Richtlinie zu Geräten aufheben Zuweisung einer Richtlinie zu Benutzern aufheben Hinzufügen von Systemanforderungen für eine Richtlinie Filterbedingungen Filterlogik Deaktivieren von Richtlinien Aktivieren von deaktivierten Richtlinien Inhalt 5

6 3.14 Kopieren einer Richtlinie auf einen Inhaltsserver Erhöhen der Richtlinien-Version Verwenden des Aktionsmenüs Bearbeiten der Richtlinie Überprüfen des Status der Richtlinien am verwalteten Gerät Anzeigen der vordefinierten Berichte Verwalten von Richtliniengruppen Erstellen von Richtliniengruppen Umbenennen oder Verschieben von Richtliniengruppen Löschen einer Richtliniengruppe Zuweisen einer Richtlinienguppe zu Geräten Zuweisen einer Richtliniengruppe zu Benutzern Eine Richtlinie einer Gruppe hinzufügen Verwalten von Ordnern Erstellen von Ordnern Umbenennen bzw. Verschieben von Ordnern Löschen eines Ordners A Fehlersuche bei der Richtlinienverwaltung 71 A.1 Fehlermeldungen bei der Richtlinie für Browser-Lesezeichen A.2 Fehlermeldungen bei Richtlinien für dynamische lokale Benutzer A.3 Strategien zur Fehlersuche bei der Richtlinie für dynamische lokale Benutzer A.4 Allgemeine Situationen bei der Problembeseitigung in Richtlinien A.5 Fehlermeldungen bei der Richtlinie für lokale Dateirechte A.6 Fehlersucheszenarios bei Richtlinien für lokale Dateirechte A.7 Fehlermeldungen bei der Druckerrichtlinie A.8 Strategien zur Fehlersuche bei der Druckerrichtlinie A.9 Fehler bei der Richtlinie für zentral gespeicherte Profile A.10 Fehler bei der SNMP-Richtlinie A.11 Fehler bei der Windows-Gruppenrichtlinie A.12 Strategien zur Fehlersuche bei der Windows-Gruppenrichtlinie A.13 Fehler bei der ZENworks Explorer-Konfigurationsrichtlinie B Optimale Verfahren 97 B.1 Richtlinie für lokale Dateirechte B.2 Richtlinie für dynamische lokale Benutzer B.3 Richtlinie für zentral gespeicherte Profile B.4 SNMP-Richtlinie B.5 Windows-Gruppenrichtlinie C Aktualisierungen für Dokumentationen 99 C Mai 2009: SP2 (10.2) C.1.1 Erstellen von Richtlinien C.1.2 Verwalten von Richtlinien C.1.3 Fehlersuche bei der Richtlinienverwaltung C.1.4 Optimale Verfahren ZENworks 10 Configuration Management-Referenz zur Richtlinienverwaltung

7 Informationen zu diesem Handbuch In der Novell ZENworks 10 Configuration Management-Referenz zur Richtlinienverwaltung finden Sie Informationen zu den Funktionen und Vorgehensweisen bei der Richtlinienverwaltung, die Sie bei der Konfiguration und Wartung Ihres Novell ZENworks 10 Configuration Management SP2- Systems unterstützen. Die Informationen in diesem Handbuch gliedern sich wie folgt: Kapitel 1, Überblick, auf Seite 9 Kapitel 2, Erstellen von Richtlinien, auf Seite 15 Kapitel 3, Verwalten von Richtlinien, auf Seite 43 Kapitel 4, Verwalten von Richtliniengruppen, auf Seite 65 Kapitel 5, Verwalten von Ordnern, auf Seite 69 Anhang A, Fehlersuche bei der Richtlinienverwaltung, auf Seite 71 Anhang B, Optimale Verfahren, auf Seite 97 Anhang C, Aktualisierungen für Dokumentationen, auf Seite 99 Zielgruppe Dieses Handbuch richtet sich an Novell ZENworks-Administratoren. Rückmeldungen Wir freuen uns über Ihre Hinweise, Anregungen und Vorschläge zu diesem Handbuch und den anderen Teilen der Dokumentation zu diesem Produkt. Sie können uns über die Funktion "Kommentare von Benutzern" im unteren Bereich jeder Seite der Online-Dokumentation oder auf der Website für Feedback zur Novell-Dokumentation (http://www.novell.com/documentation/ feedback.html) Ihre Meinung mitteilen. Zusätzliche Dokumentation Im Lieferumfang von ZENworks Linux Management finden Sie weitere Dokumentationen (im PDF- und HTML-Format), die Informationen zum Produkt und zu dessen Implementierung beinhalten. Weitere Dokumentationen finden Sie in der Dokumentation zu ZENworks 10 Configuration Management SP2 (http://www.novell.com/documentation/zcm10/). Konventionen in der Dokumentation In dieser Novell-Dokumentation wird ein Größer als -Zeichen (>) verwendet, um verschiedene Aktionen innerhalb eines Schritts und Meldungen in einem Querverweispfad voneinander zu trennen. Ein Markensymbol (, TM usw.) kennzeichnet eine Novell-Marke. Ein Sternchen ( * ) kennzeichnet eine Drittanbieter-Marke. Informationen zu diesem Handbuch 7

