Zum 190. Geburtstag von Heinrich Schliemann

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1 Ein großer Deutscher Zum 190. Geburtstag von Heinrich Schliemann Anneliese Michel Vorweg: Wir Deutschen müssen wieder mehr unserer großen Dichter, Denker, Philosophen, Erfinder und Wissenschaftler gedenken! Dazu gehören auch die Sammler großartiger Märchen und Sagen, wie die Gebrüder Grimm, weil Märchen und Sagen von großer inhaltlicher Wahrheit sind. Ein großer unter den Wissenschaftlern ist Heinrich Schliemann, dessen 190. Geburtstag am 6. Januar 2012 zu feiern ist. Der kleine Heinrich hörte in Kindheitsjahren von seinem Vater, viel von den Sagen, Legenden und Märchen, auch von den alten Griechen, was zur damaligen Bildung der gehobenen Schicht gehörte, wozu Heinrich Schliemann Vater, ein Pastor, gehörte. Vor allem erzählte ihm sein Vater vom Kampf der Helden Homers in seiner "Ilias" und "Odyssee", von Paris und Helena, von Achilles und Hektor, vom starken Troja, aber auch von Trojas Brand und Zerstörung seiner dicken Mauern. Weihnachten 1829 schenkt er ihm Jerrers Illustrierte Weltge-schichte, worin ein Bild war, auf dem Äneas, seinen Sohn an der Hand, den alten Vater auf dem Rücken, aus der mit dicken großen Mauern umgebenden Burg, die in Flammen steht, flüchtet. Und dies alles ist zerstört, restlos zerstört und niemand weiß wo es stand?, fragt Heinrich den Vater. Dieser nickte. Das glaube ich nicht!, sagte Heinrich. Wenn ich groß bin, werde ich Troja finden, und den Schatz des Königs! Der Vater lachte, denn jeder glaubte es als ein Märchen! Doch Heinrich Schliemann verwirklichte dieses Märchen! Jetzt zu seinem Werdegang: Am 6. Januar 1822 wurde Heinrich in NeubukowMecklenburg als 6. Kind der Pfarrerfamilie Schliemann geboren. Kurz danach starb sein ältester Bruder, ebenfalls Heinrich genannt. Nach ihm wurden noch drei Kinder der Familie Schliemann gebo-ren, und das bei finanziell ärmlichen Verhältnissen. Heinrichs Vater war von März 1814 bis April 1823 Pastor in Neubukow. Im Mai 1823 trat er der Vater die Pfarrstelle in Ankershagen im Kreis Waren an. Hier verlebte Heinrich die ihn am stärksten prägenden Kinderjahre. An-kershagen war zu dieser Zeit, kurz nach Aufhebung der Leibeigenschaft, ein armes Tagelöh-nerdorf. In die weitgehend von Sagen und Geschichten genährte Gedankenwelt des Dorfes einbezogen, beeinflußten die hier von Generationen weitergegebenen Erzählungen den auf-gewecktnen Jungen stark. Als er kaum 9 Jahre alt war, starb seine Mutter, eine zarte Frau, die Heinrich sehr gebliebt haben muß und die auch in der Pfarrgemeinde in hohem Ansehen stand. Der Vater schickte ihn nun für zwei Jahre nach Kalkhorst (Kreis Grevesmühlen) zu seinem Bruder, dem Pastor Friedrich Schliemann. Im Alter von 11 Jahren kam Heinrich auf das Gymnasium in Neustrelitz, doch schon nach drei Monaten wechselte er wegen finanzieller Schwierigkeiten der Familie zur Realschule dieser Stadt. Im Alter von 14 Jahren trat er als Lehrling in einen kleinen Krämerladen in Fürstenberg ein. 5 1/2 Jahre arbeitete Heinrich Schliemann hier, für ihn später die schliemmste und erniedrigendste Zeit seines Lebens, doch hat er den Besitzer des Ladens mit dankbaren Worten in Briefen bedacht, einen gewissen Hans Theodor Hückstädt, der im Ort sehr angesehen war. Durch Aufheben eines schweren Fasses zieht sich Heinrich eine Verleitzung der Brust zu und muß die Stelle aufgeben. Er beschloß nun, Heinrich Schliemann sich dem großen Strom der Auswanderer nach Amerika anzuschließen. Am 28. November 1841 verließ die Brigg Dorothea Hamburg zur Fahrt nach Venezuela. Ein Schiff bruch vor