Die SuS bearbeiten die Arbeitsblätter. Schülerreferat

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1 Leben in und bis zum Ende der sozialistischen DDR Unterrichtsverlauf U-Std. L-Aktivität S-Aktivität Medien 1 Leben in der DDR: Alltag, Wohnen, Lebenshaltung, Umweltbelastungen 1. Allgemeine Informationen im DDR-Lexikon, z.b. : A wie - Altbau A wie - Autos in der DDR P wie - Produkte U wie Umweltverschmutzung u.a. 2. Wie sahen die materiellen Lebensverhältnisse, wie die Wohnverhältnisse in der DDR aus? L. gibt Aufgabe: Vergleicht Preise, Löhne und Gehälter in Ost und West. Welche Ursachen liegen sehr niedrigen oder sehr hohen DDR-Waren-Preisen zugrunde? (Exkurs: Lehrervortrag/Schülerreferat zur Planwirtschaft.) Die SuS recherchieren zu einzelnen Artikeln im DDR-Lexikon am besten in Partner- oder Gruppenarbeit. Die SuS bearbeiten die Arbeitsblätter. DDR-Lexikon Thomas Wambera (01:10 bis 02:00, 12:40 bis 14:08) (Lebenssituationen) Löhne und Gehälter Unterrichtsgespräch zur materiellen Lebenssituation in der DDR. Fragestellung: Ging es DDR-Bürgern schlecht? (Unterstützt durch Online-Video: Die Läden wurden immer leerer ) Schülerreferat Hausgemeinschaften Linkliste Leben in und bis zum Ende der sozialistischen DDR (HS/RS/GY) Kowalczuk über die DDR 3. Thema Umweltverschmutzung Schülerreferat zur Thematik

2 Informationen aus Schülerreferat zur Umweltverschmutzung in der DDR (unterstützt durch Angaben aus DDR-Lexikon bzw. Konrad-Adenauer-Stiftung). 2 Überwachungsstaat DDR L. zeigt die Bilder Geruchskonserve und Präparierter Telefonanschluss. L. fragt, worum es sich dabei handelt. Umweltverschmutzung in der DDR. Die SuS betrachten die Bilder und stellen Vermutungen zu den gezeigten Gegenständen an. DDR und Umweltschutz der sozialistischen DDR Geruchskonserve der sozialistischen DDR - Präparierter Telefonanschluss Die Schüleräußerungen werden anhand des Kapitel 1 des Spielfilms Das Leben der Anderen konkretisiert (Filmbegleitheft zum Download: ). Der Lehrer zeigt anhand Kapitel 3 ( :00) des Spielfilms Das Leben der Anderen Abhörmethoden der Stasi. Ergänzend kann die Lehrkraft zeigen, wie auch das System der Hausgemeinschaften der Überwachung Filmausschnitt Anfangssequenz Das Leben der Anderen (Mediennummer ; Kapitel 1 Verhörszene ca. 5 min) Filmausschnitt Anfangssequenz Das Leben der Anderen (Mediennummer ; Kapitel 3 Verwanzungsaktion (18:00 22:00) Gisela Lotz (00:00 bis Ende, 14 min) Hausgemeinschaften Ausschnitt Spielfilm Lilly unter den Linden (Mediennummer