8 Wenn ein Pfadname für bestimmte Plattformen mit einem umgekehrten Schrägstrich und für andere Plattformen mit einem Schrägstrich geschrieben werden kann, wird der Pfadname in diesem Handbuch mit einem umgekehrten Schrägstrich dargestellt. Benutzer von Plattformen wie Linux *, die einen Schrägstrich erfordern, sollten wie von der Software gefordert Schrägstriche verwenden. 8 ZENworks 10 Configuration Management-Referenz zur Richtlinienverwaltung

9 1Überblick Novell ZENworks 10 Configuration Management bietet Richtlinien zur Konfiguration von Betriebssystemeinstellungen und zur Auswahl von Anwendungseinstellungen. Indem Sie eine Richtlinie auf mehrere Geräte anwenden, können Sie sicherstellen, dass sämtliche Geräte dieselbe Konfiguration aufweisen. Folgende Abschnitte enthalten zusätzliche Informationen: Abschnitt 1.1, Was ist eine Richtlinie?, auf Seite 9 Abschnitt 1.2, Was versteht man unter einer Richtliniengruppe?, auf Seite 9 Abschnitt 1.3, Funktionen der Richtlinientypen, auf Seite 10 Abschnitt 1.4, Erläuterungen zu den Funktionen einer Richtlinie, auf Seite Was ist eine Richtlinie? Eine Richtlinie ist eine Regel, die eine Reihe von Einstellungen zur Hardware- und Softwarekonfiguration auf verwalteten Geräten steuert. Mithilfe von Richtlinien kann ein Administrator auf verwalteten Geräten beispielsweise Folgendes steuern: die Browser-Lesezeichen im Browser, den Zugriff auf Drucker sowie die Sicherheits- und Systemkonfigurationseinstellungen der Geräte. Die Richtlinien können dazu verwendet werden, einen Satz an Konfigurationen zu erstellen, der jeder beliebigen Anzahl an verwalteten Geräten zugewiesen werden kann. Damit können Sie auf den Geräten eine einheitliche Konfiguration erzielen, ohne dabei jedes Gerät einzeln konfigurieren zu müssen. Sie können eine Richtlinie direkt einem Gerät oder Benutzer zuweisen. Sie können die Richtlinie aber auch einem Ordner oder einer Gruppe zuweisen, in dem/der der Benutzer oder das Gerät Mitglied ist. Die Zuweisung einer Richtlinie zu Gerätegruppen ist der Zuweisung zu Geräteordnern vorzuziehen, da ein Gerät Mitglied in mehreren Gerätegruppen sein kann, aber nur in einem einzigen Geräteordner. Auf verwalteten Geräten werden die einzelnen Richtlinientypen durch eine richtlinienbezogene Behandlungsroutine oder einen richtlinienbezogenen Durchsetzer erzwungen, die alle Konfigurationsänderungen vornehmen, die zur Erzwingung oder Aufhebung der Erzwingung der Einstellungen einer bestimmten Richtlinie erforderlich sind. 1.2 Was versteht man unter einer Richtliniengruppe? Als Richtliniengruppe wird eine Sammlung mit mindestens einer Richtlinie bezeichnet. Die Erstellung von Richtliniengruppen verringert den Aufwand bei der Verwaltung von Richtlinien. Sie können Richtliniengruppen erstellen und sie auf die Art verwalteten Geräten zuweisen, wie Sie dies auch bei einzelnen Richtlinien tun. Da die Richtlinie die Zuweisungen der Gruppe übernimmt, ist es leichter, eine Richtliniengruppe zu verwalten als einzelne Richtlinien. Wenn beispielsweise mehrere Richtlinien in einer Richtliniengruppe enthalten sind und die Richtliniengruppe einem Gerät oder einer Gerätegruppe 1 Überblick 9