der holländischen Küste beendete diese Fahrt jedoch schon bald und Heinrich Schliemann gelang es, in Amsterdam Fuß zu fassen. Schon vorher, um 1840 herum, begab sich Heinrich nach Rostock, um seine mercantilischen Kenntnisse in einem Handelsinstitut zu vertiefen. Er nimmt ein halbes Jahrlang Unterricht in doppelter Buchführung und schafft die 9 Bücher in kurzer Zeit. Er war sehr sprachbegabt und lernte Fremdsprachen nach eigener Methode. Da er sich auch Kenntnisse der russischen Sprache angeeignet hatte schickte ihn seine Firma in Hamburg (B. H.Schrödel & Co.) als ihren Agenten nach St. Petersburg, wo er sich aber bereits 1847 in die Gilde der 34 ViB

2 Großhändler einschreiben ließ, um Geschäfte auf eige-ne Rechnung tätigen zu könnnen. Als kapitalistischer Kaufmann nutzte er jede Gelegenheit zum Gelderwerb aus, und er schrieb am an seinen Vater: Ich gelte hier und in Moskau als der schlaueste, durchtriebenste und fähigste Kaufmann... So verdiente er nach Ausbruch des Krimkrieges ( ) durch den Handel mit Indigo und Salpeter große Summen. Später unternimmt er große Reisen: 1858/59 besucht den Orient und Spanien. Eine Weltreise führt ihn nach Indien, China, Japan und Amerika nimmt er ein Studium in Paris auf, und eine Studienreise führt ihn nach Griechenland und Kleinasien. Diese Reise wird für sein späteres Leben ausschlaggebend, denn seitdem stand es für Heinrich Schliemann fest, daß ihn unter dem Hügel von Hissarlik das Troja des Homer erwartete, auf Ithaka der Palast des Odysseus, in Mykene die Burg Agamemnons, kurz, daß es seine Lebensaufgabe sei, das vorklassische Griechenland aus dem Bereich des Mythos und der Sage durch archäologische Forschungen für die Geschichte zu gewinnen Begann er mit Probegrabungen auf Hissarlik und von 1871 bis 1873 folgte hier die erste Grabung. Heinrich Schliemann erschloß durch seine Ausgrabungen in Troja, Mykene und in weiteren Stätten der griechischen Frühzeit in Orchomenos und Tiryns neue kulturhistorische Horizonte und in Zusammenarbeit mit dem Architekten Dörpfeld hat er Blick auf Zusammenhänge gelenkt, die das traditionelle Bild vom klassischen Altertum sprengten. Ein griechischer Kunstge-schichtler urteilt über seine Ausgrabungen in Mykene :... er legte das Fundament für die mykenische Archäologie und eröffnete uns das erste glanzvolle Kapitel der Geschichte der Griechen überhaupt. Nachzutragen wäre als erstes: Wie war solch ein Lebensweg überhaupt möglich? Denn dazu gehörte außer dem Studium Homers Ilias und des Trojanischen Krieges, deren Gesänge er von der Jugend an fast auswendig hersagen konnte, sehr viel kaufmännischen Verstand, um die teuren Grabungen überhaupt erst einmal zu ermöglichen, Sprachenkenntnis und fanati-scher Enthusiasmus, Energie und Opferbereitschaft, Intelligenz, Durchhaltevermögen und grenzenloser Idealismus für die Durchsetzung seines Kindheitstraumes. Als Besonderheit sind hier Schliemanns Sprachkenntnisse zu erwähnen. Im Buch der Statuen steht folgendes: In ärmlicher Dachstube ohne Ofen begann er, neue Sprachen zu studieren. Nach einer ganz un-gewöhnlichen, selbsterdachten Methode lernte er innerhalb zweier Jahre Englisch, Franzö-sisch, Holländisch, Spanisch, Portugiesisch und Italienisch. Er sagt dazu: "Diese angestreng-ten und übermäßigen Studien hatten mein Gedächtnis innerhalb eines Jahres in einem solchen Grade gestärkt, daß mir das Studium des Holländischen, Spanischen, Italienischen und Portu-giesischen sehr leicht erschien, und ich hatte es nicht nötig, mehr als sechs Wochen auf jede dieser Sprachen zu verwenden, um sie geläufig zu sprechen und zu schreiben!" 