3 diente. (Beispiel im Spielfilm Lilly unter den Linden, Der ABV Abschnittsbevollmächtigte fragt nach Lilly). 3 Raus aus der DDR Flucht, Ausreise, Ausbürgerung L. zeigt Bild und umreißt die Ziele der KSZE. Anschließend Gruppenarbeit zur Schlussakte KSZE Lehrer erklärt den Unterschied zwischen Anträgen für Reisen in den Westen und Ausreiseanträgen, z.b. mit Hilfe des Zeitzeugenvideos Gisela Lotz. Ergänzend oder alternativ: Ausschnitt aus dem Zeitzeugenvideo Thomas Kretzschmar (zu Konsequenzen des Ausreiseantrags). L. zeigt Video Bürgerrechte in der DDR: Meinungsfreiheit. Meinungsfreiheit von Künstlern (z.b. Stefan Krawczyk, Wolf Biermann). Fragestellung: Gründe für Ausbürgerung, Vergleich mit DDR-Verfassung, Art. 19 und 27 Die Beschäftigung mit Grundrechtsverletzungen in der DDR kann auch ausgeweitet werden auf die Bereiche Die SuS erarbeiten die Inhalte der KSZE-Schlussakte. Das Bild des Titels der SED-Zeitung dient als Beleg der Veröffentlichung sogar im offiziellen Parteiorgan Neues Deutschland. Die SuS erkennen die Signalwirkung der KSZE- Schlussakte Die SuS erkennen die Unterschiede zwischen Reiseantrag, Ausreiseantrag und Ausbürgerung. Die SuS erkennen das real eingeschränkte Grundrecht der freien Meinungsäußerung in der DDR , Kap. 2, 49:50 bis 51:45) der sozialistischen DDR - Zeitung Neues Deutschland KSZE Schluss-Akte Gisela Lotz (01:10 bis 03:20 und 04:28 bis 06:39) Thomas Kretzschmar Ausreiseanträge (19:20 bis 26:20) Meinungsfreiheit (Mediennummer ) Sachinformation Leben in und bis zum Ende der sozialistischen DDR - Verfassung der DDR 1968 Ergänzend: Kirche/Religionsfreiheit

4 Religionsfreiheit bzw. Pressefreiheit. (Mediennummer ) 4 und 5 Zusammenbruch, Umbruch, Friedliche Revolution oder Wende? Was geschah 1989? Pressefreiheit (Mediennummer ) 1. Klärung der Begriffe (s. Überschrift) L. zitiert alte deutsche Volksweisheit als Leitmotiv der Doppelstunde: Revolutionen ereignen sich dann, wenn die oben nicht mehr können und die unten nicht mehr wollen. Tafelanschrieb der vier Begriffe und Einteilung Gruppenarbeit. L. zeigt ergänzend oder alternativ das Video mit Sascha- Ilko Kowalczuk, 02:15 bis 06:39. Lehrer projiziert das Schaubild Auslösende Faktoren der Friedlichen Revolution. Diskussion mit der Klasse über diesen Begriff. Gruppenarbeit (4 Gruppen) Gruppe 1 und 3: Interview mit Prof. Eckart Gruppe 2 und 4: Ende der sozialistischen DDR Wende Gruppeninterne Sammlung von Argumenten für die vier Begriffe des Stundentitels. Parallel dazu benutzen die Gruppen auch das interaktive Arbeitsblatt zu Ereignissen des Jahres Interview mit Prof. Eckardt Wende Kowalczuk über die SED Sachinformation Leben in und bis zum Ende der sozialistischen DDR - Auslöser Revolution Interaktives Arbeitsblatt

5 2. Was wollte die Opposition 1989? Anhand der Originaldokumente erarbeiten die SuS in Gruppen bzw. in Form von Schülerreferaten die Aufrufe der oppositionellen Gruppen des Jahres Das Flugblatt der Initiative aus Plauen vom 2./3. Oktober sollte die Klasse dazu veranlassen, darüber nachzudenken und zu diskutieren, wie sie sich damals selbst als Bürger der Stadt Plauen verhalten hätten. Anhand des Eingangszitats wird gemeinschaftlich überlegt, ob und inwiefern es auf die politischen Rahmenbedingungen im Herbst 1989 in der DDR zutrifft. Schüler äußern begründete Standpunkte. Die SuS bearbeiten die Texte. Ziel: Zusammenfassung der Forderungen und vergleichender Tafelanschrieb bzw. MindMap. Die SuS strukturieren die Forderungen der oppositionellen Gruppen. Problemkatalog Neues Forum Aufruf der IFM Grundsätze Neues Forum Grundsatzerklärung DA Initiative zur demokratischen Erneuerung der Gesellschaft Zusammenfassung der Geschichte der DDR mithilfe des Schaubildes. Die SuS formulieren eigene Standpunkte. Phasen und Hauptereignisse

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