10 zugewiesen wird, so werden alle Richtlinien in der Richtliniengruppe gleichzeitig dem Gerät oder der Gerätegruppe automatisch zugewiesen. Sie müssen dadurch nicht jede Richtlinie einzeln dem Gerät oder der Gerätegruppe zuweisen. 1.3 Funktionen der Richtlinientypen In ZENworks 10 Configuration Management können Sie folgende Richtlinientypen erstellen: Richtlinie für Browser-Lesezeichen: Hiermit können Sie Internet Explorer * -Favoriten für Windows*-Geräte und -Benutzer konfigurieren. Richtlinie für dynamische lokale Benutzer: Mit dieser Richtlinie können Sie neue Benutzer erstellen und vorhandene Benutzer verwalten, die auf Windows 2000-, Windows XP- und Windows Vista*-Arbeitsstationen erstellt wurden sowie in Windows 2000-, und Windows 2008-Terminalserversitzungen, nachdem sich die Benutzer erfolgreich bei der Benutzerquelle authentifiziert haben. Richtlinie für lokale Dateirechte: Hiermit können Sie Rechte für Dateien oder Ordner konfigurieren, die sich in den NTFS-Dateisystemen befinden. Mithilfe dieser Richtlinie können Sie Basis- und erweiterte Berechtigungen sowohl für lokale Benutzer als auch für Domänenbenutzer oder Gruppen konfigurieren. Damit kann ein Administrator auf verwalteten Geräten benutzerdefinierte Gruppen anlegen. Druckerrichtlinie: Hiermit können Sie lokale Drucker sowie SMB-, HTTP- und iprint- Drucker auf einem Windows-Computer konfigurieren. Fernverwaltungsrichtlinie: Hiermit können Sie das Verhalten bzw. die Ausführung der Fernverwaltungssitzungen auf dem jeweiligen verwalteten Gerät konfigurieren. Die Richtlinie enthält Eigenschaften wie Fernverwaltungsvorgänge und Sicherheit. Richtlinie für zentral gespeicherte Profile: Hiermit können Sie ein Benutzerprofil erstellen, das unter einem Netzwerkpfad gespeichert wird. Ein Benutzerprofil enthält Informationen zu den Desktop-Einstellungen und den persönlichen Einstellungen eines Benutzers, die in jeder Sitzung wieder zur Verfügung stehen. Unter einem Netzwerkpfad gespeicherte Benutzerprofile werden als zentral gespeicherte Profile bezeichnet. Bei jeder Anmeldung eines Benutzers an einem Gerät wird dessen Profil aus dem Netzwerkpfad geladen. Damit werden die persönlichen Einstellungen eines Benutzers konsistent beibehalten, auch wenn er von Gerät zu Gerät wechselt. SNMP-Richtlinie: Hiermit können Sie SNMP-Dienste auf den verwalteten Geräten konfigurieren. Windows-Gruppenrichtlinie: Hiermit können Sie eine Gruppenrichtlinie für Windows- Geräte konfigurieren. ZENworks Explorer-Konfigurationsrichtlinie: Ermöglicht Ihnen die zentrale Verwaltung des Verhaltens und der Funktionen des ZENworks Explorer. 10 ZENworks 10 Configuration Management-Referenz zur Richtlinienverwaltung

11 1.4 Erläuterungen zu den Funktionen einer Richtlinie Eine Richtlinie wird nur dann auf ein Gerät oder einen Benutzer angewendet, wenn sie direkt oder indirekt mit diesem Gerät oder Benutzer verknüpft ist. Die Richtlinie für Browser-Lesezeichen, die Richtlinie für dynamische lokale Benutzer, die Druckerrichtlinie, die Fernverwaltungsrichtlinie, die Windows-Gruppenrichtlinie und die ZENworks Explorer-Konfigurationsrichtlinie können auf ein Gerät oder einen Benutzer angewendet werden. Die Richtlinie für lokale Dateirechte und die SNMP-Richtlinie können nur auf ein Gerät angewendet werden. Die Richtlinie für zentral gespeichertes Profil kann nur auf einen Benutzer angewendet werden. Eine Richtlinie kann mit Gruppen und Containern verknüpft werden. Im ZENworks-Kontrollzentrum können Geräte und Benutzer in Containern und Gruppen organisiert werden. Ein Gerät oder Benutzer kann Mitglied in mehreren Gruppen sein. Die Container können in anderen Containern verschachtelt sein. Wenn eine Richtlinie mit einer Gruppe von Benutzern verknüpft wird, wird sie auf alle Benutzer in dieser Gruppe angewendet. Wenn eine Richtlinie mit einem Benutzercontainer verknüpft wird, wird sie auf alle Benutzer im gesamten untergeordneten Baum angewendet, der von diesem Container ausgeht. Dasselbe Verhalten trifft auf Gerätegruppen und -container zu. Eine Richtlinie kann mit Abfragegruppen verknüpft werden. Im ZENworks-Kontrollzentrum können die Geräte auch Mitglieder in Abfragegruppen sein. Abfragegruppen ähneln normalen Gruppen, mit dem Unterschied, dass die Mitgliedschaft durch eine vom Administrator definierte Abfrage bestimmt wird. Alle Geräte, die der Abfrage entsprechen, werden Mitglied in dieser Gerätegruppe. Die Abfrage wird in regelmäßigen Abständen bewertet und die Mitgliedschaft wird anhand der Ergebnisse aktualisiert. Ein Administrator kann die zeitlichen Abstände zwischen den Bewertungen konfigurieren. Ein Administrator kann auch eine sofortige Aktualisierung einer Abfragegruppe erzwingen. Abfragegruppen verhalten sich im Hinblick auf Richtlinien genauso wie andere Gruppen. Richtlinien werden standardmäßig in chronologischer Reihenfolge sortiert. Wenn mehrere Richtlinien mit einem Gerät, einem Benutzer, einer Gruppe oder einem Container verknüpft sind, so werden die Verknüpfungen standardmäßig in chronologischer Reihenfolge sortiert. Der Administrator kann die Reihenfolge ändern. Wenn ein Gerät oder Benutzer zu mehreren Gruppen gehört, werden die Gruppen sortiert. Folglich werden die mit diesen Gruppen verknüpften Richtlinien ebenfalls sortiert. Der Administrator kann die Sortierung der Gruppen für ein Gerät oder einen Benutzer jederzeit ändern. Außerdem werden auch die Richtlinien in einer Richtliniengruppe sortiert. Für Richtlinien wird eine Rangfolge konfiguriert, um die Richtlinie ermitteln zu können, die für ein Gerät oder einen Benutzer wirksam ist. Viele Richtlinien des gleichen Typs können durch direkte Verknüpfung oder Vererbung auf einen Benutzer oder ein Gerät angewendet werden. Wenn beispielsweise eine Richtlinie für Browser-Lesezeichen mit einem Benutzer und eine andere Richtlinie für Browser-Lesezeichen mit einem Container verknüpft ist, der diesen Benutzer enthält, so überschreibt die mit diesem Benutzer direkt verknüpfte Richtlinie die mit dem Container verknüpfte Richtlinie. Überblick 11