1844 begann er, zweiundzwanzig Jahre alt, Russisch zu lernen. Aber niemand in Amsterdam sprach diese schwerste Sprache. Alles, was er als Lehrmittel auftreiben konnte, war eine alte Grammatik, ein Lexikon und eine schlechte Übersetzung des Telemach. Damit begann er das Studium. Er redete so laut, er deklamierte den auswendig gelernten "Telemach" so dröhnend gegen die kahlen Wände seines Zimmers, daß sich die Mieter beschwerten und er zweimal umziehen mußte. Schließlich mietete er sich für 4 Franken einen armen alten Mann, der auf einen Stuhl sitzend sich den "Telemach" anhören mußte - und der von allem kein Wort verstand! Aber nach sechs angestrengten Wochen unterhielt sich Schliemann fließend mit den russischen Kaufleuten, die zur Indigo-Versteigerung nach Amsterdam gekommen waren, in ihrer eigenen Sprache. Erst im Jahre 1854 wurde es ihm möglich, das Schwedische und Polnische zu erler-nen. Schon 1850 reiste Schliemann nach nach Nordamerika. Die Angliederung Kaliforniens an die Vereinigten Staaten gab ihm automatisch das nordamerikanische Bürgerrecht. Der Gold-rausch erfaßte ihn wie andere auch.er gründete eine Bank für Goldhandel. Nun aber ist er bereits ein Mann, der vom Präsidenten der Vereinigten Staaten empfangen wird. Schliemann schrieb: Er empfing mich sehr herzlich, stellte mich seiner Frau und Tochter vor und seinem Vater, und ich unterhielt mich anderthalb Stunden mit ihm. Doch kurz darauf warf ihn ein Fieber nieder und schließlich trieb ihn es ihn zurück nach St. Petersburg. Doch aus seinen Briefen aus dieser Zeit und aus seinen zwei Biographien geht hervor, wie stets und überall ihn sein Jugendtraum nicht losließ, eines Tages die fernen Stät-ten homerischer Taten zu sehen und zu erforschen. Das ging so weit, daß er eine seltsame Scheu hegte (er, der wahrscheinlich Sprachbegabteste seines Jahrhunderts) sich der griechi-schen Sprache zu nähern, aus Furcht, ihrem Zauber zu verfallen und sein Geschäft zu verlassen, ehe er die Grundlage zu freier wissenschaftlicher Arbeit gewonnen hätte. Erst 1856 be-gann er mit dem Studium des Neugriechischen, das er wiederum in sechs Wochen meisterte. Und in drei weiteren Monaten bewältigte er die Schwierigkeiten der homerischen Hexameter. Er schreibt: Ich bin dabei, Plato so gründlich zu studieren, daß er, wenn er in sechs Wochen einen Brief von mir erhielte, ihn verstehen müßte!" Auf einer Reise bis zum zweiten Katarakt des Nils, durch Palästina, Syrien und Griechenland, hinderte ihn nur eine plötzliche Krank-heit, auch die Insel Ithaka zu besuchen. Ganz nebenbei hatte er auf dieser Reise Lateinisch und Arabisch gelernt. Seine Tagebücher sind nur lesbar für Sprachgenies; stets schrieb er in der Sprache des bereisten Landes war er im Begriff, die trojanische Ebene zu besuchen, als er sich zu einer zweijährigen Weltreise bestimmen ließ, deren Frucht sein erstes Buch war, in französischer Sprache ge-schrieben. Da war er bereits ein freier Mann. Der kleine Pastorsohn aus Mecklenburg hatte den unheimlichen Geschäftssinn eines Selfmademan von pionier-amerikanischem Ausmaß entwickelt. Dann konnte er schreiben: Der Himmel hatte meine Handelsunternehmungen auf wunderbare Weise gesegnet, so daß ich am Ende des Jahres 1863 mich im Besitze eines Ver-mögens befand, nach welchem mein Ehrgeiz niemals gewagt hatte. Und nun kommt ein Satz, der in seiner Selbstverständlichkeit ungeheuerlich anmutet, und nur für Heinrich Schlie-mann selbstverständlich war: Ich zog mich daher vom Handel zurück, um mich ausschließ-lich den Studien, welche den größten Reiz für mich haben, zu widmen. Nun folgt der mär-chenhafte weitere Werdegang seiner Taten in Zusammenfassungen mit Zahlen reist er nach Ithaka, durch ViB 35