12 Richtlinien unterstützen die Verwaltung nach Ausnahmen. Sie können für Ihr Unternehmen eine globale Richtlinie definieren und diese mit dem Container der obersten Ebene verknüpfen, der all Ihre Benutzerobjekte enthält. Anschließend können Sie die Konfigurationselemente in der globalen Richtlinie überschreiben, indem Sie eine neue Richtlinie definieren und diese mit einem bestimmten Benutzer oder einer bestimmten Benutzergruppe verknüpfen. Diese Benutzer erhalten dann ihre Konfiguration von der neuen Richtlinie. Alle anderen Benutzer erhalten ihre Konfiguration von der globalen Richtlinie. Richtlinien unterstützen Systemanfoderungen. Sie können die Systemanforderungen eines Geräts oder Benutzers in einer Richtlinie angeben. Die Richtlinie wird nur dann auf ein Gerät oder einen Benutzer angewendet, wenn das Gerät oder der Benutzer den Systemanforderungen entspricht. Beispielsweise wird die SNMP-Richtlinie standardmäßig auf alle Geräte angewendet, auf denen der SNMP-Dienst installiert ist. ZENworks Configuration Management unterstützt Einzel- und Mehrfachrichtlinien. Einzelrichtlinie: Wenn mehrere Richtlinien des gleichen Richtlinientyps einem Gerät oder Benutzer zugewiesen werden und es sich bei dem Richtlinientyp um Einzelrichtlinien handelt, so wird nur die verknüpfte Richtlinie angewendet, die den Systemanforderungen am besten entspricht. Ist der Richtlinientyp sowohl mit dem Benutzer als auch mit dem Gerät verknüpft, so können dem Benutzer und dem Gerät zwei verschiedene Richtlinien zugewiesen werden. Die SNMP-Richtlinie, die Richtlinie für dynamische lokale Benutzer, die Fernverwaltungsrichtlinie, die Richtlinie für zentral gespeicherte Profile sowie die ZENworks Explorer-Konfigurationsrichtlinie sind Einzelrichtlinien. Mehrfachrichtlinie: Wenn mehrere Richtlinien des gleichen Richtlinientyps einem Gerät oder Benutzer zugewiesen werden und es sich bei dem Richtlinientyp um Mehrfachrichtlinien handelt, so werden alle Richtlinien angewendet, die den Anforderungen des verknüpften Systems entsprechen. Die Richtlinie für Browser-Lesezeichen, die Richtlinie für lokale Dateirechte, die Windows- Gruppenrichtlinie und die Druckerrichtlinie sind Mehrfachrichtlinien. Die Sicherheitseinstellungen in der Windows-Gruppenrichtlinie gelten nicht mehrfach. Richtlinien können deaktiviert werden. Wenn Sie eine Richtlinie in ZENworks Configuration Managment erstellen, wird die Richtlinie standardmäßig aktiviert. Sie können sie deaktivieren, wenn sie nicht auf einen Benutzer oder ein Gerät angewendet werden soll. ZENworks Configuration Management ermöglicht es Ihnen, Richtlinienkonflikte zu lösen. Der Satz an wirksamen Richtlinien ist Teil des Satzes an zugewiesenen Richtlinien. Der Satz an wirksamen Richtlinien für ein Gerät oder einen Benutzer wird berechnet durch Anwenden von Vorrangsregeln, Regeln für Mehrfach-Vorkommen und Systemanforderungsfilter auf den Satz an zugewiesenen Richtlinien. Wirksame Richtlinien werden für Geräte und Benutzer einzeln berechnet. Die Einstellung zur Auflösung von Richtlinienkonflikten legt fest, wie Benutzerund Geräterichtlinien bei einer bestimmten Kombination von Benutzer und Gerät interagieren. Wirksame Richtlinien werden für Geräte und Benutzer einzeln berechnet. Wenn sich ein Benutzer bei einem Gerät anmeldet, müssen die Richtlinien, die sowohl mit dem Benutzer als auch mit dem Gerät verknüpft sind, angewendet werden. Die Einstellungen zur Auflösung von Richtlinienkonflikten werden nur verwendet, wenn Richtlinien desselben Typs sowohl mit dem Gerät als auch mit dem Benutzer verknüpft sind. Diese Einstellung legt die Reihenfolge für die 12 ZENworks 10 Configuration Management-Referenz zur Richtlinienverwaltung

13 mit dem Benutzer verknüpften Richtlinien und für die mit dem Gerät verknüpften Richtlinien fest. Die Einstellungen zur Auflösung von Richtlinienkonflikten werden angewendet, nachdem die wirksamen Richtlinien berechnet wurden. Die Einstellungen zur Auflösung von Richtlinienkonflikten werden bei der Verknüpfung einer Richtlinie mit einem Gerät definiert. Die Einstellungen können nicht für Verknüpfungen mit Benutzern definiert werden. Bei jedem Richtlinientyp wird die Einstellung zur Auflösung von Richtlinienkonflikten, die in der nächstgelegenen wirksamen Richtlinie dieses Typs definiert ist, auf alle Richtlinien dieses Typs angewendet. Eine Einstellung zur Auflösung von Richtlinienkonflikten kann einen der folgenden Werte haben: Benutzer zuletzt: Zunächst werden die mit dem Gerät verknüpften Richtlinien angewendet, anschließend die mit dem Benutzer verknüpften Richtlinien. Dies ist der Standardwert. Gerät zuletzt: Zunächst werden die mit dem Benutzer verknüpften Richtlinien angewendet, anschließend die mit dem Gerät verknüpften Richtlinien. Nur Benutzer: Es werden nur die mit dem Benutzer verknüpften Richtlinien angewendet und die mit dem Gerät verknüpften Richtlinien ignoriert. Nur Gerät: Es werden nur die mit dem Gerät verknüpften Richtlinien angewendet und die mit dem Benutzer verknüpften Richtlinien ignoriert. Hinweis: Die Einstellung zur Auflösung von Richtlinienkonflikten wird von der mit einem Gerät verknüpften Richtlinie übernommen, die Vorrang vor allen anderen hat. Überblick 13

14 14 ZENworks 10 Configuration Management-Referenz zur Richtlinienverwaltung

15 2Erstellen von Richtlinien Mit Novell ZENworks 10 Configuration Management können Sie Richtlinien unter Verwendung des ZENworks-Kontrollzentrums oder des zman-befehlzeilenprogramms erstellen. In den folgenden Abschnitten erhalten Sie detaillierte Anweisungen zum Erstellen von Richtlinien unter Verwendung des ZENworks-Kontrollzentrums. Abschnitt 2.1, Richtlinie für Browser-Lesezeichen, auf Seite 15 Abschnitt 2.2, Richtlinie für dynamische lokale Benutzer, auf Seite 17 Abschnitt 2.3, Richtlinie für lokale Dateirechte, auf Seite 21 Abschnitt 2.4, Druckerrichtlinie, auf Seite 24 Abschnitt 2.5, Fernverwaltungsrichtlinie, auf Seite 28 Abschnitt 2.6, Richtlinie für zentral gespeicherte Profile, auf Seite 29 Abschnitt 2.7, SNMP-Richtlinie, auf Seite 30 Abschnitt 2.8, Windows-Gruppenrichtlinie, auf Seite 32 Abschnitt 2.9, ZENworks Explorer-Konfigurationsrichtlinie, auf Seite 34 Im folgenden Abschnitt wird erläutert, wie Sie Richtlinien unter Verwendung des zman- Befehlszeilenprogramms erstellen. Abschnitt 2.10, Erstellen von Richtlinien unter Verwendung des zman- Befehlszeilenprogramms, auf Seite Richtlinie für Browser-Lesezeichen Mit der Richtlinie für Browser-Lesezeichen können Sie Internet Explorer-Favoriten für Windows- Geräte und -Benutzer konfigurieren. 1 Klicken Sie im ZENworks-Kontrollzentrum auf die Registerkarte Richtlinien. 2 Klicken Sie in der Liste Richtlinien auf Neu und danach auf Richtlinie, um die Seite "Richtlinientyp auswählen" anzuzeigen. 3 Wählen Sie die Richtlinie für Browser-Lesezeichen aus, klicken Sie auf Weiter, um die Seite "Details definieren" anzuzeigen, und füllen Sie dann die Felder aus: Richtlinienname: Geben Sie einen Namen für die Richtlinie an. Der Richtlinienname darf nicht mit dem Namen eines anderen im selben Ordner befindlichen Objekts (Gruppe, Ordner usw.) identisch sein. Der Name, den Sie angeben, wird im ZENworks-Kontrollzentrum angezeigt. Ordner: Geben Sie den Namen ein oder navigieren Sie zum ZENworks-Kontrollzentrum- Ordner, in dem die Richtlinie abgelegt werden soll, und wählen Sie diesen aus. Der Standardordner ist /Richtlinien, Sie können jedoch auch andere Ordner erstellen, um Ihre Richtlinien zu organisieren. Beschreibung: Geben Sie eine kurze Beschreibung des Inhalts der Richtlinie an. Diese Beschreibung wird im ZENworks-Kontrollzentrum angezeigt. 4 Klicken Sie auf Weiter, um die Seite "Datenquelle für Lesezeichenstruktur" anzuzeigen. 2 Erstellen von Richtlinien 15