3 den Peloponnes und durch die Troas (an der Westküste der heutigen Tür-kei gelegen). Vom 31. Dezember 1868 datiert das Vorwort seines Buches "Ithaka". Und der Untertitel lautet: Archäologisch Forschungen von Heinrich Schliemann. Homer galt Schlie-manns Zeit als der Sänger versunkener Vorwelt. Die gesamte Gelehrtenwelt der damaligen Zeit zweifelte sowohl an der Existenz des Homer sowie an seinen Berichten! Mythos, Sage, Legende - voll des göttlichen Funkens eines der größten Dichter, aber eben unter den Dichtern. Hinzu kam: das iliadische Griechenland muß ein Land hoher Kultur gewesen sein. Zu der Zeit aber, da die Griechen ins Licht unserer datierbaren Geschichte traten, sind sei uns bekannt als simples Völkchen, durch nichts herausragend! Gegen all dies mußte Schliemann mit seiner festen Überzeugung ankämpfen. Und das Glück sollte ihm blühen wie keinem an-deren. Zuvor ließ er sich von Katharina Lyschina, Petersburg, scheiden (eine unglückliche Ehe), um 1869 die Ehe mit Sophia Engastromenos in Athen einzugehen, von der er dann sagte: Sie ist der erste Schatz (meines Lebens) in Troja. Als den Platz, wo Troja - wenn über-haupt - gestanden haben könnte, bezeichneten die meisten der zeitgenössischen Gelehrten das damalige, kleine Dörfchen Bunarbashi (nur durch 12 Storchennester ausgezeichnet!). Doch Schliemann schreibt: Ich gestehe, daß ich meine Rührung kaum bewältigen konnte, als ich die ungeheure Ebene von Troja vor mir sah, deren Bild mir schon in den Träumen meiner ersten Kindheit vorgeschwebt hatte. Bunarbashi prüfte er gründlich und als völlig ungeeignet für Homers Epen. Nestorbecher (Mykene) Mykenä und Tiryns sind bereits vor 2335 Jahren (geschrieben 1868) zerstört worden, und dennoch sind die vorhandenen Ruinen von solcher Beschaffenheit, daß sie wohl noch Jahre überdauern können. Troja ist nur 722 Jahre früher zerstört worden, zyklopische Mau-ern verschwinden nicht spurlos, und dennoch fehlte von ihnen jedes Zeichen. Sie fehlten aber nicht an anderer Stelle. Sie zeigten sich bereits dem oberflächlich prüfenden Blick zwischen den Ruinen von Neu-Ilium, jetzt Hissarlik genannt, was soviel wie "Palast" bedeutet, zweieinhalb Stunden von Bunarbashi und nur eine Stunde von der Küste entfernt. Zweimal unter-suchte Schliemann den Gipfel eines Hügels, der ein viereckiges, ebenes Plateau von 233 Meter Seitenlänge zeigte. Dann war er überzeugt, Troja gefunden zu haben. Bei dieser Entdeckung half ihm nur ein Frank Calvert, amerikanischer Vizekonsul, Engländer von Geburt. Ihm gehörte ein Teil des Hügels von Hissarlik, er besaß dort eine Villa und hatte dort, wohl mehr durch Zufall/einige Scherben etc. gefunden, die ihn zur selben Theorie wie Schliemann ge-führt haben, ohne daß er doch die Konsequenzen gezogen hätte. Zwei Gelehrte wären noch zu nennen, der Schotte C. MacLaren und der Deutsche Eckenbrecher, deren Stimmen aber ungehört verhallt waren. Und wiederum die Alten waren Schliemann wichtiger. Berichtete nicht Herodot, daß Xerxes in Neu-Ilium erschienen sei, die Reste von "Priamos Pergamos besichtigt und der ilischen Minerva tausend Rinder geopfert habe? Tat nicht nach Xenophon der Feldherr Lakedämons, Mindaros, dasselbe? Um nur einige Personen aus den alten Erzählungen zu erwähnen! Zum Schluß seines Kapitels aber, in dem Schliemann die Beweise häufte, ließ er alle Gelehrsamkeit beiseite, blickte verzaubert über die Landschaft und schrieb:... so will ich hinzufügen, daß man, sowie man den Fuß auf die trojanische Ebene setzt, sofort beim Anblick des schönen Hügels