16 5 Erstellen Sie einen Brower-Lesezeichenbaum, indem Sie eine vorher exportierte Datei importieren oder die Daten manuell eingeben. Vergewissern Sie sich vor dem Importieren einer Lesezeichendatei, dass sie das UTF-8-Format aufweist. Verwenden Sie einen Texteditor, um die Lesezeichendatei manuell in das UTF-8-Format umzuwandeln. In der folgenden Liste sind browserspezifische Informationen zur Erstellung der Exportdatei aufgeführt: Internet Explorer 6.x: Klicken Sie im Browser-Fenster auf Datei > Importieren und Exportieren. Folgen Sie zur Erstellung der Datei bookmark.htm den Anweisungen im Import/Export-Assistenten. Internet Explorer 7: Klicken Sie im Browser-Fenster auf Zu Favoriten hinzufügen > Importieren und Exportieren. Folgen Sie zur Erstellung der Datei bookmark.htm den Anweisungen im Import/Export-Assistenten. Mozilla Firefox: Klicken Sie im Browser-Fenster auf Lesezeichen > Lesezeichen organisieren, dann auf Datei > Exportieren, um eine bookmarks.html-datei zu erstellen. 6 Klicken Sie auf Weiter, um die Seite "Konfiguration der Lesezeichenstruktur" anzuzeigen, und verwenden Sie anschließend die Optionen zum Konfigurieren der Lesezeichenstruktur. In der folgenden Tabelle sind die Aufgaben aufgeführt, die mithilfe der Optionen Neu, Bearbeiten und Löschen ausgeführt werden können. Feld Neu Bearbeiten Löschen Details Klicken Sie auf Neu > Ordner, um das Dialogfeld "Ordner zu Lesezeichen hinzufügen" anzuzeigen, in dem Sie der Lesezeichenstruktur einen neuen Ordner hinzufügen können. Klicken Sie auf Neu > Lesezeichen, um das Dialogfeld "Lesezeichen zu Lesezeichen hinzufügen" anzuzeigen, in dem Sie der Lesezeichenstruktur ein neues Lesezeichen hinzufügen können. Geben Sie dazu den Namen des Lesezeichens und eine URL an. Klicken Sie auf die Schaltfläche neben dem URL-Feld, um zu überprüfen, ob die von Ihnen eingegebene URL korrekt ist und funktioniert. Wählen Sie den Lesezeichennamen aus, der geändert werden soll, klicken Sie auf Bearbeiten > Umbenennen und geben Sie anschließend einen neuen Namen an. Klicken Sie auf Bearbeiten > Sortieren, um die Lesezeichen in aufsteigender oder absteigender Reihenfolge zu organisieren. Klicken Sie auf Bearbeiten > Nach oben, Nach unten oder Verschieben nach, um ein Lesezeichen an einer anderen Stelle zu platzieren. Klicken Sie auf Bearbeiten > Alle untergeordneten Einträge auswählen, um alle Unterverzeichnisse und Lesezeichen des ausgewählten übergeordneten Verzeichnisses auszuwählen. Klicken Sie auf Bearbeiten > Auswahl aller untergeordneten Einträge aufheben, um die Auswahl aller Unterverzeichnisse und Lesezeichen des ausgewählten übergeordneten Verzeichnisses aufzuheben. Klicken Sie auf Bearbeiten > Auswahl löschen, um die Auswahl zu löschen. Klicken Sie auf Löschen, um die ausgewählten Lesezeichen und den Lesezeichenordner aus dem Lesezeichenbaum zu löschen. Der Standard- Lesezeichenordner namens Lesezeichen kann jedoch nicht gelöscht werden. 16 ZENworks 10 Configuration Management-Referenz zur Richtlinienverwaltung

17 7 Klicken Sie auf Weiter, um die Seite "Zusammenfassung" anzuzeigen. 8 Klicken Sie auf Fertig stellen, um die Richtlinie jetzt zu erstellen, oder wählen Sie Zusätzliche Eigenschaften definieren aus, um zusätzliche Informationen anzugeben, beispielsweise die Richtlinienzuweisung, die Systemanforderungen, die Durchsetzung, den Status und die Gruppe, bei der die Richtlinie Mitglied ist. 2.2 Richtlinie für dynamische lokale Benutzer Mithilfe der Richtlinie für dynamische lokale Benutzer können Sie neue Benutzer erstellen und vorhandene Benutzer auf Windows 2000-, Windows XP- und Windows Vista-Arbeitsstationen verwalten sowie in Windows und Windows 2003-Terminalserver-Sitzungen, nachdem diese erfolgreich bei der Benutzerquelle authentifiziert wurden. Hinweis: Vergewissern Sie sich, dass auf dem verwalteten Gerät die neueste Version des Novell- Client installiert ist, bevor die Richtlinie für dynamische lokale Benutzer durchgesetzt wird. Die neueste Version des Novell Client TM können Sie auf der Novell Download-Website (http:// download.novell.com/index.jsp) abrufen. 1 Klicken Sie im ZENworks-Kontrollzentrum auf die Registerkarte Richtlinien. 2 Klicken Sie in der Liste Richtlinien auf Neu und danach auf Richtlinie, um die Seite "Richtlinientyp auswählen" anzuzeigen. 3 Wählen Sie Richtlinie für dynamische lokale Benutzer, klicken Sie auf Weiter, um die Seite "Details definieren" anzuzeigen, und füllen Sie dann die Felder aus: Richtlinienname: Geben Sie einen Namen für die Richtlinie an. Der Richtlinienname darf nicht mit dem Namen eines anderen im selben Ordner befindlichen Objekts (Gruppe, Ordner usw.) identisch sein. Der Name, den Sie angeben, wird im ZENworks-Kontrollzentrum angezeigt. Ordner: Geben Sie den Namen ein oder navigieren Sie zum ZENworks-Kontrollzentrum- Ordner, in dem die Richtlinie abgelegt werden soll, und wählen Sie diesen aus. Der Standardordner ist /Richtlinien, Sie können jedoch auch andere Ordner erstellen, um Ihre Richtlinien zu organisieren. Beschreibung: Geben Sie eine kurze Beschreibung des Inhalts der Richtlinie an. Diese Beschreibung wird im ZENworks-Kontrollzentrum angezeigt. 4 Klicken Sie auf Weiter, um die Seite "Benutzerkonfigurationen" anzuzeigen, und verwenden Sie anschließend zur Konfiguration des Benutzerkontos die entsprechenden Optionen auf der Seite. Die folgende Tabelle enthält Informationen zur Konfiguration von dynamischen lokalen Benutzerkonten und zu deren Verwaltung auf verwalteten Geräten: Feld Berechtigungsnachweis der Benutzerquelle verwenden Temporärer Benutzer (nach der Abmeldung entfernen) Details Ermöglicht die Anmeldung über den Berechtigungsnachweis autorisierter Quellen eines Benutzers anstelle von Windows 2000-, Windows XPoder Windows Vista-Berechtigungsnachweisen. Gibt die Verwendung eines temporären Benutzerkontos für die Anmeldung an. Das Benutzerkonto, das NWGINA auf der lokalen Arbeitsstation erstellt, kann entweder temporär oder unbefristet sein. Erstellen von Richtlinien 17

18 Feld Unten angegebenen Berechtigungsnachweis verwenden (immer temporär) Details Mit dieser Option können Sie den folgenden Berechtigungsnachweis für einen temporären Benutzer angeben: Benutzername: Geben Sie den Namen des Benutzers an. Vollständiger Name: Geben Sie den vollständigen Namen des Benutzers an. Beschreibung: Geben Sie weitere Informationen an, anhand derer der Administrator dieses Benutzerkonto auch später noch erkennt. Eventuell vorhandenes Benutzerkonto verwalten Cache für temporären Benutzer aktivieren Caching-Dauer (in Tagen) für temporären Benutzer Kein Mitglied von Mitglied von Hilft Ihnen bei der Verwaltung eines bereits vorhandenen Benutzerobjekts. Wenn Sie die Kontrollkästchen für Temporärer Benutzer und Eventuell vorhandenes Benutzerkonto verwalten aktivieren, und wenn der Benutzer über ein ständiges lokales Konto verfügt, das denselben Berechtigungsnachweis wie die Benutzerquelle verwendet, wird das ständige Konto in ein temporäres Konto umgewandelt und entfernt, sobald sich der Benutzer abmeldet. Aktiviert für eine angegebene Zeitdauer das Caching des temporären Benutzerkontos am Gerät. Ermöglicht es Ihnen, die Anzahl der Tage anzugeben, die das temporäre Benutzerkonto auf dem Gerät im Cache gespeichert sein soll. Der Standardwert ist 5. Sie können einen Wert von 1 bis 999 Tagen angeben. Dieses temporäre Benutzerkonto wird nach Ablauf des angegebenen Cache-Zeitraums gelöscht, wenn sich ein anderer DLU-Benutzer am Gerät abmeldet. Zeigt die verfügbare Gruppe an, der der Benutzer als Mitglied zugewiesen werden kann. Zeigt die Gruppen an, in denen der Benutzer Mitglied ist. 5 Klicken Sie auf Weiter, um die Seite "Anmeldebeschränkungen" anzuzeigen, und verwenden Sie anschließend die Seite, um den Benutzerzugriff zu konfigurieren. In der Liste Ausgeschlossene Arbeitsstationen werden die Arbeitsstationen und Container angezeigt, die Sie für den DLU-Zugriff ausschließen möchten. Auf den hier aufgeführten Arbeitsstationen sowie auf denjenigen, die zu einem hier aufgeführten Container gehören, kann der DLU-Zugriff nicht genutzt werden. Sie können für einzelne Arbeitsstationen Ausnahmen machen, indem Sie diese in die Liste Eingeschlossene Arbeitsstationen aufnehmen. Damit wird der DLU-Zugriff auf diese Arbeitsstationen zugelassen und auf die übrigen Arbeitsstationen des Containers ausgeschlossen. Die Regeln für Arbeitsstationen umfassen Folgendes: Standardmäßig sind alle Arbeitsstationen eingeschlossen. Für eine indirekte Zuweisung wird für ein Objekt, das sich in beiden Listen befindet, die Enge der Verknüpfung berücksichtigt. Eine direkte Zuweisung ist enger als eine Gruppenzuweisung, die wiederum enger als ein Ordner ist. 18 ZENworks 10 Configuration Management-Referenz zur Richtlinienverwaltung