von Hissarlik von Erstaunen ergriffen wird, der von Natur dazu bestimmt zu sein scheint, eine große Stadt mit ihrer Zitadelle zu tragen Von Hissarlik aus sieht man auch den Ida, von dessen Gipfel Jupiter die Stadt Troja überschaute!' An der Seite seiner neuen jungen Frau, einer schönen Griechin mit gleichen Interessen ging nun ein Beses-sener ans Werk. Rücksichtslos setzte er nun seine finanziellen Mittel ein, ebenso wie sich Totenmaske (Mykene) selbst. Im April 1870 begann er zu graben, 1871 grub er zwei Monate lang, in den beiden folgenden Jahren je viereinhalb Monate. Damit gab er Hunderten Arbeitern aus der näheren Umgebung Lohn und Brot, diese wiederum brauchten Vorarbeiter, vor allem aber Aufsichtspersonen, denn der Raub der nach und nach zu Tage geförderten kostbaren Funde war für diese armen Leute sehr verführerisch! Dies war auch ein Grund dafür, daß Heinrich Schliemann von nun immer zur Eile trieb, neben dem Ehrgeiz, bald zu seinem Ziele zu gelangen, auch trieb ihn wohl seine schwache Gesundheit zur Eile an, nichts hielt ihn ab, das Fieber durch Mücken aus den Sümpfen verursacht, nicht der Mangel an gutem Wasser, weder die teilweise Aufsässigkeit der Arbeiter, noch die Langsamkeit der Behörden (zur Erlangung eines Ferman (Arbeitserlaubnis), noch das Unverständnis der Wissenschaftler aller Welt, die ihn einen Narren schalten und Schlimmeres. Er fand Waffen und Hausrat, Schmuck und Vasen, überwältigendes Zeugnis, daß hier eine reiche Stadt bestand, aber er fand noch etwas anderes, und zum ersten Male lief der Name Heinrich Schliemann um die Welt. Unter den Ruinen von Neu-Ilium fand er andere Ruinen, unter diesen wieder neue, der Hügel glich einer ungeheuren Zwiebel, von der er Schicht um Schicht abblättern mußte. Und jeder dieser Schichten schien zu verschiedenen Zeiten bewohnt gewesen zu sein, Völker hatten gelebt und waren gestorben, Schwert und Brand hatten gewütet, eine Zivilisation hatte die andere abgelöst, und immer wieder hatte sich eine Stadt der Lebendigen erhoben auf einer Stadt der Toten. Jeder Tag brach- 36 ViB

4 Löwenkopf (Mykene) te eine neue Überraschung. Ausgezogen war Schliemann, um das homeri-sche Troja zu finden, aber im Laufe der Jahre fand er und seine Mitarbeiter nicht weniger als sieben versunkene Städte, später noch zwei weitere! Neun Blicke in eine Vorwelt, von der die Welt nichts geahnt hatte und nichts wußte! Welche dieser neun Städte aber war das Troja Homers? Klar war, daß die unterste Schicht die prähistorische war, die älteste, so alt, daß den Bewohnern der Gebrauch des Metalls noch unbekannt war, und daß die obere Schicht die jüngere sein mußte, in dem Xerxes und Alexander geopfert hatten. Schliemann grub und grub. Und er fand die Reste gewaltiger Wälle und die Trümmer eines riesigen Tores. Und er war gewiß: Diese Wälle umschlossen Priamos Palast, und dieses Tor war das Skäische! Er stieß auf Schätze, Schätze, vom wissenschaftlichen Standpunkt aus. Durch das, was er heimschick-te und Fachleuten zur Beurteilung übergab, rundete sich das Bild einer fernen Epoche zu ei-nem geschlossenen Gemälde, in dem jede Einzelheit erkennbar wurde, bis zum Porträt des Volkes. Es war der Triumph Heinrich Schliemanns, aber es war auch der Triumph Homers. Doch Schliemann, der mit seinen Arbeitern mehr als Kubikmeter Erde bewältigt hat-te, empfand ein Anrecht auf eine Atempause. Er setzte nun den 15. Juni 1873 als vorläufig letzten Grabungstag an. Da fand er, einen Tag vorm letzten Spatenstich das, was seine Arbeit krönen sollte mit goldenem Glanz und was die Welt mit Entzücken erfüllte. Der Vorgang war dramatisch (was