19 Wenn die Enge identisch ist, wird eine Arbeitsstation direkt zu Gruppe A und Gruppe B hinzugefügt, und die Liste eingeschlossener Arbeitsstationen hat Vorrang. Liste mit ausgeschlossenen Arbeitsstationen Liste mit eingeschlossenen Arbeitsstationen Ergebnis Arbeitsstation-A Arbeitsstation-B Die Richtlinie wird auf alle Arbeitsstationen außer Arbeitsstation-A angewendet. Arbeitsstationsgruppe-1 Arbeitsstation-A Die Richtlinie wird auf keine Arbeitsstationen in Arbeitsstationsgruppe-1 angewendet, außer auf Arbeitsstation-A. Die Richtlinie wird auf Arbeitsstationen angewendet, die sich nicht in Arbeitsstationsgruppe-1 befinden. Container-1 Arbeitsstationsgruppe-1 oder Arbeitsstation-A Die Richtlinie wird nicht auf Arbeitsstationen in Container- 1, außer auf Arbeitsstationsgruppe-1 oder Arbeitsstation-A angewendet. Die Richtlinie wird auch auf Arbeitsstationen angewendet, die sich nicht in Container-1 befinden. In der Liste der ausgeschlossenen Benutzer werden die Benutzer und Container angezeigt, auf die Sie den DLU-Zugriff ausschließen möchten. Aufgelistete Benutzer oder Benutzer, die zu einem in diesem Dialogfeld aufgelisteten Container gehören, können den DLU-Zugriff nicht nutzen. Sie können für einzelne Benutzer Ausnahmen machen, indem Sie diese in die Liste Eingeschlossene Benutzer aufnehmen. Damit wird der DLU-Zugriff ausschließlich auf diese Benutzer zugelassen, während der DLU-Zugriff auf die übrigen Benutzer im Container ausgeschlossen wird. Die Regeln für Benutzer umfassen Folgendes: Standardmäßig sind alle Benutzer eingeschlossen. Für eine indirekte Zuweisung wird für ein Objekt, das sich in beiden Listen befindet, die Enge der Verknüpfung berücksichtigt. Eine direkte Zuweisung ist enger als eine Gruppenzuweisung, die wiederum enger als ein Ordner ist. Wenn die Enge identisch ist, wird ein Benutzer direkt zu Gruppe A und Gruppe B hinzugefügt, und die Liste eingeschlossener Benutzer hat Vorrang. Liste mit ausgeschlossenen Arbeitsstationen Liste mit eingeschlossenen Arbeitsstationen Ergebnis Benutzer-A Benutzer-B Die Richtlinie wird auf alle Benutzer außer Benutzer-A angewendet. Erstellen von Richtlinien 19

20 Liste mit ausgeschlossenen Arbeitsstationen Liste mit eingeschlossenen Arbeitsstationen Ergebnis Benutzergruppe-1 Benutzer-A Die Richtlinie wird nicht auf Benutzer in Benutzergruppe-1 angewendete, außer auf Benutzer-A. Container-1 Benutzergruppe-1 oder Benutzer-A Die Richtlinie wird auch auf Benutzer angewendet, die sich nicht in Benutzergruppe- 1 befinden. Die Richtlinie wird nicht auf Benutzer in Container-1 angewendet, außer auf Benutzergruppe-1 oder Benutzer-A. Die Richtlinie wird auch auf Benutzer angewendet, die sich nicht in Container-1 befinden. 6 Klicken Sie auf Weiter, um die Seite "Dateirechte" anzuzeigen. Die folgende Tabelle enthält Informationen zur Verwaltung des Zugriffs auf das Dateisystem für dynamische lokale Benutzer auf Windows 2000-, Windows XP- und Windows Vista- Arbeitsstationen sowie in Windows und Windows 2003-Terminalserver-Sitzungen: Feld Hinzufügen Details Hiermit können Sie die entsprechenden Dateirechte auswählen und zuweisen. So fügen Sie eine Datei oder einen Ordner hinzu: 1. Klicken Sie auf Hinzufügen und geben Sie dann eine Datei oder einen Ordner an. 2. Wählen Sie die Dateirechte aus, die der angegebenen Datei oder dem angegebenen Ordner zugewiesen werden sollen. 3. Wenn die Vererbung der Rechte auf die unmittelbar untergeordneten Dateien oder Ordner beschränkt werden soll, wählen Sie Vererbung auf unmittelbar untergeordnete Dateien/Ordner beschränken aus. 4. Klicken Sie auf OK. 20 ZENworks 10 Configuration Management-Referenz zur Richtlinienverwaltung

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