spätere Neider und Verleumder nicht glauben wollten). Bei einer letzten Grabung, bei der Schliemann überzeugt war, nichts Wesentliches mehr zu entdecken, er und seine Gattin waren angekommen bei 28 Fuß Tiefe auf jenem Mauerwerk, das Schliemann Priamos' Palast zuschrieb. Da fand sein Blick plötzlich einen Anhalt, so daß er sofort und wie unter einem Zwang zu handeln begann. Und wer weiß, was die räuberischen Arbeiter getan hätten, wenn sie gesehen, was Schliemann sah! Er ergriff seine Frau am Arm. Gold, flüster-te er. Schnell, stieß er hervor, schick die Arbeiter nach Hause, sofort, erzähl ihnen irgend etwas, ich hätte Geburtstag, daß mir das eben erst eingefallen wäre und daß alle einen Feiertag haben sollen! Hol Deinen Schal Mit dem Messer arbeitete er dann wie ein Besessener. Mächtige Steinmassen, Schutt der Jahrtausende, hingen immer drohender über seinem Haup-te. Er achtete nicht auf die Gefahr. In größter Eile schnitt ich den Schatz mit einem großen Messer heraus, was nicht ohne die allergrößte Kraftanstrengung und die furchtbarste Lebens-gefahr möglich war; denn die große Festungsmauer, welch ich zu untergraben hatte, drohte jeden Augenblick über mir einzustürzen. Aber der Anblick so vieler Gegenstände, deren jeder einzelne einen ungeheuren Wert hatte, machte mich tollkühn, und ich dachte nicht an Gefah-ren. Und das war ganz der Charakter Heinrich Schliemanns!! Der Schal von Sophia füllte sich mit Schätzen von unermeßlichem Wert. Des Priamos-Schatz! Der Goldschatz eines der mächtig-sten Könige grauer Vorzeit, mit Blut und Tränen behaftet, Schmuck göttergleicher Menschen, dreitausend Jahre begraben und unter den Schuttmauern sieben verschollener Reiche hervor-gehoben an das Licht eines neuen Tages! Doch kurz vor Schliemanns Tod erst wurde bewie-sen, daß er sich hatte irreführen lassen vom Rausch seiner Begeisterung, daß Troja nicht in der zweiten und nicht in der dritten, sondern in der sechsten Schicht von unten (also in der zweiten Schicht von oben!) lag und daß der Schatz der eines Königs war, tausend Jahre älter als Priamos! Doch das Ehepaar brachte heimlich die Schätze in aller Eile in ihre Holzhütte, breitet sie dort aus (Diademe, Spangen, Ketten, Platten und Knöpfe, Drähte, Schlangen und Fäden). Und Schliemann, der Phantast, nimmt ein Paar der Ohrgehänge und einen Halsschmuck und legt alles seiner jungen Frau an. Dreitausendjähriger Schmuck für die zwanzigjährige, schöne Griechin. Wohin aber mit dem Goldschatz? Schliemann kann nicht schweigen, die Nachricht von dem Fund sickert durch. Auf abenteuerlichen Wegen schafft er den Schatz mit Hilfe der Verwandten seiner Frau nach Athen, von dort weiter aufs Land. Als Schliemanns Haus auf Veranlassung des türkischen Gesandten mit Beschlag belegt wird (sie mußten bis dahin alles vorweisen) entdecken die Beamten keine Spur des Goldes. Ist er ein Dieb? Die Gesetzgebung der Türkei war in bezug auf antike Funde vieldeut-ig. Willkür herrschte. Ist es ein Wunder, daß dieser Mann, der sein ganzes Leben eines Traumes wegen geändert hatte, nun vom Erfolg überwältigt, für sich und damit für die Wissenschaft in Europa den Goldschatz zu retten sucht? Schnurösengefäß (Troja II) Hatte nicht siebzig Jahre vorher Thomas Bruce, Graf von Elgin und Kincardine, mit einem ganz anderen Schatz ähnlich gehandelt? Athen war damals noch türkisch. Lord Elgin hatte (wie Schliemann) eine Grabungsgenehmigung, die die Bemerkung enthielt, es sollte ihn nie-mand hindern, einige Steinblökke mit Inschriften oder Figuren darauf von der Akropolis fort-zuführen". Diesen Satz legte Elgin sehr weitherzig aus. Zweihundert Kisten, gefüllt mit dem Schmuck des Partenons, schickte er nach London. Nach Rechtsstreit zahlte Lord Elgin Pfund. Als durch Parlamentsbeschluß die Sammlung aufgekauft wurde, zahlte man ihm nicht einmal die Hälfte, nämlich Pfund! Und Schliemann schenkte die Hälfte seiner un-schätzbaren Funde an die Türkei! ViB 37

5 Nun noch einmal die wichtigsten Jahreszahlen im Forscherleben Schliemanns: 1869 Schliemann erwirbt das Doktordiplom der Rostocker Universität Probebohrungen bis zum Auffinden des sog. 'Schatzes des Priamos Versuchsgrabung in Mykene; Prozeß mit der türkischen Regierung um den Schatz, der mit einem Ausgleich endet 1876 Grabung in Mykene, Schliemann findet Schatzgräber aus der Zeit um 1600 v.d.z. mit goldreichen Grabbeigaben, darunter die sog. Maske des Agamemnon 1878 Zweite Troja-Grabung. Beteiligung von Prof. R. Virchow Grabung in Orchomenos mit Dörpfeld 1881 Schenkung der trojanischen Sammlung an das deutsche Volk, nachdem ihm schon Jahre vorher Weltgeltung verschafft worden war, u.a. ist zu nennen: Sein Vortrag über Mykene 1877 in der "Society of Antiquaries of London", sowie Bestätigung aller seiner Funde als echt Schliemann wird Ehrenbürger von Berlin; es erscheint sein wohl bedeutendstes wissenschaftliches Werk "Ilias" mit Selbstbiographie Dritte Trojagrabung mit Dörpfeld 1883 Besuch in Ankershagen/Neubukow (Juni/Juli) Schliemann u. Gattin besucht die älteste Gaststätte in Neubukow in Begleitung des Tierarztes und seinerzeitigen Senators Matz (Großvater der Verfasserin), um seine Geburtsstadt einmal wieder zu sehen Grabung mit Dörpfeld in Tiryns Reise nach Mittelamerika, Kreta und Ägypten 1888 Grabung in Alexandria; Nilreise mit Virchow 1889 Dezember: Erste Gelehrtenkonferenz in Troja 1890 März: Internationalen Gelehrtenkonferenz in Troja und vierte Trojagrabung mit Dörpfeld November: Ohrenoperation in Halle; Tod in Neapel; Beisetzung in Athen. Hier mag der Freund Heinrich Schliemanns, Rudolf Virchow, anläßlich der Gedenkver-anstaltung im Berliner Rathaus am zu Ehren des verstorbenen Ehrenbürgers, Heinrich Schliemann, zu Wort kommen: Er hat Großes gewollt und Grosses vollbracht. Er hat die Ungunst der äußeren Verhältnisse durch treue und umsichtige Arbeit zu überwinden gewußt, und er hat, in aller Bedrängnis des gesellschaftlichen Leben die Ideale nicht aufgegeben, welche in der Brust des Kindes gepflanzt waren. Was er erreicht hat, ist von ihm durch eigene Kraft erzwungen worden. Unter allen Wechselfällen ist er sich selbst treu geblieben. Seine einzige dauernde Sorge war das Streben nach höherer Erkenntnis. Ehre seinem Angedenken! Tonbecher Depas (Troja II) Gefäß mit Spiralen (Troja VI) Gedenkt den Opfern der Vertreibung! Rund 17 Millionen deutsche Zivilisten wurden 1944 bis 1949 von Polen, Russen, Tschechen, Ungarn, Serben u. a. gewaltsam aus ihrer angestammten Heimat vertrieben. Etwa 3,3 Millionen Frauen, Kinder und Greise kamen dabei um Leben. Die Zahl von 17 Millionen Vertriebenen umfaßt nicht die Vertriebenen aus Ost- und Südosteuropa, sondern nur jene, die aus Ostdeutschland vertrieben wurden. Die Deutschen aus Siebenbürgen, Banat, die Krim- Bessarabien- und die Rußlanddeutschen sind ebenfalls Menschen, die vertrieben, beraubt und erschlagen wurden, nur weil sie Deutsche waren. Insgesamt beträgt die Zahl der vertriebenen Deutschen über 20 Millionen, was der Bevölkerung ganz Skandinaviens (DK, S; SF, N) entsprach (s. z. B. Nawratil, Schwarzbuch der Vertreibung Universitas, München 1999 ISBN oder De Zayas, 50 Thesen zur Vertreibung, Verlag Inspiration, München 2008, ISBN ViB

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